JEDEM KIND EIN LIEBEVOLLES ZUHAUSE ARMSEIN IN INDIEN: KEIN KINDERSPIEL

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "JEDEM KIND EIN LIEBEVOLLES ZUHAUSE ARMSEIN IN INDIEN: KEIN KINDERSPIEL"

Transkript

1 SOS-ZOOM1/2014 JEDEM KIND EIN LIEBEVOLLES ZUHAUSE ARMSEIN IN INDIEN: KEIN KINDERSPIEL

2 EDITORIAL THEMA: INDIEN 2 TITELBILD Mädchen aus einem Slam in Dehli. Foto: Michela Morosini IMPRESSUM SOS-Zoom, Februar 2014 Herausgeberin: Stiftung SOS-Kinderdorf Schweiz Schwarztorstrasse 56, Postfach Bern 14 T , F Präsidentin: Rita Fischer Hofstetter Geschäftsführer: Christian Hosmann PC-Konto: Mitglied von SOS-Kinderdorf International, ZEWO-anerkannt Redaktion und Gestaltung: Stiftung SOS-Kinderdorf Schweiz Texte: Karin Reber Ammann (kra) Marc Bächler (mb) Auflage: d 55000, f , i 6500 Im Interesse der Schützlinge von SOS- Kinderdorf sind alle Vornamen der Kinder geändert. myclimate.org / natureoffice.ch / CH NAMASTE*, LIEBE LESERIN, LIEBER LESER Wer nach Indien reist, erfährt einen Kosmos der Widersprüche: grandiose Naturlandschaften, eine uralte Hochkultur und eine Gegenwart voller Kontraste. Diese Kontraste erfassen auch alle gesellschaftlichen Aspekte: Während das Wirtschaftswachstum des Landes jährlich über acht Prozent beträgt, versinken ganze Landstriche in tiefster Armut. So sind die Chancen für Kinder insbesondere für Mädchen, eine gute Bildung zu geniessen und später ein selbstständiges Leben in Würde zu führen, völlig ungleich verteilt. Die vorliegende Ausgabe des SOS-Zooms läutet unsere diesjährige Indienkampagne ein. Denn die Stiftung SOS-Kinderdorf Schweiz unterhält verschiedene Projekte in den Grossräumen Delhi und Bhopal, wo die Not für Kinder besonders gross ist. Diese Projekte gilt es langfristig zu finanzieren. Es sind bereits verschiedene Massnahmen geplant, um unseren begünstigten Kindern und Familien eine Zukunft zu ermöglichen sei dies innerhalb unserer SOS-Kinderdörfer oder im Rahmen unserer breit angelegten Familienstärkungsprogramme. Dabei setzen wir uns besonders für die Rechte von Kindern und Frauen ein, damit sie als gleichberechtigte Mitglieder der Gesellschaft anerkannt werden. Ich lade Sie herzlich ein, sich mit einem wunderschönen und zugleich herausfordernden Land auseinanderzusetzen und unsere dringend benötigte Arbeit zu unterstützen, um indischen Kindern Perspektiven zu bieten. *Der übliche Gruss in Indien bedeutet: «Ich verbeuge mich vor dem Göttlichen in dir und in mir.» Christian Hosmann Geschäftsführer KINDSEIN IN INDIEN Trotz dem Wirtschaftsaufschwung ist das Heer der Armen in Indien gross wie eh und je. Jedes zweite Kind wächst in ärmlichen Verhältnissen auf. INHALT AKTUELL 3 Die neue Stiftungsratspräsidentin Rita Fischer BRENNPUNKT 4 Rani hat ein neues Zuhause gefunden Mutter mit Leib und Seele Lebensmut dank einem Büffel STIMME AUS SOS-KINDERDORF 9 Dorfdirektorin Tsewang Paldon HINTERGRUND 10 Trotz Wirtschaftsaufschwung leiden die Kinder AUF SPURENSUCHE 13 Harshita will notleidenden Kindern helfen SPENDENFORM 14 Ein weihnächtliches Benefizkonzert NEWS AUS DER SCHWEIZ 15 Maria Walliser in Lesotho Swisscom hat Handys gesammelt

3 AKTUELL «ICH MÖCHTE ETWAS ZURÜCKGEBEN» Seit dem 1. Januar ist Rita Fischer Hofstetter neu Präsidentin des Stiftungsrates von SOS- Kinderdorf. Die Betriebswirtschafterin und dreifache Mutter tritt die Nachfolge von Gustav Bader an, der aus Altersgründen zurückgetreten ist. «Ich bin an einem Punkt in meinem Leben angelangt, an dem ich gerne etwas zurückgeben möchte», sagt Rita Fischer Hofstetter, die neue Stiftungsratspräsidentin von SOS-Kinderdorf. Mit 60 Jahren gehe es nicht mehr darum, die Karriere voranzutreiben, und ihre drei Kinder seien inzwischen erwachsen. «Ich freue mich, meine beruflichen und privaten Erfahrungen für eine Idee einsetzen zu können, die mich überzeugt», sagt die Betriebswirtschafterin, die von 2004 bis 2008 Präsidentin der Wirtschaftsförderung des Kantons Obwalden war und von 2000 bis 2006 für die CVP Obwalden im Kantonsrat sass. SOS-Kinderdorf kennt die Luzernerin schon lange, und seit gut drei Jahren ist sie im Stiftungsrat. Ihre Motivation dafür, das Präsidium des Stiftungsrates zu übernehmen, ist ihre Leidenschaft für Menschen an sich und Kinder im Speziellen. Dass die Hilfe von SOS-Kinderdorf weltweit nötig ist, ist für Rita Fischer Hofstetter traurige Realität: «Die Welt ist jung. In den meisten Ländern, in denen wir tätig sind, machen Kinder und Jugendliche den grössten Teil der Bevölkerung aus. Es ist deshalb der Untergang jedes Landes, wenn diese keine Perspektiven haben.» Der jungen Generation eine Perspektive zu bieten, ist das Hauptziel von SOS- Kinderdorf. In den SOS-Kinderdörfern wachsen gut ausgebildete junge Menschen heran, welche ihr Heimatland weiterbringen können. HILFE ZIEHT WEITE KREISE Philipp Scheidiger Wie alle Stiftungsräte arbeitet auch Rita Fischer Hofstetter ehrenamtlich. Begeistert ist Rita Fischer Hofstetter auch von den Familienstärkungsprogrammen. «Als ich kürzlich die SOS-Kinderdörfer in Israel besuchte, habe ich einmal mehr gesehen, wie viele Menschen wir mit unseren Programmen erreichen können», erzählt sie. In den zwei Familienzentren für Beduinen werden Kinder betreut, was den Müttern Freiraum zum Arbeiten gibt. Die Ausbildungsprogramme und die Workshops zu Familienplanung, Gleichberechtigung oder medizinischen Fragen führen zu einer verbesserten Lebenssituation der ganzen Gemeinde. HARTE ARBEIT Rita Fischer Hofstetter ist sich aber bewusst, dass «helfen nicht einfach schön und nett, sondern harte Arbeit ist». Zum einen liege das daran, dass der Spendenmarkt in der Schweiz zunehmend gesättigt sei, zum andern am grossen Elend, in dem viele Kinder weltweit lebten. «Es ist hart, wenn man nur einigen Kindern helfen kann und anderen nicht. Aber schlimme Situationen geben mir auch immer wieder Motivation für meine Arbeit», sagt die neue Präsidentin, die wie alle Mitglieder des Stiftungsrates von SOS-Kinderdorf ehrenamtlich und unentgeltlich arbeitet. Ihr Ziel ist deshalb, in ihrer Amtszeit die Stiftung SOS-Kinderdorf Schweiz weiter auszubauen und so die Hilfe für Kinder in Not zu erweitern. (kra) «In Israel habe ich einmal mehr gesehen, wie viele Menschen wir mit unseren Programmen erreichen können.» 3

4 BRENNPUNKT VOM GLÜCK, UNBESCHWERT AUFWACHSEN ZU KÖNNEN Rani (rechts) und ihre Freundin Devi spielen oft zusammen im Garten vor ihren Familienhäusern. Rani kam als Neugeborene ins indische SOS- Kinderdorf Faridabad nahe von Delhi. Die inzwischen Dreijährige steht oft im Zentrum der Aufmerksamkeit. Mit ihrem gewinnenden Lächeln und ihrem Schalk wickelt sie ihre Familie und ihre Freunde im SOS-Kinderdorf und im Kindergarten oft um den Finger. Rani ist der Liebling der Familie von SOS- Kinderdorf-Mutter Amadi. Die Dreijährige mit den glänzenden schwarzen Haaren und dem verschmitzten Lächeln wird von ihrem jüngeren Bruder Kiran vergöttert und von ihren neun älteren Geschwistern nach Strich und Faden verwöhnt. «Das liegt daran, dass Rani das jüngste 4

5 Rani besucht die erste Kindergartenklasse in der SOS- Hermann Gmeiner Schule direkt neben dem SOS- Kinderdorf. Zusammen mit ihrer besten Freundin Kavita, die ebenfalls im Kinderdorf aufwächst, sitzt sie in der vordersten Reihe. Die beiden Mädchen tuscheln aufgeregt, während sie ihre Hand in einen Teller mit blauer Farbe tunken und danach ein weisses Papier mit ihrem Handabdruck zieren. Während die unterschiedlichen Handabdrücke der 21 Kinder auf dem sonnigen Grasfleck vor dem Klassenzimmer trocknen, nutzen die Knirpse die kurze Pause, um auf der Schaukel herumzuklettern oder herumzutollen. «Die Konzentrationsspanne der Drei- und Vierjährigen ist noch sehr kurz», sagt Kindergärtnerin Uma D Souza. Deshalb macht sie oft kurze Pausen, in denen sich die Kinder austoben können. FARBIGE PFAUE Später, als die Mädchen und Buben wieder eng aneinandergedrängt an den orangen Pulten in dem kleinen Klassenzimmer sitzen, sind sie begeistert bei der Sache: Aus ihren Handabdrücken werden schon fast mirakulös Pfaue der Nationalvogel Indiens. Die Kinder zeichnen auf dem Abdruck des Mittelfingers einen Kopf und malen den Körper farbig an. Rani liebt es zu malen. Konzentriert ist sie über ihr Blatt gebeugt und vergisst sogar, dass Kavita neben ihr sitzt. Bis diese sie anstupst und die beiden ihre Pfaue zu vergleichen beginnen. Mädchen im Haus ist», sagt ihre Mutter lächelnd. «Sie kam als neugeborenes Baby zu uns, und wir erlebten sie vom ersten Augenblick an.» Das ist aussergewöhnlich für die neun älteren Kinder, die sich erst kennengelernt haben, als sie schon älter waren. Die meisten Kinder kommen in die SOS- Kinderdörfer, wenn sie ein paar Jahre alt sind. Michela Morosini Zu Hause spielt Rani vor allem mit Puppen oder rennt mit den andern Kindern im SOS- Kinderdorf auf der Rasenfläche herum, die sich an die Familienhäuser schmiegt. Selbst die Nachmittagshitze hält die bunte Kinderschar nicht davon ab, sich lachend hinterherzujagen, sich voreinander zu verstecken oder unter den Bäumen flüsternd Geheimnisse auszutauschen. Und wenn sie genug haben, verschwinden sie in kleinen Grüppchen in einem der Familienhäuser, um den Durst zu löschen oder einer der SOS-Kinderdorf- Mütter einen Snack abzuluchsen. Rani ist ein glückliches Mädchen, das in einem liebevollen, sicheren Zuhause aufwachsen kann und auf jede erdenkliche Weise unterstützt und 5

6 BRENNPUNKT EINE FRAGE DER EHRE Solche Momente unbeschwerter Kindheit wären für Rani kaum möglich gewesen, wenn sie nicht ins SOS-Kinderdorf Faridabad gekommen wäre. Ihre Mutter brachte sie in einem nahegelegenen Spital zur Welt und verschwand gleich nach der Geburt spurlos. Dorfdirektorin Tsewang Paldon geht davon aus, dass die Frau unverheiratet war und ihr Kind zurücklassen musste, um die eigene Ehre sowie diejenige ihrer Familie nicht vollends zu zerstören. Frauen sind in Indien nach wie vor die Trägerinnen der Familienehre und werden schnell gebrandmarkt, was verheerende Folgen für die ganze Sippe hat. Ranis Schicksal ist kein Einzelfall. Die erdrückende Armut von Eltern führt oft dazu, dass sie Kinder aussetzen, meist auf der Strasse oder vor einem Spital. Viele Frauen können sich keine Geburt im Spital leisten auch wenn diese umgerechnet nur fünf Franken kostet. GUTENACHTGESCHICHTEN Ranis Perspektiven sind ganz anders. Ob sie nun tatsächlich Polizistin werden wird, sich für einen andern Beruf entscheidet oder an der Universität studieren wird für den kleinen Wirbelwind, der mit seinem reizenden Lachen alle um den Finger wickelt, stehen alle Türen offen. Rani mit SOS-Kinderdorf-Mutter Amadi und ihren zehn Geschwistern. gefördert wird. Während sie auf dem Schoss ihrer Mutter Amadi sitzt und ihr Lieblingsgetränk, Milch, trinkt, erklärt sie, sie wolle Polizistin werden, wenn sie gross sei. Michela Morosini An diesem Abend steht Rani allerdings nur eine Türe offen: diejenige in ihr Schlafzimmer. Müde von ihrem erlebnisreichen Tag, zieht sie ohne Murren ihr rot-weisses Pyjama an und kuschelt sich in ihre Bettdecke, auf der Arielle die Meerjungfrau,glücklich lächelt. Gespannt hört Rani zu, während ihr ihre ältere Schwester Amrita eine Gutenachtgeschichte erzählt. Gemeinsam schauen sie die farbigen Bilder an, die das Buch zieren, bevor Ranis Augenlider zu flattern beginnen und sie den Kampf gegen den Schlaf aufgibt. (kra) 6

7 BRENNPUNKT MAMA SEPHALI LEBT FÜR IHRE KINDER Sephali Chanda ist eine engagierte SOS- Kinderdorf-Mutter im indischen Faridabad. Die herzliche Frau will ihren elf Kindern nicht nur ein liebevolles Zuhause bieten, sondern legt auch viel Wert auf ihre Schulbildung. «Mein Lebensziel war immer, Menschen in Not zu helfen», sagt SOS-Kinderdorf-Mutter Sephali Chanda. «SOS-Kinderdorf hat mir diesen Traum erfüllt, und ich bin sehr glücklich, hier zu arbeiten.» Sie arbeitet seit zwölf Jahren im SOS-Kinderdorf Faridabad und betreut zurzeit elf Kinder zwischen 5 und 18 Jahren. Die herzliche Frau, die viel lacht und mit den Kindern scherzt, ist dabei, das Haus für die Geburtstagsfeier ihrer zweitältesten Tochter Gita zu schmücken. Am Abend kommen deren Freundinnen sowie alle SOS-Kinderdorf-Mütter auf Kuchen, Snacks und Tee vorbei. Je später der Nachmittag, umso hektischer wird die Stimmung im Haus. Sephalis ältere Kinder bereiten in der Küche alles vor, und das Geburtstagskind Gita verteilt Süssigkeiten an die kleinen Kinder im Kinderdorf, die immer wieder neugierig durch die weit geöffnete Tür ins Wohnzimmer treten. In solchen Momenten scheint es, als wäre das ganze SOS-Kinderdorf eine einzige, grosse Familie. LIEBEVOLLER UMGANG «Das Schönste an meiner Arbeit ist die Liebe meiner Kinder», sagt Sephali Chanda. Ihre elf Töchter und Söhne haben in ihrer frühen Kindheit Traumatisches erlebt. Einige verloren ihre Eltern, andere wurden ausgesetzt, vernachlässigt oder misshandelt. Doch inzwischen sind alle zu selbstsicheren Kindern oder Jugendlichen herangewachsen, die bei Manji (Mama) Sephali ein sicheres Zuhause gefunden haben und einen liebevollen Umgang miteinander pflegen. «Manchmal ist es schwierig, genügend Zeit für jedes einzelne Kind zu finden», seufzt die SOS-Kinderdorf-Mutter, während sie letzte Anweisungen für das Geburtstagsfest gibt. «Jedes Kind hat unterschiedliche Bedürfnisse und Michela Morosini Sephali Chanda hat sich für das Geburtstagsfest ihrer Tochter Gita herausgeputzt. braucht Zeit dafür.» Sephali Chanda ist deshalb froh um die gute und enge Zusammenarbeit unter den Müttern, aber auch mit der Dorfdirektorin und den Jugendarbeitern. «Das ist eine grosse Erleichterung, wenn ein Kind krank ist oder es Probleme zu Hause oder in der Schule gibt», sagt sie. Zudem schätzt sie, dass die SOS-Kinderdorf- Mütter regelmässig Weiterbildungen besuchen können. Über die Entwicklung von Kindern beispielsweise oder über gesunde Ernährung. WISSEN VERMITTELN Sephali Chanda schläft nur zwei bis drei Stunden pro Nacht. Nicht, weil sie so viel Zeit braucht, um ihre grosse Familie zu betreuen, sondern weil sie in der Stille der Nacht gerne philosophische, kulturell wichtige oder religiöse Bücher liest und meditiert. «Ich bin sehr belesen und gebe den Kindern mein Wissen gerne weiter. Damit kann ich einen wichtigen Beitrag zu ihrer Bildung leisten.» (kra) STIRNPUNKT Ein Bindi (Tropfen, Punkt) ist ein zwischen den Augenbrauen aufgemalter Punkt oder aufgeklebter Schmuck. Früher trugen nur verheiratete Frauen diesen traditionell roten Punkt, der sie und ihren Gatten schützen sollte. Heute sind Bindis sehr beliebt und werden gerne von allen Frauen und auch von Kindern als modischer Schmuck getragen. 7

8 BRENNPUNKT SUNITA HAT DANK EINEM BÜFFEL LEBENSMUT GEFUNDEN «75 Prozent der Familienarbeit wird von Frauen geleistet.» Seit im Dorf Munjedi ausserhalb Delhis das Familienstärkungsprogramm von SOS- Kinder dorf läuft, hat sich das Leben von Sunitas Familie verbessert. Die stolze Besitzerin eines Büffels versorgt ihre Familie nun selbst. Sunita ist eine stolze, selbstbewusste Frau. Die Mutter von vier Kindern zwischen 7 und 16 Jahren stellt sicher, dass sie sauber sind und ihre Hausaufgaben gemacht haben, wenn sie zur Schule gehen, sorgt für eine gesunde Ernährung ihrer zwei Mädchen und zwei Buben, hält das Haus blitzblank und kümmert sich mit viel Engagement um ihren Büffel, der unweit ihres Hauses auf einem Grasflecken weidet. Mit einem strahlenden Lächeln offeriert sie den Besucherinnen Büffelmilch ein Luxus, den sie sich nun leisten kann. Vor vier Jahren sah das Leben der 36-jährigen Frau anders aus. Wie ihr Mann verdingte sie sich als Tagelöhnerin, hatte manchmal Arbeit, oft aber nicht. Da die Eltern tagsüber abwesend waren und am Abend abgekämpft nach Hause kamen, kümmerten sie sich mehr schlecht als recht um ihre Kinder, die nur unregelmässig zur Schule gingen. Die Familie lebte zwar in einem von der Regierung zur Verfügung gestellten Häuschen mit zwei Zimmern, doch sie kamen kaum über die Runden. DAS LOS DER KINDER BESSERN Das Leben aller 25 Familien in der ländlichen Gemeinschaft ausserhalb Delhis begann sich zu verändern, als SOS-Kinderdorf dort vor vier Jahren ein Familienstärkungsprogramm (FSP) startete. Dabei geht es laut Prashant Chakrawati, dem FSP- Koordinator vor Ort, in erster Linie darum, das Los der Kinder zu verbessern: Die Kinder sollen in ihren Familien in einer gesunden Umgebung aufwachsen und zur Schule gehen können. Das bedeutet, dass SOS-Kinderdorf auch die Mütter unterstützt: «75 Prozent der Familienarbeit wird von Frauen geleistet. Sie sind für die Entwicklung und Ausbildung der Kinder verantwortlich», sagt Chakrawati. Der Büffel, den sich Sunita mithilfe von SOS- Kinderdorf und einem Darlehen der neu entstandenen Frauen-Kooperative gekauft hat, ist die Lebensgrundlage der Familie. Dank ihm verdient sie 4800 Rupien (72 Franken) im Monat und behält jeden Tag zwei Kilogramm der nahrhaften Büffelmilch für die Familie. Mit ihrem Verdienst konnte sie nicht nur das Darlehen zurückzahlen. Inzwischen hat die Familie das Häuschen ausgebaut und verbessert: Ein drittes Zimmer, Strom und ein Kühlschrank gehören ebenso zu den Errungenschaften wie die Toilette. Zudem hat Sunita so viel Geld auf die Seite gelegt, dass sie sich nächstens einen zweiten Büffel leisten kann. Mithilfe von SOS-Kinderdorf konnte sich Sunita diesen Büffel kaufen. 8 Michela Morosini Die Situation der Familie hat sich nicht nur optisch verbessert. Mit der Hilfe zur Selbsthilfe ist auch ein Sinneswandel aufgetreten: «Ich weiss jetzt, wie wichtig Schulbildung für Kinder ist», sagt Sunita, die selber nur bis in die 6. Klasse zur Schule ging. «Deshalb bin ich froh, dass wir nun Strom haben und die Kinder abends, wenn es dunkel ist, ihre Hausaufgaben beim Licht der Lampe erledigen können.» (kra)

9 STIMME AUS DEM SOS-KINDERDORF MIT LEIB UND SEELE DORFDIREKTORIN Tsewang Paldon leitet seit zwei Jahren das SOS-Kinderdorf Faridabad nahe von Delhi. Selber in einem SOS-Kinderdorf aufgewachsen, weiss die Tibeterin um die grosse Bedeutung eines liebevollen Zuhauses für Kinder. Wenn Tsewang Paldon aus ihrem Haus im SOS- Kinderdorf Faridabad tritt und sich zu ihrem nahegelegenen Büro aufmacht, stürzen sich die Kinder begeistert auf sie. Die sympathische Dorfleiterin, die sich ihr ganzes Leben für Kinder eingesetzt hat zuerst als Lehrerin, dann als Jugendarbeiterin, hat einen leichten Zugang zu Kindern. «Ich liebe diesen direkten Kontakt mit Kindern sehr», sagt sie und streicht Kiran über das Haar. Kiran ist seit einem halben Jahr im Kinderdorf. Ein Polizist fand den heute 2,5-Jährigen im Strassengraben und brachte ihn ins SOS- Kinderdorf, nachdem er vergeblich dessen Eltern gesucht hatte. «Kiran weinte bitterlich, als ihn der Polizist zurückliess», erinnert sich Tsewang Paldon. «Dieser war wohl der erste Mensch, der sich um ihn gekümmert hatte.» Das Hauptproblem in Indien ist laut der Dorfleiterin die Armut. Von den 51 Kindern, die zurzeit im SOS-Kinderdorf leben, wurden viele ausgesetzt, weil die Eltern nicht für sie sorgen konnten, oder sind Waisen. MÄDCHEN SIND EINE LAST Noch stärker als die Knaben sind die Mädchen von der Armut betroffen. Eltern wollen lieber Buben, denn Mädchen als Trägerinnen der Familienehre müssen besser beaufsichtigt werden und sind teurer, da eine Mitgift für sie entrichtet werden muss. «Mädchen werden als Last wahrgenommen», sagt Tsewang Paldon. Kein Wunder, leben in den SOS- Kinderdörfern etwa 60 Prozent Mädchen. Wie in allen SOS-Kinderdörfern weltweit, wird in Faridabad grossen Wert darauf gelegt, die Mädchen und Buben gleichberechtigt aufwachsen zu lassen. So helfen die Knaben im Haushalt mit, und Mädchen haben die gleichen Ausbildungsmöglichkeiten. Doch gewisse gesellschaftliche Vorstellungen müssen Michela Morosini Tsewang Paldon hat dank ihrer liebenswerten Art einen leichten Zugang zu Kindern. eingehalten werden. So ziehen die Knaben mit 14 Jahren ins Jugendhaus, während die Mädchen bis zu Beginn ihrer höheren Ausbildung zu Hause bleiben. «Laut Regierung dürfen Knaben über elf Jahren nicht mehr mit Mädchen zusammenleben, die nicht ihre leiblichen Schwestern sind», erzählt die Dorfleiterin. «Für uns ist das allerdings zu früh. Wir schicken die Knaben mit 14 Jahren ins Jugendhaus.» Dort leben sie unter der Obhut eines Jugendarbeiters mit andern Jugendlichen zusammen. Die zwei Jugendhäuser mit jeweils acht bis zehn Knaben sind nur fünf Minuten vom SOS-Kinderdorf entfernt, was den Jugendlichen erlaubt, regelmässig ihre Familien besuchen zu kommen eine Möglichkeit, von der sie häufig Gebrauch machen. «Die Schönheit meiner Arbeit ist, zu sehen, wie eng die Beziehung zwischen den SOS-Kinderdorf- Müttern und den Kindern ist», sagt Tsewang Paldon. «Die Kinder mit ihrer schwierigen, teilweise schrecklichen Vergangenheit finden hier wirklich ein liebevolles Zuhause.» (kra) 9

10 HINTERGRUND KINDER PROFITIEREN KAUM VOM AUFSCHWUNG In Indien lebt jedes zweite Kind hier ein Mädchen in einem Slum in Faridabad in ärmlichen Verhältnissen. In Indien leiden nach wie vor Millionen von Kindern unter der Armut. Daran hat auch die Tatsache nichts geändert, dass Indien zu einer bedeutenden Wirtschaftsmacht geworden und die Mittelschicht gewachsen ist. Zwar ist mehr Geld vorhanden, doch die Mehrheit der Bevölkerung profitiert nicht davon. Laut der Weltbank lebt über ein Drittel der 1,2 Milliarden Menschen in Indien unter der Armutsgrenze muss also mit weniger als 1.25 Dollar pro Tag auskommen. Über zwei Dritteln der Inderinnen und Inder stehen weniger als zwei Dollar pro Tag zur Verfügung. Jedes zweite Kind lebt in ärmlichen Verhältnissen. 10

11 DAS KASTENWESEN Hintergrund: Zwar hat die indische Verfassung das Kastenwesen offiziell abgeschafft und versucht seit Langem, mit Quotenregelungen unterprivilegierte Schichten zu fördern. Auf dem Land und dort wohnen die meisten Inder sowie bei den unteren Schichten gelten die Regeln des Kastenwesens jedoch nach wie vor. Unsere Antwort: In den SOS-Kinderdörfern gibt es keine Kasten. Die Kinder werden erzogen, Menschen nicht nach Kasten einzuteilen. SOS-Kinderdorf ist denn auch seit den Sechzigerjahren in Indien aktiv, und heute gibt es dort 41 SOS-Kinderdörfer und zahlreiche Einrichtungen; nirgends sonst gibt es so viele SOS-Kinderdorf- Programme wie auf dem indischen Subkontinent. Zudem nehmen die Familienstärkungsprogramme in den Slums eine immer wichtigere Rolle ein. Michela Morosini GLEICHBERECHTIGUNG Hintergrund: In der indischen Verfassung von 1949 ist die Gleichberechtigung von Mann und Frau verankert. Doch damit wurden die jahrhundertealten Denkweisen und Verhaltensnormen nicht einfach beseitigt. Auch hinsichtlich der Ernährung und der Schulbildung sind Mädchen gegenüber den Knaben oftmals benachteiligt. Unsere Antwort: SOS-Kinderdorf tritt mit seinen Kinderdörfern und Zusatzprogrammen für Mädchen ein. In den SOS-Familien wachsen Mädchen und Buben gleichberechtigt auf. In SOS-Kindergärten, -Schulen und -Ausbildungszentren erhalten Mädchen und Knaben gleiche Bildungschancen. MITGIFT Hintergrund: Zu den wichtigsten Momenten im Leben der Inder gehört traditionell die Hochzeit. Nur selten gibt es unter Hindus eine westlichen Vorstellungen entsprechende Liebesheirat; gewöhnlich wird die Ehe arrangiert. Die Mitgiftpraxis ist seit 1961 gesetzlich verboten, dennoch ist sie nach wie vor üblich. Wer mehrere Töchter hat, ist nach deren Hochzeiten oft finanziell ruiniert. Unsere Antwort: In den SOS-Kinderdörfern können die jungen Frauen und Männer selber entscheiden, ob, wann und wen sie heiraten wollen. Falls die Frauen dies bevorzugen, helfen ihnen die SOS-Kinderdorf-Mutter und die Dorfleitung bei der Wahl eines passenden Ehemannes. Das Kinderdorf bezahlt Mitgift, diese kommt jedoch immer der Frau zugute. (kra) VIER KASTEN Die vier Kasten unterteilen sich in Tausende Unterkasten: 1. Brahmanen (die intellektuelle Elite, Priester) 2. Kshatriyas (Beamte) 3. Vaishyas (Händler, Grundbesitzer, Bauern) 4. Shudras (Handwerker, Pächter, Tagelöhner) Zu keiner Kaste gehören die Unberührbaren, die Dalit. Es gibt heute etwa 160 Millionen Unberührbare. 11

12 HINTERGRUND «SPENDEN IST EINE FRAGE DER HALTUNG, NICHT DES GELDES» In den indischen SOS-Kinderdörfern werden 6700 Kinder betreut, in den Familienstärkungsprogrammen Kinder. Rakesh Jinsi, der nationale Direktor von SOS- Kinderdorf Indien, bezeichnet die Armut als grösste Herausforderung. Armut führe dazu, dass viele Kinder ohne Eltern aufwachsen müssten und auf sich selbst gestellt seien. SOS-Zoom: Was sind die grössten Probleme in Indien? Rakesh Jinsi: Heutzutage wird viel über den wirtschaftlichen Aufschwung Indiens gesprochen, doch dies führt zu einer falschen Wahrnehmung. Ein Drittel der Menschen leben nach wie vor unter der Armutsgrenze, und Kinder sind besonders stark betroffen. Die Lage für die Kinder hat sich sogar verschlimmert, da viele Leute ausserhalb Indiens denken, die reicheren Leute im Land sollten für die Armen bezahlen. Wieso spenden Inder nicht mehr Geld für Kinder in Not? Spenden ist eine Frage der Haltung, nicht eine Frage des Geldes in der Tasche. Studien zeigen, dass es etwa eine bis anderthalb Generationen dauert, bis Leute sich sicher genug fühlen, um zu spenden. Es ist jetzt etwa 20 Jahre her, seit es mehr Leute mit Geld gibt. Zurzeit wollen sie ihr Geld vor allem geniessen und sich Sachen leisten, von denen sie zuvor nur geträumt hatten. Wie leiden Kinder konkret unter der Armut? Sie werden ausgesetzt, schlecht betreut, oder die Eltern kümmern sich nicht um sie. Zum Beispiel leben Strassenkinder oft am gleichen Ort wie ihre Eltern, doch ohne Betreuung. Ihre Eltern betrachten sie als Erwachsene, überlassen sie sich selbst und erwarten, dass sie sich selber durchschlagen. Welche Schicksale haben die Kinder, die in die SOS-Kinderdörfer kommen? Die Kinder werden nicht von ihren Eltern betreut, weil diese gestorben sind, sie aus Verzweiflung ausgesetzt wurden oder weil sie Sozialwaisen sind. Manchmal gehen Kinder auch verloren, wenn Eltern als Wanderarbeiter herumziehen. So wissen sie nicht, wo ihre Wurzeln sind. Wie viele Kinder betreut SOS-Kinderdorf? In den 41 SOS-Kinderdörfern betreuen wir 6700 Kinder, und in den Familienstärkungsprogrammen erreichen wir Kinder. Die Familienstärkungsprogramme führen wir in einem Radius von 20 Kilometern um das Dorf herum durch. Von den Programmen profitieren Familien, die Gefahr laufen, auseinanderzubrechen. Die Programme dauern fünf bis sieben Jahre, und es geht darum, dass die Familien in dieser Zeit selbstständig werden. Was will SOS-Kinderdorf Indien den Kindern mitgeben? Rakesh Jinsi will, dass alle SOS-Kinderdorf-Kinder eine Berufslehre machen. 12 SOS-Kinderdorf Einerseits soll jedes Kind mindestens eine Fähigkeit haben, mit der es eine Arbeit finden kann. Das ist gerade bei Mädchen besonders wichtig. Egal, ob sie heiraten, alleine leben oder geschieden sind, sie sollen für sich selbst sorgen können.entscheidend sind auch gute sprachliche Fähigkeiten. Wenn unsere Kinder Englisch sprechen und schreiben können, öffnen sich ihnen viele Möglichkeiten und Türen. Als Drittes geben wir ihnen gute Computerkenntnisse mit auf den Weg. Alle sollen mit dem Internet vertraut sein und s schreiben und bewirtschaften können. (kra)

13 AUF SPURENSUCHE «DAS SCHICKSAL MEINTE ES GUT MIT MIR» Harshita Bhatnagar wuchs im SOS-Kinderdorf Faridabad auf und arbeitet heute in einer Bank in Delhi. Sie möchte gerne zu einem Hilfswerk wechseln und sich für Menschen engagieren, denen es nicht so gut geht wie ihr. «Dank meiner Mutter bin ich, was ich heute bin», sagt Harshita Bhatnagar. Die 25-Jährige schaut dankbar auf eine glückliche Kindheit zurück, voller Freunde, vielen Geschwistern, einem engen Familienzusammenhalt und einer liebevollen Mutter. Es hätte anders kommen können für die junge Frau, die im Kundendienst der Royal Bank of Scotland arbeitet. Sie war zweijährig, als ihre Mutter starb. Diese war als Kind im indischen Bundesstaat Rajastan mit einem deutlich älteren Mann verheiratet worden, der bereits eine Frau gehabt hatte. Ohne Mutter waren Harshita und ihr älterer Bruder in der Familie schutzlos und wurden misshandelt. Erst, als sie ins SOS-Kinderdorf Faridabad kamen, beruhigte sich ihre Situation. Erinnerungen an ihre Zeit vor dem SOS- Kinderdorf hat Harshita Bhatnagar nicht. Für sie bedeutet Familie ihre SOS-Kinderdorf-Mutter Sadhna Bhatnagar, deren Name sie angenommen hat, sowie ihre Geschwister. «Ich war die Jüngste in der Familie und wurde verwöhnt und verhätschelt», erinnert sie sich lächelnd. Über ihre Launenhaftigkeit, ihre Streiche und ihren fehlenden Gehorsam hätten alle hinweggesehen. BESUCHE BEI MAMA SADHNA Mit 18 Jahren verliess Harshita das SOS- Kinderdorf, um an der Universität Delhi Kunst, Philosophie und Psychologie zu studieren. Doch bis heute besucht sie ihre Mutter Sadhna einmal im Monat im SOS-Kinderdorf in Faridabad. Sadhna Bhatnagar ist inzwischen pensioniert und lebt mit fünf andern pensionierten SOS-Kinderdorf- Müttern in einem eigenen Gebäudekomplex im SOS-Kinderdorf. So sind die alten Damen nach wie vor am Dorfleben beteiligt, können sich aber auch zurückziehen, wenn der Trubel zu viel wird für sie. Daniel Steffen Harshita Bhatnagar möchte gerne für eine Nichtregierungsorganisation arbeiten. Harshita schätzt zwar ihre Arbeit bei der Bank, doch ihr Traum ist, für eine Nichtregierungsorganisation zu arbeiten. Das Schicksal habe es gut mit ihr gemeint, findet sie und sagt: «SOS-Kinderdorf gab mir alles: eine Familie, eine Ausbildung, eine Zukunft.» Nun sei es an der Zeit für sie, etwas zurückzugeben. Deshalb will sie sich für Menschen in Not einsetzen. Am liebsten für Kinder. Die selbstbewusste junge Frau hat neben ihrem Beruf und ihren Plänen weder Zeit noch Lust, sich mit der Frage nach einer eigenen Familie zu beschäftigen. «Heirat ist zurzeit kein Thema für mich», sagt sie. Zuerst will sie sich ganz auf ihre berufliche Karriere konzentrieren. (kra) 13

14 SPENDENFORM KINDER HELFEN KINDERN Mit einem Benefizkonzert für SOS-Kinderdorf haben die fünf «SchlossbergKids» fast 1500 Franken eingenommen. Die 7- und 8-Jährigen wollten mit ihrer Musik etwas für Kinder tun, die keine Mutter mehr haben. Alles begann mit einer einfachen Frage: «Spielst du mir ein Lied vor?» Aline hatte im August begonnen, Querflöte zu spielen, und Luca, bereits im zweiten Jahr im Blockflötenunterricht, wollte kurz vor den Herbstferien hören, wie sie spielte. Als sie später zusammen mit Ladina auf dem Schulweg waren, beschlossen die drei, ein Konzert zu geben. «Innert kürzester Zeit nahm das Projekt immer grössere Ausmasse an», erzählt Alines Mutter. Plötzlich waren es fünf Kinder zwischen sieben und acht Jahren, die zusammen für Kinder musizieren wollten, denen es nicht so gut geht wie ihnen selber. Michael Christen, Ladina Iten, Aron Küng, Luca Moser und Aline Treichler aus Steinhausen im Kanton Zug kennen sich, seit sie 2,5 Jahre alt sind und jeweils zusammen auf dem Spielplatz spielten. JEDEN DIENSTAG PROBE So war es ganz selbstverständlich für sie, nach den Herbstferien jeden Dienstagnachmittag während zweier Stunden unter der Leitung von Lucas Mutter zu proben und auch zu Hause fleissig zu üben. Doch damit nicht genug: Mithilfe ihrer Familien bastelten sie Weihnachtskarten und Tischdekorationen und backten Güetzli, die sie am ersten Advent an ihrem Benefizkonzert verkauften. Ihre Einladung stiess auf so grossen Anklang, dass die fünf «SchlossbergKids» im Steinhauser Schlossbergquartier für die knapp 100 Leute gleich zwei Konzerte gaben. Vor ihren Familien, Verwandten, Freunden und Nachbarn spielten die Kinder in ihren samtigen Chlausmützen solo und im Duett Quer- und Blockflöte, Xylophon sowie Triangel und sangen zahlreiche Weihnachtslieder. Die Kinder waren nicht im Geringsten nervös, sondern waren in ihrem Element und genossen den Abend sehr. Ihr enormes Engagement und ihre Begeisterung schlugen sich im Erlös nieder: Sie nahmen stolze 1468 Franken ein, die sie zugunsten von SOS- Kinderdorf spendeten. SOS-Kinderdorf hatte den zwei Mädchen und drei Buben imponiert, weil sich das Hilfswerk für Kinder in Not einsetzt. Sie wollten unbedingt Kinder unterstützen, die keine Eltern mehr haben und darauf angewiesen sind, dass sie ein neues Zuhause erhalten, in dem ihnen die SOS-Kinderdorf-Mutter Liebe und Geborgenheit schenken kann. (kra) zvg Die fünf «SchlossbergKids»: Michael Christen, Aline Treichler, Luca Moser, Ladina Iten und Aron Küng. 14

15 NEWS AUS DER SCHWEIZ Christof Sonderegger EIN UNVERGESSLICHER TAG IM SCHNEE MIT MARIA WALLISER Schnee? Ski fahren? Und das im südlichen Afrika? Tatsächlich gibt es in Lesotho, das komplett von Südafrika umgeben ist, das kleine Skigebiet «Afri-Ski». Dort erlebten zwölf Kinder aus dem SOS-Kinderdorf Quthing einen unvergesslichen Tag. Sie gingen mit Maria Walliser Ski fahren. «Ich freue mich, dass wir den Kindern ein ganz spezielles Erlebnis schenken können», sagte die dreifache Weltmeisterin. Maria Walliser ist mit Leib und Seele Botschafterin von SOS-Kinderdorf. Und vor allem ohne Scheu. Im Skigebiet angekommen, half sie den kleinen Kindern beim Ausprobieren der Skischuhe und zeigte schliesslich jedem einzelnen geduldig, wie es im Stemmbogen die Piste hinunterkommt. Am Abend hätten die Nachwuchstalente die Skipiste am liebsten gar nicht mehr verlassen. «Der Tag war zwar anstrengend, aber wunderschön», schwärmte beispielsweise der 12-jährige Mohau. Und fügte stolz hinzu: «Ich kann jetzt Ski fahren.» Auch die 14-jährige Kamohelo wird noch lange von diesem Ausflug zehren schliesslich war sie noch nie so weit vom SOS-Kinderdorf weg gewesen. Vor dem Skitag traf Maria Walliser die SOS- Kinderdorf-Mutter Puseletso Leseli und ihre Familie. Die 45-Jährige ist seit der Eröffnung des Dorfes 2010 Mutter von zehn Waisenkindern und liebt sie, als wären sie ihre eigenen: «Es ist schön, mit den Kindern zusammenzuleben. Am Anfang war es nicht einfach, aber wir sind als Familie zusammengewachsen. Ich kenne die Probleme und Hoffnungen meiner Kinder.» SWISSCOM HAT HANDYS FÜR KINDER IN NOT GESAMMELT «Heute Handy, morgen Hilfe für Kinder weltweit!» Unter diesem Motto wurden vom 25. November bis 15. Dezember Handys gespendet. Jedes gespendete Handy leistet einen wertvollen Beitrag für die weltweiten Projekte von SOS-Kinderdorf. Die Spenderinnen und Spender bestimmten mit, wohin der Erlös der Kampagne fliesst: In warme Mahlzeiten, Betreuung, Schulbildung oder Hilfe zur Selbsthilfe. Mit 55 Prozent aller Handyabgaben wurden z.b warme Mahlzeiten für die Kinder im Sozialzentrum Leon in Nicaragua ermöglicht. Ein herzliches Dankeschön auch an Swisscom: Zusätzlich zum Verkaufserlös spendete Swisscom Franken für SOS-Kinderdorf. Alte Handys können weiterhin in den Swisscom- Shops zurückgegeben werden. Der Erlös geht in die Projekte von SOS-Kinderdorf. Aktueller Stand der Sammlung unter: 15

16 JEDES KIND VERDIENT EINE FAMILIE Michela Morosini Jedes Kind soll in einer Familie aufwachsen geliebt, geachtet und behütet. SOS-Kinderdorf gibt weltweit in Not geratenen Kindern ein Zuhause und fördert ihre Entwicklung nachhaltig. SO KÖNNEN SIE HELFEN MIT EINER KINDERDORF-PATENSCHAFT Ihr regelmässiges Engagement von 60 Franken im Monat wird für die elementaren Bedürfnisse der Kinder im SOS-Kinderdorf, wie Essen und Kleidung, eingesetzt. MIT EINER SOS-LÄNDERPATENSCHAFT Mit Ihrem monatlichen Beitrag von 30 Franken sichern Sie Kindern in Äthiopien den Lebensunterhalt und ermöglichen ihnen den Besuch von Schulen, Kindergärten oder Sozialzentren. MIT EINER SPENDE Helfen Sie mit einer einmaligen oder regelmässigen Spende. Ein entsprechender Einzahlungsschein liegt bei. MIT EINEM LEGAT Jede testamentarische Zuwendung kommt ungeschmälert den SOS-Kinderdörfern zugute. Claudia Lehnherr informiert Sie gerne in einem persönlichen Gespräch: Telefon DEN ANMELDETALON FÜR EINE PATENSCHAFT FINDEN SIE IN DER MITTE DES MAGAZINS Besuchen Sie uns im Internet: Stiftung SOS-Kinderdorf Schweiz Tel

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft 08 Trennung Ist ein Paar frisch verliebt, kann es sich nicht vorstellen, sich jemals zu trennen. Doch in den meisten Beziehungen treten irgendwann Probleme auf. Werden diese nicht gelöst, ist die Trennung

Mehr

Lenis großer Traum. Mit Illustrationen von Vera Schmidt

Lenis großer Traum. Mit Illustrationen von Vera Schmidt Lenis großer Traum Lenis großer Traum Mit Illustrationen von Vera Schmidt Leni ist aufgeregt! Gleich kommt ihr Onkel Friedrich von einer ganz langen Reise zurück. Leni hat ihn schon lange nicht mehr gesehen

Mehr

Patenschaften bei nph deutschland

Patenschaften bei nph deutschland Patenschaften bei nph deutschland Wählen Sie die Patenschaft, die zu Ihnen passt... Liebe Freundinnen, liebe Freunde, das Lachen eines Kindes ist ein großes Geschenk. Das wurde mir ganz eindrücklich bewusst,

Mehr

PATENSCHAFT FÜR WAISENKINDER. Schenken Sie Hoffnung!

PATENSCHAFT FÜR WAISENKINDER. Schenken Sie Hoffnung! PATENSCHAFT FÜR WAISENKINDER Schenken Sie Hoffnung! Waisenkinder gehören zu den Ersten, die unter Konflikten, Kriegen, Naturkatastrophen und Hunger leiden. Die Auswirkungen auf ihr Leben sind dramatisch.

Mehr

Deine Kinder Lars & Laura

Deine Kinder Lars & Laura Bitte Hör auf! Deine Kinder Lars & Laura Dieses Buch gehört: Dieses Buch ist von: DHS Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e. V. Westring 2, 59065 Hamm Tel. 02381/9015-0 Fax: 02381/9015-30 e-mail: info@dhs.de

Mehr

aus der Armut 12-1 Haketa aus Togo

aus der Armut 12-1 Haketa aus Togo Bildung ist der beste Weg aus der Armut In der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wird zwar der kostenlose Zugang des grundlegenden Unterrichts gefordert, für die meisten Kinder mit Behinderungen

Mehr

Die Fußballnäher. Zusammengestellt von A. Hösele 2008

Die Fußballnäher. Zusammengestellt von A. Hösele 2008 Die Fußballnäher Zusammengestellt von A. Hösele 2008 Markenfußbälle, wie sie auch bei der Fußball-EM zum Einsatz kommen, kosten hierzulande über 100 Euro. Den Profit machen die internationalen Sportkonzerne

Mehr

1 Extreme Armut. 1.1 Milliarden Menschen leben in extremer Armut, von weniger als einem Dollar am Tag. Wo in der Welt herrscht die größte Armut?

1 Extreme Armut. 1.1 Milliarden Menschen leben in extremer Armut, von weniger als einem Dollar am Tag. Wo in der Welt herrscht die größte Armut? 1 Extreme Armut 1.1 Milliarden Menschen leben in extremer Armut, von weniger als einem Dollar am Tag. Wo in der Welt herrscht die größte Armut? A. Hauptsächlich in Afrika und Asien. B. Hauptsächlich in

Mehr

Emil und die Detektive Fragen zum Text (von Robert Morrey geschrieben) Deutsch 4

Emil und die Detektive Fragen zum Text (von Robert Morrey geschrieben) Deutsch 4 Emil und die Detektive Fragen zum Text (von Robert Morrey geschrieben) Deutsch 4 Kapitel 1 S. 7 1. Was macht Frau Tischbein in ihrem Haus? 2. Wer ist bei ihr? 3. Wohin soll Emil fahren? 4. Wie heisst die

Mehr

Patenschaften in Indien

Patenschaften in Indien Patenschaften in Indien WER DAHINTER STEHT Die Schroff-Stiftungen wurden 1984 von Ingrid und Gunther Schroff aus ihrem Privatvermögen anlässlich des 25-Jahr Jubiläums ihrer Unternehmensgruppe gegründet.

Mehr

Mit einer Patenschaft können Sie einem Kind oder einem ganzen Dorf helfen

Mit einer Patenschaft können Sie einem Kind oder einem ganzen Dorf helfen K-HW PATENSCHAFTEN Mit einer Patenschaft können Sie einem Kind oder einem ganzen Dorf helfen Warum gibt es K-HW-Patenschaften? Ohne Spenden und Patenschaften wäre die Arbeit von K-HW nicht möglich! Um

Mehr

1. Mündlich, im Plenum > Text/Geschichte/n zur Person entwerfen/imaginieren

1. Mündlich, im Plenum > Text/Geschichte/n zur Person entwerfen/imaginieren Bild an Tafel 1. Mündlich, im Plenum > Text/Geschichte/n zur Person entwerfen/imaginieren 2. Schreiben aufschreiben/zusammenfassen..., was im Plenum mündlich (zur Person, den Personen) zuvor besprochen

Mehr

Gottesdienst noch lange gesprochen wird. Ludwigsburg geführt hat. Das war vielleicht eine spannende Geschichte.

Gottesdienst noch lange gesprochen wird. Ludwigsburg geführt hat. Das war vielleicht eine spannende Geschichte. Am Montag, den 15.09.2008 starteten wir (9 Teilnehmer und 3 Teamleiter) im Heutingsheimer Gemeindehaus mit dem Leben auf Zeit in einer WG. Nach letztem Jahr ist es das zweite Mal in Freiberg, dass Jugendliche

Mehr

Jona, 2. Dezember 2008. Liebe Freunde von House of Encouragement

Jona, 2. Dezember 2008. Liebe Freunde von House of Encouragement Jona, 2. Dezember 2008 Liebe Freunde von House of Encouragement Grossartige Fortschritte zu vermelden! Das Gebäude unseres ersten Tagesbetreuungszentrums wächst rasch. Auch wenn wir das Zentrum Kerus House

Mehr

Mit einer Patenschaft können Sie einem Kind oder einem ganzen Dorf helfen

Mit einer Patenschaft können Sie einem Kind oder einem ganzen Dorf helfen K-HW Patenschaften Mit einer Patenschaft können Sie einem Kind oder einem ganzen Dorf helfen Warum gibt es K-HW-Patenschaften? Ohne Spenden und Patenschaften wäre die Arbeit von K-HW nicht möglich! Um

Mehr

HORIZONTE - Einstufungstest

HORIZONTE - Einstufungstest HORIZONTE - Einstufungstest Bitte füllen Sie diesen Test alleine und ohne Wörterbuch aus und schicken Sie ihn vor Kursbeginn zurück. Sie erleichtern uns dadurch die Planung und die Einteilung der Gruppen.

Mehr

HOFFNUNG. Wenn ich nicht mehr da bin, bin ich trotzdem hier. Leb in jeder Blume, atme auch in dir.

HOFFNUNG. Wenn ich nicht mehr da bin, bin ich trotzdem hier. Leb in jeder Blume, atme auch in dir. I HOFFNUNG Wenn ich nicht mehr da bin, bin ich trotzdem hier. Leb in jeder Blume, atme auch in dir. Wenn ich nicht mehr da bin, ist es trotzdem schön. Schließe nur die Augen, und du kannst mich sehn. Wenn

Mehr

Light for tomorrow e.v. - Gemeinsam für eine bessere Zukunft!

Light for tomorrow e.v. - Gemeinsam für eine bessere Zukunft! Light for tomorrow e.v. - Gemeinsam für eine bessere Zukunft! I. Selbstverständnis und Vorstellung des Vereins: Light for tomorrow e.v. setzt sich für die Kinder dieser Welt ein, die in Krisengebieten

Mehr

Bosnien- Herzegowina Europa

Bosnien- Herzegowina Europa SOS-Kinderdorf in Bosnien- Herzegowina Europa 1 SOS-Kinderdorf weltweit Bild oben links SOS-Familie im SOS-Kinderdorf Gracanica Bild oben rechts Rund 45.000 Kinder, Jugendliche und Familien werden in 119

Mehr

DOCH EINEN SCHMETTERING HAB ICH HIER NICHT GESEHEN

DOCH EINEN SCHMETTERING HAB ICH HIER NICHT GESEHEN DIE INTERNETPLATTFORM FÜR DARSTELLENDES SPIEL LILLY AXSTER DOCH EINEN SCHMETTERING HAB ICH HIER NICHT GESEHEN Eine Collage über Kinder und Jugendliche in Konzentrationslagern unter Verwendung authentischen

Mehr

Das Waldhaus. (Deutsches Märchen nach den Brüdern Grimm)

Das Waldhaus. (Deutsches Märchen nach den Brüdern Grimm) Das Waldhaus (Deutsches Märchen nach den Brüdern Grimm) Es war einmal. Ein armer Waldarbeiter wohnt mit seiner Frau und seinen drei Töchtern in einem kleinen Haus an einem großen Wald. Jeden Morgen geht

Mehr

Schule für Uganda e.v.

Schule für Uganda e.v. Februar 2015 Liebe Paten, liebe Spender, liebe Mitglieder und liebe Freunde, Heute wollen wir Euch mal wieder über die Entwicklungen unserer Projekte in Uganda informieren. Nachdem wir ja schon im November

Mehr

Mimis Eltern trennen sich.... Eltern auch

Mimis Eltern trennen sich.... Eltern auch Mimis Eltern trennen sich... Eltern auch Diese Broschüre sowie die Illustrationen wurden im Rahmen einer Projektarbeit von Franziska Johann - Studentin B.A. Soziale Arbeit, KatHO NRW erstellt. Nachdruck

Mehr

Schritte 4. Lesetexte 11. Verkehr, Verkehr: Wie sind die Leute unterwegs? 1. Lesen Sie die Texte und ergänzen Sie die Tabelle.

Schritte 4. Lesetexte 11. Verkehr, Verkehr: Wie sind die Leute unterwegs? 1. Lesen Sie die Texte und ergänzen Sie die Tabelle. Verkehr, Verkehr: Wie sind die Leute unterwegs? 1. Lesen Sie die Texte und ergänzen Sie die Tabelle. Peter Herrmann (47) Ohne Auto könnte ich nicht leben. Ich wohne mit meiner Frau und meinen zwei Töchtern

Mehr

Jetzt SOS-Pate werden und Glück

Jetzt SOS-Pate werden und Glück SOS-Paten geben ihrer Hilfe ein Gesicht Eine Patenschaft ist eine besonders persönliche Form der Unterstützung. Als SOS-Pate begleiten Sie ein SOS-Kind im Ausland oder eine ganze SOS-Gemeinschaft in Deutschland

Mehr

Leseverstehen 1. Lies den Text und mache die Aufgaben danach.

Leseverstehen 1. Lies den Text und mache die Aufgaben danach. Leseverstehen 1. Lies den Text und mache die Aufgaben danach. Tom und seine Teddys In Toms Kinderzimmer sah es wieder einmal unordentlich aus. Die Autos, Raketen, der Fußball und die Plüschtiere lagen

Mehr

Was ist für mich im Alter wichtig?

Was ist für mich im Alter wichtig? Was ist für mich im Alter Spontane Antworten während eines Gottesdienstes der 57 würdevoll leben können Kontakt zu meiner Familie trotz Einschränkungen Freude am Leben 60 neue Bekannte neuer Lebensabschnitt

Mehr

Ein Teddy reist nach Indien

Ein Teddy reist nach Indien Ein Teddy reist nach Indien Von Mira Lobe Dem kleinen Hans-Peter war etwas Merkwürdiges passiert: Er hatte zum Geburtstag zwei ganz gleiche Teddybären geschenkt bekommen, einen von seiner Großmutter und

Mehr

Aktion 2008 für die Ärmsten in Indien

Aktion 2008 für die Ärmsten in Indien Aktion 2008 für die Ärmsten in Indien Ein herzliches Dankeschön gehört all jenen, die durch ihre Spenden zum Erlös von Fr. 2793.40 beigetragen haben sowie allen Mitwirkenden in Gottesdienst und Küche.

Mehr

Schulprojekt von BnM Nepal in Kathmandu Education Campaign In Nepal

Schulprojekt von BnM Nepal in Kathmandu Education Campaign In Nepal Schulprojekt von BnM Nepal in Kathmandu Education Campaign In Nepal Die Event- und Trekking Agentur Bewegung nach Mass mit Sitz in Zug engagiert sich für Bildung für benachteiligte Kinder in Nepal. Gemeinsam

Mehr

für Afrika Be Responsible! Let s Make A Move! Take Action!

für Afrika Be Responsible! Let s Make A Move! Take Action! Bewegen Sie mit uns die Welt! Fahrrad - Patenschaften für Afrika Be Responsible! Take Action! Let s Make A Move! Der Überblick Make A Move ist eine Kampagne des European Institute For Sustainable Transport.

Mehr

PATENSCHAFTSBERICHT 2012. Patenschaftsbericht _2012

PATENSCHAFTSBERICHT 2012. Patenschaftsbericht _2012 Patenschaftsbericht _2012 «Armut grenzt Kinder aus. Ein Leben lang.» Das ist der Slogan und das Thema der diesjährigen Caritas-Kampagne. Profunde Hintergrund-Informationen zum Thema «Arme Kinder» liefert

Mehr

Leben 1. Was kannst Du tun, damit Dein Körper zu seinem Recht kommt?

Leben 1. Was kannst Du tun, damit Dein Körper zu seinem Recht kommt? Leben 1 1.Korinther / Kapitel 6 Oder habt ihr etwa vergessen, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, den euch Gott gegeben hat? Ihr gehört also nicht mehr euch selbst. Dein Körper ist etwas

Mehr

Hilfe zur Selbstentwicklung. Nachhaltige Hilfe: Maßnahmen, die wirken. Erfolge, die bleiben.

Hilfe zur Selbstentwicklung. Nachhaltige Hilfe: Maßnahmen, die wirken. Erfolge, die bleiben. Hilfe zur Selbstentwicklung Nachhaltige Hilfe: Maßnahmen, die wirken. Erfolge, die bleiben. Sauberes Wasser, genug zu Essen und eine Schule für die Kinder Familie Mustefa aus Babile erzählt Ich bin heute

Mehr

Ich bin das Licht. Eine kleine Seele spricht mit Gott. Einmal vor zeitloser Zeit, da war eine kleine Seele, die sagte zu Gott: "ich weiß wer ich bin!

Ich bin das Licht. Eine kleine Seele spricht mit Gott. Einmal vor zeitloser Zeit, da war eine kleine Seele, die sagte zu Gott: ich weiß wer ich bin! Ich bin das Licht Eine kleine Seele spricht mit Gott Einmal vor zeitloser Zeit, da war eine kleine Seele, die sagte zu Gott: "ich weiß wer ich bin!" Und Gott antwortete: "Oh, das ist ja wunderbar! Wer

Mehr

MIT TEN UNTER UNS. Ein Integrationsangebot

MIT TEN UNTER UNS. Ein Integrationsangebot MIT TEN UNTER UNS Ein Integrationsangebot AUS ALLEN L ÄNDERN MIT TEN IN DIE SCHWEIZ Damit Integration gelingt, braucht es Offenheit von beiden Seiten. Wer bei «mitten unter uns» als Gastgebende, Kind,

Mehr

Erfahrungsbericht für BayBIDS-Stipendiaten

Erfahrungsbericht für BayBIDS-Stipendiaten Erfahrungsbericht für BayBIDS-Stipendiaten Erfahrungsbericht zum Studium an der TU München (Name der Universität) Alter: 24 Studiengang und -fach: Architektur In welchem Fachsemester befinden Sie sich

Mehr

Kurzer Bericht über die

Kurzer Bericht über die SAB Patenschaft Projekt Patenkind: AN Chivan Pateneltern: Polzien, Christine und Peter Kurzer Bericht über die Lebens-Situation der Müllsammlerfamilie AN und die Durchführung des humanitären Projektes

Mehr

Patenschaften in Indien

Patenschaften in Indien Patenschaften in Indien Wer dahinter steht Die Schroff-Stiftungen wurden 1984 von Ingrid und Gunther Schroff aus ihrem Privatvermögen anlässlich des 25-Jahr Jubiläums ihrer Unternehmensgruppe gegründet.

Mehr

Die Patenschaft der Volksschule Allershausen mit dem Kinderkrankenhaus San Gabriel in La Paz, Bolivien.

Die Patenschaft der Volksschule Allershausen mit dem Kinderkrankenhaus San Gabriel in La Paz, Bolivien. Die Patenschaft der Volksschule Allershausen mit dem Kinderkrankenhaus San Gabriel in La Paz, Bolivien. Die Patenschaft der Schülerinnen und Schüler der Volksschule Allershausen für die kleinen Patientinnen

Mehr

Kater Graustirn. (Nach einem russischen Märchen)

Kater Graustirn. (Nach einem russischen Märchen) Kater Graustirn (Nach einem russischen Märchen) Es war einmal. Ein alter Bauer hat drei Söhne. Der erste Sohn heißt Mauler. Der zweite Sohn heißt Fauler. Der dritte Sohn heißt Kusma. Mauler und Fauler

Mehr

Platons Höhle. Zur Vorbereitung: Arbeitsblätter für 4. bis 6. Klasse. von Tim Krohn Illustriert von Lika Nüssli SJW Nr. 2320

Platons Höhle. Zur Vorbereitung: Arbeitsblätter für 4. bis 6. Klasse. von Tim Krohn Illustriert von Lika Nüssli SJW Nr. 2320 Arbeitsblätter für 4. bis 6. Klasse Platons Höhle von Tim Krohn Illustriert von Lika Nüssli SJW Nr. 2320 Zur Vorbereitung: Warst Du auch schon in einer Höhle? Wo? Warum warst Du dort? Was hast Du dort

Mehr

EINSTUFUNGSTEST. Autorin: Katrin Rebitzki

EINSTUFUNGSTEST. Autorin: Katrin Rebitzki EINSTUFUNGSTEST A2 Name: Datum: Bitte markieren Sie die Lösung auf dem Antwortblatt. Es gibt nur eine richtige Antwort. 1 Sofie hat Paul gefragt, seine Kinder gerne in den Kindergarten gehen. a) dass b)

Mehr

Hinduismus. Man sollte sich gegenüber anderen. nicht in einer Weise benehmen, die für einen selbst unangenehm ist; Hinduismus 1

Hinduismus. Man sollte sich gegenüber anderen. nicht in einer Weise benehmen, die für einen selbst unangenehm ist; Hinduismus 1 Hinduismus Man sollte sich gegenüber anderen nicht in einer Weise benehmen, die für einen selbst unangenehm ist; das ist das Wesen der Moral. Ingrid Lorenz Hinduismus 1 Die Wurzeln des Hinduismus reichen

Mehr

Wollen auch Sie einem Kind Zukunft schenken? ZUKI. Zukunft für die Straßenkinder von Kalkutta

Wollen auch Sie einem Kind Zukunft schenken? ZUKI. Zukunft für die Straßenkinder von Kalkutta ZUKI Zukunft für Kinder >Claudia Stöckl und ihr Patenkind Sharmila Patra Zukunft für die Straßenkinder von Kalkutta Wollen auch Sie einem Kind Zukunft schenken? Damit sie nicht mehr von einem besseren

Mehr

die taschen voll wasser

die taschen voll wasser finn-ole heinrich die taschen voll wasser erzählungen mairisch Verlag [mairisch 11] 8. Auflage, 2009 Copyright: mairisch Verlag 2005 www.mairisch.de Umschlagfotos: Roberta Schneider / www.mittelgruen.de

Mehr

SELBSTEINSTUFUNGSTEST DEUTSCH ALS FREMDSPRACHE NIVEAU B1

SELBSTEINSTUFUNGSTEST DEUTSCH ALS FREMDSPRACHE NIVEAU B1 Volkshochschule Zürich AG Riedtlistr. 19 8006 Zürich T 044 205 84 84 info@vhszh.ch ww.vhszh.ch SELBSTEINSTUFUNGSTEST DEUTSCH ALS FREMDSPRACHE NIVEAU B1 WIE GEHEN SIE VOR? 1. Sie bearbeiten die Aufgaben

Mehr

TROTZ ALLEM BERATUNG FÜR FRAUEN MIT SEXUALISIERTEN GEWALTERFAHRUNGEN

TROTZ ALLEM BERATUNG FÜR FRAUEN MIT SEXUALISIERTEN GEWALTERFAHRUNGEN TROTZ ALLEM BERATUNG FÜR FRAUEN MIT SEXUALISIERTEN GEWALTERFAHRUNGEN JAHRESBERICHT 2013 Foto: NW Gütersloh Liebe Freundinnen und Freunde von Trotz Allem, wir sind angekommen! Nach dem Umzug in die Königstraße

Mehr

Anonymisiertes Beispiel für ein Ich-Buch

Anonymisiertes Beispiel für ein Ich-Buch Anonymisiertes Beispiel für ein Ich-Buch, carina_birchler@hotmail.com - alle Rechte vorbehalten Verwendung, Modifikation und Weitergabe an Dritte nur mit ausdrücklicher Erlaubnis der Autorin Ich-Buch Ein

Mehr

Partnerschaft Eine Befragung von Ehepaaren

Partnerschaft Eine Befragung von Ehepaaren Institut für Soziologie Partnerschaft Eine Befragung von Ehepaaren Bericht für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Das Projekt wurde durchgeführt mit Fördermitteln der Sehr geehrte Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

Mehr

Für Jugendliche ab 12 Jahren. Was ist eine Kindesanhörung?

Für Jugendliche ab 12 Jahren. Was ist eine Kindesanhörung? Für Jugendliche ab 12 Jahren Was ist eine Kindesanhörung? Impressum Herausgabe Ergebnis des Projekts «Kinder und Scheidung» im Rahmen des NFP 52, unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea Büchler und Dr.

Mehr

GEHEN SIE ZUR NÄCHSTEN SEITE.

GEHEN SIE ZUR NÄCHSTEN SEITE. Seite 1 1. TEIL Das Telefon klingelt. Sie antworten. Die Stimme am Telefon: Guten Tag! Hier ist das Forschungsinstitut FLOP. Haben Sie etwas Zeit, um ein paar Fragen zu beantworten? Wie denn? Am Telefon?

Mehr

Passende Reden. für jede Gelegenheit. Geburt, Taufe, Geburtstag, Hochzeit, Trauerfall, Vereinsleben und öffentliche Anlässe

Passende Reden. für jede Gelegenheit. Geburt, Taufe, Geburtstag, Hochzeit, Trauerfall, Vereinsleben und öffentliche Anlässe Passende Reden für jede Gelegenheit Geburt, Taufe, Geburtstag, Hochzeit, Trauerfall, Vereinsleben und öffentliche Anlässe Rede des Paten zur Erstkommunion Liebe Sophie, mein liebes Patenkind, heute ist

Mehr

www.pass-consulting.com

www.pass-consulting.com www.pass-consulting.com Das war das PASS Late Year Benefiz 2014 Am 29. November 2014 las der als Stromberg zu nationaler Bekanntheit gelangte Comedian und Schauspieler Christoph Maria Herbst in der Alten

Mehr

P A T E N G E S U C H T FÜR DIESE KINDER (Kenia)

P A T E N G E S U C H T FÜR DIESE KINDER (Kenia) 91 Ledama Kipos (7) Ledama besucht die erste Klasse der Oloishaiki Primary School in Olereko. Er ist ein aufgeschlossener Junge, der in der Schule hart arbeitet. Seine Eltern sind jedoch beide Alkoholiker

Mehr

Vier Generationen in der Goetheschule Hemsbach

Vier Generationen in der Goetheschule Hemsbach Vier Generationen in der Goetheschule Hemsbach Bild-Quelle: http://www.goethe-hbh.hd.schule-bw.de von Pia-Kristin Waldschmidt Meine Schulzeit in der Goetheschule Mein Name ist Eva - Maria und als Mädchen

Mehr

Spaziergang zum Marienbildstock

Spaziergang zum Marienbildstock Maiandacht am Bildstock Nähe Steinbruch (Lang) am Freitag, dem 7. Mai 2004, 18.00 Uhr (bei schlechtem Wetter findet die Maiandacht im Pfarrheim statt) Treffpunkt: Parkplatz Birkenhof Begrüßung : Dieses

Mehr

Musterbriefe für die Caritas-Sammlung 2015 Hier und jetzt helfen

Musterbriefe für die Caritas-Sammlung 2015 Hier und jetzt helfen Musterbriefe für die Caritas-Sammlung 2015 Hier und jetzt helfen In jeder Kirchengemeinde und Seelsorgeeinheit ist der Stil verschieden; jeder Autor hat seine eigene Schreibe. Hier finden Sie Briefvorschläge

Mehr

Pflege und Betreuung rund um die Uhr Pflege von Herzen für ein besseres Leben Einfach, zuverlässig und bewährt 24 Stunden Betreuung zuhause. Von Mensch zu Mensch. Pflege zuhause: die bessere Wahl So lange

Mehr

Warum ist die Schule doof?

Warum ist die Schule doof? Ulrich Janßen Ulla Steuernagel Warum ist die Schule doof? Mit Illustrationen von Klaus Ensikat Deutsche Verlags-Anstalt München Wer geht schon gerne zur Schule, außer ein paar Grundschülern und Strebern?

Mehr

«Ihr Kind, alleine unterwegs So schützen Sie es trotzdem!»

«Ihr Kind, alleine unterwegs So schützen Sie es trotzdem!» «Ihr Kind, alleine unterwegs So schützen Sie es trotzdem!» Informationen und Tipps für Eltern und Erziehungsberechtigte Ihre Polizei und die Schweizerische Kriminal prävention (SKP) eine interkantonale

Mehr

Optimal A2/Kapitel 4 Ausbildung Informationen sammeln

Optimal A2/Kapitel 4 Ausbildung Informationen sammeln Informationen sammeln Das Schulsystem in Deutschland eine Fernsehdiskussion. Hören Sie und notieren Sie wichtige Informationen. Was haben Sie verstanden. Richtig (r) oder falsch (f)? Alle er ab 6 Jahren

Mehr

Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1)

Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1) Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1) Name: Datum: Was passt? Markieren Sie! (z.b.: 1 = d) heisst) 1 Wie du? a) bin b) bist c) heissen d) heisst Mein Name Sabine. a) bin b) hat c) heisst d) ist Und kommst

Mehr

Patenkinder in Sierra Leone

Patenkinder in Sierra Leone Patenkinder in Sierra Leone Für die, die mich nicht kennen: mein Name ist Annika Hillers und zurzeit mache ich meine Doktorarbeit in Biologie über westafrikanische Frösche. Im Jahre 2002 war ich für meine

Mehr

German Beginners (Section I Listening) Transcript

German Beginners (Section I Listening) Transcript 2013 H I G H E R S C H O O L C E R T I F I C A T E E X A M I N A T I O N German Beginners (Section I Listening) Transcript Familiarisation Text FEMALE: MALE: FEMALE: Peter, du weißt doch, dass Onkel Hans

Mehr

Tina hat Liebeskummer - Arbeitsblätter

Tina hat Liebeskummer - Arbeitsblätter 1. Kapitel: Das ist Tina Wer ist Tina? Fülle diesen Steckbrief aus! Name: Alter: Geschwister: Haarfarbe: Warum ist Tina glücklich? Wie heißt Tinas Freund? Was macht Tina gern? Wie sieht der Tagesablauf

Mehr

Besuchsbericht zu meinem Besuch im Waisenhaus in Hoi An Dez 2013/Jan 2014

Besuchsbericht zu meinem Besuch im Waisenhaus in Hoi An Dez 2013/Jan 2014 Waisenhaus in Hoi An, Vietnam AKTION Besuchsbericht zu meinem Besuch im Waisenhaus in Hoi An Dez 2013/Jan 2014 Wieder einmal habe ich das Zentrum für Waisen und behinderte Kinder in Hoi An, Vietnam besucht.

Mehr

CHANCE AUF LEBEN e. V Patenschaften und Projekte für sozial benachteiligte Mädchen und Frauen in Indien

CHANCE AUF LEBEN e. V Patenschaften und Projekte für sozial benachteiligte Mädchen und Frauen in Indien Reisebericht Oktober 2013 Auf der diesjährigen Informationsreise im zehnten Jahr von Chance auf Leben e.v. haben wir, die Vorstandsmitglieder Frau Rita Römert-Steinau und Frau Claudia Schaefer, alle von

Mehr

Freunde und Förderer Lake Gardens e.v. Mädchencenter Kolkata/Kalkutta

Freunde und Förderer Lake Gardens e.v. Mädchencenter Kolkata/Kalkutta Freunde und Förderer Lake Gardens e.v. www.lakegardens.org Spendenkonto: VR-Bank Rhein-Erft eg BLZ 371 612 89 Konto 101 523 1013 22.August 2013 Liebe Freundinnen und Freunde des Mädchencenters in Kalkutta,

Mehr

Öğrenci no. Wohin musst du jetzt gehen? Was willst du morgens essen? Wie lange willst du bleiben?

Öğrenci no. Wohin musst du jetzt gehen? Was willst du morgens essen? Wie lange willst du bleiben? 815 2380 2360 2317 2297 1 2 3 4 9. A Kannst du jetzt anrufen? Du rufst an. Will er jetzt nicht arbeiten? Er arbeitet jetzt nicht. Kann ich ab und zu nicht anrufen? Ich rufe ab und zu an. Wollen wir morgens

Mehr

Ländervergleich: Sachsen Afghanistan

Ländervergleich: Sachsen Afghanistan Ländervergleich: Sachsen Afghanistan 1 zu B1a Aufgabe 1 a Seht euch die Deutschlandkarte im Textbuch an. Wo liegt Sachsen? Bayern? Berlin? Hamburg? b Sucht auf einer Europakarte: Wo liegt Österreich? Wo

Mehr

Lebensquellen. Ausgabe 8. www.neugasse11.at. Seite 1 gestaltet von Herbert Wesely

Lebensquellen. Ausgabe 8. www.neugasse11.at. Seite 1 gestaltet von Herbert Wesely Lebensquellen Ausgabe 8 www.neugasse11.at Seite 1 Die Texte sollen zum Lesen und (Nach)Denken anregen. Bilder zum Schauen anbieten, um den Weg und vielleicht die eigene/gemeinsame Gegenwart und Zukunft

Mehr

Ich möchte so gerne gerade Beine!

Ich möchte so gerne gerade Beine! Ich möchte so gerne gerade Beine! «Ich möchte gerne rennen und spielen können wie die anderen Kinder», wünscht sich Benita (4). Übernehmen Sie heute eine Kinderpatenschaft Arm, behindert, ausgeschlossen!

Mehr

16. Januar 2014 Ortzeit Deutschland Liebe Interessent/innen, Paten/innen, Spender/innen und Freund/innen unserer Arbeit in Haiti! HALLO, HIER IST WIEDER EUER THED MIT NACHRICHTEN AUS HAITI..!!!! Mami sagt,

Mehr

Kinderpatenschaften. KINDER MIT ZUKUNFT Helping Hands e.v. * Frankfurter Str. 16-18 * 63571 Gelnhausen

Kinderpatenschaften. KINDER MIT ZUKUNFT Helping Hands e.v. * Frankfurter Str. 16-18 * 63571 Gelnhausen WIE IST DAS PATENSCHAFTSPRO- GRAMM ENTSTANDEN? Im Jahr 1982 sah Dr. Richard Zanner in Afrika die Not vieler Eltern, die ihre Kinder aus Mangel an Geld nicht zur Schule schicken konnten. Durch seinen Appell

Mehr

Kinderpatenschaften. KINDER MIT ZUKUNFT Helping Hands e.v. * Frankfurter Str. 16-18 * 63571 Gelnhausen

Kinderpatenschaften. KINDER MIT ZUKUNFT Helping Hands e.v. * Frankfurter Str. 16-18 * 63571 Gelnhausen WIE IST DAS PATENSCHAFTSPRO- GRAMM ENTSTANDEN? Im Jahr 1982 sah Dr. Richard Zanner in Afrika die Not vieler Eltern, die ihre Kinder aus Mangel an Geld nicht zur Schule schicken konnten. Durch seinen Appell

Mehr

Familienorientierte Projekte

Familienorientierte Projekte Familienorientierte Projekte Caritaskonferenz Allagen / Niederbergheim Aktion Patenschaft in unserer Gemeinde Vor ca. drei Jahren wurde o.g. Aktion von der Caritaskonferenz begonnen. Hintergrund waren

Mehr

Frohe Ostern! Viel Glück! Toi, toi, toi! Alles Gute! Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! Gute Reise! Frohe Weihnachten! Gute Besserung!

Frohe Ostern! Viel Glück! Toi, toi, toi! Alles Gute! Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! Gute Reise! Frohe Weihnachten! Gute Besserung! Alles Gute! 61 1 1 Wünsche und Situationen Was kennst du? Was passt zusammen? 2 3 4 5 6 Frohe Weihnachten! Frohe Ostern! Gute Besserung! Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! Gute Reise! Guten Appetit!

Mehr

Auswirkungen eines Tsunamis auf die Bevölkerung

Auswirkungen eines Tsunamis auf die Bevölkerung Auswirkungen eines Tsunamis auf die Bevölkerung (Tsunami= japanisch: Große Welle im Hafen ) Am 26. Dezember 2004 haben in Südostasien(Thailand, Sri Lanka, Indien etc.) zwei Tsunamis (Riesenwellen) das

Mehr

Damit Würde Wirklichkeit wird

Damit Würde Wirklichkeit wird Evangelisch-lutherisches Missionswerk in Niedersachsen Stiftung privaten Rechts Georg-Haccius-Straße 9 29320 Hermannsburg Postfach 1109 29314 Hermannsburg Damit Würde Wirklichkeit wird Grundsätze der Entwicklungsarbeit

Mehr

Zu wenig Liebe für unsere Söhne?

Zu wenig Liebe für unsere Söhne? Zu wenig Liebe für unsere Söhne? Teil 1 Christian Pfeiffer Die meisten Söhne erfahren in ihrer Kindheit von ihren Vätern und neuerdings auch von den Müttern deutlich weniger Liebe als die Töchter. Auch

Mehr

Adverb Raum Beispielsatz

Adverb Raum Beispielsatz 1 A d v e r b i e n - A 1. Raum (Herkunft, Ort, Richtung, Ziel) Adverb Raum Beispielsatz abwärts aufwärts Richtung Die Gondel fährt aufwärts. Der Weg aufwärts ist rechts außen - innen Ort Ein alter Baum.

Mehr

Wir geben Zeit. Bis zu 24 Stunden Betreuung im eigenen Zuhause

Wir geben Zeit. Bis zu 24 Stunden Betreuung im eigenen Zuhause Wir geben Zeit Bis zu 24 Stunden Betreuung im eigenen Zuhause Wir geben Zeit 2 bis zu 24 Stunden Sie fühlen sich zu Hause in Ihren vertrauten vier Wänden am wohlsten, benötigen aber eine helfende Hand

Mehr

Video-Thema Begleitmaterialien

Video-Thema Begleitmaterialien EIN BELIEBTER PARTYSTRAND SOLL WEG Mallorca ist ein beliebtes Urlaubsziel für viele Deutsche. Viele Strände auf der Insel gelten als Partyorte, wo die Urlauber vor allem Alkohol trinken und laut feiern.

Mehr

Hört ihr alle Glocken läuten?

Hört ihr alle Glocken läuten? Hört ihr alle Glocken läuten Hört ihr alle Glocken läuten? Sagt was soll das nur bedeuten? In dem Stahl in dunkler Nacht, wart ein Kind zur Welt gebracht. In dem Stahl in dunkler Nacht. Ding, dong, ding!

Mehr

Liedtexte zum Ausdrucken & Mitsingen

Liedtexte zum Ausdrucken & Mitsingen Liedtexte zum Ausdrucken & Mitsingen Hallo, Hallo, schön, dass du da bist Die Hacken und die Spitzen wollen nicht mehr sitzen, die Hacken und die Zehen wollen weiter gehen Die Hacken und die Spitzen wollen

Mehr

Gemeinsame Stunden mit unseren Paten in der 1c

Gemeinsame Stunden mit unseren Paten in der 1c Gemeinsame Stunden mit unseren Paten in der 1c In der Pause (September) Wir spielen eigentlich jeden Tag mit unseren Paten. Am aller ersten Tag hatten wir sogar eine extra Pause, damit es nicht zu wild

Mehr

ONE DAY ist ein junger Aschaffenburger Verein, der sich auf die Umsetzung von Hilfsprojekten in Afrika konzentriert. Wichtig ist uns dabei das

ONE DAY ist ein junger Aschaffenburger Verein, der sich auf die Umsetzung von Hilfsprojekten in Afrika konzentriert. Wichtig ist uns dabei das ONE DAY ist ein junger Aschaffenburger Verein, der sich auf die Umsetzung von Hilfsprojekten in Afrika konzentriert. Wichtig ist uns dabei das Prinzip Hilfe zur Selbsthilfe. Unsere Projekte richten sich

Mehr

Das Märchen von der verkauften Zeit

Das Märchen von der verkauften Zeit Dietrich Mendt Das Märchen von der verkauften Zeit Das Märchen von der verkauften Zeit Allegro für Srecher und Orgel q = 112 8',16' 5 f f f Matthias Drude (2005) m 7 9 Heute will ich euch von einem Bekannten

Mehr

Da es abends nicht selten während den Hausaufgaben Stromausfall gab, wurde ein Stromgenerator angeschafft.

Da es abends nicht selten während den Hausaufgaben Stromausfall gab, wurde ein Stromgenerator angeschafft. Lisa Hils Mein Aufenthalt in Pematangsiantar/Indonesien: Nach dem Abitur beschloss ich, für mehrere Monate nach Indonesien zu gehen, um dort im Kinderheim der Organisation und Stiftung Bina Insani in Pematangsiantar

Mehr

Ashish Patta, katholischer Priester in Madhya Pradesh / Indien

Ashish Patta, katholischer Priester in Madhya Pradesh / Indien Ashish Patta, katholischer Priester in Madhya Pradesh / Indien Ich bin in einer Adivasi Familie in einem Dorf im Mandla Distrikt in Zentralindien aufgewachsen. Ich habe zwei Brüder und zwei Schwestern.

Mehr

Schnelle und unkomplizierte Hilfe auf Abruf

Schnelle und unkomplizierte Hilfe auf Abruf SOS-Kinderbetreuung WINTERTHUR UND UMGEBUNG Schnelle und unkomplizierte Hilfe auf Abruf t uung istock Geschulte Freiwillige betreuen Ihre Kinder verständnisvoll und zuverlässig in Ihrem Zuhause, wenn Sie

Mehr

ERSTE SÄTZE - FIRST SENTEN CES - PREMIÈRES PHRASES - PRIME FRASI. Können Sie das buchstabieren?/ Name schreiben

ERSTE SÄTZE - FIRST SENTEN CES - PREMIÈRES PHRASES - PRIME FRASI. Können Sie das buchstabieren?/ Name schreiben Willkommen Herzlich Willkommen Guten Tag / Grüß Gott (Süddeutsch) / Begrüßung Guten Morgen / Guten Tag / Guten Abend / Gute Nacht / Auf Wiedersehen / Hallo (informell) / Tschüss (informell) Gesprächsbeginn

Mehr

Du bist da, Léonie. Patenschaft der Stiftung Mütterhilfe

Du bist da, Léonie. Patenschaft der Stiftung Mütterhilfe Du bist da, wie wunderbar! Léonie Patenschaft der Stiftung Mütterhilfe Möchten Sie Patin oder Pate werden? Kinder zu haben ist eine wunderbare Sache und jeder Fortschritt, den ein Kind macht, ist ein Ereignis.

Mehr

Glück ist, seine Freude in der Freude des Anderen zu finden. (G. Bernanos)

Glück ist, seine Freude in der Freude des Anderen zu finden. (G. Bernanos) Glück ist, seine Freude in der Freude des Anderen zu finden. (G. Bernanos) Was ist rufaro? In der Bantu-Sprache des Shona-Volkes in Zimbabwe/Afrika bedeutet das Wort rufaro: Glück. Und genau das ist es,

Mehr

international Bitte markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortblatt. Es gibt nur eine richtige Lösung.

international Bitte markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortblatt. Es gibt nur eine richtige Lösung. Einstufungstest Teil 1 (Schritte 1 und 2) Bitte markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortblatt. Es gibt nur eine richtige Lösung. 1 Guten Tag, ich bin Andreas Meier. Und wie Sie? Davide Mondini. a) heißt

Mehr

Lassen Sie Ihr Gehör wieder aufleben. Hörgeräte erfolgreich nutzen

Lassen Sie Ihr Gehör wieder aufleben. Hörgeräte erfolgreich nutzen Lassen Sie Ihr Gehör wieder aufleben Hörgeräte erfolgreich nutzen Willkommen zurück in der Welt der Klänge Herzlichen Glückwunsch, Sie haben sich entschieden, Ihr Gehör wieder aufleben zu lassen! Ihr

Mehr

Kinderlachen klingt wie heißer Dank! Ludwig Ganghofer

Kinderlachen klingt wie heißer Dank! Ludwig Ganghofer Münchens Kinder zählen auf uns! Kinderlachen klingt wie heißer Dank! Ludwig Ganghofer Josef Schörghuber-Stiftung für Münchner Kinder Denninger Straße 165, 81925 München Telefon 0 89/ 92 38-499, Telefax

Mehr

Die Kühe muhen, die Traktoren fahren. Aber gestern-

Die Kühe muhen, die Traktoren fahren. Aber gestern- Janine Rosemann Es knarzt (dritte Bearbeitung) Es tut sich nichts in dem Dorf. Meine Frau ist weg. In diesem Dorf mähen die Schafe einmal am Tag, aber sonst ist es still nach um drei. Meine Frau ist verschwunden.

Mehr