Autorisierung. Sicherheit und Zugriffskontrolle & Erstellen einer Berechtigungskomponente

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1 Autorisierung Sicherheit und Zugriffskontrolle & Erstellen einer Berechtigungskomponente Dokumentation zum Referat von Matthias Warnicke und Joachim Schröder Modul: Komponenten basierte Softwareentwickelung Prof. Prof. Dr. rer. nat. Dipl.-Math. Frank M. Thiesing

2 Inhaltsverzeichnis 1Einleitung Definitionen...3 3Ablauf der Zugriffskontrolle Sichere Verbindung Authentifizierung...4 4Was macht eine Berechtigungskomponente?...5 5Die Berechtigungskomponente Unsere Berechtigungskomponente...7 7Zusammenfassung & Fazit Quellennachweis...8

3 1 Einleitung Dieses Referat soll einen kleinen Einblick in die Autorisierung und die damit verbundene Authentifizierung geben. In Zusammenhang mit diesem Referat wurde eine Berechtigungskomponente in Java entwickelt um die grundlegende Funktion einer solchen zu verdeutlichen. Berechtigungskomponente werden überall dort benötigt, wo irgendwelche Rechte und Benutzer verwaltet werden. Also in jedem Betriebssystem, jedem Onlineacount und jedem verteilten System. 2 Definitionen Autorisierung:Autorisierung ist im weitesten Sinne eine Zustimmung/Ablehnung. Sie bezeichnet die Zuteilung von Rechten gegenüber Anderen. Authentifizierung:Die Authentifizierung ist die Überprüfung der Identität eines Gegenübers (Person oder Computersystems). Sie bezeichnet den Vorgang des Nachweises der eigenen Identität (Benutzername und Passwort). 3 Ablauf der Zugriffskontrolle Damit eine Zugriffskontrolle stattfindet müssen wir die Situation haben, dass irgendeiner Komponente oder ein Objekt eine andere Komponente benutzen will, die durch bestimmte Rechte geschützt wird. Liegt eine solche Situation vor, werden folgende Schritte durchlaufen: 1. Aufbau einer sicheren Verbindung 2. Authentifizierung 3. Autorisierung Der Aufbau einer sicheren Verbindung ist optional. Mehr hierzu siehe 3.1 Sichere Verbindung!

4 3.1 Sichere Verbindung Grundsätzlich schützen sichere Verbindungen den Sender und den Empfänger vor: Lauschangriffe Veränderungen die Erzeugung nicht gewollter Nachrichten Befinden wir und innerhalb eines Systems, zum Beispiel innerhalb eines Betriebssystem, kann man auf den Aufbau einer sicheren Verbindung verzichten. Jedoch da, wo die Gefahr besteht, dass der Eingriff durch Fremde eine Autorisierung beeinflussen könnte, sollte unbedingt mit sicheren Kanälen gearbeitet werden. Übliche Verschlüsselungsarten sind dabei: gemeinsammer geheimer Schlüssel Schlüsselverteilungszentrum öffentlicher Schlüssel 3.2 Authentifizierung Liegt kein sicherer Kanal vor, sieht die Kommunikation zwischen der Komponente und dem Berechtigungskern ganz normal aus. Das heißt die Komponente frag am Berechtigungskern an, ob sie etwas darf, oder nicht. Bei der sicheren Verbindung haben beide Teilnehmer einen gemeinsamen Schlüssel (K A,B ), denn nur sie beide wissen. Jetzt kann eine Komponente eine Anfrage starten (A). Der Berechtigungskern verlangt,

5 dass die Komponente die Nachricht R B verschlüsselt. Wird die verschlüsselt beantwortet verlangt die Komponente die Nachricht R A vom Berechtigungskern zu verschlüsseln. Sendet der Berechtigungskern die Nachricht verschlüsselt zurück wissen jetzt beide Teilnehmer, dass sie wirklich miteinander kommunizieren und nicht irgendein andere auf der anderen Seite ist. 4 Was macht eine Berechtigungskomponente? Die wesentliche Aufgabe der Berechtigungskomponente ist die Verwaltung von Benutzer und Berechtigungsobjekte (d.h. Dinge, die man tun darf oder nicht), sowie die Verwaltung von Benutzergruppen und Rollen wenn ein komplexes System vorliegt. Die Berechtigungskomponente ist unabhängig von der benutzenden Anwendung (eigenständige Komponente). Sie gestattet oder verbietet einem Benutzer den Zugriff auf Berechtigungsobjekte.

6 5 Die Berechtigungskomponente Die folgende Abbildung zeigt die wesentlichen Komponenten und Schnittstellen einer Berechtigungskomponente. Im folgenden werden die einzelnen Schnittstellen und Komponente erläutert wofür sie sind, und was sie machen. Schnittstellen: operative Schnittstelle beantwortet nur die Frage der Berechtigung wird von vielen Benutzern benutzt muss einfach zu benutzen sein administrative Schnittstelle dient zur Verwaltung der Berechtigung/Benutzer muss bedienbar bleiben stellt eine übersichtliche GUI zur Verfügung Datenbank Schnittstelle ablegen und verwalten von Persistenz Usermanagment Schnittstelle ablegen von Benutzer und Rechte abfrage der Authentifizierung / Autorisierung

7 Komponenten: Berechtigungskern Verwalten der Benutzer und Rechten Admin GUI Bereitstellung eine GUI für die Verwaltung der Benutzer und Rechten RACF Adapter abstrahiert die RACF Schnittstelle Ressource Access Controll Facility (IBM) RACF stellt Benutzer mit zugehörigen Rechten zur Verfügung DB Zugriff abstrahiert die JDBC Schnittstelle einer DB 6 Unsere Berechtigungskomponente In unserer Berechtigungskomponente haben wir den Pfad für die Persistenz weggelassen. Um die RACF Funktionen zu realisieren haben wir ein UserManagmentSystem (UMS) geschrieben. In der folgenden Abbildung kann man unseren Entwurf der Berechtigungskomponente nachvollziehen.

8 7 Zusammenfassung & Fazit Eine Berechtigungskomponente sieht im wesentlichen wie folgt aus: Berechtigungskomponenten werde überall dort eingesetzt wo irgendetwas erlaubt oder verboten wird. In öffentlichen Systemen sollte unbedingt mit verschlüsselten Kanälen gearbeitet werden. 8 Quellennachweis Verteilte Systeme, A. Tanenbaum & m. van Steen, 1. Auflage, Pearson/Studium Moderne Softwarearchitektur, J.Siedersleben1. Auflage, dpunkt.verlag

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