Inhaltsverzeichnis. Tätigkeitsberichte

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Inhaltsverzeichnis. Tätigkeitsberichte"

Transkript

1 2009 Jahresbericht

2 Jahresbericht Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Jahresbericht Inhaltsverzeichnis Tätigkeitsberichte 6 Vorwort der Präsidentin des Ausschusses 8 Bericht des Direktors 10 Bericht des Präsidenten des Publikumsrats 12 Bericht der Chefredaktion Mag das Medium in den vergangenen 75 Jahren geändert haben von der Kurzwelle zur Internetplattform so blieb der Auftrag gleich, Auslandschweizerinnen und -schweizer sowie ein interessiertes internationales Publikum über das Geschehen in der Schweiz zu informieren, ausgewogen, kritisch, ausführlich, glaubwürdig, verantwortungsbewusst und mit grosser journalistischer Professionalität. Dies sind Qualitäten, die auch der Publikumsrat swissinfo.ch immer wieder bescheinigt. Neun Sprachen und ein Pilotversuch 16 Die Schweiz der Rekorde Deutschsprachige Redaktion 18 Minarett-Initiative Arabischsprachige Redaktion 20 Weltausstellung Shanghai im Fokus Chinesischsprachige Redaktion 22 Die Schweiz: kleines Land mit grossem Vermächtnis Italienischsprachige Redaktion 24 Rehabilitierung der Schweizer Spanienfreiwilligen Spanischsprachige Redaktion 26 Emigration aus der Südschweiz Englischsprachige Redaktion 28 Kultur und Politik im Mittelpunkt Französischsprachige Redaktion 30 Freiburger Auswanderer in Brasilien Portugiesischsprachige Redaktion 32 Prix de Lausanne Japanischsprachige Redaktion 34 Ein Pilotversuch Russische Site 36 Online-Marketing Ein Überblick Die Schweiz steht vermehrt im Scheinwerferlicht der internationalen Kritik. Neben der täglichen Berichterstattung produziert swissinfo.ch deshalb zu aktuellen Themen, welche die Schweiz und eine internationale Öffentlichkeit bewegen, vertiefende multi mediale Dossiers. Jede Sprachredaktion stellt auf den folgenden Seiten eines dieser Dossiers vor, illustriert durch ein Bild aus den zahlreichen und vielfältigen swissinfo-galerien. Bei der Produktion dieser Dossiers werden immer wieder neue Wege be schritten, beispielsweise wie das Publikum in die Inhaltsgestaltung mitein bezogen wird. Dokumentation 40 Benutzerstatistik Online-Angebot 41 Das Finanzjahr im Überblick 42 Organigramm (Stand: Dezember 2009) 43 Personalstatistik 44 Gremien /Geschäftsleitung 46 Impressum «Die Zahl ist das Wesen aller Dinge», sagte schon Pythagoras. Von der Benutzerstatistik über die Finanzen 2009, das Organigramm, den Personalbestand und die Gremien bis hin zum Impressum, in dieser Rubrik findet man alle wichtigen Zahlen und Fakten.

3 Tätigkeitsberichte Seit mehr als zehn Jahren liegen die Schweizer Städte Zürich, Bern und Genf in Sachen Lebensqualität weltweit in allen Umfragen immer weit vorne. Hier: der Parc des Bastions, grüne Oase und Ort der Entspannung, im Herzen der Stadt Genf.

4 Jahresbericht Vorwort der Präsidentin des Ausschusses Vorwort der Präsidentin des Ausschusses Jahresbericht Vorwort der Präsidentin des Ausschusses Qualität trotz Reorganisation? swissinfo feiert 2010 sein 75-jähriges Bestehen (am wurde die erste Radiosendung über Kurzwelle ausgestrahlt). Ihre Geschichte zeigt, dass das publizistische Angebot der SRG SSR idée suisse an die Auslandschweizerinnen und -schweizer und an das Ausland generell in den letzten Jahren immer wieder organisatorisch, inhaltlich und auch finanziell in Frage gestellt wurde. «Wer nutzt denn heute noch swissinfo.ch?» «Wieso werden dafür Steuergelder eingesetzt?» «Wieso müssen die Schweizer das Angebot über Konzessionsgelder bezahlen?» diese Fragen werden immer wieder gestellt. Ob Steuer- und Konzessionsgelder eingesetzt werden sollen, wurde vom Parlament erst kürzlich in weiser Art mit der Formel «halb-halb» beantwortet: Dennoch soll dies wiederum in Frage gestellt werden. Und noch aktueller ist im Moment, dass im Rahmen der generellen Sparbestrebungen der SRG SSR das Budget von swissinfo um mehr als ein Viertel gekürzt werden muss. Nichts gegen das Sparen: Die Prüfung, ob Steuer- und/oder Konzessionsgelder wirtschaftlich eingesetzt werden, ist obligatorische Daueraufgabe. Ein Fragezeichen bleibt, wieso mit diesen Vorgaben ausgerechnet und mit wiederkehrender Regelmässigkeit eine der kleinsten Unternehmenseinheiten der SRG SSR am meisten zu Ader gelassen wird. 7 Auch bei einem kleineren Budget müssen Qualität und Quantität erhalten bleiben. Wird der Leistungsauftrag des Bundes ernst genommen, kann das Programm nicht aus der Kompilation verschiedener Inhalte anderer Unternehmenseinheiten bestehen, sondern muss eine eigenständige publizistische Linie behalten, die speziell auf das Zielpublikum im Ausland ausgerichtet ist. Die Eigenständigkeit von swissinfo ist daher nicht einfach ein frivoler Luxus, sondern ergibt sich aus dem parlamentarischen Auftrag. Selbstverständlich ist aber swissinfo Teil der SRG SSR-Familie und damit auf die Zusammenarbeit mit den übrigen Unternehmenseinheiten angewiesen. Von der Kurzwelle zum Bit doch der Auftrag bleibt Die Zeiten, in welchen sich die Immenseer Missionare im fernen zimbabwischen Driefontein (Südafrika) und die Schweizer Seeleute um den Radioapparat scharten, um trotz Rauschen und Knistern vom Schweizerischen Kurzwellendienst das Wichtigste aus der Schweiz zu erfahren, sind längst vorbei. Die Kurzwelle ist abgestellt und Radiosendungen werden an der Giacomettistrasse auch keine mehr produziert. Internet ist die Plattform, auf welcher man sich die Informationen sucht und wer sich auf dem Laufenden halten will, greift zu Laptop oder Smartphone. Unverändert ist der Auftrag an den Schweizer Kurzwellendienst bzw. Schweizer Radio International bzw. swissinfo: den Schweizerinnen und Schweizern im Ausland auf Deutsch, Französisch und Italienisch die wichtigsten Zusammenhänge der schweizerischen Politik plausibel zu machen sodass sie allenfalls imstande sind, die Bürgerrechte auch aus dem Ausland wahrzunehmen; den an der Schweiz interessierten Menschen im Ausland auf Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Arabisch, Japanisch und Chinesisch Hintergründe der schweizerischen Politik, Wirtschaft, Kultur, Gesellschaft transparent zu vermitteln kurz: weltweit die Neugier auf und das Verständnis für den «Sonderfall» Schweiz zu wecken. An swissinfo.ch sind ausserdem dies hat eine 2009 durchgeführte Umfrage gezeigt die ausländischen Vertretungen in der Schweiz sehr interessiert. Lokale Nachrichten und Skandale sind da weniger gefragt als sachliche Informationen und Analysen, Zusammenhänge und Hintergründe, auch spezielle thematische Dossiers, die auf das sprachliche Zielpublikum ausgerichtet sind. Aktuelle Beispiele dafür sind die Fälle der brasilianischen Bürgerin, die im Frühjahr 2009 eine fremdenfeindliche Attacke vorgetäuscht hatte, und sehr wichtig die Debatte innerhalb der Schweiz um die Abstimmung über das Minarettverbot. Multikulturelles Potential swissinfo hat auch noch weiteres Potential: als einzige SRG SSR-Unternehmenseinheit richtet swissinfo sein Programm seit zehn Jahren auf das Internet aus gerade in den Zeiten der laufenden Konvergenz der Vektoren Radio/Fernsehen/Internet könnte dieses Know-how jederzeit auch von den übrigen Unternehmenseinheiten der SRG SSR abgerufen werden. als vielsprachiges Medium könnte swissinfo manches zur Integration der fremdsprachigen Zuzügerinnen und Zuzüger in der Schweiz beitragen. Was bei all den wirtschaftlichen Überlegungen und den reorganisatorischen Innovationsversuchen nicht vergessen werden darf, ist das Humankapital von swissinfo, das Personal: Es sind Journalistinnen und Journalisten aus aller Welt, Marketingfachleute, IT-Spezialisten, in der Administration Tätige, welche der SRG SSR seit vielen Jahren die Treue halten. Sie publizieren tagtäglich, professionell, loyal und allen Verunsicherungen der letzten Jahre zum Trotz motiviert ein multimediales Programm, das der Schweiz im Ausland ein Gesicht verleiht und die hohen Qualitätsstandards der SRG SSR erfüllt. Den Mitarbeitenden von swissinfo gebührt an dieser Stelle im Rückblick auf 2009 und im Ausblick auf 2010 ganz besonders unser Dank und auch unser Respekt. Elisabeth Veya

5 Jahresbericht Bericht des Direktors Bericht des Direktors Jahresbericht Bericht des Direktors Dunkle Wolken am Horizont In einer Welt, die sich im Umbruch befindet, sind Werte wie Demokratie, Gerechtigkeit, Rechtssicherheit, Menschenrechte und Toleranz wichtig. Der internationalen Gemeinschaft diese Werte im helvetischen Kontext zu erklären, gehört zu den zentralen Aufgaben von swissinfo. Bundespräsidentin Doris Leuthard hat in ihrer Neujahrsansprache 2010 die Ansicht vertreten, dass die Schweiz ihre Rolle zu sich selbst und anderen gegenüber erst noch finden muss. swissinfo leistet einen unverzichtbaren Beitrag zu diesem Prozess, indem die Internetplattform selbstbewusst sowie unaufgeregt über die gesellschaftlichen, kulturellen, politischen sowie wirtschaftlichen Veränderungen berichtet. Dieser wichtigen Aufgaben zum Trotz ziehen erneut dunkle Wolken am Horizont auf. Der Bundesrat erwägt, ab 2012 die finanzielle Unterstützung des Fiskus zu streichen. Die SRG SSR plant, die Auslandplattform aus Spargründen in eine der neuen Inland-Unternehmenseinheiten Radio/TV Deutschschweiz oder Romandie zu integrieren. Beide Wege wären gefährlich für die Erfüllung des internationalen Auftrags, für die kulturelle Identität und das Selbstverständnis von swissinfo. Stärke und Chance die Unabhängigkeit soll bleiben Für den Erhalt der unternehmerischen Unabhängigkeit und gegen eine Integration in eine nationale Unternehmenseinheit spricht die Tatsache, dass swissinfo eine andere Unternehmenskultur besitzt als das nationale Radio und TV: swissinfo ist multikulturell und multilingual organisiert. Keine Kultur, keine Sprache dominiert eine andere. Im Gegenteil: Es herrscht eine konstruktive Balance, die ein konvergentes Arbeiten in einer multikulturellen Organisation erst möglich macht. Die unternehmerische Unabhängigkeit verhindert sinnvolle Kooperationen nicht. swissinfo ist seit Jahren bestrebt, die Synergien mit den anderen Online-Redaktionen der SRG SSR verstärkt zu nutzen. So kann die Zusammenarbeit in editorialen Bereichen dort ausgebaut werden, wo die Unternehmenseinheiten besser oder mehr produzieren (z. B. bei den Breaking News und der Berichterstattung über grosse Sportereignisse). Im Gegenzug bietet swissinfo den anderen Plattformen vermehrt originäre Medienproduktionen an, welche die Web-Auftritte von Radio und TV ergänzen sowie bereichern. 79 Die globale Medienstimme der Schweiz im Ausland 2009 durfte swissinfo das zehnjährige Internetjubiläum feiern. Hervorgegangen aus dem legendären Kurzwellensender «Schweizer Radio International» (SRI) hat sich die neunsprachige, von der Eidgenossenschaft zu fünfzig Prozent mitfinanzierte Internetplattform in der vergangenen Dekade zur «globalen Medienstimme der Schweiz im Ausland» entwickelt. Genau wie die Vorgängerin SRI steht auch swissinfo für einen umfassenden, unabhängig recherchierten Qualitätsjournalismus ohne Partikulärinteressen. In Auftrag und Umsetzung unterscheidet sich das Auslandangebot quantitativ wie qualitativ von den Web-Auftritten der nationalen Radio- und Fernseh-Redaktionen: Während dort vor allem mit schnellen Agenturmeldungen gearbeitet wird, konzentrieren sich swissinfo-mitarbeitende auf die originäre, hintergründige, dem Medium angepasste Einordnung, Analyse und Gesamtbetrachtung von relevanten Entwicklungen. Steigende Reichweite von swissinfo.ch Das Interesse an dieser Art von Schweiz-Berichterstattung liess sich auch 2009 an der Reichweite messen: Der monatliche Traffic stieg im Berichtsjahr von 5,7 Mio. (Jan. 2009) auf 7,0 Mio. PageImpressions (Dez. 2009). Der Jahresdurchschnitt lag 2008 bei 5,0 Mio. pro Monat und stieg 2009 auf 6,4 Mio. PageImpressions. Die wichtige Zahl der Unique Clients liegt nun knapp unter der Millionengrenze (pro Monat). Damit hat swissinfo das zweitgrösste Publikum aller SRG SSR-Websites. Genauso wichtig ist die Reichweite, die via soziale Medien (Facebook, Twitter, Youtube, Blinkx) und über internationale Partnerschaften erzielt wird. Auf Facebook beispielsweise betreibt swissinfo eine äusserst aktive Fan-Gruppe mit rund Mitgliedern. All diese Verbreitungskanäle geniessen ihrer globalen Dimension wegen eine wachsende Bedeutung und werden deshalb vom Marketingteam gezielt als Promotionsinstrumente eingesetzt hat auch gezeigt, dass der swissinfo-standort «Bern» nicht leichtfertig aufgegeben werden darf. Wer für das Ausland über die Schweiz berichtet, beispielsweise über das Minarettverbot, tut dies mit Vorteil aus dem politischen Zentrum. Denn Bern ermöglicht den Sprachredaktionen kurze Wege ins Medienzentrum, zu nationalen Pressekonferenzen und sonstigen Veranstaltungen. Ein Verbleib in der Bundesstadt garantiert auch die kontinuierliche Pflege der bestehenden Kontakte zu den Auftraggebern: zu Regierung, Parlament und Verwaltung, aber auch die Kontakte zu den Partnern, Bundesämtern, ausländischen Botschaften und Organisationen, welche dieselben Zielpublika bedienen wie swissinfo. Diese wichtigen Schnittstellen sind in einer kleinen, flach organisierten Unternehmenseinheit effizienter zu pflegen als in einer grossen, mit vielen Führungsebenen und Schnittstellen durchsetzten Organisation. Der unabhängige Status von swissinfo ist für die Schweiz und für die SRG SSR die richtige sowie kostengünstigste Unternehmensform. Chancen für eine Anpassung an das veränderte Umfeld bietet eine organisatorische Optimierung unter Erhalt der Unabhängigkeit am heutigen Standort Bern: swissinfo hat in den vergangenen zehn Jahren seine unternehmerische Innovation, Agilität und Fitness mehrfach unter Beweis gestellt. Kaum eine andere SRG SSR-Einheit hat in vergleichbarem Mass belegt, wie finanzielle, organisatorische, prozedurale und technische Veränderungen bei gleichzeitiger Steige rung der Effizienz umgesetzt werden können. swissinfo ist Change-erprobt und kann die notwendigen Anpassungen an das veränderte Medienumfeld am effizientesten in eigener Regie umsetzen, um auch in Zukunft dem interessierten Ausland die Eigenheiten der Schweiz zu erklären. Peter Schibli

6 Jahresbericht Bericht des Präsidenten des Publikumsrats Bericht des Präsidenten des Publikumsrats Jahresbericht Bericht des Präsidenten des Publikumsrats Schwerpunkt der Programmbegutachtung bildeten das Abstimmungsdossier zur «Personenfreizügigkeit», die Themendossiers «Finanzkrise» und «Bankgeheimnis» sowie die Berichterstattung der portugiesischsprachigen Redaktion zum Fall der Brasilianerin P. O. Zudem befasste sich der Publikumsrat mit dem zu erfüllenden Leistungsauftrag für den Auslanddienst der SSR SRG und mit dem Projekt «Optimierung swissinfo». Gemäss Publikumsrat trugen die Informationen zu den drei Dossiers zur Meinungsbildung der Auslandschweize rinnen und -schweizer bei und unterstützten das Image der Schweiz im Ausland positiv. Im Allgemeinen gaben die Dossiers zur Personenfreizügigkeit, zur Finanzkrise und zum Bankgeheimnis eine sehr gute Übersicht der Sachlage. Die Zusammenstellung der wichtigsten Beiträge sei hilfreich, um sich vertiefter mit der Materie zu befassen. Nebst diesen drei Dossiers befasste sich der Publikumsrat mit der Berichterstattung der portugiesischsprachigen Redaktion über den Fall P. O. Dieser Fall veranschaulichte sehr gut, wie schwierig es für Online-Medien sein kann, bei sich überstürzenden Ereignissen adäquat zu reagieren. Dabei mahnte der Publikumsrat zur Vorsicht beim Erstellen von Blog-Einträgen. Grundsätzlich kam er jedoch zum Schluss, dass swissinfo.ch die tragische Geschichte handwerklich sauber recherchiert und wiedergegeben hat. 11 Alles gleich alles anders Seit nun bald 75 Jahren ist swissinfo seinem Credo treu. Ausgewogen, kritisch und ausführlich werden die Auslandschweizerinnen und -schweizer sowie ein internationales Publikum mit Interesse an der Schweiz über das Geschehen in unserem Land informiert. Dabei wird die Schweiz aus der Vogelperspektive betrachtet. Nachrichten aus den Regionen gibt es nur in Ausnahmefällen. Wichtige internationale Ereignisse werden aus Sicht der Schweiz beurteilt. Und doch hat sich einiges geändert Zu Beginn des letzten Jahrhunderts hätte man sich wohl kaum träumen lassen, dass man heute so einfach, mit so wenig Mitteln, mit der ganzen Welt kommunizieren kann. Früher hörte man die Nachrichten zu einer bestimmten Zeit, erhielt die Zeitung und schaute um die «Tagesschau». Heute will sich der Konsument überall, jederzeit und auf verschiedenste Weisen informieren. swissinfo hat vor zehn Jahren mit dem Schritt ins Internet bereits eine wichtige Entscheidung getroffen. Mit der Anreicherung durch multimediale Elemente können die Besucherinnen und Besucher nicht nur Texte lesen, sondern auch Videos und Bilder anschauen und Audios hören. Zugleich kann man heute auf dem Handy News abrufen oder damit gleich auf der Website surfen. Die Breite des Angebots zwingt dazu, Userinnen und User mit einem überzeugenden Angebot auf die eigene Website zu bringen. Das Publikum steht mitten im World Wide Web vor der Qual der Wahl das Medienunternehmen vor der Qual der Konkurrenz. Die wahre Kunst liegt dann darin, das Publikum zu begeistern und zur Rückkehr zu motivieren. Die Qualität des Produkts spielt dabei eine zentrale Rolle. Was dem Publikumsrat weitaus mehr Sorgen bereitet, ist das Projekt «Optimierung swissinfo», das swissinfo mit einer rigorosen Sparübung konfrontieren wird oder sogar die Eigenständigkeit des Unternehmens in Frage stellt. Um hochstehende Qualität garantieren und den Leistungsauftrag des Bundes weiterhin erfüllen zu können, muss swissinfo über die notwendigen Ressourcen verfügen. Aus diesem Grund will der Publikumsrat sich mit Vehemenz dafür einsetzen, dass die Qualität des Angebots in keiner Weise geschmälert wird. Qualität von swissinfo.ch Der Publikumsrat kommt zum Schluss, dass das Bestreben nach qualitativ hochstehendem Journalismus bei swissinfo.ch deutlich sicht- und spürbar sei. swissinfo.ch ist eine für Auslandschweizerinnen und -schweizer sowie für ein internationales Publikum mit Interesse an der Schweiz nützliche News- und Informationsplattform. Sie ist übersichtlich aufgebaut und behandelt jene Themen, die aktuell die Schweizer Öffentlichkeit bewegen. Mit Analysen Dritter, Presseschauen, Experteninterviews sowie Reaktionen von Parlaments- und Regierungsmitgliedern oder Beiträgen gesellschaftlicher Opinion Leaders ist swissinfo.ch stets dem Service public verpflichtet. Es wird geschätzt, dass Schweizer Themen aus der Vogelperspektive dargestellt werden und dass der Berichterstattung unterschiedlichste Quellen zugrunde liegen. So ergeben sich ausgewogene Beiträge, welche die Sichtweisen verschiedener Akteure zeigen. Ausserdem werden wichtige internationale Ereignisse aus der Schweizer Perspektive dargestellt. Die Themen-Specials sind wichtige Gefässe, welche bedeutende Leistungen der Schweiz darstellen und wichtig für die positive Aussenwirkung sind. Ihre Mehrsprachigkeit wird als klarer Pluspunkt gewertet. Der Publikumsrat wünscht sich, dass der Fokus auf die Auslandschweizerinnen und -schweizer in Zukunft noch stärker hervorkommt und dass sich die Plattform von anderen Online-Medien abhebt. Der Publikumsrat kommt zum Schluss, dass swissinfo.ch im internationalen Vergleich bestens dasteht. Die Rolle des Publikumsrats Als beratendes und unterstützendes Organ liegt dem Publikumsrat von swissinfo die Qualität des Produkts am Herzen. Bestehend aus sechs Frauen und sechs Männern, wurde der Publikumsrat Ende 2008 neu zusammengestellt und arbeitete 2009 zum ersten Mal in dieser Formation. Er traf sich in diesem Jahr zu drei Sitzungen und beurteilte regelmässig die Entwicklung, Ausgestaltung und den Erfolg des Auslandauftrags. Claude Frey

7 Jahresbericht Bericht der Chefredaktion Bericht der Chefredaktion Jahresbericht Bericht der Chefredaktion SRG SSR-Unternehmens einheiten. Das Ende des Jahres haben ausserdem zwei wichtige Projekte abgerundet: eine innovative News-Applikation auf der weltweit stark wachsenden Mobile-Plattform Android und die Einführung eines neuen Content-Management-Systems (CMS). Das CMS basiert auf der in Medien weit verbreiteten Technologie von CoreMedia. Qualitätsmanagement Bei bestehenden und neuen Angeboten erwarten die Nutzerinnen und Nutzer selbstverständlich auch hohe Qualität. Dem Qualitätsmanagement kommt sowohl bei der SRG SSR im Allgemeinen als auch bei swissinfo im Speziellen grosse Bedeutung zu. Bei swissinfo erfolgt die Kontrolle der Programmqualität auf zwei Wegen: der Innensicht und der Aussensicht. Der erste Weg analysiert die Vorgabe und Einhaltung von swissinfo-spezifischen, eigenen inhaltlichen und formalen Standards. Die Aussensicht hingegen soll die Qualität der Produkte von swissinfo.ch durch Dritte erfassen. Dazu lässt swissinfo in regelmässigen Abständen die sprachspezifischen Angebote begutachten. Zum Beispiel wird das Angebot in den drei Nationalsprachen und in Englisch durch den Publikumsrat beobachtet. In den übrigen Sprachen pflegte swissinfo bis anhin, rund alle zwei Jahre ein externes Gutachten durch eine Fachperson in Auftrag zu geben. 13 Hohe Qualität auch dank Multimedia swissinfo entwickelte auch in diesem Jahr das Angebot in allen neun Sprachen inhaltlich wie auch technisch konsequent weiter. Aufgrund des Staatsbesuchs des russischen Präsidenten und der Eishockey-Weltmeisterschaft wurde vorübergehend während sieben Monaten zusätzlich eine russische Seite als zehnte Sprache angeboten. Dieses Pilotprojekt war äusserst erfolgreich und stiess auf sehr positiven Zuspruch. Die Tradition von herausragenden swissinfo-specials wurde auch dieses Jahr weitergeführt. Eine besondere Stellung nahm dabei «Die Schweiz der Rekorde» ein, welches mit unzähligen multimedialen Elementen aussergewöhnliche und oft auch unbekannte Facetten der Schweiz schrittweise, über mehrere Monate, offenlegte. Ein weiteres Highlight war das von der italienisch- und englischsprachigen Redaktion gemeinsam produzierte Dossier «Swiss-Italian migrations». Durch den Einbezug des Publikums in der inhaltlichen Gestaltung konnten mit dieser Produktion neue Wege bezüglich Interaktivität beschritten werden. Auch Rubriken wurden konzeptionell überarbeitet und verbessert. Die Rubrik Kultur erhielt unter anderem etliche neue Elemente wie Audio-Slideshows, Fotogalerien und eine Agenda. Audio-Slideshows, eine Kreuzung zwischen Filmbeitrag und Foto galerie, vertiefen und bereichern die qualitativ hochstehenden journalistischen Eigenleistungen von swissinfo. Generell wurden ausserdem seit diesem Jahr Textbeiträge systematisch mit multimedialen Elementen noch attraktiver gestaltet. Neue Entwicklungen Zugleich wurden Produkte auch bezüglich Funktion und Bedienung weiter verfeinert. Neu konnten beispielsweise Texte automatisiert und in erstaunlich guter Qualität vorgelesen werden, was insbesondere die Zugänglichkeit für behinderte Benutzerinnen und Benutzer verbesserte. Diese Audio-Beiträge werden anschliessend als MP3-Dateien auch für Podcasts effizient weiterverwertet. Besonderes Augenmerk wurde auch auf die Entwicklungen bei Communities, sozialen Netzwerken und Suchmaschinen- Optimierungen gelegt. So unterhält swissinfo unter anderem bei Facebook die grösste Fan-Community aller Externe Qualitätskontrolle Dieses System hat swissinfo nun erweitert. Gemäss dem neuen, zusätzlichen Qualitätssicherungsinstrument «External Audits» kommentieren zwei externe Personen über eine bestimmte Zeit relevante swissinfo-angebote nach bestimmten Vorgaben. Deren Rückmeldungen dienen zur Verbesserung der redaktionellen Inhalte sowie der praktischen Anpassung der Site. In Artikel 3 der Konzession der SRG SSR werden folgende Qualitätsmerkmale aufgeführt: Glaubwürdigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Relevanz und journalistische Professionalität. Zuerst legte man sich auf eine Interpretation dieser vier Kriterien unter swissinfo-spezifischen Aspekten fest. Darauf aufbauend wurde eine Reihe von Fragen zu diesen Aspekten formuliert. Zusätzlich wurden Fragen verfasst, welche keiner der oben genannten Eigenschaften zugeordnet werden konnten. Um eine Einschätzung der fünf Sprachangebote (Spanisch, Portugiesisch, Arabisch, Chinesisch, Japanisch) sowohl aus der Schweiz wie auch aus dem Ausland zu erhalten, wurden pro Sprache je ein Gutachter im Inland und im Ausland gesucht. So konnten die Inhalte von swissinfo.ch anhand von verschiedenen Kriterien beurteilt werden. Um eine möglichst breite Palette des swissinfo-angebots bewerten zu können, wurde ein Zeitraum von zehn Tagen festgelegt (inklusive Abstimmungswochenende). Die Gutachter wurden angewiesen, während dieser Zeit pro Tag zwei Hauptartikel in der jeweiligen Sprache sowie sämtliche, jeweils neu aufgeschalteten Multimedia-Elemente anhand der Kriterien zu beurteilen. Zusätzlich wurde eine Frage zum generellen Eindruck von swissinfo.ch gestellt. Die Ausgewogenheit der Themenwahl, welche ebenfalls nicht in der Beurteilung der einzelnen Beiträge erfasst werden konnte, war dabei ebenso von Interesse. Um die Fragen durch die Gutachter möglichst einfach beantworten lassen zu können, wurde die Form eines Online-Fragebogens gewählt. Somit konnten die Probleme der schlechten Erreichbarkeit im Ausland und der Zeitverzögerung durch Postzustellung vermieden werden. Die Auswertung der Fragebogen sowie der Einzel- und Schlusskommentare zeigten sehr gute Resultate für sämtliche bewerteten Sprachseiten von swissinfo.ch. Christophe Giovannini, James Jeanneret, Chefredaktor stv. Chefredaktor

8 Die Place des Nations ist das Epizentrum des internationalen Genf. Der überdimensionale Stuhl erinnert an die Opfer der Antipersonenminen. Am Platz liegt auch das Europäische Hauptquartier der Vereinten Nationen (UNO). Neun Sprachen und ein Pilotversuch

9 Die Schweiz der Rekorde Jahresbericht Die längste Treppe der Welt: Stufen lang ist die Betriebstreppe neben der Trasse der Niesenbahn. Einmal im Jahr ist sie begehbar: Anlässlich des Niesenlaufs, der 2009 zum achten Mal stattfand mit internationaler Beteiligung. Die Schweiz der Rekorde Deutschsprachige Redaktion [Link] Viele Rekorde wurden dem Alpenland Schweiz in die Wiege gelegt: Der grösste unterirdische See, der längste Gletscher, der höchste Wasserfall. Das Leben in den Bergregionen hat die Menschen aber auch immer wieder zu Höchstleistungen herausgefordert: Sie bauten den längsten Tunnel, die höchste Bahnstation, die steilste Zahnradbahn. Angetrieben durch die Vielfalt und teilweise Einzigartigkeit dieser Rekorde, beschlossen die neun Sprachredaktionen von swissinfo.ch, diesem Thema ein grosses Special zu widmen. Die Federführung lag bei der deutschsprachigen Redaktion. Ziel des Specials «Die Schweiz der Rekorde» war jedoch nicht, die Überlegenheit der Schweiz gegenüber anderen Nationen zum Ausdruck zu bringen. Das Interesse galt vielmehr den Geschichten hinter den Rekorden. Deshalb jagte die deutschsprachige Redaktion nicht bloss den spektakulären Rekorden nach, wie jenen des Speed-Kletterers Ueli Steck, den Pionierleistungen der Familie Piccard oder den Abenteuern des Raketen manns Yves Rossy. Bewusst wurden auch viele weniger bekannte Höchstleistungen recherchiert: das Leben im höchstgelegenen Dorf der Schweiz oder im grössten Holzhaus Europas, die Arbeit im längsten Tunnel oder im ältesten vegetarischen Restaurant der Welt. Auch negative Rekorde fehlten nicht, wie zum Beispiel ein Porträt der stimmfaulsten Gemeinde der Schweiz zeigt. Wachsendes Interesse Für das Special «Die Schweiz der Rekorde» stellte die deutschsprachige Redaktion die Interaktion mit dem Publikum in den Mittelpunkt. Die Userinnen und User von swissinfo.ch sollten die Schweiz auf verschiedenste Arten und in ihren diversesten Facetten erleben. Dafür sorgte bereits die Einstiegsseite in das Dossier, auf welcher eine attraktive Flash-Animation einen guten Überblick und spielerischen Zugang zu den Inhalten bot. Webmaster, Designer und Content Manager von swissinfo.ch liessen ihre Fantasie und ihr Know-how walten. So konnte beispielsweise in einem virtuellen Buch nach den verrücktesten Rekorden geblättert werden oder anhand eines Quiz Wissen zu Schweizer Höchstleistungen getestet werden. Wer gerne spielte und einen attraktiven Preis ergattern wollte, konnte in einem Wettrennen gegen die Zeit ein virtuelles Puzzle zusammenstellen. Grosse Beachtung fanden ebenfalls die Foto-Galerien und Audio-Slideshows, welche die Top-Themen in Bild und Ton dokumentierten. Videos boten einen spannenden Einblick in diverse ausgewählte Schweizer Rekorde. Journalistinnen und Journalisten aus den neun Sprachredaktionen von swissinfo.ch sorgten für eine grosse Vielfalt an Themen und verschiedene kulturelle Blickwinkel. Das Leben in den Bergregionen hat die Menschen immer wieder zu Höchstleistungen herausgefordert: Sie bauten den längsten Tunnel, die höchste Bahnstation, die steilste Zahnradbahn. Jeden Montag wird ein neuer Rekord auf swissinfo.ch publiziert. Damit soll das Publikum motiviert werden, wöchentlich die Website zu besuchen. Das Special wird auch zu Beginn des Jahres 2010 mit weiteren Rekordgeschichten fortgeführt und dies in allen neun swissinfo-sprachen. 17

10 Minarett-Initiative Jahresbericht Minarett-Initiative Arabischsprachige Redaktion [Link] Die Volksabstimmung über die Mina- das Leben der Muslime in der Schweiz bestätigten unabhängige arabische Beo- rett-initiative stiess bei den arabisch- und über den Stand der Debatte. Grafi- bachter. sprachigen Nutzerinnen und Nutzern ken illustrierten die religiöse und kultu- Die zahlreichen Kommentare der Nut- von swissinfo.ch natürlich auf grosses relle Vielfalt des Landes. Zudem kamen zerinnen und Nutzer zu den publizier- Interesse. Dieses Publikum, das in über eine Meinungsumfrage und ein Dossier ten Artikeln lösten ebenfalls ein leb- 22 Ländern rund um den Globus behei- über die Veränderungen der religiösen haftes Echo aus und führten zu einem matet ist, durfte von einem Medium des Landschaft in der Schweiz der letzten aufschlussreichen Austausch zwischen Service public vor allem eines erwarten: Jahrzehnte zustande. jenen, die vom Abstimmungsresultat eine fundierte Orientierungshilfe, die So verfügten alle, die sich für dieses enttäuscht waren, und jenen, die nach das Verständnis für diese Abstimmung wichtige Teilchen im politischen, ge- Erklärungen suchten. in ihrem politischen, gesetzlichen und sellschaftlichen und institutionellen Der arabischsprachigen Redaktion ist gesellschaftlichen Kontext fördert. Deshalb erstellte die arabischsprachige Redaktion ab Juli 2008 ein Dossier mit Analysen, kontroversen Interviews und Hintergrundinformationen. Es bot den Nutzerinnen und Nutzern die Möglichkeit, das Geschehen laufend zu verfolgen, sich eine eigene Meinung zu bilden und die in der schweizerischen Öffentlichkeit geführte Debatte in ihrer ganzen Komplexität und Vielfalt zu begreifen. Mosaik Schweiz Das Dossier befasste sich unter anderem mit den Spielregeln der direkten Demokratie in der Schweiz. Damit sollten dem Publikum die im arabischen Raum wenig bekannten schweizerischen Besonderheiten wie das Initiativ- Dem arabisch sprechenden Publikum wurde eine fundierte Orientierungshilfe, die das Verständnis für diese Abstimmung in ihrem politischen, gesetzlichen und gesellschaftlichen Kontext fördert, geboten. recht, die Unterschriftensammlung, die Organisation von Referenden sowie das 19 einzigartige Konzept der Volksrechte nähergebracht werden. Begleitet wur- Mosaik der Schweiz interessierten, vor es 2009 gelungen, den Medien und den diese Informationen von Hinweisen und/oder nach der Abstimmung vom dem arabischen Publikum die Schweiz auf die historische Entwicklung, vertie- 29. November 2009, über alle erfor- und ihre Eigenheiten zu erklären und fenden Erläuterungen und Interviews derlichen Informationen professionell dadurch das Verständnis für getrof- mit Fachleuten, die einen Eindruck von recherchiert, verständlich aufbereitet fene Entscheide zu fördern. Und dies den verfassungsrechtlichen, juristischen und angenehm und ausgewogen prä- in Arabisch, sodass die interessierten und politischen Verhältnissen in diesem sentiert. Zweifellos trug dies dazu bei, Menschen in ihrer Muttersprache an- Einige muslimische Familien in der französischsprachigen Schweiz haben 2009 während Land vermittelten. den «Schock», den der Volksentscheid gesprochen werden konnten. des Fastenmonats Ramadan ihre Türen geöffnet. swissinfo wurde von einer Familie zum Vervollständigt wurde das Bild durch in der arabischen und islamischen Welt Iftar eingeladen, dem Moment des Fastenbrechens nach Sonnenuntergang. Videos, Fotogalerien oder Podcasts über auslöste, zu mildern. Dies jedenfalls

11 Weltausstellung Shanghai im Fokus Jahresbericht Weltausstellung Shanghai im Fokus Chinesischsprachige Redaktion [Link] Von Mai bis Oktober 2010 findet in Shanghai die grösste je durchgeführte Weltausstellung statt, unter dem Leitthema «Better City, Better Life». Vom 1. Mai bis 31. Oktober 2010 findet in Shanghai die grösste je durchgeführte Weltausstellung statt. Sie steht unter dem Leitthema «Better City, Better Life». Die Vorbereitungen für diesen Grossanlass liefen 2009 bereits auf Hochtouren. Die Schweiz wird sich mit einem Pavillon zum Expo-Unterthema «Rural-Urban Interaction» präsentieren. Die Federführung für dieses Projekt liegt beim EDA beziehungsweise bei Präsenz Schweiz (PRS). swissinfo ist Medienpartner von PRS im Rahmen der Kommunikationskampagne der Schweiz in China Vor Ort Ende Oktober fand das Aufrichtfest des Schweizer Pavillons in Anwesenheit von Bundesrätin Eveline Widmer- Schlumpf statt. Gleichzeitig startete Präsenz Schweiz eine Roadshow an verschiedenen Standorten in und um Shanghai, um auf den Schweizer Auftritt an der Expo aufmerksam zu machen. Zudem organisierte die Schweizerisch-Chinesische Handelskammer eine «Swiss Week» in Shanghai. Viele gute Gründe, um vor Ort präsent zu sein und sich selbst ein Bild von den Aktivitäten zu machen und darüber zu berichten. Dossier Shanghai Die chinesische Redaktion schrieb über die diversen Anlässe, führte Interviews und produzierte Fotogalerien. Diese Beiträge wurden im neuen Dossier zur Expo Shanghai publiziert. Neben redaktionellen Beiträgen konnten die Leserinnen und Leser im Dossier eine Art «Memory» mit Schweiz-Bildern spielen. Das Dossier legt den Fokus auf die Themen, welche im Schweizer Pavillon aufgegriffen werden: öffentlicher Verkehr, nachhaltiges Bauen sowie Wasser- und Luftqualität. Die Schweiz nimmt im Umweltschutzbereich eine Vorbildfunktion ein. Sie hat eines der dichtesten Bahnnetze der Welt, und die Schweizerinnen und Schweizer sind mit 2422 in der Bahn zurückgelegten Kilometern Weltmeister im Bahnfahren. Ein grosses Potenzial bei der Verringerung des CO 2 -Ausstosses sieht man beispielsweise bei der besseren Isolation von Gebäuden. Minergie-Standard, Null-Energie-Häuser oder Häuser, die vollständig mit Sonnenenergie geheizt werden, sind Thema im Dossier. Die Schweiz als Wasserschloss Europas nutzt ihr Wasser intensiv, auch zur Energieerzeugung. Ein Thema, das auch für Chinesen von Interesse ist, bauten sie doch mit dem Drei-Schluchten-Damm eine der grössten Staumauern der Welt. Schweizer Wissenschafter spielen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von neuen Technologien zum Schutz der Umwelt: beispielsweise entwickelte die Empa in Zusammenarbeit mit weiteren Firmen das weltweit erste emissionsfreie, mit Wasserstoff betriebene Strassenputzfahrzeug. Beleuchtet werden im Dossier aber auch die chinesischschweizerischen Beziehungen. swissinfo wird die Gelegenheit nutzen, um dem chinesischen Publikum, welches den Schweizer Pavillon besuchen wird, die Website zu präsentieren. In enger Zusammenarbeit mit Präsenz Schweiz laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. swissinfo wird während der ganzen Expo-Zeit visuell auf die Plattform aufmerksam machen. Medienreise Auch im Jahr 2009 hielten sich chinesische Journalisten in der Schweiz auf. Im September besuchte eine Mediendelegation swissinfo, die von der Fülle der Informationen, welche die chinesische Site bietet, beeindruckt war. Die Delegation wurde auf ihrer Reise durch die Schweiz von einem Journalisten der chinesischsprachigen Redaktion begleitet. 21

12 Die Schweiz: Kleines Land mit grossem Vermächtnis Jahresbericht Die Schweiz: kleines Land mit grossem Vermächtnis [Link] Italienischsprachige Redaktion Bern die mittelalterliche Perle an der Aare, im 12. Jahrhundert gegründet. Das Stadtbild blieb intakt, obwohl die Häuser im Laufe der Zeit stets neuen Erfordernissen angepasst wurden. Diese Verschmelzung von Alt und Neu brachte der Altstadt 1983 das Weltkulturerbe-Label. Seit der Anerkennung der Uhrmacherstädte Le Locle und La Chaux-de-Fonds als UNESCO-Weltkulturerbe im Juni 2009 zählt die Schweiz insgesamt zehn Stätten, die auf der Welterbeliste verzeichnet sind. Jede dieser Kulturund Naturperlen sieben im Kulturund drei im Naturbereich zeichnet sich durch eine ureigene Schönheit aus: vom Aletschgletscher über das Kloster St. Johann im Münstertal und die Berner Altstadt bis zur kühnen Trasse der Rhätischen Bahn. Diese Denkmäler, ob Touristenmagnet, Wirtschaftsfaktor oder Kulturvermächtnis, sind für die Schweiz und die Welt ein wertvolles Gut. Vieles jedoch blieb weitgehend unbekannt. swissinfo.ch beschloss deshalb, getreu seinen publizistischen Zielsetzungen, diesem Thema ein multimediales Dossier zu widmen, welches in den drei Nationalsprachen zur Verfügung steht. Zehn Schweizer UNESCO-Stätten Das Dossier zeichnete die Ursprünge der Welterbe-Konvention von 1972 nach, veranschaulichte die Eigenschaften der verschiedenen Natur- und Kulturstätten in der Schweiz und umschrieb deren Entwicklungspotenzial. Die italienischsprachige Redaktion stattete den Fossilien des Monte San Giorgio einen Besuch ab, um dem Publikum ihre Geschichte zu erzählen. Wissenswertes präsentierte sie auch über die anderen neun UNESCO-Stätten, wobei auf die Kraft des Bildes gesetzt wurde. Diverse Fotogalerien und Videos illustrierten das Beschriebene. Zudem konnte das Publikum dank einer interaktiven Karte mit wenigen Mausklicks eine virtuelle Zeitreise unternehmen. Um die Ausstrahlung dieser Orte und ihre Faszination besser zu verstehen, liess swissinfo zahlreiche Einheimische und Touristen zu Wort kommen. «Es war wie im Traum», meinte zum Beispiel Joree aus Bangkok, unterwegs im roten Bernina-Bähnchen. «Die Berge, die verschneiten Gipfel, die Gletscher ein ganz besonderes Erlebnis, und unbedingt zu wiederholen.» Das Dossier wurde durch ein spielerisches Element erweitert: Ein multimediales Quiz lud das Publikum ein, die Schweiz auf entspannte und fantasievolle Weise zu entdecken. Welches Land zählt die meisten Stätten auf der Welterbeliste? Welcher Schriftsteller liess sich von der berühmten Stiftskirche in St. Gallen inspirieren? Wie lange ist die Strecke der Rhätischen Bahn zwischen Thusis und Tirano? Diese und andere Fragen weckten die Neugier der Benutzerinnen und Benutzer von swissinfo.ch, die zahlreich am Wettbewerb teilnahmen. Schliesslich befasste sich die italienischsprachige Redaktion mit den beiden länderübergreifenden Kandidaturen, welche auch die Schweiz direkt betreffen: einerseits mit den Pfahlbauersiedlungen im Alpenraum, einem Kulturgut, das 7000 Jahre in die Vergangenheit Der Aletschgletscher, das Kloster St. Johann im Münstertal, die Berner Altstadt, die Trasse der Rhätischen Bahn, die Weinberg-Terrassen vom Lavaux Kultur- und Naturperlen in der Schweiz. zurückreicht und über das Leben der ersten Bauern im Herzen Europas erzählt, und anderseits mit dem Werk des schweizerisch-französischen Architekten Le Corbusier, dem eigentlichen Vater der modernen Architektur. 23

13 Rehabilitierung der Schweizer Spanienfreiwilligen Jahresbericht Rehabilitierung der Schweizer Spanienfreiwilligen Spanischsprachige Redaktion [Link] Rund 800 Schweizerinnen und Schweizer kämpften im Spanischen Bürgerkrieg ( ) auf Seiten der Republik gegen den Faschismus. Das Denkmal in Guernica erinnert an die im Krieg gefallenen Soldaten. Rund 800 Schweizerinnen und Schweizer kämpften im Spanischen Bürgerkrieg ( ) auf Seiten der Republik gegen den Faschismus. Nach ihrer Rückkehr in die Schweiz wurden die sogenannten Spanienfreiwilligen wegen Eintritt in fremden Kriegsdienst zu Gefängnisstrafen verurteilt. Vielen wurden auch die bürgerlichen Rechte für ein bis mehrere Jahre entzogen. Während dieser Zeit waren die Verurteilten vom Wahl- und Stimmrecht ausgeschlossen. Siebzig Jahre nach dem Ende des Spanischen Bürgerkriegs wurden die Spanienfreiwilligen vom Schweizer Parlament im Frühling 2009 rehabilitiert. Dies war Anlass für die spanischsprachige Redaktion, sich in einem umfangreichen multimedialen Dossier unter anderem mit einigen persönlichen Geschichten von Spanienfreiwilligen näher zu beschäftigen und die Hintergründe des jahrelangen Ringens um ihre Rehabilitation zu beleuchten. Welches waren ihre Motive, sich im Spanischen Bürgerkrieg auf der Seite der Republikaner zu engagieren? swissinfo suchte im Gespräch mit den Historikern Ralph Hug und Peter Huber nach Antworten. Interviews mit ehemaligen Spanienfreiwilligen Heute leben nur noch fünf ehemalige Spanienfreiwillige. Einer von ihnen ist Eolo Morenzoni. Der heute 89-Jährige erklärte im Interview, wie er 1936 als 16-Jähriger nach Spanien ging, um auf der Seite der Republikaner zu kämpfen. Bei seiner Rückkehr in die Schweiz 1938 wurde er an der Grenze verhaftet und ins Gefängnis gesteckt. Er freut sich über seine Rehabilitierung, die er als notwendig bezeichnet, die aber nichts an seinen Erfahrungen ändert. Eine bedeutende Persönlichkeit unter den Spanienfreiwilligen war Hans Hutter, der 2006 verstarb. Er veröffentlichte 1996 seine Erinnerungen an seinen Kriegseinsatz «Spanien im Herzen». Wichtig sind auch seine Foto grafien, die teilweise auf swissinfo.ch veröffentlicht wurden. Zu Wort kommt er im swissinfo-podcast dank einer Tonaufnahme von Damals wurde er zusammen mit Eolo Morenzoni und Joseph Marbacher interviewt. Es handelt sich um einen Beitrag, den Schweizer Radio International zum 60. Jahrestag des Beginns des Spanischen Bürgerkriegs ausstrahlte. Späte Rehabilitierung Dass die Rehabilitierung im Frühling 2009 durch das Schweizer Parlament vollzogen wurde, geht auf eine parlamentarische Initiative von Paul Rechsteiner zurück. swissinfo.ch beleuchtete im Dossier die politischen Debatten und Argumente für und gegen die Rehabilitierung. In einem Video wurde auf die Hintergründe eingegangen. Eine wichtige Rolle spielten auch diverse Schweizer Filmemacher, die mit ihren Arbeiten die Spanienfreiwilligen würdigten und auf ihr Schicksal aufmerksam machten. Richard Dindo produzierte 1974 einen Dokumentarfilm über die Schweizer Spanienkämpfer und brachte sie ins Bewusstsein der Schweizer Bevölkerung. Mit Richard Dindo und Daniel Künzi sprach swissinfo.ch über ihre Filme und ihr Engagement für die Spanienfreiwilligen. Der bekannte spanische Schauspieler und Filmemacher Carlos Iglesias widmet seinen zweiten Film dem weiterhin aktuellen Thema des Spanischen Bürgerkriegs, den er auf Schweizer Boden dreht. swissinfo.ch war beim Beginn der Dreharbeiten im Jura dabei. Die zahlreichen Feedbacks, die Bewertung der Leserinnen und Leser sowie der Erfolg der Galerien, Audios, Videos und verschiedener Artikel des Dossiers, welche zu den meistangeklickten Beiträgen des ganzen Jahres gehörten, zeigten, dass der Spanische Bürgerkrieg immer noch aktuell und von grossem Interesse ist. 25

14 Emigration aus der Südschweiz Jahresbericht Auf der Suche nach einem besseren Leben versuchten viele Emigranten aus den von Armut geprägten, italienischsprachigen Tälern ihr Glück in den Vereinigten Staaten, Grossbritannien oder Australien. Emigration aus der Südschweiz Englischsprachige Redaktion [Link] 2009 befasste sich die englischsprachige Redaktion schwerpunktmässig mit der Produktion von diversen Dos siers. Sie war beispielsweise federführend beim Dossier zum 150. Jahrestag der Schlacht von Solferino, welche Henri Dunant zur Gründung der Rotkreuzbewegung veranlasste. Neue Wege beschritt sie mit dem Dossier «Swiss-Italian migrations». Dieses entstand in Zusammenarbeit mit den Kollegen der italienischsprachigen Redaktion. Sie ging der Geschichte der Emigration aus den italienischsprachigen Tälern der Schweiz nach Australien, den Vereinigten Staaten und Grossbritannien nach. Das Dossier wurde auf Englisch und Italienisch publiziert. Publikum als Informationsquelle Aussergewöhnlich und neuartig an diesem Dossier war, dass das Publikum eine Hauptrolle erhielt, indem es den redaktionellen Inhalt direkt mitbestimmen konnte. Nie zuvor war der Dialog zwischen swissinfo.ch und einer ausgewählten Gruppe von Auslandschweizerinnen und -schweizern so regelmässig und intensiv gewesen. Diese hatten zudem zum ersten Mal Gelegenheit, sich online umfassend auf Englisch über die Auswanderung aus der Südschweiz zu informieren. Da die meisten Nachkommen dieser Emigranten Dantes Sprache nicht beherrschen, ist dies ein zentraler Aspekt des Dossiers. Der Austausch zwischen Verfasser und Leser widerspiegelte die Einzigartigkeit dieses Dossiers und war sein Hauptmerkmal: Während swissinfo.ch seinem Publikum Zugang zu zahlreichen Informationen verschaffte, entpuppte sich dieses als eine äusserst wertvolle Informationsquelle. Das Publikum wurde bereits in der Konzeptphase in das Projekt integriert. So ergab eine Umfrage bei den potenziellen Nutzerinnen und Nutzern zahlreiche Hinweise auf mögliche Themen oder Interviewpartner. In den folgenden Monaten trugen die Redaktionen die persönlichen Geschichten von mehreren Tausend Menschen zusammen. Alle waren sie aus den von Armut geprägten Tälern südlich des Gotthards ausgewandert, um ihr Glück im Ausland zu suchen. Ihren Spuren folgend, reisten (Video-)Journalisten von swissinfo.ch nach Australien, Kalifornien und London, um von deren Nachkommen mehr über ihr oft aussergewöhnliches Schicksal zu erfahren. Die Nutzerinnen und Nutzer gestalteten mit interaktiven Instrumenten den Dossierinhalt mit. In einem Blog konnten sie Informationen über den Werdegang von Tessiner Familien liefern, aber auch anfordern. Diese Angaben wurden anschliessend in einer genealogischen Datenbank zusammengestellt. Das Publikum schickte zudem Fotos ein, die in Form einer noch nie dagewesenen Fotogalerie allen zugänglich gemacht wurden. Auch die spielerische Seite kam nicht zu kurz: So führte ein Quiz zum Teil neue und aussergewöhnliche Aspekte der Emigration zutage. Mehrere Monate nach der Publikation des Dossiers wurden die Nutzerinnen und Nutzer erneut kontaktiert diesmal, um ein Feedback einzuholen. Sie äusserten sich allesamt sehr positiv und machten zudem eine Reihe von Vorschlägen sowohl zum redaktio nellen Inhalt als auch zu technischen und multimedialen Fragen. Diese Ideen werden für künftige Dossiers, denen sich swissinfo.ch widmen wird, zweifellos von grossem Nutzen sein. Geplant ist eine Fortsetzung des Dossiers, indem Migrationsgeschichten aus anderen Schweizer Regionen thematisiert werden sollen. 27

15 Kultur und Politik im Mittelpunkt Jahresbericht Kultur [Link] Französischsprachige Redaktion und Politik im Mittelpunkt [Link] Die ersten Stunden des neuen Bundesrats: Didier Burkhalter erreichte am 16. Dezember 2009 im vierten Wahlgang mit 129 Stimmen das absolute Mehr. Der 49-jährige Neuenburger ist Nachfolger von Pascal Couchepin. Gemäss dem Auftrag von swissinfo hat die französischsprachige Redaktion 2009 eine Reihe von Dossiers erstellt, um ihren Nutzerinnen und Nutzern die Schweiz in ihren zahlreichen Aspekten und Ausprägungen verständlich zu machen. Von der Klimakonferenz in Kopenhagen über die Film- und Musikfestivals, die im Sommer in der Schweiz stattfinden, das Unesco-Welterbe in der Schweiz bis hin zum Dossier «Von Solferino zum Roten Kreuz», welches anlässlich des 60. Geburtstags der Genfer Konvention aufgeschaltet wurde, haben die Journalistinnen und Journalisten von swissinfo.ch eine breite Palette an aktuellen Themen behandelt. Breites kulturelles Angebot Ein bedeutendes Projekt 2009 war die Neugestaltung der Kulturrubrik. Wichtige Elemente der Kultursite sind die Multimedia-Angebote, beispielsweise die selbst produzierten Fotogalerien und Audio-Slideshows. Zusätzlich gibt es etwa eine kommentierte Übersicht über die wichtigsten Kultur-Websites oder den Zugang zur Sektion Swissmusic. Unter dem Titel «Identités» setzt sich swissinfo.ch in Textbeiträgen mit Menschen und ihren Wurzeln auseinander. Aktuelle Ereignisse im Bereich der Kunst werden unter den Stichworten «Sortir» und «Lire & écouter» beschrieben. Mit den Höhepunkten der kommenden Monate befasst sich «A venir». Die Kulturrubrik von swissinfo.ch ist eine Art magischer Ort: Über Zeiten und Grenzen hinweg treffen sich hier Blaise Cendrars, Prince, Charlie Chaplin, van Gogh, Pipilotti Rist und weitere weniger bekannte Künstlerinnen und Künstler. Ob Schweizer oder nicht, ob hier lebend oder im Ausland sie alle belegen, dass die Schweiz mehr als Käse und Schokolade zu bieten hat. Abstimmungs- und Wahldossier für Auslandschweizer Eine spezielle Aufgabe kommt den landessprachlichen Redaktionen zu, indem sie speziell für die Auslandschweizerinnen und -schweizer umfassende Dossiers zu bevorstehenden Abstimmungen vorbereiten. Damit soll es den Mitbürgerinnen und Mitbürgern im Ausland erleichtert werden, ihre politischen Rechte auszuüben. Für die Auslandschweizergemeinde von besonderer Bedeutung waren 2009 die Abstimmungen über die Weiterführung des Freizügigkeitsabkommens mit der EU beziehungsweise dessen Ausdehnung auf Bulgarien und Rumänien. Auch die Frage, ob es künftig biometrische Pässe geben soll, betraf die Fünfte Schweiz direkt. Beide Vorlagen wurden angenommen. Am hitzigsten debattiert wurde die Volksinitiative «Gegen den Bau von Minaretten», die zur Überraschung vieler eindeutig angenommen wurde. Ein kleineres politisches Dossier widmete die französischsprachige Redaktion der Bundesratswahl vom 16. Dezember Nach elf Amtsjahren trat der Walliser FDP-Bundesrat swissinfo.ch blickte auf die Amtszeit Couchepins zurück, beleuchtete den Wahlkampf und porträtierte den neuen Bundesrat, unter anderem auch mit Bildergalerien und Videobeiträgen. Couchepin zurück und wurde durch den Neuenburger Ständerat Didier Burkhalter ersetzt. Die Wahl war nicht unumstritten, stellte die CVP mit Urs Schwaller doch einen aussichtsreichen Kandidaten auf. swissinfo.ch blickte auf die Amtszeit Couchepins zurück, beleuchtete den Wahlkampf und porträtierte den neuen Bundesrat, unter anderem auch mit Bildergalerien und Videobeiträgen. 29

16 Folklore- und Musikgruppen animierten vom 16. bis 24. Oktober 2009 die Strassen von Nova Friburgo in Brasilien eine Gedenkfeier zu Ehren der Immigranten aus dem Kanton Fribourg, die vor 200 Jahren ein besseres Leben in Südamerika suchten. Freiburger Auswanderer in Brasilien Jahresbericht Freiburger Auswanderer in Brasilien Portugiesischsprachige Redaktion [Link] Brasilien war eines der Länder Südamerikas, das im 19. Jahrhundert Ziel von Schweizer Auswanderern war. Eine Gruppe aus dem Kanton Freiburg gründete 1819 die brasilianische Stadt Nova Friburgo. Im Oktober 2009 reiste eine dreihundertköpfige Delegation aus Freiburg nach Brasilien, organisiert von der «Association Friburgo Nova Friburgo». Dies war für die portugiesischsprachige Redaktion Anlass, sich mit der Schweizer Auswanderung nach Nova Friburgo zu befassen und sich auf die Suche nach den Nachkommen der Gründerväter zu machen. Somit entstand das umfangreiche multimediale Dossier «A caravana friburguense vai ao Brasil». Das Dossier war auf das Zielpublikum von swissinfo.ch in Brasilien massgeschneidert: Auslandschweizerinnen und -schweizer, Nachkommen von Schweizer Auswanderern und an der Schweiz interessierte Brasilianerinnen und Brasilianer. Gleichzeitig knüpfte es an eine Reihe von Besuchen an, die in den 1980er-Jahren von der portugiesischsprachigen Redaktion von Schweizer Radio International (SRI) unternommen und dokumentiert worden waren. Vor ihrer Reise erstellten die mit dem Dossier beauftragten Journalisten eine auf das Internet abgestimmte Bearbeitung des Buchs «La saga des Suisses à Nova Friburgo» von Martin Nicoulin, Historiker und ehemaliger Direktor der Kantons- und Universitätsbibliothek Freiburg. Diese multimediale Version enthält neben Textpassagen auch Aufnahmen von Gemälden und persönliche Fotografien des Autors. Das Dossier präsentierte zudem mehrere Fotogalerien mit historischen und zeitgenössischen Aufnahmen, welche die Entwicklung der Stadt und das Leben der Schweizer Nachkommen, mehrheitlich Bauern, in Nova Friburgo illustrieren. Eine Reportage des Schweizer Fernsehens von 1970 setzte einen zusätzlichen multimedialen Akzent. Reise nach Brasilien Vom 16. bis 24. Oktober 2009 wurde der Besuch der Freiburger Delegation in Nova Friburgo in Text- und Bildreportagen festgehalten, über kulturelle Veranstaltungen berichtet und Kontakte mit der lokalen Bevölkerung geknüpft. Eine wichtige Rolle spielte auch der Austausch mit den brasilianischen Nachkommen der Schweizer Emigrantinnen und Emigranten, die sehr daran interessiert waren, einen Beitrag zum Dossier zu leisten. So schenkte beispielsweise Alberto Lima Abib Wermelinger Monnerat, Schriftsteller und ehemaliger hoher Beamter der brasilianischen Regierung, der Redaktion einen Comic mit dem Titel «L Histoire des Suisses au brésil». Der Band war in den Schulen des Kantons Freiburg verteilt worden und erhielt im Dossier «A caravana friburguense vai ao Brasil» natürlich einen Ehrenplatz. Die diversen Feedbacks der Nutzerinnen und Nutzer während und nach dieser Reise bewogen die Redaktion schliesslich dazu, diese besondere Verbindung mit Brasilien aufrechtzuerhalten. Das Dossier zeigte klar, dass die Arbeit von swissinfo.ch nicht nur darin besteht, die Auslandschweizerinnen und -schweizer und die an der Schweiz interessierten Personen über die Ereignisse in diesem Land zu informieren. Wichtig ist es auch, die Erinnerungen an die Schweizer Auswanderer wachzuhalten, welche mit ihrer Präsenz in fernen Ländern die Vergangenheit zum Teil entscheidend mitgeprägt haben. So können die Nachkommen in ihrer Muttersprache über ihre Vorfahren informiert werden. 31

17 Prix de Lausanne Jahresbericht Prix de Lausanne Japanischsprachige Redaktion [Link] Schon seit Jahren stösst die Bericht- Interaktion Japan Schweiz interviewte regelmässig telefonisch erstattung über den «Prix de Lausanne» Die japanischsprachige Redaktion oder live im Redaktionsstudio Japane- den renommiertesten Ballett-Wettbe- fördert auch auf anderen Gebieten rinnen und Japaner, die in der Schweiz werb der Welt für junge Tänzerinnen die Interaktion mit dem Publikum, leben. Die Diskussion mit dem Gast und Tänzer auf grösstes Interesse dessen grösstes Interesse in der Kultur- drehte sich stets um ein in der Schweiz beim japanischsprachigen Publikum berichterstattung liegt. So wurden aktuelles Thema. von swissinfo.ch. Dies war einer der beispielsweise monatlich Videos über Gründe, weshalb die kleine Redaktion Japanerinnen und Japaner produziert, Ein wichtiges wirtschaftspolitisches 2009 erstmals ein umfangreiches Dos- die in der Schweiz leben. Ein spezielles Thema dieses Jahr war der Abschluss sier rund um den «Prix de Lausanne» Augenmerk lag dabei auf den Schwei- des Freihandelsabkommens mit Japan, produzierte. zer Ortschaften, in denen die Japane- das für die Schweiz von grosser wirt- Die diversen Interviews mit Jurymitgliedern, Tänzerinnen und Tänzern, Coaches oder dem Gründer des «Prix de Lausanne», Philipp Braunschweig, fanden bei den Nutzerinnen und Nutzern von swissinfo.ch grossen Anklang. Die Artikel des Dossiers wurden dieses Jahr durch multimediale Elemente wie Fotogalerien, Audio-Slideshows und ein Video ergänzt. Eine swissinfo- Journalistin begleitete mit ihrer Videokamera eine junge japanische Balletttänzerin während des Wettbewerbs. Angespornt durch die Beliebtheit des Kurzfilms, entschloss sich die Redaktion, das junge Talent 2010 in Hamburg zu besuchen, wo sie an einer Ballettschule Unterricht nimmt. swissinfo.ch ist unter den japanischen Ballettfans eine der bekanntesten und swissinfo.ch ist unter den japanischen Ballettfans eine der bekanntesten und auch beliebtesten Informationsplattformen, die regelmässig und direkt aus der Schweiz über den grossen Wettbewerb berichten. auch beliebtesten Informationsplattformen, die regelmässig und direkt aus 33 der Schweiz über den grossen Wettbewerb berichten. Das ganze Jahr rinnen und Japaner wohnen, und auf schaftlicher Bedeutung ist und ihr we- über informieren sich die Besucherin- der Frage, wie sie diese Orte erleben. sentliche Zollerleichterungen bringen nen und Besucher des Dossiers über Im Jahr 2009 produzierte die Redak- wird. Die Schweiz war das erste euro- die Neuigkeiten des Wettbewerbs. tion Videos über La Chaux-de-Fonds, päische Land, das mit Japan ein solches Die Bericht erstattung über den «Prix Thun, Brig, Genf, Schwyz, Porrentruy, Abkommen abgeschlossen hat. de Lausanne» wird im nächsten Jahr Klosters, Lugano und andere Orte. Die Auf all diese verschiedenen Weisen soll nicht fehlen. Bereits sind zehn japani- Reihe wird 2010 weitergeführt. das japanischsprachige Publikum mit sche Kandidatinnen und Kandidaten Zudem präsentierte die japanisch- den diversen Facetten der Schweiz und Eine junge Tänzerin bereitet sich auf ihren grossen Auftritt am Prix de Lausanne vor. Der renommierte internationale Wettbewerb ist für viele junge Talente die Eintrittskarte für den im Januar 2010 stattfindenden Wettbewerb nominiert. sprachige Redaktion Schweizer Musik in einem wöchentlichen Podcast und ihren Bewohnerinnen und Bewohnern vertraut gemacht werden. für eine Ballettkarriere.

18 Ein Pilotversuch Jahresbericht Ein Pilotversuch Russische Site [Link] Pilotversuch Zwischen Mitte März und Ende Oktober publizierte swissinfo.ch eine russische Site als Pilotversuch. Anlass für diesen Versuch boten die Eishockey-Weltmeisterschaft in Bern und Kloten im Mai 2009 sowie der Staatsbesuch des russischen Präsidenten Medwedew Ende September 2009 in der Schweiz. einem externen Übersetzungsbüro gearbeitet. Mitglieder der Chefredaktion wählten für russische Publika relevante swissinfo-artikel aus und liessen diese übersetzen. Einzelne Artikel erschienen lediglich auf der russischen Site. Insgesamt wurden zwischen März und Oktober Artikel sowie 14 Fotogalerien publiziert. Schweizer Generalkonsul in St. Petersburg schrieb: «unterstütze ich ganz klar diesen neuen Schweizer Informationskanal in russischer Schrift und Sprache. Für aktuelle Informationen aus und über die Schweiz, die fast an allen Orten Russlands für wenig Geld erhältlich sind, scheint mir ihr Produkt wegweisend zu sein». Russische Spieler feiern ihren Sieg über Kanada: Im Final der Eishockey-Weltmeisterschaft in der Postfinance Arena in Bern gewannen sie die Goldmedaille. Seit Längerem wurde von verschiedenen Seiten in regelmässigen Abständen der Wunsch geäussert, die neun Sprachseiten durch ein russischsprachiges Angebot zu ergänzen. Entsprechende Anregungen machten der Publikumsrat swissinfo, Vertreter des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) und des Eidgenössischen Parlaments sowie Repräsentanten von Schweizer Wirtschaftsverbänden. Im Januar 2009 ergriff der Direktor swissinfo die Initiative und verfasste ein Konzept für ein befristetes Pilotprojekt. Ziel des Versuchs war es zu testen, ob ein russischsprachiges Angebot generell auf Interesse stossen könnte und welche Art von Informationen am häufigsten nachgefragt werden. Der Vizedirektor des Bundesamts für Kommunikation (Bakom) erteilte die offizielle Erlaubnis, den befristeten Pilotversuch durchzuführen und eine multimediale russischsprachige Site zu produzieren, mit aktuellen Informationen und Hintergrundberichten über das Geschehen in der Schweiz. Der Pilotversuch wurde am 16. März 2009 gestartet. Anfang Oktober erschien der letzte Artikel. Gemäss Konzept wurde im Pilotprojekt ohne russische Redaktion, aber mit Informationen gab es aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur, Gesellschaft/Wissenschaft und Sport. Die einzelnen Beiträge wurden ergänzt mit «Related Stories» (Verlinkung auf ältere Artikel, die bereits auf swissinfo.ch publiziert worden waren), Fotogalerien sowie Links auf externe Websites mit weiterführenden Informationen. Die Nutzerinnen und Nutzer hatten zudem die Möglichkeit, die Artikel zu bewerten. In einer nicht repräsentativen Umfrage konnten sie abstimmen, ob das russische Angebot von swissinfo.ch weitergeführt werden soll oder nicht. Diese Frage wurde von 95 Prozent der Antwortenden positiv erwidert. Die Berichterstattung zur Eishockey- Weltmeisterschaft umfasste Hintergrundgeschichten, Resultate-Übersichten, Porträts der Austragungsstädte, Organisationsfragen etc. Reichhaltige Bildergalerien ergänzten das Angebot. Daneben gab es ein Quiz mit Fragen zum legendären russischen Spieler Slava Bykow, einst Spieler beim EHC Fribourg-Gottéron, heute Trainer der russischen Nationalmannschaft. Der Pilotversuch war ein Erfolg. Dies zeigten die Anzahl Besuche auf der russischen Site, aber auch die schriftlichen Reaktionen. Ernst Steinmann, Dr. Jan Atteslander und Peter Flückiger vom Wirtschaftsdachverband economiesuisse begrüssen «ihre Initiative als Beitrag zur Stärkung des Verständnisses der Schweiz in Russland und der bilateralen Beziehungen, die in Zukunft weiter an Bedeutung zunehmen dürfen». Und eine russische Nutzerin meinte: «swissinfo.ch braucht definitiv eine russische Version. Keine andere Website stellt ein so reichhaltiges und cleveres Angebot an News und Informationen über die Schweiz zur Verfügung.» (Elena Racheeva) 35

19 Jahresbericht Online-Marketing Ein Überblick Online-Marketing Ein Überblick Jahresbericht Online-Marketing Ein Überblick Von Google über Facebook zu Rekorde-Special gab es ein wöchent- werden. So ist Google zwar weltweit ist es eine wichtige Plattform für virales Nutzern bekannt zu machen. Auf dem ist heute Teil diverser gewichtiger Twitter oder von Baidu zu Mixi liches Puzzle, welches die Bilder des die populärste Suchmaschine, in China Marketing: Ein Video kann innerhalb internationalen Parkett war 2009 ein Medienunternehmen, welche auf eine Früher war das Internet ein reines Infor- Themas wiederaufnahm und somit zum hingegen wird baidu.com bevorzugt. von Stunden tausend Mal angeschaut kritisches Jahr für die Schweiz. Daraus bedeutende Präsenz auf ausgewählten mationsinstrument. Die Benutzerinnen Inhalt zurückführte. Ein Quiz mit vielen Facebook ist zwar in den USA und Europa und an Freunde weitergeleitet werden. folgte, dass diverse Medienunter- Plattformen hinarbeiten. Sie entwickeln und Benutzer suchten nach Beiträgen, Schweiz-Fragen erschien im UNESCO- ein Riesenerfolg, in Japan oder Brasilien Es erhält innerhalb kürzester Zeit eine nehmen daran interessiert waren, neue Kanäle und suchen die Treue des lasen sie und fanden möglicherweise Dossier, und im chinesischen Shanghai- werden jedoch mixi.jp und orkut.com Aufmerksamkeit, die niemand erwartet swissinfo-inhalte zu verwenden. Dabei Publikums, statt auf eine kurzfristige die gesuchte Information. Heute wol- Dossier konnte eine Art «Memory» genutzt. Ein täglicher Twitter-Eintrag hätte. Auf diese Weise wurden die wurde dieselbe Philosophie den Lesern Klickstrategie zu setzen. Das Com- len sich die Nutzerinnen und Nutzer auf gespielt werden. Speziell für die Aus- mag in Europa genügen, in Japan sind diversen swissinfo-videos schon eine den neutralen Inhalt zur Verfügung munity-projekt, welches 2010 lanciert dem Internet auch unterhalten, sei es landschweizerinnen und -schweizer mehrere Einträge am Tag unabkömm- Million Mal angeschaut. Zum ersten zu stellen und nicht die Plattform vor- wird, zielt genau darauf hin: Es erlaubt mit Spielen oder mit Wettbewerben. wurde ein Kreuzworträtsel erarbeitet lich, um überhaupt das Interesse der Mal wurde auch ein reiner Marketing- zuschreiben angewandt. Der inter- den Userinnen und Usern, ihre Bindung Oder sie wollen den Inhalt selbst ge- mit vielen kniffligen Fragen mit Bezug User zu wecken. swissinfo.ch trägt die- beitrag auf Youtube publiziert, welcher nationale Medienzugang zu swissinfo- zu swissinfo.ch zu verstärken. stalten mit Feedbacks, eigenen Texten, zur Schweiz. ser Herausforderung Rechnung, indem Videos oder Bildern. Ein unumgäng liches es qualifizierte Online-Spezialisten be- Phänomen sind die sozialen Netzwerke Zielpublika und soziale Netzwerke schäftigt, welche das Angebot derjeni- wie Facebook oder Twitter, auf denen Die grosse Herausforderung für swiss- gen Sprachsite bewerben, deren Spra- die User mit der ganzen Internetgemeinschaft kommunizieren können. Zudem wird nicht mehr nur der PC genutzt, um im Internet zu surfen, sondern die News gelangen via RSS- Feed aufs Handy, auf welchem man auch Zugang zum Internet hat. Für die neusten Mobiltelefongene rationen werden genau dafür ständig neue Applikationen entwickelt. Diese bieten neue Chancen und Möglichkeiten, swissinfo.ch und seine Inhalte gezielter zu präsentieren und auf verschiedensten Plattformen bekannt zu machen. Das info ist es, die Zielgruppen dort zu finden, wo sie sich im Internet aufhalten keine leichte Aufgabe bei neun Sprachen, verschiedensten Interessengruppen (Auslandschweizer, Expats in der Schweiz, internationales Publikum mit Interesse an der Schweiz), Benutzern, die über den ganzen Globus verteilt sind, welche unterschiedliche soziale Netzwerke nutzen und mit den aktuellen Kommunikationsmitteln verschieden umgehen. Ein weiteres wichtiges Publikum ist ausserdem jenes, das von der Aktualität direkt betroffen ist, und che ihre Muttersprache ist und dessen Markt sie kennen. Die unendlichen Möglichkeiten und das enorme Potential dieser sozialen Netzwerke, welche eine gewisse Ambivalenz auslösen, werden heute jedoch für die Medien immer deut licher. swissinfo.ch schaltete Mitte 2009 seine eigene englische Facebook-Page online, auf der Artikel, Fotogalerien und Videos erscheinen. Ende desselben Jahres umfasste die Fangemeinschaft rund Mitglieder grösstenteils Ein Video kann auf Youtube innerhalb von Stunden tausend Mal angeschaut werden. Es erhält innerhalb kürzester Zeit eine Aufmerksamkeit, die nie mand erwartet hätte. Online-Marketing von swissinfo nutzt sich dementsprechend verändert. Die Auslandschweizerinnen und -schweizer die sozialen Netzwerke aktiv, entwickelt muslimische Gemeinschaft beispiels- sowie auch ein internationales Publi- neue Gadgets für Mobil telefone und verfolgt aktuelle Trends. weise erhielt anlässlich der Minarett- Initiative eine besondere Bedeutung als kum. Diese erhalten swissinfo-news direkt auf ihre Facebook-Startseite, ohne 37 Zielgruppe von swissinfo. Demzufolge sich darum bemühen zu müssen. Auch Nutzer einbinden überlegten sich Journalistinnen, Jour- die arabischsprachige Bevölkerung er- humorvoll die neue swissinfo-applika- Inhalten wird durch den riesigen Erfolg swissinfo.ch trägt dem Wandel des nalisten und Online-Spezialisten von hielt ihre eigene swissinfo-facebook- tion vorstellt und der Android-Commu sicherlich auch nächstes Jahr im Nutzerverständnisses Rechnung. Die swissinfo, vor allem aus der arabisch- Page, welche dem Austausch dieser nity gewidmet ist. Diese Art von viralen Brennpunkt stehen. User können zu jedem Beitrag ihren sprachigen Redaktion, wie und wo man Mitbürger in der Schweiz dienen soll. Kampagnen bietet eine sehr gute und Kommentar abgeben, der im Anschluss dieses Publikum am besten erreicht. kostengünstige Alternative, neue Ange- Communities als Bindeglied an den Beitrag publiziert wird. Oder Virale Vernetzung bote vorzustellen. Online-Medien wussten lange nicht, sie können ihre eigenen Bilder auf Oftmals ist es so, dass das Zielpubli- Youtube ist für swissinfo einerseits Wichtig sind auch andere News-Web- wie sie mit sozialen Medien und Netz- die Site hochladen. Die Dossiers und kum via Google zu swissinfo.ch findet. ein weiterer Marketingkanal: Er wird sites (z. B. BBC oder Al Jazeera), welche werken auf externen Plattformen um- Specials werden immer mit spiele- Dabei dürfen kulturelle Unterschiede genutzt, indem die eigenen Videobei- als Plattformen genutzt werden, um gehen sollten und wie sie ihr eigenes rischen Elementen angereichert: Im und Vorlieben nicht vernachlässigt träge aufgeschaltet werden. Anderseits die eigenen Inhalte neuen potentiellen Netzwerk aufbauen können. swissinfo

20 Die Stiftsbibliothek St. Gallen ist die älteste Bibliothek der Schweiz; sie wurde 1983 in die Liste des Unesco-Welterbes aufgenommen. Der aktuelle Bau mit einem grandiosen Barockwerk geht auf das 18. Jahrhundert zurück. Die gesamte Bibliothek, die zu den zwanzig wichtigsten der Welt zählt, verfügt über rund Bücher. Dokumentation

Social Media Konzept Betrieb Analyse

Social Media Konzept Betrieb Analyse Social Media Konzept Betrieb Analyse Philipp Berger, Kommunikationsbeauftragter ZID 21. November 2013 Agenda > Konzept Der Weg zur Social-Media-Strategie > Betrieb Planung und Workflow > Analyse Auswertung

Mehr

Social Media. Neue Kanäle als Chance. Ein Pocketguide für Swisscom Geschäftskunden

Social Media. Neue Kanäle als Chance. Ein Pocketguide für Swisscom Geschäftskunden Social Media Neue Kanäle als Chance Ein Pocketguide für Swisscom Geschäftskunden Social Media als Chance 2 Social Media verändert die Unternehmenskommunikation radikal. Vom Verlautbarungsstil zum Dialog

Mehr

Von der Zielgruppe zur Dialoggruppe: Mit packenden Inhalten Kunden begeistern.

Von der Zielgruppe zur Dialoggruppe: Mit packenden Inhalten Kunden begeistern. GENUG GEREDET! GANZ SICHER? Von der Zielgruppe zur Dialoggruppe: Mit packenden Inhalten Kunden begeistern. Frage nicht, was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst!* *Als John

Mehr

Von der Zielgruppe zur Dialoggruppe: Mit packenden Inhalten B2B Kunden begeistern.

Von der Zielgruppe zur Dialoggruppe: Mit packenden Inhalten B2B Kunden begeistern. GENUG GEREDET! GANZ SICHER? Von der Zielgruppe zur Dialoggruppe: Mit packenden Inhalten B2B Kunden begeistern. Frage nicht, was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst!* *Als

Mehr

Präsentation von Bundeskanzlerin Corina Casanova anlässlich der Jahresversammlung der CVP Frauen Schweiz

Präsentation von Bundeskanzlerin Corina Casanova anlässlich der Jahresversammlung der CVP Frauen Schweiz Präsentation von Bundeskanzlerin Corina Casanova anlässlich der Jahresversammlung der CVP Frauen Schweiz Samstag, 24. März 2012, Lugano Es gilt das gesprochene Wort! Im Rahmen der heutigen Ausführungen

Mehr

Minimalstandards Programmqualität SRG SSR

Minimalstandards Programmqualität SRG SSR Minimalstandards Programmqualität SRG SSR Präambel Die Programmqualität ist ein zentrales Thema für einen nationalen Service-public- Anbieter wie die SRG SSR. Die aktuelle Konzession vom 28.11.2007 stellt

Mehr

Mehr passende Bewerber für ihren MBA-Studiengang

Mehr passende Bewerber für ihren MBA-Studiengang Mehr passende Bewerber für ihren MBA-Studiengang Reichweite und Orientierung im Bildungsverzeichnis der Süddeutschen Zeitung mba.sueddeutsche.de Wir schreiben über Ihr MBA-Programm. Im Bildungsverzeichnis

Mehr

Erlebnisbericht Showcase der "Rolling Thunder Bern" an der Streethockey-WM in Zug

Erlebnisbericht Showcase der Rolling Thunder Bern an der Streethockey-WM in Zug Erlebnisbericht Showcase der "Rolling Thunder Bern" an der Streethockey-WM in Zug Die Funk Gruppe Schweiz unterstützte am 27. Juni 2015 den E-Hockey Showcase an der Streethockey WM in Zug. Auf den folgenden

Mehr

Berufsbildungsfonds Treuhand und Immobilientreuhand

Berufsbildungsfonds Treuhand und Immobilientreuhand Jahresbericht 2013 Berufsbildungsfonds Treuhand und Immobilientreuhand Editor ial Der Berufsbildungsfonds Treuhand und Immobilientreuhand befindet sich bereits in seinem dritten Geschäftsjahr. Die anfänglichen

Mehr

DIE EUROPÄER UND DIE SPRACHEN

DIE EUROPÄER UND DIE SPRACHEN EUROBAROMETER-BERICHT 54 DIE EUROPÄER UND DIE SPRACHEN ZUSAMMENFASSENDER BERICHT Diese spezielle Eurobarometer-Erhebung wurde zwischen dem 6. Dezember und dem 23. Dezember 2000 in allen 15 EU-Mitgliedstaaten

Mehr

Content Marketing mit Kundenreferenzen

Content Marketing mit Kundenreferenzen CONOSCO Agentur für PR und Kommunikation Klosterstraße 62 40211 Düsseldorf www.conosco.de, e-mail: info@conosco.de Telefon 0211-1 60 25-0, Telefax 0211-1 64 04 84 Content Marketing mit Kundenreferenzen

Mehr

Vertrauen in Medien und politische Kommunikation die Meinung der Bürger

Vertrauen in Medien und politische Kommunikation die Meinung der Bürger Vortrag Vertrauen in Medien und politische Kommunikation die Meinung der Bürger Christian Spahr, Leiter Medienprogramm Südosteuropa Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, herzlich

Mehr

Planung und Umsetzung von Social Media für Hochschulen. FHNW und UniBE im Vergleich

Planung und Umsetzung von Social Media für Hochschulen. FHNW und UniBE im Vergleich Planung und Umsetzung von Social Media für Hochschulen FHNW und UniBE im Vergleich Ausgangslage FHNW Videos Fotos Online- Medien Ton Blogs Micro- Blogs Nachricht Daten Soziale Netzwerke Chat SMS Meinung

Mehr

Das Wissenstransfer Projekt INGE Innovation in Gemeinden

Das Wissenstransfer Projekt INGE Innovation in Gemeinden Das Wissenstransfer Projekt INGE Innovation in Gemeinden Andrea Gurtner, Alessia Neuroni und Urs Sauter Berner Fachhochschule, Schweiz E-Government-Konferenz, Graz 19./20.6.2012 Agenda Umfeld Gemeinden

Mehr

DESTINATION MANAGEMENT UNTERNEHMEN USA. Full service Event Management. Gruppen-, Incentive- und Firmenreisen. Seminare, Konferenzen und Tagungen

DESTINATION MANAGEMENT UNTERNEHMEN USA. Full service Event Management. Gruppen-, Incentive- und Firmenreisen. Seminare, Konferenzen und Tagungen DESTINATION MANAGEMENT UNTERNEHMEN USA Full service Event Management Gruppen-, Incentive- und Firmenreisen Seminare, Konferenzen und Tagungen THE UNITED STATES THE AMERICAN DREAM! Sie wollen Ihre Abteilungen

Mehr

In dem facettenreichen Social Web, in dem täglich neue Anwendungen hinzukommen, andere an Bedeutung verlieren, ist es ohne geeignete Hilfsmittel auch nicht möglich, einen halbwegs verlässlichen Überblick

Mehr

Buchbesprechung: Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor. Joke van Leuween (2012).

Buchbesprechung: Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor. Joke van Leuween (2012). Buchbesprechung: Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor. Joke van Leuween (2012). Zentrales Thema des Flucht- bzw. Etappenromans ist der Krieg, der Verlust der Muttersprache und geliebter

Mehr

Professor Armin Trost und die Promerit AG: Personalmanagement in Zeiten von Social Media, E-Recruiting und Personalentwicklung 2.0

Professor Armin Trost und die Promerit AG: Personalmanagement in Zeiten von Social Media, E-Recruiting und Personalentwicklung 2.0 Professor Armin Trost und die Promerit AG: Personalmanagement in Zeiten von Social Media, E-Recruiting und Personalentwicklung 2.0 Name: Professor Dr. Armin Trost Funktion/Bereich: Partner Organisation:

Mehr

MEDIADATEN. aus dem Hause Mittelbayerischer Verlag. www.mittelbayerische-medienfabrik.de

MEDIADATEN. aus dem Hause Mittelbayerischer Verlag. www.mittelbayerische-medienfabrik.de MEDIADATEN Ein Produkt der aus dem Hause Mittelbayerischer Verlag www.mittelbayerische-medienfabrik.de Regensburg im Panorama entdecken regensburg-entdecken.de bietet die Möglichkeit, die Weltkulturerbestadt

Mehr

Newsletter der Bayerischen Staatsbibliothek, Nr. 100 (2015/03)

Newsletter der Bayerischen Staatsbibliothek, Nr. 100 (2015/03) Newsletter der Bayerischen Staatsbibliothek, Nr. 100 (2015/03) vom 31. März 2015, www.bsb-muenchen.de Inhalt dieser Ausgabe: [1] Aktuelles zur Benutzung > 03. - 06. April 2015 (Ostern): Bibliothek geschlossen

Mehr

MEMORIAV und MEMOBASE.CH

MEMORIAV und MEMOBASE.CH MEMORIAV und MEMOBASE.CH Ein Netzwerk für die Erhaltung und eine Plattform für den Zugang zum audiovisuellen Kulturgut der Schweiz Digitale Bibliothek 2015 - Unser digitales Gedächtnis - 23.-24. Februar

Mehr

violetkaipa Fotolia.com Texte und Grafiken dürfen unter Angabe der Quelle übernommen werden:

violetkaipa Fotolia.com Texte und Grafiken dürfen unter Angabe der Quelle übernommen werden: PR-Gateway Studie Zukunft der Unternehmenskommunikation violetkaipa Fotolia.com November 2012 Adenion GmbH/PR-Gateway.de Texte und Grafiken dürfen unter Angabe der Quelle übernommen werden: ADENION GmbH

Mehr

Einführung. Der erste Angebotsvergleicher für Hadsch und Omra in Europa

Einführung. Der erste Angebotsvergleicher für Hadsch und Omra in Europa Der erste Angebotsvergleicher für Hadsch und Omra in Europa Einführung Un site IT Bee Consulting 05 rue Claude Decaen 75012 Paris tél : +33 (0) 1 46 88 49 62 Fax : +33 (0) 1 47 90 65 59 mail : contact@go-makkah.com

Mehr

Baden Kulturpicknick

Baden Kulturpicknick Pressemitteilung Baden Kulturpicknick Mit intelligentem und nachhaltigem Online-Marketing die Logiernächte in der Stadt Baden gesteigert. Die Ziele der Online-Kampagne sind auf der qualitativen Ebene die

Mehr

RECRUITING & EMPLOYER BRANDING SOCIAL MEDIA MIT PROF. DR. HEIKE SIMMET HOCHSCHULE BREMERHAVEN

RECRUITING & EMPLOYER BRANDING SOCIAL MEDIA MIT PROF. DR. HEIKE SIMMET HOCHSCHULE BREMERHAVEN RECRUITING & EMPLOYER BRANDING MIT SOCIAL MEDIA Was heißt Employer Branding? Employer Branding ist die identitätsbasierte, intern wie extern wirksame Entwicklung zur Positionierung eines Unternehmens als

Mehr

Social Media Marketing. Treffen Sie Ihre Kunden in sozialen Netzwerken. Besser ankommen mit dmc.

Social Media Marketing. Treffen Sie Ihre Kunden in sozialen Netzwerken. Besser ankommen mit dmc. Social Media Marketing Treffen Sie Ihre Kunden in sozialen Netzwerken. Besser ankommen mit dmc. Social Media Marketing bei dmc Social Media sind eine Vielfalt digitaler Medien und Technologien, die es

Mehr

Die schönsten Banknoten der Schweiz

Die schönsten Banknoten der Schweiz Die schönsten Banknoten der Schweiz MoneyMuseum Banknoten sind die Visitenkarte eines jeden Landes. Das gilt für die neuen Euronoten, die ab Januar 2002 in Umlauf gelangen werden, wie für die acht Banknotenserien

Mehr

Corporate Publishing in der Schweiz

Corporate Publishing in der Schweiz Corporate Publishing in der Schweiz Instrumente, Strategien und Perspektiven Eine Studie des IPMZ der Universität Zürich im Auftrag des 1 Überblick über die Stichprobenziehung Befragungszeitraum: Juni

Mehr

54. INTERNATIONALE WASSERSPORT-AUSSTELLUNG 19 27 SEPTEMBER 2015 AUSSTELLERUNTERLAGEN

54. INTERNATIONALE WASSERSPORT-AUSSTELLUNG 19 27 SEPTEMBER 2015 AUSSTELLERUNTERLAGEN 54. INTERNATIONALE WASSERSPORT-AUSSTELLUNG 19 27 SEPTEMBER 2015 AUSSTELLERUNTERLAGEN Außergewöhnliches Konzept DIE INTERBOOT hat sich seit der ersten Stunde an als die etwas andere Messe verstanden. Nicht

Mehr

SPIEGEL ONLINE. Keine Angst vor der Wahrheit.

SPIEGEL ONLINE. Keine Angst vor der Wahrheit. SPIEGEL ONLINE Keine Angst vor der Wahrheit. Die erste Adresse für Nachrichten SPIEGEL ONLINE ist der Meinungsführer im deutschsprachigen Web Aktuell, analytisch, exklusiv: SPIEGEL ONLINE liefert rund

Mehr

Guntram Meusburger. Wissensmanagement für Entscheider. Unternehmenswissen erfolgreich managen Die praktische Umsetzung für jedes Unternehmen

Guntram Meusburger. Wissensmanagement für Entscheider. Unternehmenswissen erfolgreich managen Die praktische Umsetzung für jedes Unternehmen Guntram Meusburger Wissensmanagement für Entscheider Unternehmenswissen erfolgreich managen Die praktische Umsetzung für jedes Unternehmen » Es ist nicht genug, zu wissen man muss auch anwenden. Es ist

Mehr

Wir sprechen Ihre Sprache.

Wir sprechen Ihre Sprache. Wir sprechen Ihre Sprache. Sprechen Sie die gleiche Sprache?! Zur richtigen Zeit am richtigen Ort und dennoch verhindern Sprach- und Kulturbarrieren allzu oft den gewünschten Erfolg. Dabei ist ein zielgerichteter

Mehr

FACEBOOK & CO EINSATZ FÜR UNTERNEHMEN SINNVOLL?

FACEBOOK & CO EINSATZ FÜR UNTERNEHMEN SINNVOLL? FACEBOOK & CO EINSATZ FÜR UNTERNEHMEN SINNVOLL? Martin Sternsberger metaconsulting KONTAKT Martin Sternsberger metaconsulting gmbh Anton-Hall-Straße 3 A-5020 Salzburg +43-699-13 00 94 20 office@metaconsulting.net

Mehr

Web 2.0 zum Mitmachen!

Web 2.0 zum Mitmachen! 1 1. 1. Web 2.0 Was Schon ist gehört, das schon aber wieder? was ist das? Neue Internetnutzung - Das Internet hat sich im Laufe der Zeit verändert. Es eröffnet laufend neue Möglichkeiten. Noch nie war

Mehr

Social Media: Die Herausforderung begann 1995. Soziale Medien in Bildungsinstitutionen: Hype oder Pflicht?

Social Media: Die Herausforderung begann 1995. Soziale Medien in Bildungsinstitutionen: Hype oder Pflicht? Soziale Medien in Bildungsinstitutionen: Hype oder Pflicht? 1 Sie lechzen danach, täglich nach Neuem zu fragen... einige sind so schrecklich neugierig und auf Neue Zeitungen erpicht..., dass sie sich nicht

Mehr

Dominanz identitätspolitischer Auseinandersetzungen in der Schweiz und die Rolle der Medien.

Dominanz identitätspolitischer Auseinandersetzungen in der Schweiz und die Rolle der Medien. 5. Schweizer Asylsymposium 30./31. Januar 2013 Bern / Schweiz Wege zu einer glaubwürdigeren Asylpolitik Medien und Migration Dominanz identitätspolitischer Auseinandersetzungen in der Schweiz und die Rolle

Mehr

Kunden gewinnen mit Fallstudien

Kunden gewinnen mit Fallstudien Seite 1 Content Marketing Guide 1 Kunden gewinnen mit Fallstudien Doris Doppler 2012 Doris Doppler. Alle Rechte vorbehalten. web: www.textshop.biz www.ddoppler.com mail: office@textshop.biz Das Werk einschließlich

Mehr

Die Zukunft heisst Multi-Channel Kommunikation in Kombination mit Druck. Sigi Alder Market Business Developer, Canon (Schweiz) AG

Die Zukunft heisst Multi-Channel Kommunikation in Kombination mit Druck. Sigi Alder Market Business Developer, Canon (Schweiz) AG Die Zukunft heisst Multi-Channel Kommunikation in Kombination mit Druck Sigi Alder Market Business Developer, Canon (Schweiz) AG Die richtige Wahl? Agenda Digitale Revolution Was Ihre Kunden wollen Erkenntnisse

Mehr

2.1. einfach mobil arbeiten. GLANZKINDER GmbH Hauptsitz Köln Köhlstraße 10 50827 Köln

2.1. einfach mobil arbeiten. GLANZKINDER GmbH Hauptsitz Köln Köhlstraße 10 50827 Köln 2.1 einfach mobil arbeiten. GLANZKINDER GmbH Hauptsitz Köln Köhlstraße 10 50827 Köln +49 (0) 221 310 637 10 www.glanzkinder.com kontakt@glanzkinder.com apptivator Aktuellste Unterlagen. Sicher verteilt.

Mehr

I N F O R M A T I O N

I N F O R M A T I O N I N F O R M A T I O N zur mit Landesrat Rudi Anschober und Dr. David Pfarrhofer (market-institut) am 16. Dezember 2008 zum Thema "Aktuelle market-meinungsumfrage Die große OÖ Klimaumfrage: Oberösterreicherinnen

Mehr

Mediadaten Überblick Februar 2015

Mediadaten Überblick Februar 2015 Mediadaten Überblick Februar 2015 Deine tägliche Dosis... ZEITjUNG ist mit 717.000 Unique Usern und über 13,8 Millionen monatlichen Aufrufen DAS deutschlandweite Online-Magazin für den Zeitgeist der Zielgruppe

Mehr

Partnerschaft Eine Befragung von Ehepaaren

Partnerschaft Eine Befragung von Ehepaaren Institut für Soziologie Partnerschaft Eine Befragung von Ehepaaren Bericht für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Das Projekt wurde durchgeführt mit Fördermitteln der Sehr geehrte Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

Mehr

SOCIALMEDIA. Mit Social Media-Marketing & mobilen Services sind Sie ganz nah bei Ihren Kunden. ERFOLGREICHE KUNDENBINDUNG IM WEB 2.

SOCIALMEDIA. Mit Social Media-Marketing & mobilen Services sind Sie ganz nah bei Ihren Kunden. ERFOLGREICHE KUNDENBINDUNG IM WEB 2. SOCIALMEDIA Analyse ihres Internet-Portals MIT FACEBOOK & CO. ERFOLGREICHE KUNDENBINDUNG IM WEB 2.0 Social Media Marketing mit Facebook, Google+ und anderen Plattformen Social Gaming für Ihren Unternehmenserfolg

Mehr

T H E M E N S E R V I C E

T H E M E N S E R V I C E Themenservice Märchen-App fürs Sprachenlernen Ein Gespräch mit dem Deutschlandstipendiaten Jerome Goerke Jerome Goerke ist aufgeregt. Seit ein paar Wochen wirbt er per Crowdfunding-Plattform für eine ungewöhnliche

Mehr

Kommunikationskonzept. Einwohnergemeinde Wiedlisbach

Kommunikationskonzept. Einwohnergemeinde Wiedlisbach Kommunikationskonzept Einwohnergemeinde Wiedlisbach 1 Inhalt 1 Inhalt 2 2 Aufgabe und Zielsetzung des Kommunikationskonzeptes 3 3 Leitlinien zur Kommunikation gemäss Leitbild der Gemeinde Wiedlisbach 3

Mehr

NUTZEN SIE FÜR IHREN AUFTRITT Die Messe

NUTZEN SIE FÜR IHREN AUFTRITT Die Messe NUTZEN SIE FÜR IHREN AUFTRITT Die Messe mit Schwung. J AHRE AARGAUER MESSE AARAU 6. BIS 10. APRIL 2016 IM SCHACHEN, AARAU Herzlich willkommen zur AMA 2016 Sehr geehrte Damen und Herren Geschätzte Aussteller

Mehr

Social Media Marketing erfordert eine sorgfältige Planung sowie langfristiges Commitment

Social Media Marketing erfordert eine sorgfältige Planung sowie langfristiges Commitment Social Media Marketing erfordert eine sorgfältige Planung sowie langfristiges Commitment Name: Nico Zorn Funktion/Bereich: Geschäftsführer Organisation: Saphiron GmbH Liebe Leserinnen und liebe Leser,

Mehr

Content takes. www.forum-corporate-publishing.de www.facebook.com/forum.corporate.publishing

Content takes. www.forum-corporate-publishing.de www.facebook.com/forum.corporate.publishing 234567 Content takes the lead Sieben Trends in CP und Content Marketing in 2015 www.forum-corporate-publishing.de www.facebook.com/forum.corporate.publishing 234567 Content takes the lead Sieben Trends

Mehr

Neue ICJ-website begeistert mit geschärftem Profil und verbesserter benutzerfreundlicher Oberfläche

Neue ICJ-website begeistert mit geschärftem Profil und verbesserter benutzerfreundlicher Oberfläche Neue ICJ-website begeistert mit geschärftem Profil und verbesserter benutzerfreundlicher Oberfläche Nach einem gelungenen Face-Lifting präsentiert sich der ICJ-Web-Auftritt nun klarer, übersichtlicher

Mehr

Evaluation der Mediennutzung in der Schweiz SKOPOS-Studie im Auftrag von planetactive

Evaluation der Mediennutzung in der Schweiz SKOPOS-Studie im Auftrag von planetactive Evaluation der Mediennutzung in der Schweiz SKOPOS-Studie im Auftrag von planetactive AGENDA 2 STUDIENSTECKBRIEF MEDIENNUTZUNG WEBSITENUTZUNG IM IN- UND AUSLAND AKZEPTANZ VON WERBUNG IN DIGITALEN MEDIEN

Mehr

GfG / Gruppe für Gestaltung GmbH HEIMATHAFEN. Ein Projekt über und für die Überseestadt Bremen

GfG / Gruppe für Gestaltung GmbH HEIMATHAFEN. Ein Projekt über und für die Überseestadt Bremen HEIMATHAFEN Ein Projekt über und für die Überseestadt Bremen mit text + pr sowie dem Schünemann-Verlag HEIMATHAFEN Seit zehn Jahren entwickelt sich Bremens ehemaliger Freihafen zu einem neuen, lebendigen

Mehr

ACTA 2013 veröffentlicht: Mobile Internetnutzung verändert das Verbraucherverhalten

ACTA 2013 veröffentlicht: Mobile Internetnutzung verändert das Verbraucherverhalten Allensbacher Kurzbericht 8. November 2013 veröffentlicht: Mobile Internetnutzung verändert das Verbraucherverhalten 2 Millionen Personen gehen inzwischen mobil ins Internet Mobile Internetnutzer zeigen

Mehr

YouTube - bewegte Bilder für erfolgreiches Bildungsmarketing

YouTube - bewegte Bilder für erfolgreiches Bildungsmarketing YouTube - bewegte Bilder für erfolgreiches Bildungsmarketing Dipl.- Betriebsw. Daniel Heidinger Content is king. Online Marketing Weisheit DIM Deutsches Institut für Marketing AGENDA YouTube bewegte Bilder

Mehr

Die gesundheitstouristische iphone-app Bad Zwischenahn

Die gesundheitstouristische iphone-app Bad Zwischenahn Die gesundheitstouristische iphone-app Bad Zwischenahn Peter Schulze Bad Zwischenahner Touristik GmbH Kurbetriebsgesellschaft Bad Zwischenahn mbh Bad Zwischenahn 1 Was ist überhaupt ein Smartphone? Ein

Mehr

Startwoche 2010. Handout

Startwoche 2010. Handout Startwoche 2010 Online-Umfrage zum Mediennutzungsverhalten von neueintretenden Studierenden der Universität St. Gallen im Jahr 2010 Erste Erkenntnisse Vanessa Hitz Handout Neueintretende Studierende der

Mehr

Praxis-Marketing für Ärzte. Patienten. gewinnen. Internet

Praxis-Marketing für Ärzte. Patienten. gewinnen. Internet Praxis-Marketing für Ärzte Patienten gewinnen im Internet Online-Marketing für Arztpraxen: Warum lohnt der Weg ins Netz? 75% der Deutschen nutzen regelmäßig das Internet 1 90% der Akademiker sind online

Mehr

Web 2.0 und Social Networking am Beispiel des Städel Museums. Daniela Bamberger, Städel Museum 03. November 2009

Web 2.0 und Social Networking am Beispiel des Städel Museums. Daniela Bamberger, Städel Museum 03. November 2009 Web 2.0 und Social Networking am Beispiel des Städel Museums Daniela Bamberger, Städel Museum 03. November 2009 Relaunch Relaunch der Städel Website am 01. Oktober 2008 Die Website soll dem Besucher mehr

Mehr

recruiting trends im mittelstand

recruiting trends im mittelstand recruiting trends im mittelstand 2013 Eine empirische Untersuchung mit 1.000 Unternehmen aus dem deutschen Mittelstand Prof. Dr. Tim Weitzel Dr. Andreas Eckhardt Dr. Sven Laumer Alexander von Stetten Christian

Mehr

Kundenbeziehungsmanagement Plus. Zur Steigerung der Kundenzufriedenheit und bindung. CRM Plus

Kundenbeziehungsmanagement Plus. Zur Steigerung der Kundenzufriedenheit und bindung. CRM Plus Kundenbeziehungsmanagement Plus Zur Steigerung der Kundenzufriedenheit und bindung CRM Plus Einleitung Die Zeiten, in der sich Gastronomiebetriebe nur durch die klassische Mundpropaganda profilieren konnten,

Mehr

Swisscom Advertising Werbung der Zukunft auf Swisscom TV. Einreichung Digital Marketer of the Year 2013 Zürich, Oktober 2013

Swisscom Advertising Werbung der Zukunft auf Swisscom TV. Einreichung Digital Marketer of the Year 2013 Zürich, Oktober 2013 Swisscom Advertising Werbung der Zukunft auf Swisscom TV Einreichung Digital Marketer of the Year 2013 Zürich, Oktober 2013 Who is who 2 Swisscom Advertising ist die Werbevermarkterin aller elektronischen

Mehr

Die brandbuero Media GmbH ist Spezialist im performance-orientierten Online-Marketing.

Die brandbuero Media GmbH ist Spezialist im performance-orientierten Online-Marketing. Die brandbuero Media GmbH ist Spezialist im performance-orientierten Online-Marketing. Mittels effizienter Lead-Kampagnen gewinnen wir Neukunden, Abonnenten und Geschäftskontakte. Seit unserer Gründung

Mehr

Der Fragebogen besteht aus 17 Fragen, sieben davon im ersten Teil und elf Fragen im zweiten Teil der Umfrage.

Der Fragebogen besteht aus 17 Fragen, sieben davon im ersten Teil und elf Fragen im zweiten Teil der Umfrage. H E R N S T E I N O N L I N E - U M F R A G E : B E D E U T U N G V O N S O C I A L M E D I A F Ü R F Ü H R U N G S K R Ä F T E 1 M A N A G E M E N T S U M M A R Y Ziel der Hernstein Online-Umfrage war

Mehr

BUCHERER. station.ch/awards/bucherer

BUCHERER. station.ch/awards/bucherer BUCHERER Bucherer gehört zu den führenden Fachgeschäften für Luxus-Uhren und Schmuck in Europa. Neben der Uhrenmarke Carl F. Bucherer vertritt das Unternehmen zahlreiche renommierte Uhrenbrands und präsentiert

Mehr

Newsmail September 2012

Newsmail September 2012 Newsmail September 2012 Sehr geehrte Damen und Herren Ende September 2012 hat Bundesrätin Doris Leuthard ein erstes Massnahmenpaket in die Vernehmlassung geschickt, das die Schweiz in eine Zukunft ohne

Mehr

Frag den Webmaster. Die 10 besten Antworten christlicher Webmaster. Frag den Webmaster!

Frag den Webmaster. Die 10 besten Antworten christlicher Webmaster. Frag den Webmaster! - Frag den Webmaster! Die 10 besten Antworten christlicher Webmaster Dragos Pancescu Kostenlose Publikationen von Lukas119.de www.lukas119.de- die christliche Suchmaschine - Vorwort Gibt es ihn? Den christlichen

Mehr

BICCtalk am 27.06.2011 in Garching. Apps und mobile Menschen: Chancen, Risiken und Ideen

BICCtalk am 27.06.2011 in Garching. Apps und mobile Menschen: Chancen, Risiken und Ideen BICCtalk am 27.06.2011 in Garching Apps und mobile Menschen: Chancen, Risiken und Ideen Agenda 1. Mediennutzungsverhalten: damals, heute und morgen 2. Marktzahlen und Marktentwicklung 3. Apps bieten neue

Mehr

Seniorenstudie. Executive Summary. Eine Studie zur Internetnutzung durch Best Agers

Seniorenstudie. Executive Summary. Eine Studie zur Internetnutzung durch Best Agers Seniorenstudie Executive Summary Eine Studie zur Internetnutzung durch Best Agers Autoren: Franziska Horn Ralf Strehlau Düsseldorf im Februar 2013 ANXO MANAGEMENT CONSULTING GmbH Louise-Dumont-Str. 29

Mehr

Engagement für unsere gemeinsame Zukunft Sümeyra Coskun

Engagement für unsere gemeinsame Zukunft Sümeyra Coskun Engagement für unsere gemeinsame Zukunft Sümeyra Coskun Kurzbeschreibung: Ich bin Sümeyra Coskun, besuche das BG Gallus in Bregenz und bin 16 Jahre alt. Ich bezeichne mich als engagierte Person, weil ich

Mehr

Universitätswechsel nach dem Bachelor: Auswertung des swimsa Pilotprojektes Austauschpartner. Zürich, 26.März 2013. Sehr geehrte Damen und Herren

Universitätswechsel nach dem Bachelor: Auswertung des swimsa Pilotprojektes Austauschpartner. Zürich, 26.März 2013. Sehr geehrte Damen und Herren Universitätswechsel nach dem Bachelor: Auswertung des swimsa Pilotprojektes Austauschpartner Zürich, 26.März 2013 Sehr geehrte Damen und Herren Die swimsa möchte Sie gerne über die Resultate des Pilotprojektes

Mehr

Die erfolgreiche Gründung einer Praxis.

Die erfolgreiche Gründung einer Praxis. Die erfolgreiche Gründung einer Praxis. Die Eröffnung der Arztpraxis. einer Logo und Marke Ansprache Patienten und Sorgen Sie dafür, dass man Sie kennt. Viele Dinge sind zu erledigen, bevor eine Arztpraxis

Mehr

Business Compass FRANKREICH

Business Compass FRANKREICH Business Compass FRANKREICH Kooperationstraining für Fach- und Führungskräfte Broer Cross-Cultural Management Inh. Bastian Broer Am Zinnbruch 15, 53129 Bonn info@bccm-web.com www.bccm-web.com Viele Deutsche

Mehr

VIDEOS FÜR MARKETING & VERTRIEB

VIDEOS FÜR MARKETING & VERTRIEB VIDEOS FÜR MARKETING & VERTRIEB de 9/2014 AUDIOVISUELL. EMOTIONAL. VERKAUFSSTARK. DAS MULTIMEDIALE VERKAUFSTALENT UNTERNEHMENSVIDEO Imagefilm Produktvideo 3D-Animation Kugelpanorama Starker Aufmerksamkeitsfaktor,

Mehr

Damit Würde Wirklichkeit wird

Damit Würde Wirklichkeit wird Evangelisch-lutherisches Missionswerk in Niedersachsen Stiftung privaten Rechts Georg-Haccius-Straße 9 29320 Hermannsburg Postfach 1109 29314 Hermannsburg Damit Würde Wirklichkeit wird Grundsätze der Entwicklungsarbeit

Mehr

SOCIAL MEDIA ALS AKQUISETOOL. Frankfurt, 08.01.2014

SOCIAL MEDIA ALS AKQUISETOOL. Frankfurt, 08.01.2014 SOCIAL MEDIA ALS AKQUISETOOL Frankfurt, 08.01.2014 WAS IST SOCIAL MEDIA? UND SOLLTE ICH MICH DAFÜR INTERESSIEREN? Seite 2 Was ist Social Media? Als Social Media werden alle Medien verstanden, die die Nutzer

Mehr

WirtschaftsBlatt EventPaper.

WirtschaftsBlatt EventPaper. WirtschaftsBlatt EventPaper. Wir machen Ihr Event zu einem medialen Ereignis Verkauf Gesamt-Paper Klare Fakten. Klare Entscheidung. WirtschaftsBlatt-EventPaper Ihre persönliche Veranstaltungszeitung 2

Mehr

Social Media Monitoring Den Kunden zuhören. Teil I

Social Media Monitoring Den Kunden zuhören. Teil I Social Media Monitoring Den Kunden zuhören Teil I DVR: 0438804 Juli 2015 Social Media Monitoring bezeichnet die systematische, kontinuierliche und themenspezifische Suche, Erhebung, Aufbereitung, Analyse,

Mehr

Workflowmanagement. die 1. Social Media-Liga. News. Apps. Social Media. inewsflash. Windows 8. Rss Feeds. isaver. Desktop.

Workflowmanagement. die 1. Social Media-Liga. News. Apps. Social Media. inewsflash. Windows 8. Rss Feeds. isaver. Desktop. icube inewsflash Mobile News Windows 8 isaver Rss Feeds Apps Desktop Social Networking facebook Workflowmanagement YouTube Twitter für die 1. Social Media-Liga Social Media Strategie Monitoring Workflow

Mehr

Marketing und Werbebotschaft für die Marke.ORG

Marketing und Werbebotschaft für die Marke.ORG Marketing und Werbebotschaft für die Marke.ORG 2011 15. Januar 2011 Seite 1 Warum eine.org Domain registrieren? Weil es um Interaktion geht Als eine der ursprünglichen Top Level Domains liegt die wahre

Mehr

Zusammenarbeit der Bundesverwaltung mit Nichtregierungsorganisationen

Zusammenarbeit der Bundesverwaltung mit Nichtregierungsorganisationen Zusammenarbeit der Bundesverwaltung mit Nichtregierungsorganisationen Bericht der Geschäftsprüfungskommission des Ständerates vom 21. August 2009 Sehr geehrter Herr Bundespräsident, Sehr geehrte Damen

Mehr

MENSCHENRECHTE ONLINE

MENSCHENRECHTE ONLINE MENSCHENRECHTE ONLINE TÄTIGKEITSBERICHT Geschäftsstelle des Menschenrechtsbeirates der Stadt Graz: Europäisches Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie (ETC Graz) Mag. a Alexandra

Mehr

Das Nutzungsverhalten deutscher Journalisten bei Elementen des Web 2.0

Das Nutzungsverhalten deutscher Journalisten bei Elementen des Web 2.0 Das Nutzungsverhalten deutscher Journalisten bei Elementen des Web 2.0 Eine Umfrage vom Juni 2008 durchgeführt von der vibrio. Kommunikationsmanagement Dr. Kausch GmbH im Auftrag von Oracle Deutschland

Mehr

365 Tage Roadshow im Netz AKTUELL ALTERNATIV FOKUSSIERT

365 Tage Roadshow im Netz AKTUELL ALTERNATIV FOKUSSIERT A L T E R N A T I V E I N V E S T O R I N F O R M A T I O N 365 Tage Roadshow im Netz AKTUELL ALTERNATIV FOKUSSIERT I H R D I R E K T E R Z U G A N G Z U M I N V E S T O R Sind Institutionelle Investoren

Mehr

Innovative und moderne Medienbeobachtung MEDIAMONITORING SOCIAL MEDIA MONITORING COMPLIANCE

Innovative und moderne Medienbeobachtung MEDIAMONITORING SOCIAL MEDIA MONITORING COMPLIANCE Innovative und moderne Medienbeobachtung altares Mediamonitoring altares Mediamonitoring bietet Ihnen ein ganzheitliches Leistungsspektrum: Ausgehend von der kompletten Medienbeobachtung und -analyse

Mehr

Der Weg zur Zielgruppe

Der Weg zur Zielgruppe MentoringIHK Köln Der Weg zur Zielgruppe Michael Schwengers kleine republik Agentur für Öffentlichkeit kleine republik Agentur für Öffentlichkeit gegründet im Juli 2010 Zielgruppe: NPOs und nachhaltig

Mehr

K U L T U R D I A L O G - D I A L O G K U L T U R

K U L T U R D I A L O G - D I A L O G K U L T U R DEUTSCH-CHINESISCHES STUDENTENFORUM BE II JJ IING 2010 Samstag, 4.12.2010, 14.00-17.20 University of International Business and Economics (UIBE) Institut für deutsche Sprache und Literatur DAAD-Lektorat

Mehr

beziehung kommunikation im raum / dreidimensionale kommunikation interaction design

beziehung kommunikation im raum / dreidimensionale kommunikation interaction design beziehung kommunikation im raum / dreidimensionale kommunikation interaction design mensch - objekt - kontext gestaltung bedeutet kontextualisierung von informationen. statisch und dynamisch statisch designgebote

Mehr

PRAKTIKUMSBERICHT. Archiv in der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit von KölnMusik GmbH. Foto: KölnMusik/Jörg Hejkal

PRAKTIKUMSBERICHT. Archiv in der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit von KölnMusik GmbH. Foto: KölnMusik/Jörg Hejkal PRAKTIKUMSBERICHT Foto: KölnMusik/Jörg Hejkal Archiv in der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit von KölnMusik GmbH KölnMusik GmbH Bischofgartenstrasse 1 50667 Köln, Deutschland Praktikantin: Sarah Amsler Praktikumsverantwortliche:

Mehr

Dein perfektes Social Media Business

Dein perfektes Social Media Business Dein perfektes Social Media Business Tipps und Tricks für effektives Content-Marketing Informationen Tipps und Tricks für effektives Content-Marketing Du hast eine Frage? Dann kontaktiere uns einfach:

Mehr

1 LIFE Report 8 UMFRAGEN IM AUFTRAG DER DEUTSCHEN TELEKOM. Wie das Handy zur Geldbörse wird. Report

1 LIFE Report 8 UMFRAGEN IM AUFTRAG DER DEUTSCHEN TELEKOM. Wie das Handy zur Geldbörse wird. Report 1 LIFE Report 8 UMFRAGEN IM AUFTRAG DER DEUTSCHEN TELEKOM Wie das Handy zur Geldbörse wird Report 02 LIFE Report 8 Mobile Payment 2014 bereits Alltag: Hierzulande sieht das jeder Dritte so vorn: Die Amerikaner

Mehr

Die 4 Säulen des digitalen Marketings!

Die 4 Säulen des digitalen Marketings! Die 4 Säulen des digitalen Marketings! Quelle: www.rohinie.eu Digitales Marketing ist eine Form des Marketings, das via Internet, Handy oder Tablett-Gerät geliefert wird. Es ist komplex und hat viele Elemente,

Mehr

DIGITALKONSULAT010100100101001000100100100101101001011001011001DK. Unsere Leistungen

DIGITALKONSULAT010100100101001000100100100101101001011001011001DK. Unsere Leistungen Unsere Leistungen 1 Beratung / Konzeption / Umsetzung Wie können Sie Ihr Unternehmen, Ihre Produkte oder Dienstleistungen auf den digitalen Plattformen zeitgemäß präsentieren und positionieren? Das Digitalkonsulat

Mehr

Der Bundestag stellt sich vor: Messestand des Parlaments

Der Bundestag stellt sich vor: Messestand des Parlaments Der Bundestag stellt sich vor: Messestand des Parlaments 4 6 8 10 13 Begegnung und Information am Messestand Multimedia Mitmachen erwünscht Angebote für Schüler und Lehrer Termine und Anmeldungen Inhalt

Mehr

CHINA IM LANGE-FIEBER

CHINA IM LANGE-FIEBER Auktionshaus Dr. Crott in Shanghai CHINA IM LANGE-FIEBER Am Donnerstag, den 22. Mai, wurde in der Wempe Boutique Peking die chinesische Ausgabe des Buches A. Lange & Söhne Feine Uhren aus Sachsen vorgestellt.

Mehr

Wie Sie mit Twitter neue Leads einsammeln

Wie Sie mit Twitter neue Leads einsammeln Wie Sie mit Twitter neue Leads einsammeln 10.03.2015 Worauf es ankommt, bisher unbekannte Kontakte via Twitter für sich zu begeistern Genau wie andere soziale Netzwerke ist auch Twitter eine gute Gelegenheit,

Mehr

Marketing auf Facebook Social Media Marketing

Marketing auf Facebook Social Media Marketing Marketing auf Facebook Social Media Marketing Marketing auf Facebook ist nur eine Möglichkeit des Social Media Marketing (SMM). Facebook-Seiten ( Pages ) sind dabei das Standardinstrument, um auf Facebook

Mehr

EHI-Studie PR im Handel 2015

EHI-Studie PR im Handel 2015 EHI-Studie PR im Handel 215 Empirische Studie zu Bedeutung, Strategie, Themen und Trends Vorwort Liebe Leserinnen und Leser, die Kommunikation mit der Öffentlichkeit wird immer komplexer. Es ist längst

Mehr

Interwetten - Unternehmensdarstellung

Interwetten - Unternehmensdarstellung Stand: Oktober 2011 Interwetten - Unternehmensdarstellung Wetten ist unser Sport. Interwetten wurde 1990 als Sportwettenanbieter gegründet und ging 1997 mit der Website www.interwetten.com online. 2011

Mehr

SSB Folie 1. Urs Koller MySign AG. Schweizerischer Samariterbund

SSB Folie 1. Urs Koller MySign AG. Schweizerischer Samariterbund SSB Folie 1 Urs Koller MySign AG Schweizerischer Samariterbund Neue Medien: Chance für Samaritervereine Samariter Impulstag, 10. April 2010 Hotel Arte Olten Agenda 1. Das Internet ein paar Fakten 2. Social

Mehr

Firmen finden statt facebook füttern

Firmen finden statt facebook füttern Firmen finden statt facebook füttern Marktforschungsstudie zu der Frage: Wie bewertet der B2B-Mittelstand den Nutzen von Social Media Plattformen wie facebook, Youtube und twitter. Hamburg, Januar 2011

Mehr

SUCHT AUSSTELLER WIE SIE.

SUCHT AUSSTELLER WIE SIE. Die Messe mit Schwung. SUCHT AUSSTELLER WIE SIE. AARGAUER MESSE AARAU 26. BIS 30. MÄRZ 2014 IM SCHACHEN, AARAU Herzlich willkommen zur AMA 2014 Sehr geehrte Damen und Herren Geschätzte Aussteller Die Reaktionen

Mehr