Medienclippings September 2014

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1 Medienclippings September 2014

2 Inhaltsverzeichnis Avenue ID: 873 Ausschnitte: 34 Folgeseiten: 27 Auflage Seite Winterthurer Stadtanzeiger 64'571 1 Die Standortförderung hebt zum Jubiläum ab SonntagsBlick 203'351 2 Wir finden Leute, die gar nicht suchen Anzeiger von Uster 7'060 4 «Es ist wichtig, dass der Park kommt» avu.ch / Anzeiger von Uster Online Keine Angabe 6 «Es ist wichtig, dass der Park kommt» regio.ch / Regio.ch Keine Angabe 8 «Es ist wichtig, dass der Park kommt» zol.ch / Zürcher Oberländer Online Keine Angabe 10 «Es ist wichtig, dass der Park kommt» Zürcher Oberländer 23' «Es ist wichtig, dass der Park kommt» Der Landbote 30' Innovations-Apéro Tages-Anzeiger 173' Schnell, schlau und staufrei ans Ziel Rundschau Ausgabe Süd 39' Ein Feuerwerk von Aktivitäten Rundschau Ausgabe Süd 39' «Der Campus ist grossartig» evd.admin.ch / DFE FR Keine Angabe 24 CTI Entrepreneurship: nouveaux prestataires régionaux du Module startupticker.ch / Startupticker Keine Angabe 25 CTI Entrepreneurship: Neue regionale Anbieter für Modul roi-online.ch / Das Wirschaftsportal der Zentralschweiz Keine Angabe 27 Erste Bestellungen für neues Klärsystem von Bluetector unterzeichnet startupticker.ch / Startupticker Keine Angabe 28 FLYABILITY et LOGIKIDS sont les vainqueurs de la sélection suisse romande du STA Limmattaler Zeitung 8' Das Toni-Areal als Motor für die Kreativwirtschaft Neue Zuger Zeitung 18' Mit Mietern feiern Neue Zürcher Zeitung 115' Brutstätte im Rampenlicht Minuten Bern 108' Pensionskassen sollen in Start-ups investieren

3 Auflage Seite startupticker.ch / Startupticker Keine Angabe 36 Bluetector angelt sich ersten lukrativen Auftrag Zürcher Unterländer / Neues Bülacher Tagblatt 19' Asylzentrum oder Innovationspark? nzz.ch / Neue Zürcher Zeitung Online Keine Angabe 38 Ein Industrie-Areal im Zeichen der Kunst presseportal-schweiz.ch / Presseportal-Schweiz Keine Angabe 41 Erste Bestellungen für neues Klärsystem von Bluetector unterzeichnet Rontaler 19' Von der Idee zum Erfolg startupticker.ch / Startupticker Keine Angabe 45 Four start-ups awarded with the CTI start-up label Swiss Engineering / STZ 11' Sitzen ohne Stuhl Die Botschaft 8' Regionales Entwicklungskonzept startupticker.ch / Startupticker Keine Angabe 49 TRANSLATION-PROBST lanciert Video-Dolmetschen powered by Swisscom Vidia Luzerner Nachrichten 1' Campus Brugg-Windisch FHNW heute und morgen Polyscope 9' Technopark Zürich mit schlankerer Organisation Polyscope 9' Fachtagung «Elektromagnetische Verträglichkeit in der Praxis» fmpro service 1' ERWEITERUNG ZUM FM-BILDUNGSNETZWERK limmattalerzeitung.ch / Limmattaler Zeitung Online Keine Angabe 57 Studie in Schlieren: Stadtentwicklung fällt positiv aus startupticker.ch / Startupticker Keine Angabe 60 Cleantech-Startups: der lange Weg zum Erfolg Inhaltsverzeichnis Seite 2

4 Datum: Bericht Seite: 1/61 Winterthurer Stadtanzeiger 8401 Winterthur 052/ Auflage: 64'571 Erscheinungsweise: 50x jährlich Seite: 4 Fläche: 20'354 mm² Die Standortförderung hebt zum Jubiläum ab 20 Jahre ist es her, als das Stadtmarketing Winterthur als erstes Standortmarketing der Schweiz ins Leben gerufen wurde. Winterthur: Technopark, International School, Stellenschafferpreis oder die Mitwirkung bei der Ansiedlung von Unternehmen sind unter anderem die Früchte des Einsatzes für die Stadt. Seit 2007 unter dem neuem Namen Standortförderung Region Winterthur, engagiert sich die Organisation auch im Auftrag der umliegenden Gemeinden. Als Highlights in der Geschichte der Standortförderung Region Winterthur, die 1994 als privater Verein unter dem Namen Stadtmarketing startete, sind die Initiative zum Aufbau des Technoparks Winterthur zu nennen, ebenso der inzwischen zum zehnten Mal verliehene Stellenschafferpreis für die Region Winterthur durfte die Standortförderung Region Winterthur die Ansiedlung des ersten chinesischen Europa-Hauptquartiers im Kanton Zürich verkünden. Vergangenes Jahr dann die Ansiedlung des deutsch-japanischen Werkzeugmaschinenherstellers DMG Mori, dessen 200 Mitarbeitende Ende 2014 die neuen Gewerberäume in Neuhegi beziehen werden. Daneben wurden viele Netzwerkanlässe angestossen und organisiert, so der Winterthurer Ap&o oder das Wein-Gipfeltreffen auf dem Goldenberg in Zusammenarbeit mit den regionalen Weinbauern. Ebenso trägt die Standortförderung Region Winterthur private Initiativen mit, zum Beispiel den Heuberger-Winterthur-Jungunternehmerpreis, einen der höchst dotierten Preise der Schweiz, und setzt sich für gute Rahmenbedingungen für die Unternehmen am Standort Winterthur ein. Eine Erfolgsstory Als neuesten Meilenstein in ihrer Tätigkeit kann die Standortförderung Region Winterthur den Internationalen Berufsbildungskongress nennen. Für dessen Umsetzung erhielt sie vom Bund den Zuschlag für die Organisation und Durchführung im Theater Winterthur. Vor wenigen Tagen wurde der erste von drei geplanten Kongressen mit hochkarätigen Referenten durchgeführt, das Echo der teilnehmenden Bildungsexperten aus der ganzen Welt war positiv. Der Internationale Berufsbildungskongress gab nicht nur dem Bund die Möglichkeit, das duale Bildungssystem als Schweizer Erfolgsmodell zu präsentieren, er bot auch der Region Winterthur die Gelegenheit, sich als Bildungsstandort weiter zu positionieren. Der von rund 90 Unternehmen, 12 Wirtschaftsverbänden, 20 Gemeinden und den beiden Städten Winterthur und Illnau-Effretikon finanzierte Verein mit sieben Mitarbeitenden engagiert sich in den Bereichen Wirtschaftsförderung und Standortmanagement, stellt sich in den Dienst einer Grossregion mit Einwohnenden, Beschäftigten und trägt massgeblich dazu bei, Winterthur als zweites grosses Zentrum im Wirtschaftsraum Zürich zu positionieren. Information zum Standort, Beratung für Start-ups, Vermittlung von Wohn- und Gewerbeflächen sowie Promotion an Veranstaltungen sind nur einige der Aktivitäten, welche die Standortförderungen für Stadt und Region anbietet. red. Argus Ref.: Ausschnitt Seite: 1/1

5 Datum: Bericht Seite: 2/61 SonntagsBlick 8008 Zürich 044/ Auflage: 203'351 Erscheinungsweise: wöchentlich Seite: 24 Fläche: 76'914 mm² Er- ((_ F 7 A ( 1 Iten im Colab, einem Technopark für IT-Firmen in Zurich Zürich. Nachstes Nächstes Jahr will sie ganz hierhin zugeln. zügeln., de ci.w11. _ Eine Frau mitten unter IT-Freaks: Katharina Iten (33) zapft soziale Netzwerke wie Facebook und Linkedln für die Personalsuche an. Wer mitmacht, erhält sogar Geld. VON GUIDO SCHATTI (TEXT) UND SABINE WUNDERLIN (FOTO) Argus Ref.: Ausschnitt Seite: 1/2

6 Datum: Bericht Seite: 3/61 SonntagsBlick 8008 Zürich 044/ Auflage: 203'351 Erscheinungsweise: wöchentlich Seite: 24 Fläche: 76'914 mm² war 25 und hatte ihren Traumjob an SjeLand gezogen: Katharina Iten düste in der Welt herum und suchte nach Kandidaten für das Netzwerk «The World's Finest Clubs». Neue Trends im Nachtleben aufspüren, neue Mitglieder anwerben: Das war die Aufgabe der Marketingspezialistin aus Unterägeri ZG. Schnell stellte sie fest: Die besten Tipps kamen immer aus der Szene selbst. «So bin ich auf die Idee für Recomy gekommen», sagt Iten. Die Stellenplattform funktioniert nach demselben Muster: Sie zapft das Wissen von Insidern an, um Jobs zu besetzen. Zuerst entwickelte Iten eine Plattform, mit der Firmen ihre eigenen Angestellten zu Headhuntern machen konnten. «Kleine Unternehmen beklagten sich aber, sie seien ausgeschlossen, weil sie nicht genug Mitarbeiter hätten», sagt Iten. Sie tüftelte weiter und fand die Lösung in sozialen Netzwerken. Recomy verknüpft die Firmen mit Facebook, Linkedln und Xing. Gibt ein Unternehmen ein Inserat auf, wird dieses an 20 Leute aus derselben Branche und mit ähnlichen Qualifikationen weitergeleitet. Diese Personen Recomy nennt sie Ambassadoren erhalten vier Franken pro Empfehlung, wenn sie das Inserat innerhalb von 48 Stunden auf ihren Netzwerken teilen. Auf diese Weise erreicht Recomy auch Leute, die fil So wie NNdie letzten Jahre möchte ich nicht ewig leben» noch gar nicht realisiert haben, dass sie eigentlich auf Jobsuche sind. «Viele sind unzufrieden mit ihrem Job, sind aber nicht aktiv auf Stellensuche», sagt Iten. Seit knapp einem Jahr ist Recomy auf dem Markt. Die Stadt Zürich, Marche, Zalando, Jelmoli, aber auch viele kleine Firmen nutzen die Plattform. Bis es so weit war, brauchte hen einen langen Atem. Sie investierte ihr gesamtes Erspartes und gewann einen Venture-Fonds als Geldgeber. 16-Stunden- Tage sind normal für sie. Nächstes Jahr will Recomy die Büros von Baar ZG nach Zürich verlegen. Im Colab, einem Technopark im Kleinformat im Kreis 3, wurde bereits die Software entwickelt. Bei ihren Besuchen nutzt hen die Büros der Vorgängerfirma Uber. Die Taxibetreiberin ist mittlerweile durchgestartet und hat Büros im mondänen Seefeld bezogen. Von einem solchen Aufstieg träumt auch hen: «In Recomy steckt mein ganzes Herzblut, aber so wie die letzten zweieinhalb Jahre möchte ich nicht ewig leben.» Die Idee von Recomy liege voll im Trend, scheitern könnte die Firma aber an der Trägheit der HR-Abteilungen, sagt Jörg Buckmann (45), Personalchef der Zürcher Verkehrsbetriebe, Blogger und Buchautor: «Viele Personaler schalten lieber langweilige Stelleninserate, als dass sie neue Lösungen ausprobieren.» Jörg Buckmann über Recomv Jörg Buckmann (45) ist Experte für Personalmarketing male,yrr' 1 ij. Well «Katharina Iten verfolgt mit Recomy ihre Idee mit viel Leidenschaft, Überzeugungskraft und einem aussergewöhnlichen Talent für Marketing und Vertrieb. Das hat sie vielen, die einfach <nur> eine gute Idee haben, voraus.» Argus Ref.: Ausschnitt Seite: 2/2

7 Datum: Bericht Seite: 4/61 Anzeiger von Uster 8620 Wetzikon 044/ Auflage: 7'060 Erscheinungsweise: 6x jährlich Seite: 3 Fläche: 64'823 mm² «Es ist wichtig, dass der Park kommt» REGION Das Interesse an einem Innovationspark in der Schweiz und einem Standort auf dem Flugplatz Dübendorf ist gross. Gegen 150 Personen liessen sich im Technopark Winterthur über den Stand der Dinge informieren. Die Stimmung war beinahe etwas euphorisch So könnte sich der Innovationspark auf dem Duben Dübendorfer Flugplatzareal dereinst präsentieren. Die erste Etappe soll am Kopf der bestehenden Piste realisiert werden. Kontor, Kentan Zürich Zürfrh herrsche unter den Akteuren so lange Wettbewerb, bis das Geld verteilt sei. Danach arbeite man ganz selbstverständlich zusammen. Dies und die schlanken gesetzlichen Grundlagen seien entscheidende Vorteile des Schweizer Parks. «Die Konkurrenz nämlich, das muss man sich immer wieder vor Augen halten, sitzt nicht am jeweils anderen Ende des Landes, sondern in anderen Kontinenten.» Anna E. Guhl Von der Fliegerei, die der Bundesrat auf dem Flugplatz Dübendorf neben dem Innovationspark zulassen will, war am Mittwochabend im Technopark Winterthur erst auf eine Frage aus dem Publikum hin die Rede. Es handle sich um zwei verschiedene Projekte, betonte Rene Kalt, der in der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich den Innovationspark bearbeitet. Ein Nebeneinander sei möglich. «Wir machen vorwärts», versicherte er, daneben gebe es die «andere Baustelle». Man plane den Innovationspark in zwei Szenarien, mit und ohne Fliegerei. Beide seien machbar. Die Rolle des Bunds beim Innovationspark erläuterte Sebastian Friess, der im Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung für das Thema zuständig ist. Der Bund sei nicht der zentrale Akteur, vielmehr sei dies die Privatwirtschaft. Und: In der Schweiz «Eine Glanzleistung» Argus Ref.: Ausschnitt Seite: 1/2

8 Datum: Bericht Seite: 5/61 Anzeiger von Uster 8620 Wetzikon 044/ Auflage: 7'060 Erscheinungsweise: 6x jährlich Seite: 3 Fläche: 64'823 mm² Friess würdigte auch die Leistung der Volkswirtschaftsdirektorenkonferenz. Das Gremium hatte einen Wettbewerb um die Haupt- und Nebenstandorte des Innovationsparks durchgeführt und dem Bund ein umsetzungsreifes Konzept übergeben. «Eine Glanzleistung in einem föderalistischen Land.» Darauf basiere die Botschaft an die Eidgenössischen Räte, welche bis Mitte nächsten Jahres verabschiedet sein sollte, damit der Park 2016 starten kann. «Den Endausbau des Innovationsparks wird keiner von uns erleben», gab Kalt zu bedenken, als er die erste Bauetappe in Dübendorf erläuterte. «Wir wissen nicht, ob der Park funktioniert, aber es ist wichtig, dass er kommt», fuhr er fort und verwies auf Innovationen wie Maggi-Würfel, Ochsner-Kübel, WC- Ente, Pascal-Progammiersprache, Stewi oder Doodle, die alle aus dem Kanton Zürich stammen. «Es gibt hier viele schlaue Köpfe und ein hervorragendes Umfeld.» Mit dem Füllen des Parks sei man räumlich und zeitlich flexibel, wichtig sei allerdings eine sogenannte Ankernutzung aus der Forschung, die auf dem Areal für Betrieb sorge. Interessenten vorhanden Wie es denn dem Scouting gehe, der Suche nach geeigneten Firmen, fragte jemand aus dem Publikum. Es habe einmal geheissen, Toyota wolle kommen. Kalt erklärte, das Eingangstor liege bei den Hochschulen. Die Anfragen kämen durchaus herein, man könne aber erst im nächsten Jahr konkret werden, weil erst dann der Kriterienkatalog, das Qualifying, vorliege. Friess doppelte nach: «Wir haben vier Fälle verloren, weil wir nicht startbereit waren.» Es könnte sich um bis zu 4000 Arbeitsplätze handeln. Im Publikum sass auch der Ausliker Hans Hess, Präsident von Swissmem. Er hält den Innovationspark für eine «unglaublich gute Sache». Wichtig sei, dass der Park, der rasch vorankomme, mit der aviatischen Nutzung, die möglicherweise länger dauere, nicht vermischt werde. «Platz hat es genug.» Ärger über den Bundesratsentscheid diene der Sache nicht, ebenso wenig die Opposition, die sich in der vorberatenden Kommission des Kantonsrats anbahne. Gute Zusammenarbeit Das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich spendierte nach der Veranstaltung den Apero. «Bei wichtigen Botschaften machen wir das immer wieder», erklärte dessen Chef Bruno Sauter aus Maur. Man wolle mithelfen, die Menschen für das Thema zu sensibilisieren. Der Innovationspark sei ein tolles Beispiel für die Zusammenarbeit von Bund und Kantonen, und dies obwohl sich Sauters Chef, Regierungsrat Ernst Stocker, über die Verbindung Innovationspark/Aviatik in Dübendorf enerviere. Argus Ref.: Ausschnitt Seite: 2/2

9 Datum: Online-Ausgabe Anzeiger von Uster 8620 Wetzikon Medienart: Internet Online lesen Page Visits: 260'000 «Es ist wichtig, dass der Park kommt» Das Interesse an einem Innovationspark in der Schweiz und einem Standort auf dem Flugplatz Dübendorf ist gross. Gegen 150 Personen liessen sich im Technopark Winterthur über den Stand der Dinge informieren. Die Stimmung war beinahe etwas euphorisch. So könnte sich der Innovationspark auf dem Dübendorfer Flugplatzareal dereinst präsentieren. Die erste Etappe soll am Kopf der bestehenden Piste realisiert werden. (Karte: Kanton Zürich) Von der Fliegerei, die der Bundesrat auf dem Flugplatz Dübendorf neben dem Innovationspark zulassen will, war am Mittwochabend im Technopark Winterthur erst auf eine Frage aus?dem Publikum hin die Rede. Es? handle sich um zwei verschiedene Projekte, betonte René Kalt, der in der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich den Innovationspark bearbeitet. Ein Nebeneinander sei möglich. «Wir machen vorwärts», versicherte er, daneben gebe es die «andere Baustelle». Man plane den Innovationspark in zwei Szenarien, mit und ohne Fliegerei. Beide seien machbar. Die Rolle des Bunds beim Innovationspark erläuterte Sebastian Friess, der im Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung für das Thema zuständig ist. Der Bund sei nicht der zentrale Akteur, vielmehr sei dies die Privatwirtschaft. Und: In der Schweiz herrsche unter den Akteuren so lange Wettbewerb, bis das Geld verteilt sei. Danach arbeite man ganz selbstverständlich zusammen. Dies und die schlanken gesetzlichen Grundlagen seien entscheidende Vorteile des Schweizer Parks. «Die Konkurrenz nämlich, das muss man sich immer wieder vor Augen halten, sitzt nicht am jeweils anderen Ende des Landes, sondern in anderen Kontinenten.» «Eine Glanzleistung» Friess würdigte auch die Leistung der Volkswirtschaftsdirektorenkonferenz. Das Gremium hatte einen Argus Ref.: Ausschnitt Seite: 1/2 Bericht Seite: 6/61

10 Datum: Online-Ausgabe Anzeiger von Uster 8620 Wetzikon Medienart: Internet Online lesen Page Visits: 260'000 Wettbewerb um die Haupt- und Nebenstandorte des Innovationsparks durchgeführt und dem Bund ein umsetzungsreifes Konzept übergeben. «Eine Glanzleistung in einem föderalistischen Land.» Darauf basiere die Botschaft an die Eidgenössischen Räte, welche bis Mitte nächsten Jahres verabschiedet sein sollte, damit der Park 2016 starten kann. «Den Endausbau des Innovationsparks wird keiner von uns erleben», gab Kalt zu bedenken, als er die erste Bauetappe in Dübendorf erläuterte. «Wir wissen nicht, ob der Park funktioniert, aber es ist wichtig, dass er kommt», fuhr er fort und verwies auf Innovationen wie Maggi-Würfel, Ochsner-Kübel, WC-Ente, Pascal- Progammiersprache, Stewi oder Doodle, die alle aus dem Kanton Zürich stammen. «Es gibt hier viele schlaue Köpfe und ein hervorragendes Umfeld.» Mit dem Füllen des Parks sei man räumlich und zeitlich flexibel, wichtig sei allerdings eine sogenannte Ankernutzung aus der Forschung, die auf dem Areal für Betrieb sorge. Interessenten vorhanden Wie es denn dem Scouting gehe, der Suche nach geeigneten Firmen, fragte jemand aus dem Publikum. Es habe einmal geheissen, Toyota wolle kommen. Kalt erklärte, das Eingangstor liege bei den Hochschulen. Die Anfragen kämen durchaus herein, man könne aber erst im nächsten Jahr konkret werden, weil erst dann der Kriterienkatalog, das Qualifying, vorliege. Friess doppelte nach: «Wir haben vier Fälle verloren, weil wir nicht startbereit waren.» Es könnte sich um bis zu 4000 Arbeits-plätze handeln. Im Publikum sass auch der Ausliker Hans Hess, Präsident von Swissmem. Er hält den Innovationspark für eine «unglaublich gute Sache». Wichtig sei, dass der Park, der rasch vorankomme, mit der aviatischen Nutzung, die möglicherweise länger dauere, nicht vermischt werde. «Platz hat es genug.» Ärger über den Bundesratsentscheid diene der Sache nicht, ebenso wenig die Opposition, die sich in der vorberatenden Kommission des Kantonsrats anbahne. Gute Zusammenarbeit Das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich spendierte nach der Veranstaltung den Apéro. «Bei wichtigen Botschaften machen wir das immer wieder», erklärte dessen Chef Bruno Sauter aus Maur. Man wolle mithelfen, die Menschen für das Thema zu sensibilisieren. Der Innovationspark sei ein tolles Beispiel für die Zusammenarbeit von Bund und Kantonen, und dies obwohl sich Sauters Chef, Regierungsrat Ernst Stocker, über die Verbindung Innovationspark/Aviatik in Dübendorf enerviere. (ZO/AvU) Erstellt: , 22:48 Uhr 0 Empfänger ( )* Absender ( )* 0 Argus Ref.: Ausschnitt Seite: 2/2 Bericht Seite: 7/61

11 Datum: Zürcher Oberland Portal ZO Wochenzeitungen AG 8620 Wetzikon 044/ Medienart: Internet Online lesen Page Visits: 260'000 «Es ist wichtig, dass der Park kommt» Das Interesse an einem Innovationspark in der Schweiz und einem Standort auf dem Flugplatz Dübendorf ist gross. Gegen 150 Personen liessen sich im Technopark Winterthur über den Stand der Dinge informieren. Die Stimmung war beinahe etwas euphorisch. So könnte sich der Innovationspark auf dem Dübendorfer Flugplatzareal dereinst präsentieren. Die erste Etappe soll am Kopf der bestehenden Piste realisiert werden. (Karte: Kanton Zürich) Von der Fliegerei, die der Bundesrat auf dem Flugplatz Dübendorf neben dem Innovationspark zulassen will, war am Mittwochabend im Technopark Winterthur erst auf eine Frage aus?dem Publikum hin die Rede. Es? handle sich um zwei verschiedene Projekte, betonte René Kalt, der in der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich den Innovationspark bearbeitet. Ein Nebeneinander sei möglich. «Wir machen vorwärts», versicherte er, daneben gebe es die «andere Baustelle». Man plane den Innovationspark in zwei Szenarien, mit und ohne Fliegerei. Beide seien machbar. Die Rolle des Bunds beim Innovationspark erläuterte Sebastian Friess, der im Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung für das Thema zuständig ist. Der Bund sei nicht der zentrale Akteur, vielmehr sei dies die Privatwirtschaft. Und: In der Schweiz herrsche unter den Akteuren so lange Wettbewerb, bis das Geld verteilt sei. Danach arbeite man ganz selbstverständlich zusammen. Dies und die schlanken gesetzlichen Grundlagen seien entscheidende Vorteile des Schweizer Parks. «Die Konkurrenz nämlich, das muss man sich immer wieder vor Augen halten, sitzt nicht am jeweils anderen Ende des Landes, sondern in anderen Kontinenten.» «Eine Glanzleistung» Friess würdigte auch die Leistung der Volkswirtschaftsdirektorenkonferenz. Das Gremium hatte einen Argus Ref.: Ausschnitt Seite: 1/2 Bericht Seite: 8/61

12 Datum: Zürcher Oberland Portal ZO Wochenzeitungen AG 8620 Wetzikon 044/ Medienart: Internet Online lesen Page Visits: 260'000 Wettbewerb um die Haupt- und Nebenstandorte des Innovationsparks durchgeführt und dem Bund ein umsetzungsreifes Konzept übergeben. «Eine Glanzleistung in einem föderalistischen Land.» Darauf basiere die Botschaft an die Eidgenössischen Räte, welche bis Mitte nächsten Jahres verabschiedet sein sollte, damit der Park 2016 starten kann. «Den Endausbau des Innovationsparks wird keiner von uns erleben», gab Kalt zu bedenken, als er die erste Bauetappe in Dübendorf erläuterte. «Wir wissen nicht, ob der Park funktioniert, aber es ist wichtig, dass er kommt», fuhr er fort und verwies auf Innovationen wie Maggi-Würfel, Ochsner-Kübel, WC-Ente, Pascal- Progammiersprache, Stewi oder Doodle, die alle aus dem Kanton Zürich stammen. «Es gibt hier viele schlaue Köpfe und ein hervorragendes Umfeld.» Mit dem Füllen des Parks sei man räumlich und zeitlich flexibel, wichtig sei allerdings eine sogenannte Ankernutzung aus der Forschung, die auf dem Areal für Betrieb sorge. Interessenten vorhanden Wie es denn dem Scouting gehe, der Suche nach geeigneten Firmen, fragte jemand aus dem Publikum. Es habe einmal geheissen, Toyota wolle kommen. Kalt erklärte, das Eingangstor liege bei den Hochschulen. Die Anfragen kämen durchaus herein, man könne aber erst im nächsten Jahr konkret werden, weil erst dann der Kriterienkatalog, das Qualifying, vorliege. Friess doppelte nach: «Wir haben vier Fälle verloren, weil wir nicht startbereit waren.» Es könnte sich um bis zu 4000 Arbeits-plätze handeln. Im Publikum sass auch der Ausliker Hans Hess, Präsident von Swissmem. Er hält den Innovationspark für eine «unglaublich gute Sache». Wichtig sei, dass der Park, der rasch vorankomme, mit der aviatischen Nutzung, die möglicherweise länger dauere, nicht vermischt werde. «Platz hat es genug.» Ärger über den Bundesratsentscheid diene der Sache nicht, ebenso wenig die Opposition, die sich in der vorberatenden Kommission des Kantonsrats anbahne. Gute Zusammenarbeit Das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich spendierte nach der Veranstaltung den Apéro. «Bei wichtigen Botschaften machen wir das immer wieder», erklärte dessen Chef Bruno Sauter aus Maur. Man wolle mithelfen, die Menschen für das Thema zu sensibilisieren. Der Innovationspark sei ein tolles Beispiel für die Zusammenarbeit von Bund und Kantonen, und dies obwohl sich Sauters Chef, Regierungsrat Ernst Stocker, über die Verbindung Innovationspark/Aviatik in Dübendorf enerviere. (ZO/AvU) Erstellt: , 22:48 Uhr 0 0 Argus Ref.: Ausschnitt Seite: 2/2 Bericht Seite: 9/61

13 Datum: Online-Ausgabe Zürcher Oberländer 8620 Wetzikon ZH 044/ Medienart: Internet Online lesen UUpM: 86'000 Page Visits: 429'037 «Es ist wichtig, dass der Park kommt» Von Anna E. Guhl. Aktualisiert am Das Interesse an einem Innovationspark in der Schweiz und einem Standort auf dem Flugplatz Dübendorf ist gross. Gegen 150 Personen liessen sich im Technopark Winterthur über den Stand der Dinge informieren. Die Stimmung war beinahe etwas euphorisch. So könnte sich der Innovationspark auf dem Dübendorfer Flugplatzareal dereinst präsentieren. Die erste Etappe soll am Kopf der bestehenden Piste realisiert werden. (Karte: Kanton Zürich) Von der Fliegerei, die der Bundesrat auf dem Flugplatz Dübendorf neben dem Innovationspark zulassen will, war am Mittwochabend im Technopark Winterthur erst auf eine Frage aus?dem Publikum hin die Rede. Es? handle sich um zwei verschiedene Projekte, betonte René Kalt, der in der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich den Innovationspark bearbeitet. Ein Nebeneinander sei möglich. «Wir machen vorwärts», versicherte er, daneben gebe es die «andere Baustelle». Man plane den Innovationspark in zwei Szenarien, mit und ohne Fliegerei. Beide seien machbar. Die Rolle des Bunds beim Innovationspark erläuterte Sebastian Friess, der im Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung für das Thema zuständig ist. Der Bund sei nicht der zentrale Akteur, vielmehr sei dies die Privatwirtschaft. Und: In der Schweiz herrsche unter den Akteuren so lange Wettbewerb, bis das Geld verteilt sei. Danach arbeite man ganz selbstverständlich zusammen. Dies und die schlanken gesetzlichen Grundlagen seien entscheidende Vorteile des Schweizer Parks. «Die Konkurrenz nämlich, das muss man sich immer wieder vor Augen halten, sitzt nicht am jeweils anderen Ende des Landes, sondern in anderen Kontinenten.» «Eine Glanzleistung» Argus Ref.: Ausschnitt Seite: 1/2 Bericht Seite: 10/61

14 Datum: Online-Ausgabe Zürcher Oberländer 8620 Wetzikon ZH 044/ Medienart: Internet Online lesen UUpM: 86'000 Page Visits: 429'037 Friess würdigte auch die Leistung der Volkswirtschaftsdirektorenkonferenz. Das Gremium hatte einen Wettbewerb um die Haupt- und Nebenstandorte des Innovationsparks durchgeführt und dem Bund ein umsetzungsreifes Konzept übergeben. «Eine Glanzleistung in einem föderalistischen Land.» Darauf basiere die Botschaft an die Eidgenössischen Räte, welche bis Mitte nächsten Jahres verabschiedet sein sollte, damit der Park 2016 starten kann. «Den Endausbau des Innovationsparks wird keiner von uns erleben», gab Kalt zu bedenken, als er die erste Bauetappe in Dübendorf erläuterte. «Wir wissen nicht, ob der Park funktioniert, aber es ist wichtig, dass er kommt», fuhr er fort und verwies auf Innovationen wie Maggi-Würfel, Ochsner-Kübel, WC-Ente, Pascal- Progammiersprache, Stewi oder Doodle, die alle aus dem Kanton Zürich stammen. «Es gibt hier viele schlaue Köpfe und ein hervorragendes Umfeld.» Mit dem Füllen des Parks sei man räumlich und zeitlich flexibel, wichtig sei allerdings eine sogenannte Ankernutzung aus der Forschung, die auf dem Areal für Betrieb sorge. Interessenten vorhanden Wie es denn dem Scouting gehe, der Suche nach geeigneten Firmen, fragte jemand aus dem Publikum. Es habe einmal geheissen, Toyota wolle kommen. Kalt erklärte, das Eingangstor liege bei den Hochschulen. Die Anfragen kämen durchaus herein, man könne aber erst im nächsten Jahr konkret werden, weil erst dann der Kriterienkatalog, das Qualifying, vorliege. Friess doppelte nach: «Wir haben vier Fälle verloren, weil wir nicht startbereit waren.» Es könnte sich um bis zu 4000 Arbeits-plätze handeln. Im Publikum sass auch der Ausliker Hans Hess, Präsident von Swissmem. Er hält den Innovationspark für eine «unglaublich gute Sache». Wichtig sei, dass der Park, der rasch vorankomme, mit der aviatischen Nutzung, die möglicherweise länger dauere, nicht vermischt werde. «Platz hat es genug.» Ärger über den Bundesratsentscheid diene der Sache nicht, ebenso wenig die Opposition, die sich in der vorberatenden Kommission des Kantonsrats anbahne. Gute Zusammenarbeit Das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich spendierte nach der Veranstaltung den Apéro. «Bei wichtigen Botschaften machen wir das immer wieder», erklärte dessen Chef Bruno Sauter aus Maur. Man wolle mithelfen, die Menschen für das Thema zu sensibilisieren. Der Innovationspark sei ein tolles Beispiel für die Zusammenarbeit von Bund und Kantonen, und dies obwohl sich Sauters Chef, Regierungsrat Ernst Stocker, über die Verbindung Innovationspark/Aviatik in Dübendorf enerviere. (ZO/AvU) Erstellt: , 22:48 Uhr Argus Ref.: Ausschnitt Seite: 2/2 Bericht Seite: 11/61

15 Datum: Bericht Seite: 12/61 Hauptausgabe Zürcher Oberland Medien AG 8620 Wetzikon ZH 044/ Auflage: 23'510 Erscheinungsweise: 6x wöchentlich Seite: 3 Fläche: 66'479 mm² «Es ist wichtig, dass der Park kommt» REGION Das Interesse an einem Innovationspark in der Schweiz und einem Standort auf dem Flugplatz Dübendorf ist gross. Gegen 150 Personen liessen sich im Technopark Winterthur über den Stand der Dinge informieren. Die Stimmung war beinahe etwas euphorisch. Anna E. Guhl Von der Fliegerei, die der Bundesrat auf dem Flugplatz Dübendorf neben dem Innovationspark zulassen will, war am Mittwochabend im Technopark Winterthur erst auf eine Frage aus dem Publikum hin die Rede. Es handle sich um zwei verschiedene Projekte, betonte Rene Kalt, der in der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich den Innovationspark bearbeitet. Ein Nebeneinander sei möglich. «Wir machen vorwärts», versicherte er, daneben gebe es die «andere Baustelle». Man plane den Innovationspark in zwei Szenarien, mit und ohne Fliegerei. Beide seien machbar. Die Rolle des Bunds beim Innovationspark erläuterte Sebastian Friess, der im Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung für das Thema zuständig ist. Der Bund sei nicht der zentrale Akteur, vielmehr sei dies die Privatwirtschaft. Und: In der Schweiz herrsche unter den Akteuren so lange Wettbewerb, bis das Geld verteilt sei. Danach arbeite man ganz selbstverständlich zusammen. Dies und die schlanken gesetzlichen Grundlagen seien entscheidende Vorteile des Schweizer Parks. «Die Konkurrenz nämlich, das muss man sich immer wieder vor Augen halten, sitzt nicht am jeweils anderen Ende des Landes, sondern in anderen Kontinenten.» «Eine Glanzleistung» Friess würdigte auch die Leistung der Volkswirtschaftsdirektorenkonferenz. Das Gremium hatte einen Wettbewerb um die Haupt- und Nebenstandorte des Innovationsparks durchgeführt und dem Bund ein umsetzungsreifes Konzept übergeben. «Eine Glanzleistung in einem föderalistischen Land.» Darauf basiere die Botschaft an die Eidgenössischen Räte, welche bis Mitte nächsten Jahres verabschiedet sein sollte, damit der Park 2016 starten kann. «Den Endausbau des Innovationsparks wird keiner von uns erleben», gab Kalt zu bedenken, als er die erste Bauetappe in Dübendorf erläuterte. «Wir wissen nicht, ob der Park funktioniert, aber es ist wichtig, dass er kommt», fuhr er fort und verwies auf Innovationen wie Maggi-Würfel, Ochsner-Kübel, WC- Ente, Pasc al-progammiersprache, Stewi oder Doodle, die alle aus dem Kanton Zürich stammen. «Es gibt hier viele schlaue Köpfe und ein hervorragendes Umfeld.» Mit dem Füllen des Parks sei man räumlich und zeitlich flexibel, wichtig sei allerdings eine sogenannte Ankernutzung aus der Forschung, die auf dem Areal für Betrieb sorge. Interessenten vorhanden Wie es denn dem Scouting gehe, der Suche nach geeigneten Firmen, fragte jemand aus dem Publikum. Es habe einmal geheissen, Toyota wolle kommen. Kalt erklärte, das Eingangstor liege bei den Hochschulen. Die Anfragen kämen durchaus herein, man könne aber erst im nächsten Jahr konkret werden, weil erst dann der Kriterienkatalog, das Qualifying, vorliege. Friess doppelte nach: «Wir haben vier Fälle verloren, weil wir nicht startbereit waren.» Es könnte sich um bis zu 4000 Arbeitsplätze handeln. Im Publikum sass auch der Ausliker Hans Hess, Präsident von Swissmem. Er hält den Innovationspark für eine «unglaublich gute Sache». Wichtig sei, dass der Park, der rasch vorankomme, mit der aviatischen Nutzung, die möglicherweise länger dauere, nicht vermischt werde. «Platz hat es genug.» Ärger über den Bundesratsentscheid diene Argus Ref.: Ausschnitt Seite: 1/2

16 - Datum: Bericht Seite: 13/61 Hauptausgabe Zürcher Oberland Medien AG 8620 Wetzikon ZH 044/ Auflage: 23'510 Erscheinungsweise: 6x wöchentlich Seite: 3 Fläche: 66'479 mm² der Sache nicht, ebenso wenig die Opposition, die sich in der vorberatenden Kommission des Kantonsrats anbahne. Gute Zusammenarbeit Das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich spendierte nach der Veranstaltung den Apero. «Bei wichtigen Botschaften machen wir das immer wieder», erklärte dessen Chef Bruno Sauter aus Maur. Man wolle mithelfen, die Menschen für das Thema zu sensibilisieren. Der Innovationspark sei ein tolles Beispiel für die Zusammenarbeit von Bund und Kantonen, und dies obwohl sich Sauters Chef, Regierungsrat Ernst Stocker, über die Verbindung Innovationspark/Aviatik in Dübendorf enerviere. So könnte sich der Innovationspark auf dem Dübendorfer Flugplatzareal dereinst präsentieren. Die erste Etappe soll am Kopf der bestehenden Piste realisiert werden. Argus Ref.: Ausschnitt Seite: 2/2

17 Datum: Bericht Seite: 14/61 Der Landbote 8401 Winterthur 052/ Auflage: 30'174 Erscheinungsweise: 6x wöchentlich Seite: 13 Fläche: 1'190 mm² DIENSTAG Innovations-Apko Der Nationale Innovationspark Schweiz Referate von Sebastian Friess und Rene Kalt. Mit Apero. Anmeldung erforderlich: (Manuela Holzer). Technopark Winterthur, Technopark-/ Jägerstrasse Uhr Argus Ref.: Ausschnitt Seite: 1/1

18 Datum: Bericht Seite: 15/61 Tages-Anzeiger 8021 Zürich 044/ Auflage: 173'877 Erscheinungsweise: 6x wöchentlich Seite: 15 Fläche: 44'360 mm² Wie weiter? Christian Frei am Bahnhof Dietikon. Foto: Doris Fanconi Schnell, schlau und staufrei ans Ziel Christian Frei entwickelt einen Service, um entspannt anzukommen: mit dem richtigen Verkehrsmittel. Argus Ref.: Ausschnitt Seite: 1/2

19 Datum: Bericht Seite: 16/61 Tages-Anzeiger 8021 Zürich 044/ Auflage: 173'877 Erscheinungsweise: 6x wöchentlich Seite: 15 Fläche: 44'360 mm² Ruedi Baumann Zürich - Entwickler Christian Frei entwickelt nichts, was es nicht schon gibt. Der 45-Jährige aus Bellikon müsste sich eher Verknüpfer nennen. Es gibt bereits Google, Kartenprogramme, elektronische Telefonbücher, SBB- und ZVV-Apps, die Beleganzeige in Parkhäusern, das Zürcher Parkleitsystem oder die Stauprognosen von Viasuisse. Frei will all dies zusammenbringen mit dem Ziel: «Mehr Mobilität und weniger Verkehr». So hat Frei mit seiner im Zürcher Technopark ansässigen Firma das Produkt entwickelt, das er Ueila! nennt - eine im Engadin zu hörende Grussform. Der Name steht für Offenheit und Begeisterungsfähigkeit. Und genau diese Eigenschaften braucht Frei, um seine App massentauglich zu machen. Die Gemeinschaft - neudeutsch Community - steuert Mobilitätsinformationen und Erfahrungen bei, die in der Gesamtheit weder bei Google noch bei den SBB einfach so auf Knopfdruck abrufbar sind. Nachbarschaft, weiter gedacht Im Zentrum steht für Frei der traditionelle Nachbarschaftsgedanke. «Ich geh in die Stadt einkaufen, brauchst du auch etwas, oder kommst du mit?» Frei wohnt etwas abgelegen auf dem Mutschellen, fährt jeden Tag mit dem Auto zum Park + Rail in Dietikon und von dort mit dem Zug zum Technopark. «Auf dem Parkplatz und im Zug sehe ich jeden Tag die gleichen Leute, die ich dann auch wieder beim Einkaufen zu Hause sehe.» Da er nicht gut seine gesamte Nachbarschaft abklappern und nach den Lebensgewohnheiten ausfragen kann, hatte er die Idee zu einer Mobilitäts-App. Doch für Frei steht nicht bloss die Bildung von Fahrgemeinschaften im Fokus, sondern in erster Linie ein besseres Informations- und Kommunikationsangebot. Koordiniertes, gemeinschaftliches Vorgehen kann viel weiter führen. Zum Beispiel bei einem Konzertbesuch im Hallenstadion. Hat es im Gubrist wieder mal Stau, ist der Flughafenzug schneller, gibt es in Dietikon oder Oerlikon Parkplätze, und wie finde ich diese? Oder beim Skifahren auf dem Titlis: Fährt ein «Nachbar» auch hin, hat es neben der Bergbahn noch Parkplätze, oder lohnt es sich, ein paar Ortschaften vor Engelberg zu parkieren, wenn grad ein Zug fährt? Mit der Informations- und Kommunikationsplattform Ueila! sollen die Teilnehmer auf Knopfdruck über ihr Smartphone ans Ziel geführt werden. Frei schweben bereits weitere Anwendungen vor: Fernfahrer teilen der Community mit, welche Standplätze zum Übernachten noch frei sind. Familien teilen sich Ausflüge oder den Zustand von Spielplätzen mit. Und Mobilitätsbehinderte auf Knopfdruck den nächsten aktuell verfügbaren Behindertenparkplatz. SBB als Partner reicht nicht Frei will im Herbst mit einem Pilotprojekt für einen geschlossenen Kreis aus Privatfirmen beginnen. Bereits haben die Umwelt-Arena Spreitenbach und die Hallenstadion AG ihr Interesse signalisiert. Und, so Frei, auch die SBB hätten zugesichert, über den Park+Rail-Service am Projekt zu partizipieren. «Wir haben keine fixfertige App», sagt Frei, «unsere Lösung ist konfigurierbar, wir entwickeln sie aufgrund der Bedürfnisse der Gemeinschaft laufend weiter.» Diese Gemeinschaft ist das «A und 0» für ein Funktionieren. «Wir müssen möglichst viele Leute möglichst nahe bei ihrem Wohnort bündeln», sagt Frei. Er hat sich deshalb die «Ueila! Mobile Lounge» ausgedacht, um einfach vor Ort neue «Nachbarn» kennen zu lernen. Auch ein Anreizsystem gibts: Für Meldungen und Inputs gibt es Punkte, die sich später gegen Vergünstigungen bei Partnern eintauschen lassen. Frei rechnet mit einem gewissen Pioniergeist der Teilnehmer und der Lust von vielen Pendlern, eine Rolle bei der Entwicklung von etwas Neuem zu übernehmen. Ueila! ist ein nicht kommerzielles Produkt, das in eine Stiftung eingebunden wird. Für 40 Franken wird es Komfortfunktionen für Gönner geben - «das ist so viel, wie eine Parkbusse kostet», sagt Frei. Ueila! soll im ersten Halbjahr 2015 öffentlich zugänglich sein. Argus Ref.: Ausschnitt Seite: 2/2

20 Datum: Bericht Seite: 17/61 Ausgabe Süd Effingerhof AG 5201 Brugg 056/ Auflage: 39'304 Erscheinungsweise: wöchentlich Seite: 12 Fläche: 111'277 mm² Fachhochschule Nrilair IMFrill 11 Campus 1110 limifhhi, Brugg-VVindisch ti Dje TAG DER OFFENEN TÜREN: Um die 140 Vorführungen Ein Feuerwerk von Aktivitäten kostengünstige Tests für die Raum- fahrt und für medizinische Entwick- lungen erlaubt. Dass viele Besucher mit einem farbigen Becher in der Hand den Parcours absolvierten, war nicht auf die Hitze zurückzuführen sie durften ein neu gefertigtes Exemplar nach Hause nehmen. Was die Fachhochschule Brugg-Windisch am Samstag bot, begeisterte das Publikum restlos. Da würde gar die Umbenennung in Fachhöchstschule passen. Edgar Zimmermann Türen müssen immer geschlossen sein.» So verkündete ein Plakat an einer Tür im Laborgebäude. Doch besagte Tür stand weit offen wie alle andern Türen in den Campus-Bauten. Und was da alles geboten wurde, überstieg die kühnsten Erwartungen und das Platzangebot in dieser Zeitung für die ganze Aufzählung, weshalb nur einige wenige Rosinen herausgepickt seien. So erregte ein 6 Meter langer Zeppelin im Innenhof des Haller-Hauptgebäudes grosse Aufmerksamkeit. Zu Recht, gelang es doch den Teams im Studiengang Systemtechnik unter Leitung von Jörg Sekler, dieses Luftschiff mit Sensoren- und GPS-Steuerung sowie einem Antikollisionssystem auszustatten. Zudem kann es in der gewählten Höhe u. a. Lichtstärke, Luftfeuchtigkeit und -geschwindigkeit messen. Spektakulär ist auch die nebenan demonstrierte Schwerelosigkeeimulation, wekhe Jedermann ein Solarzellenbauer Im Pädagogikbereich Biologie wachsen Weizenkeimlinge dank künstlicher Lichtquelle. Im Zimmer nebenan hiess das Motto: «Photosynthese im Eigenbau. Wir schauen es der Natur ab und bauen uns selbst eine Chlorophyll-Solarzelle.» Im Gegensatz zu den herkömmlichen Solarzellen sind Farbstoffsolarzellen bedeutend umweltfreundlicher herstellbar wie auch entsorgbar. Noch gesteigert werden muss die Energieauswertung. Die Besucher hatten die Möglichkeit, selber eine funktionierende Mini-Farbstoff-Solarzelle zu bauen. Verblüffend auch der Erfolg eines an der FHNW entwickelten Zahnschutzproduktes. Karies lässt sich in einem frühen Stadium mit der Curolox- Technologie regenerieren. Die im Technopark in Windisch domizilierte Firma Credentis arbeitet zusammen mit der Hochschule für Life "-171,,,,, -*T - Sciences bis zur Marktreife weiter an der Optimierung. Theateraufführungen, Ausbildungsgang für die richtige (auch für Lehrer wichtige) Körpersprache, Quiz, Managerspiel, Musikvorträge, Tipps zur Geldanlage die Liste der Aktivitäten liesse sich beliebig erweitern. Kinder fertigen Schmuckstücke Auch für die Kinder stand eine grosse Palette an Betätigungs- und Unterhaltungsmöglichkeiten offen. Nur eine sei hier herausgegriffen. Sie durften in der Abteilung Elektrotechnik mit dem Lötkolben und bereitgestellten Materialien Schmuckstücke herstellen und erhielten den Fähigkeitsausweis «Lizenz zum Löten». Beim Eintritt in diese Werkstatt forderte ein Schild die Buben und Mädchen dazu auf: «Schicke deine Eltern einfach weiter!» Doch die Eltern waren so fasziniert vom Wirken ihrer Kinder, dass sie die Arbeit mitverfolgen wollten. Ein umwerfend herrlicher Höhepunkt sei zum Abschluss erwähnt. Die «Physikanten» führten spektakuläre Experimente wie Lasermusik, Ölfassimplosion und Wirbelringausstoss mit so viel Temperament, Witz, Satire und Klamauk vor, dass das Publikum Tränen lachte. Argus Ref.: Ausschnitt Seite: 1/4

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