Investitionsbank Berlin (Hrsg.) Kreative Finanzierung Innovative Finanzierungslösungen für die Kreativwirtschaft

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1 Investitionsbank Berlin (Hrsg.) Kreative Finanzierung Innovative Finanzierungslösungen für die Kreativwirtschaft Grüner, H./Puchta, D./Schulze, K./Kleine, H.

2 Wir haben Berlin im Blick! Quellenangabe: PUCHTA, D. (2009): Kreative Finanzierung Innovative Finanzierungslösungen für die Kreativwirtschaft, in: GRÜNER, H./PUCHTA, D./SCHULZE, K./KLEINE, H. (Hrsg.), Unternehmensgründung in der Kreativwirtschaft Kreative gründen anders!, Bielefeld 2009 (erscheint in 2009). Stand: 25. August 2008

3 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung und Aufbau 5 2 Die Kreativwirtschaft Definition der Kreativwirtschaft Mikro- und makroökonomische Aspekte der Kreativität Vom kreativen zum innovativen Individuum Makroökonomische (Kondratjeff-)Zyklen Umfeldanalyse der Kreativwirtschaft Bedeutung der Kreativwirtschaft Bedeutung für Deutschland Bedeutung für Berlin Erstes Zwischenfazit Geschäftsmodelle in der Kreativwirtschaft 20 3 Finanzierungsherausforderungen Förderansätze Unzureichender Zugang zu Finanzierungsinstrumenten Eigenkapitalschwäche und Mangel an Sicherheiten Schwer beurteilbare Geschäftsmodelle Geschäftsmodellspezifische Ansätze Zweites Zwischenfazit Ansätze zur Lösung der Herausforderungen Marktversagen und deren Überwindung Risikokapital auf Basis des Portfolioansatzes Mikrofinanzierung Drittes Zwischenfazit 27 4 Finanzierungslösungen für Berlin Risikokapital für Unternehmen mit Wachstumspotenzial Darlehen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit durchschnittlicher Wachstumsperspektive Existenzgründer- und Mikrodarlehen für Gründer und Kleinstunternehmer Exkurs: Nichtmonetäre Förderung Viertes Zwischenfazit 32

4 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 5 Zusammenfassung 33 Quellenverzeichnis 34 Abbildungsverzeichnis 38 Anhang: Teilmärkte der Kreativwirtschaft 39

5 Einleitung und Aufbau 1 Einleitung und Aufbau Die Investitionsbank Berlin (IBB) ist als Förderbank die zentrale Wirtschaftsförderinstitution für das Land Berlin. Sie hat u. a. das Ziel, Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern sowie das Wirtschaftswachstum zu forcieren. Gemessen an der Bilanzsumme gehört die IBB zu den 50 größten deutschen Banken 1. Die Kreativwirtschaft ist ein zukunftsträchtiger, relativ neu definierter Wirtschaftszweig mit hohem Wachstums- und Beschäftigungspotenzial. Zusammengefasst dürfte die Kreativwirtschaft bereits heute hinsichtlich der Bruttowertschöpfung in Deutschland beinahe die gleiche Bedeutung haben wie die gesamte Automobilindustrie. 2 Für Berlin nimmt sie eine noch höhere Bedeutung ein, da hier das kreative Umfeld vorzufinden ist, das nach Richard Florida der ideale Nährboden für die von ihm beschriebene Creative Class ist, die diese Unternehmen ausmachen. 3 Für Unternehmen ist es häufig immer noch leichter, eine Finanzierung für Grund und Boden, Gebäude sowie Anlagen zu erhalten als für Ideen und immaterielle Vermögensgegenstände. Dies ist eine hohe Hürde für die Entwicklung der Branche insgesamt, denn Creative Industries benötigen Creative Finance. 4 Ließe sich die Hürde überwinden, könnte damit ein weiterer Wachstumsschub der Branche induziert werden. Die Investitionsbank Berlin hat sich vor diesem Hintergrund intensiv mit der Frage der Finanzierbarkeit von Unternehmen aus der Kreativwirtschaft beschäftigt. Zwischenzeitlich bietet sie ein Finanzierungsangebot an, das spezifisch auf die Anforderungen der Unternehmen dieser neuen Schlüsselbranche zugeschnitten ist. In Kapitel 2 wird, ausgehend von einer Beschreibung der Kreativwirtschaft, zunächst deren Bedeutung für Deutschland und für Berlin herausgearbeitet. In Abschnitt 3 werden wesentliche 1 Vgl. Karsch (2007). 2 Daten standen lediglich bis 2004 zur Verfügung. Wir gehen davon aus, dass sich die positive Entwicklung in den darauf folgenden Jahren eher verstärkt hat. Vgl. hierzu Gliederungspunkt Vgl. Florida (2002), S. 249 ff. 4 Vgl. Keuper/Puchta/Röder (2008).

6 Einleitung und Aufbau Herausforderungen für die Finanzierung von Unternehmen der Kreativwirtschaft analysiert und Lösungsansätze skizziert. Unter 4 werden konkrete Finanzierungslösungen aus der Praxis vorgestellt, die von der Investitionsbank Berlin speziell für Berliner Unternehmen der Kreativwirtschaft angeboten werden. Die Zusammenfassung unter 5 rundet den Artikel ab.

7 Die Kreativwirtschaft Definition der Kreativwirtschaft 2 Die Kreativwirtschaft Florida bezeichnet die menschliche Kreativität als die ultimative ökonomische Ressource. 5 Ähnlich haben schon Jahrzehnte zuvor Joseph Schumpeter mit der Funktion des kreativen Unternehmers 6 und Peter Drucker mit der Entwicklung zur wissensbasierten Gesellschaft 7 argumentiert. Einfach ausgedrückt: Die Creative Class schafft ökonomischen Wert durch ihre Kreativität Definition der Kreativwirtschaft Um der für den deutschsprachigen Raum üblichen, aber wenig nützlichen Diskussion um die richtige Definition und Abgrenzung des Begriffes aus dem Weg zu gehen, greifen wir auf die praxisorientierte Definition des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zurück und verweisen hierzu auf den Anhang Teilmärkte der Kreativwirtschaft. Um es jedoch nicht bei einer wenig übersichtlichen einfachen Aufzählung von Teilbranchen zu belassen, erscheint die Erläuterung des Begriffs Kreativwirtschaft im Rahmen der folgenden Matrix als hilfreich. Hierbei werden vier unterschiedliche Ansätze in einem Schaubild zusammengefasst: (s. Folgeseite) 5 Vgl. Florida (2002), S. Xiii und Keuper/Puchta/Röder (2008), S Vgl. Schumpeter (1911). 7 Vgl. Drucker (1968). 8 Vgl. Florida (2002), S. 68.

8 Die Kreativwirtschaft Mikro- und makroökonomische Aspekte der Kreativität Volkswirtschaftlicher Ansatz Kreative Industrien Musik, Darstellende Kunst, Film, Radio, TV Werbung, PR, Bildende Kunst, Kunsthandwerk, Design, Architektur, kulturelles Erbe, Printmedien Software, Internet, Telekommunikation branchen- bzw. sektorenbezogen Soziologischer Ansatz Creative Class Wissenschaftler (z. B. Physiker) Kreative Professionals (z. B. Anwälte, Unternehmensberater) Berufe, Tätigkeiten IKT (Informations- und Kommunikationstechnologie) Content-(Inhalte-)Wirtschaft Medien-Wirtschaft Kulturwirtschaft im Wesentlichen Inhalt versus Technologie Produktorientierter Ansatz Copyright Patent Marken Design Erfindungen, Entwicklungen, die sich schützen/verwerten lassen Verwertungsrechtebezogener Ansatz Abbildung 1: Die Kreativwirtschaft in Matrixform Mikro- und makroökonomische Aspekte der Kreativität Nachdem wir den Bereich der Kreativwirtschaft definiert und abgegrenzt haben, stellt sich nun die Frage, wie Kreativität individuell entsteht und makroökonomisch aggregiert wird und ob dieser Prozess (positiv) beeinflussbar ist Vom kreativen zum innovativen Individuum Das kreative Individuum kann anhand von drei Aspekten und zehn Ausprägungspaaren beschrieben werden: 9 Quelle: Eigene Darstellung (2008).

9 Die Kreativwirtschaft Mikro- und makroökonomische Aspekte der Kreativität Starke Ausprägung Schwache Ausprägung 1 evolutionärer biologischer Aspekt rechte Gehirnhälfte Jagdverhalten linke Gehirnhälfte Sammlerverhalten 2 Verhaltensaspekt Querdenker extrovertiert egozentrisch risiko- und entscheidungsfreudig Schneckentempo zielgerichtete Denker introvertiert konsensorientiert sicherheits- und besitzorientiert gedankenlos, zerfahren 3 Emotionaler Aspekt intuitiv wahrnehmend gefühlvoll einfühlsam urteilend nachdenkend Abbildung 2: Aspekte und Ausprägungen des kreativen Individuums 10 Damit aus der individuellen Kreativität deren wesentliche Eigenschaften der linken Hälfte von Abbildung 2 zu entnehmen sind eine Innovation entsteht, bedarf es eines Ausgleichs zwischen Kreativität und klassischem betriebswirtschaftlichem Verhalten. Unter Letzterem wird folgendes Verhalten verstanden: effizient, sorgfältig, anpassungsfähig, methodisch, organisiert, exakt und verlässlich. Die individuelle Kreativität kann über die in Abbildung 2 beschriebenen Eigenschaften hinausgehend mit Begriffen wie ingeniös, originell, unabhängig, unkonventionell und unvorhersagbar beschrieben werden. Innovatives Verhalten als Kombination zwischen Kreativität und dem beschriebenen betriebswirtschaftlichen Verhalten beschreibt Individuen, die methodisch und organisiert arbeiten, um unkonventionelle Ideen zu entwickeln und umzusetzen. 10 Quelle: Eigene Darstellung auf der Basis eines Folienvortrages von Fons Trompenaars, Trompenaars Hampden-Turner Consulting im Rahmen der internationalen Hay-Group-Konferenz vom 09. bis in Rom, vgl. Hay Group (o. A.).

10 10 Die Kreativwirtschaft Mikro- und makroökonomische Aspekte der Kreativität Das innovative Individuum schätzt permanent auf eine organisierte und methodische Weise ab, ob seine originellen Ideen in der Praxis funktionieren. 11 Wie diese mikroökonomische Betrachtungsweise mit der makroökonomischen zusammenhängt, kann man mit einem Zitat des makroökonomischen Wirtschaftstheoretikers Leo Nefiodow erfassen: Kreativität ist die bisher am wenigsten genutzte Ressource Makroökonomische (Kondratjeff-)Zyklen Joseph Schumpeter war mit der Beschreibung des innovativen Entrepreneurs und der kreativen Zerstörung wohl der erste Nationalökonom, der die Bedeutung der Kreativität für das Wachstum herausgearbeitet hat. Gleichzeitig formalisierte Schumpeter die sogenannten Kondratjeff-Zyklen. Der Kondratjeff-Zyklus ist ein Langzeitzyklus von 40 bis 50 Jahren, dem jeweils eine gesellschaftsrevolutionierende Basis-Innovation zugrunde liegt. Ein neuer Zyklus setzt immer dann ein, wenn sich die Basisinnovation des vorausgegangenen Zyklus flächendeckend durchgesetzt hat. Die zeitliche Entwicklung der Kondratjeff-Zyklen, die jeweilige neue Technologie sowie die daraus entstehenden Industrien bzw. Konsequenzen sind dem nachfolgenden Schaubild zu entnehmen. Eisenbahn, Stahl Elektrotechnik, Chemie Automobil, Petrochemie Dampfmaschine, Textilindustrie Informationstechnik? 1. KONDRATJEFF 2. KONDRATJEFF 3. KONDRATJEFF 4. KONDRATJEFF 5. KONDRATJEFF 6. KONDRATJEFF xx Abbildung 3: Kondratjeff-Zyklen zum Thema Innovation als Wachstumsmotor vgl. Schneider/Puchta/ Heidner/Jenewein/Vakolbiner (2008), S. 17 ff. Zum Thema Kreativität und intrinsische Motivation vgl. auch Frey/Osterloh (2002). 12 zitiert nach Amman (2007), S In Anlehnung an Nefiodow (2006), S. 4.

11 Die Kreativwirtschaft Mikro- und makroökonomische Aspekte der Kreativität 11 Der Kondratjeff-Zyklus ist wesentlich mehr als ein Konjunktur- Zyklus, er ist eine Wertschöpfungskette ( Value-Chain ), der von Basisinnovationen ausgelöst wird, über mehrere Jahrzehnte die Hauptrichtung des Wirtschaftswachstums bestimmt und nahezu alle Bereiche der Gesellschaft erfasst und verändert. 14 Hierbei ist wichtig, dass selbst Revolutionen, Strukturbrüche und Weltkriege die langwelligen Bewegungen nicht aufhalten können. 15 Für die Entwicklung und Förderung der Kreativwirtschaft ist die Erkenntnis der Systemtheorie zentral, dass es für das Wachstum von Systemen prinzipiell nur zwei Inputgrößen gibt, nämlich Energie und Information. 16 In diesem Zusammenhang ist wichtig, dass der Übergang vom vierten zum fünften Kondratjeff-Zyklus einen wesentlichen Paradigmenwechsel darstellt: Die Gesellschaft ist vom energiezum informationsgetriebenen Strukturwandel übergetreten. Energie Information 2. KONDRATJEFF 3. KONDRATJEFF 4. KONDRATJEFF 5. KONDRATJEFF 6. KONDRATJEFF Industriegesellschaft Informationsgesellschaft Abbildung 4: Übergang vom energie- zum informationsgetriebenen Strukturwandel 17 Mit diesem Übergang von der energie- zur informationsgetriebenen Gesellschaft ist klar, dass für den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt der produktive und kreative Umgang mit Information entscheidend wurde. Auf Eigenschaften wie Kommunikationsund Beziehungsfähigkeit, Lernbereitschaft, Fach- und Orientierungswissen, Menschenkenntnis, Denken in Systemen und gemeinschaftsorientierte Werte kommt es jetzt in erster Linie an Nefiodow (2006), S Nefiodow (2006), S Vgl. Bönig (o. A.). 17 Quelle: Nefiodow (2006), S Nefiodow (2006), S. 14.

12 12 Die Kreativwirtschaft Mikro- und makroökonomische Aspekte der Kreativität Nefiodow ging 1992 erstmals der Frage nach, wie der sechste Kondratjeff-Zyklus aussehen könnte. Er stellt den sechsten Kondratjeff-Zyklus, der ab ca beginnen soll (aus der Sicht des Jahres 1992), insbesondere den Charakteristika des zurzeit ablaufenden fünften Kondratjeff-Zyklus gegenüber. Der fünfte Kondratjeff-Zyklus hat folgende Ausprägungen: Zentrale Rolle von Informatik und Informationstechnik Rationalisierung gut strukturierter Arbeitsabläufe Computergestützter Umgang mit sicherem Expertenwissen Optimierung von Energie- und Informationsflüssen in Organisationen Optimierung von Informationsflüssen zwischen Mensch und Maschine Vorherrschendes Entweder-oder-Verhalten Folgende Elemente werden nach Nefiodow den sechsten Kondratjeff-Zyklus abbilden: Zentrale Rolle der psychosozialen Kompetenz Rationalisierung wenig/unscharf strukturierter Arbeitsabläufe Computergestützter Umgang mit ungenauem Wissen Optimierung von Informationsflüssen im und zwischen Menschen Organisation der zwischenmenschlichen Beziehung Sowohl-als-auch-Verhalten setzt sich durch Der sechste Kondratjeff-Zyklus stellt also den Menschen in den Mittelpunkt. Nefiodow führt aus: Information ist Beziehung. 19 Dadurch, dass Information seit dem fünften Kondratjeff zur wichtigsten Antriebskraft des Strukturwandels avanciert ist, rücken auch die verschiedensten Beziehungsebenen des Menschen in das Zentrum des Innovationsgeschehens. 20 Eine solche Beziehung hin zum Menschen hat es in der Wirtschaft noch nie gegeben. Konkret auf mögliche Märkte bezogen, führt Nefiodow aus, dass sich aus den Basiselementen des sechsten Kondratjeffs prinzipiell vier verschiedene Basismärkte entwickeln könnten 21 : 19 Nefiodow (2006), S Vgl. Nefiodow (2006), S. 65, 68, Vgl. Nefiodow (2006), S. 24.

13 Die Kreativwirtschaft Umfeldanalyse der Kreativwirtschaft 13 Informationsmarkt Regenerierbare Energien und Umwelt Biotechnologie Gesundheitsmarkt Neben den vier Basismärkten haben in den nächsten Jahrzehnten auch die optischen Technologien, der Tourismus, die Nanotechnologie, die Nutzung des Internets, die Unterhaltungsindustrie und der Markt für neue Materialien gute Wachstumschancen. 22 Nachdem wir nun die mikroökonomische Entwicklung vom kreativen zum innovativen Individuum und die makroökonomische Bedeutung von Basisinnovationen herausgearbeitet haben, gehen wir im folgenden Abschnitt der Frage nach, wie die Kreativität, als bisher am wenigsten genutzte Ressource, im Rahmen der Wachstumstheorie erfasst, empirisch gemessen und bankbetriebswirtschaftlich umgesetzt werden kann. 2.3 Umfeldanalyse der Kreativwirtschaft Der künftige ökonomische Erfolg von Wirtschaftsregionen hängt laut Florida maßgeblich von der Creative Class und dem dadurch vorhandenen kreativen Potenzial einer Gesellschaft ab. Damit sich die Kreativindustrie intensiv entfalten kann, muss die schöpferische Begabung der Creative Class effektiv, effizient und nachhaltig identifiziert, entwickelt und ausgeschöpft werden. Florida benennt hierfür als Voraussetzung das Vorhandensein der 3 T s of economic development Talente, Technologie und Toleranz. 23 Während über Jahrhunderte nur die klassischen Produktionsfaktoren Boden, Arbeit und Kapital als Wachstumsgeneratoren betrachtet wurden, wurde die Wachstumstheorie von Robert Solow um den technischen Fortschritt als wesentlichen Erfolgsfaktor ergänzt. 24 Dennoch bewerten Banken bei der Kreditvergabe bis in die jüngste Krise hinein vor allem Boden als werthaltige Sicherheit. Nach den o. g. Vorarbeiten von Drucker und 22 Vgl. Nefiodow (2006), S Vgl. Florida (2002), S. 249 ff. Dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, verdanken wir den Hinweis, dass es in einem funktionierenden Gemeinwesen nicht nur um Toleranz, sondern v. a. um Akzeptanz gehe. 24 Vgl. Solow (1956), S

14 14 Die Kreativwirtschaft Bedeutung der Kreativwirtschaft Schumpeter versuchte nun Florida, die neuen Wachstumskräfte theoretisch und empirisch in moderne Wachstumsmodelle zu integrieren. Laut Floridas ökonomischer Wachstumstheorie stehen die drei T in einer interdependenten Beziehung zueinander. So ziehen z. B. kulturell attraktive und offene Orte Künstler und andere kulturschaffende Menschen an, die wiederum noch mehr Menschen mit kreativen Berufen anziehen. Solche Cluster mit kreativen Menschen und verknüpftem Wissen haben zur Folge, dass diese Regionen auch für Unternehmen immer attraktiver werden und die Unternehmen beginnen, den Kreativen zu folgen, oder die Kreativen gründen an Ort und Stelle selbst Unternehmen. Somit folgen in Floridas Wachstumstheorie, entgegengesetzt zur herrschenden Lehrmeinung, die Arbeitsplätze den Menschen und nicht umgekehrt. Hat eine Region kreatives Potenzial angezogen und Unternehmen versammelt, so wird dieser Ort auch im Hinblick auf technologische Innovationen eine Spitzenrolle einnehmen. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die drei T der Antrieb des ökonomischen Wohlergehens der Gesellschaft von morgen sind. Dabei ist zu beachten, dass alle drei T im Zusammenspiel die Voraussetzung bilden, damit sich eine Region zu einem attraktiven Ort für kreative Menschen entwickelt und somit wirtschaftliches Wachstum ausgelöst wird. 2.4 Bedeutung der Kreativwirtschaft In den Industrieländern mit ihren entwickelten Volkswirtschaften ist seit Jahrzehnten zu beobachten, dass sich die Bedeutung der Generierung von physischen Werten zugunsten der Wertschöpfung von immateriellen Werten verschiebt. Dies soll beispielhaft zunächst für Deutschland und danach für den Teilmarkt Berlin aufgezeigt werden: Bedeutung für Deutschland Während bisher die traditionellen Erzeuger, wie die chemische Industrie und der Maschinen- oder Automobilbau, für die Bruttowertschöpfung in Deutschland maßgeblich waren, ist seit einiger Zeit festzustellen, dass es andere Branchensegmente gibt, die hinsichtlich der Wertschöpfung von immateriellen Gütern an Bedeutung gewinnen. Ein Großteil dieser Segmente lässt sich in der Kreativwirtschaft zusammenfassen, wobei allerdings

15 Die Kreativwirtschaft Bedeutung der Kreativwirtschaft 15 eine gemeinsame Erhebung in den amtlichen Statistiken bisher nicht erfolgt. Eine Gegenüberstellung der Bruttowertschöpfung der Kreativwirtschaft mit traditionellen Industrien hebt deren Bedeutung hervor. Der Gesamtbeitrag in 2004 zur Bruttowertschöpfung Deutschlands stellt sich wie folgt dar: Industriezweig Kreativindustrie Chemische Industrie Automobilindustrie Bruttowertschöpfung in 2004 absolut 58 Mrd. EUR 46 Mrd. EUR 64 Mrd. EUR Bruttowertschöpfung in 2004 in % 2,6 % 2,1 % 2,9 % Abbildung 5: Bruttowertschöpfung ausgewählter Branchen in Deutschland 25 Aus diesem beispielhaften Vergleich wird die Bedeutung der Kreativwirtschaft für die deutsche Volkswirtschaft deutlich. Nach einem Bericht der deutschen UNESCO-Kommission lagen die Umsätze der Kreativwirtschaft in Deutschland im Jahr 2004 mit 58 Mrd. EUR um 4,4 Prozent höher als im Jahr zuvor. 26 Damit war die Wachstumsrate in diesem Bereich dreimal so hoch wie die des gesamten deutschen Bruttoinlandsprodukts Bedeutung für Berlin Seit der Wende hat die Hauptstadt einen extremen Strukturwandel durchschritten. So sind einerseits allein im klassischen Verarbeitenden Gewerbe seit 1991 nahezu Arbeitsplätze weggefallen, mehr als jede zweite Stelle wurde abgebaut. Andererseits wurden im unternehmensnahen Dienstleistungsbereich seit 1991 über neue Arbeitsplätze geschaffen. Hier wurden Beschäftigungsgewinne auch in den wichtigen Wachstumsbranchen der Kreativwirtschaft registriert. Kreative Produktions- und Dienstleistungsaktivitäten sind meist in größeren Städten angesiedelt; insbesondere gilt dies für Kreativbranchen aus dem Bereich Medien/Information und Kommunikation. Unter den deutschen Großstädten hat Berlin dabei eine besondere Bedeutung. Die Stadt ist nicht nur Hauptstadt, Regierungssitz und Standort von Lobbyistenorganisationen, 25 Vgl. Fesel/Söndermann (2007), S. 10 f. 26 Vgl. Fesel/Söndermann (2007), S. 3.

16 16 Die Kreativwirtschaft Bedeutung der Kreativwirtschaft sondern gleichzeitig eines der interessantesten Wissens-, Kultur- und Kunstzentren Europas. Berlin und das angrenzende Potsdam verfügen sowohl über ein enormes Forschungspotenzial, ein großes kulturelles Erbe als auch über lebendige kreative Impulse (vor allem aus den Wissensbereichen) und sind somit geradezu als Standort von Unternehmen der Kreativwirtschaft prädestiniert. Die Hauptstadt ist durch ein bedeutendes wissenschaftliches und kulturelles Erbe, eine künstlerische Lebendigkeit und ein großes innovatives und kreatives Potenzial gekennzeichnet, das von den Unternehmen aus den Kreativbranchen auch so wahrgenommen wird. Allein schon aufgrund seiner Größe und ethnischen Zusammensetzung hat Berlin vielfältige und für Deutschland teilweise einzigartige Subkulturen, die die Bildung innovativer und kreativer Milieus unterstützen. Berlin hat aber nicht nur aus wissenschaftlichen und kulturellen Gründen eine hohe Anziehungskraft für moderne Branchen. Hinzu kommt, dass in diesen Branchen die Bedeutung von meist temporären Kooperationen und Netzwerkbeziehungen zunimmt, sodass die räumliche Nähe und die zwischenbetriebliche Arbeitsteilung der oftmals kleinen Unternehmen besonders wichtig sind. Große Standorte wie Berlin können davon verstärkt profitieren. Vor diesem Hintergrund ist die Kreativwirtschaft in den letzten Jahren zunehmend in das Interesse der Berliner Wirtschaftspolitik gerückt. Nicht nur das Wachstumspotenzial dieser Branche, sondern auch die von ihr auf andere Branchen ausgehenden Impulse waren hierfür verantwortlich. Im Jahr 2006 waren über Personen, einschließlich der Selbstständigen und freien Mitarbeiter, in der Kreativwirtschaft Berlins tätig. 27 Rund 8,5 % der im Jahr 2006 in Berlin sozialversicherungspflichtig Beschäftigten waren in Unternehmen der Kreativwirtschaft beschäftigt. 28 Gemessen an der Anzahl der Erwerbstätigen ist dieser Wirtschaftszweig inzwischen größer als das verarbeitende Gewerbe mit knapp Erwerbstätigen in Bemerkenswert ist auch der Anstieg der umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen der Kreativwirtschaft in Berlin von 2000 bis 2005 um 27 Vgl. Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen (2007). 28 Vgl. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (2007), eigene Berechnungen.

17 Die Kreativwirtschaft Bedeutung der Kreativwirtschaft %. Der Anstieg der Berliner umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen aller Branchen betrug demgegenüber lediglich 7,6 %. Diese positive Entwicklung der Kreativwirtschaft in Berlin lässt die Stadt hinsichtlich der neuen Zukunftsbranche eine Spitzenposition im deutschen Vergleich einnehmen. Das bestätigt auch eine Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung in Zusammenarbeit mit der Robert Bosch Stiftung aus Die Studie beschäftigt sich mit der Zukunftsfähigkeit der deutschen Bundesländer und wendet hierbei analytisch und empirisch die 3T-Theorie von Florida an. Hierbei verfüge Berlin über das größte kreative Potenzial aller deutschen Bundesländer. 30 Sowohl bei dem Talent- als auch beim Toleranzindex belegt die Hauptstadt den ersten Platz im deutschen Vergleich. Gerade die Anzahl hochqualifizierter Personen, also der Anteil von Personen mit einem Hochschulabschluss an der Bevölkerung, und der hochkreative Kern, zu dem Berufe wie Informatiker oder Architekten zählen, ist in Berlin besonders stark ausgeprägt. Den ersten Platz beim Toleranzindex sichert sich Berlin durch seine Offenheit gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund, die geringe Zustimmung zu fremdenfeindlichen Aussagen und den hohen Anteil künstlerisch tätiger Personen an allen Erwerbstätigen. Bezüglich des Technologieindexes belegt Berlin einen vierten Platz nach den bekanntermaßen noch technologiestärkeren Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern und Hessen. Die Innovationsfähigkeit Berlins wird insbesondere auch bestimmt durch die Aktivitäten der Berliner Industrie im Bereich Forschung und Entwicklung. Die Berliner Industrie belegt dabei Rang eins im Bundesländerranking: Der Anteil des Personals im FuE-Bereich beträgt im verarbeitenden Gewerbe 7,1 % der Gesamtbeschäftigtenzahl und liegt damit vor Hessen (6,1 %), Baden-Württemberg (5,9 %), Bayern (5,6 %) und Hamburg (5,5 %) Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung (2007). 30 Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung (2007), S Vgl. Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft (2007), S. 53 f.

18 18 Die Kreativwirtschaft Bedeutung der Kreativwirtschaft Neben Hamburg, Köln und München zählt Berlin zu den wichtigsten Medien-Standorten in Deutschland. 32 Der Umzug der Bild -Zentralredaktion im März 2008 könnte möglicherweise die Initialzündung zum Umzug weiterer Verlage und Redaktionen anderer Zeitungen sein, die nicht ins Hintertreffen geraten möchten. 33 Berlin ist aber auch im Kino- und im Fernsehsektor als Produktionsstandort immer stärker gefragt. 34 Dieser Bereich der Krea- 32 Redaktionen am Standort Berlin haben einen natürlichen Informationsvorsprung. Alle wichtigen Tages- und Wochenzeitungen sind in der Hauptstadt vertreten. Daneben besitzt Berlin auch bei den Fachzeitschriften, Stadtteilzeitungen, Veranstaltungszeitschriften und Spartenmagazinen eine dominierende Marktposition. Die Wertschöpfungskette im Bereich der Druckmedien wird durch die hohe Präsenz von Druckereien ergänzt. Allerdings sind die Aussichten des Clusters Medien von einem scharfen Wettbewerb und einer gewissen Marktsättigung geprägt. Printmedien werden jedoch auch in Zukunft eine wichtige Rolle im Medienbereich spielen. Vor diesem Hintergrund und unter der Voraussetzung, dass es Berlin gelingt, zusätzliche Verlage in die Hauptstadt zu holen, dürfte der Umsatz im Medienbereich auch in den nächsten Jahren überdurchschnittlich wachsen. 33 Der Umzug von Bild und Bild am Sonntag von Hamburg nach Berlin umfasst rund 700 Mitarbeiter aus Redaktion, Anzeigen und Vertrieb. Nach mehr als 55 Jahren in Hamburg erschien am Ostersonnabend 2008 die erste weitgehend in Berlin produzierte Ausgabe der auflagenstärksten deutschen Tageszeitung. Das Zeitungsgeschäft in Berlin dürfte durch diese Standortverlagerung weiter belebt werden. Schon jetzt arbeiteten in Berlin bis Journalisten. Nach dem Umzug von Bild und Bild am Sonntag haben zehn Tageszeitungen ihren Sitz in der deutschen Hauptstadt. Neben der Berliner Morgenpost erscheinen hier Die Welt, Welt kompakt, Tagesspiegel, Berliner Zeitung, taz und Neues Deutschland sowie die drei Boulevardtitel Bild, B. Z. und Berliner Kurier. Zusammen bedeutet das eine tägliche Auflage von rund 4,5 Mio. Exemplaren. Außerdem erscheinen sechs Sonntagsblätter mit rund 2,7 Mio. Exemplaren. 34 So zieht Berlin als Drehort nationale und internationale Film- und Fernsehproduktionen in die Region. Ein besonderes Gewicht liegt dabei auf TV-Serien. Aber auch eine steigende Zahl von Nachrichtensendungen und politischen Talkshows werden vor dem Hintergrund der politischen Bedeutung in Berlin erstellt. Außerdem haben mittlerweile alle renommierten Fernsehsender eine Präsenz in Berlin. Besondere Standortvorteile Berlins sind neben den Studios in Adlershof und im nahen Babelsberg vor allem die hohe Konzentration filmischer Dienstleister, die vielen kleinen, hoch spezialisierten Betriebe sowie die attraktiven Drehorte. Hinzu kommen die große Zahl von Schauspielern und Künstlern, das kreative Ausbildungspotenzial im Medienund Kommunikationsbereich sowie die hervorragenden Förderbe- >>

19 Die Kreativwirtschaft Bedeutung der Kreativwirtschaft 19 tivwirtschaft ist durch viele kleine Unternehmen und vor allem in der Produktion durch zeitlich befristete Kooperationen geprägt. Rund steuerpflichtige Unternehmen der Berliner Filmwirtschaft mit einem Jahresumsatz von gut 2,5 Mrd. EUR und rund sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sind in der Hauptstadt tätig. Rechnet man die freien Mitarbeiter, die Selbstständigen und die geringfügig Beschäftigten dazu, arbeiten in der Film- und TV-Wirtschaft Personen. Hinsichtlich der Zahl der steuerpflichtigen Unternehmen bedeutet dies seit 2000 eine Steigerung um 229 (+13 %). Bezogen auf die Gesamtzahl der Steuerpflichtigen im Branchen-Cluster Kreativwirtschaft entspricht dies einem Anteil von 8,8 %. Aber nicht nur die Herstellung von Filmen und TV-Sendungen trägt zur Wertschöpfung in Berlin bei, auch die Musikwirtschaft und der Bereich Software/Multimedia sowie die Telekommunikation sind in Berlin weiterhin auf Erfolgskurs. Hinzu kommen die vielen Dienstleister, wie beispielsweise Transport- und Cateringunternehmen, Personen- oder Objektschutzdienste sowie das Hotel- und Gaststättengewerbe, die indirekt vom Film- und TV-Geschäft profitieren und somit auch einen zusätzlichen Beitrag zur Steigerung des BIP leisten. Der Gesamtbeitrag der Kreativwirtschaft in 2004 zur Bruttowertschöpfung Berlins stellt sich wie folgt dar: Industriezweig Kreativindustrie Kredit- und Versicherungsgewerbe Verkehr und Nachrichtenübermittlung Bruttowertschöpfung in 2004 absolut 4,213 Mrd. EUR 3,881 Mrd. EUR 3,724 Mrd. EUR Bruttowertschöpfung in 2004 in % rund 6 % 5,5 % 5,3 % Abbildung 6: Bruttowertschöpfung ausgewählter Branchen in Berlin 35 >> dingungen. Ein wesentlicher Standortvorteil ist außerdem, dass sowohl die Produktionskosten als auch die allgemeinen Lebenshaltungskosten in Berlin wesentlich günstiger sind als in München, Köln oder Hamburg. Die internationale Bedeutung Berlins als Filmstadt unterstreicht die alljährliche Ausrichtung eines der größten Filmfestivals der Welt: die Berlinale. 35 Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (2008), eigene Berechnungen.

20 20 Die Kreativwirtschaft Geschäftsmodelle in der Kreativwirtschaft Erstes Zwischenfazit Die Kreativwirtschaft hat in Berlin bereits heute einen hohen wirtschaftlichen Stellenwert. Um die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen in der Hauptstadt zu gewährleisten und zusätzliche Wirtschaftskraft entstehen zu lassen, gilt es, das Potenzial des kreativen Wirtschaftsbereiches gezielt zu nutzen und auszubauen. Berlin hat als Hauptstadt die einmalige Chance, sich als Medienmetropole zu etablieren. Je besser es in Zukunft gelingt, die attraktive Wissenschafts- und Forschungsinfrastruktur durch Netzwerke und Gründungsinitiativen mit der Kreativwirtschaft zu vernetzen, desto stärker wird Berlin künftig Unternehmen aus diesem wichtigen Branchen-Cluster anziehen. Dann könnten sich selbst verstärkende Wachstumsprozesse zunehmen, weil gut ausgebildete kreative Menschen aus dem In- und Ausland verstärkt zuwandern werden. Das würde das Wachstumspotenzial Berlins weiter steigern. Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass das Wirtschaftswachstum in den Städten maßgeblich von der Existenz und Vernetzung talentierter Menschen und innovativer Unternehmen abhängt. 36 Städte mit einem hohen Maß an Vielfalt und der damit verbundenen Toleranz wachsen überdurchschnittlich schnell. 2.5 Geschäftsmodelle in der Kreativwirtschaft So, wie sich Unternehmen der traditionellen Branchen in Handel, Produktion oder beispielsweise Versorger einteilen lassen, können Unternehmen der Kreativwirtschaft anhand ihres Geschäftsmodells segmentiert werden. Im Folgenden werden drei generische Geschäftsmodelle, die typisch für Unternehmen der Kreativwirtschaft sind, skizziert: Projektansatz Im Rahmen einzelner, in sich abgeschlossener Projekte werden Leistungspakete für einen Auftraggeber erstellt. Typischerweise wird erst nach Fertigstellung eines Projektes mit einem Folgeprojekt begonnen. Beispielsweise werden Auftragsfernsehproduktionen von kleineren Filmproduzenten auf diese Art erstellt, wobei jeweils ein Filmprojekt sukzessive abgearbeitet und erst daran anschließend das nächste Projekt angegangen wird. 36 Vgl. Fritzsch (2003), S und die dort genannte Literatur; Merkel (2006), S. 38 ff. sowie z. B. Weckerle/Gerig/Söndermann (2008), S. 17.

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