Aktionsgruppen. Leitfaden. Die häufigsten Fragen

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1 Aktionsgruppen Plan International Deutschland e. V. Bramfelder Str Hamburg Telefon Fax Leitfaden Die häufigsten Fragen Selbst Patin/Pate, können Sie die Arbeit von Plan und das Prinzip der Patenschaften Interessierten am besten anhand Ihres eigenen Patenkindes nahe bringen. Inhaltlich reichen die eigene Patenschaft und das allgemeine Informationsmaterial über Plan aus. Lesen Sie immer wieder mal gründlich z.b. die Broschüre Öffne deine Augen... oder gehen Sie Ihre Patenmappe durch. Als Mitglied einer Aktionsgruppe erhalten Sie auch zusätzliche Informationen. Jedoch kann niemand von ehrenamtlichen Paten erwarten, dass sie Experten in Fragen der Entwicklungsproblematik sind oder alles über Plan wissen. Wenn Sie eine Frage nicht beantworten können, verweisen Sie bitte ruhig an das Hamburger Büro. Immer wieder werden Aktionsgruppen-Mitgliedern detaillierte Fragen zu Plan und zur Patenschaft gestellt - nicht nur von Interessierten, sondern auch von Plan-Paten. Dieser Katalog ergänzt die Informationen aus den anderen Plan-Materialien, sodass Sie auf die häufigsten Fragen vorbereitet sind. Einige Fragen haben wir auch an unsere Kollegen in den Programmländern weiter gegeben. Die Antworten aus Paraguay, Togo und Indien, stellvertretend für die Kontinente, verdeutlichen die Arbeit von Plan und zeigen uns manchmal die vielen Facetten der alltäglichen Programmarbeit vor Ort. Ein paar Stichpunkte in Kürze: - Plan arbeitet im Gegensatz zu einigen anderen Organisationen unabhängig von Volkszugehörigkeit und Religion sowie ohne politischen oder staatlichen Auftrag. - Über Patenschaften werden Selbsthilfeprojekte finanziert. Für die Verwaltung wurden im Finanzjahr 2006 bei Plan Deutschland nur 18,3% des Spendenaufkommens verwendet. Weitere 1,8% wurden für entwicklungspolitische Bildung bereit gestellt. - Plan Deutschland wurde das Spendensiegel des DZI (Deutsches Zentralinstitut für Soziale Fragen) zuerkannt. Dieses steht für geprüfte Transparenz und Wirtschaftlichkeit im Spendenwesen. - Interkultureller Austausch ist einer der Arbeitsansätze von Plan und wird entsprechend in die Arbeit integriert. - Im Mittelpunkt der Arbeit von Plan stehen die Kinder. Plan engagiert sich stark für die Kinderrechte

2 1 PATENSCHAFTEN BEI PLAN Die Patenschaft in den Gemeinden Was wird mit dem Patenschaftsbeitrag finanziert? Direkte Auszahlung Direkte Hilfe Vorteil/Nachteil eines Patenkindes Das Wissen des Patenkindes über/vom Paten Vorteil einer Nicht-Patenfamilie von den Plan-Projekten Die Patenschaft in Deutschland Abschluss der Patenschaft Gibt es einen Vertrag? Englische Dokumente 8 2 PLANS KERNPROGRAMM Zielvorstellungen des Kernprogramms Gesundheit von Kleinkindern und Kindern Bildung und Ausbildung Trinkwasserversorgung und Hygiene Die Auswahlkriterien Die Auswahl eines zukünftigen Plan-Landes Einwände gegen ein potentielles Land Die Auswahl eines Programmgebietes Die Auswahl der Patenkinder Geschwister der Patenkinder Soziokultureller Wandel durch Plan? Plan beteiligt die Kinder an der Projektarbeit 12 3 ORGANISATION DER PROGRAMMARBEIT Die Internationale Koordinierungsstelle Die regionale Struktur im Field Die Struktur im Länderbüro Ehrenamtliche in den Gemeinden (Community Volunteers) Was ist die Aufgabe eines ehrenamtlichen Gemeindehelfers? Gesundheitshelfer oder Gemeindehelfer? Eignungskriterien Aufgaben eines Gemeindevorstehers Zusammenarbeit mit anderen Organisationen Plan und Unicef 18 1

3 3.6 Hilfe in Katastrophengebieten oder Kriegssituationen Arbeiten für Plan im Ausland 18 4 FRAGEN ZU KIND UND FAMILIE Armut Kleidung Besonderer Stand in der Gemeinde Luxusgüter Fernseher und Satellitenschüssel Lebensumfeld Geburtstag und Alter des Patenkindes Sprache des Patenkindes und seiner Familie Geschlecht des Patenkindes Wohnort des Patenkindes Adresse Foto des Patenkindes Wer macht die Fotos? Erhalten die Patenkinder bzw. die Familien einen Abzug der Fotos? Sonderleistungen für Patenkinder/Patenfamilien Warum akzeptiert Plan keine Sonderzahlungen? Extraspenden: Schulgebühren Medizinische Sonderleistungen Special Needs Krankheit oder Behinderung 23 5 BESUCH IM HEIMATLAND DES PATENKINDES Ablauf eines Besuches Besuch des Patenkindes in Deutschland 24 6 INFORMATIONEN ÜBER EIN PATENKIND UND SEINE FAMILIE Das neue Kommunikationspaket Wie sehen die neuen Dokumente aus? Fragen zu den veränderten Fortschrittsberichten Ständiger Wechsel der Familienmitglieder 27 7 DIE KORRESPONDENZ Die Post von Seiten des Paten Der Postweg der Patenpost Schriftliche Korrespondenz und ihre Hindernisse Die Korrespondenz ist sehr selten und/oder einseitig 28 2

4 7.3.2 Dank vom Patenkind für etwas, das der Pate nicht geschickt hat Unpersönliche Korrespondenz vom Patenkind Die Zeichnung des Patenkindes entspricht nicht seinem Alter Übersetzungen Besonderheiten bei den Übersetzungen Pate versteht Englisch, nur die Briefe schreibt er/sie weiterhin in D Originalbrief vom Patenkind ohne englische Übersetzung gewünscht Diskrepanz bei der Übersetzung vom Original ins Englische Direkter Briefwechsel Postversand mit Plan per Kurier Direkte Korrespondenz zum Projektbüro Patenpost per Geschenksendungen Gewichtsgrenze 150 Gramm Kleidung für das Patenkind Einwegkamera Besondere Geschenke Wertgegenstände, Musikkarten usw Ein Geschenk ist nicht angekommen Keine Bestätigung vom Field, kein Dank vom Patenkind Bargeld in der Patenpost Neid durch Geschenke 33 8 PROJEKTSPENDEN Spendensammlung statt Geschenke Regelmäßige Projektspende statt Patenschaft Kann ein Patenkind als Erbe benannt werden? Sachspenden wie Altkleider, Fahrräder oder med. Geräte Alternativen, wenn 25 Euro im Monat zuviel ist Zahlungsarten Zuwendungsbestätigung (ZB) 36 9 DIE KÜNDIGUNG DURCH DEN PATEN Besonderheiten Weitergabe der Patenschaft Umzug in ein anderes Plan-Land BEENDIGUNG VON PATENSCHAFTEN DURCH PLAN 38 3

5 10.1 Dauerhafte Verbesserung der Lebenssituation der Patenfamilie (4%) 38 Wie wird das Wohlergehen ( well-being ) einer Familie definiert? Phase Out : Projektarbeit erfolgreich abgeschlossen, die Lebenssituation der Gemeinde hat sich dauerhaft verbessert (ca. 20%) 39 Wer entscheidet über positive Phase-Outs? 39 Wie positiv sind positive Phase-outs? 40 Was bedeutet positiv beim Phase Out? 40 Was passiert mit den Familien, deren Situation sich noch nicht verbessert hat? 41 Was passiert mit den Gemeinden nach dem Phase-out? Gibt es eine Auswertung? Wegzug der Patenfamilie oder des Patenkindes (ca. 40%) Tod des Patenkindes (2%) Heirat des Patenkindes Verschiedene weitere Gründe RECHNUNGSPRÜFUNG Rechenschaftsbericht Unterschiedliche Angaben der Verwaltungskosten PricewaterhouseCoopers DZI - Eine Kurzbeschreibung 45 4

6 1 Patenschaften bei Plan Plan wurde 1937 als Patenschaftsorganisation gegründet. Es liegt in unserer Tradition, Patenschaften zu vermitteln. Wir verbinden heute unsere langjährige Erfahrung des Patenschaftskonzepts mit modernen Erkenntnissen in der Entwicklungszusammenarbeit. Mit Patenschaften und regelmäßigen Spenden kann nachhaltig geholfen werden. Plan ist eine der wenigen Hilfsorganisationen, die regelmäßig auf der Ebene der Haushalte Daten für die Projektarbeit sammeln und auswerten. So kann gezielter auf die Belange der einzelnen Familien eingegangen werden. Eine Kontrolle der Projektergebnisse und eine aktive Projektteilnahme der Gemeindemitglieder ist dadurch gewährleistet. Es ist den Paten möglich, anhand der Patenschaft direkt und persönlich an der Projektarbeit teilzuhaben (Berichte, Kommunikation mit der Familie). Die Projekte bekommen ein "Gesicht". Das Patenkind ist der Botschafter seiner Gemeinde. Dieses ist uns sehr wichtig, denn das Kind steht immer im Mittelpunkt unserer Arbeit (eine der Plan-Richtlinien für die Durchführung der Projekte). Kinder sind unsere Zukunft. Darum ist es Plans Anliegen, sie besonders zu fördern. Eines der fünf Arbeitsfelder unserer Programmarbeit ist "Building Relationships", der interkulturelle Austausch. Hier soll der Austausch zwischen Menschen aus verschiedenen Ländern gefördert werden. Dieses ist besonders wichtig zur Unterstützung der kindbezogenen Projektarbeit. Kinder lernen durch die Kommunikation mit den Paten, sich auszudrücken (in Briefen, Zeichnungen, durch Bastelarbeiten), und sie lernen, dass auch sie als Kinder Rechte haben. Sie werden das ersten Mal als eigenständige Persönlichkeit wahrgenommen und schöpfen daraus Selbstbewusstsein. Mit anderen Worten: Der Pate hat die Möglichkeit, Entwicklung auf eine andere Art (als finanziell) zu unterstützen. Warum Patenschaften? Anibal Oprandi, einer von Plans dienstältesten und angesehensten Projektleitern, trug 1993 folgende Argumente zusammen, wie Patenschaften Plans Entwicklungsprogramme stärken: - Patenschaften konzentrieren sich auf Menschen. Plan führt Projekte durch, weil Menschen davon profitieren. - Patenschaften halten Plan in Kontakt. Plan steht in engem Kontakt zu den betreuten Familien und ihren Gemeinden um ihre Interessen bestmöglich umzusetzen. - Patenschaften sind langfristig angelegt. Langfristige Verbindungen bringen langfristige finanzielle Unterstützung mit sich. - Patenschaften bedeuten Unabhängigkeit. Plan ist finanziell unabhängig von Großspendern und Regierungen sowie "Modetrends" im Entwicklungsbereich. - Patenschaften sind Kommunikation. Mit dem Austausch zwischen Spendern und Plan- Familien werden drei Dinge erreicht: Entwicklungspolitische Bildung, persönliche Verbundenheit und Transparenz der Programmarbeit gegenüber den Paten. - Patenschaften sorgen für Übereinstimmung von Interessen und Umsetzung. 5

7 1.1 Die Patenschaft in den Gemeinden Was wird mit dem Patenschaftsbeitrag finanziert? Erfahrungsgemäß hat es wenig Sinn, nur einem einzelnen Kind zu helfen. Seine ganze Lebensgemeinschaft muss mitwachsen. Mit den Patenbeiträgen werden Projekte finanziert, die in der Gemeinde des Patenkindes durchgeführt werden. Plans Programmarbeit richtet sich an die Familie und Gemeinde des Kindes und befähigt sie, sich selbst zu helfen. Alle Programme sind kindbezogen. Projekte zur Gesundheit, Bildung und Gemeindeentwicklung sowie Einkommen schaffende Maßnahmen bieten eine solide Grundlage zur Verbesserung ihrer Lebensbedingungen. Alle Gruppen aus der Gemeinde werden in den Prozess von Planung, Durchführung und Auswertung der Projekte einbezogen. Der Pate bekommt jährlich ausführliche Informationen über die Entwicklung des Patenkindes, seiner Familie und Gemeinde sowie über die Programmarbeit in der Region, in der es lebt Direkte Auszahlung Die Spendengelder werden nicht direkt ausgezahlt! Der Patenschaftsbeitrag finanziert Selbsthilfe-Projekte in der Gemeinde des Patenkindes, Bargeldauszahlungen finden nicht statt. Plan stellt für die Selbsthilfeprojekte finanzielle Mittel für Materialien sowie das technische Know-how bereit. Die Hilfsprogramme selbst werden immer gemeinsam mit den Plan-Familien ausgearbeitet einschließlich Zeitplanung und Zielsetzung. Die Arbeit wird von der Gemeinde bzw. den Eltern des Patenkindes selbst geleistet. Nur so können die Menschen in Eigenverantwortung die Projektarbeit übernehmen, dauerhaft fortführen und sich mit dem Geschaffenen identifizieren. Kinder stehen bei der Arbeit von Plan im Mittelpunkt und nehmen von der Planung bis zur Evaluation an der Entwicklung ihrer Gemeinde aktiv teil! Direkte Hilfe Eine Unterscheidung zwischen direkter und indirekter Hilfe ist schwer zu treffen. Ist ein Brunnen direkte oder indirekte Hilfe? Sauberes Wasser hilft dem Kind direkt! Es gibt zudem in vielen Gemeinden Projekte, in denen die Kinder und Familien direkt Mittel bekommen, z.b. in Notfällen, bei Schulgebühren, für Medikamente, etc. Diese Projekte gibt es allerdings nicht automatisch und nicht in allen Gemeinden. Die folgenden Fragen wurden an KollegInnen in einigen Programmländern gerichtet. Hier sind ihre Antworten: Vorteil/Nachteil eines Patenkindes Was sind die Nachteile, wenn Kinder keine Patenkinder sind, bzw. was sind die Vorteile eines Patenkindes? Gibt es überhaupt welche? Paraguay: Patenkinder und ihre Familien profitieren von direkten Projekten, z.b. Latrinenbau, Öfen (für Holz), Getreidespeichern. Außerdem erhalten Patenkinder, die einen Paten haben, der gern schreibt, die Möglichkeit, eine bedeutende Beziehung aufzubauen: mit Korrespondenz, einem möglichen Besuch des Paten und mit Geschenken vom Paten. Wie dem auch sei, Patenkinder und Kinder ohne Pate profitieren beide von Gemeindeprojekten wie Zugang zu sauberem Wasser, Schulen oder Impfungen. Patenkinder und ihre Familien profitieren außerdem von dem Notfonds, wenn eine schwere Erkrankung vorliegt oder ihr Haus z.b. durch ein Feuer zerstört wurde. 6

8 Togo: a) Erhalt von Geschenken vom Paten, auch Briefe/Karten/Fotos vom Paten b) In Togo erhalten alle Patenkinder (und manchmal ihre Geschwister und Eltern) medizinische Hilfe (80% der Behandlungskosten) c) Am Schuljahresanfang erhalten Patenkinder eine Schulausrüstung (School-kit). d) Manche Patenkinder werden vom Paten besucht und erhalten dann Geschenke Indien: Plan arbeitet in Gemeinden und unterstützt Programme, die der ganzen Gemeinde helfen. Als Patenkinder sind die Kinder der ärmsten Familien ausgewählt worden. Deshalb erhalten sie Dinge, die nicht allen Kindern in einer Gemeinde zugänglich sind, z.b.: - Bevorzugte Gesundheitsversorgung (z.b. Überweisung bei Krankheit in andere Gesundheitseinrichtungen) - Unterstützung bei Schulgebühren und beim Erwerb von Textbüchern - Hilfe im Hausbau, Reparatur und Elektrifizierung - Einkommensverbessernde Maßnahmen: Saatgut und Düngemittel, Bienenzucht im ländlichen Raum, Fahrstunden im städtischen Raum - Unterstützung in Notsituationen Das Wissen des Patenkindes über/vom Paten Weiß das Patenkind wirklich von dem Paten? Weiß das Patenkind etwas über die Bedeutung der Patenschaft? Was bedeutet die Patenschaft für das Kind? Paraguay: Es ist schwierig zu sagen, wie groß der Anteil der Patenkinder ist, die wirklich etwas von ihrem Paten wissen. Wichtig ist dabei die Häufigkeit der Briefe vom Paten und wie sich die Patenschaft entwickelte. Es gibt Patenkinder, die sogar die Namen der Haustiere ihres Paten kennen, diese Kinder haben einen regelmäßigen Briefaustausch. Für manche Kinder ist es nicht so leicht zu verstehen. Einfacher ist es für Erwachsene. Unglücklicherweise wurde das Wort Sponsor früher in Padrino übersetzt. Dieses beschreibt die Patenschaft im kirchlichen Sinne, also den Taufpaten ( godfather ). Bei einem Besuch des Paten gehen die Familien davon aus, dass der Pate im christlichen Sinne zu Besuch kommt. Darum wird der Besuch besonders gefeiert. Erst kürzlich wurde die Übersetzung des Wortes geändert, sie entspricht jetzt dem Wort Sponsor. Wir wissen, dass wir an diesem Bereich arbeiten müssen. Für manche Kinder ist es schwer zu verstehen, dass ihre Paten in Belgien oder Frankreich leben, da sie von Europa nichts wissen. Togo: Die meisten Patenkinder wissen von ihrem Paten. Die Gemeindehelfer informieren die Patenkinder und Familien darüber, dass sie einen Freund haben, der Geld zur Verfügung stellt, um die Entwicklung der Gemeinde zu unterstützen. Viele Kinder kennen den Namen ihres Paten und manchmal auch das Heimatland. Kleine Kinder wissen nicht, was es bedeutet, einen Paten zu haben. Ältere Kinder freuen sich einen Freund in einem anderen Land zu haben, besonders über einen weißen Freund. Es ist eine Ehre für sie. Indien: Ältere Kinder über 10 Jahre erinnern den Namen ihres Paten und fast alle können das Heimatland des Paten nennen. Jedoch sind geografische Kenntnisse abhängig von dem Bildungsstand des Kindes. Abhängig von Alter und Bildungsstand ist auch das Verständnis der Bedeutung einer Patenschaft. Für die meisten Patenkinder bedeutet eine Patenschaft die Möglichkeit, einem Paten zu schreiben und Briefe und Geschenke zu erhalten. 7

9 1.1.6 Vorteil einer Nicht-Patenfamilie von den Plan-Projekten Warum haben Familien, die keine Patenfamilien sind, einen Vorteil durch die Plan-Projekte? Paraguay: Wir verbessern die Lebensqualität von Kindern im Allgemeinen und nicht nur von Patenkindern. Wir helfen Gemeinden, die Lebensbedingungen zu verbessern. Unser Ansatz ist, dass alle Kinder und Eltern von den Projekten profitieren. Das Kind repräsentiert die Gemeinde für Plan. Togo: Nicht-Patenfamilien profitieren von den Projekten, weil es sich um Gemeindeprojekte handelt, die für jedes Gemeindemitglied zugänglich sind. Beispiele dafür sind Krankenstationen, Schulen, Schulmöbel, Brunnen, Straßen, Brücken, etc. Indien: Plan arbeitet in Gemeinden, die sehr arm sind, und in diesen Gemeinden ist der größte Teil der Gemeindemitglieder bedürftig. Manche von den Familien werden keine Patenfamilien, weil sie bestimmte Grundvoraussetzungen nicht erfüllen, z.b. haben sie keine Kinder im Aufnahmealter zwischen 1 und 12 Jahren. Die Entwicklung der gesamten Gemeinde ist wichtig. Dieses hat Auswirkungen auf die soziokulturelle Struktur einer Gemeinde. Eine Arbeit in Isolation nur mit Patenfamilien würde zu einer Entfremdung der Patenfamilien innerhalb der Gemeinde führen. 1.2 Die Patenschaft in Deutschland Abschluss der Patenschaft Anträge für eine Patenschaft erreichen uns per Telefon, , Fax, Post oder online über die Homepage. Bei der Zuordnung des Patenkindes wird der eventuell geäußerte Wunsch des zukünftigen Paten möglichst berücksichtigt: Land, Geschlecht, Alter des Kindes Gibt es einen Vertrag? Einen Vertrag in dem eigentlichen Sinne gibt es nicht, aber wenn der erste Beitrag beglichen wird, bedeutet das für uns die Akzeptanz der Patenschaft. Dennoch geht der Pate keine rechtliche Verpflichtung ein wie z.b. beim Eintritt in einen Verein. Seine Zahlungen sind also jedes Mal wieder freiwillig Englische Dokumente Aus Kostengründen sind die Dokumente über die Patenkinder in Englisch! Die Unterlagen werden in den Programmbüros auf Englisch erstellt. Eine Übersetzung aller Dokumente würde unsere Verwaltungskosten erhöhen. Wünscht der Pate eine Übersetzung, kann er das Original an Plan zurückschicken und wir fertigen eine Übersetzung an. 8

10 2 Plans Kernprogramm Das Kernprogramm ist Plans allgemeingültige und vorrangige Verpflichtung gegenüber den Kindern, Familien und Gemeinden, mit denen Plan zusammenarbeitet. Es umfasst eine Reihe von Zielsetzungen, welche in allen von Plan unterstützten Gemeinden - unter normalen Umständen vorrangig verfolgt und verwirklicht werden müssen. Alle anderen strategischen Ziele der fünf einzelnen Arbeitsfelder sind hingegen Richtlinien für die weitere Programmarbeit. Plan hat mit dem Kernprogramm deutlich gemacht, dass die Grundversorgung gewährleistet werden muss, damit die weitere Gemeindeentwicklung erfolgreich und nachhaltig geleistet werden kann. Plans Kernprogramm beinhaltet drei Arbeitsbereiche, deren Umsetzung in allen Plan-Gemeinden Pflicht ist: Gesundheit von Kleinkindern und Kindern, Bildung und Ausbildung sowie Trinkwasserversorgung und Hygiene. Diese Verpflichtung besagt, dass Plan in allen Plan-Gemeinden in Afrika, Asien, Amerika und Albanien an der Grundversorgung arbeitet. Wichtiger Bestandteil der Arbeit von Plan ist der interkulturelle Austausch zwischen Paten und Patenkindern, um das gegenseitige Verständnis füreinander zu fördern. Plan informiert die Paten regelmäßig über die in den Gemeinden durchgeführten Programme und die damit verbundenen Fortschritte und Errungenschaften. Das Kernprogramm - beschreibt Plans Ausgangsposition bei Verhandlungen und Gesprächen mit den Patenfamilien und anderen Beteiligten. - setzt klare Maßstäbe für die Kontrolle und Auswertung der Arbeit von Plan. - hilft Projektleitern, Schwerpunkte bei der Projektplanung, Einstellung von Arbeitskräften und Fortbildung zu setzen. 2.1 Zielvorstellungen des Kernprogramms Gesundheit von Kleinkindern und Kindern Kinder im Vorschulalter sollen vor Krankheiten, Unterernährung, Vernachlässigung und Missbrauch geschützt werden. Ihnen soll ein angemessenes Lebensumfeld für eine gesunde Entwicklung geschaffen werden. Diese Zielvorstellung schließt auch die Gesundheit der Mütter mit ein. Indikatoren für die Planung, Kontrolle und Auswertung der Programme: - Anzahl der untergewichtigen Kinder unter fünf Jahren (nach dem Standard des amerikanischen Nationalen Zentrums für Gesundheitsstatistik). - Anzahl der bereits geimpften Kinder zwischen 12 und 23 Monaten. - Anzahl ausschließlich stillender Mütter mit Kindern unter sechs Monaten. - Anzahl von Müttern mit Kindern unter fünf Jahren, die an Durchfallerkrankungen leiden und denen Salzlösungen zum Ausgleich des Flüssigkeits- und Mineralienverlustes verabreicht werden. - Anzahl von Müttern, die ihre Kinder unter fünf Jahren wegen Atemwegserkrankungen in medizinische Behandlung geben Bildung und Ausbildung Kinder in den von Plan unterstützten Gemeinden sollen eine gute Grundschulbildung erhalten, oder an außerschulischem Unterricht teilnehmen. Jugendliche sollen zudem auf ein verantwortungsvolles und eigenständiges Erwachsenenleben vorbereitet werden. 9

11 Indikatoren für die Planung, Kontrolle und Auswertung der Programme: - Anzahl der schulreifen Patenkinder und deren Geschwister, die eine Grundschule besuchen. - Anzahl der Patenkinder und deren Geschwister, welche die Grundschule (oder eine ähnliche Bildungseinrichtung) abgeschlossen haben Trinkwasserversorgung und Hygiene Die Kinder sollen auf lange Sicht in Gemeinden leben können, in denen eine Grundversorgung wie z.b. sauberes Trinkwasser und sanitäre Einrichtungen gewährleistet ist. Dies ist von großer Bedeutung, um den Kindern eine gesunde Entwicklung zu sichern. Indikatoren für die Planung, Kontrolle und Auswertung der Programme: - Anzahl der Patenfamilien, die das ganze Jahr über Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. - Anzahl der Patenfamilien, die Zugang zu sanitären Einrichtungen haben (Latrinen, Müllentsorgung, Abwasserentsorgung). Mit den oben genannten Zielvorstellungen hilft Plan den Familien, ihr Einkommen und ihre Ressourcen zu verbessern. Auf diese Weise wird für die Nachhaltigkeit der Projekte gesorgt. 2.2 Die Auswahlkriterien Die Auswahl eines zukünftigen Plan-Landes Relevant ist hierbei die Rate der Kindersterblichkeit (nicht weniger als 40 von Vgl. Deutschland: 5, Niger: 259) und der sogenannte Lebensqualitätsindex. Dieser Index wurde von den Vereinten Nationen festgesetzt und steht für eine Zahl, die sich aus jährlichem Pro-Kopf- Einkommen, Lebenserwartung, Einschulungsrate und Alphabetisierungsrate zusammensetzt (unter 0,72). - Vgl. Deutschland: 0,935. Platz 20 von 177. Pro-Kopf-Einkommen: US$, Lebenserwartung: 79 Jahre, Einschulungsrate und Alphabetisierungsrate: nahe 100%. - Vgl. Niger: 0,311. Platz 177. Pro-Kopf-Einkommen: 230 US$, Lebenserwartung: 45 Jahre, Einschulungsrate: 31%, Alphabetisierungsrate: Frauen 9%, Männer 20% Einwände gegen ein potentielles Land - Manche Länder wünschen einen Mitteltransfer über staatseigene Konten. Das akzeptiert Plan nicht und besteht auf eigene Konten in den Ländern. Der Mittelfluss muss nachvollziehbar sein. - In einigen Ländern gibt es bereits genügend andere internationale Hilfsorganisationen, die den Arbeitsbereich von Plan abdecken. - In manchen Ländern ist die Arbeitsweise von Plan mit der politischen Vorstellung der Regierung unvereinbar Die Auswahl eines Programmgebietes Die Programmgebiete werden nach ihrer Bedürftigkeit anhand der genannten Armutskriterien (ein Index, den Plan aus Vorgaben der U.N., der WHO, Plan und anderen Organisation errechnet) - wie z.b. hohe Analphabetenrate, geringes Einkommen und hohe Kindersterblichkeit - ausgewählt. Außerdem muss gewährleistet sein, dass eine langfristige Projektarbeit durchgeführt werden kann. Plan identifiziert - auch in Zusammenarbeit mit Regierungsstellen eines Landes - die besonders hilfsbedürftigen Gebiete. Dann stellt Plan sein Konzept in den ausgewählten Gemeinden vor. Die Bereitschaft der Familien ist ausschlaggebend für eine kooperative Zusammenarbeit. Moralischer Druck oder Zufallsprinzip spielen genauso wenig eine Rolle wie religiöse oder politische Entwicklungen. Wenn die ersten Gespräche zwischen Plan und einer Gemeinde erfolgreich verlaufen sind und die Bedürfnisse analysiert wurden, werden Patenkinder in das Programm aufgenommen die Arbeit kann beginnen! 10

12 2.2.4 Die Auswahl der Patenkinder Bei den ersten Gesprächen mit den Menschen in einer neuen Gemeinde werden auch die Aufnahmekriterien für Patenkinder erklärt. Bedürftigkeit ist eine Grundvoraussetzung. Plan bittet darum, ein Kind zwischen 1 und 12 Jahren als Patenkind zu benennen. Die Familien, die sich vor Ort zu einer Partnerschaft mit Plan entschlossen haben, bestimmen in der Regel selbst, welches ihrer Kinder Patenkind wird. Vielfach sind es die Mütter, die diese Auswahl treffen. Die Familien werden ermutigt, das jüngste Kind auszuwählen für den längeren Bestand einer Patenschaft. Übrigens: Über die Hälfte aller Patenkinder in einem Programmland müssen Mädchen sein so will es eine internationale Richtlinie bei Plan Geschwister der Patenkinder Geschwisterkinder werden nicht als Patenkinder aufgenommen, denn pro Mutter wird nur ein Kind Plan-Patenkind. Da alle Familienmitglieder von der Projektarbeit profitieren, und häufig auch an der Korrespondenz teilhaben, kommt die Patenschaft auch den Geschwisterkindern zugute. Die Ausnahme bilden Zwillinge oder Drillinge, für die gemeinsam ein Pate gesucht wird. Die folgende Frage wurde an KollegInnen in einigen Programmländern gerichtet. Hier sind ihre Antworten: 2.3 Soziokultureller Wandel durch Plan? Verändert sich das Bewusstsein in den Plan-Gemeinden wirklich durch unsere Projekte und unsere Arbeit? Was ist mit Traditionen, Religion, Tabuthemen (wie Beschneidung)? Gibt es in irgendeiner Form eine Auswertung - vor und nach Durchführung der Plan-Projekte? Paraguay: Vielleicht können wir dies am besten mit einem Beispiel erklären. Letztes Jahr führten wir ein Projekt zur Gleichberechtigung durch, mit dem Schwerpunkt zu lernen, wie man Aktivitäten in diesem Bereich planen und durchführen kann. Wie ihr wisst, haben sich die Rollen von Männern und Frauen in Südamerika in gewisser Hinsicht verändert. Männer haben jedoch immer noch mehr Möglichkeiten, eine führende Rolle einzunehmen. Die Belange der Frauen haben gesellschaftlich einen geringeren Wert. Deshalb bleibt die traditionelle Rollenverteilung weitgehend erhalten und die Angelegenheiten der Männer haben gegenüber denen der Frauen noch immer den Vorrang. Plan führte für Gemeindevorsteher und Lehrer eine Schulung zum Thema Gleichberechtigung durch. Eines der Ziele war es, dass den Teilnehmern die Bedeutung der Gleichberechtigung bewusst wird. Anfangs wurde das Projekt als feministisch bezeichnet und mit gemischten Gefühlen betrachtet. Es war sehr interessant, sich die Kommentare der Männer anzuhören. Im Laufe des Workshops fingen die Männer und Frauen jedoch an, ihre Haltung zu verändern und am Ende waren die Reaktionen insgesamt sehr positiv. Ein Gemeindevorsteher sagte: Ich habe in meinem Leben vorher noch nie etwas über Gleichberechtigung gehört. Nun kenne ich die Bedeutung und habe meiner Familie davon erzählt. Sobald ich den Workshop abgeschlossen habe, werde ich mit meiner Gemeinde darüber sprechen. Togo: Das Bewusstsein einer Plan-Gemeinde verändert sich durch die Sensibilisierungs-Programme tatsächlich. Dies wirkt sich auch auf Tabus und Traditionen aus. Die Menschen lernen zum Beispiel, dass Beschneidungen nicht nur unmenschlich sind, sondern auch Ursache für eine AIDS-Übertragung sein können. Auch durch andere Plan-Projekte im Gesundheitsbereich 11

13 können überlieferte Bräuche verändert werden. Es gibt keine Auswertung darüber, jedoch können wir im Laufe der Projektarbeit feststellen, dass sich das Bewusstsein und Verhalten in den Gemeinden verändert. Indien: Das Bewusstsein in der Gemeinde verändert sich, was insbesondere auf die lange Partnerschaft zwischen Plan und der Gemeinde zurückzuführen ist. Die Menschen sind sich in stärkerem Maße der Bedeutung von Gesundheit und Hygiene sowie HIV/Aids bewusst. Die Kinder sind sich ihrer Rechte bewusst. Die Einstellung der Gemeindemitglieder zu bestimmten Themen hat sich in der Tat verändert. Zu Beginn waren sie sich der Entwicklungsfunktion von Plan nicht bewusst, später verstanden sie die Projekte und die Arbeitsweise von Plan. Bei der Haltung der Eltern gegenüber der Bildung der Mädchen ist eine positive Veränderung festzustellen. Sie sind nun bereit, ihre Töchter in eine höhere Schule zu schicken und sie an außerschulischen Aktivitäten teilnehmen zu lassen, wie z. B. Taekwondo, Trekking, Ausstellungsbesuche und Bildungscamps. Es ist auch eine leichte Veränderung bei der Einstellung zu Kinderehen festzustellen. Außerdem sind sich die Gemeindebewohner sozialer Probleme bewusst, wie HIV/Aids, Tuberkulose und andere Gesundheitsprobleme. Die Gemeindebewohner haben ein gewisses Grundwissen durch Überlieferung auf der einen Seite und wissenschaftliche Erklärungen auf der anderen Seite. 2.4 Plan beteiligt die Kinder an der Projektarbeit Plan hat weltweit Kinder in das Zentrum seiner gemeinnützigen Arbeit gestellt und deren Förderung in seinen Partnerländern als grundlegendes Entwicklungsziel erklärt. Die kindorientierte Gemeindeentwicklung, mit der Plan seine Vision und Mission in die Praxis umsetzt, ist eine langfristige Maßnahme, um nachhaltig positive Veränderungen für Kinder, deren Familien und Gemeinden in den Ländern des Südens zu entwickeln. In der Praxis wird durch die kindorientierte Gemeindeentwicklung die aktive Beteiligung der Kinder und deren Familien langfristig gefördert. Dies zu erreichen bildet den Kern der Gemeindeentwicklung. Durch Kunst-, Theater- und Musikstunden werden Kinder dazu ermuntert, sich kreativ über ihre Lebenssituation mit allen Wünschen und Bedenken zu äußern. Die Möglichkeit der Beteiligung von Kindern an Informationen, Beratungen und Entscheidungen in der Gemeinde sind oft nicht gesellschaftliche Norm. Unsere Methoden tragen dazu bei, insbesondere Kinder bei der Entwicklung ihres Lebensumfeldes aktiver zu beteiligen. Dieser Ansatz unterstützt das Grundrecht von Kindern auf Mitbestimmung und soll sie dazu befähigen, die Plan-Gemeinden fortlaufend in ihrer Entwicklung zu fördern. Plan ist eine der wenigen Kinderrechtsorganisationen weltweit, die Mädchen und Jungen an der Programmarbeit aktiv beteiligt. Die langjährige Partizipation von Kindern zeichnet Plan aus. Eine weitere Stärke von Plan ist, dass Mädchen und Jungen im Rahmen von gezielten Aktivitäten Einfluss auf politische Prozesse nehmen können: So wird die Stimme der Kinder gehört, und sie lernen sich für ihre Rechte einzusetzen. Die Beteiligung von Kindern wird bei Plan schon seit 1995 praktiziert. Dabei starteten einzelne Plan-Programmländer mit unterschiedlichen Ansätzen. In Südamerika ist es die Methode SASITO, deren Schwerpunkt auf der Partizipation von Kindern in der Projektplanung liegt. 12

14 SASITO steht für Sustainable self development system mit dem spanischen Zusatz ITO für klein, also hier für Kinder. ChildPro heißt die Methode, die in Guatemala, El Salvador, Honduras, Haiti, Indien, Ägypten, Simbabwe und Togo angewandt wurde. Hier liegt der Fokus auf der Beteiligung von Kindern während der Planung und Durchführung der Projekte. Plan Bangladesch verband die beiden oben genannten Ansätze zu einer umfassenden Methode für die asiatische Region: Child focused community development approach (Kindbezogene Gemeindeentwicklung). Diese Methode sieht die Beteiligung von Kindern bei der Planung, Durchführung und Auswertung der Projekte vor - mit dem Zusatz, die Gemeinde darin zu stärken, sich noch mehr für die Belange der Kinder einzusetzen (etwa durch Schulungen oder Entwicklung von Führungsqualitäten). Der seit 2003 für die gesamte Organisation gültige Ansatz CCCD (Child Centred Community Development / Kindorientierte Gemeindeentwicklung) ist aus den Erfahrungen mit diesen kindgerechten Beteiligungsmethoden entstanden. 13

15 3 Organisation der Programmarbeit 3.1 Die Internationale Koordinierungsstelle Das International Headquarters (IH) ist die internationale Koordinierungsstelle von Plan weltweit mit Sitz in Woking (einem Städtchen westlich von London, UK). Rechtlicher Sitz ist in den USA (Das IH residierte bis Anfang der 90er in Rhode Island, USA). Dieses IH ist das Bindeglied zwischen den Büros in den Geberländern (National Offices) und in den Programmländern, dem sog. Field (allen Regionalbüros, Länderbüros und Projektbüros). Sämtliche Informationen über die Patenkinder laufen hier zusammen, z.b. welches Patenkind zu welchem Geberland gehört, ob das Kind einen Paten hat oder hatte, welches Geberland Patenschaftsunterlagen aus welchem Programmland bzw. Projektbüro bestellt. Das IH ist Ratgeber für alle Plan-Büros, beherbergt den Internationalen Geschäftsführer und ist gastgebend für den Internationalen Vorstand. 3.2 Die regionale Struktur im Field Regional Offices (RO) WARO (Westafrika), RESA (Süd- und Ostafrika) ROA (Zentralamerika, Karibik, Südamerika) ARO (Asien) Country Offices (CO) Program Area Offices (PA) Sub-Offices Einige Gemeinden liegen von ihren PA Offices sehr weit entfernt in dem Fall werden z. T. kleine Unterbüros eingerichtet. 14

16 3.3 Die Struktur im Länderbüro Country Director (CD) Operations Support Manager OSM (Administration, Finanzen) Program Support Manager PSM (Programm-, Projektarbeit) Sponsorship and Grants Support Manager SMSM (Patenschaftsbetreuung und Einzelspenden) Program Area Manager (PAM) 3.4 Ehrenamtliche in den Gemeinden (Community Volunteers) Der Kontakt zu den Plan-Familien findet in vielen Programmländern über die mehr als sogenannten Community Volunteers statt. Dies sind größtenteils ehrenamtlich arbeitende Gemeindehelferinnen (die meisten sind weiblich!), die weniger im Dienst von Plan als im Dienst ihrer eigenen Gemeinde stehen. Sie haben den direkten Draht zu den Menschen und sind ihnen vertraut ein ganz entscheidender Punkt für die erfolgreiche Arbeit von Plan. Die Community Volunteers möchten direkt etwas für ihre Nachbarn/Mitmenschen tun sie haben ein paar Jahre die Schule besucht, können lesen und schreiben so nehmen sie z.b. die Daten für die Patenschaftsunterlagen auf und helfen beim Lesen und Schreiben der Patenpost. Manche Projektgebiete stellen den ehrenamtlichen Gemeindehelfern beispielsweise ein Fahrrad zur Verfügung oder entlohnen ihre Arbeit mit Berücksichtigung in einem Projekt, das in der Gemeinde durchgeführt wird (sie erhalten z.b. ebenfalls eine Latrine, obwohl sie in dem Sinne keine Plan-Familie sind) Die folgenden Fragen wurden an KollegInnen in einigen Programmländern gerichtet. Hier sind ihre Antworten: Was ist die Aufgabe eines ehrenamtlichen Gemeindehelfers? Paraguay: Auch hier ist der Beruf nicht so wichtig. Ein Gemeindehelfer kann eine Mutter sein, die Hausfrau ist, ein Vater, der auf dem Feld arbeitet, ein Lehrer oder aber auch ein Kind oder Jugendlicher. Um ehrenamtlicher Gemeindehelfer zu sein, ist kein spezieller Beruf und kein spezielles Alter erforderlich. So haben wir z. B. eine Gruppe von Kindern, die als ehrenamtliche Gesundheitshelfer in Schulen tätig sind. 15

17 Togo: Die Aufgabe eines ehrenamtlichen Gemeindehelfers ist es, dem Plan-Mitarbeiter bei der Erstellung der Patenschaftsunterlagen zu helfen. Manchmal unterstützt er die Patenkinder beim Briefeschreiben und sammelt die Briefe ein. Auch hilft er bei der Beschaffung von Materialien für die Projekte in seiner Gemeinde. Indien: Sie arbeiten auf Gemeindeebene und haben den direkten Kontakt zu den Familien. Sie leben in der gleichen Gemeinde und identifizieren die Bedürfnisse innerhalb der einzelnen Familien und in der Gemeinde. Dann sorgen sie dafür, dass die Bedürfnisse durch die Projekte von Plan gedeckt werden. Sie verteilen die Patenpost an die Familien und sammeln die Antwortbriefe ein Gesundheitshelfer oder Gemeindehelfer? Kann ein Gesundheitshelfer auch ein Gemeindehelfer sein und umgekehrt? Oder sind diese Personen immer für beide Bereiche zuständig? Paraguay: Ein Gesundheitshelfer kann gleichzeitig ein Gemeindehelfer sein, ein Gemeindehelfer kann auch ein Ehrenamtlicher im Kommunikationsbereich sein. Aber ein Gesundheitshelfer muss nicht ein Gemeindehelfer sein. Togo: Das ist möglich, aber selten. Indien: Gesundheitshelfer können Gemeindehelfer sein, oder umgekehrt. Gesundheitshelfer, Vorschullehrer, Lehrer für Erwachsenenunterricht, Gemeindevorsteher und Mitglieder von Organisationen/Gemeinschaften auf Gemeindeebene sind die ehrenamtlichen Gemeindehelfer. In manchen Projektgebieten sind Gesundheitshelfer nicht Gemeindehelfer. Es sind ehrenamtlich arbeitende Frauen aus der Gemeinde, die für die Gemeindearbeit im Gesundheitsbereich zuständig sind Eignungskriterien Welche Kriterien gelten für die Einstellung eines Gemeindehelfers bzw. Gesundheitshelfers? Sind sie Gemeindemitglieder? Wer bildet diese Gemeindehelfer und Gesundheitshelfer aus? Für welchen Zeitraum arbeiten diese für Plan? Paraguay Meistens suchen die Gemeinden die Gemeindehelfer selbst aus, da sie die Gemeinde repräsentieren sollen. Deshalb sind es auch Gemeindemitglieder. Bei Gesundheitshelfern ist es ein wenig anders, da diese Mitarbeiter Erfahrung im Gesundheitsbereich oder schon für andere Nicht-Regierungsorganisationen gearbeitet haben sollten. Gesundheitshelfer werden durch Plan-Mitarbeiter ausgebildet und bleiben meistens 3 bis 5 Jahre bei Plan. Ehrenamtliche Gemeindehelfer erhalten ein Training durch Plan-Mitarbeiter. Gesundheitshelfer erhalten auch eine Ausbildung durch das Ministerium für Gesundheit. Togo: In Togo sind Gemeindehelfer Teil der Gemeinde. Sie arbeiten sehr eng mit den Plan- Mitarbeitern zusammen und helfen bei der Korrespondenz mit den Paten und bei der Aufnahme der Fotos. Sie koordinieren alle Patenschafts-Aktivitäten mit den Plan-Mitarbeitern. Genauso sind auch die Gesundheitshelfer Teil der Gemeinde, die für einfache Gesundheitsprobleme in ihrer Gemeinde zuständig sind. Beide Gruppen werden durch Plan ausgebildet. Sie arbeiten in ihrem Bereich, solange es ihnen möglich ist. 16

18 Indien: Gesundheitshelfer sind meistens Frauen im mittleren Alter und Teil der Gemeinde. Sie sollten eine Schulgrundausbildung erhalten haben. Sie erhalten eine Grundausbildung für den Gesundheitsbereich durch geeignete Institutionen und Plan führt eine Schulung zum Thema Entwicklungsarbeit durch. Kriterien für Gesundheitshelfer: - sollten aus der jeweiligen Gemeinde stammen - Grundwissen im Gesundheitsbereich sollte bestehen - sollten Erfahrung haben in der Arbeit als Gesundheitsbetreuer im herkömmlichen Sinne - sollten eine Grundhaltung mitbringen, für ihre Gemeinde besonders da zu sein - sollten eine Schulgrundausbildung mitbringen - die Gefahr/Wahrscheinlichkeit eines Wegzugs aus der Gemeinde sollte gering sein - sollten innerhalb der Gemeinde geachtet werden - Kriterien für Gemeindehelfer - sollten aus der jeweiligen Gemeinde sein - sollten mobil sein - sollten eine Schulgrundausbildung mitbringen - sollten eine Grundhaltung mitbringen, für ihre Gemeinde besonders da zu sein - sollten innerhalb der Gemeinde geachtet werden - sollten Menschen anleiten und anführen können - sollten Konfliktsituationen meistern können Aufgaben eines Gemeindevorstehers Paraguay: Er könnte z. B. Lehrer oder Bauer sein, der Beruf ist aber nicht so wichtig. Ein Gemeindevorsteher ist eine Person, die respektiert wird und wirklich am Wohl seiner/ihrer Gemeinde interessiert ist. Ein Gemeindevorsteher kann die Gemeindemitglieder mobilisieren und unterstützt unsere Arbeit, indem er z. B. bei der Kommunikation hilft, die Einwohner zur Arbeit an einem Projekt aufruft oder Unterstützung bei einer Impfkampagne leistet. Ein Gemeindevorsteher zeigt sehr viel Engagement, um die Lebensumstände in seiner Gemeinde zu verbessern. Togo: Die wichtigste Aufgabe eines Gemeindevorstehers ist es, für die Organisation innerhalb der Gemeinde zu sorgen. Er bestimmt Gemeindemitglieder, die ihn bei der Zusammenarbeit mit Nicht-Regierungsorganisationen wie Plan unterstützen. Indien: - Ressourcen innerhalb der Gemeinde und von externen Quellen mobilisieren - Konflikte im Dorf schlichten - die Solidarität innerhalb der Gemeinde sichern - demokratische Entscheidungsprozesse sichern - die Rechnungsbücher und Protokolle der Gemeindetreffen führen - mit Regierungsbehörden in Verbindung treten 17

19 3.5 Zusammenarbeit mit anderen Organisationen Es ist eines der Prinzipien von Plan, unsere Entwicklungsarbeit mit anderen Organisationen zu koordinieren. Plan arbeitet so viel wie möglich mit internationalen, nationalen und lokalen Entwicklungs- und sozialen Organisationen zusammen, wie natürlich auch mit den jeweiligen Regierungen und ihren Ministerien. Dabei ist vor allem die Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen bzw. deren Entwicklung und Stärkung ein wichtiger Bestandteil von nachhaltiger Gemeindeentwicklung Plan und Unicef Plan wurde 1981 vom Sozial- und Wirtschaftsrat der UN als privates und unabhängiges Kinderhilfswerk anerkannt. Seit 1987 berät Plan mit anderen Nicht-Regierungs-Organisationen Unicef bei der Entwicklung und Durchführung von Kampagnen. So war Plan z.b. maßgeblich an der Entwicklung der Kinderrechts-Resolution beteiligt, die 1989 von den UN verabschiedet wurde. In den Programmgebieten arbeiten beide Organisationen häufig Hand in Hand, z.b. in Sierra Leone nach dem Krieg oder aktuell weltweit bei der Kampagne zur Geburtenregistrierung. In Deutschland besteht ein lockeres, freundschaftliches Verhältnis zwischen Plan und Unicef. Neben gelegentlichen Gesprächen und dem Austausch von Informationen zwischen Mitarbeitern oder Funktionären teilen sich auch Ehrenamtliche schon mal einen Stand oder organisieren gemeinsam eine Veranstaltung. 3.6 Hilfe in Katastrophengebieten oder Kriegssituationen Plan leistet Soforthilfe nur bei Katastrophen in den Plan-Programmgebieten, denn dadurch wird das Ziel von Plan gesichert, durch langfristige Programme die Lebensverhältnisse der Menschen dauerhaft zu verbessern. Um dies zu gewährleisten, ist eine politische Stabilität und die Zusage der Regierung im Programmland, sich humanitär zu engagieren, Voraussetzung. Weitere Kriterien sind die Projektund Finanzhoheit. In Gebieten, in denen Plan keine Projektarbeit leistet, führt Plan auch keine Nothilfemaßnahmen durch. Dafür fehlt die entsprechende Logistik, denn es entspricht nicht Plans Arbeitsansatz. Andere Organisationen übernehmen diese wichtige Aufgabe. 3.7 Arbeiten für Plan im Ausland Grundsätzlich ist das nicht möglich (Ausnahmen siehe unten), da wir vor Ort in der Regel Einheimische beschäftigen, denen Sprache und Kultur der Menschen in den Programmgebieten geläufig sind. Wir wollen Arbeitsplätze und Chancen schaffen, nicht Arbeitskräfte importieren. Das würde nicht zu Plans Arbeitsweise passen. Arbeitseinsätze kurz oder lang bedürfen einer Einarbeitung und Betreuung. Diese Zeit fehlt wiederum den Plan-Mitarbeitern für die Erledigung der Arbeit. Für Plan sind kurze Einsätze nicht effizient. Einem sehr engagierten Paten geben wir die Adresse des Länderbüros oder des Regionalbüros von Plan mit der Bitte, sich selbst mit den Büros in Verbindung zu setzen. Es gibt hierbei keinen Unterschied zwischen ehrenamtlicher oder entlohnter Tätigkeit. 18

20 4 Fragen zu Kind und Familie 4.1 Armut Armut und Bedürftigkeit haben viele Erscheinungsformen und sind nicht immer offensichtlich. Der Besitz eines Hauses, der in der Vorstellung des Patenkindes und seiner Familie erwähnt wird, sagt nichts über den tatsächlichen Zustand des Hauses aus. Der Lohn, den die Mutter für ihre Arbeit erhält, reicht vielleicht nicht, um ihre Familie richtig zu ernähren. Natürlich gibt es Gebiete, in denen die Bedürftigkeit der betreuten Familien in Bild und Bericht wesentlich deutlicher erkennbar ist als in anderen Gebieten Kleidung Es ist den Familien wichtig, bei den Fotoaufnahmen für die Patenschaftsunterlagen würdevoll abgebildet zu werden. Dafür tragen sie ihre beste Kleidung die in vielen Fällen (besonders in Lateinamerika) Secondhand-Kleidung oder sogar für diesen besonderen Anlass ausgeliehen ist Besonderer Stand in der Gemeinde Manche Gemeinden bestehen darauf, dass Personen/Familien mit Schlüsselpositionen (höherer Stand in der Gemeinde wie z.b. Gemeindevorsteher) in die Projekte einbezogen werden. Die Kinder und Familien sehen eventuell dann nicht so bedürftig aus wie die große Mehrheit der aufgenommenen Patenkinder. Es ist für die Fortsetzung der Projektarbeit unbedingt notwendig, dass auch diese Kinder im Plan-Kreis verbleiben. Manchmal wollen bedürftige Familien erst dann mit Plan arbeiten, wenn diese einflussreichen Personen des Ortes mit der Patenschaft begonnen haben Luxusgüter Fernseher und Satellitenschüssel In manchen Ländern, in denen große Armut herrscht, sind technische Geräte sehr weit verbreitet. Obwohl manche Familien nicht einmal genug zum Essen haben, leisten sie sich einen Fernseher, den wir als sogenanntes Luxusgut betrachten. Solche Geräte sind in diesen Ländern häufig sehr viel billiger als bei uns. Sie werden meist gebraucht erworben und auf Raten abbezahlt. Auch werden die Geräte oftmals von mehreren Familien gemeinsam genutzt. Dahinter steckt das tiefe Bedürfnis der Menschen, nicht zu den Armen und Außenseitern der Gesellschaft zu gehören und in weit abgelegenen Gebieten nicht von der Welt abgeschnitten zu sein. Wie auch in Deutschland, sind viele bereit sich zu verschulden, um nach außen mithalten zu können. 4.2 Lebensumfeld Geburtstag und Alter des Patenkindes Dem Geburtsdatum wird in vielen anderen Kulturen keine große Bedeutung beigemessen. In den meisten Ländern, in denen wir arbeiten, werden Geburtstage weder gefeiert, noch als ein besonderer Tag angesehen. Da zudem in nur wenigen Regionen unserer Programmgebiete offizielle Geburtsregister geführt werden (und wenn doch, sind die Meldebüros in unerreichbarer Ferne), ist es oft kaum möglich festzustellen, an welchem Tag ein Kind geboren wurde. Daher erhalten unsere Mitarbeiter vor Ort oft nur sehr vage Angaben über das Geburtsdatum, z. B. im September vor zwei Jahren oder "zur Zeit der vorletzten Dürre". Die Aussagen der Familien variieren oftmals von Jahr zu Jahr bzw. je nachdem, welches Familienmitglied gefragt wird, sodass es zu Unstimmigkeiten in den aktuellen Informationen über ein Patenkind und seine Familie kommen kann. 19

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