Audit-Mission über das Gesundheitsnetz Wallis, das Zentralinstitut der Walliser Spitäler und das Walliser Gesundheitsobservatorium

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Audit-Mission über das Gesundheitsnetz Wallis, das Zentralinstitut der Walliser Spitäler und das Walliser Gesundheitsobservatorium"

Transkript

1 Audit-Missin über das Gesundheitsnetz Wallis, das Zentralinstitut der Walliser Spitäler und das Walliser Gesundheitsbservatrium Bericht über die Missin März 2011 Es gilt die Französische Versin

2 Inhalt 1 Einführung 1.1 Umfeld des Auftrags 1.2 Allgemeines Umfeld Gegraphische Lage Szialdemgraphische, wirtschaftliche und gesundheitsbezgene Angaben Pflege-Angebte Das Gesundheitsnetz Wallis (GNW) Klinik vn Valère Die Entwicklung der Medizin Entwicklung des Spital-Umfelds Ksten und Finanzierung der Gesundheitspflege 1.3 Geschichtliches Beginn einer Gesundheitsplitik Ursprung der Zusammenlegung der Spitäler in einem Netz 1.4 Vrstellung und Schlüsseldaten des GNW Das Gesundheitsnetz Wallis Vrstellung Zielsetzungen der Organisatin in einem Netz Bilanz und Entwicklungen Grenzen der Zusammenlegung in einem Netz Tragweite der Entwicklung des Spital-Umfelds 2 Vrstellung des Teams 3 Analyse der Qualität der Pflegeleistungen und Methdlgie der Betreuung vn Nskmial-Infektinen 3.1 Einführung 3.2 Methde des Audits Die Untersuchungsbereiche des Audits Umfeld und Bereich des Audits Organisatin des Audits 3.3 Vrstellung des Audits Die Bedingungen für den Ablauf des Audits Die Dynamik zur Verbesserung der Qualität innerhalb des GNW Die Mittel und die Strukturen Das Angebt an Pflegeleistungen Die Verfügbarkeit an Leuten (Belegschaft, Qualifizierungen, Verwaltung des Persnals) Die Räumlichkeiten und die Ausrüstungen Die Organisatin der Pflege-Przesse Die Vrbeugung und die Überwachung der Nskmial-Infektinen und der Infektinen der Operatinsstätte Organisatin und Mittel Aktinen 2

3 3.3.6 Die Bewertung Die Ergebnisse der Tätigkeit des GNW Die Aufenthalte im Spital Der Transprt der Persnen Der Przentsatz Belegung der Betten und das Pflegepersnal Die Patientenflüsse Die Anzahl Sterbefälle Der Zeitraum um die Geburt herum Die Überwachung der chirurgischen Eingriffe und der Infektinen der Operatinsstätte Spezifische Untersuchung der Tätigkeit und der Ergebnisse des Operatinsblcks des Spitals vn Sin Einzelbetrachtungen Einzelbetrachtung der Zeit zur Aufnahme bei Ntdiensten in Herzpflege Einzelbetrachtung der Abteilung für Röntgen-Onklgie Die Meinung und die Zufriedenheit der Benutzer Die Meinung der Fachleute des Gesundheitsbereichs 3.4 Die starken Punkte 3.5 Die zu verbessernden Punkte 3.6 Die spezifischen Feststellungen für jeden Standrt Die Generaldirektin des GNW Das Zentralinstitut der Walliser Spitäler (ZIWS) Das Apthekenwesen Die Labrs Das Walliser Gesundheitsbservatrium (WGO) Das Spitalzentrum Mittelwallis (CHCVs) Der Standrt Sin Der Standrt Sierre Der Standrt Martigny Der Standrt Sainte Claire Departement Altenpflege (CHCVs) Der Standrt Mntana Das Spitalzentrum Oberwallis (SZO) Der Standrt Brig Der Standrt Visp Das Spitalzentrum Chablais (CHC) Der Standrt Mnthey (IPVR) Der Standrt Saint Maurice Der Standrt Sainte Claire Departement psychlgische Altenpflege (CHC) Das Spital Chablais (HDC) Der Standrt Mnthey Der Standrt Aigle 3.7 Schlussflgerung 4 Umfragen über den Eindruck und die Zufriedenheit 4.1 Umfrage über den Eindruck und die Zufriedenheit bei den Mitarbeitern des GNW Methdlgische Vrgehensweise 3

4 4.1.2 Zusammensetzung des Fragebgens Statistiken der Antwrten Beschreibung des Musters Ergebnisse Rückgriff auf die Pflegeleistungen in Wallis Umfeld des GNW Strukturierung und interne Organisatin des GNW Qualität der Aufnahme der Kranken Verfahren für Qualität Qualität des Managements Qualität der Infrmatin Verwaltung des Persnals 4.2 Umfrage über den Eindruck und die Zufriedenheit bei den Fachleuten des privaten Gesundheitsbereichs Methdlgische Vrgehensweise Zusammensetzung des Fragebgens Statistiken der Antwrten Beschreibung des Musters Ergebnisse Rückgriff auf die Pflegedienste in Wallis Umfeld des GNW Strukturierung des GNW Angebt an Pflegeleistungen des GNW Qualität der Aufnahme der Kranken Qualität des Managements Qualität der Infrmatin Verwaltung des Persnals 4.3 Umfrage über den Eindruck und die Zufriedenheit bei der Bevölkerung vn Wallis Methdlgische Vrgehensweise Zusammensetzung des Fragebgens Statistiken der Antwrten Beschreibung des Musters Ergebnisse Rückgriff auf die Pflegedienste in Wallis Qualität der Aufnahme der Kranken Qualität der Infrmatin und der Kmmunikatin 4

5 5 Planifizierung und Angebt an Pflegeleistungen 5.1 Planifizierung Kriterien und Analyse Das Feld der Planifizierung Grad der Öffnung Abstufung der Pflegeleistungen Grad der internen Knkurrenz Anpassung der Mittel an den Bedarf Der Grad der Frderung nach Leistung Funktins-Bedingungen Zugänglichkeit und Gestaltung des Gebiets Beteiligungsaspekt der Planifizierung Grad der vertraglichen Bindungen Felder, Hebel und Przesse für die Planifizierung vn Wallis Felder und Hebel Przesse Synthese der Planifizierung 5.2 Organisatin des Angebts an Pflegeleistungen Organisatin des Angebts an Pflegeleistungen Lösungsmöglichkeiten Die Lösungsmöglichkeit A : eine Beibehaltung des Bestehenden, das sich am Rande entwickelt Die Lösungsmöglichkeit B : die Optimisierung der Standrte für dringende Fälle Die Lösungsmöglichkeit C übernimmt im Grssen und Ganzen die Lösungsmöglichkeit B für die Organisatin der dringenden Pflegeleistungen. Sie führt die Einrichtung vn ambulanten Zentren und Heilanstalten ein Zusammenfassung 6 Verwaltungstechnische und medizinische Organisatin des GNW 6.1 Die Kriterien für die Bewertung einer Organisatin Kriterien bezüglich ihrer Struktur Kriterien für diese Przesse Spezifische Kriterien für eine Spitalrganisatin Die Kräfte zur Differenzierung und zur Integrierung 6.2 Beschreibung und Analyse der verwaltungstechnischen Organisatin des Gesundheitsnetzes Wallis Die Strukturen und die verwaltungstechnische Organisatin Beschreibung Analyse : drei Ebenen und drei Lgiken, die schwierig miteinander zu vereinbaren sind Die Frmalisierung der Przesse und der Verfahren Analyse Eine perfekte Beherrschung der Werkzeuge eines Unternehmens Wenig geeignete Werkzeuge für eine weite interne Kmmunikatin Die strategische Leitung Analyse der strategischen Leitung 6.3 Beschreibung und Analyse der Organisatin der Ärzte und des Pflegepersnal des GNW Die Organisatin der Pflegeberufe Die medizinische Organisatin 5

6 6.3.3 Lösungsmöglichkeiten für die Entwicklung der verwaltungstechnischen und medizinischen Organisatin Eine Feststellung : das GNW ist kein Träger einer "Spitalkultur" Verstärkung des Bereichs der Ärzte und des medizinischen Bereichs als Institutin Parallel hierzu die hierarchische Linie erleichtern Eine Lösungsmöglichkeit, die der Integratin den Vrrang gibt : vm GNW zum Spital Wallis (Lösungsmöglichkeit 1) Eine Lösungsmöglichkeit, die der Differenzierung den Vrrang gibt : vm GNW zur öffentichen Spitalgruppe Wallis (Lösungsmöglichkeit 2) Stellung des Walliser Gesundheitsbservatriums Status Aufgaben Vrgaben 7 Allgemeine Schlussflgerungen des Audit-Berichts über das Gesundheitsnetz Wallis 8 Methdlgie der Treffen und der Auditierungen 9 Liste der auditierten Persnen 6

7 1 Einführung 1.1 Umfeld des Auftrags In einem Umfeld vn Fragen zur Entwicklung des Gesundheitsnetzes Wallis (GNW) und im Anschluss an die Entlassung eines Arztes durch die Direktin des GNW, der eine Diskussin über die Qualität der geleisteten Dienste angeregt hatte, wurde beschlssen, ein Audit in Auftrag zu geben. Daher hat sich die Walliser Regierung an einen vllkmmen unabhängigen Organismus gewandt, dessen Neutralität insbesndere dadurch garantiert sein sllte, dass es sich um ein Kabinett ausserhalb der Schweizer Grenzen handelte, dessen Experten über Erfahrung auf dem Gebiet der Gesundheits-Audits auf internatinaler Ebene verfügen. Auf der Grundlage dieser Kriterien wurde die Firma "Service Public Hspitalier Cnseil - SPH Cnseil" (Beratung in Öffentlichen Spital-Diensten), eine Filiale der Fédératin Hspitalière de France (Französischer Spitalverband) damit beauftragt, ein Audit des GNW, des Zentralinstituts der Walliser Spitäler (ZIWS) und des Walliser Gesundheitsbervatriums (WGO) durchzuführen. Das Lastenheft dieses Audits umfasst die beiden flgenden Bestandteile : - Die Erstellung einer Bilanz des Vrhandenen in all diesen Institutinen und anschliessend - Einen Vrschlag vn Empfehlungen zur Verbesserung der zur Entwicklung nach den verschiedenen nachstehend beschriebenen Arbeitslinien : Linie Planung und Pflege-Angebte : Sie beruht auf der Analyse der Dauerhaftigkeit des Mdells mit mehreren Standrten und der Verteilung der Spezifizitäten auf 6 Standrte für dringende Eingriffe mit technischen Plattfrmen Linie Analyse der juristischen Struktur : Sie umfasst die Analyse des GNW, aber auch diejenige des ZIWS und des WGO. Diese Frage befasst sich im Wesentlichen mit einer Überlegung bezüglich der Selbständigkeit der Verwaltung des GNW und der Aufgabe der mit der Öffentlichen Gesundheit betrauten Kantnaldienststelle im Hinblick auf Überwachung und Kntrlle Linie verwaltungstechnische und medizinische Organisatin : Sie befasst sich mit der Untersuchung der Dauerhaftigkeit und der Wirksamkeit der verschiedenen Organisatinsstufen und der Leitung der Einrichtung Linie Analyse der Qualität der Pflege : Ein Audit der Qualität der in den Einrichtungen des GNW erbrachten Pflegeleistungen und der in diesem Zusammenhang zur Anwendung gebrachten Methdlgien, die Gegenstand einer gesnderten Untersuchung sind Linie Methdlgie der Betreuung vn Nskmial-Infektinen : Sie beruht auf der Analyse der Untersuchung der Indikatren für die Überwachung vn Nskmial-Infektinen und insbesndere im Hinblick auf Infektinen im Operatinsbereich Linie Eindrucks- und Zufriedenheits-Umfrage : Man wünscht die Durchführung vn Eindrucksund Zufriedenheits-Umfragen der Fachleute, gleich b sie Mitarbeiter des GNW der Fachleute des Privatbereichs sind, swie der Bevölkerung vn Wallis 7

8 1.2 Allgemeines Umfeld Gegraphische Lage Der Kantn Wallis ist mit km² einer der weitläufigsten Kantne der Schweiz. Er ist auch ein Grenz- Kantn, da er sich im Süd-Westen der Schweiz befindet. Er grenzt im Nrden an den Genfer See, an den Kantn Waadt und an den Kantn Bern, im Osten an die Kantne Uri und Tessin, im Süden an Italien und im Westen an Frankreich. Schweizer Kantne (c) Jacques Leclerc 2009 AG = Aargau AI = Appenzell Ausserrhden AR = Appenzell Innerrhden BE = Bern BL = Basel Land BS = Basel Stadt FR = Freiburg GE = Genf GL = Glarus GR = Graubünden JU = Jura LU = Luzern NE = Neuenburg NW = Nidwalden OW = Obwalden SG = Sankt Gallen SH = Schaffhausen SO = Slthurn SZ = Schwyz TG = Thurgau TI = Tessin UR = Uri VD = Waadt VS = Wallis ZG = Zug ZH = Zürich Im Süden der Berner Alpen ist der Kantn Wallis ein zweisprachiger Kantn. Die Französischsprachigen und die Deutschsprachigen sind auf zwei getrennte Gebietsznen verteilt : Unterwallis im Westen (französischsprachig) und Oberwallis im Osten (deutschsprachig). 8

9 Die Hauptstadt des Kantns Wallis, Sin, ist eine Stadt mit ca Einwhnern. Der Kantn zählt 13 Distrikte : Mnthey, Saint-Maurice, Martigny, Cnthey, Entremnt, Hérens, Sierre, Leuk (Lèche), Visp, Westlich Rarn (Rargne ccidental), Oestlich Rarn (Rargne riental), Brig und Gms (Cnches). Er umfasst auch einige 160 Gemeinden, vn denen die wichtigsten sind : Sin, Sierre, Martigny und Mnthey für Unterwallis swie Visk und Brig für Oberwallis. Quelle : Offizieller Standrt des Kantns Wallis Français Allemand Valais Bas-Valais Haut-Valais France Italie Französisch Deutsch Wallis Unterwallis Oberwallis Frankreich Italien Szialdemgraphische, wirtschaftliche und gesundheitsbezgene Angaben Am 31. Dezember 2009 zählte der Kantn Wallis Einwhner, davn 49 % Männer und 51 % Frauen Quelle : Abteilung für Finanzen, Einrichtungen und Gesundheit, % der Bevölkerung vn Wallis befindet sich im Arbeitsalter (zwischen 20 und 64 Jahren). Die Aufteilung dieser Bevölkerung zwischen Männern und Frauen ist praktisch gleichwertig. 9

10 Graphische Darstellung 1 : Aufteilung der Bevölkerung nach Alter und Geschlecht Quelle : Statistisches Landesamt Abteilung für Finanzen, Einrichtungen und Gesundheit Finanzverwaltung Daten vn 2008 Répartitin de la ppulatin par âge et par sexe ans et + TOTAL HOMMES FEMMES Aufteilung der Bevölkerung nach Alter und Geschlecht Jahre und älter INSGESAMT MÄNNER FRAUEN 20 % der Bevölkerung vn Wallis hat eine ausländische Staatsangehörigkeit, wbei 28 % der Persnen zwischen 20 und 59 Jahren eine ausländische Staatsangehörigkeit haben. Dieser Anteil nimmt ab, je weiter man sich dem Rentenalter nähert (5 %). Graphische Darstellung 2 : Anteil der ausländischen Bevölkerung nach Altersklassen Part de la ppulatin étrangère par classe d'âge 22% 28% 19% 9% 5% SUISSES 78% 72% 81% 91% 95% ETRANGERS 0-19 ans ans ans ans 80 et + Quelle : Statistisches Landesamt Abteilung für Finanzen, Einrichtungen und Gesundheit Finanzverwaltung Daten vn 2008 Part de la ppulatin étrangère par classe d âge Suisses Etrangers ans et + Anteil der ausländischen Bevölkerung nach Altersklassen SCHWEIZER AUSLÄNDER Jahre und älter 10

11 Ausserdem ist der Kantn Wallis vm Bevölkerungszustand her dynamisch. Er weist einen jährlichen Wechsel auf, der 2008 bei einem Mittelwert vn 1,6 % lag, wmit er an der 7. Stelle der 26 Schweizer Kantne liegt. Im Kantn vn Wallis selbst ist die dynamischste Gegend die vn Unterwallis mit einem mittleren Przentsatz des jährlichen Wechsels vn 2 %. In Mittelwallis dagegen findet man die stärkste Bevölkerungsknzentratin : Es whnen in der Tat 39 % der Bevölkerung in Mittelwallis gegen 34 % in Unterwallis und 26 % in Oberwallis. Graphische Darstellung 3 : Przentsatz des mittleren jährlichen Wechsels pr Kantn Taux de variatin annuelle myen par cantn ,4% 2,0% 1,9% 1,9% 1,8% 1,7% 1,6% 1,4% 1,5% 1,3% 1,3% 1,1% 1,1% 1,1% 1,0% 0,9% 0,8% 0,8% 0,8% 0,7% 0,7% 0,5% 0,4% 0,6% 0,5% 0,3% Quelle : Vergleich der Kantne und der Städte der Schweiz BADAC Daten vn 2008 Waadt Freiburg Zürich Schwyz Genf Aargau Wallis Przentsatz des mittleren jährlichen Wechsels pr Kantn Thurgau Luzern Obwalden Tessin Zug Sankt Gallen Nidwalden Schaffhausen Graubünden Basel Stadt Basel Land Appenzell Ausserrhden Neuenburg Bern Slthurn Appenzell Innerrhden Uri Jura Glarus Tabelle 4 : Przentsatz des jährlichen Wechsels pr gegraphische Zne im Kantn Wallis Bevölkerung 31/12/2008 % Przentsatz des jährlichen Wechsels Oberwallis % 0,60% Mittelwallis % 1,80% Unterwallis % 2,00% WALLIS % 1,60% Quelle : Statistisches Landesamt Abteilung für Finanzen, Einrichtungen und Gesundheit Finanzverwaltung Daten vn

12 Die Bevölkerung vn Wallis wird jedch älter. Bis 2040 wird sich die Anzahl der mehr als 65 Jahre alten Persnen verdppeln und Persnen erreichen, während die Anzahl der mehr als 80 Jahre alten Persnen auf das Dreifache ansteigen und fast Persnen erreichen wird. Der Geburtensatz sinkt, während die Lebenserwartung weiterhin ansteigt. Im Jahre 2007 hat sie in der Tat 79,4 Jahre für die Männer und 84,2 Jahre bei den Frauen betragen, das heisst eine Zunahme um 13 Jahre für die Männer und um 13,3 Jahre für die Frauen, seit den Jahren Im Zusammenhang mit dieser Entwicklung führt die Zunahme der Anzahl vn Krankheiten dazu, dass das Gesundheitssystem neu überlegt werden muss. Herzkrankheiten und Krebserkrankungen sind augenblicklich die Ursache vn zwei Dritteln der Tdesfälle in Wallis. Nachstehend die ersten Tdes-Ursachen bei Männern und Frauen im Jahre Man bemerkt, dass als Tdesursachen an erster Stelle Lungenkrebs bei Männern und Brustkrebs bei Frauen stehen. Mund- und Gallenkrebs, Magenkrebs und Leberkrebs treten in Wallis ebenfalls häufiger auf als andersw. Diese Krebse ergeben sich in den meisten Fällen aus vermeidbaren Tdesursachen wie Alkhl, Tabak und Ernährung. Graphische Darstellung 5 : Aufteilung der Tdesursachen bei Männern und bei Frauen Männer Herzkrankheiten Krebs Atmungskrankheiten Unfälle, plötzliche Tdesfälle Infektinskrankheiten Snstige Ursachen vn Tdesfällen Frauen Herzkrankheiten Krebs Atmungskrankheiten Unfälle, plötzliche Tdesfälle Infektinskrankheiten Snstige Ursachen vn Tdesfällen Quelle : OFS,

13 Bâle-Ville Genève Vaud Zurich Berne Neuchâtel Tessin Schaffhuse Bâle-Campagne Grisns Valais Zug Sleure Appenzell Rh.-E Saint-Gall Jura Friburg Lucerne Argvie Uri Thurgvie Glaris Schwytz Appenzell Rh.-I Obwald Nidwald Man bemerkt ebenfalls einen steigenden Mangel an Gesundheits-Spezialisten. Diese Erscheinung betrifft nicht nur den Kantn Wallis, sndern ist natinal der sgar internatinal zählte Wallis zum Beispiel nach den letzten verfügbaren Daten 1,64 Ärzte für 1000 Einwhner und liegt damit an 11. Stelle in der Liste der Kantne. Graphische Darstellung 6 : Die medizinische Demgraphie pr Kantn 3,5 3,11 Densité de médecins pur habitants par cantn 2,36 2,15 1,93 1,91 1,9 1,86 1,84 1,73 1,64 1,6 1,52 1,5 1,5 1,5 1,43 1,41 1,37 1,24 1,24 1,23 1,03 1,03 1 0,98 Dichte an Ärzten für Einwhner pr Kantn Basel Stadt Genf Waadt Zürich Bern Neuenburg Tessin Schaffhausen Basel Land Graubünden Wallis Zug Slthurn Appenzell Ausserrhden Sankt Gallen Jura Freiburg Luzern Aargau Uri Thurgau Glarus Schwyz Appenzell Innerrhden Obwalden Nidwalden Quelle : Vergleich der Kantne und der Städte der Schweiz BADAC Daten vn Pflege-Angebte Das Gesundheitsnetz Wallis (GNW) Die Pflege-Angebte werden zu 90 % vm GNW erbracht, das 2004 eingerichtet wrden war. Es umfasst drei Spitalzentren, die mehrere Standrte umfassen : - Das Spitalzentrum Oberwallis mit seinem Sitz in Visp - Das Spitalzentrum Mittelwallis mit seiner Leitung in Sin - Das Spitalzentrum Chablais mit seiner Leitung in Mnthey. 13

14 Die nachstehende Karte zeigt die gegraphische Lage der Zentren des GNW. Spitalzentrum Chablais Visp Brig Spitalzentrum Mittelwallis Spitalzentrum Oberwallis In den Einzelheiten wurden die drei Spitalzentren, aus denen sich das GNW zusammensetzt, 2004 wie flgt eingerichtet : Das Spitalzentrum Oberwallis (SZO) umfasst 2 Standrte : Visp : Ntdienste für schwere Fälle und in ambulanter Behandlung, Intensivpflege, kmplexe Chirurgie, kmplexe Medizin, Traumatlgie, Geburtshilfe, Kinderpflege und Neugebrene. Brig : Ntdienste in ambulanter Behandlung, vrübergehende Pflege, prgrammierte Medizin, Orthpädie, Urlgie, Ophthalmlgie, Altenpflege (einschliesslich psychlgischer Altenpflege), vrbeugende Pflege und Psychiatrie (PZO). Das Spitalzentrum Mittelwallis (CHCVs) besteht aus 4 Standrten : Der Standrt Martigny bietet die flgenden Pflegen : Ntdienste in ambulanter Behandlung, vrübergehende Pflege, prgrammierte Medizin, Orthpädie, Ophthalmlgie, Hals-, Nasen- und Ohren-Pflege, Gynäklgie, Altenpflege, vrbeugende Pflege. Der Standrt Sin erbringt die flgenden Pflegen : Ntdienste für schwere Fälle und in ambulanter Behandlung, Intensivpflege und vrübergehende Pflege, kmplexe Chirurgie, kmplexe Medizin, Traumatlgie, Geburtshilfe, Kinderpflege, Neugebrene, Herzchirurgie, spezialisierte Nervenchirurgie, Brustkörper-Chirurgie, Herzbehandlung mit Eingriffen, Röntgen-Onklgie, Lungenpflege, Pflege für Neugebrene. In Mittelwallis befindet sich das Referenz-Spitalzentrum für die vm Technischen her schwierigsten therapeutischen Fälle. 14

15 Der Standrt Sierre bietet an : Ntdienste in ambulanter Behandlung, vrübergehende Pflege, prgrammierte Chirurgie, prgrammierte Medizin, Urlgie, plastische Chirurgie, Gynäklgie, Altenpflege (einschliesslich psychlgischer Altenpflege), Kinderpsychiatrie. Am Standrt Mntana ermöglicht das Walliser Lungenpflege-Zentrum (WPZ) die flgenden Aufnahmen : Lungenpflege, Herz-Readaptatin, Lungen-Readaptatin, Muskel- und Knchen- Readaptatin. Das Spitalzentrum Chablais (CHC) besteht ebenfalls aus 4 Standrten : Mnthey, IPVR : Psychiatrie et psychlgische Altenpflege. St-Maurice, St-Amé : Altenpflege und psychlgische Altenpflege. Mnthey, HDC : Ntdienste für schwere Fälle und in ambulanter Behandlung, Intensivpflege und vrübergehende Pflege, kmplexe Chirurgie und Medizin, Traumatlgie und Orthpädie, Urlgie, Ophthalmlgie et Hals-, Nasen- und Ohren-Pflege. Aigle, HDC : Ntdienste für Mütter und Kinder, prgrammierte Chirurgie, Gynäklgie, Geburtshilfe, Kinderpflege und Neugebrene. Quelle : Offizieller Standrt des Gesundheitsnetzes Wallis Klinik vn Valère Sie ist die einzige Privatspitaleinrichtung für dringende Eingriffe in Wallis. Sie bietet mehrere Typen vn Pflege in Medizin und Chirurgie an : Kardilgie, Handchirurgie, allgemeine Chirurgie, Gefäss- und Darm- Chirurgie, plastische, wiederherstellende und ästhetische Chirurgie, Endkrinlgie, Gynäklgie, Sprtmedizin, interne Medizin, Hals-, Nasen- und Ohren-Pflege, Orthpädie, Radilgie, Rheumapflege, Behandlung vn Schmerzen und Urlgie Die Entwicklung der Medizin Die medizinischen und technlgischen Frtschritte laufen rasch vran. Sie haben die Entwicklung der ambulanten Behandlungen gefördert und zu einer Verminderung der Anzahl und der Dauer der Aufenthalte im Spital geführt. Man bebachtet in der Tat eine Veränderung in der Art der Aufnahme, w man sich mit den Kranken heute nicht mehr in der gleichen Art und Weise befasst wie vr mehreren Jahren. Die Frtschritte der Medizin führen ebenfalls zu einer Spezialisierung der Pflege bei kurzem Aufenthalt (Medizin, Chirurgie, Geburtshilfe, Zahnpflege), die eine stärkere Knzentratin an Ausrüstungen, Betten und Persnal erfrdern : die ptimale Grösse für ein Spital liegt bei 250 bis 300 Betten für dringende Eingriffe für einen Bevölkerungsbestand vn Einwhnern. In Wallis verfügt man augenblicklich über 700 Betten für Einwhner. 15

16 Mit der Entwicklung der technischen Frtschritte werden sich diese Nrmen weiter entwickeln und neue Anpassungen an die Planung erfrdern, wie die Berücksichtigung einer eventuellen Zunahme der betrffenen Bevölkerung. In der Tat kann die ab dem 1. Januar 2012 gesetzlich gegebene Möglichkeit für die Kranken, sich hne frmelle Genehmigung in einem anderen Kantn behandeln zu lassen als demjenigen ihres Whnsitzes, wraus sich geringere Anfrderungen ergeben als augenblicklich, einen Einfluss auf die Bevrzugung eines gegebenen Spitals haben. Ausserdem haben die bebachteten Frtschritte die vn der Medizin angebtenen Möglichkeiten für Diagnse und Therapeutik erweitert. Die Patienten kmmen in den Genuss einer besseren Qualität für Vrbeugung und Pflege, während die Erwartungen und das Niveau der Anfrderungen zunehmen. Dies führt zu einem Bedarf an Indikatren für Qualität und Transparenz. Schliesslich macht das Altern der Bevölkerung eine grundsätzliche Überlegung über die Art und Weise der Behandlung alter Leute erfrderlich. Aus dem Altern ergeben sich in der Tat neue Prbleme in der öffentlichen Gesundheit. Die Frtschritte der Medizin ermöglichen es, mehr chrnische Kranke zu behandeln und damit deren Lebensdauer zu verlängern. Mit steigendem Alter werden diese Persnen mit anderen Gesundheitsprblemen knfrntiert und leiden damit unter mehreren Krankheiten. Aus dieser Entwicklung ergibt sich, dass die allten Leute eine spezifische sziale und therapeutische Aufnahme benötigen. Die Hauptschwierigkeit in der gesundheitlichen Planung für alte Leute liegt in der Abschätzung des Anteils und des Grades der Abhängigkeit der zukünftigen Generatinen. Dies gilt ebenfalls für die Planung dringender Eingriffe, w eine Überarbeitung insfern unerlässlich ist, als sie in der Schweiz und Wallis über kein ambulantes Umfeld verfügt, bwhl dies heute eine Tätigkeit grösserer und weiter steigender Bedeutung ist. Es ist jedch darauf hinzuweisen, dass sich diese Ausnahme nicht aus einer Spezifizität der Walliser Gesetzgebung ergibt, sndern eine Anwendung des Gesetzes über die Krankenversicherung (LAMal) darstellt, selbst wenn das Walliser Gesundheitsgesetz (LEIS) eine Krdinierung zwischen den verschiedenen Typen vn Aufnahmen anbietet, wie wir dies später sehen werden Entwicklung des Spital-Umfelds Am 21. Dezember 2007 hat das Bundesparlament eine Überarbeitung der Bestimmungen des LAMal beschlssen, die sich auf die Finanzierung des Spitalbereichs bezieht, und die auf zwei grundliegenden Änderungen beruht : Die freie Wahl des Spitals durch den Kranken (der seinen behandelnden Arzt), Die Einführung eines Systems zur Finanzierung des Betriebs swie der Investitinen im Zusammenhang mit den Dienstleistungen, die für die gesamte Schweiz einheitlich sein wird. Diese Änderungen werden 2012 in Kraft treten und zielen wie in allen westlichen Ländern darauf ab, die Knkurrenz zwischen den Pflegestrukturen zu verstärken, um die Qualität, die Wirksamkeit und die Anpassung an die medizinische Demgraphie zu erhöhen. Diese Elemente werden daher allen öffentlichen wie privaten Pflegeleistenden auferlegt, und hne ihre Kategrie zu berücksichtigen (Universitätskliniken der nicht). 16

17 Bezüglich der freien Wahl des Spitals werden die Patienten versuchen, sich in Anstalten zu begeben, in denen die bekanntesten Spezialisten arbeiten, das heisst im wesentlichen die grssen Universitätszentren und einige Privatkliniken. Daher laufen die anderen Anstalten Gefahr, weniger Fälle zu behandeln zu haben, was zu Schliessungen der Umstellungen mancher Abteilungen führen könnte. Sie werden wahrscheinlich auch Schwierigkeiten antreffen, weiterhin Qualitätsleistungen zu erbringen, wenn das Persnal nicht mehr hinreichend viel technische Eingriffe vrnehmen kann. Damit würden diese Anstalten für die Spezialisten weniger attraktiv. Diese Tendenz wird eher diejenigen Kantne betreffen, die über Universitätsspitäler und ein grösseres Privatangebt verfügen als diejenigen Kantne, die über keine verfügen. Anders gesagt, wird der "Markt" der Gesundheit nicht vllkmmen den klassischen Wirtschaftsgesetzen flgen, da er nicht unbegrenzt ausdehnbar ist ; andererseits handelt es sich trtzdem um einen "Markt", auf dem die Gesetze der Knkurrenz vll zum Tragen kmmen, wenn es kein vm Staat eingerichtetes System zur Regulierung und Planifizierung gibt. Ausserdem kann die Einführung eines einheitlichen Finanzierungssystems im Zusammenhang mit den Dienstleistungen für die ganze Schweiz zu einer Verminderung der Anzahl Betten, einer Knzentratin der Leistungen, zu Zusammenschlüssen vn Anstalten der sgar zum Ausschluss gewisser Abteilungen führen, die nicht über die erfrderliche kritische Masse verfügen, um die Qualität der Aufnahmen zu garantieren. Dies ist zum Beispiel in Deutschland passiert, als dieser neue Typ vn Finanzierung eingerichtet wurde Ksten und Finanzierung der Gesundheitspflege Aus einem Vergleich der Ksten der Gesundheit in Wallis und in der Schweiz auf der Grundlage der Methdlgie des Schweizer Bundesamtes hat sich ergeben, dass sich die Ausgaben für die Gesundheit 2005 auf CHF pr Jahr und pr Walliser belaufen haben, das sind fast CHF weniger als der Schweizer Mittelwert, der sich auf CHF pr Einwhner belaufen hat. Diese für den Kantn Wallis günstige Abweichung stellt zweifelshne einen Vrteil dar, da es sein kann, dass geringere Ksten zu Lasten der Versicherer der Welt der Gesundheit ab 2012 das Angebt der Pflege in Wallis über ihre kantnalen Grenzen hinaus attraktiver werden lassen. Es ist jedch selbstverständlich, dass die Qualität der Pflege bei der Wahl der Kranken aber auch bei den Organismen, die ihre Spitalpflege finanzieren, ein wesentliches Kriterium bleiben wird. Die Herausfrderung für das Spital Wallis wird darin bestehen, dieses günstige Verhältnis zwischen Qualität und Preis beizubehalten, indem es auf die möglichst wirksamste Art und Weise in ihre Strategie und ihre Verwaltungs-Praktiken die neuen Gegebenheiten einarbeitet, die sich aus der Finanzierung durch die Swiss DRG ergeben. 17

18 Aus der untenstehende Tabelle lässt sich die Entwicklung der Gesundheitsksten pr Einwhner in Wallis in CHF für 1996, 1999 und 2005 erkennen. Graphische Darstellung 7 : Entwicklung der Gesundheitsksten pr Einwhner in der Schweiz und in Wallis Quelle : SSP, OFS, 2007 Francs Suisse Valais Franken Schweiz Wallis Die Gesundheitsksten werden im wesentlichen durch die Krankenversicherung finanziert, und zwar für 2005 in Höhe vn 35 %, swie durch die direkten Beteiligungen der Haushalte (32 %) und diejenigen des Kantns (26 %, einschliesslich der Prämiensenkungen). Der Kantn Wallis setzt immer grössere Finanzmittel im Gesundheitsbereich ein, um die Gemeinden vn ihrer hhen finanziellen Beteiligung zu entlasten. Es sind in der Tat Übertragungen vn Belastungen erflgt, insbesndere seit 2004 mit der Übernahme der Subventinen der Gemeinden an die Spitäler durch den Kantn. 18

19 1.3 Geschichtliches Beginn einer Gesundheitsplitik Ursprung der Zusammenlegung der Spitäler in einem Netz Die Ursprungselemente der Spitalplanifizierung beruhen auf 3 grundlegenden kantnal- und bundesbezgenen Gegebenheiten. Die beiden ersten Kantnalgesetze vn 1961 bzw. vn 1988 haben eine slide Basis für die Planifizierung geschaffen, indem sie die finanzielle Beteiligung der öffentlichen Gemeinschaften an den Investitins- und Betriebsksten der öffentlichen Gesundheits-Anstalten verstärkt haben ist das Bundesgesetz bezüglich der Krankenversicherung (LAMal) in Kraft getreten, und es wurde das neue Kantnalgesetz vn 1996 bezüglich der Gesundheit angenmmen. Die Auswirkungen sind mehrfach. Hieraus ergibt sich, dass nur diejenigen Anstalten, die auf der Spitalliste des Kantns erscheinen, Pflegeleistungen erbringen können, die eine Belastung für die Krankenversicherung darstellen. Das Kantnalgesetz bestimmt seinerseits, dass der Staatsrat die Kantnalplitik auf dem Gebiet der Gesundheit zu definieren hat. Es ist ebenfalls darauf hinzuweisen, dass die Erteilung vn Subventinen weiterhin vn der Einhaltung der Gesundheitsplanifizierung abhängt und denjenigen Anstalten vrbehalten ist, die als öffentlichen Nutzens anerkannt sind. Gleichzeitig wird eine Maximalnrm vn 3,2 Betten für dringende Eingriffe pr Einwhner festgelegt, weswegen der Staatsrat zwischen 1992 und 2003 circa 400 Betten abgeschafft hat. Trtz dieser Massnahmen verbleiben Grenzen : Die überhöhte verfügbare Kapazität der Anstalten, die Finanzierungs-Schwierigkeiten, die in den Spitälern weiterhin zunehmen swie das Fehlen einer Garantie für die Einhaltung der Nrmen für Qualität und Sicherheit der Patienten, da die technischen Eingriffe nicht in hinreichendem Masse an den Standrten erflgen. Aus diesem Grund ist eine neue Refrm erfrderlich. Sie geht über die Organisatin der Anstalten in einem Netz. Dies hat 1997 mit der Einrichtung des Spitals Chablais an zwei Standrten und der Aufteilung der Tätigkeiten begnnen. Aigle übernimmt die Kinderpflege, die Gynäklgie und die Geburtshilfe swie die prgrammierte Chirurgie während Mnthey die Medizin, die Chirurgie und die Intensivpflege wahrnimmt. Auf der Grundlage dieser Erfahrung der Organisatin der beiden Standrte in einem Netz hat der Staatsrat 2000 beschlssen, in Oberwallis (Standrte Brig und Visp und in Mittelwallis (Spitäler Sierre, Saint Claire, CVP, Sin und Martigny) ein Spitalnetz einzurichten. Das Ziel dieser Massnahmen war eine bessere Verteilung der Aufnahmen zwischen den Anstalten mit einem Angebt vn unterschiedlichen und ergänzenden und nicht mehr knkurrierenden Dienstleistungen. Die Einrichtung dieses Prjekts wurde durch zwei Erlässe knkret gestaltet : Der Erlass vm 1. Februar 2002 richtet das Gesundheitsnetz Wallis (GNW) ein, dessen Aufgabe die Verwaltung des Budgets der öffentlichen und subventinierten Spitäler, die Verhandlung über die Tarife und die Erstellung der Gesundheits-Planifizierung ist. 19

20 Der Erlass vm 4. September 2003, der am 1. Januar 2004 in Kraft getreten ist und mit dem der Grsse Walliser Rat dem GNW die Aufgabe überträgt, die Spitalanstalten und die medizinischtechnischen Institute zu leiten und zu verwalten, die mit den als öffentlichen Nutzens anerkannten und subventinierten Spitälern verbunden sind. Als Gegenleistung entfällt die finanzielle Beteiligung der Gemeinden an den Betriebsksten der Spitäler, was mehr als 30 Millinen Franken jährlicher Beteiligung darstellt. 1.4 Vrstellung und Schlüsseldaten des GNW Das Gesundheitsnetz Wallis Vrstellung 2004 erflgt dann eine Neustrukturierung vn 10 Spitalanstalten in einem Netz, das aus 3 Spitalzentren besteht, die jedes eine Palette vn Dienstleistungen anbieten, und zwar : Das Spitalzentrum Oberwallis (SZO), bestehend aus den Spitälern vn Brig und Visp Das Spitalzentrum Mittelwallis (CHCVs) mit den Spitälern vn Sierre, Sin, Martigny und dem Lungenpflege-Zentrum vn Mntana Das Spitalzentrum Chablais (CHC) mit dem Walliser Teil des Spitals Wallis, den Psychiatrie- Institutinen vn Wallis Rmand und der Klinik St Amé Das Zentralinstitut der Walliser Spitäler (ZIWS). Es ist darauf hinzuweisen, dass das ZIWS eine in das Netz integrierte als öffentlichen Nutzens anerkannte Stiftung ist. Diese Stiftung beschäftigt ein pluridisziplinares Team, dem zahlreiche Aufgaben auf der Grundlage der vrhandenen Synergien zwischen verschiedenen Bereichen bliegen, insbesndere auf den Gebieten Labrmedizin, Apthekenwesen, Arztbesuche, klinische Epidemilgie und Infrmatik.Es beherbergt ausserdem das Walliser Gesundheitsbservatrium (GNW). 20

21 Die Gesundheitstätigkeit des GNW ist flgendermassen verteilt : Graphische Darstellung 8 : Aufteilung der statinären Gesundheitstätigkeit pr Zentrum und pr Disziplin (in Tagen) Répartitin de l'activité sanitaire statinnaire par centre par discipline SZO CHCVs CHC Medizin Chirurgie Geburtshilfe Kinderpflege Onklgie Altenpflege Psychiatrie Readaptatin Wartebetten Graphische Darstellung 9 : Aufteilung der ambulanten Gesundheitstätigkeit pr Zentrum und pr Disziplin (in Tagen) Répartitin de l'activité sanitaire ambulatire par centre par discipline SZO CHCVs Médecine Chirugrie bstétrique pédiatrie Autres Medizin Chirurgie Geburtshilfe Kinderpflege Snstige Insgesamt zählt das GNW mehr als Tage für mehr als 700 Betten. Die Anzahl Tage in ambulanter Behandlung beläuft sich auf knapp

22 Graphische Darstellung 10 : Aufteilung der Besuche in den Ntdiensten pr Standrt im CHCVs Aufteilung der Besuche in den Ntdiensten pr Standrt im CHCVs ( Besuche) Graphische Darstellung 11 : Aufteilung der Besuche in den Ntdiensten pr Standrt im SZO Répartitin des passages aux urgences par site au SZO ( passages) Brigue 16% Viège 84% Aufteilung der Besuche in den Ntdiensten pr Standrt im SZO ( Besuche) Nur das CHCVs und das SZO bieten einen Empfang der Patienten in einer Ntdienst-Stelle an. Man zählt Besuche im CHCVs und Besuche im SZO. 22

23 Graphische Darstellung 12 : Aufteilung des Gegenwerts vn vllbeschäftigten Mitarbeitern (EPT) pr Zentrum Répartitin des EPT par centre Directin générale 1% CHC 14% ICHV 8% SZO 22% CHCVs 55% Aufteilung des Gegenwerts vn vllbeschäftigten Mitarbeitern (EPT) pr Zentrum Graphische Darstellung 13 : Aufteilung des Gegenwerts vn vllbeschäftigten Mitarbeitern (EPT) pr Platz Répartitin des EPT par pste 2% 14% 13% Médecins 8% Signants Médic-technique 27% 36% Administratin Service de maisn Technique Aufteilung des Gegenwerts vn vllbeschäftigten Mitarbeitern (EPT) pr Platz Ärzte Pfleger - Medizinische Diagnse Verwaltung Hausdienst - Technik Das CHCVs ist der erste Arbeitgeber des GNW, bei dem mehr als jede zweite Persn an einem der Standrte des Spitals arbeitet. Das Ärzte- und Pflege-Team stellt fast die Hälfte der Belegschaft dar. 23

24 Graphische Darstellung 14 : Ergebnisse des GNW pr Zentrum in Schweizer Franken Résultats du RSV par centre en francs suisse SZO CHCVs CHC ICHV Directin générale EMS Gravelne SZO CHCVs CHC ICHV Directin générale EMS Gravelne Directin générale EMS Gravelne Ergebnisse des GNW pr Zentrum in Schweizer Franken Generaldirektin BMS Gravelne Die Jahresknten 2009 sind ausgeglichen und schliessen mit einem Gewinn vn CHF ab. Im Vergleich zum Vrjahr ist der Gesamtbetrag der Ergebnisse um 17 Millinen CHF angestiegen, um einen Betrag vn 509 Millinen CHF zu erreichen. Dieses Anwachsen der Ergebnisse, das auf den Kantn und die Versicherungen zurückzuführen ist, ergibt sich aus verschiedenen Faktren wie der Anzahl der ambulanten Behandlungen, die um 10 % angestiegen ist, swie aus der Anzahl der Krankentage in den Diensten Psychiatrie und psychlgische Altenpflege. Die Ergebnisse unterlagen ebenfalls dem Einfluss der teilweisen Tarifanpassungen (Verminderung des Wertes des TARMED-Punktes für Einnahmen aus ambulanter Behandlung und Erhöhung der Tarife für statinäre Behandlungen) swie dem nicht unerheblichen Gewicht in der smatischen Tätigkeit für dringende Eingriffe in gewissen Fachbereichen. Die Lasten sind gegenüber 2008 ebenfalls um 3,9 % angestiegen. Sie ergeben sich aus der Erhöhung der Persnallasten (Zunahme der mittleren Belegschaft : 94 zusätzliche Psten), der anderen Betriebslasten (medizinisches Material, Haushalt und Wartung, Reparaturen, Aufnahmegebühren usw.), der Transprtksten swie der Ksten für Dienstleistungen vn Dritten (insbesndere des Zentralinstituts der Walliser Spitäler). 24

25 1.4.2 Zielsetzungen der Organisatin in einem Netz In einer echten Haltung vn Vrhersehung und Strategie als Antwrt auf den Gesundheitsbedarf der Bevölkerung vn Wallis verflgt die Organisatin in einem Netz als Hauptziel die Aufteilung der medizinischen Fachbereiche auf flgenden Grundlagen : Aufteilung der Disziplinen durch eine Unterscheidung zwischen kmplexen bzw. nicht prgrammierten Fällen und leichten bzw. prgrammierten Fällen Zentralisierung gewisser medizinischer Fachbereiche auf einen einzigen Standrt für den gesamten Kantn Beibehaltung der Operatinssäle und eines Ntdienstes in ambulanter Behandlung rund um die Uhr und an 7 Tagen in der Wche in den sechs Anstalten für dringende Eingriffe, wbei eine Anstalt pr Spitalzentrum Operatinssäle über Nacht und an den Wchenenden geöffnet hält Beibehaltung der Intensivpflege in einer einzigen Anstalt pr Spitalzentrum Der Einsatz dieser neuen Organisatin verflgt mehrere Ziele. Das erste ist die Garantie der Qualität der Pflege und der Dienstleistungen : Die Zusammenlegung der Spitäler ermöglicht in der Tat eine hinreichende kritische Masse an Patienten und eine ptimale Beschäftigung der Mitarbeiter, insbesndere des spezialisierten Persnals swie eine ratinnelle Benutzung der bimedizinischen Anlagen und Ausrüstungen. Die Verbesserung der Anziehungskraft für die Ärzte und das Pflegepersnal swie die medizinischtechnischen Mitarbeiter stellt ebenfalls ein vm GNW verflgtes Ziel dar. Die kritische Masse an Patienten erlaubt es, die Einrichtung vn Kmpetenzzentren zu planen und bietet Möglichkeiten für eine Spezialisierung des Persnals. Die Zusammenlegung in einem Netz ermöglicht ebenfalls eine bessere Verwaltung der ständig verfügbaren Pflege, da eine Aufteilung der Wachpsten und der Bereitschafts- und Nachtdienste swie der Ersatz bei Urlaub der Krankheit vrgesehen sind. Ausserdem sll die Zusammenlegung in einem Netz vm Finanziellen her das Gleichgewicht der Knten des GNW für den Zeitraum , die Stabilisierung der Krankenversicherungs-Beiträge und den Einsatz einer analytischen Buchhaltung für eine bessere Klarheit gewährleisten. Schliesslich besteht eine der Hauptzielsetzungen des Netzes in einem Verwaltungsziel mit der Vereinheitlichung und der Zentralisierung des Infrmatinssystems, der Buchhaltung, der Kdierung der medizinischen Infrmatinen, die eine Bezeichnung und eine bestmögliche Bewertung der therapeutischen Aufnahmen der Spitäler des GNW und ihrer Rechnungsstellung ermöglichen Bilanz und Entwicklungen Die Zusammenlegung in einem Netz bringt jedch nicht nur Vrteile mit sich. Sie ist auch mit Schwierigkeiten verschiedener Art verbunden. 25

26 Grenzen der Zusammenlegung in einem Netz Die medizinische Organisatin für die Departements, deren Tätigkeit auf mehrere Standrte verteilt werden muss, stellt eine Schwierigkeit dar, insbesndere auf dem Gebiet der Kmmunikatin und der Betreuung der Patienten. Die Verteilung gewisser Fachbereiche auf zwei der drei Standrte führt zu Verlegungen zwischen den Spitälern, die für den Patienten unangenehm sein können. Diese Verlegungen zwischen den Spitälern betreffen auch die Ärzte, die ihre Patienten manchmal an zwei der drei Standrten perieren und behandeln, swie in gewissen Fällen das Pflegepersnal und die medizinischtechnischen Mitarbeiter. Diese Feststellung führt zu einer Verminderung der Anziehungskraft des Netzes, da die Ärzte zwischen den verschiedenen Standrten hin- und herfahren müssen, swie zu einer Erhöhung der Ksten (die Ksten für einen Arzt liegen bei mehr als 2 Schweizer Franken pr Minute). Ausserdem führt die Kmplexität der für das GNW erfrderlichen verwaltungstechnischen Organisatin zu einem Mangel an Transparenz und Lesbarkeit der vn jedem einzelnen ausgeübten Funktin. Wie wir dies vrstehend gesehen haben, führen die Frtschritte der Medizin ebenfalls zu einer grösseren Spezialisierung der Pflege-Eingriffe, die eine höhere Knzentratin erfrdern, um eine hinreichende Anzahl vn Patienten zu garantieren, um die Qualität und die Wirksamkeit der Dienstleistungen zu gewährleisten. Es ist daher erfrderlich, über eine ausreichende kritische Masse und über regelmässige Anpassungen der Infrastrukturen der Spitäler durch finanzielle Investinen zu verfügen, um die Qualität der Pflege-Eingriffe zu gewährleisten. Obwhl die Dichte an Betten schn eine der geringsten in der Schweiz ist, stellt man trtzdem in Walllis eine Überkapazität vn 100 planifizierten Betten fest. Diese Nrmen müssen sich weiter entwickeln und werden neue Anpassungen der Planung unerlässlich werden lassen Tragweite der Entwicklung des Spital-Umfelds Die auf dem Gebiet der Gesundheit seit mehreren Jahren aufgetretenen Gegebenheiten und insbesndere diejenigen aus den bundesweiten Zielsetzungen führen zu einem neuen Umfeld für sämtliche vm Gebiet der Gesundheit Betrffenen. Für den Snderbereich des Spitals beziehen sich diese Entscheidungen swhl auf die wirtschaftliche und finanzielle Verwaltung da die aus der Tätigkeit stammenden Geldquellen den Betrieb ebens wie die Investitinen finanzieren als auch auf ihre strategische Orientierung (welches Angebt vn Pflegeleistungen für welchen aktuellen und zukünftigen Markt? In welchem Knkurrenz-Umfeld?) der auf ihre Plitik im Bereich der Qualität. Am 21. Dezember 2007 hat das Bundesparlament die Überarbeitungen der Bestimmungen des Gesetzes LAMal beschlssen, die erinnerungshalber drei Hauptauswirkungen haben : die freie Wahl des Spitals durch den Kranken, die Beteiligung der Kantne an der Finanzierung aller in ihrer Spitalliste erscheinenden Anstalten swie die Einführung eines Systems zur Finanzierung im Zusammenhang mit den einheitlichen Dienstleistungen für die gesamte Schweiz (Swiss-DRG). Die Einrichtung dieser neuen Tarife ist dazu bestimmt, den Betrieb und die Investitin zu finanzieren. Diese Entwicklung macht Vergleiche mit den Ksten und der Qualität der Dienstleistungen erfrderlich. 26

27 In diesem Zusammenhang kmmt dem Betrieb des Walliser Gesundheitsbservatriums (WGO), das 2001 geschaffen wurde, um dem Bedarf des Kantns auf dem Gebiet der Gesundheitsinfrmatin (durch die Sammlung, die Aufbewahrung, die Analyse und die Kundgebung der Daten) gerecht zu werden, eine entscheidende Rlle zu. Diese Änderungen, die 2012 in Kraft treten, führen zu einer erheblichen Entwicklung des GNW. In der Tat wird es der Knkurrenz gegenübergestellt sein, da die Patienten der ihre behandelnden Ärzte die Möglichkeit haben, sich an die Universitätsspitäler zu wenden der mit den Partnerzentren der Universitätsspitäler in Verbindung zu treten. Die anderen Anstalten laufen Gefahr, einer Verminderung der Anzahl Fälle ausgesetzt zu sein, was auf längere Frist zu einer Schliessung gewisser Abteilungen führen kann. Dem GNW ist es daher ganz besnders daran gelegen, zu versuchen, ein Prfil zwischen diesen beiden grssen Kategrien einzurichten. Gleichzeitig könnte die Bedeutung, die dem GNW als Arbeitgeber zukmmt, geschwächt werden. Das GNW ist der Knkurrenz anderer Arbeitgeber gegenübergestellt, die ptentiel anziehender sind (Aussichten auf Universitätskarrieren, weniger schwere Wachdienste in Privatkliniken, Höhe der Gehälter), und dies auf einem Arbeitsmarkt, der durch einen Mangel an Spitalärzten swie nebenmedizinischem Persnal und medizinisch-technischen Mitarbeitern gekennzeichnet ist. Ausserdem bebachtet man, wie bereits vrstehend erwähnt, eine Verstärkung des Drucks in Richtung einer höheren Knzentratin an Dienstleistungen in einer begrenzten Anzahl vn Anstalten, um die kritische Masse Patienten zu erreichen, die es ermöglicht, die Qualität und die Wirtschaftlichkeit der Dienstleistungen zu gewährleisten. Die Entwicklung der Zusammenarbeiten zwischen Kantnen wird ebenfalls unerlässlich werden : Die Vereinbarungen mit den Universitätsspitälern, die augenblicklich überarbeitet werden, müssen weiter entwickelt werden, um die Qualität der Dienstleistungen und die Aufrechterhaltung vn Spitzen- Fachbereichen in Wallis zu gewährleisten. Diese Zusammenarbeit muss sich ganz deutlich über die beiden Partner des GNW hinaus erstrecken, die Universitäts-Spitäler in Genf und das Universitäts-Spital-Zentrum Vaudis in Lausanne sind. Diese werden im übrigen ebenfalls ptentiell betrffen sein vn der Entwicklung der freien Wahl des Patienten und der Tatsache, dass sie die Erneuerungen ihrer Bestände und den Erwerb ihres Grundvermögens aus den vn der Swiss DRG stammenden Einnahmen wahrzunehmen haben. Ausserdem verpflichtet die vm Plitischen her neuartige Knstruktin des Spitals Riviera Chablais zu einer Verstärkung der Beziehungen zwischen dem GNW und dem Spital Chablais, um eine nicht krdinierte Entwicklung der Dienstleistungen und sgar eine interne Knkurrenz zu vermeiden. Ausserhalb des LAMal wird das GNW seine Mdalitäten für die Aufnahme und seine Priritäten überarbeiten müssen, da das Altern der Bevölkerung zu einer Veränderung des augenblicklichen Aufnahmesystems führt. Hilfe und Pflege am Whnsitz müssen verstärkt werden, und die Entwicklung der Zwischenstrukturen muss unterstützt werden. Es ist ebenfalls an eine geeignete Schulung des Pflegepersnals zu denken, um dem Bedarf dieser Persnen gerecht zu werden. Schliesslich stellt man als starkes Element im Zusammenhang mit dem GNW fest, wie schwer die Abgerdneten der Persönlichkeiten, die gegenwärtige der vergangene öffentliche Verantwrtungen tragen, es haben, sich zu einigen, wenn es um ein Prjekt wie dieses hier geht. Diese Knstruktin erweist sich jedch als bemerkenswert ist im Hinblick auf die Klarheit und die funktinelle Organisatin dessen, 27

28 was zu unseren Tagen ein Pflegeangebt sein sll, das dem Bedarf an Qualität, an Wirksamkeit und an einer ptimalen Berücksichtigung des Bedarfs der Bevölkerung auf dem Gebiet der Gesundheit gerecht wird. Es ist unbestreitbar, dass die bjektiven Schwierigkeiten, denen das GNW augenblicklich gegenübersteht, aber auch die Mdalitäten ihrer internen und externen Verwaltung zu einer Verärgernis und sgar zu einem Verzicht gewisser Spitalfachleute führen, die der Bevölkerung vn Wallis Pflegeleistungen zukmmen lassen. In Anbetracht der erheblichen Bedeutung für die öffentliche Gesundheit ist jetzt die Neumbilisierung der psitiven Kräfte für die Entwicklung eines gemeinsam abgestimmten Prjekts in eine knkrete Gegebenheit umzusetzen, das es ermöglicht, die Grundlagen einer Pflegestruktur zu verstärken, die 90 % des Angebts darstellt und die sich an die zukünftigen medizinischen, wirtschaftlichen und gesetzllichen Entwicklungen wird anzupassen haben. In diesem Zusammenhang besteht unsere Zielsetzung auf Wunsch der Walliser Regierung darin, eine unabhängige Betrachtung hne Zugeständnisse zu den Themenkreisen vrzulegen, die schn in den ersten Zeilen des vrliegenden Textes angesprchen wrden waren. Im Verlauf unserer Arbeiten und wie der Leser dies wird feststellen können, wllten wir unser Engagement durch die vn uns vrgeschlagenen Empfehlungen untermauern und auf diese Weise eine Beteiligung zu der am Rande verlaufenden swie tiefgehenden Entwicklung der Strukturen eintragen, die wir sieben Mnate lang untersucht haben. 28

29 2 Vrstellung des Teams Der Chef der Missin ist Françis MADELMONT, Direktr vn SPH Cnseil, Senir-Befrager; Spitalleiter und ein eingeweihter Kenner der Prbleme im Zusammenhang mit der Gesundheit, insbesndere mit Bezug auf die strategische Stellung in einem knkurrenzbedingten Umfeld. Seine Erfahrung erstreckt sich ebenfalls auf die Bereiche der finanziellen Strategie, der Kntrlle der Verwaltung, der medizinischen Infrmatin und des Infrmatinssystems. Der Berichterstatter des Französischen Spitalverbandes ist René CAILLET, Direktr der Abteilung "Angebt an Pflegeleistungen und medizinisch-sziales Angebt" und Spitalleiter. Er befasst sich mit strategischen Fragen bezüglich der Einrichtung des Gebiets und des Einsatzes eines wettbewerbsfähigen öffentlichen Angebts im Zusammenhang mit der Rechnungsstellung für Tätigkeiten der öffentlichen und privaten Strukturen für Pflegeleistungen. Verantwrtlich für einen Leitungsausschuss nach der unten vrgestellten Zusammensetzung hat der Leiter der Missin die Tätigkeiten der Experten krdiniert, die mit den vn der Regierung Wallis aufgegebenen Themenkreisen betraut waren. Es handelt sich um : Achse Analyse der Qualität der Pflegeleistungen und Methdlgie der Betreuung vn Nskmial- Infektinen : Dr. Martial FAVRE, ehemaliger Arzt im AP-HP (Öffentlicher Ntdienst der Pariser Spitäler), Experte für die Hhe Autrität für die Gesundheit, Senir-Knsultent Prfessr Pascal ASTAGNEAU, Prfessr für Öffentliche Gesundheit, Vrsitzender der Krdinatin der Ausschüsse für den Kampf gegen Nskmial-Infektinen (C-CLIN) Paris Nrd Prfessr Enrique CASALINO, Leiter des Ntdienstes im AP-HP (Öffentlicher Ntdienst der Pariser Spitäler) Denise PELLASSY TARBOURIECH, Kader-Experte und Stellvertreterin des allgemeinen Krdinatrs für Pflegeleistungen im AP-HP Michèle AGGOUNE, gehbener Kader für den Hygienebereich (C-CLIN) Paris Nrd Einzelbetrachtung der Tätigkeit und der Ergebnisse des Operatinsblcks des Spitals Sin : Prfessr Jean-Pierre FAVRE, verdienter Prfessr der Universitäten, Chirurg, ehemaliger Leiter der Abteilung für Chirurgie der Verdauungsrgane, des Brustkörpers und für Krebserkrankungen des C.H.U. in Dijn 29

30 Einzelbetrachtung der Abteilung Radi-Onklgie in Sin Prfessr Philippe MAINGON, Onklge und Röntgentherapeut, Leiter der Universitäts-Abteilung für Röntgentherapie des Zentrums Gerges-Françis Leclerc in Dijn Damien Brizzi, bimedizinischer Ingenieur, Expert für Bilderdienste Achse Umfrage zu Meinung und Zufriedenheit : Sphinx, Gesellschaft zur Veröffentlichung vn Sftwaren und Dienstleistungen für die Durchführung vn Umfragen und statistischen Untersuchungen, auf seinem Marktbereich in Frankreich führend Achse Planifizierung und Angebt an Pflegeleistungen : Patrick LE JEUNE, Senir-Knsultent, Leiter der Gruppe Mntaigne, Spitalleiter Achse verwaltungstechnische und medizinische Organisatin des GNW : Catherine MARTIN-LE RAY, Spitalleiterin, Senir-Knsultentin, Gruppe Mntaigne Prfessr Philippe EVRARD, verdienter Prfessr der Universitäten, ehemaliger Leiter der Abteilung Kinder-Neurlgie und Stffwechsel-Krankheiten, Experte für Kinderpflege / Mutter Kind / Behinderungen, im AP-HP Prfessr Jean-Pierre FAVRE Querlaufende Prbleme zur juristischen Analyse der augenblicklichen Lage und der vrgeschlagenen Empfehlungen : Stéphanie HOUDART, Anwältin und Gesellschafterin der Kanzlei HOUDART & ASSOCIES. Die Kanzlei HOUDART & ASSOCIES ist Expertin beim Netz IDEAL (dieses Netz umfasst mehr als Benutzer- Kllektivitäten, Gegenden, Departements, Gemeinden usw.) in ihrer Eigenschaft als Expertin auf dem Gebiet der Gesundheit, der Abhängigkeit, der Aufnahme vn älteren Leuten und vn Behinderten. Die Krdinatin des Teams und die querlaufende Verwaltung der verschiedenen Achsen des Audits erflgten durch Lucie MACHURON, Beraterin für die Strategie im Zusammenhang mit Pflegestrukturen und durch Magali LE GUENNEC, Beraterin für Marketing und Kmmunkatin und Assistentin des Missinleiters. Für die Übersetzung der Auditinen wurde Herr Sulpice PILLER, Knferenzdlmetscher (Bern) herangezgen und für die Übersetzung des endgültigen Berichts das Übersetzungsbür C & N Traductin (Paris). 30

31 3 Analyse der Qualität der Pflegeleistungen und Methdlgie der Betreuung vn Nskmial- Infektinen Die Aufgabe des Audits : "Analyse der Qualität der medizinischen Dienstleistungen und der in den Anstalten des GNW erbrachten Pflegeleistungen über eine Serie vn Qualitätsindikatren swie Vrschläge zur Verbesserung". "Analyse und Vrschläge zur Verbesserung der zum Einsatz gebrachten Methdlgie für die Bearbeitung der Nskmial-Infektinen in Wallis, insbesndere die Infektinen in der Operatinsstätte". 3.1 Einführung Die Durchführung eines Audits über die Qualität vn Pflegeleistungen ist nicht einfach, denn es muss zunächst klar und messbar definiert werden, was man unter Qualität versteht. Die Möglichkeiten, die Qualität der Pflegeleistungen zu definieren, hat sich dank der internatinalen Arbeiten in den letzten Jahren erheblich verbessert. Es gibt in der Tat zahlreiche Definitinen, die es ermöglichen, die Qualität in auswertbarer Frm und in klaren Bezeichnungen zu messen und zu beschreiben. Dnabedian, einer der Piniere für die Arbeiten auf diesem Gebiet, spricht im Zusammenhang mit der Qualität vn Pflegeleistungen, die "das Whlbefinden der Patienten auf ein Maximum bringen, nachdem man das Verhältnis zwischen Vrteilen und Risiken in jeder Stufe des Pflegevrgangs berücksichtigt hat" 1. Das WGS (Welt-Gesundheits-Observatrium) 2 definiert die Qualität als die Fähigkeit, "jedem Patienten diejenige Zusammenstellung vn therapeutischen Eingriffen zu garantieren (...), die ihm im Hinblick auf seine Gesundheit das bestmögliche Ergebnis garantiert, unter Berücksichtigung des augenblicklichen Standes der Wissenschaft und für das gleiche Ergebnis zu den günstigsten Ksten, zum geringsten mit dem ärztlichen Eingriff verbundenen Risik und für seine grösstmögliche Zufriedenheit im Bereich der Verfahren, der Ergebnisse und der menschlichen Kntakte...". Aber die am häufigsten benutzte Definitin stammt aus dem Institut für Medizin der Vereinigten Staaten (IOM), nach der die Qualität "die Fähigkeit der Gesundheitsdienste für Einzelpersnen und Bevölkerungen ist, die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, die gewünschten Gesundheitsergebnisse unter Berücksichtigung der jeweiligen fachlichen Kenntnisse zu erreichen" 3. Diese letztere Definitin wird dank ihrer Flexibilität und ihrer Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Umfelder vn der internatinalen Gemeinschaft in weitem Rahmen akzeptiert. 1 Dnabedian A. (1966), «Evaluating the quality f medical care», Milbank Memrial Fund Quaterly, vl.44, n 3, pp Remer MI, Mntya-Aguilar C. (1988), Quality assessment and assurance in primary health care, Geneva, WHO Offset Publicatin N.105, 82 p. 3 Institute f Medicine (2001), Crssing the quality chasm : a new health system fr 21st century, Washingtn DC, Natinal Academy Press 31

32 Ausserdem stellt der Kampf gegen Nskmial-Infektinen eine der Hauptachsen der Qualität in einem Spital dar. Die Beherrschung des Infektinsrisiks hängt swhl vn der Überwachung der vrrangigen Infektinen als auch vn einer Plitik der Vrbeugung und der Bewertung der praktischen Gegebenheiten ab, die man im Umfeld vn heute auf internatinaler Ebene gut definierten Bezugswerten finden kann. Schliesslich hat sich die Definitin der Qualität der Pflegeleistungen im Verlauf der letzten zwei Jahrzehnte entwickelt und die Gesichtspunkte der verschiedenen Beteiligten, insbesndere diejenigen der Patienten in Betracht gezgen. 3.2 Methde des Audits Die Untersuchungsbereiche des Audits Das Ziel des Audits ist die Erstellung einer Phtgraphie Ende 2010 der Gesamtsituatin der Strukturen des GNW im Hinblick auf die Qualität der Pflegeleistungen. Seine Aufgabe ist es nicht, eine tiefergehende Untersuchung eventueller Funktinsstörungen durchzuführen. Um die verschiedenen Abmessungen der Qualität der Pflegeleistungen zu bewerten, hat das Audit in klassischer Weise mehrere Untersuchungsfelder unterschieden : die Mittel und die Strukturen für die Pflegeleistungen die Organisatin der Przesse für die Pflegeleistungen die Überwachung und die Vrbeugung der Nskmial-Infektinen und der Infektinen der Operatinsstätte die Bewertung die Endergebnisse Ausserdem ist man vn dem Prinzip ausgegangen, dass die Verbesserung der Qualität und der Sicherheit der Pflegeleistungen nur im Rahmen einer Gesamtdynamik auf höchster Ebene der Strukturen der Pflegeleistungen erflgen kann, weswegen das Audit das Vrhandensein und die Organisatin derartiger Massnahmen in jeder Struktur berücksichtigt hat. Schliesslich wurden flgende Referenzunterlagen verwendet : Die gute Praxis der Apthekendienste im Spital (Frankreich Ministerium für Arbeit und Slidarität Delegiertes Gesundheitsministerium Direktin für Aufnahmen ins Spital und Organisatin der Pflegeleistungen, Juni 2001) Referenzunterlage V 2010 Hhes Gesundheitsamt (HAS), Frankreich Umfeld und Bereich des Audits Das Audit betraf sämtliche Standrte und Spezialitäten der Spitäler des Gesundheitsnetzes Wallis, aber auch die Standrte Aigle und Mnthey des Spitals Chablais, dessen Verbindung mit dem Gesundheitsnetz 32

33 Wallis im wesentlichen verwaltungstechnischer Art ist, swie die Querstrukturen, die das Zentralinstitut der Walliser Spitäler (ZIWS) und das Walliser Gesundheitsbservatrium (WGO) sind. Bereich des Audits : - SZO (Spitalzentrum Oberwallis) Brig Visp - CHCVs (Spitalzentrum Mittelwallis) Sierre Klinik Sainte Claire Sin Martigny Mntana - CHC (Spitalzentrum Chablais) Mnthey Saint Maurice - HDC (Spital Chablais) Aigle Mnthey - ZIWS (Zentralinstitut der Walliser Spitäler) - WGO (Walliser Gesundheitsbservatrium) 33

34 3.2.3 Organisatin des Audits Das Audit ist in zwei unterschiedlichen Phasen abgelaufen : Audit der Unterlagen Audit vr Ort nach dem untenstehenden Zeitplan : Mntag, 15. Nvember 2010 : GNW + ZIWS + WGO Dienstag, 16. Nvember 2010 : CHCVs (Sierre und Klinik Saint Claire) Mittwch, 17. Nvember 2010 : CHCVs (Martigny) Dnnerstag, 18. Nvember 2010 : CHCVs (Sin) Dnnerstag, 6. Januar 2011 : CHCVs (Mntana) Freitag, 7. Januar 2011 : CHC (IPVR und Saint Amé) Mntag, 10. Januar 2011 : SZO (Visp) Dienstag, 11. Januar 2011 : SZO (Brig) Mittwch, 12. Januar 2011 : HDC (Mnthey) Dnnerstag, 13. Januar 2011 : HDC (Aigle) Für jeden Standrt wurde in Abstimmung mit der Direktin ein Auditprgramm erstellt. Die Auditren-Teams wurden an jeden Typ vn Anstalt angepasst : ein vllständiges Team in den Anstalten für dringende Eingriffe (CHCVS hne Mntana, SZO, HDC) ein reduziertes Team in den Anstalten für Psychiatrie, Altenpflege der Heilgymnastik (CHC, Mntana) An den Standrten Sin und Visp erflgten zwei nächtliche Besuche. 34

35 3.3 Vrstellung des Audits Dieses Kapitel enthält eine glbale Darstellung der grssen Linien der Erstellung des Audits. Die Einzelheiten der Feststellung bezüglich der starken Punkte und der zu verbessernden Punkte befindet sich in der Flge des Berichts Die Bedingungen für den Ablauf des Audits Das Audit ist an allen Standrten des GNW swhl vn der Lgistik als auch vn den Beziehungen her unter ausgezeichneten Bedingungen abgelaufen. Es ist darauf hinzuweisen, dass vn der Direktin des SZO französischsprachiges Persnal zur Verfügung gestellt wurde, was es ermöglicht hat, das Audit an den Standrten Visp und Brig unter ptimalen Bedingungen durchzuführen. Auf diese Weise knnten die Auditprgramme in einem Umfeld starker Fachlichkeit und gegenseitigen Verständnisses in perfekter Weise durchgeführt werden. Das angetrffene Persnal hat sich als fachkundig, verfügbar und klar verständlich erwiesen, swhl im Rahmen der Gruppentreffen als auch bei den individuellen Gesprächen. Ausserdem erhielten die Auditren Zugang zu sämtlichen gewünschten Unterlagen und Räumlichkeiten, um die sie gebeten hatten. Nur zu vermerken ist ein kleinerer Zwischenfall bei der Besichtigung des Operatinsblcks vn Sin, w sich eine Gruppe Anästhesisten mit einer Auditrin gestritten hat. Schliesslich hat die für das Audit verfügbare Zeit, im Mittel ein Tag pr Standrt, das Audit-Team dazu geführt, zur Vervllständigung seiner Untersuchungen auf dem Weg über Sndierungen zu arbeiten. Dies hat jedch in keiner Weise eine Veränderung der üblicherweise vn den Auditren verwendeten Methden und der Schlussflgerungen ihrer Arbeiten zur Flge gehabt Die Dynamik zur Verbesserung der Qualität innerhalb des GNW Die Verbesserung der Qualität und der Sicherheit der Pflegeleistungen stellt heute eine wichtige Grundlage für die Strukturen der Pflegeleistungen dar. Sie gehört in das Umfeld einer allgemeineren strukturierten Dynamik, die vn den leitenden Stellen eines Spitals auf höchster Ebene getragen wird. Man muss zwischen den Situatinen der verschiedenen Strukturen unterscheiden, aus denen sich das Gesundheitsnetz Wallis zusammensetzt und die eine direkte Auswirkung auf die Qualität der Aufnahme der Patienten haben : Das Zentralinstitut der Walliser Spitäler hat Schritte zur Erteilung einer Zertifizierung ISO 9001 für die gesamte Struktur eingeleitet und verflgt sie weiter, desgleichen seit dem Ende der Jahre 1990 Schritte für eine Zulassung ISO für die Labrs ; Die Generaldirektin des GNW möchte Schritte auf der Grundlage der Nrm ISO 9001 einleiten, hat aber bis heute keine geeignete Struktur der Organisatin eingesetzt, um dieses Ziel zu erreichen. S 35

36 steht der für Qualität Verantwrtliche des GNW im Organigramm unter der Leitung der Pflegedienste, und es gibt keine echte Abstimmung zwischen den verschiedenen Standrten im Hinblick auf die Qualität ; Mehrere Standrte des GNW hatten im Verlauf der Jahre 2000 Schritte zu einer Zertifizierung ISO 9001 eingeleitet und haben dieselben aus Gründen der Hmgeneität auf Anfrderung der Generaldirektin abbrechen müssen ; Die Leitung für Krankenpflege des GNW hat eine Plitk für Pflegedienste ausgearbeitet, die in den verschiedenen Anstalten bekannt ist und umgesetzt wird ; Verschiedene Dienste haben im Verlauf des Jahres 2010 Qualitätsgruppen auf der Grundlage unerwünschter Zwischenfälle eingerichtet ; Schliesslich hat das Spital Chablais Schritte zur Verbesserung der Qualität auf der Grundlage der Nrm ISO 9001 eingeleitet, an die sich die Pflegeeinheiten im Verlauf des Jahres 2011 nach und nach angeschlssen haben. In der Praxis ergeben sich aus dieser Situatin : ein Fehlen einer für alle Anstalten gemeinsamen Qualitätsplitik und eine gemeinsame Leitung dieser Schritte durch die Generaldirektin nicht krdinierte Initiativen und Schritte unterschiedlicher Umfang der Beteiligung seitens des Persnals eine Mangel an Mtivatin des Persnals, das die Schritte für die Erteilung der Zertifizierung ISO 9001 hat abbrechen müssen das Fehlen einer systematischen Bewertung der Przesse für die Pflegeleistungen Die Aufzeigung und die Bearbeitung vn unerwünschten Ereignissen stellt jedch eine starke und vn allen Anstalten des GNW geteilte Gegebenheit dar. Auf einer anderen Ebene wird die Zufriedenheit der Benutzer nicht regelmässig gemessen. S geht die letzte Messung der Zufriedenheit auf der Ebene des GNW auf 2006 zurück. Ausserdem ist darauf hinzuweisen, dass die Walliser Kmmissin für die Qualität der Pflegeleistungen und die Sicherheit der Persnen, wie sie im Rahmen des Gesetzes vm 14. Februar 2008 vrgesehen ist und am 14. Januar 2010 eingerichtet wurde, seit April 2010 nicht mehr aktiv ist und keine Abstimmung der zu treffenden Massnahmen mehr ermöglicht. Diese vrübergehende Untätigkeit der Kmmissin wird damit erklärt, dass vn den Parlaments-Abgerdneten ein Audit beantragt wrden war. S werden die unerwünschten Ereignisse, die vn allen Standrten wirksam durchgeführt wird, dieser Kmmissin nicht mehr mitgeteilt, die damit de fact ihrer Aufgabe nicht mehr nachkmmen kann. Diese verschiedenen Gegebenheiten führen abgesehen vn örtlich in die Wege geleiteten Initiativen zu einem Fehlen an Dynamik und Kntrlle der Qualität der Pflegeleistungen auf der Gesamtebene vn Wallis. Die in der Zertifizierung ISO 9001 enthaltene Zielsetzung des qualitätsbedingten Managements kann daher heute nicht mehr erreicht werden. Dies bedeutet in keiner Weise, dass die Qualität der Pflegeleistungen darunter leidet, bwhl das qualitätsbedingte Management nicht in den Genuss einer "vn ben kmmenden" und über die gesamte Struktur einheitlich aufgeteilten Steuerung kmmt. 36

37 3.3.3 Die Mittel und die Strukturen Das Angebt an Pflegeleistungen Die im Verlauf der letzten Jahre zum Einsatz gebrachten Neustrukturierungen (Umgruppierung der Tätigkeiten und der Spezialitäten auf verschiedene Standrte) hat unzweifelhaft dazu geführt, Referenzzentren zu schaffen, deren Mittel und kritische Masse es ermöglichen, die Przesse für die Pflegeleistungen zu beherrschen. Diese Neurganisierung bringt es mit sich, dass die Patienten in Abhängigkeit vn ihren Krankheitserscheinungen und den für ihre Aufnahme erfrderlichen Eingriffen vn einem Standrt zum anderen verlegt werden. Diese Sachlage scheint vn den Patienten unangenehm empfunden zu werden, deren Infrmatinsniveau im übrigen verbessert werden könnte (siehe die Ergebnisse der Umfragen über den Eindruck). Es ist darauf hinzuweisen, dass vn den Fachleuten des GNW keine Bewertung der Qualität der Aufnahme der auf diese Weise manchmal mehrmals verlegten Patienten vrgenmmen wrden ist. Es scheint daher angebracht, rasch derartige Untersuchungen durchzuführen, um den bjektiven Nachweis dafür zu erbringen, dass das auf diese Weise rganisierte Angebt vn Pflegeleistungen und die sich hieraus ergebenden Verlegungen keine negative Auswirkung auf die Qualität der Aufnahme haben. Vn einem rein rganisatrischen und menschlichen Gesichtspunkt her scheint es daher klar, dass eine Frtsetzung der bereits über die Bildung des GNW in die Wege geleiteten Zusammenlegungen und die Organisatin vn Querverbindungen der Pflegeleistungen zwischen den Standrten in die Tat umgesetzt werden muss Die Verfügbarkeit an Leuten (Belegschaft, Qualifizierungen, Verwaltung des Persnals) Die statistischen Anzeiger für "verfügbares Persnal" werden jedes Jahr für sämtliche Verfügbarkeiten des Walliser Spitals berechnet und veröffentlicht. Sie umfassen ebenfalls die Vrstellung der Alterspyramide, der Anteile pr Berufszweig, die Anzahl und die Gründe für Abgänge und die Anzahl der Einstellungen. Es scheint s zu sein, dass die Verfügbarkeit an Persnal im Grssen und Ganzen dem Bedarf an Dienstleistungen entspricht. Ausserdem stellt man eine regelmässige und erhebliche Zunahme des Persnals fest. Zwischen 2008 und 2009 ist die Gesamtzahl des Gegenwerts vn vllbeschäftigten Mitarbeitern um 93,32 angestiegen betrug die Gesamtzahl der Mitarbeiter (Angestellten) Persnen, das ist ein Gegenwert vn 3.264,25 vllbeschäftigten Mitarbeitern, davn : 73 % Frauen 27 % Männer Diese Mitarbeiter bestehen im wesentlichen aus : 37

38 Ärzten und anderen medizinischen Universitätsberufen : 511,67 Persnen, das ist ein Gegenwert vn 425,10 vllbeschäftigten Mitarbeitern Für Einzelfälle eingreifenden Ärzten : 28,08 Persnen, das ist ein Gegenwert vn 9,54 vllbeschäftigten Mitarbeitern Pflegepersnnel : 1.640,75 Persnen, das ist ein Gegenwert vn 1.161,62 vllbeschäftigten Mitarbeitern Persnal anderer medizinischer Fachbereiche : 1.266,42 Persnen, das ist ein Gegenwert vn 883,71 vllbeschäftigten Mitarbeitern Verwaltungspersnal : 339,17 Persnen, das ist ein Gegenwert vn 252,81 vllbeschäftigten Mitarbeitern Der Treuesatz liegt bei 80,1 % über 12 Mnate und der Abwesenheitssatz bei 4,58 % (3,80 % hne Schwangerschaftsurlaub). Die Persnalleitung hat ein Prjekt anlaufen lassen und eine Strategie zur Verwaltung der Abwesenheiten und der Rückkehr zur Arbeit entwickelt, die darauf abzielt, Abwesenheiten kurzer Dauer und dann slche längerer Dauer zu verwalten. Sämtliche leitenden Angestellten sind im Hinblick auf eine Benutzung der für eine ptimale Verwaltung der Abwesenheiten erfrderlichen Werkzeuge geschult wrden. Die Plitik der frtlaufenden Schulung ermöglicht es im übrigen dem Persnal, sich in den vn der Generaldirektin identifizierten Themen nach klar festgelegten Mdalitäten zu schulen (Anzahl Schulungstage pr vllbeschäftigtem Mitarbeiter : Ärzte 2,10 Tage, Pflegepersnal 3,96 Tage usw.). Für das medizinische Persnal sind zahlreiche Abteilungen befugt wrden, Ärzte zur Schulung aufzunehmen. Dies trägt zu einem hhen Kmpetenz-Niveau in den verschiedenen Abteilungen bei. Bezüglich der Abschätzung der Verwaltung der Mittel an Persnal ergibt sich aus einer grssen Mehrheit der vn uns geführten Gespräche und Auditinen die flgende Feststellung : das medizinische und nicht medizinische Persnal des GNW leidet manchmal stark unter den Mdalitäten der Verwaltung vn als "zu brutal" eingestuften Persnen. Hierbei handelt es sich selbstverständlich nicht um körperliche Gewalttätigkeit, sndern um einen erheblichen Druck auf die Mitarbeiter durch verschiedene Elemente einer Hierarchie, die ft als "kmplex" und "lastend" beschrieben wird. Bei mehreren Gelegenheiten wurde sgar der Begriff "Mbbing" benutzt, um die Management-Haltung zu bezeichnen, die die Einzelpersnen wenig respektiert der willkürliche Entscheidungen trifft, hne sich mit den betrffenen Persnen abgestimmt der sie vrab infrmiert zu haben. Diese Bewertungen betrafen häufig einen heimlichen Grll gegenüber der Haltung der verwaltungstechnischen Entscheidungsfinder (Abteilung Radi-Onklgie zum Beispiel). Diese Bemerkungen kamen im übrigen swhl vn Ärzten als auch vn anderen Kategrien vn Mitarbeitern. Die vn gewissen Persnen vrgebrachten Bemerkungen nehmen verschiedene Frmen an : Wechsel der Zeitbereiche für die Aufnahme hne vrherige Diskussin mit der Entdeckung an Ort und Stelle dieser Änderungen, übermässige Erhöhung der Anzahl der vn einem Arzt zu betreuenden Patienten, während andere Ärzte in den Genuss einer leichteren Planung kmmen, Wechsel der Stellung im Organigramm mit 38

39 einer Zurücksetzung, die am Mrgen der Wiederaufnahme der Arbeit nach Krankheit festgestellt wurde usw. Für ein derartiges Thema hängen, wie wir sehr gut wissen, die Bemerkungen selbstverständlich mit den persönlichen Gegebenheiten zusammen. Die Häufigkeit der Erinnerung an derartige Ereignisse und die Mannigfaltigkeit der befragten Persnen lassen jedch wenig Zweifel daran aufkmmen, dass diese Vrgehensweisen in gewissen Abteilungen des Tätigkeitsbereichs Tatsache sind. Wir empfehlen daher klar und deutlich eine Entwicklung der Mdalitäten für die Verwaltung des Persnals unter Erstellung einer Bilanz hne Zugeständnisse. Aus der bjektiven Betrachtung dieser Handlungsweisen und der Bemessung ihrer Bedeutung müssen eine Handlungsweise und eine Szialplitik abgeleitet werden, die im Rahmen des strategischen Prjekts des Unternehmens vm Verwaltungsrat beschlssen werden. Der Generaldirektin bliegt die Verantwrtung für den Einsatz dieser Plitk, insbesndere durch den Einsatz vn geeigneten Werkzeugen und Indikatren zur Messung der Entwicklung der Sachlage auf diesem Gebiet Die Räumlichkeiten und die Ausrüstungen Bezüglich der technischen Ausrüstung sind die medizinisch-technischen Abteilungen und die Abteilung für Sichtaufnahmen in den meisten Fällen mit neuerem Material ausgestattet, das sich in gutem Zustand befindet und in geeigneter Weise gewartet wird, um die Erbringung vn Dienstleistungen hhen Niveaus zu ermöglichen. Ausserdem verfügen die Anstalten des GNW mit Ausnahme des HDC über infrmatisierte Patientenakten (PHOENIX) deren Funktinalitäten eine kntinuierliche Weiterführung der Pflegeleistungen, die Abstimmung zwischen den verschiedenen vn der Aufnahme betrffenen Fachgruppen, die Verschreibungen vn Arzneimitteln und die Sichtanzeige der bilgischen und Sicht-Untersuchungen gewährleisten. Das HDC hat sich seinerseits für ein anderes System entschlssen, und zwar auf Grund seiner starken Bindung an den Kantn Waadt und im Hinblick auf den Bau eines interkantnalen Spitals Riviera - Chablais in Rennaz, nämlich die infrmatisierte Akte der Pflegeleistungen unter dem Namen "DOPHIN" (für Dssier Patient Hspitalier INfrmatisé et Intégré = Infrmatisierte und Integrierte Spital-Patienten-Akte). Diese infrmatisierte Patientenakte wird seit Oktber 2010 nach und nach in den verschiedenen Abteilungen eingerichtet. Sie kmmt insbesndere in der Chirurgie-Abteilung am Standrt Mnthey zum Einsatz. Was die Gebäude anbelangt, s sind die Räumlichkeiten des GNW im Grssen und Ganzen an die Aufnahme der Patienten zu krrekten Bedingungen angepasst. Nur in diejenigen Standrten, die nicht Gegenstand einer vr kurzem erflgten Renvierung der Erneuerung gewesen sind, findet man Räumlichkeiten, deren Kmfrt Gegenstand einer erheblichen Verbesserung sein könnte. S gibt es in mehreren Abteilungen Zimmer mit mehr als zwei Betten hne sanitäre Einrichtungen. Dies schadet zwar nicht den Pflegeleistungen als slche, kann aber einen Einfluss auf die Zufriedenheit der Patienten und die Anziehungskraft des GNW gegenüber der Knkurrenz haben. Verschiedene Pflegedienste (Vrbeugender Pflegedienst in Martigny) erlauben es dem Pflegepersnal jedch nicht, zu angemessenen Bedingungen zu arbeiten. 39

40 Die Hygiene der Räumlichkeiten ist an allen besichtigten Standrten und Abteilungen perfekt wahrgenmmen. Schliesslich ist darauf hinzuweisen, dass die Ntdienst-Wagen mancher Standrte nicht besichert sind Die Organisatin der Pflege-Przesse Die Systeme für Pflegeleistungen vr der Zulassung zum Spital sind gut rganisiert, und es gibt eine starke Verbindung mit den Ntdienstabteilungen. Der Bereich Ntdienst ist an allen Standrten sehr gut rganisiert. Er ermöglicht eine erstaunliche Flexibilität und Anpassungsfähigkeit an einen vn der Anzahl und der Typlgie her vllkmmen unterschiedlichen Bedarf. S kann die Tätigkeit der Dienste je nach dem Jahreszeitraum um 3 bis 10 multipliziert werden, während die Typlgie der Patienten in erheblichem Umfang schwanken kann (Traumatlgie in der Ferienzeit). Die Aufnahme in den lebenswichtigen Ntdiensten ist in allen Ntdienstabteilungen gewährleistet, mit Empfangsräumen für lebenswichtige Ntdienste (SAUV), die im Hinblick auf Fläche, verfügbares Material und Betreuungspersnal den strengsten Nrmen gerecht werden. Die Ntdienstabteilungen bieten ptimale Aufnahmebedingungen für die Patienten, und an allen Standrten sind Verfahren verfügbar, die eine Aufnahme dieser Patienten zu den besten Bedingungen ermöglichen. Die Übernahme vn chirurgischen Ntfällen ist gut rganisiert, und die Verbindungen zwischen den Ntdienstabteilungen und den chirurgischen Spezialabteilungen sind sehr stark. Der Bereich der Ntdienste für Kinder ist sehr gut definiert ; an gewissen Standrten gibt es einen gemeinsamen Aufnahmedienst und anschliessend eine spezifische Orientierung, was unseren üblichen Empfehlungen entspricht, da das Vrhandensein vn spezifischen Bereichen vm Umfang des Patientenflusses abhängt. Der Standrt Aigle bietet eine spezifische Aufnahme für Ntdienste für Kinder sehr hhen Niveaus, auch wenn die Aufnahme vn älteren Persnen nicht rund um die Uhr gewährleistet ist. Der Bereich der Ntdienste für Gynäklgie und Geburtshilfe zeichnet sich durch eine hhe Qualität aus, swhl für die Aufnahmebedingungen als auch für die präzise Definitin des zuständigen Bereichs. Die besuchten Zentren entsprechen den allgemein anerkannten Nrmen für diesen Tätigkeitsbereich, im Hinblick auf die Sicherheit der Mutterschaften ebens wie im Hinblick auf die Sicherheit der Kinder. Die Bereiche für die Verlegung vn Patienten zu Referenzzentren ist gut definiert, wenn es nicht möglich ist, einen Fall vr Ort zu behandeln. Die Verlegungen in uter sind ebenfalls gut definiert. Die Organisatin der Pflegeprzesse entspricht der Umsetzung der allgemeinen Plitik für die Krankenpflegedienste nach den Vrgaben des Pflegeprjekts. Sie sind an die medizinischen Ausrichtungen angepasst. Sie sind auf die Verbesserung und die Anpassungsmöglichkeit an die behandelten Persnen angepasst. In verschiedenen Spital-Standrten sind zahlreiche Werkzeuge eingerichtet, die nach und nach 40

41 auf das gesamte GNW ausgeweitet werden, um die Aufnahme der Patienten ptimal zu gestalten und zu harmnisieren. Das Systeml Skill Grademix ermöglicht die Analyse des Bedarfs, die Festlegung der ptimalen Zusammensetzung jedes Teams, die Aufnahme neuer Pflegeberufe (tertiäre und sekundäre Schulung). Der Einsatz vn vllständigen Pflegeleistungen mit Identifizierung der für jeden Patienten zuständigen Krankenschwester ergibt sich aus dem Handbuch für vllständige Pflegeleistungen, in dem die Standardvrschriften für vllständige Pflegeleistungen swie die Piltprjekte enthalten sind. Ausserdem sind die Prtklle der Pflegeleistungen vn der Vereinheitlichungsgruppe der Pflegetechniken (der GUTS) aufeinander abgestimmt und im Intranet des GNW verfügbar. Die Krdinierung zwischen den Fachleuten wird durch die Patientenakte "PHOENIX" erleichtert, die für sämtliche Spitalzentren des GNW mit Ausnahme des Spitals Chablais vllständig infrmatisiert ist. Die Werkzeuge zur Unterstützung der Klinikpflege der Krankenschwestern sind die Diagnsen der Krankenschwestern nach NANDA für das gesamte GNW mit Ausnahme des Spitals Chablais, das gezielte Übermittlungen verwendet. Unabhängig vn den zum Einsatz gebrachten Infrmatikträgern der handschriftlichen Ntizen für gewisse Einheiten in Chablais wird die Dauerhaftigkeit der Pflegeleistungen durch die Erarbeitung vn leistungsfähigen Übermittlungsträgern gewährleistet. Sie ermöglichen eine Optimisierung der Aufnahme des Patienten und erleichtern die Teilung der Infrmatinen mit sämtlichen den Patienten umgebenden Fachleuten. In Einhaltung der zentralen Pflegeplitik entwickeln die verschiedenen Standrte neue Kmpetenzen über die Schulung der auf Klinik spezialisierten Krankenschwestern und der Klinik-Krankenschwestern Die Vrbeugung und die Überwachung der Nskmial-Infektinen und der Infektinen der Operatinsstätte Das vrliegende Kapitel ist bewusst beschreibend angelegt, denn es stellt als Querverbindung für alle Standrte des GNW eine spezifische Untersuchung des Audits dar. Es wird in den Teilen des Berichts für die verschiedenen Standrte nicht weiter entwickelt Organisatin und Mittel Das Zentrum für infektiöse Krankheiten und Epidemilgie (CMIE) ist eine auf der Ebene des Zentralinstituts der Walliser Spitäler (ZIWS) als Netz krdinierte Struktur, die für sämtliche Spitäler des Gesundheitsnetzes Wallis (GNW) tätig wird, aber auch ausserhalb des Kantns auf den Gebieten der Vrbeitung und der Überwachung der Nskmial-Infektinen. Das CMIE stützt sich auf das Zentralinstitut der Walliser Spitäler für seinen epidemilgischen Anteil. Dieses Organisatinsknzept 41

42 besteht seit fast fünfzehn Jahren und trägt zur Behandlung der Infektins-Krankheiten mit ihren verschiedenen Bestandteilen bei : Spital-Hygiene, Klinik, Mikrbilgie, Epidemilgie und Vrbeugung. Die Vrgehensweise auf dem Gebiet der Spital-Hygiene stützt sich auf ein Netz vn Krankenschwestern für die Spital-Hygiene (IHH), das mit Bezug auf die Anzahl Betten auf jeden Standrt verteilt wird (im Mittel 1 vllzeitbeschäftigtes IHH für 200 Betten, das ist ein Gegenwert vn 7,3 vllbeschäftigten Mitarbeitern einschliesslich eines Gegenwerts vn 1,35 vllbeschäftigten Mitarbeitern für Krdinierung und Ersatz auf Zentralniveau) und mit dem ZIWS in Sin krdiniert ist. Dieses mit einem Krankenschwestern-Bezug am Standrt krdinierte System ermöglicht : - eine tägliche Tätigkeit für die Sammlung vn Daten für die Überwachung (Operatinsstandrt) - eine sehr gute Reaktinsfähigkeit bei Warnungen (Entdeckung vn multiresistenten Bakterienträgern, Bewertung der eingesetzten Massnahmen), - gezielte Aktinen zur langfristigen Vrbeugung gegen Nskmial-Infektinen (zum Beispiel die Rlle des IHH in der Impfung gegen Grippe, der Rückgriff auf Standard-Vrsichtsmassnahmen durch die Teams (Hygiene der Hände) usw.). Den IHH bliegt ebenfalls die Übernahme der Schulungsaktinen bei den medizinischen und nebenmedizinischen Teams, insbesndere für die Neuankömmlinge (etwa 10 Sitzungen pr Jahr). Ebenfalls hinzuweisen ist auch auf die Organisatin vn Schulungen für die spitalmässige Unterbringung zu Hause und die Pflege zu Hause, swie die sehr enge Verbindung mit den Klinik-Teams, insbesndere für die nebenmedizinischen Teams. Der für die Ärzte Verantwrtliche (Pr TROILLET) des CMIE und sein Stellvertreter (Dr BALLY) haben ebenfalls eine Aufgabe im Kampf gegen Infektinen mit täglichen Besuchen bei den Klinik-Teams, insbesndere für die Ratschläge auf dem Gebiet der Antibitherapie. Auf zentraler Ebene wird jeden Dienstag mrgen im CMIE in Sin ein wöchentliches Kllquium rganisiert, an dem die medizinischen swie die nebenmedizinischen Teams teilnehmen, um die Bilanz aus den Tätigkeiten sämtlicher Spitäler des GNW zu ziehen. Für die Spitalzentren wird vm IHH und den Ärzten (nachts und an Feiertagen) ein durchgehender Telephndienst rganisiert. Ausserdem arbeiten die Krdinierungs-Krankenschwestern und die Ärzte des CMIE tagtäglich mit der Unterstützung der verschiedenen Standrte durch das IHH. Es ist jedch darauf hinzuweisen, dass es auf Zentralniveau keine Stelle der förmliche Kmmissin gibt, die die Fachleute für Klinikleistungen und Pflegeleistungen an Ort und Stelle zusammenbringt, um zu diskutieren und die Plitk des Kampfes gegen die Nskmial-Infektinen des GNW zu rientieren. Die Kmmunikatin der Infrmatinen wird erleichtert durch das Vrhandensein des Intranet-Netzes und des Infrmatinssystems PHOENIX, das eine Datenübertragung in Echtzeit ermöglicht. Jeden Tag wird vm Team des Netzes eine epidemilgische Meldung mit einer mikrbilgischen Aufstellung für jeden Standrt und auf Zentralniveau erstellt. Diese Aufstellung ermöglicht die rasche Entdeckung der Fälle vn Nskmial-Infektinen und den Einsatz der erfrderlichen vrbeugenden Massnahmen (zum Beispiel Massnahmen zur Islierung der Kranken, die Träger des methicillin-resistenten Staphylcccus aureus (MRSA) sind). Besnders hinzuweisen ist auf die Qualität der vn CMIE/ZIWS krdinierten Massnahmen, die klinische, epidemilgische und 42

43 mikrbilgische Beurteilungsstrukturen umfassen, die den Umlauf der Daten in den Infrmatinskreisen für die Überwachung und die Ausgabe vn Warnungen zwischen den verschiedenen Quellen der Daten erleichtern. Es ist jedch darauf hinzuweisen, dass dieses im CHCVs entwickelte Infrmatinssystem nicht mit den anderen Spitälern des GNW kmpatibel ist, was die Übernahme der epidemilgischen Daten für die Standrte (Brig und Visp swie das Spital Chablais) kmpliziert macht. Das Epidemie-Team des ZIWS analysiert in Zusammenarbeit mit dem Walliser Gesundheitsbservatrium die Grundlagen der epidemilgischen Daten und erstellt zusammen mit den Berichten über die Überwachung jährliche Synthesen. Die Häufigkeit der Nskmial-Infektinen, insbesndere für die Auswirkungen der Infektinen der Operatinsstätte wird seit März 1998 in den Spitälern des GNW bewertet. Dieses Prgramm wurde seit Juni 2009 auf die ganze Schweiz ausgedehnt, und zwar unter der Leitung vn SWISSNOSO und dem natinalen Verein für die Entwicklung der Qualität in den Spitälern und Kliniken (ANQ) Aktinen Das Prgramm zur Bekämpfung der Nskmial-Infektinen im GNW umfasst mehrere Typen vn Aktinen : - Verwaltung der Warnungen, - Überwachung, - Vrbeugende Aktinen, - Dkumentatin, - Ausbildung und Schulung. Die Warneinrichtung bezieht sich in erster Linie auf die Entdeckung vn multiresistenten Bakterien. Die Aktin ist vrrangig auf einen spezifischen Träger gerichtet, den methicillin-resistenten Staphylcccus aureus. Ausgehend vn den verfügbaren infrmatisierten Werkzeugen (SISYPH, PHOENIX) erflgen jeden Tag eine Suche und eine Überprüfung der Anwendung der Massnahmen zur Islierung neuer Fälle. Es erflgt ebenfalls eine Betreuung der Entkntaminierungen des methicillin-resistenten Staphylcccus aureus. Dieses System ist sehr leistungsfähig, da es die Reaktivität und die Verflgbarkeit der Fälle mit einer Aufstellung der Geschichtsberichte der Träger des MRSA und eine tägliche kartgraphische Erfassung der diese Bakterie tragenden Kranken verbindet. Die Vrrichtung ermöglicht es im übrigen, die Epidemie-Ereignisse zu verwalten, insbesndere die saisnbedingten Epidemien wie schwere Fälle vn Gastr-Enteritis (s hat zum Beispiel die Behandlung der Epidemie schwerer Fälle vn Gastr-Enteritis mit einem Nrvirus in der Altenpflege dazu geführt, Aktinen zur Schulung für die Standard-Vrsichtsmassnahmen und die Islierung des Persnals swie eine Infrmatin der Familien zu entwickeln). Andere Warnungen "gruppierter Fälle" werden ebenfalls vn dieser Vrrichtung entdeckt und führen zu Eingriffen des Hygiene-Teams des Spitals in den Klinikdiensten, insbesndere für die Beratung in Antibitherapie, Umfragen bei den nahestehenden Persnen, wenn das Persnal gewisse pathgene Keime trägt (Kchbazillus, Masern, Windpcken usw.) 43

44 Eine Überwachung der Infektinen der Operatinsstätte (ISO) erflgt ebenfalls nach dem Prtkll SWISSNOSO für bestimmte chirurgische Eingriffe : - Verdauungsapparat (Blinddarmentfernung, Gallenblasenentfernung, Grimmdarmentfernung, Darmbruch - Sin, Visp, Mnthey), - Orthpädie (Beckenprthesen, Knieprthesen - Martigny, Brig). Diese Überwachung ist Gegenstand eines jedes Jahr vn ZIWS und WGO erstellten Berichtes. Die anderen an verschiedenen Standrten des Netzes vrgenmmenen chirurgischen Eingriffe sind nicht Gegenstand einer frmalisierten Überwachung, insbesndere in der Urlgie, der Gynäklgie und der Geburtshilfe, der Kardilgie, der Nervenchirurgie und der Kinderchirurgie. Auch hier ist das Infrmatinssystem PHOENIX sehr nützlich, um die zu überwachenden Patienten zu erfassen (das Operatinsprgramm ist täglich verfügbar), da es eine aktive Suche vn Patienten ermöglicht, die im Rahmen des IHH für die Erfassung der Daten eine vrrangige Rlle spielen (mit Ausnahme vn Martigny, w die Planung direkt vm chirugischen Team abgeschickt wird). Die für die Berechnung des NISS-Wertes erfrderlichen Bezugswerte (insbesndere die Klasse der Kntaminierung) swie der Begriff vn Ntfall der Videscpie werden in den täglichen Operatinsbericht übernmmen. Die antibiprphylaktischen Daten dagegen sind nicht im Infrmatiksystem verfügbar und müssen vn Hand direkt vm IHH aus dem Anästhesieblatt der Abteilung entnmmen werden. Die Diagnse der Infektin der Operatinsstätte wird im Verlauf der Betreuung vn den infrmatisierten Labrdaten und den Erklärungen der Chirurgen aus erfasst. Die infrmatisierte Patientenakte ermöglicht ebenfalls eine Aufnahme der Infektin und der Verbände. Die Verflgbarkeit der betreuten Patienten ist ausgezeichnet, mit mehr als 95 % Verflgbarkeit über 30 Tage (und bis zu 3 und 12 Mnaten für die Orthpädie), dank dieses Werkzeugs, das eine "Echtzeit"- Infrmatin und einen systematischen telephnischen Rückruf des IHH bei allen in die Überwachung aufgenmmenen perierten Patienten verbindet. Es ist darauf hinzuweisen, dass das IHH nicht direkt in die Betreuung der Verbände und der Operatinswunden am Bett der Kranken eingreift, um die Verdachtsmmente einer Infektin der Operatinsstätte zu erfassen ; diese Aufgabe wird dem Pflegeteam überlassen. Eine Gegenüberstellung der Diagnse der verdächtigten Infektinen der Operatinsstätte erflgt einmal pr Wche zusammen mit den Chirurgen bei der Besichtigung vr Ort. Die Diagnsen der Infektinen der Operatinsstätte sind ebenfalls Gegenstand einer Diskussin bei den wöchentlichen Sitzungen des CMIE/ZIWS in Sin. Der Rücklauf der Infrmatinen an die Chirurgie-Teams scheint jedch trtz dieser täglichen Aktinen unzureichend zu sein. In der Tat werden an den meisten auditierten Standrten die przentualen Werte der Zwischenfälle mit Infektinen der Operatinsstätte und ihre Entwicklung nur in Frm eines Jahresberichts erfasst. Es ist jedch darauf hinzuweisen, dass verschiedene Chirurgie-Teams in Fällen vn Infektinen der Operatinsstätte, insbesndere im Rahmen der Darmchirurgie Übersichten über tödlich ausgehende Krankheiten aufstellen (Sin). 44

45 Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das System zur Überwachung der Infektinen der Operatinsstätte als mit den internatinalen Standards übereinstimmend angesehen werden kann und dass es im Rahmen des Verhältnisses Ksten und Wirksamkeit vn den Betrffenen am Standrt gut akzeptiert wird. Es kmmt in den Genuss einer leistungsfähigen lgistischen Unterstützung. Es leidet jedch an einem relativen Mangel an Sichtbarkeit für die Ärzte- und Pflege-Teams. Die Überwachung der Nskmial-Infektinen erstreckt sich ebenfalls auf andere Infektinen, und zwar nach spezifischen Mdalitäten : Auswirkungen der Nskmial-Infektinen mit Bakterien, die ihren Ursprung im Labr haben Untersuchung der überwiegenden Ereignisse etwa alle 2 Jahre seit 1999 Überwachung der Umgebung für das Risik der Leginellse (regelmässige Kntrlle der Wasserpunkte, Einsatz vn vrbeugenden Massnahmen) Diese Überwachungsvrrichtung ermöglicht im Ganzen eine gute Deckung der Nskmial-Risiken in den meisten Tätigkeitsbereichen der Pflegeleistungen, hne übermässige Mittel zu erfrdern. Man bemerkt jedch die Abwesenheit einer Überwachung der Zwischenfälle durch Infektinen in der intensiven Medizin vr 2010, abgesehen vn den Bakterien-Infektinen, die im übrigen vm Labr überwacht werden. Nach dem Lastenheft der Schweizer Gesellschaft für intensive Medizin muss die unabhängige infrmatisierte Akte vn PHOENIX demnächst ebenfalls die Lungenkrankheiten bei künstlich Beatmeten und die Infektinen an Zentral-Venen-Kathetern aufnehmen. Der Einsatz vn Aktinen zur Vrbeugung gegen Nskmial-Infektinen unterliegt der Verantwrtung des IHH an jedem Standrt. Diese Aktinen beziehen sich auf vrrangige Themen wie die Hände-Hygiene der die Impfung gegen Grippe der die Vrbeugung gegen Unfälle aus dem Kntakt des Persnals mit Blut. Diese Aktinen umfassen : die Verteilung und die Überarbeitung der Empfehlungen für eine gute Anwendung und für Hygieneprtklle, die durch die Zurverfügungstellung in PHOENIX vereinfacht und in Frm vn Berichten aktiviert werden, die im Anschluss an eine Befragung für jeden Fall für sämtliche Teams des GNW erstellt werden ; Infrmatinsaktinen mit in den Pflegestellen angeschlagenen Unterlagen, insbesndere für die Hände-Hygiene und die Verhaltensweisen im Fall eines versehentlichen Kntaktes mit Blut swie die Impfung des Persnals gegen Grippe ; Schulungsaktinen, insbesndere für die Vrbeugung gegen Unfälle aus dem Kntakt mit Blut. Man bemerkt in diesem Zusammenhang, das, bwhl es kein System für eine systematische Überwachung der Erklärungen vn Unfällen aus dem Kntakt mit Blut gibt; das übliche Sicherheitsmaterial (Sammelbehälter mit Nadeln zum Beispiel) in den auditierten Abteilungen zur Verfügung gestellt ist ; 45

46 die Durchführung vn Untersuchungen zur Bebachtung dieser praktischen Massnahmen, im wesentlichen für die Hände-Hygiene (2010 wurde ein Bebachtungs-Audit durchgeführt). An allen besuchten Pflegedienst-Stätten swie im Operatinsblck und in der Sterilisierung sind Spender mit hydr-alkhlischen Lösungen vrhanden. Das Pflegepersnal trägt in seinen Taschen ebenfalls Fläschchen mit hydr-alkhlischer Lösung mit sich. Man stellt jedch fest, dass der Rücklauf der Ergebnisse dieses Audits an die Pflege-Teams unzureichend und an manchen Standrten überhaupt nicht vrhanden ist. Die Anzahl der bebachteten Situatinen hat im übrigen beim Audit durch die befragten Mitglieder des Pflegepersnals nicht genau angegeben werden können. Die Untersuchung ist jedch Gegenstand eines 2010 vm CHCVs veröffentlichen Berichts über die Gesamtergebnisse für alle Standrte gewesen ; eine direkte Beteiligung des IHH an der Impfung des Persnals (Grippe, Viren-Leberentzündung B usw.) mit einem regelmässigen Besuch in den Pflegediensten der einem Besuch nach Termin, die seit 2010 an gewissen Standrten durch die Arbeitsmedizin übernmmen wrden sind. Der Schutz durch Impfungen bleibt trtzdem für saisnbedingte Grippen unzureichend (ein Drittel etwa des Persnals ist geimpft) ; Auf dem Gebiet der chrnischen Hämdialyse (Sin) bemerkt man nur Aktinen zur Vrbeugung gegen das virale Risik mit den geltenden Empfehlungen für Unfälle aus dem Kntakt mit Blut, knfrmen Prtkllen für die Desinfektin vn Maschinen (Dialx) und eine regelmässige Kntrlle der Impfung gegen die Leberentzündung B des Persnals und eine serlgische Überwachung des Patienten für die Viren-Leberentzündungen B und V. Im Operatinsblck werden die Kranken, die Träger vn methicillin-resistenten Staphylcccus aureus sind, identifiziert und an das Ende des Operatinsprgramms gestellt. Die Prtklle über Antibiprphylaxie und Hautvrbereitung sind in allen Blöcken vrhanden und werden nach den geltenden Empfehlungen täglich auf den neuesten Stand gebracht, bwhl in gewissen Spezialitäten (nch) keine Prtklle vm ZIWS validiert wrden sind. Auf der anderen Seite wurde keine Bewertung der praktischen Durchführung für diese beiden Massnahmen zur Vrbeugung gegen die Infektinen der Operatinsstätte durchgeführt. Es gibt jedch eine "Checkliste" im Blck, deren Verflgbarkeit werden analysiert nch ausgewertet wird. Ausserdem ist keine frmalisierte Unterlage mit Infrmatinen für die Patienten bezüglich der Vrbereitung der Haut verfügbar, bwhl eine ausführliche und unterzeichnete Zustimmung verlangt wird und vr dem Eingriff eine Bewertung der Ernährungs-Qualität erflgt. Die Besuche am Standrt haben gezeigt, dass die Blöcke nach dem Prinzip des Vrwärtsschreitens alle gut rganisiert sind. Die bewerteten Kriterien werden in den Einzelheiten in einer in der Anlage angefügten Tabelle vrgestellt. Was die Sterilisierungseinheiten anbelangt, s verfügt jedes Spital des GNW mit chirurgischen Tätigkeiten insgesamt 7 Stätten) über einen Sterilisierungsbereich, dessen Funktinsweise seit 2008 durch eine Gruppe "Sterilisierung GNW" und das CMIE nach den geltenden Kriterien standardisiert ist. Bei den Besichtigungen vr Ort wurde keine Abweichung vm Prtkll festgestellt. 46

47 3.3.6 Die Bewertung Die Bewertung stellt einen wesentlichen Bestandteil aller Massnahmen zur Verbesserung der Qualität der Pflegeleistungen dar, da sie es den Fachleuten ermöglicht, sich gegenüber den Empfehlungen der richtigen Vrgehensweisen, aber auch gegenüber anderen Anstalten zu situieren. Zahlreiche Abteilungen des GNW nehmen über ihre wissenschaftliche Gesellschaft an einer Sammlung vn Daten teil, die es ihnen ermöglichen, sich zu situieren. Ausserdem werden an allen Standrten des GNW Audits durchgeführt, wbei diese Audits sich jedch nicht auf die Przesse der Pflegeleistungen beziehen. Die über das System Management Infrmatin System (MIS) eingesetzte Brdtafel ermöglicht die Durchführung einer Bebachtung der Indikatren. Leider werden bis heute die Ergebnisse nur an die Mitglieder der Generaldirektin, an die Verwalter und an die Leiter des Zentrums übermittelt. Die Weitergabe und die Analyse der Ergebnisse durch die Fachleute ist eine unabdingliche Bedingung für den richtigen Betrieb des Systems. Ausserdem gibt es abgesehen vn der Analyse der unerwünschten Ereignisse keine Plitik zur Bewertung der praktischen Massnahmen im GNW, weder auf dem Gebiet der Ärzte nch auf dem Gebiet des Pflegepersnals. Daher ist es unerlässlich, im Inneren der Anstalten eine Kultur für die Bewertung einzurichten. Dies würde es ermöglichen, Bewertungsprjekte zu definieren und gemeinschaftlich zum Einsatz zu bringen : Angebrachtheit der Verschreibungen, a priri vrhandene Risiken, Qualität der erbrachten Dienstleistungen. Im Hinblick auf die Bewertung der Pflegeleistungen der Krankenschwestern besteht unabhängig vn den Standrten ein tatsächlicher und erklärter Wille zum Einsatz einer Bewertung der Przesse der Pflegeleistungen. Schn jetzt sind Indikatren für die Bebachtung auf dem Gebiet der Pflegeleistungen festgelegt. Sie betreffen die flgenden Punkte : Die Qualität der Infrmatin des ins Spital aufgenmmenen Patienten (auf der Grundlage einer zuständigen Krankenschwester) ; Den Grad der Durchführung des Standards "Vrbeugung gegen Schrf" ; Die Qualität der Erfassung der direkt auf den Patienten zurückzuführenden Belastung an Pflegeleistungen der Krankenschwestern. Schliesslich ist es im Hinblick auf die Bewertung der Qualität interessant festzustellen, dass das Walliser Gesundheitsbservatrium 2010 dem GNW eine Reihe vn Qualitäts-Indikatren vrgeschlagen hat, während zur gleichen Zeit die Fachleute des GNW ein Handbuch für Indikatren erstellten (Versin 4.2 vm 9. August 2010). Es scheint unerlässlich, eine tatsächliche Krdinierung zwischen dem GNW, dem WGO und der Kantnal-Kmmissin einzurichten, um die Indikatren festzulegen, die für eine wirksame Steuerung der Vrgehensweise auf dem Gebiet der Qualität zum Einsatz gebracht werden müssen. 47

48 3.3.7 Die Ergebnisse der Tätigkeit des GNW Diese Ergebnisse beruhen auf den Indikatren, die im Rahmen der 2004 bis 2005 durch das IUMSP durchgeführten Untersuchung gemessen wurden, um die Entwicklung derselben zu erkennen Die Aufenthalte im Spital Wie dies im Bericht des IUMSP angeführt wurde, ist die Anzahl vn Aufenthalten im Spital kein eigentlicher Indikatr für die Qualität der Pflegeleistungen, kann aber im Fall einer erheblichen Abnahme ein Zeichen für vn den Benutzern empfundenen Prbleme sein. Ganz allgemein und in Ermangelung der im Rahmen der vm IUMSP durchgeführten Untersuchung gesammelten Bruttdaten hat die Anzahl Aufenthalte für das GNW (mit Ausnahme des Spitals Chablais) zwischen 2006 und 2009 um 2 % zugenmmen, und zwar : CHCVs : + 3 % CHC : 1 % SZO : - Diese Daten lassen eine relative Stabilität in der Anzahl Aufenthalte in den Anstalten des GNW erkennen. Bezüglich der mittleren Aufenthaltsdauer bemerkt man hier ebenfalls eine relative Stabilität mit einer mittleren Aufenthaltsdauer für kurze Aufenthalte (ausser in Altenplege, Psychiatrie und Heilgymnastik) vn 7,56 Tagen für sämtliche Standrte : CHCVs : 7,8 Tage SZO : 7,05 Tage Der Transprt der Persnen Die vm GNW im Zusammenhang mit dem Angebt an Pflegeleistungen in die Wege geleitete Neurganisierung bringt es mit sich, dass Patienten in Abhängigkeit vn den zu erbringenden Eingriffen vn einem Standrt an einen anderen verlegt werden müssen. Es ist festzustellen, dass die Anzahl der Verlegungen seit der Mitte der Jahre 2000 regelmässig zunimmt, während der Bericht des IUMSP vn September 2009 bereits auf eine mittlere Zunahme um 5 % pr Jahr hinwies. S ist die Anzahl Verlegungen vn im Jahre 2005 auf im Jahre 2009 (Daten vn WGO) angestiegen, das heisst eine Zunahme um 47 %. Es ist darauf hinzuweisen, dass sich diese Zunahme in weit erheblicherem Masse auf die Sekundärtransprte zwischen den Standrten bezieht (+ 116 %) als auf die Primärtransprte vm Ort der Aufnahme durch ein Ntdienstfahrzeug ins Spital (+ 62 %). Diese Ziffern spiegeln das Gefühl der Patienten wieder, die den Eindruck haben,dass diese Verlegungen einen negativen Punkt in ihrer Auffassung des kantnalen Gesundheitssystems darstellen. 48

49 Der Przentsatz Belegung der Betten und das Pflegepersnal Der Gesamt-Przentsatz Belegung der Betten ist seit den Jahren 2002 stabil und lag 2009 zwischen 80 und 90 % : CHCVs : 87,1 % CHC : 90,4 % SZO : 78,8 % Der geringere Przentsatz Belegung des SZO ist auf den Bereich der Altenpflege zurückzuführen, w die 36 verfügbaren Betten 2009 im Mittel zu 65,6 % belegt waren, während der Przentsatz Belegung 2008 bei 119 % lag Die Patientenflüsse Die Aufnahme der Patienten in die Anstalten des GNW erflgt nach Prgrammierung der in Ntfällen. Die Neugruppierung der Abteilungen hat seit der Mitte der Jahre 2000 zu einer Umverteilung der Aufnahmen im Ntdienst geführt. Man bemerkt eine Zunahme der Anzahl Aufnahmen im Ntdienst zwischen 2006 und 2009 in den beiden Spitalzentren für kurze Aufenthalte, in denen die Ntfälle aufgenmmen werden, und zwar um 5,3 %: CHCVs : + 4,3 % Martigny : + 10 % Sierre : - 0,6 % Sin : + 3,2 % SZO : + 7,8 % Brig : - 33,5 % Visp : + 21,4 % Diese Unterschiede zwischen den Przentsätzen der Entwicklung ergeben sich ganz zweifells aus der vllkmmen lgischen Umverteilung des Angebts an Pflegeleistungen mit der Aufnahme der schweren Ntfälle an einem einzigen Punkt : Sin. Für die im Prinzip vermeidbaren Neuzulassungen, die einen Indikatr für die Qualität der Pflegeleistungen darstellen, war der vm Walliser Gesundheitsbservatrium nach einer strengen Methdlgie gemessene Przentsatz (4,6 %) geringer als derjenige, der swhl für das CHCVs als auch für das SZO erwartet wurde Die Anzahl Sterbefälle Der Gesamtprzentsatz Sterbefälle im Kantn Wallis ist, wie es der Bericht des IUMSP unterstreicht, ein annähernder Indikatr für die Qualität der Organisatin und der Spital-Pflegedienste. Ganz allgemein ist nach den letzten vm Statistischen Bundesamt gelieferten Daten der Brutt- Przentsatz der Sterbefälle in den meisten Schweizer Kantnen zwischen 2000 und 2009 gesunken und hat den natinalen Przentsatz vn 8,7 auf 8,1 Sterbefälle pr 1000 Einwhner zurückgehen lassen. 49

50 Für den Kantn Wallis ist der Przentsatz Sterbefälle seit dem Beginn der Jahre 1980 stabil und liegt bei 8 Sterbefällen pr 1000 Einwhner. Was die Sterbefälle vn Kindern (Sterbefall des Kindes während seines ersten Lebensjahres) betrifft, s ist es auch hier schwierig, die verfügbaren Daten auszuwerten. In der Tat lag 2009 der Przentsatz im Kantn Wallis über dem Schweizer Mittelwert : 5,2 Sterbefälle für 1000 Lebendgeburten, während er sich 2005 und 2006 auf 3,6 Sterbefälle für 1000 Lebendgeburten belaufen hatte, was unter dem Schweizer Mittelwert lag. Wenn man die Analyse verfeinern möchte, wäre es interessant, über die altersbezgenen Przentsätze zu verfügen, was uns innerhalb der auferlegten Frist nicht möglich war. Wir weisen jedch darauf hin, dass auch die Kenntnis der Werte für diesen Indikatr es nicht ermöglichen würde, irgendeine Schlussflgerung bezüglich der Qualität der in den Anstalten des Spitals vn Wallis erbrachten Pflegeleistungen zu ziehen Der Zeitraum um die Geburt herum Die Analyse der Anzahl Entbindungen in den Spitälern des GNW in Wallis (CHCVs und SZO) lässt eine Abnahme der Anzahl Entbindungen erkennen, da die Untersuchung des IUMPS für 2005 eine Zahl vn Geburten ausweist (die 98 % der Geburten im Kantn darstellen) und die Anzahl der vm Walliser Gesundheitsbservatrium erfasste Anzahl vn Entbindungen vn 2006 bis 2009 zwischen und schwankt. In der Tat hatten wir Kenntnis vn der Anzahl registrierter Ausgänge in Geburtshilfe und Kinderpflege im Spital Wallis. Mit den Ausgängen für Kleinkinderbetreuung und denjenigen für Pflege für Neugebrene erreicht man eine Gesamtzahl vn Geburten, was im Rahmen unseres Kmmentars liegt. Es wäre interessant, diese Daten zu vertiefen, um festzustellen, b die Anzahl Geburten im Kantn deutlich abgenmmen hat der b eine grössere Anzahl vn Frauen ausserhalb der Anstalten des GNW entbinden (das heisst zu Hause,da es im Kantn keine private Pflegestruktur gibt) der in anderen Kantnen. Der Anteil der Kaiserschnitte ist relativ stabil geblieben Die Überwachung der chirurgischen Eingriffe und der Infektinen der Operatinsstätte Wir erhielten zwei Ergebnis-Berichte über die Umfragen bezüglich der überwiegenden Ereignisse und der Überwachung der Operatinsstätte auf eventuelle Infektinsstörungen für sämtliche Spitäler des GNW seit In diesen beiden Berichten bemerkt man eine Schwankung des Przentsatzes Infektinen in der Operatinsstätte (als Anzahl Störungen für 100 Eingriffe der als Anteil der überwiegenden Ereignisse gegenüber anderen Infektinen). Die während des Audits gelieferten Infrmatinen ermöglichen keine klare Interpretatin der Ursachen dieser Schwankungen. 50

51 Spezifische Untersuchung der Tätigkeit und der Ergebnisse des Operatinsblcks des Spitals vn Sin Zunächst ist es wichtig festzustellen, dass wir in Übereinstimmung mit der Methdlgie, die wir für unser gesamtes Audit eingesetzt haben, die Absicht hatten, die Tatsachen den Behauptungen gegenüberzustellen, die vn den einigen Gesundheitsfachleuten, swhl Mitarbeitern des GNW als auch Leuten ausserhalb des GNW und vn einigen Persnen der Persönlichkeiten ausgedrückt wrden waren und die die Auditren zu treffen wünschten der die die Auditren um eine Auditin baten. Es ist selbstverständlich, dass die Gesamtheit der mehr als 210 unter diesen Umständen angetrffenen Persnen ihre Meinung gleich welcher Art frei hat äussern können. Ausserdem beruhte unsere Arbeitsmethdlgie in Übereinstimmung mit dem vn der Regierung erteilten Mandat auf einer Analyse sämtlicher im Blckheft des Operatinsblcks vn Sin aufgezeichneten Operatinseingriffen. Anders gesagt, es kam für uns nicht in Frage, nur diejenigen Akten herauszuziehen, die ptentielle Prbleme aufwerfen könnten und nur diejenigen zusätzlichen Eingriffe zu untersuchen, die darin aufgezeichnet sind, sndern in unserer Gesamt-Analyse die Gesamtheit der vrgenmmenen Eingriffe zu berücksichtigen. Im gegenteiligen Falle hätte es sich vn der Methde her als vllkmmen unkrrekt erwiesen, nur diejenigen Eingriffe der zusätzlichen Eingriffe zu berücksichtigen, bei denen Prbleme aufgetreten sind, um daraus auf eine mangelnde Qualität der gängigen der zusätzlichen am Standrt vrgenmmenen chirurgischen Eingriffe zu schliessen. S beruht unsere am 7. Februar 2011 durchgeführte Untersuchung über die Tätigkeit des Operatinsblcks vn Sin auf der Analyse des Lastenhefts des Operatinsblcks während eines Zeitraums vn einem Jahr, vm 1. Juli 2009 bis zum 31. Juni Um den bjektiven Charakter dieser Analyse zu wahren und die Rechte der Kranken zu schützen, wurde die Liste sämtlicher im Operatinsblck vn Sin vrgenmmenen Eingriffe annym gestaltet ; nur die technischen Parameter der Eingriffe und die daran Beteiligten erscheinen daher in den untersuchten Unterlagen. Die Angaben aus dem Blck beziehen sich auf sämtliche während des betrachteten Zeitraums vrgenmmenen Eingriffe durch Spezialisten allgemeiner Chirurgie und der Chirurgie der Verdauungsrgane, der Gefäss-Chirurgie und der Herz-Chirurgie. Die vrgenmmene Analyse ist daher vllständig und umfasst alle im Operatinsblck aufgenmmenen Patienten, was es ermöglicht hat, die Eingriffe und die wiederhlten Eingriffe die auch als Wiederhlungen bezeichnet werden für jeden Patienten über den Zeitraum eines Jahres zu erfassen. Diese Methde ermöglicht eine Erfassung der wiederhlten Eingriffe, die sich nicht aus einer nrmalen Aufnahme ergaben ; es kann in der Tat Pathlgien der Pflegebedarf nach einem Traumatismus geben, die mehrere Eingriffe erfrdern (Verpflanzungen zum Beispiel). Bei dieser Art der Angehensweise ging es als darum, die Kmplikatinen nach einer Operatin zu ermitteln, was ein deutliches Anzeichen für die Qualität der chirurgischen Eingriffe darstellt. Für unsere Untersuchung haben wir bezüglich des Vlumens (1.400 perierte Persnen) und der Art der Eingriffe über eine wichtige Infrmatin verfügen können, die sich wie flgt zusammenfassen lässt : - Allgemeine Chirurgie, Chirurgie der Verdauungsrgane, Gefäss-Chirurgie : Einzeleingriffe, was perierten Patienten entspricht, - Herz-Chirurgie : 500 Einzeleingriffe, was 200 perierten Patienten entspricht. 51

52 Die Ergebnisse sind die flgenden : - Allgemeine Chirurgie und Chirurgie der Verdauungsrgane : Der Przentsatz der wiederhlten Eingriffe während des gleichen Spitalisierungszeitraums lässt keine Anmalie erkennen, da er unter 5 % liegt. Im Umfeld des Audits wurde den grösseren Eingriffen für grössere Fälle vn Verdauungschirurgie (Speiseröhre, Bauchspeicheldrüse, Leber, Mastdarm unter Bauchfell) eine ganz besndere Aufmerksamkeit geschenkt. - Gefäss-Chirurgie : Trtz eines erheblichen Anteils der Chirurgie für grsse Gefässe (Bauch- Hauptschlagader, Geschwülste der Hauptschlagader), das heisst einer sehr technischen Chirurgie, die hhe Kmpetenzen erfrdert, ist der Przentsatz wiederhlter Eingriffe sehr gering und liegt sgar unterhalb der vn den berichterstattenden Dienststellen veröffentlichten Ziffern. - Herz-Chirurgie : der Przentsatz der wiederhlten Eingriffe liegt unter 10 % und entspricht damit den Ergebnissen der berichterstattenden Teams der Herz-Chirurgie. Nach Abschluss dieser Untersuchung und in der gleichen Linie wie die bereits zu dieser Frage erstellten Berichte stellen wir fest, dass die Qualität der Eingriffe einschliesslich der schwersten innerhalb des auditierten Operatinsblcks sehr krrekt ist. Die Przentsätze der wiederhlten Eingriffe nach allgemeiner Chirurgie, Chirurgie der Verdauungsrgane, Gefäss-Chirurgie und Herz-Chirurgie zeigen keinerlei Funktinsstörungen in der Aufnahme der im Operatinsblck des Spitals vn Sin perierten Patienten Einzelbetrachtungen Im Umfeld des Audits über die Qualität erflgten zwei Einzelbetrachtungen : Ntdienste in Herzpflege und Abteilung für Röntgen-Onklgie Einzelbetrachtung der Zeit zur Aufnahme bei Ntdiensten in Herzpflege Zahlreiche Gespräche, die mit den Mitarbeitern des GNW, aber auch mit externen Fachleuten des Gesundheitsbereichs geführt wrden waren, insbesndere mit dem Partner des GNW für diese Aufnahmen, nämlich dem Universitäts-Spital vn Waadt (CHUV) in Lausanne, haben gezeigt, dass das GNW über die für eine Aufnahme bei Ntdiensten in Herzpflege erfrderlichen Kmpetenzen verfügt. Unser Audit zu diesem Punkt lässt sich flgendermassen zusammenfassen : Die Empfehlungen der Eurpäischen Gesellschaft für Herzpflege (die der Schweizer Gesellschaft für Herzpflege als Referenz dient) geben vr, dass die Zeit zur Aufnahme bei Ntdiensten in Herzpflege nicht mehr als 90 Minuten betragen sll, und zwar zwischen dem ersten medizinischen Kntakt (Ambulanter Ntdienst SMUR, Arzt der Familie usw.) und der Erweiterung der Arterie durch den Herzspezialisten. Ein rasches Vrgehen ist entscheidend für die Qualität des Eingriffs. Die augenblickliche Organisatin der Aufnahme bei Ntdiensten in Herzpflege im Rahmen des GNW ermöglicht es, diese Fristen einzuhalten. Die Aufnahme eines Patienten, der Opfer eines Herzinfarkts ist, erflgt in einem ersten Zeitraum durch das Persnal des Krankenwagens und die Ärzte des Ntdienstes und der intensiven Pflege, die 52

53 den Herzspezialisten und die Techniker der Röntgen-Permanenz infrmieren. Anschliessend werden der Transprt des Patienten, die Gabe der ersten Arzneimittel und die Vrbereitung des Kathetersaals für Herzeingriffe rganisiert, was dem Herzspezialisten die Zeit lässt, innerhalb einer vernünftigen Frist im Spital einzutreffen. Im allgemeinen trifft der Herzspezialist häufig vr dem Patienten ein. Schliesslich ergibt sich aus einer Umfrage bei den Dienststellen in Lausanne, dass kein Zwischenfall bei der Aufnahme durch die Teams des CHUV hat kmpensiert werden müssen, und sich keine Aufnahme im CHUV aus einer Schwierigkeit bei einer Aufnahme im GNW ergab, und dies seit vielen Jahren Einzelbetrachtung der Abteilung für Röntgen-Onklgie Auf Anregung der Auditren ist die Abteilung Röntgen-Onklgie des CHCVs am 18. Februar 2011 im Rahmen einer SPH Cnseil übertragenen Missin Gegenstand eines spezifischen Audits gewesen. Die Planung des Besuchs war den betrffenen Ärzten vrgelegt und im vraus bestätigt wrden. Das Audit umfasste eine Besichtigung der Abteilung nach dem Kreislauf des Kranken, eine Auditin der Abteilungsleiterin, die den Besuch begleitet hat, des für die Abteilung Röntgen-Onklgie Verantwrtlichen, des stellvertretenden Arztes, eines medizinischen Röntgen-Physikers und der für die Manipulatren Verantwrtlichen. Die Abteilung behandelt etwa 800 Patienten pr Jahr. Sie erbringt Behandlungen durch externe Röntgen- Therapie und durch Curie-Therapie. Sie verfügt über drei Senir-Ärzte als Spezialisten, vn denen einer zu 80 % beschäftigt ist und der dritte nur zu 20 %. Die Räume sind neu, gut angerdnet und funktinnel. Das Team benutzt einen PET-Scanner, dessen Verwendung halbzeitlich mit der Abteilung für Kernmedizin geteilt wird, einen Saturne-Beschleuniger in der Endphase, der halbtagsweise arbeitet, einen 2000 installierten Clinac 2100 C und verfügt über einen Kllimatr (Visiergerät) mit Mehrfachblättern und eine 2009 installierte Hi-Art-Anlage für Tmtherapie. Die Curie-Therapie wird mit einem Quellenprjektr mit hhem Durchsatz Typ Gammamed erbracht. Ein selbständiges technisches Netz und eine Plattfrm für Dsimetrie VARIAN gewährleisten die verschiedenen Stufen der Behandlung der Bilder, der Dsimetrie, der Übermittlung der Infrmatinen an die Linear-Beschleuniger swie die Verfahren für "recrd and verifiy" (Aufzeichnung und Überprüfung), die für die Sicherheit der Behandlungen unerlässlich sind. Das nebenmedizinische Team besteht aus drei Röntgen-Physikern, drei Dsimetrie-Spezialisten, einem Gegenwert vn 12 vllbeschäftigten Mitarbeitern, zwei Krankenschwestern und vier Sekretärinnen. Dieses Team ist als für die anvertraute Aufgabe grsszügig besetzt. Die Tätigkeit der Abteilung ist nicht Gegenstand einer besnderen medizinischen Prgrammierung. Die Beteiligung an den Tätigkeiten in den Versammlungen für mehrere Fachbereiche erflgt in Abhängigkeit vn einer Aufteilung der Erkrankungserscheinungen nach Standrten, deren Durchführung auf Grund des geringen Persnalbestands der Abteilung und der sprachlichen Kmplexität in Oberwallis schwierig zu erfassen ist. Nur die Abteilungsleiterin ist deutschsprachig. Vn allen Fachbereichen wird eine deutliche Unrganisatin der Abteilung festgestellt. Sie ist die Flge eines Mangels an Management seitens der Abteilungsleiterin, der Gegenstand zahlreicher Audit- 53

54 Bewertungen (2002) und Gespräche über Mittelspersnen (2006 und 2010) gewesen ist, die weder ihre Verhaltensweise nch ihre Leistungen geändert haben. Die Schlussflgerungen dieser Missinen sind den Mitgliedern des Persnals der Abteilung nicht zur Kenntnis gebracht wrden. Daher ist sie verantwrtlich für die Situatin mit einem Mangel an Senir-Ärzten. Für eine Tätigkeit wie die beschriebene wäre unter Einhaltung der eurpäischen Nrmen mindestens ein Gegenwert vn vier vllbeschäftigten Mitarbeitern für ein gutes Funktinieren der Abteilung erfrderlich. Die persönlichen Streitigkeiten zwischen ihr und ihren Mitarbeitern sind in weitem Rahmen Ursache der Abgänge vn Mitarbeitern. Dies wurde in den verschiedenen seit 2002 verfügbaren Berichten klar dargelegt, die der Direktin des Spitals bekannt sind und hne Flgen geblieben sind. Der ptentielle Abgang eine stellvertretenden Arztes kann das Funktinieren der Abteilung im täglichen Dienst in Frage stellen. Dann werden die Aufgaben der Kette zur Aufnahme der Kranken nicht mehr zu den minimal erfrderlichen Bedingungen für Qualität, ja sgar für Sicherheit gewährleistet werden können. Die Abteilungsleiterin benutzt ihre Vrrechte nicht, um eine khärente Strategie zur Aufnahme der Kranken vrzuschlagen und darüber zu diskutieren. Die interne Organisatin des Verfahrens für die Behandlung ist nicht förmlich gestaltet. Das Persnal der Abteilung hat auf Grund des Fehlens vn klaren Anweisungen und des mangelnden Erflgs seiner Vrstellungen bei der Direktn des Spitalzentrums swie der Abwesenheit vn Flgen im Anschluss an die in der Vergangenheit vrgenmmenen Audit- Missinen selbst seine Tätigkeit rganisiert, um Antwrten auf Verwaltungs-Situatinen geben zu können, die für das Leben der Abteilung unerlässlich sind der mit unerwünschten Ereignissen Bezug haben. Die Leiterin nimmt nicht an den Sitzungen des Ausschusses für die Verwaltung vn unerwünschten Ereignissen teil, die vn dem Team der Manipulatren rganisiert werden. Die festgestellten Funktinsstörungen sind jetzt Gegenstand einer förmlichen Eingabe, die der Direktin zur Kenntnis gebracht wird, die niemals hierzu Stellung genmmen hat. Zu unterstreichen ist die individuelle Qualität des Pflegepersnals, das eine Reihe vn Massnahmen eingerichtet hat, die es ermöglichen, davn auszugehen, dass die Behandlungen unter Einhaltung der Bedingungen bezüglich der Sicherheit erbracht werden. Aus diesem Grunde wurde die Funktin des Sekretariats für die medizinische Onklgie und die Röntgen- Therapie zusammengelegt. Ihre Leiterin untersteht direkt der Persnalabteilung des Spitalzentrums, um Knflikte zwischen den Abteilungen zu vermeiden. Der für die Manipulatren Verantwrtliche berichtet direkt an den Direktr der Pflegeleistungen. Die medizinische Fachkraft für Röntgen-Physik hat keinen Vrgesetzten und besitzt eine Selbständigkeit wie ein freies Elektrn, die s weit geht, dass sie selbst die Wahl bei zu erneuerndem Material trifft. Die Investitinen scheinen daher hne Zusammenhang und hne interne Diskussin in der Abteilung und hne wissenschaftliche Grundlage vrgenmmen zu werden. Die Verwendung eines TEP-Scanners für die Verfahren zur Erfassung der Vlumen wird durch keine Empfehlung und keine wissenschaftliche Grundlage begründet. Die Wahl einer islierten Tmtherapie in einem Umfeld, das keine Röntgen-Therapie durch Mdulatin der Intensität erbringt, ist nicht geplant, um auf einen medizinischen Bedarf zu antwrten, sndern auf einen röntgenphysikalischen. Es gibt keinen Investitinsplan und keine Prgrammierung für den Ersatz der Beschleuniger der des Quellen-Prjektrs für die Curie-Therapie. Diese frtdauerne Situatin, die seit der Aufnahme ihrer Tätigkeiten durch die Abteilungsleiterin bekannt ist, kann erheblich dazu beitragen, die Psitin des GNW in seinem Angebt an Leistungen für die Herzpflege in Wallis zu schwächen. Die Anziehungskraft der medizinischen Plattfrm betrifft nicht nur die 54

55 medizinische Onklgie, sndern den gesamten praktischen Bereich der Herzpflege. Die Tätigkeit der Abteilung wird eine Überdenkung ihrer Investinen erfrderlich machen, da man weiss, dass die mdernen Beschleuniger mit nur 2 Maschinen in der Lage sind, den augenblicklichen Fluss an Patienten zu behandeln. Die Wahl einer Tm-Therapie und die Anfrderungen für ihren Einsatz lassen die in Zukunft zu planenden Optinen als eingeschränkt und kstenspielig erscheinen Die Meinung und die Zufriedenheit der Benutzer Dieser Gesichtspunkt der Qualität ist nicht Gegenstand einer Analyse im Rahmen des vr Ort durchgeführten Audits gewesen. Die Grundlagen für die Bewertung befinden sich jedch in den detaillierten Untersuchungen der Zufriedenheit in dem entsprechenden Kapitel. Es ist jedch darauf hinzuweisen, dass das GNW nicht regelmässig das Niveau der Zufriedenheit der Benutzer misst, was, wenn dies der Fall wäre, einen nicht unbedeutenden Frtschritt der Auswirkung der qualitativen Elemente im Gesamt-Management des GNW darstellen würde Die Meinung der Fachleute des Gesundheitsbereichs Dieser Gesichtspunkt der Qualität ist nicht Gegenstand einer Analyse im Rahmen des vr Ort durchgeführten Audits gewesen. Die Grundlagen für die Bewertung befinden sich jedch in den detaillierten Untersuchungen der Zufriedenheit in dem entsprechenden Kapitel. 3.4 Die starken Punkte Dieses Kapitel enthält die vn den Auditren als besnders bemerkenswert identifizierten Punkte. Die Beteiligung, die Mtivatin und die Verfügbarkeit des Persnals des GNW. Ein hhes Niveau strategischer Überlegung im Zusammenhang mit der Organisatin des Angebts an Pflegeleistungen. Ein Angebt an Pflegeleistungen, die Strukturen in der Nähe und spezialisierte Tätigkeitsple hhen Niveaus (Medizin, Chirurgie, Geburtshilfe) miteinander verbinden, um die Qualität und die Sicherheit der Pflegeleistungen zu gewährleisten. Eine Unternehmenskultur, die eher für jedes Spitalzentrum entwickelt ist als für das Netz, und die es ermöglicht, den Patienten ins Zentrum des Pflegeprjekts jeder Anstalt zu setzen, hne jedch eine Gesamtsteuerung über die Qualität zu erreichen. Eine frmalisierte Plitik für die Pflegedienste der Krankenschwestern, die an allen Standrten des GNW frmalisiert, ausgearbeitet und eingesetzt wird : Vrhandensein einer Pflegecharta mit der Aufzählung der Prjekte. 55

56 Skill und Grademix : Aufnahme neuer Berufszweige (ASSC : Assistentin für Pflegeleistungen und gemeinschaftliche Gesundheit) swie einer neuen Organisatin der Pflegeleistungen. Verbesserung der Zufriedenheit des Patienten dank des Einsatzes einer ständigen Pflegebetreuung und der Bezeichnung einer zuständigen Krankenschwester während des Aufenthaltes des Patienten im Spital, Instrumente zum Messen für die Berechnung der qualitativen und quantitativen Verfügbarkeiten des Persnals. Vllständige Pflegedienste : Einführung und Einsatz vn Pflege-Przessen mit einer Diagnse nach NANDA, LEP3 und LEP 2.2. Gruppe zur Vereinheitlichung der Plegetechniken : harmnisierte und über Intranet verfügbare Prtklle für Pflegeleistungen. Bewertungen der Berufspraktiken, im Anfangsstadium, aber in unzureichender Krdinatin mit den betrffenen Beteiligten : Schrf, Schmerzen usw. Organisatin eines jährlichen Tages für Überlegungen und Austausch zwischen den Leitern der Pflegedienste und dem leitenden Persnal. Bestehen einer Plitik für eine ständige Schulung der Fachleute für Pflegeleistungen und des medizinisch-technischen Persnals mit Frmalisierung und Aktualisierung im Katalg Eine Knzeptin und eine Organisatin der Pflegeleistungen auf hhem Niveau : Zugang zu den Pflegeleistungen für alle. Leistungsfähige Mdalitäten für die Verwaltung der Betten, die eine bessere Anpassung des Angebts an Dienstleistungen an den Bedarf ermöglichen (saisnbedingt). Anstrengungen für eine humanitärere Gestaltung. Privilegierte Beziehungen zu den Ärzten der Stadt, die auf eine Weiterführung der Pflegedienste abzielen (Identifizierung der als Wachpsten fungierenden Ärzte für Depressinen). Departements zwischen den Spitälern zur Gewährleistung der Kntinuität der Aufnahme in gewissen Sparten : Altenpflege (CHCVs CHC) Onklgie (CHCVs SZO) Psychiatrie (CHCVs CHC) Zahlreiche Vereinbarungen über Zusammenarbeit mit den Universitätsspitälern anderer Kantne (Genf, Lausanne, Bern) Die Entwicklung vn Indikatren für die Betreuung der Tätigkeit in den Departements, trtz mangelnder Krdinierung. Zahlreiche zugelassene Abteilungen für die Schulung nach der Diplmerteilung. 56

57 Eine leistungsfähige Einrichtung für eine frtlaufende medizinische Schulung. Eine leistungsfähige infrmatisierte Patientenakte : vllkmmen einsatzfähig an den Standrten CHCVs, SZO und CHC mit der Möglichkeit eines Dialgs zwischen den verschiedenen an der Aufnahme eines Patienten beteiligten Fachleuten zur Gewährleistung einer leistungsfähigen Verflgbarkeit der Eingriffe als Netz zwischen den Standrten des GNW mit der Möglichkeit vn infrmatisierten Verschreibungen im HDC in der Einführung stehend (die Akte wurde im Zusammenhang mit dem Kant Waadt gewählt und unterscheidet sich vn der an den Standrten des GNW verwendeten) Partnerstrukturen hhen Niveaus (ZIWS und WGO) Eine leistungsfähige Einrichtung für Vrbeugung und Überwachung gewisser Nskmial- Infektinen und der Infektinen der Operatinsstätte : krdiniert durch das ZIWS mit einem medizinischen und pflegetechnischen Team, die den Spital-Standrten zur Verfügung stehen Anerkennung der Erfahrung und der Wirksamkeit des Hygieneteams durch die vr Ort arbeitenden Teams ein reaktives und kmmunizierendes Infrmatinssystem eine gute Deckung der wichtigsten Nskmial-Risiken an allen Standrten wirksame Entdeckung und Verflgbarkeit der Nskmial-Infektinen (insbesndere Infektinen der Operatinsstätte) System für die Überwachung der Infektinen der Operatinsstätte nach dem Prtkll SWISSNOSO, in Übereinstimmung mit den internatinalen Standards Einhaltung der Sicherheits- und Qualitäts-Nrmen im Operatinsblck Sterilisierungseinheiten, die im Grssen und Ganzen nach den Verfahren und Prtkllen arbeiten, die durch die zentrale Sterilisierungsabteilung (ZIWS) in Übereinstimmung mit den internatinalen Standards funktinieren Operatinsblöcke, die in Übereinstimmung mit den internatinalen Standards rganisiert sind Przentsätze wiederhlter Eingriffe nach einem Eingriff im Operatinsblck vn Sin, die den internatinalen Standards entsprechen der sgar darunter liegen, einschliesslich der Eingriffe in schweren Fällen Ein technisches Umfeld sehr hhen Niveaus : 57

58 Labr und Aptheke unter der Verantwrtung des ZIWS Infrmatisierte Dienste für Bilderaufnahmen, die eine Übertragung der Bilder in die Patientenakte ermöglichen Die Mdalitäten für die Verwaltung der Arbeitskräfte (insbesndere Krankenschwestern), die eine Flexibilität und eine Anpassungsfähigkeit an den Bedarf der Abteilungen ermöglichen Das vm ZIWS eingerichtete Qualitäts-Verfahren, das eine Beherrschung der internen Przesse ermöglicht Eine Integrierung der medizinisch-technischen Dienste (Aptheke, Labrs, Physitherapie) in die Sitzungen der Abteilungen des GNW Zahlreiche im Rahmen des WGO verfügbare aber nicht hinreichend benutzte Indikatren Eine Brdtafel (Management Infrmatin System - MIS), das in der Einrichtung begriffen ist Mdalitäten für die Verwaltung ungewünschter Ereignisse, die an allen Standrten klar definiert sind und zum Einsatz gebracht werden 9001 Die Anerkennung des Qualitäts-Engagements der Leitung des HDC durch eine Zertifizierung ISO Die Frtsetzung einer Dynamik zur Verbesserung der Qualität an den meisten Standrten Die Beteiligung an Benchmarking-Studien auf Bundesebene Eine leistungsfähige Einrichtung für Identifizierung und Wachehaltung Lgistische Dienstleistungen hher Qualität Sauberkeit der Räumlichkeiten Essens-Kantinen Zahlreiche "Qualität"-Labels Health prmting hspitals Baby friendly hspitals "Grüne Gabel" Spitäler hne Tabak Labels für gewisse Spezialitäten Yung Lins (Orthpädie in Brig) Prgramm CIRRNET (Wiederbelebungen, Anästhesie, Intensivpflege) 58

59 3.5 Die zu verbessernden Punkte Dieses Kapitel enthält die vn den Auditren identifizierten Punkte, die Gegenstand vn Krrekturmassnahmen sein müssten, um die Gesamtqualität der Aufnahme der Patienten zu verbessern. GNW Fehlen vn spezifischen Aufnahmeheften in den Pflegestellen der verschiedenen Spitäler des Der unsichere Status (zeitlich begrenzter Vertrag) der Ärzteschaft ermöglicht keine hinreichende Einbindung und Ausdrucksfreiheit im Leben der Strukturen Eine unzureichend rganisierte und strukturierte Vrgehensweise auf dem Gebiet der Qualität Fehlen einer frmalisierten Qualitäts-Plitk im GNW Fehlen eines einsatzbereiten Ausschusses für Qualität Abbruch der Qualitäts-Dynamik an mehreren Standrten des GNW den Spitälern Fehlen einer klaren Definitin der Verantwrtlichkeiten zwischen dem Zentralniveau und Verstreute und nicht krdinierte Massnahmen (die Gruppe der Manager für die Qualität ist nicht funktinsfähig) Eine unzureichend verwaltete Dkumentatin für Qualität Fehlen regelmässiger Messungen der Zufriedenheit der Benutzer Eine Plitik für die Ärzte und das Pflegepersnal, die über den Einsatz einer Plattfrm für gemeinsame Treffen knslidiert werden muss Keine Verbindungen zwischen den Qualitäts-Massnahmen des ZIWS und denjenigen der Spitalanstalten Eine unzureichende Beherrschung der Sicherheit auf dem Gebiet der Arzneimittel Unzureichende Beherrschung des Umlaufs vn Arzneimitteln in den Pflegediensten (je nach den Anstalten auf verschiedenen Ebenen) Keine zentralisierte Einheit für die Aufbereitung der Zytstaten (Prjekt für 2011) Schlecht definierte Mdalitäten für die Überprüfung der Aptheken der Pflegedienste Unzureichende funktinelle Bindung zwischen den Pflege-Einheiten und dem ZIWS (das einmal im Jahr vm ZIWS erstellte Audit ist unzureichend) Fehlen vn Prjekten für die Bewertung der fachlichen Fähigkeiten, die keine bjektive Messung des Qualitäts-Niveaus der Pflegeleistungen ermöglicht, und zwar werder auf der ärztlichen nch auf der nebenärztlichen Ebene 59

60 Labrs Keine Bewertung der Angebrachtheit der Verschreibungen vn Medikamenten der des Keine Bewertung des Qualitäts-Niveaus der erbrachten Dienstleistungen Keine Brdtafel für die Qualität Fehlen einer Bewertung der Führung der Patientenakten Eine unzureichend entwickelte Sparte "Altenpflege" Unzureichendes medizinisches Persnal Unzureichende Spitalisierungs-Möglichkeiten in der Altenpflege Nebeneinanderbestehen vn Departements im CHCVs und im CHC Eine Abteilung für die Vrbeugung und die Überwachugn vn Nskmial-Infektinen und Infektinen der Operatinsstätte, die einer Ausweitung auf die Gesamtheit der Nskmial-Infektinen bedarf Fehlen eines beriebsbereiten Hygiene-Ausschusses seit 2008, abgesehen vm SZO Mangelnde systematische Rückinfrmatin der Ergebnisse der Überwachung der Infektinen bei den Ärzte- und Pflege-Teams Fehlen vn Brdtafeln für die Abteilungen Keine Möglichkeit für an den Spital-Standrten verfügbare statistische Analysen Nicht frmalisierte Kmmunikatinsregeln Keine Kmmissin für den Kampf gegen die Nskmial-Infektinen für die Gesamtheit der Standrte des GNW Zu seltene Aufstellungen der Bebachtungen der praktischen Massnahmen Gewisse wichtige chirurgische Eingriffe werden nicht überwacht Die klinische Überwachung der Infektinen in der intensiven Medizin ist nch nicht betriebsfähig (läuft aber als Prjekt) Keine strukturierte Plitik der Kmmunikatin mit der Öffentlichkeit und den Benutzern Unterschiede in der Aufname der Patienten des HDC in Abhängigkeit vn ihrem gegraphischen Ursprung, Wallis der Waadt), im Zusammenhang mit den Mdalitäten ihrer finanziellen Übernahme Eine unzureichende interne und externe Kmmunikatin der Betreuung Unzureichende Infrmatin der Patienten über die Orientierungen und die Mdalitäten 60

61 Keine der nur geringe Kmmunikatin der Ergebnisse an die Bevölkerung und an die Fachleute des privaten Bereichs, jedch Massnahmen für Verschreibungen vn Spitaleinweisungen an das GNW der an andere Strukturen Unzureichende Unterbringungsbedingungen (Zimmer mit 3 der 4 Betten, Fehlen vn sanitären Einrichtungen in gewissen Zimmern usw.) an gewissen Standrten Eine etwas unklare Stellung des WGO mit Bezug auf das GNW 3.6Die spezifischen Feststellungen für jeden Standrt In diesem Teil werden die starken Punkte, die zu verbessernden Punkte und die vn den Auditren frmulierten Empfehlungen für jedes Spitalzentrum und für jeden Standrt detailliert behandelt. Um Wiederhlungen zu vermeiden, gelten die für die Generaldirektin identifizierten Elemente für sämtliche Standrte des GNW (mit Ausnahme des HDC, dessen Funktinsweise unbestreitbar auf den Kantn Waadt ausgerichtet ist) und die für das CHCHs identifizierten Elemente gelten für alle Standrte des CHCVs. Bei den Standrten sind die aufgelisteten Elemente für den jeweiligen Standrt spezifisch Die Generaldirektin des GNW Starke Punkte Ehrgeizige Strategie für die Entwicklung medizinischer Tätigkeiten Regelmässige strategische Sitzungen mit den Leitungen der Standrte Plitik und Verwaltung der Risiken Bestehen eines Qualitätsausschusses (unter der Leitung vn Prfessr TROILLET), aber seit Oktber 2009 nicht aktiv Prjekt zur Standardisierung der Dkumentatin des GNW Prjekt zur Entwicklung vn Brdtafeln (cckpits) für die verantwrtlichen Ärzte des Departements im 1. Quartal 2011 Indikatren MIS in Entwicklung Schulung interner Auditren in jedem Spitalzentrum Vrhandensein einer Kmmissin für Arzneimittel Zu verbessernde Punkte Keine Strukturierung der Qualitätsbetreuung auf höchster Ebene Keine Qualitätsleitung Anbindung des Verantwrtlichen für Qualität an die Pflegeleitung und nicht an den Generaldirektr Fehlen einer förmlichen Verpflichtung der Generaldirektin in Rahmen einer Qualitätsbetreuung Leitausschuss nicht einsatzfähig Zweideutigkeit zwischen der Qualitätsplitik und dem Prjekt für die Anstalt 61

62 Keine hmgene Dkumentatin für Qualität zwischen den Anstalten Unregelmässige Messung der Zufriedenheit der Benutzer Fehlen einer förmlichen und validierten Qualitätsplitik (es gibt eine Unterlage "Qualitätsplitik" vm 11. Nvember 2010 mit einem Prjekt für die Organisatin der Qualität im Rahmen des GNW) Abbruch der Schritte zur Zertifizierung für gewisse Standrte (Sierre, Mntana) seit 2008 Fehlen einer echten Krdinatin der Qualität mit den Verantwrtlichen der Spitalzentren des GNW Das Management und die Organisatin der Abteilung Radi-Onklgie muss überarbeitet werden Die Indikatren sind nur den Mitgliedern des Verwaltungsrats, der Generaldirektin und den Leitern der Spitalzentren zugänglich Fehlen einer Plitik für die Sicherheit der Arzneimittel Die Sicherheit der Arzneimittel wird unzureichend beherrscht Überlast an Arbeit für die verantwrtlichen Ärzte des Departements Keine Analyse der Indikatren nach mehreren Berufszweigen Unzureichende Verwendung der beigestellten Indikatren, insbesndere auf der Ebene der Spitäler Fehlen einer Plitik zur Bewertung der fachlichen Tätigkeiten Unzureichende Kmmunikatin für die Benutzer Fehlen einer Stelle für Beziehungen mit den Benutzern Empfehlungen für die Generaldirektin des GNW Reaktivierung der kantnalen Kmmissin für die Qualität der Pflege und die Sicherheit der Persnen Frmalisierung der Verpflichtung zu einer ehrgeizigen und geteilten Qualitätsbetreuung, einschliesslich der Qualität der Pflege (Typ Zulassung der Bescheinigung) Strukturierung, Leitung und Einsatz einer Vrgehensweise zur Verbesserung der Qualität Identifizierung eines Direktrs für Qualität beim Generaldirektr Definitin einer Qualitätsplitik Definitin und förmliche Festlegung der Fachleute Einsatz eines echten Netzes für die Qualitätsmanager Einsatz einer querlaufenden Verwaltung der Dkumentatin für alle Standrte des GNW (mit Ausnahme des HDC, dessen natürliche Verbindung der Funktinsweise auf den Kantn Waadt ausgerichtet ist) Definitin der Indikatren und Einsatz einer Brdtafel für die Qualität Definitin der Mdalitäten für die Verwaltung und die Kntrlle der Aptheken der Pflege- Einheiten Betreuung des Einsatzes vn Krrekturmassnahmen auf dem Gebiet der Arzneimittel Definitin und Einsatz einer Plitik zur Bewertung der fachlichen Tätigkeiten, insbesndere für an mehreren Standrten behandelte Patienten Bessere Verbindung der Benutzer mit der Qualitätsbetreuung Überarbeitung der Mdalitäten für das Management und die Organisatin der Abteilung Radi- Onklgie Verstärkung der Kmmunikatin zwischen den Institutinen 62

63 Knslidierung des Platzes des SZO im GNW durch Entwicklung vn Strategien zur Anpassung an die sprachlichen Besnderheiten (insbesndere Verwaltung der Dkumente) Das Zentralinstitut der Walliser Spitäler (ZIWS) Starke Punkte Einleitung vn Schritten für die Qualität seit dem Ende der Jahre 1990 und Anerkennung durch eine Zertifizierung ISO 9001 Zahlreiche Kntakte der Fachleute des ZIWS bei den Fachleuten des GNW Hhes Niveau der Dienstleistungen Beteiligung des ZIWS an der Gesamt-Qualitätsbetreuung des GNW Insgesamt Zufriedenheit der Fachleute des GNW mit der Qualität der vm ZIWS erbrachten Dienstleistungen Zentralisierung der mit "Risik" verbundenen Tätigkeiten (Labrs, Aptheken, Sterilisierung usw.) Prjekt einer Einrichtung einer unabhänigen und vm ZIWS verwalteten Einheit für Transfusins- Medizin (Zusammenarbeit zwischen der Abteilung Hämatlgie des ZIWS und den Abteilungen für Bluttransfusinen des Schweizer Rten Kreuzes) Zu verbessernde Punkte Fehlen vn Verbindungen zwischen der Verantwrtlichen für Qualität des ZIWS und den Verantwrtlichen für Qualität des GNW Empfehlungen für das ZIWS Verstärkung der Qualitätsbetreuung des ZIWS und derjenigen der Spitäler des GNW Einsatz eines Ausschusses für den guten Ablauf, um die Angebrachtheit der Verschreibungen zu bewerten Das Apthekenwesen Starke Punkte Eintragung in die Qualitätsbetreuung des ZIWS Bestehen einer glbalen Qualitätsplitik Regelmässige klinische Tätigkeiten der Aptheker in gewissen Abteilungen Infrmatisierte Bestellungen vn Arzneimitteln Optimisierung der Bestände an nicht gegebenen Arzneimitteln mit Aufteilung nach spezifischer Identifizierung auf andere Pflege-Einheiten, im Hinblick auf eine Senkung der Ksten 63

64 Bestehen eines Heftes für Arzneimittel auf dem neuesten Stand und Gegenstand einer Diskussin bei der Arzneimittel-Kmmissin an jedem Standrt Mdalitäten für den Betrieb des Arzneimittel-Ausschusses im Hinblick auf einen regelmässigen Dialg zwischen den Apthekern und den Praktikern des GNW Jährliches Audit der Aptheken der Pflegestätten Verteilung vn Unterlagen des ZIWS an die Fachleute des GNW per Intranet Hhes Zufriedenheitsniveau der Fachleute des GNW Zu verbessernde Punkte Fehlen einer spezifischen Brdtafel für Qualität in der Aptheke Keine Analyse der Verschreibungen durch die Aptheker (nach den Schweizer Bestimmungen) Begrenzung des Umfelds der Verantwrung des ZIWS berhalb der Pflegestätten, was keine perfekte Beherrschung des Arzneimittelkreises ermöglicht Fehlen einer Kntrlle der Aufbereitung der Zytstaten Mangelhafte Verwaltung der verfallenen Arzneimittel Fehlen vn namentlichen Ausgaben Fehlen einer Messung der Zufriedenheit der Verschreibenden Empfehlungen für das Apthekenwesen des ZIWS Durchsicht mit den Leitern der Pflegedienste der Spitäler der Verantwrlichkeiten bezüglich der Verwaltung und des Umlaufs der Arzneimittel, zwecks Verstärkung der Sicherheit Entwicklung zusammen mit den Fachleuten der Spitäler der Werkzeuge zur Kntrlle der Aptheken der Pflegestätten Erstellung und Mitteilung der Werkzeuge zur Bewertung des Umlaufs der Arzneimittel Verflgung des Einsatzes der eingeleiteten Krrekturmassnahmen im Anschluss an die Audits der Aptheken der Stätten Die Labrs Starke Punkte Zulassung ISO seit den Jahren 1990 Für alle Standrte gemeinsames System für infrmatisierte Verschreibungen Referenzlabr für alle Standrte des GNW (darunter das HDC) Hhes Zufriedenheits-Niveau der Fachleute des GNW Zu verbessernde Punkte 64

65 Fehlen einer Analyse der Angebrachtheit der Verschreibungen (ein Prjekt sll gerade zum Einsatz gebracht werden) Fehlen einer Verbindung zwischen der Qualitätsbetreuung der Labrs und der Verwaltung unerwünschter Vrkmmnise in den Spitälern des GNW (Nicht klar definierte Mdalitäten für die Erledigung vn Zwischenfällen, die keine Verflgung der in den Pflegestätten zum Einsatz gebrachten Krrekturmassnahmen ermöglichen) Fehlen eines Verfahrens zur Vernichtung vn labilen Blut-Erzeugnissen Empfehlungen für die Labrs Verflgung der Betreuung der in den Pflegestätten im Anschluss an die vn den Labrs erklärten Zwischenfälle zum Einsatz gebrachten Krrekturmassnahmen Frmalisierung des Verfahrens zur Vernichtung vn labilen Blut-Erzeugnissen Das Walliser Gesundheitsbservatrium (WGO) Starke Punkte Beteiligung an der Qualitätsbetreuung des ZIWS Beteiligung an der Messung vn Qualitäts-Indikatren Vrschlag vn Qualitäts-Indikatren für die Generaldirektin des GNW Zu verbessernde Punkte Fehlen eines klar identifizierten Ansprechpartners für die Qualität im GNW Fehlen einer internen Qualitätsbetreuung Unterschiedliches Vertrauen der Betrffenen in die Zuverlässigkeit der bezifferten Daten Empfehlungen für das WGO Genauere Festlegung der Stellung des WGO im GNW und im Kantn Interne und externe Mitteilungen über die Indikatren Das Spitalzentrum Mittelwallis (CHCVs) Starke Punkte Entwicklung und hierarchische Organisatin sämtlicher Prjekte nach definierten strategischen Ausrichtungen, mit Bezug auf die vm GNW definierte allgemeine Plitik Definitin und Einsatz der strategischen Ausrichtungen im Rahmen der Frtführung der Gruppierung der Spitäler des CHCVs 65

66 Organisatin über strategische Ausrichtungen, der Kmplementarität mit den anderen Spitalzentren des Kantns und ausserhalb des Kantns swie Beteiligung an den Gesundheitsnetzen Vrhandensein vn ehrgeizigen und föderierenden medizinischen Prjekten Beitrag und Beteiligung an der vn der Leitung der Pflegestellen des GNW definierten Pflegeplitik Bestehen einer mnatlichen Sitzung der Departementsleiter Organisatin vn Treffen zwischen den Sitzungen der Kaderärzte Prjekt für eine Einheitlichkeit der Verwaltung der Patientenflüsse, in der Einrichtung begriffen Abhaltung vn Kllquien zwischen den Stätten innerhalb der Departements (Visiknferenz) Förmliche Festlegung der Zielsetzungen und der zum Einsatz gebrachten Organisatin im Rahmen gewisser Departements Einrichtung vn Prjekten für klinische Durchläufe In einer Gemeinschaft angesteckte Lungenleiden Aufnahme vn Brustkrb-Operierten Aufnahme vn Brustkrebs Durchführung vn Untersuchungen der Mrbi-Mrtalität (tödlich ausgehende Krankheiten) in gewissen Fachbereichen Vrhandensein vn quantitativen Tätigkeits-Indikatren Beteiligung der Radilgen an den Besprechungen der Abteilungen Beweglichkeit des medizinischen Persnals und der Leiter der Pflegedienste an den verschiedenen Standrten Anpassungsfähigkeit und Beweglichkeit des freiwilligen Krankenschwester-Persnals an den verschiedenen Standrten und in einem identischen Departement, um die Frtdauer der Pflege zu gewährleisten Optimale infrmatisierte Verwaltung der Planung der Mitarbeiter (Persnal) für eine maximale Anpassungsfähigkeit an die Pflege-Erfrdernisse Verwaltung der Bluttransfusinen : die Fristen für die Zurverfügungstellung labiler Blut- Erzeugnisse durch die Transfusinsstellen werden vn den Krankenpflegern als sehr zufriedenstellend beurteilt. Die Kntrlle der labilen Blut-Erzeugnisse vr der Transfusin (gleichzeitige dppelte Kntrlle durch die Krankenpfleger swie dppelte infrmatische Kntrlle) ist wirksam Vrhandensein eines in Sin untergebrachten rund um die Uhr verfügbaren Infrmatikdienstes und abgestufte Verfahren im Fall einer Infrmatik-Panne. Zu verbessernde Punkte Infrmatin der Patienten und der Besucher über die Fachbereiche und die Pflegen in den verschiedenen Standrten, um ihre Orientierung zu erleichtern Verknüpfung des für Qualität Verantwrtlichen mit der verwaltungstechnischen und finanziellen Leitung Fehlen vn Brdtafeln für die Qualität Fehlen vn Prjekten zur Bewertung der Berufstätigkeiten swhl des Pflegepersnals als auch der Ärzte 66

67 Unzureichende Kmmunikatin mit den Fachleuten bezüglich der Behandlung vn unerwünschten Ereignissen Empfehlungen für sämtliche Standrte des CHCVs Überarbeitung der Qualitäts-Organisatin des CHCVs Weitergabe der Indikatren MIS an den Verantwrtlichen für Qualität und an die Departementsleiter Definitin und Einsatz der Prjekte für die Bewertung der Tätigkeiten der Fachleute mit Bezug auf die Tätigkeiten der Standrte Vrab-Neubearbeitung der Aufteilung der Ntdienste : sehr geringe Nacht-Tätigkeit in Sierre, die im CHCVs verfügbares Persnal verbraucht. Untersuchung der Möglchkeit, die Ntdienste nur am Tage zu betreiben, um Verlegungen zu vermeiden und die Organisatin und die Ksten zu ptimieren Der Standrt Sin Es wird darauf hingewiesen, dass auf Grund der Grösse der Anstalt nicht alle Abteilungen in das Audit aufgenmmen wrden sind. Starke Punkte Geeignete Räumlichkeiten Empfang im Ntdienst Empfang für ältere Leute mit Anwesenheit eines hauptamtlichen Arztes rund um die Uhr zur Leitung der Assistenzärzte Vrab festgelegte Verfahren für die Übernahme häufiger und schwerer klinischer Situatinen. Anwesenheit rund um die Uhr einer Krankenschwester der eines Krankenpflegers zur Vrabsrtierung Emfangsräume für Familien für eine Optimisierung der Aufnahmebedingungen und zur Infrmatin der Patienten und ihrer Familien (Ntdienst, Kinderkrankheiten, interne Medizin) Verflgung der Indikatren für Tätigkeit und der Indikatren für Qualität (Zeit für die Aufnahme und Gesamtzeit des Besuchs) im Ntdienst. Infrmatisierung des Operatinsblcks Messung vn Indikatren für die Verwaltung des Operatinsblcks (tatsächlicher Przentsatz der Belegung der Räume, tatsächlicher Przentsatz der Überschreitung usw.) Leistungsfähiges technisches Plateau System RIS PACS, betriebsfähig im CHCVs und im SZO (nicht mit dem CHC) Vrhandensein vn Schulungsprgrammen für die gebärenden Mütter : Kurse für die Vrbereitung zur Entbindung, Empfehlungen für die Stillung, Kurse für die Vrbereitung zur Elternschaft usw., die vn den Pflegeteams und den medizinischen Teams der Entbindungsanstalt des CHCVs erarbeitet und in Frm gebracht wurden. Diese Unterlagen für interne und externe Verwendung sind nicht in die Verwaltungs-Unterlagen bezüglich der Qualität des GNW aufgenmmen. 67

68 Zu verbessernde Punkte Fehlende Kmpatibilität der infrmatisierten Akte für die Pflegeleistungen des Departements für Intensivpflege und des Saals zur Überwachung nach Eingriffen mit der in allen anderen Stätten verwendeten Akte PHOENIX. Finanzielle Untersuchung für den Kauf einer mit PHOENIX kmpatiblen spezifischen Sftware für die Intensivpflege Schwierigkeiten bei der Verwendung des LEP3 (Diagnsen Pflegepersnal) in manchen Einheiten, auf Grund der Zurückhaltung gewisser Teams Fehlende Verbindung zwischen der Abteilung Physitherapie des CHCVs und dem SUVA, was es nicht ermöglicht, die Hmgeneität der eingesetzten Praktiken zu gewährleisten Unklare Definitin der Indikatren für die Tätigkeit des Blcks Spezifische Empfehlungen für Sin Durchsicht und Knslidierung der Indikatren für die Tätigkeit des Operatinsblcks Erfassung und Validierung der Infrmatinsunterlagen und der Prtklle für die spezifischen Pflegeleistungen der Stätten durch die Leitung der Pflegedienste in Zusammenarbeit mit der Leitung für Qualität Verbesserung der Vrbereitung und der Gabe der Arzneimittel (Identifizierung des Arzneimittels bis zum Bett des Kranken) Der Standrt Sierre Starke Punkte Räumlichkeiten (Anrdnung, Sauberkeit) Vrhandensein vn Qualitätsgruppen unter der Leitung der Verantwrtlichen für Qualität des CHCVs und auf der Grundlage der Bearbeitung vn unerwünschten Ereignissen Intensive Medizin Kinderkrankheiten Gut ausgerüsteter Bilderdienst Einrichtung vn Gruppen gemeinsamer Interessen im Hinblick auf eine Harmnisierung der erbrachten Pflegeleistungen Schulung vn Klinik-Krankenschwestern und Anwesenheit am Standrt : Durchführung vn Bewertungen beruflicher Praktiken (Schmerzen und Stürze) Zu verbessernde Punkte - Fehlen der Validierung der Gabe vn Arzneimitteln in Echtzeit (Vrab-Validierung mit Rücklauf und Möglichkeit einer Infrmatik-Krrektur) 68

69 Spezifische Empfehlungen für Sierre - Besicherung des Umlaufs der Arzneimittel, insbesndere im Hinblick auf die Unterbringung der Arzneimittel in der Aptheke, die Zubereitung für die Gabe und die Verwaltung - Arbeit an einer Öffnung der Ntdienste, da ein Empfang rund um die Uhr nicht erfrderlich ist Der Standrt Martigny Starke Punkte Vrhandensein eines Dienstes und eines mbilen Teams innerhalb und ausserhalb des Spitals für vrbeugende Pflege (einmal in der Wche ein Kllquium für mehrere Spezialitäten) Durchführung vn externen Audits der vrbeugenden Pflegeleistungen in Krdinatin durch den Schweizer Verband für vrbeugende Pflege Zu verbessernde Punkte Ungeeignete Räumlichkeiten für die Aufbereitung der Zytstaten (keine Erneuerung der Luft, keine Islierung usw.) Ungeeigneter Arbeitsplatz für Krankenschwesterpflege im Dienst der vrbeugenden Pflegeleistungen Kntrlle der Vrbereitung der Arzneimittel ab der Kpie der Verschreibungen (kleiner Zettel aus Bristl) in gewissen Stätten Spezifische Empfehlungen für Martigny Anpassung an die Nrmen der Räumlichkeiten für die Aufbereitung der Zytstaten (dringend) Anpassung an die Nrmen des Arbeitsplatzes für Krankenschwesterpflege im Dienst der vrbeugenden Pflegeleistungen Verbesserung der Vrbereitung und der Gabe der Arzneimittel (Identifizierung des Arzneimittels bis zum Bett des Kranken) Der Standrt Sainte Claire Departement Altenpflege (CHCVs) Starke Punkte Verfügbarkeit der Verfahren und der Prtklle der Pflegeleistungen Einheit zur Verwaltung der Durchflüsse Arbeitsgruppe "Durchflüsse Patienten in der Altenpflege", eingerichtet im Anschluss an ständige Schwierigkeiten Beteiligung einer Nahrungsspezialistin bei der Zubereitung der Essen 69

70 Bestimmung und Gabe der Arzneimittel unter Berücksichtigung der spezifischen Prbleme älterer Patienten Kmplementarität mit dem Standrt Sierre für die Radilgie an einem Standrt mit Prgrammierung 2 Mal pr Wche swie mit den Standrten Sin und Martigny für die Physitherapie und die Labruntersuchungen. Zu verbessernde Punkte Abbruch der Schritte zur Zertifizierung 2008 Enge der Patientenzimmer Fehlen vn sanitären Einrichtungen in manchen Zimmern Unzureichende Verwaltung der Arzneimittel : zum Beispiel ffene Sirupflaschen hne Angabe des Öffnungsdatums Spezifische Empfehlungen für Sainte Claire Weiterführung der im Rahmen der Zertifizierung ISO 9001 eingeleiteten Qualitäts-Dynamik in Übereinstimmung mit der Plitik des GNW Überarbeitung der Mdalitäten für die Verwaltung der Aptheken Anpassung der Verwaltung der Betten berhalb (Prblem der Unterbringung) an den Bedarf der Patienten. Management-Plitik des GNW Der Standrt Mntana Starke Punkte Vrhandensein vn Prjekten zur Bewertung der fachlichen Leistungen ("Analyse der Auswirkung der Aufnahme ins Netz vn asthmakranken Patienten" zum Beispiel) Zahlreiche Frschungsarbeiten Vrhandensein vn Zielsetzungen für die Qualität, verflgt durch einen betreuenden Ausschuss Ziel der Zertifizierung "Spital hne Schmerzen" Schulung vn zwei Krankenschwestern in therapeutischer Erziehung An einem gegebenen Tag Untersuchung über den Schrf Ein leistungsfähiges Labr zum Thema Schlaf Zu verbessernde Punkte Qualitätsbetreuung (Zertifizierung ISO 9001), 1998 eingeleitet und 2008 abgebrchen Zahlreiche Umlegungen vn Patienten zwischen den verschiedenen Standrten des Spitalzentrums Fehlen der Rückläufe der Fragebögen zur Zufriedenheit Mdalitäten für die Kntrlle der Aptheken in den nicht förmlich gestalteten Stätten Vrhandensein vn verfallenen Arzneimitteln in gewissen Aptheken 70

71 Vrhandensein vn Arzneimittel ausserhalb ihrer Verpackung und mit schlechter Identifizierung (lediglich Anbringung eines Klebezettels) Fehlen vn Prtkllen zur Sterilisierung der Brnchskpe (läuft im ZIWS in der Validierungsphase) Mdalitäten für die Kntrlle der nicht förmlich gestalteten Ntdienst-Wagen Vrhandensein vn Narksemitteln in einem nicht förmlich gestalteten Ntdienst-Wagen Spezifische Empfehlungen für den Standrt Mntana In Abstimmung mit der Plitik des GNW die im Rahmen der Zertifizierung ISO 9001 in die Wege geleitete Qualitätsdynamik weiterführen Die Mdalitäten für die Kntrlle der Aptheken der Stätten förmlich gestalten Die Bestimmungen für die Kntrlle der Ntdienst-Wagen förmlich gestalten Das Spitalzentrum Oberwallis (SZO) Starke Punkte Entwicklung und hierarchische Organisatin sämtlicher Prjekte nach definierten strategischen Ausrichtungen, mit Bezug auf die vm GNW definierte allgemeine Plitik Betriebsfähige, dynamische und harmnische Ausrichtungen im Rahmen der Weiterführung der Zusammenlegung der Spitäler des SZO ; starke Zusammenarbeit zwischen den beiden Standrten Über strategische Ausrichtungen Organisatin der Kmplementarität mit den anderen Spitalzentren des Kantns und ausserhalb des Kantns swie Beteiligung an den Gesundheitsnetzen Vrhandensein eines Kllegiums Departementsleiter und eines medizinischen Kllegiums für einen Dialg innerhalb der Ärztekörperschaft Vrhandensein eines Vrtrags über die Kmplikatinen in jedem Departement zwecks Analyse der Art und Weise des Auftretens aller unerwarteten Kmplikatinen Direktinsteam für dynamische Pflegeleistungen unter Einsatz des Prjekts Pflegedienste des GNW und der spezifischen Prjekts des SZO Mit dem Direktr verbundener Verantwrtlicher für Qualität Weiterführung einer Qualitäts-Dynamik trtz der Aufgabe der Zertifizierung ISO 9001 seit 2009 Weiterführung und Diskussin über die Indikatren MIS mit den Departementsleitern Arbeitsgruppe mit den Ärzten der Stadt zwei bis dreimal pr Jahr Integrierung der Ärzte der Stadt in die Ntdienste der Spitäler Zweig für Altenpflege, vllkmmen in das Departement interne Medizin eingeschlssen Prjekte zur Bewertung der fachlichen Vrgehensweisen in Verbindung mit Wissenschaftler- Gesellschaften Durchführung vn internen Qualitäts-Audits Mdalitäten für die Verwaltung der Ntdienst-Kästen (Zusammensetzung, Kntrlle usw.) 71

72 Beteiligung der physitherapeutischen Teams an den Besuchen der Abteilungen Chirurgie, Medizin, Altenplege und Onklgie Ein Kmpetenz-Pl für vrbeugende Pflege (Betten und mbiles Team) Zurverfügungstellung eines Pendelverkehrs zwischen Sin und Brig für raditherapeutische Eingriffe Gemeinschafts-Restaurant sehr hhen Niveaus Förmliche Gestaltung in Frm einer Brdtafel mit einem Zeitplan für die Durchführung des Prjekts Krankenpflege-Dienste in gewissen Departements (Ntdienst, Physitherapie, Intensivpflege usw.) Verschlssene Ntdienstkffer, aufbewahrt an einem gleichartigen Ort in jeder Stätte, mit Kntrlle durch die Anästhesisten Zu verbessernde Punkte Keine Bewertung der Zufriedenheit der Benutzer seit 2008 Unterbringung der Aptheke vn Visp an einem für eine Qualitätsarbeit ungeeigneten Ort Wasserschäden, Kreuzung des Wegs zur Aptheke mit dem Weg zum Zentrallager Mdalitäten der Reinigung der Räumlichkeiten der Aptheke (einmal pr Wche) Fehlen vn Einweghandtüchern am Wasserpunkt der Aptheke Empfehlungen für sämtliche Standrte des SZO Regelmässige Reaktivierung der Bewertung der Zufriedenheit der Benutzer Erneuerung der Räume der Aptheke vn Visp und Überarbeitung der Mdalitäten für die Wartung Der Standrt Brig Starke Punkte Starke Zusammenarbeit mit dem Standrt Visp Vrhandensein eines Vrtrags über die Kmplikatinen in jedem Departement zwecks Analyse der Art und Weise des Auftretens aller unerwarteten Kmplikatinen Arbeitsgruppe mit den Ärzten der Stadt Prjekte zur Bewertung der fachlichen Vrgehensweisen in Verbindung mit Wissenschaftler- Gesellschaften Durchführung vn internen Qualitäts-Audits Mdalitäten für die Verwaltung der Ntdienst-Kästen Zurverfügungstellung eines Pendelverkehrs zwischen Sin und Brig für raditherapeutische Eingriffe 72

73 Zu verbessernde Punkte Keine Bewertung der Zufriedenheit der Benutzer seit 2008 Spezifische Empfehlungen für Brig Regelmässige Reaktivierung der Bewertung der Zufriedenheit der Benutzer Der Standrt Visp Starke Punkte Sauberkeit und angenehmes Umfeld der Gebäude Starke Zusammenarbeit mit dem Standrt Brig Vrhandensein eines Vrtrags über die Kmplikatinen in jedem Departement zwecks Analyse der Art und Weise des Auftretens aller unerwarteten Kmplikatinen Arbeitsgruppe mit den Ärzten der Stadt Prjekte zur Bewertung der fachlichen Vrgehensweisen in Verbindung mit Wissenschaftler- Gesellschaften Durchführung vn internen Qualitäts-Audits Mdalitäten für die Verwaltung der Ntdienst-Kästen Zu verbessernde Punkte Keine Bewertung der Zufriedenheit der Benutzer seit 2008 Unterbringung der Aptheke an einem für eine Qualitätsarbeit ungeeigneten Ort Wasserschäden, Kreuzung des Wegs zur Aptheke mit dem Weg zum Zentrallager Mdalitäten der Reinigung der Räumlichkeiten der Aptheke (einmal pr Wche) Fehlen vn Einweghandtüchern am Wasserpunkt der Aptheke Spezifische Empfehlungen für Visp Regelmässige Reaktivierung der Bewertung der Zufriedenheit der Benutzer Erneuerung der Räume der Aptheke und Überarbeitung der Mdalitäten für die Wartung Das Spitalzentrum Chablais (CHC) Starke Punkte 73

74 Einleitung der Qualitätsbetreuung 2006 (Abbruch der Zertifizierung ISO 9001 auf Anrdnung der Generaldirektin) Vrhandensein eines Qualitätskreises für Psychiatrie auf der Grundlage der Behandlung der unerwünschten Ereignisse seit 2010 Entwicklung vn Werkzeugen zur Bewertung der Zufriedenheit Stellung des Leiters beim Direktr des Spitalzentrums Beteiligung an den Benutzer-Vereinen Entwicklung der Verbindungs-Psychiatrie Leistungsfähige Kmmunikatin mit den Ärzten der Stadt Entwicklung des Knzepts "Altenpflege" Dppelte Überprüfung bei der Ausgabe vn Arzneimitteln Verwaltung der unerwünschten Ereignisse Vrhandensein zahlreicher Unterlagen zur Infrmatin und zur Orientierung der Benutzer des Spitals : Aufnahmehefte, technisches Merkblatt als Infrmatin des Patienten über die Aufteilung der medizinischen Tätigkeiten und die in Ntfällen dienlichen Telephnnummern ; Faltblatt über die Rechte des Patienten ; mnatliches Infrmatinsblatt der Freunde des Spitals Riviera-Chablais für das Publikum swie für die Fachleute, usw. Zu verbessernde Punkte Aufnahme vn Patienten aus gegraphisch weit entfernten Orten Letzte Messung der Zufriedenheit der Patienten 2006 Empfehlungen für sämtliche Standrte du CHC Regelmässige Reaktivierung der Bewertung der Zufriedenheit des Benutzer Der Standrt Mnthey (IPVR) Starke Punkte Entwicklung einer Patientenakte für die Betreuung der im Psychiatriedienst aufgenmmenen Patienten, Einführung vn "PsySuisse" swie eine zusätzliche Sicherheit auf dem Gebiet der Vertraulichkeit Anwendung der Zentralplitik der Dienstleistungen des Pflegepersnals Vrhandensein eines Alarmteppichs an den Betten vn Patienten, bei denen die Gefahr eines Herausfallens besteht Zu verbessernde Punkte 74

75 Fehlen vn sanitären Einrichtungen in manchen Zimmern Unzureichende Verflgbarkeit der Kntrllen der Aptheken in den Pflegestätten Mdalitäten für die Kntrlle der Ntdienst-Wagen Spezifische Empfehlungen für Mnthey Die Empfehlungen für die Kntrlle der Aptheken durch das Pflegepersnal zum Einsatz bringen Die Bestimmungen für die Kntrlle der Ntdienst-Wagen überarbeiten Der Standrt Saint Maurice Starke Punkte Entwicklung einer Patientenakte für die Betreuung der im Psychiatriedienst aufgenmmenen Patienten, Einführung vn "PsySuisse" swie eine zusätzliche Sicherheit auf dem Gebiet der Vertraulichkeit Anwendung der Zentralplitik der Dienstleistungen des Pflegepersnals Zu verbessernde Punkte Aufnahme vn Patienten aus gegraphisch weit entfernten Orten Letzte Messung der Zufriedenheit der Patienten 2006 Spezifische Empfehlungen für Saint Maurice Regelmässige Reaktivierung der Bewertung der Zufriedenheit des Benutzer Der Standrt Sainte Claire Departement psychlgische Altenpflege (CHC) Starke Punkte Vrhandensein vn Indikatren für die psychlgische Altenpflege (Flucht, Selbstmrdversuche, Selbstmrd, Stürze, Angriffe, Unfreundlichkeiten) Zu verbessernde Punkte Fehlen eines Verfahrens zur Überprüfung der Ntdienst-Wagen Enge Patientenzimmer Fehlen vn sanitären Einrichtungen in manchen Zimmern 75

76 Spezifische Empfehlungen für Sainte Claire Ein Verfahren zur Überprüfung der Ntdienst-Wagen förmlich gestalten und zum Einsatz bringen Das Spital Chablais (HDC) Starke Punkte Klar definierte strategische Achsen Verbesserung der Qualität Zertifizierung ISO 9001 auf dem verwaltungstechnischen Bereich 2008, dann auf dem lgistischen Bereich 2009 und in Erweiterung begriffen für zwei Pflegestätten 2010 Ntdienste Mnthey Kinderpflege in Aigle Verstärkung der Sicherheit der Patienten Ausschuss "Sicherheit der Patienten" Aktinsplan "Sicherheit der Patienten" (Januar 2011) Verwendung des Identifikatins-Armbandes für alle Patienten Bau des Spitals Riviera-Chablais Strukturierung der Massnahmen für Qualität und Sicherheit (Leitgruppe für Qualität, Leitgruppe für Sicherheit; Betriebs-Team, interne Zeitschrift, infrmatisiertes Dkumentatinssystem, Brdtafel usw.), die aber keine betriebsfähige Krdinierung der beiden Typen vn Massnahmen ermöglichen Vrhandensein zahlreicher Unterlagen zur Infrmatin und zur Orientierung der Benutzer des Spitals : Aufnahmehefte, technisches Merkblatt als Infrmatin des Patienten über die Aufteilung der medizinischen Tätigkeiten und die in Ntfällen nützlichen Telephnnummern ; Faltblatt über die Rechte des Patienten ; mnatliches Infrmatinsblatt der Freunde des Spitals Riviera-Chablais für das Publikum swie für die Fachleute, usw. Förmliche Gestaltung und Verwaltung der Prtklle für Kinderkrankheiten und Pflege für Neugebrene, Einsatz einer Qualitätsbetreuung Gerade laufende Infrmatisierung der Patientenakten (Leitung durch den Kantn Waadt) Zu verbessernde Punkte Letzte Umfrage über die Zufriedenheit der Benutzer 2006 Fehlen eines funktinellen Zusammenhangs zwischen den infrmatisierten Akten der Patienten des GNW und denjenigen des HDC Frmblatt für medizinische Verschreibungen nur im Bereich Medizin (die Infrmatisierung in der Chirurgie ist für Ende 2012 vrgesehen) Unzureichendes Ärztepersnal in den Intensivpflege-Diensten (1 einziger Arzt für ältere Leute), was keine ptimale Betreuung der Patienten in diesem Bereich ermöglicht (man ist dabei, einen Herzspezialisten einzustellen) Fehlen vn Prjekten zur Bewertung der fachlichen Tätigkeiten 76

77 Aptheken hne Sicherheit (Regale hne Tür) Spezifische Empfehlungen für das HDC In Zusammenarbeit mit dem ZIWS, die Mdalitäten zur Verwaltung der Aptheken der Stätten durchsehen und besichern Der Standrt Mnthey Starke Punkte Strukturierung der Verfahren für Qualität und Sicherheit Vrhandensein zahlreicher Unterlagen zur Infrmatin und Orientierung der Benutzer. Frmalisierung und infrmatisierte Verwaltung der Prtklle, Einsatz einer Qualitätsbetreuung Gerade laufende Infrmatisierung der Patientenakten Zu verbessernde Punkte Nicht gesicherter Raum für die Vrbereitung der Zytstaten Letzte Umfrage zur Zufriedenheit der Benutzer 2006 Fehlen vn Prjekten zur Bewertung der fachlichen Tätigkeiten Spezifische Empfehlungen für Mnthey (HDC) Den Raum für die Vrbereitung der Zytstaten abschliessen Der Standrt Aigle Starke Punkte Strukturierung der Verfahren für Qualität und Sicherheit Vrhandensein zahlreicher Unterlagen zur Infrmatin und Orientierung der Benutzer. Infrmatisierte Frmalisierung und Verwaltung der Prtklle, Einsatz einer Qualitätsbetreuung Gerade laufende Infrmatisierung der Patientenakten Zu verbessernde Punkte Labrraum zu eng Letzte Umfrage über die Zufriedenheit der Benutzer

78 Fehlen vn Prjekten zur Bewertung der fachlichen Tätigkeiten Spezifische Empfehlungen für Aigle (HDC) Die Anlage des Labrs neu gestalten 3.7 Schlussflgerung Bezüglich der Qualität der geleisteten Pflege hat das Audit gezeigt, dass die Anstalten des GNW im Grssen und Ganzen die erfrderlichen Bedingungen erfüllen, swhl im Hinblick auf die Kmpetenz, die Räumlichkeiten, die Ausstattung und die Organisatin als auch auf die Leistung der Pflege, die auf den Bedarf der Patienten abgestimmt ist und den internatinalen Empfehlungen für eine gute praktische Behandlung entspricht. Um eine bessere Beherrschung der Qualität der Dienstleistungen zu ermöglichen, scheint es unerlässlich, dass vn der Direktin für Pflegeleistungen und vm ZIWS gemeinsam eine Arbeit bezüglich der Besicherung des Medikamentenumlaufs in allen vm Audit betrffenen Standrten durchgeführt wird. Ausserdem bliegen der Generaldirektin des GNW zur Knslidierung der unternmmenen Massnahmen die flgenden Aufgaben : Strukturierung, Leitung und Einsatz vn wirksamen Massnahmen zur Verbesserung der Qualität für sämtliche Standrte der Spitäler (mit Ausnahme des HDC, das auf den Kantn Waadt ausgerichtet ist) Definitin einer Plitik zur Bewertung der fachlichen Vrgehensweisen Wenn diese Massnahmen rasch ergriffen werden, werden sie es ermöglichen, eine gemeinsame Vrgehensweise zu definieren, bjektiv das erreichte Qualitäts-Niveau zu messen und mit den Fachleuten und den Benutzern des GNW ins Gespräch zu kmmen. Bezüglich der Vrbeugung und der Überwachung der Nskmial-Krankheiten und der Infektinen an der Operatinsstätte schaffen diese umfassenden Massnahmen, die gleichzeitig reaktiv und umfeldnahe sind, ein Klima des Vertrauens, das für die Entwicklung des Prgramms zum Kampf gegen die Nskmial- Infektinen in den Spitälern des GNW sehr dienlich ist Man stellt ebenfalls fest, dass trtz dieser Mittel und der Mtivierung des Hygiene-Teams die Kmmunikatin der erzielten Daten an das Publikum swie an die Gesundheits-Fachleute unzureichend ist und verbessert werden sllte. Bezüglich der Infektinen der Operatinsstätten sllte man an die Einrichtung eines minimalen Überwachungssystem auf der Grundlage vn einfachen Indikatren (Rhwerte) in denjenigen chirurgischen Bereichen denken, die nicht vn SWISSNOSO gedeckt sind, insbesndere die Chirurgie für Gynäklgie und Geburtshilfe, die Urlgie der die Herzchirurgie. 78

79 Auf der anderen Seite ist die sehr gute Qualität der Operatinseingriffe hervrzuheben, wie sie sich aus dem während eines Zeitraums vn einem Jahr durchgeführten Audit über die Tätigkeit und die Art der Eingriffe im Operatinsblck vn Sin ergeben hat. Schliesslich sllte eine strukturiertere Plitik zur Bewertung der praktischen Vrgänge in Verbindung mit einer besseren Durchsichtigkeit der mitgeteilten Ergebnisse in Frm vn regelmässigen Brdtafeln zum Einsatz gebracht werden. 4 Umfragen über den Eindruck und die Zufriedenheit Die Aufgabe des Audits : Umfragen über den Eindruck und die Zufriedenheit der Kunden des GNW und der Fachleute des GNW, des ZIWS und des WGO swie der in eigener Praxis installierten Ärzte, die Patienten an das GNW überweisen. Um ein möglichst vllständiges Bild der augenblicklichen Situatin zu erhalten, wurden im Rahmen des Audits nicht weniger als drei Umfragen über den Eindruck und die Zufriedenheit durchgeführt, vn denen sich jede an ein spezifisches Publikum wandte. S galt eine erste Umfrage den Mitarbeiterinnen und den Mitarbeitern des GNW, die zweite den Fachleuten für Gesundheit des privaten Bereichs (das heisst ausserhalb des GNW) und die dritte der Bevölkerung vn Wallis. 4.1 Umfrage über den Eindruck und die Zufriedenheit bei den Mitarbeitern des GNW Methdlgische Vrgehensweise Die Umfrage über den Eindruck und die Zufriedenheit bei den Mitarbeitern des GNW hat vm 9. Dezember 2010 bis zum 17. Januar 2011 stattgefunden. Die Infrmatinen bezüglich der Umfrage über den Eindruck und die Zufriedenheit wurden vr ihrer tatsächlichen Durchführung übermittelt. S wurde der Hinweis auf das Anlaufen der Umfrage am 26. Nvember 2010 im Intranet des GNW auf Französisch und auf Alemanisch veröffentlicht, wbei das Persnal in seiner Gesamtheit zu einer Teilnahme eingeladen wurde. Um die Tragweite dieses Hinweises zu verstärken, hat der Direktr des GNW am gleichen Tag an alle Direktren des Standrtes ein Mail geschickt, in dem er sie bat, die Infrmatin innerhalb ihrer Struktur umlaufen zu lassen. Die Einschreibung erflgte in zwei Zeitabschnitten. Als erstes gaben die Mitarbeiter, die auf die Umfrage antwrten wllten, ihre -adresse an. Die Firma Sphinx, eines der führenden Unternehmen für französischsprachige n-line-umfragen, die ein unabhängiger und allgemein bekannter Spezialist ist, hat die Verwaltung des Fragebgens und die Analyse der Ergebnisse dieser Umfrage übernmmen und jedem der möglichen Antwrtenden ein geschickt, in dem die Verbindung für den n-line- Zugang zu der Umfrage enthalten war. Die Öffnung der n-line-umfrage erflgte ab dem 9. Dezember. Diese Übermittlung vn s erflgte in Gruppen vn Einschreibungen und nicht hintereinander weg, um die Qualität der s zu überprüfen und gegebenfalls die Basis bereinigen zu können, falls sich dies als erfrderlich erweisen sllte (unvllständige der falsche Adressen, mehrmalige Aufzeichnung der gleichen Adresse usw.). Bei den nicht Antwrtenden wurden regelmässig Nachfassungen rganisiert. 79

80 Obwhl die -adressen für die Einschreibung erfrderlich waren, wurden die individuellen Antwrten nicht an SPH Cnseil weitergegeben, um das Annymat jedes der Teilnehmer zu wahren. Da zwei Drittel der Mitarbeiter des GNW erklärt hatten, dass sie über keine berufliche -adresse verfügten, wurde ihnen auf Französisch der auf Deutsch eine auf Papier ausgedruckte Versin des Fragebgens an ihren Whnsitz übermittelt Zusammensetzung des Fragebgens Der Fragebgen umfasst etwa 100 Fragen und setzt sich aus flgenden Abschnitten zusammen : - Rückgriff auf die Pflegeleistungen in Wallis als Benutzer (Empfänger vn Pflegediensten) Aufnahme im Ntdienst in einem Spitalzentrum des GNW Prgrammierte Aufnahme in einem Spitalzentrum des GNW Arztbesuch in einem Spitalzentrum des GNW - Umfeld des GNW - Strukturierung des GNW - Interne Organisatin des GNW - Strukturierung und interne Organisatin des GNW - Qualität der Aufnahme der Kranken - Qualität der vm ZIWS angebtenen Dienstleistungen - Das augenblickliche Verfahren für die Qualität - Qualität des Managements - Qualität der Infrmatin - Verwaltung des Persnals - Prfil des Antwrtenden Statistiken der Antwrten Für diese Umfrage haben wir daher zwei Quellen für den Eingang der Antwrten verwaltet : die direkt im Internetsite erflgte elektrnische Eingabe und die Versin auf Papier. Es erscheint interessant, die Anzahl der für jede der Versinen eingegangene Anzahl vn Antwrten abzugrenzen, bevr die Ergebnisse analysiert werden. - Eingegangene Anzahl Antwrten für den n-line-fragebgen : Anzahl Persnen, die ihre -adresse eingetragen haben : 900 Anzahl Persnen, die das für den Zugang zum Fragebgen erhalten haben : 736 Anzahl Persnen, die mit der Umfrage begnnen haben : 729 Anzahl Antwrtende, die die Umfrage beendet haben : 635 Es haben als 900 Mitarbeiter eine -adresse mitgeteilt. Nach Überprüfung haben sich nur 736 derselben als gültig erwiesen, was eine Qualität der Datei vn 81,7 % darstellt s haben sich in der Tat als irrtümlich, unvllständig der mehrmals aufgezeichnet erwiesen. Vn den 736 Persnen, die die Verbindung zum Zugang zum Fragebgen erhalten haben, haben 729 tatsächlich teilgenmmen, und 635 haben den Fragebgen beendet, als ein Ergebnissatz vn 87 %, was ein sehr gutes Ergebnis ist. - Anzahl per Pst eingegangene Antwrten : Anzahl per Pst eingegangene Antwrten: 596 Anzahl leere der unvllständige Fragebgen : 45 80

81 Anzahl ausserhalb der Frist eingegangene Fragebgen : 86 Anzahl gültige Fragebgen : Mitarbeiter haben ihren Fragebgen per Pst geschickt, 503 auf Französisch, 93 auf Deutsch. 45 Fragebgen waren unvllständig der vllkmmen leer und damit unverwertbar. In Anbetracht der grssen Anzahl vn eingegangenen Antwrten und um den Urlaubsdaten Rechnung zu tragen, wurde das ursprünglich auf den 27. Dezember 2010 festgelegte Enddatum bis zum 17. Januar 2011 verlängert. Alle bis zum 17. Januar eingegangenen Fragebgen wurden bearbeitet. 86 wurden ausserhalb dieser Frist übermittelt (Eingänge zwischen dem 18. Januar und dem 10. März). Insgesamt haben sich 465 Fragebgen auf Papier als auswertbar erwiesen, was 78 % der eingegangenen Fragebgen darstellt. Die per n-line und auf Papier eingegangenen gültigen Fragebgen stellen daher eine Gesamtzahl vn Antwrtenden dar. Dann wurde die Basis der Antwrten abgeklärt, um sich dessen zu vergewissern, dass es sich ausschliesslich um Antwrten vn Mitarbeitern des GNW handelte : bei dieser Gelegenheit wurden 28 Antwrten ausgeschieden. Anschliessend wurde die Basis der Antwrten untersucht, um zu überprüfen, b es keine nicht nrmal ausgefüllten Fragebgen, keine zu systematischen der ungereimten Antwrten gab : hierbei wurde eine Antwrt ausgeschieden. Für das Interesse für diese Umfrage spricht, dass die endgültige Basis der Analyse aus Antwrtenden besteht, was einen sehr bemerkenswerten Antwrt-Satz vn 24 % aller Mitarbeiter des GNW darstellt Beschreibung des Musters Die Antwrtenden sind im wesentlichen Frauen (70 %) vn 30 bis 50 Jahren (64 %). Wenn man sich auf die Statistiken des Jahres 2009 bezieht, die in der Unterlage "Statistische Indikatren 2009 / Persnal" des GNW enthalten sind, stellen die Frauen 73,08 % der Gezamtzahl Angestellten des GNW dar, und die am stärksten vertretenen Altersklassen sind die Gruppen vn 25 bis 29 und vn 40 bis 49 Jahren. Beüglich ihres Berufszweigs sind die Antwrtenden zu 36 % Plfegepersnal, wbei dieser Satz den 36 % Pflegepersnal entspricht, die das GNW 2009 für die Gesamtbelegschaft des GNW darstellte. Das Muster der Antwrtenden auf diese Umfrage entspricht als vll und ganz den tatsächlichen Gegebenheiten. Wir stellen fest, dass die Mitarbeiter aller Spital-Standrte an dieser Umfrage teilgenmmen haben. Das CHCVs stellt 55 % der Antwrten dar (vn denen 35 % am Standrt Sin arbeiten), das Spitalzentrum Chablais (CHC) 30 % und das Spitalzentrum Oberwallis (SZO) 16 % stellte das CHCVs 55 % der Belegschaft des GNW dar, das CHC 13 % und das SZO 22,5 %. Das CHC hat sich als ganz besnders für die Antwrt auf diese Umfrage bemüht Die Antwrtenden whnen zum grössten Teil in Mittelwallis (47 %). Die Bewhner vn Unterwallis stellen ein Viertel der Antwrten und diejenigen aus Oberwallis 16 % dar. 81

82 4.1.5 Ergebnisse Rückgriff auf die Pflegeleistungen in Wallis Die Spitäler des GNW Die Spitäler des GNW waren vn 55 % der Antwrtenden (selbst der ein Mitglied ihres Haushalts) besucht wrden. Für diese Besucher handelte es sich im wesentlichen um Ntfälle (in 74 % der Fälle). Im Grssen und Ganzen liegt ihre Zufriedenheit mit der verwaltungstechnischen und therapeutischen Aufnahme auf einem guten Niveau (mit 7,3/10 und 7,1/10), allerdings bei relativ hetergenen Ergebnissen. Im Detail werden die Sauberkeit und das Niveau der Ausrüstungen sehr gut bewertet. Der Persnalbestand dagegen wird schwächer bewertet : 5,9/10. Ganz allgemein gesehen, würden Sie für die Spitäler des GNW, in denen Sie selbst der ein Mitglied Ihres Haushalts aufgenmmen wrden waren, sagen, dass Sie... Mittelwert Tatsächlich Sauberkeit 8,4 550 Niveau der Ausrüstungen 8,1 542 Empfang 7,7 563 Kmpetenz des Persnals 7,6 551 Sicherheit der Anlagen und der Persnen 7,6 537 Erreichbarkeit 7,6 556 Qualität der Pflegeleistungen 7,5 551 Persnalbestand 5,

83 Die Aufnahme im Ntdienst ist in dem betrachteten Zeitraum für 58 % der Antwrtenden im wesentlichen einmalig. Im Grssen und Ganzen wird die Aufnahme im Ntdienst als gut bewertet, insbesndere, was die Sauberkeit der Räumlichkeiten, die Aufnahme durch die Krankenschwestern, die Infrmatin der Krankenschwestern und den Empfang anbelangt. Die Dauer der Wartezeit wird am schwächsten ntiert ( 5,7/10). Graphische Darstellung 1 : Die Aufnahme in einem Ntdienst in einem Spitalzentrum des GNW Mittelwert Tatsächlich Sauberkeit der Räumlichkeiten 8,7 420 Aufnahme durch eine Krankenschwester 7,9 426 Infrmatin der Krankenschwester 7,7 423 Empfang 7,7 434 Infrmatin Ihres behandelnden Arztes 7,4 343 Organisatin der zusätzlichen Untersuchungen (Röntgenaufnahmen, Labr usw.) 7,4 403 Orientierung 7,3 392 Medizinische Aufnahme 7,1 432 Medizinische Infrmatin Wartezeit 5,

84 Die prgrammierte Aufnahme ins Spital, die 34 % der Antwrtenden betraf, war im betrachteten Zeitraum in der Mehrzahl der Fälle einmalig. Im Grssen und Ganzen wurde diese Aufnahme als sehr gut bewertet, insbesndere im Hinblick auf die Sauberkeit der Räumlichkeiten, den Empfang in der Abteilung für die Aufnahme ins Spital, die Aufnahme durch die Krankenschwestern und den Empfang im Spital. Graphische Darstellung 2 : Die prgrammierte Aufnahme in einem Spital in einem Spitalzentrum des GNW Mittelwert Tatsächlich Sauberkeit der Räumlichkeiten 8,5 195 Empfang im Dienst für die Aufnahme ins Spital 8,2 194 Aufnahme durch eine Krankenschwester 8,2 195 Empfang im Spital 8,1 196 Infrmatin Ihres behandelnden Arztes 7,9 177 Verwaltungstechnische Frmalitäten 7,7 193 Medizinische Aufnahme 7,6 191 Infrmatin der Krankenschwester 7,6 190 Organisatin der zusätzlichen Untersuchungen (Röntgenaufnahmen, Labr usw.) 7,5 179 Orientierung und Verlassen 7,5 183 Medizinische Infrmatin 7,2 192 Vrbereitung auf das Verlassen 7,1 192 Ernährung 6,

85 Die Arztbesuche in einem Spitalzentrum des GNW betreffen 32 % der Antwrtenden, die ziemlich regelmässige Arztbesuche vrnehmen. Diese werden als sehr gut bewertet. Graphische Darstellung 3 : Der Arztbesuch in einem Spitalzentrum des GNW Mittelwert Tatsächlich Aufnahme durch eine Krankenschwester 8,4 170 Aufnahme durch einen Arzt 8,3 181 Empfang 8,2 187 Infrmatin der Krankenschwester 8,2 166 Orientierung 8,2 176 Verwaltungstechnische Frmalitäten Medizinische Infrmatin 7,9 184 Wartezeit 7,2 183 Die Klinik Valère Nur 7 % der Antwrtenden (selbst der ein Mitglied ihres Haushalts) sind in der Klinik Valère gewesen, ziemlich lgischerweise für eine prgrammierte Aufnahme in das Spital (84 %). Für eine therapeutische Aufnahme ins Auge gefasste Orte 58 % der Antwrtenden würden hne zu zögern, in ein Spital des GNW gehen, das bei ihnen am nächsten gelegen ist, und 7 % in ein anderes Spital des GNW, was eine Gesamtzahl vn 65 % der Antwrtenden darstellt, die dem GNW Vertrauen schenken. 12 % würden die Klinik bevrzugen (9 % eine Klinik in Wallis, 3 % in einem anderen Kantn). 11 % würden in ein Spital in einem anderen Kantn und 1 % ins Ausland gehen, um sich pflegen zu lassen. Aus dieser Umfrage ergibt sich, dass der "Flucht"-Satz der Walliser, die die Möglichkeit einer Aufnahme in ein Spital in einem anderen Kantn ins Auge fassen (15 %), erheblich höher liegt als die im Verlauf der letzten Jahre in den Dienststellen für öffentliche Gesundheit verzeichneten Anträge (weniger als 2 %). Das GNW muss dieser Gegebenheit in einem strategischen Prjekt Rechnung tragen, in dem eine der Zielsetzungen darin bestehen sllte, seine Walliser Kundschaft weiterhin gut in der Hand zu behalten. 85

86 Wenn Ihre therapeutische Aufnahme es ermöglicht und wenn Sie mrgen in den Genuss vn Spital-Pflegediensten kmmen müssten,... Antwrtsatz : 100 % Anzahl % Gehen Sie hne Zögern in das bei Ihnen am nächsten gelegene Spital des GNW Gehen Sie lieber in ein anderes Spital des GNW 75 7 Versuchen Sie, in ein Spital eines anderen Kantns zu gehen 85 8 Gehen Sie lieber in eine Klinik in Wallis als ins GNW 92 9 Versuchen Sie, in ein öffentliches Spital ausserhalb vn Wallis zu gehen 32 3 Versuchen Sie, in eine Klinik ausserhalb vn Wallis zu gehen 35 3 Versuchen Sie, ins Ausland zu gehen 9 <1 Ich weiss nicht Insgesamt % der Antwrtenden nehmen an, dass ihr behandelnder Arzt sie im Rahmen der therapeutischen Aufnahme in das CHCVs schicken würde, 15 % in das SZO et 23 % in das CHC. Die Zweisprachigkeit 43 % der Mitarbeiter des GNW sind der Ansicht, dass die Zweisprachigkeit für die Kranken ein echtes Prblem darstellt, 45 % deken, dass dies nicht der Fall ist und 12 % haben keine Meinung zu diesem Thema. 58 % der Antwrtenden wären bereit, eine Lösung für diese Schwierigkeit vrzuschlagen, wenn die Direktin sie darum bäte. Die Frage der Zweisprachigkeit muss als grundlegendes Prblem behandelt werden und sllte unserer Ansicht nach zu den Punkten gehören, die im Rahmen eines strategischen Prjekts behandelt werden. Dieser Punkt kann in der Tat nicht vn irgendeiner Abteilung vr Ort geregelt werden, hne dass es eine Gesamtansicht der Gruppe gibt. 86

87 Umfeld des GNW 72 % der Antwrtenden kennen die Entwicklung der Schweizerischen Bundes-Gesetzgebung bezüglich der baldigen freien Wahl des Kranken für den Ort seiner Aufnahme in ein Spital. Im Hinblick auf die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Beteiligten des Spitalbereichs ist auf die hhe Anzahl vn Persnen hinzuweisen, die geantwrtet haben, dass sie keine Meinung hätten, was den Vrschlag unterstützt, Einrichtungen für eine bessere Kmmunikatin des GNW zum Einsatz zu bringen. Die Antwrtenden sind zu 42 % der Ansicht, dass eine hinreichende Zusammenarbeit zwischen den Spitälern des GNW und den anderen Spitalzentren besteht, wbei 33 % keine Meinung haben. Die Zusammenarbeit zwischen dem GNW und den Hebammen erscheint nur 18 % der Befragten als ausreichend (67 % haben keine Meinung). 28 % der Antwrtenden beurteilen die Beziehungen zwischen dem GNW und der Klinik Valère als unzureichend (61 % haben keine Meinung), desgleichen zu 34 % zwischen dem GNW und den Ärzten des freitätigen Bereichs (37 % haben keine Meinung). Die Meinung ist ausgeglichener bezüglich der Beziehungen zwischen dem Team des Antwrtenden und den Ärzten des freitätigen Bereichs. In der Tat sind ebensviele Antwrtende der Ansicht, dass diese Zusammenarbeit ausreichend ist, wie der Ansicht, dass sie nicht ausreichend ist, wbei 48 % keine Meinung haben. Wenn Arbeitsbeziehungen zwischen dem Team des Antwrtenden und den Ärzten des freitätigen Bereichs bestehen, werden sie vn 45 % der Mitarbeiter als zufriedenstellend angesehen, wbei 38 % keine Meinung haben Strukturierung und interne Organisatin des GNW 53 % der Antwrtenden sind der Ansicht, über hinreichende Infrmatinen über die Gesamt-Organisatin des GNW zu verfügen, was man umgekehrt auch flgendermassen ausdrücken kann : etwa jede zweite Persn ist der Ansicht, keine hinreichend klaren Infrmatinen über die Organisatin ihres Spitals zu haben. Auf Grund der Kmplexität der Leitung der Struktur, auf die weitreichend in anderen Kapiteln eingegangen wird, sllten aller Wahrscheinlichkeit nach Mdalitäten für eine Infrmatin zum Einsatz gebracht werden, wbei darauf hinzuweisen ist, dass bei einem Thema wie diesem die persönliche Empfindung der Persnen nicht mit den tatsächlich vrhandenen Infrmatinsmitteln in Einklang stehen kann. Für fast 2/3 der Antwrtenden gibt es eine hinreichende Anzahl vn Spitalzentren und Spital-Standrten im GNW. 15 % der Antwrtenden denken, dass es zu viele Zentren gibt und 23 % sind der Ansicht, dass es zu viele Spitalzentren gibt. Dieser letzte Punkt wird auch ganz klar durch die bei den Gesprächen und Befragungen vrgebrachten Bemerkungen bestätigt, wbei darauf hinzuweisen ist, dass in diesem Rahmen das Verhältnis bei mehr als 2/3 der Persnen lag, die der Ansicht sind, dass eine Verminderung der Anzahl Betten einen Gewinn an Wirksamkeit mit sich bringen würde. Die nachstehende Gegebenheit bestätigt dies : - 73 % der Antwrtenden sind der Ansicht, dass die Transprte zwischen den Standrten für die Kranken unbehaglich sind. 87

88 - Die Funktinsbeziehungen zwischen den Spitalzentrum und dem ZIWS werden als zufriedenstellend beurteilt. Die Beziehungen zwischen den Teams des GNW und des ZIWS werden ebenfalls als zufriedenstellend beurteilt Qualität der Aufnahme der Kranken Die Qualität der Aufnahme der Kranken wurde vn den ins Spital Aufgenmmenen und auch durch die Fachleute beurteilt ; sie erscheint im Grssen und Ganzen als zufriedenstellend. Für die ins Spital Aufgenmmenen wird die therapeutische Aufnahme für 52 % der Antwrtenden als zufriedenstellend und für 24 % vn ihnen als sehr zufriedenstellend beurteilt, was mehr als drei Viertel der Antwrten darstellt. Für die Fachleute wird die therapeutische Aufnahme für 56 % der Fachleute als zufriedenstellend und für 19 % vn ihnen als sehr zufriedenstellend beurteilt, was ebenfalls drei Viertel der Antwrten darstellt Für die Fachleute werden die vm ZIWS erbrachten Dienstleistungen ebenfalls für 57 % als zufriedenstellend und für 25 % als sehr zufriedenstellend beurteilt, was 82 % der Antwrten darstellt. Dies bestätigt die Angemessenheit des Qualitätsbildes, das man sich vm ZIWS macht Verfahren für Qualität 47 % der Antwrtenden sind der Ansicht, dass das Verfahren für die Qualität in ihrer Abteilung hinreichend gut entwickelt ist. Unsere Analyse zeigt, dass die Verfahren für die Qualität im GNW in der Tat bemerkenswert sind, dass aber ein Management über die Qualität fehlt. Dies hat man whl aus der Hälfte der Antwrten abzuleiten, die der Ansicht sind, dass dieses Verfahren für die Qualität verbesserungsfähig ist. 50 % der Antwrtenden würden dem günstig gegenüberstehen, dass ein Verfahren für die Qualität vn einem spezialisierten Organismus begleitet wird. Unsere Vrschläge zu diesem Punkt ergeben sich auf unseren Feststellungen vr Ort und aus diesem Ergebnnis : Die Vrgehensweise für die Sicherung der Qualität muss ständig in den praktischen Durchführungen verankert sein, und unserer Ansicht nach sllte eine jährliche Bewertung swhl der Verfahren als auch der praktischen Tätigkeiten der Fachleute zum Einsatz gebracht werden Qualität des Managements Die Qualität des Managements des Teams der Generaldirektin des GNW wird als schwach bewertet, und zwar swhl aus verwaltungstechnischer als auch aus medizinischer Sicht (5,6/10). Die Qualität des Managements des Teams des Spitalzentrums wird als mittelmässig bewertet, und zwar swhl aus medizinischer als auch aus verwaltungstechnischer Sicht (6,4 für die erste, 6 für die beiden anderen). Die Qualität des Managements des Teams wird ihrerseits besser bewertet (jeweils 7,3/10, 6,7/10 und 6,6/10). Es ist bekannt, dass die Lage im Grssen und Ganzen bei sich drinnen als besser angesehen wird als draussen. Diese gut bekannte Feststellung hat sich wieder einmal bestätigt. Trtzdem muss das 88

89 Management des GNW im Zusammenhang mit den Kmmentaren, die wir zu diesem Thema machen, Gegenstand einer Entwicklung sein. Sein geringer Zufriedenheitsgrad ist ein Zeichen für die allgemeine Stimmung bei den Gesprächen und den Umfragen, die in allen Kategrien vn Mitarbeitern geführt wurden Qualität der Infrmatin Die Qualität der Infrmatin, die der Bevölkerung vn Wallis durch die Generaldirektin des GNW übermittelt wird, wird als eher unzureichend beurteilt Die Qualität der zwischen der Generaldirektin des GNW und dem Spitalzentrum ausgetauschten Infrmatinen erhält gerade den Mittelwert vn 5/10, ebens wie diejenige zwischen dem Spitalzentrum des Antwrtenden und den anderen Zentren des GNW. Auch hier erkennt man unterschwellig in diesem Ergebnis die kmplexe Struktur der augenblicklichen Organisatin des GNW, die Undurchsichtigkeit seines Leitungs-Przesses swie seinen echten Mangel an Kmmunikatin und seine Schwierigkeit, den Lauf der Dinge umzukehren Verwaltung des Persnals Die Verwaltung des Persnals wird mittelmässig bewertet, und zwar swhl für dasjenige des GNW wie für dasjenige des Spitalzentrums, dem der Antwrtende angehört. Diejenige des Teams des befragten Mitarbeiters wird seinerseit als krrekt bewertet. Wie wir dies schn geschrieben hatten, trägt das GNW augenblicklich weder das Bild eines Spitals nch einer Spitalkultur. Das Management des Persnals ist hierfür ein Schlüssel-Indikatr, im übrigen ebens wie der vrangehende Punkt über die unzureichenden vn ihm ausgegebenen Infrmatinen. Es muss abslut eine Leitung eingerichtet werden, die mehr den Werten gerecht wird, die das Pflegepersnal, die Ärzte und das verwaltungstechnische Persnal mtivieren, ihre Arbeit innerhalb einer öffentlichen Struktur auszuüben. 66 % der Antwrtenden kennen nicht die Mdalitäten für die Einrichtung des Wettbewerbs für die Einstellung der Kaderärzte des GNW. Was die Einrichtung des Wettbewerbs betrifft, s denken 42 % der Antwrtenden, dass es sich um einen geeigneten Przess handelt, 47 % haben "keine Meinung". 52 % der Antwrtenden sind der Ansicht, dass die Zweisprachigkeit für das Persnal im GNW ein echtes Prblem darstellt. 62 % der Antwrtenden wären bereit, eine Lösung vrzuschlagen, wenn die Direktin sie darum bäte. Wie mehr als die Hälfte des Persnals des GNW denken wir, dass dieser Punkt eine der Priritäten des GNW darstellt, die in einer nahen Zukunft behandelt werden müssen. Aller Wahrscheinlichkeit nach lassen sich Lösungen auf der Grundlage einer rganisierten und in den Genuss einer Beteiligung zwischen der Direktin und den Mitarbeitern kmmenden Aktin erarbeiten, da 2/3 der Antwrtenden bereit sind, an einer derartigen Überlegung teilzunehmen. Für 80 % der Antwrtenden stellen die Transprte zwischen den Standrten für die Kranken keine Unbehaglichkeit dar. Diese Beurteilung ist zum gleichen Przentsatz genau die umgekehrte wie diejenige der Fachleute des privaten Gesundheitsbereichs, die zu 83 % der Ansicht sind, dass die Transprte zwischen den Standrten die Zufriedenheit der Kranken mit ihrem Aufenthalt im GNW vermindern. Unsere Arbeiten zeigen eine stärkere Übereinstimmung mit der Meinung der Fachleute als mit derjenigen der Mitarbeiter des Spitals. 89

90 4.2 Umfrage über den Eindruck und die Zufriedenheit bei den Fachleuten des privaten Gesundheitsbereichs Methdlgische Vrgehensweise Die Umfrage über den Eindruck und die Zufriedenheit bei den Fachleuten des privaten Gesundheitsbereichs hat vm 17. Dezember 2010 bis zum 14. Januar 2011 stattgefunden. Am 17. Dezember 2010 wurde den Fachleuten des privaten Gesundheitsbereichs in Wallis per elektrnischer Pst eine Einladung zur Teilnahme an einer Umfrage über den Eindruck und die Zufriedenheit geschickt. In diesem Zusammenhang wurden angesprchen : - Krankenschwestern, - Ärzte, - Hebammen, - Leiter vn szialmedizinischen Zentren (CMS), - Leitungen vn szialmedizinischen Anstalten (EMS). Bei denjenigen, die nicht geantwrtet hatten, wurde regelmässig nachgefasst Zusammensetzung des Fragebgens Der Fragebgen umfasst etwa 100 Fragen und setzt sich aus flgenden Abschnitten zusammen : - Rückgriff auf die Pflegeleistungen in Wallis als Benutzer (Empfänger vn Pflegediensten) Aufnahme im Ntdienst in einem Spitalzentrum des GNW Prgrammierte Aufnahme in einem Spitalzentrum des GNW Arztbesuch in einem Spitalzentrum des GNW - Umfeld des GNW - Strukturierung des GNW - Angebt an Pflegeleistungen des GNW - Qualität der Aufnahme der Kranken - Qualität des Managements - Qualität der Infrmatin - Verwaltung des Persnals - Prfil des Antwrtenden Statistiken der Antwrten Die Statistiken der Antwrten sind die flgenden : Anzahl angesprchene Persnen : 607 Anzahl Persnen, die das erhalten haben : 572 Anzahl Persnen, die mit der Umfrage begnnen haben : 261 Anzahl Antwrtende, die die Umfrage beendet haben : 175 Dies stellt einen Antwrtsatz vn 30 % dar, der vm Statistischen her in Anbetracht der Zielgruppe im Grssen und Ganzen zufriedenstellend ist, auch wenn man eine bessere Mbilisierung zu diesem Thema hätte erhffen können. 90

91 S wurden 607 Fachleute angesprchen, vn denen 572 eine gültige -adresse hatten und auch tatsächlich das Mail erhalten haben, was eine Qualität der Datei vn 94 % darstellt. Vn den 261 Persnen, die bereit waren, an der Umfrage teilzunehmen, haben 175 den Fragebgen beendet, was einen Ergebnissatz vn 67 % darstellt. Anschliessend ist die Grundlage der Anwrt untersucht wrden, um zu überprüfen, b es keine nicht nrmal ausgefüllten Fragebgen, keine zu systematischen der ungereimten Antwrten gab. Für keine Frage war eine Streichung erfrderlich Beschreibung des Musters Die Antwrtenden sind im wesentlichen Männer (66 %) vn 40 Jahren und mehr (91 %). Sie gehören im wesentlichen dem medizinischen Berufszweig an (70 % Ärzte). Wenn man sich auf die Datei bezieht, die als Grundlage für die Versendung der Mails gedient hat, in denen Gesundheits-Fachleute des privaten Bereichs eingeladen wurden, auf die Umfrage zu antwrten, stellten die Ärzte 77 % der anzusprechenden Fachleute dar. Die Ärzte, die auf die Umfrage geantwrtet haben, stellen als ein durchaus repräsentatives Muster dar. Die Krankenschwestern haben zu 15 % zu den Antwrten beigetragen, die Hebammen zu 3 % und die anderen Kategrien (Leiter vn EMS, CMS) für 12 %. Die Physitherapeuten haben in keiner bemerkenswerten Weise geantwrtet. Die Antwrtenden whnen zum grössten Teil in Mittelwallis (68 %), im Distrikt vn Sin (34 %). Unterwallis ist mit 19 % der Antwrtenden und Oberwallis mit 12 % vertreten Ergebnisse Rückgriff auf die Pflegedienste in Wallis Die Spitäler des GNW Die Spitäler des GNW waren vn 47 % der Antwrtenden (selbst der ein Mitglied ihres Haushalts) besucht wrden. Für diese Besucher handelte es sich im wesentlichen um Ntfälle. Im Grssen und Ganzen liegt ihre Zufriedenheit mit der verwaltungstechnischen und therapeutischen Aufnahme auf einem krrekten Niveau (mit 6,3/10 und 6,4/10), allerdings bei relativ hetergenen Ergebnissen. Im Detail werden die Sauberkeit, das Niveau der Ausrüstungen, die Sicherheit der Anlagen und der Persnen sehr gut bewertet. Der Persnalbestand dagegen wird gerade nch als zufriedenstellend bewertet : 6,1/10. 91

92 Ganz allgemein gesehen, würden Sie für die Spitäler des GNW, in denen Sie selbst der ein Mitglied Ihres Haushalts aufgenmmen wrden waren, sagen, dass Sie... Mittelwert Standard-Abweichung Tatsächlich Sauberkeit 8, Niveau der Ausrüstungen 8,4 1,9 75 Sicherheit der Anlagen und der Persnen 7,8 2,5 73 Erreichbarkeit 7,4 2,6 80 Empfang 7,4 2,6 78 Kmpetenz des Persnals 7,2 2,8 76 Qualität der Pflegeleistungen 7, Persnalbestand 6,3 3,3 76 Die Aufnahme im Ntdienst ist gelegentlich (im wesentlichen 1 Mal pr Antwrtender im Zeitraum ). Im Grssen und Ganzen wird diese Aufnahme als gut bewertet, insbesndere, was die Sauberkeit der Räumlichkeiten, die Aufnahme durch die Krankenschwestern und die Infrmatin des behandelnden Arztes anbelangt. Wie in den anderen Umfragen wird jedch die Dauer der Wartezeit am schwächsten ntiert, mit 5,7/10, was dafür spricht, dass eine grundlegende Arbeit im Hinblick auf eine bessere Anpassung des vrhandenen Persnals und des Flusses an Kranken in die Wege geleitet werden muss. Graphische Darstellung 1 : Die Aufnahme in einem Ntdienst in einem Spitalzentrum des GNW 92

93 Mittelwert Standard-Abweichung Tatsächlich Sauberkeit der Räumlichkeiten 9,3 1,3 61 Aufnahme durch eine Krankenschwester 8,1 2,1 62 Infrmatin Ihres behandelnden Arztes 7,7 2,8 53 Infrmatin der Krankenschwester 7,4 2,6 60 Organisatin der zusätzlichen Untersuchungen (Röntgenaufnahmen, Labr usw.) 7,2 3,1 59 Empfang 7, Medizinische Aufnahme 7,1 3,2 63 Orientierung 7,1 3,1 57 Medizinische Infrmatin 6,8 3,4 59 Wartezeit 5,7 3,5 63 Die Klinik Valère Nur 17 % der Antwrtenden (selbst der ein Mitglied ihres Haushalts) sind in der Klinik Valère gewesen, hauptsächlich für eine prgrammierte Aufnahme in das Spital (83 %). Ohne sehr weit davn entfernt zu sein, liegt diese Feststellung jedch nicht vllkmmen in der gleichen Linie wie die zur freien Wahl des Kranken gelieferten Antwrten (siehe unten), aus der sich eine Absicht zur Aufnahme in einem Spital im Privatbereich vn Wallis in Höhe vn 24 % erkennen lässt. Für eine therapeutische Aufnahme ins Auge gefasste Orte 41% der Antwrtenden würden hne zu zögern, in ein Spital des GNW gehen, das bei ihnen am nächsten gelegen ist, und 6 % in ein anderes Spital des GNW, das heisst kaum jeder zweite. 32 % würden die Klinik bevrzugen (24 % in einer Klinik in Wallis, 8 % in einem anderen Kantn) und 15 % würden in ein Spital in einem anderen Kantn gehen. Keiner würde ins Ausland gehen, um sich pflegen zu lassen. 93

94 Wenn Ihre therapeutische Aufnahme es ermöglicht und wenn Sie mrgen in den Genuss vn Spital-Pflegediensten kmmen müssten,... Antwrtsatz : 100 % Anzahl % Gehen Sie hne Zögern in das bei Ihnen am nächsten gelegene Spital des GNW Gehen Sie lieber in ein anderes Spital des GNW 10 6 Versuchen Sie, in ein Spital eines anderen Kantns zu gehen 16 9 Gehen Sie lieber in eine Klinik in Wallis als ins GNW Versuchen Sie, in ein öffentliches Spital ausserhalb vn Wallis zu gehen 10 6 Versuchen Sie, in eine Klinik ausserhalb vn Wallis zu gehen 14 8 Versuchen Sie, ins Ausland zu gehen 0 0 Ich weiss nicht 11 6 Insgesamt % der Antwrtenden nehmen an, dass ihr behandelnder Arzt sie im Rahmen der therapeutischen Aufnahme in das CHCVs schicken würde, 10 % in das SZO et 8 % in das CHC. In allen Umfragen kmmt deutlich das Vertrauen in die Aufnahme im Rahmen des CHCVs zum Ausdruck Umfeld des GNW 90 % der Antwrtenden kennen die Entwicklung der Schweizerischen Bundes-Gesetzgebung bezüglich des Orts der Aufnahme in ein Spital, was nicht überraschend ist. In ihrer Eigenschaft als Fachleute des privaten Gesundheitsbereichs sind 60 % der Ansicht, dass diese Entwicklung eine Auswirkung auf die Tätigkeit der zum GNW gehörenden Spital-Anstalten haben wird. Ihrer Ansicht nach wird in allen Anstalten ein Verlust an Patientenschaft festzustellen sein, insbesndere in Sierre (53 %), in Sin (50 %) und in Martigny (49 %). Dies stimmt mit der Tatsache überein, dass nur jeder zweite Betrffene sich für eine Aufnahme in ein Spital spntan an das GNW wenden würde. Im Hinblick auf die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Beteiligten des Spitalbereichs wie für die Umfrage über den Eindruck und die Zufriedenheit bei den Mitarbeitern des GNW scheint es wichtig, auf die hhe Anzahl vn Persnen hinzuweisen, die geantwrtet haben, dass sie keine Meinung hätten. Die Antwrtenden sind zu 44 % der Ansicht, dass es eine hinreichende Zusammenarbeit zwischen den Spitälern des GNW und den anderen Spitalzentren gibt (ein Drittel hat keine Meinung). Die Zusammenarbeit erscheint für 46 % unzureichend zwischen dem GNW und der Klinik Valère (45 % haben keine Meinung, was überraschen kann), swie zwischen dem GNW und den Ärzten des freitätigen Bereichs, für mehr als die Hälfte der Antwrtenden. Zu diesem letzten Punkt haben sich die Verwalter und die Ärzte daher Fragen zu stellen, um eine Verbesserung in die Wege zu leiten. Die Zusammenarbeit zwischen dem GNW und den Hebammen des privaten Bereichs swie zwischen dem GNW und den Krankenschwestern des privaten Bereichs werden ebenfalls als unzureichend beurteilt, und zwar mit 21 % (71 % haben keine Meinung) bzw. 30 % der Antwrtenden (56 % haben keine Meinung : gleicher Kmmentar). 94

95 Die Arbeitsbeziehungen zwischen den Antwrtenden und den Chefärzten der Departements des GNW werden als wenig stichhaltig empfunden. In der Tat gibt es gleich viele Antwrtende, die der Ansicht sind, dass die Zusammenarbeit ausreichend bzw. nicht ausreichend ist (Jede der Optinen wurde vn einem Drittel der Antwrtenden zum Ausdruck gebracht). Die Arbeitsbeziehungen zwischen den Antwrtenden und den leitenden Ärzten der Abteilungen des GNW werden als befriedigend empfunden, und zwar vn 43 % der Antwrtenden. Diese beiden Elemente bestätigen die bessere Nähe der Abteilungsleiter gegenüber den Departementchefs, was lgisch ist. Dies kann auch auf die Arbeitslast der Departementchefs hinweisen, die keine dauerhafte Beziehung mit ihren Kllegen aufrechterhalten können. Schliesslich bemerken wird, dass die Definitin der Funktin des Chefarzt des Departements für uns nicht klar erschienen ist, insbesndere die Anteile der Pflegeleistungen einerseits und die peratinelle der strategische Führung des Teams andererseits. In Wirklichkeit müsste die Kmmunikatin zwischen den Ärzten des privaten Bereichs und dem Departementchef für beide Gesichtspunkte zum Tragen kmmen. Die Arbeitsbeziehungen zwischen den Antwrtenden und den medizinischen Leitungen des GNW sind in der Mehrheit nicht vrhanden. 45 % haben überhaupt keine Beziehungen zu den medizinischen Leitungen des GNW und 26 % haben sie als unzufriedenstellend beurteilt. 58 % der Antwrtenden möchten öfter zur Organisatin der Strukturen des GNW befragt werden. Ein Drittel wünscht dies nicht der ist der Ansicht, dass dies nicht vn Interesse ist (23 % bzw. 11 %). Fast die Hälfte der Antwrtenden möchte stärker an der Funktinsweise der Strukturen des GNW beteiligt werden, 34 % sind dagegen und 11 % finden, dass die kein Interesse für ihre Arbeit hat Strukturierung des GNW 55 % der Antwrtenden sind der Ansicht, dass sie nicht genug Infrmatinen über die allgemeine Organisatin des GNW haben. Die Antwrtenden sind der Ansicht, dass es im GNW hinreichend viele Spitäler und Spital-Anstalten gibt (66 % bzw. 59 %). 23 % denken, dass es zu viele Spitäler gibt, und 32 %, zu viele Spital-Anstalten. Diese Przentsätze müssten genauer untersucht werden, da es sich um Fachleute des Gesundheitsbereichs und in der Mehrheit um pflegende Ärzte handelt. Über die Angebrachtheit dieser medizinischen Übernahmen hinaus, die unter dieser Streuung leiden können, werden die Transprte als sehr negativ empfunden : 83 % der Antwrtenden sind der Ansicht, dass die Transprte zwischen den Standrten für die Kranken unbehaglich sind. Ein anderes Element, das die Empfindung der in Wallis eingerichteten Struktur im Ganzen erkennen lässt : 60 % der Antwrtenden sind der Ansicht, dass die Verwaltung des GNW vn den anderen plitischen Beteiligten in Wallis zu abhängig ist. Im Rahmen einer Umfrage über den Eindruck sind die Fragen natürlich relativ allgemein, damit der Fragebgen nicht zu üppig gestaltet wird ; es ist richtig, dass zu einem Thema wie diesem wahrscheinlich weitere feiner gestaltete Fragen eingefügt werden müssten. Die Empfindung der Fachleute des freitätigen Bereichs lässt jedch eine weitgehend geteilte Beurteilung erkennen, die wir in den Kapiteln über die Planifizierung und die verwaltungstechnische und medizinische Organisatin der befragten Strukturen frmuliert haben, wbei wir Empfehlungen vrgelegt haben, damit sbald wie möglich eine unerlässliche Klärung in die Wege geleitet werden kann. 95

96 Angebt an Pflegeleistungen des GNW 70 % der Antwrtenden sind der Ansicht, dass die Qualität der erbrachten Pflegeleistungen zufriedenstellend ist. Diese Meinung der Fachleute ist vn echter Bedeutung in einem Umfeld, in dem die Qualität der Dienstleistungen und damit die Sicherheit der Kranken in der für die grsse Öffentlichkeit bestimmten Presse stark umstritten sind. Diese im wesentlichen günstig rientierte Meinung wird durch unser Audit bestätigt, wie es das Kapitel für das Audit zur Qualität erkennen lässt. Wie beurteilen Sie im Ganzen das Angebt an Pflegeleistungen des GNW? Antwrtsatz : 99 % Anzahl % Nicht zufriedenstellend Zufriedenstellend Keine Meinung 10 6 Insgesamt % sind der Ansicht, dass das Angebt vn Pflegeleistungen in der Nähe des GNW weiter entwickelt werden muss, insbesndere für die Medizin für Erwachsene (74 %), für die Kinderpflege (54 %) und für die chirurgischen Leistungen für Erwachsene (60 %). 43 % sind der Ansicht, dass das Angebt vn Pflegeleistungen im Rückgriff des GNW ebenfalls weiter entwickelt werden muss, insbesndere für die Medizin für Erwachsene (80 %), und für die chirurgischen Leistungen für Erwachsene (60 %). Für die Antwrtenden müssten die weiter zu entwickelnden Spitzentätigkeiten in enger Beziehung mit den Universitäts-Spitälern stehen, insbesndere vn Lausanne (84 %), vn Genf (66 %) und vn Bern (50 %). Für 41 % der Antwrtenden sind die Beziehungen zwischen dem Angebt der Pflegeleistungen in der Nähe und dem Angebt der Pflegeleistungen im Rückgriff nicht hinreichend flüssig. Die vn den Fachleuten des privaten Bereichs, die Aufnahmen in ein Spital des GNW verschreiben, ausgedrückten Meinungen sind ganz besnders reich an Infrmatinen und sllten aus Ausgangspunkt für die medizinische Strategie dienen, die das GNW zu entwickeln hat. Der Zusammenhang mit unseren Empfehlungen ist ebenfalls unbestreitbar : wir empfehlen dringendst die Einrichtung vn Strukturen, die die smatische Pflege in der Nähe in jedem der Gebiete übernehmen (für Oberwallis in Visp, für Mittelwallis in Sin für die statinäre Pflege und in Sierre für die ambulante Pflege, dann in Riviera-Chablais für Unterwallis) swie die Pflegeleistungen im Rückgriff in Sin, mit möglichen Varianten um das herum, was wir als unumgängliche Punkte ansehen (siehe das Kapitel über die 96

97 Planifizierung). Für die medizinischen und chirurgischen Leistungen für Erwachsene müssen Entwicklungen untersucht werden und wenn es sich um Spitzendisziplinen handelt, muss selbstverständlich in Zusammenarbeit mit den drei nächstliegenden Universitäts-Spitälern gearbeitet werden. In diesem Zusammenhang ist es ausserrdentlich interessant, die Przentsätze Zusammenarbeit mit diesen drei Strukturen zu bebachten : Wenn wir den vn jedem vn ihnen erzielten Anteil genau untersuchen, haben wir den Eindruck, dass er in erster Sicht nicht den für jede dieser Fakultäten bei der Schulung der Ärzte vn Wallis übernmmenen Anteil wiedergibt ; vielleicht gibt es eine gewisse Unterbeteiligung vn Bern (Berne) an diesem Ergebnis, da die Ärzte, selbst wenn sie im privaten Bereich tätig sind, eine starke Bindung zu ihren Schulungs-Anstalten aufrechterhalten. Die angenmmene Verschiebung zwischen den Schulungsrten und der Erfrdernis, Verbindungen zwischen den Spitälern zu erstellen, würde unsere Argumentatin unterstützen, die dazu anregt, mehr Verbindungen mit anderen Anstalten als Genf und Lausanne anzuknüpfen, insbesndere indem man einen gesunden Wettstreit zwischen ihnen begünstigt und die Teams des Inselspitals hieran beteiligt. Das vn uns vrgeschlagene, als "Ausschreibungen" bezeichnete Verfahren dürfte whl mit den Erwartungen der Ärzte des privaten Bereichs zu diesem Punkt zusammenfallen. Bei der Möglichkeit einer identischen therapeutischen Aufnahme würden 59 % der Antwrtenden ihre Kranken in die öffentlichen Anstalten in Wallis schicken, 22 % in eine private Struktur des Kantns und 10 % in eine Anstalt ausserhalb des Kantns. Damit wird das allgemeine Vertrauen in die Struktur des GNW klar bestätigt. Bei der Möglichkeit einer identischen therapeutischen Aufnahme, whin würden Sie Ihre Kranken eher schicken : Antwrtsatz : 98 % Anzahl % In die öffentliche Anstalt in Wallis In eine private Struktur in Wallis Vn der Frage nicht betrffen 16 9 In die öffentliche Anstalt ausserhalb des Kantns 13 8 In eine private Struktur ausserhalb des Kantns 3 2 Ins Ausland 0 0 Insgesamt

98 Wenn dies der Fall ist, an welche Strukturen des GNW schicken Sie Ihre Patienten? Antwrtsatz : 93 % Anzahl % Sin Sierre Martigny Visp Mntana Spital Chablais (Mnthey, Aigle) Spitalzentrum Chablais (IPVR, Saint Amé (Saint-Maurice)) 14 8 Brig 13 7 Insgesamt 175 Diese Aufteilung der Antwrten (wbei mehrere Antwrten möglich waren, erweist sich als sehr interessant zu untersuchen. Weit an erster Stelle liegt der Standrt Sin in Anbetracht seiner Teams, seiner Ausrüstungen, der Mannigfaltigkeit seiner Tätigkeiten swie auch auf Grund seiner gegraphischen Nähe zu den privaten medizinischen Anstalten. Sierre und Martigny erreichen das gleiche Ergebnis, was unsere Vrschläge unterstützt, diese Standrte als Sitze vn Exzellenz-Zentren der stark querlaufenden Departements einzurichten, wie die ambulante Behandlung und die Funktins-Readaptatin bzw. den Bereich der Altenpflege. Auf Grund seiner Spezialisierung bestätigt das "geringe Ergebnis" des CHC, dass es sich um eine Piltanstalt für psychiatrische Tätigkeiten handelt. Schliesslich bestätigt der Abstand zwischen Visp und Brig die Knzentratin der smatischen Tätigkeiten, die wir für die erste dieser beiden Anstalten vrschlagen. 98

99 Qualität der Aufnahme der Kranken Die Qualität der Dienstleistungen für die Labrs für Diagnse, die Kinderpflege, die Untersuchung vn Funktinen, die Gynäklgie, die Geburtshilfe und die medizinische Röntgen- und Bilder-Technik steht auf einem abslut bemerkenswerten Niveau (vn 7 bis 7,9/10). Die Qualität der Medizin und der Chirurgie wird jedch mittelmässiger bewertet (6,3 bzw. 5,6/10). Daher müssen Anstrengungen auf dem Gebiet der Qualität der Dienstleistungen in Verbindung mit unserer Empfehlung zu einer Steuerung über die Qualität und die Definitin und den Einsatz einer angebrachten Kmmunikatinsplitik in die Zielsetzung des GNW mit aufgenmmen werden. In ihrer Eigenschaft als Verschreibende vn Aufnahmen in ein Spital der Kranken zu den Strukturen des GNW drücken die Antwrtenden ebenfalls eine geteilte Meinung bezüglich ihrer Beziehungen mit den Ärzten des GNW aus : ein Drittel beurteilt sie als eher nicht zufriedenstellend und ein anderes Drittel als eher zufriedenstellend. 10 % sagen, dass sie nicht betrffen sind (insbesndere die Leiter der EMS und der CMS). Für 61 % der Antwrtenden stellt die Zweisprachigkeit für die Kranken kein echtes Prblem im GNW dar. Die Frage der Zweisprachigkeit erweist sich daher als ein genauer zu untersuchender Faktr, insbesndere im Fall einer Zusammenlegung vn Tätigkeiten, die nicht mehr in Oberwallis erbracht werden der bei einem querlaufenden Eingriff vn Teams zwischen den Standrten Qualität des Managements Die Qualität des Managements des Teams der Generaldirektin des GNW wird als sehr schwach bewertet, und zwar swhl aus verwaltungstechnischer (3,7/10) als auch aus medizinischer Sicht (4,5/10). Unser Audit swie die vrliegende Umfrage über den Eindruck lassen keinen Zweifel zu diesem Punkt aufkmmen, der daher Gegenstand einer starken und sfrtigen Aktin seitens des Verwaltungsrats swie der Generaldirektin selbst werden muss. Die berufliche Qualität der Ärzte des GNW wird ihrerseits als sehr gut bewertet, und zwar vn 86 % der Antwrtenden : 59 % beurteilen sie als zufriedenstellend und 27 % als sehr zufriedenstellend, das sind mehr als 3/4 der privaten Fachleute, die mit den Ärzten der Spitäler zufrieden sind. Ein derartiges Ergebnis und die Schlussflgerungen unseres Audits scheinen daher jeden Zweifel an der Gesamt- Kmpetenz der Ärzte des Spitals Wallis zu beseitigen Qualität der Infrmatin Die Qualität der Infrmatin, die der Bevölkerung vn Wallis durch die Generaldirektin des GNW übermittelt wird, wird vn der Mehrheit als ziemlich unzureichend beurteilt : fast ein Dritter hält sie für sehr unzufriedenstellend und 45 % als eher unzufriedenstellend. Dieses unbestreitbare Ergebnis sllte eine Aktin in kürzester Frist seitens des Verwaltungsrates und der Generaldirektin zur Flge haben. Die an die Fachleute für Gesundheit im freitätigen Bereich übermittelten Infrmatinen werden unabhängig vn ihrem Ursprung als sehr schwach ntiert, insbesndere wenn sie aus der Leitung des nächstgelegenen Spitalzentrums (3,8/10) und der Generaldirektin des GNW (3,4/10) stammen. Bei gleichen Verhältnissen scheinen die vn den medizinischen Teams übermittelten Infrmatinen krrekter zu sein und es wird eine Nte vn 5/10 erreicht. Die vn uns vrgeschlagene Vereinfachung der 99

100 hierarchischen Linie des GNW hat als keinen Einfluss auf diesen Aspekt der "Kmmunikatin in der Nähe", die die Leitungen der Spitalzentren hätten übernehmen können. Die Zusammentreffen mit der Leitung und den medizinischen Teams des nächstgelegenen Spitalzentrums werden als deutlich unzureichend der sgar als nicht vrhanden beurteilt. 76 % der Antwrtenden treffen niemals mit der Leitung des nächstgelegenen Spitalzentrums zusammen, 16 % sind der Ansicht, sie nicht ft genug anzutreffen, was 92 % der befragten Persnen darstellt. Sie treffen jedch etwas öfter mit den medizinischen Teams des Spitalzentrums zusammen, was jedch unzureichend bleibt : nur 20 % vn ihnen trifft ft der sehr ft mit ihnen zusammen. Im Grssen und Ganzen sllte vm medizinischen der institutinellen Gesichtspunkt her der Aspekt der Kmmunikatin des GNW eine dringende Zielsetzung werden. Aufeinander abgestimmte Umfragen zu dieser Frage könnten einen Teil einer jährlichen Bewertung darstellen, die wir ganz allgemein und hne Vrbehalte empfehlen (siehe das Audit über die Qualität) Verwaltung des Persnals 55 % der Antwrtenden denken, dass der Weg des Wettbewerbs für die vm GNW eingestellten Kader- Ärzte ein Verfahren ist, das für eine hchqualitative Spital-Medizin geeignet ist. Dieser Przentsatz erscheint uns jedch relativ gering und scheint den Empfehlungen Geltung zu verleihen, die wir für die Anpassung der verwaltungstechnischen und medizinischen Leitung des GNW vrschlagen. Schliesslich denken 59 % der Antwrtenden, dass die Zweisprachigkeit für das Persnal des GNW kein Prblem darstellt. Auf der anderen Seite bedeutet dies jedch, das etwa 40 % der ausgedrückten Meinungen für diesen Punkt wünschen würden, dass das Persnal bei der Betreuung der Kranken plyvalenter wäre. 100

101 4.3 Umfrage über den Eindruck und die Zufriedenheit bei der Bevölkerung vn Wallis Methdlgische Vrgehensweise Die Umfrage über den Eindruck und die Zufriedenheit bei der Bevölkerung vn Wallis hat vm 11. Januar 2011 bis zum 28. Februar 2011 stattgefunden. Wie für die Umfrage über den Eindruck und die Zufriedenheit bei den Mitarbeitern des GNW erflgte die Beteiligung für die Befragung der Bevölkerung in zwei Zeitabschnitten. Im Dezember 2010 wurde ein spezieller Internetsite eingerichtet (www.sphcnsei.cm), um es den Einwhnern zu ermöglichen, in einem ersten Stadium ihre -adresse einzutragen und dann ab Januar ein zu erhalten, in dem die Verbindung angegeben war, über die sie auf den n-line-fragebgen antwrten knnten. Die Übermittlung dieser s erflgte in Gruppen vn Einschreibungen, um die Qualität der s zu überprüfen und gegebenfalls die Basis bereinigen zu können, falls sich dies als erfrderlich erweisen sllte (unvllständige der falsche Adressen, mehrmalige Aufzeichnung der gleichen Adresse usw.). Bei den nicht Antwrtenden wurden regelmässig Nachfassungen rganisiert. Aktin für Kmmunikatin und Infrmatin Um die grösstmögliche Anzahl vn Wallisern über diese Umfrage zu infrmieren, erflgt die Ankündigung der Umfrage in drei grssen Medien-Kmmunikatinsträgern (Presse, Radi, Fernsehen) und über drei verschiedene Zeiträume, zwischen Dezember 2010 und Februar Die Bevölkerung wurde zunächst über die Presse infrmiert, dann per Radi und schliesslich per Fernsehen. Es ist darauf hinzuweisen, dass für jedes der Medien eine Versin auf Französisch und eine Versin auf Alemanisch erstellt wurde, s dass jede Einwhnerin und jeder Einwhner vn Wallis zu den gleichen Daten über die gleiche Infrmatin verfügen knnte. Ankündigungen in der Presse Die erste Ankündigung für die Umfrage über den Eindruck und die Zufriedenheit bei der Bevölkerung ist am Freitag, den 24. Dezember 2010 gleichzeitig in drei Zeitungen veröffentlicht wrden : im Walliser Bten, im Nuvelliste und im Offiziellen Amtsblatt. Die Ankündigung wurde am Dienstag, den 4. Januar ein zweites Mal im Walliser Bten und im Nuvelliste veröffentlicht. Ankündigungen im Radi Die Spt-Ankündigungen im Radi sind über drei verschiedene Sender erflgt : Radi Chablais, Radi Rttu und Rhône FM. 101

102 S wurden während drei Tagen, vn Dienstag, dem 2. bis Dnnerstag, den 4. Februar einschliesslich, auf jedem der Sender 12 Spts gesendet, das heisst insgesamt 36 Sendungen. Die Spts wurden zu verschiedenen Uhrzeiten gesendet, um ein Maximum vn Hörern zu erreichen. Radi Chablais Radi Rttu Rhône FM Dienstag, der 1 Februar 2011 Mittwch, der 2. Dnnerstag, der 3 6:45 7:27 8:45 11:57 10:38 11:57 16:24 13:57 12:43 19:27 17:38 18:14 6:45 7:27 8:45 11:57 10:38 11:57 16:24 13:57 12:43 19:27 17:38 18:14 6:27 7:57 8:57 11:10 10:27 11:27 16:57 13:27 12:40 19:10 17:10 18:15 Ankündigungen im Fernsehen Die Sendung vn Fernsehspts wurde für Oberwallis, Rmand-Wallis und Chablais in den Sendern Canal 9 und Swisscm TV. 6 rganisiert. S erflgten während 3 Tagen, vn Mntag, dem 7. bis Mittwch, den 9. Februar einschliesslich 6 Sendungen pr Tag, das heisst insgesamt 36 Sendungen. Canal 9 Swisscm TV Februar 2011 Mntag, der 7. Dienstag, der 8. Mittwch, der 9. 18:20 18:20 18:30 19:20 19:20 19:30 20:20 20:20 20:30 21:20 21:20 21:30 22:20 22:20 22:30 23:20 23:20 23:30 18:20 18:20 18:30 19:20 19:20 19:30 20:20 20:20 20:30 21:20 21:20 21:30 22:20 22:20 22:30 23:20 23:20 23:30 102

103 4.3.2 Zusammensetzung des Fragebgens - Der Fragebgen umfasst etwa 80 Fragen und setzt sich aus flgenden Abschnitten zusammen : Rückgriff auf die Pflegeleistungen in Wallis als Benutzer (Empfänger vn Pflegediensten) Aufnahme im Ntdienst in einem Spitalzentrum des GNW Prgrammierte Aufnahme in einem Spitalzentrum des GNW Arztbesuch in einem Spitalzentrum des GNW - Qualität der Aufnahme der Kranken - Qualität der Infrmatin und der Kmmunikatin - Prfil des Antwrtenden Statistiken der Antwrten Die Statistiken der Antwrten sind die flgenden : Anzahl Persnen, die ihre -adresse eingegeben haben : 367 Anzahl Persnen, die das erhalten haben, das es ihnen ermöglicht, auf den Fragebgen zu antwrten : 353 Anzahl Persnen, die mit der Beantwrtung der Umfrage begnnen haben : 302 Anzahl Antwrtende, die die Beantwrtung der Umfrage beendet haben : 260 Die Übermittlung der Verbindung, die es ermöglichte, auf den Fragebgen zu antwrten, erflgte per e- mail an die 367 eingegangenen Adressen. 353 davn waren gültig, das heist eine Qualität der Datei vn 96 %. Vn den 302 Persnen, die mit der Beantwrtung der Umfrage begnnen hatten, haben 260 sie beendet, als ein Ergebnissatz vn 86 %, was ein sehr gutes Ergebnis darstellt. Anschliessend wurde die Grundlage der Antwrten untersucht, um zu überprüfen, b es keine nicht nrmal ausgefüllten Fragebgen, keine zu systematischen der ungereimten Antwrten gab. Für keine Frage war eine Streichung erfrderlich. Die Endbasis der Analyse besteht aus 260 Antwrtenden, was ein sehr zufriedenstellender Antwrtsatz vn 74 % ist, wenn man die Anzahl Persnen betrachtet, die ihre -adresse eingegeben haben. Bezieht man jedch diese 260 Antwrten auf die Walliser Bevölkerung (etwa Einwhner), s sinkt der Antwrtsatz auf 0,9 pr Einwhner ab. In Anbetracht dieser Ziffern können verschiedene Hypthesen aufgestellt werden, darunter : - entweder findet die Diskussin um die Prblematik auf dem Gebiet der Gesundheit keinen Anklang bei der Bevölkerung, und dies trtz einer Anregung über die Medien, die man um die beiden Akten "Saviz" und "Bettschart" als massiv bezeichnen kann, und die Bevölkerung hat sich nicht mbilisiert, - der das Thema der Umfrage selbst bewegt die Bevölkerung nicht, in eine Diskussin einzutreten, vn der sie denkt, dass sie über den eigentlichen Rahmen der Verwaltung ihres Spitals hinausgeht. Wenn man diese beiden Hypthesen in Betracht zieht, könnte man denken, dass im ersten Fall der geringe Antwrtsatz dafür spricht, dass die um die Schwierigkeiten im Spital rganisierte Mediatisierung keinen Einfluss auf den Eindruck hat, den die Bevölkerung vn der Qualität der Dienstleistungen des GNW hat, einschliesslich im therapeutischen Bereich. Wenn auch echte Frtschritte und eine laufende Verbesserung eine ständige Srge der Ärzte und der Verwalter des GNW sein müssen, s kann dch diese Analyse durch im Grssen und Ganzen als psitiv zu bewertende Ergebnisse der Umfrage bestätigt 103

104 werden, wie wir dies weiter unten sehen werden. Im Zusammenhang mit einer möglichen Erklärung dieses sehr geringen Antwrtsatzes, bwhl die Regierung in einem hierzu geeigneten Umfeld und relativ passenden Klima dazu eingeladen hat, eine Meinung auszudrücken, kann es sein, dass die Bevölkerung der Ansicht ist, dass die auf breiter Ebene in den Medien vrgestellten Schwierigkeiten des GNW keine Wiedergabe der vn ihr empfundenen Qualität der Pflegeleistungen darstellt, weswegen die hierfür erflgte Vrstellung in den Medien eine starke Abweichung vn ihren eigenen Feststellungen beinhaltet. Im zweiten Fall könnte man annehmen, dass die Bevölkerung den in weitem Rahmen in der Presse aufgezeigten Schwierigkeiten des GNW mit Vrsicht und Besrgnis gegenübersteht. Die Ergebnisse der allgemeinen Zufriedenheit mit den Dienstleistungen lassen kein besnderes Misstrauen der Bevölkerung gegenüber ihrem Spital erkennen. Wenn man sich ausserdem auf den Przentsatz der Zufriedenheit der Fachleute gegenüber dem GNW bezieht (mehr als 80 %), ist es nicht unwahrscheinlich, dass nach Einhlung vn Auskünften bei ihrem behandelnden Arzt die Walliser sich zum tatsächlichen Inhalt der sich wiederhlenden Presse-Artikel Fragen stellen, die ihre Aufmerksamkeit nur in ganz geringem Masse auf sich ziehen. Im Endergebnis und in Anbetracht eines s geringen Interesses für die Umfrage könnte es sich vielleicht um den Eindruck handeln, dass die Vrstellung der vrhandenen aber vereinzelten Schwierigkeiten in den Medien eine der Ausdrucksweisen des Wettbewerbs zwischen Sierre und Sin ist, der, gleichwhl er auf die Vergangenheit zurückgeht, sich auch zu unseren Tagen nch als unerwartet fühlbar erweist. S würde für die Walliser diese Diskussin auf einem plitischeren Umfeld ruhen, in das sie sich nicht einmischen wllen Beschreibung des Musters Im Gegenteil zu den Umfragen über den Eindruck und die Zufriedenheit bei den Fachleuten verteilen sich die Antwrtenden praktisch gleichwertig auf Männer (46 %) und Frauen (54 %) und sind auch gleichwertig auf die Altersklassen aufgeteilt. 80 % der Antwrtenden whnen in Mittelwallis, 13 % in Unterwallis und 7 % in Oberwallis. 40 % der Antwrtenden sind Kader der gehören höheren intellektuellen Berufszweigen an Ergebnisse Rückgriff auf die Pflegedienste in Wallis Die Spitäler des GNW Die Spitäler des GNW waren vn 81 % der Antwrtenden (selbst der ein Mitglied ihres Haushalts) besucht wrden, im wesentlichen das CHCVs (87 %), mit einer Aufnahme für Ntfälle in 65 % der Fälle. Einige der Antwrtenden haben das Spital Wallis mehrmals aufgesucht, aber mit unterschiedlichen Aufnahmen. S sind 46 % für eine prgrammierte Aufnahme ins Spital und 18 % für einen Arztbesuch gekmmen. Im Grssen und Ganzen liegt ihre Zufriedenheit mit der verwaltungstechnischen Aufnahme auf einem krrekten Niveau (6,2/10), allerdings bei relativ gestreuten Ergebnissen. Die Zufriedenheit mit der therapeutischen Aufnahme liegt auf einem gerade mittleren Niveau (5,1/10), ebenfalls mit einer relativ erheblichen Streuung. 104

105 Zu diesem Punkt haben wir den Eindruck, dass die Nachricht klar ist : Man muss eine Entwicklung der Organisatin der Übernahmen und der Aufteilung der Tätigkeiten zwischen den Standrten einleiten und es s einrichten, dass die Ärzte weniger Distanz zu ihren Kranken haben, wie uns dies bei mehreren Gelegenheiten nahegelegt wrden ist. Im Detail sind die Sauberkeit und das Niveau der Ausrüstungen sehr gut bewertet wrden (mit 7,8/10 bzw. 7,5/10). Der Persnalbestand dagegen wurde schwächer beurteilt : 4,8/10. Eine knstante Feststellung, und daher hne Überraschung : Auf dem Gebiet der Spitäler sind die Kranken zu einem sehr grssen Anteil der Ansicht, dass die Belegschaft nicht ausreichend ist. Objektiv gesehen erscheint das GNW jedch mit Bezug auf die internatinalen Bezugswerte als sehr krrekt ausgestattet, mit einer Belegschaft vn Persnen (das ist ein Gegenwert vn vllbeschäftigten Mitarbeitern, einschliesslich des ICHV). Ganz allgemein gesehen, würden Sie für die Spitäler des GNW, in denen Sie selbst der ein Mitglied Ihres Haushalts aufgenmmen wrden waren, sagen, dass Sie... Mittelwert Standard- Abweichung Tatsächlich Sauberkeit 7,8 2,5 204 Niveau der Ausrüstungen 8,1 2,5 194 Erreichbarkeit 7, Empfang 7,6 2,7 207 Sicherheit der Anlagen und der Persnen 7,6 2,9 197 Kmpetenz des Persnals 7,6 3,2 204 Qualität der Pflegeleistungen 7,5 3,3 210 Persnalbestand 5,9 3,

106 Die Aufnahme im Ntdienst ist gelegentlich (im wesentlichen einmal in dem betrachteten Zeitraum Im Grssen und Ganzen wird diese Aufnahme im Ntdienst als gut bewertet, insbesndere, was die Sauberkeit der Räumlichkeiten, den Empfang und die Aufnahme durch die Krankenschwestern anbelangt. Die medizinische Infrmatin und die Dauer der Wartezeit werden jedch als schwach bewertet (4,5/10 bzw. 4,3/10). Für den Bereich der Ntdienste muss eine tatsächliche grundlegende Arbeit geleistet werden, da zahlreiche Bemerkungen zu den Wartezeiten und der Infrmatin an den Kranken verzeichnet wurden. Es handelt sich um zwei klassische Beanstandungen, die sich, wie man weiss, swhl aus einer tatsächlichen Gegebenheit (Schwierigkeit, einen Ntdienst zu erreichen, in dem die Aufnahme des Kranken leicht ist und sfrt erflgt) als auch einem Eindruck ergeben (der Kranke hat das Gefühl, niemals hinreichend schnell aufgenmmen zu werden). Hier wäre ganz hne Zweifel eine differenzierte und ergänzende Organisatin zwischen Sierre (ambulante Dienste 14 vn 24 Stunden geöffnet) und Sin (verstärkte Ntdienste und Öffnung rund um die Uhr) zu untersuchen. Im übrigen liegt die Beurteilung der medizinischen Aufnahme gerade im Mittelwert (5,2/10). Graphische Darstellung 1 : Die Aufnahme in einem Ntdienst in einem Spitalzentrum des GNW Mittelwert Standard-Abweichung Tatsächlich Sauberkeit der Räume 7,9 2,4 131 Empfang 6, Aufnahme durch eine Krankenschwester 6,6 3,1 135 Infrmatin Ihres behandelnden Arztes 6,2 3,4 120 Organisatin der zusätzlichen Untersuchungen (Labr) 5,9 3,1 109 Infrmatin der Krankenschwester 5,7 3,3 134 Organisatin der zusätzlichen Untersuchungen (Röntgenaufnahmen) 5,6 3,2 116 Medizinische Aufnahme 5,2 3,7 136 Orientierung 5,1 3,4 123 Medizinische Infrmatin 4,5 3,6 136 Wartezeit 4,3 3,

107 Die prgrammierte Aufnahme in einem Spital eines Antwrtenden hat in den meisten Fällen einmal im Zeitraum vn stattgefunden. Diese Aufnahme wird im Grssen und Ganzen als gut bewertet, insbesndere was die Sauberkeit der Räume (8,10/10) und die Aufnahme durch eine Krankenschwester anbetrifft (7/10). Auch hier wird die medizinische Aufnahme weniger gut bewertet (6,2/10) Graphische Darstellung 2 : Die prgrammierte Aufnahme in einem Spital in einem Spitalzentrum des GNW Mittelwert Standard-Abweichung Tatsächlich Sauberkeit der Räume 8,1 2,8 93 Aufnahme durch eine Krankenschwester 7 2,7 96 Infrmatin Ihres behandelnden Arztes 7 3,2 89 Empfang 6,9 3,1 95 Organisatin der zusätzlichen Untersuchungen (Labr) 6,9 3,1 76 Infrmatin der Krankenschwester 6, Organisatin der zusätzlichen Untersuchungen (Röntgenaufnahmen) 6,7 3,3 70 Medizinische Aufnahme 6,2 3,4 95 Orientierung 5,9 3,5 87 Wartedauer 5,7 3,4 94 Medizinische Infrmatin 5,4 3,8 94 Der prgrammierte Arztbesuch wird im Grssen und Ganzen ebenfalls als gut bentet, insbesndere für die verwaltungstechnischen Frmalitäten (7,5/10), die Aufnahme durch eine Krankenschwester (7,5/10), die Infrmatin der Krankenschwester (7,4/10) und den Empfang (7,1/10). Die Bewertung der Beziehung mit den Ärzten bleibt hier sehr mittelmässig (5,6/10). Die Wartedauer erscheint hier stark verbesserungsfähig (5,4/10), was eine tatsächlich zu rganisierende Arbeit im Rahmen der Organisatinen erkennen lässt, was die in Gesprächen der Befragungen angetrffenen Persnen ebenfalls bestätigt haben. 107

108 Mittelwert Standard- Abweichung Tatsächlich Verwaltungstechnische Frmalitäten 7,5 1,9 25 Aufnahme durch eine Krankenschwester 7,5 2,6 33 Infrmatin der Krankenschwester 7,4 1,8 29 Empfang 7,1 2,2 37 Bewertung einer eventuellen Dienstleistung für Röntgenbehandlung 6,5 2,8 23 Bewertung einer eventuellen Dienstleistung für Labrbehandlung 6, Orientierung 6, Medizinische Aufnahme 5,6 3,4 36 Wartezeit 5,4 3,4 37 Medizinische Infrmatin 5,4 3,5 36 Die Klinik Valère 17 % der Antwrtenden (selbst der ein Mitglied ihres Haushalts) sind in der Klinik Valère gewesen, hauptsächlich für eine prgrammierte Aufnahme in das Spital (in 93 % der Fälle). Die Arztbesuche an diesem Standrt sind nur schwach entwickelt und müssen daher in der jeweiligen Praxis des betrffenen Arztes stattfinden. Für eine therapeutische Aufnahme ins Auge gefasste Orte 37 % der Antwrtenden würden hne zu zögern, in ein Spital des GNW gehen, das bei ihnen am nächsten gelegen ist, 34 % würden in eine Klinik gehen (32 % in Wallis und 2 % ausserhalb des Kantns). 19 % würden in ein Spital in einem anderen Kantn gehen. Keiner würde ins Ausland gehen, um sich pflegen zu lassen. Feiner gesehen sagen fast 70 % der Oberwalliser, dass sie ihrem Spital sehr treu sind, gegen nur 34 % bzw 38 % für Mittelwallis und Unterwallis. Ausserdem erklären 37 % der Antwrtenden aus Mittelwallis, dass ihre Wahl zugunsten einer Aufnahme in einer Klinik ausfallen würde, gegen 0 % in Oberwallis und 14 % in Unterwallis. 108

109 In Anbetracht dieser Ergebnisse kann der "Flucht"-Satz der Walliser Kranken, die durch eine Aufnahme in ein Spital ausserhalb des Kantns "verführt" werden können, auf 21 % geschätzt werden. Wie dies die Umfrage bei den Mitarbeitern des GNW zeigt, w dieser Przentsatz bei 15 % lag, swie diejenige bei den Fachleuten des privaten Gesundheitsbereichs (23 %), liegen wir weit über dem Satz der augenblicklich in den Dienststellen für öffentliche Gesundheit verzeichneten Anträge (weniger als 2 %). Wir dürfen nch einmal unterstreichen, dass die Öffnung der Kantnsgrenzen mit der Einführung der freien Wahl des Patienten seines Ortes für die Aufnahme in ein Spital ab Januar 2012 in den Einstellungen des GNW weit schwerer ins Gewicht fallen wird als jetzt. Man wird eine stärkere Knkurrenz zwischen den öffentlichen Spitälern bemerken : das Spital Wallis muss sich dringendst darauf vrbereiten. Zu dieser Frage haben wir daher die Analyse feiner gestaltet, um festzustellen, welche Gegend den grössten ptentiellen "Exprt" an Kranken ausserhalb des Kantns aufweisen würde. In Übereinstimmung mit dem Mittelwert der drei Umfragen weisen 21 % der Oberwalliser und 19 % der Mittelwalliser auf die Möglichkeit einer Aufnahme in ein Spital ausserhalb des Kantns hin, während die Einwhner vn Chablais zu diesem Punkt zahlreicher sind (mehr als 28 %). Dies verstärkt unsere Überzeugung, dass sich das GNW für eine stärkere Knkurrenz als de gegenwärtige waffnen muss. Wenn Ihre therapeutische Aufnahme es ermöglicht und wenn Sie mrgen in den Genuss vn Spital-Pflegediensten kmmen müssten,... Antwrtsatz : 100 % Anzahl % Gehen Sie hne Zögern in das bei Ihnen am nächsten gelegene Spital des GNW Gehen Sie lieber in ein anderes Spital des GNW 13 5 Versuchen Sie, in ein Spital eines anderen Kantns zu gehen Gehen Sie lieber in eine Klinik in Wallis als ins GNW Versuchen Sie, in ein öffentliches Spital ausserhalb vn Wallis zu gehen 13 5 Versuchen Sie, in eine Klinik ausserhalb vn Wallis zu gehen 6 2 Versuchen Sie, ins Ausland zu gehen 0 0 Ich weiss nicht 14 5 Insgesamt

110 74 % der Antwrtenden nehmen an, dass ihr behandelnder Arzt sie im Rahmen der therapeutischen Aufnahme in das CHCVs schicken würde Qualität der Aufnahme der Kranken Gleich b es sich um einen Patienten bei einem Arztbesuch der bei einer Aufnahme ins Spital handelt, wird die therapeutische Aufnahme als mittelmässig bewertet : 5,2/10 bzw. 4,9/10 mit ziemlich gestreuten Ergebnissen. 51 % der Antwrtenden sind der Ansicht, dass die Transprte und damit der Weg zwischen ihrem Whnrt und der Arbeitsstätte für die therapeutische Aufnahme keinen Grund für sie darstellen, sich unbehaglich zu fühlen. Dies unterstützt eine Neurganisatin des Angebts an Pflegeleistungen, die dazu führen würde, die Streuung der Standrte für dringende Eingriffe zu vermindern. Im Hinblick auf die Beziehungen ist die Bevölkerung zu 55 % der Ansicht, dass die Zweisprachigkeit bei ihrer Aufnahme in ein Walliser Spitalzentrum kein Prblem darstellt, das heisst nur wenig mehr als jede zweite Persn. Diese Antwrt muss allerdings unter Berücksichtigung des Whnrts der Antwrtenden genauer betrachtet werden. S sind die Oberwalliser zu 63 % ihrer Antwrtenden der Ansicht, dass die sprachlichen Unterschiede ein Hindernis darstellen können, während nur 30 % der Bewhner vn Mittelwallis dies nicht denken Qualität der Infrmatin und der Kmmunikatin Die Qualität der vn der Generaldirektin des GNW an die Bevölkerung vn Wallis gelieferte Infrmatin wird in sehr weitem Masse als unzufriedenstellend beurteilt : sie wird zu 38 % als eher nicht zufriedenstellend und zu 37 % als überhaupt nicht zufriedenstellend beurteilt, was drei Viertel der Antwrtenden darstellt. Während der Arztbesuche werden die Beziehungen mit dem Verwaltungspersnal, den Krankenschwestern und dem restlichen Pflegepersnal als zufriedenstellend beurteilt (6,9/10, 6,7/10 bzw. 6,6/10). Die Beziehungen mit den Ärzten werden als kaum über dem Mittelwert liegend beurteilt (5,6/10). Desgleichen werden bei einer Aufnahme ins Spital die Beziehungen mit dem Verwaltungspersnal, den Krankenschwestern und dem Pflegepersnal als zufriedenstellend beurteilt (6,8/10, bzw. 6,6/10). Die Beziehungen mit den Ärzten werden als gerade im Mittelwert liegend beurteilt (5,2/10). Die Hälfte der Antwrtenden haben zur Qualität der Kmmunikatin der Infrmatinen zwischen dem behandelnden Arzt und dem Spitalzentrum eine Meinung äussern können, was erkennen lässt wie wenig Bedeutung die Fachleute zu Recht der zu Unrecht dieser Beziehung zwischen dem behandelnden Arzt und dem Spital-Arzt beimessen, die jedch für den Eindruck wichtig ist, die der Kranke vn seiner allgemeinen Aufnahme bekmmen hat. Unter denjenigen, die sich hierzu geäussert haben, haben zwei Drittel dazu eine negative Meinung. 110

111 5 Planifizierung und Angebt an Pflegeleistungen Die Aufgabe des Audits : "Analyse und Vrschläge zu Verbesserungen der Gestaltung des Gebiets im Bereich der Gesundheit und insbesndere für die Spital-Planifizierung vn 2004 und ihre Entwicklungen und vr allem im Hinblick auf die Angebrachtheit der Gliederung des Kantns auf die sechs Standrte für dringende Pflegeleistungen des Gesundheitsnetzes Wallis (GNW), die über technische Plattfrmen verfügen". Vrbemerkung : Die Feststellungen und die Ergebnisse unserer Arbeiten ergeben sich swhl aus den 43 Gesprächen, die vn unserem Team zu dieser Prblematik geführt wurden, als auch aus den Überlegungen der Gruppe der befragenden Knsultenten. 5.1 Planifizierung Kriterien und Analyse Ein System für die Planifizierung und die Organisatin des Angebts vn Pflegeleistungen kann nach acht Hauptkriterien analysiert werden, die nachstehend beschrieben werden und die Analyse ermöglichen : das Feld der Planifizierung, der Grad der Öffnung, die Abstufung der Pflegeleistungen, der Grad der internen Knkurrenz, die Anpassung der Mittel an den Bedarf, der Grad der Frderung nach Leistung, die Betriebsbedingungen, die Zugänglichkeit und die Gestaltung des Gebiets, der Beteiligungsaspekt der Planifizierung, der Grad der vertraglichen Bindungen Das Feld der Planifizierung Die Planifizierung in Wallis ist eine teilweise Planifizierung des Spitalbereichs, wie es die Bundes- Gesetzgebung frdert. Sie kann sich nicht auf die ambulanten Tätigkeiten und die technischen Plattfrmen für den Bilderdienst erstrecken. Aus dem gleichen Grund ist sie ebenfalls verpflichtet, den gesamten Bereich der Altenpflege nicht zu berücksichtigen und den Bereich Gesundheit der Stadt nicht zu integrieren, selbst wenn das jüngste Gesetz LEIS sich zu diesen Feldern geöffnet hat (siehe den Abschnitt 5 "Gesundheitliche Planifizierung" 4 ). 4 Wenn die ambulante Tätigkeit nicht direkt in das Feld der Planifizierung fällt, mit der Begründung, dass das Bundesgesetz über die Krankenversicherung es nicht erlaubt, s hat dch das LEIS vn Wallis eine "Krdinatin" zwischen den auf diese Art und Weise im Rahmen der Planifizierung entwickelten Tätigkeiten rganisiert. Man kann daher nicht strict sensu (im strengsten Sinne des Wrtes) behaupten, dass die ambulante Tätigkeit vllständig aus der Planifizierung ausgeschlssen ist. "Paragraph 5 : Planifizierung im Gesundheitsbereich. Die Planifizierung im Gesundheitsbereich erflgt in Übereinstimmung mit der diesbezüglichen Bundes-Gesetzgebung. Sie erstreckt sich insbesndere auf (...) die Krdinatin der verschiedenen Partner des Gesundheitswesens im Rahmen einer Gesamt-Knzeptin des Gesundheitssystems, in das die Spitäler, die medizinisch-szialen Anstalten, die medizinisch-szialen Zentren, die anderen sanitären Anstalten und Institutinen, die Ntdienste vr der Aufnahme in ein Spital und die Partner des ambulanten Sektrs inbegriffen sind." 111

112 Prfessinnels de santé de ville (médecins, pharmaciens, kinésithérapeutes ) OFFREURS VALAISANS - État fédéral - Cantn Ppulatin Ligues Dispsitif d urgence pré hspitalier Etablissements sanitaires Etablissements médicsciaux Régulateurs - Assureurs - CHU(s) OFFRE EXTRA CANTONALE - Cliniques privées Offreurs valaisans : Anbieter in Wallis Ppulatin : Bevölkerung Regulateurs : Regler Offre extra cantnale : Angebt ausserhalb des kantns Etat fédéral : Bundesstaat Cantn : Kantn Assureurs : Versicherer Ligues : ligas Dispsitif d urgence pré hspitalier : Ntdienststellen vr aufnahme ins spital Etablissements sanitaires : Gesundheitsinstitute Etablissements médic-sciaux : Szialmedizinische Anstalten Im Rahmen einer allgemeinen strategischen Anschauung haben wir den Eindruck, dass ie Entwicklung der Planifizierung in immer stärkerem Masse zusammen mit der Integrierung in das Feld ihrer Kmpetenzen der Ärzte in der Stadt, der vllständigen Wegflge für die Altenpflege und nicht nur der szialmedizinischen Anstalten erflgen müsste. Diese Integrierung aller Bevölkerungen könnte, sfern die Bundes-Gesetzgebung es erlauben würde, durch die Planifizierung und die Verwaltung der Pflegeverläufe erflgen, deren Verflgbarkeit, Optimisierung und Betreuung des Verbrauchs an tatsächlichen Pflegeleistungen für jeden Patienten gewährleistet wird. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass wir deutliche Befürchtungen der Anstalten und der szial-medizinischen Zentren erkannt haben, dass sie in das GNW integriert werden. Wir sind der Ansicht, 112

113 dass diese Integrierung ab dem Augenblick nicht unerlässlich ist, w wie es im übrigen der Fall ist die Beziehungen zwischen den verschiedenen Strukturen über Vereinbarungen rganisiert sind, die über die gewünschte Flüssigkeit verfügen, das heisst mit einer Einhaltung der Qualität der Dienstleistungen, die sich an den regelmässigen Umfragen über die Zufriedenheit der Benutzer der ihrer Familien swie der Fachleute messen lassen. Auf einer anderen Ebene verpflichtet die Abwesenheit vn Universitäts-Spitälern in Wallis das GNW zur Unterzeichnung vn Abkmmen. Diese Abkmmen, vn denen es etwa zwanzig Stück gibt, sind schn jetzt vllkmmen in der Verwaltungsweise des Spitals Wallis erstellt. Um die Verbindungen zwischen den Strukturen zu verstärken schlagen wir jedch eine Untersuchung der tatsächlichen Verträge vr, die im Anschluss an die Anfragen an alle Schweizer Universitäts-Spitäler abgeschlssen wurde. In einem derartigen Fall wird Wallis als Antragsteller auf Dienstleistungen der als "Auftraggeber" erscheinen, und zwar für Dienstleistungen, für die ein klares Lastenheft vrgelegt wird. In einem Umfeld einer verstärkten Knkurrenz zwischen den Strukturen der Pflegedienste einschliesslich derjenigen in den grössten Spitälern kann sich diese Strategie langfristig für Wallis als gewinnbringend erweisen Grad der Öffnung Der Grad der Öffnung eines Systems entspricht der Möglichkeit, die Einwhner eines Gebiets für Spital- Dienstleistungen an verschiedenen Punkten dieses Gebiets und auch leicht ausserhalb des Gebiets aufzunehmen. Das Gesundheitssystem Wallis ist gekennzeichnet durch eine grsse Freiheit in der Wahl des Orts für die Aufnahme in ein Spital innerhalb des Kantns. Diese Freiheit unterliegt jedch einer Wichtung unter Berücksichtigung der vm Patienten bei gleicher Qualität bevrzugten Nähe und der sprachlichen Besnderheit vn Oberwallis. Die Freiheit für eine Aufnahme in einem anderen Kantn dagegen bleibt bis zur der grundlegenden Refrm vm 1. Januar 2012 nch sehr begrenzt. Ein Bürger aus Wallis kann sich aus medizinischen Gründen ausserhalb seines Kantns aufnehmen lassen, und zwar in Ntfällen der in Fällen, in denen die erfrderliche Behandlung weder in dem Kantn, in dem der Versicherte whnt, nch in einem auf der Spitalliste erscheinenden Spital ausserhalb des Kantns erbracht werden kann. Die entsprechenden Anträge werden durch drei Berater-Ärzte untersucht, die ihre Entscheidung auf einer rein medizinischen Grundlage treffen. Die aus dem 2009 vn den Dienststellen der öffentlichen Gesundheit erstellten Bericht entnmmene Tabelle ermöglicht eine Bewertung der Anträge auf Aufnahme in einem Spital ausserhalb des Kantns. 113

114 Abbildung 1 : Antrag auf Zahlungsgarantie für Aufnahmen ins Spital ausserhalb des Kantns, Wallis Befürwrtete Anträge Zurückgewiesene Anträge Aus dieser graphischen Darstellung lassen sich einige wichtige Bebachtungen für die zum 1. Januar 2012 vrgesehene Öffnung zwischen den Kantnen ableiten hat sich die Gesamtzahl der befürwrteten und der zurückgewiesenen Anträge auf ( ) belaufen. Der Przentsatz der Zurückweisungen liegt bei 29 %. Zwischen 1996 und 2009 ist die Zahl der Anträge weiter angestiegen und stellt einen Zuwachs um 111 % dar, mit einer Gesamtzahl vn Anträgen im Jahre Der Przentsatz der Zurückweisungen lag 2009 bei 37 %. Er ist als stark angestiegen, aber es bleibt eine erklärende Besnderheit zu unterstreichen : die Tatsache, dass es im Kantn Wallis kein Universitäts-Spital gibt, selbst wenn er über "delegierte" Tätigkeiten verfügt, führt dazu, dass ein gewisser Fluss vn Gesuchen unerlässlich ist. Diese Zunahme vn Anträgen liegt weit über der Entwicklung der Anzahl Aufenthalte. Dies kann sich darauf zurückführen lassen, dass die technischen Frtschritte der Universitäts-Spitäler zu einer ptentiellen relativen Veralterung des Angebts in Wallis führen. In Anbetracht dessen, dass die Investitin demnächst in die Tarife vn Swiss DRG aufgenmmen wird, hat diese Frage eine mittel- und langfristige strategische Bedeutung : sie geht davn aus, dass Wallis auf dem Gebiet der Verstärkung der "kantnsspezifischen" Disziplinen, der abgegebenen Tätigkeiten, aber auch in der herkömmlichen Plitik mit den Universitäts-Spitälern besnders aktiv ist. 114

115 Der ben erwähnte Bericht stellt fest, dass "Wallis jedch kein grsser Exprtierer vn Patienten ist". Er ist in der Tat derjenige nicht universitäre Rmand-Kantn, der die wenigsten Patienten "exprtiert", mit 9,5 Anträgen auf Einwhner, was 6,1 Zustimmungen für eine Aufnahme ausserhalb auf Einwhner bedeutet. Die anderen nicht universitären Kantne weisen meistens Przentsätze vn Zustimmungen zwischen 10 und 23 auf Einwhner auf. Hieraus lässt sich die relativ "prtektinistische" Stellung des Walliser Staates gegenüber dem Angebt an Pflegeleistungen seiner Zuständigkeit erkennen, aber auch die Tatsache, dass er ein Werkzeug hinreichender Qualität und Technizität anbietet, was einen Exprt seiner eigenen Bürger vermeidet. Dies lässt auch seinen Willen erkennen, eine Aufteilung des Angebts an Pflegeleistungen in einer hinreichend hmgenen Art auf den Kantn zu verteilen, vn Oberwallis bis Chablais-Wallis, über Mittelwallis, mit einer vernünftigen aber verbesserungsfähigen Aufteilung der therapeutischen Aufnahmen. Die drei gegraphischen Znen, aus denen Wallis besteht, waren vn 1997 bis 2009 Gegenstand sehr unterschiedlicher Przentsätze vn Anträgen und einer entsprechenden Entwicklung, wie sich dies aus der untenstehenden Tabelle ergibt. Anträge auf Einwhner Schwankungen Oberwallis 9,06 20, % Mittelwallis 4,99 9, % Unterwallis 8,84 12, % Insgesamt 7,41 13, % 115

116 2009 war der Przentsatz an Anträgen auf Aufnahmen in Spitäler ausserhalb des Kantns Oberwallis der höchste mit 20,45 Anträgen auf Einwhner ; zwischen 1997 und 2009 war er ebenfalls mit % derjenige mit dem höchsten Wachstum. In diesem Zusammenhang kann man Entscheidungen zugunsten des Spitals Inselspital in Bern (Berne) bebachten. Um ein khärentes und wahrscheinlich kstengünstigeres Angebt aufrechtzuerhalten, da bei gleicher Qualität der Aufnahme "die Pflegeleistungen" in Wallis "billiger sind" als in anderen Kantnen, sllte sich das GNW mit diesem Thema eingehender befassen, da es eine nicht unerhebliche Rlle auf dem Gebiet der Knkurrenz spielt. Für die ausserhalb des Kantns genehmigten Pflegedienste übernimmt der Kantn Wallis den Restbetrag, der sich aus den Tarifunterschieden ergibt. Der Betrag der finanziellen Beteiligung des Kantns ist vn 1996 bis 2009 vn 8,5 Millinen CHF auf 19 Millinen CHF angestiegen, was % darstellt. Dieser Anstieg ist weit höher als der Anstieg der Anzahl Anträge. Die drei Universitäts-Spitäler vn Lausanne, Genf und Bern (Berne) stellten % der Aufnahmen ausserhalb des Kantns dar, und zwar : - Genf : Lausanne : Bern (Berne) : 592 Die Einführung der freien Wahl des Spitals ab dem 1. Januar 2012 als Flge der Überarbeitung des Gesetzes LAMal führt dazu, dass sich der Kantn des Whnrts finanziell an den Aufnahmen in ein Spital ausserhalb des Kantns beteiligen muss, auch wenn keine medizinischen Gründe vrliegen. Der Öffentliche Gesundheitsdienst Walllis hat die Anzahl vn Anträgen auf Aufnahmen in ein Spital ausserhalb des Kantns aus persönlichen Gründen und hne medizinische Gründe für 2008 auf auf etwa geschätzt. In Anbetracht der mittleren Einzelksten pr Fall, einer Deckungsrate vn 55 % und der Übernahme der Abschreibungen führt diese Zahl zu Mehrksten zu Lasten des Kantns in Höhe vn mehr als 16 Millinen CHF. Smit handelt es sich um ein wichtiges Thema swhl im Hinblick auf die Gestaltung des Gebiets im Bereich der Aufnahmen in ein Spital als auch im Hinblick auf die Strukturierung eines immer wirksameren Angebts, dessen Verhältnis zwischen Qualität und Preis ptimisiert ist.. Diese Feststellung muss mit dem geringen Anteil des Angebts an privaten Pflegeleistungen in Wallis in Bezug gesetzt werden. In der Tat sllen verschiedene ptentielle Investitren auf eine Installatin in Wallis verzichtet haben, da heute der geringe Ertrag aus den Pflegeleistungen keine für eine private Struktur hinreichende Rentabilität mit sich bringt. Diese Situatin weist natürlich gleichzeitig Vrteile und Nachteile auf : vm Psitiven her eine gute Beherrschung der Gesundheitsksten, die den Steuerzahlern in Wallis zugute kmmt, aber auf der anderen Seite eine geringe Anregung durch die Knkurrenz. Bei fehlender Knkurrenz läuft das GNW Gefahr, wenn die leitenden Stellen nicht darauf achten, dass es sich auf seiner Situatin im Hinblick auf die knkurrenzbezgenen Vrteile ausruht und damit nicht ständig den Stand seiner Dienstleistungen beibehält. 116

117 Es ist darauf hinzuweisen, dass dieses Risik binnen kurzem durch die freie Wahl der Kranken ihrer Aufnahme in ein Spital ausgeglichen werden wird. Die strategische Überlegung die nur im GNW intern sein kann in Anhängigkeit vn der vn der Regierung ausgearbeiteten sanitären Planifizierung wird in Zukunft grundlegend sein. Über eine Hchrechnung auf der Grundlage der Vlumen für 2008 hinaus erscheint das Risik einer Verstärkung des Satzes der "Flüchte" und der Entscheidungen auf Grund der Empfindung der Bevölkerung und der Ärzte im Hinblick auf die jeweiligen Leistungen der Anstalten in Wallis und in den anderen Anstalten ausserhalb des Kantns. Die Verbesserung der Verbindungswege, insbesndere zwischen Bern (Berne) und Oberwallis, die Verbesserung der Infrmatin der Patienten und die allgemeine Entwicklung des medizinischen Verbrauchs lassen ein Ansteigen der Gefahr einer "Flucht" der Patientenschaft für die Aufnahme in ein Spital swie für die spezialisierten Privatpraxen durchaus als plausibel erscheinen. Wie sich heute erkennen lässt, wird dies durch die Beweglichkeit der Ärzte bestätigt, um ein Angebt an dringenden Pflegeleistungen aufrecht zu halten, mit dem diesem Risik entgegengewirkt werden sll. Vn diesem Gesichtspunkt her ist es wichtig, dass man schn jetzt in den Überlegungen des Planers und in den Instanzen des GNW die Entwicklung der Flüsse berücksichtigt, die die Autbahnverbindung zwischen Oberwallis und Zentralwallis ganz bestimmt zur Flge haben wird. Diese Feststellung zwingt zu einer Aufrechterhaltung eines ganz besnderen Qualitätsangebtes auf der technischen Ebene des GNW (Operatinsblöcke, Ausrüstungen hher Technlgie, Einrichtung vn Exzellenz-Plen, Anziehungskraft der besten medizinischen Kmpetenzen und der besten nicht medizinischen Fachleute usw.). Wie dem auch sein mag, stellt sich, wenn man einmal den sprachlichen Gesichtspunkt angegangen hat, der in ungleicher Weise an den französischsprachigen Standrten berücksichtigt wird, die Frage, welche Pflegeleistungen in jeder der Gegenden entwickelt werden müssen, um die Aufnahme des Kranken in einer schrittweisen Annäherung und mit der gewünschten Wirtschaftlichkeit zu gewährleisten. Um vllständig zu sein, muss auch die Anziehungskraft vn Wallis analysiert werden swie seine Fähigkeit, andere Schweizer Bürger durch die Qualität seiner Pflegeleistungen und das Verhältnis zwischen Qualität und Preis seiner Aufenthalte anzuziehen. Im Hinblick auf diesen Einsatz und in Anbetracht der seit mehreren Mnaten bebachteten Verschlechterung der Kmmunikatin ist die aktuelle Diskussin über das zukünftige Angebt vn Pflegeleistungen in Wallis vn grundlegender Bedeutung : wenn Wallis auf seinem Niveau für Qualität und die Prduktinsksten der Pflegeleistungen bleiben will und im Rahmen des freien Verkehrs der Kranken attraktiv werden möchte, muss die Mbilisierung der an den zu treffenden Entscheidungen Beteiligten unverzüglich in die Wege geleitet werden. 117

118 Abstufung der Pflegeleistungen Die Abstufung der Pflegeleistungen entspricht der Organisatin eines Systems für die Pflegeleistungen. Für die Pflegeleistungen im Spital können diese Ebenenen auf zwei Stufen definiert werden : die Pflegeleistungen in der Nähe und die Pflegeleistungen im Rückgriff. Es besteht die Möglichkeit einer dritten Gruppe, die darin besteht, bei den Pflegeleistungen im Rückgriff Pflegeleistungen des Typs in Universitäts-Spitälern zu unterscheiden. Nach den Bebachtungen der Spitalstätigkeit im allgemeinen kann man davn ausgehen, dass die Pflegeleistungen in der Nähe etwa 75 bis 80 % der Pathlgien decken, die Pflegeleistungen im Rückgriff 15 bis 20 % und die Pflegeleistungen des Typs in Universitäts-Spitälern 5 %. Die Unterteilung der Pflegeleistungen zieht ebenfalls ihre Organisatin in Wegflgen nach sich. Eine Wegflge besteht darin, den Verlauf der Pflegeleistungen zwischen den verschiedenen Ebenen der Aufnahme zu rganisieren. Es handelt sich um eine "Wegflge vn Pflegeleistungen" als slche, wenn die vier flgenden Bedingungen erfüllt sind : Die Wegflge ist in ihren Bestandteilen beschrieben (Standrte, Teams, Kapazitäten usw.) ; Die Wegflge ist kntinuierlich ; Die Aufnahmen sind Gegenstand vn Prtkllen und sind bekannt ; Die Wegflge wird regelmässig bewertet. Die Frmen der Planifizierung entwickeln sich ständig weiter, und zwar im Sinne einer Erfrdernis einer Strukturierung der Wegflgen für die empfindlichsten Pathlgien. In Wallis sind die meisten dieser Aktivitäten de fact und teilweise in wenig förmlich gestalteten Wegflgen rganisiert. Die Planifizierung macht einen Unterschied zwischen den "statinären" und den ambulanten Tätigkeiten, wbei die letzteren nicht Gegenstand einer Planifizierung sind. Die ambulanten Tätigkeiten sind Gegenstand einer starken Entwicklung und stellen fast 50 % der Gesamttätigkeit in den westlichen Ländern dar, wbei unserer Ansicht nach dieses Fehlen einer Planifizierung in Wallis und in der Schweiz einen erheblichen Mangel des auf Bundesebene eingerichteten Systems darstellt. In der Tat verhindert das Bundesgesetz (LAMal) die Kantne, die ambulanten Dienste zu planifizieren, wbei diese Verweigerung 2010 erneut durch das Bundesparlament bestätigt wurde. Der Erlass des Staatsrats vm 19. Dezember 2007 über die gesundheitliche Planifizierung und die Subventinen an die gesundheitlichen Anstalten und Institutinen definiert in seinem Paragraphen 4 fünf Begriffe : - die Aufträge für Dienstleistungen - die Verträge für Dienstleistungen - die Disziplinen kantnalen Charakters - die abgetretenen Tätigkeiten - die Dienstleistungen öffentlichen Nutzens Die Disziplinen kantnalen Charakters sind örtlich begrenzte Dienstleistungen an einer begrenzten Anzahl Anstalten der Institutinen, die aus Gründen der Qualität, der Sicherheit, der Dauerhaftigkeit der der Beherrschung der Ksten erbracht werden. 118

119 Die abgetretenen Tätigkeiten sind Tätigkeiten für die Öffentliche Gesundheit, für die ausschliesslich der Kantn zuständig ist. Der Staat verwaltet seine Tätigkeiten für die öffentliche Gesundheit auf der peratinellen Ebene. Für die Anerkennung der Disziplinen kantnalen Charakters kmmt eine Abstufung zur Anwendung. Eine Karte der Gesundheitsstandrte in Wallis mit der Bezeichnung "Aufteilung der wichtigsten Disziplinen" stellt eine Basis-Unterlage für das Ergebnis der in die Wege geleiteten Planifizierung dar. In dieser Karte werden die Basis-Disziplinen, die spezialisierten Disziplinen und die kantnsbezgenen Disziplinen unterschieden. DSSE Urgences majeures et ambulatires Sins intensifs et intermédiaires Chirurgie «cmplexe» Médecine Traumatlgie et rthpédie Urlgie Ophtalmlgie ORL RSV - Répartitin des disciplines principales 2008 secteur statinnaire Urgences mères-enfants Chirurgie «prgrammée» Gynéclgie Obstétrique Pédiatrie Nuveaux-nés Urgences majeures et ambulatires Sins intensifs et intermédiaires Chirurgie «cmplexe» Médecine «cmplexe» Traumatlgie Obstétrique Pédiatrie Nuveaux-nés Chirurgie cardiaque Neurchirurgie spécialisée Chirurgie thracique Cardilgie invasive Radi-nclgie Pneumlgie Nénatlgie Pneumlgie Réadaptatin cardiaque Réadaptatin pulmnaire Réadaptatin musculaire et du squelette Urgences majeures et ambulatires Sins intensifs Chirurgie «cmplexe» Médecine «cmplexe» Traumatlgie Obstétrique Pédiatrie Nuveaux-nés ORL Psychiatrie Psychgériatrie Réadaptatin psychiatrique Gériatrie Psychgériatrie Urgences ambulatires Sins intermédiaires Médecine «prgrammée» Orthpédie Urlgie Ophtalmlgie Gériatrie (yc. psychgériatrie) Sins palliatifs Psychiatrie (PZO) Urgences ambulatires Sins intermédiaires Médecine «prgrammée» Orthpédie Traumatlgie différée Ophtalmlgie ORL Gériatrie Sins palliatifs Urgences ambulatires Sins intermédiaires Chirurgie «prgrammée» Médecine «prgrammée» Urlgie Chirurgie plastique Gériatrie (yc psychgériatrie) Pédpsychiatrie Disciplines de bases Disciplines spécialisées Disciplines cantnalisées IPVR : Institutins psychiatriques du Valais rmand PZO : Psychiatriezentrum Oberwallis CVP : Centre valaisan de pneumlgie GNW - Aufteilung der wichtigsten Disziplinen 2008 Statinärer Bereich Diese Unterscheidungen erscheinen uns unzureichend und eine ptentielle Quelle ständiger Kmprmisse darzustellen. Als Beispiel kann die Abstufung der Pflegeleistungen über eine Spezialität hinausgehen, und in spezialisierten Disziplinen wie in der Hals-, Nasen- und Ohren-Pflege, der Urlgie der der Geburtshilfe ist es zum Beispiel möglich, Tätigkeiten in der Nähe und Tätigkeiten im Rückgriff mit den Grössen der Teams und mit den Niveaux der technischen Plattfrm der sgar mit Tätigkeitsgrenzen in Bezug zu bringen. Die gewählte Einstufung scheint uns ungeeignet, eine gute Abstufung der Pflegeleistungen erkennen zu lassen. 119

120 Ausserdem sind diese Schwierigkeiten erschwert wrden durch die Unterscheidung zwischen den Aufgaben zu Dienstleistungen zwischen der "medizinischen Basisaufnahme mit Bett" der "hne Bett". Wir dürfen nch einmal unterstreichen, dass das durch das Schweizer Gesetz auferlegte Fehlen einer Planifizierung der ambulanten Tätigkeiten der wenigstens der Grundlagen dieser ambulanten Tätigkeiten unserer Ansicht nach eine erhebliche Schwächung der Aufgaben für Dienstleistungen nach sich zieht Grad der internen Knkurrenz Der Grad der internen Knkurrenz qualifiziert die Möglichkeit der verschiedenen Anbieter vn Dienstleistungen, insbesndere über ihren Status auf dem Gebiet der Planifizierung, aktiv zu werden. In Eurpa gibt es sehr viel unterschiedliche mehr der weniger in Knkurrenz stehende Systeme, deren Aufstellung in einer Tabelle nicht in den vrliegenden Rahmen fällt. Es gibt eine allgemeine Idee, nach der ein gewisser Grad an Knkurrenz die Qualität des Systems durch den sich hieraus ergebenden Wettstreit verbessert. In diesem Zusammenhang ist der Kantn Wallis charakterisiert durch ein ausserrdentlich niedriges Knkurrenzniveau für dringende smatische Pflegeleistungen swie für die Psychiatrie. Das "Gesundheitsnetz Wallis" knzentriert 97 % des Angebts an dringenden smatischen Pflegeleistungen. Dieses Angebt ist im übrigen relativ umfangreich (siehe den Teil Angebt vn Pflegeleistungen), und das heutige System verfügt daher über wenig Möglichkeiten für eine Öffnung, hne das Gleichgewicht des GNW zu stören hat das Gesundheitsnetz Wallis Aufenthalte der Aufenthalten in Spital-Anstalten in Wallis dargestellt (Quelle OFS), dies einschliesslich des Walliser Teils des interkantnalen Spitals Chablais, was 91 % der Tätigkeiten der Aufenthalte in einem Spital darstellt. In einem Artikel "Wieviel Knkurrenz braucht ein Gesundheitssystem?" der Zeitschrift "CSS Magazine" (Nr. 4 des Jahres 2010), plädiert die Generaldirektin der Gruppe CSS Versicherungen für ein auf die Knkurrenz ausgerichtetes System, um die Senkung der Preise zu beeinflussen, die Verwaltungsksten zu vermindern, die Erneuerungen zu entwickeln, eine freie Wahl für die Versicherten zu ermöglichen und die Qualität zu verbessern. Für den Fall jedch, dass diese Öffnung auf den Privatbereich aus zwingenden Rentabilitätsgründen nicht stattfinden sllte, ist es a minima ins Auge zu fassen und nützlich, einen internen Wettstreit innerhalb des GNW zu rganisieren. Dies kann auf dem Weg über die Einrichtung vn querlaufenden Departements und vrrangigen Plen erflgen, die auf den Typen der therapeutischen Aufnahme beruhen : als Beispiel kann man die Onklgie, die Altenpflege, die Entwicklung eines ambulanten Chirurgiedienstes usw. anführen. Dank der internen Anregung führt diese Einrichtung zu einer internen vertraglichen Bindung zwischen der Generaldirektin und den Chefärzten der Bereiche und zur Definitin einer gemeinschaftlichen Beteiligung der Teams an den Ergebnissen (siehe das Kapitel über die "verwaltungstechnische und medizinische Organisatin") Anpassung der Mittel an den Bedarf 120

121 Das Ziel eines Planifizierung-Systems besteht darin, die Mittel an den Bedarf anzupassen, um ein übermässiges Angebt zu vermeiden, das zu einer geringeren Prduktivität und damit zu zusätzlichen Ksten für die Gemeinschaft führt. Der internatinale Vergleich auf diesem Gebiet ist in den meisten Fällen wenig stichhaltig, denn die Organisatin der Systeme ist unterschiedlich. Ein Vergleich zwischen den Schweizer Kantnen der Anzahl Betten auf Tausend Einwhner der der Dichte der Ärzte der der Dichte der schweren Ausrüstungen ist vn diesem Punkt her angepasster. Auf dem Gebiet der schweren Ausrüstungen kann man ein Überangebt an Bilderdiensten durch magnetische Resnanz erwähnen, die weit überdimensiniert sind : mit 8 Einrichtungen auf Einwhner verzeichnet der Kantn Wallis einen Rekrd an Dichte an IRM-Einrichtungen. Dies erklärt sich swhl durch ein Fehler einer Planifizierung der schweren Ausrüstungen (die 1998 vm Walliser Parlament verweigert wurde) als auch ffensichtlich durch Gaben und Nachlässe zu Gunsten dieses Typs vn Ausrüstungen. Die Sachlage ist die gleiche auf dem Gebiet der Raditherapie. Auf dem Gebiet der Betten stellen die planifizierten Betten Betten für das GNW und 87 Betten für die privaten Anstalten dar, das sind Betten für den Kantn. Vn der Dichte her ergibt sich hieraus ein Satz vn 4,38 planifizierten Betten auf Einwhner nach der untenstehenden Tabelle, wbei dringende smatische Pflegeleistungen, Psychiatrie, Altenpflege, vrbeugende Pflegeleistungen und Wartebetten zusammengefasst wurden. Für die Betten für dringende smatische Pflegeleistungen liegt dieser Satz bei 2,44 Betten auf Einwhner. 121

122 Tabelle 2 : Planifizierte Betten nach der vm Staatsrat am befürwrteten Liste der Spitäler Spital Ort Psy-chiatrie Kinder- Psychiatrie Rea-daptatin Alten-pflege Dringende smatische Pflegeleistungen Psychlgischtenpflege Al- Vrbeu-gende Pflege Warte-Betten Brig Brig Visp Visp Sierre Sierre CVP Mntana Sin Sin 208 Martigny Martigny St-Amé St-Maurice IPVR Mnthey Chablais (HDC) Mnthey und Aigle 75 Insgesamt GNW Valère Sin 40 SuvaCare Sin 15 Readaptatinsklinik Bad Leuk 32 Insgesamt Quelle : SSP Im Vergleich mit den anderen Schweizer Kantnen, deren Mittelwert 2009 bei 3,1 Spitalbetten auf Einwhner lag, liegt der Kantn Wallis um 20 % unter dem Mittelwert, wbei daran zu erinnern ist, dass dieser Satz im Unterschied zu fünf der anderen Kantne die Betten des Typs Universitäts-Spital nicht enthält 122

123 Lits pur 1'000 hab. dans les hôpitaux de sins généraux, 2009 (Surce: OFS) Die nachstehende Tabelle ermöglicht es, die Sätze für die anderen Kantne zu erstellen. Graphische Darstellung 3 : Spital-Betten auf Einwhner in den Spitälern für allgemeine Pflegeleistungen, AI ZG TG NE JU SZ AR UR NW OW AG VS LU SO FR GE CH GL VD SG ZH GR BL BE SH TI BS Surce : OFS, Statistique des hôpitaux, tableaux standard prvisires 2009 (seln état des dnnées au ) Quelle : OFS, Statistiken der Spitäler, prvisrische Standardtabellen 2009 (nach dem Stand der Daten vm ) Betten auf Einwhner in den Spitälern für allgemeine Pflegeleistungen, 2009 (Quelle : OFS) In Anbetracht dieser Brutt-Ziffern liegt Wallis mit 2,5 Betten auf Einwhner unter dem Mittelwert der Schweizer Kantne, wenn man alle Kantne gemeinsam betrachtet. Hier wird eine feiner Analyse erfrderlich, um den Kantn Wallis mit denjenigen Kantnen zu vergleichen, die über kein Universitäts-Spital verfügen. Die entsprechende Bearbeitung der Daten des OFS ergibt das flgende Ergebnis : 123

124 Myenne Lits pur 1'000 hab. dans les hôpitaux de sins généraux, 2009 (Surce: OFS) Graphische Darstellung 4 : Spital-Betten auf Einwhner in den Spitälern für allgemeine Pflegeleistungen, in den Kantnen hne Universitäts-Spital, AI ZG TG NE JU SZ AR UR NW OW AG VS LU SO FR GL SG GR BL SH TI Quelle : OFS, Statistiken der Spitäler, prvisrische Standardtabellen 2009 (nach dem Stand der Daten vm ) Betten auf Einwhner in den Spitälern für allgemeine Pflegeleistungen, 2009 (Quelle : OFS) In diesem Vergleich liegt Wallis mit 2,5 Betten auf Einwhner im Vergleich zu einem Mittelwert vn 2,8 Betten auf Einwhner leicht zurück. Dieses Ergebnis erklärt sich aus der Anstrengung im Rahmen der Einrichtung des Gesundheitsnetzes Wallis vr sieben Jahren und unterstreicht die im Verlauf der letzten Jahre eingesetzen Aktinen für die Planifizierung. Es handelt sich in der Tat um eine sehr bemerkenswerte Anstrengung zur Verminderung der Anzahl Betten, die seit 1990 frtlaufend vrgenmmen wurde, wie sich dies aus der nachstehenden graphischen Darstellung ergibt. 124

125 Nmbre de lits Graphische Darstellung 5 : Anzahl Betten für dringende Pflegeleistungen (einschliesslich der im Spital Valère planifizierten Betten) und für Altenpflege nach der Planifizierung der Spitäler, Aigus Gériatrie Quelle : SSP 2010 Anzahl Betten Dringende Pflegeleistungen Altenpflege Vn 1990 bis 1997 handelt es sich um betriebene Betten (die Ziffern wurden vn den Spitälern übermittelt). Seit 1997 hat die Einführung des Gesetzes LAMal die Planifizierung der Betten zu einer Obligatin gemacht. Die Ausstattung mit Betten für dringende Fälle hat vn Betten im Jahre 1990 auf 740 Betten im Jahre 2009 abgenmmen, was über diesen Zeitraum eine Verminderung um 42,5 % darstellt. Im gleichen Zeitraum hat die Anzahl Betten für Altenpflege, die einer Mischung zwischen der Medizin für Altenpflege und den Pflegediensten im Anschluss an eine Aufnahme ins Spital für einen kurzen Zeitraum für dringende Fälle der Altenpflege entspricht, vn 386 auf 261 Betten abgenmmen, was einer Verminderung um 32 % entspricht. Über diese Verminderung hinaus, die über einen Zeitraum vn zwanzig Jahren sehr stark war, und in Anbetracht der Frtsetzung der Anstrengungen im Rahmen der Planung geht die Kapazität an Betten Hand in Hand mit der frtschreitenden Abnahme der mittleren Aufenthaltsdauern im Spital. 125

126 Die seit 1990 gemachten Anstrengungen dürften sich frtsetzen, wenn man die Entwicklung der ambulanten Behandlungen und die Frtsetzung der Aufenthaltsdauern in Betracht zieht, die in allen westlichen Gesundheitssystemen bebachtet werden. Dies gilt natürlich für eine gegebene Bevölkerung und unter Annahme knstanter Werte für die Przentsätze "Flüchte" und Anziehungskraft. Eine neue Definitin des Prgramms der Spital-Kapazitäten kann nur im Hinblick auf eine eventuelle Entwicklung der Gesundheits-Planifizierung des Kantns erflgen. Ausserdem wird sich dieses Kapazitäten-Prgramm in Abhängigkeit vn den strategischen Lösungsmöglichkeiten entwickeln, die vm GNW in Durchführung der Gesundheitsplitik vn Wallis beschlssen werden (siehe den Begriff der strategischen Lösungsmöglichkeiten, wie er im Kapitel "verwaltungstechnische und medizinische Organisatin" entwickelt wird). Die Ntwendigkeit, die Gesundheitsausgaben immer besser zu beherrschen, wird für die nächsten 20 Jahre eine grössere Zielsetzung darstellen. Diese Anfrderung wird eine Erneuerung in der Art der Aufnahme, eine geringere Knstruktin und eine Verbesserung der Verwendung der verfügbaren Betten verlangen. Dies wird sich nicht durch eine einfache Aufgabe vn Betten durchführen lassen. Man muss eine Umsetzung eines Teils der vrhandenen Kapazitäten rganisieren, um eine rasche Aufnahme der Kranken gleich nach ihrem Aufenthalt in den Abteilungen für dringende Pflege zu ermöglichen. Die gesamte Organisatin muss in echten Wegflgen der Pflegeleistungen strukturiert werden und die Bereiche Gesundheit und medizinisch-sziale Dienste umfassen. Ein derartiges Vrgehen verlangt es, dass die Spitalpflege "für dringende Fälle" und die Pflege "im Anschluss" auf der gleichen Ebene behandelt werden, das heisst es sind Überlegungen anzustellen, die die verschiedenen Standrte des GNW berücksichtigen. Der Aufbau dieser Gebiets-Gliederung muss in erster Linie dem richtig verstandenen Interesse des Kranken Rechnung tragen, der nicht mehr "alle Typen vn Pflegediensten in der Nähe seines Whnrts" wird finden können (was sehr kstspielig wäre, die Qualität der Dienstleistungen vermindern und für die Ärzte wenig anziehend werden würde, deren Anzahl im übrigen abnimmt), sndern die Möglichkeit, über ein abgestuftes Angebt an Spital-Pflegeleistungen (die als an die Schwere eines aufgenmmenen Falls angepasst sind) und an Qualität zu verfügen. 126

127 Der Grad der Frderung nach Leistung Dieses sehr wichtige Kriterium steht in Zusammenhang mit der Art der Planifizierung selbst. Die herkömmliche Planifizierung arbeitet mit Mengenwerten (Anzahl Betten, Anzahl Aufenthalte usw.) In einer jüngeren Ausführung erstreckt sie sich ebenfalls auf die Grenzschwellen der Tätigkeit (Entbindungen, Verpflanzungen usw.). Vr nch jüngerer Zeit wurde Bezug auf Funktins- und Organisatins-Nrmen der auf bewertete Leistungen genmmen. Die Absicht, Kriterien für die Grenzschwellen der Tätigkeit der Kriterien für Leistungen einzusetzen, zielt darauf ab, vn einer Lgik vn Mitteln zu einer Lgik vn Ergebnissen und dem der Bevölkerung für einen gegebenen Preis erbrachten Nutzen überzugehen. Zum heutigen Tag haben wir den Eindruck, dass die Kriterien für die Planifizierung mit Bezug auf die Bestimmungen des Gesetzes LEIS in dieser Richtung gehen. In der Tat heisst es im Paragraphen 5 : "Die Planifizierung der Gesundheit wird in Übereinstimmung mit der diesbezüglichen Bundes- Gesetzgebung eingerichtet". Sie bezieht sich im wesentlichen auf : die Förderung der Gesundheit und die Vrbeugung gegen Krankheiten und Unfäle ; (...) die Krdinierung der Aktinen der verschiedenen Partner für die Gesundheit im Rahmen einer allgemeinen Auslegung des Gesundheitssystems einschliesslich der Spitäler... Die Bewertung der Qualität der Pflegeleistungen, der Sicherheit der Patienten und der Wirksamkeit der erbrachten Leistungen in Abhängigkeit vm Gesundheitsbedarf der Bevölkerung und der Zielsetzungen der Gesundheitsplitik. Wenn die Massnahmen im Hinblick auf das qualitative Kriterum auch verfeinert werden könnten (insbesndere im Hinblick auf das, was in anderen Spitälern vrhanden ist), s lässt sich dch sagen, dass dieser Punkt des Kriteriums immer stärker berücksichtigt wird. In diesem Zusammenhang bestimmt der Paragraph 39 2 ter des LAMal, dass "der Bundesrat einheitliche Kriterien für die Planifizierung vrschreibt, wbei er die Qualität und den wirtschaftlichen Gesichtspunkt in Betracht zieht. Vrab befragt er die Kantne, die Lieferanten vn Dienstleistungen und die Versicherer. 85" Ausserdem handelt es sich um eine gesetzliche nicht begrenzende Liste, da das Adverb "insbesndere" unterstellt, dass zusätzliche qualitative Kriterien frei eingetragen werden können. Auf Grund seiner Charakteristika scheint uns Wallis ganz besnders geeignet für die Berücksichtigung qualitativer Kriterien, die im übrigen in einem Zusammenhang mit der vertraglichen Bindung zwischen dem Kantn und den Pflegestrukturen stehen könnten. Als Beispiel könnten als Kriterien für die Planifizierung und die Genehmigung vn Tätigkeiten für den privaten Bereich wie für den öffentlichen Bereich aufgenmmen werden : 127

128 - Indikatren für die Qualität (zum Beispiel : Satz der Wiederaufnahme ins Spital, Wartezeiten in den Ntdienststellen, Anteil der ambulanten Chirurgie an den Aufnahmen in der Chirurgie, Anzahl Prgramme für therapeutische Schulung usw.) - Indikatren für die Prduktivität (zum Beispiel : Anzahl Beschäftigte pr Bett, Satz der Belegung der Betten, der Räume des Operatinsblcks, Anzahl Untersuchungen pr IRM- Gerät usw.) Funktins-Bedingungen Die Planifizierung kann sich ebenfalls auf Nrmen und Referenz-Unterlagen für den Betrieb beziehen. In einem Umfeld der Verwaltung der Risiken ist es zum Beispiel möglich, Umgebungs-Nrmen zu verlangen, die die Tätigkeit der Kardilgie-Eingriffe unabhängig vn der Art Ihrer Aufnahme (statinär der halbstatinär) an die Anwesenheit vr Ort (in situ) einer Einheit für intensive kardilgische Pflegeleistungen bindet. All diese Nrmen und Referenzunterlagen, die regelmässig in Frm vn Persnalbestand für die Bereiche der kritischen Pflegeleistungen erstellt werden, verflgen den Zweck, die Sicherheit zu verbessern. Sie können trtzdem den Nachteil aufweisen, zu steifen Betriebsbedingungen zu führen Zugänglichkeit und Gestaltung des Gebiets Die Planifizierung verflgt ebenfalls die Aufgabe, das Gebiet s einzurichten, dass alle Einwhner eine Garantie auf Zugänglichkeit erhalten. Dank der gegraphischen Lage des Kantns (zurückzulegende Entfernungen, Zugangszeiten zu den Tälern, Umfang der Gebirgsznen) wird das Gesundheitssystem Wallis diesem Kriterium ganz besnders gerecht. Der unbestreitbare Erflg vn Wallis liegt im wesentlichen in der Organisatin der Hilfeleistungen und der Ntdienste und der Bedeutung, die den Hubschraubertransprten beigemessen wird, was nch eine weitere Stufe der Knzentratin der Orte für die Aufnahme in Ntdienstfällen darstellen könnte. Dies wird ums wahrer sein, sbald der Autbahn-Abschnitt zwischen Oberwallis und Mittelwallis fertiggestellt sein wird Beteiligungsaspekt der Planifizierung Der Beteiligungsaspekt der Planifizierung hängt vn der Art und Weise seiner Erstellung, der Genauigkeit seiner Anfrderungen und der Art der Umsetzung ab. S kann die Art der Erstellung mehr der weniger aufwärts der abwärts gerichtet sein. 128

129 Die Untersuchung der Planifizierung vn Wallis zeigt, dass wir es mit einem gemischten Mdell zu tun haben. Dem Kantn ist es gelungen, eine Gesamt-Planifizierung auf Ksten einer aufgespalteten und gemeindebezgenen Betrachtung der Festlegung des Angebts an Pflegeleistungen zu gerechtfertigen. Dieser 1996 angelaufene stufenweise Przess des Aufbaus einer echten Planifizierung hat sich beschleunigt, nachdem auf der Ebene der Schweizer Föderatin immer genauere Empfehlungen für seine Durchführung bekanntgemacht wrden waren. Gleich welches ihre Analyse der Funktinsweise des GNW sein mag, sind die Mitarbeiter der die ausserhalb des Spitals tätigen Persnen, die wir angetrffen und angehört haben, heute einheitlich vn der absluten Ntwendigkeit überzeugt, die die Bildung des Gesundheitsnetzes Wallis darstellt. Das Gewicht des GNW in dem Angebt verleiht jedch der Planifizierung in Wallis eine starke Besnderheit, da sich die Verhandlung praktisch auf eine Diskussin zwischen dem Kantn und dem GNW beschränken kann. Je nach dem Grad der Selbständigkeit, über die das GNW verfügt, werden diese Diskussinen mehr der weniger intensiv sein. Und dies wirft eine echte Prinzipfrage auf : Sll das GNW zusammen mit anderen ein Staatsdienst sein der sll das GNW selbständig und zusammen mit anderen ein Partner der Umsetzung der vn der Regierung gewünschten Planifizierung sein? Der zweite zu berücksichtigende Gesichtspunkt ist der Grad der Genauigkeit der Planifizierung. Im vrliegenden Fall definieren die Dienstleistungs-Aufträge die Spezialitäten, die mit der hne Betten an jedem Standrt innerhalb der Anstalten ausgeübt werden können, aus denen sich das GNW zusammensetzt. Diese Gegebenheit muss eine Entwicklung ermöglichen, um den Instanzen des GNW alle erfrderliche Handlungsfreiheit zu lassen, sich an die neuen Anfrderungen anzupassen, die sich aus dem Gesetz LaMAL und den bundesweiten Direktiven ergeben Grad der vertraglichen Bindungen Es scheint uns sehr wichtig, dass sich die Planifizierung vn Wallis in Richtung einer vertraglichen Bindung mit den Strukturen für Pflegeleistungen und szial-medizinische Leistungen auf der Grundlage eines Aufrufs seitens des Staates zu erbrachten Leistungen und einer Antwrt der Anbieter vn Dienstleistungen als Antwrt auf diese "Befragung" entwickelt. Dieser Aufruf zu Leistungen könnte Begriffe einer wirrschaftlichen Wirksamkeit und einer Qualität der für die Patienten erbrachten Dienstleistungen beinhalten. Dann handelt es sich als mehr um eine Planifizierung eines Typs strategischer Steuerung, die an die Grösse des Kantns swie an die angesichts der für 2012 und 2014 angekündigten Refrmen erfrderliche Reaktivität angepasst ist. Eine Annäherung dieses Typs könnte es ermöglichen, den Grad der internen Knkurrenz nach und nach zu erhöhen Felder, Hebel und Przesse für die Planifizierung vn Wallis Felder und Hebel 129

130 Die Felder der Planifizierung beziehen sich auf ihren Gegenstand und auf das Umfeld seines Eingriffs. Die Hebel bezeichnen die Mittel, über die der Staat verfügt, um sein Angebt an Pflegeleistungen anzupassen. Es gibt 6 klassiche Felder für die Planifizierung : die Standrte die Betten die Tätigkeiten die Tätigkeits-Vlumen (Schwellenwerte) die Ausrüstungen die Fachleute Die Planifizierung in Wallis deckt die drei ersten Felder, da sie über "Verwaltungsmandate" die Tätigkeiten für jeden Standrt und die Anzahl Betten pr Standrt definiert. Der Kantn regelt ebenfalls die Anzahl Ärzte, die für neu zu schaffende Psten der als Ersatz einzustellen sind. Diese Planifizierung, die nicht für jede Anstalt im juristischen Sinne, sndern für jeden Standrt erflgt, schränkt die Freiheit der Betrffenen ganz erheblich ein und kann sich in einer nahen Zukunft als ungeeignet erweisen, wenn ein Finanzierungssystem und eine Wahlfreiheit der Patienten für den Ort ihrer Aufnahme in ein Spital zum Einsatz kmmen, die eine feine und reaktive Anpassung des Angebts an die Nachfrage erfrderlich machen. Die Hebel der öffentlichen Tätigkeit über die Dichten der Mittelwerte und die Lkalisierungen hinaus können ebenfalls in Frage stellen : die Schwellwerte für die Tätigkeit, die die Ausübung derselben bedingen, und technische Betriebsnrmen. In diesem Bereich möchten wir darauf hinweisen, dass das augenblickliche System Wallis mit Bezug auf das öffentliche wie auf das private Angebt sehr wenig auf die Hebel dieses Typs zurückgreift Przesse Im Grunde genmmen ist die Planifizierung in Wallis relativ neu (Ende der Jahre 1990). Sie hat sich ergeben aus einem Kmprmiss mit den Gemeinden, da der Kantn im Gegenzug zu einer Erleichterung der Finanzlasten der Gemeinde eine stärkere Planifizierung in die Wege geleitet hat. Beteiligte Unter der Leitung des Staates spielt der Dienst für öffentliche Gesundheit die technische Rlle des Planifizierers. Der Ausschuss für die Planifizierung ermöglicht eine Vertretung der szial-medizinischen Anstalten, der Versicherer, der Vertreter der Gemeinden der der qualifizierten Fachleute des Gesundheitsbereichs. 130

131 Das GNW ist stark vertreten (Leiter des Verwaltungsrats, Generaldirektin, medizinischer Direktr, Leiter des CHC). Der Ausschuss für die Planifizierung hat eine beratende Stimme und wird durch den Abteilungsleiter der öffentlichen Gesundheit geführt, während die Sekretariatstätigkeiten durch die Dienststelle für öffentliche Gesundheit wahrgenmmen werden. Verfahren Das Verfahren besteht im wesentlichen in einer Serie vn Hin- und Her-Bewegungen zwischen den Strukturen und der Dienststelle für öffentliche Gesundheit, wie sich dies aus der nachstehenden schematischen Darstellung am Beispiel des SZO erkennen lässt. standrte ärzte -Kllegium der departementsleiter -Medizinischer direktr Leitung des zentrums Beispiel des SZO Planifizierungs - kmmissin Departement Öffentlicher gesundheitsd ienst Staatsrat entscheidung en - Wirtschaftich medizinische akten für jedes prjekt Genraldirektin GNW Betrffene unter - Kmissin Verwaltungsrat des GNW Direktr des SSP, der an der CA beteiligt ist Die Grösse vn Wallis, die ausgezeichnete gegenseitige Bekanntheit der Beteiligten und das Gewicht des GNW in der Gesamtgruppe tragen dazu bei, dass diese Planifizierungs-Massnahmen eine frtschreitende und ständige Anpassung ermöglichen. Die frtschreitende Bestätigung einer kantnalen Planifizierung verflgte zunächst das Ziel, der kmmunalen Aufspaltung ein Ende zu setzen, um die Einrichtung vn Zentren zu ermöglichen, die über die erfrderliche kritische Grösse verfügten. Wenn auch in einem häufig stürmischen Umfeld unbestreitbare Frtschritte erzielt wurden, s ist das Angebt teilweise ratinalisiert wrden, bleibt aber immer nch verstreut, wie wir dies im Abschnitt über die Spitalstruktur feststellen werden. 131

132 5.1.3 Synthese der Planifizierung Der Przess der Planifizierung ist untrennbar vn den allgemeineren Eigenschaften des Walliser Gesundheitssystems. Die Nähe zwischen dem kantnalen Staat, seinen Dienstleistungen, den Gemeinden und den Anbietern vn Pflegeleistungen zwingt zu einer besnderen Disziplin, damit eine echte Trennung zwischen der Funktin der Planifizierung, der Funktin der Regelung und der Funktin der Refrm des Gesundheitssystems zum Tragen kmmen kann. In Verbindung mit einer quantitativen Planifizierung des statinären Feldes ist das Gewicht des GNW derartig, dass die Tragweite der Planifizierung dadurch verändert wird. Die Verstärkung einer Abstufung der Pflegeleistungen und die Entwicklung einer Strukturierung derselben in Wegflgen der Pflegeflgen könnten durch eine grössere Frderung auf dem Gebiet der Nrmen für den technischen Betrieb erleichtert werden, die ebenfalls auf die ambulanten Tätigkeiten und auf die schweren Ausrüstungen Anwendung finden könnten, gleich b es sich um den öffentlichen der den privaten Bereich handelt, sweit die gesetzlichen Bundesbestimmungen es in Zukunft ermöglichen würden. Mit Bezug auf die sanitäre der szialmedizinische Planifizierung scheint es uns s, als könnten die Stelle der Benutzer, diejenige der Abgerdneten und diejenige der Ärzte in der Stadt überarbeitet werden, um eine systemgetreuere Sicht dieser Tätigkeit zur Aufteilung und zur Organisatin der im Dienst der gesamten Bevölkerung stehenden Dienstleistungen auf dem Gebiet der Gesundheit zu ermöglichen, jedenfalls innerhalb der mit den gesetzlichen Bundesbestimmungen vereinbaren Grenzen. 5.2 Organisatin des Angebts an Pflegeleistungen Organisatin des Angebts an Pflegeleistungen Wir werden nacheinander die Gesamtkapazität der in Wallis planifizierten Betten, ihre Aufteilung nach Typen vn Pflegeleistungen, die Aufteilung zwischen dem öffentlichen und dem privaten Bereich und schliesslich die Organisatin der Standrte des GNW untersuchen. Die Anzahl der planifizierten Betten beträgt % sind öffentliche vm GNW verwaltete Betten und 7 % sind private Betten. Das öffentliche Angebt nimmt für die Pflegeleistungen in Altenplege, Psychiatrie, psychlgischer Altenpflege, Kinderpsychiatrie und vrbeugenden Pflegeleistungen eine Mnplstellung ein. Für die Betten für dringende Fälle stellt das öffentliche Angebt 95 % dar, während es sich für die Pflegeleistungen im Rahmen der Readaptatin nur auf 46 % beläuft. Vrhanden Relatives Gewicht des öffentlichen und des privaten Dienstes für jeden Typ vn Pflegeleistungen Altenpflege Psychiatrische Psychlgische Vrbeugende Readaptatin Wartebetten Pflege Altenpflege Pflege splege Dringende smatische Pflege und Intensivpflege der Zwischenpflege Psychlgische Pflege für Kinder Gesamtkapazität Betten Öffentliche Krankenhäuser 95% 100% 100% 100% 100% 100% 46% 100% 93% 1241 private Krankenhäuser 5% 54% 7% 87 Insgesamt 100% 100% 100% 100% 100% 100% 100% 100% 100%

133 Vrhanden Kantnal-Spital (Aigle + Mnthey) IPVR (Mnthey) Klinik St-Amé (St-Maurice) Die Aufteilung des Angebts nach Pflegetypen lässt erkennen, dass für Betten, die in das Feld der Planifizierung fallen, die smatischen Pflegeleistungen 56 % des Gesamtangebts darstellen. Vrhanden Aufteilung des vrhandenen öffentlichen und privaten Angebts in % pr Typ vn Pflegeleistungen Dringende smatische Pflege und Intensivpflege der Zwischenpflege Altenpflege Psychiatrische Pflege Psychlgische Altenpflege Psychlgische Pflege für Kinder Vrbeugende Pflege Readaptatin splege Wartebetten Gesamtkapazität Betten Öffentliche Krankenhäuser 56% 100% 100% 100% 100% 100% 46% 1% 100% 1241 private Krankenhäuser 46% 54% 100% 87 Die nachstehende Tabelle zeigt die Anstalten (in Frm vn Standrten) und ihre Kapazitäten nach Typen vn Pflegeleistungen. Gesamtkapazität Betten Tabelle des vrhandenen öffentlichen und privaten Angebts Dringende smatische Pflege und Intensivpflege der Zwischenpflege Altenpflege Psychiatrische Pflege Psychlgische Altenpflege Psychlgische Pflege für Kinder Vrbeugen de Pflege Readaptatin splege Martigny Sin Sierre Mntana (CVP) Visp Brig Zwischensum me öffentliche Spitale Klinik Valère (Sin) Readaptatins Klinik (Bad Leuk) SUVA (Sin) Zwischensum me private Kliniken GESAMTSUM ME Wartebetten Zunächst ist eine Feststellung zu machen : die allgemeine Streuung des Angebts, insbesndere diejenige für dringende smatische Pflegeleistungen. Die Betten des GNW verteilen sich auf 10 Standrte, was eine mittlere Grösse vn 124 Betten pr Standrt darstellt. Die 700 Betten für dringende smatische Pflegeleistungen verteilen sich auf 8 Standrte, was einen Mittelwert vn 87,5 Betten pr Standrt darstellt. 133

134 Diese Streuung entspricht dem Erbe der kmmunalen Vergangenheit der Anstalten. Vr der Einrichtung des GNW im Jahre 2004 war das Angebt auf neun selbständige Anstalten verteilt. Wenn das GNW eine allgemeine Plitik und eine Verwaltung der Standrte einsetzt und in diesem Zusammenhang die seit nch längerer Zeit vm Kantn gewünschte Ratinalisierung zum Tragen bringt, s hat es dch eine Gesamtheit vn Standrten geerbt, für die es in einer ersten Phase ihrer Strukturierung den Betrieb aufrecht erhalten hat. Diese Streuung könnte gerechtfertigt sein, wenn der zu deckende Raum selbst unterteilt wäre. In Wirklichkeit ist das Angebt jedch im Tal knzentriert, ganz in der Nähe der Rhne der des Autbahnnetzes, w der grösste Teil der Bevölkerung knzentriert ist. Die sehr weitläufigen Gebirgsznen vn Wallis sind wenig bevölkert und ermöglichen kein funktinelles Vrhandensein vn "Berg"-Spitälern. Die Aufteilung der Tätigkeiten für die Altenpflege auf mehrere Standrte, die die Einrichtung der szialmedizinischen Zentren und Altersheime ergänzt, wird durch die Funktin dieser Aufnahmen in der Nähe gerechtfertigt. Die Aufteilung der Tätigkeiten für dringende Fälle auf mehrere Standrte stellt eine echte Streuung dar, die nachteilig ist, da sie die Teams zerstückelt, zahlreiche Verlegungen erfrdert und darauf hinausläuft, dass kleine technischen Plattfrmen betrieben werden, was einen relativ hhen Bedarf an Persnal und Finanzmitteln erfrdert. Auf dem Gebiet der Pflegeleistungen für dringende Fälle besteht jedch eine der Grundregeln der Wirksamkeit in einer kritischen Grösse, die Serienauswirkungen und eine Zusammenlegung der verfügbaren Quellen ermöglicht. In der Tat erscheint das Angebt vn Wallis mit einem Mittelwert vn weniger als 90 smatischen Betten für dringende Fälle als ausserrdentlich zerstreut und ungeeignet für die Anfrderungen der mdernen Medizin swie die Verwaltung eines Spitals. Dies ergibt sich natürlich nicht aus einer Wahl, sndern aus dem Gewicht der Geschichte. Seit 20 Jahren ist eine erhebliche Arbeit in die Wege geleitet wrden, um die Kapazitäten nach und nach abzubauen (- 42,5 %). Wenn aber die Standrte ihre Anzahl Betten haben geringer werden sehen, s verbleiben sie dch als Grundbesitz-Struktur. Diese Streuung spielt unrichtigerweise zu Gunsten der Erreichbarkeit, und das ft nur teilweise verfügbare Angebt der Standrte mindert die tatsächliche Tragweite dessen, was man im ersten Augenblick als einen Vrteil betrachten könnte. Ein jeder hat dies festgestellt der in verschiedenen Massen darunter gelitten : dies verplichtet zu einer Zerstückelung der Teams und im täglichen Einsatz zu zahlreichen Verlegungen vn Patienten vn einem Standrt an einen anderen. Ausserdem ist dieser Grundbesitzbestand, der je nach den Standrten mehr der weniger gut an eine mderne Medizin angepasst ist, eine nicht unerhebliche Quelle vn Mehrksten : - Wartung und Unterhalt, Beleuchtung und Heizung eines übermässigen Grundbesitzbestandes ; - Zahlreiche Fahrten der Fachleute (da der Gestehungspreis eines Spitalarztes bei etwa 150 CHF pr Stunde liegt, sllte er lgischerweise "am Bett des Kranken" bleiben) ; 134

135 - Ständige Verlegungen der Patienten zwischen den Standrten. Allein für das CHCVs haben die Transprte zwischen den Standrten im Jahre 2010 fast Verlegungen dargestellt, was einem Betrag vn 1,4 Millinen CHF entspricht, während die Verlegungen zwischen den Spitalzentren sich auf 727 belaufen haben, was fast CHF darstellt. Auf dem Weg über eine eingehendere Betrachtung der Frage der Oberfläche des Spitalbestandes können wir die nachstehende Untersuchung anstellen. Die untenstehende Tabelle übernimmt die Kapazitäten an Betten und die Oberflächen pr Standrt. Der allgemeine Mittelwert liegt nach den vm GNW gelieferten Tabellen bei 146,16 m² pr Bett 5. 5 In dieser Berechnung sind alle Oberflächen der Standrte enthalten (Gänge, Blcksäle, Bilderplattfrmen usw.). Die hier berechnete Oberfläche entspricht als nicht der Oberfläche eines Zimmers, sndern einem Wert "alles inbegriffen". Tabelle der Oberflächen pr Standrt Vrhanden Verfügbare Betten Oberfläche Oberfläche / Bett Kantnal-Spital (Aigle + Mnthey) IPVR (Mnthey) ,61 Klinik St-Amé (St-Maurice) ,32 Martigny ,01 Sin + Persnalgebäude ,22 ZIWS Sierre ,41 Mntana ,97 Visp ,45 Brig ,84 GESAMTSUMME ,16 (1) Ntdienste für Mütter und Kinder Für das Kantnal-Spital (Aigle + Mnthey) wird keine Oberfläche angegeben Diese Tabelle beinhaltet weder die Klinik Sainte-Claire in Sierre (5.000 m²) nch das Spital Chablais, und auch nicht die augenblicklichen der zukünftigen Oberflächen der Generaldirektin des GNW, die demnächst im ICHV untergebracht werden wird. Da wir über keine Zählung der zugerdneten "ambulanten" Plätze verfügen, die ebenfalls Quadratmeter benötigen, dürfte der Przentsatz Oberfläche mit Bezug auf die Betten leicht niedriger sein. Vn der Methde her ist als eine Berichtigung erfrderlich, um einen sehr genauen Vergleich dieses Gesamtbestands mit dem erfrderlichen Bestand zu ermöglichen.. Diese Berichtigung könnte sich auf ein Vlumen vn ambulanten Aufenthalten stützen, das in einer Grössenrdnung vn 10 % liegt ; in grssen Zügen gesehen könnte dies die Oberfläche pr Bett in einen Bereich zwischen 130 bis 135 m² gleiten lassen. 135

136 Dieser Bestand besteht aus verschiedenen Typen vn Pflegeleistungen, die nicht alle die gleiche Oberfläche erfrdern. Vergleichweise übernimmt die nachstehende Tabelle als Oberflächen vr Ort die in Frankreich und in vergleichbaren Ländern, die vr kurzem ihren Spitalbestand neu strukturiert haben, verwendeten Referenzbezugssätze. Bezugssatz in m² / Bett und Pstenplatz Allgemeine Disziplinen Öffentlich Privat Bemerkungen Medizin Cirurgie Geburtshilfe m2 90m2 Ohne Frschung und Schulung Tertiäre medizinische, verwaltungstechnische und Unterbringungs-Funktinen mit Küche in kalter Verbindung Psychiatrie 55-60m2 50m2 Privat = im allgemeinen keine schwere Psychiatrie Verwaltungstechnische und Unterbringungs- Funktinen mit Relais-Küche Anschliessende Pflegeleistungen und Readaptatin 65-70m m2 Balnetherapie und Kinetherapeutik- Plattfrmen und Ergmetrie Verwaltungstechnische und Unterbringungs- Funktinen mit Relais-Küche Altenpflege (USLD EHPAD) 50-55m2 50m2 Einschliesslich Tätigkeiten und Essens- Räume Verwaltungstechnische und Unterbringungs- Funktinen mit Relais-Küche Die nachstehende Tabelle weist die erfrderlichen Oberflächen aus, und zwar in Abhängigkeit vn den nachstehend verwendeten Bezugs-Sätzen, wbei systematisch der bere Bereich der Basistabelle gewählt wurde. Dringende Smatische 110 m² Pflegeleistungen (usw.) Pflegeleistungen für Altenpflege 55 m² Psychiatrische Pflegeleistungen 60 m² Pflegeleistungen für psychlgische Altenpflege Pflegeleistungen für Kinderpsychiatrie 60 m² 60 m² Vrbeugende Pflegeleistungen 110 m² Pflegeleistungen für Readaptatin 70 m² 136

137 Cmparaisn des surfaces thériques et réelles* Existant Capacité lits Surface réelle Surface thérique Sins smatiques aigus et sins intensifs u intermédiaires sins gériatriques sins sins psych psychiatriques gériatriques sins péd psychiatriques sins palliatifs sins de réadaptatin HC (Aigle+Mnthey) 75 IPVR (Mnthey) Clinique St-Amé (St-Maurice) Martigny Sin Sierre Mntana (CVP) Viège Brigue Sus-Ttal Hôpitaux Publics Clinique de Valère (Sin) Clin. Réadapt. (Lèche-Les-Bains) SUVA (Sin) Sus-Ttal Cliniques Privés TOTAL GENERAL *Sans les lits d'attente Pas de surface dnnée pur HC (Aigle+Mnthey) Die theretische Oberfläche vn m² für die Zwischensumme für die öffentlichen Spitäler (GNW) muss erhöht werden, um die in den bestehenden Flächen vrhandenen Kapazitäten für ambulante Dienste zu berücksichtigen, was eine theretische Gesamtfläche in der Grössenrdnung vn m² ergibt. Auf diesen Grundlagen lassen sich die m² der augenblicklichen tatsächlichen Oberfläche des GNW mit den m² der tatsächlichen Referenz-Oberfläche vergleichen, was eine zusätzliche Oberfläche in der Grössenrdnung vn 25 % darstellt. Selbst aus einer annäherungsweisen Bewertung dieser raschen Untersuchung ist eine unbestreitbare Schlussflgerung zu ziehen : Zur Streuung der Standrte kmmen sehr weit bemessene Oberflächen hinzu. Man kann daher erkennen, dass die Gesamtlage einen Anteil an den Betriebsksten des GNW hat, das hier über eine relativ hhe Spanne zur Ratinalisierung seiner Lasten und darüber hinaus seines Grundbesitzbestandes verfügt Lösungsmöglichkeiten Die seit 1996 bebachtete immer stärkere Rlle des Planifizierers für die Gesundheit des Kantns, die Zusammenfassung der Verwaltung der Anstalten des GNW seit 2004, die frtschreitende Verminderung der Anzahl Betten und die Mdernisierung der technischen Plattfrmen stellen eine bemerkenswerte Arbeit für die Neustrukturierung dar. Trtzdem bleibt dieses Werkzeug nch verstreut, was keine echte Wirksamkeit des Betriebs ermöglicht und Oberflächen mbilisiert, die schwer in die Gesamtksten eingehen. Mit einem im Hinblick auf den Bedarf und die Finanzierung stabilen Gesundheitssystem würde die Möglichkeit bestehen, sich an diese Situatin anzupassen. Aber dieses System befindet sich in einer vllen Entwicklung : - Refrmen ; 137

138 - Stärkere Knkurrenz ; - Alterung der Bevölkerung ; - Technlgische Frtschritte ; - Bedarf an Pflegediensten und Leistungen ; - Schwierigkeit, die Ärzte anzuziehen, die überall seltener werden ; - Zuwachs der Bevölkerung. Diese verschiedenen Tendenzen werden nch mehr Persnalbedarf erfrdern und die Frage des "tragbaren" Niveaus für Gesundheitsausgaben im Internen Brutt-Prdukt (IBP) stellt sich in der Schweiz wie in allen anderen westlichen Ländern. Aus prinzipiellen Gründen haben wir den Eindruck, dass das GNW und darüber hinaus der Kantn Wallis in eine neue Etappe der Mdernisierung eintreten müssen. Nachstehend werden drei Lösungsmöglichkeiten vrgeschlagen. Wir weisen auf die Tatsache hin, dass es sich hier nur um Lösungsmöglichkeiten für die Planifizierung handelt, die als "Thema zur Überlegung" zu verstehen sind. Beim Lesen derselben darf man nicht ausser Augen lassen, dass es zahlreiche andere Möglichkeiten gibt. Wir möchten deutlich darauf hinweisen, dass es sich hier nur um eine Darstellung der ptentiellen Entwicklungsmöglichkeiten des augenblicklichen GNW handelt. In der Tat sagen wir ganz klar, dass der Auftrag, der zu unserem Bericht Anlass gegeben hat, darin besteht festzustellen, was gut läuft und hervrzuheben, was verbessert werden sllte, wzu wir Wege für eine Entwicklung vrschlagen. Die Felder für die Planifizierung auf dem Gebiet der Gesundheit die in die Zuständigkeit des Staates fällt und die Strategie für den Einsatz dieser Planifizierung die in die Zuständigkeit des GNW fällt können nicht vneinander getrennt werden. Damit hat die nachstehende Vrstellung der Simulierung der Entwicklung des Spitals nur dann einen Sinn, wenn sie als Anregung für eine Gesamtüberlegung über die flgenden Punkte angesehen wird : - Was wünscht die Regierung in ihrer Perspektive der Verwaltung des Gebiets bis in fünf bis zehn Jahren ; - Was könnte das GNW in die Wege leiten, um auf die Erwartungen des Staats zu antwrten. Es lässt sich leicht verstehen, dass diese Parameter abgesehen vn der Tatsache, dass ihr Ausdruck heute nicht klar ist, im Rahmen dieses Audits nicht in der gewünschten Tiefe und mit der erfrderlichen Triftigkeit bearbeitet werden können. Diese strategische Überlegung kann daher nur im Rahmen einer planifizierenden Vrgehensweise ins Auge gefasst werden, die zunächst die Dienststellen für die öffentliche Gesundheit des Staates betrifft und dann in einer swhl strategischen als peratinsbezgenen Anwendung vn den höchsten Dienststellen des Spitals Wallis zum Einsatz gebracht wird. Unter den verschiedenen Möglichkeiten, die sich den Betrffenen in Wallis anbieten, finden sich die nachstehenden Lösungsmöglichkeiten, die ausgehend vn fünf Grundprinzipien erstellt wurden : 138

139 - Berücksichtigung der Entfernungen und der erfrderlichen Zeit, die ein Bürger braucht, um die Spital-Anstalten leicht erreichen zu können ; - Erreichen der kritischen Grösse für die Erbringung dringender Tätigkeiten ; - Bewahrung und sgar Verstärkung der Medizin der Nähe unter Einrichtung einer Verbindung zwischen der Medizin in der Stadt und der Medizin im Spital ; - Aufnahme der sprachlichen Abmessung ; - Beachtung der Wirtschaftlichkeit der Prjekte zur Beibehaltung ihrer internen Anziehungskraft in Wallis und als Wette auf ihre externe Anziehungskraft Die Lösungsmöglichkeit A : eine Beibehaltung des Bestehenden, das sich am Rande entwickelt Hinweis : Diese Karte übernimmt genau die vn der Dienststelle für öffentliche Gesundheit zur Verfügung gestellte. Da es sich um die augenblickliche Lage handelt, finden wir darin insbesndere den Hinweis auf die als kantnsbezgen bezeichneten Tätigkeiten, deren Begriff im LEIS vn März 2011 verschwunden ist. Die anschliessenden Karten berücksichtigen diese Unterscheidung nicht mehr. 139

140 Diese Lösungsmöglichkeit ändert nichts an der augenblicklichen Sachlage. Dieses Organisatinsschema zeigt die Ende 2010 bestehende Lage und geht vn der Hypthese aus, dass das augenblickliche Organisatinsschema weiter andauern kann, wbei es durch den Betrieb des neuen Spitals Riviera- Chablais ab 2018 der bereits jetzt festgeschrieben ist Gegenstand einer Veränderung sein wird. Augenblicklich funktiniert dieses Mdell im Grssen und Ganzen relativ zufriedenstellend und erbringt die erfrderlichen Dienstleistungen für die Bevölkerung, die hne davn begeistert zu sein, es auch nicht grundlegend kritisiert (siehe die Umfragen über die Zufriedenheit der Bevölkerung, der Mitarbeiter und der Fachleute des privaten Gesundheitsbereichs). Es bestehen jedch zahlreiche Verbesserungsmöglichkeiten : - Die Verlegungen - Die Ksten - Streuung der technischen Ausrüstungen - Streuung der Pflegeteams - Kmplexe Verwaltung - usw. Es gibt in der Tat zahlreiche Verlegungen (und jeder zweite Befragte beklagt sich hierüber), die sich als Kstspielig erweisen. Die Mitarbeiter des GNW, insbesndere die Ärzte und das Plegepersnal sind die Ursachen der Verlegungen, der Zeitverluste und insbesndere der relativen Streuung der technischen Einrichtungen und der für ihren Betrieb erfrderlichen Mittel. Wir dürfen daran erinnern, dass im Mittel jeder Standrt über eine Prduktins- und Aufnahme-Kapazität in der Grössenrdnung vn 90 Betten verfügt. Im Hinblick auf die Ksten ist das augenblickliche Mdell schn relativ kstspielig und wird es immer mehr werden : an Persnal, an Wartung und an Unterhalt des Grundbesitzbestandes, an Investitinen zu dessen Entwicklung, für die Finanzierung dieser Investitinen durch die alleinigen Quellen des GNW usw. Es gibt kein anziehendes Schema für die Ärzte, die sich in einem Spital niederlassen wllen ; und einige haben dies bereits ausgedrückt : sie können drt zwar über ein bemerkenswertes Arbeitswerkzeug in Sin verfügen, aber auch die ungünstigeren Arbeitsbedingungen als in anderen Spitälern bedauern, die sich aus der Anzahl und der Streuung der Standrte ergeben. Gemessen an den augenblicklichen Kriterien für den Betrieb vn Spitälern in Eurpa kann das GNW, wenn wir s sagen dürfen, als ein bereits etwas altes Mdell erscheinen : man erkennt drt nch sehr gut die "Zusammenlegung vn zusammengefassten Gemeinde-Spitälern", aber hne dass die Bildung dieses Spital-Netzes bis zum Ende der Schritte für die Ratinalisierung der Ptentiale durchgeführt wurde. Vm Gesichtspunkt der Planifizierung her wird die Einrichtung des Gebiets im Hinblick auf die Verteilung der angebtenen Dienstleistungen vn der Art und vm Vlumen für jeden Standrt her nicht mehr mit den Zusammenlegungen der Bevölkerung auf der gleichen Linie liegen, wie sich für die nächsten zehn Jahre erkennen lassen. 140

141 Vm Wirtschaftlichen her wird für ein Spital dieser Kategrie sein Betrieb zu kstspielig werden, um das hhe Investitinsniveau beibehalten zu können, in dessen Genuss es heute kmmt (insbesndere bimedizinische Ausrüstungen). Nun macht es aber unter anderem gerade dieser Faktr anziehend, swhl für die Ärzte, die drt arbeiten als auch für die Privatärzte, die es in ihre Verschreibungen aufnehmen. Wenn s eine strategische Achse des GNW darin bestehen sll, gegenüber den Kranken in Wallis swie gegenübern den Finanzierern eines Gesundheitssystems anziehend zu bleiben (Qualität der therapeutischen Aufnahme, Nähe, annehmbare Ksten und, was bleiben muss, kmpetente Ärzte), denken wir, dass dieses Mdell weiterentwickelt werden muss Die Lösungsmöglichkeit B : die Optimisierung der Standrte für dringende Fälle Diese Lösungsmöglichkeit beendet die vr nun bald 10 Jahren angelaufene Zusammenlegung. Im Hinblick auf eine Optimierung der Qualität, der Kmpetenzen und der Prduktinsksten geht sie im Sinne einer Einrichtung eines integrierten Spitals Wallis : - ein kantnales Zentrum für Rückgriffe und in der Nahe für Zentralwallis in Sin - zwei Zentren in der Nähe für chirurgische Medizin und die Aufnahme vn Müttern mit Kindern, mit einem Ntdienst rund um die Uhr in Visp und in Rennaz - sechs Zentren in der Nähe für Medizin und hchqualifizierte Spezialdienste für Themenkreise wie Flge-Pflegeleistungen und Readaptatin, Psychiatrie und Altenpflege in Brig, Sierre (einschliesslich Sainte Claire), Mntana, Martigny (IPVR) und Saint Maurice Verschiedene dieser Standrte können über eine Ntdienststruktur vn 14 Stunden am Tag während gewisser Jahreszeiten verfügen (zum Beispiel in der Wintersaisn in Brig ). Hchqualifizierte Zentren können in den Standrten Sierre (Reedukatin nach Traumafällen), Mntana (Herz- und Lungen-Referenzzentrum), Martigny (neurlgische Readaptatin und Zweig für Altenpflege) eingerichtet werden. Selbstverständlich bestätigt diese Lösungsmöglichkeit das gerade laufende Prjekt der Schaffung eines Spitals Riviera-Chablais in Rennaz. S befinden sich am Standrt Sin sämtliche Aufnahmen für Fälle, die sehr intensive Pflege und spezialisierte Leistungen erfrdern. Am Standrt Visp befinden sich die dringenden Pflegedienste vn Oberwallis, der den Bezugs-Standrt des alemanischen Wallis darstellt. Die Standrte Sin, Visp und Riviera-Chablais behalten einen Aufnahmedienst für Ntfälle rund um die Uhr. Die Standrte Sierre und Brig bieten nur einen Ntdienst am Tag und abends, aber nicht mitten in der Nacht. Ausserdem wird Brig diesen Dienst nur während der turistischen Wintersaisn anbieten. 141

142 Martigny, Sierre, Brig und Saint Maurice ermöglichen die Entwicklung eines Angebts vn Flge- Pflegeleistungen der Readaptatin und reihen sich s in ein Gesamtangebt für Altenpflege und psychlgische Altenpflege ein, wbei sie eine prgrammierte Tätigkeit für statinäre Medizin bewahren. Mnthey (IPVR) und Brig stellen die Schlüsselpunkte des Angebts an Psychiatrie dar. Im Hinblick auf eine Knzentratin der menschlichen Kmpetenzen, der kstspieligsten Ausrüstungen und der Wirtschaftlichkeit ptimiert diese Lösungsmöglichkeit die vm GNW erbrachten Quellen. Vm Gegraphischen her stellt es für die Aufnahme der schweren Ntfälle der der ambulanten Ntfälle ein Gleichgewicht dar. Die Flge-Pflegeleistungen der die Readaptatin werden auf drei Hauptpunkte verteilt, was die Arbeit im Netz erleichtert und den Standrt Sierre bestätigt, dessen Grundbesitzbestand relativ jung ist, ebens wie das Zentrum für ambulante Aufnahme in Wallis und ein vrrangiger Pl für Reedukatin nach Traumafällen. Dieses Schema zur Einrichtung stellt eine Zentralisierung um vrrangige Zentren herum dar, unter denen die dringenden Pflegeleistungen und die kmplexen Aufnahmen in Sin swie die Psychiatie in Chablais genannt werden können. In diesem Schema erflgt die Umzentrierung der Aufnahmen für dringende Pflegeleistungen in der Nähe in Visp und verstärkt s die Stellung eines leistungsfähigen smatischen Pflegezentrums in Oberwallis, das in der Lage ist, die Knkurrenz mit den Spitälern des Kantns Bern (Berne) zu ertragen (mögliche Knzentratin vn Investitinen hhen Niveaus). Schliesslich besteht auch ein Gleichgewicht in den Bereichen Altenpflege und psychlgische Altenpflege mit Martigny und Brig. 142

143 Eine derartige Aufteilung lässt ganz klar eine willensstarke Strategie ausgezeichneter Qualität für die Aufnahmen und die Mengen im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Anziehungskraft für die Walliser und die Kranken der anderen Kantne erkennen. Für die Fachleute schliesslich ermöglicht diese Lösungsmöglichkeit, die die Aufgaben jedes Standrts bestätigt, gleichzeitig eine Einreihung der Fachleute an den verschiedenen Standrten in ein Netz, wbei die Zuständigkeiten der Piltdienste für die verschiedenen Tätigkeiten klar und deutlich erkennbar sind. Schliesslich handelt es sich um diejenige Lösungsmöglichkeit, die es der neuen Leitung des GNW mit den grössten Aussichten auf Erflg ermöglichen wird, sich in Übereinstimmung mit unseren Empfehlungen für diesen Punkt (siehe das Kapitel "verwaltungstechnische und medizinische Organisatin") in bestmöglicher Weise auszudrücken. In der Tat begünstigt sie das Verantwrtungsbewusstein der Ärzte und des Pflegepersnals über eine interne Vertragsbindung und gibt dem neu zusammengesetzten Verwaltungsrat die Möglichkeit, eine auf lange Frist durchführbare Strategie einzusetzen Die Lösungsmöglichkeit C : eine stärkere Integrierung der Beziehung "Stadt-Spital". Diese Lösungsmöglichkeit übernimmt im Grssen und Ganzen die Lösungsmöglichkeit B für die Organisatin der dringenden Pflegeleistungen. Sie führt die Einrichtung vn ambulanten Zentren und Heilanstalten ein. Die Zentren für ambulante Medizin und Chirurgie verfügen ebenfalls über Bilderdienste, die in Zusammenarbeit mit Spezialisten der privaten Röntgen-Anstalten betrieben werden könnten, um die Ksten für Investitin und Betrieb für die beiden Beteiligten auf ein Minimum zu reduzieren. Auf einer anderen Ebene, um die Verbindungen zwischen den Fachleuten des privaten Bereichs und dem Spital zu erleichtern, würde die Schaffung vn Heilanstalten in den Räumen des Spitals die Betreuung und die Gesamt-Aufnahme des Kranken verbessern. Als Beispiel denken wir an die Einrichtung vn Heilanstalten am Standrt des neuen Spitals Riviera-Chablais an den Standrten Sin, Martigny, Sierre und Brig. Diese Zentren der Pflegeheime würden an den Standrten, w sie eingerichtet werden, geeignet sein, das Angebt der statinären Medizin neu überdenken zu lassen. Diese Einrichtungen könnten in der Tat zu einer Verminderung der Kapazität in statinärer Medizin und einer Verstärkung der Bindung zwischen der Aufnahme im Spital, der Spitalisierung zu Hause und dem medizinisch-szialen Bereich führen. Diese Heilanstalten sind Strukturen für die Pflegeleistungen im ersten Rückgriff. Sie erbringen die Pflegeleistungen hne Unterbringung und können an Aktinen öffentlicher Gesundheit swie an vrbeugenden und erzieherischen Aktinen für die Gesundheit der an Szial-Aktinen teilnehmen. Die Heilanstalten setzen sich aus medizinischen Fachleuten und medizinischen Hilfskräften zusammen. Sie können ebenfalls auf szialmedizinisches Persnal zurückgreifen. Ihr Endziel ist insbesndere die Verbesserung der Weiterführung des Gesundheitsverlaufs der betrffenen Persnen. Es ist darauf zu verweisen, dass mehrere Prjekte in der Diskussin laufen und einige sich bereits in der Durchführung befinden. 143

144 Der Bedarf an Psychiatrie und an Altenpflege würde eine Möglichkeit zu einer Erweiterung der Kapazitäten an den Standrten Sierre und Brig bieten. Diese Lösungsmöglichkeit bringt über die Reduzierung der Standrte für die Erbringung vn Pflegediensten im Grssen und Ganzen die gleichen Ergebnisse im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit mit sich (Knzentratin der menschlichen Kmpetenzen und der schweren Ausrüstungen). Auf der anderen Seite führt die Möglichkeit, Heilanstalten in die verbleibenden Standrte aufzunehmen, um die Beziehungen zwischen Stadt und Spital zu verbessern, zu Ksten für Investitinen und Betrieb, die gemessen werden müssen (Miete der Bau vn Räumen, Einstellung der Zurverfügungstellung vn Persnal für die Krdinierung, Einsatz eines Infrmatinssystems und vn Bür-Einrichtungen, Verbrauchsmaterial usw.). Vielleicht lässt sich eine staatliche Hilfe für eine Ermutigung zu diesem Typ vn Prjekt ins Auge fassen, das dem primären Gesundheits-Bedarf nachkmmt. 144

145 5.2.3 Zusammenfassung Die vrgeschlagenen Lösungsmöglichkeiten, die das Ergebnis einer Überlegung sind, die in erster Linie auf ein Ziel qualitativer Leistungen in Verbindung mit Lösungen ausgerichtet war, die mit den wirtschaftlichen Gegebenheiten eines mdernen Gesundheitssystems vereinbar sind, enthalten als gemeinsamen Punkt die unerlässliche Zusammenlegung der am weitesten ausgeklügelten Ausrüstungen auf Grund der für ihren Einsatz erfrderlichen menschlichen Kmpetenzen, der Ksten ihrer Investitin und damit im Ganzen ihrer Wirksamkeit. Dies gilt ebenfalls für die Beseitigung der Zerstreuung der Aufnahmen in dringenden Pflegefällen, da diese Zerstreuung eine Quelle vn Mehrksten darstellt, hne eine Verbesserung der für die Bevölkerung erbrachten Dienstleistungen zu bewirken, sndern ganz im Gegenteil (Qualität, Verlegungen usw.). Ausserdem tragen diese Lösungsmöglichkeiten den bereits vrgenmmenen Investitinen Rechnung (insbesndere im Bereich des Grundbesitzes). Sie stellen ebenfalls einen Vrgriff auf diejenigen dar, die später zum Tragen kmmen werden (Riviera-Chablais, Mdernisierung des Standrts Sin, Ratinalisierung der Aufteilungen der Tätigkeiten in Oberwallis usw.). Sie berücksichtigen schliesslich die Entwicklung der Mdalitäten für die Finanzierung der Investitinen : im Unterschied zu den augenblicklichen Bestimmungen für die Finanzierung der Investitinen, die zu Lasten des Staats gehen, hat das GNW sie ab dem 1. Januar 2012 selbst zu tragen. Auf diesem Grund müssen eine tiefgreifende finanzielle Analyse swie wirtschaftliche Simulatinen durchgeführt werden, die vn diesem Gesichtspunkt her die in einer sehr nahen Zukunft zu treffenden strategischen Wahlen unterstützen können. Ausserdem ist es im Hinblick auf die Betriebsksten des GNW in seiner augenblicklichen Frm unerlässlich, die Bestimmung eines Teils des Grundbesitzbestands über einen Entwicklungsplan zu überdenken, der über einen Zeitraum erflgen muss, der sich vn 2012 bis 2020 erstrecken kann. Diese realistische Zeitplanung verbindet gleichzeitig die unerlässliche Entwicklung des Angebts an Pflegeleistungen des GNW, das Qualität und Prduktinsksten beibehalten muss, um seine Anziehungskraft im Kantn (und darüber hinaus) beizubehalten. Ausserdem wird auch die Entwicklung der Strassen-Infrastruktur in Wallis berücksichtigt, insbesndere im Hinblick auf die Erleichterung in jeder Jahreszeit und die Verkürzung der Zeiten für die Kmmunikatin zwischen Oberwallis und dem Rest des Kantns. Als unter den als Beispiel unter anderen möglichen Mdellen vrgeschlagenen Hypthesen für eine Entwicklung stellen die Lösungsmöglichkeiten B und C eine ptimale Lösung für die Erflgschancen des zukünftigen Spitals in dem Umfeld dar, dem es ab 2012 gegenüberstehen wird. Wir dürfen jedch daran erinnern, dass das strategische Schema des GNW nur insweit ins Auge gefasst werden kann, als es eine Wandlung einer vm Staat definierten Planifizierung im Zusammenhang mit den in Zukunft zu erwartenden Gegebenheiten der öffentlichen Gesundheit darstellt. Hierzu erscheint es uns als wesentlich, dass das Spital Wallis in einer nahen Zukunft über eine neugestaltete und teilnehmerische Leitung verfügt, die mit tatsächliches Spannen für ihre Tätigkeit ausgestattet ist. 145

146 Eine erneuernde Initiative : die Einrichtung der Medizinischen Akademie Wallis Es könnte eine Medizinische Akademie Wallis geschaffen werden, die zur Aufgabe hätte : Ausgabe und Unterstützung aller Tätigkeiten für Lehre und Frschung auf dem Gebiet der Gesundheit (mit Ausnahme des 1. und 2. Zyklus der medizinischen Studien). Einrichtung eines ständigen Ausschusses zur Untersuchung der Aspekte "Lehre und Frschung" für die Vereinbarungen zwischen den Walliser Gesundheitsstrukturen und den schweizerischen und ausländischen Universitäts-Spitälern. Beteiligung mit beratender Stimme an den "search cmmittees" (Frschungsausschüsse) und an den Ausschüssen zur Auswahl der Ärzte und der Aptheker. Entwicklung und Ausgabe vn Lehrprgrammen hhen Niveaus über eine virtuelle medizinische Fakultät (e-learning). Förderung, Entwicklung und Leitung eines internatinalen Frschungszentrums für die Prgrammierung vn Gesundheitsstrukturen für Einheiten in der Grössenrdnung vn einer halben Millin Einwhner. Die Prgrammierung der selbständigen Gesundheits-Einheiten für Bevölkerungen vn weniger der gleich einer halben Millin Einwhner wirft spezifische Prbleme auf, die sich zusammen mit dem Frtschritt der medizinischen Techniken und den Werkzeugen für eine Einknüpfung in ein Netz ständig weiter entwickeln. Die Zielsetzungen der kritischen Masse und der Dezentralisierung für die Anfrderungen der Ntdienste und für die Aufrechterhaltung eines Kmpetenz-Niveaus sind grundlegender Natur und befinden sich ständig im Wettbewerb. Die externen spezialisierten Betreiber sind ft in den zu treffenden Entscheidungen gleichzeitig Richter und Partei. Aus diesen Gründen würde die Einrichtung in Wallis eines Frschungszentrums zur Prgrammierung der Gesundheitsstrukturen für Einheiten in der Grössenrdnung vn einer halben Millin eine ausgezeichnete Investitin für Wallis und für andere Schweizer Kantne darstellen. Zusammenarbeiten mit ausländischen Einheiten (zum Beispiel dem Grssherzgtum Luxemburg, Mnac, gewissen Gegenden in Kanada und in den Vereinigten Staaten swie zahlreichen anderen eurpäischen Gegenden) würden aus Wallis ein ausgezeichnetes Zentrum für Frschung und Anwendung dieses grundlegenden Gesichtspunkts der Prgrammierung für Spitäler und die öffentliche Gesundheit sein. Diese medizinische Akademie Wallis 6 könnte die flgenden Funktinen wahrnehmen : 1. Krdinierung bzw. Förderung der universitätsbezgenen und wissenschaftlichen Gesichtspunkte der Medizin in Wallis, insbesndere im Zusammenhang mit der Schulung der Assistenten und der Klinikleiter, der frtlaufenden medizinischen Lehre nach Verlassen der Universität, Spitzen- und Neuerungs-Techniken, Exzellenz-Zentren swie eine Förderung ausserhalb des Kantns, auf bundesweiter und internatinaler Ebene. 146

147 2. Analyse der eingegangenen Kandidaturen für die Ernennung vn Ärzten- und Aptheker-Kadern und anderen Inhabern vn Universitätsdiplmen auf den medizinischen Bereichen im weiten Sinne. 3. Analyse und Beteiligung an der Verhandlung über (vrzugsweise) multilaterale, annsten bilaterale Vereinbarungen mit den schweizerischen und ausländischen Universitäts-Zentren. 4. Gründung eines ständigen Ausschusses zur Begleitung der (vrzugsweise) multilateralen, ansnsten bilateralen Vereinbarungen zwischen Universitäten. 5. Einrichtung eines Systems für Abfragen, Verwaltung und Analyse der Wissenschaftlichen Veröffentlichungen, indem ständig die Fachveröffentlichungen aller in Wallis tätigen Ärzte erfasst werden. 6. Veröffentlichung eines Jahrbuchs der Ärzte und Aptheker, die Inhaber eines Universitätstitels sind und in Wallis arbeiten. 7. Gründung eines Frschungszentrums zur "Plitik der Gesundheit der halben Millin" (mit Einrichtung eines natinalen und internatinalen Netzes). 8. Förderung der Erziehung im Zusammenhang mit der Gesundheit und der Vrbeugung. 9. Aussicht auf die Möglichkeit, ein medizinisches Lehrzentrum über e-learning zu werden. 6 Die meisten medizinischen Akademien der benachbarten Länder fassen die Tätigkeiten auf den Gebieten der Humanmedizin, des Apthekenwesens und der Veterinärmedizin zusammen. Dies bringt einen grssen Vrteil mit sich : (i) Erhöhung der Gelassenheit gegenüber empfindlichen Themen ; (ii) Die Gesichtspunkte bezüglich des Human- und des Veterinär-Apthekenwesens werden üblicherweise vn den gleichen Apthekern wahrgenmmen ; (iii) Die Frtschritte in der Humanmedizin beruhen ft auf tierischen Mdellen. Aus diesen Gründen wird empfhlen, dass die Medizinische Akadamie Wallis swhl die Humanmedizin und die Veterinärmedizin als auch das Apthekenwesen deckt. Nach dem Mdell zahlreicher ausländischer Akademien könnte die Medizinische Akadamie Wallis als "Institut öffentlichen Nutzens" eingerichtet werden. 147

148 6. Verwaltungstechnische und medizinische Organisatin des GNW Der Audit-Auftrag : "Analyse der Leitung des GNW und Vrschläge zu Verbesserungen im Anschluss an ein Audit insbesndere bezüglich seiner verwaltungstechnischen und medizinischen Organisatinstellen (Generaldirektin, drei Spitalzentren, elf Standrte)." 6.1 Die Kriterien für die Bewertung einer Organisatin Kriterien bezüglich ihrer Struktur Die Organisatinsstruktur definiert die Art der Organisatin zwischen den verschiedenen Einheiten, die Aufteilung der menschlichen und materiellen Mittel, die Verantwrtlichkeiten und den Umlauf der Infrmatinen. Sie hat auf eine gewisse Anzahl vn Kriterien zu antwrten, vn denen ihre Wirksamkeit und die Qualität der Entscheidungen der leitenden Persnen abhängt : Orientierungen, Dauerhaftigkeit und Eignung mit Bezug auf die festgeschriebenen strategischen Wirksamkeit ihrer Funktins-Mdalitäten (Aufteilung der Verantwrtlichkeiten) und Qualität der Schnittstellen zwischen den verschiedenen Strukturen Dies setzt vraus : Eine explizite Definitin der Zielsetzungen, Das Vrhandensein eines Organigramms mit der Angabe der hierarchischen und funktinellen Beziehungen, Die Definitin der Verantwrtlichkeiten und der Stellen (die wichtigsten Aufgaben und die Zuteilungen jeder Struktur des Organigramms, die Spezialisierung der Einheiten und ihre Krdinierung, die Zuteilung des Persnals, die förmliche Gestaltung der Tätigkeiten) Die Systeme für die Organisatin können je nach der Grösse der Organisatin, ihrer Strategie, ihren Aufgaben, ihren Mitteln und Finanzquellen der ihrer Umgebung mehr der weniger kmplex sein. Diese Kmplexität stellt als slche kein Kriterium für die Dauerhaftigkeit dar, aber die gewählte Organisatin muss angepasst sein : an ihre Umgebung, an ihre Aufgaben und Zielsetzungen. Sie muss betriebsfähig und richtig dimensiniert sein, um zum Beispiel Dppelbelegungen der Manks zu vermeiden, und über ein internes Kntrllsystem verfügen, das es ermöglicht, sich dessen zu vergewissern, dass die gesetzten Ziele wirksam und mit der gewünschten Wirtschaftlichkeit erreicht wrden sind. 148

149 Die Hauptrisiken einer schlecht angepassten "strukturellen Lgik" sind eine Unterteilung der Zuteilungen, die zu einer Abschirmung der Aufteilung der Aufgaben führt, swie zu einer schlechten Kmmunikatin zwischen den Strukturen, zur Langsamkeit der verwaltungstechnischen Kreise der zum Ausfall der Kntrllen, aber auch zu einem bestätigten der empfundenen Fehlen der Beteiligung der Hauptbetrffenen an den Przessen zur Entscheidungsfindung Kriterien für diese Przesse Man unterscheidet im allgemeinen die Przesse für die Lenkung (Przesse für Management der Entscheidungsfindung), die Przesse für die Grundlage (Verwaltung der Arbeitskräfte, finanzielle V erwaltung, Infrmatinssystem usw.) und die Przesse für den Betrieb (die "berufliche" Tätigkeit der Institutin). Die ptimisierten Przesse erfüllen eine gewisse Anzahl vn Kriterien, die an die "Kartgraphie des Przesses" angepasst sind. Da der Audit-Auftrag auf die Leitung ausgerichtet ist, wird sich unsere Analyse im wesentlichen mit den Management-Przessen befassen, die eine Plitik und eine Strategie für die Organisatin swie eine Steuerung der Tätigkeiten zum Erreichen dieser Zielsetzungen bestimmen. Man erkennt eine gewisse Anzahl Achsen, vn denen eine "gute" Leitung abhängt : eine geteilte strategische Visin, ein zuverlässiges und rasches Infrmatinssystem zur Vrbereitung der Entscheidungen und zur Versrgung der Kntrlle, eine klare Vrgehensweise für die Treffung vn Entscheidungen, die an die Struktur angepasst und mit der Organisatin der Institutin khärent ist, ein Schulungsniveau, Kmpetenzen und ein persönlicher Einsatz, die die Ausführung der Entscheidungen ermöglichen, ein wirksames Kntrllsystem, eine Fähigkeit, internen und externen Krisen vrzubeugen und sie zu bewältigen. Nach einer gut bekannten Ansicht "erkennt man eine gute Leitung in Krisenzeiten". Der erste Punkt ist grundsätzlich und gewährleistet die Fähigkeit der Institutin zur Vrschau, mit der Wahl vn langfristigen Orientierungen, die es ihr ermöglichen, sich an eine in Bewegung befindliche Umgebung anzupassen und die Organisatin und die Menschen, aus denen sie besteht, in geeigneter Weise zu leiten. Fünf Schlüsselfragen ermöglichen eine Bewertung der strategischen Leitung : Verfügt die Institutin über eine strategische Sicht (langfristige Wahl der strukturierenden Optinen, mit Hinblick auf das Ziel-Publikum, gegraphische Deckung, Spezifizität der Organisatin usw.)? Wird diese Sicht vn den internen Beteiligten der Struktur beschlssen der wird sie ihr vn ausserhalb auferlegt? Werden diese strategischen Wahllösungen ausdrücklich förmlich gestaltet? 149

150 Erflgen die Wahllösungen in Übereinstimmung mit dem Zusammenhang der Institutin (Knkurrenz, wirtschaftliches Umfeld, Kmpetenzen usw.)? Wie kmmen diese Wahllösungen in den Tätigkeiten der Institutin zur Auswirkung? Besteht eine Übereinstimmung zwischen den verschiedenen Zielsetzungen und den eingesetzten Mitteln? Sind diese Wahllösungen allen an der Institutin Beteiligten bekannt und werden sie vn ihnen geteilt? Spezifische Kriterien für eine Spitalrganisatin Das am häufigsten benutzte Organisatinsmdell zur Beschreibung der Funktinsweise des Spitals ist dasjenige der "beruflichen Knfiguratin" (Mintzberg). Dieses Mdell ermöglicht es, daran zu erinnern, was die Spezifizität des Spitals mit seiner "Arbeitsbasis" ausmacht, die aus Ärzten besteht, die Fachleute mit einem hhen Niveau an Kmpetenzen sind, jedenfalls im medizinischen Bereich als slchem. Diese Fachleute verfügen, wenn erst einmal ihre Kmpetenz anerkannt ist, über eine weitgehende Selbständigkeit in der Durchführung ihrer Arbeit, das heisst in ihrer Fähigkeit, einen übernmmenen therapeutischen Fall gut zu Ende zu führen. Diese Selbständigkeit in der Organisatin ist begleitet vn einem ft dezentralisierten System vn Zuständigkeiten. Die Ärzte haben die Möglichkeit, einen Teil der sie betreffenden Entscheidungen zu kntrllieren, indem sie an Entscheidungsinstanzen teilnehmen und ihre Ansichten durchsetzen. Ihre Leitung ist häufig wenig entwickelt, und die hierarchische Leitung befasst sich im wesentlichen mit der strategischen Verwaltung der Institutin, der Zuteilung der Finanzquellen und der Abstimmung der Einheiten um gemeinsame Zielsetzungen herum. Der Verwaltung eines Spitals bliegt eine dppelte Verantwrtung : die medizinische und berufliche Sicht (im Sinne eines Berufs) des Spitals mit einer wirtschaftlichen und verwaltungstechnischen Sicht zu vereinbaren. Dies stellt gleichzeitig eine echte Herausfrderung und ein Kriterium für die Bewertung einer guten Spital-Organisatin dar Die Kräfte zur Differenzierung und zur Integrierung Im Betrieb eines Spitals besteht die ideale Lösung darin, zwei Klippen zu vermeiden : die Aufsplitterung, die sich aus einer übermässigen Streuung der Tätigkeiten der der Vielfachheit ihrer Entscheidungsrte ergibt, swie eine übermässige Zentralisierung, die zu einer Lähmung des Przesses für die Entscheidungsfindung neigt. 150

151 Mehrere Bereiche der Spitalverwaltung haben den Vrteil, diese Kräfte auszugleichen, wie es sich aus dem nachstehenden Schema erkennen lässt. Sites = Standrte Dimensins : Dimensinen Stratégie : Strategie Finances : Finanzen RH : Arbeitskräfte Supprt : Unterlage Cmmunicatin: Kmmunikatin Mbilité du management des cadres : Beweglichkeit des Managements und der Kader Système d infrmatin : Infrmatinssystemfrmatin : Schulung Dank ihrer Querwirkung und ihrer Dauerhaftigkeit im Leben der Struktur können die Schulung, das Qualitätssystem, das Infrmatinssystem und die Kmmunikatin eine Synergie zwischen den Verwaltungsrganen, den Ärzten der den Pflegern ins Leben rufen, sbald natürlich die zu erreichenden Ziele identifiziert, bekannt und vn allen akzeptiert sind und die Wege, um sie zu erreichen, durch die Entscheidungen der Generaldirektin des Spitals und den Verwaltungsrat des Spitals hinreichend klar gesteckt sind. 6.2 Beschreibung und Analyse der verwaltungstechnischen Organisatin des Gesundheitsnetzes Wallis Die Einrichtung der verwaltungstechnischen und medizinischen Organisatin beruht auf der Klarstellung der Verantwrtlichkeiten jedes der Beteiligten, auf der Definitin ihrer Beteiligung an den strukturierenden Przessen und der Erfrdernis der angestrebten Leistung durch die zum Einsatz gebrachte Management-Einrichtung. 151

152 Um das in Betracht gezgene Umfeld zu identifizieren, zeigt das untenstehende Schema die Hauptbeteiligten der Walliser Einrichtung, wie sie seit mehreren Jahren im Einsatz befindlich ist. In Blau erscheinen die Beteiligten, die Gegenstand einer Untersuchung zum Thema "verwaltungstechnische und medizinische Organisatin" sind und in Grün die Beteiligten, die insbesndere im Rahmen des Themas "Planung und Regelung des Pflege-Angebts" analysiert werden. Das Walliser Gesundheitsbservatrium (WGO) stellt einen Snderfall dar, da es gleichzeitig ein Werkzeug im Dienst der Regelstellen (Staat) und der Betriebsstellen (GNW) ist, wbei ein Unterschied zu machen ist zwischen dem Gesichtspunkt gesundheitliche Basisdaten und dem Gesichtspunkt Infrmatinssystem und Statistiken der internen Verwaltung. Regierung WGO ZIWS Kantnalarzt GNW Öffentliche Gesundheitsdienste Generaldirektin Direktin der spitalzentren/spitalzentrum Standrte Abteilungen Die Strukturen und die verwaltungstechnische Organisatin Beschreibung Das Spital Wallis ist in drei Spitalzentren mit mehrfachen Standrten und ein Zentralinstitut rganisiert : Das Spitalzentrum Chablais (CHC) umfasst die Klinik Saint-Amé in Saint-Maurice, die Psychiatrie-Anstalten vn Rmand-Wallis in Mnthey (IPVR) und das Spital Chablais in Mnthey und Aigle, Das Spitalzentrum Mittelwallis (CHCVs) umfasst die Spitäler vn Martigny, Sin und Sierre, das Walliser Zentrum für Lungenpflege (CVP) in Mntana und die Klinik Sainte-Claire in Sierre, Das Spitalzentrum Oberwallis (Spitalzentrum Oberwallis der SZO) umfasst die Spitäler vn Brig und Visp, Das Zentralinstitut der Walliser Spitäler (ZIWS), eine in das GNW integrierte als öffentlichen Nutzens anerkannte Stiftung ist eine erstrangige Plattfrm mit zahlreichen Disziplinen, die ebenfalls das Walliser Gesundheitsbservatrium (WGO) beherbergt. Die Aufgabe dieses letzteren besteht in der Sammlung, der Analyse und der Weitergabe der Daten aus der gesundheitlichen Bebachtung für 152

153 Rechnung des Departements für Öffentliche Gesundheit (DSSP), eine direkt dem Staatsrat für Gesundheit unterstellte Dienststelle. ETP = Vllzeitlich angestelltes Verwaltungspersnal CA : Verwaltungs-Kader DG RSV: Generaldirektin GNW Unité prjets stratégiques et dévelppement : Einheit für strategische Prjekte und Entwicklung Cnseil de fndatin : Rat der Stiftung Directin sins et MTT : Direktin Pflegepersnal und medizinisch-technisches Persnal Directrice administrative : Leiterin der Verwaltungsdirektin Cmmunicatin : Kmmunikatin Finances cntrlling: Finanzkntrlle DRH : Direktin Arbeitskräfte UGI : Allgemeines Infrmatiksystem Juridique : Juristische Abteilung Directeur médical : Medizinische Direktin Direteur : Direktr Liaisn hiérarchique: Hierarchische Verbindung - Liaisn fnctinnelle: Funktinsverbindung Persnnel administratif : Verwaltungstechnisches Persnal- Même site en 2011: Gleicher Standrt für 2011 Das benstehende Organigramm ist eine Darstellung der hierarchischen und funktinellen Beziehungen zwischen den verschiedenen Einheiten. Diese sind klar und deutlich in den Lastenheften der Psten definiert, aus denen sich das Organigramm zusammensetzt... aber man erkennt darin 153

154 ebenfalls seine ganze Kmplexität. Der Generaldirektr hat hierarchische Autrität über die Direktren, die die Generaldirektin bilden, swie über die Direktren der Zentren und des ZIWS, die ihrerseits hierarchische Autrität über ihre Stellvertreter haben. Die Verbindungen zwischen den tragenden Leitungen des Sitzes und den Zentren sind funktinelle Bindungen. Dies gilt ebenfalls für den Direktr der Ärzte und den Direktr der Pflegeschwestern und des medizinisch-technischen Persnals mit ihren Kllegen in den Zentren. 253 Persnen Verwaltungspersnal (hne das HDC) verteilen sich auf die Generaldirektin (18), die Spitalzentren (167) und das Zentralinstitut (68). Der medizinische und verwaltungstechnische Infrmatinsdienst des ZIWS wird im Verwaltungspersnal mitgerechnet, das jedch nicht die Arztsekretärinnen umfasst. Insgesamt zählt das GNW etwa Mitarbeiter, ausgedrückt als Gegenwert vn vllbeschäftigten Mitarbeitern (Quelle GNW Dezember 2010), was einem Przentsatz vn Verwaltungspersnal in Höhe vn 15 % entspricht, der uns als relativ hch erscheint. Die Generaldirektin, die bei der Einrichtung des GNW ein einfaches Sekretariat war, hat sich frtlaufend entwickelt. Nach den klassischen Funktinsdirektinen (Finanzen, Arbeitskräfte, allgemeine Verwaltung) sind neue Abteilungen eingerichtet wrden, um neu aufgetretene Themen zu behandeln, die als für eine strategische Betriebsführung als wichtig angesehen wrden waren : juristische Fragen und vr kurzem die Einheit für die Verwaltung der Infrastrukturen und der technischen Ausrüstungen (3 Persnen in der Endphase) der derjenigen für die Kmmunikatin (4 Persnen in der Endphase). Diese letzten Erweiterungen erflgen durch Neueinstellungen und nicht durch Ersatz. Eine neue Einheit "strategische Prjekte und Entwicklung" ist wünschenswert, um die Entwicklung des Knzept des "integrierten Managements" ptimal zu gestalten (3 Persnen in der Endphase, durch Umsetzung). Jedes Spitalzentrum verfügt über die klassischen Funktinsleitungen, die nach einem für das Zentrum spezifischen Mdell rganisiert sind (Bezeichnung, Aufteilung der Funktinen, Unterteilungen). Das Zentralinstitut der Walliser Spitäler unterscheidet sich in mehreren Punkten vn dieser Organisatin. Da es früher geschaffen wurde als das GNW (1973), ist es erst seit 2008 mit einer knslidierten Buchhaltung in das Organigramm integriert. Es wurde auf staatliche Initiative vn sechs Spitälern geschaffen und verflgte den Zweck, die Verfügbarkeiten in den querverbindenden Tätigkeiten auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen, wbei sich der Zentralkern seiner hmgenen Tätigkeiten um neue Aufgaben erweiterte (medizinische und verwaltungstechnische Infrmatin, zentralisierte Sterilisierung, Einkaufszentrale, Arbeitsmedizin). Es übt seine Tätigkeiten für das GNW aus, aber auch für andere Kunden swie für den Staat. Es wurde 1976 als Stiftung eingerichtet und zählt 2009 einen Gegenwert vn 380 vllbeschäftigten Mitarbeitern (EPT) mit einem Budget vn 85 Mi CHF und einem Überschussergebnis vn 3,5 Mi CHF. Es wird durch einen Rat der Stiftung verwaltet, der drei vm GNW und zwei vm Staat bezeichnete Persnen umfasst. Ausserdem beherbergte es das Walliser Observatrium für Gesundheit. 154

155 Analyse : drei Ebenen und drei Lgiken, die schwierig miteinander zu vereinbaren sind Die drei zusammenwhnenden Ebenen werden durch drei unterschiedliche Lgiken geführt. Die Standrte bleiben die Stätten zur Erbringung der Pflegeleistungen. Sie stammen aus einer "histrischen" kmmunalen Lgik und stellen die Basis und die "grundlegende" Legitimität mit einer fachbezgenen Lgik dar. Die Standrte bleiben die Stellen für die Erbringung der Pflegeleistungen. Es besteht nch eine erhebliche Differenzierung (zum Beispiel Brig und Visp, Martigny und Sierre, Sin und Sierre, Sin und Martigny), mit einer Beibehaltung an den meisten Standrten vn Tätigkeiten, deren Zusammenlegung machbar wäre der deren Organisatin durch die Pflegelinien zu einer ptimierten Aufnahme des Kranken führen würde. Es wurden mehrere Beispiele angeführt, insbesndere die Aufnahme im Traumatlgie-Zentrum vn Martigny, mit einer relativ langen für die Aufnahme im Ntdienst erfrderlichen Zeit, während der Kranke nach Sin hat verlegt werden müssen. Als berste Instanz flgt die Generaldirektin des GNW eher einer kantnalen Lgik als einer grundlegenden Organisatin und Verwaltung ; ihre Legitimität ergibt sich im wesentlichen aus der Planung. Zwischen diesen beiden Ebenen wurde die Wahl getrffen, Spitalzentren einzurichten, die einer "reginalen" Lgik gehrchen, was in dieser Organisatin eine schwierige Psitin darstellt, da ihre Legitimität im wesentlichen plitischer Art ist. Diese Zentren knzentrieren die "Lebenskräfte" der Verwaltung des GNW, und diese Mntage kann zu einer Entfernung zwischen den Leitungen der Zentren und der Generaldirektin führen, wbei es im Extremfall zu einer Versuchung zur Selbständigkeit kmmen kann, die Störungen swhl bei den internen Betrffenen des GNW als auch bei der Regelung durch die Regierung hervrrufen kann. Eine Auswirkung dieser Erscheinung findet man in der jüngeren Geschichte des GNW : Die Mitteilung der Ereignisse vm letzten Juni (ein Fussballstreaming im Operatinssaal) wäre der Generaldirektin sehr verspätet gemeldet wrden, während es vn der Direktin des CHCVs unverzüglich behandelt wurde. Unabhängig vn der vrhandenen der nicht vrhandenen Schwere eines slchen 155

156 Zwischenfalls, aber im Hinblick auf eine vernünftige Verwaltung einer derartigen Sachlage hätte man das Risik einer möglichen Übertreibung in den Medien in Betracht ziehen und direkt mit der Generaldirektin verhandeln müssen. Seine "Entfernung" vn dem Ereignis und das Fehlen einer Übermittlung der Infrmatinen in Echtzeit haben dies verhindert ; alle Eingriffe der Mitteilungen zu diesen Ereignissen knnten nur als Reaktin auf eine im übrigen übertriebene Wiedergabe in den Medien erflgen. Das gemeinsame Bestehen dieser drei Stufen lässt die Organisatin daher kmplex und unklar werden. Selbst wenn die Verantwrtlichkeiten, wie bereits gesehen, in genauen und detaillierten Organigrammen definiert sind, führt die Unterteilung der Zuständigkeiten auf der Ebene der Eingriffe nicht zu einer Lösung der Einbindungen, verlangsamt die verwaltungstechnischen Kreise und macht die Kmmunikatin nach ben und nach unten schwieriger. Im Verlauf der vn uns geführten Gespräche wird diese Schwerfälligkeit in den meisten Fällen im Zusammenhang mit der Finanz-Verwaltung angesprchen : "Schwerfälligkeit und langsame Entscheidungsfindung", "Man ist weit entfernt vn einer einfachen und wirksamen Organisatin", "Spanne für besserre Wirksamkeit", "Die Querverbindungen laufen für die Pflegeleistungen, nicht aber für die Finanz-Verwaltung", "Man erstellt Rechnungen für Dienstleistungen vn einem Zentrum zum anderen", "Man fragt sich, b man zum gleichen Netz gehört, man verhandelt mit dem CHCVs wie mit einem Spital vn ausserhalb", "Die Tatsache, dass es für jedes Zentrum ein Budget gibt, führt zu Spannungen, da jeder seine Kredite verteidigt. Zahlreiche Diskussinen, die eine Entscheidung seitens der Generaldirektin erfrdern, und Zeitverlust, wenn es keine Entscheidung gibt", "Die Zentren stellen sich gegenseitig Dienstleistungen in Rechnung, und zwar gegen Zahlung und nicht als einfache Buchung". Das Organigramm der Strukturen lässt darüber hinaus an diejenigen denken, die demnächst am gleichen Standrt zusammgefasst werden (blauer Untergrund) und alle ihre eigenen Grundleistungen besitzen : Finanzen, Arbeitskräfte usw., was die Dppelbelegungen wird stärker erkennen lassen, wenn sie zusammengelegt werden. Wenn ein neues Thema auftaucht der wenn eine Leitung auf der Ebene der Generaldirektin erfrderlich ist, wird dem verwaltungstechnischen "Blätterteig" in den meisten Fällen durch Hinzufügung und nicht durch Ersatz eine zusätzliche Ebene hinzugefügt. Wenn die Generaldirektin aus ihrer exklusiven Aufgabe, die ihr die Spitalzentren zuteilen, das heisst die Stratege und die Krdinatin, herausfällt, kmmt es zu einer Verklemmung der bis dahin relativ einstimmigen Einrichtung. In der Tat schlafen die Prjekte ein, sbald sich eine Zentralisierung der Mittel erkennen lässt, da man Änderungen relativ kühl gegenübersteht. Hierzu können zwei Beispiele angeführt werden : Die Organisatin der Finanzen und des Cntrlling Die Direktin besteht aus einem Direktr und zwei Mitarbeitern, was auf der Ebene der Generaldirektin nur eine knslidierende Arbeit ermöglicht. Zwischen 2008 und 2010 wurde vn einer Beratungsfirma eine Analyse der Tätigkeiten in den Diensten "Finanzen und Cntrlling" durchgeführt. Hierbei wurde die Schwäche der Funktin Kntrlle festgestellt und eine Verstärkung vrgeschlagen, unter anderem zusammen mit einer Zentralisierung der Verwaltung der Streitfälle. Die Einrichtung einer neuen Organisatin (eine Einheit "Finanzen und Cntrlling", eine andere "Buchhaltung") würde den Zweck verflgen, die Standardisierung und die 156

157 Prfessinnalisierung zu erhöhen und eine Einsparung vn Arbeitsplätzen zu ermöglichen (am Umfeld der Rechnungsstellung sind 358 Persnen beteiligt, einschliesslich der Arztsekretärinnen, der Aufnahmedienste und anderer). Es gibt keine einheitliche Meinung zu den Vrschlägen (insbesndere im Zusammenhang mit den Streitfällen) und zur örtlichen Einrichtung der Funktinen, abgesehen davn, dass das Cntrlling an die Generaldirektin angeschlssen werden muss. Bis heute wurden im Anschluss an die unterbreiteten Vrschläge keine Entscheidungen getrffen. (UGI) Die Einheit zur Verwaltung der Infrastrukturen und der technischen Ausrüstungen Die Einheit zur Verwaltung der Infrastrukturen und der technischen Ausrüstungen (UGI) wurde erst vr kurzem geschaffen. Sie ist direkt an die Generaldirektin angeschlssen und verflgt, auf Wunsch des Staates, der Eigentümer der Räumlichkeiten ist, das Ziel, eine spezialisierte und fachgerechte Verwaltung des Immbilienbestandes zu entwickeln. Sie übernimmt die Verwaltung der Infrastrukturen, der Gebäude, der technischen und medizinischen Ausrüstungen, der Arbeiten, der Wartung und der Brandsicherheit. Sie besteht aus einem Verantwrtlichen und einem bimedizinischen Ingenieur und muss durch die Einrichtung eines Platzes für einen für die technischen Dienste verantwrtlichen Ingenieur verstärkt werden, der eine hierarchische Autrität über die technischen Dienste der Zentren hat (heute gibt es nur eine Funktins-Bindung). Dieses als eine unnötige und gefährliche Zentralisierung angesehene Prjekt wird vn den bereits in den Anstalten tätigen Ingnieuren stark angefchten. Das ZIWS Im Hinblick auf das ZIWS schliesslich muss das Spital Wallis eine klare Wahl treffen und Gründe hierfür anführen. Nichts rechtfertigt heute mehr sein spezifisches Statut, ausser dem Wunsch, eine gewisse Differenzierung zum Nachteil der Integrierung zu bewahren. Die Frage muss als im Hinblick auf dieses Thema gestellt werden. Das Institut pflegt sein Anderssein. Das Gefühl, zum GNW zu gehören, ist schwach. Auch hier lassen die bei den Befragungen geäusserten Meinungen keinen Zweifel aufkmmen : "Das Gefühl, eher für die öffentliche Gesundheit im allgemeinen als für ein spezifisches Spital zu arbeiten", "Im Dienst der Spitäler, aber nicht in einem Spital, was für das Persnal einen Unterschied darstellt", "Man schlägt sich, um Kunden zu finden, und auf Grund der Knkurrenz ist die Geisteshaltung anders", "Man muss bei den anderen Kunden ein anderes Bild des Netzes bewahren". Zu Recht stlz auf seinen Erflg hat das Institut den Wunsch, eine gewisse Spezifizität innerhalb der allgemeinen Organisatin beizubehalten. Wenn seine "perative" Autnmie auch nicht mehr über den Investitinsprzess zum Ausdruck kmmt (Selbstfinanzierung hne staatliche Hilfe, Erscheinen nur vr dem Rat der Stiftung und hne Przesse einer staatlichen Genehmigung für den Zuschlag), s stellen dch das Knkurrenzfeld der Umgebung, in dem es im Gegensatz zum Spital Wallis arbeitet, seine mannigfaltige Kundschaft und seine kmmerzielle Tätigkeit, selbst als öffentliche Stelle, Argumente dar, um eine gewisse Differenzierung beizubehalten. 157

158 Je nach dem Grad der vm Spital Wallis gewünschten Integrierung können zwei Optinen ins Auge gefasst werden (siehe weiter unter die vrgeschlagenen Lösungsmöglichkeiten). Trtzdem haben wir den Eindruck, dass wenn die Stiftung nicht aufgelöst werden kann der wenn ihre Auflösung nicht gewünscht wird, eine einheitliche Zusammensetzung für den Verwaltungsrat des Netzes und den Rat der Stiftung mit nur zwei Sitzungen pr Jahr des Verwaltungsrats als "Rat der Stiftung" zur Befürwrtung des Budgets und der Knten eine minimale unerlässliche Harmnisierung darstellt Die Frmalisierung der Przesse und der Verfahren Das GNW ist gekennzeichnet durch ein bemerkenswertes Niveau an Frmalisierung der Gesamtheit seiner Zielsetzungen, seiner internen Organisatinen und seiner Przesse. Diese Gegebenheiten sind verfügbar und zugänglich und es gibt nur wenige Spitäler, die ein derartiges Niveau an Frmalisierung erreichen. Alle vn den Auditren zu diesen Themen gestellten Fragen haben zu raschen, klaren und untermauerten Antwrten geführt. Eine grsse Anzahl vn Przessen ist Gegenstand vn externen Audits der Eingriffen durch Beratungsfirmen ausserhalb der Einrichtung gewesen. Die Frmalisierung der strategischen Leitung Die Unterlage "Die Basisgrundlagen der Unternehmensstrategie des Gesundheitsnetzes Wallis ", benutzt die Analyse vn SWOT swie die Kette der Werte zur Definitin der Unternehmensstragie zur Garantie der dauerhaften Entwicklung der Einrichtung. Die gesetzen Ziele sind förmlich umrissen und klar gestaltet. Die Frmalisierung der verwaltungstechnischen und medizinischen Organisatin Die verwaltungstechnische und medizinische Organisatin ist Gegenstand einer umfangreichen Beschreibung und Frmalisierung. Für jede Struktur gibt es detaillierte Organigramme, die die Art der hierarchischen Linie anführen (hierarchische der funktinelle Bindung). Es gibt Lastenhefte für jeden Arbeitsplatz, die die Funktinen swie die hierarchische Stellung definieren. Die Frmalisierung der Przesse und der Verfahren Mit der Karte der Przesse des Walliser Spitals, werden die Przesse Management, Dienstleistungen und Grundlagen in einem Verfahrensschema förmlich gestaltet, unter Angabe der diesbezüglichen Werkzeuge und Unterlagen swie der Verantwrtlichen. Ebenfalls erwähnt sind die Inhaber vn stellvertretenden Unterschriftsberechtigungen. 158

159 Auszüge aus der Karte der Przesse Managementprzess Strategie / Planung Przess / Strukturen Entwicklung und Verwaltung der Kenntnisse und der Kmpetenzen Strategische Kntrlle Verwaltung der Prjekte Kmmunikatin Grundlagenprzess Finanzielle Verwaltung Verwaltung Arbeitskräfte Verwaltung der Infrastrukturen und der medizinisch-technischen Ausrüstungen Persnalmedizin Htelwesen Einkauf / Beschaffung Medizinische und verwaltungstechnische Infrmatin Verwaltung der Patienten Beispiel für den Przess Arbeitskräfte - Die Strategie der Arbeitskräfte - Laufende der zukünftige Prjekte - Die Zielsetzungen - Die Vrschau, die Aufgabe, die Kultur, die Werte - Die ZentralPrzesse - Die Analyse FFOR (Stärken und Schwächen, günstige Gelegenheiten und Bedrhungen) - die Basisprzesse (Suche, Einstellung und Empfang der Mitarbeiter, Gehalts- und Szial-Plitik, Verwaltung der Kmpetenzen, berufliche und persönliche Entwicklung, Austritt) Nach zwei Jahren Vrbereitung war das GNW in der Lage, ein System zur Infrmatin über die Arbeitskräfte (Firma P & I) anzunehmen, was die im Hinblick auf die Nrmalisierung und die Standardisierung der Przesse geleistete Arbeit zum Ausdruck bringt Analyse Eine perfekte Beherrschung der Werkzeuge eines Unternehmens Alle Direktinen haben nicht das gleiche Niveau der Integrierung erreicht, aber man kann sagen, dass die Generaldirektin die Werkzeuge für die Unternehmensstrategie perfekt meistert. Des weiteren wird eine Analyse der Kräfte und der Schwächen jedes der Przesse durchgeführt. 159

160 Die Auditren können die für jede Funktins-Grundlage durchgeführten Analysen nur validieren und dabei auf einige Punkte hinweisen : Die engen Anfrderungen des augenblicklichen Investitinsprzesses Das GNW ist eine öffentlichrechtliche eigenständige Einrichtung mit einem Status einer juristischen Persn, aber hne eigene Mittel. Die dppelte Einhaltung der Bestimmungen der öffentlichen Märkte (Bundes- und Kantnal-Gesetzgebung) und der Regeln für die Befürwrtung einschliesslich der Genehmigung der Zuteilung swie die festgesetzen Schwellwerte ( CHF) stellen ein Umfeld sehr enger Anfrderungn dar und führen zu erheblichen Verzögerungen. Ausserdem ist das Unternehmen wenig vrbereitet auf die wirtschaftliche Verwaltung der Investitinen (allgemeines finanzielles Gleichgewicht, Rücklauf aus Investitinen usw.), die aber ab 2012 den Regelfall darstellen wird. Die Verwaltung der Klagen der Patienten Diese Frage stösst bei den angehörten Verantwrtlichen auf wenig Reaktin, da sie als keine Prbleme aufwerfend angesehen wird. Die Behandlung der Klagen erflgt heute im Rahmen des Prjekts für die allgemeine Bearbeitung der Erklärungen vn Zwischenfällen, das in den nächsten drei Jahren in die Tat umgesetzt werden sll. Wenn die Absicht, nicht zu viele Einrichtungen zu schaffen, verständlich ist, scheint uns das GNW jedch nicht auf die augenblicklichen Anfrderungen zu antwrten, wenn es sich nicht schn jetzt um dieses Thema kümmert und es vn einem sehr viel breiteren und in seinen Zielsetzungen und Mdalitäten unterschiedlichen Prjekt trennt. Es könnte sich an die Kmmissinen für die Beziehungen mit den Benutzern und die Übernahme der Qualität (CRVQPC) anlehnen, wie diese in den Spitälern in Frankreich eingesetzt sind, wbei diese Spitäler verpflichtet sind, ihren Instanzen ihre Jahresstatistiken einschliesslich genauer Indikatren vrzulegen und sie an den Reginalen Betreuungsdienst weiterzugeben, der sie dann in Frm einer Synthese in einer reginalen Gesundheitsknferenz vrstellt. Die Ntwendigkeit, das interne Audit zu strukturieren Der Paragraph 15 des Erlasses vm 19. Dezember 2007 sieht vr, dass "das GNW ein internes Audit- Organ einrichtet, das insbesndere damit betraut ist, durch eine systematische und methdische Untersuchung seine Przesse für das Risik-Management, für die Kntrlle und die Leitung des Unternehmens zu bewerten swie Vrschläge auszuarbeiten, um deren Wirksamkeit zu verstärken". Wie in jeder Struktur dieser Grössenrdnung scheint dies eine unabdingliche Ntwendigkeit zu sein Wenig geeignete Werkzeuge für eine weite interne Kmmunikatin In den Gesprächen mit der Leitung auf der Zwischenstufe haben unsere Gesprächspartner darauf hingewiesen, dass "die Aussicht auf die Strategie nicht immer klar ist" und dass "nicht immer eine Verbindung mit der Basis besteht". "Zuviel Intellekt und vielleicht ein Mangel an Traum". Das GNW hatte gewünscht, seine Bezeichnung vn "Netz" in "Spital" zu ändern, um seiner Realität als Spital besser gerecht zu werden und "gegen das Bild einer kalten und unpersönlichen Megastruktur anzukämpfen". Abgesehen vn der Verstärkung der spitalsbezgenen Kultur, die später angesprchen werden wird, haben wir den Eindruck, dass es vn Interesse wäre, die Nachrichten zu vereinfachen. Auf Grund der extremen Frmalisierung aller internen Vrgänge eignen sich die verwendeten Werkzeuge relativ schlecht für eine im ganzen Unternehmen verständliche weitgespannte Kmmunikatin, die in der Lage wäre, das Persnal zu begeistern, das auf dem Gebiet der Pflege, im Bereich des "Menschlichen", arbeitet. 160

161 6.2.3 Die strategische Leitung Die Organe, die die strategische Leitung beinhalten, sind der Verwaltungsrat und die Generaldirektin swie die Leitungen der Spitalzentren. Der Verwaltungsrat besteht aus 7 vm Staatsrat bezeichneten Mitgliedern, mit Ausschlusskriterien (Verwalter, Direktren, Ärzte und Persnal der Unternehmen und sanitären Einrichtungen, aus denen sich das GNW zusammensetzt, Staatsbeamten, Persnen in Interessenknflikt in einem Alter vn 70 Jahren der mehr bei ihrer Ernennung), aber hne andere Vertretungskriterien als reginale und hne genaue Auflagen : der Staatsrat "achtet auf eine ausgeglichene Verteilung zwischen den Reginen". Das Gesetz definiert in seinem Paragraphen 34 seine unabdingbaren Kmpetenzen. Seine Organisatin ist in einer internen Regelung definiert. Des weiteren hat der Verwaltungsrat vr kurzem drei ständige Ausschüsse geschaffen : Strategie und Investitin (Orientierungen, Zielsetzungen, Investitinen und strategische Kntrlle) Organisatin, Ernennungen und Abberufungen, Entlhnung (Ernennung und Abberufung der Mitglieder der Direktin, Organisatin der Direktin, Abtretungen vn Zuständigkeiten, Persnalpliltik) Audits und Risiken (interne Audits, Verwaltung der Risiken, internes Kntrllsystem ; Abschluss der Knten) Jeder ständige Ausschuss besteht aus 2 bis 3 Mitgliedern, deren Aufgabe es ist, die vm Verwaltungsrat der vn der Direktin übermittelten Akten zu analysieren und Vrschläge zur Unterbreitung vr dem Verwaltungsrat vrzubereiten. Die Generaldirektin des GNW "gewährleistet die peratinelle Verwaltung des GNW in Übereinstimmung mit dem vm Verwaltungsrat erstellten Lastenheft. Die Leitungen der Spitalzentren "hängen vn der Generaldirektin des GNW ab. Sie erledigen die Aufgaben, die ihnen vn der Generaldirektin des GNW übertragen werden." Analyse der strategischen Leitung Eng verbunden mit der Frage des Statuts und der Selbständigkeit des GNW ist diejenige der jeweiligen Verantwrtlichkeiten des Verwaltungsrats und der Generaldirektin, der eine grsse Bedeutung in der Querverbindung zukmmt. In einer Vrrichtung "unter hher Überwachung", die über eine sehr begrenzte Autnmie verfügt, verfügen das GNW und insbesndere sein Verwaltungsrat über eine sehr schwache "strategische" Macht. Die Strategie verlangt zwei Bedingungen : Selbständigkeit und Knkurrenz, die augenblicklich nicht vrhanden sind. 161

162 Wenn der Verwaltungsrat auch nicht über eine echte Macht zu strategischer Leitung verfügt, s verleihen ihm die Texte jedch Zuständigkeiten, die weit über das hinausgehen, was in der Verantwrtung des Generaldirektrs liegen müsste. Zu den unabdingbaren Zuständigkeiten des Verwaltungsrats gehören, über die Ernennung mit der vrherigen Zustimmung des Staatsrates des Generaldirektrs hinaus, für den er das Lastenheft festlegt, die Ernennung der anderen Mitglieder der Generaldirektin und der Direktinen der Spitalzentren, für die er die Lastenhefte erstellt, aber auch die Annahme der erfrderlichen internen Regelungen, die Definitin der Zusammensetzung, der Organisatin und der Betriebsweise der Generaldirektin und der Direktinen der Spitalzentren swie die Übertragung vn Zuständigkeiten auf den verschiedenen Ebenen des GNW. Diese letzteren Bestimmungen beziehen sich ganz klar auf die Verwaltung und nicht auf die Leitung der die Kntrlle. Es bliegt dem Generaldirektr, der vr dem Verwaltungsrat verantwrtlich ist, seine Mitarbeiter zu wählen und die Betriebsweise zu rganisieren, nach der ihre Beziehungen geregelt werden. Diese "Entqualifizierung" der Kmpetenzen der Generaldirektin läuft stufenweise innerhalb der Organisatin abwärts und kmmt an gut strukturierten Spitalzentren zum Anstss, die sich unter der Autrität der Generaldirektin befinden und sie damit ganz streng auf "strategische" Funktinen begrenzen, während ihr einzig mögliches Aktinsfeld dem ursprünglichen Text entspricht : "die Betriebs-Verwaltung" in einem sehr engen Rahmen zu gewährleisten, da keine Aktinsmöglichkeit auf die Mitarbeiter der auf die Organisatin möglich ist. Aus den Antwrten der leitenden Angestellten der Spitalzentren auf die vn den Auditren gestellte Frage "Was ist das Netz?" lassen sich drei Hauptlinien erkennen : Przesses. Das Instrument für den Einsatz der kantnalen Planifizierung, Eine Unternehmenslgik, Eine "als Netz fungierende" Oberstruktur durch ein gemeinsames Erlernen des Als allererstes ist zu unterstreichen, dass das Netz vn keinem der angetrffenen Gesprächspartner in Frage gestellt wird. Der in gewissen Bereichen eingetragene Mehrwert wird als slcher anerkannt, swhl innerhalb des GNW als auch bei allen angetrffenen ausserhalb stehenden Persnen. Als Erinnerung dürfen wird auf die Tatsache zurückkmmen, dass im Rahmen des Audits mehr als 210 Persnen befragt wurden und dass es sich swhl um dem GNW günstig gegenüberstehende Persnen als auch um Gegner desselben gehandelt hat. Dieser Punkt wird in den methdlgischen Anhängen weiter entwickelt. Die am häufigsten angetrffenen Ausdrücke sind die flgenden : "Gemeinsame strategische Sicht", "Gemeinsame Leitlinien", "gemeinsame verwaltungstechnische Plattfrm", "Stufenweise Wirtschaftlichkeit", "Tarifverhandlungen", "Einkaufszentrale", "Kritische Masse", Zentralisierte Kassenverwaltung", "Mehrwerte im bimedizinischen Bereich", "Infrmatinssystem". Dieser Punkt scheint uns wesentlich, um zu verstehen, wraus sich die Übereinstimmung innerhalb des GNW ergibt. In dem beschriebenen eingeschränkten Rahmen hat sich die Generaldirektin zunächst mit der Bildung dieser neuen Einheit befasst, hne zu versuchen, die Gesamtheit zu zentralisieren, 162

163 aber eine grössere Anzahl vn Arbeitsgruppen eingesetzt. Dieser Punkt wird vn den leitenden Persnen in der Zwischenstufe sehr geschätzt, und zwar insbesndere : "Austausch, Teilung vn Erfahrungen", "Weitergabe vn knw-hw", "Gemeinsame Arbeit an knkreten Prjekten", "Die Überlegung über die Strategie hat es ermöglicht, sich besser kennenzulernen und gemeinsam zu arbeiten" Auch wenn einige Kritiken vrgebracht werden : "Man will zuviele Dinge auf einmal verstehen", "Man geht nicht bis zum Ende" Eine Übersicht über die Prjekte vn Juli 2010 erwähnt 32 Prjekte unterschiedlicher Bedeutung, die alle einen der mehrere Verantwrtliche und die Mitglieder des COPIL beinhalten (Leitung, Betreuung durch Ärzte, Betreuung durch Krankenpfleger, Arbeitskräfte, Finanzen, Qualitätssicherung, Kmmunikatin, Infrmatinssystem usw.), vn denen etwa 20 im Laufen sind. Man kann vn einem Management durch die Przesse sprechen, mit seinen starken und seinen schwachen Punkten. In der Tat besteht die Gefahr eines Managements durch die Przesse, das auf keinen wirklich strategischen Ausrichtungen beruht, darin, vn den tatsächlich wichtigen Punkten Abstand zu nehmen, sich selbst zu nähren und zu stark auf sich selbst knzentriert zu sein und den Akzent auf die Qualität des Przesses zu setzen, der zum Ergebnis führt sttatt sich auf das Ergebnis selbst zu knzentrieren. Man kann nur empfehlen, für alle Themen den grundlegenden Vrrang der Frm zuzurdnen. Diese Frage verweist auf diejenige des Platzes der Ärzte im Rahmen der Einrichtung. Die Strategie eines Spitals, sein grundlegender Beruf ist als allererstes die Pflege, dann die Pflege und dann nch einmal die Pflege.... Der Rest ist nur eine Unterlage im Dienst dieser Zielsetzung. 6.3 Beschreibung und Analyse der Organisatin der Ärzte und des Pflegepersnal des GNW Die Organisatin der Pflegeberufe Die Direktin der Pflegedienste ist rganisiert und umfasst einen Direktr der Pflegedienste und der medizinisch-technischen Dienste auf der Ebene der Generaldirektin, in funktineller Verbindung mit den Direktren der Pflegezentren, die unter der hierarchischen Autrität des Direktrs ihres Zentrums stehen. Die Organisatin der Pflege scheint in den Genuss der Zusammenlegung der Unternehmen in einem Netz gekmmen zu sein, mit einer grssen Anzahl vn Querverbindungs-Prjekten und Initiativen, die es ermöglicht haben, gewisse Praktiken zu harmnisieren, die Grenzen zwischen den Anstalten zu öffnen und interessante Neuerungen einzubringen. Es bleibt nch viel zu tun (insbesndere auf dem Bereich der Altenpflege), aber die Wege sind gezeichnet und scheinen dem medizinischen Bereich vranzugehen. Die Kmmunikatin zwischen den Direktren der Pflegedienste ist peratinnel : Man rganisiert Überlegungstage swie zweimal im Mnat Sitzungen mit Beziehungen, die auf Vertrauen zu beruhen scheinen "Die gleiche Sicht zwischen den Direktren der Pflegedienste, viel Vertrauen und Respekt unter uns". An den Sitzungen der Direktin nehmen regelmässig die Direktren der Pflegedienste und der medizinisch-technischen Dienste teil. 163

164 Die Przesse werden förmlich gestaltet : Charta für die Pflegedienste, jährliche Zielsetzungen, Organigramme, Lastenheft der Funktinen einschliesslich der medizinisch-technischen, Erhebung der Leistungen des Pflegepersnal (2011 Übergang in LEP 3). Seit zwei Jahren gibt es in den Einheiten die Funktin des Klinik-Pflegepersnals swie diejenige eines Verantwrtlichen für die Entwicklung der Pflegedienste und die Schulung, die in Querverbindung mit dem spezialisierten Pflegepersnal der Kliniken des Departements zusammenarbeiten. Es werden Prjekte für Pflegedienste entwickelt, und die Zentren wissen es zu schätzen, dass jedes nach seinem Rhythmus und seinen vrrangigen Zielen, aber auch nach seiner eigenen Geschichte, seiner eigenen Grösse und seiner eigenen Kultur vranschreitet : Das "skill and grademix", das das gewünschte Gleichgewicht zwischen den beruflichen Kmpetenzen (skill) und den Schulungsebenen (grade) innerhalb der Pflegeteams bezeichnet und ebenfalls darauf abzielt, neue Berufssparten aufzunehmen und dem Mangel an Pflegepersnal vrzugreifen. Das Handbuch für vllständige Pflege (ein verantwrtlicher Pfleger pr Patient) mit Pilteinheiten (3 Pilteinheiten in Oberwallis, 2 im CHC und 4 im CHCVs). Es sind zwei Indikatren für Schürfungen und Stürze eingerichtet wrden. Das Spitalzentrum Oberwallis hat ein spezifisches Prjekt für die Behandlung vn Wunden entwickelt. Des weiteren wird eine Erhebung (SOAS), die es ermöglicht, Unfreundlichkeiten, Aggressivität und Gewalttätigkeit zu bearbeiten, in die Psychiatriedienste und anschliessend in die smatischen Ntdienste aufgenmmen. Seit der Refrm des Schulungssystems des Pflegepersnals in der Schweiz gibt es für das Pflegepersnal zwei Schulungen, eine sekundäre und eine tertiäre. Der Einsatz der Integrierung der neuen Sekundärschulungen (Assistentinnen für Pflege und gemeinschaftliche Gesundheit) ermöglicht es, die auf den Mangel an Pflegepersnal zurückzuführenden Anfrderungen zu erleichtern. Diese Integrierung scheint im GNW prgressiv zum Einsatz gebracht zu werden, dem es ebenfalls gelungen ist, das Verschwinden des Status der Krankenschwester-Assistentin krrekt zu verwalten Die medizinische Organisatin Die Ärztekörperschaft 2009 zählt das GNW einschliesslich des HDC einen Gegenwert vn 435 vllbeschäftigten Mitarbeitern (EPT), das heisst etwas mehr als 13 % der Gesamtbelegschaft. Man macht einen Unterscheid zwischen den leitenden Ärzten und den anderen Kategrien vn Ärzten (Chefärzte der Kliniken und Assistenz- Ärzte). Unter leitenden Ärzten versteht man : die Chefärzte und die stellvertretenden Chef-Ärzte, die stellvertretenden Ärzte, die zugelassenen Ärzte und die knsultierenden Ärzte. Die Verträge sind individuell und unterstehen dem Privatrecht unterzeichnete Direktiven legen die Entlhnungen der Ärzte fest. Für die leitenden Ärzte muss bei den Dienststellen der öffentlichen Gesundheit eine Genehmigung zur Einstellung beantragt werden und zwar bezüglich der Planung (Mandat) und bezüglich der Finanzierung (Subventin). Der für die leitenden Ärzte aufgewandte Gesamt-Lhnbetrag darf nicht mehr als 14 % des Gesamtbudgets betragen. Dieses Verfahren wird ft als einschränkend beschrieben 164

165 und beinhaltet das Risik, dass man an interessanten Einstellungsmöglichkeiten vrübergeht, da keine hinreichende Reaktivität besteht. Die prgressive Einrichtung vn Kllabratins-Gesprächen betrifft ebenfalls die Ärzte (Bewertung der Qualität ihrer Arbeit, Erreichen der Zielsetzungen, zukünftige Zielsetzungen). Medizinische Direktin und medizinische Leitung Der medizinische Direktr de GNW : gewährleistet die medizinische Direktin des Spitals Wallis, nimmt an der Erarbeitung und dem Einsatz auf medizinischem Gebiet der vm Staatsrat beschlssenen Spital-Planung teil, leitet und setzt in Zusammenarbeit mit den medizinischen Leitern der Spitalzentren die vn der Abteilung für Öffentliche Gesundheit, dem Verwaltungsrat und den Universitäten definierten Strategien um, nimmt in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern, insbesndere mit den Leitern der Spitalzentren an der Definitin der mittelfristigen und langfristigen medizinischen Strategien für das Spital Wallis teil. Es gibt kein eingerichtetes Organ für Befragung bzw. Abstimmung des medizinischen Bestandteils im Inneren des GNW. Die Sitzungen der erweiterten Direktin umfassen nur die medizinischen Leiter vn Anstalten (ZIWS und CHC) und befassen sich nur wenig mit medizinischen Fragen, aus Mangel an Zeit am Ende der Tagesrdnung. Der Einsatz der Departements 165

166 Chirurgie: chirugie Médecine interne : Interne Medizin Gériatrie : Altenpflege Gynéc-bstétrique : Gynäkligie Geburtshilfe Médecine intensive : Intensiv-Medizin Pédiatrie : Kinderpflege Urgences : Urgencies : Ntdienste Anesthesia et reanimatin : Anästhesie und Wiederbelegung Imagerie : Bilderdienste Diagramme und intern Psychiaitre : Psychiatrie Radilgie : Röntgentechnik Anästhesie und Intensiv-Pflege Département transversal : nclgie / en cur gynéclgie : Querlaufende Abteilung Onklgie / im Aufbau Gynäklgie Service = Abteilung Seit 2004 werden die Abteilungen nach und nach aufgebaut. Sieben Abteilungen sind an das SZO angeschlssen (sechs im Jahre 2011), zehn an das CHCVs und zwei an das CHC. Die im Rahmen eines internen Wettbewerbs bestimmten Abteilungsleiter werden für ein Mandat vn drei Jahren ernannt. Sie verfügen über keine Beauftragung für die Verwaltung und über kein Anrecht an Beteiligung. Trtzdem sind die Budgets und die Belegschaften Gegenstand eines Austauschs zwischen den Leitungen und den Abteilungen, denen ebenfalls qualitative Zielsetzungen vrgegeben werden können (zum Beispiel : eine neue auf den Kunden im SZO ausgerichtete Kultur). Nur eine der die drei Anstalten querverbindenden Abteilungen hat befragt werden können : es handelt sich um die Onklgie. Eine Arbeit bezüglich der Gynäklgie ist im Laufen, scheint aber nur mit Schwierigkeiten zum Abschluss gebracht werden zu können. Analyse Vr der Einrichtung des GNW gab es Ärzte-Kllegien als repräsentative Instanz im Rahmen der Direktinsausschüsse jedes der Walliser Spitäle, mit einer beratenden Rlle, deren Zweck es war, die finanziellen Interessen der Ärzte und die Ethik zu verteidigen swie eine Meinung zu den Ernennungen der Ärzte abzugeben haben Oberwallis und das Spital Chablais diese Einrichtung beibehalten, was für das CHCVs nicht der Fall war. Diese Kllegien haben eine Erinnerung an mehr plitische der gewerkschaftliche als technische Instanzen hinterlassen und machen es schwierig, die Unterscheidungen zu finden, die zwischen der Vertretung der "Berufe" (Gewerkschaften der Ärzte) und der Vertretung / Beteiligung der Ärzte am Betrieb und an der Verwaltung der Einrichtung gemacht werden müssen. Für den ersten Punkt verteidigt die CIH (Kmmissin der Interessen der Spitalbeschäftigten), ein Organ der SMV (Ärzte-Gesellschaft Wallis) die Interessen der Spitalärzte. In der Vergangenheit bestand diese CIH aus den Vrsitzenden der Kllegien der verschiedenen Walliser Spitäler, wbei diese Kllegien in Spital-Gruppen im Rahmen der Ärzte-Gesellschaft Wallis zusammengefasst waren. 166

167 Für den zweiten Punkt sieht die eingesetzte Organisatin Instanzen vr, die die Ärzte vertreten : es handelt sich um die Departementsräte, aber im Rahmen jedes Spitalzentrums und nicht auf der Ebene der Einrichtung GNW. Für jedes Zentrum werden smit Sitzungen zwischen Leitung / medizinischer Leitung / Abteilungsleitern rganisiert. Die medizinische Krdinatin wird im wesentlichen auf bilateraler Ebene behandelt : medizinischer Leiter / Abteilungsleiter und hängt vn der Grösse der Abteilung ab. Auf der Ebene der medizinischen Leiter herrscht eine einheitliche Meinung über die Feststellung eines Mangels an Kmmunikatin zwischen ihnen, über das Interesse einer frmalisierten und krdinierten Arbeit zwischen den Zentren über die medizinischen Direktren, hne Erhöhung der Anzahl Instanzen. Andererseits ist auf die Frage "Hat es einen Sinn, eine Instanz zur Vertretung der Ärzte für das GNW zu rganisieren?" die Antwrt der medizinischen Leiter negativ. Wir haben trtzdem den Eindruck, dass es für die medizinische Leitung besser wäre, wenn sie demkratischer wäre und dass ihr eine Instanz für Befragung und Abstimmung des medizinischen Bestandteils in der Direktin des GNW fehlt, insbesndere bezüglich der Themen im Zusammenhang mit der vrherschauenden Verwaltung der medizinischen Arbeitskräfte und Hilfsquellen swie der Regelung der medizinischen Beziehungen wie für ein medizinisches Prjekt. Die individuellen Gespräche mit den Spitalärzten haben uns in dieser Empfehlung unterstützt. Ausserdem zeigt dies ein Auszug aus der synthetischen Aufzeichnung der individuellen Gespräche 7, die wir im Oktber 2010 mit etwa vierzig Ärzten geführt haben : "Um wirksam zu werden, braucht die Leitung des Spitals Wallis eine genaue Regelung, die ihr augenblicklich fehlt 8, insbesndere im Hinblick auf die flgenden Punkte : Die Beziehungen zwischen den Abteilungen und den Leitungen Die Beziehungen zwischen den Abteilungen Dienststellen Einheiten "task frces" Die Vertretung des Ärztepersnals. Über die grundeigene Bedeutung dieser Fragen für den guten Betrieb im Allgemeinen und die Pflege und die medizinische Prgrammierung hinaus ist ebenfalls zu unterstreichen, wie wichtig es ist, die Untersuchung der medizinischen Leitung zu vertiefen, um die Knflikte zu vermindern und ihnen vrzubeugen." 7 Der vllständige Text dieses Verbatim ist im FHF Archiv vrhanden 8 Die zahlreichen hierarchischen Vermischungen, die Dreiecksstruktur der Entscheidungen und das Fehlen vn Befragungen und Abstimmungen mit den an Ort und Stelle Tätigen und den Entscheidungsfindern des Mittelfelds (Abteilungsleiter zum Beispiel) stellen ein erhebliches Handicap für das GNW und seine Bestandteile dar Lösungsmöglichkeiten für die Entwicklung der verwaltungstechnischen und medizinischen Organisatin Eine Feststellung : das GNW ist kein Träger einer "Spitalkultur" Wie bereits gesehen stellt das GNW für die angetrffenen Gesprächspartner ausserhalb der Generaldirektin insbesndere drei Dinge dar : Das Instrument zur Umsetzung der kantnalen Planifizierung, Eine Unternehmenslgik, 167

168 bildet". Eine Superstruktur, die durch die gemeinsame Erlernung des Przesses "ein Netz Es ist schwierig, hieraus eine Kultur werden zu lassen, und das Niveau der Identifizierung seitens der Ärzte und der Pflegekräfte bleibt gering. Die Änderung des Namens ist nicht ausreichend : es wird dringend, eine mehr auf das "Spital" gerichtete Kultur zu übermitteln. Diese Feststellung kmmt in mehreren Einzelelementen zum Ausdruck, die jedch insfern vn Bedeutung sind, als sie sich auf die externe Kmmunikatin des GNW beziehen. Der Verwaltungsbericht 2009 beginnt mit dem "Wrt des Präsidenten des Verwaltungsrates", geflgt vm "Wrt des Generaldirekrs". Nichts seitens des medizinischen Leiters, was für uns bei einem Spital dieser Grösse unverständlich ist, aber deutlich erkennen lässt, welche Bedeutung man den Ärzten in diesem "Spital-Unternehmen" zumisst. In einer sehr nahen Zukunft ist jedch zu überprüfen, b sie, wenn ihnen eine echte Stelllung angebten wird, tatsächlich bereit sind, diese anzunehmen. Ausserdem muss man, immer nch im Verwaltungsbericht 2009 bis zum Kapitel 4 warten, bis das Thema der medizinischen Dienstleistungen und der Pflege angesprchen wird. Wenn der Leser im Website des GNW auf "Spital Wallis in Ziffern" drückt, erwartet er Infrmatinen über die Tätigkeit ; in Wirklichkeit handelt es sich jedch nur um die Belegschaft nach Kategrien, was für das grsse Publikum kein besnderes Interesse darstellt. Wir empfehlen daher, die Stellung des medizinischen Bereichs als Institutin rasch und in weitem Masse zu verstärken und parallel hierzu den Anteil der verwaltungstechnischen Hierarchie zu erleichtern, was für diesen letzten Punkt je nach dem gewünschten Grad der Integrierung und der Differenzierung nach zwei Lösungsmöglichkeiten geschehen kann Verstärkung des Bereichs der Ärzte und des medizinischen Bereichs als Institutin In den Instanzen des Spitals Schn jetzt erscheint ganz klar eine Prirität : die Zuständigkeiten des Verwaltungsrats müssen an das augenblickliche Umfeld der Gesundheit in der Schweiz und in Wallis angepasst werden. In der Tat nähert sich die Verwaltung der Pflege-Institutinen immer stärker den Regeln für die Verwaltung eines Unternehmens an, und die strategische Vrgehensweise übernimmt die Begriffe Marktanteile, Wirtschaftlichkeit, Business-Pläne, interne Kntrlle der Wirksamkeit der Organisatinen. Es ist daher wichtig, dass man nicht die Abmessung "Qualität der Dienstleistungen" vergisst, die die allerwichtigste ist und hne die es keine zufriedene Kundschaft gibt... der auch überhaupt keine Kundschaft, jedenfalls für die prgrammierten Aufnahmen. Um eine derartige Plitik auf der internen Ebene der Pflege-Anstalten, zu denen das augenblickliche GNW gehört, durchzuführen, muss die vrhandene Instanz für Entscheidungsfindungen weiter entwickelt und gleichzeitig eine Art der Entscheidungsfindung und eine Art der allgemeinen Leitung eingerichtet werden, die stärker mit den auf medizinischem Gebiet und im Pflegedienst Beteiligten des Spitals "verbunden" sind. Hierzu ist als gleichzeitig eine Entwicklung des Verwaltungsrats und die Einrichtung einer Instanz für Befragung und Bemerkungen seitens der Ärzte und des Pflegepersnals erfrderlich. 168

169 Eine Entwicklung des Verwaltungsrats : Im augenblicklichen Umfeld der Mdalitäten für die Verwaltung, wie sie auf der schweizerischen Bundesebene festgelegt sind, muss der Verwaltungsrat des GNW ein unabhängiges und tatsächlich Entscheidungen treffendes Organ werden, das auf diese Weise die Unabhängigkeit des Spitals gegenüber dem Staat klarstellt. Damit wird dieses Organ hne jeglichen Zweifel als strategische Schnittstelle zwischen der plitischen Ebene (Staatsrat, DSSP) und der Generaldirektin (Umsetzung der vm Verwaltungsrat definierten internen Strategie) liegen. Um diese Entwicklung wirksam begleiten zu können, müssen sich die Kmpetenzen des Verwaltungsrats auf flgende Punkte knzentrieren : die Strategie des Spitals, die Überwachung seiner internen Verwaltung, seiner internen Leitung und seiner internen Organisatin, ihrer Einhaltung der grssen finanziellen Gleichgewichte und der Zuteilung der Ergebnisse. Der Verwaltungsrat muss ebenfalls seinen Generaldirektr ernennen, gewiss in Abstimmung mit der Aufsichtsinstanz (Stellungnahme), aber trtzdem mit einer gewissen Entscheidungsspanne, über die er seit kurzem dank der letzten Versin des LEIS (März 2011) verfügt, und die in diesem Zusammenhang eine unbestreitbare Entwicklung darstellt. Es wird den Anwendungs-Texten bliegen, die Aufgabe des Verwaltungsrgans zu verstärken. Seine Zusammensetzung muss mit der Zielsetzung dieses neu gestalteten Verwaltungsrats in Einstimmigkeit laufen. Ohne vn der beruflichen Schulung seiner Mitglieder zu sprechen, kann die Zusammensetzung des Verwaltungsrats nicht mehr nur allein auf einem hauptsächlich gebietsbezgenen der plitisch gestalteten Gleichgewicht beruhen, das wenn es bei der Einrichtung des GNW unerlässlich war, heute keinen Zusammenhang mehr hat mit den augenblicklichen Anfrderungen weder des Gesundheitssystems nch derjenigen, denen das GNW gerecht werden muss. Wir schlagen daher eine Zusammensetzung aus entscheidungsbefugten Mitgliedern vr, die die flgenden Vertretungen umfassen sllte : Einen gewählten Vertreter jeder der drei Gegenden, einen Benutzer (aus eingerichteten Vereinen stammend), einen auf dem Gebiet der Gesundheits-Wirtschaft anerkannten Spezialisten (ausserhalb vn Wallis), zwei gewählte Vertreter der Ärzteschaft des Spitals Wallis aus dem Beratenden Medizinischen Ausschuss der Einrichtung (siehe weiter unten), einen unter den nebenmedizinischen Mitarbeitern gewählten Vertreter, einen Vertreter der beruflich Tätigen des privaten Bereichs. Es ist wichtig, dass unabhängig vn der reginalen Vertretung eine sprachliche Vertretung gewährleistet ist, die im Zusammenhang mit dem kulturellen Gleichgewicht des Kantns steht. Wie sich erkennen lässt, schlagen wir eine geringe Erhöhung der Anzahl Mitglieder des Verwaltungsrats vr, der im Endzustand vn 7 auf 9 beschlussfähige Verwaltungsratsmitglieder angehben wird. Sein Präsident, der unter den Mitgliedern gewählt wird, die keine Mitarbeiter des GNW sind, wird für 4 Jahre eingesetzt. Für die spezifische Betrachtung einiger Fragen, die im Rahmen der Strategie des GNW auf ein tatsächliches Ech stssen, empfehlen wir die Anwesenheit vn zwei qualifizierten Persönlichkeiten, insbesndere auf den Gebieten der klinischen Frschung und der Gesundheitsstrategie. Diese Persönlichkeiten nehmen mit beratender Stimme an den Sitzungen des Verwaltungsrats teil. Selbstverständlich nimmt der Generaldirektr an den Sitzungen teil, hne jedch stimmberechtigt zu sein, um die Sitzungen vrzubereiten, die Diskussin zu leiten und alle für die Sitzung erfrderlichen technischen Elemente beizustellen. In diesem Rahmen kann er Mitglieder des Direktinsausschusses 169

170 heranziehen, die er für die Vrstellung der in der Sitzung des Verwaltungsrats diskutierten Punkte für dienlich hält. Die Schaffung eines Beratenden Medizinischen Ausschusses der Einrichtung : Die Beteiligung der tätigen Ärzte und des tätigen Pflegepersnals an dem Przess zur Entscheidungsfindung scheint schwerlich zu umgehen zu sein, wenn man den spezifischen Tätigkeiten des Spitals und der Ntwendigkeit Rechnung trägt, eine Gesamtleistung zu erzielen, die nur über die Zusammenführung des medizinischen Bereichs und der Verwaltungstätigkeit erreicht werden kann. Auf der Ebene der juristischen Einheit und nicht für jedes Zentrum einzeln empfehlen wir die Einrichtung eines beratenden medizinischen Ausschusses für die Anstalt. Dieser Ausschuss, der der bevrzugte Ort sein sll, an dem sich die Ärzte und das Pflegepersnal zu den Themen Strategie und Qualität ausdrücken können, umfasst unter allen Ärzten und Apthekern der Anstalt gewählte Mitglieder, mit einer Vertretung der Leiter der Abteilungen und der Dienststellen, aber auch derjenigen Ärzte, die keine leitenden Angestellten sind. Für die Vertretung des Pflegepersnals nimmt der Direktr der Pflegeeinheit an den Diskussinen dieses beratenden medizinischen Ausschusses teil. Die Zuständigkeiten dieses Ausschusses kmmen in flgender Frm zum Tragen : - Eine Beteiligung an der strategischen Definitin und der Betreuung der medizinischen Plitik (Erarbeitung eines medizinischen Prjekts), - Eine Beteiligung an der Definitin und der Betreuung des Qualitäts-Managements (Erarbeitung eines Qualitätsprjekts), - Eine Beteiligung und eine Betreuung der Verwaltung des verfügbaren Persnals für Ärzte und Pflegepersnal (Erarbeitung eines Prjekts für den Pflegedienst und eines szialen Prjekts), und - Eine Beteiligung und eine Betreuung der Investin auf dem Gebiet der Neustrukturierungen der der neuen Immbilien-Investitinen und insbesndere des Erwerbs vn bimedizinischem Material. Dieser Ausschuss ist auch am Verwaltungsrat beteiligt, und zwar über die Teilnahme vn zweien seiner Mitglieder (ein Departementsleiter und ein Nicht-Leiter zum Beispiel), die vn ihm ausgewählt wrden sind. Der Vrsitzende dieses medizinischen Ausschusses wird für einen Zeitraum vn 4 Jahren unter seinen Mitgliedern gewählt. Erarbeitung eines medizinischen Prjekts Das medizinische Prjekt ist nicht die vm Staat aufgegebene Planifizierung, und die Planifizierung kann nicht allein das medizinische Prjekt des GNW darstellen. Ein echtes medizinisches Prjekt muss die Grundlage der Strategie des Spitals darstellen, an erster Stelle vr der technischen Struktur stehen und ihre Rlle vll und ganz berhalb (Initiativen, Prjekte, Vrhernahme) und unterhalb (Durchführung, Entwicklung, Anpassung) der kantnalen Planifizierung swie gegenüber den anderen Spital-Institutinen ausserhalb des Kantns spielen. 170

171 Vertragliche Abschlüsse mit den Abteilungen Die Entwicklung der querlaufenden Strukturen und die Organisatin der Pflege um den Patienten herum erfrdern eine Überlegung über die Art und Weise der vm GNW gewünschten Unterteilung in Abteilungen. Diese Organisatin erfrdert eine Krdinierung der verschiedenen Abteilungen durch die Entwicklung vn querlaufenden Strukturen swie eine innere Bindung und eine Zusammenarbeit seitens der betrffenen Ärzte. Die Generaldirektin muss die Öffnung der Abteilungen begünstigen, die augenblicklich eine Tendenz zeigen, zum Nachteil der allgemeinen Organisatins-Ziele spezifische Ziele zu verflgen. Sie muss darauf achten, dass die querlaufenden Prjekte beibehalten werden, die nicht vn den Abteilungen "getragen" werden. Diese Vrgehensweise erfrdert ebenfalls eine neue Knzeptin der Hierarchie, deren Aufgabe es ist, die verschiedenen Ebenen durch eine ständige Verhandlung besser zu umreissen und die innere Bindung der Teams zu gewährleisten. Die Auditren vn SPH Cnseil sind der Ansicht, dass : es vrteilhaft wäre, die Anzahl Abteilungen zu vermindern, die Einrichtung vn querlaufenden medizinischen Abteilungen für den gesamten Kantn ein Endziel darstellen sllte, da sie für die Entwicklung eines einheitlichen Spitals Wallis eine bedeutende Rlle und ein erhebliches Interesse darstellt, auch wenn dieses Ziel heute als nicht vrrangig und unmöglich zu erreichen angesehen wird. Wenn diese Zielsetzung vrrangig wird, werden vrbereitende Vrstufen unerlässlich sein. Die Abteilungen können medizinisch-wirtschaftliche Steuer-Einheiten bilden und zur Entwicklung eines internen Vertragswesens im GNW auf der Grundlage vn Zielsetzungen führen, die sich auf die Qualität der medizinischen Dienstleistungen, auf die bezifferten und geschätzten Tätigkeitsvlumen und eine Abtretung vn Mitteln beziehen, wbei der gesamte Bereich vn Mdalitäten für eine Interessenbeteiligung begleitet sein kann. Verstärkung der Bindung mit den in der privaten Berufsausübung installierten Ärzten Diese Verbindungen stellen keine strategische Achse des GNW dar, trtz einer lbenden Rede zu diesem Thema. In Wallis wie auch überall wanders ist die erste Persn, die für ein Spital der eine Klinik überzeugt werden muss, der behandelnde Arzt der privaten Berufsausübung. Schwierige Beziehungen mit verschiedenen spezialisierten Ärzten, die fallweise im Spital arbeiten, haben bestätigt, dass sich das GNW in einer Stellung befindet, die dieser Annäherung aus "kulturellen" Gründen abgeneigt ist. Die Aufgabe der Allgemeinen Ärzte als Verschreibender ist und bleibt unumgänglich. Das GNW kann es sich nicht erlauben, eine echte Investitin zu dieser Frage länger hinauszuschieben. Aus diesem Grund schlagen wir eine Vertretung der in der privaten Berufsausübung installierten Ärzte im Verwaltungsrat des GNW vr. 171

172 Neurganisatin der Dentlgie- und Disziplinar-Strukturen für die Ärzte und das nebenmedizinische Persnal Die Diskussinen zwischen den Ärzten des GNW über die Prbleme im Zusammenhang mit der Qualität, die in den letzten Mnaten auf breiter Ebene vn den Medien behandelt wrden sind, lassen zu der Annahme neigen, dass eine Instanz zur Regelung der Fragen im Zusammenhang mit der Dentlgie identifiziert werden müsste. Es ist richtig, dass es bereits mehrere Organismen gibt : die Medizinische Gesellschaft des Wallis der das Ärzte-Kllegium des GNW, um nur diese zu nennen. Man bemerkt jedch, dass dieses für das Spital spezifische Ärzte-Kllegium seit mehreren Jahren ruht (ausser im SZO und im CHC) und dass ausserdem sein halb gewerkschaftlicher und halb berufsgebundener Ruf es ihm nicht ermöglicht, diese Art vn Prblemen hne Zweideutigkeit anzugehen. Gleich wie dem auch sein mag, muss man zugeben, dass sich kein Berufs-Organismus auf dem Gebiet der Gesundheit für die Fragen der Dentlgie interessiert zu haben scheint, die auf dem Gebiet dessen liegen, was als "die Angelegenheit Saviz Bettschart" bezeichnet wird. Auf einer anderen Ebene scheint es wichtig, dass die eventuellen Disziplinarflgen im Zusammenhang mit medizinischen Fragen vn einer geeigneten Disziplinarkmmissin bearbeitet werden können, die im wesentlichen aus Kllegen bestehen sllte. Unsere Schlussflgerung scheint ebenfalls für die Fragen der nebenmedizinischen Berufszweige gültig zu sein, gleich b sie Angestellte der Angehörige des privaten Bereichs sind. Ausgehend vm vrhandenen Bestand der Gesellschaften, der Vereine der der Kmmissin wird daher die Organisatin einer Dentlgie- und Disziplinar-Kntrlle der Ärzte und des nebenmedizinischen Persnals auf der Grundlage der vrhandenen Strukturen vrgeschlagen. Unsere Empfehlung würde sich flgendermassen zusammenfassen lassen : - eine medizinische Dentlgie- und Disziplinar-Struktur unter dem Vrsitz eines Richters der eines Anwalts, im Rahmen der Allgemeinen Gesundheits-Direktin, mit einer Beteiligung vn gewählten Vertretern der Ärzte des Kantns (vn allen Ärzten in Wallis ausschliesslich für die Ausübung dieser Funktin gewählt) und vn ausserhalb vn Wallis der sgar im Ausland bezeichneten "Weisen". - eine nebenmedizinische Dentlgie- und Disziplinar-Struktur unter dem Vrsitz eines Richters der eines Anwalts, im Rahmen der Allgemeinen Gesundheits-Direktin, mit einer Beteiligung vn gewählten Vertretern der Krankenpfleger und der Krankenschwestern des Kantns (vn allen Krankenpflegern und Krankenschwestern in Wallis ausschliesslich für die Ausübung dieser Funktin gewählt). Diese Strukturen stellen keine Dpelbelegung mit den internen Disziplinar-Kmmissinen der Spitäler und der Kliniken und auch nicht mit den Bundes-Kmmissinen dar. Sie müssen vn den Berufs- Verbänden unterschieden werden, um jeglichen Interessenknflikt zu vermeiden. 172

173 Vn der Funktin her treten diese Strukturen im Fall vn erwiesenen Schwierigkeiten zusammen, können aber auch vn jeder anderen öffentlichen der privaten der vereinsgebundenen Struktur mit einer entsprechenden Vertretung angesprchen werden der sich vn sich vn sich aus mit den Prblemen befassen, die zum Beispiel mit der Aufnahme (Einhaltung der Rechte des Kranken) der der Qualität in Zusammenhang stehen. Diese Entwicklung müsste sich zunächst mit der Bezeichnung dieser Instanz befassen : s ist die Bezeichnung "Überwachungskmmissin" zu einschränkend, da ihre Aufgabe nicht allein darin besteht, "die Fachleute des Gesundheitsbereichs" zu überwachen und die Funktin vn Bestrafungen hiervn untrennbar ist. Ausserdem müsste eine klarere Unterscheidung zwischen den Fachleuten des Gesundheitsbereichs gemacht werden : eine Unterscheidung zwischen den Ärzten und den nebenmedizinischen Fachleuten auf der Grundlage der bereits vrhandenen Strukturen könnte hier zum Einsatz gebracht werden (was vraussetzt, das die Zusammensetzung dieser Instanzen neu überdacht wird). Ausserdem muss diese Entwicklung eine neue Definitin der Befugnisse enthalten, die dieser Instanz zugestanden werden. Hierzu ist es in der Tat erfrderlich, einen klaren Unterschied zwischen dem Verfahren des mit der Untersuchung betrauten Organs und demjenigen des mit der Bestrafung beauftragten Organs zu machen. Schliesslich könnte eine Öffnung der Vrgehensweisen für die Erfassung nach Mdalitäten eingeführt werden, die je nach der Eigenschaft des Antragstellers unterschiedlich gestaltet sein könnten. Diese unterschiedlichen Mdalitäten würden dann auf die Anträge auf Erfassung zur Anwendung kmmen, die vn einer privaten Struktur der einer öffentlichen Anstalt der auch vn einem Verein mit einer anerkannten Vertretungsfähigkeit kmmen könnten Parallel hierzu die hierarchische Linie erleichtern Die 5 Grundwahlen einer Organisatin 173

174 Wie und bis wie weit sind die Aufgaben zu spezialisieren? [] Berufliche Gestaltung [] Wirksamkeit [] Beibehaltung der Nähe und Mtivatin Die 5 Grundwahlen der Organisatin W sll die Autrität liegen? [] Hierarchische Linie [] Hierarchische Autrität bzw. funktinelle Autrität [] Spital = Dppeltes Management (Aufgabe für Pflege und Persnal) Wie weit muss (de)zentralisiert werden? [] Selektive Zentralisierung [] Schulung [] Kntrlle [] Operatinnelle Strategie Wie krdinieren? [] Standardisierung [] Infrmatinssystem [] Mdalitäten und Organe für die Krdinatin Welches Gleichgewicht zwischen der Differenzierung und der Integrierung finden? [] Gemeinsame Identität [] Umgebung, Anpassung, Reaktivität [] Management nach Zielsetzungen [] Zweisprachigkeit Diese Tabelle übernimmt "Die 5 Grundwahlen" für jede Organisatin. Die Antwrten auf diese Fragen hängen vn der Organisatinsstruktur und der Art der Leitung der Anstalt ab. Wie bereits vrstehend gesehen, befindet sich das GNW in einer Situatin hne explizite Wahl zwischen diesen verschiedenen Optinen der in einem hybriden System, in dem schwierig miteinander vereinbare Eigenschaften vrliegen, was seiner Wirksamkeit abträglich ist. Die Auditren stehen einer verstärkten Zentralisierung günstig gegenüber, insbesndere in flgenden Bereichen : 174

175 Die finanzielle Verwaltung, die augenblicklich auf die verschiedenen Zentren aufgespalten ist, Die interne Kntrlle, Die Gehälter, deren Zentralisierung im Hinblick auf die gemeinsame Identität eine starke symblische Rlle spielt, Die Einstellungen, Die Schulung, Und ganz allgemein alle "mechanisierbaren" Funktinen die nch genau zu erfassen sind die sich aus "histrischen" Gründen in den Zentren befinden. Zur Qualifizierung der verschiedenen möglichen Optinen besteht eine der wichtigen Dimensinen, die als Bewertungskriterium angesehen weden kann, darin festzustellen, b eine gegebene Optin zu dem gewünschten Mdell passt. Die beiden Lösungsmöglichkeiten können als nach diesem Bewertungskriterum beurteilt werden. Wie dies bereits vrstehend gesagt wurde, besteht der Idealfall darin, die Kräfte zur Integrierung und die Kräfte zur Differenzierung ins Gleichgewicht zu bringen, um sich gegen die negativen Auswirkungen der einen wie der anderen Kraft zu schützen und eine geeignete Organisatin zu finden : für ihr Umfeld, für ihre Aufgaben und Zielsetzungen. Psitive Auswirkungen der Differenzierung Anpassung an die Umgebung Anpassung an die Spezifizität der Tätigkeit und der Kundschaft Mtivierung Negative Auswirkungen und Risiken der Differenzierung Balkanisierung des Unternehmens Mehrksten Knflikte zwischen Persnen Psitive Auswirkungen der Integrierung Gemeinsame Identität Nicht-Dpplung der Funktinen Berufliche Gestaltung der Funktinen Reaktivität Abschliessung Nrmalisierung, Standardisierung, Kntrlle Negative Auswirkungen und Risiken der Integrierung Mangel an Reaktivität Übermässige Zentralisierung Entmtivierung Steifheit 175

176 Eine Lösungsmöglichkeit, die der Integratin den Vrrang gibt : vm GNW zum Spital Wallis (Lösungsmöglichkeit 1) Die augenblicklichen Spitalzentren können als eine vrübergehende Zwischenstufe einer eher aus plitischen der gebietsbezgenen als funktinellen der wirtschaftlichen Gründen nicht abgeschlssenen Zusammenlegung angesehen werden Die Lgik der Zentren muss im Endzustand zugunsten einer Lgik vn durch eine Generaldirektin der eine Leitung auf zentraler Ebene zusammengeschlssenen Abteilungen aufgegeben werden. Dann wird eine Knferenz der ein Kllegium der Abteilungen eingerichtet sein. Das Direktrium umfasst : den Generaldirektr und zwei stellvertretende Direktren (wbei in Mittelwallis Unterwallis, das augenblickliche Mittelwallis und Oberwallis zusammengefasst werden), den medizinischen Leiter und den Leiter der Pflegedienste swie die Leiter für Strategie, Arbeitskräfte, Finanzen und den Leiter für Qualität. Es können auch "stellvertretende sprachliche Stellvertreter" ernannt werden. Die Zusammensetzung des Verwaltungsrats wird erweitert (Vertreter des medizinischen und des nicht medizinischen Persnals, Benutzer, qualifizierte Persönlichkeiten). Das "Verschwinden" der Zentren bedeutet nicht, dass die Aufgaben in der nächsten Nähe verschwinden, was eine gängige therapeutische Aufnahme insbesndere im medizinischen und nicht chirurgischem Bereich in nächster Nähe des Whnrts des Kranken ermöglicht. Es handelt sich darum, die Struktur der Institutin "Spitalzentrum" verschwinden zu lassen, damit sie nicht mehr in der Planung erscheint (die heutige Planung ist nach Zentren ausgelegt), und auch nicht mehr in den Aufgaben des Verwaltungsrats (Ernennung, Organisatin), s dass das Spital Wallis nur eine einzige Einrichtung darstellt. In dieser Lsung wird es keinen Direktr des Zentrums mehr geben und man muss nach Funktinen und Trägern vrgehen (Arbeitskräfte, Finanzen, Lgistik, Infrmatinssystem usw.), wie dies für bei der Einrichtung des ZIWS gemacht wrden war und was ganz unzweifelhaft als Erflg gewertet wurde und mit einer hierarchischen und nicht funktinellen Bindung an die auf örtlicher Ebene abgetretenen Funktinen. Diese in der Nähe abgetretenden Funktinen müssten dann genauer definiert werden und könnten je nach der Örtlichkeit und dem Bereich veränderlich sein (siehe das Organigramm). Damit verschwindet der Direktr des Zentrums zugunsten der Funktin des Animatrs des Zentrums, in direkter hierarchischer und funktineller Verbindung zur Generaldirektin und in gewisser Weise mit einer begrenzten und gegenüber den augenblicklichen Leitungen der Zentren deutlich verminderten Selbständigkeit. Ohne dass dies eine Prirität darstellt und unter Berücksichtigung geeigneter Funktinsbedindungen könnte das ZIWS mit der gleichen funktinsbezgenen Überlegung in das Spital Wallis integriert werden : Aufteilung seiner Aufgaben auf Abteilungen (Bilgie, Apthekenwesen, Radilgie usw.) und auf Zentraldienste (Infrmatik, Einkaufszentrale usw.), wbei ihm jedch innerhalb des Spitals hinreichende Handlungs-Spielräume gewährleistet werden, damit es seine Wettbewerbsfähigkeit und seine Rentabilität bewahren kann. Hierzu ist jedch eine Bemerkung zu machen : Eine derartige Integrierung kann im augenblicklichen Stand der Stiftung nicht ins Auge gefasst werden 9. Nur eine gesetzliche Massnahme könnte dem Spital Wallis in direkter Geschäftsführung diejenigen Aufgaben anvertrauen, die heute vn der Stiftung wahrgenmmen werden. Eine derartige Entwicklung müsste jedch vllkmmen ausgereift sein. 176

177 Service central : Zentralabteilung Prximité : Nähe CA: Verwaltungs-Kader CA élargie = représentants du persnnel médical et nn médical, des usagers, persnnalité extérieure : Erweitert = Vertreter des medizinischen und nicht medizinischen Persnals swie der Benutzer ; externe Persönlichkeiten Directire : CA, DGA Valais Central et DGA Haut Valais, directeur médical et directeur des sins, directeur RH et directeur financier : DIREKTORIUM, Generaldirekter, stellvertretender Generaldirektr Mittelwallis und stellvertretender Generaldirektr Oberwallis, Direktr Ärzte und Direktr Pflegepersnal, Direktr Persnal und Direktr Finanzen Sites de sins : Pflegestätten Cnférence u cllège des départements: Knferenz der Kllegium der Departements Département de médecine du Valais central : Abteilung Medizin Mittelwallis Département de chirurgie du Valais central : Abteilung Chirurgie Mittelwallis Département : Abteilung X Département A du valais central : Abteilung A Mittelwallis Département de médicine du haut Valais : Abteilung Medizin Oberwallis Département de chirurgie du haut Valais : Abteilung Chirurgie Oberwallis Département A du haut Valais : Abteilung A Oberwallis Services centraux : Zentralabteilungen Directin des affaires financières : Direktin Finanzen Directin du persnnel : Direktin Persnal Directin RH : Direktin Wirtschaft Directin infrmatique : Direktin Infrmatik Directin : Direktin... Die Auditren schlagen diese erste Lösungsmöglichkeit vr, da sie den vrstehend definierten Kriterien entspricht und eine stärkere Integrierung ermöglicht, die dem Ziel gerecht wird, ein deutlich 177

178 erkennbares und wirksames "Spital Wallis" zu schaffen, bei dem das Verhältnis zwischen Qualität und Ksten für die Gemeinschaft ptimal gestaltet ist. In den verschiedenen Stufen der Änderungen kann man erkennen : - Die Regelung, - Die Refrm, - Die Neustrukturierung, - Die Neugründung. 9 Bemerkung : Eine durch eine Anwaltskanzlei durchgeführte Untersuchung hat die Schwierigkeiten erkennen lassen, die mit der Auflösung der Stiftung verbunden sind und die sich aus dem Gesetz über die Zusammenlegungen und die spezifischen Charakteristika der Stiftung ergeben. Eine freiwillige der vn Rechts wegen angerdnete Auflösung scheint ausgeschlssen. Die Übertragung des Vermögens an eine andere Einheit, in diesem Fall das Spital Wallis wird schwierig durchzuführen sein : Stellungnahme des Rates der Stiftung, Stellungnahme des Überwachungsrgans, Nachweis der Angebrachtheit des Vrgangs. Selbst in der Annahme einer teilweisen Abtretung wird das Verfahren relativ schwerfällig bleiben (Schutz der Gläubiger und der Beschäftigten). Diese Lösungsmöglichkeit befindet sich zwischen der Neustrukturierung und der Neugründung und es wird davn ausgegangen, dass sie auf alle Hebel der Änderung einwirkt, einschliesslich der Kultur der Einrichtung. Ihr Grad der internen Annehmbarkeit liegt jedch relativ hch, da er ft als Schlüssel- Lösungsmöglichkeit durch eine Entwicklung der heutigen Organisatin betrachtet wird, deren Langlebigkeit als zweifelhaft angesehen wird (ein kstenfressenden System an menschlichen und finanziellen Mitteln, eine Versplitterung des Persnals, damit Gefahr vn Verlust an Qualität der Sicherheit für den Kranken, Prbleme bei der Organisatin vn Dauer- Aufenthalten usw.) Der Grad der externen Annehmbarkeit steht im wesentlichen im Zusammenhang mit dem Verschwinden der Zwischenstufe, die die Zentren darstellen und die, wie man gesehen hat, vr allem eine plitische Legitimität (auf reginaler Ebene) für die Abgerdneten darstellen. Trtzdem scheint die sehr plitische Mntage des heutigen GNW die Bevölkerung nicht übermässig zufriedenzustellen (zahlreiche Verlegungen zwischen den Standrten, verbesserungsfähige Aufnahme in den Ntdiensten, Gefühl einer Unsicherheit auf Grund der relativ weiten Entfernung gewisser Praktiker, diskutable Wirtschaftlichkeit des Betriebs usw.) Dieses Schema ist unserer Ansicht nach klar und deutlich dasjenige, das die beste Lesbarkeit der hierarchischen Linie der Struktur und der Optimisierung des Przesses für die Entscheidungsfindung einbringt. Die um den Generaldirekr herum beteiligten Persnen sind klar identifiziert und übernehmen die Rlle eines anerkannten Entscheidungstreffenden, was augenblicklich nicht der Fall ist. Die Zusammenlegung der Teams der verwaltungstechnischen Geschäftsführung unter ihrer Autrität garantiert eine Unifrmisierung der Arbeitsverfahren und der auf die gesamte Einrichtung anwendbaren Regeln. Dann kann sich ein besserer interner Dialg aufbauen, hne dass man sich in den Mäandern einer zu grssen Anzahl vn Zwischen-Kadern verliert, deren Werteintrag in der Verwaltung der Prjekte der Pflege-Departements der der medizinisch-technischen Departements nch zu erweisen bleibt. Man kann jedch auch die Möglichkeit eines leitenden Direktrs für die Bearbeitung grösserer Prjekte unter der Verantwrtung eines mit dem Generaldirekr verbundenen Direktrs für "Strategie und 178

179 querlaufende Prjekte" ins Auge fassen. In diesem Schema müsste dessen Nähe mit dem Arbeitsfeld den Frtfall der augenblicklichen Leitungen der Zentren ausgleichen Eine Lösungsmöglichkeit, die der Differenzierung den Vrrang gibt : vm GNW zur öffentichen Spitalgruppe Wallis (Lösungsmöglichkeit 2) CA: Verwaltungs-Kader Services centraux: Zentraldienste Directin générale : généraldirektin Prximité: Nähe Directin des affaires financières : Direktin Finanzen Direktin Persnal : directin du persnnel Directin des affaires écnmiques :Direktin Wirtschaft Directin infrmatique : Direktin Infrmatik CH Valais Rmand : Spitalzentrum Wallis Rmand (CHVR) CH Haut Valais : Spitalzentrum Oberwallis (SZO) Site de sins :Pflegestätten Département de chirurgie : Abteilung Chirurgie Département de medicine : Abteilung Medizin Département X : Abteilung X Département Y : Abteilung Y Crdinatin = Krdinatin 179

Adressenverzeichnis der IV-Stellen / Liste des adresses Office AI

Adressenverzeichnis der IV-Stellen / Liste des adresses Office AI G II - 1 Adressenverzeichnis der IV-Stellen / Liste des adresses Office AI AG AI AR BE BL BS FR GE GL GR JU IV-Stelle des Kantons Aargau Kyburgerstrasse 15, 5001 Aarau Tel. 062 836 81 81, Fax 062 836 84

Mehr

Mit Spenden Steuern sparen

Mit Spenden Steuern sparen ZEWOinfo Tipps für Spenderinnen und Spender Mit Spenden Steuern sparen Spenden an Hilfswerke mit ZEWO-Gütesiegel können so - wohl bei der direkten Bun - des steuer, als auch bei den Kantons- und Gemeinde

Mehr

DAS DBM FÜHRUNGSKRÄFTE COACHING

DAS DBM FÜHRUNGSKRÄFTE COACHING DAS DBM FÜHRUNGSKRÄFTE COACHING MARKTPOSITIONIERUNG Das Führungskräfte-Caching vn DBM ist ein Individual-Caching, das in einem systematischen Przess besseres Führungsverhalten hinsichtlich Selbstbild,

Mehr

KESB-Kennzahlen Kanton Zürich. Bericht 2014. Verabschiedet am 21. August 2015. KPV KESB-Präsidien- Vereinigung Kanton Zürich

KESB-Kennzahlen Kanton Zürich. Bericht 2014. Verabschiedet am 21. August 2015. KPV KESB-Präsidien- Vereinigung Kanton Zürich KPV KESB-Präsidien- Vereinigung Kantn Zürich c/ KESB Bezirk Pfäffikn ZH Schmittestrasse 10 Pstfach 68 8308 Illnau Tel 052 355 27 77 Fax 052 355 27 89 Web: www.kesb-zh.ch KESB-Kennzahlen Kantn Zürich Bericht

Mehr

Krankenversicherungsprämien 2015

Krankenversicherungsprämien 2015 Krankenversicherungsprämien 2015 Esther Waeber-Kalbermatten, Staatsrätin Vorsteherin Departement für Gesundheit, Soziales und Kultur Medienkonferenz am Donnerstag, 25. September 2014 Durchschnittsprämie

Mehr

Tabellen mit detaillierter Berechnung zur Bestimmung der zu viel bzw. zu wenig bezahlten Prämien 1996 2013

Tabellen mit detaillierter Berechnung zur Bestimmung der zu viel bzw. zu wenig bezahlten Prämien 1996 2013 Eidgenössisches Departement des Innern EDI Bundesamt für Gesundheit BAG Direktionsbereich Kranken- und Unfallversicherung Bundesamt für Gesundheit, Abteilung Versicherungsaufsicht, August 2014 Tabellen

Mehr

Werkzeugspezifische Anpassung und Einführung von Vorgehensmodellen in integrierten Projektinfrastrukturen

Werkzeugspezifische Anpassung und Einführung von Vorgehensmodellen in integrierten Projektinfrastrukturen Werkzeugspezifische Anpassung und Einführung vn Vrgehensmdellen in integrierten Prjektinfrastrukturen Marc Kuhrmann Technische Universität München Institut für Infrmatik Lehrstuhl Sftware & Systems Engineering

Mehr

Kantonales Jugendamt Bern Gerechtigkeitsgasse 81 3001 Bern Telefon 031 633 76 33 Telefax 031 633 76 18 E-Mail kja@jgk.be.ch Website www.be.

Kantonales Jugendamt Bern Gerechtigkeitsgasse 81 3001 Bern Telefon 031 633 76 33 Telefax 031 633 76 18 E-Mail kja@jgk.be.ch Website www.be. AG AR AI BS BL BE Departement Volkswirtschaft und Inneres Abteilung Register und Personenstand Bahnhofplatz 3c 5001 Aarau Telefon 062 835 14 49 Telefax 062 835 14 59 E-Mail katja.nusser@ag.ch Website www.ag.ch

Mehr

Mit Spenden Steuern sparen

Mit Spenden Steuern sparen Mit Spenden Steuern sparen Spenden an Hilfswerke mit ZEWO-Gütesiegel können so wohl bei der direk- ten Bun des steuer, als auch bei den Kantons- und Gemeinde steu ern in Abzug gebracht werden. Zulässige

Mehr

Management Summary. Publisher iimt University Press: www.iimt.ch

Management Summary. Publisher iimt University Press: www.iimt.ch Management Summary Knvergenz Der Telekmmunikatins- und IT-Markt wächst zum ICT-Markt zusammen, die Umsätze und Margen der Telk-Unternehmen, s auch der Swisscm, erdieren, dch alle sprechen vm grssen Ptenzial,

Mehr

Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung: Bilanz nach zwölf Jahren (Stand 1. Februar 2015)

Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung: Bilanz nach zwölf Jahren (Stand 1. Februar 2015) Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung: Bilanz nach zwölf Jahren (Stand 1. Februar 2015) Insgesamt konnten in den 12 Jahren seit Inkrafttreten des Bundesgesetzes 2 676 Gesuche bewilligt werden.

Mehr

Leistungsbeschreibung Infinigate Direct Support

Leistungsbeschreibung Infinigate Direct Support Leistungsbeschreibung Infinigate Direct Supprt Infinigate Deutschland GmbH Grünwalder Weg 34 D-82041 Oberhaching/München Telefn: 089 / 89048 400 Fax: 089 / 89048-477 E-Mail: supprt@infinigate.de Internet:

Mehr

Wissen Sie, dass die IV auch für die Arbeitgeber da ist? IV Invalidenversicherung

Wissen Sie, dass die IV auch für die Arbeitgeber da ist? IV Invalidenversicherung Wissen Sie, dass die IV auch für die Arbeitgeber da ist? IV Invalidenversicherung Die IV kann mehr für Ihr Unternehmen tun, als Sie denken. Überall in unserem Land, vielleicht auch in Ihrem Unternehmen,

Mehr

Alltagsnahe Umsetzung von Wissensmanagement

Alltagsnahe Umsetzung von Wissensmanagement Alltagsnahe Umsetzung vn Wissensmanagement...der wie Sftware-Entwickler in Prjekten lernen können Dr. Jürgen Schmied & Dr. Erich Meier, methd park Sftware AG Dr. Erich Meier studierte Infrmatik an der

Mehr

Zentren für Kommunikation und I nfo rmati onsvera rbeitu n g

Zentren für Kommunikation und I nfo rmati onsvera rbeitu n g ZKI e.v. 130799/3/3 Zentren für Kmmunikatin und I nf rmati nsvera rbeitu n g - r,ar Rlle der Hchschulrechenzentren im Zeitalter der Infrmatinsgesellschaft - Gllederung: Vrbemerkung I Zur Bedeutung der

Mehr

VON DER LEISTUNG ZUR WIRKUNG STRATEGIEN FÜR NÖ-HAUPTREGIONEN 2014+

VON DER LEISTUNG ZUR WIRKUNG STRATEGIEN FÜR NÖ-HAUPTREGIONEN 2014+ VON DER LEISTUNG ZUR WIRKUNG STRATEGIEN FÜR NÖ-HAUPTREGIONEN 2014+ April 2014 ERFOLG - LEISTUNG - WIRKUNG ERFOLG hat 3 Buchstaben Tag T U N Und Nacht April 2014 2 1 ERFOLG - LEISTUNG - WIRKUNG TUN (Energie)

Mehr

Empfehlungen zu Falldokumentation und Statistik in der Schulsozialarbeit

Empfehlungen zu Falldokumentation und Statistik in der Schulsozialarbeit Empfehlungen zu Falldkumentatin und Statistik in der Schulszialarbeit 1. Vrwrt In der Schulszialarbeit bestehen bezüglich der Falldkumentatin und dem Führen vn Statistiken grsse Unterschiede. Die Fachgruppe

Mehr

Installation der Webakte Rechtsschutz

Installation der Webakte Rechtsschutz Installatin der Webakte Rechtsschutz Kstenfreie zusätzliche Funktin für WinMACS Sankt-Salvatr-Weg 7 91207 Lauf Tel. 09123/18 30-0 Fax 09123/18 30-183 inf@rummel-ag.de www.rummel-ag.de Inhaltsverzeichnis

Mehr

III.2.3) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

III.2.3) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit 1. Anfrderungen an das Unternehmen 1.1 Sicherheitsanfrderungen Gegenstand des vrliegenden Auftrags sind Lieferungen und Leistungen, die entweder ganz der teilweise der Geheimhaltung nach dem Sicherheitsüberprüfungsgesetz

Mehr

Konsortialprojekt Online-Banking : exklusive Ergebnisse für Ihr Unternehmen

Konsortialprojekt Online-Banking : exklusive Ergebnisse für Ihr Unternehmen Prjektbeschreibung Knsrtialprjekt Online-Banking : exklusive Ergebnisse für Ihr Unternehmen 1. Mtivatin: Defizite im Bestandskundenbereich Das Online-Banking wird zum wichtigsten Zugangsweg der Kunden

Mehr

Management-Ausbildung

Management-Ausbildung Management-Ausbildung mbt_management beratung training Villefrtgasse 13, 8010 Graz Tel.: +43 316 686 999-17 www.mbtraining.at ffice@mbtraining.at Seite 1 vn 10 Führungskräfteausbildung 2014-05-21 INHALTSVERZEICHNIS

Mehr

SUN-Projekt Eupen Unterstadt. Informationen zu den Aktionen und Maßnahmen im Themenbereich Wirtschaft

SUN-Projekt Eupen Unterstadt. Informationen zu den Aktionen und Maßnahmen im Themenbereich Wirtschaft SUN-Prjekt Eupen Unterstadt Infrmatinen zu den Aktinen und Maßnahmen im Themenbereich Wirtschaft 1 Überblick zu den bisherigen Arbeitsergebnissen im Aktinsfeld 3: Wirtschaft Grundlage der Arbeit im Aktinsbereich

Mehr

Zusammenfassung der 105-seitigen Studie: GKV/ PKV-Reformagenda: Reformierte Dualität

Zusammenfassung der 105-seitigen Studie: GKV/ PKV-Reformagenda: Reformierte Dualität Zusammenfassung der 105-seitigen Studie: GKV/ PKV-Refrmagenda: Refrmierte Dualität vn Dr. Thmas Drabinski, Institut für Mikrdaten-Analyse (IfMDA), August 2013 1. Ausgangsbedingungen (Einleitung): Demgrafischer

Mehr

Medienmitteilung BAK Taxation Index: Simulation Patentbox / Update 2015 Die Patentbox: Kein Patentrezept, aber wichtiger Baustein

Medienmitteilung BAK Taxation Index: Simulation Patentbox / Update 2015 Die Patentbox: Kein Patentrezept, aber wichtiger Baustein Medienmitteilung BAK Taxation Index: Simulation Patentbox / Update 2015 Die Patentbox: Kein Patentrezept, aber wichtiger Baustein Die im Rahmen der USR III geplante Schweizer Patentbox würde die Steuerbelastung

Mehr

Prozessmanagement im HR-Bereich. Insight 2012 Seite 1

Prozessmanagement im HR-Bereich. Insight 2012 Seite 1 Przessmanagement im HR-Bereich Insight 2012 Seite 1 Vrtrag Bis 2004: Leitung Prduktservice und Kundenbetreuung bei namhaftem österreichischen Sftwareunternehmen Seit 2005: selbständig - Ammnit Beate Cerny,

Mehr

Schweizerischer Verband der Strassen- und Verkehrsfachleute VSS

Schweizerischer Verband der Strassen- und Verkehrsfachleute VSS Schweizerischer Verband der Strassen- und Verkehrsfachleute VSS Der Online Nrmen Service In Betrieb seit: Januar 2004 Eingesetzte Technlgien: ASP.net; VB.net; SOAP/XML; MSSQL; PDF; HTML/JavaScript; SW-Planung

Mehr

Finanzplatz Zürich: Fakten, Positionen, Forderungen

Finanzplatz Zürich: Fakten, Positionen, Forderungen Finanzplatz Zürich: Fakten, Psitinen, Frderungen Stand September 2014 Der Bankenplatz Zürich in Kürze Zürich gehört zu den fünf bedeutendsten Finanzplätzen der Welt. Der Finanz- und Bankenplatz hat für

Mehr

Regelungen der kantonalen Gebäudeversicherungen - Abgrenzung zwischen Gebäudebestandteilen und Fahrhabe, hinsichtlich Solar- und Photovoltaikanlagen

Regelungen der kantonalen Gebäudeversicherungen - Abgrenzung zwischen Gebäudebestandteilen und Fahrhabe, hinsichtlich Solar- und Photovoltaikanlagen Regelungen der kantonalen versicherungen - Abgrenzung zwischen bestandteilen und, hinsichtlich Solar- und anlagen Stand Januar 2013 Erklärung Ihre - oder Solaranlage ist in diesem Fall über die kantonale

Mehr

IT-Projektmanagement in Krankenhaus und Gesundheitswesen

IT-Projektmanagement in Krankenhaus und Gesundheitswesen IT-Prjektmanagement in Krankenhaus und Gesundheitswesen Einführendes Lehrbuch und Prjektleitfaden für das taktische Management vn Infrmatinssystemen Bearbeitet vn Elske Ammenwerth, Reinhld Haux 1. Auflage

Mehr

Suizidmethoden und Suizidprävention. PD Dr. med. Thomas Reisch. Universitätsklinik für Psychiatrie Bern. Überblick

Suizidmethoden und Suizidprävention. PD Dr. med. Thomas Reisch. Universitätsklinik für Psychiatrie Bern. Überblick Suizidmethoden und Suizidprävention PD Dr. med. Thomas Reisch Universitätsklinik für Psychiatrie Bern Überblick Epidemiologie Suizidmethoden Suizidprävention 2 1 In der Schweiz sterben pro Jahr Forschungsgelder

Mehr

IT-Sicherheitsleitlinie

IT-Sicherheitsleitlinie IT-Sicherheitsleitlinie für die Hchschule für angewandte Wissenschaften Fachhchschule München (Hchschule München) vm: 29. Juli 2010 Präambel Die Hchschule München setzt für Arbeits- und Geschäftsprzesse

Mehr

Zwei Jahre Kindesschutzrecht eine Zwischenbilanz

Zwei Jahre Kindesschutzrecht eine Zwischenbilanz Zwei Jahre Kindesschutzrecht eine Zwischenbilanz Diana Wider, Prof. FH, Juristin und Sozialarbeiterin, Generalsekretärin Konferenz für Kindes- und Erwachsenenschutz KOKES, Dozentin/Projektleiterin Hochschule

Mehr

Die Statistik der öffentlich geförderten Angebote der Kinder- und Jugendarbeit

Die Statistik der öffentlich geförderten Angebote der Kinder- und Jugendarbeit Die Statistik der öffentlich geförderten Angebte der Kinder- und Jugendarbeit Musterpräsentatin der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik (2. Auflage, Dezember 2014) Die Arbeitsstelle Kinder-

Mehr

An die Mitglieder der Medienkommission des Akademischen Senats. Anträge zu Nutzung der Restmittel des MM-Förderprogramms 2009

An die Mitglieder der Medienkommission des Akademischen Senats. Anträge zu Nutzung der Restmittel des MM-Förderprogramms 2009 HU Cmputer- und Medienservice 10099 Berlin An die Mitglieder der Medienkmmissin des Akademischen Senats Cmputer- und Medienservice Multimediaservice Uwe Pirr Abteilungsleiter Anträge zu Nutzung der Restmittel

Mehr

Andreas Balthasar, Dr. rer. pol. (Projektleitung) balthasar@interface-politikstudien.ch

Andreas Balthasar, Dr. rer. pol. (Projektleitung) balthasar@interface-politikstudien.ch I N T E R F A C E MONITORING PRÄMIENVERBILLIGUNG: PRÄMIENVERBIL- LIGUNG HINSICHTLICH DER BEZÜGER/INNEN VON ERGÄNZUNGSLEISTUNGEN UND SOZIALHILE SOWIE WEITERER BEZUGSBERECHTIGTER Luzern, den 24. November

Mehr

Compliance Anspruch und Wirklichkeit

Compliance Anspruch und Wirklichkeit Cmpliance Anspruch und Wirklichkeit 17th Sympsium n Privacy and Security 2012 ETH Zürich, 29. August 2012 Prf. Dr. Stella Gatziu Grivas Leiterin Kmpetenzschwerpunkt Clud Cmputing Hchschule für Wirtschaft,

Mehr

Vitako-Positionspapier. Checkliste «Lizenzaudit»

Vitako-Positionspapier. Checkliste «Lizenzaudit» Vitak-Psitinspapier Checkliste «Lizenzaudit» Ansprechpartner: Danny Pannicke Referent für Infrmatinsmanagement, Vitak-Geschäftsstelle, E-Mail: pannicke@vitak.de Stand: Dezember 2013 Inhalt BEGRIFFSBESTIMMUNG...

Mehr

Prozessmanagement (BPM) für den Mittelstand

Prozessmanagement (BPM) für den Mittelstand Przessmanagement (BPM) für den Mittelstand - Warum sich auch für mittelständische Unternehmen durch BPM Kstenvrteile und Mehrwert erzielen lassen - Management Summary Durch die Einführung eines methdischen

Mehr

Whitepaper Social-Media-Strategie

Whitepaper Social-Media-Strategie Whitepaper Scial-Media-Strategie Bernadette Bisculm Dörflistrasse 10 8057 Zürich 079 488 72 84 044 586 72 84 inf@bisculm.cm www.bisculm.cm 1. Inhalt 2. Prgramm... 3 2.1. Vrgehen... 4 3. Situatinsanalyse...

Mehr

Crossqualifizierung Projektmanagement und Microsoft Office Project. 3 Tage, jeweils 09:00 16:00 Uhr

Crossqualifizierung Projektmanagement und Microsoft Office Project. 3 Tage, jeweils 09:00 16:00 Uhr SEMINARBESCHREIBUNG Crssqualifizierung Prjektmanagement und Micrsft Office Prject Seminarziele: Zielgruppe: Wer Prjekte plant und steuert, benötigt hierfür ein prfessinelles IT- Tl wie Prject. Prjektmanagement-Sftware

Mehr

Deployment Werkzeug zu Informatica Power- Center (IPC)

Deployment Werkzeug zu Informatica Power- Center (IPC) Pflichtenheft zur Offertanfrage Deplyment Werkzeug zu Infrmatica Pwer- Center (IPC) Titel Deplyment Werkzeug zu Infrmatica PwerCenter (IPC) Status Bereit zum Versand Prjektname Infrmatica Deplyment Tl

Mehr

Fortschritte auf dem Weg zur papierlosen Abrechnung

Fortschritte auf dem Weg zur papierlosen Abrechnung Frtschritte auf dem Weg zur papierlsen Abrechnung I. Ist-Situatin 1. KCH-Abrechnung Eine papierlse Abrechnung kann bisher ausschließlich für den Bereich der knservierendchirurgischen Behandlung durchgeführt

Mehr

Lean and Green Award. Aktionsplan. (Name des Unternehmens)

Lean and Green Award. Aktionsplan. (Name des Unternehmens) Lean and Green Award Aktinsplan (Name des Unternehmens) Erstellt vn: Versin: Vrwrt Im Flgenden erhalten Sie die Frmatvrlage für den Aktinsplan, der zur Erlangung des Lean and Green Awards erfrderlich ist.

Mehr

PROGRAMM ZUR ENTWICKLUNG UND ERSCHLIESSUNG DER KÜNSTE (PEEK)

PROGRAMM ZUR ENTWICKLUNG UND ERSCHLIESSUNG DER KÜNSTE (PEEK) PROGRAMM ZUR ENTWICKLUNG UND ERSCHLIESSUNG DER KÜNSTE (PEEK) Prgrammdkument Juli 2013 Kntakt Dr. Eugen Banauch Prgrammmanagement Prgramm zur Entwicklung und Erschließung der Künste (PEEK) FWF - Der Wissenschaftsfnds

Mehr

Konsolidierung bestehender Scheduler zu UC4 Operations Manager

Konsolidierung bestehender Scheduler zu UC4 Operations Manager Knslidierung bestehender Scheduler zu UC4 Operatins Manager Einleitung Die Rechenzentren der heutigen Zeit und auch die Anfrderungen zur Autmatisierung sind meist histrisch gewachsen. Verschiedene Prdukte

Mehr

CuraSoft. Sie werden es lieben.

CuraSoft. Sie werden es lieben. CuraSft. Sie werden es lieben. Ob Einsatz-, Dienst- der Pflegeplanung: Mit CuraSft sind Sie und Ihre Patienten immer auf der sicheren Seite. Seit über 24 Jahren arbeiten ambulante Dienste und statinäre

Mehr

Neuregelung der Pflegefinanzierung. Stand Januar 2011

Neuregelung der Pflegefinanzierung. Stand Januar 2011 Neuregelung der Pflegefinanzierung nach Kanton Stand Januar 2011 santésuisse nr. A1 A2 A3 A4 A5 A6 A7 A8 A9 Besteht ein Vertrag mit santésuisse und dem Heimverband? Für welche Dauer wurde der Vertrag abgeschlossen?

Mehr

NEHMEN SIE DIE DIENSTLEISTUNGEN, DIE SIE BENÖTIGEN, IN ANSPRUCH WO AUCH IMMER SIE SIND

NEHMEN SIE DIE DIENSTLEISTUNGEN, DIE SIE BENÖTIGEN, IN ANSPRUCH WO AUCH IMMER SIE SIND NEHMEN SIE DIE DIENSTLEISTUNGEN, DIE SIE BENÖTIGEN, IN ANSPRUCH WO AUCH IMMER SIE SIND Die Dienstleistungsrichtlinie sll Verbrauchern eine größere Auswahl, ein besseres Preis- Leistungsverhältnis und einen

Mehr

Zum Schweizer Polizeifunk

Zum Schweizer Polizeifunk Zum Schweizer Polizeifunk Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste arbeiten im Frequenzbereich 157,450 MHz bis 159,900 MHz (Unterband) und 162,050 MHz Diese machen sich bei Empfang im NFM-Modus durch ein

Mehr

Es gibt drei Untergruppen, welche abhängig vom Beschäftigungsgrad sind:

Es gibt drei Untergruppen, welche abhängig vom Beschäftigungsgrad sind: 15 Anhang 1 Bewachung, Sicherheit und Werttransport Kategorie A: Mindestlöhne für Bewachung, Sicherheit und Werttransport Es gibt drei Untergruppen, welche abhängig vom Beschäftigungsgrad sind: A1 Mitarbeitende

Mehr

ERKENNTNISSE WORLD CAFÈ

ERKENNTNISSE WORLD CAFÈ ERKENNTNISSE WORLD CAFÈ 1. Organisatrentag des BVA Welchen Anfrderungen muss eine elektrnische Akte gerecht werden? (Sina Fischer) 1. Abbildung vn Regeln der Geschäftsrdnung, des Aktenplans GO und Aktenplan

Mehr

Die Statistik der öffentlich geförderten Angebote der Kinder- und Jugendarbeit

Die Statistik der öffentlich geförderten Angebote der Kinder- und Jugendarbeit Die Statistik der öffentlich geförderten Angebte der Kinder- und Jugendarbeit Infrmatinsveranstaltung in Magdeburg am 26.01.2015 Dr. Julia vn der Gathen-Huy Die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik

Mehr

Abteilungsübergreifendes. Wartungskonzept IT-Didaktik. für die Wartung und Weiterentwicklung. der IT-Strukturen und EDV-Anlagen der Didaktik

Abteilungsübergreifendes. Wartungskonzept IT-Didaktik. für die Wartung und Weiterentwicklung. der IT-Strukturen und EDV-Anlagen der Didaktik Abteilungsübergreifendes Wartungsknzept IT-Didaktik für die Wartung und Weiterentwicklung der IT-Strukturen und EDV-Anlagen der Didaktik in den deutschen, italienischen und ladinischen Grund- Mittel- und

Mehr

s q 1-- - gestützt auf Art. 35 Ziff. 3 und Art. 36 Ziff. 11 der Gemeindeordnung (GO) sowie aufgrund des Stadtratsbeschlusses vom 3.

s q 1-- - gestützt auf Art. 35 Ziff. 3 und Art. 36 Ziff. 11 der Gemeindeordnung (GO) sowie aufgrund des Stadtratsbeschlusses vom 3. STADTRAT =vl-_ Antrag des Stadtrates vm 1. Juli2014 \ Entflechtung und Neustrukturierung Familienzentrum Opfikn Verein,,Familie & Kind Opfikn" J2.1.1 1-- Der Gemeinderat - gestützt auf Art. 35 Ziff. 3

Mehr

Was kann ich für Sie tun? Ich biete Ihnen hier einige Leistungen rund ums Office an. Erstellung und Einrichtung von Internetseiten / Homepage

Was kann ich für Sie tun? Ich biete Ihnen hier einige Leistungen rund ums Office an. Erstellung und Einrichtung von Internetseiten / Homepage Herzlich willkmmen! Was kann ich für Sie tun? Ich biete Ihnen hier einige Leistungen rund ums Office an. Inhaltsverzeichnis Web-Design Erstellung und Einrichtung vn Internetseiten / Hmepage Seite 2 Vermietungsservice

Mehr

Orientierungshilfe für den öffentlichen Bereich - Fernwartung

Orientierungshilfe für den öffentlichen Bereich - Fernwartung Landesbeauftragte für Datenschutz und Infrmatinsfreiheit Freie Hansestadt Bremen Orientierungshilfe für den öffentlichen Bereich - Fernwartung Versin 1.1 Herausgeber: Die Landesbeauftragte für Datenschutz

Mehr

Richtlinie für Fördermaßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz bei KMU der gewerblichen Wirtschaft

Richtlinie für Fördermaßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz bei KMU der gewerblichen Wirtschaft Stellungnahme der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.v. (DENEFF) zum Entwurf Richtlinie für Fördermaßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz bei KMU der gewerblichen Wirtschaft vm 20.03.2011

Mehr

Psychotherapie und die Krankenkassen Wer zahlt was

Psychotherapie und die Krankenkassen Wer zahlt was Psychtherapie und die Krankenkassen Wer zahlt was Für Klienten, die eine psychtherapeutische Leistung in Anspruch nehmen wllen, stellt sich immer wieder die Frage, b die Psychtherapie vn der Krankenkasse

Mehr

MACHMIT BRUCHSAL. Organisation Einführung. Grundlagen für Organisationen

MACHMIT BRUCHSAL. Organisation Einführung. Grundlagen für Organisationen MACHMIT BRUCHSAL Organisatin Einführung Grundlagen für Organisatinen 2011 egghead Medien GmbH INHALT EINLEITUNG... 4 Lernziele... 4 Oberfläche... 4 Vraussetzungen... 5 Weitere Infrmatinen... 5 BÖRSE KENNENLERNEN...

Mehr

Rolle der Ärzte,-innen in der Eidg. Invalidenversicherung

Rolle der Ärzte,-innen in der Eidg. Invalidenversicherung Rolle der Ärzte,-innen in der Eidg. Invalidenversicherung Präsentation Dr. med. MPH, MHA Inès Rajower, BSV 7. SOHF Fortbildungstagung Wissenschaftliche Tagung des SGARM Lausanne, 2.-3. Sept. 2010 Themen

Mehr

PROJECT SCOPE STATEMENT PRODYNA Project Planning and Calculation Tool

PROJECT SCOPE STATEMENT PRODYNA Project Planning and Calculation Tool PROJECT SCOPE STATEMENT PRODYNA Prject Planning and Calculatin Tl Autr/-en: Jens Weimar (jweimar): jens.weimar@prdyna.de C:\Dkumente und Einstellungen\jweimar.PRODYNA\Desktp\Dat en\biz_prjekte\prjekt Planning

Mehr

Inhalt. 2 Teambildung als Bestandteil der Personalentwicklung. 3.3.1 Organisatorischen Rahmenbedingungen. 3.3.2 Leitfragen für das Mitarbeitergespräch

Inhalt. 2 Teambildung als Bestandteil der Personalentwicklung. 3.3.1 Organisatorischen Rahmenbedingungen. 3.3.2 Leitfragen für das Mitarbeitergespräch Persnalentwicklung Inhalt 1 Einführung 2 Teambildung als Bestandteil der Persnalentwicklung 2.1 Vrteile vn Teamarbeit 2.2 Frmen der Zusammenarbeit 3 Das Mitarbeitergespräch 3.1 Ziele 3.2 Vraussetzung für

Mehr

Bewertungskriterien für das Softwareprojekt zum IT-Projektmanagement

Bewertungskriterien für das Softwareprojekt zum IT-Projektmanagement OTTO-VON-GUERICKE-UNIVERSITÄT MAGDEBURG Fakultät für Infrmatik Lehrstuhl für Simulatin Bewertungskriterien für das Sftwareprjekt zum IT-Prjektmanagement 1. Zielvereinbarung Die Zielvereinbarung ist eines

Mehr

Business-Implikationen von SEPA Cards Clearing (SCC)

Business-Implikationen von SEPA Cards Clearing (SCC) Business-Implikatinen vn SEPA Cards Clearing (SCC) Hintergrund Im Zuge der Umsetzung des einheitlichen eurpäischen Zahlungsverkehrsraumes (SEPA) wurden nicht nur spezielle Abwicklungsfrmate für Überweisungen

Mehr

windata SEPA-API Basic / Pro Dokumentation

windata SEPA-API Basic / Pro Dokumentation windata SEPA-API Basic / Pr Dkumentatin Versin v1.8.0.0 11.11.2014 windata GmbH & C. KG windata GmbH & C.KG Gegenbaurstraße 4 88239 Wangen im Allgäu windata SEPA-API Basic / Pr - Dkumentatin Inhaltsverzeichnis

Mehr

Enterprise Business Intelligence Method

Enterprise Business Intelligence Method Serwise AG Merkurstrase 23 8400 Winterthur Tel. 052 266 06 51 Dezember 2004 Enterprise Business Intelligence Methd Ein kmpletter Lifecycle für erflgreiche Business Intelligence Prjekte im Enterprise Umfeld

Mehr

Die Suva Ihre Investorin und Partnerin für «Wohnen im Alter»

Die Suva Ihre Investorin und Partnerin für «Wohnen im Alter» Die Suva Ihre Investorin und Partnerin für «Wohnen im Alter» Die Suva ist die grösste Unfallversicherung der Schweiz. Als Investorin spielt sie auch im Immobilienmarkt eine bedeutende Rolle. Mit ihrem

Mehr

Ihr Recht auf Ergänzungsleistungen zur AHV und IV

Ihr Recht auf Ergänzungsleistungen zur AHV und IV 5.02 Stand am 1. Januar 2013 Ihr Recht auf Ergänzungsleistungen zur AHV und IV Berechnen Sie provisorisch Ihren Anspruch 1 Die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV helfen dort, wo die Renten und das übrige

Mehr

ACHTUNG: WICHTIGE PRODUKTINFORMATION Fehler beim Inhalt des WIZARD 2 Barcode-ID-Etiketts #023

ACHTUNG: WICHTIGE PRODUKTINFORMATION Fehler beim Inhalt des WIZARD 2 Barcode-ID-Etiketts #023 PerkinElmer Singapre Pte Ltd 28 Ayer Rajah Crescent #04-01/08 Singapur 139959 Firmennr. 199707113D Telefn 65 6868 1688 Fax 65 6779 6567 www.perkinelmer.cm 13. Mai 2015 ACHTUNG: WICHTIGE PRODUKTINFORMATION

Mehr

5.02 Stand am 1. Januar 2011

5.02 Stand am 1. Januar 2011 5.02 Stand am 1. Januar 2011 Ihr Recht auf Ergänzungsleistungen zur AHV und IV Berechnen Sie provisorisch Ihren Anspruch 1 Die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV helfen dort, wo die Renten und das übrige

Mehr

E-Rechnung für die öffentliche Verwaltung in der Schweiz

E-Rechnung für die öffentliche Verwaltung in der Schweiz E-Rech nung E-Rechnung f ür die öffentliche Verw altung in der Schw eiz E-Rechnung für die öffentliche Verwaltung in der Schweiz Ein Vorhaben der E-Government-Strategie Schweiz, 4. Oktober 03 Die E-Rechnung

Mehr

Zertifikatsarbeit eingereicht der Universität Bern im Rahmen des Certificate of Advanced Studies in Public Administration (CeMaP)

Zertifikatsarbeit eingereicht der Universität Bern im Rahmen des Certificate of Advanced Studies in Public Administration (CeMaP) Das Intranet der JGK Analyse und Vrschlag einer Neuknzeptin Zertifikatsarbeit eingereicht der Universität Bern im Rahmen des Certificate f Advanced Studies in Public Administratin (CeMaP) Betreuender Dzent:

Mehr

Kaufmann/Kauffrau mit kaufm. Berufsmaturität

Kaufmann/Kauffrau mit kaufm. Berufsmaturität Kaufmann/Kauffrau mit kaufm. Berufsmaturität 3-jährige Ausbildung mit Berufsmaturitätszeugnis Berufsbeschreibung Kauffrau/Kaufmann Erweiterte Grundbildung mit Kaufmännischer Berufsmaturität (M-Prfil):

Mehr

1. Vorkalkulation - Preise richtig kalkulieren

1. Vorkalkulation - Preise richtig kalkulieren Thema des Mnats 07/08 05: Auftragskalkulatin In diesem Beitrag wird eine einfache Auftragskalkulatin (bestehend aus Vrkalkulatin und Nachkalkulatin) für kleine und mittlere Betriebe aus Handwerk und Dienstleistung

Mehr

Kommunikations- und Medienwissenschaft. Communication and Media Studies. Klaus-Dieter Altmeppen

Kommunikations- und Medienwissenschaft. Communication and Media Studies. Klaus-Dieter Altmeppen Studiengang Jurnalistik Knzept Master kda Seite 1 STUDIENGANG JOURNALISTIK KATHOLISCHE UNIVERSITÄT EICHSTÄTT-INGOLSTADT Masterstudiengang Management und Innvatin in Jurnalismus und Medien MODULBESCHREIBUNGEN

Mehr

Mittelvergabeordnung des Allgemeinen Studierenden- Ausschusses (AStA)

Mittelvergabeordnung des Allgemeinen Studierenden- Ausschusses (AStA) Mittelvergaberdnung des Allgemeinen Studierenden- Ausschusses (AStA) der Carl vn Ossietzky Universität Oldenburg erstellt vm Finanzreferat des AStA in der Legislaturperide 2015/2016 Allgemeine Mittelvergaberdnung

Mehr

SymTaZ - Newsletter Version 6.2.1

SymTaZ - Newsletter Version 6.2.1 SymTaZ - Newsletter Versin 6.2.1 1. SymTaZ v6.2.1 als prtable Applikatin Mit dieser Applikatin haben sie den SymTaZ auf ihrem USB-Stick überall zur Verfügung hne dass sie ihn auf einem PC der Laptp installieren

Mehr

Optimierung Front-Office Systemlandschaft

Optimierung Front-Office Systemlandschaft Optimierung Frnt-Office Systemlandschaft Iv Pelzmann / Hendryk Braun Inhalt Einleitung... 1 Begriffsdefinitin Frnt-Office-System... 2 Marktsituatin... 3 Gründe und Ursachen des Status Qu... 3 Fragestellung

Mehr

Ihr Recht auf Ergänzungsleistungen zur AHV und IV

Ihr Recht auf Ergänzungsleistungen zur AHV und IV 5.02 Ergänzungsleistungen Ihr Recht auf Ergänzungsleistungen zur AHV und IV Stand am 1. Januar 2015 1 Auf einen Blick Die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV helfen dort, wo die Renten und das Einkommen

Mehr

6.06 Berufliche Vorsorge (BV) Anschlusspflicht an eine Vorsorgeeinrichtung gemäss BVG

6.06 Berufliche Vorsorge (BV) Anschlusspflicht an eine Vorsorgeeinrichtung gemäss BVG 6.06 Berufliche Vorsorge (BV) Anschlusspflicht an eine Vorsorgeeinrichtung gemäss BVG Stand am 1. Januar 2015 1 Auf einen Blick Die berufliche Vorsorge bildet die zweite Säule. Neben der AHV/IV/EL als

Mehr

Bearbeitungsreglement SwissDRG

Bearbeitungsreglement SwissDRG Bearbeitungsreglement SwissDRG Inhaltsverzeichnis 1. Geltungsbereich / Scpe... 2 1.1 Ziel des Bearbeitungsreglements... 2 1.2 Datenschutzmanagement (DSMS)... 2 2. Abgrenzung der DAS... 3 2.1 Elektrnischer

Mehr

Certified Foundation Level Business Analyst (CFLBA) Lehrplan

Certified Foundation Level Business Analyst (CFLBA) Lehrplan (CFLBA) Lehrplan Versin 1.1 Deutschsprachige Ausgabe 10. Dezember 2013 Internatinal Qualificatins Bard fr Business Analyse Cpyright-Hinweis Das vrliegende Dkument darf als Ganzes der in Auszügen vervielfältigt

Mehr

roxtra HOSTED Mietvertrag

roxtra HOSTED Mietvertrag rxtra HOSTED Mietvertrag Zwischen der Rssmanith GmbH, Göppingen als Servicegeber und der, als Auftraggeber wird flgender Mietvertrag geschlssen: 1: Vertragsgegenstand rxtra HOSTED ermöglicht dem Auftraggeber

Mehr

5.02 Stand am 1. Januar 2006. Ihr Recht auf Ergänzungsleistungen zur AHV und IV. 1 Die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV helfen dort, wo

5.02 Stand am 1. Januar 2006. Ihr Recht auf Ergänzungsleistungen zur AHV und IV. 1 Die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV helfen dort, wo 5.02 Stand am 1. Januar 2006 Ihr Recht auf Ergänzungsleistungen zur AHV und IV Berechnen Sie provisorisch Ihren Anspruch 1 Die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV helfen dort, wo die Renten und das übrige

Mehr

Der Intel Lehren Aufbaukurs Online Ein innovatives Lehrer-Fortbildungsangebot mit freier Zeiteinteilung

Der Intel Lehren Aufbaukurs Online Ein innovatives Lehrer-Fortbildungsangebot mit freier Zeiteinteilung Der Intel Lehren Aufbaukurs Online Ein innvatives Lehrer-Frtbildungsangebt mit freier Zeiteinteilung Fast alle Lehrerinnen und Lehrer kennen das Frtbildungsprjekt Intel Lehren für die Zukunft. Rund 300

Mehr

11 Real Time Interaction Management CRM in Echtzeit

11 Real Time Interaction Management CRM in Echtzeit ebk Erflgreiches Callcenter 2011 Markus Grutzeck, Grutzeck-Sftware GmbH Seite: 51 11 Real Time Interactin Management CRM in Echtzeit Autr: Thmas Geiling Um den Erflg Ihres Unternehmens zu gewährleisten,

Mehr

KONZEPT SPONSORING. Grundlagen für die Zusammenarbeit zwischen Swiss Basketball und seinen Partnern. Konzept Sponsoring.

KONZEPT SPONSORING. Grundlagen für die Zusammenarbeit zwischen Swiss Basketball und seinen Partnern. Konzept Sponsoring. Knzept Spnsring Zentralvrstand KONZEPT SPONSORING Grundlagen für die Zusammenarbeit zwischen Swiss Basketball und seinen Partnern Seite 1 vn 14 Knzept Spnsring Zentralvrstand INHALTSVERZEICHNIS 1. Präsentatin

Mehr

ITIL entzaubert. Ob und wie Ihre Organisation von ITIL profitieren kann. Consultancy. TOPdesk Service Management Simplified

ITIL entzaubert. Ob und wie Ihre Organisation von ITIL profitieren kann. Consultancy. TOPdesk Service Management Simplified ITIL entzaubert Ob und wie Ihre Organisatin vn ITIL prfitieren kann Cnsultancy Übersicht Einleitung Was ist ITIL? Wie ist es entstanden? Warum ist es überhaupt interessant? ITIL im Detail ITIL v2 ITIL

Mehr

Kontingentvereinbarung

Kontingentvereinbarung bluenetdata GmbH Kntingentvereinbarung Prjekt & Supprt Vertragsinfrmatinen Muster GmbH Vertragsbeginn: 00.00.0000 Mindestlaufzeit: 6 Mnate Vertragsnummer: K00000000 Kundennummer: 00000 bluenetdata GmbH

Mehr

Sommerprüfung 2009. Ausbildungsberuf Fachinformatiker/in Systemintegration. Prüfungsbezirk Ludwigshafen. Herr Daniel Heumann. Identnummer: 40966

Sommerprüfung 2009. Ausbildungsberuf Fachinformatiker/in Systemintegration. Prüfungsbezirk Ludwigshafen. Herr Daniel Heumann. Identnummer: 40966 Smmerprüfung 2009 Ausbildungsberuf Fachinfrmatiker/in Systemintegratin Prüfungsbezirk Ludwigshafen Herr Daniel Heumann Ausbildungsbetrieb: FH Kaiserslautern Prjektbetreuer: Herr Michael Blum Thema der

Mehr

SSI White Paper: smart solution + engineering

SSI White Paper: smart solution + engineering Anlagenprduktivität und Prduktinslgistik ptimieren: SSE Smart Slutin + Engineering KG nutzt Sftware-, IT-Kmpetenz und Infrastruktur vn SSI Kunde: SSE Smart Slutin + Engineering KG Branche: Ziel: Lösung:

Mehr

EBOOK ZERTIFIZIERUNG

EBOOK ZERTIFIZIERUNG EBOOK ZERTIFIZIERUNG Ausführliche Beschreibung zur Zertifizierungsstufe Assciate Certified Cach Seien Sie dabei und setzen Sie Ihr persönliches Zeichen für Qualität und Prfessinalität im Caching! Stand

Mehr

1 Der Strategieentwurf aus FFG-Sicht: Zusammenfassung und Gesamteinschätzung. Erstellt vom Thementeam IKT der FFG, Februar 2013

1 Der Strategieentwurf aus FFG-Sicht: Zusammenfassung und Gesamteinschätzung. Erstellt vom Thementeam IKT der FFG, Februar 2013 FFG-Stellungnahme zur Knsultatin Grundsatzüberlegungen zur Entwicklung einer IKT-Strategie für Österreich 2014-2018 des Kmpetenzzentrums Internetgesellschaft Erstellt vm Thementeam IKT der FFG, Februar

Mehr

Lernzettel 3. Hendrik-Jörn Günther und Stefan Pielsticker 1 POLITICS

Lernzettel 3. Hendrik-Jörn Günther und Stefan Pielsticker 1 POLITICS POLITICS 1. Elemente der Glbalisierung - Unter Glbalisierung versteht man eine zunehmende internatinale Verflechtung verschiedener Bereiche, gefördert durch die Digitale Revlutin und plitische Entscheidungen

Mehr

Zusammenfassung Strategie & Führung

Zusammenfassung Strategie & Führung Zusammenfassung Strategie & Führung ZF ICTST+Fü - Thmas Stuber, Juli 2010 Anfrderungen Prüfung: wesentliche Sachen erklären können. Aber keine 1 zu 1 Definitinen 2) Wahrnehmung Keine Prüfungsrelevanz 3)-5)

Mehr

Die Betriebliche Altersversorgung

Die Betriebliche Altersversorgung Die Betriebliche Altersversrgung Die Betriebliche Altersversrgung Arbeitgeberexemplar Penning Steuerberatung Clumbusstraße 26 40549 Düsseldrf Tel.: 0211 55 00 50 Fax: 0211 55 00 555 Tückingstraße 6 41460

Mehr

Eine Kündigung ist nötig zur Beendigung von unbefristeten Mietverträgen; befristete Mietverträge können nur ausserordentlich gekündigt werden.

Eine Kündigung ist nötig zur Beendigung von unbefristeten Mietverträgen; befristete Mietverträge können nur ausserordentlich gekündigt werden. Autren und Herausgeber Mietrechtliche Aspekte der Zwischennutzung: Mietvertragsbeendigung Kündigung Eine Kündigung ist nötig zur Beendigung vn unbefristeten Mietverträgen; befristete Mietverträge können

Mehr

Verborgener Hunger. 1 Verborgener Hunger ein vernachlässigtes Problem

Verborgener Hunger. 1 Verborgener Hunger ein vernachlässigtes Problem HOCHSCHULKOMMUNIKATION Flrian Klebs Tel.: 0711 459 22003 E-Mail: presse@uni-hhenheim.de Verbrgener Hunger 1 Verbrgener Hunger ein vernachlässigtes Prblem...1 2 Hidden Hunger in Deutschland - ein übersehenes

Mehr