«Einzelne treue, alte Gemeindemitglieder sind noch überfordert, wenn ihre schöne Kapelle plötzlich zur Herberge für Obdach- und Heimatlose wird.

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1 servants Wichtiger Termin! Onesimo-Fest mit Theater: Samstag, 10. November 2012, siehe Seite 2 Nr. 66 / september 2012 news «Einzelne treue, alte Gemeindemitglieder sind noch überfordert, wenn ihre schöne Kapelle plötzlich zur Herberge für Obdach- und Heimatlose wird.» Christian Schneider, Seite 14 3 Ist Helfen immer hilfreich? 11 Bürokratie statt Kinderrechte 14 Erfolgreiche Jugendarbeit der Slumkirchen

2 servants anstoss switzerland Würdevolles Leben Soforthilfe nach Überschwemmungen in Manila Onesimo-Kalender 2013 «Wir bitten nicht um Überfluss und möchten nur ohne Hunger leben und uns frei bewegen.» Dieser Satz von einem christlichen Slumbewohner im Bericht von Simon Fankhauser hat sich in mein Gewissen gebohrt. Zur Erlösung gehört auch ein würdevolles Leben. Ein Leben, das etwas von Gottes Wirklichkeit widerspiegelt, ist ein Leben ohne Hunger! Wenn Erlösung mit Würde zu tun hat, dann hat Bekehrung auch damit zu tun, dass Christen mit den Bedürftigen teilen. Bei Servants gehen wir dazu verschiedene Wege: Obdach und Bildung für Kinder und Eltern, Patenschaften, Nachbarschaftshilfe, eine Oekofarm als Ort der Stille, Inspiration und Besinnung für Arm und Reich sowie Fürsprache und Lobbying. In dieser Zeitung können Sie sich wieder über die Aktualitäten informieren. Kürzlich haben wir einen der zahlreichen Briefe an die Patenkinder zum Übersetzen und Weiterleiten nach Manila erhalten: «Dein Brief vom Mai hat mir grosse Freude gemacht. Besonders hat mich bewegt, dass Du gerne anderen jungen Menschen Gott nahebringst mit Erzählen und mit Deinem Leben. Mir geht es dem Alter entsprechend gut: Meine Familie hat eben mit mir den achtzigsten Geburtstag gefeiert. Gottes Liebe wird Dich und mich auch weiter begleiten.» Aus diesen Zeilen spüren wir, dass Teilen keine Einbahnstrasse ist. Wir freuen uns, viele von Ihnen an einer unserer Veranstaltungen im November zu treffen. Kinder und Mitarbeiter von Onesimo aus Manila möchten uns mit Liedern, Theater und im Gespräch begegnen. Bis bald! Christian Schneider Die achtzehn Lebensgemeinschaften waren von den Fluten Anfang August mehr oder weniger betroffen, nur die Gemeinschaft in Frisco musste evakuiert werden. Die Jungen konnten im höher gelegenen Verwaltungs- und Schulgebäude von Onesimo untergebracht werden und niemand kam an Leib und Leben zu Schaden. Darüber sind wir erleichtert. Aber viele Angehörige der Teilnehmer, die auch in den Slums leben, sind von den Fluten derart betroffen, dass sie Hunger leiden und im Wasser auch ihre Utensilien zum Schlafen und Kochen verloren haben. Onesimo leistet für etwa 250 Familien Nothilfe. Wer mit einer Spende mithelfen möchte, kann gerne unser Projektkonto benützen: PC , Servants Switzerland, 4058 Basel, Vermerk «Onesimo Fluthilfe». Auch dieses Jahr erhalten alle unsere Spenderinnen und Spender einen Fotokalender als Dankeschön zugestellt. Zusätzliche Exemplare sind solange Vorrat oder auf Vorbestellung erhältlich. Preis: CHF 10. im Einzelverkauf, ab dem zweiten Kalender CHF 5.. Der Gewinn aus dem Kalenderverkauf geht an die Projekte von Servants. Bestellungen bei: Telefon Onesimo-Fest Mit Strassenkindern und Mitarbeitenden von Onesimo aus Manila/ Philippinen Samstag, 10. November 2012, ca Uhr Thomaskirche Basel (Busstation 36) Mit Theater, Tanz und Liedern erzählen die Kinder aus ihrem Leben, wie sie auf der Strasse landen und durch schwierige Erfahrungen zu Freunden werden. «Basanstrasse 24» Theater mit Onesimo Kids Die Theatergruppe kommt mit den Kindern, welche Pässe und Visum erhalten haben, in die Schweiz (siehe auch Seite 11). Sie haben ein Theaterstück über ihr Leben geschrieben. Mit Theater, Tanz und Liedern erzählen sie von drei Kindern, die aus verschiedenen Gründen auf der Strasse landen und dort durch ihre schwierigen Erfahrungen zu Freunden werden. Weitere Anlässe mit der Theatergruppe Sa, , 19 Uhr: Mehrzweckhalle, Montalinstrasse 19, Trimmis So, , 17 Uhr: Zentrum Rössli, Bernstrasse 70, Kehrsatz Do, , Uhr: Evangelischreformierte Kirche, Bubendorf BL So, , 17 Uhr: Zentrum Bärenmatte, Turnhalleweg 1, Suhr Titelbild: Jugendliche im Onesimozentrum in Tondo, Manila Eintritt frei, Kollekte Empfohlen für Kinder ab 12 Jahren 2

3 kanada servants Ist Helfen immer hilfreich? Einmal im Monat ist in der Downtown Eastside von Vancouver «Welfare Wednesday», wo die monatliche Sozialhilfe an die Bezüger ausbezahlt wird. In unserem Quartier sind die meisten auf Sozialhilfe angewiesen. Die knapp 900 Dollar sollten nun einen Monat lang reichen, obwohl allein die Miete für ein winziges Zimmer schon fast die Hälfte davon kostet. Bereits einige Tage vor dem besagten Mittwoch beginnen die Leute zu schwärmen, was sie mit dem Geld machen werden: «Ich kaufe mir einen neuen Fernseher», oder viel häufiger, «ich werde so richtig Party machen». Um Mitternacht bilden sich dann Schlangen an den Geldautomaten. Meistens wird das Geld schon in den ersten drei Tagen für Drogen und unnötige Anschaffungen ausgegeben. Gegen Ende der «Welfare Week» bilden sich dann bereits wieder Schlangen vor den Suppenküchen und Notschlafstellen. Shuttle zum Shopping Im letzten Jahr haben wir mit ein paar gleichgesinnten Organisationen zusammen begonnen, am «Welfare Wednesday» eine Alternative anzubieten. Wir organisierten einen Shuttleservice zu einem günstigen Shoppingcenter, damit sich die Leute für den Monat Lebensmittel kaufen können. Wir haben eine drogenfreie Zone geschaffen und Hamburger verkauft, deren Erlös Patenkindern in Indien zugute kam. Nach einem Jahr haben wir nun Bilanz gezogen. Grundsätzlich schien alles gut zu laufen, und trotzdem mussten wir uns die Frage stellen, ob unser Angebot wirklich einen Unterschied macht. Helfen wir den Leuten oder schaffen wir einfach ein weiteres Angebot, das Sozialhilfegeld schnell und unüberlegt auszugeben? Haben wir sie gefragt, was ihnen am meisten hilft? Oder sind wir wieder einmal unserem Standardmodus verfallen, mit unseren Ressourcen etwas für die Randständigen zu organisieren, anstatt zu versuchen, mit unseren Freunden aus dem Quartier den Problemen auf den Grund zu gehen? Vergiftete Wohltätigkeit Mir kommt die Geschichte vom selbstlosen Affen in den Sinn, der sein Leben riskiert, um ein armes zappelndes Tier aus dem Wasser zu befreien und sich dann riesig freut, als es ihm gelingt. Dass das Tier ein Fisch ist, entgeht dem ahnungslosen Affen, obwohl er es gut meint. In der Arbeit mit Randständigen sind wir in der Gefahr, genau so zu handeln. Wir starten ein Projekt mit besten Absichten und viel Enthusiasmus, um den Menschen zu helfen. Leider ist das nicht immer hilfreich, manchmal sogar schädlich. Wie können wir verhindern, unsere Nachbarn von uns abhängig zu machen und dadurch ihre Eigeninitiative und ihren Selbstwert noch mehr zu schwächen? Robert Lupton gibt uns in seinem Buch «Toxic Charity» (Vergiftete Wohltätigkeit) wertvolle Tipps: * Höre genau hin, was jene sagen, denen du helfen willst. * Tu nichts für Leute, das sie für sich selbst tun können. * Beschränke einseitige Gaben auf Notfälle. * Befähige die Leute zur Mitarbeit. * Ordne deine eigenen Bedürfnisse unter. Dialog statt Aktivismus Diese Prinzipien sind nicht neu, wir kennen sie aus der Arbeit im Sozialdienst oder in den Gemeinden. Und doch ignorieren wir sie oft unbewusst. Ein häufiger Grund dafür ist, dass es meistens einfacher ist, selbst etwas zu tun, als die Leute einzubeziehen, aber dies wäre effektiver. Der Prozess verläuft zwar langsamer und schmerzhafter, da unsere «Bedürftigen» oft nicht unseren Ashleen Wartenweiler mit Freundin Jane am «Welfare Wednesday» Wie können wir verhindern, unsere Nachbarn von uns abhängig zu machen und dadurch ihre Eigeninitiative und ihren Selbstwert noch mehr zu schwächen? Erwartungen an Teamarbeit, Produktivität und Verantwortlichkeit entsprechen. Auch wenn es schwerfällt, müssen wir auf einen Teil der Kontrolle verzichten. Aber Gott arbeitet genau so mit uns und zieht nicht einfach selbst sein Ding durch. So haben wir beschlossen, unser Hamburgerprogramm am «Welfare Wednesday» wieder einzustellen und suchen dafür den Dialog mit unseren suchtkranken Nachbarn, um ihnen Leitungsund Visionsrollen anzuvertrauen. Die neue Ausrichtung braucht Zeit, bringt aber hoffentlich langfristig umso mehr Frucht. Ashleen & Thomas Wartenweiler 3

4 MYANMAR PIONEERS Unser Lebensweg im Übergang: Yangon Langenthal Oft sassen wir im milden Abendlicht am Strassenrand Yangons. So auch an einem heissen Novemberabend Ende 2009 ganz woanders Die ersten Containerlastwagen donnerten strassenerschütternd Richtung Hafen, taten es danach die ganze Nacht hindurch. Überfüllte Busse schienen dagegen auf der Strasse dahinzuschweben und Velotaxis auf drei Rädern kurvten dazwischen hindurch. Gemütlich spazierten Menschen vorbei. Die ersten Hunde erwachten aus ihrem nachmittäglichen Dösen, etwas später auch die Ratten. Wir sassen einfach da und erlebten den Abend eines gewöhnlichen Alltags. Für drei Jahre vom Sommer 2009 bis in den Frühling 2012 hat unser Lebensweg uns in einen neuen, anderen, burmesischen Alltag geführt und nun auch wieder zurück in die Schweiz; ein Lebensweg im Übergang, denn nun gilt es, uns auch hier wieder zurechtzufinden. Die so andere Welt dort, Freundinnen und Freunde, das neue Zuhause und unsere Tätigkeiten haben wir zurückgelassen. Geblieben sind jedoch viel zu viele Erinnerungen und unzählige (nicht nur angenehme) Gerüche und Bilder; geblieben sind auch ein paar Erfahrungen, die unser Leben verändert haben und von denen wir gerne etwas mitnehmen und auch mitgeben möchten. Flexible Planung Schnell lernten wir, dass es in Burma gut ist, immer mehrere Pläne für den Tag bereitzuhaben: Der erste funktioniert nämlich in aller Regel nicht; der zweite geht nicht, weil der erste nicht funktioniert; der dritte ist fraglich, weil es heute regnet; der vierte könnte zwar vielleicht gehen, aber es ist auf jeden Fall besser, noch zwei, drei weitere Pläne zu haben. Solches Planen ist auch Ausdruck eines in Yangon sehr beschaulichen und deutlich weniger mit «Events» verstopften Alltags. Aber anstelle des hektischen Lebenstempos, das hier so gerne mit Effizienz (oder gar mit Geld) gleichgesetzt wird, wäre vielleicht auch für uns ab und zu eine etwas gemütlichere Gangart denk- und gehbar. Denn auch Effizienz kann ganz gemächlich sein, wie die folgende Geschichte zeigt. Effizienz statt Tempo Rita stand mit ihren ausgeleierten Lieblingsschuhen vor dem Abfallkübel. Zwei Riemen waren gerissen und die Obersohle hatte sich gelöst. Von allem muss man sich halt einmal trennen, aber würden die nicht noch ein paar Monate halten, wenn? Der Schuhflicker am Strassenrand runzelte zuerst besorgt die Stirn, reichte ihr dann mit einem betelroten* Grinsen ein paar Ersatzschlarpen und hiess sie, einen Tee trinken zu gehen. Natürlich flickte er sie! Und stolz zeigte er ihr danach, dass er dazu keinen Leim verwendet hatte, sondern nur Nadel und Faden. Beim Teetrinken schaute sie dann einem Schneider zu, der auf seiner alten Tretnähmaschine die Nähte eines farbigen Sonnenschirms verstärkte. Präzis und sicher steuerte er seine Maschine und schwatzte dabei gleichzeitig mit einem Mann, der daneben auf einem Schemel sass vermutlich der Besitzer des Sonnenschirms. Die einfallenden Sonnenstrahlen liessen die Farben des Schirms noch kräftiger erscheinen. Aus der Hektik ins Gebet Und schliesslich begegnete uns in einem völlig überfüllten Bus in Yangon jener buddhistische Geschäftsmann, der beim Vorbeifahren an der goldenen Schwedagon-Pagode unser angeregtes Gespräch unterbrach und meinte: «Let s have a quiet moment and speak a little prayer!» Wir haben ihn danach nie mehr getroffen, aber seine Worte sind uns geblieben. In Augenblicken, wo wir uns fragen, was denn Hoffnung ist und was sie für einen Schuhflicker auf der Strasse bedeuten könnte; in Augenblicken, in denen die Zeit uns jagt und unser eigenes Vertrauen in die Zukunft wackelt, sind das recht weise Worte: «Lass uns einen Augenblick ruhig sein und ein kleines Gebet sprechen!» Nun sitzen wir wieder hier in Langenthal und oft im Garten unserer besten Freunde, die uns für diesen Sommer gastlich aufgenommen haben, bis wir dann hoffentlich wieder irgendwo ankommen werden * Durch regelmässiges Kauen von Betelnüssen werden die Zähne verfärbt und mit der Zeit auch zerstört. Das blutrot gefärbte Lächeln der Menschen wird dadurch nicht unbedingt schöner, aber dafür sehr typisch. R. & M., Langenthal 4 Nähmaschine am Strassenrand

5 THAILAND Der Träumer Anfang nächsten Jahres wollen wir als Familie nach Bangkok in Thailand ziehen. In mehreren Armenvierteln sind dort Hausgemeinden entstanden, christliche Gemeinden, die sich in Wohnhäuschen treffen. Diese Gemeinden wollen wir in ihrem Engagement für Jugendliche unterstützen. Mit unserem zukünftigen Team stehen wir in regem Austausch. Wir freuen uns, wenn wir schon jetzt aus der Ferne mitbekommen dürfen, was Thai-Christen erleben und was sie beschäftigt. Vor wenigen Tagen schrieb uns unsere zukünftige Teamkollegin Michelle: Wiedersehen nach langer Zeit Vor einem Jahr traf ich Kgei ein Junge, der sich als Mädchen kleidete, im Rotlichtviertel arbeitete und auf der Strasse schlief. Als ich ihn nach Hause fuhr, lernte ich seine Mutter Noy kennen. Noy war gerade Christ geworden und hatte einen wundervollen, frischen Glauben an Gott inmitten all ihrer Sorgen um ihren Sohn. Sie wohnte zwei Stunden entfernt von ihrer Kirchengemeinde, jedoch ganz in meiner Nähe. Deshalb fragte ich sie, ob ich sie mit einem Thai-Freund zusammen besuchen dürfe. Ich lud unseren Hausgemeindeleiter Somchai ein und es stellte sich heraus, dass die beiden vor mehr als zehn Jahren direkt nebeneinander gewohnt hatten! Kämpfen mit gebrochenem Arm? Am nächsten Tag gingen einige Männer aus der Gemeinde zu Pra, um für ihn zu beten. Dabei sagte er, er spüre, wie seine Wirbel sich leicht bewegten und wie der Schmerz etwas nachlasse. Nachmittags unterhielten wir uns ein bisschen, und wie aus heiterem Himmel meinte er plötzlich: «Ich hatte einen seltsamen Traum gestern Nacht.» Möglichst beiläufig fragte ich: «Ach, wirklich?» «Im Traum war ich hier auf dem Gelände, in der Versammlungshalle. Und ich sah Jesus; es sah aus, als hätte er einen gebrochenen oder verletzten Arm. Im Versammlungsraum waren all diese Dämonen, die kämpften und Sachen herumschmissen einfach alles kaputt machten. Und ich schaute Jesus an mit seinem gebrochenen Arm und dachte: Kannst du damit wirklich kämpfen? Wie willst du mit so einem Arm gewinnen? Dann kämpfte Jesus gegen diese Geister und gewann! Als ich aufwachte, fiel mir auf, dass in meinem Zimmer ein Kreuz hing und Jesus dort einen genauso verletzten Arm hatte wie in meinem Traum. Wirklich, ich hatte das Kreuz bis zu diesem Moment überhaupt nicht gesehen. Ich denke, Jesus ist real.» Wow! Ich Beim Beten fügten wir als spontane Bitte dazu, dass Gott Noy und ihren Mann von Jesus träumen lassen würde. erzählte ihm, wofür wir gebetet hatten und wie klar für mich war, dass Gott ihn rief. Mittlerweile hat Pra angefangen, mit seiner Frau Noy zu beten, er bittet sie, aus der Bibel vorzulesen. Und er beginnt eine Beziehung zu Jesus. Jeder in der Familie hat seine eigene chaotische Lebensgeschichte. Und trotzdem versuchen sie, den Krisen und Zerbrüchen in ihrem Leben mit Jesus zusammen zu begegnen. Alles scheint schiefzugehen Über das Osterwochenende hatten wir eine Gemeindefreizeit und Noy wollte sich taufen lassen. Für sie war das ein sehr bedeutungsvolles Ereignis; nun würde sie für alle sichtbar in Gottes Familie aufgenommen. Doch kaum beim Gemeindecamp angekommen, schien alles schiefzugehen: Noys Sohn Kgei war wieder einmal weg von zu Hause. Ihr Ehemann Pra, der Buddhist ist, kam zwar mit; aber die lange Busfahrt verschlimmerte seine chronischen Rückenschmerzen so sehr, dass sie ihn ans Bett fesselten. Und dann brach auch noch ein alter Konflikt unter einigen Gemeindemitgliedern wieder auf. Bevor sie unter all dem einknicken würde, erzählte uns Noy von ihrer Angst um ihren Mann und ihren Sohn und von ihrer Nervosität vor der Taufe: «Wird irgendetwas verhindern, dass es wirklich geschieht?» Sie bat uns, für sie zu beten. Also beteten wir für sie und ihre Familie und als spontane Bitte fügten wir hinzu, dass Gott sie und ihren Mann von Jesus träumen lassen würde. Daniel und Melanie Böhm mit Gideon und Helen 5

6 philippinen lilok Wegziehen oder sich dagegen wehren? Für die Abschlussarbeit meiner Weiterbildung in Entwicklungszusammenarbeit habe ich zwei Gruppen untersucht, die aus Anwohnern von Armenvierteln bestehen und sich für ihre Anliegen engagieren: Der muslimische Verein von San Roque wehrt sich gegen einen zentralen Geschäftsdistrikt in Quezon City. Damit verbunden ist eine Umsiedlung der Bewohner in eine weit entfernte Provinz fast ohne Arbeitsmöglichkeit. Die andere Gruppe ist eine Kirche, deren Mitglieder vor zwei Jahren freiwillig von San Roque nach Southville umgesiedelt sind, um sich der Regierung zu fügen. Die Leiter der Kirche engagieren sich im Nachbarschaftsverein, um gegen zahlreiche Missstände im Umsiedlungsgebiet anzukämpfen. Ich wollte die Motive beider Gruppen herausfinden, den Regierungsplänen zu widerstehen oder sich zu fügen. Neben den sozialen, politischen und wirtschaftlichen Beweggründen habe ich auch ihren religiösen Hintergrund und ihre Spiritualität einbezogen. Die folgenden Zitate stammen von Mitgliedern beider Gruppen und haben mich besonders berührt: Aussagen von Mitgliedern der United Muslim Association Wenn wir ein Recht darauf haben, hier zu leben, soll man uns nicht zum Wegzug drängen. Ein Sprichwort sagt, dass es in Gottes Augen nicht richtig ist, einen Mitmenschen gegen seinen Willen zu etwas zu zwingen. Wir sollten alle mit gleichem Recht behandelt werden. Wer Gewalt ein- setzt, muss damit rechnen, dass sich die Leute wehren. Wenn dir niemand mehr hilft, weinst du nur noch zu Gott und bittest um seine Hilfe. Sie verstehen dich nicht, weil sie nicht wissen, was du durchmachst. Ihnen geht es ja gut, aber wir haben nichts. Allah hilft denen, die in Not sind, und wir sind alle gleich vor ihm. Wir versuchen, andere zu respektieren und nicht zu verletzen. Gott schaut nicht auf religiöse Äusserlichkeiten, sondern in dein Inneres. Glauben bedeutet, dass du dich an dein Wort hältst, dass du dich um dich und um deine Mitmenschen kümmerst, unabhängig von Hautfarbe oder Nationalität. Das ist meine Überzeugung als Muslim. Aussagen von Mitgliedern der Southville Community Christian Church Im Nachbarschaftsverein bin ich für die Jugendlichen zuständig, gebe ihnen Ratschläge und bete mit ihnen. Die Bibel gehört immer dazu und beeinflusst meine Arbeit. Als Kirche haben wir das Recht zu helfen und damit Gott zu dienen. Gott freut sich, wenn du deinem Mitmenschen hilfst. Als Christ solltest du gut aufpassen, wie du sprichst, was du tust und wie du dich anderen gegenüber verhältst. Niemand soll dich beschuldigen können. Wenn du Gott treu bist und auch loyal gegenüber der Regierung, dann können sich auch deine Mitmenschen auf dich verlassen und dein Leben verbessert sich. Die Reichen in der Apostelgeschichte verkauften ihren Reichtum und stellten den Erlös der Gemeinschaft zur Verfügung. Darum musste niemand mehr Not leiden. Wer den Armen gegenüber grosszügig ist, wird von Gott gesegnet. Er möchte, dass es allen Menschen gut geht. Wir bitten nicht um Überfluss und möchten nur ohne Hunger leben und uns frei bewegen. Gott will, dass alles zu unserem Besten dient. Manchmal lässt er Probleme zu, damit wir daraus lernen können, und um zu testen, wie wir uns den Herausforderungen stellen. Simon Fankhauser 6 Demonstrierende Anwohner

7 Philippinen servants manila Einleben im Slum Vor ungefähr sechs Monaten zog ich in meine Slumgemeinschaft. Ich lernte nach und nach die verschiedenen benachbarten Grossfamilien kennen und inzwischen wissen die meisten Menschen, die dort in unmittelbarer Nähe leben, wer ich bin. Auch wenn sie keine Ahnung haben, wo die Schweiz liegt und wie die Menschen dort leben. Weil ich zu einem früheren Zeitpunkt bereits sieben Jahre in Manila lebte, war es für mich nicht einfach, mich als Lernende in die Gemeinschaft zu integrieren. Da ich Tagalog sprach und die Kultur bereits kannte, hatte ich auch automatisch höhere Ansprüche an mich und die andern. Es fiel mir deshalb nicht einfach, mich auf belanglose Gespräche einzulassen und immer wieder dieselben Fragen zu beantworten. Dazu war es manchmal schwierig zu erklären, weshalb ich nicht verheiratet bin und als Ausländerin allein in einem Slum lebe. Nach einigen kränkenden Kommentaren wollte ich tagelang niemanden sehen und zweifelte, dass ich mich in dieser Wohnsiedlung je heimisch fühlen werde. So wurde ich hier immer einsamer und verbrachte mehr und mehr Zeit ausserhalb bei Freunden, die sich auf meinen Besuch freuten. Nachhilfeunterricht ist ein Bedürfnis Das war aber nicht der Sinn der Sache. So überlegte ich mir, was ich tun kann, damit mich die Leute besser kennenlernen und ich mich besser integriere, ohne nur stundenlang rumzusitzen, obwohl auch dies zum Leben in Armut gehört, was ich noch lernen muss. In den öffentlichen Schulen zählen die Klassen etwa sechzig Schüler, die meist frontal unterrichtet werden. Sie müssen viel auswendig lernen, ohne den grösseren Zusammenhang zu verstehen. An diesem Punkt konnte ich ansetzen und begann nach Ostern, Nachhilfeunterricht in Mathematik zu erteilen die beste Zeit dazu, weil dann die dreimonatigen Sommerferien beginnen. So traf ich mich mindestens dreimal pro Woche mit den dreizehnund vierzehnjährigen Brüdern Mark und Patrik, um mit ihnen Grundwissen zu wiederholen. Die beiden Jungs hat- ten Spass am Unterricht, auch wenn sie die Hausaufgaben nicht immer machen konnten, weil sie zu Hause im Familienbusiness mitarbeiten müssen. Seit den Ferien erreicht Patrik spürbar bessere Noten. Nach einer Pause habe ich den Unterricht wieder aufgenommen und überlege mir jetzt, wie ich noch mehr Schülerinnen und Schülern helfen kann. Das Unterrichten macht mir Freude und über die Kinder erfahre ich Neuigkeiten und Kulturelles. So bin ich Lehrende und Lernende zugleich und kann einen kleinen Beitrag zum gegenseitigen Verständnis leisten und mithelfen, die Bildungschancen Einzelner zu verbessern. Kathrin Keller Im Slum Zeit und Platz für die Hausaufgaben zu finden, ist nicht immer einfach 7

8 PHILIPPINEN Lilok Mit Landfrauen in die Stadt Die meisten der zwölf Köchinnen aus unserer Nachbarschaft kommen nie aus ihrem Dorf heraus. Wir beschlossen, sie zu einer Tour durch Manila einzuladen, um ihnen einen realistischen Einblick zu ermöglichen. Vom Fernsehen kennen sie die grossen Lichter der edlen Häuser, wo alle Strom und fliessendes Wasser haben und mit guter Arbeit viel Geld verdienen. Wir besuchten aber gezielt Orte, wo sie bereits Leute kennen, die schon bei uns zu Besuch waren, das heisst, wir gingen hauptsächlich in Armenviertel. Von der Kirche bei meiner Slumwohnung wurden wir herzlich willkommen geheissen und verpflegt. Darauf folgte eine Tour durch das Quartier. Das war viel für diese Landfrauen; heiss und stickig, alles eng und keine Bäume. Sie fragten etwa, wo man denn hier die Wäsche aufhängt. Die Preise der Früchte waren ein Schock, wo man doch daheim nur warten muss, bis die Frucht Bei einem Rückblick spürten wir eine neue Dankbarkeit für die einfache Lebensweise. am Baum reif ist! Bei Kamay Krafts bewunderten sie, wie andere Frauen aus Saftbeuteln Taschen produzieren. Im Lilok-Zentrum kochte einer unserer Schüler begeistert für sie das Mittagessen und freute sich, ihnen damit etwas zurückgeben zu können. Anschliessend besuchten wir Joshuas Nachbarschaft, wo auch andere Mitarbeiter von Servants leben. Hier waren sie überrascht, wie unglaublich eng die Häuser zusammengebaut sind und in welch kleinem Haus eine neuseeländische Familie mit ihren drei Kindern wohnt. Das stellten sie sich ganz anders vor. Und überall sei es so laut! Tausend Eindrücke Gegen Abend fuhren wir in ein kleines Gasthaus der Samaritanagruppe, welche Frauen hilft, sich aus der Prostitution zu befreien. Diese Tatsache allein war ein wichtiger Gedankenanstoss. Das Gasthaus ist vergleichsweise edel, die wenigsten von unseren Freundinnen hatten schon einmal in einer so «vornehmen» Unterkunft geschlafen und gegessen. Wer eine Kamera hatte, machte eifrig Fotos. Am nächsten Morgen besuchten wir den nahen Ecopark, wo wir im Schwimmbad unser Badebedürfnis stillen konnten. Auf dem Heimweg legten wir noch einen kurzen Halt bei einem kleinen Einkaufszentrum ein, um die erwarteten Mitbringsel zu kaufen. Wer kein Geld hatte, genoss das Fahren mit der Rolltreppe und auch das Konzert, das gerade in der Shoppingmall stattfand. Mit tausend Eindrücken aus der grossen Stadt fuhren wir wieder heim auf den Berg. Neue Wertschätzung Bei einem Rückblick spürten wir eine neue Dankbarkeit für die einfache Lebensweise, wo alle genug Platz, immer etwas zu essen und saubere Luft haben. Lilok steht für praktische Lernerfahrungen für das Leben. Das durften unsere Köchinnen bei diesem Ausflug erfahren. Regula Hauser In Manila steht man sich sofort auf den Füssen 8

9 Philippinen lilok Erlebnisse mit amerikanischen Besuchern Kürzlich war ein Discovery Team aus Amerika zusammen mit ihren Gastfamilien hier, bei denen sie im Slum beherbergt wurden. Wir nutzten die Gelegenheit für ein Feedback und erhielten von den Gastfamilien aufschlussreiche Antworten auf unsere Fragen: Welches war das schwierigste Erlebnis mit dem Besuch aus dem Westen? «Die Liege für unseren Gast war zu kurz, sodass er beim Schlafen die Beine geknickt halten musste. In der ersten Nacht tat ich kein Auge zu und sah ihn so gekrümmt daliegen. Am liebsten hätte ich ein paar Backsteine aus der Mauer geschlagen, damit er sich ausstrecken kann. Aber am Morgen sagte er, er hätte prima geschlafen.» «Unsere Toilettenschüssel ist zerbrochen und wir konnten sie noch nicht ersetzen. Land in Sicht Unsere Nachbarn boten uns ihre brachliegende Parzelle schon mehrmals zum Kauf an. Wir hätten sie gerne, sahen aber bisher keine Möglichkeit, sie zu kaufen und zu bewirtschaften. Inzwischen haben uns Freunde angeboten, uns bei der Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten zu unterstützen. Darum haben wir im Vorstand beschlossen, dem Kauf nachzugehen und die zahlreichen bürokratischen Details abzuklären. Mit der zunehmenden Begeisterung für den Landbau in unserem Farmteam sehen wir neues Potenzial. Die Parzelle misst etwas über anderthalb Hektaren, ist weniger steil als unser bestehendes Grundstück und beinhaltet nur Hecken, keinen Wald. Sie eignet sich daher besser für den Gemüseanbau. Weil wir unseren Wald nicht verkleinern wollen, treten die Bäume manchmal dem Salat auf die Füsse In der Regenzeit wird die Mulde mit dem Gemüsegarten oft durchschwemmt und wir haben bisher keine Ausweichmöglichkeit. Wir hätten schon am Anfang das angebotene Landstück bevorzugt, das aber zu dieser Zeit noch nicht zu kaufen war. Wenn wir das Land nicht selber erwerben, befürchten wir eine industrielle Schweinemästerei oder einen Hühnerstall, wie sie hier häufig gebaut werden. Dies würde die Qualität unseres Ortes stark beeinträchtigen. Aus all diesen Gründen haben wir ein gutes Interesse an diesem Stück Land und tragen das Anliegen betend mit uns herum. Wir benutzen nun nur das Loch und der Besuch kann zu den Nachbarn. Ein ordentliches Klo ist doch wichtig.» «Als sich mein Gast erkältete, war mir das nicht recht. Es ist übel, wenn die Leute bei uns krank werden.» «Sie sagte, sie esse alles, ich müsse nichts Spezielles kochen. Aber dann ass sie doch so wenig! Es ist schwierig, wenn du nicht sicher bist, ob dein Besuch auch wirklich gut versorgt ist.» Welches war das lustigste Erlebnis mit den Ausländern? «Ich wollte eine Dusche installieren und zog einen Schlauch in unsere Nasszelle. Aber unser Gast war sehr gross und der Schlauch ragte direkt in sein Gesicht! Wir mussten zurück zu Kübel und Schöpfkelle.» Freiluftküche im Slum «Als Kakerlaken kamen, schrie sie und wir sprangen auf. Die Kakerlaken gingen auf und davon und die ganze Familie jagte ihnen nach, während sie weiterschrie.» «Unser Besuch verkaufte mit uns Blumengirlanden. Die Käufer waren etwas verwirrt, dass eine amerikanische Frau so etwas tut. Ausserdem ass sie Hühnerfüsse, ohne mit der Wimper zu zucken.» Was hast du dabei gelernt? «Ich konnte einen ausländischen Gast beherbergen und es ging ihm gut. Ich freue mich und bin etwas stolz.» «Die sind auch nicht alle reich. Unser Gast wohnt in den Bergen und arbeitet als Barista bei Starbucks.» «Eigentlich sind sie wie wir, nur weiss.» 9

10 PHILIPPINEN Lilok In Harmonie mit der Natur Isabelle Staub hat mit ihrer Tante Regula Hauser Manila und Tanay besucht und schildert ihre Erlebnisse. Um die Vorzüge der Lilokfarm in Tanay geniessen zu können, muss man erst einmal Metro Manila erlebt haben, denn grösser könnte der Kontrast nicht sein. Besucher, die geschäftlich nach Manila reisen oder Ferien auf einer der vielen Trauminseln verbringen, kriegen nichts von der erschreckenden Armut in den Slums mit. Als Besucherin von Servants habe ich auch die Menschen in ihren Blechhütten gesehen, die in grosser Hitze und Gestank jeden Tag ums Überleben kämpfen und die Stadt kaum je verlassen können. Natürlich und friedlich Tanay befindet sich rund fünfzig Kilometer von Manila entfernt. Die Reise mit dem Jeepney ist lang und abenteuerlich und erhöht die Spannung. Ich werde auf einer Farm empfangen, welche mit natürlichen Materialien einfach und praktisch, aber mit viel Liebe zum Detail gebaut wurde. Die Gestaltung ist sehr ansprechend und fügt sich perfekt in die Umgebung ein. Nach einer Tagesreise aus der Grossstadt fühlt man sich auf der Lilokfarm wie auf einem anderen Planeten oder in einer Oase. Zwei wunderbare, verständnisvolle Gastgeber nehmen sich Zeit und helfen mir, den Kulturstress zu verarbeiten. Spätestens nach einem Tag fängt man an, nach der Sonne statt nach der Uhr zu leben. Am Morgen werde ich durch Vogelstimmen geweckt, um die Mittagszeit gibt ein anderer Vogel eigenartige Geräusche von sich, ein Ruf zum Mittagessen. Und beim Eindunkeln hört man nur noch ein paar Eulen oder andere Urwaldbewohner. Im Gegensatz zur Stadt, wo sich Müllberge türmen und die Luft dreckig und stickig ist, stellt die Lilokfarm einen Garten Eden dar und strahlt eine überwältigende Friedlichkeit aus. Man kriegt hier die volle Behandlung für Geist, Seele und Leib fernab von Lärm, Computer und Fernsehen. Einzig die Rufe der Hähne sind gleich wie in der Stadt, wobei diese Tiere hier wohl wesentlich glücklicher und gesünder leben. Erholung für Slumfamilien Auch die Leute auf dem Land sind anders. Trotz finanzieller Armut sind sie reich an Nähe zur Natur. Wenn die Sonne untergeht, eine erfrischend leichte Brise durchs Tal weht, die Kinder auf den Strassen spielen und die Alten zusammen am Strassenrand la- chen, dann wünschte ich, dass jeder Slumbewohner wenigstens einmal so etwas Wunderbares wie die Natur hier erleben darf. Ihnen steht es doch am meisten zu, einmal ihrem Alltag zu entfliehen. Was muss es einer Familie aus dem Slum doch bedeuten, das erste Mal Ferien in der Natur zu verbringen! Ich bin sicher, dass sich dabei auch das Verhältnis zu Natur und Mitmenschen verändert. Die Workshops von Joshua und Regula unterstützen diesen Prozess. Sie bereiten sich mit viel Herzblut darauf vor. Regulas Kochkünste überwältigen viele Besucher, ihre Menus sind meistens günstig und enthalten viel Gemüse. Viele Städter wissen gar nicht, wie gut Gemüse schmecken kann und oft ist ihnen gar nicht bewusst, wie aus einem Samen ein gesundes Lebensmittel heranwächst. In Tanay lässt sich die Beziehung zur Natur auf erholsame Weise wiederherstellen. Isabelle Staub 10 Richtige Naturburschen helfen beim Backen

11 Philippinen ONESIMO KIDS Bürokratie statt Kinderrechte Wichtiger Termin! Onesimo-Fest mit Theater: Samstag, 10. November 2012, siehe Seite 2 Die UN-Konvention über Kinderrechte garantiert jedem Kind das Recht auf einen Namen und eine Staatsangehörigkeit und wurde von allen Staaten ausser den USA und Somalia unterzeichnet. Auch die Philippinen haben sich verpflichtet, Kinder vor jeglicher Diskriminierung zu schützen. Auf den Philippinen ist die Geburtsurkunde sehr wichtig. Sie wird vom Spital ausgestellt und an die Zivilbehörde und schliesslich an das zentrale Statistikamt weitergeleitet. Dort wird etwa ein halbes Jahr später die offizielle Geburtsurkunde ausgestellt. Sie ist nötig, um ein Kind für die Schule einzuschreiben, einen Pass zu beantragen oder zu heiraten. Problematisch wird es bei Kindern, die nicht im Spital geboren wurden und wo sich die Mutter nicht um die Registrierung kümmerte. Oder wenn kein Vater da ist oder wenn die Mutter nicht sofort einen Namen für das Kind hat. Dann wird es entweder gar nicht registriert, hat keinen Namen oder keinen Vater. Wenn die Mutter den Geburtstag oder den registrierten Namen vergisst, dann ist die Geburtsurkunde in der philippinischen Bürokratie nicht ausfindig zu machen. Leider sind solche Situationen unter Strassenfamilien der Normalfall, wodurch die Kinder ihres Rechts auf Namen, Staatsangehörigkeit und Schulbildung beraubt werden. Gefälschte Urkunden Die Kinder unserer Theatergruppe waren alle begeistert von der Chance auf einen Auftritt in der Schweiz. Doch der notwendige Papierkrieg übertraf unsere schlimmsten Befürchtungen. Im Januar hatten wir die Gruppe zusammengestellt und begannen, die Papiere vorzubereiten. Jedes Kind benötigt eine Reiseerlaubnis des Sozialamts, einen Pass und ein Visum. Da ist zum Beispiel Ronald*, ein talentierter Schauspieler. Seine Mutter lebt auf der Strasse, und seinen japanischen Vater kennt er nicht. Wir hatten eine Kopie von Ronalds Geburtsurkunde, mit welcher er für die Schule eingeschrieben wurde. Aber beim Statistikamt war keine Eintragung zu finden. Die Mutter gab dann zu, dass sie auf dem Schwarzmarkt eine gefälschte Urkunde beschafft hatte, damit ihr Kind zur Schule gehen konnte. Sie nannte uns das Geburtsspital, und unsere Sozialarbeiterin reiste dorthin, nur um herauszufinden, dass Ronald auch im Spitalarchiv nicht eingetragen ist. Er benötigt nun eine nachträgliche Registration, die etwa ein halbes Jahr dauert. Leider musste er aus der Theatergruppe ausscheiden, weil er nicht mehr rechtzeitig einen Pass erhält. Weil seine Mut- ter ihren Pflichten nicht nachkam, wird er nun diskriminiert. Reisebewilligung der Eltern Damit Kinder ohne ihre Eltern das Land verlassen können, benötigen sie eine Reisebewilligung, um dem Kinderhandel vorzubeugen. Auch dafür sind zahlreiche Papiere erforderlich: eine orginale Geburtsurkunde, von beiden Eltern bescheinigte Einwilligungen, gültige Ausweise und die Hochzeitsurkunde oder eine Urkunde vom statistischen Amt, dass die Eltern nicht verheiratet sind. Oft machen unverheiratete Eltern für die Gebursurkunde falsche Angaben. Dann ist eine offizielle Bescheinigung nötig, dass es von ihrer Hochzeit keine Urkunde gibt, und zwar sowohl vom zentralen statistischen Amt als auch von der lokalen Behörde, da nicht alle Hochzeitsverträge auch ans zentrale Amt weitergeleitet werden. Wenn die Eltern angeblich in der Provinz geheiratet haben, muss man für eine negative Heiratsurkunde dort hinfahren. Auch die Beschaffung eines gültigen Ausweises für die Eltern ist sehr schwierig. Drei unserer Elternpaare mussten dazu aufs nationale Fahndungsbüro mit Zähneklappern, da sie alle schon einmal im Gefängnis waren. Schlechte Kooperation der Ämter Wenn ein Kind keine Eltern mehr hat, wird es noch komplizierter. Rica* ist vom Sozialamt zur Adoption freigegeben. Dieser Prozess dauert mindestens ein Jahr. Darum muss ihr der Staat die Einwilligung zur Reise in die Schweiz geben. Das Sozialamt hat dazu die nötigen Papiere ausgestellt, aber das auswärtige Departement wollte ein Gerichtsurteil sehen. Weil die beiden Ämter schlecht kooperieren, brauchten wir einen offiziellen Brief der Direktorin des Sozialamts an das auswärtige Departement und führten dann einen Monat lang viele Telefonate, bis die Einwilligung kam. Ohne Eltern keine Bewilligung Noch schwieriger war es bei Rosalyn*. Ihre Mutter ist vor einigen Jahren gestorben, und ihr Vater ist nicht auf der Geburtsurkunde aufgeführt. Darum hat er keine elterlichen Rechte, und der nächste Verwandte ist ein Onkel, der sich aber nicht um Rosalyn kümmert. Leider sind solche Situationen unter Strassenfamilien der Normalfall, wodurch die Kinder ihres Rechts auf Namen, Staatsangehörigkeit und Schulbildung beraubt werden. Um zu beweisen, dass er der nächste Verwandte ist, ist die Todesurkunde der Mutter, der Grosseltern sowie die Geburtsurkunde des Onkels nötig. Der Grossvater hat jedoch die Familie verlassen, als seine Kinder noch jung waren, und niemand weiss, wann und wo er gestorben ist. Der Onkel ist selber nicht registriert und hat keine Geburtsurkunde. Das Sozialamt hat die Situation von Rosalyn verstanden und ihr eine Reisebewilligung ausgestellt, doch das auswärtige Departement will ihr keinen Pass ausstellen. Sie muss wohl warten, bis sie achtzehn Jahre alt ist. Indentifikation mit neuem Namen Zwei weitere Kinder der Theatergruppe hatten keinen Vornamen auf der Geburtsurkunde und mussten ihn erst eintragen lassen. Ein Mädchen musste neu den Nachnamen der Mutter annehmen, weil seine Eltern nicht verheiratet sind. Immer wieder erleben wir, dass Kinder in der Schule einen andern Namen gebrauchen als der offiziell registrierte und sich dann mit einem neuen Namen identifizieren müssen. * Namen geändert Daniel Wartenweiler 11

12 P H ILIPPI N E N O N ESIMO Discovery Team 2012 Nach fünf Abenden und einem gemeinsamen Vorbereitungswochenende in der Schweiz wagte eine Zehnergruppe eine aussergewöhnliche Begegnung. Für drei Wochen wurden die Philippinen zu ihrem Wohnort. Hier ein paar Eindrücke von Teilnehmern: «Trotz guter Vorbereitung empfand ich den Start in der Familie heftig. Das ungewohnte Essen, die vielen Menschen, der Abfall, die Müdigkeit und die vielen persönlichen Fragen waren anstrengend. Trotzdem erlebte ich eine tolle und prägende Zeit. Nie vergessen werde ich das Spielen im Regen mit den Kindern und den vielen Zuschauern.» Seraina Rohrbach (25), Lehrerin «Ich ging, um meine Wertvorstellungen zu revolutionieren, was nun auch eingetroffen ist. Wir haben Armut gesehen, aber auch den Reichtum von Geduld, Wertschätzung, Lebensfreude und Genügsamkeit erlebt. Aber viele Kinder erhalten nicht die Zuwendung, die ihnen zusteht. Im Slum habe ich einen Sechsjährigen gesehen, der wie ein Erwachsener Kohle geschaufelt hat.» Daniela Rühle (27), Pflegefachfrau «Noch nie habe ich in so kurzer Zeit so viel Wertschätzung, Liebe und Freundschaft erlebt wie bei meiner Gastfamilie im Slum. Mit ihrer Art zu leben und zu lieben machten sie es mir einfach, sie ins Herz zu schliessen und zurückzulieben. In diesen paar Tagen sind Freundschaften entstanden, die ich nie mehr vergessen werde!» windbar, aber gerade in dieser Armut ist Gottes Gnade oft umso sichtbarer.» Hannah Stengel (22), Theologiestudentin Daniel Lipp (25), Produktionsleiter «In ein fremdes Land zu gehen, in eine fremde Kultur, zu fremden Menschen, und dafür meinen Jahresurlaub zu geben, das hat viele meiner Kollegen verwirrt und auch mich manchmal stutzig gemacht. Aber dort durfte ich wunderbare Mädchen kennenlernen. Mein Herz weint, wenn sie mir ihre Geschichten erzählen und ich bin froh, ihnen in der kurzen Zeit ein bisschen Liebe entgegenzubringen. In Tondo war ich in einer armen Familie. Aber sie leben eine Fröhlichkeit, die nicht von dieser Welt ist, geistlich sind sie reicher als viele Menschen.» Daniela Rühle 12 Maike Dörpfeld (22), Studentin «Das Leben der Armen hat mich gepackt: Wir sind fröhliche Menschen, wir lachen viel, aber im Herzen sind wir traurig, hat mir meine Slummutter gestanden. Beides habe ich erlebt: umwerfende Gastfreundschaft, viel Humor, aber gleichzeitig auch beissende Hoffnungslosigkeit, Angst und viele Fragen. Die Lebensgeschichten bringen mich zum Weinen und zum Staunen. Das grosse Elend ist bedrückend und die Ungerechtigkeit scheint oft unüber- «Discovery Team heisst, mit den Filipinos leben: essen, fernsehen, Bett und Nachbarn teilen und dabei immer wieder viel lachen. Ich durfte Teil der Familie werden und realisieren, dass wir alle schon Teil der gleichen himmlischen Familie sind.» Tabea Bärtschi (25), Receptionistin

13 philippinen onesimo Einladung Lesekreis Armut und Entwicklung «Ich fühlte mich rasch wie zu Hause, obwohl vieles ganz anders war. Das Leben für uns war gar nicht so hart, wie ich dachte. Wir hatten viel Spass und wir hatten sogar TV und Spielkonsolen im Slum. Nachdenklich machten mich die kranken Kinder im Köhlerslum; ein Kind war voller Eiterbeulen.» Patrick Indlekofer (29), Autoservice und Verkauf (oben links, ohne Brille) In dieser Gruppe setzen sich junge Leute anhand zeitgenössischer Texte mit der Frage auseinander, wie wir als Christinnen und Christen in Anlehnung an das Lukasevangelium «Armen gute Botschaft bringen» und so unser Christsein in unserem gesellschaftlichen Kontext leben können. Die Mitglieder werden dazu angeregt, nach eigenem Ermessen Konsequenzen aus dieser inhaltlichen Auseinandersetzung im lokalen und globalen Kontext umzusetzen, zum Beispiel in gemeinsamen Einsätzen oder durch Veränderungen im persönlichen Lebensstil. Wir treffen uns von Oktober 2012 bis März 2013 vierzehntäglich donnerstags zu einem gemeinsamen Abendessen und anschliessendem Austausch. Neben aktuellen Artikeln lesen wir Texte von Shane Claiborne, Hans Ruh, Thomas Weissenborn, Tobias Faix oder Jim Wallis. Leitungsteam: Christian und Christine Schneider mit Urs Gröhbiel, Andreas Schmidhauser und Thomas Inglese. Kontakt: Discovery Team 2013 Von den Armen beschenkt Möchten Sie für drei oder vier Wochen in die Slums von Manila, um einen Einblick in die Arbeit von Onesimo zu erhalten? Dies ist möglich mit dem Discovery Team. Dabei können Sie zeitgemässe Mission mit nachhaltigen Entwicklungsprojekten kennenlernen. Eine persönliche Begegnung mit armen Menschen hinterlässt bleibende Spuren. Das Discovery Team 2012 Oben v.l.n.r.: Christian Schneider, Daniel Lipp, Patrick Indlekofer, Tabea Bärtschi Unten, v.l.n.r: Daniela Rühle, Tabea Steffen, Maike Dörpfeld, Ralf Dörpfeld, Harry Roque (zu Gast), Colette Meyer, Seraina Rohrbach, Hannah Stengel, Dennis Manas (Leiter Onesimo) Anmeldung bitte an Telefon +41 (0) Weitere Informationen finden Sie auch im Internet: 13

14 PHILIPPINEN ONESIMO Erfolgreiche Jugendarbeit der Slumkirchen Unter der Leitung von Pastor Dennis Manas arbeiten seit April elf kleine Slumkirchen mit unserem Rehabilitationsprogramm und haben radikal ihre Türen für 140 Jugendliche geöffnet. Sie benötigen dazu unsere Unterstützung. Die meisten Teilnehmer wohnen nun im Versammlungsraum der Gläubigen oder in einem Slumhaus nebenan. Nachbarn und Freiwillige aus der Gemeinde betreuen sie unter Anleitung des Pastors und von fünf Onesimo-Mitarbeitern, die ihre langjährigen Erfahrungen in den therapeutischen Gemeinschaften weitergeben: Freizeiten für Einsteiger, Tagesstruktur mit Andachten, gemeinsames Haushalten, alternative Schule für Erwachsene mit Berufskursen, Sport, soziale und evangelistische Einsätze in der Nachbarschaft usw. Neues Engagement wird wahrgenommen Die Gemeindemitarbeiter aus den Slums treffen sich einmal pro Woche zum Austausch im Trainingszentrum Die Kirchen werden im Armenviertel plötzlich als engagierte Nachbarn wahrgenommen. von Onesimo. Im Juli war ich in Manila und nahm an einem solchen Austausch teil. Die Entwicklung dieser Arbeit ist schlicht umwerfend: Die Kirchen werden im Armenviertel plötzlich als engagierte Nachbarn wahrgenommen, die beginnen, sich um die Arbeitslosen zu kümmern, um drogensüchtige Kinder, um Schulaussteiger, die herumhängen und Lärm, Angst und Chaos verbreiten. Ein von der Regierung eingesetzter Gemeinderat trau- te seinen Augen nicht, als vier ehemals kriminelle Jungs bei der Kanalreinigung halfen. Auch Nachbarn, die nicht Kirchenmitglieder sind, bieten ihre Hilfe an. Einer öffnete spontan sein WC, als die Kirchentoilette überlief, und ein Mechaniker gab den Jungen sein Wissen über Motoren weiter. Ein Pastor berichtete, dass bei ihm achtzig junge Männer eintreten wollten, Onesimo aber nur zehn pro Slumgemeinde finanzieren kann. Sie entschieden sich für die zehn schlimmsten Fälle und liessen dann fürs gleiche Geld noch fünf weitere Jungs einziehen im Glauben, dass Gott sie nicht im Stich lässt! Wenn Christen umdenken Die Gemeinden freuen sich auch über den wachsenden Gottesdienstbesuch. Weil die Jungen nur Shorts und T-Shirts tragen, getrauen sich plötzlich auch andere Slumbewohner ohne teure Sonntagskleider in die Kirche. Eine der Gemeinden bietet nun aus Platzmangel zwei Gottesdienste an. Auch viele Eltern der Jungen suchen nun den Kontakt und erleben, wie ihre Familien erneuert werden. Natürlich sind solche Aufbrüche nie frei von negativen Erfahrungen. So haben eifersüchtige alte Kumpels schon Steine geworfen. Oder es riecht in der Kirche plötzlich nach Rauch oder Gras, weil jemand heimlich noch kifft. Einzelne treue, alte Gemeindemitglieder sind noch überfordert, wenn ihre schöne Kapelle plötzlich zur Herberge für Obdach- und Heimatlose wird. Ein Pastor sagte, er müsse sie nun davon überzeugen, dass ihnen die Verlorenen wichtiger sind als die Geretteten. Christian Schneider Partnerkirchen gesucht Die Slumkirchen in Manila sind sehr arm und können kaum für ihre Pastoren aufkommen. Darum ist diese Arbeit nur möglich, wenn Onesimo die Kosten der Jungen für Essen, Kleider, Schule, medizinische Betreuung usw. übernimmt. Nun suchen wir Kirchgemeinden oder Hauskreise in der Schweiz und Deutschland, welche die Rehabilitationsarbeit einer Slumkirche jeweils für ein Jahr finanzieren. Die Auslagen für mindestens zehn Schüler belaufen sich im Monat auf rund 1000 CHF. Natürlich sind auch kleinere Beiträge willkommen. Weitere Informationen erhalten Sie direkt bei onesimo.ch oder Foto: Rafael Hartmann, August 2012

15 Impressum Servants Switzerland Rotbergerstrasse 12 CH-4054 Basel Telefon: Auflage: 2200 Exemplare Druck: Jost Druck AG, Hünibach Redaktion: Markus Siegenthaler Layout: wortbild gmbh, David Meyle Zweckgebundene Spenden gehen zu 100% an den Bestimmungsort. Wählen Sie unter folgenden Projekten: Administration Onesimo Kids Onesimo Patenschaften Onesimo Youth Projekte Lilok Projekte Indien Projekte Kambodscha Projekte Manila Unterstützung für (Name angeben) Zahlungen innerhalb der Schweiz Postfinance: IBAN: CH zugunsten von: Servants Switzerland Konto für Onesimo in Deutschland Sparda-Bank Hessen BIC: GENODEF1S12 zugunsten von: AFEK e.v. Oder IBAN: DE Verwendungszweck: Onesimo Links Servants Kambodscha G.P.O. Box 538 Phnom Penh Cambodia Servants Philippinen P.O. Box AC Quezon City Metromanila, Philippines Telefon: Servants Indien c/o Servants Switzerland Rotbergerstrasse 12 CH-4054 Basel Telefon: Steuerabzug Liebe Freunde, bitte betrachten Sie diesen Einzahlungsschein nicht als Zahlungsaufforderung. Er soll für diejenigen eine Erleichterung sein, die unser Werk unter stützen möchten. Unser Aufwand für die Servants News beläuft sich im Jahr auf etwa CHF 10. pro Adresse. Spenden an Servants werden zu 100 % für die begünstigten Projekte eingesetzt und lassen sich in der Schweiz weitgehend von den Steuern abziehen. Die Abzugsberechtigung gilt auf je den Fall bei den Bundessteuern und bei den Kan- tonssteuern von Appenzell Ausserrhoden, Basel-Stadt, Baselland, Bern, Freiburg, Graubünden, Solothurn und Thurgau. Bei allfälligen Problemen in anderen Kantonen rufen Sie Nicolai Fullin zu Bürozeiten an: Spenden für Onesimo lassen sich auch in Deutschland von der Steuer abziehen. Ehrenkodex Servants Switzerland hat den Ehrenkodex der Schweizerischen Evangelischen Allianz unterzeichnet. Dies verpflichtet zu einer wahren, sachgerechten und ak tuellen Informationspolitik, Datenschutz in Bezug auf Adressen von Spendern und Freunden und zum wirtschaftlichen Ein satz der anvertrauten Mittel für den sta tutarischen Zweck. Drucksponsoring Die Druckkosten der Servants News werden freundlicherweise von Coachingplus GmbH (www.coachingplus.ch) übernommen. Herzlichen Dank! Servants Switzerland ist Teil der internationalen Bewegung Servants to Asia s Urban Poor Projekte Indien Lilok Onesimo Projekte Manila Anderes: Projekte Kambodscha Onesimo Patenschaft Onesimo Kids (Bulilit) Administration

16 «Der Himmel, der ist, ist nicht der Himmel, der kommt, wenn einst Himmel und Erde vergehen. Der Himmel, der kommt, grüsst schon die Erde, die ist, wenn die Liebe das Leben verändert.» Kurt Marti Kind im Köhlerslum in Tondo, Manila Schlusspunkt Sauberes Trinkwasser Die weltweite Trinkwasserversorgung hat sich stark verbessert: Laut einem Bericht von Unicef und WHO ist die Zahl der Menschen, die täglich über sauberes Wasser verfügen, seit 1990 um zwei Milliarden gestiegen und beträgt heute 89% der Weltbevölkerung.

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