Kommentar zu den Lehrveranstaltungen Sommersemester 2006

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1 Universität Zürich Historisches Seminar Kommentar zu den Lehrveranstaltungen Sommersemester April 2006 bis 8. Juli 2006 Januar/Februar 2006 Preis Fr

2 Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis SS 2006 Inhaltsverzeichnis Seite VORBEMERKUNGEN...3 HAUSMITTEILUNGEN...3 ANRECHENBARKEIT VON SEMINAREN UND KOLLOQUIEN...3 RATSCHLÄGE FÜR STUDIENANFÄNGERINNEN UND STUDIENANFÄNGER...4 DER FACHVEREIN...4 FACHSTELLE FÜR VERSTÄNDNIS- UND INTERPRETATIONSPROBLEME LATEINISCHER TEXTE...5 VORLESUNGEN...6 PROSEMINARE...13 SEMINARE...14 KOLLOQUIEN...27 TELEFON-, - UND ZIMMERLISTE...42 PROVISORISCHE VORSCHAU WINTERSEMESTER 2006/

3 Vorbemerkungen Die vorliegende Broschüre "Kommentar zu den Lehrveranstaltungen" des Historischen Seminars der Universität Zürich enthält die kommentierten Veranstaltungsankündigungen für das Sommersemester Es ist dies eine Ergänzung zum Vorlesungsverzeichnis der Universität, das neben den Anschlagbrettern vor dem Seminarsekretariat und beim Haupteingang der Universität die wichtigste Grundlage für Information und Studienplanung bleibt. Im Folgenden finden sich für Lehrveranstaltungen im Fachbereich "Geschichte" wichtige Erläuterungen, Literaturangaben und weitere Hinweise, nicht zuletzt auf obligatorische Vorbesprechungen, wie sie am Ende jedes Semesters stattfinden. In den Fächern "Kirchengeschichte", "Medizingeschichte", "Mittellatein", "Rechtsgeschichte", "Sprachgeschichte" usw. sowie beim Departement für Geistes-, Sozial- und Staatswissenschaften der ETH Zürich werden immer wieder Veranstaltungen angeboten, die auch von Geschichtsstudentinnen und -studenten mit Gewinn besucht werden auch wenn dafür keine für die "Blaue Karte"/"Studienkarte" gültige Unterschrift eingeholt werden kann. Nähere Angaben finden sich im Vorlesungsverzeichnis der Universität Zürich bei den entsprechenden Fachgebieten sowie im Vorlesungsverzeichnis der ETH. Zur Erinnerung: Privatdozierende und Titularprofessorinnen und -professoren sind im Rahmen ihrer Venia Legendi prinzipiell prüfungsberechtigt. Spezielle Bewilligungen einer Fachvertreterin/eines Fachvertreters und des Dekans sind für Prüfungen nicht mehr erforderlich (für die Betreuung einer Lizentiatsarbeit ist nach wie vor eine Bewilligung nötig). Am Schluss dieser Broschüre wird eine Vorschau auf die Veranstaltungen im übernächsten Semester abgedruckt. Diese "Vorschau WS 2006/2007" ist provisorisch. Hausmitteilungen Prof. Hans-Jörg Gilomen bezieht im Sommersemester 2006 ein Freisemester. Für die Prüfungen ergeben sich keine Änderungen gegenüber dem normalen Verfahren. Prof. Dr. Anne Kolb ist im WS 2005/06 zur ausserordentlichen Professorin für Alte Geschichte ernannt worden. Anrechenbarkeit von Seminaren und Kolloquien Die Anrechenbarkeit von Seminaren und Kolloquien für die verschiedenen historischen Fächer ist gemäss der nachfolgenden Codeliste angegeben: 1 Allgemeine Geschichte 6 Geschichte des Mittelalters 2 Alte Geschichte 7 Geschichte der Neuzeit 3 Schweizergeschichte 8 Wirtschafts- und Sozialgeschichte 4 Osteuropäische Geschichte 9 Militärgeschichte 5 Wirtschaftsgeschichte in 10 Brit. und nordamer. Geschichte Verbindung mit Sozialökonomie 11 Byzantinistik 12 Historische Hilfswissenschaften Wir machen darauf aufmerksam, dass die Anrechenbarkeit für ein bestimmtes Fach nicht automatisch den Prüfungszugang zum entsprechenden Fach gewährleistet. Mindestens ein Seminar oder Kolloquium muss bei einem Dozenten bzw. einer Dozentin absolviert werden, der bzw. die über die Prüfungsberechtigung im entsprechenden Fach verfügt. Die Liste der prüfungsberechtigten DozentInnen und ihrer Prüfungsfächer findet sich in der "Wegleitung". 3

4 Ratschläge für Studienanfängerinnen und Studienanfänger Alle wesentlichen Informationen enthält die "Wegleitung für das Geschichtsstudium an der Universität Zürich", die für Fr auf dem Seminarsekretariat oder bei der Bibliotheksausleihe zu beziehen ist bzw. auf dem Internet eingesehen werden kann (www.hist.unizh.ch/wegleitung/wegleitung.html). Erstsemestrigen wird eine genaue Lektüre dieser "Wegleitung" vor der Orientierungsveranstaltung vom 7. April 2006 empfohlen. In der Regel müssen Studienanfängerinnen und Studienanfänger im ersten Semester als einzige obligatorische Veranstaltung das Proseminar "Einführung in das Studium der Geschichte, Teil I" besuchen. Für diese Veranstaltung gibt es eine obligatorische Orientierungsveranstaltung am Freitag, 7. April 2006, Uhr (Hörsaal s. Anschlagbrett). In dieser Sitzung und nur dort erfolgt die Anmeldung. Zudem wird in dieser Veranstaltung generell über das Geschichtsstudium informiert. Daneben stehen für Auskünfte die Proseminarleiterinnen und -leiter sowie eine studentische Arbeitsgruppe zur Verfügung, die zu Semesterbeginn mit Info-Tisch, Führungen und Sprechstunden ihre Hilfe anbietet (siehe Anschlagbrett des Fachvereins). Für weiterführende Fragen zu Studium und Studienplanung steht nach der Orientierungsveranstaltung der Studienberater zur Verfügung. Im zweiten Semester wird in der Regel das Proseminar "Einführung in das Studium der Geschichte, Teil II" oder die Wahl ist frei das Proseminar "Alte Geschichte" besucht. Die Anmeldung hat bis 3. März 2006 per Internet (http://www.hist.unizh.ch/proseminar) zu erfolgen. Für Anmeldungen nach diesem Datum können Wünsche für die Einteilung in die einzelnen Proseminare nur noch beschränkt berücksichtigt werden. Die Proseminare "Teil I" behandeln ein Thema aus dem Bereich Neuzeit, die Proseminare "Teil II" ein Thema aus dem Bereich Mittelalter. Immer geht es indessen um die Einführung in grundsätzliche historische Methoden und Arbeitsweisen, d. h. die Wahl des Themas selbst ist von untergeordneter Bedeutung. Hauptfachstudierende, die ihr Geschichtsstudium im Wintersemester 2001/02 oder später aufgenommen haben, unterliegen der neuen Zwischenprüfungsordnung. Informationen dazu finden sich unter: Wir machen darauf aufmerksam, dass Studierende, die sich ab dem Sommersemester 1999 immatrikuliert haben, den Lateinausweis vor dem Übertritt ins Hauptstudium erwerben müssen. Die Lateinpflicht gilt für sämtliche historischen Haupt- und Nebenfächer (einzige Ausnahme: das Nebenfach Wirtschafts- und Sozialgeschichte mit Schwerpunkt Neuzeit). Der Fachverein Der Fachverein Geschichte (FVG) vertritt die Interessen der Studierenden am Historischen Seminar der Universität Zürich und steht allen Geschichtsstudierenden offen. Der FVG... - setzt sich in politischen Fragen für die Anliegen der Studierenden ein. Dies beinhaltet Mitarbeit in Kommissionen, Vertretung studentischer Interessen bei der Neubesetzung von Lehrstühlen etc. - stellt die Kommunikation her; sowohl unter den Studierenden selber, als auch zwischen den Studierenden und den übrigen Personen am HS. - organisiert Veranstaltungen informativer sowie unterhaltsamer Art (Podiumsgespräche, Parties etc.). Neben dem FVG existieren am HS zwei studentische Zeitschriften: Der etü (Elfenbeintürmer) ist das Publikationsorgan des FVG und widmet sich daneben historischen Schwerpunktthemen. Die ROSA beschäftigt sich mit Geschlechtergeschichte. 4

5 Neuigkeiten zu den laufenden Projekten und Aktivitäten des FVG, Informationen zur Mitgliedschaft sowie Adressen finden sich auf der Homepage (http://www.unizh.ch/fvhist). Fachstelle für Verständnis- und Interpretationsprobleme lateinischer Texte In den Disziplinen Literaturwissenschaft, Linguistik der älteren Sprachstufen, Geschichte, Kunstgeschichte, Theologie, Kirchengeschichte, Rechtsgeschichte u.a.m. sind die Quellentexte im Mittelalter und in der frühen Neuzeit sowie im Barock zu einem grossen Teil in lateinischer Sprache gehalten. Ab Januar 2006 soll durch eine Fachstelle für Fragen des Verständnisses von lateinischen Texten (oder einzelnen Textstellen) der Epoche zwischen Spätantike übers Mittelalter bis zur Neuzeit die Kompetenz von Studierenden beim Verstehen dieser Texte gefördert werden; ausserdem sollen im Dialog mit den Dozierenden die Basisvoraussetzungen für Lehrveranstaltungen in verschiedenen Disziplinen hinsichtlich des Textverständnisses geschaffen werden. Studierende, Assistierende, Dozentinnen und Dozenten, die sich in der Auswertung lateinischer Quellen mit sprachlichen Schwierigkeiten konfrontiert sehen und selbst bereits Anstrengungen für das Verständnis der Texte unternommen haben, können individuell oder auch im Rahmen einer Veranstaltung die Beratung der Fachstelle in Anspruch nehmen. Die Fachstelle ist dabei nicht als «Übersetzungsbüro» gedacht, sondern sie bietet Hilfe zur Selbsthilfe: Problembezogen werden die gängigen Methoden und Hilfsmittel der mittellateinischen Philologie angezeigt, und das Beratungsteam kann auch bei der Lösung konkreter Verständnisfragen behilflich sein. Beratungsteam Bärbel Braune-Krickau Darko Senekovic Sprechstunden Donnerstag Uhr (in Ausnahmefällen auch nach Vereinbarung) Es wird um eine rechtzeitige Anmeldung per gebeten. Weitere Informationen Mittellateinisches Seminar der Universität Zürich Karl Schmid-Strasse Zürich Tel Internet: 5

6 Vorlesungen Christian Marek Antike Imperien, Strukturen und Tendenzen Mo VVZ-Nr Die Vorlesung behandelt sowohl die Strukturen als auch in Grundzügen den Aufstieg und Niedergang einer Reihe von Gross- bzw. Weltreichen und versucht einen Vergleich zwischen diesen: Die Reiche der Assyrer und der Hethiter im 2. Jahrtausend v. Chr., das Perserreich zwischen ca. 550 und 330 v. Chr., die Vorherrschaft Athens im 5. Jh. v. Chr., schliesslich das Römische Weltreich von Augustus bis Diokletian. Im Vordergrund stehen Machtentfaltung, Herrschaftssicherung, Administration, Gesellschaft und Wirtschaft, weniger kulturelle Errungenschaften. Literaturhinweis: H.-J. Gehrke, Kleine Geschichte der Antike (1999). B. Näf Grundzüge der Geschichtsschreibung im Altertum Di VVZ-Nr Was ist Geschichte? Wie wird sie erfasst und dargestellt? Seit der Erfindung der Geschichtsschreibung vor rund 2500 Jahren seit Herodot sind wir immer wieder mit diesen Fragen konfrontiert. Es gibt viele Antworten auf sie, zu allen Zeiten ist aber darauf geachtet worden, was die berühmten antiken Autoren gesagt haben. Die klassisch gewordenen historiographischen Werke des Altertums bieten ein Modell für das Verständnis grundlegender theoretischer, methodischer und praktischer Techniken, wie sie in der Arbeit von Historikerinnen und Historikern jeden Tag gebraucht werden. Herodot, Thukydides, Polybios, Livius, Tacitus, Eusebius oder Orosius um einige der grossen Namen zu nennen enthalten zugleich das Basiswissen für jede Beschäftigung mit dem Altertum. In der Vorlesung werden sie vorgestellt, um danach typische Vorgehensweisen der antiken Historiographie zu untersuchen, die wichtigsten Formen der Darstellung vorzuführen und die verwendeten Methoden, Theorien und Konzepte zu präsentieren. Literatur: K. Meister: Die griechische Geschichtsschreibung. Grundlagen und Entwicklungen. Eine Einführung, Stuttgart, Berlin, Köln 1990; A. Mehl: Römische Geschichtsschreibung. Grundlagen und Entwicklungen. Eine Einführung, Stuttgart, Berlin, Köln 2001; V. Reinhardt (Hrsg.): Hauptwerke der Geschichtsschreibung, Stuttgart 1997 (Kröners Taschenausgabe 435). Anne Kolb Frühe Kaiserzeit Fr VVZ-Nr Die Vorlesung zur frühen Römischen Kaiserzeit beleuchtet den römischen Staat und seine Strukturen (Kaisertum, Gesellschaft, Wirtschaft, Administration etc.) in der Phase, die nach dem Untergang der Republik mit der Neuordnung des Staatswesens durch Kaiser Augustus beginnt. Betrachtet werden sollen ebenso die Entwicklungen, die der Etablierung der julisch-claudischen Dynastie folgen, bis hin zum Kaiserhaus der Flavier (69-96). Literatur: P. Garnsey R. Saller, Das römische Kaiserreich. Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Reinbek 1989; Jacques J. Scheid, Rom und das Reich in der Hohen Kaiserzeit 44 v.chr. 260 n.chr. Bd. 1: Die Struktur des Reiches; Bd. 2: Die Regionen des Reiches, Cl. Lepelley (Hrsg.), München Leipzig 2001; K. Christ, Geschichte der Römischen Kaiserzeit, 4. aktualisierte Auflage, München 2002; K. Christ, Römische Kaiserzeit, München 2001; W. Dahlheim, Geschichte der Römischen Kaiserzeit (OGG 3), 3. Aufl

7 Franz Tinnefeld Alltag und Privatleben der Byzantiner ( Jh.) Mo VVZ-Nr Diverse Daten: 10. April, 8., 15. & 22. Mai, 19. & 26. Juni 2006 Alltag und Privatleben der Menschen im Mittelalter rückten erst nach dem Zweiten Weltkrieg ins Blickfeld der Forschung. Für die Byzantinistik ist zunächst das mehrbändige grundlegende Werk zum Thema von Phaidon Kukules ( ) in neugriechischer Sprache zu nennen. Aber erst seit etwa 1980 wandte sich eine größere Zahl von Byzantinisten der Thematik zu. Aufgrund dieser neueren Forschung behandelt die Vorlesung die Themenkreise: 1. Hausbau und Wohnen, 2. Frau und Kind, Ehe und Familie, 3. Sexualität, 4. Tod, Begräbnis und Jenseitsglaube, 5. Körperkultur, 6. Essen und Trinken, 7. Sozialpflege und Krankenversorgung, 8. Reisen und Gastgewerbe. Einführende Literatur: Ph. Ariès/G. Duby (Hgg.), Geschichte des privaten Lebens, Bd. 1: P. Veyne (Hg.), Vom römischen Imperium zum byzantinischen Reich. Deutsch von H. Fliessbach, Frankfurt/M Reinhold Kaiser Von der spätantiken Mittelmeerwelt zum frühmittelalterlichen Fr Europa. Probleme des Kulturbruchs, des Kulturwandels und der Kulturkonstanz VVZ-Nr Spätestens seit E. Gibbons (gest. 1794) Decline and Fall of the Roman Empire ist die Reflexion über den Untergang der antiken Welt und den Beginn des Mittelalters nicht mehr aus der Forschungsdiskussion verschwunden. Jede Historikergeneration reibt sich an diesem Problem und versucht es neu zu lösen. Heute ist der Fall durch das Konzept der Transformation of the Roman World ersetzt, so das Programm der European Science Foundation. Verwandlung der Mittelmeerwelt, Schwerpunktverlagerung vom Zentrum zur Peripherie, Entstehung neuer politischer Ordnungen und neuer Orientierungen in den Bereichen von Kirche und Kultur, Gesellschaft und Wirtschaft, dies sind nur einige der Hauptthemen, die in der Vorlesung behandelt werden. Literatur: L. Webster, M. Brown, The Transformation of the Roman World, AD , 1997; F. Prinz, Von Konstantin zu Karl dem Grossen. Entfaltung und Wandel Europas, 2000; J. Moorhead, The Roman Empire divided ( ), R. Sablonier Die Schweiz um 1300: Überlieferungen, Traditionen, Do Perspektiven VVZ-Nr Die politischen, sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse im Raum der heutigen Schweiz zu Beginn des Spätmittelalters bilden in dieser Vorlesung den einleitenden Rahmen zu einer neuen Darstellung der «eidgenössischen Gründungszeit». Die so genannte Gründungszeit um 1300, ein klassisches und von der nationalen Historiographie gründlich zerschriebenes Thema der «Schweizergeschichte» wird auf neue Weise angegangen, nämlich unter der weiten und allgemeinen Perspektive von Struktur und Wandel einer regionalen ländlichen Gesellschaft. Das eröffnet innovative Wege, über das «Eidgenössische» hinaus zu kommen, die längst schon ausgetretenen Pfade traditioneller Institutionen- und Verfassungsgeschichte zu verlassen und grundlegend neue Methoden- und 7

8 Sachkenntnisse zu vermitteln. Überlieferungslagen, Schriftlichkeitsprobleme und Traditionsbildungen sollen ausführlich diskutiert und im politisch-sozialen Bereich dem Herrschaftswandel ein grosses Gewicht eingeräumt werden, ferner die wirtschaftlich-sozialen Voraussetzungen ins Blickfeld kommen. Die unbestritten grosse Bedeutung des Themas für schweizerisch-nationale Politik und Kultur im 19. und 20. Jahrhundert wird ebenfalls berücksichtigt. An die Stelle der überholten Mythendiskussion tritt dabei die Einordnung in Vorstellungswelt und Strömungen schweizerischer Geschichtskultur im 19. und 20. Jahrhundert, dies unter forschungs-, wissenschafts- und mediengeschichtlichen Aspekten. Lektüreempfehlungen: Grundkenntnisse aus dem Handbuch der Schweizer Geschichte (1972); spezielle Information etwa aus: Sablonier, Roger, Innerschweizer Gesellschaft im 14. Jahrhundert. Sozialstruktur und Wirtschaft, in: Innerschweiz und frühe Eidgenossenschaft. Jubiläumsschrift 700 Jahre Eidgenossenschaft, Bd. 2, hg. v. Historischen Verein der V Orte, Olten 1990, S , und aus dem kleinen Sammelband Die Entstehung der Schweiz. Vom Bundesbrief 1291 zur nationalen Geschichtskultur des 20. Jahrhunderts, hg. v. J. Wiget, Schwyz Claudia Zey Reisen im Mittelalter Mo VVZ-Nr Welche Quellen geben uns zur Mobilität im Mittelalter Auskunft? Auf welchen Wegen zu Land und zu Wasser wurde gereist und mit welchen Transportmitteln? Wie war die Benutzung der Wege geregelt, wie waren die Wege geschützt? Welche Infrastruktur fanden Reisende am Wegesrand vor? Wie wirkten sich naturräumliche Gegebenheiten auf das Reiseverhalten aus? Wer war im Mittelalter beruflich unterwegs? Worin unterscheidet sich das Reisen von Herrschern, Pilgern, Händlern, Entdeckern und Bildungsbeflissenen? Auf diese Fragen sollen in der Vorlesung Antworten gegeben werden. Literatur: Norbert Ohler, Reisen im Mittelalter, Düsseldorf/Zürich 4004; Folker Reichert, Erfahrung der Welt. Reisen und Kulturbegegnung im späten Mittelalter, Stuttgart 2001; Fremdheit und Reisen im Mittelalter, hg. von Irene Erfen und Karl-Heinz Spieß, Stuttgart 1997; Reisen und Reiseliteratur im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit, hg. von Xenja von Ertzdorff und Dieter Neukirch, Amsterdam Peter Stotz Sprachzustände und sprachliche Register Mo im mittelalterlichen Latein (Vorlesung mit Übung) VVZ-Nr Vorbesprechung: Montag, 6. Februar 2006, 12:00, Mittellateinisches Seminar, KO2 F 156 Die eigentliche Schriftsprache des europäischen Mittelalters, das Lateinische, zeigt sich je nach Zeitabschnitt und Region, aber auch je nach Anwendungsgebiet und Textsorte in unterschiedlichen Nuancierungen. Darin äußern sich bildungsmäßige und zivilisatorische Gegebenheiten, schulische und literarische Traditionen, Einflüsse von Substratsprachen, aber auch bestimmte Aussageintentionen und Stilhaltungen. Konkret wird die Rede sein von regionalen Ausprägungen im Frühmittelalter, klassizistischen Tendenzen in der Karolingerzeit und im Hochmittelalter, von der Sprache der Scholastik und derjenigen des naiven Erzählens im Spätmittelalter, im Weiteren von unterschiedlichen Stilmerkmalen innerhalb gewisser Genera, schließlich auch von Schmuckformen der Sprache in Prosa und Dichtung. Die Lehrveranstaltung wird als Vorlesung mit begleitender Übung geführt. Den HistorikerInnen, die aktiv mitarbeiten, wird die Veranstaltung als Kolloquium angerechnet. 8

9 Literaturempfehlung (zum Einlesen und zur Vertiefung): Pascale Bourgain, Le latin médiéval (L atelier du médiéviste 10). Turnhout Bernd Roeck Lebensformen in der frühen Neuzeit. Aspekte einer Di historischen Anthropologie VVZ-Nr Ziel der Vorlesung ist es, einen Überblick über frühneuzeitliche Lebensformen (und -welten) zu geben, von Zeitvorstellungen bis zu rites de passage, von Kleider- und Ernährungssitten bis zu Wohn- und Arbeitsformen. Im Zentrum stehen Aspekte einer methodisch reflektierten historischen Anthropologie, kein alltagsgeschichtliches oder kulturhistorisches Sammelsurium. So werden an Quellen zu Lebenformen der frühen Neuzeit zugleich theoretische Zugriffe erprobt, die es gestatten, die Einzelbefunde in grössere Zusammenhänge zu integrieren. Literaturhinweise: Bernd Roeck, Lebenswelt und Kultur des Bürgertums in der frühen Neuzeit (= Enzyklopädie deutscher Geschichte Bd. 9), München 1991; Paul Münch, Lebensformen in der Frühen Neuzeit, Berlin Jakob Tanner Sozialgeschichte der Ernährung, Kulturgeschichte des Essens Mo ( Jahrhundert) VVZ-Nr "Der Mensch ist, was er isst"; "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen": Solche Redeweisen zeigen, dass sich Ernährung nicht auf den physiologischen Aspekt reduzieren lässt. Aus unterschiedlicher Perspektive lässt sich zeigen, wie die Geschichte des Essens zugleich eine Geschichte von Diskursen, von kollektiven Repräsentationen und sozialen Praktiken ist, die nur im Zusammenhang mit Herrschaftsverhältnissen und Geschlechterbeziehungen verstanden werden kann. Die Vorlesung verfolgt insbesondere zwei Zielsetzungen: Ausgehend von vorindustriellen Ernährungsregimes werden Durchbruch und Entwicklung der produktionskapitalistischen Industriegesellschaften und der (Massen-)Konsumgesellschaft aus ernährungsgeschichtlichem Blickwinkel dargestellt. Es wird nach den Faktoren gefragt, die in den vergangenen zwei Jahrhunderten eine präzedenzlose Veränderung des Nahrungsangebots und der Esskultur auslösten und es wird das Wechselspiel von Tradition und Innovation untersucht, das diese soziokulturelle Dynamik ermöglichte. Die ganze "Nahrungskette" - von Produktion und Verarbeitung über Zubereitung und Konsum bis hin zur Entsorgung - soll zur Sprache kommen. Analytische Kategorien wie Mechanisierung, Kommerzialisierung und Verwissenschaftlichung die für die Untersuchungen der Veränderungen im "Reich des Essbaren" unverzichtbar sind, werden kulturhistorisch und mikrogeschichtlich konkretisiert. Der historische Überblick über die Industrialisierung der Ernährung sowie über kulinarischgastronomische Phänomene wird immer wieder auf unterschiedliche Erklärungsmodelle, Theorieansätze und Forschungsstrategien bezogen. Eine interdisziplinär konzipierte Geschichte des Essens ermöglicht es, auf die methodologischen und theoretischen Probleme einzugehen, mit denen sich die Geschichtswissenschaft heute ganz allgemein konfrontiert sieht. Literaturhinweise: Sidney Mintz, Die süsse Macht. Kulturgeschichte des Zuckers, Frankfurt/M./New York 1987; Massimo Montanari, Der Hunger und der Überfluss. Kulturgeschichte der Ernährung in Europa, München 1993; Felix Escher/Claus Buddeberg (Hg.), Essen und Trinken zwischen Ernährung, Kult und Kultur, Zürich

10 Carlo Moos Von der alten zur neuen Schweiz, Teil III: Do Die Anfänge des Bundesstaates VVZ-Nr Die Veranstaltung steht im Kontext einer Vorlesungsreihe, deren einzelne Teile unabhängig voneinander den Übergang von der alten zur neuen Schweiz entlang dem Wechselspiel von Kontinuitäten und Brüchen analysieren. Der Schlussteil widmet sich im SS 06 den im weitesten Sinn von den Ereignissen von 1847/48 in der Schweiz und Europa initiierten und dominierten Veränderungen. Zum einen wird insbesondere auf die Folgen des Sonderbundskriegs eingegangen und die Konstruktion des Bundesstaates skizziert, zum andern sollen dessen Positionierung im Europa der ersten Jahrzehnte nach 1848 und die parallel dazu ablaufenden internen Auseinandersetzungen um religiöse und soziale Probleme sowie um Volksrechte problematisiert werden. Literatur: Urs Altermatt et al. (Hg.), Die Konstruktion einer Nation. Nation und Nationalisierung in der Schweiz, Jahrhundert, Zürich Thomas Hildbrand, Albert Tanner (Hg.), Im Zeichen der Revolution. Der Weg zum schweizerischen Bundesstaat , Zürich Brigitte Studer (Hg.), Etappen des Bundesstaates. Staats- und Nationsbildung der Schweiz, , Zürich Hans-Lukas Kieser Der Völkermord an den Armeniern 1915/16 Mi VVZ-Nr Die Vernichtung der osmanischen Armenier ist in den letzten Jahren Gegenstand einer rapide gewachsenen interdisziplinären Forschung geworden, die im Mord der Jungtürken an ihren ausgesonderten Mitbürgern ein Schlüsselereignis des beginnenden 20. Jahrhunderts erkennt. Diese Tat steht im Schnittpunkt von zwei globalen Katastrophen: der "Urkatastrophe Europas" im Ersten Weltkrieg und dem Untergang der osmanischen Welt. Als international brisantes Dauerthema stellt der Armeniermord die Grundfrage nach der Unterscheidung von Wahrheit und Lüge und wirft - weit über die staatlich türkische Geschichtspolitik hinaus - Licht auf das Problem systembedingter Lücken und erkenntnisleitender Interessen institutionalisierter Wissenschaft. Vorlesung und Kolloquium gehören zusammen. Für weitere Infos siehe: Lektürehinweise: W. Gust: Der Völkermord an den Armeniern 1915/16, Springe 2005, S ; D. Bloxham: The great game of genocide, Oxford 2005; H. Kieser und D. Schaller: Der Völkermord an den Armeniern und die Shoah, Zürich 2003, S Nada Boskovska Revolution und Bürgerkrieg in Russland, Mi VVZ-Nr Die Vorlesung beleuchtet einleitend die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Russland seit der Mitte des 19. Jahrhunderts und legt die Hintergründe dar, die zu den Revolutionen zunächst von 1905 und dann von 1917 geführt haben. Sie gibt sodann einen Überblick über die Geschehnisse der Revolutions- und Bürgerkriegszeit ( ) und schliesst mit einem Ausblick auf die Entwicklung der 1920er Jahre. Literatur: Dietrich Geyer. Die russische Revolution. Historische Probleme und Perspektiven. 4. Aufl. Göttingen Manfred Hildermeier. Die Russische Revolution Frankfurt a.m

11 Christian Koller Geschichte des Rassismus Di VVZ-Nr Rassistisches Denken und Handeln haben in der Geschichte des 19. und 20. Jhs. eine höchst verhängnisvolle Rolle gespielt. Die Vorlesung möchte einen Überblick über Entstehung, Verbreitung und Handlungsrelevanz des Konstrukts "Rasse" geben. Nach einem einführenden Abschnitt über mögliche Vorläufer in der Vormoderne wird zunächst die Genese des Rassendiskurses im 18. und 19. Jh. rekonstruiert und hinsichtlich ihrer Bezugspunkte zu anderen Diskursfeldern analysiert. Sodann folgt die Betrachtung unterschiedlicher Spielarten des Rassismus (Kolonialrassismus, Antisemitismus, Antiziganismus) und der Etablierung eines rassistisch-biologistischen Wissenschaftsparadigmas als transdisziplinäres Projekt mit weitreichendem applikatorischem Anspruch. Weitere Abschnitte widmen sich unterschiedlichen Beispielen institutionalisierter Rassendiskriminierung sowie der Genese eines vordergründig ohne "Rassen" auskommenden kulturalistischen Neo-Rassismus in der zweiten Hälfte des 20. Jhs. Ein knapper Überblick zur Geschichte des Antirassismus beschliesst die Vorlesung. Literaturhinweise: Priester, Karin: Rassismus: Eine Sozialgeschichte. Leipzig 2003; Geiss, Imanuel: Geschichte des Rassismus. Frankfurt/M 1988; Mosse, George L.: Die Geschichte des Rassismus in Europa. Frankfurt/M 1990; Altermatt, Urs/Skenderovic, Damir: Kontinuität und Wandel des Rassismus: Begriffe und Debatten, in: ZfG 53 (2005). S ; Koller, Christian: Racial doctrine, in: Blamires, Cyprian P. (Hg.): World Fascism: A Historical Encyclopedia. Santa Barbara Gesine Krüger/Shalini Randeria/Andrea Büchler Border Crossings, Teil V: Mi Familie/n zwischen Recht und Kultur VVZ-Nr Die Termine sind: / /3.5.06/ / Die interdisziplinäre Ringvorlesung in Zusammenarbeit mit Prof. Shalini Randeria vom Ethnologischen Institut findet inzwischen im fünften Semester statt; diesmal auch in Kooperation mit Prof. Andrea Büchler aus der Rechtswissenschaftlichen Fakultät. Wie üblich werden alle vierzehn Tage Gastvorträge international ausgewiesener Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum Thema angeboten. Neben der vierzehntägigen Vorlesung wird ebenfalls ein Blockseminar vom 28. Juni - 1. Juli 2006 in der CASA MOSCIA in Ascona durchgeführt. Studierende der Geschichte haben die Möglichkeit, auf Grundlage des Besuchs der Ringvorlesung und der Teilnahme am Blockseminar einen Kolloquiumsschein zu erwerben. Um frühzeitige Anmeldung für das Blockseminar wird gebeten, da die Plätze begrenzt sind: Frau Geiser: 11

12 Hans-Rudolf Fuhrer Alle roten Pfeile kamen aus Osten Zur Schweiz im Kalten Di Krieg VVZ-Nr. Viktor Kulikow, Marschall der Sowjetunion, nennt drei bedingende Faktoren des Kalten Krieges. Er sagt: Die Zeit zwischen 1945 und 1989 war eine ideologische Konfrontation zweier gegensätzlicher Gesellschaftssysteme das Erbe des Zweiten Weltkrieges gekennzeichnet durch die Atomwaffe als politischer Faktor. Diese drei Faktoren sollen uns bei der militärgeschichtlichen Analyse der Schweiz im Kalten Krieg Leitlinie sein. Das Schwergewicht der Betrachtung liegt jedoch bei den schweizerischen Antworten auf die von den Entscheidungsgremien subjektiv wahrgenommene Gefährdungslage. Hauptthemen werden sein: - Das Kriegsende in Europa und im Pazifik (Generalsbericht, Operation "Sunrise") - Konzeptionsstreit (Truppenorganisationen, Atomwaffen, Mirage-Affäre, "Abwehr") - Auswirkungen der Krisen und der Kriege(Korea, Ungarn, Tschechoslowakei) - Militärische Planungen und Grosse Übungen - Totale Verteidigung (Gesamtverteidigung, Geistige Landesverteidigung, P26) - Reformen (Oswald-Reform, Dienstreglemente, Ausbildung) Literatur: Eine detaillierte Disposition und eine Literaturliste werden zu Beginn dervorlesung abgegeben. Ulrich Woitek/Alexander Rathke/Dirk Drechsel Quantitative Wirtschaftsgeschichte, Teil I Di 8-10 VVZ-Nr. 425 Vorbesprechung und Anmeldung: Keine Vorbesprechung, Anmeldung in der ersten Sitzung. Voranmeldung und weitere Informationen: Alexander Rathke Diese Veranstaltung bildet den ersten Teil einer zweistündigen Grundvorlesung zur vergleichenden Wirtschaftsgeschichte. Sie führt in das gelegentlich als Kliometrie bezeichnete Studium der Wirtschaftsgeschichte mit wirtschaftswissenschaftlichen Hilfsmitteln ein. Voraussetzung für eine Gewinn bringende Teilnahme ist intensives, weit gehend englischsprachiges Literaturstudium sowie die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit wirtschaftswissenschaftlichen Konzepten in praktischer Anwendung. Literatur: Eine ausführliche Literaturliste wird am Anfang der Vorlesung verteilt. In der Bibliothek des IEW, Winterthurerstrasse 30, werden ein Handapparat sowie Kopiervorlagen bereitgestellt. 12

13 Proseminare Für die Proseminare "Einführung in das Studium der Geschichte, Teil I" (Neuzeit) ist die Teilnahme an der Orientierungsveranstaltung obligatorisch: Freitag, 7. April 2006, Uhr, Hörsaal: s. Internet oder Anschlagbrett des Historischen Seminars; Anmeldung nur an dieser Veranstaltung. Für die Proseminare "Einführung in das Studium der Geschichte, Teil II" (Mittelalter) sowie "Alte Geschichte" ist eine Anmeldung bis per Internet erforderlich. Einführung in das Studium der Geschichte: VVZ-Nr. PS I: 2329 A. Locher Mo F. Mauelshagen Di P. Bänziger Di St. Keller Mi J. Fisch Mi R. Jaun Do H. Hauser Do PS II: 2336 R. Zingg Di D. Bitterli Di C. Rendtel Di D. Klee Mi S. Kwasnitza Mi R. Hugener Mi J. Kuratli Do PS Alte Geschichte 2343 V. Walser Di L. Sguaitamatti Fr PS Volkswirtschaftslehre: 2345 M. Müller Mi Keine Vorbesprechung; Anmeldung in der ersten Sitzung. Weitere Informationen: PS Wissenschaftsgeschichte: M. Hänseler Di VVZ-Nr Anmeldung in der 1. Sitzung; Voranmeldung erwünscht an: Darwin: Das Proseminar bietet eine Einführung in die Wissenschaftsgeschichte. Im Mittelpunkt soll dabei Darwins Hauptwerk "On the Origin of Species" und seine Evolutionstheorie stehen. Inwiefern und weshalb war Darwins Theorie neu und ein Einschnitt in der Biologie zu Beginn des 19. Jh.? Wie kommt Darwin zu seiner Evolutionstheorie, wie hält er sie schriftlich fest, welche Bilder und Metaphern sind zentral? Die Veranstaltung ist als Lektüre-Proseminar geplant (genaue und intensive Lektüre von Darwins Hauptwerk sowie weiterer Literatur). Die Teilnahme bedingt eine aktive und eine schriftliche Mitarbeit. 13

14 Seminare Christian Marek Frühes Griechenland Mi VVZ-Nr Anrechenbarkeit: 1, 2 Obligatorische Voranmeldung durch Eintrag in die Seminarlisten im Sekretariat Alte Geschichte, Büro 278, Mo-Fr und Uhr ausser Mi. Es können nur Studierende mit gültigem Lateinausweis aufgenommen werden. Die Hausarbeiten sollen in den dem Seminar folgenden Semesterferien geschrieben werden. Das Seminar untersucht Fragen zu den Umbrüchen und kulturellen Neuschöpfungen dieser Epoche (ca v. Chr.), woher kommen "die Griechen", wie erklärt sich das Ende der mykenischen Palastkulturen, wie ging die griechische Übernahme der Alphabetschrift vonstatten? Weitere Probleme sind die homerischen Epen, der Niedergang des Königtums und die Entstehung der Polisstaaten mit geschriebenen Gesetzen, die Verbreitung des Münzwesens, der Kontakt mit den orientalischen Hochkulturen und die tiefen sozialen Spannungen, die den Anstoß ebenso zu neuartigen Formen der Gemeindeverfassungen wie zu Machtusurpationen einzelner oder Auswanderungen ganzer Gruppen gegeben haben. Die wichtigsten Aspekte sollen im Lichte der neueren Forschung behandelt werden. Literatur: O. Murray, Das frühe Griechenland (1982); W. Burkert, The Orientalizing Revolution (1992); ders., Die Griechen und der Orient (2003) Anne Kolb Augustus Do VVZ-Nr Anrechenbarkeit: 1, 2 Obligatorische Voranmeldung durch Eintrag in die Seminarlisten im Sekretariat Alte Geschichte, Büro 278, Mo-Fr und Uhr ausser Mi. Keine Vorbesprechung. Der Lateinausweis muss vorliegen. Die Seminararbeiten sind in den dem Seminar folgenden Semesterferien zu schreiben. Der erste römische Kaiser ( Prinzeps und Monarch ) veränderte das Imperium Romanum in seinen Strukturen grundlegend, obgleich er stets bemüht war, die Fassade der Republik zu wahren. Untersucht und problematisiert wird sein Weg zur Macht wie auch die Sicherung und Stabilisierung derselben nach Erringung der Alleinherrschaft im römischen Staat. Fand ein Wandel von der Militärdiktatur zur Herrschaft eines Friedensfürsten statt? Literatur: H. Schlange-Schöningen, Augustus, Darmstadt 2005; K. Bringmann/T. Schäfer, Augustus und die Begründung des römischen Kaisertums, Berlin 2002; D. Kienast, Augustus, Prinzeps und Monarch, Darmstadt 1999 (3. Aufl.); J. Bleicken, Augustus. Eine Biographie, 1998; W. Eck, Augustus und seine Zeit, München

15 Beat Näf Die schwachen Kaiser: Roms letzte Herrscher Mo VVZ-Nr Anrechenbarkeit: 1, 2 Obligatorische Voranmeldung durch Eintrag in die Seminarlisten im Sekretariat Alte Geschichte, Büro 278, Mo-Fr und Uhr ausser Mi. Für dieses Seminar findet am Dienstag, den 7. Februar eine Vorbesprechung in Raum: SOE F 8 statt. Besonderes: Die Seminararbeiten sind bis 13. Oktober 2006 abzugeben. Sie werden in einem Auswertungsteil im Wintersemester 2006/7 besprochen (die Veranstaltung des Winters 06/07 verlangt von den Studierenden allein die Teilnahme an einer Sitzung sowie ein kurzes Korreferat. Das Imperium Romanum litt im 4. und 5. Jahrhundert an strukturellen Schwächen. Gleichzeitig wurde es durch die Völkerwanderung schwer erschüttert. Es hätte mehr denn je starker und fähiger Herrscher bedurft. Aber machtvolle Gestalten wie Diokletian, Konstantin oder Theodosius sind nicht sehr zahlreich. Dafür finden wir Kinder, Mütter und Witwen in kaiserlicher Stellung. Hofkreisen, insbesondere auch Eunuchen, Bischöfen und germanischen Heerführern ist es gelungen, Einfluss im Zentrum der Macht zu erhalten. Dennoch ist die Idee des Kaisertums nicht aufgegeben worden. Die Ausübung der Macht bedurfte des Monarchen, und als 476 der Kindkaiser Romulus Augustulus von Odoaker abgesetzt wurde, gestand er ihm fasziniert von seiner Schönheit eine stattliche Pension zu, um selbst als König zu walten. Literatur: M. Clauss (Hrsg.): Die römischen Kaiser. 55 historische Portraits von Caesar bis Iustinian, München 1997; A. Demandt: Die Spätantike. Römische Geschichte von Diocletian bis Justinian n. Chr. München 1989 (Handbuch der Altertumswissenschaft III/6); F. Kolb: Herrscherideologie in der Spätantike, Berlin 2001 (Studienbücher Geschichte und Kultur der Alten Welt); Periclitans res publica. Kaisertum und Eliten in der Krise des Weströmischen Reiches 454/5 493 n. Chr., Stuttgart 1999 (Historia Einzelschriften 133). Hans-Ulrich Wiemer Geschlechterverhältnisse in der römischen Kaiserzeit Di VVZ-Nr Anrechenbarkeit: 1, 2 Anmeldung: Obligatorische Voranmeldung durch Eintrag in die Seminarlisten im Sekretariat Alte Geschichte, Büro 278, Mo-Fr und Uhr. Keine Vorbesprechung, der Lateinausweis muss vorliegen. Die Seminararbeiten sollten bis zum Beginn des dem Seminar folgenden Semesters geschrieben sein. Gegenstand des Seminars sind zentrale Bereiche menschlichen Lebens, in denen der - wie auch immer verstandene - Faktor "Geschlecht" eine bestimmende Rolle spielt: Ehe, Familie, Sexualität. Gefragt wird nicht allein nach den rechtlichen Rahmenbedingungen, sondern vor allem nach den Vorstellungen über Männlichkeit und Weiblichkeit, nach sozialen Normen und Rollenentwürfen für Männer und Frauen. Der Zugang zu diesen Fragen soll durch die eingehende Interpretation einschlägiger Quellen gewonnen werden. Die Teilnahme setzt daher die Bereitschaft zur Lektüre teilweise umfangreicher Quellentexte voraus. 15

16 Zur Einführung: Ph. Aries/G. Duby (Hgg.), Geschichte des privaten Lebens, Bd. 1: Vom römischen Imperium zum Byzantinischen Reich, Frankfurt am Main 1989; Thomas Späth/B. Wagner-Hasel (Hgg.), Frauenwelten in der Antike. Geschlechterordnung und weibliche Lebenspraxis, Stuttgart Beat Näf Städte in spätrömischer Zeit, Teil II Mo VVZ-Nr Anrechenbarkeit: 1, 2 Besonderes: Nur für Studierende, welche Teil I besucht haben. Paul Strässle Byzanz und Bulgarien Do VVZ-Nr Anrechenbarkeit: 1, 2, 4, 6, 9, 11 Vorbesprechung und Anmeldung: Freitag, 3. Februar 2006, Uhr, KO2 F 153 Beginn: Donnerstag, 6. April Das interdisziplinäre Seminar spricht neben Byzantinisten, Mediävisten und Osteuropahistorikern in ganz besonderem Masse die Slavisten, Bulgaristen und Balkanologen, ebenso die Allgemein- und Rechtshistoriker, die Kirchen-, Theologie- und Kunsthistoriker, die historisch orientierten Politologen, Ethnopsychologen und Musikwissenschaftler an. Besonders erwünscht, aber keineswegs erforderlich, sind bulgarische Sprachkenntnisse. Die Veranstaltung lädt auch interkulturell interessierte und engagierte Hörerinnen und Hörer anderer Fakultäten ein. Im Rahmen einer systematischen, komparativen Analyse werden erst die Beziehungen zwischen Byzanz und dem Ersten und Zweiten Bulgarischen Reich untersucht, ehe die prägenden Einflüsse des geistig und künstlerisch überlegenen Rhomäerreiches auf die Gestaltung der Lebensbereiche der beiden bulgarischen Staaten miteinander verglichen werden. Dabei interessieren in erster Linie die Bereiche Recht, Politik (Politische Idee, Herrschaft, Verwaltung), Militär, Religion (Theologie, Kirche, Mönchtum), Kultur (Literatur, Kunst) und Mentalität, sekundär auch Wirtschaft und Gesellschaft. In einer Synopsis werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der intensiven und teilweise bis heute erkennbaren Auswirkungen Ostroms auf die beiden bulgarischen Reiche diskutiert. Die Seminararbeit wird vor und während des Semesters geschrieben und eine Woche vor dem Präsentationstermin abgegeben. Das Seminar kann auch als Kolloquium (mit Beitrag) besucht werden. Einführungsliteratur: Hösch, Edgar, Geschichte der Balkanländer. Von der Frühzeit bis zur Gegenwart, 3., durchgesehene und erweiterte Auflage, München 1995; Schreiner, P., Byzanz [Oldenbourg - Grundriss der Geschichte, Bd. 22]. 2., überarb. Auflage, München

17 Reinhold Kaiser Lebensformen zwischen Antike und Mittelalter Do VVZ-Nr Anrechenbarkeit: 1, 6 Vorbesprechung: Do, 2. Februar 2006, h, Raum KOL-F-103 Die Seminararbeit wird nach dem Seminar geschrieben und muss vor Beginn des Wintersemesters 2006/07 abgegeben werden. Der historische Wandel in der Zeit der Spätantike und des frühen Mittelalters hat in allen Lebensbereichen seine Spuren hinterlassen und die alltagsweltlichen Lebensformen erfasst. An ausgewählten Beispielen zu elementaren Sozialbeziehungen wie zwischen Männern und Frauen, zwischen Eltern, Söhnen und Töchtern, zwischen Freien und Abhängigen, zu den Befriedigungen von Grundbedürfnissen des Lebens wie Essen und Trinken, Kleiden und Wohnen, oder zur Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten durch Erziehung und Bildung oder zur Sinndeutung und Orientierung durch Wissen und Verhaltensregulierung soll die Frage des Kulturbruches, des Kulturwandels und der Kulturkonstanz untersucht werden. Literatur. A. C. Murray (Hg.), From Roman to Merovingian Gaul. A Reader, 2000; U. Nonn (Hg.), Quellen zur Alltagsgeschichte im Früh- und Hochmittelalter, 2003; M. Hartmann, Aufbruch ins Mittelalter. Die Zeit der Merowinger, Claudia Zey Romreisen im Mittelalter Di VVZ-Nr Anrechenbarkeit: 1, 6, 12 Obligatorische Anmeldung und Vorbesprechung: Montag, , 9.15 h, Raum KO2-F-153 Besonderes: Die Seminararbeiten sind bis zum abzugeben. Alle Wege führen nach Rom. In diesem Sprichwort wird weniger auf die Strassenführung im Römischen Reich angespielt, als vielmehr auf die zentrale Bedeutung der Apostelgräber für die abendländische Christenheit und auf die päpstliche Kurie als Zentrum geistlicher Macht. Rom war aber nicht nur das Ziel von frommen Pilgerinnen und Pilgern, geistlichen Würdenträgern und fränkisch-deutschen Herrschern, die sich zu Kaisern krönen lassen wollten, sondern auch von Händlern, Dichtern, Künstlern und Vagabunden. Sie alle haben in den mittelalterlichen Quellen ihre Spuren hinterlassen, denen im Seminar nachgegangen werden soll. Thematisiert werden Anlässe, Routen, Verlauf, Erfahrungen, Berichte und Bilder mittelalterlicher Romreisen. Literatur: Arnold Esch, Wege nach Rom. Annäherungen aus zehn Jahrhunderten, München 2003; Rom im hohen Mittelalter. Studien zu den Romvorstellungen und zur Rompolitik vom 10. bis zum 12. Jahrhundert, hg. von Bernhard Schimmelpfennig und Ludwig Schmugge, Sigmaringen

18 Claudia Zey Raumerfassung und Raumdurchdringung im Mittelalter Di VVZ-Nr Anrechenbarkeit: 1, 6, 12 Obligatorische Anmeldung und Vorbesprechung: Mittwoch, , 9.15 h, Raum KOL-G-209 Besonderes: Die Seminararbeiten sind bis zum abzugeben. Ungenaue geographische Kenntnisse und fehlende kartographische Hilfsmittel setzten konkreten Raumvorstellungen im europäischen Mittelalter enge Grenzen. Raum erfassen konnte nur, wer ihn zu Fuss, zu Pferd, zu Wagen oder zu Schiff durchdrang. Das daraus resultierende Wissen über die Wege zu bestimmten Zielen und die Möglichkeiten, natürliche Grenzen und Hindernisse zu überwinden, war im Mittelalter weiter verbreitet als der damalige Stand der Geographie vermuten lässt. Es war zugleich die Grundlage für die Strukturierung politischer Räume. Im Seminar soll dieses Wissen anhand verschiedener Quellengattungen ermittelt werden mit dem Ziel, eine Vorstellung von mittelalterlichen Wegenetzen, Reiserouten und Grenzverläufen zu entwickeln. Beispielhaft soll auch die Inventarisierung historischer Verkehrswege in der Schweiz durch das Unternehmen ViaStoria (SNF-Projekt) vorgeführt werden. Literatur: Raumerfassung und Raumbewußtsein im späteren Mittelalter, hg. von Peter Moraw (Vorträge und Forschungen 49), Ostfildern 2002; Raum und Raumvorstellungen im Mittelalter, hg. von Jan A. Aertsen und Andreas Speer (Miscellanea Mediaevalia 25), Berlin Dorothee Rippmann Arbeit im Mittelalter Mo VVZ-Nr Anrechenbarkeit: 1, 6 Obligatorische Voranmeldung bis zum 1. März per an: Seminararbeiten: Die Seminararbeiten sind bis zum 1. Oktober 2006 abzugeben. Das Konzept von Arbeit ist geeignet, gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen von der Karolingerzeit bis zum Ende des Mittelalters in den Blick zu nehmen, in der Spannbreite zwischen dem System der Appropriation von Arbeit im Rahmen der Grundherrschaft bis zur obrigkeitlich und zünftisch geregelten handwerklichen Produktion in den Städten. Thema sind der Wandel der Arbeitsformen, der Arbeitsorganisation und der Arbeitsteilung (zwischen Frauen und Männern; zwischen Land und Stadt, zwischen Wirtschaftsräumen) und die unterschiedlichen Maßstäbe zur Bewertung von Arbeit. Immer ist die Organisation von Arbeit auch auf die Ordnung der Geschlechter bezogen. Seit einiger Zeit beschäftigt sich die Gender-Forschung mit dem Thema, beispielsweise mit den in Arbeitsprozessen wirksamen Hierarchien, der Fronarbeit, den Lebens- und Erwerbsbedingungen von Lohnarbeitern beiderlei Geschlechts, der Stellung von Frauen im Zunfthandwerk, ihren Chancen an der Teilhabe an Entscheidungsprozessen und an wirtschaftlichen Ressourcen und dem Zusammenhang zwischen Arbeit, Familie und Leben. Literatur: Die Rolle der Arbeit in verschiedenen Epochen und Kulturen, hg. von M. Bierwisch, Berlin R. Fossier: Le travail au moyen âge, Paris Was nützt die Schusterin dem Schmied?. Frauen und Handwerk vor der Industrialisierung, hg. von K. Simon-Muscheid, Frankfurt a. M Wert und Bewertung von Arbeit in Mittelalter und früher Neuzeit, hg. v. G. Jaritz / K. Sonnleitner, Graz Le travail au moyen âge: une approche interdisciplinaire, hg. von J. Hamesse / C. Muraille-Samaran, Louvain-La-Neuve

19 Martina Stercken Planen und Bauen im Mittelalter Do VVZ-Nr Anrechenbarkeit 1, 6, 12 Anmeldungen erwünscht bis Bauen setzt komplexe Planungsprozesse voraus. Ihre Handhabung in einer Zeit, in der Hilfsmittel wie Pläne und Architekturzeichnungen noch nicht zur Verfügung stehen und eine öffentliche Reglementierung von Bauvorgängen erst sukzessive erkennbar wird, ist Gegenstand des Seminars. In Zusammenarbeit mit Zürcher Archäologen soll ein Überblick über die schriftliche und architektonische Überlieferung zur mittelalterlichen Baugeschichte erarbeitet und verschiedene disziplinäre Methoden im Umgang damit diskutiert werden. Literaturhinweise: Günther Binding, Susanne Linscheid-Burdich, Planen und Bauen im frühen und hohen Mittelalter, Darmstadt 2002; Matthias Untermann, Archäologie in der Stadt: Zum Dialog der Mittelalterarchäologie mit der südwestdeutschen Stadtgeschichts-forschung, in: Stadt und Archäologie, hrsg. v. B. Kirchgässner u. H.-P. Becht (Stadt in der Geschichte 26) Stuttgart 2000, S Paolo Ostinelli Notare - Notariat - notarielles Schrifttum Fr VVZ-Nr Anrechenbarkeit: 1, 6, 12 Keine Vorbesprechung. Anmeldung in der ersten Sitzung oder vor Semesterbeginn per Abgabe der schriftlichen Arbeiten: nach dem Seminar. In vielen Regionen Europas spielten die Notare die Hauptrolle in der Schriftgutproduktion, und aufgrund ihrer Funktion wurde ihnen eine besondere Stellung in der sozialen Welt zugeteilt. Das Seminar wird das Thema in sozial- und institutionsgeschichtlicher sowie in diplomatischer und quellenkundlicher Perspektive vertiefen. Einstiegsliteratur: Petra SCHULTE, «Scripturae publicae creditur». Das Vertrauen in Notariatsurkunden im kommunalen Italien des 12. und 13. Jahrhunderts, Tübingen 2003 (Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts in Rom, 101) (mit weiterführenden Hinweisen). Volkhard Huth (Vertretung: Prof. H.-J. Gilomen) Revolutionäre Gesellschaftsdeutung und utopische Mi Funktion im spätmittelalterlichen Reformschrifttum VVZ-Nr. Anrechenbarkeit: 1, 6, 8, 12 Die Studierenden werde gebeten, sich per bei der Assistenz anzumelden. Politische Religiosität, volkstümliche Prophetien, endzeitliche Friedensprojektionen wie auch mehr oder minder gewaltorientierte Konzeptionen zur Umgestaltung der gesellschaftlichen Wirklichkeit kennzeichnen das vielgestaltige Reformschrifttum des 15. und beginnenden 16. Jahrhunderts. Dessen 19

20 radikalen Höhepunkt markiert der utopische Text eines bislang anonym gebliebenen Autors, des nach seiner Herkunft so bezeichneten Oberrheinischen Revolutionärs. Der Interpretation des volkssprachigen, im hochalemannischen Idiom der Zeit verfassten Textes wie auch der Diskussion seiner Entstehungsbedingungen soll ein Schwerpunkt unseres Seminars gewidmet sein. Darüber hinaus wollen wir die tatsächliche Diskursivität solcher theoretischen Texte untersuchen, d. h. nach den daran beteiligten Netzwerken wie nach den zugrundeliegenden Transferprozessen fragen. Im Vordergrund des Untersuchungsinteresses stehen also sozialgeschichtliche wie kommunikationstheoretische Rückbindungen der utopischen Modelle. Literatur: Quellen zur Reichsreform im Spätmittelalter, ausgew. u. übers. v. Lorenz Weinrich, Darmstadt 2001; Klaus H. Lauterbach, Der Oberrheinische Revolutionär der Theoretiker aufständischer Bauern?, in: Peter Blickle / Thomas Adam (Hg.), Bundschuh. Untergrombach, das unruhige Reich und die Revolutionierbarkeit Europas, Stuttgart 2004, S Roger Sablonier Workshop zu laufenden Arbeiten (Lizentiate, Dissertationen) Do VVZ-Nr Beginn: Anrechenbarkeit: 1, 6 Keine Vorbesprechung. Obligatorische Anmeldung bis 10. März 2006 per oder direkt bei Doris Klee (Sekretariat, KO2 G 256: Im Seminar werden ausgewählte und laufende Arbeiten vorgestellt und diskutiert. Teilnahme für LizentiandInnen und DoktorandInnen von Prof. Roger Sablonier. Als Kolloquium auch für andere InteressentInnen nach persönlicher Absprache (KO2 G 256: möglich. Paul Michel / Peter Stotz Lateinische und deutsche Briefliteratur des Mittelalters und Do der frühen Neuzeit VVZ-Nr Anrechenbarkeit: 1, 6, 7 Vorbesprechung: Montag, 6. Februar 2006, 12:30, Mittellateinisches Seminar, KO2 F 156 Briefe sind meist zur einmaligen Lektüre gedacht; einige bewahren wir aber auf und lesen sie wieder. Briefe haben mit der mündlichen Kommunikation die Unmittelbarkeit und die unausgesprochen vorausgesetzte Situierung gemein; dennoch sind sie im Medium der Schriftlichkeit fixiert. Vier Dimensionen sind zu beachten: Gegenstand, Absicht Anlass und Umstände, Beziehung Absender / Empfänger Form und Stil abkünftige Modi, Indienstnahme des Briefformats. Besonderes Interesse verdienen: didaktische oder mystagogische Briefe, Briefe von Kaufleuten, politische Briefe, solche fiktiver Autoren (Alexander d. Gr., der Teufel, Himmelsbriefe). Verschiedene Fragen stellen sich: Gibt es Epochen und Personenkreise, die dem Briefeschreiben besonders zugetan sind? Läßt sich der Text ohne den Kotext verstehen? Inwiefern vermag die schreibende Person etwas von ihrem Selbst auszudrücken? Was geschieht, wenn Briefe thesauriert und kontextlos tradiert werden? In älterer Zeit galten bestimmte Konventionen des Aufbaus und des Stils; sie waren in Musterbriefsammlungen, Briefstellern, Formelbüchern und Artes dictaminis zusammengestellt. Auf diesem Hintergrund sind Vermutungen über individuelles Schreiben zu untersuchen. In der erzählenden Literatur und in der Minnelyrik gibt es Briefe einzelner Figuren, dazu kommen heroischen Briefe im Gefolge von Ovids Heroides, die der Herausmodellierung von Emotionen 20

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