Organisch bedingte psychische Störungen & Psychopharmakologie

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Organisch bedingte psychische Störungen & Psychopharmakologie"

Transkript

1 Ausbildung zum/r Psycholog. Berater/in und Psychotherapeutische/r Heilpraktiker/in Organisch bedingte psychische Störungen & Psychopharmakologie Begleitskript zum Seminar

2 Inhalt Allgemeine Vorbemerkungen zu den Skripten Inhalt 1. Anatomie und Funktion des Gehirns Einführung 1.1 Definitionen und Grundlagen Das Nervensystem Zusammenfassung 1.2 Anatomie des Gehirns 1.3 auslösende Krankheitsbilder für organisch bedingte psychische Störungen Schädel-Hirn-Trauma (SHT) Hirntumor Epilepsie Multiple Sklerose (MS) Schlaganfall / Hirninfarkt 2. Organisch bedingte psychische Störungen 2.1 Einteilung der organischen Psychosyndrome 2.3 Ätiologie 2.4 Organisch bedingte Psychosyndrome Akute Psychosyndrome Der Dämmerzustand Amentielles Syndrom Das Delir Durchgangssyndrom Akutes amnestisches Syndrom: Andere psychische Störungen aufgrund einer Schädigung oder Funktionsstörung des Gehirns oder einer körperlichen Krankheit (F06) Chronische Psychosyndrome Dementielle Syndrome (Demenzen) Allgemeine Informationen Demenz bei andernorts klassifizierten Krankheiten (F02 & F03) Organisches amnestisches Syndrom (F04) Abschlussatz 3. Psychopharmakologie 3.1 Allgemeine Pharmakologie - Grundlagen Arzneimittel - Rechtliche Grundlagen Arzneimittelnamen Darreichungsformen von Arzneimitteln Die Aufnahmewege von Arzneimitteln Arzneimittel-Nebenwirkungen Arzneimittelinteraktionen Allgemeine Grundlagen zur Wirkung von Psychopharmaka Wichtige Begriffe der Allgemeinen Pharmakologie 3.2 Spezielle Pharmakologie Psychopharmaka 4. Fragen zur Selbstüberprüfung 5. Fallbeispiele 6. Lösungen zu den Selbstüberprüfungsfragen 7. Lösungen zu den Fallbeispielen Glossar Literaturliste Impressum

3 1. Anatomie und Funktion des Gehirns Einführung Im Folgenden soll überblicksartig eine kurze Einführung in wichtige Grundlagen rund um das Gehirn gegeben werden. Dies dient als Basis für das Verständnis sowohl der Ursachen für die organisch bedingten psychischen Störungen, als auch der Wirkungsweise von Psychopharmaka. 1.1 Definitionen und Grundlagen Das Nervensystem Nervengewebe Nervengewebe ist im gesamten Organismus zu finden und dient der Aufnahme, Weiterleitung und Verarbeitung von Signalen sowie der Leitung von Signalen zu den Erfolgsorganen. Es besteht aus einem Netzwerk von Nervenfasern (Axone von Nervenzellen), die mittels Synapsen mit anderen Nervenzellen in Kontakt treten. Gliazellen stellen die Funktion der Nervenzellen sicher. Nervengewebe Nervenzellen=Neurone Neuroglia=Hüll-und Stützgewebe

4 ZNS Das Zentralnervensystem besteht aus Gehirn und Rückenmark. PNS Das Periphere Nervensystem umfasst 12 Hirnnervenpaare und 31 Spinalnervenpaare. Gliazellen Sie sind häufiger als Neurone im ZNS vertreten. Sie dienen also nicht der direkten Weiterleitung von Impulsen, jedoch verändern sie die Aktionspotentiale, in dem sie beteiligte Strukturen (z.b. Axone) umgeben. Gliazellen sind im ZNS unerlässlich ohne sie könnten die Neuronen nicht funktionieren und verfügen über zahlreiche Funktionen, z.b.: Stützung der Neuronen Bildung von Myelinscheiden (PNS) Isolierung von Nervenfasern und endigungen Stoffwechsel- und Transportprozesse (Neurotransmitter, Metabolite) Reparatur verletzter Nervengewebe durch Proliferation (Zellerneuerung) Abwehrfunktionen Beteiligung an der Blut-Hirn-Schranke Gliazellen werden unterteilt in: Gliazellen des peripheren Nervensystems = Schwann-Zellen Zellen; Gliazellen des zentralen Nervensystems = Makroglia; (Astrozyten, Oligodendrozyten), Mikroglia, Ependymzellen, Plexuszellen. Nervenzelle (Neuron) Nervenzellen sind die Grundbausteine des Nervensystems. Es gibt sie sowohl im Gehirn, als auch im Rückenmark. Sie sind vielgestaltig und unterscheiden sich funktionell. Sie bestehen aus einem Zellkörper (Perikaryon/Soma), mehreren Dendriten (Fortsätze) und einem Axon. Nervenzellen stehen über Synapsen in Verbindung und übertragen Informationen bzw. empfangen diese. Dendrit Als Dendriten bezeichnet man die verzweigten Fortsätze der Nervenzellen, welche Reize aufnehmen und diese zum Zellkörper (Perikaryon/Soma) weiterleiten. Neurit/Axon Das Axon einer Nervenzelle dient der Übertragung der Erregung vom Nervenzellkörper zu anderen Zellen. Es entspringt am Axonhügel (gehört zum Perikaryon). Innerhalb des Axons werden die Informationen durch elektrische Impulse sog. Aktionspotentiale weitergeleitet. Diese Aktionspotentiale entstehen durch den Austausch von Natrium- und Kaliumionen. Eine Hüllschicht (Myelinscheide) verhindert dabei einen Ionenverlust bei der Weiterleitung.

5 Myelinscheide, Schwannsche Zellen, Ranviersche Schnürringe Die Myelinscheide dient dem Schutz der Neuronen vor fremden Aktionspotentialen und der schnelleren Erregungsausbreitung durch die saltatorische Erregungsleitung. Die in Myelinscheiden verlaufenden Nervenfasern werden als markhaltig, markreich, myelinisiert oder ummantelt bezeichnet. Im ZNS werden die Myelinscheiden von speziellen Gliazellen gebildet: den Oligodendrozyten. Dagegen bilden im PNS die Schwann-Zellen die Myelinscheiden. Die Gliazellen liegen lamellenartig um das Axon herum und umhüllen es. Unterbrechungen zwischen den Oligodendrozyten oder Schwann-Zellen heißen Ranviersche Schnürringe, die für die saltatorische Erregungsleitung verantwortlich sind (an diesen Stellen springt die Erregungsleitung von Schnürring zu Schnürring schnelle Erregungsleitung). Synapsen Synapsen sind bläschenförmige Erweiterungen am Ende eines Axons. An Synapsen werden Signale der Nervenzelle auf eine nächste Nervenzelle oder eine andere Zielzelle übertragen. Dabei lassen sich je nach Art der Übertragung zwei Synapsenarten unterscheiden: chemische und elektrische Synapsen. Chemische Synapsen bedienen sich eines Überträgerstoffes (sog. Transmitter bzw. Neurotransmitter). Bei elektrischen Synapsen tritt das Ende eines Axons so dicht an die Membran eines anderen Neurons heran, dass dort die Erregung direkt über spezielle Verbindungskanäle ( gap junctions" engl.: gap Lücke / junction - Kreuzung) ohne zeitliche Verzögerung auf das andere Neuron weitergegeben werden kann. Aufbau einer Synapse Zu einer Synapse gehören: präsynaptische Membran = enthält kleine Vesikel (Bläschen) gefüllt mit Transmittern; synaptischer Spalt = mit Extrazellulärflüssigkeit gefüllter Raum zwischen prä- und postsynaptischer Membran (ca. 20 Nanometer breit); postsynaptische Membran = enthält Rezeptoren für die Transmitter.

6 2. Organisch bedingte psychische Störungen Organische psychische Störungen sind körperlich begründbare psychische Störungen und werden auch als organische Psychosen oder (hirn)organische Psychosyndrome (HOPS) bezeichnet. Dabei handelt es sich um krankhafte Veränderungen des Gehirns, die mit psychischen Veränderungen einhergehen und verursacht werden können durch: eine direkte oder indirekte Erkrankung oder Verletzung des Gehirns, eine akute oder chronische Wirkung einer Substanz. Das Gehirn kann auf unterschiedlichste krankhafte Störungen und äußere Einflüsse recht unspezifisch reagieren. Der Psychiater K. Bonhoeffer bezeichnete dieses Phänomen als nosologische Spezifität und die Reaktionsweise als unspezifischen exogenen Reaktionstypus. Das heißt, es gibt keine Symptome bzw. psychopathologischen Veränderungen, die für eine bestimmte organische psychische Störung absolut typisch sind. 2.1 Einteilung der organischen Psychosyndrome Die organischen Psychosyndrome kann man in drei unterschiedlichen Hauptkategorien differenzieren, je nachdem welche Aspekte man berücksichtigt. 1. nach Verlauf akute vs. Chronische organische psychische Störungen 2. nach Symptomatik Störungen 1. Ranges und Störungen 2. Ranges 3. nach Ätiologie (Ursache) primäre organische psychische Störungen (hirnlokal) vs. sekundäre organische psychische Störungen (hirndiffus) 1. Kategorie Akute vs. chronische Psychosyndrome Weiterhin kann man nach Verlauf der Erkrankung zwischen akuten und chronischen Psychosyndromen unterscheiden. (Diese Einteilung wird in diesem Skript verwendet) Akute Psychosyndrome: (Eine ausführliche Erklärung erfolgt in Kapitel 2.4.1) beruhen auf akuten organischen Veränderungen des Gehirns plötzlicher Beginn, fluktuierende Störungen der kognitiven Fähigkeiten kurze Krankengeschichte i.d.r. reversibel, wenn Ursache wegfällt, oder erfolgreich behandelt wird mit Bewusstseinsveränderung oder ohne Bewusstseinsveränderung

7 Beispiele für akute Psychosyndrome Delir (F05) Durchgangssyndrom Organisches amnestisches Syndrom (F04) Organische Halluzinose (F06.0) Das Delir ist die häufigste Form der akuten Störung! Chronische Psychosyndrome: Folge einer chronischen Veränderung des Gehirns, schleichender Beginn und meist lange Krankengeschichte keine Bewusstseinseintrübung/Bewusstseinsstörung Leitsymptome: Gedächtnisbeeinträchtigung und Intelligenzabbau, oft Persönlichkeits- und Wesensveränderung i.d.r. irreversibel Beispiele (Die Krankheitsbilder werden in Kapitel 2.4 näher erklärt.) Dementielle Syndrome (F00 bis F03) z.b. bei: o Parkinson-Krankheit o Huntington-Krankheit o Creutzfeldt-Jakob-Krankheit o Pick-Krankheit Organische Persönlichkeitsveränderungen (F07) Chronisches pseudoneurasthenisches Syndrom (F06.6) verursacht durch frühkindliche Hirnschäden Die Demenz ist die häufigste Form der chronischen Störungen! Merke: Je akuter eine Störung ist, desto eher kann sie geheilt werden oder sich selbst zurückbilden! 2. Kategorie Organische Psychosyndrome 1. Ranges und 2. Ranges Ferner kann man die organischen Psychosyndrome anhand der Symptomatik in zwei Syndromgruppen untergliedern: Organische Psychosyndrome ersten Ranges: Störungen des Bewusstseins bzw. Beeinträchtigung höherer kognitiver Leistungen. Hier liegen die Ursachen in zerebralen Strukturveränderungen oder Funktionsstörungen. Bestimmte Schädigungen führen immer zu entsprechenden Symptomen. Diese Schädigungen zeigen also spezifische Symptome an, die charakteristisch für die entsprechenden Störungen sind. Daher deuten die manifesten Symptome mit größerer Sicherheit auf eine organische Ursache anstatt auf eine psychische Grundlage hin.

8 Beispiele für organische Psychosyndrome ersten Ranges Delir (F05) Demenzen (F00 bis F03) Organisches amnestisches Syndrom (F04) Organische Psychosyndrome zweiten Ranges: Es treten Störungen von Wahrnehmung, Denkinhalten, Emotionalität, Persönlichkeit und Sozialverhalten auf. Störungen des Bewusstseins bzw. Beeinträchtigung höherer kognitiver Leistungen sind kaum ausgeprägt oder gar nicht vorhanden. Die Symptome sind hier nicht so spezifisch wie bei den Erkrankungen des ersten Ranges, denn völlig gleichartige Symptome können hier auch bei nichtorganischen psychischen Störungen auftreten. Das heißt, dass diese Störungen nicht eindeutig organisch bedingt sein können, sich also das klinische Bild nicht von einer primär psychischen Erkrankung unterscheidet. Beispiele Organische Persönlichkeitsveränderung (F07.0) Organische affektive Störung (depressive / manische Symptome) (F06.3) Organische wahnhafte (schizophrenieforme) Störung (F06.2) Organische Angststörung (F06.4) Organische dissoziative Störung (F06.5) Organische katatone Störung (F06.1) Organische neurasthenische Störung (F06.6) Organische Halluzinose (F06.0) Senile benigne Vergesslichkeit (altersabhängiges Syndrom der Vergesslichkeit erreicht nicht das Ausmaß einer Demenz (F06.7?) 3. Kategorie Primäre vs. sekundäre Psychosyndrome / Hirnlokale vs. Hirndiffuse Ps. Hirnerkrankungen können direkt oder primär das Gehirn betreffen (z.b. Schädel-Hirn- Traumata oder intrazerebrale Erkrankungen) oder sie können durch indirekte oder sekundäre Einwirkung auf das Gehirn entstehen (z.b. durch eine Vergiftung oder Stoffwechselstörung). Man kann daher die organischen psychischen Störungen nach Ätiologie in zwei Gruppen unterteilen: Primäre Psychosyndrome: durch eine Erkrankung oder Verletzung des Gehirns verursacht (hirnlokale Störung) Sekundäre Psychosyndrome: durch eine nicht das Gehirn betreffende körperliche Erkrankung verursacht oder durch eingenommene Substanzen (Medikamente, Drogen) bedingt (hirndiffuse Störung).

9 2.3 Ätiologie Körperlich begründbare Psychosen bzw. Psychosyndrome können unterschiedlichste Ursachen haben (multifaktorielle Genese). Die Pathogenese (Ätiologie) der jeweiligen Störungen wird im entsprechenden Kapitel behandelt. Hier folgt vorerst eine kurze Übersicht. Multifaktorielle Pathogenese: Hirnorganische Verletzungen (Schädelverletzungen, Schädel-Hirn-Traumata [SHT] ) Körperliche Erkrankungen, Stoffwechselstörungen (Hyperglykämie, Hypoglykämie z.b: im Rahmen einer Diabetes, Elektrolytstörungen) Zirkulationsstörungen (Hypoxie, Hirninfarkt, Vaskulitis, intrazerebrale Blutung) Infektionen (Meningitis, Enzephalitis, Sepsis) Alkohol- oder Drogeneinnahme bzw. -abhängigkeit Medikamenteneinnahme (z.b. Nebenwirkungen, Überdosierung von Psychopharmaka) Postoperative organische Syndrome (ausgelöst durch: Belastung und Stress, durch OP s, postoperative Schmerzen, Medikamente, Infektionen, Fieber, Flüssigkeitsverlust, Elektrolytschwankungen) Ursachen für reversible Störungen liegen meist hirnfern. Ursachen für irreversible Störungen liegen meist hirnlokal.

Anatomie/Physiologie 19.05.04 (Dr. Shakibaei) Nervengewebe. besteht aus 2 Bestandteilen:

Anatomie/Physiologie 19.05.04 (Dr. Shakibaei) Nervengewebe. besteht aus 2 Bestandteilen: Anatomie/Physiologie 19.05.04 (Dr. Shakibaei) Nervengewebe besteht aus 2 Bestandteilen: Nervenzelle ( Neuron : Signal aufnehmen, verarbeiten und weiterleiten) Gliazelle, Stützzelle: div. metabolische Funktionen

Mehr

Zelluläre Kommunikation

Zelluläre Kommunikation Zelluläre Kommunikation 1. Prinzipien der zellulären Kommunikation?? 2. Kommunikation bei Nervenzellen Die Zellen des Nervensystems Nervenzellen = Neuronen Gliazellen ( Glia ) Astrozyten Oligodendrozyten

Mehr

Fernkurs zur Vorbereitung auf die amtsärztliche Heilpraktikerprüfung. Arbeits- und Lernskript mit naturheilkundlicher Begleittherapie

Fernkurs zur Vorbereitung auf die amtsärztliche Heilpraktikerprüfung. Arbeits- und Lernskript mit naturheilkundlicher Begleittherapie Seit 1998 erfolgreich in der Ausbildung zum/zur Heilpraktiker/in Fernkurs zur Vorbereitung auf die amtsärztliche Heilpraktikerprüfung Arbeits- und Lernskript mit naturheilkundlicher Begleittherapie Thema:

Mehr

Abbildungen Schandry, 2006 Quelle: www.ich-bin-einradfahrer.de Abbildungen Schandry, 2006 Informationsvermittlung im Körper Pioniere der Neurowissenschaften: Santiago Ramón y Cajal (1852-1934) Camillo

Mehr

Zelltypen des Nervensystems

Zelltypen des Nervensystems Zelltypen des Nervensystems Im Gehirn eines erwachsenen Menschen: Neurone etwa 1-2. 10 10 Glia: Astrozyten (ca. 10x) Oligodendrozyten Mikrogliazellen Makrophagen Ependymzellen Nervenzellen Funktion: Informationsaustausch.

Mehr

Organische, einschließlich symptomatischer psychischer Störungen F0 Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen F6

Organische, einschließlich symptomatischer psychischer Störungen F0 Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen F6 Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter mit Poliklinik Organische, einschließlich symptomatischer psychischer Störungen

Mehr

Glia- sowie Nervenzellen (= Neuronen) sind die Bausteine des Nervensystems. Beide Zellarten unterscheiden sich vorwiegend in ihren Aufgaben.

Glia- sowie Nervenzellen (= Neuronen) sind die Bausteine des Nervensystems. Beide Zellarten unterscheiden sich vorwiegend in ihren Aufgaben. (C) 2014 - SchulLV 1 von 5 Einleitung Du stehst auf dem Fußballfeld und dein Mitspieler spielt dir den Ball zu. Du beginnst loszurennen, denn du möchtest diesen Ball auf keinen Fall verpassen. Dann triffst

Mehr

PSYCHIATRIE & SOMATIK IM DIALOG HERZLICH WILLKOMMEN

PSYCHIATRIE & SOMATIK IM DIALOG HERZLICH WILLKOMMEN PSYCHIATRIE & SOMATIK IM DIALOG Hauptsponsor: HERZLICH WILLKOMMEN Co-Sponsoren: Psychiatrie und Somatik im Dialog Wenn der Körper die Seele quält Einführung in die somatogene psychische Störungen Prof.

Mehr

MS 10 Fragen und Antworten

MS 10 Fragen und Antworten Hintergrundinformation MS 10 Fragen und Antworten Was ist MS? Multiple Sklerose (MS) ist eine chronische Erkrankung des Zentralen Nervensystems (ZNS), d.h. des Gehirns und des Rückenmarks. Bei der MS handelt

Mehr

Die Nervenzelle 1. EINLEITUNG 2. NEURONEN (= NERVENZELLEN) Biopsychologie WiSe Die Nervenzelle

Die Nervenzelle 1. EINLEITUNG 2. NEURONEN (= NERVENZELLEN) Biopsychologie WiSe Die Nervenzelle Die Nervenzelle 1. Einleitung 2. Neuronen (Evolution & Funktionelle Anatomie) 3. Neuronentypen 4. Gliazellen 5. Methoden zur Visualisierung von Neuronen Quelle: Thompson Kap. (1), 2, (Pinel Kap. 3) 1.

Mehr

Toxische, drogeninduzierte und endogene (funktionelle)

Toxische, drogeninduzierte und endogene (funktionelle) Toxische, drogeninduzierte und endogene (funktionelle) PSYCHOSEN Stoffliche Einflüsse, die Psychosen verursachen: Unmittelbare Erkrankungen des Gehirns - bakterielle, virale oder parasitäre Infektionen,

Mehr

Datum: Name: Bio-LK Neurophysiologie Aufbau der Nervenzelle

Datum: Name: Bio-LK Neurophysiologie Aufbau der Nervenzelle Datum: Name: Selbst bei den einfachsten tierischen Organismen findet man spezialisierte Zellen die entweder Reize wahrnehmen oder die Reizinformation weiterleiten und verarbeiten. Alle mehrzelligen Tiere

Mehr

BK07_Vorlesung Physiologie. 05. November 2012

BK07_Vorlesung Physiologie. 05. November 2012 BK07_Vorlesung Physiologie 05. November 2012 Stichpunkte zur Vorlesung 1 Aktionspotenziale = Spikes Im erregbaren Gewebe werden Informationen in Form von Aktions-potenzialen (Spikes) übertragen Aktionspotenziale

Mehr

Kapitel 05.02: Die Nervenzelle

Kapitel 05.02: Die Nervenzelle Kapitel 05.02: Die Nervenzelle 1 Kapitel 05.02: Die Nervenzelle Kapitel 05.02: Die Nervenzelle 2 Inhalt Kapitel 05.02: Die Nervenzelle...1 Inhalt... 2 Informationsweiterleitung im menschlichen Körper...3

Mehr

Multiple Sklerose. Inhaltsverzeichnis. Encephalomyelitis disseminata. Lisa Hinrichsen & Klaas Rackebrandt Nov. 2006

Multiple Sklerose. Inhaltsverzeichnis. Encephalomyelitis disseminata. Lisa Hinrichsen & Klaas Rackebrandt Nov. 2006 Multiple Sklerose Encephalomyelitis disseminata Lisa Hinrichsen & Klaas Rackebrandt Nov. 2006 Inhaltsverzeichnis 1. Einführung 2. Ätiologie 3. Risikofaktoren 4. Epidemiologie 5. Krankheitsbild 6. Befallene

Mehr

Sporttherapie PPS 5.Sem. Auszüge und Beispiele aus der ICD-10-GM

Sporttherapie PPS 5.Sem. Auszüge und Beispiele aus der ICD-10-GM Auszüge und Beispiele aus der ICD-10-GM Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification. Herausgegeben vom Deutschen Institut

Mehr

Allgemeine Psychopathologie Klassifikation von psychischen Störungen

Allgemeine Psychopathologie Klassifikation von psychischen Störungen Ausbildung zum/r Psycholog. Berater/in und Psychotherapeutische/r Heilpraktiker/in Allgemeine Psychopathologie Klassifikation von psychischen Störungen Begleitskript zum Seminar Inhalt Allgemeine Vorbemerkungen

Mehr

Integritätsentschädigung gemäss UVG

Integritätsentschädigung gemäss UVG Integritätsentschädigung gemäss UVG Tabelle 19 Integritätsschaden bei psychischen Folgen von Unfällen Herausgegeben von den Ärzten der Suva Schweizerischen 6002 Luzern, Postfach Unfallversicherungsanstalt

Mehr

Joachim Letschert. Psychiatrisches Grundwissen Heilpraktiker für Psychotherapie Skript zur Aus- und Weiterbildung

Joachim Letschert. Psychiatrisches Grundwissen Heilpraktiker für Psychotherapie Skript zur Aus- und Weiterbildung Joachim Letschert Psychiatrisches Grundwissen Heilpraktiker für Psychotherapie Skript zur Aus- und Weiterbildung Einteilung, Diagnose & Behandlung organisch bedingter psychischer Störungen Das Skript zur

Mehr

Lehrbuch für präklinische Notfallmedizin

Lehrbuch für präklinische Notfallmedizin Lehrbuch für präklinische Notfallmedizin Herausgeber: Bernd Domres Kersten Erike Roland Lipp Hans-Peter Hündorf Peter Rupp Ulf Schmidt TaminoTrübenbach Band 2 Allgemeine und spezielle Notfallmedizin Schwerpunkt

Mehr

Psychosen. By Kevin und Oliver

Psychosen. By Kevin und Oliver Psychosen By Kevin und Oliver 9. Umgang Inhaltsverzeichnis 1. Definition Psychosen 2. Häufigkeit 3. Ursachen 4. Formen / Symptome 5. Phasen einer Psychose 6. Diagnosen 7. Medikamente 8. Therapie Definition

Mehr

Wissen. Demenz Was ist das?

Wissen. Demenz Was ist das? 19 Wissen Demenz Was ist das? Demenz Wie häufig tritt sie auf? Demenz Welche Formen sind bekannt? Demenz Welche Phasen gibt es? Demenz Wie kommt der Arzt zu einer Diagnose? Demenz Welche Therapien gibt

Mehr

(Früher: Psychopathologie des Kindes- und Jugendalters )

(Früher: Psychopathologie des Kindes- und Jugendalters ) Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (Früher: Psychopathologie des Kindes- und Jugendalters ) Prof. Dr. med. Michael Günter Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie

Mehr

Unruhe und Angst. 7 Vorwort. 9 Psychopharmaka:Was sie sind und wie sie wirken. 9 Was sind»psychopharmaka«? 11 Wie wirken Psychopharmaka?

Unruhe und Angst. 7 Vorwort. 9 Psychopharmaka:Was sie sind und wie sie wirken. 9 Was sind»psychopharmaka«? 11 Wie wirken Psychopharmaka? 7 Vorwort 9 Psychopharmaka:Was sie sind und wie sie wirken 9 Was sind»psychopharmaka«? 11 Wie wirken Psychopharmaka? 12 Neurotransmitter, die Zelle und ihre Synapse 14 Das neuronale Netz 17 Psychische

Mehr

Nr. 23/STAND MAI 2005 ASPEKTE. HIV: Neurologische und psychiatrische Komplikationen

Nr. 23/STAND MAI 2005 ASPEKTE. HIV: Neurologische und psychiatrische Komplikationen SPE Nr. 23/STAND MAI 2005 ASPEKTE HIV: Neurologische und psychiatrische Komplikationen ASPE Neurologie und Psychiatrie Was ist was? Beide medizinischen Fachgebiete, sowohl die Neurologie als auch die Psychiatrie,

Mehr

Hirnschäden des Menschen

Hirnschäden des Menschen Hirnschäden des Menschen Pinel (6. ed) Kapitel 10 www.neuro.psychologie.unisb.de/vorlesung VL8-14-05-08.ppt 1 Hirnschäden des Menschen Zwei Ziele: Verständnis normaler Funktionen Strategien zur Behandlung

Mehr

2.) Material und Methode

2.) Material und Methode 1.) Einleitung: Wenn man unser Nervensystem und moderne Computer vergleicht fällt erstaunlicherweise auf, dass das Nervensystem ungleich komplexer ist. Dazu ein kurzer Überblick: Das menschliche Nervensystem

Mehr

7.1. Die Rückenmarknerven (Die Spinalnerven): Siehe Bild Nervenbahnen

7.1. Die Rückenmarknerven (Die Spinalnerven): Siehe Bild Nervenbahnen 7. Das periphere Nervensystem: 7.1. Die Rückenmarknerven (Die Spinalnerven): Siehe Bild Nervenbahnen 7.2. Die Hirnnerven: Sie stammen aus verschiedenen Zentren im Gehirn. I - XII (Parasympathikus: 3,7,9,10)

Mehr

Eigene MC-Fragen Klassifikationssysteme und Diagnostik

Eigene MC-Fragen Klassifikationssysteme und Diagnostik Eigene MC-Fragen Klassifikationssysteme und Diagnostik 1. Wer entwickelte das triadische System? Franz Alexander Sigmund Freud Eugen Bleuler Johann Christian August Heinroth Kurt Schneider 2. Bestandteile

Mehr

Psychosen und psychoseähnliche Störungen

Psychosen und psychoseähnliche Störungen Psychosen und psychoseähnliche Störungen A.-Univ.-Prof. Dr. Martina Hummer Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie Leopoldstrasse 36 6020 Innsbruck Psychose (Internet) Als Psychose bezeichnet man eine

Mehr

Pharmakologische Behandlung von psychotischen Symptomen und Delirien im Alter

Pharmakologische Behandlung von psychotischen Symptomen und Delirien im Alter Pharmakologische Behandlung von psychotischen Symptomen und Delirien im Alter Frank Jessen Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Uniklinik Köln Deutsches Zentrum für neurodegenerative

Mehr

MS- Multiple Sklerose:

MS- Multiple Sklerose: MS- Multiple Sklerose: Die medizinisch bedeutsamste Funktion von Insulin ist die Senkung des Blutzuckerspiegels. ~ 1 ~ Gliederung: MS- Multiple Sklerose: 1. Was ist Multiple Sklerose? 2. Symptome 3. Der

Mehr

..den Sinneszellen. zu schützen. optimal zuzuführen. die Qualität des Reizes festzustellen die Quantität des Reizes festzustellen

..den Sinneszellen. zu schützen. optimal zuzuführen. die Qualität des Reizes festzustellen die Quantität des Reizes festzustellen 9.1 Welche Funktionen haben Sinneszellen und Sinnesorgan? Sinneszellen nehmen die Reize auf und wandeln die Information in elektrische Signale um. Die Sinnesorgane dienen unter anderem dazu. Beispiel Auge

Mehr

Das triadische System (Kurt Schneider)

Das triadische System (Kurt Schneider) Klassifikatorische Diagnostik & Klassifikationssysteme Klassifikation = Einordnung bedeutsamer Phänomene (z. B. Symptome) in ein nach Klassen eingeteiltes System, das Klassifikationssystem. In Klassifikationssystemen

Mehr

Inhaltsverzeichnis. 1.1 Psychiatrische Klassifikation... 2 1.2 Häufigkeit... 4 1.3 Ätiologie... 5

Inhaltsverzeichnis. 1.1 Psychiatrische Klassifikation... 2 1.2 Häufigkeit... 4 1.3 Ätiologie... 5 VII Inhaltsverzeichnis ] Psychiatrische Syndrome und Krankheiten 1 Einführung... 2 1.1 Psychiatrische Klassifikation... 2 1.2 Häufigkeit... 4 1.3 Ätiologie... 5 2 Organische einschließlich symptomatischer

Mehr

Prinzipien der topischen Diagnostik

Prinzipien der topischen Diagnostik Prinzipien der topischen Diagnostik 1 Unterschiede zu anderen medizinischen Gebieten Indirekte, schlussfolgernde Untersuchungsweise Organ nicht direkt zugänglich 2 Prinzip: Genaues Erfassen der Symptome

Mehr

Wahn im Alter was steckt dahinter?

Wahn im Alter was steckt dahinter? Wahn im Alter was steckt dahinter? Dr. med. Christian Kämpf Ärztlicher Leiter Fachklinik für Alterspsychiatrie Münsingen Solothurn 06.11.14 Wahn bei Jugendlichen Wahn bei Betagten Schizophrenie Intoxikation

Mehr

Abhängigkeiten und Suchterkrankungen

Abhängigkeiten und Suchterkrankungen Ausbildung zum/r Psycholog. Berater/in und Psychotherapeutische/r Heilpraktiker/in Abhängigkeiten und Suchterkrankungen Begleitskript zum Seminar Inhalt Allgemeine Vorbemerkungen zu den Skripten Inhalt

Mehr

Das Neuron (= Die Nervenzelle)

Das Neuron (= Die Nervenzelle) Das Neuron (= Die Nervenzelle) Die Aufgabe des Neurons besteht in der Aufnahme, Weiterleitung und Übertragung von Signalen. Ein Neuron besitzt immer eine Verbindung zu einer anderen Nervenzelle oder einer

Mehr

2. Kongress: Leben nach erworbener Hirnschädigung

2. Kongress: Leben nach erworbener Hirnschädigung 2. Kongress: Leben nach erworbener Hirnschädigung Hirngeschädigte - ein geeigneter Sammelbegriff, für wen und für wie viele? Andreas Kampfl Abteilung für Neurologie mit Stroke Unit Erworbene Hirnschädigung:

Mehr

Teil I Grundlagen der Klinischen Psychologie

Teil I Grundlagen der Klinischen Psychologie Vorwort XI Teil I Grundlagen der Klinischen Psychologie 1 Paradigmen in der klinischen Psychologie 3 1.1 Das psychodynamische Paradigma 3 1.1.1 Die klassische psychodynamische Theorie von Freud 3 1.1.2

Mehr

Im Verlauf von Demenzerkrankungen treten sehr häufig Verhaltensauffälligkeiten auf. Diese können das Zusammenleben mit Demenzerkrankten massiv

Im Verlauf von Demenzerkrankungen treten sehr häufig Verhaltensauffälligkeiten auf. Diese können das Zusammenleben mit Demenzerkrankten massiv Im Verlauf von Demenzerkrankungen treten sehr häufig Verhaltensauffälligkeiten auf. Diese können das Zusammenleben mit Demenzerkrankten massiv belasten. Im Vordergrund der Behandlung von Verhaltensauffälligkeiten

Mehr

Inhalt. A Grundlagen 1. 1 Grundlagen der Neuro- Psychosomatik 3. 1.1 Neuro-Psychosomatik: Geschichte und klinische Konzepte 3

Inhalt. A Grundlagen 1. 1 Grundlagen der Neuro- Psychosomatik 3. 1.1 Neuro-Psychosomatik: Geschichte und klinische Konzepte 3 Inhalt A Grundlagen 1 1 Grundlagen der Neuro- Psychosomatik 3 1.1 Neuro-Psychosomatik: Geschichte und klinische Konzepte 3 1.1.1 Das Feld der Neuro-Psychosomatik 3 1.1.2 Historische Wurzeln der Neuro-

Mehr

Das Nervensystem. Die Nervenzellen. Nervensystem I Seite 1 7

Das Nervensystem. Die Nervenzellen. Nervensystem I Seite 1 7 Nervensystem I Seite 1 7 Das Nervensystem Wie ein dicht geknüpftes Straßennetz durchziehen Nervenbahnen unseren Körper und bilden mit dem Rückenmark und der übergeordneten Zentrale, dem Gehirn, das Nervensystem.

Mehr

DAS RÜCKENMARK UND DIE AUSWIRKUNGEN EINER VERLETZUNG AUF DEN MENSCHLICHEN ORGANISMUS

DAS RÜCKENMARK UND DIE AUSWIRKUNGEN EINER VERLETZUNG AUF DEN MENSCHLICHEN ORGANISMUS DAS RÜCKENMARK UND DIE AUSWIRKUNGEN EINER VERLETZUNG AUF DEN MENSCHLICHEN ORGANISMUS DAS RÜCKENMARK. Ein Teil des zentralen Nervensystems Der Begriff Nervensystem bezeichnet ein ausgedehntes Netzwerk von

Mehr

1. 105 2 BGB... 4 105 2 BGB

1. 105 2 BGB... 4 105 2 BGB Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis... XVII Einleitung... 1 1. Hauptteil: Die Auslegung des 105 Absatz 2 BGB... 4 A. Die Vorgeschichte des 105 Absatz 2 BGB Vorläuferregelungen... 4 I. Römisches Recht...

Mehr

Psychische Störungen Einführung. PD Dr. Peter Schönknecht Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Universitätsklinikum Leipzig

Psychische Störungen Einführung. PD Dr. Peter Schönknecht Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Universitätsklinikum Leipzig Psychische Störungen Einführung PD Dr. Peter Schönknecht Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Universitätsklinikum Leipzig Psychopathologische Symptome Psychopathologische Symptome

Mehr

Menschen mit Demenz - Krankheitsbilder und Behandlungsoptionen

Menschen mit Demenz - Krankheitsbilder und Behandlungsoptionen 5. Fachveranstaltung der STGAG/PKM und des Spitex Verbandes Thurgau am 14.05.2013 Menschen mit Demenz - Krankheitsbilder und Behandlungsoptionen Dr. med. Jacques-Emmanuel Schaefer Demenz, eine Alterskrankheit...!?

Mehr

Aktuelles zur Therapie der MS

Aktuelles zur Therapie der MS KLINIKEN LANDKREIS SIGMARINGEN GmbH AKADEMISCHES LEHRKRANKENHAUS DER UNIVERSITÄT TÜBINGEN Aktuelles zur Therapie der MS PD Dr. med. Oliver Neuhaus Chefarzt Abteilung Neurologie Was ist Multiple Sklerose?

Mehr

DRG: Verschlüsseln leicht gemacht

DRG: Verschlüsseln leicht gemacht A. Zaiß (Hrsg.) DRG: Verschlüsseln leicht gemacht Deutsche Kodierrichtlinien mit Tipps, Hinweisen und Kommentierungen Mit Beiträgen von B. Busse, D. Dreizehnter, S. Hanser, F. Metzger und A. Rathgeber

Mehr

GRUNDLAGEN NEUROANATOMIE...

GRUNDLAGEN NEUROANATOMIE... Inhaltsverzeichnis 1 NEUROLOGIE... 2 1.1 GRUNDLAGEN NEUROANATOMIE... 2 1.1.1 Allgemeines... 2 1.1.2 Aufbau eines Neurons... 2 1.1.3 Information des Nervensystems... 3 1.1.4 Synapse... 5 1.1.5 Isolierung

Mehr

Vorlesung. Einführung in die Psychiatrie und Psychotherapie WAS IST PSYCHIATRIE? WAS IST PSYCHIATRIE?

Vorlesung. Einführung in die Psychiatrie und Psychotherapie WAS IST PSYCHIATRIE? WAS IST PSYCHIATRIE? Vorlesung Einführung in die und Psychotherapie Anstalt für Irre und Epileptische auf dem Affensteiner Feld 1864 1 PSYCHOPATHOLOGIE PSYCHOLOGIE PSYCHOPHARMAKOLOGIE 2 SOZIAL FORENSISCHE KINDER UND JUGEND

Mehr

Entstehung chronischer Schmerzen

Entstehung chronischer Schmerzen Entstehung chronischer Schmerzen.1 Was ist Schmerz eigentlich?. Schmerzkrankheit.3 Akuter Schmerz und chronischer Schmerz 5. Schmerzverarbeitung auf neuronaler Ebene 6..1 Der Weg vom Schmerzreiz zum Gehirn

Mehr

Was Sie über Herzrhythmusstörungen wissen sollten.

Was Sie über Herzrhythmusstörungen wissen sollten. Was Sie über Herzrhythmusstörungen wissen sollten. die Schilderung Ihrer Symptome und die Ergebnisse des durchgeführten LZ-EKG s (Elektrokardiogramm über 24 h) haben bestätigt, dass Sie Herzrhythmusstörungen

Mehr

Herzlich willkommen! Sucht und Gehirn 17. Jan. 2007. PD Dr. Bernd Grünewald PD Dr. Petra Skiebe-Corrette

Herzlich willkommen! Sucht und Gehirn 17. Jan. 2007. PD Dr. Bernd Grünewald PD Dr. Petra Skiebe-Corrette Herzlich willkommen! Sucht und Gehirn 17. Jan. 2007 PD Dr. Bernd Grünewald PD Dr. Petra Skiebe-Corrette Wie wirken Drogen im Gehirn? http://www.gfs-ebs.de/index.htm PD Dr. Bernd Grünewald Institut für

Mehr

Inhalt Inhalt Inhalt. Hinweis und Inhaltsverzeichnis zur CD-ROM... 11. Vorwort... 13

Inhalt Inhalt Inhalt. Hinweis und Inhaltsverzeichnis zur CD-ROM... 11. Vorwort... 13 Inhalt Inhalt Inhalt Hinweis und Inhaltsverzeichnis zur CD-ROM.................. 11 Vorwort.............................................. 13 1 Aufbau und Struktur der IHS-Kopfschmerz- Klassifikation...................................

Mehr

Bipolare Störungen. Praxisrelevante Aspekte der Neurobiologie bipolarer Störungen. Schläper,T., Winkler, R. Nernvenheilkunde 3/2008, S.

Bipolare Störungen. Praxisrelevante Aspekte der Neurobiologie bipolarer Störungen. Schläper,T., Winkler, R. Nernvenheilkunde 3/2008, S. Praxisrelevante Aspekte der Neurobiologie bipolarer Störungen. Schläper,T., Winkler, R. Nernvenheilkunde 3/2008, S. 127-132 Lebenszeitprävalenz für beide Geschlechter 1 % Bei ca. 20% rezidiv depressiver

Mehr

Definition der Demenz. Alltagsrelevante Abnahme von Gedächtnis und anderen kognitiven Funktionen, die länger als 6 Monate besteht.

Definition der Demenz. Alltagsrelevante Abnahme von Gedächtnis und anderen kognitiven Funktionen, die länger als 6 Monate besteht. Definition der Demenz Alltagsrelevante Abnahme von Gedächtnis und anderen kognitiven Funktionen, die länger als 6 Monate besteht. Klinik der Demenz 1. Störung kognitiver Funktionen Gedächtnis ("er vergisst

Mehr

Multiple Sklerose. Encephalomyelitis disseminata(ed)

Multiple Sklerose. Encephalomyelitis disseminata(ed) Multiple Sklerose Encephalomyelitis disseminata(ed) Definition Multiple Sklerose Chronisch entzündlich demyelinisierende Erkrankung des ZNS mit Entmarkungsherden an weißer Substanz von Gehirn und Rückenmark

Mehr

Tapen für die Seele. Heilpraktikerin Ricarda Wagner Weiherweg 1 82297 Steindorf 08202 905 313 0177 378 6 37 r.wagner@xundsein.de www.xundsein.

Tapen für die Seele. Heilpraktikerin Ricarda Wagner Weiherweg 1 82297 Steindorf 08202 905 313 0177 378 6 37 r.wagner@xundsein.de www.xundsein. Tapen für die Seele Heilpraktikerin Ricarda Wagner Weiherweg 1 82297 Steindorf 08202 905 313 0177 378 6 37 r.wagner@xundsein.de www.xundsein.de 1 Tapen Tapen ein von Sportlern bereits seit den frühen 70ern

Mehr

Vorbereitung auf die amtsärztliche Heilpraktikerüberprüfung

Vorbereitung auf die amtsärztliche Heilpraktikerüberprüfung S e i t 1 9 9 8 e r f o l g r e i c h i n d e r A u s b i l d u n g V o n H e i l p r a k t i k e r n Vorbereitung auf die amtsärztliche Heilpraktikerüberprüfung Arbeits- und Lernskript mit naturheilkundlicher

Mehr

Übung 6 Vorlesung Bio-Engineering Sommersemester Nervenzellen: Kapitel 4. 1

Übung 6 Vorlesung Bio-Engineering Sommersemester Nervenzellen: Kapitel 4. 1 Bitte schreiben Sie Ihre Antworten direkt auf das Übungsblatt. Falls Sie mehr Platz brauchen verweisen Sie auf Zusatzblätter. Vergessen Sie Ihren Namen nicht! Abgabe der Übung bis spätestens 21. 04. 08-16:30

Mehr

Psychotherapie (HP) Inhaltsverzeichnis aller Lernhefte. Lernheft 3: Vorbereitungslernheft. Lernheft 1: Lernheft 4: Lernheft 5: Lernheft 2:

Psychotherapie (HP) Inhaltsverzeichnis aller Lernhefte. Lernheft 3: Vorbereitungslernheft. Lernheft 1: Lernheft 4: Lernheft 5: Lernheft 2: Psychotherapie (HP) Inhaltsverzeichnis aller Lernhefte Vorbereitungslernheft Ausbildung in psychotherapeutisch tätigen Berufsfeldern Die Überprüfung Prüfungsvorbereitung Aufbau des Lehrganges Anhang Auswahl

Mehr

Hoffnung für gelähmte Hunde

Hoffnung für gelähmte Hunde Neues gkf-projekt Hoffnung für gelähmte Hunde Die Transplantation von sogenannten Schwann-Zellen kann Hunde, die durch einen schweren Bandscheibenvorfall gelähmt wurden, möglicherweise wieder auf die Beine

Mehr

Informationsmaterial

Informationsmaterial Galenos UG (haftungsbeschränkt) Bahnhofstr. 25 37124 Rosdorf (Göttingen) Informationsmaterial Häusliche psychiatrische Fachkrankenpflege gemäß 132 a Abs. 2 SGB V mit einem spezialisierten Pflegedienst

Mehr

Psychiatrische Notfälle im Notarzt- und Rettungswesen

Psychiatrische Notfälle im Notarzt- und Rettungswesen Psychiatrische Notfälle im Notarzt- und Rettungswesen Frank-Gerald Pajonk Einleitung Epidemiologie psychiatrischer Notfälle Definition psychiatrischer Notfall Leitsymptome des psychiatrischen Notfalls

Mehr

Begutachtung von Kopfschmerz nach Schädelhirntrauma. Martin Tegenthoff Neurologische Universitätsklinik BG-Kliniken Bergmannsheil Bochum

Begutachtung von Kopfschmerz nach Schädelhirntrauma. Martin Tegenthoff Neurologische Universitätsklinik BG-Kliniken Bergmannsheil Bochum von Kopfschmerz nach Schädelhirntrauma Martin Tegenthoff Neurologische Universitätsklinik BG-Kliniken Bergmannsheil Bochum Schädel-Hirn etwa 200.000-280.000/Jahr 80% leicht 10% mittelschwer 10% schwer

Mehr

ICD-10 und MAS. Dr. med. Jürg Unger-Köppel Chefarzt KJPD Aargau. www.pdag.ch. 7. September 2010. Seite 1

ICD-10 und MAS. Dr. med. Jürg Unger-Köppel Chefarzt KJPD Aargau. www.pdag.ch. 7. September 2010. Seite 1 ICD-10 und MAS Dr. med. Jürg Unger-Köppel Chefarzt KJPD Aargau www.pdag.ch Seite 1 Seite 2 Was ist die ICD-10? Eine Beschreibung aller Krankheiten der Menschen Ein Werk der WHO (ICD-10 wurde zum 1.x 1996

Mehr

Anhang zu Anlage 4 zum Vertrag über die Hausarztzentrierte Versorgung nach 73 b SGB V

Anhang zu Anlage 4 zum Vertrag über die Hausarztzentrierte Versorgung nach 73 b SGB V Anhang zu Anlage 4 zum Vertrag über die Hausarztzentrierte Versorgung nach 7 b SGB V lfd. Nr Indikationsgruppe Abrechnungsausschluss Alkohol- oder Drogenabhängigkeit F0., F., F., F., F4., F5., F6., F8.,

Mehr

7- Fachtagung des Interdisziplinären Arbeitskreises Bewegungstherapie-Psychiatrie, Psychosomatik, Sucht Broggingen 27. und 28. 03.

7- Fachtagung des Interdisziplinären Arbeitskreises Bewegungstherapie-Psychiatrie, Psychosomatik, Sucht Broggingen 27. und 28. 03. 7- Fachtagung des Interdisziplinären Arbeitskreises Bewegungstherapie-Psychiatrie, Psychosomatik, Sucht Broggingen 27. und 28. 03.2014 Schneck Broggingen, 28.3.2014 Demenz und Motorik (Bewegung) Auffälligkeiten

Mehr

1Referenzreihe Multiple Sklerose. Multiple Sklerose Eine Einführung

1Referenzreihe Multiple Sklerose. Multiple Sklerose Eine Einführung 1Referenzreihe Multiple Sklerose Multiple Sklerose Eine Einführung In dieser Broschüre werden Sie mehr über Multiple Sklerose (MS) erfahren wie das zentrale Nervensystem (ZNS) funktioniert, welche Rolle

Mehr

Harn- und Stuhlinkontinenz

Harn- und Stuhlinkontinenz Harn- und Stuhlinkontinenz Harninkontinenz, dass heißt unwillkürlicher Urinverlust, ist eine häufige Erkrankung, unter der in Deutschland etwa sechs bis acht Millionen Frauen und Männer leiden. Blasenfunktionsstörungen,

Mehr

08. Semester Block Blockpraktikum Psychiatrie

08. Semester Block Blockpraktikum Psychiatrie 08. Semester Block Blockpraktikum Psychiatrie Verantwortlich von der Fakultät: PD Dr. med. Mazda Adli Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie CCM Tel: 450 517 296 Email: mazda.adli@charite.de Verantwortlich

Mehr

Demenz- eine Krankheit verstehen

Demenz- eine Krankheit verstehen Demenz- eine Krankheit verstehen Stefanie Auer ALZHEIMERHILFE Integra 2008 Alois Alzheimer (1864-1915) 1915) Neurologe, Psychiater 1901: Begegnung mit Auguste D. 1906: Vorstellung einer geistigen Erkrankung

Mehr

1.2 Affektive Störungen

1.2 Affektive Störungen 1.2 Affektive en 7 1.2 Affektive en Synonyme/verwandte Begriffe Gemütskrankheiten; affektive Psychose = manisch-depressive Erkrankung, Zyklothymie Definition Gruppe von en und Krankheiten charakterisiert

Mehr

Workshop 3 Was heißt eigentlich psychisch krank

Workshop 3 Was heißt eigentlich psychisch krank Workshop 3 Was heißt eigentlich psychisch krank Vortrag von Claudia Wiehn, Evangelische Gesellschaft, Gemeindepsychiatrisches Zentrum Stuttgart Freiberg Expertinnen: Sabine Aßmann, Ursula Schick-Simon,

Mehr

1.1.1 Bilderrätsel: Wie heißt die Anamnese, bei der der Patient die Angaben selbst macht?

1.1.1 Bilderrätsel: Wie heißt die Anamnese, bei der der Patient die Angaben selbst macht? 14 1 Diagnostik 1.1 Anamnese 1.1.1 Bilderrätsel: Wie heißt die Anamnese, bei der der Patient die Angaben selbst macht? g e n a e 1.1.2 Angaben von Dritten zur Krankengeschichte nennt man: 1.2 Psychiatrische

Mehr

Nervensystem. www.tu-ilmenau.de/nano

Nervensystem. www.tu-ilmenau.de/nano Nervensystem ist übergeordnete Steuerungs- und Kontrollinstanz des Körpers besteht aus Nervenzellen und Stützzellen (z. B. Glia) hat drei Hauptfunktionen Reizaufnahme Reizintegration, Interpretation, Handlungsplanung

Mehr

Systematik und Diagnostik

Systematik und Diagnostik Systematik und Diagnostik Inhalt Einführung in Systematik und Diagnostik Systematik Erstgespräch und Anamnese Elementarfunktionen Apparative Zusatzdiagnostik Systematik Es liegt in der Natur der Menschen

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Grundlagen. II Präparate VII

Inhaltsverzeichnis. Grundlagen. II Präparate VII VII Inhaltsverzeichnis I Grundlagen 1 Pharmakologische Grundlagen........ 3 1.1 Pharmaka......................... 4 1.1.1 Pharmakologisch wirksame Stoffe......... 4 1.1.2 Wirkstoffentwicklung.................

Mehr

Qualitätsstandards in der Pflege am Beispiel Sturzprophylaxe

Qualitätsstandards in der Pflege am Beispiel Sturzprophylaxe Qualitätsstandards in der Pflege am Beispiel Sturzprophylaxe Bettina Meller (Ass. Jur.) BIVA Mitgliederversammlung 30.03.2011 Häufigste Sturzrisikofaktoren 1. In der Person liegende Risikofaktoren Funktionseinbußen

Mehr

Einblicke ins Hirn Bildgebende Verfahren in Forschung und Medizin

Einblicke ins Hirn Bildgebende Verfahren in Forschung und Medizin Fortbildungsveranstaltung im Rahmen des Programms Neurowissenschaften in der gymnasialen Oberstufe der Neurowissenschaftlichen Gesellschaft e.v. zum Thema Einblicke ins Hirn Bildgebende Verfahren in Forschung

Mehr

Bipolare Störung. Manisch depressive Erkrankung

Bipolare Störung. Manisch depressive Erkrankung Bipolare Störung Manisch depressive Erkrankung Inhalt Beschreibung Diagnostik Phasen Verlaufsformen Ursachen Behandlung Beschreibung psychische Störung, die zu den Affektstörungen zählt erste Beschreibung

Mehr

Psychopharmaka bei Traumafolgestörungen

Psychopharmaka bei Traumafolgestörungen Institut Trauma und Pädagogik Gisela Vigener-Emonds Psychopharmaka bei Traumafolgestörungen Was macht das eigentlich mit dem Gehirn? Gisela Vigener-Emonds > Trauma ist ein neurotoxischer Zustand > Trauma

Mehr

Über Synapsen, Intelligenz und Gedächtnis von Menschen und Mäusen

Über Synapsen, Intelligenz und Gedächtnis von Menschen und Mäusen Quelle: scientopia.org Über Synapsen, Intelligenz und Gedächtnis von Menschen und Mäusen 30. Januar 2014 ChrisEna Spilker Intelligenz Charakter Gedächtnis Plas5zität beruht auf der chemischen Zwiesprache

Mehr

Demenz und Depression im Alter 1. Tiroler Demenztagung

Demenz und Depression im Alter 1. Tiroler Demenztagung Demenz und Depression im Alter 1. Tiroler Demenztagung Prim. Univ.-Prof. Dr. Harald Schubert Ärztlicher Direktor Psychiatrisches Krankenhaus des Landes Tirol Dimensionen der Entwicklung des Alters 100

Mehr

Freiheitsbeschränkung durch Medikation. C. Miller

Freiheitsbeschränkung durch Medikation. C. Miller Freiheitsbeschränkung durch Medikation C. Miller Aufgabe des HeimAufG Schutz der persönlichen Freiheit von Menschen, die aufgrund des Alters, einer Behinderung oder einer Krankheit der Pflege oder Betreuung

Mehr

Hallo und herzlich willkommen,

Hallo und herzlich willkommen, Hallo und herzlich willkommen, wir haben diese Seite erstellt, um Ihnen unser Angebot im Rahmen der Ambulanten Psychiatrischen Pflege (APP) unter dem Dach der Ambulante Dienste Perspektive ggmbh vorzustellen.

Mehr

Neuropsychologische Untersuchung... 15 Primitivreflexe und Instinktbewegungen 19

Neuropsychologische Untersuchung... 15 Primitivreflexe und Instinktbewegungen 19 Neurologische Diagnostik... 1 Klinische Untersuchung... 1 Inspektion... 1 Nervenreizungszeichen... 1 Meningismuszeichen... 2 Hirnnervenuntersuchung... 3 Motorik und Reflexe... 4 Koordinationsprüfung...

Mehr

Heilpraktikerprüfung (Psychotherapie) Oktober 2008

Heilpraktikerprüfung (Psychotherapie) Oktober 2008 Heilpraktikerprüfung (Psychotherapie) Oktober 2008 1 Mehrfachauswahl Welche der folgenden Aussagen zur Zwangserkrankung treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! A) Die Erkrankung beginnt meist nach dem 40.

Mehr

Organische Psychosyndrome

Organische Psychosyndrome Einleitung Definition Verschiedene psychopathologische und funktionelle Symptomkonstellationen als Folgezustände von hirnbezogenen Noxen und Funktionsbeeinträchtigungen. Synonym exogenes organisches Psychosyndrom

Mehr

Wiederholung: Dendriten

Wiederholung: Dendriten Wiederholung: Dendriten Neurone erhalten am Dendriten und am Zellkörper viele erregende und hemmende Eingangssignale (Spannungsänderungen) Die Signale werden über Dendrit und Zellkörper elektrisch weitergeleitet.

Mehr

Blickpunkt APP. Ambulante Psychiatrische. Pflegedienst (APP) Behandlungsschwerpunkte. Aus dem Inhalt. www.salus-lsa.de

Blickpunkt APP. Ambulante Psychiatrische. Pflegedienst (APP) Behandlungsschwerpunkte. Aus dem Inhalt. www.salus-lsa.de Blickpunkt APP Ein Angebot des SALUS-Fachklinikums Uchtspringe in der Region Stendal Ambulanter Psychiatrischer Pflegedienst (APP) Aus dem Inhalt Warum ein Ambulanter Psychiatrischer Pflegedienst? Ambulante

Mehr

Was sind Antibiotika und wie wirken sie?

Was sind Antibiotika und wie wirken sie? Was sind Antibiotika und wie wirken sie? Antibiotika sind hochwirksame Arzneimittel, die zum Einsatz kommen, wenn eine Infektion vorliegt, die durch Bakterien verursacht wird. Bei eine Infektion dringen

Mehr

Demenzkampagne Rheinland-Pfalz

Demenzkampagne Rheinland-Pfalz Demenzkampagne Rheinland-Pfalz 1 Abgrenzung zum normalen Altern Vergessen gehört ebenso zum Leben wie erinnern. Beim Altern lassen alle Körperfunktionen nach, auch das Gedächtnis bekommt Lücken. Aber nicht

Mehr

Psychiatrische Notfälle/ Krisenintervention

Psychiatrische Notfälle/ Krisenintervention Ausbildung zum/r Psycholog. Berater/in und Psychotherapeutische/r Heilpraktiker/in Psychiatrische Notfälle/ Krisenintervention Begleitskript zum Seminar Inhalt Allgemeine Vorbemerkungen zu den Skripten

Mehr

OSTEOPATHIE. Goethestr. 4 78333 Stockach Tel.: 07771 / 877 858. www.osteopathie-hasenfratz.de HEILPRAKTIKER

OSTEOPATHIE. Goethestr. 4 78333 Stockach Tel.: 07771 / 877 858. www.osteopathie-hasenfratz.de HEILPRAKTIKER OSTEOPATHIE HEILPRAKTIKER Goethestr. 4 78333 Stockach Tel.: 07771 / 877 858 www.osteopathie-hasenfratz.de Was ist Osteopathie? Die Osteopathie gehört in den Bereich der Manuellen Medizin, d.h. sowohl Diagnostik

Mehr

Übersicht Verständnisfragen

Übersicht Verständnisfragen Übersicht Verständnisfragen Herz-Kreislauf-Erkrankungen Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) Übergewicht und Adipositas Diabetes mellitus Krebserkrankungen HIV und AIDS Rheumatische Erkrankungen

Mehr

Nervenphysiologie 3.4.3

Nervenphysiologie 3.4.3 Bewegungssystem 3.4.3 Nervenphysiologie präsynaptische Endigung Dendriten Zellkörper Axonhügel Axon Bau und Einteilung der Neurone Neurone bestehen aus einem Zellkörper und Nervenfortsätzen und sind zur

Mehr

Psychische Veränderungen und Erkrankungen im höheren Lebensalter

Psychische Veränderungen und Erkrankungen im höheren Lebensalter Psychische Veränderungen und Erkrankungen im höheren Lebensalter Bürgerforum Altenpflege am 09.11.2015 Dr. med. Irmgard Paikert-Schmid kbo Isar-Amper-Klinikum München Ost Psychische Störungen im Alter

Mehr