magazin Ich verändere die Welt Sonderausgabe zum Jubiläum Spuren gesucht Vier Kinder, vier Schicksale: Hat die Hilfe gewirkt?

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1 190. Ausgabe 1/2009 magazin Ich verändere die Welt Sonderausgabe zum Jubiläum Spuren gesucht Vier Kinder, vier Schicksale: Hat die Hilfe gewirkt? Freunde gefunden Geschichten unserer Förderer

2 Seite 02 INHALT > KINDERNOTHILFE MAGAZIN > 1/2009 INHALT 1/2009 > Seite > Seite 26 > Seite 40 > Seite 44 > Seite WELTVERÄNDERER James Vance, Kinderreporter Der 16-Jährige berichtet aus Bayawan, Philippinen Martin Knost, Pate Der Rahdener übernahm bereits 1959 eine Patenschaft Heinz Schutz, Unternehmer Der Fahrzeugbauer setzt sich für Kinder ein 20 Ehrenamtler, Arbeitskreis Weyhe Ein ganzer Ort lässt sich begeistern Deysi María, Kinderreporterin Die 17-Jährge berichtet aus La Oroya, Peru 863 Mädchen und Jungen, Schüler Das komplette Gymnasium Marienstatt ist im Einsatz Frehiywot Samuel, Richter Das ehemalige Patenkind kämpft für Menschenrechte Duisburger, Kirchengemeinde Trinitatis Die Gemeinde bleibt Heimat der Kindernothilfe Christina Rau, Kindernothilfe-Botschafterin... und Diruba, mutige Projektleiterin aus Bangladesch Florence Midiwo, Kinderreporterin Die 14-Jährige berichtet aus Nairobi, Kenia Norbert Blüm, Stiftungsratsvorsitzender Der Arbeitsminister a. D. nutzt seine Prominenz für andere Alois Opiyo, Direktor der Undugu Society Der Kindernothilfe-Partner fördert Kinder in Kenia Ingrid und Gerd Wasum, Testamentsspender Die Hamburger setzen ihr Vermächtnis für Kinder ein Daniela und Hardy Schmidt, Stifter Die Solinger fördern Schulbildung-Projekte in Sambia Rolf-Robert Heringer, Vorstandsmitglied Der dienstälteste Mitarbeiter kennt das Werk seit 1972 Ksenia, Kinderreporterin Die 15-Jährige berichtet aus St. Petersburg, Russland Manfred-Lautenschläger-Stiftung Die Stiftung fördert Kinder in Äthiopien

3 EDITORIAL > KINDERNOTHILFE MAGAZIN > 1/2009 Seite 03 Foto: EPD Dem Schicksal auf der Spur Fernsehjournalist Martin Buchholz hat vor mehr als zehn Jahren einige von der Kindernothilfe geförderte Mädchen und Jungen besucht. Jetzt hat er sie wieder getroffen. Was ist aus ihnen geworden? Ist ihnen der Weg aus der Armut heraus geglückt? Lesen Sie die Geschichten von Mahalakschmi und Josephine aus Indien und den Philippinen (S.12), von Joãozinho aus Brasilien (S.26) und Florence aus Uganda (S.58). > Seite 58 > Seite WIR ÜBER UNS Termine/Kontakt/Konten Die Geschichte der Kindernothilfe Das christliche Fundament Die Arbeit im Ausland Bilderwelten aus 50 Jahren Der Einsatz für Kinderrechte Medienpreis: Journalisten für Kinder Humanitäre Hilfe bei Katastrophen Österreich und Schweiz Material zum Jubiläum Grußwort Es gibt ein wunderbares Kinderbuch mit dem Titel: König Hänschen der Erste. Sein Autor, der polnische Arzt Janusz Korczak, leitete ein jüdisches Waisenhaus in Warschau und ging 1942 mit den ihm anvertrauten Kindern freiwillig in das Vernichtungslager Treblinka. Er wollte seine Kinder auch in den schlimmsten Stunden nicht verlassen. Er setzte sein Leben für die Überzeugung ein, dass jedes Kind ein Recht darauf hat, wie ein König geachtet und wahrgenommen zu werden. Jedes Kind hat ein Recht auf Fehler, auf Achtung, auf Versagen und Erziehung, schreibt Korczak. Jedes Kind hat die Königswürde. Ein Symbol für diese Grundhaltung ist für mich das preisgekrönte Pressefoto von einem Mädchen, das im weißen Sonntagskleidchen beschwingt durch den Dreck eines Slums läuft, als gehöre es eigentlich in eine andere Welt. Seit fünfzig Jahren engagiert sich die Kindernothilfe dafür, dass armen und vernachlässigten Kindern diese Königswürde zuerkannt wird. Sie sollen mit all dem versorgt werden, was sie an Leib, Geist und Seele wachsen lässt, und was ihnen hilft, ihre Kräfte und Talente zu entfalten. Kinder, die in Armut aufwachsen, haben weltweit weniger Zugang zu Bildung und müssen häufig schon früh für den Unterhalt der Familie sorgen. Ihre Eltern sind meist selbst so belastet, dass sie ihre Kinder kaum unterstützen und fördern können. Sie werden schlecht ernährt und gesundheitlich unzureichend versorgt. Dass sie auf ein gesundes und selbstbestimmtes Leben in Würde und Verantwortung zugehen und ihre Umwelt gestalten können, ist das große Ziel. Sogar in Deutschland leben knapp drei Millionen Kinder in Armut. Erst recht muss die Lage von Kindern in Ländern ohne Sozialsystem und Schulpflicht, in Kriegs- und Krisengebieten beunruhigen. Kindersoldaten und Straßenkinder, Aidswaisen und Arbeitssklaven haben längst ihre Kindheit verloren. Ihnen fehlt es an allem, was sie brauchen, um das Leben zu meistern: Geborgenheit, Respekt, eine tragfähige Gemeinschaft. Wer ein solches Kind aufnimmt in meinem Namen, der nimmt mich auf, sagt Jesus Christus, der sich selbst mit den verlorenen Kindern identifiziert. Wie Janusz Korczak gibt er dem Kind die Königswürde; er nennt die Kleinsten die Größten im Himmelreich. Das Pressefoto von dem Mädchen im weißen Kleid bringt etwas von dieser Hoffnung zum Ausdruck. Ich wünsche allen, die sich für die Kindernothilfe einsetzen, dass sie sich von dieser Hoffnung beflügeln lassen. 66 Transparenz und Kontrolle Titelbild: Frank Rothe Bischof Dr. Wolfgang Huber Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)

4 Seite 04 TERMINE ZUM JUBILÄUM > KINDERNOTHILFE MAGAZIN > 1/2009 Aktionstag gegen Kinderarbeit Zum internationalen Tag gegen Kinderarbeit am Freitag, 12. Juni, startet die Kindernothilfe in Gießen, Gütersloh, Jena, Regensburg, Wolfsburg und Ulm (dort am 26. Juni) Aktivitäten, um über ausbeuterische Kinderarbeit zu informieren. Die Schirmherrschaft haben die Oberbürgermeister der Städte übernommen. Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer informieren über die Arbeit der Kindernothilfe. Außerdem werden sich Schulklassen und Jugendgruppen als Action!Kidz engagieren. Damit ist der 12. Juni in diesen Städten Auftakt der bundesweiten Kampagne Action!Kidz Kinder gegen Kinderarbeit, die auch in diesem Jahr weitergeht. Aktionsmonate sind Oktober und November. Dann helfen Kinder und Jugendliche bei Verwandten oder Freunden, in der Nachbarschaft oder in Unternehmen. Für ihren Einsatz sammeln sie Spenden für ein Projekt gegen ausbeuterische Kinderarbeit. Schirmherrin der Aktion ist Christina Rau haben knapp Action!Kidz Euro für Teppichknüpfer-Kinder in Indien gesammelt. Ab sofort können sich Teams für die Aktion 2009 anmelden: DFC Deutsche Fundraising Company, Tel: , Foto: Andreas Mangeln Kindernothilfe vor Ort ganzjährig Bei 50 Treffen in Deutschland stehen Mitarbeiter unserer Partner aus dem Ausland und der Duisburger Geschäftsstelle Rede und Antwort. Wie immer geht es um die Kinder: Jeder Pate oder Spender, der zu einem Treffen kommt, wird gebeten, einen Bekannten mitzubringen und so weitere Unterstützer für Mädchen und Jungen in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa zu gewinnen. Selbstverständlich sind nicht nur Paten, sondern auch andere Gäste willkommen. Der Eintritt ist frei, bitte melden Sie sich an, wenn Sie kommen möchten! Wo wir wann Station machen, erfahren Sie im Internet: oder telefonisch: Foto: Bundesregierung/Guido Bergmann Festveranstaltung mit Angela Merkel Freitag, 27. März, Duisburg Der Startschuss für das Jubiläumsjahr fällt auf einer Festveranstaltung in der Duisburger Mercatorhalle am 27. März. Bundeskanzlerin Angela Merkel hält die Festrede. Rund Gäste aus dem In- und Ausland werden in die Geschichte der Kindernothilfe zurückblicken. Dieter Kürten, bekannt aus dem ZDF-Sportstudio und Kindernothilfe-Botschafter, führt gemeinsam mit Lilan Beck (13), der Enkelin von Norbert Blüm, durch den Abend. Auf der Bühne stehen unter anderem ehemalige Patenkinder, Mitarbeiter unserer Partnerorganisationen sowie viele Prominente wie Rea Garvey mit seiner Band Reamonn, die Duisburger Philharmoniker, Christina Rau, Norbert Blüm, und TV-Moderatorin Miriam Pielhau. ZDF-Fernsehgottesdienst Sonntag, 29. März, 9.30 Uhr, Duisburg Jesus-Christus-Kirche, Arlberger Str. 12, Duisburg-Buchholz ZDF-Fernsehgottesdienst: Was ich glaube Leidenschaft für Gottes Kinder, gehalten von Dr. Jürgen Thiesbonenkamp, Vorstandsvorsitzender der Kindernothilfe, und Pfarrerin Ute Sawatzki. Der Gottesdienst wird live im ZDF übertragen.

5 Seite 05 Ruprecht Eser bloggt für die Kindernothilfe ab April Der ehemalige ZDF-Journalist Ruprecht Eser schreibt Blog- Beiträge für die Kindernothilfe. Eser ist neues Mitglied im Stiftungsrat der Kindernothilfe Stiftung. Außerdem finden Sie in dem neuen Internet-Tagebuch passend zum Jubiläumsjahr Geschichten von Menschen, die uns geholfen haben, die Welt ein wenig zu verändern. Zu Wort kommen zum Beispiel ehemalige Patenkinder und Paten, ehrenamtliche Unterstützer und viele andere. Benefizkonzert des Gospelchores Essen Sonntag, 3. Mai 2009, 17 Uhr, Duisburg Jesus-Christus-Kirche, Arlberger Str. 12, Duisburg-Buchholz Gospelkonzert aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums. Veranstaltet von der Bruderhilfe Pax Familienfürsorge in Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis. Karten unter Evangelischer Kirchentag Mittwoch, 20. bis Sonntag, 24. Mai, Bremen Beim 32. Evangelischen Kirchentag in Bremen lädt die Kindernothilfe ein zu ihrem Info-Stand auf dem Markt der Möglichkeiten, der sich in diesem Jahr auch mit dem 50-jährigen Bestehen der Kindernothilfe und dem Motto des Jubiläumsjahres Ich verändere die Welt beschäftigt. Außerdem präsentiert die Kindernothilfe am 21. Mai ein Konzert mit den Wise Guys auf dem Platz zwischen Hauptbahnhof und Messe. Foto: ZDF SERVICE Unsere Rufnummern im Überblick Allgemeine Informationen Info-Service: Tel (9 Cent/Min.) Kampagnen Barbara Dünnweller: Tel Schule Imke Häusler: Tel und lehrer Aktiv mitmachen Regionaldienst: Tel , -133, -112, Testamentsspende Jörg Schaper: Tel Unternehmen Susanne Kehr: Tel Stiftung Christine Taylor: Tel KD Bank Duisburg Konto: BLZ: Innenhafenfest Samstag, 13., und Sonntag, 14. Juni, Duisburg Kinderfest der Kindernothilfe und Beteiligung am Drachenbootrennen.. Adventsgottesdienst Sonntag, 6. Dezember, Uhr, Duisburg Hüttenwerke Krupp-Mannesmann, Tor 1 Ihren traditonellen Adventsgottesdienst gestalten die HKM Hüttenwerke mit der Kindernothilfe zumthema Macht hoch Tor 1 - Für die Eine Welt. Anlass sind das 100-jährigen Bestehen der Hüttenwerke und der 50. Geburtstag der Kindernothilfe. Fachkonferenz: KinderRechteTag Donnerstag, 10. Dezember, Duisburg Am Tag der Menschenrechte veranstalten die Kindernothilfe und die National Coalition für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland eine Fachtagung zum Thema Der Kinderrechteansatz in der Verbandsarbeit. Die Kindernothilfe hat dazu ein Konzept erarbeitet, das Grundlage der Tagung ist. Impressum Das vierteljährliche Magazin wird herausgegeben von den Vorständen und Ge-schäftsführungen der Kindernothilfe Deutschland, Österreich und der Kindernothilfe- Stiftung Schweiz. Es berichtet seinen Spendern über die Arbeit der Kindernothilfe. Auflage: , ISSN Herausgeberkreis: Kindernothilfe, Düsseldorfer Landstraße 180, Duisburg, Tel , Fax: , Info-Service-Telefon: (9 Cent/Min.) Dr. Jürgen Thiesbonenkamp, Vorstandsvorsitzender, Rolf-Robert Heringer, stellv. Vorstandsvorsitzender, Dietmar Roller, Vorstandsmitglied. Redaktion: Katja Korf (v.i.s.d.p.), Gunhild Aiyub, Christine Klar (Einhefter) Gestaltung: Ralf Krämer Druck/Versand: Schaffrath, Geldern Hinweise: Für unverlangt eingesandte Manuskripte keine Gewähr. Mit Verfassernamen gekennzeichnete Beiträge geben nicht zwingend die Meinung des Herausgebers wider. Nachdruck nur mit Genehmigung. Im Sinne einer leichteren Lesbarkeit wird bei Substantiven auf die Unterscheidung in weibliche und männliche Form verzichtet. Gemeint sind in allen Fällen sowohl Frauen als auch Männer. Beraterstatus beim UN-Wirtschafts- und Sozialrat (ECOSOC) Gehen mehr Spenden ein, als wir für die Umsetzung der im Magazin beschriebenen Projekte benötigen, verwenden wir Ihre Spende für ein ähnliches Projekt.

6 Seite 06 Mädchen in einem der ersten von der Kindernothilfe geförderten Hostels in Hubli, Südindien. Eine Familie wird 50 Die Geschichte der Kindernothilfe beginnt mit einer einfachen Idee: Menschen auf der Nord- und Südhalbkugel durch eine Patenschaft zueinanderzubringen und Kindern in Indien zu einer besseren Zukunft zu verhelfen. 50 Jahre später ist die Kindernothilfe eines der großen Hilfswerke in Europa und steht für Vertrauen, Transparenz und Qualität. Mehr als eine Million Kinder haben seit 1959 von der Unterstützung profitiert. Möglich ist das dank des großen Engagements vieler Menschen, die die Welt mit uns ein wenig verändern und denen wir am Beispiel Einzelner in diesem Heft danken.

7 GESCHICHTE > KINDERNOTHILFE MAGAZIN > 1/2009 Seite 07 Der Duft von frisch gebrühtem Kaffee liegt in der Luft der kleinen Küche. Die ersten Sonnenstrahlen fallen durch die Fenster der Duisburger Wohnung, durchbrochen vom Rauch der Fabrikschornsteine der Kupferhütte Zeichen der neu erwachten Wirtschaft in Deutschland. Auf dem Tisch steht neben dem Kaffeegeschirr eine Schreibmaschine. Eine Frau sitzt am Küchentisch, der übersät ist mit Unterlagen, Kinderfotos, Notizen, Briefen. Die Kindernothilfe, heute eines der großen Hilfswerke, findet ihre Anfänge in einer Privatwohnung der Familie Bornmann in Duisburg. Karl Bornmann ist einer der Begründer der Kindernothilfe, sammelte seit 1956 Spenden für Hungernde. Die Idee der Kinderpatenschaft steuert ein anderer bei: Adolf Kölle, der als Missionar in Indien gelebt hatte. Kölle stellt seine Idee der direkten Hilfe am 11. Mai 1959 in Berlin dem Präses der Evangelischen Kirche, Lothar Kreyssig vor. Kreyssig ist begeistert. Er ist es, der Kölle und Karl Bornmann zusammenbringt. Die beiden vermitteln noch 1959 die ersten Patenschaften in Indien. Dort sterben zu dieser Zeit Tausende am Hunger. Das wollen die engagierten Christen, die das Elend der Kriegsjahre erlebten, nicht tatenlos hinnehmen. Sie helfen mit Patenschaften diese kosteten 30 DM pro Monat: viel Geld in einer Zeit, in der manche Familien nur 100 DM im Monat zum Leben haben. Doch für Bornmann und Kölle bedeutet die Patenschaft mehr als nur den finanziellen Beitrag. Sie sehen darin eine christliche Verpflichtung. Matthäus 25,40 bildet seitdem den Leitspruch der Kindernothilfe: Was ihr getan habt jenem geringsten meiner Brüder, das habt ihr mir getan. Als Mitglied im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland versteht das Werk seine Arbeit als Teil des Lebens und Zeugnis der weltweiten Kirche Jesu. Unter dem damaligen Namen Aktion Hungernde werden Mädchen und Jungen aus Indien gefördert. In den ersten zwei Jahren schließen sich über 250 Paten der Kindernothilfe an. Ein Erfolg, der alle Beteiligten an ihre Grenzen bringt, denn bis dahin werden alle Arbeiten ehrenamtlich erledigt. Als rechtliche Basis wird am 7. Januar 1961 der Verein Kindernothilfe gegründet, so können die ersten hauptamtlichen Mitarbeiter eingestellt werden. In den folgenden Jahren wächst die Organisation, Adolf Kölle (l.) erlebte als Missionar in Indien, wie ineffizient dort Spenden eingesetzt wurden. So kam er auf die Idee der konkreten Hilfe durch Patenschaften. Karl Bornmann (r.) sammelte von Duisburg aus Geld für Hungernde. Er und Kölle legten 1959 das Fundament der Kindernothilfe-Arbeit.

8 Seite 08 GESCHICHTE > KINDERNOTHILFE MAGAZIN > 1/2009 etabliert. Die Zahl der erreichten Mädchen und Jungen steigt, weil von den neuen Ansätzen das Umfeld mit profitiert. Jede Mutter in einer Selbsthilfegruppe kann für ihre Kinder besser sorgen. Sie schöpft durch die Gemeinschaft mit anderen neuen Lebensmut, kann mit Kleinkrediten ein eigenes kleines Geschäft betreiben, lernt Lesen und Schreiben. Wenn etwa Mädchen in Indien Gefahr laufen, von ihren Familien als Tempelprostituierte ausgeliefert zu werden, ist es zwar sinnvoll, sie aus der Gemeinschaft herauszuholen und in einem Wohnheim zu fördern aber mit dem Ziel, sie später gut ausgebildet und gestärkt wieder ins Dorfleben zu integrieren. Dort wirken sie als Multiplikatorinnen, setzen sich gegen weiteres Unrecht ein. Hilfe, die Ein menschenwürdiges Leben für Kinder mit Hilfe der Patenschaft arbeitet zunächst in wenigen Ländern Asiens und Afrikas. Ernährung, Schulbildung und Kinder mit Behinderungen stehen im Vordergrund reist Lüder Lüers, später Auslandsvorstand, nach Indien. Dort macht er eine Beobachtung, die die Kindernothilfe bis heute prägt: Lokale Partner müssen für Durchführung und Qualität der Projekte verantwortlich sein. Auslandschef Dietmar Roller sagt heute: Unser Erfolg hat mit Vertrauen zu tun, dem Vertrauen in die Kompetenz der Kollegen vor Ort. Niemand kennt die Kultur, die Menschen und ihre Bedürfnisse besser als unsere einheimischen Partner. Die Kindernothilfe schickt keine eigenen Mitarbeiter los, um Projekte umzusetzen. Das übernehmen Nicht-Regierungsorganisationen, die am besten wissen, wie sie die Probleme der Kinder angehen müssen. Ende der 70er Jahre beginnen andere Organisationen, die Hilfsform der Patenschaft in Frage zu stellen: Die Patenschaft entfremde das geförderte Kind von seiner ursprünglichen Umgebung, die Unterstützung des Einzelnen helfe nicht weitreichend genug. Die Kindernothilfe stellt sich der Diskussion, entwickelt die Patenschaft und ihre Auslandsarbeit weiter. Zunächst kommt es 1984 zu einer Differenzierung der Spendenformen. Hatte es bis jetzt nur persönliche Patenschaften gegeben, kann man nun auch durch eine Patenschaft ohne Briefkontakt oder mit einer Projektpartnerschaft, seit 2008 Projektpatenschaft genannt, helfen. Gemeinwesenansätze und Selbsthilfegruppen werden sukzessive Kreise zieht und nicht abhängig macht, sondern das Potenzial des Einzelnen weckt: Das ist das Leitbild der Arbeit, die sich an dem UN-Übereinkommen über die Rechte des Kindes orientiert. Noch heute steht die Patenschaft im Zentrum der Kindernothilfe, allerdings hat sie sich verändert. Die Patenschaft möchte das Leben des Kindes nachhaltig verbessern. Der monatliche Beitrag hilft nicht nur den Patenkindern, sondern auch ihrem Umfeld. Nur wenn die Gemeinschaft in der Lage ist, sich selbst um die Kinder zu kümmern, wird Hilfe langfristig sinnvoll. Das aktuelle Jahresthema,Kinderrechte sind Menschenrechte verstärkt, was die Kindernothilfe tut: sich für ein menschenwürdiges Leben von Kindern mit Hilfe der Patenschaft einsetzen, so der Vorstandsvorsitzende Dr. Jürgen Thiesbonenkamp. Langfristig lassen sich Armut und Unrecht an Kindern nur Dr. Rudolf Weth (l.), Vorsitzender des Verwaltungsrates und Dr. Jürgen Thiesbonenkamp, Vorstandsvorsitzender mit e Jede Mutter in einer Selbsthilfegruppe wie dieser in Äthiopien kann für ihre Kinder besser sorgen.

9 Seite 09 bekämpfen, wenn sich Strukturen verändern. Aus dieser Einsicht heraus verstärkt die Kindernothilfe Ende der 80er Jahre ihre entwicklungspolitische Bildungsarbeit. Anfang der 90er beginnt das Engagement in Bündnissen und Netzwerken, zum Beispiel bei Landmine.de, im Aktionsbündnis gegen Aids oder im Forum Menschenrechte. Das Ziel: politische Rahmenbedingungen zu beeinflussen. Eine zentrale Forderung der Kindernothilfe ist die Einführung eines Individual-Beschwerderechts für die Kinderrechtskonvention (siehe Seite 36). Großen Erfolg hatte der Global March against Child Labour, ein weltweiter Marsch für die Rechte von Kindern, der 1998 in über 90 Ländern der Welt gleichzei tig startete und im Juni 1998 in Genf bei der 86. Weltarbeitskonferenz der ILO endete. In einem interna tionalen Übereinkommen werden dort Maßnahmen gegen Sklaverei, Schuldknechtschaft und Kinderprostitution festgeschrieben. Die Kindernothilfe und ihre Partner aus Übersee waren einer der Hauptträger der Kampagne. Ehrenamtliche Mitarbeiter sind Wurzel und Triebfeder der Arbeit gründen Paten den ersten Arbeitskreis in Darmstadt. Seitdem steigt die Zahl der Arbeitskreise, 50 sollen es im Jubiläumsjahr werden. Durch Informationsstände, Veranstaltungen und viele andere Aktionen verbreiten sie Wissen über die Kindernothilfe, die entwicklungspo litischen Hintergründe und gewinnen neue Unterstützer. Susanne O Byrne, Leiterin des Referats Bildung und Öffentlichkeitsarbeit: Ohne dieses Engagement stünde die Kindernothilfe nicht da, wo sie heute ist. Ich bin immer wieder von den vielen kreativen Ideen und dem Einsatz unserer Ehrenamtler begeistert. Der Erfolg der Kindernothilfe zieht Kreise: Mitglieder der Pfarrgemeinde Mödling gründen 1996 die Kindernothilfe Österreich. Sie arbeitet heute mit einem sechsköpfigen Team in Wien und unterstützt derzeit Patenkinder. Im Jahr 2004 entstand die Stiftung Kindernothilfe Schweiz. Seitdem setzt sich ein kleines Team vom Schweizer Aarau aus für die Belange der Kinder ein Karl Bornmann und Adolf Kölle beginnen von Duisburg aus mit der Vermittlung erster Patenschaften in Südindien 1961 Erste Patenschaften in Afrika 1969 Erste Kindertagesstätte in Lateinamerika 1985 In Äthiopien bleiben nach einer Hungersnot Kinder ohne Eltern in einem Flüchtlingslager zurück. Die Kindernothilfe bringt alle Kinder in Hilfseinrichtungen unter 1998 Erstes Engagement in Osteuropa: Straßenkinderprojekt in St. Petersburg 2002 Beginn der Arbeit mit dem Selbsthilfegruppen-Ansatz in sieben Ländern Afrikas und sieben Ländern Asiens Bereits 1999 hebt die Kindernothilfe eine eigene Stiftung aus der Taufe. Ziel ist es, die Arbeit im Ausland mit einem zweiten Standbein nachhaltig zu finanzieren (siehe Seite 56). Heute arbeitet die Kindernothilfe in 28 Ländern auf vier Kontinenten. Sie erreicht über Kinder und Jugendliche. Der Fokus liegt auf Projekten in Afrika. Themen wie HIV/Aids, Kinderarbeit, Mädchenförderung und Kinder in besonders schwierigen Lebenslagen, etwa Straßenkinder, stehen im Mittelpunkt. Nach dem Tsunami 2004 wurde die Katastrophenhilfe ausgeweitet. Aus einem Familienbetrieb ist eine leistungsfähige Organisation mit 130 Mitarbeitern geworden, die nach modernen Managementprinzipien geführt und geleitet wird, so Rolf-Robert Heringer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und seit 1972 bei der Kindernothilfe. Jeder ausgegebene Cent muss so eingesetzt werden, dass er das Maximum für Kinder und Jugendliche in den Partnerländern bewegt. Der Anspruch, ein Hilfswerk mit gläsernen Taschen zu sein, wird eingelöst: 2007 gewinnt die Kindernothilfe den Transparenzpreis der Wirtschaftsberatungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers. Trotz ihrer Größe versteht sich die Kindernothilfe als Familie. Das Jubiläumsmotto Ich verändere die Welt spiegelt das wider: Es sind die Paten, die Spender, die Mitarbeiter, die Ehrenamtler, die Kinder in den Projekten, die Partner vor Ort, die jeder für sich ein Stück die Welt verändert haben, sagt Dr. Jürgen Thiesbonenkamp. Simone Orlik, freie Journalistin

10 Seite 10 KINDERREPORTER > KINDERNOTHILFE MAGAZIN > 1/2009 Kindern eine Stimme geben James Vance (16) lebt in Bayawan, Philippinen. Er wurde vom Kindernothilfe-Partner KAPASKI gefördert und geht zur Oberschule. Als einer von vier Kinderreportern in diesem Heft erzählt James, wie er die Welt verändert. Ich erinnere mich noch an den Samstagmorgen, an dem ich zum ersten Mal mit vielen Jugendlichen aus meinem Stadtteil lachte und Spaß hatte. Das war bei einer Versammlung von Kindern. Wir redeten darüber, wie wertvoll wir Kinder für diese Welt sind. Mir wurde erst da klar, dass ich Glück hatte: Ich lebe heute relativ sorgenfrei und bekomme eine gute Schulbildung. Andere Kinder müssen früh Geld verdienen, leiden unter Armut und Missbrauch. Dieses Erlebnis hat mich verändert und zum Fürsprecher der Kinderrechte gemacht. Los ging es, als die Mitarbeiter der Kindertagesstätte Kapaski begannen, Kinderversammlungen in den Elendsvierteln einzuberufen. Es gab dort Hausaufgabenhilfe sowie Schulungen zu Hygiene oder Gesundheit. Außerdem erfuhren wir, was unsere Rechte sind und an wen wir uns wenden können, wenn wir Opfer von Gewalt und Missbrauch werden. Jedes Wochenende kamen mehr Kinder zu diesen Treffen. Wir sprachen Probleme an, entwickelten mit den KAPASKI-Mitarbeitern Lösungsmöglichkeiten. Die meisten Eltern waren begeistert von der Veränderung ihrer Söhne und Töchter: Viele Kinder verbesserten sich in der Schule, wurden zielstrebiger und hielten sich zunehmend fern von Drogen und anderen Schwierigkeiten. Es gab aber Väter und Mütter, die gegen die Treffen waren, weil ihre Kinder so weniger Zeit zum Arbeiten hatten. Deshalb begannen wir, die Eltern miteinzubeziehen. Mittlerweile kennt fast jeder in der Stadt unsere Organisation. Die lokalen Behörden unterstützen unser Arbeit und kooperieren mit anderen Nicht-Regierungsorganisationen. Seit ich ehrenamtlich bei KAPASKI dabei bin, habe ich eine Menge über mich und die Situation von Kindern in aller Welt gelernt. Ich habe viele Menschen getroffen, die meine Mitstreiter und Freunde geworden sind. Ich habe das Gefühl, mich für etwas Sinnvolles zu engagieren. Die Arbeit hat mich verändert. Nun möchte ich dazu beitragen, das Leben anderer positiv zu verändern. Heute bin ich für Kinder, aber auch für Erwachsene Ansprechpartner, wenn es Probleme gibt. Wir kennen uns in unseren Vierteln aus und bekommen viel mit. Mit den anderen Jugendlichen und Mitarbeitern von KAPASKI versuchen wir, Antworten auf die Probleme zu finden. Diese diskutieren wir bei einer unserer Kinder-Versammlungen mit allen Teilnehmern. So gehen wir sicher, dass wir Lösungen vorschlagen, die allen helfen. Die Arbeit kostet viel unserer freien Zeit, James Vance engagiert sich freiwillig für Kinder in Elendsvierteln. aber es lohnt sich: Wir merken, dass wir unsere Fähigkeiten für jene einsetzen, denen es schlechter geht. Ich habe ehrenamtlich als Chefredakteur das Magazins Voices (Stimmen) gearbeitet. Darin veröffentlichen wir Artikel von Kindern, um den Menschen in unseren Stadtteilen zu erklären, was die Kinderrechte sind. Wir machen auch publik, wenn Kindern Unrecht geschieht. Das Magazin gibt benachteiligten Mädchen und Jungen eine Stimme. James Vance Foto: privat

11 PORTRÄT > KINDERNOTHILFE MAGAZIN > 1/2009 Seite Jahre Geschichte in zwei Ordnern Martin Knost aus Rahden ist einer der ersten Kindernothilfe-Paten: 1959 übernahm er die Patenschaft für das neunte Kind in einem indischen Projekt. Foto: Ralf Krämer Ich war beim Bund und gerade auf Wochenend-Urlaub zu Hause, erinnert sich der 70-Jährige. Da zeigte mir meine Mutter eine Patenschafts-Anzeige der Kindernothilfe. Ich hab gleich gesagt: Das ist es! Persönliche Hilfe, die Möglichkeit, die Entwicklung des Kindes zu verfolgen anhand von Briefwechsel und Projektberichten. Und das Kind wird nicht nur ernährt und gekleidet, sondern bekommt eine Schul- und eine Berufsausbildung. Für mich war das die Idealform der Entwicklungshilfe. Und obwohl ich wenig Geld hatte, hab ich gesagt: Das machst du! Der 21- Jährige übernahm die Patenschaft für Pansy Francis (9) aus Bhiwani im Punjab. Als er 1960 seine Frau Ingrid kennenlernte, finanzierten die beiden die Patenschaft gemeinsam. Während des Interviews blättert Martin Knost immer wieder in den zwei Ordnern mit Originalunterlagen aus 50 Jahren. Er zeigt hier auf ein Datum, dort auf eine Kinderzeichnung. Der pensionierte Kaufmann hat alles akribisch gesammelt: jeden Brief der insgesamt 15 Patenkinder die ersten noch auf hauchdünnem Luftpostpapier, jedes Schreiben aus der Kindernothilfe- Geschäftsstelle, jeden Projektbericht, vergilbte Zeitungsartikel über Veranstaltungen. Handschriftliche Abrechnungen belegen, woher das Geld für die Patenkinder kam. Das Ehepaar Knost förderte Pansy, bis sie 1975 ihre Ausbildung als Krankenschwester abgeschlossen hatte. Der Kontakt zu der damals 24-Jährigen brach auch danach nicht ab. Pansy schickte Fotos von Ehemann und den beiden Söhnen. Sie lud Knosts über Weihnachten nach Indien ein und schrieb, dass sie Deutschland bei der Fußball-WM 2006 die Daumen drücke. Aus dem schüchternen, unterernährten Mädchen von damals ist eine 59-jährige Mutter geworden, die ihre Familie versorgt. Sie lebt heute in einem soliden Steinhäuschen mit Telefonanschluss, wie sie stolz schrieb. Man spürt, wie die beiden Paten mit Leib und Seele hinter den Patenkindern stehen, wie wichtig ihnen die jungen Menschen in Indien sind. Auch an ihrer Familie und ihren Freunden ging das nicht spurlos vorüber. Unsere beiden Kinder haben schon sehr früh mitgeholfen, die Patenkinder mit ihrem Taschengeld zu unterstützen, erzählt Ingrid Knost. Unsere Petra war richtig stolz darauf, eine große Schwester in Indien zu haben. Martin Knost warb auch in seinem kirchlichen Umfeld für die Kindernothilfe wurden über Kirchengemeinde, Landeskirchliche Gemeinschaft und CVJM in Rahden insgesamt sechs Patenkinder unterstützt. Den Briefwechsel übernahm anfangs Familie Knost. Man muss die Leute nur ansprechen, betont Ingrid Knost. Und so was hier wirkt. Sie zeigt auf die Ordner ihres Mannes. Vor 25 Jahren legte ihr Mann extra Mustermappen mit Original-Patenschaftsunterlagen an. Die habe ich Leuten gegeben, die sich für die Kindernothilfe interessierten. DANKE Familie Knost und ihr Umfeld stehen stellvertretend für hunderttausende Paten, die unsere Arbeit ermöglichen, so Gerd Heidchen vom Kindernothilfe-Spenderservice. Sie sind der Garant für die Kontinuität der Hilfe. So kann sich die Welt für Kinder nachhaltig verbessern. Und dafür sind wir unseren Paten sehr dankbar. Gunhild Aiyub, Redakteurin

12 Foto: Pascal Amos Rest Seite 12 INDIEN/PHILIPPINEN > KINDERNOTHILFE MAGAZIN > 1/2009

13 Seite 13 Dem Schicksal auf der Spur Fernsehjournalist Martin Buchholz hat vor mehr als zehn Jahren einige von der Kindernothilfe geförderte Mädchen und Jungen mit der Kamera besucht. Jetzt hat er sie wieder getroffen. Was ist aus ihnen geworden? Haben sie eine eigene Familie und ist ihnen der Weg aus der Armut heraus geglückt? Lesen Sie in dieser Jubiläumsausgabe die Geschichten von Mahalakschmi und Josephine aus Indien und den Philippinen (Titelgeschichte ab Seite 14), von Joãozinho aus Brasilien (ab Seite 26) und Florence aus Uganda (ab Seite 58). Alle Geschichten finden Sie auf der neuen DVD Ich verändere die Welt (Seite 62).

14 Seite 14 INDIEN/PHILIPPINEN > KINDERNOTHILFE MAGAZIN > 1/2009 Foto: Pascal Amos Rest Foto: S. Milne Zwei Mädchen kämpfen gegen die Armut von Martin Buchholz Südindien, Sommer Ankunft in Kailasapuram. Der scharfe Wind macht die brütende Hitze nicht erträglicher. Über 40 Grad. Im Schatten. Doch die Frauen arbeiten in der sengenden Sonne. Von allen Seiten hört man nur ein monotones Klacken. Ich kenne dieses Geräusch. Zehn Jahre zuvor bin ich schon einmal hier gewesen. Und immer noch tun hier alle das Gleiche: Steine kloppen. Die Lastwagen bringen Felsbrocken aus dem Steinbruch, die die Frauen mit dem Hammer zerkleinern. Für einen Hungerlohn. Viele der jungen Frauen sind noch keine 17 Jahre alt, haben den Schulbesuch frühzeitig abgebrochen. Sie wurden in den Dörfern neben dem Steinbruch geboren. Hier werden sie auch eines Tages sterben. Das ist der Lauf der Dinge, sagen die Leute achselzuckend, was soll man da machen. Aber die Leute müssen nicht immer Recht behalten. So hoffe ich aus Erfahrung. Rückblick Kailasapuram, Herbst 1998: Damals habe ich Mahalakschmi kennengelernt. Die 12-Jährige muss ihrer Mutter beim Steineschlagen helfen. Mahalakschmis Name bedeutet großer Reichtum, doch ihre Familie ist arm. Fünf Geschwister sind sie. Sie leben in einem einzigen Raum auf zehn Quadratmetern, direkt am Rande des Steinbruchs. Dort arbeitet Vater Kaveri als Sprengmeister. Sein ältester Sohn ist schon mit 15 Invalide. Bei der Arbeit an einer Maschine, die Steine zerkleinert, geriet sein linker Arm in die wirbelnde Turbine. Der Muskel wurde zerfetzt. Nun ruhen die Hoffnungen der Familie auf der ältesten Tochter Mahalakschmi. Eine Besonderheit in einer Gesellschaft, in der Mädchen lange traditionell benachteiligt wurden. 1998, als ich sie kennenlerne, arbeitet Mahalakschmi nur noch in den Schulferien im Steinbruch. Und das kleine, schüchterne Mädchen hat erstaunlich große Pläne: Ich wünsche mir, gute Noten zu schrei-

15 Seite 15 Foto: S. Milne Foto: Pascal Amos Rest Mahalakschmi und Josephine - damals und heute: eine Spurensuche in Indien und in den Philippinen. ben, alle meine Prüfungen zu bestehen und später Lehrerin zu werden. Ihr Traum hat Gründe: Schon als Zweijährige fand Mahalakschmi Aufnahme in einer Kindertagesstätte, nur einen Kilometer vom Steinbruch entfernt. Die Einrichtung der südindischen Kirche wird von der Kindernothilfe gefördert. Liebevoll betreuen die Mitarbeiterinnen hier 80 Jungen und Mädchen aus den ärmsten Familien der Region. Ihre Mütter arbeiten derweil im Steinbruch, wissen aber ihre Kinder in guten Händen. Mahalakschmi war stark unterernährt, als sie zu uns kam, erzählt Sozialarbeiterin Elsa Premkumar. Sie ist bei uns ein starkes, gesundes Mädchen geworden. Gesundheitsfürsorge und angemessene Ernährung, Raum zum Spielen und Nachhilfeunterricht für die Schulkinder in diesem Umfeld lernte Mahalakschmi fürs Leben besucht sie bereits die siebte Klasse der höheren Schule, ebenfalls unterstützt durch eine Patenschaft der Kindernothilfe. Nur wenige aus ihrem Dorf sind den Steinbrüchen entkommen, sagt Sozialarbeiterin Elsa damals. Mahalakschmi wird hart arbeiten müssen, um ihre Chance zu nutzen. Zehn Jahre später treffe ich Mahalakschmi wieder. Sie arbeitet heute als Schneiderin in der Fabrik Sabare International, drei Stunden Autofahrt entfernt von ihrem Heimatdorf. Aus dem schüchternen kleinen Mädchen ist eine selbstbewusste junge Frau geworden. Stolz führt sie mich herum: Ich arbeite momentan vorwiegend in der Qualitätskontrolle, erzählt sie. Wir produzieren hochwertige Textilien für den Export. Die Fabrik erweist sich als geradezu vorbildlich. Pieksauber, mit modernsten Maschinen ausgestattet, dazu geregelte Arbeitszeiten, anständige Gehaltszahlungen und Versicherungsschutz für alle Mitarbeiterinnen. Mahalakschmi hat die höhere Schule abgeschlossen. Wollte sie nicht Lehrerin werden? Sie lächelt, als sie sagt: Wenn du studierst, musst du immer noch zusehen, dass du überhaupt einen Job findest. Da habe ich lieber Schneiderin gelernt, denn so hätte ich selbst ohne feste Anstellung mit einer Nähmaschine zu Hause arbeiten können. Den festen Job aber hat sie gefunden. Ich bin sehr froh darüber!, sagt sie. Heute helfe ich meiner Familie mit einem großen Teil meines Einkommens. Mahalakschmis Familie konnte inzwischen in

16 Seite 16 INDIEN/PHILIPPINEN > KINDERNOTHILFE MAGAZIN > 1/2009 Foto: Pascal Amos Rest Foto: S. Milne Foto: Pascal Amos Rest Ohne Förderung wäre Mahalakschmi ihr Leben lang im Steinbruch geblieben. Heute hat sie einen guten Job in einer Textilfirma. eine geräumige Mehrzimmerwohnung umziehen, mit Stromanschluss, Fernseher und Motorrad vor dem Haus. Mahalakschmi erzählt mir mit ernstem Blick: Mein älterer Bruder hat damals nach seinem Unfall gesagt: Nehmt keine Rücksicht auf mich! Ich will, dass meine Schwester eine gute Ausbildung bekommt! Weil er auf sein Recht als ältester Sohn verzichtet hat, konnte ich werden, was ich bin. Doch genauso viel verdanke ich meinen Pateneltern bei der Kindernothilfe. Ohne ihre Unterstützung würde ich heute noch im Steinbruch arbeiten. Ein anderes Land, ein anderes Schicksal: Am Rande der philippinischen Hauptstadt Manila liegt Payatas, eine der größten Abfalldeponien der Millionenmetropole. Wie Menschen hier mitten im Müll überleben können, war mir schon bei meinem ersten Besuch vor zehn Jahren unbegreiflich. Damals habe ich Josephine Bregole kennengelernt. Rückblick Payatas, Januar 1998: Die 13-jährige Josephine schuftet tagtäglich auf der Müllhalde, Arbeitsplatz und Wohnort für mehr als Menschen. In der Luft ein beißender Gestank aus Fäulnis und Verwesung. Hunderte Kinder wie Josephine suchen hier nach Glas, Plastik und Blechdosen, wiederverwertbares Material für die Recycling-Industrie. Für ein Kilo Blechdosen erhält Josephine beim Händler umgerechnet 30 Cent, auch für philippinische Verhältnisse ein äußerst geringer Lohn. Doch ihre siebenköpfige Familie braucht das Geld. An den Füßen trägt sie nur dünne Gummisandalen, versinkt bei jedem Schritt knöcheltief im Müll. Sie zeigt mir ihre breiten Narben an Knien und Füßen: Hier bin ich in einen rostigen Nagel getreten. Aber zum Glück gibt es ja Schwester Joana, sagt Josephine lächelnd. Schwester Joana arbeitet zwei Kilometer von Josephines Hütte entfernt in einem kleinen robusten Gebäude aus Stein: das Drop-in-Centre der katholischen Vinzentiner-Mission, gefördert von der Kindernothilfe. Drinnen spielen Vorschulkinder. Schwester Joana wäscht einem Jungen die pechschwarzen Füße. Danach versorgt sie seine eiternden Wunden an den Knien. Draußen warten Kinder auf die dampfende Suppe. Ernährungshilfe und elementare Gesundheitsfürsorge. Nachmittags lernt Josephine in einer Werkstatt der Ordensleute nähen. Mit Unterstützung der Vinzentiner kann sie inzwischen sogar die höhere Schule besuchen. Schwester Joana hilft ihr bei den Hausaufgaben. Ich träume davon, einmal Lehrerin zu werden, meint Josephine, und ihre dunklen Augen funkeln, dann ziehe ich mit meiner Familie an einen anderen Ort. Zehn Jahre später bin ich zurück in Payatas. Heute sind die Müllberge umzäunt und bewacht. Kinderarbeit hat die Deponie-

17 PROJEKTE > 20458/AA/12 (INDIEN), 29052/AC/12 (PHILIPPINEN) Seite 17 Foto: Pascal Amos Rest Autor Martin Buchholz schaut sich mit Josephine und ihrer Familie Fotos an, die er vor zehn Jahren von ihr gemacht hat. verwaltung verboten. Aber direkt daneben kratzen überall Kinder im Morast, suchen nach dem letzten Verwertbaren, das die Mülltrucks unterwegs verloren haben. Den Familien der Müllsammler geht es noch schlechter als zehn Jahre zuvor. Doch immer noch stehen ihnen die Vinzentiner zur Seite, helfen einer neuen Generation von Kindern, wo sie können. Nein, Josephine lebe nicht mehr hier, erfahre ich. Sie wohne heute im benachbarten Stadtteil Montalban. Dort sehe ich sie wieder. Die schöne, junge Frau schlägt lachend die Hände vors Gesicht. Ihr Blick ist immer noch so aufgeweckt und fröhlich wie damals. Doch die Situation ihrer Familie, erzählt sie mir, ist alles andere als rosig. Sie leben in einer Ein-Zimmer-Wohnung. Elf Quadratmeter für zehn Menschen. Auch ihre Eltern und andere Verwandte wohnen hier. Auf einer Matratze schlafen zwei bezaubernde Kinder: Das sind John-Paul und Joan- Pauleen, sagt Josephine stolz. Fünf und ein Jahr alt. Auch in Montalban gibt es eine Müllhalde. Die Erkenntnis ist ernüchternd: Alle in der Familie arbeiten immer noch als Müllsammler. Josephine versorgt den Haushalt. Dann gibt sie ihrem fünfjährigen Sohn Nachhilfeunterricht im Schreiben, Rechnen und Lesen. Ihr eigener Kindertraum, einmal Lehrerin zu werden, hat sich nicht erfüllt. Mit Hilfe der Vinzentiner hat sie die höhere Schule besucht. Doch das teure Studium für den Lehrerberuf musste sie nach einem Semester aufgeben. Der Familie ging das Geld aus. Josephine ist die Einzige in der Familie mit gutem Schulabschluss. Aber ich konnte die Erwartungen nicht erfüllen, sagt sie unter Tränen. Weder die großen Hoffnungen meiner Eltern noch meine eigenen! Dass sie sich auch noch selber die Schuld gibt für ihren geplatzten Traum, erschüttert mich. Ist sie den Vinzentinern böse, weil sie ihr nicht auch noch die College-Ausbildung finanziert haben? Aber nein! Josephine schüttelt heftig den Kopf. Sie haben mir damals sehr geholfen! Und sie müssen sich heute um all die anderen Kinder auf der Müllhalde kümmern, denen es noch schlechter geht als uns. Dann fügt sie hinzu: Wir sind arm, doch wir halten als Familie zusammen, und ich habe zwei gesunde Kinder. Dafür bin ich Gott dankbar. Josephines Familie überlegt, die Stadt zu verlassen, um irgendwo auf dem Land Ackerbau und Schweinezucht zu betreiben. Denn das Müllsammeln bringt kaum noch etwas ein. Wenn ihre Kleinste älter ist, will Josephine versuchen, doch noch einen Job zu finden, vielleicht einen Computerkurs machen, in einem Call-Center arbeiten, wer weiß? Arm geboren zu werden, ist Schicksal, meint sie, arm zu bleiben ist es nicht. Ich gebe die Hoffnung nicht auf. Martin Buchholz, Filmemacher für ARD, ZDF und arte

18 Seite 18 CHRISTLICHE REFLEKTION > KINDERNOTHILFE MAGAZIN > 1/2009 Gelebte Nächstenliebe Der christliche Glaube wird konkret in gelebter Nächstenliebe gegenüber den Menschen, die in Not sind ohne Ansehen von Geschlecht, Religion, Rasse oder Nationalität. So steht es von Anfang an im Stammbuch der Kindernothilfe. Diese Überzeugung bestimmt die Arbeit des Hilfswerkes seit 50 Jahren im In- und Ausland. Ein rheinischer Superintendent berichtete vom Besuch eines orthodoxen Bischofs im Verwaltungsgebäude des Kirchenkreises. Nach der Führung durchs Haus, bei dem er die technische Ausstattung, die freundliche Arbeitsatmosphäre und die Funktionalität des Ganzen bestaunt hatte, kehrte man ins Büro des Superintendenten zurück. Wie erwartet äußerte sich der Besucher anerkennend über das, was er gesehen hatte. Doch dann fragte er seinen Kollegen: Wo betest du eigentlich? Die Frage kam überraschend. Der Superintendent verwies auf den Besprechungsraum, wo es eine wöchentliche Andacht gäbe. Mit der Frage nach dem Wo meinte der Bischof aber nicht nur einen erkennbaren Ort. Er fragte auch nach der Quelle, aus der alle schöpfen, die in diesem Haus arbeiten. Daraus wurde ein interessantes Gespräch, wie Beten und Arbeiten zusammengehören. Diese Geschichte wirft die Frage auf, wie erkennbar wir unseren Glauben leben und wie er unsere Arbeit prägt. In der Tradition der Diakonie wurde immer beides zusammen gesehen. Der Glaube drängt zur Tat, und die Taten der Liebe brauchen die Vergewisserung im gemeinsamen Glauben, auch durch Andacht und Gebet. Die Kindernothilfe lebt und arbeitet in dieser Tradition. Die wöchentliche Andacht gehört von Anfang an dazu. Ende der 50er Jahre 1959 setzt sich eine kleine Gruppe von Männern und Frauen in Duisburg zusammen. Ihr Glaube machte ihnen Mut, etwas gegen die immer größer werdende Not und Verelendung von Kindern in Indien zu tun. Der Glaube überwindet Gleichgültigkeit und macht Mut zur Verantwortung vor Gott und den Menschen. Er wird konkret in gelebter Nächstenliebe gegenüber den Menschen, die in Not sind ohne Ansehen von Geschlecht, Religion, Rasse oder Nationalität. So steht es von Anfang an im Stammbuch der Kindernothilfe, und es gehört zu den grundlegenden Aussagen der Satzung. Die Kindernothilfe entstand im Raum der evangelischen Kirche. In den Projekten der Kindernothilfe-Partner finden bedürftige Kinder, unabhängig von Geschlecht, Religion, Rasse oder Nationalität die Hilfe, Foto: Jens Großmann

19 Seite 19 Zu den Gründungsmitgliedern zählten Amtsinhaber der Kirche wie auch der Mitarbeiter des Verwaltungsamtes Duisburg- Ruhrort, Karl Bornmann, oder der damalige Superintendent Vetter aus Duisburg. Als international tätige Einrichtung sind wir Mitglied im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche im Rheinland. Wir sind besonders der Ökumene in Deutschland, wie sie sich in der Zusammenarbeit der verschiedenen Kirchen zeigt, wie auch der weltweiten Ökumene verpflichtet. Laut Kindernothilfe- Satzung müssen die hauptamtlichen Mitarbeiter in der Regel einer Kirche angehören, die Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) ist. Dadurch haben wir evangelisch-landeskirchliche, evangelisch-freikirchliche und katholische Mitarbeiter. In den weltweiten Beziehungen haben wir Partner in orthodoxen, anglikanischen, katholischen, lutherischen, reformierten, methodistischen und baptistischen Kirchen. Christliche Partnerorganisationen der Kindernothilfe machen etwa 80 Prozent aus. Sie setzen sich gemeinsam mit uns für die Bekämpfung der Armut ein und öffnen ihre Projekte für alle Kinder und Jugendlichen. In unserer Arbeit folgen wir dem Weg Jesu. Er nahm sich besonders der Kinder an, stellte sie in die Mitte des Glaubens. Er richtete mit ihnen auch den Blick auf alle anderen, die klein sind, erniedrigt durch Armut und Gewalt. Leitsatz auf diesem Weg ist die Zuwendung Jesu zu den Hungernden, Durstigen, Fremden, Gefangenen, Armen und Kranken, mit denen er sich identifiziert: Was ihr getan habt einem dieser meiner geringsten Brüder, das habt ihr mir getan (Matthäus 25,40). Dies ist der Weg, auf dem sich Jesus gesandt sieht und auf dem er uns mitnehmen will und gebrauchen kann. Mit anderen Worten: Dies ist seine Mission. Der Beginn des Reiches Gottes entsteht für ihn schon dort, wo Kinder ein kindgerechtes Leben führen können, weil sie genug zu essen haben; wo sie einen Arzt finden, wenn sie krank sind, und zur Schule gehen können, um ihr eigenes Leben aufzubauen. Wo sie gefördert und beteiligt werden, ohne dass Armut und Gewalt ihnen ihre Kindheit rauben. Dies ist uns wichtig. Und daher steht in unserer Satzung obenan der diakonisch-missionarische Auftrag, um Nächstenliebe und Verantwortung für Not leidende Kinder und Jugendliche in der Einen Welt, insbesondere in Asien, Afrika und Lateinamerika, zu wecken sowie zur Überwindung der Not beizutragen. Deswegen unterstützt die Kindernothilfe in den armen Ländern des Südens und in Osteuropa Partner, die mit diesen Zielen übereinstimmen. Unsere gemeinsame Aufgabe ist die Befreiung von Armut und Gewalt und die Arbeit an gerechten Lebensverhältnissen. Weil wir die Botschaft des Evangeliums ernst nehmen und sie uns ermutigt, sind wir offen für ethische und rechtliche Ansätze wie zum Beispiel die UN-Kinderrechtskonvention: Sie formuliert Ziele und gibt uns Instrumente an die Hand, die uns durch das Evangelium vertraut sind. Diese machen uns kooperationsbereit, auch in einer multireligiösen und säkularen Welt für die Zukunft und die Rechte von Kindern einzutreten. Weil wir wissen, wer wir sind und wo wir beten und weil wir vom Gebet und/oder Wohlwollen vieler Menschen getragen sind, können wir mit vielen zusammenarbeiten, die auch aus anderen Motivationen an einer kindgerechten Welt arbeiten. Dr. Jürgen Thiesbonenkamp, Vorstandsvorsitzender die sie brauchen. Das gehört zu den grundlegenden Prinzipien der Kindernothilfe-Arbeit in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa. Foto: Christian Jung Foto: Dietmar Roller

20 Seite 20 AUSLANDSARBEIT > KINDERNOTHILFE MAGAZIN > 1/2009 Auslandsvorstand Dietmar Roller bei einem Projektbesuch in Uganda. Vertrauen ist die Basis unseres Erfolges 50 Jahre Kindernothilfe: Was mit einer Idee begann, ist heute zu einem Hilfswerk gewachsen, das über Projekte in 28 Ländern der Welt betreut. Die Herausforderungen in der Auslandsarbeit haben sich gewandelt. Wie die Kindernothilfe sie angeht, erklärt Auslandsvorstand Dietmar Roller. Fotos: Frank Peterschröder Herr Roller, Sie sind bei der Kindernothilfe verantwortlich für den gesamten Auslandsbereich. Eine große Herausforderung? Ja, in der Tat. Die Tätigkeit beinhaltet viele Reisen in die unterschiedlichsten Projektländer. Manchmal muss ich sogar überlegen, welches Land ich zuletzt besucht habe... Und das wäre? Thailand! Wir wollen dort Projekte gegen Kinderarbeit und Kinderhandel unterstützen. Im goldenen Dreieck zwischen Birma, Thailand und Laos gibt es zehntausende von Vertriebenen aus Birma. Sie fliehen vor Hunger und Verfolgung, enden in Thailand jedoch in großer Armut und ohne Rechte. In der Hoffnung auf eine gute Schulbildung geben viele Eltern ihre Kinder weg - oft enden sie in Bordellen oder auf dem Straßenstrich. Welche Eindrücke prägen Sie nach Reisen stärker: die guten oder die schlechten? Beide Seiten beeindrucken. Ich begegne

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