Open-Source-Groupware Überblick, Kategorisierung, Auswahl und Installation

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1 Technische Universität München Fakultät für Informatik Diplomarbeit Open-Source-Groupware Überblick, Kategorisierung, Auswahl und Installation Jörg Geiger Aufgabensteller: Prof. Dr. Johann Schlichter Betreuer: Dr. Michael Koch Abgabedatum: 15. April 2003

2 Ich versichere, dass ich diese Diplomarbeit selbständig verfasst und nur die angegebenen Quellen und Hilfsmittel verwendet habe. München, den 15. April 2003 Jörg Geiger

3 Inhaltsverzeichnis Zusammenfassung 1 1 Einleitung Motivation Themenbeschreibung Begriffsbildung Aktueller Bezug Allgemeine Strukturierung Klassische Ansätze Raum-Zeit-Matrix Anwendungsorientierte Funktionsklassen K-Modell Probleme bei der Klassifizierung Funktionale Strukturierung Nachrichtenaustausch Synchroner Nachrichtenaustausch Asynchroner Nachrichtenaustausch Informations- und Dokumentenverarbeitung Gruppenplanung Grenzen der funktionalen Strukturierung ii

4 INHALTSVERZEICHNIS iii 3 Rahmenbedingungen des Groupware-Einsatzes Aufwand Einführungs-Aufwand Installations-Aufwand Wartungs-Aufwand Kosten Bedienbarkeit Erweiterbarkeit Flexibilität Integrierbarkeit Sicherheit Skalierbarkeit Zusammenfassung Web-basierte Open-Source-Groupware Auswahlkriterien Testschema Backtalk Entwicklung und Vitalität Voraussetzungen Installation Start und Administration Funktionalität Fazit Discus Entwicklung und Vitalität Voraussetzungen Installation

5 INHALTSVERZEICHNIS iv Start und Administration Funktionalität Fazit Extropia Entwicklung und Vitalität Voraussetzungen Installation Start und Administration Funktionalität Fazit IntranetSuite Entwicklung und Vitalität Voraussetzungen Installation Start und Administration Funktionalität Fazit Moregroupware Entwicklung und Vitalität Voraussetzungen Installation Start und Administration Funktionalität Fazit phpcollab Entwicklung und Vitalität Voraussetzungen

6 INHALTSVERZEICHNIS v Installation Start und Administration Funktionalität Fazit phpgroupware Entwicklung und Vitalität Voraussetzungen Installation Start und Administration Funktionalität Fazit PHPNuke Entwicklung und Vitalität Voraussetzungen Installation Start und Administration Funktionalität Fazit PHProjekt Entwicklung und Vitalität Voraussetzungen Installation Start und Administration Funktionalität Fazit TUTOS Entwicklung und Vitalität

7 INHALTSVERZEICHNIS vi Voraussetzungen Installation Start und Administration Funktionalität Fazit WikiWeb - Beispiel phpwiki Entwicklung und Vitalität Voraussetzungen Installation Start und Administration Funktionalität Fazit Zope Entwicklung und Vitalität Voraussetzungen Installation Start und Administration Funktionalität Fazit Einsortierung der Open-Source-Groupware How-Tos für Standard-Probleme Einrichtung eines LAMP-Systems Linux-Installation MySQL-Installation Apache-Installation PHP-Installation

8 INHALTSVERZEICHNIS vii 6.2 Szenario 1 - Die benachbarte Gruppe Die Auswahl Szenario 2 - Die verteilte Gruppe Die Auswahl Szenario 3 - Die Interessengruppe Die Auswahl Fazit Abschließende Bewertung Alternativen Ausblick Abbildungsverzeichnis 116 Tabellenverzeichnis 117 Literaturverzeichnis 118

9 Zusammenfassung Rechnergestützte Gruppenarbeit ist zwar noch ein recht junges Forschungsgebiet, es als brandneu zu bezeichnen, täte ihm aber Unrecht. Groupware hingegen, also Systeme, die diese Art der Zusammenarbeit erlauben, erleben seit Ende der 90er Jahre einen Boom. Die professionellen Nutzer von Groupware, etwa Firmen und Universitäten, setzen dabei meist proprietäre Lösungen ein. Die bekanntesten stammen von Microsoft und Lotus. Der Schluss liegt nahe, statt einer proprietären Groupware-Lösung die offene Infrastruktur des Internet für die Zusammenarbeit zu nutzen. Aus diesem Gedanken sind die so genannten Web-basierten Groupware-Systeme entstanden. Besonders interessante Entwicklungen gibt es in diesem Bereich bei Open-Source-Projekten. In den letzten Jahren haben sich immer mehr Projekte gegründet, die oftmals in kreativem Chaos arbeiten. Es gibt durchaus brauchbare Lösungen; die passende zu finden erfordert aber viel Aufwand. Ein Aufwand, der in der Praxis meist zu groß ist. Diese Arbeit soll eine Hilfestellung bei der Auswahl und Installation von Open-Source- Groupware geben; dabei ist die Sicht auf rein Web-basierte Lösungen eingeschränkt. Diese Systeme zeichnen sich dadurch aus, dass sie zur Bedienung lediglich einen Web- Browser erfordern und so besonders flexibel einsetzbar sind. 1

10 Kapitel 1 Einleitung 1.1 Motivation Laut einer Studie des Marktforschungsinstituts IDC wurden im Jahr 2002 täglich 12,56 Milliarden s verschickt, die ausschließlich geschäftlichen Zwecken dienten. Das heißt, unerwünschte Spam-Mails sind aus dem Aufkommen bereits herausgerechnet. Die Prognose für die kommenden Jahre sagt eine erhebliche Steigerung voraus: Im Jahr 2003 sollen bereits durchschnittlich 15,8 Milliarden s pro Tag verschickt werden, 2004 soll die Anzahl elektronischer Postmitteilungen auf 18,14 Milliarden steigen und 2005 muss mit 19,75 Milliarden gerechnet werden. Die Studie schließt mit einer Prognose für 2006, dann sollen bereits 21,08 Milliarden s pro Tag für geschäftliche Zwecke versendet werden. Die Gründe für den Anstieg sind vielfältig: Die Verbreitung von Internet-Anschlüssen nimmt auch im Geschäftsbereich noch zu. Das bedeutet, dass immer mehr Firmen Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit geben, s zu versenden. Das führt wiederum zu einer immer größer werdenden Akzeptanz der elektronischen Postmitteilungen, etwa auch bei Behörden. Auch die Computer-Nutzung selbst wird immer selbstverständlicher, der Rechner tritt also auch immer mehr als Werkzeug der Zusammenarbeit in den Vordergrund und das Mittel Nummer eins zur rechnergestützten Kommunikation ist heutzutage . ist zweifellos ein gutes Mittel für den asynchronen Nachrichtenaustausch zwischen zwei Teilnehmern, also bei der 1 : 1-Kommunikation. Auch 1 : n- und n : 1-Kommunikation funktionieren. Das ist dann der Fall, wenn ein Absender seine an mehrere Empfänger schickt und von Empfängerseite wieder geantwortet wird. Problematisch wird es dann, wenn die angesprochenen Personen Rückfragen haben, oder gar ein Gruppentermin per festgelegt werden soll. Die Folge ist eine verwirrende Menge von s mit Antworten und Antworten auf Antworten und so weiter. Das mag ein weiterer 2

11 KAPITEL 1. EINLEITUNG 3 Abbildung 1.1: IDC-Studie täglich verschickter s wichtiger Grund für das hohe -Aufkommen sein. Oftmals ist das einzige Mittel, das für die rechnergestützte Kommunikation in Gruppen zur Verfügung steht; dabei ist es nicht immer optimal geeignet. Für schnellen synchronen Nachrichtenaustausch gibt es etwa so genannte Messenger, diese simulieren ein Gespräch über eine Textkonsole. Außerdem gibt es Conferencing- Systeme, die sogar Video- oder Audio-Kommunikation über den Rechner erlauben und ein reales Zusammentreffen von Personen nachahmen. Für die Einhaltung von Terminen eignen sich Gruppenkalender, und Projektplaner helfen dabei, auch komplexere Gruppenarbeiten zu strukturieren. Eine Alternative zu lästigen -Attachments ist File- Sharing und Gruppeneditoren gewährleisten die Datenintegrität wenn mehrere Benutzer an derselben Datei arbeiten wollen. Viele Aufgaben, die häufig nur unzureichend per abgewickelt werden, können also von anderen Programmen besser erledigt werden. Die oben genannten Systeme fallen unter den Oberbegriff Groupware. Das sind Systeme, die rechnergestützte Zusammenarbeit unterstützen. Für diesen Zweck gibt es zwar bereits kommerzielle Software, etwa Lotus Notes oder Microsoft Exchange; besonders interessant, flexibel, sicher, robust und kostenlos präsentieren sich aber Open-Source-Lösungen, für deren Klassifizierung, Auswahl und Installation diese Arbeit ein Leitfaden sein soll.

12 KAPITEL 1. EINLEITUNG Themenbeschreibung Die Notwendigkeit von rechnergestützter Gruppenarbeit ist keine neue Erkenntnis. Eigentlich ist in der Praxis meist klar, welche Funktionen für die Zusammenarbeit in Gruppen gewünscht sind, den Rückschluss auf die passende Groupware-Lösung und das Finden der entsprechenden Software schaffen aber die Wenigsten. Das liegt einerseits daran, dass viele Software-Produkte in den letzten Jahren mit Groupware-Funktionalität geworben haben, die mehr versprachen als tatsächlich dahinter steckte. Andererseits haben sich mit Microsoft Exchange und Lotus Notes proprietäre Groupware-Lösungen als Standard etabliert, die viele Nachteile aufweisen. Der Stand der Dinge ist also, dass einerseits der Begriff Groupware nicht klar ist und andererseits kein Überblick über tatsächlich vorhandene Lösungen existiert. Für Universitäten und Unternehmen stellen sich zum Thema Groupware viele Fragen, die diese Diplomarbeit praxisnah und auch für Nicht- Spezialisten beantworten soll. Hauptziel der Arbeit ist es, eine Hilfestellung bei der Auswahl und Installation freier Groupware-Lösungen für Standardaufgaben zu geben. Diese Diplomarbeit soll zuerst kurz in die Thematik von Groupware und das Themengebiet CSCW (Computer Supported Cooperative Work) einführen. Dabei soll zunächst ein klarer Eindruck davon entstehen, was Groupware eigentlich ist. Aktuelle Beispiele und Zahlen über den Einsatz von Groupware stellen den Bezug zur Praxis her. Am Anfang soll eine allgemeine Kategorisierung und Strukturierung von Groupware- Anwendungen vorgenommen werden. Dazu werden klassische Einteilungen der CSCW- Forschung vorgestellt und herausgearbeitet, wo ihre Stärken und Schwächen liegen. Dabei ist es die Aufgabe eine geeignete Einteilung zu finden. Denkbar wäre ein klassischer Ansatz, etwa eine funktionale Einteilung. Eine Kombination aus mehreren Sichtweisen, also ein pragmatischer Ansatz, ist erstrebenswert. Es ist zu berücksichtigen, dass die Zielgruppe nicht aus Groupware-Spezialisten besteht, sondern konkrete Lösungswünsche für die Praxis benötigt werden. Die Strukturierung soll eine Grundlage für die Ableitung von weiteren Anforderungen an Groupware-Lösungen bilden. Außerdem sollen zusätzliche Randbedingungen erarbeitet werden, aus denen sich Kriterien für zweckmäßige Lösungen ableiten lassen. Etwa bietet es sich aus Gründen der einfachen Bedienbarkeit, leichteren Wartung und Plattformunabhängigkeit an, ausschließlich Lösungen zu betrachten, die Client-seitig über einen Web-Browser bedient werden können und keine zusätzliche Software-Installation erfordern. Außerdem soll die nötige Software frei verfügbar, also kostenlos und wenn möglich erweiterbar sein; in der Aufgabenstellung sind die Groupware-Systeme deshalb auf Open-Source-Programme eingeschränkt.

13 KAPITEL 1. EINLEITUNG 5 Nachdem die Anforderungen geklärt sind, soll der aktuelle Stand bei offenen und freien Groupware-Plattformen erhoben werden. Die gefundenen Lösungen sollen auf ihre Tauglichkeit getestet und bewertet werden. Es soll die Frage beantwortet werden, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen: zum Beispiel ob ein vorinstallierter Web-Server zum Betrieb der Groupware nötig ist, oder ob ein spezieller Interpreter eingerichtet sein muss. Dabei ist anzumerken, dass es sich nicht um einen Vergleichstest von CSCW-Systemen handelt, sondern jedes System einzeln und objektiv betrachtet wird. Die erhaltenen Resultate, also etwa Probleme bei der Installation oder besondere Anforderungen sollen dokumentiert werden. Wichtig ist die praktische Auseinandersetzung mit den vorhandenen Lösungen. Die gefundenen Groupware-Programme sollen in die zuvor erarbeitete Kategorisierung eingeordnet werden. Aus den gewonnenen Erkenntnissen sollen Vorschläge erarbeitet werden, welche Groupware-Lösungen für typische Standardaufgaben am besten geeignet sind. Diese sollen als eine Art How-To verfügbar sein. Die Arbeit wird mit einem Fazit abgeschlossen, in dem eine abschließende Bewertung, Kritik und Ausblick über die behandelte Thematik enthalten ist. Außer der üblichen Ausarbeitung soll zusätzlich eine Web-Dokumentation erstellt werden, die die Standardprobleme mit How-Tos für den Groupware-Einsatz enthält, um für die Praxis einen kurzen Leitfaden an der Hand zu haben. 1.3 Begriffsbildung Tippt man den Begriff Groupware in eine Internet-Suchmaschine ein, so wird man von der Anzahl der gefundenen Web-Seiten förmlich erschlagen. Allein Google liefert auf Anhieb etwa gefundene Beiträge zum Stichwort Groupware. Die weite Verbreitung des Begriffs liegt wohl daran, dass Ende der 90er Jahre Groupware ein Modewort der Software-Branche war, ähnlich wie heute das Schlagwort Web-Dienste durch die Welt geistert, ohne dass sich Software-Hersteller Gedanken über die eigentliche Bedeutung des Begriffs machen, denn konkrete Definitionen gibt es sehr wohl dafür. Um zu verstehen was Groupware eigentlich ist, sollte man auf die Ursprünge zurückgehen. Dabei trifft man automatisch auf den Begriff Computer Supported Cooperative Work, kurz CSCW. Groupware und CSCW werden oft fälschlicherweise als Synonyme gebraucht, dabei gibt es eindeutige Begriffsabgrenzungen. In [2] findet sich eine Auswahl anderer gebräuchlicher Begriffe für CSCW. Beispiele sind Workgroup Computing, Collaborative Computing oder Computer-Mediated Communication. Beide Begriffe, CSCW und Groupware, wurden in den frühen 80er Jahren geprägt. Ihnen liegt der Begriff Gruppenarbeit zu Grunde. Nach [4] versteht man unter Gruppenarbeit die Summe aller aufgabenbezogenen Tätigkeiten, welche von Gruppenmitgliedern

14 KAPITEL 1. EINLEITUNG 6 ausgeführt werden, um zielbezogene Aufgaben zu erfüllen und somit Gruppenziele zu erreichen. In dieser Arbeit wird CSCW im Sinne von Greif und Cashman verwendet. In [2] ist das folgendermaßen formuliert: CSCW bezeichnet die theoretischen Grundlagen bzw. die Methodologien für Gruppenarbeit und deren Computerunterstützung. CSCW ist auch die Bezeichnung für ein Forschungsgebiet, im deutschsprachigen Raum wird es oft Computerunterstützte Gruppenarbeit oder Rechnergestützte Gruppenarbeit genannt. Computergestützte Gruppenarbeit ist disziplinübergreifend; es verschmilzt Informatik, Kommunikationstechnik, Informationssysteme, Soziologie und Organisationstheorie. Um die Groupware-Definition vollständig zu verstehen, ist der in der Informatik übliche Begriff eines Systems wichtig. Unter einem System versteht man nach [6] die Zusammenfassung mehrerer Komponenten zu einer als Ganzes aufzufassenden Einheit. Die Komponenten können von gleicher Art oder sehr unterschiedlich sein. Ein Computer-System kann etwa die Zusammensetzung von einem Hard- und Software-System sein. Ein System löst oder bearbeitet in der Regel ein wohldefiniertes Bündel von Aufgaben. Im Unterschied zu CSCW bedeutet Groupware nach [2]: Groupware bezeichnet Systeme, die Gruppenarbeit unterstützen; deren Realisierung integriert die theoretischen Grundlagen spezifiziert im Rahmen von CSCW. Im Vordergrund stehen also die Aspekte einer gemeinsamen Aufgabe. Als Synonym für Groupware kann CSCW-System verwendet werden. Zwar ist diese abstrakte Definition für wissenschaftliches Arbeiten sehr gut geeignet, sie bringt aber auch Nachteile: Es sollte unmittelbar einsichtig sein, dass unter die bisher vorgenommene Charakterisierung von Groupware sehr viele Systeme unterschiedlichster Couleur fallen. Eine Herausforderung an diese Arbeit ist deren Strukturierung in Abschnitt 2.3. Einige zusätzliche Charakteristika sollen dabei helfen, den Begriff der CSCW-Systeme zu festigen und einzuschränken: Nach Ellis gilt, dass CSCW-Systeme zusätzlich eine Schnittstelle zu einer gemeinsamen Umgebung bereitstellen. Mit der oben eingeführten Erkenntnis der gemeinsamen Aufgabe lässt sich ein erstes Spektrum abbilden.

15 KAPITEL 1. EINLEITUNG 7 Abbildung 1.2: Aufgaben-Umgebung-Spektrum In Abbildung ist ein Koordinatensystem zu sehen, das aus den Achsen gemeinsame Aufgabe und gemeinsame Umgebung besteht. In das Koordinatensystem werden bestehende Groupware-Produkte eingeordnet. Auf den ersten Blick sieht man, dass es viele Systeme gibt, die alle der Groupware-Definition genügen. Trotzdem stellen sie sehr unterschiedliche Funktionalitäten zur Verfügung. Ein weiteres Merkmal von Groupware ist, dass Gruppenmitglieder nicht voneinander isoliert sind, sie werden sogar explizit über ihre gegenseitige Existenz informiert. In der Terminologie der CSCW-Systeme, etwa in [2] Abschnitt 2.6.5, wird dieses Merkmal auch als Gruppenbewusstsein oder englisch Group Awareness bezeichnet. In der Aufgabenstellung ist explizit von der Untersuchung von Open-Source-Groupware die Rede. Der Begriff Open-Source wird in diesem Zusammenhang als Gegensatz zu proprietärer Software verwendet. Dabei wird nicht, wie in der Praxis üblich, zwischen Open-Source und freier Software unterschieden, wie es die Free Software Foundation 2 fordert. Open-Source-Software ist in dieser Arbeit durch zwei Charakteristika gekennzeichnet: Die Software ist frei im doppelten Sinn, einmal im Sinne von kostenlos erhältlich und und einmal im Sinne von der Quelltext ist einsehbar und darf verändert werden. 1 vgl. [2] Abschnitt Die FSF ist eine Organisation, die hinter der Entwicklung des GNU Projekts steht

16 KAPITEL 1. EINLEITUNG 8 Mehr zu dieser Thematik findet sich bei Eric S. Raymond 3 und in den Bestimmungen der GNU General Public License. 1.4 Aktueller Bezug Der Groupware-Markt ist für eine Software-Gattung noch ziemlich jung; der Begriff hat sich erst Mitte der 80er gefestigt. Momentan dominieren klar die proprietären Systeme. Nach einer Studie von IDC setzten Unternehmen im Jahr 2001 zu 45 Prozent auf Lotus Notes, 23 Prozent setzten Outlook und Exchange von Microsoft ein und weitere 11 Prozent setzten auf Novells Groupwise, alles proprietäre Plattformen. Die restlichen 21 Prozent verwendeten andere CSCW-Systeme, darunter auch Open-Source-Lösungen. Die Marktforscher der Radiki Group 4 verfolgen den Kampf auf dem kommerziellen Groupware-Markt durch die Anzahl der auf dem Markt befindlichen Lizenzen. Demnach gibt es etwa 73 Millionen Exchange-Lizenzen, bei Notes kommen die Marktforscher auf weniger, 68 Millionen. Zählt man die noch ausstehenden Linzenzkäufe hinzu, das sind bei Exchange rund 80 Millionen und bei Lotus etwa 70 Millionen Ende 2002, so hat sich im vergangenen Jahr Microsoft auf Platz eins im Groupware-Markt festgesetzt. Momentan kann man einen hohen Anstieg der Open-Source-Projekte im Groupware- Markt erkennen. Es lassen sich derzeit (Stand Anfang 2003) etwa 100 verschiedene Programme finden, die die Groupware-Definition erfüllen. Etwa 60 Prozent davon wurden seit 2000 gestartet. Der Trend zu Open-Source-Software in der Industrie und in öffentlichen Verwaltungen nimmt aus vielen Gründen zu, drei davon sollen besonders hervorgehoben werden: Zum einen hilft das Open-Source-Modell Kosten zu senken, da keine Lizenzkosten im klassischen Sinn fällig werden. Zum anderen ist man beim Einsatz von Open-Source-Software nicht abhängig von einem Hersteller und die Software lässt sich flexibel an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Open-Source-Software ist zum Synonym geworden für Flexibilität und Kostenbewusstsein. Das Private Public Partnership des IT-Dienstleisters Materna GmbH und dem Marketing-Lehrstuhl der Uni Dortmund, IT-Surveys, hat die aktuelle Diskussion zum Anlass genommen und in einer qualitativen Befragung die Verbreitung von Open-Source-Software untersucht und hinterfragt, wie IT-Entscheider den Einsatz von Open-Source-Lösungen beurteilen. Die Ergebnisse der Kurzstudie zeigen deutlich, dass die Bedeutung von Open- Source-Software in den nächsten Jahren weiter zunehmen wird. Die Vorteile offener Systemwelten überwiegen, so die einhellige Meinung der befragten IT-Entscheider. Kosten, Flexibilität, Unabhängigkeit sowie Sicherheit sprechen deutlich für die stärkere Nutzung 3 Sein Buch The Cathedral and the Bazaar gilt als Bibel der Open-Source-Bewegung 4 ein kalifornisches Forschungsinstitut

17 KAPITEL 1. EINLEITUNG 9 von OSS. Die vollständigen Ergebnisse können unter nachgelesen werden. Mit Hilfe von qualitativen Leitfadeninterviews wurden 30 deutsche Anwenderunternehmen zu ihren OSS-Erfahrungen befragt. Es sollte herausgefunden werden, ob OSS sich heute schon als eine echte Alternative zu herkömmlichen Systemwelten erweist. Die qualitative Studie dient einer ersten Einschätzung des Potenzials von Open-Source-Lösungen im Business-Bereich. Es stehen weniger generalisierbare Ergebnisse im Vordergrund, sondern es soll ein vertiefender Einblick in den Problemkreis gegeben werden. Häufigster Einsatzzweck waren bei den Befragten der Server-Bereich sowie Internet-Anwendungen und -Dienste. Die Befragten gehen davon aus, dass in Zukunft sowohl die Verbreitung als auch die Einsatzbereiche zunehmen werden. Damit bestätigt die qualitative Befragung die Online-Umfrage, die IT-Surveys im Herbst letzten Jahres zum gleichen Thema durchgeführt hat. Auch in der öffentlichen Verwaltung trifft der Einsatz von Open-Source-Software auf breite Zustimmung. Beispielsweise entschied sich das Beschaffungsamt des Bundesinnenministeriums (BMI) für den Einsatz einer Groupware-Lösung auf Basis von Linux.

18 Kapitel 2 Allgemeine Strukturierung In diesem Kapitel geht es um die allgemeine Strukturierung und Klassifizierung von Groupware-Anwendungen. Das hat nicht nur theoretischen Nutzen, denn die Einteilung dient auch als Orientierungshilfe für die Auswahl der richtigen Groupware-Applikation. Dabei werden zuerst klassische Ansätze zur Strukturierung (2.1) vorgestellt, die sich in der CSCW-Forschung etabliert haben. Anhand dieser Klassifizierungen sollen die Probleme einer umfassenden Strukturierung aufgezeigt werden, und Vor- und Nachteile der bestehenden Ansätze herausgearbeitet werden (2.2). Als Grundlage dieser Arbeit dient eine eigene funktionale Klassifizierung von CSWC-Systemen (2.3), die vor allem praxisrelevante Züge aufweist, und auch für Nicht-Informatiker leicht zu verstehen ist. In Kapitel 5 werden die gefundenen Open-Source-Groupware-Systeme in die Klassifikation eingeordnet. Zum Abschluss dieses Kapitels werden die Grenzen der funktionalen Einteilung diskutiert (2.4). 2.1 Klassische Ansätze Eine gültige Klassifizierung von CSCW-Systemen zu finden, ist eine besondere Herausforderung: Die abstrakte Begriffs-Definition von Groupware hat zur Folge, dass eine Vielzahl von Anwendungen unterschiedlichster Natur als Groupware gelten und somit zur Einteilung vorliegen. Dabei soll die Kategorisierung dieses weite Feld nicht nur abdecken, sondern auch möglichst redundanzfrei sein, dazu flexibel, also erweiterbar oder reduzierbar. Im Idealfall ist die Strukturierung auch noch übersichtlich und bietet eine gute Hilfestellung bei der Suche nach einer bestimmten Groupware. Die eine, einzige und vollständige Einteilung gibt es noch nicht. In der CSCW-Forschung existieren mehrere mögliche Strukturierungen nebeneinander. Jeder Ansatz setzt unterschiedliche Schwerpunkte und ist je nach Anwendungsfall passender. Im Folgenden sollen die bedeutendsten Klassifizierungen von CSCW-Systemen vorgestellt werden: Raum-Zeit-Matrix (2.1.1), 10

19 KAPITEL 2. ALLGEMEINE STRUKTURIERUNG 11 Anwendungsorientierte Funktionsklassen (2.1.2) und 3K-Modell (2.1.3) Raum-Zeit-Matrix Die Raum-Zeit-Matrix geht auf Robert Johansen zurück und ist eine zweidimensionale Betrachtung von CSCW-Systemen: Einerseits wird davon ausgegangen, dass die Gruppenmitglieder, die ein Groupware-System einsetzen, räumlich verteilt arbeiten. Das heißt, es kommt darauf an, ob sie benachbart oder entfernt arbeiten; das kann vom gleichen Büro, über die gleiche Etage in einem Gebäude bis zu verschiedenen Kontinenten reichen. Andererseits spielt auch die zeitliche Verteilung eine Rolle: Arbeiten die Benutzer eines CSCW-Systems zur gleichen Zeit, oder zu verschiedenen Zeiten? So werden synchrone und asynchrone Systeme unterschieden, was zu einer Vier-Felder-Matrix führt: Abbildung 2.1: Die Raum-Zeit-Matrix nach Robert Johansen In die Raum-Zeit-Matrix aus Abbildung 2.1 werden die CSCW-Systeme eingeordnet, was zunächst eine gewisse Übersichtlichkeit schafft. Bei genauerer Betrachtung stellt man jedoch schnell fest, dass einige Systemkategorien nicht eindeutig in eines der vier Felder eingeordnet werden können. Ein Beispiel hierfür sind die Gruppeneditoren, die es mit synchroner Funktionalität gibt, so genannte Realzeiteditoren, und auch in asynchroner Form, also Editoren mit Benachrichtigung. Darüber hinaus ist auch die räumliche Verteilung bei Gruppeneditoren nicht eindeutig, Gruppeneditoren stehen in der Regel geographisch benachbarten und entfernten Benutzern gleichermaßen zur Verfügung. Nach

20 KAPITEL 2. ALLGEMEINE STRUKTURIERUNG 12 [1] ist jedoch zu betonen, dass diese Klassifizierung nicht im Sinne einer Eingrenzung und Abgrenzung angesehen werden darf. Die einzelnen Kategorien können bestenfalls Systemkomponenten aufnehmen, da ein umfassendes CSCW-System den Anforderungen aller vier Quadranten genügen muss. Jonathan Grudin, heute Mitarbeiter bei Microsoft, erweiterte die Vier-Felder-Matrix von Johansen zu einer Neun-Felder-Matrix, indem er den zusätzlichen Parameter Vorhersehbarkeit einführte. Daraus ergibt sich für die geographische Komponente folgende Aufteilung: Gleicher Ort, verschiedener Ort vorhersehbar und verschiedener Ort nicht vorhersehbar. Bei der zeitlichen Komponente unterschied er analog nach synchron, asynchron vorhersehbar und asynchron nicht vorhersehbar. Damit ergibt sich folgende erweiterte Raum-Zeit-Matrix: Raum/Zeit gleiche Zeit verschiedene Zeit (synchron) (asynchron) vorhersehbar nicht vorhersehbar gleicher Ort face-to-face- Schichtarbeit Sitzung schwarzes Brett verschiedener Ort Video- kollaboratives vorhersehbar konferenz Verfassen von Dokumenten verschiedener Ort Mobilfunk- Nicht-Realzeit- Vorgangsnicht vorhersehbar konferenz Rechnerkonferenz bearbeitung Tabelle 2.1: Erweiterte Raum-Zeit-Matrix nach Grudin. Die in Tabelle 2.1 dargestellte erweiterte Raum-Zeit-Matrix ist zwar auch übersichtlich, die angesprochenen Probleme, die Johansens Ansatz hat, sind aber auch hier zu sehen. Es gibt Groupware-Systeme, die sich in mehr als eine Kategorie einordnen lassen. Also ist auch die Grudin-Erweiterung nicht als Eingrenzung und Abgrenzung zu verstehen. Trotzdem ist die Raum-Zeit-Matrix das am häufigsten gebrauchte Klassifikationsschema, wenn an Universitäten Vorlesungen über rechnergestützte Gruppenarbeit gehalten werden Anwendungsorientierte Funktionsklassen Einen anderen Ansatz als die Raum-Zeit-Matrix verfolgen die so genannten anwendungsorientierten Funktionsklassen. Diese Art der Klassifizierung ist auch für die vorliegende Arbeit interessant, denn ihr Hauptmerkmal ist, wie der Name bereits verrät, die Anwendungsorientierung. Deshalb passen die Funktionsklassen gut in das pragmatische Konzept, das diese Arbeit verfolgen soll. In [1] ist nachzulesen, dass Ellis et al. Anfang der 90er Jahre folgende Funktionsklassen unterschieden haben: Nachrichtensysteme, Grup-

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