Konservierende Bodenbearbeitung/ Direktsaat in Sachsen e.v. Ergebnisse der Praxisversuche 2012 zur Anpassung an den Klimawandel in Sachsen

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1 Ergebnisse der Praxisversuche 2012 zur Anpassung an den Klimawandel in Sachsen Heiko Gläser Konservierende Bodenbearbeitung/

2 KBD-Sachsen e.v. 39 Landwirtschaftsbetriebe 10 natürlichen Mitgliedern 9 Fördermitgliedern 4 sonstigen Mitgliedern Mitglied der Gesellschaft für Konservierende Bodenbearbeitung e.v.

3 Umsetzung von Strategien zur Erosionsminderung bezüglich EU-Wasserrahmenrichtlinie und Hochwasser- Risikorichtlinie 2011 und 2012

4 Ziele des Projektes Demonstration einer geeigneten Klimaanpassungsmaßnahme einer neuen Klimaanpassungsmaßnahme Wissensvermittlung auf dem Feld

5 Strategien zur Anpassung an den Klimawandel: konservierende Bodenbearbeitung Anbau in weiter Reihe mit gleichzeitiger Reduzierung der Saatstärke in Verbindung mit Mulch- und Direktsaat Streifenbearbeitung in Verbindung mit einer Unterflurdüngung Gülle Zwischenfruchtanbau

6 Geeignete Klimaanpassungsmaßnahme Pfluglose Bodenbearbeitung bis hin zur Direktsaat nach Körnermais vor Winterweizen Problem: Fusarium Standort: Naundorf

7 Versuchsaufbau: Körnermaisernte Schlegelmulcher Sichelmulcher Kein Mulcher KSE + Grubber Keine Bodenbearbeitung Grubber KSE Keine Bodenbearbeitung Grubber KSE Keine Grubber KSE Bodenbearbeitung Aussaat

8

9 Messung des Bodenbedeckungsgrades mittels Mulchschnur (WINNIGE)

10

11 Unterschied Sichel- und Schlegelmulcher Nach der Aussaat

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17 Neue geeignete Klimaanpassungsmaßnahme Weite Reihe Winterraps in Verbindung mit einer Reduzierung der Saatstärke in Mulch- und Direktsaat in Hähnichen

18 Vergleich Mulch- und Direktsaat Cross Slot Väderstad Rapid

19 Vergleich Weite Reihe gg. Enge Reihe Direktsaat 50 Körner/m² 31 cm Reihenabstand Direktsaat 50 Körner/m² 15,5 cm Reihenabstand

20 Vergleich volle Saatstärke gg. Reduzierte Saatstärke Direktsaat 15,5 cm 50 Körner/m² Direktsaat 15,5 cm 38 Körner/m²

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23 Mulchsaat Direktsaat

24 15,5 cm Reihenabstand 31 cm Reihenabstand

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27 Herbst Frühjahr

28 Biomasseabhängige Stickstoff-Düngung

29 Direktsaat 31 cm 38 Körner/m² Mulchsaat 22 cm 38 Körner/m²

30 Direktsaat 31 cm 38 Körner/m² Mulchsaat 22 cm 38 Körner/m²

31 Ernte mit Ertragskartierung

32

33 Neue Klimaanpassungsmaßnahme Streifenbearbeitung mit Unterflurdüngung Gülle Dienstleistungsbetrieb Jan Würsig Landwirtschaftsbetrieb Reinhard Mosig

34

35 Mais legen

36

37 Mulchsaat 40 m³ Gülle Strip Tillage 0 m³ Gülle Strip Tillage 20 m³ Gülle Strip Tillage 40 ³ Gülle

38

39 Pflanze benötigt ca. bis zum 8-Blatt-Stadium, um das Nährstoffdepot zu erwachsen Strip Tillage ganzfächige Bearbeitung 40 m³ 20 m³ 0 m³ 40 m³ Gülle

40

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42 Mulchsaat 40 m³ Gülle Strip Tillage 0 m³ Gülle Strip Tillage 20 m³ Gülle Strip Tillage 40 m³ Gülle

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44 5 Fakten, auf die bei der Streifenbearbeitung zu achten ist: 1. Bei getrenntem Verfahren (Streifenbearbeitung und Aussaat in zwei getrennten Arbeitsgängen) hochwertige GPS-Technologie nötig, möglichst RTK.

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46 5 Fakten, auf die bei der Streifenbearbeitung zu achten ist: 2. Zugkraftbedarf nicht zu unterschätzen, zwar wird nur noch ein Teil der Fläche bearbeitet, aber dafür tiefer.

47 5 Fakten, auf die bei der Streifenbearbeitung zu achten ist: 3. Warten, bis der Boden im Frühjahr ausreichend abgetrocknet ist, ansonsten kein Saatbett im Lockerungsstreifen.

48 5 Fakten, auf die bei der Streifenbearbeitung zu achten ist: 4. Unkrautmanagement ist ein völlig anderes. Links Strip Tillage rechts ganzflächige Mulchsaat

49 5 Fakten, auf die bei der Streifenbearbeitung zu achten ist: 5. Hungerphase zwischen Auflauf und ca. 8-Blatt-Stadium.

50 Was tust Du für Deinen Boden? Zwischenfruchtanbau, was sonst!!!

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