Psychologisches Gutachten

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1 An den Würzburg, den Lehrstuhl für Psychologie I (Differentielle und Diagnostische Psychologie) z.h. Dipl.-Psych. Markus Bühner Domerschulstrasse Würzburg Psychologisches Gutachten über Herrn Arno NÜHM geboren: in Frankfurt/ Main wohnhaft in: Am Turm 13 1/ Himmelstadt und Frau Ina KOGNITO geboren: in München wohnhaft in: Hubschrauberlandeplatz Wolkenheim bezüglich der Fragestellung Welcher der beiden Probanden eignet sich hinsichtlich seiner kognitiven und Persönlichkeitsmerkmale für den Beruf des/der Fluglotsen/-in bzw. welcher der beiden Probanden erfüllt die Anforderungen in höherem Maße? Gutachter: stud. phil. Arno NÜHM stud. phil. Ina KOGNITO

2 Inhaltsverzeichnis 1 EINLEITUNG Hintergrund der Testung Fragestellungen Anforderungsprofil für die Ausbildung zum Fluglotsen bzw. für den Beruf eines Fluglotsen Psychologisches Anforderungsprofil Medizinisches Anforderungsprofil Sonstige Voraussetzungen DIE PSYCHOLOGISCHE UNTERSUCHUNG Durchführungsbedingungen der Untersuchung Erfassung allgemeiner Personendaten und medizinischer Merkmale Angewandte psychodiagnostische Verfahren Intelligenztest Konzentrationstests Persönlichkeitstest Ergebnisse der durchgeführten Verfahren Intelligenz Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeit Persönlichkeitsmerkmale ZUSAMMENFASSUNG UND STELLUNGNAHME ZUR FRAGESTELLUNG Frage 1: Erfüllung des Anforderungsprofils bzw. Eignung als Fluglotse Frage 2 und 3: Vergleich der Probanden hinsichtlich ihrer Eignung für den Beruf des Fluglotsen ANHANG Testdaten der Probanden Wichtige Teststatistiken der verwendeten Verfahren VERWENDETE LITERATUR UND PSYCHODIAGNOSTISCHE VERFAHREN Literatur Diagnostische Verfahren Sonstige Informationsquellen 23

3 1 Einleitung 1.1 Hintergrund der Testung Im Rahmen des Seminars Psychodiagnostische Methoden, das von Herrn Dipl.- Psych. M. BÜHNER an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg im Hauptstudium des Studiengangs für Diplom-Psychologie abgehalten wird, ist als Voraussetzung zum Scheinerwerb u. a. eine vorgegebene diagnostische Fragestellung von jeweils zwei Studenten als Partnertestung zu bearbeiten. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der diagnostische Aufwand zur Bearbeitung dieser Fragestellung die Grenzen, die durch ein Seminar gesetzt werden, nicht überschreiten sollte. Daher wurden durch den Dozenten bestimmte psychodiagnostische Verfahren vorgeben, die zur Bearbeitung der Fragestellung herangezogen werden sollten. Diese Verfahren werden weiter unten im Abschnitt 2.3 genauer erörtert. Aus diesen Gründen und auch, weil aus ethischen Gründen ein zu tiefes Eindringen in die Privatsphäre der Testteilnehmer im Rahmen eines Seminars weder üblich noch notwendig ist, wird die im Folgenden dargelegte Fragestellung nur an Hand der vorgegebenen psychodiagnostischen Verfahren bearbeitet. Es wird dabei bewusst in Kauf genommen, dass die Aussagekraft des vorliegenden Gutachtens dadurch eingeschränkt wird. 1.2 Fragestellungen Die Fragestellungen wurden in relativ freier Form durch den Dozenten vorgegeben ( Eignung als Fluglotse, vgl. BÜHNER & al., 1999), und wurden entsprechend den Anregungen durch den Dozenten und der Diskussion im Seminar konkretisiert. Die bearbeiteten Fragestellungen lassen sich daher in drei Teile gliedern: 1. Welche(r) der TestteilnehmerInnen erfüllt/ erfüllen hinsichtlich Ihrer kognitiven bzw. Persönlichkeitsmerkmale, die Voraussetzungen für die Ausübung des Berufs eines Fluglotsen 1 bzw. zum Antritt der Ausbildung? 2. Welche(r) der TestteilnehmerInnen erfüllt die Anforderungen in höherem Maße? 3. Wie groß ist der Unterschied bzw. sind die Unterschiede zwischen den Testteilnehmern hinsichtlich der Eignung für den Beruf eines Fluglotsen bzw. 1 Obwohl im Text der Übersichtlichkeit wegen nur die männliche Form Fluglotse genannt wird, ist damit stets auch die weibliche Form, d. h. Fluglotsin gemeint.

4 Ausbildung zum Fluglotsen? Ist der Unterschied/ Sind die Unterschiede bedeutsam? 1.3 Anforderungsprofil für die Ausbildung zum Fluglotsen bzw. für den Beruf eines Fluglotsen Im Folgenden werden die Anforderungen erörtert, die ein Fluglotse (bzw. Beschäftigte(r) als Flugverkehrskontrollpersonal im allgemeinen Sinne) erfüllen sollte. Obwohl die Aufgaben eines Fluglotsen sich etwas unterschiedlich gestalten, je nachdem ob er als Towerlotse über Sichtkontakt die Start-, Lande- und Rollbahnen per Sichtkontakt überwacht oder als Centerlotse den An- und Abflug von Flugzeugen über Radar regelt, werden diese Unterschiede bei diesem Gutachten nicht weiter berücksichtigt, da im Rahmen dieser Untersuchung allgemeine Eigenschaften erfasst werden, die für beide Aufgaben wichtig sind. Die Ausführungen stützen sich dabei größtenteils auf Informationen, die vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), von EUROCONTROL bzw. von der Deutschen Flugsicherung (DFS) herausgegeben worden sind und Eigenschaften/Merkmale beschreiben, die im Rahmen der Auswahlverfahren dieser Organisationen getestet werden ( BÜHNER & al., 1999, Anhang II; Internetadressen der DFS bzw. DLR (vgl. Abschnitt 5.3 Verwendete Literatur und psychodiagnostische Verfahren )). Fluglotsen müssen in der Lage sein, sich kurzfristig viele auf visuellem oder akustischem Wege dargebotenen Informationen einzuprägen und diese später wieder abzurufen. Bewegungsabläufe und -richtungen müssen sie aus unterschiedlichen Perspektiven schnell und sicher erfassen und nachvollziehen können. Außerdem müssen Fluglotsen auch in belastenden Situationen zu konzentriertem Arbeiten in der Lage sein. (Informationsbroschüre der DLR, S. 3; zit. nach BÜHNER & al., 1999, Anhang II ) Psychologisches Anforderungsprofil Die hier beschriebenen Anforderungen haben insofern repräsentativen Charakter für die Anforderungen als Fluglotse, als diese Fähigkeiten jeweils bei mindestens zwei der drei Auswahlverfahren der oben genannten Organisationen geprüft werden. Da Fluglotsen über Sprechfunk in ständigem Kontakt zu den Piloten in Flugzeugen auch internationaler Herkunft stehen, sind (1) gute Deutschkenntnisse, aber auch gute Englischkenntnisse (Wortschatz, Grammatik, mündliche Kommunikationsfähigkeit) von großer Bedeutung. Umgang mit moderner Technik (z.b. Radar) gehört auch zum

5 Berufsalltag, weswegen auch (2) Technisches Verständnis für die Funktion einfacher Systeme und Vorrichtungen verlangt sind. Aus diesem Grunde sind auch (3) Mathematikkenntnisse und die Fähigkeit zum logischen Denken von Bedeutung. Die Anforderungen an Fluglotsen umfassen auch eine (4) ausgezeichnete Merkfähigkeit, und zwar sowohl für visuell als auch akustische dargebotene Informationen. Für die Bewältigung der gestellten Aufgaben ist auch eine (5) hervorragende Konzentrationsfähigkeit, vor allem im Sinne der Vigilanz (DORSCH, 1994, S. 857), d.h. der Reaktion auf selten auftretende Reize in langen Zeitintervallen von großer Wichtigkeit. Weitere Punkte sind auch die (6) Wahrnehmungsgeschwindigkeit und Aufmerksamkeit und (7) Reaktionsgeschwindigkeit. (8) Räumliches Orientierungsvermögen ist für einen Fluglotsen unerläßlich, da er mit der Koordination von Flugzeugen im Luftraum bzw. auf der Landebahn betraut ist. Weiterhin muß Flugverkehrskontrollpersonal aufgrund der spezifischen, hohen Belastungen, denen die Beschäftigten ausgesetzt sind auch über (9) Mehrfacharbeitskapazität, im Sinne der zeitlich parallelen Bearbeitung verschiedener Aufgaben und über ein hervorragendes (10) Entscheidungsverhalten in komplexen, dynamischen Situationen verfügen. (11) Organisatorische Fähigkeiten bzw. logistisches Geschick sollte auch in hohem Maße vorhanden sein, da zeitlich und räumlich begrenzte Ressourcen bei der Koordination von An- und Abflug des Flugverkehrs zu verwalten sind. Desweiteren sollte ein Fluglotse auch über die notwendigen (12) berufsrelevanten Persönlichkeitsmerkmale verfügen, z.b. hohe Belastbarkeit, großes Verantwortungsbewußtsein, Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit und Dienstleistungsorientierung. Von den angegebenen Anforderungen an Fluglotsen ist nach Meinung der Gutachter ein Mindestmaß an (5) Konzentrationsfähigkeit bzw. (6) Aufmerksamkeit, d.h. in diesem Fall eine deutlich überdurchschnittliche Ausprägung, als auch ein hervorragendes (10) Entscheidungsverhalten in komplexen, dynamischen Situationen von besonderer Bedeutung, wobei Punkt (10) vergleichsweise größeres Gewicht erhalten soll Medizinisches Anforderungsprofil Allgemein sollte ein Fluglotse auch bezüglich seiner physischen Konstitution, den Anforderungen im Berufsalltag gewachsen sein. Dabei spielt die Leistungsfähigkeit der akustischen und optischen Sinnesorgane (i.e. Augen) und damit zusammenhängender

6 Organe eine besonders wichtige Rolle. Auf jedem Auge wird eine (1) Sehschärfe von 5/5 (1,0 = 100%) gefordert. Werden diese Werte nur mit korrigierender Sehhilfe (Brille, Kontaktlinsen) erreicht, darf die optimale Korrektur +/- 5 Dioptrien nicht überschreiten. Bewerber dürfen außerdem keine akuten, chronischen oder progressiven pathologischen Veränderungen der Augen oder ihrer Anhangsorgane aufweisen, die (2) Farbtüchtigkeit, sowie das (3) Hörvermögen müssen uneingeschränkt vorhanden sein (Internetadresse der DFS, vgl. 5.3 Verwendete Literatur und psychodiagnostische Verfahren) Sonstige Voraussetzungen Weitere Voraussetzungen, die üblicherweise an Auszubildende für den Beruf des Fluglotsen gegeben werden betreffen das Alter und die Schulbildung. BewerberInnen sollten zwischen 19 und 25 Jahre alt sein und das Abitur oder die Fachhochschulreife erworben haben. Eine weitere Voraussetzung für männliche Bewerber besteht darin, dass diese ihren Wehr- oder Zivildienst bereits abgeleistet haben bzw. davon befreit sind oder ähnliches,so dass sie diesen in Zukunft nicht mehr abzuleisten haben. Das Geschlecht spielt ausdrücklich keine Rolle (Internetadresse der DFS, vgl. 5.3 Verwendete Literatur und psychodiagnostische Verfahren). 2 Die psychologische Untersuchung Im folgenden Abschnitt werden die für die diagnostische Entscheidung relevanten bzw. zur Verfügung stehenden Informationen, die im Rahmen dieser psychologischen Untersuchung erfasst wurden, dargestellt. 2.1 Durchführungsbedingungen der Untersuchung Die Untersuchung fand am Samstag, dem 4. Dezember 1999, in der Wohnung des Gutachters Arno NÜHM statt, wobei die Gutachter (bzw. Probanden) die Verfahren jeweils am anderen Gutachter als Probanden durchführten, so dass jeder einmal in der Rolle des Gutachters/Testleiters bzw. Probanden war. Die Untersuchungen dauerten von ca Uhr bis Uhr, wobei die verschiedenen Verfahren abwechselnd

7 aneinander durchgeführt wurden, um die Einflüsse der Tageszeit möglichst konstant zu halten. 2.2 Erfassung allgemeiner Personendaten und medizinischer Merkmale Nach persönlichen Angaben erfüllen sowohl Herr A. N. als auch Frau I. K., die im Anforderungsprofil im Abschnitt genannten sonstigen Voraussetzungen im Hinblick auf Alter, Schulbildung und Erfüllung der Wehrpflicht. Desweiteren gaben beide Probanden an, dass sie nicht unter solchen krankheitsbedingten Beeinträchtigungen leiden, die den Anforderungen im Abschnitt zuwiderlaufen würden. 2.3 Angewandte psychodiagnostische Verfahren Wie bereits im Punkt 1.1 erläutert wurde, wurden bestimmte psychodiagnostische Verfahren vorgegeben, mit deren Hilfe die Fragestellungen bearbeitet werden sollten. Die einzelnen Verfahren werden an dieser Stelle kurz beschrieben und deren Aussagekraft bzw. Gültigkeit (Validität) im Hinblick auf die Fragestellungen erläutert. Die Reihenfolge, in der diese Verfahren mit den Testteilnehmern durchgeführt wurden, entspricht dabei der Reihenfolge in diesem Abschnitt Intelligenztest Aus der Kategorie der Intelligenztests wurde der Intelligenz-Struktur-Test 2000 (I-S-T 2000) verwendet. Nach AMTHAUER (1998, S. 79) misst der I-S-T 2000 unter anderem Verbale Intelligenz, d.h. die Fähigkeit mit sprachlichem Material im Rahmen des schlussfolgernden Denkens umzugehen, wobei sowohl der Wortschatz als auch die Fähigkeit, Beziehungen zwischen Begriffen herzustellen, von Bedeutung sind. Numerische Intelligenz im Sinne von Rechenfertigkeit und der Fähigkeit, logische Beziehungen zwischen Zahlen herzustellen ist ausserdem Bestandteil dieses Tests. Mit der Skala Figurale Intelligenz, welche die Fähigkeit zum Umgang mit figural-bildhaftem Material erfassen soll, wird nicht nur die Fähigkeit, Proportionen von Flächen und Räumen zu erfassen abgebildet, sondern auch die Fähigkeit Beziehungen zwischen

8 Figuren herzustellen. Zusammengefasst sollen diese drei Skalen die Fähigkeit zum schlussfolgernden, oder auch formallogischen Denken (Reasoning) abbilden und dies unabhängig von der Art des zu bearbeitenden Materials (verbal, numerisch, figural). Zusätzlich wird im I-S-T 2000 auch die Merkfähigkeit mit verbalem als auch visuellem Material erfasst, wobei diese auf kurzfristige Behaltensleistungen begrenzt ist. Aus diesen Gründen sollte der I-S-T 2000 Aufschluss über folgende unter Abschnitt aufgeführten Anforderungen geben: (1) Deutschkenntnisse, (3) Mathematikkenntnisse und die Fähigkeit zum logischen Denken, (4) Merkfähigkeit, (8) Räumliches Orientierungsvermögen und (10) Entscheidungsverhalten in komplexen, dynamischen Situationen Konzentrationstests Zu den angewandten Konzentrations - und Aufmerksamkeitstests gehören der (1) Test d2 und der (2) Zahlen-Verbindungs-Test ZVT. (1) Der Test d2, auch Aufmerksamkeits-Belastungs-Test genannt, versteht sich als allgemeiner Leistungstest, der vor allem allgemeine Voraussetzungen zur Erzielung von Leistung zu messen beansprucht, wozu insbesondere Aufmerksamkeit und Konzentration gehören. Aufmerksamkeit wird dabei im Sinne von Selektion verstanden. Unter Selektion versteht man generell die Unterscheidung von wichtigen bzw. unwichtigen Reizen. Konzentration ist eine leistungsbezogene, kontinuierliche und fokussierende Reizselektion, d.h. die Fähigkeit eines Individuums, sich bestimmten (aufgaben-) relevanten internen oder externen Reizen selektiv, d.h. unter Abschirmung gegenüber irrelevanten Stimuli, ununterbrochen zuzuwenden und diese schnell und korrekt zu analysieren. So gesehen, verlangt der Test d2 eine auf externe visuelle Reize bezogene Konzentrationsleistung. Diese Konzentrationsleistung setzt sich aus der individuellen Koordination von Antriebs- und Kontrollfunktionen zusammen, die im Test d2 über verschiedene Meßgrößen, wie Quantität und Qualität der Aufgabenbearbeitung, bestimmt wird. Kritisch ist hier anzumerken, dass die Bearbeitungszeit für den Test d2 lediglich knapp 5 Minuten beträgt. Die Erfassung von Daueraufmerksamkeit, i. S. der Wahrnehmung und Reaktion auf bestimmte selten auftretende Reize in großen Zeitintervallen, wie es für die Tätigkeiten eines Fluglotsen erforderlich ist, ist damit nicht unbedingt gegeben. Wie BRICKENKAMP (1994, S. 11) jedoch einwendet, wechseln sich im heutigen Berufsleben Phasen

9 intensiver Aufmerksamkeit mit Phasen geringer Aufmerksamkeit ab, wobei ein situationsadäquater Wechsel zwischen Konzentration und Entspannung verlangt wird. Vor dem Hintergrund dieser Argumentation, die sicher auch zu einem gewissen Grad auf die Tätigkeit eines Fluglotsen zutrifft, besitzt der Test d2 sicher auch eine gewisse Aussagekraft. Nach BRICKENKAMP (1994, S. 11) ist auch das Konzept der distributiven Aufmerksamkeit, d.h. der Verteilung der Aufmerksamkeit auf mehrere Handlungen bzw. Objekte, das im Test d2 nicht direkt gemessen wird, aber mit dem Konzept der (auf eine Handlung/ Objekt) fokussierenden Aufmerksamkeit relativ hoch korreliert d.h. relativ stark verknüpft ist. Aus diesen Gründen dürfte dieser Test vor allem Aufschlüsse über die unter Punkt genannten Anforderungen der (5) Konzentrationsfähigkeit und (6) Aufmerksamkeit geben und gewisse Hinweise bezüglich (7) der Mehrfacharbeitskapazität liefern. (2) Der Zahlenverbindungstest ZVT hat nach OSWALD & ROTH (1978, S. 6, 36) den Anspruch, durch Messung der kognitiven Leistungs- und Verarbeitungsgeschwindigkeit ein wenn auch spezifischer - Intelligenztest zu sein und deutliche Beziehungen zu Reasoning Leistungen und komplexeren Intelligenzleistungen aufzuweisen. Dieser Auffassung und Interpretation können die Gutachter jedoch nicht zustimmen, da eine entsprechende Kritik durch JÄGER (1967, zit. nach OSWALD & ROTH, 1978, S. 32), wonach vor allem Konzentrationskraft und Tempomotivation geprüft wird, nicht widerlegt werden konnte. Desweiteren können OSWALD & ROTH auch einen Einwand von EYSENCK (1950, zit. nach OSWALD & ROTH, 1978, S. 32) nicht entkräften, wonach eine allen Intelligenzleistungen zugrundeliegende Schnelligkeitskomponente gemessen wird. Aus diesen Gründen werden die Ergebnisse dieses Tests vor allem im Sinne der Anforderungen (5) Konzentrationsfähigkeit und (6) Wahrnehmungsgeschwindigkeit interpretiert.

10 2.3.3 Persönlichkeitstest Aus der Kategorie der Persönlichkeitstests wurde das Freiburger-Persönlichkeits- Inventar in seiner revidierten Form (FPI-R) nach FAHRENBERG, HAMPEL und SELG (1989) durchgeführt. Zu den Skalen, die vor allem Abweichungen vom Normalbereich messen sollen, gehören: (1) Lebenszufriedenheit, (2) Soziale Orientierung, (3) Leistungsorientierung, (4) Gehemmtheit, (5) Erregbarkeit, (6) Aggressivität, (7) Beanspruchung, (8) Körperliche Beschwerden, (9) Gesundheitssorgen, (10) Offenheit, (11) Extraversion und (12) Emotionalität. Von diesen Skalen sollen im Hinblick auf die Anforderungen, die im Abschnitt unter Punkt (12) berufsrelevanten Persönlichkeitsmerkmale genannt wurden, diejenigen Skalen untersucht werden, die vom Normbereich abweichende Werte aufweisen und damit die Eignung zur Ausübung der Tätigkeit als Fluglotse negativ beeinflussen könnten. 2.4 Ergebnisse der durchgeführten Verfahren Im folgenden Abschnitt werden die Ergebnisse der durchgeführten Untersuchungen für die beiden Probanden dargelegt. Die Reihenfolge der Durchführung der Tests und die damit erfassten Leistungs- und Persönlichkeitsvariablen wurden bereits im Abschnitt 1.4 erläutert. Eine vollständige Übersicht über die Rohdaten kann im Anhang (vgl. Abschnitt 4.1) entnommen werden Intelligenz Im Intelligenz-Struktur-Test 2000 (I-S-T 2000) erreichte Herr A. N. einen IQ-Wert von 128. Dies entspricht einem Reasoning-Gesamtwert von SW = 138 und einem Prozentrang von 85%, was bedeutet, dass 15% der Vergleichsstichprobe bzgl. Alter und Bildung gleich gute oder bessere Leistungen erzielten. Seine Fähigkeit zum schlußfolgerndem Denken unabhängig von materialspezifischen Aspekten war bei dieser Testung daher als leicht überdurchschnittlich zu beurteilen. Im Einzelnen zeigte Herr A. N. bezüglich seiner Verbalen Intelligenz eine weit überdurchschnittliche Leistung (SW = 126, PR = 100%). Seine Numerische Intelligenz lag im mittleren

11 Normbereich (SW = 102, PR = 55%), während seine Figurale Intelligenzleistung nur von 21% seiner Altersgenossen mit vergleichbarer Bildung eingestellt oder übertroffen wird (SW = 110, PR = 79%), also als leicht überdurchschnittlich beurteilt werden muss. Außerdem zeigte der Proband bezüglich seiner Merkfähigkeit eine weit überdurchschnittliche Leistung (SW = 117, PR >= 97%). Während der Durchführung des Test äußerte Herr A. N., dass er mit Motivationsproblemen zu kämpfen habe und keine Lust mehr habe. Demgegenüber erreichte die Probandin I. K. einen IQ-Wert von 145, was einem Reasoning-Gesamtwert von SW =126 (PR = 100%) entspricht. Die Fähigkeit zum schlussfolgerndem Denken ist aufgrund dieser Testung daher als weit überdurchschnittlich einzustufen. Hinsichtlich ihrer Verbalen Intelligenz erzielte Frau I. K. ihre beste Leistung, die als weit überdurchschnittlich einzuschätzen ist (SW >130, PR = 100%). Auch bezüglich ihrer Numerischen Intelligenz zeigte die Probandin eine deutlich überdurchschnittliche Leistung (SW = 116, PR = 93%). Desweiteren erbrachte sie einen weit überdurchschnittlichen Punktwert von SW = 116 auf der Skala Figurale Intelligenz, was einem Prozentrang von 96% entspricht. Im Übrigen ist ihre Merkfähigkeit (verbal und figural) als weit überdurchschnittlich zu beurteilen (SW = 117, PR >= 97%). Frau C. S zeigte bei der Bearbeitung der verschiedenen Aufgaben große Konzentration und hohes Arbeitstempo, was ihr ermöglichte, manche Aufgabengruppen weit vor Ablauf der zur Verfügung stehenden Zeit abzuschließen. Sie stellte auch fest, dass die Aufgabengruppen mit Fortschreiten des Tests subjektiv immer schwieriger wurden, was möglicherweise Hinweise darauf gibt, dass ihr die Lösung von Aufgaben aus dem verbalen Bereich leichter fiel als die Bearbeitung von figuralem Material. Kritisch muß bei diesem Test jedoch angemerkt werden, dass bei der Interpretation der Ergebnisse der Skala Figurale Intelligenz Vorsicht geboten ist, da bei Aufgabengruppe 09 ( Matrizen ) die Vorlage im Aufgabenheft teilweise so schlecht kopiert war, dass manche Aufgaben ( ca. 3-4 Aufgaben ) nicht lösbar waren Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeit Herr A. N. zeigte konsistent in den verwendeten Tests eine leicht bis weit überdurchschnittliche Konzentrationsfähigkeit. Im Test d2 stellte er ein weit

12 überdurchschnitttliches Arbeitstempo (GZ = 627, PR(GZ) >99,9%) bei durchschnittlicher bis leicht überdurchschnittlicher Sorgfalt (F% = 3,35%, PR(F%) = 50% -75%) unter Beweis. Dies resultierte auch in einer weit überdurchschnittlichen Konzentrations- Gesamtleistung (KL = 267, PR (KL) > 99,9%). Herr A. N. gab diesbezüglich an, dass er mit dem Test d2 bereits wiederholt konfrontiert worden sei und vor einigen Jahren schon mal selber bearbeitet habe. Im Zahlen-Verbindungs-Test ZVT erreichte Herr A. N. ein leicht überdurchschnittliches Ergebnis hinsichtlich der Bearbeitungszeit (RW = 54,0 sec, PR (RW) = 86%). Demgegenüber zeigte Frau I. K. ein umgekehrtes Profil. Im ZVT erbrachte sie eine weit überdurchschnittliche Leistung bei der Bearbeitungszeit (RW = 46,7 sec, PR = 98%), wobei sie hingegen im Test d2 eine etwas geringere Konzentrations-Gesamtleistung (KL = 184, PR > 75% ) zeigte, was allerdings immer noch als eine Leistung im oberen Normbereich einzustufen ist. Sowohl ihr Arbeitstempo (GZ = 460, PR <90%) als auch ihre Sorgfaltsleistung (F% = 0,87%, PR > 90%) sind dabei als deutlich überdurchschnittlich einzuordnen. Die Probandin berichtete nach der Bearbeitung des Tests d2 über ein Verschwimmen der Zeichen vor den Augen, das bereits unmittelbar bei Beginn der Testung aufgetreten sei Persönlichkeitsmerkmale Zur Erfassung von Persönlichkeitseigenschaften wurde das Freiburger-Persönlichkeits- Inventar in seiner revidierten Form FPI-R (FAHRENBERG & al., 1989) verwendet. Für Herrn A. N. läßt sich zusammenfassend sagen, dass von den 12 Skalen dieses Fragebogens lediglich 5 Skalen vom Normbereich abwichen, während sich in den anderen 7 Skalen keine Auffälligkeiten zeigten. Von den auffälligen Skalen waren im einzelnen (1) Lebenszufriedenheit, (2) Soziale Orientierung, (8) Körperliche Beschwerden, (9) Gesundheitssorgen und (11) Extraversion betroffen, deren Ergebnisse nun geschildert werden. W.A. N. schildert sich als einen Menschen mit deutlich unterdurchschnittlicher Lebenszufriedenheit (RW =1, PR = 4% 11 %). Er scheint mit seinen gegenwärtigen und früheren Lebensbedingungen oft unzufrieden zu sein. Entsprechend seiner Selbstbeschreibung glaubt er, dass er sein Potential bisher noch nicht verwirklichen konnte. Er beschreibt sich als einen bedrückten, unglücklichen

13 Menschen mit Neigung zur Depressivität und negativer Lebenseinstellung. A. N. sieht sich desweiteren als einen Menschen mit leicht überdurchschnittlicher Sozialer Orientierung (RW = 8, PR = 77% -89%). Er schilderte sich als einen Menschen, der soziale Verantwortung fühlt und auch bereit ist, seine Hilfsbereitschaft auszudrücken. Bezüglich seiner leicht überdurchschnittlichen Körperlichen Beschwerden (RW = 4, PR = 77% -89%), berichtet der Proband über ein gestörtes körperliches Allgemeinbefinden (z.b. Schlafstörungen, Wetterfühligkeit oder Kopfschmerzen). Seine Gesundheitssorgen beschreibt Herr A. N. als leicht unterdurchschnittlich ausgeprägt (RW = 5, PR = 23% - 40%). Seinen Grad an Extraversion sieht Herr A. N. als leicht unterdurchschnittlich (RW = 5, PR = 23% - 40%). Er hält sich also für zurückhaltend, ist lieber allein als auf Geselligkeiten. Er sieht sich auch als ruhig, wenig mitteilsam, ernst und beherrscht. Bei Frau I. K. liegen Abweichungen vom Normbereich in 9 von 12 Inhaltsbereichen vor, von denen nur diese im Folgenden erörtert werden. Die Probandin I. K. beschreibt sich als deutlich überdurchschnittlich unzufrieden und negativ bezüglich der Lebenseinstellung (RW= 1;PR = 4% - 11%) und leicht unterdurchschnittlich leistungsorientiert (RW= 3; PR = 11% - 23%). Außerdem schildert sie sich als deutlich überdurchschnittlich gehemmt und kontaktscheu (RW=11; PR = 89%-96%) sowie leicht überdurchschnittlich erregbar und unbeherrscht (RW=9; PR = 60% -77%). Sie gibt weiterhin an, sich leicht überdurchschnittlich angespannt und überfordert zu fühlen ( RW=10; PR =60% - 77%) und unter körperlichen Beschwerden zu leiden (RW=6; PR = 60% -77%). Die Probandin sagt über sich, dass sie sich deutlich überdurchschnittlich schont und Angst vor Erkrankungen hat (RW= 9; PR = 89% - 96%). Sie beschreibt sich als weit überdurchschnittlich introvertiert, zurückhaltend, überlegt und ernst (RW= 0; PR = 0% -4%). Zu diesem Fragebogen muss kritisch angemerkt werden, dass er nach FAHRENBERG,HAMPEL & SELG der FPI-R (1989,S. 9 f.) aufgrund der möglichen Verfälschungstendenzen nicht als eignungsdiagnostisches Verfahren für den Ernstfall gedacht war. Aus diesem Grunde sollten die Ergebnisse auch diejenigen die gegen den Probanden sprechen, unter Vorbehalt interpretiert werden.

14 3 Zusammenfassung und Stellungnahme zur Fragestellung Im folgenden Abschnitt werden basierend auf den Ergebnissen der durchgeführten psychologischen Untersuchung die im Abschnitt 1.2 genannten psychologischen Fragestellungen beantwortet. Die unter Punkt genannten physisch-medizinischen Anforderungen konnten im Rahmen dieser Untersuchung nicht ausreichend geklärt werden. Die Probanden gaben jedoch an, keine gesundheitlichen Einschränkungen aufzuweisen, die den Anforderungen zuwider laufen würden. Diese Angaben müssten allerdings trotzdem durch ein gesondertes medizinisches Gutachten überprüft werden. Ähnliches gilt für die persönlichen Angaben zu Alter, Schulbildung und Wehrpflicht. 3.1 Frage 1: Erfüllung des Anforderungsprofils bzw. Eignung als Fluglotse Für den Probanden A. N. ergibt sich für die einzelnen Punkte des Anforderungsprofils folgender Befund: Im Rahmen der durchgeführten verbalen Tests, die gegebenfalls Auffälligkeiten bzw. mangelnde Sprachkompetenz im Deutschen (vgl. Abschnitt 1.3.1, Punkt (1)) anzeigen hätten können, konnten keine entsprechenden Ergebnisse festgestellt werden. Im Gegenteil lassen diese Ergebnisse eine hohe Sprachkompetenz im Deutschen vermuten, was auch durch das Bildungsniveau (Abitur) und die Tatsache gestützt werden könnte, dass der Proband Deutsch als Muttersprache erlernt hat bzw. auch in Deutschland aufgewachsen ist. Über seine Sprachkompetenz im Englischen (vgl. Abschnitt 1.3.1, Punkt (1)) kann kein Urteil abgegeben werden. Um diesen Punkt zu klären müssten geeignete Tests durchgeführt werden. Zu den (3) Mathematikkenntnissen und der Fähigkeit zum logischen Denken kann lediglich gesagt werden, dass Herrn A. N. s Fähigkeit zum Umgang mit Zahlen (Rechenfertigkeit, Beziehungen zwischen Zahlen erkennen) im Normalbereich liegt. Über seine (4) Merkfähigkeit lässt sich zumindest für visuell dargebotenes verbales und figurales Material aussagen, dass sie den hohen Anforderungen gerecht wird. Die (5) Konzentrationsfähigkeit bzw. die (6) Aufmerksamkeit des Probanden ist zumindest als deutlich überdurchschnittlich zu beurteilen, wobei sein deutlich überdurchschnittliches Arbeitstempo auf Kosten der Sorgfalt geht, die wiederum als

15 durchschnittlich einzustufen ist. Die Aussagekraft dieser Ergebnisse im Hinblick auf die im Abschnitt unter Punkt (5) geforderte Fähigkeit zur Vigilanz ist aufgrund der kurzen Dauer der verwendeten Konzentrationstests jedoch sehr gering. In Bezug auf seine (6) Wahrnehmungsgeschwindigkeit zeigten sich bei den Konzentrations- bzw. Aufmerksamkeitstests keine Auffälligkeiten im negativen Sinne, jedoch kann über die genaue Leistungshöhe keine Aussage getroffen werden. Obwohl über das spezifische (8) Räumliche Orientierungsvermögen keine genauen Aussagen getroffen werden können, lassen jedoch die Testergebnisse des Subtestes zur figuralen Intelligenz auf eine deutlich überdurchschnittliche Fähigkeit, Proportionen von Flächen und Räumen zu erfassen und Beziehungen zwischen Figuren zu erkennen, schließen. Auch wenn die Aussagekraft des FPI-R zur Feststellung von (12) Persönlichkeitsmerkmalen fraglich ist, geben doch die problematischen, unterdurchschnittlichen Werte in den Inhaltsbereichen 1.) Lebenszufriedenheit und 8.) Körperliche Beschwerden Anlass, die Gründe für das Zustandekommen dieser Ergebnisse in einem persönlichen Gespräch o.ä. abzuklären. Die Probandin I. K. stellte ihre (1) Sprachkompetenz hinsichtlich der deutschen Sprache dahingehend unter Beweis, dass keine auffallenden Defizite durch den Untertest zur verbalen Intelligenz des I-S-T 2000 gefunden wurden; vielmehr deutet das weit überdurchschnittliche Ergebnis auf eine ausgeprägte Sprachkompetenz hin, was eventuell auf das Bildungsniveau (Abitur) und die deutsche Staatsangehörigkeit nebst deutscher Muttersprache zurückzuführen sein kann. Über ihre Sprachkompetenz im Englischen kann mangels in dieser Situation vorgenommener Tests keine Aussage getroffen werden. Vielmehr müssten sich zur Beantwortung dieser Frage geeignete Tests anschließen. Es kann weiterhin angenommen werden, dass die Probandin über die durch den numerischen Teil des IST 2000 nachgewiesenen Fähigkeiten in Bezug auf (3) Mathematik und logisches Denken verfügt und somit eine weit überdurchschnittliche Fähigkeit zu einfachen numerischen Operationen vermutet werden kann. Auch die (4) Merkfähigkeit der Probandin bezüglich visuell dargebotener verbaler und figuraler Information kann als weit überdurchschnittlich bezeichnet werden und genügt daher den Anforderungen. In Bezug auf die (5) Konzentrationsfähigkeit läßt sich sagen, dass die Probandin in einem überdurchschnittlichen Arbeitstempo die Konzentrationsaufgaben des d2-tests bearbeitete und dabei deutlich

16 überdurchschnittlich sorgfältig arbeitete,d.h. sehr wenige Fehler machte. Ihre Konzentrationsgesamtleistung bewegte sich im oberen Normbereich. Da sie aber beim d2-test über ein Verschwimmen der Zeichen vor den Augen klagte, muß angezweifelt werden, ob die Konzentrationsfähigkeit durch diesen Umstand nicht unterschätzt wird. Eine zusätzliche Beurteilung der Konzentrationsfähigkeit durch ein Verfahren, bei dem solche Probleme nicht auftreten, sollte daher zusätzlich angewandt werden. Angesichts der großen Bedeutung eines intakten Sehvermögens sollte jedoch unbedingt auch eine Überprüfung der Leistungsfähigkeit der Augen durchgeführt werden. Die geforderte (7) Wahrnehmungsgeschwindigkeit und Aufmerksamkeit wird teilweise durch die überdurchschnittlichen Leistungen im d2- Test wie durch die weit überdurchschnittlichen Leistungen im ZVT abgedeckt, jedoch würde sich z.b. eine computergestützte Testdurchführung zur weiteren Klärung dieser Frage anbieten. Die Probandin konnte im Rahmen des Untertests zur Figuralen Intelligenz innerhalb des I- S-T 2000 weit überdurchschnittlich gut mit zwei- und dreidimensionalen Figuren umgehen. Diese Fähigkeit kann aber nicht vollständig zur Klärung der Anforderung zum (8) räumlichen Orientierungsvermögen herangezogen werden, da sie nur einen Teilausschnitt dessen wiedergibt. Obwohl Ergebnisse von Persönlichkeitstests wegen der potentiellen Manipulierbarkeit durch die Probanden mit Vorsicht zu genießen sind, bleibt festzuhalten, dass die Probandin ungünstig hohe Werte auf der Skala 7) Beanspruchung aufweist, woraus unter Umständen auf Stressanfälligkeit geschlossen werden. Auch der hohe Wert auf der Skala 4.) Gehemmtheit und der weit unterdurchschnittliche Wert auf der Skala 11.) Extraversion lassen Bedenken im Hinblick auf die Erfüllung des Anforderungsmerkmals (12) berufsrelevante Persönlichkeitsmerkmale aufkommen, denen deshalb durch andere diagnostische Methoden, z.b. im persönlichen Gespräch, nachgegangen werden sollte. Im Übrigen bleibt festzuhalten, dass im Rahmen dieser Untersuchung keine Aussagen über die folgenden Anforderungsmerkmale gemacht werden konnten: (1) Englischkenntnisse, (2) Technisches Verständnis, (7) Reaktionsgeschwindigkeit, (9 Mehrfacharbeitskapazität, (11) Organisatorischen Fähigkeiten bzw. Logistisches Geschick. Ausgehend von den dargestellten Ergebnissen der durchgeführten psychologischen Untersuchungen kann man die kognitive Leistungsfähigkeit (i.e. Konzentrationsfähgikeit und Aufmerksamkeit, Intelligenz, Merkfähigkeit) beider Probanden als mindestens

17 überdurchschnittlich einstufen; somit erfüllen beide Probanden die kognitiven Anforderungen, die über eine Eignung als Fluglotse entscheiden. Die erfassten Persönlichkeitsmerkmale werfen bei beiden Probanden Fragen in Bezug auf ihre Eignung zu diesem Beruf auf, denen im Rahmen eines diagnostischen Gesprächs o. ä. nachgegangen werden sollte, bevor eine endgültige Entscheidung über die Eignung für den Beruf des Fluglotsen getroffen wird. Dieses Vorgehen wäre besonders bei Frau I. K. angezeigt. 3.2 Frage 2 und 3: Vergleich der Probanden hinsichtlich ihrer Eignung für den Beruf des Fluglotsen In diesem Abschnitt soll eine Entscheidung darüber getroffen werden, welcher der beiden Probanden relativ gesehen besser für den Beruf des Fluglotsen geeignet ist. Dabei soll sich dieser Vergleich auf die drei großen Konstrukte Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeit, Intelligenz und Persönlichkeitsmerkmale beziehen, da eine feingliedrige Betrachtung der einzelnen Anforderungsmerkmale zu weit führen würde und im Rahmen der Messungenauigkeit bzw. der fehlenden Erfassung der einzelnen Merkmale eine zu große Genauigkeit vorgetäuscht würde. Betrachtet man zunächst zusammenfassend die Ergebnisse der Konzentrationstests (Test d2, ZVT), so zeigt Herr A. N. eine verhältnismäßig größere Konzentrationsleistung und Aufmerksamkeit. Unter Berücksichtigung der bei der Probandin I. K. aufgetretenen Probleme ( Verschwimmen der Zeichen ) im Test d2 sollte dieses Ergebnisse jedoch noch durch einen weiteren Konzentrationstest erhärtet werden. Die größere Leistung von A. N. im Test d2 kann auch durch höhere Leistung von I. K. im ZVT nicht vollständig kompensiert werden, was für eine bessere Eignung von Herrn A. N. in Bezug auf die Konzentrationsfähigkeit spricht. Im Gegensatz dazu zeigte sich jedoch bei der Intelligenzmessung ein deutlicher Unterschied dergestalt, dass die Probandin I. K. eine höhere Intelligenzleistung erzielte. Daher ist zu erwarten, dass Frau I. K. den intelligenzspezifischen kognitiven Anforderungen des Berufsalltages eines Fluglotsen besser gewachsen ist. Abschließend kann über die Qualifikation der Probanden hinsichtlich ihrer Persönlichkeitsmerkmale nur soviel ausgesagt werden, als dass bei der Probandin I. K. mehr Fragen hinsichtlich ihrer Eignung aufgeworfen wurden, die einer Klärung bedürfen.

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19 Insgesamt kommen die Gutachter anhand der zur Verfügung stehenden Informationen zu der Entscheidung, dass das Testprofil der Probandin I. K. in höherem Maße den beruflichen Anforderungen eines Fluglotsen entspricht. Ausschlaggebend für diese Entscheidung ist, dass ein Fluglotse neben einer überdurchschnittlichen Konzentrationsfähigkeit in besonderem Maße auch Entscheidungen in komplexen, dynamischen Situationen treffen muss, für die die schnelle, genaue Verarbeitung von (neuen) Informationen notwendig ist, für deren Bewältigung die Intelligenzleistung maßgeblich ist, welche bei Frau I. K. als deutlich höher einzustufen ist. Die Größe des Unterschiedes hinsichtlich der Eignung als Fluglotse zwischen den beiden Probanden einzuschätzen wird von den Gutachtern jedoch abgelehnt, da zu viele wichtige Aspekte in dieser Frage im Rahmen dieses Gutachtens nicht berücksichtigt werden konnten. Zum Vergleich der Leistungen bzw. Ergebnisse in den einzelnen Verfahren kann jedoch auf die im Abschnitt 4.1 aufgeführten Testdaten der Probanden verwiesen werden.

20 4 Anhang 4.1 Testdaten der Probanden Verfahren A.N. I.K. Differenz I 2 DifferenzII 3 Konzentration u. Aufmerksamkeit 1) Test d2 GZ = 627, GZ = 460 KL (WI): ü KL: WI (PR >99,9%, C-Wert = 10), F% = 3,35 % (PR = 50 75%, C-Wert = 5-6), KL = 267, (PR > 99,9%, C-Wert = 10) (PR < 90%, C-Wert = 8), F% = 0,87 % (PR > 90%, C-Wert = 8-10), KL = 184, (PR = 75% -90%, C-Wert = 6-8) KL (CS): ü 2) ZVT RW = 54,0 sec, RW = 46,7 sec, RW (WI): ü CS t Wert = 61 PR (RW)= 86% t-wert = 70 PR (RW) = 98% RW (CS): ü Persönlichkeitsmerkmale FPI-R (Lebenszufriedenheit) RW = 1, (ST = 2) RW = 1, (ST = 2) N.B. 4 N.B. FPI-R (Soz. Orientierung) RW = 8,(ST = 7) RW = 3, (ST = 2) N.B. N.B. FPI-R (Leistungsorientierung) RW = 5,(ST = 4) RW = 3,(ST = 3) N.B. N.B. FPI-R (Gehemmtheit) RW = 5,(ST = 6) RW = 11,(ST = 8) N.B. N.B. FPI-R (Erregbarkeit) RW = 3,(ST = 4) RW = 9,(ST = 7) N.B. N.B. FPI-R (Aggressivität) RW = 4,(ST = 4) RW = 5,(ST = 6) N.B. N.B. FPI-R (Beanspruchung) RW = 3,(ST = 4) RW = 10,(ST = 7) N.B. N.B. FPI-R (Körperl. Beschwerden) RW = 4,(ST = 7) RW = 6,(ST = 7) N.B. N.B. FPI-R (Gesundheitssorgen) RW = 1,(ST = 3) RW = 9,(ST = 8) N.B. N.B. FPI-R (Offenheit) RW = 9,(ST =6) RW = 9,(ST =6) N.B. N.B. FPI-R (Extraversion) RW = 5,(ST = 3) RW = 0,(ST = 1) N.B. N.B. FPI-R (Emotionalität) RW = 8,(ST = 6) RW = 9,(ST = 6) N.B. N.B. Tabelle 1 (Teil 1): Übersicht über die Ergebnisse der angewendeten Verfahren 2 Differenz I: Die Testleistung des jeweiligen Probanden wird mit der Durchschnittsleistung der Vergleichsstichprobe (Alter, Bildung) verglichen und auf Signifikanz geprüft; In der Tabelle wird für den/ die jeweilige(n) ProbandIn die Testleistung als überdurchschnittlich (ü), durchschnittlich (d) oder unterdurchschnittlich (u) bewertet. 3 Differenz II: Die Testleistungen der Probanden werden miteinander verglichen und auf Signifikanz geprüft; In der Tabelle ist der/ die ProbandIn mit der höheren Testleistung angegeben. 4 N.B.: Nicht berechnet. Diese Werte oder Differenzen wurden nicht berechnet, da diese Werte für die Fragestellung nicht von besonderem Interesse sind bzw. die Aussagekraft dieser Differenzen im Hinblick auf die Fragestellung fraglich oder eine Interpretation schwierig ist.

21 Verfahren A.N. I.K. Differenz I 5 DifferenzII 6 Intelligenz IST 2000 (Verbale Int.) SW = 126, SW > 130, N.B. N.B. (PR = 100%) (PR = 100%) IST 2000 (Numerische Int.) SW = 102 SW = 116 N.B. N.B. (PR = 55%) (PR = 93%) IST 2000 (Figurale Int.) SW = 110, SW = 118, N.B. N.B. (PR = 79%) (PR = 96%) IST 2000 (Reasoning- IQ = 128 IQ > 145 IQ (WI): ü CS Gesamtwert)) SW = 115, SW = 126, IQ (CS): ü (PR = 85%) (PR = 100%) IST 2000 (Merkfähigkeit) RW = 23, RW = 23, RW (WI): ü WI = CS SW = 117, SW = 117, RW (CS): ü (PR >= 97%) (PR >= 97%) Tabelle 1 (Teil 2, Fortsetzung): Übersicht über die Ergebnisse der angewendeten Verfahren 4.2 Wichtige Teststatistiken der verwendeten Verfahren Die folgenden Teststatistiken wurden zur Berechnung der kritischen Differenzen im Vergleich zum Mittelwert der Vergleichsstichprobe (vgl. Vertrauensintervall) bzw. zur Berechnung der kritischen Differenzen zwischen den Probanden (vgl. d krit.) verwendet. 5 Differenz I: Die Testleistung des jeweiligen Probanden wird mit der Durchschnittsleistung der Vergleichsstichprobe (bezügl. Alter, Bildung) verglichen und auf Signifikanz geprüft; In der Tabelle wird für den/die jeweilige(n) ProbandIn die Testleistung als überdurchschnittlich (ü), durchschnittlich (d) oder unterdurchschnittlich (u) bewertet. 6 Differenz II: Die Testleistungen der Probanden werden miteinander verglichen und auf Signifikanz geprüft; In der Tabelle ist der/ die ProbandIn mit der höheren Testleistung angegeben

22 Test d2 7 ZVT IST 2000 r tt r tt (GZ) = 0,955 r tt (F%) = 0,96 r tt (KL) = 0,94 r tt = 0,90 Verbal Numerisch Figural Reasoning Merkfähigkeit r tt = 0,82 r tt = 0,93 r tt = 0,85 r tt = 0,94 r tt = 0,97 s C-Skala: s = 2, (m = 5) T-Normskala: s = 10; (m = 50) RW-Skala: s = 6,10; (m = 38,52) RW-Skala: s = 10,31; (m = 41,65) RW-Skala: s = 8,40; (m = 33,65) IQ-Skala: s = 15,00; (m = 100) RW-Skala: s = 3,46; (m = 17,68) 8 d krit. (a = 5%, 7 Bei den Reliabliltäten wurden Mittelwerte aus den Reliabilitäten derjenigen Stichproben gebildet, die altersmäßig und ihrer Bildung nach die größte Ähnlichkeit zu den geforderten Merkmalen besaßen (d.h. Alter = J., Abschluss >= Abitur). 8 z (a = 5%) = 1,96

23 d krit. (KL) = 1,36 d krit. = 8,77 N.B. N.B. N.B. d krit. = 10,20 d krit. = 1,66 Vertr auens inter vall VI (KL,u) = 4,04 VI (KL,o) = 5,96 VI (u) =43,8 VI (o) = 56,2 N.B. N.B. N.B. VI (u)= 92,8; VI (o) = 107,2 VI (u)= 16,5 VI (o) = 18,9 FPI-R Rohwerte Skala1 Skala2 Skala3 Skala4 Skala5 Skala6 Skala7 Skala8 Skala9 Skala10 Skala11 Skala12 r tt 0,78 0,71 0,77 0,77 0,75 0,74 0,84 0,79 0,79 0,74 0,8 0,8 s 3,13 2,82 3,07 3,06 2,98 2,84 3,54 3,05 3,16 2,94 3,57 3,55 d krit (a = 4,1 4,2 4,1 4,1 4,1 4,1 3,9 3,9 4,0 4,2 4,4 4,4 5%) Ver trauens grenze n + - 2,9+ - 3, ,9 + -2, , , , ,7 + -2, , ,1 + -3,1 Tabelle 2: Übersicht über die wichtigen statistische Kennwerte der Tests zur Berechnung von kritischen Differenzen und Vertrauensintervallen

24 5 Verwendete Literatur und psychodiagnostische Verfahren 5. 1 Literatur 1. Boerner, K. (1987). Das psychologische Gutachten: ein praktischer Leitfaden (3.Auflage). München-Weinheim: Psychologische Verlagsunion 2. Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.v. (1999). Testinformationen des DLR für Bewerber für den Beruf des Fluglotsen bei der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH. Adresse: DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.v., Abteilung für Luft- und Raumfahrtpsychologie, Sportallee 54 A, Hamburg 3. Bühner, M., Hommers, W. & Steinmetz-Zubovic, M. (1999). Psychodiagnostische Methoden Version 1.0. Unveröffentlichtes Manuskript. Würzburg: Julius-Maximilians- Universität 4. Wottawa, H. & Hossiep, R. (1987). Grundlagen psychologischer Diagnostik. Göttingen: Hogrefe-Verlag 5. Westhoff, K. & Kluck, M.-L. (1998). Psychologische Gutachten schreiben und beurteilen (3. überarb. und erw. Aufl.). Berlin: Springer 5.2 Diagnostische Verfahren 1. Brickenkamp, R. (1994). Test d2 Aufmerksamkeits- und Belastungstest (8., erw. und neu gestaltete Auflage). Göttingen: Hogrefe 2. Oswald, W. & Roth, E. (1978). Der Zahlen-Verbindungs-Test (ZVT). Göttingen: Hogrefe 3. Fahrenberg, J., Hampel, R. & Selg, H. (1989). Das Freiburger Persönlichkeitsinventar FPI (5. ergänzte Auflage). Göttingen: Hogrefe 4. Amthauer, R., Brocke, B., Liepmann, D. & al. (1998). Intelligenz-Struktur-Test IST Göttingen: Hogrefe 5.3 Sonstige Informationsquellen 1. Internetseite der Deutschen Flugsicherung (DFS) 2. Internetseite des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR)

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