Kreative Ökonomie und Kreative Räume:

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Kreative Ökonomie und Kreative Räume:"

Transkript

1 Kreative Ökonomie und Kreative Räume: Kultur- und Kreativwirtschaft in der integrierten Stadtentwicklung Endbericht ILS Institut für Landesund Stadtentwicklungsforschung ggmbh

2

3 Kreative Ökonomie und Kreative Räume: Kultur- und Kreativwirtschaft in der integrierten Stadtentwicklung Endbericht Im Auftrag des Ministeriums für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen ILS Institut für Landesund Stadtentwicklungsforschung ggmbh ILS Prof. Dr. Rainer Danielzyk Deutsche Straße 5, D Dortmund Fon: +49-(0)231/ Fax: +49-(0)231/ STADTart Planungs- und Beratungsbüro Kultur Freizeit Sport Dipl.-Ing. Ralf Ebert, Dr. Friedrich Gnad Gutenbergstr. 34, D Dortmund Fon: +49-(0)231/ Fax: +49-(0)231/

4 Bearbeiter: Dipl.-Ing./Stadtplaner NW Ralf Ebert (STADTart) Prof. Dr. Rainer Danielzyk (ILS) Dipl.-Ing. Cord Rüdiger Carl (ILS) Dipl.-Geogr. Uwe van Ooy (STADTart) Redaktion, Layout und Fotos STADTart, Dortmund Mai 2008

5 Inhaltsverzeichnis 1 Auftrag und Zielsetzung der Untersuchung Kreative Ökonomie und Kreative Räume eine Einführung in das Forschungsfeld Kultur- und Kreativwirtschaft, Kreative Räume, Kreatives Handeln in der Stadtentwicklung: ein Überblick Kultur- und Kreativwirtschaft als Handlungsfeld in ausgewählten Städten Europas Vergleich kommunaler Konzepte und Strategien am Beispiel der Städte Berlin, Amsterdam, Manchester und Linz Erfahrungen und Schlussfolgerungen für die Stadtpolitik im Handlungsfeld Kultur- und Kreativwirtschaft Standortfaktoren in der Kultur- und Kreativwirtschaft und Schlussfolgerungen für die Stadtpolitik Ergebnisse einer Studie in Berlin Ergebnisse einer Studie in Dortmund Schlussfolgerungen für die Stadtpolitik Stadtentwicklung und Kultur- bzw. Kreativwirtschaft in ausgewählten Städten des Landes NRW Konzepte, Maßnahmen und Initiativen Fazit Arbeitshypothesen zu Raumtypen der Kultur- und Kreativwirtschaft in den Kommunen des Landes Kultur- und Kreativwirtschaft in der Hierarchie der Städte Raumtypen der Kultur- und Kreativwirtschaft: Kreative Räume, ein Ansatz in der Stadtentwicklungsplanung Kreative Räume der Kultur- und Kreativwirtschaft in der Metropolregion Berlin/Brandenburg: Ansatz und Ergebnisse Modelle zu den Raumtypen der Kultur- und Kreativwirtschaft im Städtesystem des Landes NRW Schlussfolgerungen und Darstellung der weiteren Vorgehensweise. 53 Literatur... 62

6

7 1 Auftrag und Zielsetzung der Untersuchung In einer immer stärker von den Merkmalen der Wissensökonomie geprägten Wirtschaft und Gesellschaft ist Innovationsfähigkeit nicht nur für Unternehmen, sondern auch für Städte und Regionen ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Folgerichtig betonen sowohl die neuen Leitlinien zur Stadtentwicklungspolitik auf Bundesebene als auch die Strukturpolitik der EU die zentrale Rolle, die den Städten als Zentren der Entwicklung von Wissen und Innovation zukommt. Innovationsfähigkeit erfordert dabei einerseits Bildungs-, Forschungs- und Transferinfrastrukturen auf hohem Niveau, andererseits aber auch ganz allgemein gesprochen kreativitätsfördernde Rahmenbedingungen. Diese finden sich vor allem in den Städten, da soziale, kulturelle und wirtschaftliche Vielfalt sowie die Auseinandersetzung zwischen und der Umgang mit verschiedenen Lebensformen, Werthaltungen und Milieus schon immer Kennzeichen der Europäischen Stadt waren. Daher finden sich auch hochwertige Dienstleistungen und kreative Berufe in weit überdurchschnittlichen Ausmaßen in großen Städten. Attraktive Stadtzentren und lebendige Quartiere stellen für sie offenkundig ein gutes Umfeld dar. Mit dem Wandel in Richtung einer wissens- und kreativitätsbasierten Ökonomie geht somit auch eine Neubewertung der Qualitäten der Europäischen Stadt einher. So hebt u. a. Richard Florida hervor, dass die Schlüsselfaktoren für den Erfolg moderner wissensbasierter Ökonomien Talents, Tolerance, Technology eng mit urbanen Milieus verknüpft seien (Florida 2007). Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat zu Beginn des Jahres 2007 eine neue Phase der Standort- und Strukturpolitik eingeleitet, deren Leitbild die Stärkung der kreativen Ökonomie in NRW ist und die dabei ausdrücklich auf die Qualifizierung städtischer Räume abhebt: Ideen und Kreativität werden das wichtigste Wirtschaftsgut des 21. Jahrhunderts sein Es geht also nicht nur um eine kleine Wissenselite, sondern um die ganze Gesellschaft. Und das heißt im Klartext: Wir sind auf dem Weg zu einer kreativen Ökonomie. Das ist nichts weniger als eine zweite industrielle Revolution. Die große Aufgabe ist, alle auf diesem Weg mitzunehmen. Kunst und Kultur rücken damit ins Zentrum wirtschaftlicher Prosperität. Sie sind nicht mehr nur Luxus oder Zugabe. Sie sind elementar. Denn symbolische Deutungen und Bedeutungen spielen eine immer größere Rolle für den wirtschaftlichen Erfolg gerade in der globalisierten Wissensgesellschaft. Sie lebt davon, dass Produkte und Dienstleistungen, ja dass städtische Räume und ganze Regionen eine besondere Bedeutung bekommen. Erst dann werden sie für Menschen attraktiv (Rüttgers 2007). ILS / STADTart 1

8 Vor diesem Hintergrund sind in den letzten Monaten eine Vielzahl von Initiativen zur Förderung der Kreativität und Innovationsfähigkeit sowie insbesondere zur Stärkung der kreativen Ökonomie in NRW gestartet worden. Beispielhaft sei hier zunächst hingewiesen auf den Wettbewerb Create.NRW des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie, der im Rahmen des EU-NRW- Ziel 2-Programms 2007 gestartet wurde. Ziel des Wettbewerbes ist es, Ideen und Konzepte für die Weiterentwicklung der Kultur- und Kreativwirtschaft in den Teilbranchen sowohl auf regionaler Ebene wie auch auf Landesebene zu generieren, mit denen entsprechend den Zielen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), eine Stärkung von Innovationssystemen und zusätzliche Beschäftigung in NRW und seinen Regionen erreicht werden sollen (MWME 2007, 7). Hervorzuheben ist auch der von der Landesregierung veranstaltete internationale Kongress Kulturwirtschaft 07: Wandel durch Kulturwirtschaft Perspektiven einer Zukunftsbranche am 17./ in Essen. Auf diesem Kongress ist eine Essener Erklärung verabschiedet worden, die zahlreiche Begründungen und Hinweise für eine Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft enthält (ohne Autor 2007). Im Hinblick auf das Ruhrgebiet sei hier noch erwähnt, dass sowohl die Initiative Zukunft Ruhr der Landesregierung als auch die Aktivitäten im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Kulturhauptstadt 2010 einen Schwerpunkt auf die Förderung der Kreativität und die Stärkung der kreativen Ökonomie im Ruhrgebiet setzen. Vitale Städte und insbesondere lebendige urbane Milieus gelten vielfach, wie oben schon erwähnt, als eine wichtige Voraussetzung für Kreativität und Innovationsfähigkeit. Die Stadtentwicklungspolitik des Landes NRW hat schon in der Vergangenheit durch verschiedene Initiativen und Ansätze zur Förderung sozialer und kultureller Innovationen und kreativer Milieus beigetragen. Erwähnt seien hier zum Beispiel die Internationale Bauausstellung Emscherpark, in deren Programmatik das ein ausdrücklicher Schwerpunkt war, aber auch das Programm Initiative ergreifen sowie Teilaspekte des Programms Soziale Stadt. Insoweit gibt es schon über mehr als ein Jahrzehnt Erfahrungen mit entsprechenden Ansätzen und Initiativen im Kontext der Stadtentwicklungspolitik, die zu beachten, a- ber auch angesichts der veränderten wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Rahmenbedingungen fortzuentwickeln sind. Besonders deutlich wird dieser Wandel etwa im REGIONALE-Ansatz, der sich im Laufe der Zeit immer mehr zu einem strukturpolitischen Ansatz, der auch die Rahmenbedingungen für Kreativität und Innovationsfähigkeit verbessern will, entwickelt hat (MBV NRW/ILS NRW 2006). An dieser Stelle sei auch noch einmal besonders betont, dass die Zielvorstellungen einer kreativitätsorientierten Stadtentwicklungspolitik und einer zeitgemäß verstande- 2 ILS / STADTart

9 nen Wirtschaftsförderpolitik nicht im Gegensatz zueinander stehen, sondern sich vielmehr überschneiden und ergänzen. Das wurde schon in den 1990er Jahren unter dem Stichwort Bedeutungsgewinn weicher Standortfaktoren diskutiert, gerät nun a- ber noch stärker ins Bewusstsein der beteiligten Akteure. Ein besonders wichtiger Aspekt ist dabei, dass hochqualifizierte Beschäftigte (im Sinne von Humankapital ) eine wesentliche Voraussetzung für wirtschaftliche Leistungsfähigkeit sind. Nach allen vorliegenden Erkenntnissen sind vielfältige urbane Milieus für sie gleichermaßen Anziehungspunkt wie auch Voraussetzung für erfolgreiches Arbeiten. Ein Defizit an entsprechend qualifizierten Arbeitskräften könnte zu einem Entwicklungshemmnis werden, da wirtschaftliche Dynamik vor allem von wissensintensiven Wirtschaftsbereichen ausgeht, die auf hochqualifizierte Arbeitskräfte angewiesen sind (vgl. dazu ausführlich Helbrecht/Meister 2007). Vor diesem Hintergrund muss es also darum gehen, eine Stadtentwicklungspolitik zu initiieren, die Urbanität und urbane Milieus stärkt. Ein entsprechender strategischer Ansatz der Stadtentwicklungspolitik ergänzt andere wirtschafts- und kulturpolitisch ausgerichtete Initiativen und Ansätze um spezifische sozialräumliche Aspekte. Dabei stellen sich selbstverständlich viele Fragen, nicht nur nach geeigneten Instrumenten und Prozessen sowie den relevanten Akteuren, sondern auch nach den konkreten Ansatzpunkten für entsprechende Maßnahmen. Darüber hinaus stellen sich Grundsatzfragen nach der Möglichkeit und dem Ausmaß der Plan- und Gestaltbarkeit kreativer Milieus. Hier scheint ein grundsätzlicher Widerspruch zu bestehen, der darauf verweist, dass es eher um Rahmen setzende Strategien (im Sinne einer Kontextsteuerung ) gehen muss. Des Weiteren entstehen Innovationen und Kreativität vielfach in sozial spannungsreichen Situationen, die aus sozial- wie sicherheitspolitischer Perspektive eigene Probleme mit sich bringen können. Insofern ist im Zusammenhang mit einer kreativitätsfördernden Stadtentwicklungspolitik eine Vielzahl von grundsätzlichen und praktischen Aspekten und Problemen zu diskutieren. Nicht zuletzt ist auch zu erörtern, welche Unterstützung seitens der Landesebene für eine letztlich nur sehr lokalspezifisch zu realisierende kreativitätsfördernde Stadtentwicklungsstrategie gegeben werden kann. In diesem Sinne ist vom Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes NRW ein Forschungsprojekt an das ILS NRW und das Büro STADTart vergeben worden, das die aufgeworfenen Fragen behandeln und ein Spektrum von handlungsorientierten Bausteinen für eine kreativitätsorientierte Stadtentwicklungspolitik erarbeiten soll. Entsprechende Bausteine müssen stadtspezifisch (d. h. in Abhängigkeit von Stadtgröße, Entwicklungstyp usw.) und quartiers-, nutzungs- und entwicklungsspezifisch (z. B. für Innenstädte, Innenstadtrandgebiete, Stadtteilzentren, Brachflächen usw.) zugeschnitten sein. Der zu erarbeitende Ansatz ist in engem Zusammenhang mit anderen Aspekten der Stadtentwicklungspolitik des Landes NRW zu sehen und soll nicht nur ILS / STADTart 3

10 zur Förderung wirtschaftlicher Dynamik beitragen, sondern auf Raumverträglichkeit und soziale Integration ausgerichtet sein. Die Bausteine sollen vor allem dazu beitragen, mögliche Handlungsstrategien zur Schaffung eines kreativitätsfördernden urbanen Umfeldes zu formulieren und zu unterstützen. Im Sinne des oben begründeten Ansatzes der Kontextsteuerung wird es dabei vor allem um ein zielgerichtetes Einwirken auf die Rahmenbedingungen und eine Beeinflussung der Ressourcenausstattung gehen müssen. Von wesentlicher Bedeutung sind dabei, im Sinne der obigen Ausführungen, die Ansprüche der hochqualifizierten Arbeitskräfte ( kreative Klasse ), die insbesondere auch in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätig sind, an das städtische und stadtregionale Umfeld. Im Ergebnis sind also Instrumente und Verfahren zu benennen, die kontextuell Standortbedingungen für eine kreative Stadt stärken helfen. Es besteht kein Zweifel, dass entsprechende Bausteine nur in enger Kooperation mit Kommunen erarbeitet werden können, um einerseits auf ggf. vorliegende Erfahrungen zurückzugreifen, andererseits aber auch sicherzustellen, dass die Handlungsvorschläge für die Planungs- und Politikpraxis vor Ort angemessen sind. Von daher sind im Rahmen des Forschungsprojektes sowohl praktische Erfahrungen ausländischer und deutscher Städte mit entsprechenden Ansätzen als insbesondere auch die konkreten Bedingungen der Städte in NRW zu berücksichtigen. Vor dem Hintergrund des allgemeinen Diskussionsstandes als auch der spezifischen Anforderungen an dieses Forschungsprojekt gliedert sich der vorliegende Bericht wie folgt: Zunächst werden der fachliche Diskussionsstand zur Thematik skizziert, der Betrachtungsgegenstand eingegrenzt und einige Definitionen zur besseren Verständigung in einem durchaus zu Unschärfen neigenden Diskurs vorgenommen (Kapitel 2). Im Anschluss werden die Entwicklung der Kultur- und Kreativwirtschaft vor dem Hintergrund veränderter Rahmenbedingungen und die daraus resultierenden spezifischen Anforderungen der Selbstständigen und Unternehmen an kreative Räume bzw. an die Stadtentwicklung erörtert (Kapitel 3) sowie Erfahrungen europäischer Städte mit vorhandenen kommunalen Strategien zur Kreativitätsförderung geschildert (Kapitel 4). Es folgt ein Kapitel über Standortfaktoren in der Kultur- und Kreativwirtschaft (Kapitel 5). Danach werden Konzepte, Maßnahmen und Initiativen vier ausgewählter Städte aus Nordrhein-Westfalen zum Themenfeld Stadtentwicklung und Kultur- und Kreativwirtschaft vorgestellt (Kapitel 6). Die verschiedenen Betrachtungsansätze münden dann in differenzierten Überlegungen zu Raumtypen und Standorten der Kreativitätswirtschaft in den Kommunen des Landes NRW (Kapitel 7). Den Abschluss bildet ein Ausblick auf künftig sinnvolle und notwendige Schritte (Kapitel 8). 4 ILS / STADTart

11 2 Kreative Ökonomie und Kreative Räume eine Einführung in das Forschungsfeld An die Stelle klassischer Produktionsmittel, die vor allem im Industriezeitalter die Wertanlage eines Unternehmens verkörperten, treten in der Wissensgesellschaft die Mitarbeiter als Vermögenswert. Humankapital stellt in der postindustriellen Wirtschaft inzwischen die entscheidende Größe dar. Kreative Ökonomie und Kreative Räume in der Stadtforschung Sailer stellt fest, dass Forschungsarbeiten im Bereich der Human Ressources den Raum bzw. die baulich-räumliche Gestaltung als Einflussgröße auf das kreative Arbeitskräftepotential lange Zeit vernachlässigten (Sailer 2004, 2). Raum galt entweder als Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen oder als Produkt menschlichen Handelns. Selten nur wurde er aber als Potential verstanden, das in geeigneter Weise gestaltet zur Attraktion von Arbeitskräften oder zur Unterstützung ihres Schaffens beitragen kann. Neuere Forschungsansätze gehen davon aus, dass Innovation dort entsteht, wo Lebensstil und Lebensgefühl optimal integriert sind. Menschen in innovationsorientierten Wirtschaftsbereichen fragen offenkundig vor allem Standorte nach, die sowohl urbane Dichte und Vielfalt (kulturell, sozial) als auch genügend Grün- und gestalterischen Freiraum bieten. Städtischer Raum muss für sie als Ort der Kommunikation, der Rekreation, der Inspiration und des Schaffens spezifische Qualitäten und kreative Nutzungsmöglichkeiten bieten (vgl. dazu ausführlich Kapitel 6). Entsprechend stellen aktuelle Studien zur Kreativen Stadt den Zusammenhang zwischen Innovationskraft und räumlichen Umfeldbedingungen heraus. Landry rechnet der räumlichen Konstellation des Ortes eine große Bedeutung für die Entstehung innovativer Strukturen zu (Landry 2006, 133). A creative milieu is a place either a cluster of buildings, a part of a city, a city as a whole or a region that contains the necessary preconditions in terms of hard and soft infrastructure to generate a flow of ideas and inventions. Such a milieu is a physical setting where a critical mass of entrepreneurs, intellectuals, social activists, artists ( ) can operate in an open-minded, cosmopolitan context and where face to face interaction creates new ideas ( ). Landry legt einen Fokus auf das Wechselspiel zwischen räumlicher Nähe, sozialer Nähe und institutioneller Nähe, die als Voraussetzungen für die Entstehung von Innovation und die Generierung von Wissen gelten können (Institutioneller Ansatz). Die Stadt als Standort der Wissensproduktion ist darüber hinaus deutlich mehr als ein Knotenpunkt in einem Netzwerk von Akteuren, Institutionen, Informationsflüssen und Tauschbeziehungen. Helbrechts Ansatz vom geographischen Kapital und vom look and feel des Standortes geht über die netzwerkökonomischen Theorien von Urbanisations- und Lokalisationsvorteilen der Stadt weit hinaus und bezieht die sinnlich ILS / STADTart 5

12 wahrnehmbare Umgebungsqualität sowie die physiognomisch wahrnehmbare Ausstattung des Stadtraumes in die Überlegungen ein (Helbrecht 2006). In ihrer Untersuchung am Beispiel der Städte Vancouver und München kommt Helbrecht zum Ergebnis, dass das sich wohlfühlen am Standort für kreative Dienstleister zu den primären Aspekten bei der Auswahl des Firmensitzes zählt (in München noch vor den Mietkosten, in Vancouver an dritter Stelle nach Mietkosten und Kundennähe). Eine abschließende Antwort darauf, was die sinnlich wahrnehmbare Qualität und physiognomische Ausstattung des Raumes ausmacht, gibt auch Helbrecht nicht; wohl aber wichtige Hinweise auf die verschiedenen Dimensionen, die das geografische Kapital einer Stadt haben kann (Übersicht 2.1). Legt man zudem Floridas These zugrunde, dass Kreative nicht zwingend dorthin gehen, wo sie eine Beschäftigung finden ( people follow jobs ), sondern dorthin, wo das geografische Kapital aus ihrer Sicht am höchsten ist ( jobs follow people ) und dort dann Arbeitsplätze entstehen (Florida 2004), dann wird Folgendes deutlich: Neben die Human Resources treten in zunehmendem Umfang die Spatial Resources als wichtigste Eigenschaft einer Kreativen Stadt (Sailer 2004), in der der Raum als Katalysator zu verstehen ist. Wissen hätte damit die klassischen Standortfaktoren in weiten Teilen abgelöst und wird selbst durch die Qualität des Standortes angezogen. Raumbezogene Fragestellungen zur Kreativen Stadt im Zeitalter der Wissensökonomie stehen daher im Zentrum dieser Untersuchung. Übersicht 2.1: Ressourcen der Wissensgesellschaft Ressource Raum (Space) Objektive, physisch messbare Eigenschaft von Gebieten - Geometrie - Flächen - Höhen, Tiefen - Lage, Erreichbarkeit - Dichte - Ressource Ort (Place) Lokal spezifische soziale Gegebenheiten - soziale Beziehungen - soziale Identitäten - politische Regulierung - ökonomische Praktiken - Historische Entwicklungen -. Ressource Landschaft (Landscape) Wirkung der geografischen Substanz auf die Wahrnehmung des Standortes - Subjektive Gefühle - Normative Bilder - Atmosphäre - Kulturelles Bild - Quelle: nach Helbrecht 2006, ILS / STADTart

13 Branchen und Berufsgruppen der Kreativen Ökonomie Die zunehmende Bedeutung von Wissen, Innovation und Kreativität stellt neue Anforderungen an die Stadtentwicklungsplanung. Wissensintensive und kreative Berufsgruppen verfügen über eine hohe Affinität zur Stadt und zu städtischem Leben, Kreativwirtschaft gilt mithin als ausgesprochen urbane Ökonomie (Noller/Georg 1994). Die Diskussion um den Wandel von der industriellen zur kreativen Stadt wird damit unmittelbar von der Frage nach ihren neuen Akteuren und Branchen begleitet. Die Schaffung eines für kreative Berufe attraktiven und förderlichen Umfeldes, setzt aus planerischer Sicht ein genaueres Begriffsverständnis voraus. Über die Bedeutung des Kreativen selbst als Akt des schöpferischen Denkens und Handelns kann sicherlich schneller Einvernehmen erzielt werden, als über den Inhalt des Begriffs der Kreativen Ökonomie und die diesem Wirtschaftszweig zugehörigen Akteure. Weder lassen sich einzelne Branchen trennscharf in kreative und nichtkreative Gruppen fassen, noch lässt sich das Maß der Kreativität einzelner Menschen und ihrer ausgeübten Tätigkeiten präzise messen, methodisch vergleichbar und damit kategorisierbar machen. Gegenwärtig arbeiten in den europäischen Industrienationen zwischen 25 und 30 Prozent aller Erwerbstätigen in den Bereichen Forschung und Entwicklung, in technologiebasierten Industriezweigen, in Kunst, Musik, Kultur, Ästhetik und Design sowie in den wissensbasierten Berufen der Gesundheitswirtschaft, des Finanzwesens und Rechts (Tinalgi/Florida 2006, 19). Entsprechend besteht eine Vielzahl von Systematisierungsansätzen, die kreative von nicht kreativen Wirtschaftsbranchen zu unterscheiden versuchen. Sie reichen von der negativ definierten Abgrenzung des Wissensarbeiters als non-producion-worker (vgl. auch Helbrecht/Meister 2007) über seine statistikgestützte Zuordnung als Mitglied einer Kreativen Klasse bestimmter Berufsgruppen (vgl. Florida 2004) bis hin zur branchenscharfen Unterscheidung der Kreativwirtschaft, wie sie in zahlreichen Kultur- und Kreativwirtschaftsberichten der Länder oder der Kommunen vorgenommen wird. Dieser Untersuchung liegt im Grundsatz ein zunächst sehr weit gefasstes Verständnis von Kreativer Ökonomie und den ihr zugeordneten Berufsgruppen zugrunde, das sich in Anlehnung an den offenen Definitionsrahmen von Horx (Horx o. J.) wie folgt darstellen und mit den von Florida gebildeten Berufsgruppen in Teilen vergleichen lässt (vgl. Fritsch/Stützer 2006): 1. Unter den klassischen Kulturberufen können Autoren, Schauspieler, Musiker, Maler, Regisseure, Tänzer und zahlreiche weitere Kulturschaffende subsumiert werden. Sie stellen als Bohemiens (Florida) den künstlerischen Teil der Kreativen Klasse dar und stehen durch ihre Anwesenheit für Offenheit und Vielfalt einer Region (Florida 2004, 8). Nicht zuletzt wirkt ihre Gegenwart anziehend und inspirierend auf die weiteren Gruppen. ILS / STADTart 7

14 2. Eine zweite Untergruppe bildet die der erweiterten Kulturberufe, zu denen all jene Beschäftigte zählen, in denen das Kreative Prinzip Einzug in die Arbeit gefunden hat. Neben Werbern, Textern und Kommunikationsspezialisten gehören hierzu beispielsweise auch Finanzdienstleister, Analysten und Berater, die durch ihre spezifische Arbeitsweise zu Floridas Creative Professionals (u.a. keine Routine- Tätigkeiten, Anwenden von Wissen in immer neuen Zusammenhängen) gerechnet werden können (Florida 2004). 3. Schließlich wächst auch die Bedeutung der Kreativen in konventionellen Berufen. Statt durch Masse und Wiederholung ihrer Tätigkeit nachzugehen, wenden auch sie ihr Wissen in neuen Zusammenhängen, mit neuen Materialien oder Techniken an und schaffen auf diese Weise innovative Angebote. Horx nennt als ein Beispiel Winzer, die sich mit Avantgarde-Architekten verbünden und in die kreative Gastronomie expandieren. Kunzmann spricht in diesem Zusammenhang vom Geigenbauer, der mit seinem exklusiven handwerklichen Produkt die räumliche Nähe zu den unter 1. genannten klassischen Kulturberufen (hier Musiker) suchen wird (STADTart/ILS NRW 2007). Auch mit dieser Dreigliederung lassen sich nicht alle Berufsgruppen kreativer Milieus abschließend fassen und einordnen. Zu ergänzen wäre unter anderem der Bereich Forschung und Entwicklung, der nur in Floridas ( creative core ), nicht aber in Horxs Systematisierung kategorisch berücksichtigt wird. Anders als bei Horx fehlen bei Florida und bei vielen auf seinem Forschungsansatz basierenden Regionalstudien weiterer Autoren allerdings die kreativ ausgeübten konventionellen Berufe weitgehend. Von ihren Dienstleistungen geht jedoch eine bedeutende Wirkung auf andere Lebensbereiche und Berufsgruppen aus. Sie tragen damit zu einem großen Teil zur Prägung urbaner Vielfalt bei. Letztlich kommt es an dieser Stelle aber nicht auf eine abschließende Eingrenzung dessen an, was Kreative Ökonomie ist und welche Berufsgruppen darunter zu begreifen sind. Dies sollte vor Ort unter objektiver Einschätzung des vorhandenen Humanvermögens und der damit verbundenen Zukunftsziele fallweise definiert werden. Kreativ- und Kulturwirtschaft in der weiteren Untersuchung Für eine bessere Operationalisierbarkeit wendet sich die Untersuchung im Folgenden zunächst der Kultur- und Kreativwirtschaft als Teilbereich der Kreativen Ökonomie zu (Übersicht 2.2). Dies ist zweckmäßig, da sich hochqualifizierte Arbeitskräfte nicht als vollkommen homogene Gruppe mit deckungsgleichen Raumpräferenzen begreifen lassen. Auch wenn Überschneidungen vorliegen, sind ihre Standortanforderungen auf eine Weise branchendeterminiert, dass einzelne Wirtschaftszweige der Kreativen Ökonomie diesbezüglich gesondert betrachtet werden sollten (Markusen/Schrock 2001). 8 ILS / STADTart

15 Übersicht 2.2: Branchenstruktur der Kulturwirtschaft, der Kernbereiche der Kultur- und Kreativwirtschaft und der Kreativwirtschaft Kulturwirtschaft Musikwirtschaft, Literatur-, Buch- und Pressemarkt, Kunstmarkt, Designwirtschaft, Film- und TV-Wirtschaft, Theatermarkt, Architektur, Werbung vorgelagerte Bereiche der Kulturwirtschaft u.a. Herstellung von Musikinstrumenten Rundfunk-, fernseh- und phonotechnischen Geräten Foto-, Projektionsund Kinogeräten u.a. Selbstständige Künstler/innen, Schriftsteller/innen, Journalist/innen, Artist/innen, Restaurator/innen Verlagsgewerbe, Musikverlage, Tonstudios, Film- und TV-Herstellung Konzerthallen, Filmtheater, Varietés, Kleinkunstbühnen Kernbereiche der Kultur- und Kreativwirtschaft Einzelhandel mit Büchern, CDs/Schallplatten, Musikinstrumenten, Kunstgegenständen Theater- und Konzertveranstalter Architektur- und Designbüros Werbegestaltung nachgelagerte Bereiche der Kulturwirtschaft u.a. Vervielfältigung von Bild- und Tonträgern Diskotheken und Tanzlokale Antiquariate Übersetzungsbüros Druckereien Videotheken Werbevermittlung Verlegen von Software Softwareberatung und Entwicklung Kreativwirtschaft (Creative Industries) Teilmärkte der Kulturwirtschaft und Softwarebranchen Quelle: Arbeitsgemeinschaft Kulturwirtschaft NRW 2007 Die Kultur- und Kreativwirtschaft eignet sich aufgrund ihrer spezifischen Stellung im Gesamtgefüge der Kreativen Ökonomie zudem in besonderer Weise als Einstieg in die Untersuchung von Raumtypen und Standortanforderungen. Kreative Berufe und Dienstleistungen befinden sich durch ihr Aufgabenfeld an der Schnittstelle zwischen Kunst, Kultur und Wirtschaft. Ihre Arbeitsergebnisse (z.b. aus dem Bereich Design) fließen in nahezu alle weiteren auch traditionellen Wirtschaftszweige ein und kön- ILS / STADTart 9

16 nen als Antrieb für Innovationen und technische Neuerungen gelten (Wiesand 2006, 11). Sofern man die Kultur- und Kreativwirtschaft also als Nukleus der Kreativen Ökonomie auffasst, sind mit ihr weitere Branchen der Wissensökonomie auf unterschiedliche Weise auch räumlich vergesellschaftet. In zweiter Ebene tragen Kultur- und Kreativwirtschaft wesentlich zu Image, Atmosphäre und urbanem Lebensstil der Stadt bei und gelten damit als wichtige Standortbildner für weitere wissensintensive Branchen. Die Kreativ- und Kulturwirtschaft stellt aus stadträumlicher Perspektive sowohl ein Potenzial als auch ein Attraktionsfaktor für weitere Branchen der Kreativen Ökonomie dar. 10 ILS / STADTart

17 3 Kultur- und Kreativwirtschaft, Kreative Räume, Kreatives Handeln in der Stadtentwicklung: ein Überblick Die Kultur- und Kreativwirtschaft, eine Querschnittsbranche ähnlich wie beispielsweise die Tourismus- und Sportwirtschaft, hat entgegen des derzeitigen Hypes um deren Bedeutung als Branche in dem einen oder anderen Teilmarkt (z.b. im Buch- und Pressemarkt) oder in einzelnen Segmenten wie der Herstellung von Musikinstrumenten eine lange Tradition. Sie setzt sich in einer an Wertschöpfungsketten orientierten Abgrenzung aus einer Vielzahl von kulturbezogenen oder als kreativ eingeschätzten Wirtschaftszweigen und über die Wertschöpfungskette zusammen. In den 80er und 90er Jahren verzeichnete die Wirtschaftsbranche bundesweit ein deutlich überdurchschnittliches Wachstum (Übersicht 3.1). Dies galt über viele Jahre für nahezu alle Teilmärkte sowohl hinsichtlich der Umsätze, der Anzahl der Selbstständigen bzw. Unternehmen als auch der Beschäftigten (Arbeitsgemeinschaft Kulturwirtschaft NRW 2007). Kultur- und Kreativwirtschaft Für die im Vergleich zu vielen anderen Wirtschaftsbranchen überdurchschnittliche Dynamik der Kultur- und Kreativwirtschaft dieser Zeit gibt es mehrere Gründe: So hat die Ausdifferenzierung der kulturellen Interessen (z.b. der Musikstile), bei gleichzeitig eingeschränkten Handlungsmöglichkeiten der Kommunen im Kultursektor (u.a. aufgrund der weitgehenden Festlegung auf kulturelle Großeinrichtungen wie Theater, Konzerthäuser), die Zunahme erwerbswirtschaftlich getragener Kulturangebote ermöglicht; Übersicht 3.1: Ansätze, Abgrenzungskriterien und Handlungsfeld zur Kulturwirtschaft, Kreativwirtschaft und Kreativen Ökonomie Kulturwirtschaft Kreativwirtschaft Kreative Ökonomie Bezugsgröße Kultur Kreativität human ressources - Wissen Abgrenzungskriterium Wertschöpfungskette Kreative mit Urheberrechten Hochqualifizierte in Kunst und Wissenschaft Handlungsfeld Strukturpolitik, Wirtschaftsförderung Kulturförderung, Forschungs- und Innovationspolitik Struktur- und Standortpolitik Quelle: STADTart 2007 ILS / STADTart 11

18 Parallel dazu hat eine anhaltende Zahlungsbereitschaft des Kulturpublikums und die Ausweitung des Kulturkonsums im Rahmen einer sogenannten 24 Stunden und 7 Tage-Gesellschaft die Nachfrageverlagerung innerhalb des Kultursektors von öffentlich geförderten zu erwerbswirtschaftlichen Anbietern begünstigt; Des Weiteren hat die Privatisierung der bundesweiten TV-Landschaft der kleinteiligen Content-Industrie (z.b. den TV-Produktionsfirmen) zu einem Wachstumsschub verholfen; Auch haben mit dem Übergang von der fordistischen zur postfordistischen Produktion und einer weitgehenden unmittelbaren Bedarfsdeckung bei vielen Produkten und Dienstleistungen, Kommunikations- und Produktdesign eine deutliche Aufwertung erfahren. In deren Folge werden bis heute entsprechende Dienstleistungen verstärkt nachgefragt. Kreative Räume Die aus diesen positiven Marktbedingungen hervorgegangenen Potenziale der Selbstständigen bzw. erwerbswirtschaftlichen Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft haben sich in den Städten nicht gleichmäßig oder auch nicht vorwiegend in ausgewiesenen Gewerbegebieten niedergeschlagen. Die Selbstständigen bzw. die Kleinunternehmen der Querschnittsbranche in Dortmund haben beispielsweise drei Viertel aller Betriebe nicht mehr als fünf sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (STADTart, Kunzmann 2007, 27) bevorzugen überwiegend innenstadtnahe Gebiete (Kapitel 6). Ausnahmen sind flächenintensive Unternehmen (z.b. in der Pressewirtschaft, bei Film- und TV-Studios), die ihren Sitz wie andere Gewerbe- und Industrieunternehmen zumeist in großflächigen Gewerbe- und Industriearealen am Stadtrand haben. Bei den innerstädtischen Gebieten lassen sich zwei unterschiedliche Gebiets- oder Raumtypen unterscheiden: multiethnisch geprägte Gebiete mit Imageproblemen und preisgünstigen Gewerbeflächen. Letzteres kommt insbesondere den zahlreichen Künstler/innen, Selbstständigen und Existenzgründer/innen (der kulturellen kreativen Klasse ) entgegen, die vielfach prekären Lebensbedingungen ausgesetzt sind; eher höherpreisige Teilräume mit einem guten Gebietsimage und vorwiegend am Markt etablierten Selbstständigen und zumeist größeren Unternehmen der Kulturund Kreativwirtschaft (z.b. in der Werbewirtschaft). Die jeweiligen Nutzergruppen haben diese Räume im Rahmen des Umbaus oder im Zusammenhang mit spektakulären kulturellen Inszenierungen (z.b. von Musik- und Theaterveranstaltungen) vielfach baulich unkonventionell in Wert gesetzt oder sie haben sich als idealer Standort für eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung erwiesen. In einem metaphorischen Sinne lassen sich solche Gebiete daher als kreative Räume der Kultur- und Kreativwirtschaft bzw. der Stadt bezeichnen. 12 ILS / STADTart

19 Sie entsprechen mit ihren zumeist kleinteiligen, oftmals auch baulich attraktiven und flexibel gestaltbaren Gewerbeflächenpotenzialen, in einem als urban empfundenen Wohnumfeld, den Standortanforderungen weiter Teile der Kultur- und Kreativwirtschaft (ausführlich Kapitel 5). Auch weisen die kreativen Räume aufgrund der Nutzungsmischung und der guten Erreichbarkeit günstige Rahmenbedingungen für die zumeist projektwirtschaftlich organisierten Kleinunternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft auf (für die Werbewirtschaft ausführlich Grabher 2002). Dadurch lassen sich deren Transaktionskosten minimieren. Da die Selbstständigen bzw. Unternehmen in diesen Gebieten über Produktionsnetzwerke auch mit etablierten und überregional tätigen Unternehmen an eher höherpreisigen Standorten der Stadt bzw. Region verbunden sind und diese damit zu deren Sicherung am Markt beitragen (Krätke 2002), sind auch diese räumlichen Schwerpunkte der Kultur- und Kreativwirtschaft als Kreative Räume anzusehen. Zusammen mit weiteren Kreativen Räumen der Kultur- und Kreativwirtschaft bilden sie wertschöpfungsbezogen ein interdependentes Netzwerk, ein Standortsystem der Kreativen Räume einer Stadtregion. Kreatives Handeln Die spezifischen Anforderungen der Selbstständigen bzw. Unternehmen der Kulturund Kreativwirtschaft sowie manche Rahmenbedingungen dieser kreativen Räume (z.b. eine vertraglich wenig abgesicherte Nutzungsmöglichkeit von Gewerbeflächen) erfordern und ermöglichen zugleich jenseits gängiger Konzepte und Verfahren der Stadtentwicklungsplanung (z.b. der Infrastrukturplanung, der Gewerbeflächenplanung) ein modifiziertes bzw. anderes Handeln der stadtentwicklungsrelevanten Akteursgruppen. In Anlehnung an Kreativitätskonzepte des Pragmatismus (Dewey nach Joas 1992) kann ein solches Handeln als Kreatives Handeln verstanden werden. Wie zahlreiche Projekte der Stadterneuerung der letzten Jahre zeigen (Kapitel 4), ist ein Aspekt des Kreativen Handelns die Einbindung von bislang wenig beachteten Akteuren, sowohl aus der Kultur- und Kreativwirtschaft (z.b. Veranstalter) als auch der Immobilienwirtschaft. Deren Beteiligung kann in der Stadtentwicklungsplanung kreative Prozesse auslösen und Kreatives Handeln der planenden Verwaltung ermöglichen bzw. zur Folge haben. Beispiele sind eine Reihe, teilweise auch bundesweit verfolgter und bekannter Ansätze und Projekte (Kapitel 8): Integrierte Infrastrukturprojekte im Kultursektor: Solche Projekte wie beispielsweise das Depot in Dortmund oder die Rohrmeisterei in Schwerte (Boll, Dahlheimer, Walter 2004), die vielfach im Rahmen kreativer Prozesse der IBA Emscher Park entstanden sind, verbessern durch die Integration von Räumen für Künstler/innen bzw. für Selbstständige der Kultur- und Kreativwirtschaft deren Rahmenbedingungen. Im Rahmen des Programms Initiative ergreifen werden derartige integrierte Infrastrukturprojekte seitens des Ministeriums für Bauen und Verkehr des Landes NRW seit Jahren gefördert. ILS / STADTart 13

20 Entwicklung von Kultur- und Freizeitvierteln der 2. Generation für Stadtzentren: Dabei werden im Unterschied zu ausschließlich auf öffentlichen Kultureinrichtungen basierenden Kulturmeilen der 1. Generation der 80er und 90er Jahre auch besucherbezogene Angebote der Kultur- und Freizeitwirtschaft (z.b. Kinotheater, Musikclubs) in die Entwicklung innerstädtischer Gebiete integriert (z.b. in Arnsberg, Solingen). Dadurch lassen sich gleichzeitig die Standortbedingungen für andere Segmente der Kultur- und Kreativwirtschaft wie Design- und Werbebüros verbessern (ausführlich Ebert/Siegmann 2003). Initiativen der Immobilienwirtschaft im Bestand: In letzter Zeit haben auch einige Projekte der Immobilienwirtschaft Kreative Räume hervorgebracht (Kapitel 6) wie etwa die Entwicklung des ehemaligen Vulkan-Areals in Köln zu einem Wohn- und Arbeitsstandort sowohl für Künstler/innen als auch für Selbstständige der Kulturund Kreativwirtschaft (Jäger 2005). Andere Beispiele sind das Deltawerk in Solingen oder das Walzwerk in Pulheim. Temporäre Nutzung von Gewerbe- und Industriearealen durch Kultur sowie Kultur- und Kreativwirtschaft: Musterbeispiel für die temporäre Nutzung ist in Deutschland der ehemalige, zwischen 1996 und 2002 überregional sehr erfolgreiche Kunstpark Ost in der Nähe des Ostbahnhofs in München, eine aus dem Kultursektor heraus initiierte, temporäre Nutzung eines ca. sechs ha umfassenden Gewerbekomplexes, u.a. mit Diskotheken, Musikclubs, Gastronomie, Atelierräumen für Künstler/innen, Architekt/innen etc., Probenräumen (u.a. Helbrecht 1999). Aufbauend auf diesen Erfahrungen wurden einige Nutzungsbausteine des Kunstparks Ost in den zwischenzeitlichen Umbau integriert bzw. neue entwickelt (z.b. der Ausstellungsort Whitebox ) oder in unmittelbarer Nähe wieder errichtet. Ähnlich konzipierte temporäre Projekte sind u.a. der RAW-Tempel in Berlin oder der Güterbahnhof in Basel. Diese und weitere Projekte wie etwa das Unperfekthaus in Essen sind Ausdruck kreativen Handelns in der Stadtentwicklungsplanung. Dabei wurden traditionelle Ressortgrenzen der Kommunalverwaltung kooperativ überwunden und für einige Gebiete neue Ziele bzw. Handlungsansätze verfolgt (z.b. die Ansiedlung von Künstler/innen) oder jahrelang kaum beachtete Zielgruppen von der Immobilienwirtschaft angesprochen und weniger nachfragestarke Nutzergruppen in die Bestandsentwicklung integriert. Zu den kreativen Ansätzen zählen darüber hinaus vertraglich abgesicherte Nutzungskonzepte von Gewerbeflächen, die den urban pioneers der Selbstständigen bzw. Existenzgründer/innen der Kultur- und Kreativwirtschaft eine temporäre Nutzung ermöglichen, wodurch jenseits der ansonsten eingesetzten Instrumente der Wirtschaftsförderung (u.a. Aufbau von Gründungszentren) auf neue und damit kreative Weise Existenzgründungen ermöglicht werden. 14 ILS / STADTart

Kultur- und Kreativwirtschaft im Ruhrgebiet: eine vergleichende Analyse nach Stadttypen

Kultur- und Kreativwirtschaft im Ruhrgebiet: eine vergleichende Analyse nach Stadttypen Kultur- und Kreativwirtschaft im Ruhrgebiet: eine vergleichende Analyse nach Stadttypen Kurzstudie Regionalverband Ruhr Kronprinzenstr. 35 45128 Essen Fon: +49-(0)201/ 20 69-0 Fax: +49-(0)201/ 20 69-500

Mehr

Bedarfsanalyse der Kreativwirtschaft in der Stadt Linz Ergebnisse einer Online-Erhebung

Bedarfsanalyse der Kreativwirtschaft in der Stadt Linz Ergebnisse einer Online-Erhebung Bedarfsanalyse der Kreativwirtschaft in der Stadt Linz Ergebnisse einer Online-Erhebung Univ.-Prof. Dr. Norbert Kailer Univ.-Ass. Dr. Tina Gruber-Mücke Oktober 2009 www.iug.jku.at norbert.kailer@jku.at

Mehr

Zur Bedeutung der Umnutzung der Knechtschen Hallen für die Entwicklung eines Kreativquartiers in Elmshorn

Zur Bedeutung der Umnutzung der Knechtschen Hallen für die Entwicklung eines Kreativquartiers in Elmshorn -1- Ralf Ebert, STADTart, Dortmund Bürgerbeteiligung 4.9.2014 Zur Bedeutung der Umnutzung der Knechtschen Hallen für die Entwicklung eines Kreativquartiers in Elmshorn Impulsvortrag - 2 - Ralf Ebert, STADTart,

Mehr

Management von Clustern - zwischen Steuerung und Selbstorganisation

Management von Clustern - zwischen Steuerung und Selbstorganisation 4. MST-Regionalkonferenz NRW Workshop 4 Nationale und internationale Cluster / Netzwerke Management von Clustern - zwischen Steuerung und Selbstorganisation Michael Astor Prognos AG Berlin, 19.10.2007

Mehr

Cluster IKT, Medien & Kreativwirtschaft. Auswertung der Berliner Wirtschaftsdaten für die Jahre 2012/2013

Cluster IKT, Medien & Kreativwirtschaft. Auswertung der Berliner Wirtschaftsdaten für die Jahre 2012/2013 Cluster IKT, Medien & Kreativwirtschaft Auswertung der Berliner Wirtschaftsdaten für die Jahre 2012/2013 DEFINITION UND METHODIK Die Unternehmen des Clusters IKT, Medien und Kreativwirtschaft gehören zu

Mehr

Handreichung Nr. 2. Handlungsansätze und Handlungsfelder

Handreichung Nr. 2. Handlungsansätze und Handlungsfelder Handreichung Nr. 2 und Handlungsfelder Das grundlegende Ziel in der Kooperation zwischen der EQUAL- Programmevaluation und den EP-Evaluationen besteht in einer deutlichen Verbesserung der Erfassung und

Mehr

Entwicklung der LEADER- Entwicklungsstrategie der LAG Vogtland

Entwicklung der LEADER- Entwicklungsstrategie der LAG Vogtland Entwicklung der LEADER- Entwicklungsstrategie der LAG Vogtland Das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) setzte am 9. Oktober 2013 den ersten Schritt in Richtung neuer Förderperiode.

Mehr

Nachhaltige Stadtentwicklung im Innern

Nachhaltige Stadtentwicklung im Innern Energiesalon 10 // AFZ, 29.09.10 Nachhaltige Stadtentwicklung im Innern Dr. Philipp Klaus, INURA Zürich Institut Zusammenfassung Nachhaltige Entwicklung im Innern Das Thema der Verdichtung im Stadtinnern

Mehr

Am Sandtorkai 50 Hamburg. SKai

Am Sandtorkai 50 Hamburg. SKai Am Sandtorkai 50 Hamburg SKai Ein Büro in der HafenCity als Arbeitsplatz der Zukunft! Die HafenCity ist Europas größtes innerstädtisches Stadtentwicklungsprojekt. In dem früheren Hafen- und Industriegebiet

Mehr

STUDIENERGEBNISSE TALENTMANAGEMENT IM MITTELSTAND. FOM Hochschule für Oekonomie & Management in Essen DER BEFRAGUNG ZUM THEMA.

STUDIENERGEBNISSE TALENTMANAGEMENT IM MITTELSTAND. FOM Hochschule für Oekonomie & Management in Essen DER BEFRAGUNG ZUM THEMA. FOM Hochschule für Oekonomie & Management in Essen STUDIENERGEBNISSE DER BEFRAGUNG ZUM THEMA TALENTMANAGEMENT IM MITTELSTAND Verfasser: Prof. Dr. Anja Seng Professorin für Betriebswirtschaftslehre, insb.

Mehr

Bericht. Stadtbauamt, Fachbereich Stadtentwicklung, Jurastrasse 22, 4901 Langenthal Telefon 062 916 21 11, Telefax 062 923 21 76, www.langenthal.

Bericht. Stadtbauamt, Fachbereich Stadtentwicklung, Jurastrasse 22, 4901 Langenthal Telefon 062 916 21 11, Telefax 062 923 21 76, www.langenthal. Erfassung und Auswertung von Daten für Aussagen über eine nachhaltige Gestaltung und Nutzung des Stadtraums als Grundlage für die Siedlungsrichtplanung Bericht Datum: 4. Februar 2013 Bearbeiter: Tina Hurni,

Mehr

Das Konzept der EU Gemeinschaftsinitiative Leader

Das Konzept der EU Gemeinschaftsinitiative Leader Vorlesung Ökonomie der regionalen Ressourcen VO Nr. 731.119 SS 2011 Mainstreaming des Leader Ansatzes Thomas Dax c/o Bundesanstalt für Bergbauernfragen 01/ 504 88 69 0 thomas.dax@babf.bmlfuw.gv.at Das

Mehr

International? Bauausstellung? FrankfurtRheinMain? >AnStadt< Büro für regionale Entwicklungen. Sachstand und Potentiale eines chancenreichen Projektes

International? Bauausstellung? FrankfurtRheinMain? >AnStadt< Büro für regionale Entwicklungen. Sachstand und Potentiale eines chancenreichen Projektes International? Bauausstellung? FrankfurtRheinMain? Sachstand und Potentiale eines chancenreichen Projektes Jens Scheller Herausforderungen des 21. Jahrhunderts für die Region Frankfurt/Rhein-Main Klimawandel

Mehr

Kreativität gibt s nur im Plural!

Kreativität gibt s nur im Plural! 1 Kreativität gibt s nur im Plural! Kooperationen zur Aufwertung von Zentren Was Zusammenarbeit heute leisten kann! Elke Frauns büro frauns kommunikation planung marketing, Münster 2 Übersicht Kreative

Mehr

Cluster und Leitmarktpolitik in Nordrhein-Westfalen

Cluster und Leitmarktpolitik in Nordrhein-Westfalen Cluster und Leitmarktpolitik in Nordrhein-Westfalen Cluster und Clusterorganisationen Cluster sind geografische Konzentrationen miteinander verbundener Unternehmen und Institutionen in einem bestimmten

Mehr

Reflexions Workshop. Wie leben wir 2025 in Leoben klimaschonend, umweltgerecht, energiesparend UND mit hoher Lebensqualität?

Reflexions Workshop. Wie leben wir 2025 in Leoben klimaschonend, umweltgerecht, energiesparend UND mit hoher Lebensqualität? Reflexions Workshop Wie leben wir 2025 in Leoben klimaschonend, umweltgerecht, energiesparend UND mit hoher Lebensqualität? Die Umsetzung im Sinne einer Smart City Leoben Leoben, 17. November 2011 Kammersäle/Sitzungszimmer,

Mehr

solvay industriepark Ein attraktiver Standort mit Zukunft. Auch für Sie. Die Vorteile auf einen Blick

solvay industriepark Ein attraktiver Standort mit Zukunft. Auch für Sie. Die Vorteile auf einen Blick solvay industriepark Ein attraktiver Standort mit Zukunft. Auch für Sie. Der Solvay Industriepark Zurzach ist ein attraktiver und innovativer Standort für Chemie-, Industrie-, Gewerbe- und Dienstleistungsunternehmen.

Mehr

Power Point Präsentation. Daniela Wendland Stadtentwicklung Zürich

Power Point Präsentation. Daniela Wendland Stadtentwicklung Zürich Power Point Präsentation Daniela Wendland Stadtentwicklung Zürich Workshop 4 Zürcher Langstrassenkredit: Finanzielle Unterstützung von Firmen zur Quartieraufwertung Zürcher Langstrassenkredit: Finanzielle

Mehr

Innovationen Gründungen in der Kulturund Kreativwirtschaft

Innovationen Gründungen in der Kulturund Kreativwirtschaft Innovationen Gründungen in der Kulturund Kreativwirtschaft Dr. Margarita Tchouvakhina Fachtagung Kultur- und Kreativwirtschaft neues Feld für erfolgreiche Gründungen Potsdam 21.05.2012 Motivation für die

Mehr

Berlin. Hochzwei. Tempelhof- Schöneberg: Standort mit Perspektive.

Berlin. Hochzwei. Tempelhof- Schöneberg: Standort mit Perspektive. Büros Berlin Wer Büros mit besten Aussichten sucht, kommt an den Tempelhof Twins nicht vorbei. Das Zwillingsgebäude mit imposanter Glasfassade und repräsentativer Architektur liegt in Tempelhof- Schöneberg,

Mehr

Mehrfach wurden unsere Arbeiten mit Designpreisen ausgezeichnet.

Mehrfach wurden unsere Arbeiten mit Designpreisen ausgezeichnet. PROFIL DCEINS erarbeitet effektive Marketing-, Design- und Kommunikationslösungen. Diese umfassen die Beratung, Planung, Konzept und Realisierung von Projekten in allen Bereichen des Designs, der visuellen

Mehr

Gesamtstrategie Stadtverwaltung Mannheim

Gesamtstrategie Stadtverwaltung Mannheim Gesamtstrategie Stadtverwaltung Mannheim Zwei Zieldimensionen Basisziele Ziele der Daseinsvorsorge Entwicklungsziele Förderung städtischer Potenziale Bewältigung besonderer Herausforderungen Kompensierung

Mehr

Aktiv, vorausschauend und. OB Bernd Tischler, Bottrop. dynaklim Symposium 2010 09.11.2010

Aktiv, vorausschauend und. OB Bernd Tischler, Bottrop. dynaklim Symposium 2010 09.11.2010 Den Wandel als Region gestalten: Aktiv, vorausschauend und nachhaltig OB Bernd Tischler, Bottrop dynaklim Symposium 2010 09.11.2010 Bottrop im Herzen des Reviers Bottrop im Herzen des Ruhrgebiets Grafik:

Mehr

Perspektiven für Klein- und Mittelstädte

Perspektiven für Klein- und Mittelstädte N Perspektiven für Klein- und Mittelstädte Bedeutung der Städtebauförderung am Beispiel der Stadt Wittstock/Dosse Jörg Gehrmann, Bürgermeister der Stadt Wittstock/Dosse Rahmenbedingungen der Stadtentwicklung

Mehr

BESONDERES LEISTEN MEHRWERTE SCHAFFEN

BESONDERES LEISTEN MEHRWERTE SCHAFFEN BESONDERES LEISTEN MEHRWERTE SCHAFFEN Für Sie Besonderes zu leisten, ist unser vorrangiges Ziel, individuell nach Ihren Wünschen sowie Ihrem konkreten Bedarf. Diesem Anspruch stellen wir uns mit höchstem

Mehr

Projekte entwickeln und bauen: Alles aus einer Hand

Projekte entwickeln und bauen: Alles aus einer Hand 0 4. 1 0. 2 0 1 0 S e i t e 1 v o n 5 Projekte entwickeln und bauen: Alles aus einer Hand DIRINGER & SCHEIDEL Unternehmensgruppe lässt aus Visionen Realität werden Innovatives Stadtquartier Q 6 Q 7 beispielhaft

Mehr

Der Masterstudiengang Städtebau NRW

Der Masterstudiengang Städtebau NRW Der Masterstudiengang Städtebau NRW der Universität Siegen und der Hochschulen Bochum, Dortmund und Köln ist ein zweijähriger weiterbildender Studiengang, der begabten Akademikern den Zugang zum Berufsfeld

Mehr

Kultursponsoring für Museen Ein Leitfaden (Seite 1) Wie Museen erfolgreich Sponsoren gewinnen. Schaffung einer Basis für Kultursponsoring

Kultursponsoring für Museen Ein Leitfaden (Seite 1) Wie Museen erfolgreich Sponsoren gewinnen. Schaffung einer Basis für Kultursponsoring Kultursponsoring für Museen Ein Leitfaden (Seite 1) Schaffung einer Basis für Kultursponsoring Überprüfung interner Strukturen These: Erfolgreiches Fundraising kann nur etabliert werden, wenn: Ein inhaltlich

Mehr

Love it, change it or leave it (not) Veränderungsprozesse als Chance für die Personalentwicklung in der kommunalen Kulturverwaltung

Love it, change it or leave it (not) Veränderungsprozesse als Chance für die Personalentwicklung in der kommunalen Kulturverwaltung Love it, change it or leave it (not) Veränderungsprozesse als Chance für die Personalentwicklung in der kommunalen Kulturverwaltung Elke Sieber M.A. Leiterin Kulturbüro Stadt Karlsruhe Systemischer Business-Coach

Mehr

Landeshauptstadt. Innenstadtforum Hannover City 2020: Interventionsorte im Fokus

Landeshauptstadt. Innenstadtforum Hannover City 2020: Interventionsorte im Fokus EXPO2000 HANNOVER Die Weltausstellung Landeshauptstadt Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Büro Oberbürgermeister Rathaus Ihre AnsprechpartnerIn: Telefon Fax 0511 168 0511 168 Trammplatz 2 30159 Hannover

Mehr

«Wir sind Colliers.» Kurzvortrag zur Preissensitivität von Standortfaktoren. Colliers CRA AG Felix Thurnheer Zürich, 11.

«Wir sind Colliers.» Kurzvortrag zur Preissensitivität von Standortfaktoren. Colliers CRA AG Felix Thurnheer Zürich, 11. «Wir sind Colliers.» Kurzvortrag zur Preissensitivität von Standortfaktoren Colliers CRA AG Felix Thurnheer Zürich, 11. September 2008 Colliers in der Schweiz Zur Preissensibilität von Standortfaktoren

Mehr

Potsdamer Straße 96, 10785 Berlin Exposé - Vermietung

Potsdamer Straße 96, 10785 Berlin Exposé - Vermietung Potsdamer Straße 96, 10785 Berlin Exposé - Vermietung Arnold Kuthe Immobilienverwaltungs- GmbH Brunsbütteler Damm 120-130, 13581 Berlin Telefon: 030 / 588 43 0 Telefax: 030 / 588 43 292 vermietung@kuthe.de

Mehr

Regionale Wettbewerbsfähigkeit aus Sicht des Landes Niederösterreich

Regionale Wettbewerbsfähigkeit aus Sicht des Landes Niederösterreich Regionale Wettbewerbsfähigkeit aus Sicht des Landes Niederösterreich 1 Inhaltsverzeichnis 1. Wie kann Wettbewerbsfähigkeit definiert werden? 2. Ist Wettbewerbsfähigkeit für alle Regionen überhaupt erreichbar?

Mehr

LAG Wein, Wald, Wasser. Stellungnahme LAG Wein, Wald, Wasser

LAG Wein, Wald, Wasser. Stellungnahme LAG Wein, Wald, Wasser Untere Hauptstraße 14 97291 Thüngersheim Tel. 09364 / 815029 oder 0931/ 9916516 Fax 0931/ 9916518 E-Mail:info@mainkabel.de www.mainkabel.de Stellungnahme Projektnahme: Projektträger: Handlungsfeld: Bachrundweg

Mehr

CLUB KULTUR UND STADT ENTWICKLUNG

CLUB KULTUR UND STADT ENTWICKLUNG HCU HafenCity Universität Hamburg Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung CLUB KULTUR UND STADT ENTWICKLUNG Diplomarbeit Studiengang Stadtplanung B.Sc. Jakob F. Schmid 1. Betreuer: Prof. Dr.Ing

Mehr

5. Kulturwirtschaftsbericht. Kultur- und Kreativwirtschaft Wettbewerb - Märkte - Innovationen. www.wirtschaft.nrw.de

5. Kulturwirtschaftsbericht. Kultur- und Kreativwirtschaft Wettbewerb - Märkte - Innovationen. www.wirtschaft.nrw.de 5. Kulturwirtschaftsbericht Kultur- und Kreativwirtschaft Wettbewerb - Märkte - Innovationen www.wirtschaft.nrw.de 5. Kulturwirtschaftsbericht Nordrhein-Westfalen Kultur- und Kreativwirtschaft Wettbewerb

Mehr

Clusterförderung und management als regionalpolitisches Instrument im Handwerk?! Untersuchung zu handwerklich kleinbetrieblich orientierten Clustern

Clusterförderung und management als regionalpolitisches Instrument im Handwerk?! Untersuchung zu handwerklich kleinbetrieblich orientierten Clustern Clusterförderung und management als regionalpolitisches Instrument im Handwerk?! Untersuchung zu handwerklich kleinbetrieblich orientierten Clustern Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk

Mehr

FRAUNHOFER-INSTITUT FÜR KOMMUNIKATION, INFORMATIONSVERARBEITUNG UND ERGONOMIE FKIE UNSER FÜHRUNGSLEITBILD

FRAUNHOFER-INSTITUT FÜR KOMMUNIKATION, INFORMATIONSVERARBEITUNG UND ERGONOMIE FKIE UNSER FÜHRUNGSLEITBILD FRAUNHOFER-INSTITUT FÜR KOMMUNIKATION, INFORMATIONSVERARBEITUNG UND ERGONOMIE FKIE UNSER FÜHRUNGSLEITBILD FÜHRUNG BEI FRAUNHOFER VISION UND STRATEGIE»Wer seiner Führungsrolle gerecht werden will, muss

Mehr

Städtenetzwerks Innenstadt NRW

Städtenetzwerks Innenstadt NRW Initiative zum Aufbau eines interkommunalen Städtenetzwerks Innenstadt NRW Überblick 2. Ansatz und Chancen eines Städtenetzwerks 3. Anforderungen an die Koordinations- und Beratungsstelle 4. Der Weg zu

Mehr

Smart Mürz - Entwicklung einer Smart City Region Mürz. Kick-Off-Meeting

Smart Mürz - Entwicklung einer Smart City Region Mürz. Kick-Off-Meeting Smart Mürz - Entwicklung einer Smart City Region Mürz Kick-Off-Meeting 16.10.2014 Ablauf Begrüßung und Vorstellungsrunde Das Projekt Smart Mürz Ziele Inhalte Angestrebte Ergebnisse Ihre Wünsche für die

Mehr

Übach-Palenberg: jetzt müssen wir s anpacken

Übach-Palenberg: jetzt müssen wir s anpacken Übach-Palenberg: jetzt müssen wir s anpacken 1 Übach-Palenberg und der demografische Wandel Das demografische Stadtentwicklungsprogramm Der demografische Wandel mit niedriger Geburtenrate, zunehmender

Mehr

Stadtplanung Berlin-Mitte, Alexanderstraße Bebauungsplan I-B4d

Stadtplanung Berlin-Mitte, Alexanderstraße Bebauungsplan I-B4d Stadtplanung, Alexanderstraße Bebauungsplan I-B4d Auftraggeber Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung II Behrenstraße 42 10117 Berlin Planung Architekten BDA - Stadtplaner SRL Carl Herwarth v.

Mehr

Zwerger Isabella, Abt. für Energie- und Umwelttechnologien. Stadt der Zukunft. Stadt der Zukunft. Intelligente Energielösungen für Gebäude und Städte

Zwerger Isabella, Abt. für Energie- und Umwelttechnologien. Stadt der Zukunft. Stadt der Zukunft. Intelligente Energielösungen für Gebäude und Städte 1 Intelligente Energielösungen für Gebäude und Städte 2 Hintergrund - Die globale Zukunft wird in den Städten entschieden - Globaler Megatrend Urbanisierung - Herausforderung: Energieversorgung und -sicherheit

Mehr

Projekte aus der Region Nord. aurelis. Wir entwickeln Potenziale.

Projekte aus der Region Nord. aurelis. Wir entwickeln Potenziale. Projekte aus der Region Nord aurelis. Wir entwickeln Potenziale. aurelis. Wir entwickeln Potenziale. aurelis verfügt deutschlandweit über ein vielfältiges Portfolio citynaher Flächen, der überwiegende

Mehr

Was macht eine Spitzenregion in Europa in 20 Jahren aus? Prof. Dr. Justus Haucap

Was macht eine Spitzenregion in Europa in 20 Jahren aus? Prof. Dr. Justus Haucap Was macht eine Spitzenregion in Europa in 20 Jahren aus? Prof. Dr. Justus Haucap Linz, 02. Juni 2015 Was macht eine Spitzenregion (in 20 Jahren) aus? Charakteristika eine Spitzenregion: Hohes (Netto-)Einkommen

Mehr

Strategisches Management im öffentlichen Sektor: Eine Übersicht über den aktuellen Stand der Forschung

Strategisches Management im öffentlichen Sektor: Eine Übersicht über den aktuellen Stand der Forschung Strategisches Management im öffentlichen Sektor: Eine Übersicht über den aktuellen Stand der Forschung Prof. Dr. Isabella Proeller Universität Potsdam Workshop der WK ÖBWL Uni Mannheim, 9.10.2009 1 Strategisches

Mehr

INHALT. Vorwort. Danksagung 203 Literaturverzeichnis 205 Index 237 Bücher der Autoren 244 Über die Autoren 246

INHALT. Vorwort. Danksagung 203 Literaturverzeichnis 205 Index 237 Bücher der Autoren 244 Über die Autoren 246 INHALT Vorwort 1. EINLEITUNG 1 2. VERÄNDERTE FAKTOREN - Von der Industrie- zur Wissensgesellschaft 11 3. MOBILE TALENTE - Wie sie entscheiden und was sie wollen 17 Talent und Humankapital Die Mobilität

Mehr

MANDATSVORSCHLAG DER AD HOC ARBEITSGRUPPE FUR DIE VORBEREITUNG DES

MANDATSVORSCHLAG DER AD HOC ARBEITSGRUPPE FUR DIE VORBEREITUNG DES MANDATSVORSCHLAG DER AD HOC ARBEITSGRUPPE FUR DIE VORBEREITUNG DES 6. Alpenzustandsberichts 2016 zum Thema Greening the Economy in the Alpine Region für den Zeitraum 2015-2016 1. Einsetzung der Arbeitsgruppe/Plattform

Mehr

AGFS Förderung des Fuß- und Radverkehrs in NRW. Christine Fuchs, Vorstand der AGFS Vivavelo 2014 Berlin, 13.05.2014

AGFS Förderung des Fuß- und Radverkehrs in NRW. Christine Fuchs, Vorstand der AGFS Vivavelo 2014 Berlin, 13.05.2014 AGFS Förderung des Fuß- und Radverkehrs in NRW Christine Fuchs, Vorstand der AGFS Vivavelo 2014 Berlin, 13.05.2014 AGFS Arbeitsgemeinschaft fußgängerund fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise

Mehr

Workshop mit der Local Action Group für den Regierungsbezirk Düsseldorf

Workshop mit der Local Action Group für den Regierungsbezirk Düsseldorf SPIDER Meeting 25.11.2004 Workshop mit der Local Action Group für den Regierungsbezirk Düsseldorf Z_punkt GmbH The Foresight Company Karlheinz Steinmüller / Cornelia Daheim / Ben Rodenhäuser Der Workshop

Mehr

Online-Media Trends 2014

Online-Media Trends 2014 Online-Media Trends 2014 FOMA TRENDMONITOR 2013 TRENDS UND ENTWICKLUNGEN IN DER DIGITALEN WERBUNG DIGITALE WERBUNG MIT POSITIVER WACHSTUMSAUSSICHT! Die digitale Werbung wird sich zu einem Hauptwerbeweg

Mehr

Diskurs Privatheit in der E-Society

Diskurs Privatheit in der E-Society Integrata-Kongress 25. Sept. 2014 in Stuttgart Diskurs Privatheit in der E-Society Mitglieder des Fachbeirats der Integrata-Stiftung Thesen 1. Privatheit wird gewährleistet durch die Autonomie und das

Mehr

Dem Projektantrag gingen ein intensiver Diskussionsprozess und eine Befragung interner Beteiligter voraus Ziel war es, fehlende Schnittstellen zu

Dem Projektantrag gingen ein intensiver Diskussionsprozess und eine Befragung interner Beteiligter voraus Ziel war es, fehlende Schnittstellen zu Dem Projektantrag gingen ein intensiver Diskussionsprozess und eine Befragung interner Beteiligter voraus Ziel war es, fehlende Schnittstellen zu programmieren und Mittel und Wege ausfindig zu machen,

Mehr

I N F O R M A T I O N

I N F O R M A T I O N I N F O R M A T I O N zum Mediengespräch mit Dr. Michael STRUGL Wirtschafts-Landesrat Susanne WEGSCHEIDER Wirtschafts-Stadträtin am 14. Jänner 2014 im OÖ. Presseclub, Linz, 11 Uhr zum Thema Spitzenplatz

Mehr

Herausforderungen und Chancen für KMU durch Industrie 4.0

Herausforderungen und Chancen für KMU durch Industrie 4.0 Herausforderungen und Chancen für KMU durch Industrie 4.0 Stadt- und Regionalmarketing City-Management Stadtentwicklung Einzelhandel Wirtschaftsförderung Immobilienentwicklung Personalberatung Tourismus

Mehr

BAHNHOFSUMFELDENTWICKLUNG IN ALT-ARNSBERG

BAHNHOFSUMFELDENTWICKLUNG IN ALT-ARNSBERG BAHNHOFSUMFELDENTWICKLUNG IN ALT-ARNSBERG Mit freundlicher Unterstützung der Volksbank Arnsberg-Sundern eg Volksbank Sauerland eg Wir machen den Weg frei BAHNHOFSUMFELDENTWICK- LUNG IN ALT-ARNSBERG Das

Mehr

Entwicklungskreis Wirtschaftsförderung

Entwicklungskreis Wirtschaftsförderung Leitbild für die Stadt Schleiden Entwicklungskreis Wirtschaftsförderung Leitbildstrategien 1.) Wir setzen uns für die regionale und überregionale sowie reale und virtuelle Vernetzung unserer Betriebe und

Mehr

DIE MODULE CREATIVE PROCESS LEADERSHIP. ZIELSETZUNG Auszug aus dem Curriculum

DIE MODULE CREATIVE PROCESS LEADERSHIP. ZIELSETZUNG Auszug aus dem Curriculum PROFESSIONAL MBA CREATIVE PROCESS LEADERSHIP DIE MODULE 1/5 PROFESSIONAL MBA CREATIVE PROCESS LEADERSHIP DIE MODULE ZIELSETZUNG Auszug aus dem Curriculum (1) Dieser Universitätslehrgang Aufbaustudium Creative

Mehr

ABIT Unternehmensportrait

ABIT Unternehmensportrait ABIT Unternehmensportrait Wir arbeiten für Ihren Erfolg Über 1.000 750 Kunden aus vielen Wirtschaftsbereichen haben uns mit ihrem Vertrauen in fast den drei letzten Jahrzehnten zu zu dem gemacht, was was

Mehr

ERN ST-R EUT ER- PLA E RNST-RE UTE R-P LATZ. Neubau eines Geschäftshauses. am Ernst-Reuter-Platz in Monheim am Rhein WEDDINGER STRAS E 2

ERN ST-R EUT ER- PLA E RNST-RE UTE R-P LATZ. Neubau eines Geschäftshauses. am Ernst-Reuter-Platz in Monheim am Rhein WEDDINGER STRAS E 2 E RNST-RE UTE R-P LA EX POS É Neubau eines Geschäftshauses am Ernst-Reuter-Platz in Monheim am Rhein zur Miete Erdgeschoss und Terrassen-Obergeschoss für Einzelhandelsnutzung zur Miete E RNST-RE UTE R-P

Mehr

Perspektive München Stadt im Gleichgewicht. Leitlinie Smart City

Perspektive München Stadt im Gleichgewicht. Leitlinie Smart City Smart City München EU-Leuchtturmprojekt und thematische Leitlinie Smart City München im Rahmen der strategischen Stadtentwicklungsplanung PERSPEKTIVE MÜNCHEN Perspektive München Stadt im Gleichgewicht

Mehr

Das Internet als Herausforderung politischer Bildung

Das Internet als Herausforderung politischer Bildung A im S t u d i e n z u P o l i t i k u n d W i s s e n s c h a f t Thilo Harth Das Internet als Herausforderung politischer Bildung WOCHEN SCHAU VERLAG Inhalt Votwort 1 1 Einleitung 3 Das Internet ist

Mehr

11. Potsdamer Forum Herausforderung Ausbildung

11. Potsdamer Forum Herausforderung Ausbildung 11. Potsdamer Forum Herausforderung Ausbildung Herausforderung Ausbildung Ines Rohde, Haupt-JAV Land Berlin Stand: 16.05.2013 2 Haupt-Jugend- und Auszubilde ndenvertretung für die Behörden, Gerichte und

Mehr

Wissensmanagement für KMU mehr als nur Daten sammeln.

Wissensmanagement für KMU mehr als nur Daten sammeln. Wissensmanagement für KMU mehr als nur Daten sammeln. Wissensmanagement ist weit mehr, als nur Daten in einen Computer einzugeben. Wollen Sie es sich leisten das Rad immer wieder neu zu erfinden? Wissen

Mehr

Informationsnewsletter Februar 2014 URBANE LEBENSQUALITÄT. www. imlenz. .ch

Informationsnewsletter Februar 2014 URBANE LEBENSQUALITÄT. www. imlenz. .ch Informationsnewsletter Februar 2014 URBANE LEBENSQUALITÄT www. imlenz.ch EDITORIAL Im Namen der Losinger Marazzi AG wünsche ich Ihnen ein gutes, neues und erfolgreiches Jahr 2014. Eine Baustelle ist stetig

Mehr

Büroflächen im "ETEC" -klassische Bürovermietung, Existenzgründung, Technologie, Netzwerke und mehr!

Büroflächen im ETEC -klassische Bürovermietung, Existenzgründung, Technologie, Netzwerke und mehr! Büroflächen im "ETEC" -klassische Bürovermietung, Existenzgründung, Technologie, Scout-ID: 58171409 Anbieter-Objekt-Nr.: 19 Ihr Ansprechpartner: Essener Technologie- und Entwicklungs-Centrum GmbH Frank

Mehr

Bedeutung der wissensintensiven Dienstleistungen für Wachstum von Wertschöpfung und Beschäftigung

Bedeutung der wissensintensiven Dienstleistungen für Wachstum von Wertschöpfung und Beschäftigung Bedeutung der wissensintensiven Dienstleistungen für Wachstum von Wertschöpfung und Beschäftigung Beitrag zum Workshop Wissensintensive und unternehmensbezogene Dienstleistungen im Fokus der BMWi-Förderung

Mehr

Größte Sparkasse Brandenburgs betont Nutzen für Geschäftsgebiet Für zukünftige Herausforderungen gewappnet

Größte Sparkasse Brandenburgs betont Nutzen für Geschäftsgebiet Für zukünftige Herausforderungen gewappnet Presseinformation Robert Heiduck Pressesprecher Mittelbrandenburgische 14459 Potsdam MBS weiter auf Erfolgsspur Telefon: (0331) 89-190 20 Fax: (0331) 89-190 95 pressestelle@mbs.de www.mbs.de Größte Brandenburgs

Mehr

Organisation 2.0. Die Unternehmensstruktur der Zukunft. Junge Mitarbeiter erwarten immer mehr eine Kultur

Organisation 2.0. Die Unternehmensstruktur der Zukunft. Junge Mitarbeiter erwarten immer mehr eine Kultur Organisation 2.0 Die Unternehmensstruktur der Zukunft. Junge Mitarbeiter erwarten immer mehr eine Kultur von Vernetzung und Response. Inhalt 1 Die Arbeitswelt der Digital Natives 2 Facebook als Feuerprobe

Mehr

TÖPPER - ZWEI. Arbeiten im Schloss. www.neubruck.at

TÖPPER - ZWEI. Arbeiten im Schloss. www.neubruck.at TÖPPER - ZWEI Arbeiten im Schloss www.neubruck.at INTERESSE? Sie sind UnternehmerIn in der Kreativbranche? Keine Lust mehr, im Home-Office Kunden zu empfangen? Gemeinsam ist besser als allein? Im Töpperschloss

Mehr

Standortbewertung Bamberg. Verkehrsinfrastruktur. Angebot/Qualifikation von Mitarbeitern. Kommunal Abgaben/ Dienstleistungen

Standortbewertung Bamberg. Verkehrsinfrastruktur. Angebot/Qualifikation von Mitarbeitern. Kommunal Abgaben/ Dienstleistungen Standortbewertung Bamberg Standortfaktoren Bedeutung Bewertung Verkehrsinfrastruktur Angebot/Qualifikation von Mitarbeitern Kommunal Abgaben/ Dienstleistungen Standortbewertung Bamberg Standortfaktoren

Mehr

Lebensqualität in der Landwirtschaft Walter Schneeberger

Lebensqualität in der Landwirtschaft Walter Schneeberger Lebensqualität in der Landwirtschaft, 17-2-2005 Lebensqualität in der Landwirtschaft Walter Schneeberger Die Lebensqualität zu verbessern, ist ein allgemein anerkanntes politisches Ziel. In der Schweiz

Mehr

Referenzmodell für die strategische Ausrichtung eines internen IT-Dienstleisters am Business Value

Referenzmodell für die strategische Ausrichtung eines internen IT-Dienstleisters am Business Value Referenzmodell für die strategische Ausrichtung eines internen IT-Dienstleisters am Business Value Markus Neumann neumann@iwi.uni-hannover.de Doktoranden-Kolloquium Südost-Niedersachsen 16.01.2009 17.01.2009

Mehr

Westerholt zu Tage Ergebnisse Workshop Arena 1

Westerholt zu Tage Ergebnisse Workshop Arena 1 Westerholt zu Tage Ergebnisse Workshop Arena 1 Herten_Gelsenkirchen, 30. Januar 2015 Martin Berchtold Marc Bitz Dr. Daniela Busse Philipp Krass Stephan Lenzen Inês Nunes Poliksen Qorri Dragaj berchtoldkrass

Mehr

Machen Sie eine unverwechselbare Figur!

Machen Sie eine unverwechselbare Figur! Machen Sie eine unverwechselbare Figur! (Mehr) Erfolg mit Coroporate Design 1. Was ist eigentlich Corporate Design? Im allgemeinen Sprachgebrauch werden die häufig die Begriffe Corporate Identity (CD)

Mehr

Selb in Deutschland. Verbundprojekt Früherkennungs- und Kontrollsystem

Selb in Deutschland. Verbundprojekt Früherkennungs- und Kontrollsystem Abschlussveranstaltung im Rahmen des BMBF-gef geförderten Verbundprojektes Entwicklung eines Früherkennungs herkennungs- und Kontrollsystems zur Unterstützung tzung einer flexiblen Stadtentwicklungsplanung

Mehr

SWOT SWO UND STRA T TEGIE UND STRA IT-Branche Mecklenburg- Mecklenburg Vo V rpommern

SWOT SWO UND STRA T TEGIE UND STRA IT-Branche Mecklenburg- Mecklenburg Vo V rpommern SWOT UND STRATEGIE IT-Branche Mecklenburg-Vorpommern Inhalt Vision Megatrends IT in Mecklenburg-Vorpommern Stärken-Schwächen-Analyse SWOT Handlungsfelder und Strategie aus der SWOT Agenda IT@MV2020 Vision

Mehr

Qualitätsentwicklung in der Beratung - Umsetzung in die Praxis

Qualitätsentwicklung in der Beratung - Umsetzung in die Praxis 1 Qualitätsentwicklung in der Beratung - Umsetzung in die Praxis Bericht aus dem Verbundvorhaben des Nationalen Forums Beratung und des Instituts für Bildungswissenschaft der Universität Heidelberg zum

Mehr

Titel der Präsentation

Titel der Präsentation Titel der Präsentation Untertitel der Präsentation Kreativität in der Produktion audiovisueller Unterhaltung Strategie für eine digitale Medienwelt? Pamela Przybylski Institut für Kommunikationswissenschaft

Mehr

Kinderbezogene (Armuts)Prävention Handeln im Rahmen von Präventionsketten und Netzwerken

Kinderbezogene (Armuts)Prävention Handeln im Rahmen von Präventionsketten und Netzwerken Kinderbezogene (Armuts)Prävention Handeln im Rahmen von Präventionsketten und Netzwerken Forum I Kommunale Netzwerke zur Armutsprävention bei Kindern und Jugendlichen Entwicklungsaufgaben von Kindern und

Mehr

Kurzbericht 2009. Sparkasse Landshut

Kurzbericht 2009. Sparkasse Landshut Kurzbericht 2009 Sparkasse Landshut Geschäftsentwicklung 2009. Wir ziehen Bilanz. Globale Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise: das beherrschende Thema 2009. Ihre Auswirkungen führten dazu, dass erstmalig

Mehr

Das Triple Bottom Line Forschungsprojekt

Das Triple Bottom Line Forschungsprojekt Das Triple Bottom Line Forschungsprojekt Teil 1: Hintergrundinformationen F.1. Bitte geben Sie Ihren Namen an Titel, Vorname Nachname F.2. Bitte geben Sie Ihre Position/Berufsbezeichnung an F.3. Wie lautet

Mehr

Hallo Zukunft. GlobalHome. Die Zukunft kann sich darauf einrichten.

Hallo Zukunft. GlobalHome. Die Zukunft kann sich darauf einrichten. Hallo Zukunft. GlobalHome. Die Zukunft kann sich darauf einrichten. GlobalHome. Hallo Zukunft. das Festlegen Loslassen. Die Welt ändert sich schnell, die Welt ändert sich ständig. Selfness, Silver Society,

Mehr

Social Media Marketing für B2B Unternehmen

Social Media Marketing für B2B Unternehmen Social Media Marketing für B2B Unternehmen Für B2B-Unternehmen bietet Social Media Marketing im Rahmen einer Content-Marketing Strategie vielfältige Möglichkeiten, die Kommunikationsarbeit erfolgreich

Mehr

Berichtsvorlage. Ausschuss für Planung, Verkehr, Energie und Umwelt

Berichtsvorlage. Ausschuss für Planung, Verkehr, Energie und Umwelt Universitätsstadt Tübingen Vorlage 705/2011 Fachbereich Planen Entwickeln Liegenschaften Datum 09.09.2011 Uwe Wulfrath / Tim von Winning, Telefon: 204-2621 Gesch. Z.: 7/wi Berichtsvorlage zur Behandlung

Mehr

Inhaltsverzeichnis Aurelis Pressemappe... 1

Inhaltsverzeichnis Aurelis Pressemappe... 1 Pressemappe Inhaltsverzeichnis Aurelis Pressemappe Inhaltsverzeichnis Aurelis Pressemappe... 1 Unternehmensprofil Aurelis Real Estate GmbH & Co. KG... 2 Unternehmensstrategie... 2 Keyfacts... 3 Historie...

Mehr

Universität Passau. Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Management. Prof. Dr. Carola Jungwirth. Seminararbeit (Master, SS 2011)

Universität Passau. Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Management. Prof. Dr. Carola Jungwirth. Seminararbeit (Master, SS 2011) Universität Passau Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Management Prof. Dr. Carola Jungwirth Seminararbeit (Master, SS 2011) Wettbewerbsfaktor Talentbindung die Vernetzung als nachhaltige

Mehr

Enterprise Social Networking: Ein Framework und ein Fachkonzept für ein Industrieunternehmen

Enterprise Social Networking: Ein Framework und ein Fachkonzept für ein Industrieunternehmen Enterprise Social Networking: Ein Framework und ein Fachkonzept für ein Industrieunternehmen Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor auf Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaft

Mehr

20./21.11.2014 Forum deutscher Wirtschaftsförderer. www.mgretail2020.de

20./21.11.2014 Forum deutscher Wirtschaftsförderer. www.mgretail2020.de 20./21.11.2014 Forum deutscher Wirtschaftsförderer www.mgretail2020.de Forum deutscher Wirtschaftsförderer Wie kann der stationäre Handel auf die Herausforderung des Onlinehandels reagieren? - 1 - Ausgangspunkt

Mehr

Perspektive auf die Wohnpolitik von Olten. 3. Juni 2013

Perspektive auf die Wohnpolitik von Olten. 3. Juni 2013 Perspektive auf die Wohnpolitik von Olten 3. Juni 2013 3. Juni 2013 / Seite 2 Warum boomt Olten nicht? Wohnen im Bestand Workshop Stadt Olten 14. Februar 2013 / Seite 3 Olten Wohnen im Bestand Workshop

Mehr

VISION WIRD REALITÄT

VISION WIRD REALITÄT VISION WIRD REALITÄT MANNHEIMS NEUES STADTQUARTIER AM HAUPTBAHNHOF 20. Juni 2014 Workshop zur Gebietsentwicklung im Landesprojekt ICE-Knoten Erfurt Dipl. Volkswirt Ottmar Schmitt Leiter Projektkoordination

Mehr

SOFIA SOA in der Modebranche. Stefan Beyler. Organized by:

SOFIA SOA in der Modebranche. Stefan Beyler. Organized by: Mi 7.1a January 22 th -26 th, 2007, Munich/Germany SOFIA SOA in der Modebranche Stefan Beyler Organized by: Lindlaustr. 2c, 53842 Troisdorf, Tel.: +49 (0)2241 2341-100, Fax.: +49 (0)2241 2341-199 www.oopconference.com

Mehr

INDUSTRIAL DATA SPACE

INDUSTRIAL DATA SPACE E C K P U N K T E A U F D E M W E G Z U M I N D U S T R I A L D ATA S PA C E INDUSTRIAL DATA SPACE D I G I TA L E S O U V E R Ä N I TÄT Ü B E R D AT E N U N D D I E N S T E ECKPUNKTE AUF DEM WEG ZUM»INDUSTRIAL

Mehr

INTERNATIONAL BUILDING EXHIBITION IBA HAMBURG GMBH

INTERNATIONAL BUILDING EXHIBITION IBA HAMBURG GMBH INTERNATIONAL BUILDING EXHIBITION IBA HAMBURG GMBH IBA HAMBURG Neue Energien für die Stadt Simona Weisleder Projektkoordinatorin, IBA Hamburg GmbH KLIMAHOUSE BOZEN BOLZANO Bolzano, 26.01.2013 INTERNATIONAL

Mehr

Cluster Monitor Deutschland

Cluster Monitor Deutschland Cluster Monitor Deutschland Trends und Perspektiven von Unternehmen in regionalen Netzwerken und Clustern Redaktion Dr. Sonja Kind, Dr. Gerd Meier zu Köcker, Michael Nerger Geschäftsstelle Kompetenznetze,

Mehr

Industrial Supply. Industrial Supply

Industrial Supply. Industrial Supply Industrial Supply Industrial Supply sowie sowie Nano- und Materialinnovationen Nano- und Materialinnovationen HANNOVER MESSE 2014 HANNOVER MESSE 2014 HANNOVER MESSE 07. - 11. April 2014 Halle/Hall HANNOVER

Mehr

Big city medicine Metropolitan Health

Big city medicine Metropolitan Health Big city medicine Metropolitan Health Global Compact City Program PD Dr. Lutz Fritsche MBA Deputy Medical Director Charité University Medicine Berlin Big cities big health challenges Metropolitan areas

Mehr

Dr. Angelika Engelbert (IQZ)

Dr. Angelika Engelbert (IQZ) Zeit für Familie Dr. Angelika Engelbert (IQZ) Vortrag beim Frauen-Neujahrstreffen am 19.1.2014 in Arnsberg Worum geht es? Zeit Örtliche Ebene Familie Inhalt Zeitstrukturen und Zeit als knappes Gut von

Mehr

PRESSE-INFORMATION. Logistikforum Köln. Start in die logistische Zukunft der Region. Köln, 25. Juli 2012

PRESSE-INFORMATION. Logistikforum Köln. Start in die logistische Zukunft der Region. Köln, 25. Juli 2012 Logistikforum Köln. Start in die logistische Zukunft der Region Köln, 25. Juli 2012 Um den wachsenden Aufgaben eines rasant expandierenden Logistikmarktes gerecht zu werden, hat der Rat der Stadt Köln

Mehr

Unternehmensgründungen im Kontext der Migration: Ethnic Entrepreneurship

Unternehmensgründungen im Kontext der Migration: Ethnic Entrepreneurship Unternehmensgründungen im Kontext der Migration: Ethnic Entrepreneurship Einführungsreferat unter Berücksichtigung von Fallstudien in Europäischen Städten Tagung vom 10. November 2011 Christof Meier, Leiter

Mehr