Pädagogisches Dossier. Ein Film von PASCAL PLISSON. BARTHÉLÉMY FOUGEA präsentiert

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1 BARTHÉLÉMY FOUGEA präsentiert Ein Film von PASCAL PLISSON Pädagogisches Dossier UNE COPRODUCTION WINDS ET YMAGIS EN ASSOCIATION AVEC WILD BUNCH ET HERODIADE AVEC LA PARTICIPATION DE OCS EN PARTENARIAT AVEC L UNESCO ET AIDE ET ACTION IMAGE SIMON WATEL MONTAGE SARAH ANDERSON SYLVIE LAGER SON EMMANUEL GUIONET BORIS CHAPELLE VINCENT COSSON MUSIQUE LAURENT FERLET ETALONNAGE NUMERIQUE VINCENT AMOR PHOTOGRAPHE EMMANUEL GUIONET LABORATOIRE NUMERIQUE YMAGIS PRODUCTION EXEÉCUTIVE STEPHANIE SCHORTER PRODUCTRICE ASSOCIÉEE ANNE MARIE ADER SCEÉNARIO MARIE CLAIRE JAVOY ET PASCAL PLISSON

2 SYNOPSIS: DIE HANDLUNG DES FILMS Ein Kinofilm über den Weg, der zur Schule führt: Dies ist das ehrgeizige, aber gelungene Wagnis von «ON THE WAY TO SCHOOL». Der Dokumentarfilm erzählt die aussergewöhnliche wahre Geschichte von vier Kindern. Sie sind Helden des Alltags: Zahira in Marokko, Jackson in Kenia, Carlos in Argentinien und Samuel in Indien meistern jeden Tag unzählige Herausforderungen und riskieren dabei manchmal auch ihr Leben, um in die Schule zu gehen. Für die Bildung, die der Schlüssel für eine bessere Zukunft ist, legt Jackson 15 Kilometer durch die Savanne zurück, in der wilde Tieren leben. Zahira überquert den marokkanischen Atlas; Samuel, der im Rollstuhl sitzt, schafft den acht Kilometer langen Weg über sandige Wege, durch Flüsse und Palmenhaine, nur dank der Hilfe seiner zwei jüngeren Brüder. Und Carlito reitet mehrere Stunden durch die zerklüftete Landschaft Patagoniens zur Schule, die 25 Kilometer von seinem Zuhause entfernt ist. Die Kinder lassen sich tapferen Herzens auf diesen Hindernislauf ein, weil für sie die Schule eine echte Chance darstellt. Dank der Bildung können sie ihre Träume wahr machen; sie kommen aus der Armut heraus und können ein besseres Leben als ihre Eltern führen. Regie: Pascal Plisson Genre: Dokumentarfilm Produktion: WINDS HINTERGRUND: ALLES BEGANN MIT EINER REISE UND EINER BEGEGNUNG «Eines Tages, als ich für Filmarbeiten auf dem Magadisee in Kenia war, sah ich fünf junge Krieger, die seltsame Taschen an ihren Gürteln trugen», erzählt Pascal Plisson, Autor und Regisseur von «ON THE WAY TO SCHOOL», der bereits mehrere Dokumentarfilme gedreht hat, u.a. «Massaï, les guerriers de la pluie» (Massai, die Krieger des Regens). «Auf meine Frage nach der Tasche trat einer von ihnen ein paar Schritte vor und zog stolz einen brandneuen Füller, eine Schiefertafel und ein paar Kreiden hervor. Keuchend sagte er mir, dass er auf dem Weg zur Schule sei. Seit zwei Stunden rannte er bereits durch die drückende Hitze. Die unerwartete Begegnung gab den Ausschlag für meinen Wunsch, einen Film über diese Reisenden zum Wissen zu machen. In Frankreich ist der Zugang zur Bildung leicht; es ist kein Thema mehr. Wir mussten also Länder finden, wo dieses Problem noch sehr aktuell ist Länder, wo der Weg zur Schule für die Kinder ein regelrechter Hindernislauf ist. Barthélémy Fougea und ich haben mit der Unesco und mit ʹAide et Actionʹ zusammengearbeitet, um möglichst viele Geschichten von Kindern zu sammeln, die tausend Gefahren trotzen, um ein besseres Leben zu haben. Wir haben an die sechzig Geschichten zusammengetragen, eine berührender als die andere. Die Wahl fiel auf diese vier wegen der Gefühle, die sie auslösen, und wegen der unterschiedlichen Schwierigkeiten, die es für den Zugang zur Bildung zu überwinden gilt: lange Distanzen, Behinderung, Diskriminierung. Die Arbeit zum Film hat insgesamt zwei Jahre gedauert. Der Film ist vor allem ein Erlebnis, eine Abenteuer-Doku. Er zeigt den Mut der Kinder und ihr Glaube an die Zukunft und die Gesellschaft. Die Kinder im Film sind die ersten in ihren Familien, die zur Schule gehen. Es ist für sie eine ungeheure Chance. Ihr Schulweg ist nicht nur eine physische Fortbewegung; es ist auch ein geistiger Weg, eine innere Wanderung, auf der sie ihre Kindheit hinter sich lassen und erwachsen werden. Davon handelt dieser Film eigentlich.» MITWIRKENDE PERSONEN: DIE KINDER Die Kinder laufen vor der Kamera ihren richtigen Schulweg. Keine Szene ist gestellt, kein Wort erfunden. Kein Erwachsener hat sich für diesen Film eine Rolle oder eine Situation ausgedacht, welche die Kinder vor der Kamera nachspielen. Sind die vier Kinder, deren Geschichte der Film erzählt, Helden? Ihr Schulweg ist die Erzählung von Abenteuern und Gefühlen. Sie selbst haben nicht den Eindruck, eine Heldentat zu vollbringen. Aber der Mut, den sie auf ihrem Schulweg alle beweisen, zeugt von ihrer unerschütterlichen Entschlossenheit, sich Zugang zum Wissen zu verschaffen. Unterstützt von ihren Familien, sind die Kinder bereit, Berge zu versetzen, um die Schule zu besuchen. Carlito, Argentinien Carlito, 11 Jahre alt, ist der Sohn eines Hirten. Er lebt an einem abgelegenen Ort in den Kordilleren mit seinem Vater, seiner Mutter Nelido und seiner kleinen Schwester. Er geht gern zur Schule; er liebt es, zu lernen und sich Wissen anzueignen. Ab dem siebten Lebensjahr ging er mit einem Maultier zur Schule, das ihm sein Vater gekauft hatte. Seit zwei Jahren geht er zu Pferd hin, und seit diesem Jahr nimmt er seine Schwester Micaela mit. Viele Kinder träumen wohl davon, mit einem Pferd zur Schule zu gehen. Carlito aber hat keine Wahl: Jeden Morgen steht er in aller Frühe auf und legt 28 Kilometer durch die Berge zurück, um zur Schule zu gehen. Zahira, Marokko Zahira ist ein zwölfjähriges Mädchen. Sie lebt mit ihrer Familie in einem entlegenen Dorf im Tal von Imlil im Atlas-Gebirge. Im Winter kann die Temperatur in dieser Gegend auf minus 20 Grad Celsius fallen, und es liegt Schnee während mehreren Monaten. Zahiras Schule ist in Asni, mehr als 20 Kilometer entfernt. Da der Weg dorthin so lang ist, kann sie nur einmal in der Woche hingehen. Jeden Montag nimmt sie, zusammen mit ihren zwei Freundinnen Zineb und Noura, den Weg in Angriff. Wenn eines der Mädchen müde wird oder ihr die Füsse weh tun und sie eine Pause einlegen muss, machen ihr die anderen beiden Mut und geben ihr Kraft.

3 Jackson, Kenia Jeden Morgen riskiert der zehnjährige Jackson sein Leben, wenn er zur Schule geht, die mehr als 15 Kilometern von seinem Zuhause entfernt ist. Es ist ein zweistündiger Weg durch die Savanne, über Hügel oder Hochebenen, wo wilde Tiere leben. Jackson nimmt seine kleine Schwester Salome mit, für die er verantwortlich ist. Er wacht auf dem ganzen Weg über sie und beschützt sie vor allen Gefahren. Sich in dieses Abenteuer zu wagen und sein Leben zu riskieren ist der Preis, den Jackson bereit ist zu zahlen, um sich zu bilden und ein Stipendium zu bekommen. Denn er will nächstes Jahr in die Oberstufe wechseln und ins Internat gehen. Samuel, Indien Samuel, 12 Jahre alt, kam zu früh zur Welt und kann nicht laufen. Man hat ihm einen Rollstuhl gebastelt, damit seine beiden kleinen Brüder Emmanuel und Gabriel ihn zur Schule mitnehmen können. Jeden Tag müssen sie mehr als vier Kilometer unter extremen Bedingungen zurücklegen: Der Weg ist sandig und die Strasse, wenn es sie denn gibt, stark beschädigt. Den grossen Bruder im Rollstuhl zu stossen, zu ziehen und zu tragen ist für alle drei anstrengend. Aber wie garstig die Bedingungen auch sein mögen: Die Motivation, der Wille und der Mut von Emmanuel und Gabriel erlahmen nie, wenn sie ihren grossen Samuel auf dem Schulweg begleiten. KONTEXT: THEMA 1: DIE HINDERNISSE FÜR DIE BILDUNG Bereits im Titel des Films wird das Thema des Zugangs zur Bildung angesprochen. Und sehr schnell wird klar, dass der Weg lange und mühevoll ist. Jackson und seine Schwester müssen jeden Morgen 15 Kilometer zurücklegen; Samuel und seine Brüder brauchen für die Strecke von 4 Kilometern 1 Stunde und 15 Minuten; Zahira und ihre Freundinnen haben jeden Montag einen Weg von 22 Kilometern durch das Atlas-Gebirge vor sich, und Carlos und seine kleine Schwester überwinden die 18 Kilometer bis zur Schule mit dem Pferd. Zur Schule zu gehen und eine Ausbildung zu bekommen ist für viele von uns eine Selbstverständlichkeit. Salome könnte jedoch nie zur Schule gehen, wenn nicht ihr grosser Bruder Jackson sie auf dem Weg vor den wilden Tieren, aber auch vor allen anderen Gefahren, die auf ein Mädchen ihres Alters lauern, beschützen würde. In vielen Ländern besonders dort, wo Krieg herrscht ist der Schulweg gefährlich; viele Eltern ziehen es deswegen vor, ihre Kinder zu Hause zu behalten. Gegen Ende des Films sagt Jacksons Lehrer, er sei glücklich, dass es «heute kein Unglück gegeben hat». Auch Samuel könnte ohne die Hilfe seiner jüngeren Brüder und seiner Klassenkameraden nicht zur Schule gehen. Es gibt weitere Gründe dafür, dass Millionen von Kindern keine Schule besuchen können. So ist die Ausbildung nicht immer unentgeltlich: Die Anmeldung der Kinder kostet etwas; wenn eine Familie arm ist, muss sie entscheiden, welches ihrer Kinder die Schule besuchen kann. Die anderen helfen bei der Feldarbeit und im Haus oder gehen Geld verdienen, um die Familie zu ernähren. Zudem sei es in Kenia, im Atlas-Gebirge in Marokko, in Indien oder in Argentinien sind die Schulen oft weit weg vom Zuhause der Kinder, und die Lehrer sind nicht immer anwesend (Stellen Sie sich vor, wie Jackson und seine Schwester in der Schule ankommen und der Lehrer ist nicht da). Es gibt keinerlei organisierte Transporte. Die Kinder müssen selber zurechtkommen und dabei jeden Tag unzählige Schwierigkeiten meistern.

4 KONTEXT: THEMA 2: ZU OFT VERGISST MAN, DASS DIE SCHULE EINE CHANCE IST Und trotz allem verliert keines dieser Kinder den Mut. Zahira begibt sich jeden Montag auf den mühevollen vierstündigen Weg auf steilen Bergpfaden, die im Winter schneebedeckt sind. Samuels junge Brüder verdoppeln ihre Anstrengungen, um die Hindernisse Lastwagen, überschwemmte Strassen usw. zu überwinden, die sich ihnen in den Weg stellen. Denn die Kinder bezahlen für diesen Weg einen Preis: Mit den Anstrengungen, die sie täglich auf sich nehmen, erfüllen sie sich ihren Traum den Besuch der Schule. Zahira und Samuel wollen Arzt werden. Beide wissen, dass dies ohne Bildung nicht möglich ist. Jackson hat dank seiner Ausdauer und seiner Bemühungen ein Stipendium erhalten, mit dem er seine Ausbildung fortsetzen und vielleicht eines Tages Linienpilot werden kann. Für diese Kinder ist die Schule keine Mühsal; sie ist eine Chance, ein Geschenk, dessen Wert sie kennen. Der Zugang zur Bildung bedeutet für sie, später eine Arbeit zu haben, für sich und ihre Familie zu sorgen, andere zu unterstützen, die Welt zu verstehen und am Leben in ihrem Land teilzuhaben. Die Geschichte von «ON THE WAY TO SCHOOL» ist auch ein menschliches Abenteuer. Bei der Erfüllung ihrer Träume können die Kinder auf die Unterstützung ihrer Eltern zählen, die sie diesen Weg gehen lassen. In den Ländern, in denen der Film spielt, gibt es viele Kinder, die zu Hause bleiben müssen, um Geld zu verdienen oder, zusammen mit ihren jüngeren Geschwistern, ihren Eltern zu helfen. Die Kinder im Film können auch auf die Hilfe ihrer Kameraden zählen: Zahira und ihre Freundinnen gehen gemeinsam den gefährlichen Weg durch die Berge und unterstützen sich gegenseitig, wenn eine von ihnen müde wird. Carlos und Micaela treffen durch die weiten Ebenen Argentiniens Kameraden, mit denen sie das letzte Wegstück gemeinsam gehen. Diese Gemeinsamkeit bedeutet, sich zu helfen, sich gegenseitig zu ermutigen und zu beschützen. Ihr Weg ist auch eine Initiationsreise: Die Kinder lernen, solidarisch zu sein, sich um andere zu kümmern; sie werden erwachsen. Auch wenn sich das Leben dieser Kinder unterscheidet, haben sie ähnliche Hoffnungen. Und sind diese Hoffnungen so verschieden von unseren? THEMA 1: SCHULE UND BEHINDERUNGEN In Indien leiden mehr als 30 Millionen Menschen wie Samuel an körperlichen oder geistigen Behinderungen. Weniger als zwei Prozent der behinderten Kinder können zur Schule gehen. Laut Schätzungen der Unesco gehen weltweit 40 Millionen behinderte Kinder nicht zur Schule. Ausser den wirtschaftlichen und strukturellen (ungeeignete Infrastruktur, hohe Kosten für behindertengerechte Einrichtungen usw.) Schwierigkeiten sind Vorurteile und Irrglaube die wichtigsten Ursachen für den Ausschluss von behinderten Menschen. In vielen Ländern gilt die Geburt eines behinderten Kindes als Vorzeichen für ein grosses Unglück, das der Familie widerfahren wird. Dabei sind diese Kinder, wie es das Beispiel des jungen Inders Samuel zeigt, auch ein Geschenk. Die Solidarität, die er auslöst, ist ein Gewinn für die ganze Schule. Manchmal braucht es nur wenig, damit behinderte Kinder die Schule besuchen können: eine geeignete Betreuung, angepasstes Schulmaterial und die Sensibilisierung aller Beteiligten. In Indien besteht erst sei 2010 Schulpflicht. DIE ERZIEHUNG DER MÄDCHEN Von den weltweit 793 Millionen Analphabeten (Personen, die nicht lesen und schreiben können) sind zwei Drittel Frauen. Auch heute noch, trotz der zahlreichen Gesetze zur Förderung der Gleichstellung der Geschlechter, sind es mehrheitlich die Frauen, die sich um den Haushalt und die Kinder kümmern. Wie es das Beispiel von Zahira zeigt, ist der Zugang zur Bildung für Mädchen und Frauen wesentlich. Es ist für sie der einzige Weg zur Selbstentfaltung, zur Autonomie und zu einem besseren Leben. Zahlreiche internationale Studien belegen, wie viel eine ausgebildete Frau zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der Gesellschaft beiträgt. Und zudem weiss man heute, dass je besser eine Mutter ausgebildet ist, desto höher sind ihre Chancen und jene ihrer Kinder, gesund zu sein. Laut der Unesco hat ein Kind, dessen Mutter zur Schule ging, eine doppelt so hohe Chance, älter als 5 Jahre zu werden. KENNZAHLEN ZUR BILDUNG Weltweit haben 61 Millionen Kinder keine Grundschulausbildung. 72 Prozent aller nicht eingeschulten Kinder auf der Welt leben in Subsahara-Afrika sowie in Vorder- und Südasien. Eines von vier Kindern schliesst die Grundschule nicht ab, und 32,2 Millionen Kinder haben eine Klasse wiederholt (2010). In einkommensschwachen Ländern schaffen nur 59 Prozent der Kinder das letzte Jahr der Primarschule, und lediglich 72 Prozent kommen in die Oberstufe. 71 Millionen der Jugendlichen, die im Oberstufen-Alter sind, können keine Schule besuchen. Weltweit können 250 Millionen Kinder auch nach vier Schuljahren weder lesen noch rechnen. Ein Kind, dessen Mutter lesen kann, hat eine doppelt so hohe Chance, älter als 5 Jahre zu werden. Jedes zusätzliche Schuljahr senkt die Kindersterberate um 5 bis 10 Prozent. Wenn in Subsahara-Afrika alle Mädchen die Oberstufe besuchen könnten, würden 1,8 Millionen Kinder gerettet werden.

5 THEMA 2: SCHULBILDUNG IM AUSLAND UND IN FRANKREICH In Frankreich geht man, wenn man weiter weg wohnt, mit dem Bus oder der Metro zur Schule. Der Film «ON THE WAY TO SCHOOL» zeigt jedoch, dass es unzählige Möglichkeiten gibt, um sich in die Schule zu begeben. Einige, wie Carlito, reiten hin, andere nehmen den Zug oder die Fähre. Wieder andere gehen mehrere Tage zu Fuss und sind wegen der grossen Entfernung gezwungen, die ganze Woche in einem Internat zu leben. Der Schulweg ist länger oder kürzer, schwieriger oder leichter, besser und schlechter zu bewältigen. Dies erklärt teilweise, weshalb auch heute noch weltweit gegen 61 Millionen Kinder keinen Zugang zur Bildung haben. Zu den anderen Gründen zählen: das Fehlen von Lehrkräften oder Unterrichtsmaterial, die Armut der Familien oder die Einstellung, dass Bildung nicht wesentlich sei, besonders für Mädchen. Auch in Frankreich war der Zugang zur Bildung nicht immer eine Selbstverständlichkeit. Die unentgeltliche und weltliche Schulpflicht wurde zwar durch das Inkrafttreten der Jules-Ferry-Gesetze im Jahr 1881/1882 eingeführt; es dauert aber noch bis Mitte des 20. Jahrhunderts, insbesondere bis zum Mai 1968, bis sie tatsächlich demokratisiert wurde. Die Reform der Gesamtschule (collège unique, Sekundarstufe I), die es einer ganzen Altersklasse ermöglicht, den ersten Zyklus der Oberstufe zu durchlaufen, war erst Ende der Achtzigerjahre abgeschlossen. Fünf Jahre danach erfolgte die Demokratisierung der weiterführenden Ausbildung im Gymnasium (lycée, Sekundarstufe II). FÜR DIE LEHRPERSONEN: VORSCHLÄGE FÜR DEN UNTERRICHT DAS BILDUNGSSPIEL Durch diese Aktivität sollen die Kinder über die Bildung und die verschiedenen Situationen auf der Welt nachdenken. Es ist sehr wichtig, den Unterricht interaktiv zu gestalten, um die Kinder zum Nachdenken anzuregen und Diskussionen unter ihnen zu fördern. AN DER WANDTAFEL Zeichnen Sie die Erde und fordern Sie die Kinder auf, die Probleme unseres Planeten aufzuzählen: Armut, Krieg, Hunger, Umwelt, Krankheiten, Arbeitslosigkeit, Naturkatastrophen usw. Schränken Sie die Antworten nicht ein; schreiben Sie alle auf. Schreiben Sie anschliessend den Begriff BILDUNG an die Tafel. Fragen Sie die Kinder, was Bildung für sie bedeutet und was sie davon verstanden haben, nachdem sie den Film «ON THE WAY TO SCHOOL» gesehen haben. Helfen Sie ihnen dabei, ihre Antworten einzuteilen: in Fähigkeiten, die man sich aneignet (lesen, schreiben, rechnen, Informationen und Wissen teilen), und in individuelle Wünsche, die man umsetzt (einen Traum wahr machen, einen Beruf haben, die Bedürfnisse der Familie erfüllen, ein selbständiges und besonnenes Individuum zu sein). Nachdem die Rolle der Bildung definiert wurde, sollen die Kinder eine Verbindung zwischen der Bildung und einem der Probleme (Gewalt, Arbeitslosigkeit) herstellen. Zeigen Sie ihnen auf, wie die Bildung Einfluss auf dieses Problem nehmen kann. FRAGEN IM UNTERRICHT Einstieg Findet auf der Karte oder dem Globus die Länder, in denen die Kinder leben: Auf welchen Kontinent sind diese Länder? Auf welchem Kontinent lebt ihr? Möchtet ihr so leben wie eines der Kinder im Film? Wie welches Kind, und warum? Welchen Gefahren sind die Kinder im Film ausgesetzt, wenn sie zur Schule gehen? Auf welche Gefahren müsst ihr achten? Und wie vermeidet ihr sie? Das Leben in der Gemeinschaft / die Solidarität Samuel bekommt Hilfe von seinen Brüdern auf dem Schulweg und von seinen Kameraden auf dem Schulhof. Gibt es um euch herum auch Beispiele für Solidarität? Was bedeutet für euch Solidarität? Weshalb ist sie wichtig? Behinderungen Welche Behinderung hat Samuel? Welche anderen Behinderungen kennt ihr? Kann man trotz einer Behinderung zur Schule gehen? Erläutern Sie den Grundsatz der Menschenwürde und ihre Auswirkungen im Alltag. Die Gleichberechtigung von Mädchen und Buben Warum wollen die Eltern von Micaela, Carlitos Schwester, nicht, dass sie alleine zur Schule reitet? Werden die Mädchen und Buben im Film gleich behandelt? Vergleicht die Situation mit jener in eurer Schule. Fragt eure Eltern, wie es für sie in der Schule war.

6 AIDE ET ACTION Die Organisation wurde 1981 gegründet. Sie ist eine internationale Vereinigung für die Entwicklungsarbeit, im Besonderen für die Förderung der Bildung, und ist in 24 Ländern weltweit tätig: in Afrika, Asien, Lateinamerika, Europa und der Karibik. Mit mehr als hundert Programmen tragen Aide et Action und ihre Partner dazu bei, für mehr als drei Millionen Kinder und Erwachsene den Zugang zur Bildung und deren Qualität zu verbessern. Aide et Action ist vom französischen Kontrollorgan «Comité de la Charte du don en confiance» als gemeinnützige Organisation anerkannt und wird von mehr als Paten und Spendern unterstützt. Sie ist auch vom französischen Bildungsministerium anerkannt und setzt sich für eine Welt ein, in der die Würde aller Menschen dank der Bildung als Ansatz für die menschliche Entwicklung gewährleistet ist. Die Organisation ist politisch und konfessionell neutral; ihr Engagement basiert auf den Werten der Freiheit, des Respekts, der Solidarität, der Gleichheit und der Integrität. DIE BEVÖLKERUNG STEHT IM MITTELPUNKT DER PROJEKTE Indem Aide et Action die Einschulung der Mädchen, die Ausbildung der Lehrkräfte oder den Bau und die Einrichtung von Schulen fördert, ermöglicht sie es der Bevölkerung, ihre Entwicklung selbst in die Hand zu nehmen: die Alphabetisierung der Erwachsenen, die Strukturierung der Elternorganisationen und der Frauengruppierungen, die Förderung von einkommensbildenden Tätigkeiten usw. Die Programme werden zukunftsgerichtet zusammen mit der Bevölkerung gestaltet. Die Lehrkräfte und die Schulbehörden sind ebenfalls an der Planung und Führung der Projekte beteiligt. DIE PATENSCHAFT: DAS HERZSTÜCK DER SOLIDARITÄT Aide et Action setzt sich wirksam zugunsten der Bildung für alle ein, insbesondere mit Patenschaften. Die Patenschaft ist seit der Gründung der Organisation Bestandteil des Konzepts von Aide et Action. Sie ist das Herzstück der Solidarität und geht über die Spende hinaus. Die Patenschaft bietet durch den Briefkontakt die Gelegenheit, eine Beziehung zum Patenkind oder zu den Projektmitarbeitern zu knüpfen.

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