Jugendmentoring - so werden Jugendliche zu Bildungsgewinnern!

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2 Jugendmentoring - so werden Jugendliche zu Bildungsgewinnern! Foto: Gisela Schuster Liebe Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren, oft bedarf es eines besonderen Menschen, um die Entwicklung eines Kindes oder eines Jugendlichen voran zu bringen. Dies gilt besonders für Jugendliche, deren Eltern die Lernerfolge und die Talente ihrer Sprösslinge schlecht oder gar nicht einschätzen können. In unserer Stadt engagieren sich nun viele Erwachsene aller Alters- und Berufsgruppen ehrenamtlich als Paten oder Mentoren für ein Paten-Kind oder einen Jugendlichen, Mentee genannt. Sie gehen damit eine Beziehung ein, die mit großer Verantwortung verbunden ist und ihnen eine besondere Verlässlichkeit abverlangt. Ihr Engagement kann gar nicht hoch genug geschätzt werden! Hier entsteht ein pädagogisches Modell, dass bei vielen Jugendlichen mehr erreicht als teure Beschulung. Barbara John ist Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin Dieses Wirken entfaltet sich aber nicht im luftleeren Raum. Unter dem Dach unseres Verbandes finden sich acht Projekte, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, ehrenamtliche Paten bzw. Mentoren für (Paten-)Kinder und Jugendliche zu gewinnen, sie zu qualifizieren und mit den passenden Patenkindern und Mentees zusammenzubringen. Projekte wie Biffy Berlin Big Friends for Youngsters - oder der Großelterndienst zielen vor allem auf die Unterstützung Alleinerziehender und ihrer Kinder. Die ehrenamtlichen Kick-Jobpaten vom Nachbarschaftsheim Schöneberg kümmern sich um junge Menschen, die sich in der Abschlussklasse befinden, den Schulabschluss schon geschafft aber noch keine Berufsausbildung begonnen haben. Die berufserfahrenen Jobpaten sind behilflich bei der Suche nach einem Ausbildungs- oder Praktikumsplatz und helfen in der Bewerbungsphase. Seit 2008 haben 92 Tandems - ein Mentor, ein Mentee - das Projekt durchlaufen. Das Neuköllner Mentorenprojekt Hürdenspringer vom Unionhilfswerk hat in den drei Jahren seines Bestehens sogar 152 Tandems gestartet und begleitet. Die ehrenamtlichen Mentoren begleiten Schülerinnen und Schüler auf dem Bildungsweg bis zum Abschluss 10. Klasse und darüber hinaus. Ein Mensch, der es sich zu seiner Aufgabe und Herzensangelegenheit macht, ein Kind oder einen Jugendlichen in seiner Entwicklung zu begleiten und voran zu bringen, kann Wunder bewirken. * Die Mentoren fanden in 90 Prozent der Fälle gemeinsam mit den Jugendlichen einen Ausbildungsplatz, ein Praktikum zur Berufsorientierung bzw. einen Studienplatz für die Gymnasiasten. * Als ungeahnter Effekt darüber hinaus reduzierten sich bei 100 Prozent aller Mentees die schulischen Fehlzeiten. Die Schulleistungen der begleiteten Jugendlichen verbesserten sich erheblich. * Mindestens ein Elternteil, oft die gesamte Familie, wurde bei der Vermittlung der Jugendlichen an Mentorinnen und Mentoren einbezogen und als Unterstützer gewonnen. So werden Eltern Bildungspartner! * Deutlich wurde aber auch, dass die ehrenamtlichen Mentoren einen geordneten Rahmen und Qualifizierungsangebote benötigen, um ihren Aufgaben gerecht zu werden und die Freude am Engagement zu bewahren. * Die Tandems können nur qualifiziert arbeiten, wenn es eine hauptamtliche Projektkoordination gibt. Die Projektarbeit hat gezeigt, dass eine halbe Stelle für die Betreuung für 20 Tandems erforderlich ist. 1:1-Jugendmentoring ist ein sehr wirksames Instrument im Bemühen um eine erfolgreiche Bildungsbiografie und mehr Bildungsgerechtigkeit für Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien. Unser Verband und unsere Mitgliedsorganisationen erwarten deshalb vom Berliner Senat und den Bezirken konkrete Schritte zur Unterstützung dieser besonderen Form des zivilgesellschaftlichen Engagements. * Die Jugendmentoring-Projekte benötigen zum Beispiel verlässliche Ansprechpartner in den Senats- und Bezirksverwaltungen. Die Verantwortlichkeiten für ehrenamtliches 1:1-Jugendmentoring sind klar zu verorten - keine Verschiebebahnhöfe! * Die vielen Jugendmentoring-Projekte sollten ihre Kompetenzen mit Förderung des Landes in einem landesweiten Netzwerk zusammentragen. * Das zivilgesellschaftliche Engagement in Form des Jugendmentorings erfordert eine Infrastruktur Räume und qualifiziertes Personal die die Qualität und Verlässlichkeit des Engagements sicherstellt. Die Haushälter sind hier gefordert, eine mehrjährige Finanzierung dieser Infrastruktur durch den Landeshaushaushalt zu ermöglichen - ggf. als Co-Finanzierung für Förderprogramme von Stiftungen, Bund, Ländern und EU. Denkbar wäre, dass das Land Berlin ein Mentoring-Förderprogramm auflegt, das es den vielen erfolgreichen Projekten ermöglicht, sich mit ihrer Arbeit um eine Förderung zu bewerben. Dafür ist eine angemessene Summe im Haushalt 2012/13 einzustellen. Ein Positionspapier zum Jugendmentoring und eine ausführliche Reportage über das Themenfrühstück finden Sie in diesem Rundbrief. Liebe Mitglieder, in wenigen Tagen findet unser Jahresempfang statt. Uns erwartet ein interessantes Programm - allem voran der Vortrag unseres Sozial- und Gesundheitssenators Mario Czaja. Ich freue mich sehr darauf, Sie am 23. Mai ab 16 Uhr in den Räumen des Umweltforums Berlin in der Pufendorfstraße 11 zu begrüßen. Herzlich Ihre Mai

3 Inhalt Landesgeschäftsstelle Unbekanntes Wirtschaftswunder Sozialbranche zwischen Nichtachtung und Skandal Carola Gold Gesamtverband Prof. Dr. Rolf Rosenbrock ist neuer Vorsitzenden des Paritätischen Gesamtverbandes Paritätischer begrüßt Beschluss des Berliner Sozialgerichts Zuschussrente kritisiert Bürgerengagement Sternenfischer: Mit Dr. Herrmanns Bussen zum Roten Rathaus Zivilgesellschaft in der Diskussion: Schwarzes Loch Kommunikation? Aktuelle Wettbewerbe & Preise Berliner Initiative im Finale um den Aspirin-Preis 2012 DLRG / Beiersdorf: Auszeichnung für selbstlose Hilfe Richtfest im Berliner Kinderhospiz Sonnenhof Grundsteinlegung bei der Werkgemeinschaft Report Instrumentenreform: Bleiben die Schwachen im Arbeitsmarkt abgehängt? Gesundheit Krankenhäuser fordern Rücknahme der Budgetkürzungen Rheuma-Forschungspreis: Über die Rätsel des Rituximab Britischer Botschafter gratuliert Ricam Hospiz Kinder- und Jugendhilfe Arbeiten und Leben im Kinderdorf Jeder zehnte Jugendliche geht zur Jugendfeier Berlin hat viele Gesichter und eine Ausstellung Bayer-Stiftung fördert Lernlabor Energie Im Gespräch 1:1-Jugendmentoring: Eine Erfolgsgeschichte, die weiter gehen muss Kindertagesstätten Menschen mit Behinderung Pressespiegel Lektüre Schulen in Freier Trägerschaft: Leuchttürme pädagogischer Freiheit und Kreativität? Opfer- und Straffälligenhilfe Gemeinnützige Arbeit als Chance für Geldstrafer? Recht, Aus- und Fortbildung, Service, Pinnwand Aktuell Ahoi der Kajak kann kommen! Keine Gewalt: Fairplay-Trainer sollen helfen Telefonseelsorge: Depression das einsame Leiden Die BVG legt den Rückwärtsgang ein Die Titelfotos im Mai Coverfoto links oben: Themenheft Bildungspartner finden sich Foto: Stefanie Overmann Mitte: Fotoausstellung im Nachbarschaftshaus Urbanstraße 20 Jahre Betreuungsrecht Foto: K. Wüstenhöfer-Loges Unten: Pestalozzi-Fröbel-Haus, Gestaltung des Bodens einer Feuerhütte in der Otto-Wels-Grundschule, Foto: Michael Janda Coverfoto rechts oben: Sporttherapie Foto: Die Pfalzburger Tannenhof Berlin-Brandenburg e.v. Großes Foto: Freiwilligenbörse im Roten Rathaus, Großelterndienst des Berliner Frauenbundes e.v. Foto: Petra Engel 2 Mai 2012

4 Impressum So gesehen... Z ur Vernissage der Ausstellung Ehrenamt in Treptow-Köpenick: Viele Gesichter, viele Geschichten versammelten sich zahlreiche Interessierte Anfang Mai in den Räumen des Paritätischen Berlin. Dort sind Schwarz-Weiß- Porträts ausgestellt, die Stefanie Beerbaum geschossen hat; sie ist zugleich Projektleiterin der Sternenfischer, des Freiwilligenzentrums Treptow-Köpenick. Das traditionsreiche Zentrum, eines der größten in Berlin, ist Anlaufstelle für die unterschiedlichsten Ehrenämter und Freiwilligenjobs, wie die kurzen Geschichten zeigen, die jedem Fotoporträt beigegeben sind. Stellvertretend für viele bekennt Maria Seidel, die in einem Seniorenheim eine Kegelgruppe organisiert: Ich gehe nach Hause und spüre: Das war eine gute Stunde. Bitte geben Sie den Rundbrief auch an Ihren Vorstand und Ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen weiter. Impressum Herausgeber: Paritätischer Wohlfahrtsverband Landesverband Berlin Brandenburgische Str. 80, Berlin Tel. (030) , Fax (030) Geschäftsführung: Oswald Menninger Elke Krüger (Stv.) Redaktion: Uli Schulte Döinghaus Tel.: (030) Computerfax Paritätische Pressestelle, Elfi Witten Tel. (030) Fax (030) Herstellung: Union Sozialer Einrichtungen gemeinnützige GmbH. Gedruckt auf 100 Prozent chlorfrei gebleichtem Papier. Erscheinungsweise monatlich (Doppelausgaben im Januar/Februar und August/ September). Der Rundbrief hat eine Auflage von 1250 Stück. Der Verteiler umfasst alle Mitgliedsorganisationen der Paritätischen Landesverbände Berlin und Brandenburg. Weitere Adressaten: Gesellschaftliche Institutionen, Verbände, Verwaltung, Einrichtungen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Redaktionsschluss ist jeweils der 20. des Vormonats. Pressemitteilungen und Beiträge bitte möglichst per an die Redaktion senden. Private Kleinanzeigen (Stellengesuche) bitte an die Redaktion schicken und den Anzeigentext mailen an Die Anzeigen sind maximal vier Monate im Internet sichtbar. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen. Der Rundbrief wird unter im Internet veröffentlicht. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verzichtet die Redaktion auf eine Genderschreibweise. Die Bezeichnung von Personengruppen bezieht die weibliche Form jeweils ein. Mai

5 Landesgeschäftsstelle Fachtagung Unbekanntes Wirtschaftswunder Sozialbranche zwischen Nichtachtung und Skandal Die Debatte über Ethik und Image der Sozialbranche wurde mit großer Spannung erwartet. Der große Tagungssaal in der Bank für Sozialwirtschaft ist am 27. März 2012 bis auf den letzten Platz besetzt. Die Reha e.v., der Paritätische Wohlfahrtsverband Berlin, der Verein Berliner Wirtschaftsgespräche e.v. und die Bank für Sozialwirtschaft sind die Veranstalter. Die Tagung wird moderiert von Alfred Eichhorn. Von Elfi Witten Tue Gutes und rede darüber Unter dieses Motto stellt Matthias Ninke, Direktor der Bank für Sozialwirtschaft in Berlin, die Tagung. Die Herausforderungen für den Sozialsektor kämen mit Blick auf die demografische Entwicklung der Gesellschaft, dem Fachkräftemangel und den finanziellen Rahmenbedingungen in der öffentlichen Wahrnehmung viel zu kurz. Die Anbieter sozialer Dienstleistungen brauchten aber die öffentliche Debatte nicht zu scheuen. Sie sind ein Eckpfeiler für die gesellschaftliche Stabilität in unserem Land. Daten und Fakten zum Berliner Sozialsektor Matthias Ninke und Oswald Menninger, der Geschäftsführer des Paritätischen Berlin, nennen einige Daten und Fakten zur Sozialbranche in Berlin, um die Größenordnung und Relevanz der Berliner Sozialbranche zu skizzieren: * 21 Prozent des Haushalts von 22 Milliarden Euro sind dem Bereich sozialer Versorgung zugeordnet. * 900 Millionen werden für Kitas verwendet. * Im Gesundheitswesen existieren sozialversicherungspflichtige Beschäftigte. * Auf Anbieterseite stehen rund 400 stationäre Wohnund Pflegeeinrichtungen, 500 ambulante Pflegedienste, rund 2000 Kitas und 1300 Jugendhilfeeinrichtungen sowie weitere Betreuungsangebote, darunter in der Behindertenhilfe, der Wohnungslosenhilfe und der Psychiatrie zur Verfügung. * Laut Berufsgenossenschaft Gesundheit und Soziales hatte das Land Berlin im Jahr 2010 in diesem Bereich mehr als Arbeitnehmer. * Davon sind etwa unter dem Dach der Wohlfahrtsverbände beschäftigt. Insgesamt sind das knapp 20 Prozent aller Berlin Erwerbstätigen. * Im engeren Bereich der Leistungen nach SGB IX, XI und XII kommen immer noch mehrere Beschäftigte zusammen. Dr. Rudolf Steinke, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Berliner Wirtschaftsgespräche, berichtet über das große Interesse des Vereins an der Sozialpolitik seit seiner Gründung Mit viel Beifall wird seine Ankündigung aufgenommen, eins der jährlichen Themenhefte der Wirtschaftsgespräche gänzlich der Berliner Sozialwirtschaft zu widmen. Die Sozialbranche hat dienende Funktion Dieses Selbstverständnis macht Oswald Menninger besonders für die gemeinnützige Sozialwirtschaft geltend. Wirtschaftlich zu arbeiten ist kein Selbstzweck, sondern Mittel zum Zweck, um die Ressourcen für die Versorgung der Menschen optimal einzusetzen. Die Medien hätten nach dem Treberhilfeskandal teilweise ein einseitiges Bild von der Sozialwirtschaft gezeichnet. Im gemeinnützigen Sozialsektor gelte es, Ethik und Effizienz in die richtige Balance zu bringen. Krise und Zukunft des Sozialstaats Prof. Dr. Christoph Butterwegge von der Universtät Köln erörtert in seinem Impulsreferat Tendenzen zum Abbau des Sozialstaats. Bis zur Weltwirtschaftskrise in den 70er Jahre sei man noch stolz auf den Sozialstaat gewesen. Dann habe ein Paradigmenwechsel stattgefunden, seit dem der Sozialstaat eher als Auslaufmodell betrachtet werde. In den Medien wurde 1980 die Missbrauchsdebatte eröffnet. Seitdem ist viel von Sozialschmarotzern die Rede, festgemacht an Einzelfällen, die mediengerecht personalisiert wurden. Butterwegge nennt drei große Erzählungen, mit denen neoliberale Wortführer den Abbau des Sozialstaats begründen: die Globalisierung, den demografische Wandel und die Staatsverschuldung. Im Kontext der Globalisierung werde der Sozialstaat plötzlich zum Standortnachteil erklärt. Allerdings werde Paritätischer Jahresempfang Am Mittwoch, 23. Mai, findet ab 16 Uhr, nicht wie gemeldet wurde ab 15 Uhr, der Paritätische Jahresempfang 2012 in der Auferstehungskirche in Friedrichshain statt, Pufendorfstraße 11. Senator Mario Czaja wird als Gastredner sprechen über: Neue Impulse für die Gesundheits- und Sozialpolitik. 4 April 2012

6 Landesgeschäftsstelle Fotos: Rais Khalilov Podiumsrunde zur Sozialbranche: V.l.n.r. Matthias Rosemann, Dr. Christian Hanke (Bezirksbürgermeister Mitte), Senator Mario Czaja, Andrea Fischer (BVV Mitte), Oswald Menninger, Matthias Ninke umgekehrt ein Schuh daraus - alle erfolgreichen Wirtschaftsstandorte (mit Ausnahme Chinas) seien entwickelte Wohlfahrtsstaaten.) Mit Verweis auf den demografischen Wandel werden drastische Rentenkürzungen ins Visier genommen. Man könnte auch die Beiträge anheben dies werde aber abgelehnt, um die Lohnnebenkosten nicht zu erhöhen. Nach Butterwegge ist die Rentenfrage aber keine Frage der Demografie, sondern des gesellschaftlichen Reichtums. Die Verteilungsgerechtigkeit nehme ab das Land spalte sich in arm und reich. Dabei wachse der gesellschaftliche Reichtum an. Die Prognos AG geht von einem jährlichen Wachstum des Bruttosozialprodukts von 1,6 Prozent aus, bei der Arbeitsproduktivität sogar von 1,7 Prozent pro Jahr. Das BIP werde sich also voraussichtlich in den nächsten 40 Jahren verdoppeln. Dann ist überhaupt kein Grund da, die einzelnen Tortenstücke kleiner werden zu lassen im Gegenteil, sie müssten größer werden. (Mehr dazu in den Literaturangaben am Schluss dieses Berichts) Die dritte große Erzählung sei die Verschuldung der öffentlichen Haushalte. Dies werde als Sachzwang angeführt, dass man den Sozialstaat nicht mehr bezahlen könne. Dabei haben viele politische Entscheidungen dazu geführt, dass Reiche, Wohlhabende und Wirtschaftsunternehmen systematisch steuerlich entlastet wurden und die Staatsverschuldung ein Resultat davon ist. Forum I Skandale, Kontrollen und Rendite ethische Probleme sozialer Dienstleistungen Klaus Mielke, Abteilungsleiter Soziales der Senatsverwaltung, bekräftigt in diesem Forum noch einmal die Absicht der Sozialverwaltung, die Kontrollen der Sozialunternehmen zu verschärfen. Unabhängig von der Bundesratsinitiative strebe die Senatssozialverwaltung an, die Berliner Entgeltrahmenverträge fortzuentwickeln, um trägerseitig- und staatsseitig mehr Transparenz in das Entgeltgeschäft zu bekommen. Eine Generalisierung der Treberhilfe werde der Wohlfahrtspflege aber überhaupt nicht gerecht. Es habe in der Vergangenheit den einen oder anderen kriminellen Fall gegeben das gebe es in jedem Feld. Aber man könne nicht verhehlen, dass die Sozialwirtschaft ein ernst zu nehmender Markt sei. Es muss jederzeit Qualität und im Zweifel auch die Wirtschaftlichkeit hinterfragt werden können. Das ist mein Credo, konstatiert Mielke. Prüfungen in Analogie zur Pflegeversicherung geht das? Dem Beifall zufolge spricht Rechtsanwalt Rolf Schroedter den Geschäftsführern der Sozialunternehmen mit seinen Ausführungen zur vom Land angestrengten Bundesratsinitiative aus dem Herzen. Die Überschrift dieser Initiative laute, die Prüfregelungen aus der Pflegeversicherung, SGB XI zu übernehmen. Aber wenn man so was macht, muss man sich auch fragen was soll eigentlich geprüft werden, wer soll prüfen und wie soll geprüft werden. Bei der Frage was soll geprüft werden gehe es im SGB XI nicht so sehr um die Prüfung der Wirtschaftlichkeit. Dazu eine Anmerkung: Wirtschaftlichkeit zu prüfen gibt nur einen Sinn bis zum Abschluss der Vergütungsvereinbarungen. Wenn der Preis festgemacht ist und gesagt wird, das ist wirtschaftlich, gibt es keinen Sinn mehr. Es gäbe nur Sinn, die Leistungserbringung hinsichtlich der Qualität zu überprüfen. Aber auch da sage das SGB XI: Wir wollen die Ergebnisse, die Lebensqualität prüfen, nicht so sehr die Struktur- und Prozessqualität. Das führe zur Frage, wer eigentlich prüfen solle. Ich bin ganz sicher, eine ganze Reihe der Anwesenden hier hat Zweifel, ob für diese Prüfung der Beruf des Wirtschaftprüfers die beste Profession ist. (Beifall). Die Pflegeversicherung lege fest, dass mindestens einer in dem Team April

7 Landesgeschäftsstelle eine Auditorenausbildung oder eine gleichwertige Prüfung gemacht haben müsse. Bei der Frage, wie geprüft werden solle, müsse vom Prüfungsauftrag bis zum Maßnahmeentscheid alles kongruent sein. Schroedter verweist auf eine Evaluation des Prüfsystems in der Pflegeversicherung im Bereich des MDK der AOK im Landkreis Lippe. Übersubjektives Prüferverhalten in der Kritik Beispiele daraus zeigten, dass dieselben Sachverhalte völlig unterschiedliche Bewertungen erhalten hätten. Schroedter resümiert: Kein Träger hat Angst vor Prüfungen oder Kontrollen. Da muss man sich nur den letzten Berliner Jahresbericht 2010 der Heimaufsicht anschauen. Wovor die Träger Angst haben ist dieses übersubjektive Prüferverhalten und, weil Lebens- und Ergebnisqualität so unbestimmt sind, dass die Prüfer ausweichen auf die Prozessqualität und sich auf die Dokumentation stürzen. Und wenn es schon bei der verrichtungsbezogenen Pflege Probleme gibt, wie soll das erst bei ganzheitlichen Prozessen der Eingliederungshilfe funktionieren? Das sind die Fragen, die die Träger bewegen. Klaus Mielke widerspricht dieser Auffassung. Ich verhandle einen Preis und alles andere hat dich nicht zu interessieren das sei für ihn nicht akzeptabel. Er möchte Leistung nicht nur bilanziell nachvollziehen, sondern auch sehen können, ob das Personal eingesetzt worden ist, das finanziert wurde usw. Er räume allerdings ein, dass es bei den Prüfungen ein Vollzugsdefizit in Berlin gebe und auch das Verhältnis zwischen Senats- und Bezirksverwaltung neu justiert werden müsse. Das Thema Prüfung und Kontrolle wird in späteren Runden erneut aufgenommen. Zunächst kommen die Vertreter der Medien zu Wort. Medien müssten ein Auge auf die Verwendung von Steuergeldern haben. Dies macht der Tagesspiegel-Journalist Ralf Schönball geltend. Er erntet viel Gelächter, als er auf die Frage, warum die Medien entweder gar nicht berichten oder Einzelfälle skandalisieren, mit BZ! beginnt. Sie sind doch beim Tagesspiegel, wirft der Moderator ein. Schönball wendet ein, dass man sich eben mehr über die außergewöhnlichen Geschichten unterhalte. Es sei aber zunächst nicht die Absicht gewesen, Ehlert zu skandalisieren. Aber mit der Zeit seien immer mehr Ungereimtheiten und skandalöse Einzelheiten ans Tageslicht gekommen. Das habe in der Redaktion das Bild von der Sozialwirtschaft erschüttert und dazu geführt, die ganze Branche kritisch unter die Lupe zu nehmen. Der Stern-Journalist Wüllenweber, der die Sozialbranche vor zwei Jahren in einem großen Artikel als Hilfsindustrie angeprangert hatte, korrigiert seine Sicht in einem Punkt ausdrücklich: Er sei durch viele Gespräche mittlerweile zur Überzeugung gelangt, dass persönliche Bereicherung kein wesentliches Motiv in der Sozialwirtschaft sei. Wohl aber kritisiere er nach wie vor die geringe Transparenz der Sozialunternehmen. Regionalanalyse Sozialwirtschaft Martin Ehrlich von der Friedrich-Schiller-Universität Jena gibt in einem Impulsreferat zur ökonomischen Bedeutung der Sozialwirtschaft einen kurzen Abriss einer Regionalanalyse, die von den Ministerien für Soziales und Wirtschaft in Thüringen gemeinsam in Auftrag gegeben wurde. Ein bemerkenswertes Ergebnis ist, dass ein großer Teil der in der Sozialwirtschaft eingesetzten Mittel 39 Prozent über Steuern an die öffentliche Hand zurückfließt. Werden noch weitere Effekte, wie beispielsweise die in anderen Wirtschaftszweigen erzeugte Beschäftigung berücksichtigt, summiert sich die Rückflussquote auf 78 Prozent. (mehr dazu in den Vortragsfolien unter Themen A-Z, Zivilgesellschaft und am Schluss dieses Berichts) Forum II: Sozial oder Wirtschaft? Was ist noch sozial an der Sozialwirtschaft? Das soziale Berlin wäre ohne die Leistungen der gemeinnützigen freien Träger ein Torso und Berlin in der Folge eine soziale Wüste. Alfred Eichhorn stellt dem Forum dieses Zitat von Rainer Borgmann-Quade voran, dem Geschäftsführer von Fröbel e.v. Er stehe mit seiner Meinung nicht allein, dass die Medien eher fragen sollten, was die Leistungen der Sozialbranche seien. Mehr Berufung als Beruf Meike Jäger von Verdi sagt zur Frage, warum es so wenig Gewerkschaftsmitglieder in der Sozialbranche gebe, dass es für die Beschäftigten im sozialen Bereich oft mehr eine Berufung als ein Beruf sei. Viele hätten sich aus Überzeugung heraus für einen Träger entschieden, z.b. im konfessionellen Bereich. Es gebe weniger Interessenvertretungen, weil man eher im direkten Gespräch die Probleme lösen wolle. Hinzu komme, dass bis vor einigen Jahren die größten Träger an den BAT angebunden waren. Erst mit dem Wechsel zum TVÖD seien viele aus dieser Systematik herausgefallen. Seitdem bewege sich was in der Branche bei den Beschäftigten. Es gehöre aber noch nicht zum Standard, dass sie aufstehen und für bessere Arbeitsbedingungen kämpfen. Ute Hiller, Geschäftsführerin der Aidshilfe Berlin, bestätigt dies. Die Aidshilfe sei zuwendungsfinanziert. Die Träger seien sehr mit den immer knapper werdenden Mitteln mitgegangen und hätten versucht, ihre Angebote zu halten mit Einverständnis der Beschäftigten. Diese hätten Stellenreduzierungen in Kauf genommen und 6 Mai 2012

8 Landesgeschäftsstelle Die Debatte über Ethik und Image der Sozialbranche verfolgten die zahlreich erschienenen Zuhörer mit großer Spannung. Der große Tagungssaal in der Bank für Sozialwirtschaft war bis auf den letzten Platz besetzt. Eingeladen hatten die Reha e.v., der Paritätische Wohlfahrtsverband Berlin, der Verein Berliner Wirtschaftsgespräche e.v. und die Bank für Sozialwirtschaft. den Ausstieg aus dem BAT ab 2002 mitgetragen. Störung angezeigt Norbert Prochnow, Geschäftsführer vom Unionhilfswerk, fordert: Zu unserer Ethik sollte gehören, dass wir ehrlicher miteinander umgehen. Er berufe sich als Psychologe auf den Begriff der Störung. Es gebe mit Politik und Verwaltung viele Erfahrungen der Gemeinsamkeit. Gerade das ist aber der Grund, warum die Störung so stark ist. So müsse man das auch thematisieren, denn sonst werde man die Störung nicht los. Die Verwaltung und die Politik sind nach meiner Wahrnehmung seit der Treberhilfe im Umgang mit uns völlig gestört. Sie sind zutiefst enttäuscht und frustriert, fühlen sich hintergangen und betrogen und wissen nicht, wem sie trauen sollen. Und wir fühlen uns nicht ernst genommen und nicht wertgeschätzt, weil man uns so misstraut. Wenn den Geschäftsführern unterstellt werde, dass sie vielleicht so viel verdienten wie Ehlert, fühlten sie sich völlig verkannt. Die meisten hätte nicht mal so viel netto, wie ein normaler Beamter zum Beispiel ein Oberstudiendirektor Pension erhalte. Auch das habe mit Störung zu tun, wenn man sich frage: Was werfen die mir da vor? Das bin ich doch gar nicht! Zur Störung trügen auch weitere Widersprüche bei, denen die sozialen Träger ausgesetzt seien: Es gebe Vorwürfe, die Träger würden Überschüsse in Grundstücke und Häuser investieren und nicht an die Beschäftigten weitergeben. Aber: Das Land investiere keinen Cent in neue Einrichtungen. Die Politik habe gewollt, dass die Träger das aus ihren Einnahmen finanzieren. Wenn das nicht mehr Aufgabe der Träger sein soll, dann müsse darüber diskutiert werden. Zuwendungen: Tariflöhne prüfen aber nicht refinanzieren Ein weiterer Widerspruch: Das Land wolle jetzt prüfen, ob Tariflöhne gezahlt würden. Dabei werden bei den zuwendungsgeförderten Projekten gar keine Tarifanpassungen refinanziert. Was sollen wir tun, wenn wir Beschäftigte in entgelt- und zuwendungsfinanzierten Bereichen haben? Sollen wir Alpha und Beta-Arbeitnehmer einführen? fragt Gerd Pauli, Geschäftsführer eines Psychiatrieträgers, der auch am Berliner Krisendienst beteiligt ist. Oswald Menninger berichtet, dass die Wohlfahrtsverbände gemeinsam darum gekämpft hätten, dass die Zuwendungen erhöht werden, um Tarifanpassungen zu ermöglichen. Die Politik wolle das nicht hören. Das Land Berlin fordert Tariftreue ein und die Einhaltung von Mindestlöhnen, aber da, wo das Land unmittelbar kontrollieren kann, dass jeder Euro direkt in die Löhne geht - im Zuwendungsbereich - wird die Tarifanpassung einfach abgelehnt! Die Haushaltsverhandlungen dazu sind ein Trauerspiel! Und die Medien helfen uns da gar nicht da sind wir alleine gelassen. Wir haben gemeinsam gekämpft, konnten uns aber politisch einfach nicht durchsetzen. (Beifall). Gemeinsam Transparenzregeln erarbeiten Norbert Prochnow beendet die Diskussionsrunde zu Forum II mit einem kurzen Plädoyer: Lassen sie uns gemeinsam ernst nehmen, dass gleichberechtigte Partner etwas miteinander auszuräumen und neu zu regeln haben. Lassen Sie uns gemeinsam darüber diskutieren, welche Regeln der Transparenz und der Überprüfung der Leistungen zwischen uns gelten sollen. Das würde ich mir wünschen. Eichhorn: Dies wäre auch ein Vorschlag, um Störungen zu beseitigen. Sozialsenator spricht von Austausch auf Augenhöhe In der abschließenden Podiumsdiskussion gibt Sozialsenator Mario Czaja ein befreiendes Signal. Was wir uns von dieser Diskussion erwarten, ist ein wieder beginnender und vielleicht auch etwas wiederbelebter Austausch zwischen Trägern und Verwaltung mit dem notwendigen Selbstbewusstsein und dem Wissen, dass wir unterschiedliche Funktionen und unterschiedliche Mai

9 Landesgeschäftsstelle Rollen innerhalb des Systems zu erfüllen haben und auf Augenhöhe miteinander für gute Leistungen in der Eingliederungshilfe streiten. Es gelte, über ein anderes Verhältnis zwischen Trägern und Verwaltung und Trägern und politischer Spitze nachzudenken. Nicht gegeneinander auch nicht im Misstrauen, sondern so wie eben Verträge aufgebaut sind auf der Basis von Vertrauen und Vertragen. Beide Seiten müssen verstehen, was eigentlich an Leistung erbracht wird. Das Wissen, was von den Anbietern erbracht wird, wurde von der Verwaltung in den vergangenen Jahren teilweise abgegeben. Bundesratsinitiative Nun gehe es darum, dieses Wissen wieder aufzubauen, aber auch Vertragsgrundlagen zu haben - und hier solle die Bundesratsinitiative helfen, die es nicht nur ermöglichen, im Einvernehmen zu prüfen, welche Leistungen erbracht wurden, ob man sich an Tarifverträge gehalten habe, ob die Gestehungskosten wirklich so hoch sind oder sein müssen, sondern dass das auch ohne Anmeldungen und Vereinbarungen geprüft werden könne. So sehe ich die Herausforderungen in allen Bereichen der Sozialwirtschaft für unser Haus in den kommenden Monaten und Jahren. Aber man könne als Auftraggeber aus Gesprächen mit Leistungsanbietern eine Menge lernen. In der Vergangenheit wurde mehr übereinander als miteinander gesprochen In der Vergangenheit habe es bei der Rückholung der Liga-Verträge in die Verwaltung, bei der Auswertung des Skandals um die Treberhilfe, bei Nachverhandlungen im 75er Bereich Verstimmungen gegeben, wo möglicherweise etwas mehr Kommunikation zwischen der politischen Führung und den Leistungserbringern notwendig gewesen wäre. Dies müsse man ändern. Ich hoffe, in der Vergangenheit den Beweis angetreten zu haben, dass ich das im Gesundheitsbereich getan habe, und ich nehme mir das für den Sozialbereich ebenso vor. Es gibt viel Kontrolle durch die Bezirke Matthias Rosemann, Geschäftsführer von Träger gmbh vermerkt, dass die Äußerungen des Senators, auf Augenhöhe zu verhandeln, mit großem Interesse aufgenommen worden seien. Was wir jetzt dringend brauchen ist ein möglichst sachlicher Diskurs darüber, wie wir in wichtigen Punkten der sozialen Arbeit hier im Land Berlin weiterkommen. Die meisten Träger sind der Meinung, dass es ein hohes Maß an Transparenz gibt. Das haben die Medien oft nicht verstanden und schon gar nicht transportiert. Über das was wir tun, können Ihnen Mitarbeiter der Bezirksämter sehr genau Auskunft geben. Es gibt keine Kostenübernahme für Leistungen, die nicht auch immer wieder im Verlauf geprüft würden. Über das, was wir tun und das Ergebnis unserer Arbeit gibt es relativ viel Kontrolle bei den Bezirken. Es stelle sich die Frage, wo da das Kontrollbedürfnis stecke und in welche Richtung es gehen solle. Es gebe bei der Eingliederungshilfe ein hohes Maß an Transparenz und eine große Bereitschaft der Träger, Transparenz herzustellen. Land ist aus Modell der Budgetsteuerung in der Psychiatrie ausgestiegen Die abschließende Diskussion fokussiert sich auf die Frage der strategischen Steuerung knapper Mittel für die Eingliederungshilfe. Matthias Rosemann berichtet, dass es ein Modell in der Psychiatrieversorgung gab, mit den knappen Mitteln sehr verantwortlich umzugehen das Modell der Budgetsteuerung. Daraus sei das Land 2011 ausgestiegen. Von 2004 bis 2011 gab es über das Leistungsgeschehen für Menschen mit seelischer Behinderung eine Transparenz in dieser Stadt, wie sie es in kaum einer anderen Stadt in der Bundesrepublik gegeben hat. Die Psychiatrie-Träger hätten eine Vereinbarung mit dem Land abgeschlossen, die eine Deckelung der Einnahmen vorsah. Sie hätten sich freiwillig verpflichtet, bestimmte Grenzen einzuhalten. Innerhalb dieser Grenzen hatten sie relativ freie Hand, über den Einsatz der Ressourcen zu entscheiden wie viele Menschen mit welcher Intensität in welcher Einrichtung betreut werden. Frei heißt, dass die Hilfen in jedem Einzelfall mit dem Mitarbeiter des Bezirksamts und in entsprechenden Gremien des Bezirks abgestimmt wurden. Diese Gremien seien deshalb besonders wichtig, weil sie dazu führen, dass in jedem Bezirk ein hohes Maß an Kenntnis darüber besteht, welche Menschen welcher Intensität grade betreut werden, wer noch eine Leistung braucht, welche Leistungen beendet wurden, darüber gebe ein Dokumentationssystem. Daraus ließen sich Daten erzeugen, die genau zeigen, wohin das Geld fließe. Ein Beispiel: Bis zum Jahr 2004 hatte eine Tagesstätte eine feste Anzahl von 15 Plätzen, da konnten 15 Menschen aufgenommen werden von montags bis freitags. Mit der Einführung des Budgetmodells und der personenzentrierten Hilfe habe sich das völlig flexibilisiert. Heute werden mit dem gleichen Geldvolumen wesentlich mehr Menschen passgenau betreut, aber es kommen nicht mehr alle jeden Tag, manche kommen täglich, andere nur einmal die Woche. In Abstimmung mit den Bezirksämtern werden die Hilfen für den Einzelnen dosiert. Dazu haben die Budgetmodelle wesentlich beigetragen. Es gab zwar einen Budgetanstieg mit neuen Anbietern aber die Fallzahlen sind um ca. 19 Prozent gestiegen und das Budget um 9 Prozent. Die Durchschnittskosten für den einzelnen Menschen seien gesunken. Nach Beendigung des Budgetmodells seien die Fallzahlen enorm angestiegen. 8 Mai 2012

10 Landesgeschäftsstelle Strategische Steuerung durch Budgets Oswald Menninger bekräftigt, dass der Verband nicht aufhören werde zu fordern, dass das Land in die Budgetsteuerung wieder einsteigt. Das Land Berlin habe einen Fehler gemacht habe, aus der Budgetsteuerung auszusteigen bzw. habe die Flinte zu früh ins Korn geworfen. Das Modell biete Möglichkeiten, Klientenströme zu steuern. Bei schwankendem, unstetem Hilfebedarf seien Budgets besonders sinnvoll. Auch wenn bei ständig steigenden Fällen irgendwann eine Erhöhung des Budgets erforderlich sei, habe der Finanzsenator doch über einen längeren Zeitraum die Sicherheit gleich bleibender Kosten. Dazu müssten sich Anbieter und öffentliche Hand an einen Tisch setzen. Die niedrigschwelligen, präventiven Angebote müssten mit ins Budget, weil man ggf. durch Vorbeugung auch die Fallzahl für die Versorgung drosseln könne. Dies müsse man anpacken. Dazu sei Vertrauen erforderlich, dass beide Seiten bemüht sind, gute Arbeit zu leisten. Menninger macht deutlich, dass es ihm nicht um Besitzstandslobbyismus sondern um Verantwortungslobbyismus gehe weil wir eine Mitverantwortung haben für die Menschen. Budgetgedanken weiter verfolgen Senator Mario Czaja räumt ein, dass er dem Budgetgedanken viel abgewinnen könne. Aber, man müsse auch aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre lernen, in denen es Budgets gab sowohl mit Fallzahl- als auch Kostensteigerungen und darauf achten, dass die Qualität gesichert wird und Leistungen auch erbracht werden. Ich glaube an der Stelle sind wir derzeit, aus den Erfahrungen der vergangenen Budgets zu lernen und daraus die Schlussfolgerungen für die nächsten Jahre ziehen. Er halte es für richtig, die Idee der Budgetsteuerung zentral zu verfolgen, aber in den Bezirken umzusetzen und in engem Kontakt zu bleiben, da diese Steuerung zentral weder personell noch ideell umzusetzen sei. Ausklang und Get-together mit Optimismus Die Tagung klingt mit der Zuversicht aus, klärende Worte ausgetauscht zu haben. Mattias Rosemann formuliert für die Träger: Die Augenhöhe die Sie, Herr Senator Czaja, angesprochen haben, stimmt uns optimistisch. Quellen: Sozialwirtschaftsbericht Thüringen 2011 Die Thüringer Sozialwirtschaft als Dienstleistungsbranche und Beschäftigungsmotor Publikationen Prof. Dr. Christoph Butterwegge Carola Gold Nach schwerer Krankheit starb Carola Gold am 27. April im Alter von 51 Jahren. Als Geschäftsführerin von Gesundheit Berlin-Brandenburg e.v. hat sie sich leidenschaftlich für gesundheitliche Chancengleichheit in Berlin, Brandenburg und bundesweit eingesetzt. Mit Herz und Sachverstand hat sie den Aufbau und die Verankerung des Gesundheit Berlin-Brandenburg e.v. und des Kooperationsverbundes Gesundheitsförderung für sozial Benachteiligten vorangetrieben und viele weitere wertvolle Projekte und Netzwerke maßgeblich mitgestaltet. Dafür gebührt ihr unser aller Dank. Stets stand Carola Gold auf der Seite der Schwachen und sozial Benachteiligten. Sie habe Programme und Projekte zum Tanzen gebracht, so beschreibt sie Prof. Rolf Rosenbrock, ein langjähriger Wegbegleiter von Carola Gold. Der Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft Gesundheit Berlin- Brandenburg: Sie steuerte den Verein und sich selbst auch durch gefährliche Seen sicher und humorvoll, respektvoll und respektiert, geprägt durch ein stabiles Wertesystem wie auch durch klare politische Analyse. Der Paritätische Berlin und seine Mitglieder aus dem Gesundheitsbereich verlieren mit Carola Gold eine kompetente und hoch engagierte Mitstreiterin für eine Gesundheitsförderung, die auch armen und sozial benachteiligten Menschen zugänglich ist. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freunden von Carola Gold. Wir werden sie in ehrender Erinnerung behalten. Klaus Mielke im Ruhestand Reinald Purmann, Paritätischer Fachreferent für Behindertenhilfe, würdigte im Rahmen der Tagung Sozialwirtschaft (siehe links) das Wirken von Klaus Mielke, dem langjährigen Abteilungsleiter Soziales bei der Senatsverwaltung, der jetzt in den Ruhestand geht. Unabhängig von allen Kontroversen können wir alle vor seiner Leistung in den vergangenen 20 Jahren den Hut ziehen. Man muss die großen Dinge sehen, die geschaffen werden konnten, gerade in den Jahren nach der Wende, als völlig neue Strukturen geschaffen wurden. Wir wünschen Ihnen, dass Sie dem Bereich weiter verbunden bleiben. Wenn wir an Sie zurückdenken, wird mir persönlich immer das Wort Fairness einfallen. Fairness und ein offenes Ohr hat man bei Ihnen immer gefunden. Mai

11 Gesamtverband neuer Vorsitzender des Paritätischen Profil des Paritätischen als Wächter für Teilhabe und Inklusion stärken Die Mitgliederversammlung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes hat den renommierten Gesundheitswissenschaftler Prof. Dr. Rolf Rosenbrock zum neuen Vorsitzenden des Verbandes gewählt. Er folgt damit auf Dr. Eberhard Jüttner, der nicht mehr kandidierte. Prof. Dr. Rolf Rosenbrock (66), der den Vorsitz des Paritätischen ehrenamtlich ausübt, ist seit mehr als 35 Jahren in der sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Gesundheitsforschung tätig. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehört die sozial bedingte Ungleichheit von Gesundheitschancen. Seit 1995 leitet er die Forschungsgruppe Public Health im Wissenschaftszentrum für Sozialforschung (WZB) Berlin. Dem Paritätischen und seinen Mitgliedsorganisationen ist Prof. Rosenbrock seit Jahrzehnten eng verbunden, u.a. durch sein Engagement für die Deutsche Aids-Hilfe sowie als Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft Gesundheit Berlin-Brandenburg, die jährlich den Kongress Armut und Gesundheit organisiert. In vielfältigen Funktionen war er als politischer Berater aktiv, u.a. als Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen sowie aktuell als Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirates der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und Mitglied in der Zentralen Ethikkommission bei der Bundesärztekammer. In seiner Antrittsrede kündigte Prof. Rosenbrock an, das Profil des Verbandes als Wächter in sozialen Fragen weiter schärfen zu wollen: Wir erleben einen Prozess wachsender Spaltung, zugleich lockern sich soziale Bindungen und Netze, das gesellschaftliche Bindegewebe erodiert. Darauf kann sinnvoll nur in Vielfalt geantwortet werden und das ist die besondere Stärke des Paritätischen. Es ist sein Auftrag, Vielfalt nicht nur als Element lebendiger Demokratie wertzuschätzen, sondern sie zu entwickeln, fruchtbar zu machen und die Rahmenbedingungen dafür zu verbessern. Regelsätze nicht verfassungskonform Paritätischer begrüßt Beschluss des Berliner Sozialgerichts Als schallende Ohrfeige für die Bundesregierung bezeichnete der Paritätische Wohlfahrtsverband den Beschluss des Berliner Sozialgerichtes, wonach die Regelsätze in Hartz IV verfassungswidrig seien. Der Verband fordert die Bundesregierung auf, umgehend eine verfassungskonforme Neuberechnung der Regelsätze vorzunehmen und nicht erneut darauf zu warten, bis sie vom Bundesverfassungsgericht dazu verurteilt wird. Der Verband sieht sich durch den Beschluss des Berliner Sozialgerichts in seiner Auffassung bestätigt, wonach die Regelätze in Hartz IV 2010 und 2011 trickreich und willkürlich kleingerechnet worden seien, um keine bedarfsgerechte Anhebung der Leistungen vornehmen zu müssen. Es ist ein Armutszeugnis für diese Politik, sich von einem Gericht erneut den Vorwurf gefallen lassen zu müssen, auf Kosten der Ärmsten gegen die Verfassung zu verstoßen, erklärte Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider in Berlin. Statistischer Schrotthaufen muss dringend abgeräumt werden Es sei nun an der Bundesregierung, dem Bundesverfassungsgericht zuvorzukommen und endlich Berechnungen anzustellen, die ohne statistische Tricks und lebensfremde Abstriche für Ausgaben des täglichen Bedarfs auskommen. Insbesondere der statistische Schrotthaufen zur Berechnung der Kinderregelsätze sei dringend abzuräumen, mahnt Schneider. Alles was die Bundesregierung für eine bedarfsgerechte und verfassungskonforme Berechnung der Regelsätze für Erwachsene braucht, steht mit unseren Gutachten längst zur Verfügung. Es geht hier allein um den politischen Willen. Nach den Berechnungen des Verbandes würde ein verfassungskonformer Regelsatz bei 420 Euro liegen. Der Beschluss des Berliner Sozialgerichts ist der deutschlandweit erste Vorlagebeschluss an das Bundesverfassungsgericht, in dem es um die Klärung der Verfassungsmäßigkeit der neuen Regelsatzhöhe geht. Den Volltext des Beschlusses vom 25. April 2012 (S 55 AS 9238/12) finden Sie hier: sg/s_55_as_ html 10 Mai 2012

12 Gesamtverband / Bürgerengagement Rentenreform Zuschussrente als ineffizient und wirkungslos kritisiert Als ineffiziente Symbolpolitik kritisiert der Paritätische Wohlfahrtsverband die Pläne des Bundesarbeitsministeriums zur Einführung der so genannten Zuschussrente anlässlich der heutigen Anhörung zur Rentenreform. Besonders von Altersarmut betroffene Personengruppen würden angesichts der restriktiven Anspruchsvoraussetzungen von der neuen Leistung kaum profitieren. Der erforderliche bürokratische Aufwand zur Bedarfsprüfung und Antragsbearbeitung stünde in keinerlei Verhältnis zum geringen Nutzen der Zuschussrente. Hier werden Ressourcen zum Aufbau neuer Bürokratie verschwendet, die letztlich vor allem Ablehnungsbescheide schreiben wird. Die Anspruchsvoraussetzungen sind so restriktiv, dass kaum einer, der die Zuschussrente nötig hätte, sie erhalten wird, kritisiert Dr. Joachim Rock, Abteilungsleiter für Arbeit und Soziales beim Paritätischen Gesamtverband.: Die geplante Zuschussrente ist kein wirksames Mittel gegen Altersarmut sondern einzig ein großes Beamtenbeschäftigungsprogramm, so der Rentenexperte. Scharf kritisiert der Verband insbesondere die angekündigten Bedarfsprüfungen. Langjährig Versicherte müssen existenzsichernde Ansprüche erwerben und dürfen nicht auf Ehepartner oder die Grundsicherung verwiesen werden., so Rock. Die Stiftung Solidarität hat in Bielefeld den Regine-Hildebrandt- Preis an Dr. Ulrich Schneider verliehen, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen. In der Laudatio heißt es u.a.: In seinen zahlreichen öffentlichen Auftritten hat Ulrich Schneider den Verband zum Sprachrohr der von Arbeitslosigkeit und Armut Betroffenen gemacht, die selbst in den Medien zu wenig Gehör finden oder sich häufig aus Scham vor ihrer Situation verstecken. Beispielhaft ist sein Mut, immer wieder auf soziale Ungerechtigkeiten in diesem Lande hinzuweisen. Unionhilfswerk Sozialeinrichtungen ggmbh Sternenfischer: Mit Dr. Herrmanns Bussen zum Roten Rathaus Ab 2012 arbeiten die Sternenfischer, das Freiwilligenzentrum Treptow-Köpenick, mit dem Unternehmen Dr.-Herrmann-Gruppe im Bereich Anerkennungskultur und Engagementförderung zusammen. Die Sternenfischer sind ein Projekt des Unionhilfswerks. Die Dr.-Herrmann-Gruppe stellt den Sternenfischern für den Sternen-Treff Spezial! Sterne auf Berlin-Tour als besonderes Highlight der jährlich vom Freiwilligenzentrum organisierten Dankeveranstaltungen einen Reisebus und Fahrer kostenfrei zur Verfügung. Mit dem durch die Dr.-Herrmann-Gruppe zur Verfügung gestellten Bus mit 50 Plätzen werden die Sternenfischer einmal jährlich eine Tour zu besonderen Orten der Stadt anbieten, um aktiven Engagierten für ihren Einsatz zu danken. Die erste Tour im Juli führt ins Rote Rathaus und ins Berliner Abgeordnetenhaus. Die Einladungen werden über die fast 500 gemeinnützigen Einrichtungen, die mit Sternenfischer zusammenarbeiten, verteilt. Die Zusammenarbeit der Sternenfischer mit heimischen Unternehmen und Institutionen hat in Berlin Tradition. Das Freiwilligenzentrum sucht, vornehmlich für Projekte in Treptow-Köpenick, zur Zeit Ehrenamtliche und Engagierte, die sich um Opfer von Straftaten kümmern. Ferner Rettungsschwimmer für die Beckenaufsicht bei der Behindertensportgruppe Schwimmen nach Krebs, Freiwillige im Natur- und Umweltschutz sowie ehrenamtliche Mitarbeiter in der Telefonberatung für Senioren und Seniorinnen. Es kann losgehen: Stefanie Beerbaum, Projektleiterin Sternenfischer und Christian Herrmann, Geschäftsführer Dr. Herrmann Gruppe, beschlossen die Kooperation Mai

13 Bürgerengagement Wer wird Mil lionär? biffy- Pate Klaus erspielt und spendet Euro: Günter Jauch schien beeindruckt. Erst hatte es biffy-pate Klaus Fudickar souverän auf den heißen Stuhl bei Wer wird Millionär? geschafft, um dann bei der 300-Euro-Frage ins Straucheln zu geraten. Doch Klaus ließ sich vom Blackout nicht ausbremsen und erspielte noch Euro, die er dem Patenschaftsprogramm biffy spenden möchte. Nebenher hatte sich Jauch interessiert nach Patenschaften erkundigt. Klingt nach einer guten Idee, sagte der Showmaster. Der Landesjugendring Berlin bietet 27 Stellen im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) an der Schnittstelle zwischen Jugendverband und Schule. Die Freiwilligen engagieren sich ein Jahr lang in Kooperationsprojekten mit Berliner Schulen. Sie betreuen z. B. Schülerclubs und Schulstationen, organisieren Seminarwochen, planen Ferienfreizeiten, unterstützen die SV-Arbeit und vieles mehr. Auch im kommenden Programmjahr ( ) können 27 junge Freiwillige im Alter von 16 bis 26 Jahren im Rahmen eines pädagogisch-orientierten Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) in Berliner Jugendverbänden und Jugendbildungsstätten aktiv werden. Der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft hat jetzt ein sogenanntes Nutzerhandbuch Zivilgesellschaftsdaten als Wegweiser in der Landschaft der quantitativ-statistisch verfahrenden Zivilgesellschafts- und Engagementforschung in Deutschland herausgegeben, das kostenlos aus dem Netz geladen werden kann. Darin werden 50 ausgewählte Datenquellen zum Thema Zivilgesellschaft erläutert. Die Zusammenstellung gibt einen Überblick über statistische Informationsquellen zu den Themenbereichen Zivilgesellschaft, Dritter Sektor und bürgerschaftliches Engagement. analysen/zivilgesellschaft_in_zahlen/nutzerhandbuch_zivilgesellschaftsdaten.pdf Zivilgesellschaft in der Diskussion Schwarzes Loch Kommunikation? Drei Publikationen sind kürzlich erschienen, die sich theoretisch und praktisch mit den tragenden Säulen jeglicher Zivilgesellschaften Stiftungen, nichtstaatliche Organisationen, gemeinnützige Initiativen und Körperschaften beschäftigen. Im Dialog-Tüv: Die Kommunikationsqualität deutscher NGOs im Test kommen die Autoren zu Ergebnissen, die für die getesteten 50 Organisationen nicht immer schmeichelhaft sind. Zu diesen NGOs, wie sie in der Studie durchweg bezeichnet werden, gehören auch Paritätische Mitgliedsorganisationen, etwa die Deutsche Aids-Hilfe, der Deutsche Kinderschutzbund, die Krebshilfe oder die Lebenshilfe. Worin bestand der Tüv-Test? Um systematisch beurteilen zu können, wie professionell NGOs auf Anfragen Interessierter und (potenzieller) Unterstützer reagieren, erhielten insgesamt 50 deutsche Organisationen im Untersuchungszeitraum von 5. bis 14. Oktober 2011 vier Anfragen. Ein Anschreiben mit der Bitte um Informationen über die Organisation und ihre konkreten Tätigkeiten wurde innerhalb von einer Woche unter Nennung verschiedener Interessensschwerpunkte von Chancengleichheit in der Bildung über Armutsbekämpfung, der Verwirklichung des Menschenrechts auf Nahrung bis hin zu Folgen des Klimawandels einmal per Brief und einmal per versandt. Im zweiten Schritt wurde, ebenfalls über beide Kommunikationskanäle und unter Bezugnahme auf unterschiedliche Interessensschwerpunkte, eine Anfrage mit der Bitte um Informationen hinsichtlich der Möglichkeiten des Engagements innerhalb der jeweiligen NGO versandt. Zudem wurden Spenden in unterschiedlicher Höhe einmal fünf und einmal 30 Euro und damit knapp über der Durchschnittsspende von 28 Euro veranlasst. Während die 5-Euro-Spende, soweit vorhanden, direkt mithilfe des Formulars auf der Organisations-Website getätigt wurde, fand die Überweisung der 30-Euro-Spende per Online-Banking statt. Fazit der Studie, die von der Initiative Pro Dialog herausgegeben und finanziert wurde: Es zeigt sich, dass die Kommunikationsqualität deutscher NGOs zum Teil erheblich variiert. So konnte keine der hier getesteten Organisationen ein sehr gutes und nur knapp 1/5 ein überzeugendes Antwortverhalten zeigen. Die Mehrzahl ist als mittelmäßig, weitere sechs sind als verbesserungswürdig zu bewerten. Zu- 12 Mai 2012

14 Bürgerengagement sammenfassend lässt sich sagen, dass Größe, Spendenvolumen und Alter der untersuchten Organisationen keine Indikatoren für die Professionalität der Kommunikation sind. Es bestehen, von diesen Einflussfaktoren unabhängig, teils erhebliche Optimierungspotentiale im Bereich Kommunikation. Hierbei ist ein besonderes Augenmerk auf die Themen signalisierte Dialogbereitschaft, Bezug zum Thema der Anfrage und kreative bzw. ansprechende Gestaltung des Schreibens zu legen. Die Initiative Pro Dialog will den Dialog zwischen Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft stärken. Sie geht auf die Initiative der Deutschen Post AG zurück, die ihre Arbeit finanziell unterstützt. Die Studie ist hier kostenlos aus dem Netz zu laden: Das Handbuch Bürgerbeteiligung will die Relevanz von dialogorientierter Bürgerbeteiligung in der modernen Demokratie darstellen und einen strukturierten Überblick über die derzeit prominentesten Verfahren sowohl der klassischen Präsenz- als auch der internetgestützen Beteiligung liefern: Wie funktionieren sie? Wie lange dauern sie und wer kann daran teilnehmen? Für welche Themen eigenen sie sich und wo geraten sie an welche Grenzen? Wer sind relevante Akteure und Organisationen? Das Handbuch, so die Autorinnen Patrizia Nanz und Miriam Fritsche, richte sich an alle, die an Bürgerbeteiligung und entsprechenden partizipativen Ansätzen und Verfahren interessiert sind: Es will potenziellen Anbieterinnen und Anbietern sowie Förderern von Beteiligung Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Verwaltungen, Trägerinnen und Trägern von politischen Mandaten, aber auch potenziellen Sponsorinnen und Sponsoren die Scheu vor partizipativen Ansätzen nehmen und etwaige Berührungsängste durch Wissen ersetzen. Wenn Sie als Verantwortliche oder Verantwortlicher in Verwaltung und Politik auf kommunaler, regionaler oder nationaler Ebene unsicher sind bei der Wahl des richtigen Beteiligungsverfahrens oder der richtigen Methode, wenn Sie sich fragen, wie Sie einen Beteiligungsprozess solide vorbereiten können, dann soll Ihnen dieses Handbuch bei der Beantwortung Ihrer Fragen eine Hilfe sein. Das Handbuch stellt ausgewählte Organisationen für Bürgerbeteiligung vor; einige haben einen universitären Hintergrund, andere gehen auf Stiftungen wie Stiftung Mitarbeit oder staatliche Institutionen wie Bundes- und Landeszentralen für Politische Bildung zurück. Schritt für Schritt skizzieren und bewerten die Autorinnen sogenannte Beteiligungsverfahren und stellen Verfahren vor, die angelsächsischen Modellen folgen, zum Beispiel das 21st Century Town Meeting., das angewandt wird, wenn sehr viele Bürgerinnen und Bürger (500 bis 5000) an Planungs- und Entscheidungsprozessen beteiligt werden. In Deutschland sind Bürgerhaushalte als Mitentscheidungs- und Co-Governance-Foren bekannt geworden. Nicht nur vor dem Hintergrund der Erfolge der Piratenpartei sind auch die Online- und internetgestützten Beteiligungsverfahren, auf die die Autorinnen eingehen, von Interesse. Besonders flexibel und niedrigschwellig sei diese E-Partizipation, so die Autorinnen des so praktischen wie theoriegesättigten Handbuchs. Patrizia Nanz/Miriam Fritsche: Handbuch Bürgerbeteiligung. Bundeszentrale für Politische Bildung, 2012, Preis: 4,50 Euro. Über eine verwickelte Beziehung macht sich Thomas Röbke in einem Aufsatz Bürgerschaftliches Engagement und sozialstaatliche Daseinsvorsorge Gedanken, der unlängst in einer Schriftenreihe der Friedrich-Ebert-Stiftung veröffentlicht wurde. Dr. Thomas Röbke ist Geschäftsführer des Landesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement Bayern. Eine der interessantesten Thesen seiner Schrift lautet: Verdrängt Ehrenamt Hauptamt? Nein, eher ist es umgekehrt. Dem Ehrenamt droht die Verengung auf Quasi-Dienstleistungen. Wenn öffentlich vor allem Engagementformen gefördert würden, die sich in ihren Aufgabenstellungen und Arbeitsweisen immer mehr der Erwerbsarbeitslogik annähern, werde das Bürgerschaftliche Engagement immer mehr auf ein Dienstleistungsspektrum verengt werden. Röbke moniert: Wenn mein Eindruck nicht täuscht, werden vor allem staatliche Initiativen gefördert, die einerseits eindeutige fachliche Standards für das Bürgerschaftliche Engagement einfordern und andererseits versuchen, den Verbindlichkeitscharakter des freiwilligen Engagements durch monetäre Entschädigungen wie bei den neuen Bundesfreiwilligendiensten, durch steuerliche Anreize wie bei der Bundesinitiative Hilfen für Helfer oder durch andere materielle Belohnungen wie Ehrenamtscards zu stärken. Beim Thema Ehrenamt sei heutzutage zu oft Entlohnung im Spiel, was das freiwillige Engagement aber eher ab- als aufwerte. Manch großer Sozialverband, so habe er den Eindruck, treibe diesen Prozess voran und fürchte ihn zugleich, ebenso wie Politiker, die derartige Programme beschließen und doch darauf pochen, dass Ehrenamt Hauptamt nie verdrängen dürfe. Die Publikation können Sie hier herunter laden: Mai

15 Aktuelle Wettbewerbe & Preise Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) organisiert gemeinsam mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung einen Wettbewerb, dessen Ziel es ist, nachhaltige Entwicklung zu fördern und gleichzeitig wertvolle Netzwerkbildungen zu unterstützen. Bewerben können sich bereits bestehende oder neue lokale Bildungs- und Kompetenznetzwerke, die sich aus mindestens vier Partnern zusammensetzen. Diese Partner können sowohl Kommunen, Bildungseinrichtungen und Unternehmen als auch zivilgesellschaftliche Akteure (Umweltgruppen, Stadtteilgruppen, Kirchen etc.) sein. Thema des Wettbewerbs ist Innovative Technologien. Die 30 besten Netzwerkprojekte werden mit bis zu Euro gefördert. php Deutscher Alterspreis 2012 Robert Bosch Stiftung sucht Ideen: Ab sofort können sich Einzelpersonen oder Gruppen - wie zum Beispiel Vereine, Kommunen, Bildungsträger, Unternehmen oder Initiativen der Selbsthilfe - mit ihrem Projekt bewerben. Inhaltlich stehen Themen wie Arbeit, Bildung, Gesundheit, Wohnen, Mobilität und Altersbilder im Mittelpunkt. Der Deutsche Alterspreis wird 2012 erstmals verliehen und ist mit insgesamt Euro dotiert. Die Bewerbungsfrist endet am 15. Juni Das Thema des Hermann-Schmidt-Preises (3000 Euro) lautet: Attraktivität der dualen Berufsausbildung für leistungsstarke Jugendliche. Bewerbungsfrist ist der 25. Mai Mit dem Hermann-Schmidt-Preis des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) wird in diesem Jahr ein praktiziertes und beispielhaftes Modell ausgezeichnet, mit dem es gelungen ist, die duale Berufsausbildung für leistungsstarke Jugendliche aus allen Schulformen attraktiv zu machen. Zu seinem 10jährigen Jubiläum stellt der Deutsche Bürgerpreis das Engagement für junge Leute in den Mittelpunkt und will damit ein deutliches Zeichen für die Zukunftsfähigkeit unseres Gemeinwesens setzen. Speziell die Kategorie U21 legt dabei das Augenmerk auf Engagement von Jugendlichen für Jugendliche. Medizinische Versorgung für Obdachlose Berliner Initiative im Finale um den Aspirin-Preis 2012 Zu den Finalisten des Aspirin Sozialpreis 2012 gehört Mut: Ärztliche und zahnärztliche Versorgung für Obdachlose aus Berlin. Mit Frau Bettina Lange vom Projekt Arzt- und Zahnarztpraxis für Obdachlose, Mut Gesellschaft für Gesundheit mbh, führten Mitarbeiter des Wettbewerbsportals der Bayer-Stiftung ein Interview, das wir hier mit freundlicher Genehmigung nachdrucken. Was ist das Innovative an der Arbeit von Mut und dem Projekt Arzt- und Zahnarztpraxis für Obdachlose? Aus der Idee arbeitslose Ärzte und Schwestern betreuen obdachlose Menschen wurde das Projekt niedrigschwellige medizinische und sozialpflegerische Betreuung von Obdachlosen entwickelt. Nach fünf Jahren einschlägiger Erfahrung bei der allgemeinärztlichen Not-, Grund- und Erstversorgung kranker, wohnungsloser Menschen in den zwei Arztpraxen für Obdachlose zeichnete sich ganz deutlich die dringende Notwendigkeit für eine regelmäßige zahnärztliche Versorgung dieser Menschen ab. Die räumliche und inhaltlich-strukturelle Kombination der allgemeinärztlichen und der zahnärztlichen Versorgung in Verbindung mit sozialpflegerischer Betreuung hat ein effizientes Arbeiten möglich gemacht: Die gesundheitliche Versorgung der Patienten konnte deutlich optimiert werden. Die Hemmschwelle, den Zahnarzt aufzusuchen, wird durch den vorgeschalteten Besuch beim Allgemeinmediziner deutlich gesenkt. Welches Feedback geben Ihnen Menschen, die durch Ihre Arbeit unterstützt werden? Viele obdachlose Menschen sind sehr dankbar für die Hilfe, die sie in unseren Praxen erhalten. Freundliches Personal und Ärzte, die auf Probleme eingehen, sind ein Garant dafür, dass die Patienten wiederkommen. Warum würden Sie anderen Projektträgern empfehlen, sich für den Aspirin Sozialpreis zu bewerben? Gemeinnützige medizinische und sozialpflegerische Projekte arbeiten oft ohne große öffentliche Wahrnehmung. Eine Bewerbung für den Aspirin Sozialpreis rückt diese Projekte mehr in den Fokus der Öffentlichkeit. Was ist ihre persönliche Motivation, sich für das Projekt zu engagieren? 14 Mai 2012

16 Aktuelle Wettbewerbe & Preise Mit unserem Projekt Arzt- und Zahnarztpraxis für Obdachlose wird Menschen geholfen, die am Rande der Gesellschaft leben. Ziel ist, die soziale Lebenssituation dieser Menschen zu stabilisieren, ihren Gesundheitszustand zu verbessern und den Weg zurück in die Regelversorgung des Gesundheitssystems zu ebnen. Wenn das gelingt, kann auch die Reintegration in die Gesellschaft gelingen. Mit dem Aspirin Sozialpreis zeichnet die Bayer Cares Foundation jedes Jahr soziale Innovationen im Gesundheitsbereich aus. Die Gewinner wurden am 10. Mai 2012 zur Preisverleihung in Berlin bekannt gegeben. Der Aspirin Sozialpreis wurde zum dritten Mal vergeben und ist mit insgesamt Euro dotiert: für Platz 1, Euro für Platz 2 und jeweils 5000 Euro für Platz 3 und den Publikumspreis. Die Bayer Cares Foundation ist eine Unternehmensstiftung der Bayer AG. Die Mut Gesellschaft für Gesundheit mbh ist ein gemeinnütziges Unternehmen der Ärztekammer Berlin und Mitglied im Paritätischen Berlin. DLRG / Beiersdorf Auszeichnung für selbstlose Hilfe Mit dem Nivea-Preis werden Menschen ausgezeichnet, die andere selbstlos und couragiert aus lebensgefährlichen Situationen im Wasser oder Eis gerettet haben. Ebenfalls ausgezeichnet werden DLRG-Ortsgruppen, deren Mitglieder sich ehrenamtlich für die Sicherheit im und am Wasser einsetzen. Der Nivea-Preis für Lebensretter wird in den Kategorien Soforthilfe und Langfristiges ehrenamtliches Engagement verliehen. Die Preise in der Kategorie Soforthilfe sind mit je Euro dotiert, der Preis in der Kategorie langfristiges Engagement mit Euro. Vorschläge für Preisträger können von Privatpersonen, Behörden sowie DLRG-Gliederungen eingereicht werden. Berücksichtigt werden Lebensrettungen des aktuellen Jahres. Für die Kategorie Soforthilfe endet der Einsendeschluss der Vorschläge am ; für die Kategorie langfristiges Engagement am Die Ausschreibung mit ausführlichen Informationen sowie Bildmaterial kann bei der DLRG abgefordert, oder unter dieser Internetadresse heruntergeladen werden: In diesem Jahr lobt die Teddy Foundation erstmals den Teddy Photo Award aus, der im Rahmen des internationalen Browse Photo Festival vom 3. bis 30.Juni prämiert und am 22. Juni 2012 in Berlin verliehen wird. Das Thema des Teddy Photo Award lautet Transrespect versus Transphobie. Gefragt sind dabei Erkundungen entlang der Grenzbereiche der Geschlechter. Die Themenspanne kann dabei von der individuellen Lebenssituation von Trans*Menschen über die Auseinandersetzung mit der rechtlichen und sozialen Situation mit ebenso vielfältigen wie zahlreichen Menschenrechtsverletzungen an Trans*Menschen bis hin zu Best Practice -Beispielen gehen, die verdeutlichen, wie die Situation von Trans*Menschen verbessert werden kann. Einsendeschluss ist der Fotoeinreichungen können ausschliesslich in digitaler Form erfolgen. Einsendungen per an Hat sich Ihr Verein/Ihre Initiative im Zeitraum Juli 2011 bis Juni 2012 in besonderem Maße für Toleranz und Respekt, gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit engagiert? Haben Sie/Ihr Verein/ Ihre Initiative die positive Kraft und die Faszination des Fußballs genutzt, um Zeichen zu setzen gegen Gewalt und um für ein friedliches Miteinander zu werben? Dann schlagen sie Ihr oder ein Ihnen bekanntes Projekt der Jury für den Julius-Hirsch- Preis 2012 des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) vor. Die Bewerbungsfrist endet am 30. Juni Mehr unter Bis Ende September werden beim Wettbewerb Der ideale Ort bundesweit Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Initiativen gesucht, die sich für wohltätige Zwecke einsetzen, sich freiwillig engagieren oder ehrenamtlich helfen, ihren eigenen Ort lebenswerter zu gestalten. Bewerber können ihr Projekt unter einreichen. Die besten eingereichten Projekte erhalten auch in diesem Jahr Prämien von insgesamt rund Euro. Ab sofort (und noch bis zum 15. Juni) können sich Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen aus der Hauptstadtregion um die Inno vationspreise Berlin Brandenburg 2012 bewerben. Mai

17 Im Gespräch Hürdenspringer und Kick-Jobpaten 1:1 Jugendmentoring eine Erfolgsgeschichte, die weiter gehen muss Am Montag, 7. Mai, luden das Nachbarschaftsheim Schöneberg e.v., das Unionhilfswerk und der Paritätische Berlin zu einem Politischen Themenfrühstück. Thema: Ehrenamtliches 1:1-Jugendmentoring - Für nachhaltige Integration und Fachkräftegewinnung. Die Fragen der Moderatorinnen Gesine Haneburth-Schubert (Unionhilfswerk) und Elfi Witten (Paritätischer Berlin) und des Publikums haben wir hier mit Antworten und Statements von Mentoren, betreuten Schüler n( Mentees ), Eltern, Verantwortlichen der Träger, Verbandsund Verwaltungsfachleuten zusammengestellt. Wie sind Sie auf die Möglichkeit aufmerksam geworden, mit einem Mentor zusammenzuarbeiten und warum hat Sie das interessiert? Rojin Eksik, Mentee: Ich habe in der Schule davon erfahren und mich sofort dafür interessiert, mit einer erwachsenen Frau zusammen Bewerbungen zu schreiben. Meine Mentorin wollte, dass ich selbstständiger werde, und deshalb habe ich immer mehr selbst gemacht, zum Beispiel, wenn es darum ging, Bewerbungen zu schreiben. Wir haben, das kann ich sagen, auch kleine Erfolge gehabt. Fatih Boyuk, Mentee: Der Kontakt mit meinem Mentor hat mich richtig vorangebracht. Als die Schulzeit zu Ende ging, hatte ich zunächst keinen Plan und war ratlos. Dann wurde ich auf das Projekt aufmerksam, und ich hatte viele Gespräche mit meinem Mentor über Schule, Studium und Beruf. Nach langer, vielleicht sogar ausschweifender Suche, habe ich mich für ein Studium des Wirtschaftsingenieurwesens entschieden, statt Psychologie, das mir ursprünglich und sehr vage vorgeschwebt hatte. Wie haben Sie als Mentoren ihre gemeinsame Arbeit mit den Mentees erlebt? Dr. Depenbrock, Mentor: Ich habe ihn von Anfang an als ganz aufgeweckten jungen Menschen kennen gelernt, der viele Ideen im Kopf hatte, die sich im Laufe unserer Gespräche immer mehr konkretisierten. Ich habe mich mit ihm zusammen bemüht, in diese Gespräche über Studien- und Berufswahl ein bisschen Struktur rein zu bringen. Er stand und steht schließlich vor der großen Herausforderungen, für sich heraus zu kriegen: Was will ich später einmal beruflich machen? und: Was macht mir Spaß? Nur dann, wenn ich mir darüber im Klaren bin, kann ich auch erfolgreich sein und den Anforderungen der Unternehmen zu entsprechen. Heike Fabáz, Mentorin: Es sind nicht nur immer die Gespräche: Einmal lud mich ihre Familie zu einem besonderen, indischen Tanzabend ein. Sie hat den ganzen Abend über den Moderator der Tanzveranstaltung übersetzt, hat alles, was gesprochen und gesungen wurde, im Deutschen zusammen gefasst für die Gäste. Ich habe eine Mentee erlebt, an der ich viele Stärken mehr entdeckt habe, die ich in einem Zweiergespräch im Nachbarschaftsheim so nie entdeckt hätte. Die Erfahrung werde ich in Getuschas Bewerbungstraining aufnehmen, und die Chefs werden staunen, was in dieser jungen Frau alles steckt. Wieso waren die Gespräche mit Ihrem Mentor so wichtig? Fatih Boyuk, Mentee: Weil er selbst Berufserfahrung hat, und zwar außerhalb der Schule. Er ist für mich eine Autorität außerhalb der Schule. Als Schüler denkt man doch: Was erzählen die Lehrer einem... Wenn einem außerhalb der Schule jemand sagt: Reiß Dich am Riemen, dann hat das eine ganz andere Wirkung. Getusha Navaratnam, Mentee: Mit meiner Mentorin zusammen habe ich heraus gefunden, welche Stärken und Schwächen ich habe, und welche Berufe mir Spaß machen würden und zu mir passen würden. Ich habe auch freiwillig Praktika gemacht, um mehr über meine Interessen heraus zu finden. Jetzt weiß ich: Ich möchte in einen kaufmännischen Beruf gehen, Einzel- und Großhandelskauffrau lernen. Ging es bei den Gesprächen immer nur um Ausbildungs- und Berufswahl? Songül Eksik, Mutter einer Mentee: Auch um Per- 16 Mai 2012

18 Im Gespräch Zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Trägerschaft trafen sich im Konferenzsaal des Unionhilfswerks in Neukölln, um die Erfahrungsberichte von Projektteilnehmern zu diskutieren, die als Mentoren, Mentees oder Koordinatoren beim Projekt Kick-Jobpaten (Nachbarschaftsheim Schöneberg und Hürdenspringer (Unionhilfswerk) beteiligt sind. sönlichkeitsbildung. Bevor sie die Mentorin kennen gelernt und an dem Projekt teilgenommen hat, war meine Tochter zurückhaltend und hatte kein Selbstvertrauen. Sie wusste nicht, wie Bewerbungen zu schreiben sind und an wen sie sich zu wenden hatte. Durch dieses Projekt hat sie sehr viel Selbstvertrauen gewonnen. Die Zurückhaltung war weg, das Selbstverrauen ist gewachsen. Sie war nicht mehr diese kleine Tochter, sondern ein erwachsenes junges Mädchen. Heike Fabáz, Mentorin: Durch die Zusammenarbeit in und mit den Familien baut sich enorm viel von der Spannung ab, die sich durch das Thema Schule, Ausbildungs- und Berufswahl in den Familien ergibt. Du musst! Du sollst! Die Zeit läuft davon! Bewirb Dich endlich! Dieser Druck löst sich. Ich habe es in meiner Praxis als ehrenamtliche Mentorin zweimal erlebt, dass sich das Verhältnis zwischen den Jugendlichen und ihren Eltern deutlich entspannt hat auch, weil die Eltern mir das Vertrauen gegeben haben, dass wir wirklich daran arbeiten, ein Ergebnis zu erzielen. Songül Eksik, Mutter: Das kommt mir bekannt vor. Ich bin dankbar, dass es diese Unterstützung, dieses Projekt Hürdenspringer gibt. Dass man als Eltern jemand zur Seite hat, wenn es um dieses komplizierte Thema der Ausbildungs- und Berufswahl geht. Wie funktioniert das Projekt Hürdenspringer des Unionhilfswerkes im Detail? Stefanie Corogil, Projektleitung Hürdenspringer: Seit dem Projektstart 2009 haben wir 152 Jugendli- che als Mentees und 142 Erwachsene als Mentoren zusammen gebracht. Zusammen mit einem fünfköpfigen Team führen wir ein Projekt durch, in dem freiwillig engagierte Mentorinnen und Mentoren Jugendliche am Übergang Schule-Beruf begleiten, die ebenso freiwillig zu uns kommen. Hier in Neukölln kooperieren wir dazu mit drei Oberschulen vor Ort, aber auch mit hiesigen kleinen und mittleren Betrieben alles um mit und für die Jugendlichen eine tragfähige Anschlussperspektive schaffen zu können. Mentoren wie Mentees werden intensiv vorbereitet, bevor sie miteinander arbeiten mit ansehnlichem Erfolg: Mittlerweile können wir für neun von zehn Mentees eine tragfähige Anschlussperspektiven aufweisen, acht von zehn Mentees schaffen einen mittleren Schulabschluss. Alle teinehmenden Jugendlichen haben entschieden weniger Fehlzeiten in der Schule, und ihre schulischen Leistungen haben sich verbessert. Und wie funktioniert das Projekt Kick-Jobpaten des Nachbarschaftsheims Schöneberg? Gökcen Demiragli, Piruze Etessami, Projektleitung Kick-Jobpaten: 92 Tandems waren und sind seit 2008 erfolgreich. Unser Projekt beruht auf dem Gedanken, dass Menschen, die aktiv im Beruf sind oder waren, sich ehrenamtlich engagieren, indem sie junge Meneschen in ihrer Suche nach einem Ausbildungsplatz oder einer Berufsperspektive begleiten. Auch wir kooeprerien mit zwei Schulen. Unsere Jobpaten orientieren sich an dem Interesse, Potential und Talent der Jugendlichen, und die Patenschaften basieren auf einer sehr persönlichen Beziehung zwischen den Ehrenamtlichen und Jugendlichen. Die Förderung ist sehr individuell. (bitte blättern Sie um) Mai

19 Im Gespräch Georg Zinner (li., Nachbarschaftsheim Schöneberg), Oswald Menninger (Mitte, Paritätischer Berlin) und Norbert Prochnow (Unionhilfswerk) erläuterten ein gemeinsames Positionspapier (siehe Kasten auf der nächsten Seite) Wie viele Mentoring- und Patenschaftsprojekte gibt es in Berlin? Andreas Schulz, Jugendhilfereferent im Paritätischen Berlin: Eine vorläufige Internetrecherche ergibt, dass es in der Stadt über 70 Patenschafts- und Mentoringprojekte gibt. Die Zielgruppe reicht von Kindern im Kita- und Grundschulalter bis hin zu jungen Erwachsenen mit und ohne Schulabschluss, Erwerbsarbeit mit und ohne Migrationshintergrund. Die Begleiter ( Mentoren ) sind Studentinnen und Studenten, Menschen, die im Erwerbsleben stehen, mit oder ohne Führungserfahrung und Menschen im (Un-)Ruhestand. Im 1:1 Mentoring am Übergang Schule-Beruf weisen wir etwa 40 Projekte aus; dieser Bereich hat somit den stärksten Anteil an den Mentoring- und Patenprojekten. Wir glauben, dass hier ein eindrucksvoller Beitrag für die Integration junger Menschen in die Gesellschaft geleistet wird und der Weg zu einem selbstbestimmten Leben geebnet wird ein Leben, das immer mehr und immer schneller hohe Erwartungen an die jungen Mitglieder unserer Gesellschaft stellt. Wie geht s weiter mit den Projekten, sind sie finanziell abgesichert? Norbert Prochnow, Geschäftsführer Unionhilfswerk Berlin: Wir wünschen uns, erstens: Dass es möglich wird, einen berlinweiten Ausbau von ehrenamtlichen 1:1-Jugendmentoring-Projekten besonders für sozial benachteiligte Jugendliche zu erzielen und dass es eine Vernetzung der Projekte auf Landesebene gibt, mit klaren Verantwortlichkeiten. Und wir wünschen uns, zweitens, dass wir zum Ausbau wirksamer Instrumente im Übergang Schule-Beruf auch eine verlässliche Finanzierung mittelfristiger Perspektiven für die Projekte erreichen können. Auf 20 Tandems, das hat unsere Erfahrung gezeigt, braucht man eine halbe Vollzeitstelle als Ressource. Georg Zinner, Geschäftsführer Nachbarschaftsheim Schöneberg: Jobpatenarbeit kann nicht nebenher gemacht werden, sondern ist eine extrem anspruchsvolle Arbeit. Wenn wir diese sehr professionelle Art im ganzen Land Berlin haben, dann bin ich überzeugt, dass wir Hunderte von Jobpaten im Land Berlin gewinnen können. Oswald Menninger, Geschäftsführer Paritätischer Berlin: Wenn sich Menschen aus freien Stücken für junge Menschen engagieren, haben sie einen ganz anderen Einfluss auf andere Menschen. Das kann professionelle Sozialarbeit oder Bildungsarbeit so nicht leisten. Deshalb unterstützen wir als Verband, dass solche Modellprojekte in eine Regelförderung überführt werden. Die Projekte kosten Geld, wenn sie erfolgreich sein wollen Ausbildung, Management und Begleitung müssen verlässlich finanziert sein. Langfristig betrachtet sind die Projekte immer billiger als alles, was passiert, wenn die Integration misslingt. Aber auch die Unternehmen sind in der Pflicht: Sie können solche Mentoring-Projekte unterstützen, indem sie bei ihren Mitarbeitern für freiwillige Mentoren werben. Eine staatliche Gewährleistung solcher Projekte, wie wir sie fordern, schließt übrigens nicht aus, dass es zur Mischfinanzierung kommt. Margit Zauner, Referatsleiterin in der Senatsverwaltung Arbeit, Integration und Frauen: Wenn uns daran liegt, dass Unternehmen Fachkräfte gewinnen sollen, dann muss man Unternehmen in die Verantwortung nehmen: Wenn ihr Fachkräfte wollt, dann müsst ihr was dafür tun Mai 2012

20 Im Gespräch / Pressespiegel Gemeinsames Positionspapier Am Rande eines Politischen Themenfrühstücks haben das Nachbarschaftsheim Schöneberg e.v., der Paritätische Berlin und das Unionhilfswerk ein Positionspapier zum ehrenamtlichen 1:1-Jugendmentoring am Übergang Schule - Beruf veröffentlicht, aus dem wir hier Auszüge veröffentlichen. Das komplette Positionspapier ist unter aus dem Netz abrufbar. (...) Wir erwarten von der Jugend-, Arbeitsmarkt- und Integrationspolitik des Berliner Senats und der Berliner Bezirke: die Benennung eines verantwortlichen Ressorts auf Senatsebene und je eines Bezirksverantwortli chen in den 12 Bezirken zur Umsetzung der Jugendmentoring-Projekte. die Definition von einheitlichen Qualitätsstandards in der Qualifizierung und Begleitung von ehren amtlichen Mentorinnen und Mentoren und Berufslotsen. die Einrichtung einer Kompetenzagentur für Jugendmentoring auf Landesebene sowie die Benennung Bezirksverantwortlicher. Transparenz aller Maßnahmen für sozial benachteiligte Jugendliche auf Senats- und bezirklicher Ebene. Implementierung von ehrenamtlichem 1:1-Jugendmentoring als integralem Bestandteil des Master plans Industrie zur Behebung des Fachkräftemangels. Ausbau der wirksamen Instrumente des Übergangsmanagements, untersetzt mit einer mindestens fünfjährigen Finanzierung. den berlinweiten Ausbau der Netzwerke ehrenamtlicher Mentorinnen und Mentoren sowie Berufslot sen, insbesondere in den Sozialräumen mit besonderem Entwicklungsbedarf ( Aktionsräume plus ), die Nutzung der Übersicht der Bundesarbeitsgruppe Übergang Schule-Beruf sowie der Erkenntnisse des Modellprojektes Freiwillig macht Schule auf Landesebene. das Starten einer Bundesratsinitiative mit dem Ziel, 1:1-Jugendmentoring als ergänzendes Instru ment der erweiterten vertieften Berufsorientierung in SGB q (LV. mit 33) sowie in SGB VIII als Instrument der Prävention aufzunehmen (vgl. das Modell Ambulante Hospizdienste 39 SGB V). Notiert, zitiert, gedruckt Paritätische Themen in den Berliner Tageszeitungen die kompletten Beiträge sind über die zitierten Links im Internet abzurufen. Im Rahmen der Serie Ich engagiere mich für..., mit der die Berliner Morgenpost regelmäßig ihren Lokalteil eröffnet, stellt das Blatt am 10. April den Physiker Dr. Karl-Heinz Pantke (56) vor, der sich für den LIS e.v. engagiert, welcher sich um das Locked-in-Syndrom verdient macht. Das Locked-in-Syndrom (LIS) bedeutet für Betroffene, zu Beginn der Krankheit bei vollem Bewusstsein vollständig gelähmt zu sein. Mit seiner 2011 verstorbenen Partnerin Christine Kühn gründete Pantke nach 1995 die Initiative, für die er sich bis heute einsetzt. article /menschen-die-im-eigenen-koerper-gefangen-sind.html Als Vollzugshelfer des Vereins Freie Hilfe betreut Dr. Lothar Petry (61) dreimal im Monat Insassen aus der JVA Moabit; auch nach der Haftentlassung unterstützt er Ex-Häftlinge, schreibt die Berliner Morgenpost in der Serie Ich engagiere mich für... über den pensionierten Waldorf-Lehrer. article /den-verein-freie-hilfe-als-vollzugshelfer.html Am 5. Mai blickt die Berliner Morgenpost (Autorin: Karoline Beyer) auf die Entstehungsgeschichte des Vereins Mosaik zurück, der vor 50 Jahren als Initiative des Deutsch-Amerikanischen Frauenclubs von Berlin e.v. gegründet wurde. Mosaik ist heute eines der größten Unternehmen der Berliner Sozialwirtschaft, das mit der Tochter Mosaik Services auch in der Gastronomie tätig ist. Inzwischen sind die Mosaikwerkstätten ein großes, gemeinnütziges Unternehmen im Sektor Lohnarbeit geworden, in dem rund 1000 Menschen beschäftigt sind, das aber nach wie vor keinen Profit machen darf, so fasst die Morgenpost die gemeinnützige Arbeit von Mosaik zusammen. article /unser-werkzeug-ist-die-arbeit. html Seinen Gewinn Euro spendete der Berliner Architekt und Wer-wird-Millionär-Quizkandidat Klaus Fudickar der Organisation Biffy e.v., für die er sich selbst als freiwilliger Pate engagiert. Darüber berichtet die Berliner Morgenpost (Autorin: Petra Götze) am 7. April. Der großzügige Spender Fudickar treffe sich einmal in der Woche mit seinem 9-jährigen Patenkind. Ich hole ihn vom Hort ab, und wir verbringen den Mai

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