Workshop 3 Was heißt eigentlich psychisch krank

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Workshop 3 Was heißt eigentlich psychisch krank"

Transkript

1 Workshop 3 Was heißt eigentlich psychisch krank Vortrag von Claudia Wiehn, Evangelische Gesellschaft, Gemeindepsychiatrisches Zentrum Stuttgart Freiberg Expertinnen: Sabine Aßmann, Ursula Schick-Simon, Carola Tabarelli - Vorstellung o Als Team - Einführung in Thema o Über psychische Krankheiten kursieren diverse Mythen o Geht nicht um störungsspezifisches Wissen = Mich interessiert viel mehr was Sie über psychische Erkrankungen wissen, welche Erfahrungen Sie gesammelt haben, was Sie interessiert.. - Sammeln o Fragen zusammentragen o Was fällt Ihnen zum Thema psychische Erkrankung ein? Wo begegnen Sie psychisch kranken Menschen...auf der Arbeit, zuhause...? Welche Vorstellungen haben Sie?...Tauschen Sie sich aus... - Wissensvermittlung o paar Rahmendaten zum Thema o zum leichteren Verständnis psychischer Erkrankungen kurz auf Begriffe Psychose und Neurose eingehen Was ist eine Psychose? Gruppe schwerer psychischer Störungen Während akut psychotischer Phase sind sowohl Wahrnehmen, Denken, Fühlen, Wollen als auch erleben der eigenen Person stark verändert Bezug zur Wirklichkeit ist erheblich gestört Zustand geht oft mit Ängsten einher Psychotische Symptome sind z.b. Halluzinationen, Wahnvorstellungen Hervorgerufen durch innerpsychische oder organische Prozesse Liegt keine organische Ursache vor, wie z.b. Hirntumor, Vergiftungen, Hormonstörungen usw. dann spricht man von einer schizophrenen Psychose Sind vor allem Stimmung und Antrieb verändert, dann spricht man von einer affektiven Störung Sind sowohl Denken, Wahrnehmung als auch Stimmung und Antrieb verändert, dann spricht man von einer schizoaffektiven Störung 3 Gruppen psychotischer Störungen o 1. Schizophrenie Paranoide Schizophrenie Hebephrene (Affektreduktion, Stimmung, Bewegung)

2 Katatone (psychomotorische Störungen) Schizophrenie Simplex Verschiedene wahnhafte Störungen o 2. Affektive Störungen (Psychosen) Manie Depression (hier geht es um den Wechsel zwischen Manie und Depression, leichte und mittelschwere Depressionen werden in aller Regel nicht den Psychosen zugeordnet) Bipolar affektive Störung o 3.Mischform affektiver und schizophrener Störungen Schizoaffektive Psychosen Was ist eine Neurose? Gruppe psychischer Störungen, die keine organischen Ursachen haben und bei denen der Realitätsbezug erhalten bleibt, also keine wahnhaften oder halluzinatorischen Symptome erlebt werden Symptome neurotischer Störungen sind Ängste, Phobien, Zwänge und Depressionen Neurosebegriff wurde von S. Freud geprägt In Psychoanalyse und tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie wird neurotisches Symptom heute noch als Ausdruck eines inneren unbewussten Konflikts verstanden Symptom wird aufgedeckt und bearbeitet und kann sich zurückbilden Verhaltenstherapeutisch betrachtet handelt es sich bei neurotischen Störungen um fehlangepasstes Verhalten, das in der Lebensgeschichte habituiert(erlernt) und verinnerlicht wurde und zum aktuellen Zeitpunkt seinen Nutzen verloren hat In Therapie wird mittlerweile fehlangepasstes durch sinnvolles Verhalten ersetzt = Bsp. Skills Borderliner Zu den neurotischen, Belastungs- und somatoformen Störungen o 1. Phobische Störungen Agoraphobie (Platzangst) Soziale Phobie o 2. Andere Angststörungen Panikstörung Generalisierte Angststörung o 3. Zwangsstörung Vorwiegend Zwangsgedanken Vorwiegend Zwangshandlungen o 4. Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen Akute Belastungsreaktion Posttraumatische Belastungsstörung

3 o 5. Dissoziative Störungen (früher multiple Persönlichkeit) mit Gedächtnisausfall mit Stupor (Bewegungsarmut) 6. somatoforme Störungen - Somatisierungsstörungen 7. sonstige neurotische Störungen - Sensibilisierung I - Was ist nun eine psychische Erkrankung? - was im Rahmen psychiatrischer Praxis passiert ist eine Tatsachenzuschreibung - jemand ist schizophren, jemand hat eine Depression - bleibt man bei Bsp. schizophren, dann beschreibt dies Abweichung von Norm - nicht normal, dass man Stimmen hört, Personen sieht und denkt vom FBI verfolgt zu sein, nicht normal, weil es nur bei wenigen so ist und nicht bei uns allen - könnte man vermuten, dass man nur schizophren in der Gegenwart anderer sein kann, denn ohne Norm keine Abweichung!!! - interessanter Gedanke - - es geht also weniger um die Frage wie ist es? als um die Frage wie wirkt es? - diese Annahme beinhaltet nicht die Bewertung von Verhalten, sondern rückt die Konsequenz von Verhalten in den Fokus - Menschen leben mit ihren Erkrankungen, ob somatisch oder psychisch und in den Kontexten, in denen wir häufig miteinander zu tun haben, geht es um die Frage, ob ein Verhalten zum Problem wird = ist jemand mit best. Diagnose z-b. In der Lage sich um Kind zu kümmern - diese Unterscheidung zwischen Schizophrenie haben und sich schizophren verhalten ist darum wichtig, weil Verhalten änderbar ist - - gibt verschiedene Möglichkeiten mit nicht verstehbarem Verhalten umzugehen - je nach kultureller Prägung können dabei z.b. Götter eine Rolle spielen = Symptome als Strafe der Götter - ein anderer Umgang wäre z.b. Ausgrenzung nicht verstehbaren Verhaltens = Möglichkeit der Komplexitiätsreduktion = durch Ausgrenzung ist nicht verstehbarer Bereich auch nicht beobachtbar = Menschen mit abweichendem und störendem Verhalten werden dabei in Einrichtungen untergebracht, sodass die Störung aus dem sozialen Alltagsleben der Gesellschaft verschwindet - andere Form des Umgang mit nicht verstehbarem Verhalten ist der, es als Defizit zu erklären = krankheitsbedingte Defizite = dabei wird das kommunikative und soziale Phänomen Verhalten durch einen anderen Phänomenbereich, nämlich den biologischen bzw. psychischen erklärt = sucht man Defizite im Körper, resultiert daraus biologisches Krankheitsmodell = Schizophrenie ist eine Stoffwechselerkrankung. Punkt. = wenn biologische Störung Schuld an abweichendem Verhalten ist, können Patient und Umfeld von Schuld freigesprochen werden

4 = kommuniziert wird in dem Fall über die Erklärung, aber nicht über das Symptom - eine weitere Variante ist die Erklärung nicht verstehbaren Verhaltens als Ausdruck eines Problems = sucht Erklärung für soziales Phänomen abweichenden Verhaltens im selben Phänomenbereich, also im sozialen System = etwas im sozialen System ist nicht in Ordnung, aber prinzipiell veränderbar = liegt also Problem vor, über das kommuniziert werden kann = wenn man Betroffenem Verantwortung auch für abweichendes Verhalten zuschreibt, ihm gute Gründe für dieses Verhalten unterstellt und eine prinzipielle Veränderbarkeit zutraut, können mit ihm und seinem sozialem und familiären Umfeld Chancen und Risiken von Nicht-Veränderung wie auch von Veränderung durchgesprochen und ausbalanciert werden = verschiedene Bedeutungszuschreibungen und Erklärungen für nicht verstehbares Verhalten führen zu unterschiedlichen Umgangsweisen mit dem Betroffenen = wie erklärt und verstanden wird, hängt immer vom Kontext ab und auch wenn dieser institutionell vorgegeben ist, so ist meiner Meinung nach die eigene Haltung zu nicht verstehbarem Verhalten unabhängig und individuell gestaltbar = das ist ganz wichtiger Aspekt, denn an dieser Stelle wird auch der einzeln professionell Agierende nicht von seiner Verantwortung in Bezug auf den Umgang mit psychisch kranken Menschen freigesprochen = denn wenn ich Klienten für ihr Verhalten, gleich wie verrückt das sein mag, in die Verantwortung nehme, dann muss ich mich meiner Verantwortung ebenfalls stellen und hinterfragen, ob ich Meinungen und Ideologien anderer einfach übernehme oder mir selbst ein Bild darüber mache - Gedankenexperiment einladen = Fußball - Abschluss / Expertenrunde

5 Übersicht ICD 10 Kaptiel V (F) Internationale Klassifikation psychischer Störungen F00-F09 Organische, einschließlich symptomatischer psychischer Störungen F10-F19 Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen F20-F29 Schizophrenie, schizotype und wahnhafte Störungen F30-F39 Affektive Störungen F40-F48 Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen F50-F59 Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen und Faktoren F60-F69 Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen F70-F79 Intelligenzstörung F80-F89 Entwicklungsstörungen F90-F98 Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend F99-F99 Nicht näher bezeichnete psychische Störungen

(Früher: Psychopathologie des Kindes- und Jugendalters )

(Früher: Psychopathologie des Kindes- und Jugendalters ) Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (Früher: Psychopathologie des Kindes- und Jugendalters ) Prof. Dr. med. Michael Günter Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie

Mehr

Eigene MC-Fragen Klassifikationssysteme und Diagnostik

Eigene MC-Fragen Klassifikationssysteme und Diagnostik Eigene MC-Fragen Klassifikationssysteme und Diagnostik 1. Wer entwickelte das triadische System? Franz Alexander Sigmund Freud Eugen Bleuler Johann Christian August Heinroth Kurt Schneider 2. Bestandteile

Mehr

Allgemeine Psychopathologie Klassifikation von psychischen Störungen

Allgemeine Psychopathologie Klassifikation von psychischen Störungen Ausbildung zum/r Psycholog. Berater/in und Psychotherapeutische/r Heilpraktiker/in Allgemeine Psychopathologie Klassifikation von psychischen Störungen Begleitskript zum Seminar Inhalt Allgemeine Vorbemerkungen

Mehr

Liste der 115 Muster-Falldokumentationen von Dr. phil. Hermann Wendt, Dipl.-Psych.

Liste der 115 Muster-Falldokumentationen von Dr. phil. Hermann Wendt, Dipl.-Psych. Seite 1 Liste der 115 Muster-Falldokumentationen E:\STRONGPAGE\KUNDEN\KLVT\Dokumente zur Hompage\Musterfalldokumentationen - 04.07.2012\Musterfälle Übersichtstabelle.doc Liste der 115 Muster-Falldokumentationen

Mehr

Inhaltsverzeichnis. 1.1 Psychiatrische Klassifikation... 2 1.2 Häufigkeit... 4 1.3 Ätiologie... 5

Inhaltsverzeichnis. 1.1 Psychiatrische Klassifikation... 2 1.2 Häufigkeit... 4 1.3 Ätiologie... 5 VII Inhaltsverzeichnis ] Psychiatrische Syndrome und Krankheiten 1 Einführung... 2 1.1 Psychiatrische Klassifikation... 2 1.2 Häufigkeit... 4 1.3 Ätiologie... 5 2 Organische einschließlich symptomatischer

Mehr

Psychosomatische Erkrankungen und ihre Auswirkungen auf den Arbeitsplatz Eine Sensibilisierung für betriebliche Laien

Psychosomatische Erkrankungen und ihre Auswirkungen auf den Arbeitsplatz Eine Sensibilisierung für betriebliche Laien Friedrichsdorfer Institut für Therapieforschung salus klinik Friedrichsdorf Dr. Dietmar Kramer Leitender Arzt Psychosomatische Erkrankungen und ihre Auswirkungen auf den Arbeitsplatz Eine Sensibilisierung

Mehr

Wo liegt die Grenze zwischen verhaltensauffällig und psychisch krank? Vom Nutzen einer differenzierten Diagnosestellung

Wo liegt die Grenze zwischen verhaltensauffällig und psychisch krank? Vom Nutzen einer differenzierten Diagnosestellung Wo liegt die Grenze zwischen verhaltensauffällig und psychisch krank? Vom Nutzen einer differenzierten Diagnosestellung Marion Reichert Hutzli, Leitende Ärztin, November 2015 Gesund oder krank? Kein eindeutiger

Mehr

Sporttherapie PPS 5.Sem. Auszüge und Beispiele aus der ICD-10-GM

Sporttherapie PPS 5.Sem. Auszüge und Beispiele aus der ICD-10-GM Auszüge und Beispiele aus der ICD-10-GM Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification. Herausgegeben vom Deutschen Institut

Mehr

ICD-10 und MAS. Dr. med. Jürg Unger-Köppel Chefarzt KJPD Aargau. www.pdag.ch. 7. September 2010. Seite 1

ICD-10 und MAS. Dr. med. Jürg Unger-Köppel Chefarzt KJPD Aargau. www.pdag.ch. 7. September 2010. Seite 1 ICD-10 und MAS Dr. med. Jürg Unger-Köppel Chefarzt KJPD Aargau www.pdag.ch Seite 1 Seite 2 Was ist die ICD-10? Eine Beschreibung aller Krankheiten der Menschen Ein Werk der WHO (ICD-10 wurde zum 1.x 1996

Mehr

B - 35.1 Psychiatrie und Psychotherapie. B - 35.2 Versorgungsschwerpunkte

B - 35.1 Psychiatrie und Psychotherapie. B - 35.2 Versorgungsschwerpunkte B - 35.1 Psychiatrie und Psychotherapie Abteilungsdirektor Prof. Dr. Peter Falkai Kontaktdaten Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie UNIVERSITÄTSMEDIZIN GÖTTINGEN Von-Siebold-Straße 5 37075 Göttingen

Mehr

Grundriß der forensisch-psychiatrischen Begutachtung im Strafrecht. Dr. Karl Schretzenmayer. HLuHB Darmstadt. I Hill III

Grundriß der forensisch-psychiatrischen Begutachtung im Strafrecht. Dr. Karl Schretzenmayer. HLuHB Darmstadt. I Hill III Grundriß der forensisch-psychiatrischen Begutachtung im Strafrecht Dr. Karl Schretzenmayer HLuHB Darmstadt I Hill III 15286555 Inhaltsverzeichnis A. Allgemeiner Teil 1. Stellung des forensisch-psychiatrischen

Mehr

Sozialpsychiatrischer Aufbaulehrgang. Juni 2016 Mai 2017

Sozialpsychiatrischer Aufbaulehrgang. Juni 2016 Mai 2017 Sozialpsychiatrischer Aufbaulehrgang Juni Mai 2017 1 In diesem Lehrgang steht eine vertiefende Auseinandersetzung mit fachlichen und persönlichen Kompetenzen für die Arbeit mit Menschen mit psychischen

Mehr

Psychotherapie (HP) Inhaltsverzeichnis aller Lernhefte. Lernheft 3: Vorbereitungslernheft. Lernheft 1: Lernheft 4: Lernheft 5: Lernheft 2:

Psychotherapie (HP) Inhaltsverzeichnis aller Lernhefte. Lernheft 3: Vorbereitungslernheft. Lernheft 1: Lernheft 4: Lernheft 5: Lernheft 2: Psychotherapie (HP) Inhaltsverzeichnis aller Lernhefte Vorbereitungslernheft Ausbildung in psychotherapeutisch tätigen Berufsfeldern Die Überprüfung Prüfungsvorbereitung Aufbau des Lehrganges Anhang Auswahl

Mehr

Arbeitsheft 6. Beratung oder Therapie? Success. Arbeitshefte für die Praxis. Hannes Sieber. Psychopathologie für Berater, Trainer und Führungskräfte

Arbeitsheft 6. Beratung oder Therapie? Success. Arbeitshefte für die Praxis. Hannes Sieber. Psychopathologie für Berater, Trainer und Führungskräfte Success Weil Persönlichkeit entscheidet Arbeitshefte für die Praxis Arbeitsheft 6 Hannes Sieber Beratung oder Therapie? Psychopathologie für Berater, Trainer und Führungskräfte Sicherheit im Umgang mit

Mehr

Zwangsstörungen: Differentialdiagnostische Abgrenzung zu Angststörung, zwanghafter Persönlichkeitsstörung und Schizophrenie

Zwangsstörungen: Differentialdiagnostische Abgrenzung zu Angststörung, zwanghafter Persönlichkeitsstörung und Schizophrenie Zwangsstörungen: Differentialdiagnostische Abgrenzung zu Angststörung, zwanghafter Persönlichkeitsstörung und Schizophrenie Referentin: Janina Steinmetz Gliederung Einleitung: Zwangsstörungen Diagnose

Mehr

Psychiatrische Erkrankungen. Christian Kistler Thoma Betriebsleiter des Kriseninterventionszentrums. Pflegefachmann Psychiatrie HF

Psychiatrische Erkrankungen. Christian Kistler Thoma Betriebsleiter des Kriseninterventionszentrums. Pflegefachmann Psychiatrie HF Psychiatrische Erkrankungen Christian Kistler Thoma Betriebsleiter des Kriseninterventionszentrums KIZ der PUK Zürich Pflegefachmann Psychiatrie HF Gestalt-Psychotherapeut igw Web www.krisenberatung-zuerich.ch

Mehr

Existenzanalyse und Logotherapie

Existenzanalyse und Logotherapie Christoph Riedel Renate Deckart Alexander Noyon Existenzanalyse und Logotherapie Ein Handbuch für Studium und Praxis PRIMUS VERLAG Inhalt Vorwort 13 Einleitung 15 Grundlagen der Existenzanalyse und Logotherapie

Mehr

Teil I Grundlagen der Klinischen Psychologie

Teil I Grundlagen der Klinischen Psychologie Vorwort XI Teil I Grundlagen der Klinischen Psychologie 1 Paradigmen in der klinischen Psychologie 3 1.1 Das psychodynamische Paradigma 3 1.1.1 Die klassische psychodynamische Theorie von Freud 3 1.1.2

Mehr

Umgang mit Klienten in psychiatrischer und psychotherapeutischer Behandlung

Umgang mit Klienten in psychiatrischer und psychotherapeutischer Behandlung Umgang mit Klienten in psychiatrischer und psychotherapeutischer Behandlung Dr. phil. Heike Ewers Psychologische Psychotherapeutin; Fachliche Leitung der Evangelisch Freikirchlichen Beratungsstelle und

Mehr

Psychosen und psychoseähnliche Störungen

Psychosen und psychoseähnliche Störungen Psychosen und psychoseähnliche Störungen A.-Univ.-Prof. Dr. Martina Hummer Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie Leopoldstrasse 36 6020 Innsbruck Psychose (Internet) Als Psychose bezeichnet man eine

Mehr

Umgang mit psychisch auffälligen Menschen Qualitätswerkstatt Vermittlung in gemeinnützige Arbeit 14.10.13 Jugendherberge Stuttgart

Umgang mit psychisch auffälligen Menschen Qualitätswerkstatt Vermittlung in gemeinnützige Arbeit 14.10.13 Jugendherberge Stuttgart Umgang mit psychisch auffälligen Menschen Qualitätswerkstatt Vermittlung in gemeinnützige Arbeit 14.10.13 Jugendherberge Stuttgart Christine Ermer Psychologische Psychotherapeutin Leiterin der Sozialtherapeutischen

Mehr

Psychose Analyse und Therapie Der Ratgeber får Betroffene und AngehÇrige

Psychose Analyse und Therapie Der Ratgeber får Betroffene und AngehÇrige Ursula Schnieder Psychose Analyse und Therapie Der Ratgeber får Betroffene und AngehÇrige Diese Publikation ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte vorbehalten. Die Verwendung der Texte und Abbildungen,

Mehr

n = Insgesamt 17.242 9.138 4.166

n = Insgesamt 17.242 9.138 4.166 Diagnose 1. Diagnose n = 2. Diagnose n = 3. Diagnose n = organische Störung (F0) 29 18 12 Alkoholabusus (F10 ) 291 638 390 sonstiger Substanzmittelabusus (F11-19) 136 625 653 Psychose (F2) 260 85 23 affektive

Mehr

Differentialdiagnostische Abgrenzungen zu Angststörungen, zwanghafte PS und Schizophrenie

Differentialdiagnostische Abgrenzungen zu Angststörungen, zwanghafte PS und Schizophrenie Differentialdiagnostische Abgrenzungen zu Angststörungen, zwanghafte PS und Schizophrenie Seminar: Zwangsstörungen Leiter der Veranstaltung: Dr. M. Backenstraß Referentinnen: Caroline Thümmel, Sarah Turgut,

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis. Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Vorwort.... 5 I. Allgemeine psychologische Grundlagen... 13 1 Begriffe, Ziele, Aufgaben und Anforderungen der Psychologie... 13 2 Entstehung, Entwicklung und Denkrichtungen der Psychologie...

Mehr

1.1.1 Bilderrätsel: Wie heißt die Anamnese, bei der der Patient die Angaben selbst macht?

1.1.1 Bilderrätsel: Wie heißt die Anamnese, bei der der Patient die Angaben selbst macht? 14 1 Diagnostik 1.1 Anamnese 1.1.1 Bilderrätsel: Wie heißt die Anamnese, bei der der Patient die Angaben selbst macht? g e n a e 1.1.2 Angaben von Dritten zur Krankengeschichte nennt man: 1.2 Psychiatrische

Mehr

Systematik und Diagnostik

Systematik und Diagnostik Systematik und Diagnostik Inhalt Einführung in Systematik und Diagnostik Systematik Erstgespräch und Anamnese Elementarfunktionen Apparative Zusatzdiagnostik Systematik Es liegt in der Natur der Menschen

Mehr

Infobroschüre: Prüfungsvorbereitungskurs Heilpraktiker für Psychotherapie

Infobroschüre: Prüfungsvorbereitungskurs Heilpraktiker für Psychotherapie Infobroschüre: Prüfungsvorbereitungskurs Heilpraktiker für Psychotherapie I. Berufsbild Heilpraktiker für Psychotherapie / Zulassungsvoraussetzungen Der Gesetzgeber ermöglicht seit 1993 Menschen die keinen

Mehr

Vereinbarung zu Psychiatrischen Institutsambulanzen gemäß 118 Abs. 2 SGB V. zwischen

Vereinbarung zu Psychiatrischen Institutsambulanzen gemäß 118 Abs. 2 SGB V. zwischen Vereinbarung zu Psychiatrischen Institutsambulanzen gemäß 118 Abs. 2 SGB V zwischen dem Spitzenverband Bund der Krankenkassen (GKV-Spitzenverband), Berlin und der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG),

Mehr

ICD 10 - WHO Version 2011

ICD 10 - WHO Version 2011 ICD 10 - WHO Version 2011 Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme 10. Revision Version 2011 Die ICD-10 ist auf der Seite des Deutschen Instituts für

Mehr

Heilpraktikerschule K. Papadopoulos - Schmitt. Schriftliche Heilpraktikerüberprüfung am 21. März 2012 (beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie)

Heilpraktikerschule K. Papadopoulos - Schmitt. Schriftliche Heilpraktikerüberprüfung am 21. März 2012 (beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie) Schriftliche Heilpraktikerüberprüfung am 21. März 2012 (beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie) Gruppe A 1. Einfachauswahl Welche Aussage zur leichten Intelligenzminderung (nach ICD-10) trifft zu?

Mehr

Prüfungstrainers Psychiatrie und Psychotherapie für Heilpraktiker. Inhaltsübersicht

Prüfungstrainers Psychiatrie und Psychotherapie für Heilpraktiker. Inhaltsübersicht Winfried Glatz Prüfungstrainers Psychiatrie und Psychotherapie für Heilpraktiker 2. Auflage Inhaltsübersicht Die Inhaltsübersicht ist bis zur zweiten Ebene vollständig in der dritten Ebene und vierten

Mehr

Psychosen. By Kevin und Oliver

Psychosen. By Kevin und Oliver Psychosen By Kevin und Oliver 9. Umgang Inhaltsverzeichnis 1. Definition Psychosen 2. Häufigkeit 3. Ursachen 4. Formen / Symptome 5. Phasen einer Psychose 6. Diagnosen 7. Medikamente 8. Therapie Definition

Mehr

2.3. Epidemiologie psychischer Erkrankungen

2.3. Epidemiologie psychischer Erkrankungen Stand: 04.07.2013 Scheinvergabekriterien für das Fach Psychiatrie und Psychotherapie Anwesenheitspflichtige Veranstaltungen 0327050 Integriertes Praktikum der Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie

Mehr

psychiatrische Begleiterkrankungen

psychiatrische Begleiterkrankungen psychiatrische Begleiterkrankungen Erscheinungsbilder und Interventionsmöglichkeiten zum Begriff Begleiterkrankung, Komorbidität Zusammenhang Grunderkrankung Begleiterkrankung einzelne Störungen zum Begriff

Mehr

Psychische Erkrankungen im Jugendalter

Psychische Erkrankungen im Jugendalter Psychische Erkrankungen im Jugendalter Eine Einführung Dipl.-Päd. J. Bürmann LAG JAW Loccum Juni 2010 1 Psychische Störungen Charakteristika und Klassifikationssysteme Erhebliche krankheitswertige Abweichungen

Mehr

Henne oder Ei. - süchtige Depressive. 25 Jahre Haus Remscheid

Henne oder Ei. - süchtige Depressive. 25 Jahre Haus Remscheid Henne oder Ei depressive Süchtige S - süchtige Depressive 25 Jahre Haus Remscheid Remscheid, 21.08.2008 Dr. med. Hubert Buschmann Fachklinik TönissteinT Bad Neuenahr-Ahrweiler Depression Häufigste psychiatrische

Mehr

naturopath Schule für Heilpraktiker

naturopath Schule für Heilpraktiker Heilpraktikerprüfung Psychotherapie Herbst 2015 Gruppe A 1 Aussagenkombination Welche der folgenden Zwängen zählen zu den Zwangshandlungen? 1. Waschzwang 2. Kontrollzwang 3. Zwangsbefürchtungen 4. Ordnungszwang

Mehr

B-[10] Fachabteilung Psychiatrie und Psychotherapie

B-[10] Fachabteilung Psychiatrie und Psychotherapie B-[10] Fachabteilung Psychiatrie und Psychotherapie B-[10].1 Name der Organisationseinheit/Fachabteilung Psychiatrie und Psychotherapie Art der Abteilung: Hauptabteilung Fachabteilungsschlüssel: 2900 Direktor:

Mehr

Kontakt. Angststörungen bei Kindern und Jugendlichen. Daniela Bleisch Lic. phil. Psychologin. Romaine Schnyder Dr. phil.

Kontakt. Angststörungen bei Kindern und Jugendlichen. Daniela Bleisch Lic. phil. Psychologin. Romaine Schnyder Dr. phil. Angststörungen bei Kindern und Jugendlichen Klassifikation, Diagnostik, Intervention Fribourg SS 2009 Lic. phil. Daniela Bleisch Papini Dr. phil. Romaine Schnyder Daniela Bleisch Lic. phil. Psychologin

Mehr

Ohne Vertrag Gutes Klassenklima Qualifizierte Ausbildung

Ohne Vertrag Gutes Klassenklima Qualifizierte Ausbildung Heilpraktikerüberprüfung (beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie) - 13. Oktober 2010 1. Welche der folgenden Aussagen zu Angststörungen treffen zu? A Bei Phobien bezieht sich die Angst nicht auf

Mehr

Psychiatrische Erkrankungen. KL Pharmazie

Psychiatrische Erkrankungen. KL Pharmazie Psychiatrische Erkrankungen KL Pharmazie Chronisches Müdigkeitssyndrom Keine psychiatrische Krankheit!!! Ursache unbekannt, persistierende Müdigkeit, schwere Störung der Leistungsfähigkeit, Schmerzen,

Mehr

schriftliche Heilpraktikerprüfung Psychotherapie 21. März 2012 Gruppe B

schriftliche Heilpraktikerprüfung Psychotherapie 21. März 2012 Gruppe B Neue Sülze 5-6, 21335 Lüneburg, Tel. 0 41 31 / 22 45-934 Fax: 0 41 31 / 22 45-937 schriftliche Heilpraktikerprüfung Psychotherapie 21. März 2012 Gruppe B 12-F-01 Bei welchen der folgenden Symptome führt

Mehr

~ D B) Intelligenzquotient (IQ) 50-69 D C) Intelligenzquotient (IQ) 25-39 D 0)

~ D B) Intelligenzquotient (IQ) 50-69 D C) Intelligenzquotient (IQ) 25-39 D 0) Heilpraktikerüberprüfung (beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie) - 21. März 2012 1 Einfachauswahl bitte nicht beschriften! Welche Aussage zur leichten Intelligenzminderung (nach ICD-10) trifft zu?

Mehr

Toxische, drogeninduzierte und endogene (funktionelle)

Toxische, drogeninduzierte und endogene (funktionelle) Toxische, drogeninduzierte und endogene (funktionelle) PSYCHOSEN Stoffliche Einflüsse, die Psychosen verursachen: Unmittelbare Erkrankungen des Gehirns - bakterielle, virale oder parasitäre Infektionen,

Mehr

Heilpraktikerprüfung Psychotherapie -13.10.2010

Heilpraktikerprüfung Psychotherapie -13.10.2010 Heilpraktikerprüfung Psychotherapie -13.10.2010 1 Mehrfachauswahl Welche der folgenden Aussagen zu Angststörungen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Bei Phobien bezieht sich die Angst nicht auf bestimmte

Mehr

Original Prüfungsfragen HP für Psychotherapie 21. März 2012 ohne Gewähr

Original Prüfungsfragen HP für Psychotherapie 21. März 2012 ohne Gewähr Heilpraktikerüberprüfung (beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie) Gruppe B ohne Gewähr Frage 1 - Bei welchen der folgenden Symptome führt (nach ICD-10), wenn das Zeitkriterium erfüllt ist und keine

Mehr

Allgemeine Grundlagen klinischer Psychologie. Klassifikation psychischer Störungen

Allgemeine Grundlagen klinischer Psychologie. Klassifikation psychischer Störungen Klinische Psychologie I WS 2006/07 Allgemeine Grundlagen klinischer Psychologie Klassifikation psychischer Störungen 24.10.2006 Prof. Dr. Renate de Jong-Meyer Veranstaltungsüberblick I 24.10.06 31.10.06

Mehr

Tag der offenen Tür, 9. Oktober 2004. Psychiatrie erleben und verstehen. Depression. erkennen und behandeln. Klaus-Thomas Kronmüller

Tag der offenen Tür, 9. Oktober 2004. Psychiatrie erleben und verstehen. Depression. erkennen und behandeln. Klaus-Thomas Kronmüller Tag der offenen Tür, 9. Oktober 2004 Psychiatrie erleben und verstehen Depression erkennen und behandeln Klaus-Thomas Kronmüller Psychiatrische Universitätsklinik Heidelberg Traurigkeit ist nicht gleich

Mehr

Reittherapie in Neurologie und Psychotherapie

Reittherapie in Neurologie und Psychotherapie Reittherapie in Neurologie und Psychotherapie Bearbeitet von Angelika Taubert 1. Auflage 2009. Buch. 192 S. Hardcover ISBN 978 3 631 58653 2 Format (B x L): 14 x 21 cm Gewicht: 360 g Weitere Fachgebiete

Mehr

Prüfungsfragen 10/2015 Prüfung Oktober 2015

Prüfungsfragen 10/2015 Prüfung Oktober 2015 1. Aussagenkombination (Oktober 2015, A1) Welche der folgenden Zwänge zählen zu den Zwangshandlungen? 1. Waschzwang 2. Kontrollzwang 3. Zwangsbefürchtungen 4. Ordnungszwang 5. rübelzwang A) Nur die Aussagen

Mehr

Borderline Persönlichkeitsstörungen. Sonnenberg Klinik 26.09.2013

Borderline Persönlichkeitsstörungen. Sonnenberg Klinik 26.09.2013 Borderline Persönlichkeitsstörungen Sonnenberg Klinik 26.09.2013 Was ist Persönlichkeit? Temperament: genetisch und konstitutionell bedingte Dispositionen für Reaktionen vor allem im affektiven Bereich

Mehr

Inhalt. Allgemeiner Teil. 1 Einführung... 2. 2 Spezielle Pathologie... 9

Inhalt. Allgemeiner Teil. 1 Einführung... 2. 2 Spezielle Pathologie... 9 Allgemeiner Teil 1 Einführung... 2 1.1 Schwierigkeiten, Probleme und Lebenskrisen... 2 1.1.1 Schwierigkeiten sind grundsätzlich lösbar... 2 1.1.2 Wann entstehen Probleme?...... 3 1.1.3 Krisen... 3 1.2

Mehr

Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter mit Poliklinik.

Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter mit Poliklinik. Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter mit Poliklinik Psychosen M.Karle 05.11.13 Exogene Psychosen (organische Störungen,

Mehr

Wenn Sie einen Patienten bitten, das Sprichwort Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm zu erläutern,

Wenn Sie einen Patienten bitten, das Sprichwort Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm zu erläutern, Heilpraktikerprüfung Psychotherapie März 2014 Gruppe A 1 Einfachauswahl Welche Aussage zur progressiven Muskelrelaxation (PMR) trifft zu? A) Ziel ist eine konzentrative Amnesie B) Vorrangiges Ziel ist

Mehr

Curriculum zur Ausbildung Heilpraktiker für Psychotherapie

Curriculum zur Ausbildung Heilpraktiker für Psychotherapie Curriculum zur Ausbildung Heilpraktiker für Psychotherapie Einführung in die Psychologie (4) Philosophischer Hintergrund Menschenbild Definition, Ziele Methoden Einsatzgebiete Modelle des Menschen (8)

Mehr

Anlage zur Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für ambulante psychotherapeutische Leistungen

Anlage zur Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für ambulante psychotherapeutische Leistungen NIEDERSÄCHSISCHE VERSORGUNGSKASSE Stand: 01.08.2013 Anlage zur Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für ambulante psychotherapeutische Leistungen Aufwendungen für ambulante Leistungen der tiefenpsychologischen

Mehr

Diagnostisches und Statistisches Manual Psychischer Störungen DSM-5

Diagnostisches und Statistisches Manual Psychischer Störungen DSM-5 AMERICAN PSYCHIATRIC ASSOCIATION Diagnostisches und Statistisches Manual Psychischer Störungen DSM-5 Deutsche Ausgabe herausgegeben von Peter Falkai und Hans-Ulrich Wittchen mitherausgegeben von Manfred

Mehr

Klinische Psychologie

Klinische Psychologie Ronald J. Corner Klinische Psychologie Zweite deutsche Auflage herausgegeben von Gudrun Sartory Spektrum Akademischer Verlag Heidelberg Berlin Inhalt Vorwort zur deutschen Ausgabe XIII Aus dem Vorwort

Mehr

Lernzielkatalog. Psychiatrie und Psychotherapie (Psychische Erkrankungen)

Lernzielkatalog. Psychiatrie und Psychotherapie (Psychische Erkrankungen) Lernzielkatalog Psychiatrie und Psychotherapie (Psychische Erkrankungen) der Medizinischen Universität zu Lübeck 2. Auflage herausgegeben von Dr. S. Steinlechner und Prof. Dr. F. Hohagen unter Mitwirkung

Mehr

Informationsblatt für ambulante psychotherapeutische Behandlungen

Informationsblatt für ambulante psychotherapeutische Behandlungen NORDDEUTSCHE KIRCHLICHE VERSORGUNGSKASSE FÜR PFARRER UND KIRCHENBEAMTE Informationsblatt für ambulante psychotherapeutische Behandlungen Stand: August 2013 1. Allgemeine Anforderungen Im Rahmen des 5 Abs.

Mehr

Inhalt. Akute Syndrome. 1 Akute Erregung... 3. 2 Mutismus, Stupor und. 3 Suizidalität... 14. Dissoziation... 9. 3.2 Zuordnung zu einer Grunderkrankung

Inhalt. Akute Syndrome. 1 Akute Erregung... 3. 2 Mutismus, Stupor und. 3 Suizidalität... 14. Dissoziation... 9. 3.2 Zuordnung zu einer Grunderkrankung IX Akute Syndrome 1 Akute Erregung... 3 1.1 Diagnostik... 3 1.2 UrsachenorientierteTherapie... 5 1.2.1 Delir und Intoxikation...... 5 1.2.2 Schizophrenie... 6 1.2.3 Manie... 7 1.2.4 Persönlichkeitsstörung...

Mehr

Psychotherapeutische Leistungen

Psychotherapeutische Leistungen Anhang 4.1 zu Anlage 17 PNP-Vertrag Modul Versorgungs- und Leistungsinhalte in Verbindung mit der Hausarztzentrierten Versorgung (HZV) 1. Psychotherapeutische Versorgung ggf. inkl. notwendiger Diagnostik

Mehr

Schriftliche Heilpraktikerprüfung am 14.10.2015 (beschränkt auf das Gebiet Psychotherapie)

Schriftliche Heilpraktikerprüfung am 14.10.2015 (beschränkt auf das Gebiet Psychotherapie) Schriftliche Heilpraktikerprüfung am 14.10.2015 (beschränkt auf das Gebiet Psychotherapie) 1. Welche der folgenden Zwänge zählen zu den Zwangshandlungen? 1. Waschzwang 2. Kontrollzwang 3. Zwangsbefürchtungen

Mehr

Lehrbuch Heilpraktiker für Psychotherapie

Lehrbuch Heilpraktiker für Psychotherapie Lehrbuch Heilpraktiker für Psychotherapie mit Zugang zum Elsevier-Portal von Christopher Ofenstein 1. Auflage Lehrbuch Heilpraktiker für Psychotherapie Ofenstein schnell und portofrei erhältlich bei beck-shop.de

Mehr

Psychotherapeut/in HP *

Psychotherapeut/in HP * Unverbindliche Vorinformation. Änderungen sind noch möglich! Start: voraussichtlich 12/04 oder 2/05 beim Institut für Lernsysteme in Hamburg: www.ils.de Psychotherapeut/in HP * Seelische Störungen erkennen

Mehr

1 Systematik der Begriffe... 3. 2 Konstituenten des Psychodramas... 5. 3 Geschichte und therapeutische Philosophie... 9

1 Systematik der Begriffe... 3. 2 Konstituenten des Psychodramas... 5. 3 Geschichte und therapeutische Philosophie... 9 VII I Das Verfahren Psychodrama 1 Systematik der Begriffe..................................... 3 2 Konstituenten des Psychodramas............................. 5 3 Geschichte und therapeutische Philosophie....................

Mehr

Psychische Störungen

Psychische Störungen Psychische Störungen Psychische Störungen Schizophrenie und Angsterkrankungen Einteilung nach der Internationalen Klassifikation psychischer Störungen ICD-10: F0 organisch bedingte Störungen (z.b. Demenz)

Mehr

Heilpraktikerprüfung (beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie) vom 14.10.2015 Gruppe A

Heilpraktikerprüfung (beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie) vom 14.10.2015 Gruppe A Heilpraktikerprüfung (beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie) vom 14.10.2015 Gruppe A 1 Aussagenkombination Welche der folgenden Zwänge zählen zu den Zwangshandlungen? 1. Waschzwang 2. Kontrollzwang

Mehr

Seit meiner Approbation zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin verlagerte sich der Fokus auf die therapeutische Arbeit in der eigenen Praxis.

Seit meiner Approbation zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin verlagerte sich der Fokus auf die therapeutische Arbeit in der eigenen Praxis. Ich bin approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin mit dem Schwerpunkt der tiefenpsychologisch fundierten Therapie. In meiner Praxis therapiere ich Kinder und Jugendliche mit klinischen Symptomen

Mehr

Frankenstein und Belle de Jour

Frankenstein und Belle de Jour Stephan Doering Heidi Möller (Hrsg.) Frankenstein und Belle de Jour 30 Filmcharaktere und ihre psychischen Störungen Mit 64 farbigen Abbildungen ÖSpri ringer VII lirafoatewerzedclhinids Organische, einschließlich

Mehr

PSYCHOTISCHE STÖRUNGEN FRÜH ERKENNEN. Prof. Dr. med. Anita Riecher-Rössler Zentrum für Gender Research und Früherkennung Kornhausgasse 7

PSYCHOTISCHE STÖRUNGEN FRÜH ERKENNEN. Prof. Dr. med. Anita Riecher-Rössler Zentrum für Gender Research und Früherkennung Kornhausgasse 7 PSYCHOTISCHE STÖRUNGEN FRÜH ERKENNEN Prof. Dr. med. Anita Riecher-Rössler Zentrum für Gender Research und Früherkennung Kornhausgasse 7 1 ÜBERSICHT 1. Was sind schizophrene Psychosen? 2. Wie entstehen

Mehr

Themenübersicht. } Rollenspiele anhand von Fallbeispielen. } Diagnosekriterien Major Depression und Dysthymie. } Fallbeispiel Depression.

Themenübersicht. } Rollenspiele anhand von Fallbeispielen. } Diagnosekriterien Major Depression und Dysthymie. } Fallbeispiel Depression. Affektive Störungen Themenübersicht } Rollenspiele anhand von Fallbeispielen } Diagnosekriterien Major Depression und Dysthymie } Fallbeispiel Depression Folie 2 Überblick Affektive Störungen Episode einer

Mehr

Informationsmaterial

Informationsmaterial Galenos UG (haftungsbeschränkt) Bahnhofstr. 25 37124 Rosdorf (Göttingen) Informationsmaterial Häusliche psychiatrische Fachkrankenpflege gemäß 132 a Abs. 2 SGB V mit einem spezialisierten Pflegedienst

Mehr

Betreuung von Patientinnen mit Risiken für Depressionen, Psychosen und Angstzuständen in der Schwangerschaft, unter der Geburt und in der Stillzeit

Betreuung von Patientinnen mit Risiken für Depressionen, Psychosen und Angstzuständen in der Schwangerschaft, unter der Geburt und in der Stillzeit Betreuung von Patientinnen mit Risiken für Depressionen, Psychosen und Angstzuständen in der Schwangerschaft, unter der Geburt und in der Stillzeit Dr. Ferdinand von Baumgarten Neurologe, Psychiater; Psychotherapeut

Mehr

Heilpraktikerprüfung (Psychotherapie) Oktober 2008

Heilpraktikerprüfung (Psychotherapie) Oktober 2008 Heilpraktikerprüfung (Psychotherapie) Oktober 2008 1 Mehrfachauswahl Welche der folgenden Aussagen zur Zwangserkrankung treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! A) Die Erkrankung beginnt meist nach dem 40.

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Vorwort zur deutschen Ausgabe... Geleitwort... Vorwort... XVII

Inhaltsverzeichnis. Vorwort zur deutschen Ausgabe... Geleitwort... Vorwort... XVII Inhaltsverzeichnis Vorwort zur deutschen Ausgabe.................................... Geleitwort...................................................... XIII XVI Vorwort........................................................

Mehr

Stationäre Psychotherapie

Stationäre Psychotherapie Stationäre Psychotherapie Intensive Behandlung psychischer Beschwerden: Stationen F, B, K3, J2 Psychische und psychosomatische Beschwerden werden häufig durch Probleme im privaten und beruflichen Umfeld

Mehr

Die Rolle der Kinder- und Jugendpsychiatrie in der Hilfeplanung bei Kindern und Jugendlichen mit seelischer Behinderung

Die Rolle der Kinder- und Jugendpsychiatrie in der Hilfeplanung bei Kindern und Jugendlichen mit seelischer Behinderung Die Rolle der Kinder- und Jugendpsychiatrie in der Hilfeplanung bei Kindern und Jugendlichen mit seelischer Behinderung Referat beim EREV-Forum 2005 in Eisenach Eingliederungshilfen nach 35 a KJHG 1. Aufgaben

Mehr

Gottesbilder bei Menschen mit Psychosen

Gottesbilder bei Menschen mit Psychosen Gottesbilder bei Menschen mit Psychosen Menschen mit einer Psychose leiden unter sehr schweren Ängsten, die für Nicht- Betroffene nicht mehr nachvollziehbar sind. Am ehesten noch mögen diese Ängste an

Mehr

Die Integrationsmassnahmen aus psychiatrischer Sicht

Die Integrationsmassnahmen aus psychiatrischer Sicht Die Integrationsmassnahmen aus psychiatrischer Sicht Die IV-Revision 6a Die Neuerungen und die Erwartungen IRP-Tagung, Luzern, 6. März 2012 Dr. med. Anna D. Gerig, FMH Psychiatrie/Psychotherapie Stv. Chefärztin

Mehr

ADHS: Chancen und Grenzen regionaler Versorgungskonzepte/-verträge

ADHS: Chancen und Grenzen regionaler Versorgungskonzepte/-verträge ADHS: Chancen und Grenzen regionaler Versorgungskonzepte/-verträge Diskussionsanstöße aus Sicht einer gesetzlichen Krankenkasse Andreas Vogt Leiter der TK-Landesvertretung Baden-Württemberg Hamburg, 6.

Mehr

Wahn im Alter was steckt dahinter?

Wahn im Alter was steckt dahinter? Wahn im Alter was steckt dahinter? Dr. med. Christian Kämpf Ärztlicher Leiter Fachklinik für Alterspsychiatrie Münsingen Solothurn 06.11.14 Wahn bei Jugendlichen Wahn bei Betagten Schizophrenie Intoxikation

Mehr

Ausbildung in Psychologischer Psychotherapie

Ausbildung in Psychologischer Psychotherapie 12.06.2013 Ausbildung in Psychologischer Psychotherapie Dr. Heike Winter Ausbildunsgprogramm Psychologische Psychotherapie J.W. Goethe-Universität e-mail: heike.winter@psych.uni-frankfurt.de www.psychotherapie-ausbildung-frankfurt.de

Mehr

Generalisierte Angststörung. 2. Wendländer Psychiatrietag Dipl. Psych. M. Pieper 17.09.2014

Generalisierte Angststörung. 2. Wendländer Psychiatrietag Dipl. Psych. M. Pieper 17.09.2014 Generalisierte Angststörung 2. Wendländer Psychiatrietag Dipl. Psych. M. Pieper 17.09.2014 Überblick GAS: Einführung, Erscheinungsbild, Epidemiologie, Komorbidität, DiagnosLk, 3- Faktoren- Modell Medikamente

Mehr

Inhalt. Vorwort 10. Zum Thema 15. Stimmungstief Trauer Depression 17. Mögliche Ursachen von Depressionen 33

Inhalt. Vorwort 10. Zum Thema 15. Stimmungstief Trauer Depression 17. Mögliche Ursachen von Depressionen 33 Vorwort 10 Zum Thema 15 Stimmungstief Trauer Depression 17 Niedergeschlagen, deprimiert oder depressiv? 18 Stimmungsschwankungen 20 Trauer und Trauerarbeit 22 Den Schmerz bewusst durchleben und überwinden

Mehr

Kommunikation. Mein Platz im Team. Gruppenprozesse im Business. Seminar. Coach oder Couch. Was bleibt? Mythos NLP. w w w. k s m a g a z i n.

Kommunikation. Mein Platz im Team. Gruppenprozesse im Business. Seminar. Coach oder Couch. Was bleibt? Mythos NLP. w w w. k s m a g a z i n. 2V e r l a gapril 2010 & Seminar w w w. k s m a g a z i n. d e 19. Jahrgang 7,50 19183 ISSN 1862-3131 Kommunikation Gewaltfreie Kommunikation NLP Business Coaching Mediation Pädagogik Gesundheit K&S ist

Mehr

Psychiatrische Klinik

Psychiatrische Klinik Katholische Hospitalgesellschaft Südwestfalen ggmbh St. Martinus-Hospital, Olpe Respekt, Wertschätzung und Kompetenz Die Basis unserer Arbeit. 1983 wurde die am St. Martinus-Hospital in Olpe gegründet.

Mehr

Referenzbericht zum Qualitätsbericht 2008 Psychiatrische Klinik Uelzen

Referenzbericht zum Qualitätsbericht 2008 Psychiatrische Klinik Uelzen Referenzbericht zum Qualitätsbericht 2008 Psychiatrische Klinik Uelzen Lesbare Version der an die Annahmestelle übermittelten XML- und CSV-Daten des strukturierten Qualitätsberichts nach 137 Abs. 3 SGB

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Grundlagen. II Präparate VII

Inhaltsverzeichnis. Grundlagen. II Präparate VII VII Inhaltsverzeichnis I Grundlagen 1 Pharmakologische Grundlagen........ 3 1.1 Pharmaka......................... 4 1.1.1 Pharmakologisch wirksame Stoffe......... 4 1.1.2 Wirkstoffentwicklung.................

Mehr

Vorlesung. Einführung in die Psychiatrie und Psychotherapie WAS IST PSYCHIATRIE? WAS IST PSYCHIATRIE?

Vorlesung. Einführung in die Psychiatrie und Psychotherapie WAS IST PSYCHIATRIE? WAS IST PSYCHIATRIE? Vorlesung Einführung in die und Psychotherapie Anstalt für Irre und Epileptische auf dem Affensteiner Feld 1864 1 PSYCHOPATHOLOGIE PSYCHOLOGIE PSYCHOPHARMAKOLOGIE 2 SOZIAL FORENSISCHE KINDER UND JUGEND

Mehr

Psychotherapie März 2015- Gruppe A. Schriftliche Heilpraktikerüberprüfung am 18. März 2015 (beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie)

Psychotherapie März 2015- Gruppe A. Schriftliche Heilpraktikerüberprüfung am 18. März 2015 (beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie) Schriftliche Heilpraktikerüberprüfung am 18. März 2015 (beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie) 1. Ein Patient berichtet beim Erblicken eines Legosteins am Boden, dass dieser eigens für ihn hinterlegt

Mehr

Untersuchung psychischer Störungen bei Epilepsie

Untersuchung psychischer Störungen bei Epilepsie epi-info Untersuchung psychischer Störungen bei Epilepsie www.diakonie-kork.de 1 Was sind psychische Störungen? Psychische Störungen ist der Oberbegriff für psychische Empfindungen und Zustände wie zum

Mehr

Die Bedeutung psychischer Störungen der Eltern für die kindliche Entwicklung

Die Bedeutung psychischer Störungen der Eltern für die kindliche Entwicklung Die Bedeutung psychischer Störungen der Eltern für die kindliche Entwicklung Priv. Dozentin Dr. med. Michele Noterdaeme Heckscher Klinikum für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Psychosomatik. Psychotherapie

Mehr

Affektive Störungen im Kindes- und Jugendalter

Affektive Störungen im Kindes- und Jugendalter Affektive Störungen im Kindes- und Jugendalter Manische Episode (F30) Bipolare Störungen (F31) Depressive Episode (F32 Rezidivierende depressive Störung (F33) Anhaltende affektive Störungen (F34) Zyklothymie

Mehr

Unsere Behandlungsangebote Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Unsere Behandlungsangebote Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie KLINIKUM MAGDEBURG gemeinnützige GmbH Unsere Behandlungsangebote Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. Franz Kafka Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Sehr geehrte Kollegin, sehr geehrter Kollege,

Mehr

Lernzielkatalog Psychiatrie und Psychotherapie (Psychische Erkrankungen)

Lernzielkatalog Psychiatrie und Psychotherapie (Psychische Erkrankungen) Lernzielkatalog Psychiatrie und Psychotherapie (Psychische ) 1. Ausbildungsziel Erwerb von Grundkenntnissen bzw. Prinzipien der Diagnostik psychischer ihrer Erstversorgung in der allgemeinmedizinischen

Mehr

Klassifikationssysteme psychischer Störungen

Klassifikationssysteme psychischer Störungen Klassifikationssysteme psychischer Klassifikatorische Diagnostik Es gibt zwei anerkannte Klassifikationssysteme. Das Diagnostische und Statistische Manual Psychischer (DSM) herausgegeben von der American

Mehr

Liste der 101 Muster-Falldokumentationen von Dr. phil. Hermann Wendt, Dipl.-Psych.

Liste der 101 Muster-Falldokumentationen von Dr. phil. Hermann Wendt, Dipl.-Psych. Seite 1 Liste der 101 Muster-Falldokumentionen E:\STRONGPAGE\KUNDEN\KLVT\Dokumente zur Hompage\101 Musterfalldokumentationen.doc Liste der 101 Muster-Falldokumentationen von Dr. phil. Hermann Wendt, Dipl.-Psych.

Mehr

Inhalt. I Grundlagen... 17. Einführung... 11

Inhalt. I Grundlagen... 17. Einführung... 11 Einführung................................... 11 I Grundlagen............................. 17 1 Psychische Gesundheit und psychische Störung/Krankheit..... 19 1.1 Modelle psychischer Gesundheit und Störung/Krankheit......

Mehr