Der E-Faktor im Münchner Nahverkehr

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1 Der E-Faktor im Münchner Nahverkehr SWM/MVG beim e-monday am Alexandra Braun Stadtwerke München GmbH, Unternehmensbereich Verkehr Bereich Strategische Planungsprojekte, Projektmanagerin Elektromobilität SWM/MVG

2 Vernetzung im Kontext E-Mobilität Energieerzeugung (inkl. Netzmanagement, Verteilung, Vertrieb) Ladeinfrastruktur Stadtverwaltung Energieversorgung (Ökostrom) + Ladeinfrastruktur Betrieb von U-Bahn, Bus und Tram (Tests neuer Technologien) Gleichstromnetz (Schienenverkehr) Aktivitäten auf internationalen Plattformen (z.b. UITP) Kooperationen u.a. mit Stromkunden und im Bereich Ladeinfrastruktur Fuhrpark Multimodale Mobilitätsdienstleistungen Geschäftsfeldentwicklung Kundengewinnnung/ -bindung Verkehrsplanung Kooperationen mit Mobilitätspartnern Aktivitäten auf nationalen Plattformen (z.b. NPE) (Regionale) Unternehmen und Forschungseinrichtungen 2

3 Emissionen im Stadtverkehr New York 1880 Pferdetram München

4 München fährt seit 120 Jahren elektrisch Tram 108 Fahrzeuge 1895 erste elektrische Tram in München U-Bahn 564 Fahrzeuge 1971 Eröffnung U-Bahn (U6) Rund 80% der MVG- Verkehrsleistung sind bereits heute elektrisch 4

5 Elektrifizierung der MVG-Busflotte Langzeittest von 4 Hybridbussen seit 2008: Kraftstoff- und CO2-Einsparungen blieben hinter Erwartungen zurück Fokus daher auf rein batterieelektrischen E-Bussen Testbetrieb E-Busse seit 2013: BYD & Solaris zwischen Dezember 2013 und Februar 2014, Ebusco 02/2015, Sileo 05/2015, EBUS-Europa 06/2015 Weiterer E-Bus Testeinsatz des Herstellers VDL Juli/August Beschaffung 2 batterieelektrischer Solobusse (12m) für den Linieneinsatz (IHFEM) 2015 Beschaffung 10 Gelenkbusse Typ Citaro 2 von Mercedes-Benz mit Supercaps 5

6 Hybrid- und Elektrobusse im Einsatz E-Bus Europa E-Bus BYD 6

7 Mobilität im Wandel Die Welt verändert sich und wir uns mit ihr Mobilität bleibt ein Megathema, München wächst kontinuierlich weiter Der Bedarf nach Mobilität nimmt stetig zu und verändert sich gleichzeitig Das eigene Auto ist vor allem für junge Leute kein Statussymbol mehr Statt des motorisierten Individualverkehrs sind zunehmend kombinierbare Mobilitätsangebote gefragt, die sich flexibel am persönlichen Bedarf orientieren Darauf reagiert die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) und entwickelt sich weiter, denn: Bürger nutzen nicht ausschließlich den ÖPNV, sondern sind ebenso Fußgänger, Zugfahrer, Autofahrer, Radfahrer usw. 7

8 Kundenorientierte Erweiterung öffentlicher Mobilität Start -ort P+R B+R U-Bahn, Bus, Tram ÖV- Haltestelle ÖV- Haltestelle P+R B+R Zielort Private Mobilitätsstation Öffentliche Mobilitätsstation Öffentliche Mobilitätsstation Private Mobilitätsstation Öffentlicher Verkehr Öffentliche Mobilität 8

9 Erweiterungen des Kernangebots ÖPNV Physische Bündelung an Mobilitätsstationen Verknüpfungspunkt ÖV (U-/S-Bahn, Tram, Bus) + stationäres CarSharing + flexibles CarSharing + stationäres Mietradsystem MVG Rad + E-Ladesäule (für e-carsharing) + Taxi + Bike & Ride + Park & Ride + 9

10 Mobilitätsstationen E-Mobilitätsstation an der Münchner Freiheit Bündelung von Mobilitätsangeboten zur bedarfsorientierten und flexiblen Nutzung verschiedener Verkehrsmittel (ÖPNV, BikeSharing, CarSharing, ggf. Taxi) inkl. Ladeinfrastruktur für E-Carsharing 1. Demonstrationsprojekt an der Münchner Freiheit (Eröffnung November 2014) 10

11 Vernetzung der Angebote MVG Rad 11

12 MVG Rad Aktiv und umweltfreundlich unterwegs MVG Rad Start MVG Rad im Sommer Stationen mit (konventionellen) Rädern Mischung aus stationärem / flexiblem Mietradsystem Integration von Pedelecs für 2016 geplant (IHFEM) 12

13 Ladeinfrastruktur Masterplan Ladeinfrastruktur als Ergebnis des Schaufensterprojektes E- Plan (Uni BW) Ladebedarf (öffentlich) v.a. durch E- Carsharing und Anwohner ohne Heimlademöglichkeit MVG Rad Aus ÖV-Sicht E-Carsharing, Taxi u. P+R im Fokus Ausbau der Ladeinfrastruktur in München (IHFEM) Exemplarische Darstellung. Quelle: Universität der Bundeswehr München 13

14 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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