Im Kapitel Resourc Manager werden die verschiedenen Möglichkeiten der Überwachung von Messwerten eines Server oder Benutzers erläutert.

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1 4 Resource Manager Erfassung von Messwerten und deren Auswertung. 4.1 Übersicht Themen des Kapitels Resource Manager Themen des Kapitels Einsatz des Resource Managers Installation des Resource Managers Echtzeitüberwachung Aufzeichnen von Verlaufsdaten Berichterstellung und Analyse Abrechnen der Resourcennutzung Parameter der Performancemessung Im Kapitel Resourc Manager werden die verschiedenen Möglichkeiten der Überwachung von Messwerten eines Server oder Benutzers erläutert. NetQuest GmbH Seite 4-1

2 4.2 Einsatz des Resource Managers Einsatz des Resource Managers. Einsatz des Resource Managers Überwachen der Server-Farm Erkennen, Diagnostizieren und Beheben von Problemen Ermitteln des Resourcenbedarfs (Vorplanung) Planen und Skalieren der Server-Farm NetQuest GmbH Seite 4-2

3 4.3 Installation des Resource Managers Installation und Konfiguration des Resource Managers Festlegung des Farmauswertungsservers Farm-Auswertungsserver Der Farm-Auswertungsserver interpretierte die Messobjekte der Farm Der erste Server auf dem der Resource-Manager installiert wird als Farm-Auswertungsserver verwendet (sollte ein Datensammelpunkt sein) Der zweite installierte Server wird Backup- Auswertungsserver Der Resource Manager muss auf allen Servern installiert sein die potentiell DSP (Datensammelpunkt) werden können. NetQuest GmbH Seite 4-3

4 4.3.2 Unterstützte Datenquellen Summary Database Die Summary Database wird als zentraler Datenspeicher verwendet Unterstützt werden der SQL Server Version 7, 2000 und 2005, und Oracle Version 7, 8i, 9i und 10g NetQuest GmbH Seite 4-4

5 4.3.3 Konfiguration der Datenquelle Festlegen der System-Datenquelle (1) Der Name der System-Datenquelle muss rmsummarydatabase lauten! NetQuest GmbH Seite 4-5

6 Festlegen der System-Datenquelle (2) Die Authentifizierung sollte mit einem SQL Server-Login durchgeführt werden, der vorher am SQL Server erstellt werden muss. NetQuest GmbH Seite 4-6

7 Festlegen der System-Datenquelle (3) Die Standarddatenbank muss der DB entsprechen, in der später der Resource Manager seine Daten ablegt. NetQuest GmbH Seite 4-7

8 4.3.4 Konfiguration des Verbindungsservers Datenbankverbindungsserver (1) NetQuest GmbH Seite 4-8

9 Datenbankverbindungsserver (2) NetQuest GmbH Seite 4-9

10 4.3.5 Konfiguration der Benachrichtigung SMTP / MAPI festlegen Im ersten Schritt muss eingestellt werden, ob die Benachrichtigung per SMTP oder MAPI (Microsoft Outlook) erfolgen soll. NetQuest GmbH Seite 4-10

11 Benachrichtigung einstellen Die Benachrichtigung erfolgt über die MAPI Schnittstelle. Dazu muss am Server eine MAPI Profil erstellt werden (mit Outlook) und eine Empfängeradresse für die Benachrichtigung angegeben werden. Alternativ kann die Benachrichtigung auch per SMTP erfolgen. Dazu muss in der Managementkonsole -> Eigenschaften des Resource Manager die SMTP Benachrichtigung aktiviert werden. NetQuest GmbH Seite 4-11

12 4.4 Übung Summary Database Übung Summary Database 1. Im ersten Schritt muss am SQL Server eine Datenbank SumDBXX erstellt werden. Zusätzlich soll ein Benutzer UserSumDBXX für den Zugriff auf diese DB erstellt und mit den entsprechenden Rechten versehen werden. 2. Im zweiten Schritt soll auf allen Datenbankverbindungsservern eine Systemdatenquelle für die Summary Database erstellt werden. 3. Vom Datenbankverbindungsserver muss jetzt der Zugriff auf die Summary Database konfiguriert werden. 4. Optional kann jetzt noch die Benachrichtigung konfiguriert werden. NetQuest GmbH Seite 4-12

13 4.5 Echtzeitüberwachung Echtzeitüberwachung von Messwerten Konfiguration der Messwerte Echtzeitüberwachung Mit der Echzeitüberwachung können Informationen zu einer Vielzahl von System- und Netzwerkprozessen überwacht und angezeigt werden Die Darstellung erfolgt als Warnungen und Fehler in den Konsolen NetQuest GmbH Seite 4-13

14 Anzeigen der Messobjekte Das Hinzufügen/Entfernen von Messwerten erfolgt an den Eigenschaften des jeweiligen Servers. NetQuest GmbH Seite 4-14

15 4.5.2 Konfiguration der Messwerte Konfiguration von Messobjekten (1) Einem Überwachungsprofileprofil (z.b. der Standardkonfiguration) können in der Access Management Console neue Messwerte hinzugefügt werden. NetQuest GmbH Seite 4-15

16 Konfiguration von Messobjekten (2) NetQuest GmbH Seite 4-16

17 Konfiguration von Messobjekten (3) NetQuest GmbH Seite 4-17

18 4.6 Aufzeichnen von Verlaufsdaten Aufzeichnung der Daten in einer Summary Database. Farm-Auswertungsserver Auf dem Farm-Auswertungsserver werden in einer lokalen Access-Datenbank die Verlaufsdaten für 96h aufgezeichnet. Diese Werte werden per Default alle 24h in die Datenbank des Resource Manager übertragen. NetQuest GmbH Seite 4-18

19 4.7 Berichterstellung und Analyse Erstellen von Berichten. Berichterstellung und Analyse Erstellung von aktuellen Berichten Erstellung von Zusammenfassungen NetQuest GmbH Seite 4-19

20 4.8 Abrechnen der Resourcennutzung Abrechnung der Resourcennutzung eines Benutzers. Billing NetQuest GmbH Seite 4-20

21 4.9 Parameter der Performancemessung Durchführung der Performance-Messung. Objekt Indikator Instanz Beschreibung Krit. Bereich IP IP Datagrams Received/sec Datagrams Sent/sec Empfangene IP Pakete/sec Gesendete IP Pakete/sec Memory Available Bytes Freier Physischer Speicher in Byte Memory Cache Bytes Größe des Betriebssystem- Caches in Bytes Memory Cache Faults/sec Daten die nicht im Cache gefunden wurden sondern vom Plattensubsystem nachgeladen werden mussten. Memory Committed Bytes Größe des verfügbaren virtuellen Speichers in Bytes Memory Page Faults/sec Pages die nicht im RAM gefunden sondern von Platte geladen werden mussten Memory Pages/sec Pages die pro Sekunde ein-/ ausgelagert werden mussten Physical Disk Physical Disk Physical Disk % Disk Time _Total Prozentuale Auslastung des Plattensubsystems % Disk Read Time _Total % Disk Write Time _Total NetQuest GmbH Seite 4-21

22 Physical Disk Physical Disk Physical Disk Physical Disk Physical Disk Physical Disk Avg. Disk Queue Length Avg. Disk Read Queue Length Avg. Disk Write Queue Length Current Disk Queue Length _Total _Total _Total _Total Durchschnittliche Länge der Warteschlange des Plattensubsystems Momentane Länge der Warteschlange des Plattensubsystems Disk Reads/sec _Total Anzahl der Lesevorgänge pro Sekunde Disk Writes/sec _Total Anzahl der Schreibvorgänge pro Sekunde Processor % Processor _Total (bei NT 4 kein _Total) CPU Last in % Processor % Processor je CPU CPU Last in % Processor % Privileged _Total Prozentuale CPU Last im Kernel Mode Processor % User _Total Prozentuale CPU Last im User Mode Processor % Interrupt _Total Prozentuale CPU Last zur Ausführung von Interrupt-Routinen Processor Interrupts/sec _Total Anzahl der Interrupts pro Sekunde Je länger die Queue ist, desto größer ist die Wartezeit der Threads. 80% Dauerlast NetQuest GmbH Seite 4-22

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