Erhebung der Kunststoff Mengenströme in der Schweiz (Schwerpunkt Polyolefine) Stoff-Strom-Atlas Kunststoffe Schweiz

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1 Erhebung der Kunststoff Mengenströme in der Schweiz (Schwerpunkt Polyolefine) Stoff-Strom-Atlas Kunststoffe Schweiz Rubrik-Nr. A Vertrags-Nr. UTF Bericht 2007 Resultate Module 1 bis 4 Wissenslücken Vorschlag weiteres Vorgehen Autoren: REDILO, Raymond Schelker und Patrik Geisselhardt

2 Inhaltsverzeichnis 0 Inhaltsverzeichnis 0 INHALTSVERZEICHNIS ABBILDUNGSVERZEICHNIS ZUSAMMENFASSUNG PROJEKT-AUFTRAG AUSGANGSLAGE AUFTRAG GRUNDLAGEN / METHODIK VORGEHEN STOFFFLUSS-ANALYSE DATENQUELLEN UND QUALITÄT ÜBERSICHT BETEILIGTE KUNSTSTOFF-WERTSCHÖPFUNGSKETTE ÜBERSICHT KUNSTSTOFFE ÜBERSICHT KUNSTSTOFF-MARKT Mengenentwicklung weltweit Entwicklung Kunststoff-Markt im Verhältnis zu Erdöl-Markt Trends im Kunststoff-Markt ÜBERSICHT EINSATZ KUNSTSTOFF-TYPEN, -ART UND VERARBEITUNG Kunststoff-Typen Kunststoff-Arten Kunststoff-Verarbeitung M1 KUNSTSTOFFVERBRAUCH ÜBERSICHT WERTSCHÖPFUNGSKETTE PRODUKTION - VERBRAUCH - VERWERTUNG ABSCHÄTZUNG KUNSTSTOFFVERBRAUCH TOTAL BRANCHENAUFTEILUNG Branchenaufteilung Europa Branchenaufteilung Schweiz VERBINDUNG BRANCHE KUNSTSTOFFTYPEN Branchen - Kunststofftypen Kunststofftypen - Branchen ÜBERSICHT JE BRANCHE Verpackungsbranche Baubranche Fahrzeugbranche Elektro- und Elektronikbranche Sonstige Branchen Seite 2 / 70

3 Inhaltsverzeichnis 6.6 VERMERK ZU VORGEHEN UND DATEN-QUALITÄT M2 ENTSORGUNG / RECYCLING VERWERTUNGS-KANÄLE ZAHLEN EPRO - VERGLEICH ZUR SCHWEIZ INNERBETRIEBLICHES RECYCLING Definition Innerbetriebliches Recycling Schätzung Abfallquote je Technologie Mengen Schweiz - Innerbetriebliches Recycling GESCHÄTZTE RECYCLING-MENGEN SCHWEIZ Akteure je Bereich der Wertschöpfungskette Mengen cemsuisse Mengen Auto-RESH Mengen Elektro-Schrott (SWICO, SENS) Mengen InnoRecycling Mengen Verein PET-Recycling Schweiz PRS Mengen diverse Sammelsysteme Mengen Sammelsysteme Detailhandel Recylingmengen Schweiz - Zusammenfassung ABSCHÄTZUNG VERPACKUNGSRECYCLING-QUOTE IN DER SCHWEIZ ABSCHÄTZUNG RECYCLING-QUOTE IN DER SCHWEIZ VERMERK ZU VORGEHEN UND DATEN-QUALITÄT M3 KUNSTSTOFFE VERBUNDMATERIAL DEFINITION VERBUND BRANCHEN UND ANTEIL VERBUND ENTSORGUNG VERBUND-PRODUKTE EINGEBUNDENE KUNSTSTOFF-PRODUKTE VERMERK ZU VORGEHEN UND DATEN-QUALITÄT M4 KUNSTSTOFFE IM LANGLEBIGEN EINSATZ KUNSTSTOFF-EINSATZ ÜBER ZEITACHSE ÜBERSICHT LEBENSDAUER JE BRANCHE KUNSTSTOFF-ZWISCHENLAGER VERMERK ZU VORGEHEN UND DATEN-QUALITÄT KUNSTSTOFF-ATLAS SCHWEIZ KUNSTSTOFFVERBRAUCH JE BRANCHE KUNSTSTOFFARTEN UND IHR ANTEIL AM GESAMTVERBRAUCH VERPACKUNGEN: KUNSTSTOFFARTEN UND MENGEN BAU: KUNSTSTOFFARTEN UND MENGEN FAHRZEUGE: KUNSTSTOFFARTEN UND MENGEN ELEKTRO UND ELEKTRONIK: KUNSTSTOFFARTEN UND MENGEN SONSTIGE: KUNSTSTOFFARTEN UND MENGEN GRAFIK KUNSTSTOFF-FLÜSSE IN DER SCHWEIZ Seite 3 / 70

4 11 RESÜMEE QUINTESSENZ AUS SICHT REDILO KENNZAHLEN - SAMMELSURIUM VORSCHLAG WEITERES VORGEHEN LÜCKEN PRIORITÄTEN UMFRAGE KVS Anpassungen Teil Entsorger / Recycler Anpassungen Teil Kunststoff-Industrie INFO-BROSCHÜRE KUNSTSTOFFE ANHANG ABKÜRZUNGEN UND BEGRIFFE ORGANISATIONEN UND QUELLEN Organisationen Quellen Seite 4 / 70

5 Abbildungsverzeichnis 1 Abbildungsverzeichnis ABBILDUNG 1 TABELLE VORGEHEN STOFFFLUSS-ANALYSE ABBILDUNG 2 TABELLE ÜBERSICHT ANSPRUCHSGRUPPEN, QUELLE: REDILO-EINTEILUNG ABBILDUNG 3 PRO-KOPF-VERBRAUCH VERSCHIEDENE REGIONEN, QUELLE: PLASTICSEUROPE, VORTRAG JAN-ERIK JOHANSSON, IDENTIPLAST, , BRÜSSEL (LINKS 1980, MITTE 2005, RECHTS 2010) ABBILDUNG 4 WACHSTUM EINZELNE KUNSTSTOFFE, QUELLEN: BASF/BASELL/BAYER, PLASTICSEUROPE ABBILDUNG 5 VOM ERDÖL ZUM KUNSTSTOFF ANTEIL KUNSTSTOFF AM ERDÖL, QUELLE: STUDIE KUNSTSTOFFFLÜSSE UND MÖGLICHKEITEN DER KUNSTSTOFFVERWERTUNG IN ÖSTERREICH, FEHRINGER, BRUNNER ABBILDUNG 6 TABELLE VERBRAUCH ERDÖL ANTEIL KUNSTSTOFFE, QUELLE: ERDÖLVEREINIGUNG UND SCHÄTZUNGEN REDILO ABBILDUNG 7 GRAFIK ENTWICKLUNG MASSENKUNSTSTOFFE , QUELLE: BASF, BASELL ABBILDUNG 8 GRAFIK ENTWICKLUNG TECHNISCHE KUNSTSTOFFE , QUELLE: TICONA, BAYER ABBILDUNG 9 GRAFIK ÜBERSICHT WERTSCHÖPFUNGSKETTE PRODUKTION VERBRAUCH - VERWERTUNG, QUELLE REDILO ABBILDUNG 10 GRAFIK AUFTEILUNG BRANCHEN EUROPA IM 2005, PLASTICSEUROPE, VORTRAG JAN-ERIK JOHANSSON, IDENTIPLAST, , BRÜSSEL (EU = NORWEGEN, SCHWEIZ) ABBILDUNG 11 GRAFIK AUFTEILUNG BRANCHEN SCHWEIZ IM 2005, PLASTICSEUROPE, PLASTICSEUROPE MARKET RESEARCH GROUP, ZAHLEN SCHWEIZ FÜR ABBILDUNG 12 GRAFIK AUFTEILUNG BRANCHE, BKV, PLATTFORM FÜR KUNSTSTOFF UND VERWERTUNG, CONSULTIC, KUNSTSTOFFE IN DEUTSCHLAND, ABBILDUNG 13 TABELLE MIT MÖGLICHEN BRANCHENAUFTEILUNGEN ABBILDUNG 14 GRAFIK BRANCHENAUFTEILUNG FÜR SCHWEIZ 2006, QUELLE BKV UND SCHÄTZUNGEN REDILO ABBILDUNG 15 ÜBERSICHT BRANCHEN-MENGEN-ANTEILE-LEBENSDAUER UND HAUPT- KUNSTSTOFFE, QUELLEN: PLASTICSEUROPE (ANTEILE, TOTAL LEBENSDAUER), BKV (HAUPT-KUNSTSTOFFE), REDILO (LEBENSDAUER JE BRANCHE UND MENGEN CH) ABBILDUNG 16 MATRIX BRANCHE KUNSTSTOFF-ARTEN, QUELLE: BKV ABBILDUNG 17 AUFTEILUNG KUNSTSTOFFE UND HAUPTBRANCHEN, QUELLE BKV UND SCHÄTZUNGEN REDILO ABBILDUNG 18 TABELLE KUNSTSTOFF-ABFÄLLE NACH KUNSTSTOFFART, QUELLE PLASTICSEUROPE, PLASTIC WASTE IN EUROPEAN KEY COUNTRIES 2004, OCT ABBILDUNG 19 TABELLE ÜBERSICHT VERPACKUNGSBRANCHE, QUELLE SCHÄTZUNG REDILO AUFGRUND ZAHLEN PLASTICSEUROPE (BRANCHENANTEIL) / BKV (HAUPTKUNSTSTOFFE UND PRODUKTE) Seite 5 / 70

6 Abbildungsverzeichnis ABBILDUNG 20: TABELLE ÜBERSICHT BAUBRANCHE, QUELLE SCHÄTZUNG REDILO AUFGRUND ZAHLEN PLASTICSEUROPE (BRANCHENANTEIL) / BKV (HAUPTKUNSTSTOFFE UND PRODUKTE) ABBILDUNG 21: TABELLE ÜBERSICHT FAHRZEUG-BRANCHE, QUELLE SCHÄTZUNG REDILO AUFGRUND ZAHLEN PLASTICSEUROPE (BRANCHENANTEIL) / BKV (HAUPTKUNSTSTOFFE UND PRODUKTE) ABBILDUNG 22: TABELLE E + E-BRANCHE, QUELLE SCHÄTZUNG REDILO AUFGRUND ZAHLEN PLASTICSEUROPE (BRANCHENANTEIL) / BKV (HAUPTKUNSTSTOFFE UND PRODUKTE) ABBILDUNG 23 TABELLE ÜBERSICHT SONSTIGE BRANCHEN, QUELLE SCHÄTZUNG REDILO AUFGRUND ZAHLEN PLASTICSEUROPE (BRANCHENANTEIL) / BKV (HAUPTKUNSTSTOFFE UND PRODUKTE) ABBILDUNG 24 TABELLE VERWERTUNGSKANÄLE BEISPIEL-LÄNDER EUROPA, QUELLE: PLASTICSEUROPE, PLASTICS BUSINESS DATA AND CHARTS, 2004, WORKING GROUP MARKET RESEARCH AND STATISTICS ABBILDUNG 25 GRAFIK ÜBERSICHT ENERGETISCHES UND STOFFLICHES RECYCLING IN EUROPA, QUELLE: PLASTICSEUROPE, VORTRAG JAN-ERIK JOHANSSON, IDENTIPLAST, , BRÜSSEL (EU = NORWEGEN, SCHWEIZ) ABBILDUNG 26 GRAFIK AUFTEILUNG VERPACKUNGEN AUS INDUSTRIE / HAUSHALT VERSCHIEDENE LÄNDER, QUELLE EPRO ABBILDUNG 27 GRAFIK KUNSTSTOFF-VERPACKUNGEN VERSCHIEDENE LÄNDER, QUELLE EPRO ABBILDUNG 28 GRAFIK VERPACKUNGEN INDUSTRIE VERSCHIEDENE LÄNDER, QUELLE EPRO32 ABBILDUNG 29 GRAFIK VERWERTUNGSQUOTEN VERSCHIEDENE LÄNDER, QUELLE EPRO ABBILDUNG 30 TABELLE ABFALLQUOTE JE TECHNOLOGIE, QUELLE EXPERTEN-RUNDE VOM UND REDILO-SCHÄTZUNGEN ABBILDUNG 31 TABELLE MATRIX TECHNOLOGIE UND PRODUKTIONSABFÄLLE JE BRANCHE, QUELLE SCHÄTZUNGEN REDILO ABBILDUNG 32 GRAFIK EINSATZ ALTERNATIVE BRENNSTOFFE, QUELLE: CEMSUISSE, KENNZAHLEN ABBILDUNG 33 GRAFIK WERKSTOFFVERTEILUNG IN EINEM PW, QUELLE VKE ABBILDUNG 34 GRAFIK ZUSAMMENSETZUNG AUTO-RESH, QUELLE STIFTUNG AUTO- RECYCLING SCHWEIZ (INTERNET) ABBILDUNG 35 RESH-MENGEN SCHWEIZ UND ANTEIL KUNSTSTOFFE, QUELLE SARS JAHRESBERICHT ABBILDUNG 36 PHOTO MATERIALVIELFALT IN EINEM PW, QUELLE: VKE ABBILDUNG 37 TABELLE SWICO-FRAKTIONEN MIT KUNSTSTOFF-ANTEIL, QUELLE SWICO ABBILDUNG 38 GRAFIK MATERIALZUSAMMENSETZUNG EINZELNER GERÄTEKATEGORIEN, QUELLE SWICO TÄTIGKEITSBERICHT ABBILDUNG 39 TABELLE SAMMELMENGE SENS JE FRAKTION, QUELLE SENS ABBILDUNG 40 KUNSTSTOFFMENGEN SENS-SYSTEM, QUELLE SENS UND SCHÄTZUNG REDILO ABBILDUNG 41 MENGEN INNORECYCLING 2006 ZUR STOFFLICHEN VERWERTUNG AN INNOPLASTICS, QUELLE INNORECYCLING, Seite 6 / 70

7 Abbildungsverzeichnis ABBILDUNG 42 MENGEN PET-RECYCLING SCHWEIZ PRS, QUELLE PRS MEDIENMITTEILUNG ABBILDUNG 43 ENTWICKLUNG DER PET-VERWERTUNGSMENGE UND QUOTE IN DER SCHWEIZ, QUELLE: PRS ABBILDUNG 44 ÜBERSICHT MENGEN DIVERSER SAMMELSYSTEME, QUELLE ANGABEN SYSTEMBETREIBER ABBILDUNG 45 MENGEN DETAILHANDEL SCHWEIZ (BASIS COOP UND MIGROS), QUELLE ENTSPRECHENDE JAHRESBERICHTE ABBILDUNG 46 ÜBERSICHT VERWERTETE KUNSTSTOFFE SCHWEIZ, BASIS ABBILDUNG 47 TABELLE QUOTE VERPACKUNGSRECYCLING SCHWEIZ, QUELLE SCHÄTZUNG REDILO ABBILDUNG 48 TABELLE QUOTE KUNSTSTOFFRECYCLING SCHWEIZ, QUELLE SCHÄTZUNG REDILO ABBILDUNG 49 TABELLE VERBUNDANTEILE JE BRANCHE, QUELLE SCHÄTZUNG REDILO ABBILDUNG 50 TABELLE LANGLEBIGKEIT/VERWEILZEIT VON PRODUKTEN AUS VERSCHIEDENEN BRANCHEN, QUELLE: SCHÄTZUNGEN REDILO ABBILDUNG 51 GRAFIK LAGER VON KUNSTSTOFFPRODUKTEN AUS DEM PROZESS KONSUM/VERBRAUCH FÜR ÖSTERREICH, TU WIEN ABBILDUNG 52 PROZESSE UND VERÄNDERUNGEN DER LAGERMENGEN ABBILDUNG 53 GRAFIK KUNSTSTOFFVERBRAUCH JE BRANCHE (IN TONNEN), BASIS ABBILDUNG 54 KUNSTSTOFFVERBRAUCH SCHWEIZ JE KUNSTSTOFFART (IN TONNEN), BASIS ABBILDUNG 55 BRANCHE VERPACKUNGEN: KUNSTSTOFFARTEN UND VERBRAUCHSMENGEN (IN TONNEN), BASIS ABBILDUNG 56 BRANCHE BAU: KUNSTSTOFFARTEN UND VERBRAUCHSMENGEN (IN TONNEN), BASIS ABBILDUNG 57 BRANCHE FAHRZEUGE: KUNSTSTOFFARTEN UND VERBRAUCHSMENGEN (IN TONNEN), BASIS ABBILDUNG 58 BRANCHE ELEKTRO + ELEKTRONIK: KUNSTSTOFFARTEN UND VERBRAUCHSMENGEN (IN TONNEN), BASIS ABBILDUNG 59 BRANCHE SONSTIGE: KUNSTSTOFFARTEN UND VERBRAUCHSMENGEN (IN TONNEN), BASIS ABBILDUNG 60 GRAFIK MATERIALFLÜSSE KUNSTSTOFFE IN DER SCHWEIZ (ANGABEN IN TONNEN), BASIS ABBILDUNG 61 TABELLE SAMMELSURIUM KENNZAHLEN, VERSCHIEDENE QUELLEN ABBILDUNG 62 TABELLE ABKÜRZUNGEN UND BEGRIFFE ABBILDUNG 63 TABELLE KONTAKTIERTE ORGANISATIONEN Seite 7 / 70

8 Zusammenfassung 2 Zusammenfassung Ziele / Inhalt: Verlässliche Zahlen und Fakten zu Kunststoffmengen-Ströme in der Schweiz, dies ist ganz kurz der Inhalt dieser Studie. Vorgehen / Methodik: Wir haben von verschiedenen Anspruchsgruppen Zahlen erhalten, diese verdichtet und mit Vergleichszahlen z.b. aus dem Europäischen Umfeld verglichen und verifiziert. Da die Datenlage häufig dürftig ist, mussten wir oft eigene Schätzungen vornehmen. Wo immer möglich, haben wir die Quellen der Zahlen angegeben. Wo nichts anderes vermerkt ist, betreffen die Zahlen das Jahr Aufbau Bericht: Im Kapitel 3 ist der Projektauftrag zu finden. Kapitel 4 befasst sich mit den Grundlagen und der Methodik. Im Kapitel 5 findet sich eine breite Übersicht über Kunststoffe, die einzelnen Einsatzgebiete und ihre Aufteilung wie auch Vergleichszahlen mit dem Ausland. Kapitel 6 befasst sich mit den Verbrauchszahlen, aufgeteilt auf die einzelnen Branchen und auf die einzelnen Kunststoffarten. Im Kapitel 7 folgen die Zahlen zur Entsorgung / Verwertung. Kapitel 8 handelt die Thematik Verbundmaterial ab. Im Kapitel 9 befassen wir uns mit der Langlebigkeit bzw. dem kumulierten Lager der Kunststoffe. Kapitel 10 fasst die Zahlen über die Wertschöpfungskette (Produktion bis Entsorgung) grafisch und schematisch zusammen. Im Kapitel 11 haben wir das Resümee aus Sicht REDILO und eine Zusammenstellung der wichtigsten Kennzahlen. Kapitel 12 schliesst die Studie mit Vorschlägen zum weiteren Vorgehen ab. Im Anhang (Kapitel 13) finden sich Quellen, kontaktierte Organisationen und Abkürzungen. Resultate: Die Kunststoffbranche ist relativ jung und sehr stark in Bewegung (Wachstum, neue Märkte). Dies mag mit ein Grund sein, dass wenig gesicherte Zahlen verfügbar sind. Hier ein paar Kennzahlen zum Schweizer Kunststoffmarkt (2006). Wir haben im Kapitel 11.2, Kennzahlen - Sammelsurium eine Aufstellung mit allen wesentlichen Kennzahlen erstellt, hier nur ein kleiner Auszug: Total Verbrauch: ca t (113kg je Kopf); Grösster Verbraucher: ca. 33% Verpackung, gefolgt vom Bau mit 25%; Meisteingesetzter Kunststoff-Typ: PE mit ca. 25%; Grösstes Wachstum Kunststoff-Typ: PET mit ca. 10%; Anteil Langlebige Einsatzgebiete ca. 60% (länger als 1 Jahr); Durchschnittliche Verweildauer aller Kunststoffe: ca. 12 Jahre; Akkumuliertes Zwischenlager bei knapp 10' t (ca. 12-fache Jahres- Verbrauchsmenge); Verwertungsquote: ca % (inkl. thermische Verwertung, mit KVA aus Sammelsystemen) Seite 8 / 70

9 Zusammenfassung Weiteres Vorgehen: Nicht alle Fragen konnten im vorgegebenen Projektrahmen abschliessend und in einer ausreichenden Qualität beantwortet werden. Aus diesem Grunde haben wir die offenen Punkte wie z.b. Kunststoff-Anteile in Produkten, Anteile Verbundmaterial oder auch genauere Entsorgungswege aufgeführt und hoffen, diese können im 2008 weiterbearbeitet werden, damit die Schweiz in absehbarer Zukunft über eine fundierte Zahlenbasis im Bereich Kunststoff verfügt. Wir bedanken uns herzlich beim Auftraggeber, dem Bundesamt für Umwelt BAFU, für die Möglichkeit, hiermit einen Beitrag im Sinne eines Ressourcenmanagement leisten zu dürfen. Baar, Die Autoren: Patrik Geisselhardt Raymond Schelker Tel. d Tel. d Seite 9 / 70

10 Projekt-Auftrag 3 Projekt-Auftrag 3.1 Ausgangslage In den letzten Jahren ist der Verbrauch an Kunststoffen und kunststoffhaltigen Produkten in der Schweiz deutlich angestiegen. Dies zeigte sich u.a. auch am gestiegenen Heizwert der in Kehrichtverbrennungsanlagen entsorgten Abfälle. Es ist aber weitgehend unbekannt, wie gross heute die in der Schweiz jährlich verbrauchten und verwerteten Mengen an Kunststoffen sind oder wie gross die Menge ist, die in Infrastrukturbauten und -produkten akkumuliert wird. Insbesondere fehlen auch verlässliche Angaben zur Menge an Kunststoffabfällen, die in Kunststoff produzierenden und verarbeitenden Betrieben innerbetrieblich verwertet oder als Abfälle separat gesammelt und der Verwertung zugeführt werden. Mit diesem Auftrag sollen nun die zur Bestimmung der Kunststoffflüsse notwendigen Daten erhoben und dort, wo dies nicht möglich ist, nachvollziehbar abgeschätzt werden. 3.2 Auftrag REDILO GmbH wird beauftragt, die in der Schweiz vorhandenen relevanten Mengenströme an Kunststoffen mit Schwergewicht Polyolefine zu erheben und dort, wo eine Erhebung nicht machbar ist, Abschätzungen vorzunehmen. Die Daten sind zeitlich abgestuft in 4 Modulen zu erheben: M1: Verbrauch an Kunststoffen (bestimmt durch Inputseite; Matrix: Branchen, Produkte, Kunststoffarten) a. der Verbrauch von reinen Kunststoffen (CH-interne Stoffströme) i. in den Bereichen Industrie (ohne Kunststoff verarbeitende Industrie), Bau, Gewerbe und Landwirtschaft sowie Haushaltungen ii. branchenspezifisch die Verbrauchsmengen und direkt verwertbaren Abfälle b. der Verbrauch von verarbeiteten Kunststoffen (Produkte, Verkaufswege Inland) i. Stoffströme von Halbfabrikaten und Produkten, ii. Mengen woher und wohin, CH-Märkte M2: Die Mengen, die ins innerbetriebliche Recycling gelangen a. Möglichst gute Schätzung der innerbetrieblichen Stoffströme (Umfrage KVS) M3: Der durchschnittliche Anteil des Kunststoffs an Verbundmaterialien a. Kunststoffarten und -mengen (Möbel, Haushaltgeräte, Werkzeuge, Spielwaren, Verpackungen, etc.) b. durch Verbund dem Recycling entzogene Kunststoffe M4: In mittel- und langlebigen Produkten eingebundene Kunststoffmengen (Fokus: Mengen, Lagerzuwachs und nach welcher Frist welcher Abfall anfällt) a. Hauptströme eruieren, ev. schätzen b. Einweg-Mehrweg- Optik mit einbeziehen c. Produkte/Mengen mit Verweildauer >1 Jahr Seite 10 / 70

11 Projekt-Auftrag Modul 2 soll parallel zu den anderen Modulen bearbeitet werden, Modul 1 und 3 haben Priorität (beide arbeitsintensiv), Modul 4 ist anschliessend zu bearbeiten. Die Resultate sind jeweils mit einem Qualitätsvermerk zu versehen, der Rückschlüsse auf die Vertrauenswürdigkeit der Daten und Relevanz im Hinblick auf den gesamten Mengenstrom von Kunststoffen zulässt. So u.a. auch auf den schweizweiten Absatz und Verbrauch, mögliche Rohstoffverluste, Potenziale zur Separatsammlung und -verwertung Seite 11 / 70

12 Grundlagen / Methodik 4 Grundlagen / Methodik 4.1 Vorgehen Stofffluss-Analyse WAS Systemgrenze definieren DETAILS Örtlich: Schweiz. Zeitlich: Ein Jahr (2006 wo nichts anderes vermerkt) mit Berücksichtigung Auswirkungen langfristige Anwendungen ( Zwischenlager ). Inhaltlich: Kunststoffe mit Schwerpunkte Polyolefine. Ohne Kautschuk. Detaillierungsgrad: Reine Kunststoffe und auch Verbundstoffe, aufgeteilt nach Verarbeitungs-Schritte (Lebenszyklus) und Branchen, siehe auch definierte Module 1-4. Modell entwickeln Branchen: Verpackung, Bau, Elektro + Elektronik, Fahrzeuge, Sonstige. Anspruchsgruppen generell: Kunststoff-Produzenten, Kunststoff- Verarbeiter/-händler, Detailhandel, Konsumierende, Entsorger. Prozesse im Lebenszyklus: Import, Erzeugung, Verarbeitung (inkl. innerbetriebliches Recycling), Verbrauch (inkl. Lager), Entsorgung, Export In-/Output: Einzelne Kunststoffe / Rohstoffe (neu, Rezyklate), produzierte Produkte oder Halbfabrikate. Modell mit Zahlen füllen Datenquellen: Verbands-/Branchendaten, Vergleichdaten Ausland (EU/D/Welt), Expertenmeinung, Schätzungen REDILO. Datenqualität: Bewertung der Daten wo möglich (Vermerk jeweils am Ende der Kapitel). Resultate überprüfen Validierung der Daten: Vergleichsdaten aus anderen Ländern (z.b. Deutschland), Gespräche mit Experten. Vergleich mit alten Quellen / Studien. Kritische Punkte: Wo muss Datenqualität verbessert werden, wo liegen Schwerpunkte, weiteres Vorgehen. Resultate interpretieren: Die Bewertung erfolgt jeweils unter Berücksichtigung der Datenqualität. Ein mögliches Vorgehen wird aufgezeigt. Abbildung 1 Tabelle Vorgehen Stofffluss-Analyse Seite 12 / 70

13 Grundlagen / Methodik 4.2 Datenquellen und qualität Wir haben verschiedene Datenquellen berücksichtigt. Wo keine Verbands- und Branchendaten aus der Schweiz verfügbar sind, haben wir Vergleichsdaten aus dem Ausland beigezogen. Eine weitere Quelle sind Expertenmeinungen. Wir verweisen hier auf die durchgeführte Expertenrunde am mit Vertretern des BAFU und des KVS in Aarau. Wo gar keine Daten für den Schweizer Kunststoff-Markt gefunden werden konnten, mussten wir selber Schätzungen vornehmen. Übersicht der Datenquellen: a) Verbands- und Branchendaten b) Vergleichsdaten Ausland (EU/Welt) c) Expertenmeinungen d) Schätzungen REDILO Vergleichsdaten Ausland (z.b. Deutschland) haben uns meistens einen guten Anhaltspunkt gegeben, ob eine Zahl realistisch ist oder nicht (z.b. Pro-Kopf-Verbrauch). Die Expertenmeinung bzw. eine Expertenrunde ist ein weiteres Instrument, das gute Zahlen liefern kann. Eine quantitative Bewertung der Datenqualität ist schwierig, da z.b. nicht immer die Branchendaten von besserer Qualität als die Schätzungen sein müssen. Im Kapitel 11.2, Kennzahlen - Sammelsurium haben wir trotzdem versucht, eine Bewertung nach folgendem einfachen Raster vorzunehmen: 1. Schätzung ohne Vergleichswert (keine vergleichenden Zahlen im In- und Ausland verfügbar, d.h. hohe Unsicherheit) 2. Schätzung mit Vergleichswert (vergleichende Zahlen im In- und Ausland verfügbar, d.h. kleine Unsicherheit) 3. Erhobene Zahl mit Vergleichswert (mehrjährige Zahlenreihe und vergleichende Zahlen im In- und Ausland verfügbar, d.h. sehr kleine Unsicherheit) Wo nichts explizit vermerkt ist, beziehen sich die angegebenen Zahlen auf das Jahr Jeweils am Ende der Kapitel haben wir einen Vermerk zu den verwendeten Daten eingefügt und im Anhang findet sich eine Übersicht mit allen Quellen Seite 13 / 70

14 Grundlagen / Methodik 4.3 Übersicht Beteiligte Kunststoff-Wertschöpfungskette Wir teilen die einzelnen Beteiligten in der Wertschöpfungskette wie folgt ein: Wer Kunststoff-Produzent / - importeur Kunststoff-Verarbeiter /- händler Detailhandel Konsumierende Entsorger Details Eigentlicher Hersteller des Kunststoff (Polymerisation der Monomere). Für den Schweizer Markt meist im Ausland (und somit oft nur Rolle eines Importeurs). Einziger Hersteller in der Schweiz ist Firma EMS z.b. für PA. In diesem Abschnitt der Wertschöpfungskette wird der Kunststoff entweder in Produkte umgewandelt (z.b. PE-LD in Verpackungsfolie) oder aber die bereits produzierten Produkte (Halb- / Fertigfabrikate, z.b. importierte Landwirtschaftsfolie) werden weiterverarbeitet / verkauft. Schnittstelle zwischen Grosshandel / Produzenten und den Konsumierenden. Konsumierende können hier sowohl Private (z.b. PET- Getränkeflaschen) wie auch Firmen (z.b. PVC-Leitungen für Kommunen) sein. Nach dem Gebrauch gehen die Kunststoffe folgende Wege: Stoffliches Recycling, Thermische Verwertung (z.b. Ersatzbrennstoff) oder Verbrennung in einer KVA. Abbildung 2 Tabelle Übersicht Anspruchsgruppen, Quelle: REDILO-Einteilung Seite 14 / 70

15 Übersicht Kunststoffe 5 Übersicht Kunststoffe 5.1 Übersicht Kunststoff-Markt Mengenentwicklung weltweit Weltweit sind im 2005 mehr als 230 Mio. t Kunststoffe verbraucht worden. Dies entspricht ungefähr einem Durchschnitt von 30kg je Einwohner. In Europa sind die Zahlen bei ungefähr 50 Mio. t und ca. 95kg je Einw. Deutschland (9.25 Mio. t, 82.5 Mio. Einw.) als grösster Hersteller in Europa hat 112kg je Einw. Abbildung 3 Pro-Kopf-Verbrauch verschiedene Regionen, Quelle: PlasticsEurope, Vortrag Jan-Erik Johansson, Identiplast, , Brüssel (links 1980, Mitte 2005, rechts 2010) Das jährliche Wachstum wird in den nächsten Jahren in Europa auf 3.5% veranschlagt bzw. 2.8% für die Schweiz. (Quelle PlasticsEurope Zeitraum ). Dies würde für 2010 in der Schweiz bereits über ca t bzw. ca. 127kg je Einw. Kunststoffverbrauch bedeuten Seite 15 / 70

16 Übersicht Kunststoffe Abbildung 4 Wachstum einzelne Kunststoffe, Quellen: BASF/Basell/Bayer, PlasticsEurope Entwicklung Kunststoff-Markt im Verhältnis zu Erdöl-Markt Aus verschiedenen Quellen wird der Anteil Kunststoffe am Gesamt-Erdölverbrauch jeweils mit 4 bis 5% angegeben. Abbildung 5 Vom Erdöl zum Kunststoff Anteil Kunststoff am Erdöl, Quelle: Studie Kunststoffflüsse und Möglichkeiten der Kunststoffverwertung in Österreich, Fehringer, Brunner Seite 16 / 70

17 Übersicht Kunststoffe Wir haben eine kleine Schätzung für die Schweiz gemacht (ohne Berücksichtigung Erdgasverbrauch und Substitution fossile durch biogene Quellen beim Kunststoff): Was Verbrauch Kunststoffe (jährl. Wachstum 2.8%) Verbrauch Erdöl (jährliches Wachstum -2%) Anteil Kunststoffe am Erdölverbrauch t 1' t 12' t 8' t 7.1% 12.7% Abbildung 6 Tabelle Verbrauch Erdöl Anteil Kunststoffe, Quelle: Erdölvereinigung und Schätzungen REDILO In vielen Branchen nimmt der Kunststoff-Einsatz zu (z.b. Auto, Elektrogeräte, Verpackungen). Der Verbrauch an Treib- und Brennstoffen dürfte eher abnehmen (im Brennstoffbereich ziemlich sicher und auch mehr als 2%, der Bereich Treibstoff ist hingegen unsicherer). D. h. der Anteil Kunststoffe am Erdölverbrauch wird tendenziell grösser. Je nach Entwicklung dürfte er einen beträchtliche Grösse erreichen, die der Frage nach der sinnvollen Verwertung mehr Gewicht geben Trends im Kunststoff-Markt Die Substitution anderer Materialien, z.b. Metalle in den Branchen Fahrzeuge, Bau und auch E + E (lange Verweildauer) aber auch Glas und Papier/Karton in der Branche Verpackung (kurze Verweildauer) nimmt zu, d. h. der Kunststoffmarkt wächst ü- berproportional. Bei den einzelnen Kunststoff-Typen ist PET am stärksten wachsend (nach Schätzung BASF über 10% pro Jahr bis 2010, PET macht aber erst einen Anteil von ca. 4% aus). Bei den Branchen ist der Kunststoff-Einsatz in der Fahrzeug- und der Medizinalbranche (unter Sonstiges aufgeführt, da der Branchenanteil Medizin heute weniger als 2% ausmacht) am stärksten wachsend. Die Vielfalt der eingesetzten Kunststoffen nimmt weiter zu: einerseits durch die Internationalisierung der Märkte und andrerseits durch technische Anpassungen (Blends, Kunststoffe mit Additiven etc.). Kunststoffe erhalten bei uns ein grösseres Gewicht am Gesamt-Erdölverbrauch. Neue Sortier- und Recycling-Technologien führen zu höheren Verwertungsquoten. Quellen: PlasticsEurope, BKV, BASF und Schätzungen REDILO Seite 17 / 70

18 Übersicht Kunststoffe 5.2 Übersicht Einsatz Kunststoff-Typen, -Art und Verarbeitung Kunststoff-Typen Wir unterscheiden grundsätzlich folgende drei Kunststoff-Arten: Thermoplaste, Duroplaste und Elastomere. Ungefähr Dreiviertel der Kunststoffe sind Thermoplaste, gefolgt von den Duroplasten. E- lastomere machen nur einen verschwindend kleinen Anteil aus. Thermoplaste lassen sich mit Wärme beliebige Male verformen und eignen sich daher speziell gut für das Recycling. Beispiele hierfür sind PE, PP, PS und PET. Thermoplaste werden z.b. im Verpackungsbereich für Folien und Hohlkörper eingesetzt, aber auch in anderen Bereichen wie Textilindustrie (z.b. PA). Bei den Thermoplasten sind drei Temperaturbegriffe wichtig: Von der Glasübergangstemperatur spricht man beim Übergang vom harten zum weichen Zustand. Die Schmelztemperatur ist selbsterklärend. Bei der Zersetzungstemperatur zersetzen sich die Molekülketten Kunststoff-Arten Die beiden meistgebrauchten Kunststoffe, Polyethylen PE (PE-LD, PE-LLD, PE-HD) und Polypropylen PP, sind so genannte Polyolefine und machen zusammen mehr als die Hälfte aller Kunststoffe aus. Unter Massenkunststoffe versteht man die am häufigsten eingesetzten Kunststoffe (PE, PP, PVC, PS, PET). Die weiteren Kunststoffe sind unter dem Begriff Technische Kunststoffe bekannt (ABS / SAN, PA, PC, PMMA, POM, PBT etc.). Abbildung 7 Grafik Entwicklung Massenkunststoffe , Quelle: BASF, Basell Seite 18 / 70

19 Übersicht Kunststoffe Abbildung 8 Grafik Entwicklung technische Kunststoffe , Quelle: Ticona, Bayer Kunststoff-Verarbeitung Thermoplaste können in folgenden Zustandsbereichen bearbeitet werden: fest, thermoelastisch und thermoplastisch. Im festen Zustand werden Thermoplaste mechanisch bearbeitet, z.b. geschnitten, gebohrt und geklebt. Im thermoelastischen Zustand spricht man z.b. von Biegen, Streck- oder Tiefziehen. Im thermoplastischen Bereich kommen Techniken wie Extrudieren, Giessen, Kalandrieren (Walzverfahren), Spritzgiessen oder Pressen zum Einsatz Seite 19 / 70

20 M1 Kunststoffverbrauch 6 M1 Kunststoffverbrauch 6.1 Übersicht Wertschöpfungskette Produktion - Verbrauch - Verwertung Produktion / Verarbeitung Verbrauch Abfall und Verwertung Export KST Export 1/2- und 1/1- Fabrikate Export Abfall Produktion PA in CH Import Kunststoffe in CH Total Verarbeitung in der Schweiz 850'000t Total Verbrauch in der Schweiz PE 25% Sonstige 21% PP 16% PVC 15% PUR 6% PET 6% PS 4% PA 3% ABS, SAN 2% EPS 2% Verpackung 33% Landw. 3% Medizin 2% Haushalt 3% Möbel 4% Sonstiges 14% Elektro + Elektronik 7% Fahrzeug 9% Bau 25% Verbrauch innert Verbrauch innert 19 Jahren = 60% 1 Jahr = 40% 510'000t 340'000t Zwischenlager ca. 9'900'000t Durchschnittlich ca. 19 Jahre Verweildauer Total Abfall aus Verbrauch direkt und aus Zwischenlager indirekt PMMA 1% Import KST Import 1/2- und 1/1- Fabrikate Import Abfall Abbildung 9 Grafik Übersicht Wertschöpfungskette Produktion Verbrauch - Verwertung, Quelle REDILO Als einziger Kunststoffproduzent in der Schweiz gilt EMS (PA). Ansonsten werden alle Kunststoffe bzw. die Halb- oder Fertigfabrikate in die Schweiz importiert. Die Import- und Exportströme sind im Detail noch nicht bekannt (es fehlen vor allem Kunststoffe, die in Produkte eingebunden sind). Die Verarbeitung dürfte grösser als der Schweizer Verbrauch sein (Exportüberschuss). Die genauen Zahlen der Verarbeitung (Mengen, Technologie, Branchen etc.) sind jedoch noch nicht bekannt. 6.2 Abschätzung Kunststoffverbrauch Total PlasticsEurope hat in einer vom KVS unabhängigen Studie den Verbrauch für die Schweiz im Jahr 2005 auf t geschätzt, für 2006 geht man von t aus (Zahlen noch unveröffentlicht). Diese Zahlen basieren auf Umfragen bei der Kunststoff erzeugenden Industrie und geben somit eigentlich nicht den Verbrauch, sondern nur die Verarbeitung an Seite 20 / 70

21 M1 Kunststoffverbrauch Der KVS geht für das Jahr 2006 von t aus. Teilen wir diese KVS-Zahl durch die Anzahl Einwohner (7.5 Mio.), kommen wir auf 113kg pro Kopf. Deutschland als ähnlicher Markt wie die Schweiz hat 112kg je Kopf. Italien liegt bei 118kg (mit 50% überdurchschnittlich hoher Verpackungsanteil), Europa bei 100kg, Nordamerika liegt bei 105kg und Japan bei 89kg. Wir gehen in unseren Berechnungen von einem Total-Kunststoffverbrauch in der Schweiz von t und 113kg pro Kopf für 2006 aus (dies inkl. Kunststoffe in Produkte eingebunden). 6.3 Branchenaufteilung Branchenaufteilung Europa Vorab ein paar Aufstellungen aus dem Europäischen Umfeld, bevor wir die Branchenaufteilung für den Schweizer Markt festlegen. Abbildung 10 Grafik Aufteilung Branchen Europa im 2005, PlasticsEurope, Vortrag Jan-Erik Johansson, Identiplast, , Brüssel (EU = Norwegen, Schweiz) Seite 21 / 70

22 M1 Kunststoffverbrauch Abbildung 11 Grafik Aufteilung Branchen Schweiz im 2005, PlasticsEurope, PlasticsEurope Market Research Group, Zahlen Schweiz für 2005 Branchenaufteilung Kunststoff-Einsatz 14.2% 1.5% 2.5% 4.5% 3.0% 7.1% 33.0% Verpackung Bau Fahrzeug Elektro + Elektronik Haushaltwaren (ohne Geräte) Möbel Landwirtschaft Medizin Sonstiges 8.9% 25.2% Abbildung 12 Grafik Aufteilung Branche, BKV, Plattform für Kunststoff und Verwertung, consultic, Kunststoffe in Deutschland, Die BKV-Zahlen basieren auf regelmässigen Umfragen und sind am detailliertesten aufgeschlüsselt (inkl. Anteil für Haushaltwaren, Möbel, Landwirtschaft und Medizin) Seite 22 / 70

23 M1 Kunststoffverbrauch Branchenaufteilung Schweiz Hier eine Übersicht der verschiedenen Branchenaufteilungen: Branche BKV (D) für 2005 P-E (EU) für 2005 P-E (CH) für 2005 P-E (CH) für 2006 Verpackung 33% 37% 33% 35% Bau 25% 21% 19% 19% Fahrzeug 9% 8% 8% 8% E + E 7% 7% 7% 6% Sonstige (Spielwaren, Freizeit / Sport, Möbel ) 26% 27% 33% 32% Abbildung 13 Tabelle mit möglichen Branchenaufteilungen Die Haupt-Unterschiede ergeben sich in den Branchen Verpackung +/- 4% und Bau +/- 6%. Wir sehen in obiger Tabelle auch wie sich die Aufteilung von Jahr zu Jahr unterscheiden kann (Verpackung + 2% 2005 zu 2006). Wir haben uns entschieden, die Zahlen BKV aus Deutschland auf die Schweiz zu übertragen. Dies aus 2 Gründen: Einerseits scheint uns der Deutsche Markt ähnlich zum Schweizer Markt zu sein und andrerseits geniesst die BKV-Studie eine hohe Reputation, da diese seit 12 Jahren regelmässig durchgeführt wird und einen hohen Detaillierungsgrad hat (Exporte / Importe berücksichtigt, Sonstige Branchen weiter aufgeschlüsselt etc.). Wir hoffen jedoch, dass der KVS in Zukunft hier genauere Zahlen liefern kann (z.b. Umfrage 2008). So sieht unsere Brancheneinteilung für die Schweiz wie folgt aus: 14% 2% 3% 4% 3% 7% 9% 33% Verpackung Bau Fahrzeug Elektro + Elektronik Haushaltwaren (ohne Geräte) Möbel Landwirtschaft Medizin Sonstiges 25% Abbildung 14 Grafik Branchenaufteilung für Schweiz 2006, Quelle BKV und Schätzungen REDILO Seite 23 / 70

24 M1 Kunststoffverbrauch 6.4 Verbindung Branche Kunststofftypen Branchen - Kunststofftypen Nachfolgend auf einen Blick die Branchen mit den entsprechenden Anteilen, die Lebensdauer je Branche und die Haupt-Kunststoffe. Wobei nur bei den Verpackungen und dem Bau klare Haupt-Kunststoffe existieren. Die anderen Branchen sind bezüglich Kunststoff-Typen sehr heterogen, was auch in der nächsten Grafik zum Ausdruck kommt. Branche Menge CH Kilo- Jahrestonnen Anteil in % Lebensdauer Haupt-Kunststoffe je Branche (ohne Sonstige) Verpackung % kurz (< 1 Jahre) Bau % lang (> 10 Jahre) Fahrzeug 76 9% eher lang (1-10 Jahre) Elektro + Elektronik 60 7% eher lang (1-10 Jahre) Sonstige (Spielwaren, % eher kurz Freizeit / Sport, Möbel ) (1-5 Jahre) TOTAL % 40% < 1 Jahr 60% > 1 Jahr PE (53%), PP (21%), PET (12%) PVC (43%), PE (18%), PUR (7%) PP (26%), PA (15%), PUR (15%) PP (14%), PVC (13%), PS (10%) PP (16%), PE (12%), PUR (9%) PE (25%), PP (16%), PVC (15%) Abbildung 15 Übersicht Branchen-Mengen-Anteile-Lebensdauer und Haupt-Kunststoffe, Quellen: PlasticsEurope (Anteile, Total Lebensdauer), BKV (Haupt-Kunststoffe), REDILO (Lebensdauer je Branche und Mengen CH). Die Haupt-Branchen Verpackung, Bau, Fahrzeuge und Elektro + Elektronik machen zusammen 74% des Gesamtmarkts aus. Abbildung 16 Matrix Branche Kunststoff-Arten, Quelle: BKV Seite 24 / 70

25 M1 Kunststoffverbrauch Die einzelnen Mengen-Angaben beziehen sich auf den Deutschen Markt, spielen aber für die gewünschte Aussage keine Rolle. Es ist klar ersichtlich, dass: PET fast nur in der Verpackungsbranche eine Rolle spielt; In der Baubranche PVC der dominierende Kunststoff ist; In der Verpackungsbranche PE (PE-LD und HD zusammengefasst) der dominierende Kunststoff ist; Bei den Branchen Fahrzeuge und E + E der Kunststoff-Einsatz sehr heterogen ist; Die Sonstige Branche wie auch sonstige Kunststoffe einen nicht kleinen Anteil haben. Diese Übersicht kann als gute Basis für das Eruieren von Verwertungspotentialen dienen (welche Fraktionen in welche Verwertungs-Schiene?) Kunststofftypen - Branchen Kunststoff Anteil (%) Haupt-Branchen je Kunststoff (ohne Sonstige) Polyethylen (PE: LD, HD, LLD, MD) 25% Verpackung (65%), Bau (18%), E + E (3%) Polypropylen (PP) 16% Verpackung (44%), Fahrzeug (14%), Bau (9%) Polyvinylchlorid (PVC) 15% Bau (73%), Verpackung (9%), E + E (6%) Polyethylenterephthalat (PET) 6% Verpackung (98%), Bau (1%), E + E (1%) Polyurethan (PUR) 6% Bau (30%), Fahrzeuge (22%), E + E (5%) Polystyrol (PS) 4% Verpackung (39%), E + E (21%), Bau (16%) Sonstige (PA, ABS, EPS, PMMA ) TOTAL 100% 28% Bau (22%), Fahrzeuge (15%), E + E (12%) Abbildung 17 Aufteilung Kunststoffe und Hauptbranchen, Quelle BKV und Schätzungen REDILO Seite 25 / 70

26 M1 Kunststoffverbrauch Abbildung 18 Tabelle Kunststoff-Abfälle nach Kunststoffart, Quelle PlasticsEurope, Plastic Waste in European Key Countries 2004, Oct Obige Tabelle zeigt, dass der Einsatz der verschiedenen Kunststoffarten meist recht homogen verteilt ist. Es gibt jedoch auch Abweichungen wie z.b. beim PET (Deutschland Mehrweg und andere Materialien wie Glas, Karton) und auch beim PVC, wo die Baubranchen unterschiedlich sein dürften. 6.5 Übersicht je Branche Verpackungsbranche Was Anteil von Total Kunststoffe: Details Jahresverbrauch CH: t 33% (grösste Branche) Hauptkunststoffe: PE (53%), PP (21%), PET (12%) Haupt-Produkte: Lebensdauer der Produkte: Folien (54%), Hohlkörper inkl. Verschlüsse (29%), Becher (10%) Kurzlebig: 1 Jahr Abbildung 19 Tabelle Übersicht Verpackungsbranche, Quelle Schätzung REDILO aufgrund Zahlen PlasticsEurope (Branchenanteil) / BKV (Hauptkunststoffe und produkte) Seite 26 / 70

27 M1 Kunststoffverbrauch Baubranche Was Anteil von Total Kunststoffe: Details Jahresverbrauch CH: t 25% (drittgrösste Branche) Hauptkunststoffe: PVC (43%), PE (18%), PUR (7%) Haupt-Produkte: Profile (ca. 32%), Rohre (ca. 27%), Dämmung (ca. 20%) Lebensdauer der Produkte: Langlebig: 31 Jahre Abbildung 20: Tabelle Übersicht Baubranche, Quelle Schätzung REDILO aufgrund Zahlen PlasticsEurope (Branchenanteil) / BKV (Hauptkunststoffe und produkte) Fahrzeugbranche Was Anteil von Total Kunststoffe: Details Jahresverbrauch CH: t 9% (viertgrösste Branche) Hauptkunststoffe: PP (26%), PA (15%), PUR (15%) Haupt-Produkte: Lebensdauer der Produkte: Interieur (ca. 49%), Exterieur (ca. 20%), Under the hood unter der Haube, z.b. Tank (ca. 20%), Elektrik / Licht (ca. 11%) Eher langlebig: 11 Jahre Abbildung 21: Tabelle Übersicht Fahrzeug-Branche, Quelle Schätzung REDILO aufgrund Zahlen PlasticsEurope (Branchenanteil) / BKV (Hauptkunststoffe und produkte) Elektro- und Elektronikbranche Was Anteil von Total Kunststoffe: Details Jahresverbrauch CH: t 7% (fünftgrösste Branche) Hauptkunststoffe: PP (14%), PVC (13%), PS (10%) Haupt-Produkte: Kabel / Installation (ca. 30%), Weisse Ware (ca. 23%), IT (ca. 14%), Braune Ware (ca. 7%) Lebensdauer der Produkte: Eher langlebig, 8 Jahre Abbildung 22: Tabelle E + E-Branche, Quelle Schätzung REDILO aufgrund Zahlen PlasticsEurope (Branchenanteil) / BKV (Hauptkunststoffe und produkte) Seite 27 / 70

28 M1 Kunststoffverbrauch Sonstige Branchen Was Anteil von Total Kunststoffe: Details Jahresverbrauch CH: t 25% (zweitgrösste Branche) Hauptkunststoffe: PP (16%), PE (12%), PUR (9%) Haupt-Produkte: Lebensdauer der Produkte: Haushaltwaren, Möbel, Medizin, Maschinen / Geräte, Sport- und Freizeitartikel, Schreib- / Zeichengeräte Eher langlebig: 10 Jahre Abbildung 23 Tabelle Übersicht Sonstige Branchen, Quelle Schätzung REDILO aufgrund Zahlen PlasticsEurope (Branchenanteil) / BKV (Hauptkunststoffe und produkte) 6.6 Vermerk zu Vorgehen und Daten-Qualität Die Verbrauchszahlen stammen von Schätzungen PlasticsEurope und KVS. Die Aufteilung der einzelnen Branchen und auch die Kunststofftypen sind von Europäischen Zahlen abgeleitet, bzw. orientieren sich nach den Deutschen Zahlen (Studie BKV) und sind jeweils ergänzt durch Schätzungen REDILO Seite 28 / 70

29 M2 Entsorgung / Recycling 7 M2 Entsorgung / Recycling 7.1 Verwertungs-Kanäle Grundsätzlich unterscheiden wir hier die folgenden Verwertungswege: Werkstoffliches Recycling, Rohstoffliches Recycling, Energetische Verwertung. Das innerbetriebliche Recycling ist grundsätzlich werkstofflich. Ob man beim Wiedereinsatz der Produktionsabfälle bereits von Recycling sprechen kann, ist umstritten. Dies hängt jedoch sicherlich auch von der notwendigen Aufbereitung ab. Weiter ist oft unklar, wie die innerbetrieblich wiederverwerteten Mengen in die Statistik einfliessen (bereits im Verbrauch drin oder nicht). Gemäss der Statistik KVS (Quelle EZV) werden rund t Kunststoffabfälle exportiert und rund t importiert. Exporte dürfte ein Grossteil Produktionsabfälle sein. Bei den Importen dürften Kunststoffabfälle für die Verwertung als Ersatzbrennstoff in der Zementindustrie ein Grossteil ausmachen. Beim werkstofflichen Recycling bleibt der Kunststoff als Polymer bestehen und wird wieder im gleichen Markt (z.b. PET-Flasche zu PET-Flasche) oder in einem neuen Sekundärmarkt eingesetzt (z.b. Milch-Flaschen zu Rohre). Beim rohstofflichen Recycling entstehen entweder Halbfabrikate, wie z.b. auch Monomere, oder dann neue Produkte wie Öl und Diesel. Bei der energetischen Verwertung wird der Kunststoff entweder direkt als Ersatzbrennstoff eingesetzt (z.b. Zementindustrie) oder der hohe Heizwert des Kunststoffs wird als positiver Nebeneffekt zur Herstellung von Energie genutzt (Strom-, Dampf-Erzeugung KVA). Im Gegensatz zu gewissen Ländern in Europa ist in der Schweiz die Deponierung von Siedlungsabfall ohne Bedeutung (da verboten). Andere Länder wie Dänemark setzen stark auf Verbrennung mit Energie-Rückgewinnung. Abbildung 24 Tabelle Verwertungskanäle Beispiel-Länder Europa, Quelle: PlasticsEurope, Plastics Business Data and Charts, 2004, Working group Market Research and Statistics Seite 29 / 70

30 M2 Entsorgung / Recycling Gemäss Aussage PlasticsEurope (siehe folgende Grafik) hat die Schweiz eine Verwertungsquote von 100%! Dies da die Mengen in der KVA zu 100% als Verwertung gezählt werden. Zählt man die Verbrennung mit Energie-Rückgewinnung zur energetischen Verwertung, sind Mindestkriterien bezüglich Wirkungsgrad sinnvoll und notwendig, damit von einer Verwertung gesprochen werden kann. Die blau angegebene Recycling-Quote von ca. 22% für die Schweiz ist nach unseren Erkenntnissen zu hoch (vgl. Kapitel 7.6 Abschätzung Recycling- Quote in der Schweiz). Abbildung 25 Grafik Übersicht energetisches und stoffliches Recycling in Europa, Quelle: PlasticsEurope, Vortrag Jan-Erik Johansson, Identiplast, , Brüssel (EU = Norwegen, Schweiz) 7.2 Zahlen EPRO - Vergleich zur Schweiz EPRO, European Association of Plastics Recycling and Recovery Organizations, ist durch seine Mitglieder in 13 Europäischen Ländern aktiv. Der Verein PET-Recycling Schweiz PRS ist einziges Schweizer Mitglied. EPRO erstellt Statistiken über Verbrauchs-, Sammel- und Recyclingmengen im Kunststoffbereich (nur Verpackungen!) aus Haushaltungen wie auch aus Industrie und Gewerbe. Nachfolgend präsentieren wir daraus einige Zahlen und vergleichen diese zu den Zahlen aus der Schweiz Seite 30 / 70

31 M2 Entsorgung / Recycling Abbildung 26 Grafik Aufteilung Verpackungen aus Industrie / Haushalt verschiedene Länder, Quelle EPRO Durchschnittliche Aufteilung Verbrauch Haushalt- zu Industrie-/Gewerbe-Kunststoffe 63% / 37%. Hierzu existieren keine Zahlen in der Schweiz. Abbildung 27 Grafik Kunststoff-Verpackungen verschiedene Länder, Quelle EPRO Jährlicher Verbrauch Haushalt-Kunststoffe (nur Verpackungen) nimmt laufend zu und liegt in etwa bei 23kg je Einw. Diese Zahl steht in etwa im Einklang mit dem Total Verbrauch in Europa von 95kg und 37% Verpackungsanteil, wovon ca. 63% aus Haushalt. Die Zahlen je Land variieren stark. Italien z.b. ist bekannt für seinen hohen Anteil Verpackungs-Kunststoffe. Die Zahlen aus der Schweiz betreffen nur PET-Getränkeflaschen Seite 31 / 70

32 M2 Entsorgung / Recycling Abbildung 28 Grafik Verpackungen Industrie verschiedene Länder, Quelle EPRO Gewisse Länder wie Finnland und Schweden unterscheiden nicht zwischen Haushalt und Industrie-/Gewerbe-Kunststoffen. Jährlicher Verbrauch Industrie-/Gewerbe-Kunststoffe (nur Verpackungen) nimmt laufend zu und liegt in etwa bei 14kg je Einw. Diese Zahl steht in etwa im Einklang mit dem Total Verbrauch in Europa von 95kg und 33% Verpackungsanteil wovon ca. 37% aus Industrie. Der Recycling-Anteil aus Industrie-/Gewerbe-Kunststoffe ist nicht überraschend höher (da tendenziell gute Qualität und grössere Mengen je Sammelstelle) als der Anteil aus Haushalt (mehrheitlich thermische Verwertung). Belgien z.b. rezykliert 34% der Haushaltkunststoffe und 51% der Industrie-/Gewerbe-Kunststoffe. In der Schweiz werden hingegen hauptsächlich PET-Getränkeflaschen aus dem Haushalt-Bereich gesammelt. Abbildung 29 Grafik Verwertungsquoten verschiedene Länder, Quelle EPRO Seite 32 / 70

33 M2 Entsorgung / Recycling Die EU fordert 22.5% Recyclingquote im 2008 auf Verpackungs-Kunststoffe. Noch nicht alle Länder erfüllen diese Quote im Die Zahlen Schweiz sind wiederum nur für PET-Getränkeflaschen. Wie und ob die Schweiz die vorgegebenen 22.5% einhalten würde, schätzen wir im nächsten Kapitel ab. Quellen: EPRO anlässlich Sitzung vom in Brüssel. 7.3 Innerbetriebliches Recycling Definition Innerbetriebliches Recycling Definition: Nicht-Output-Mengen (Kunststoffe), welche im selben Betrieb wieder in den Produktionsprozess zurückgeführt werden. Diese Nicht-Output-Mengen fallen während des Produktionsprozesses als Produktionsabfälle an. Dieser Ausschuss kann im Betrieb wieder zu einem Granulat extrudiert und im Produktionsprozess (z.b. in Gemisch Neumaterial) eingesetzt werden Schätzung Abfallquote je Technologie Wir haben für verschiedene Technologien Abfallquoten geschätzt. Diese können stark variieren (Produkt-Typ, Losgrössen, Bedruckung etc.). Technologie Mögliche Abfallquote in CH Spritzguss 10% Extrusionsformen 3% Blasformen 10% Kalandrieren 5% Schäumen 3% Total 7.4% Abbildung 30 Tabelle Abfallquote je Technologie, Quelle Experten-Runde vom und REDILO-Schätzungen Mengen Schweiz - Innerbetriebliches Recycling Die Abfallquoten können in der Folge mit der Verarbeitungsmenge in der Schweiz verglichen werden, damit eine Menge für die Schweiz geschätzt werden kann. Wir haben hierfür eine Matrix erstellt, die noch keine aussagekräftigen Resultate zeigt, da im Augenblick nur die Seite 33 / 70

34 M2 Entsorgung / Recycling Verbrauchsmengen für die Schweiz, nicht aber die genauen Produktionsmengen (Berücksichtigung Import / Export) bekannt sind. Abbildung 31 Tabelle Matrix Technologie und Produktionsabfälle je Branche, Quelle Schätzungen REDILO Weiter wichtig ist die Art der Verwertung der Produktionsabfälle. Diese können im Produktionsbetrieb wieder aufbereitet werden und kommen dann als Regranulat wieder zum Einsatz. Ist dies innerbetrieblich nicht möglich, muss das Material extern verwertet (stofflich, thermisch?) werden. So können zum Beispiel so genannte Angüsse meist nicht innerbetrieblich verarbeitet werden. Eine Annäherung könnte sein: Jahresverbrauch von t, durchschnittliche Abfallquote von 7.4% ergibt knapp t. Welcher Anteil der innerbetrieblichen Abfälle wieder im Betrieb eingesetzt wird und welcher ausserhalb entsorgt wird, bleibt jedoch offen. 7.4 Geschätzte Recycling-Mengen Schweiz Akteure je Bereich der Wertschöpfungskette Da untenstehende Firmen verschiedene Bereiche der Wertschöpfungskette abbilden (z.b. nur die Sammlung oder den Recyclingprozess) besteht die Gefahr, dass Mengen mehrfach erwähnt werden. So sind z.b. die Mengen der RecyPET (PET-Getränkeflaschen) vollumfänglich bei PRS drin. Bei ITW-Poly-Recycling dasselbe, dort werden aber zusätzliche PET- Mengen aus dem Ausland verarbeitet, was das Bild auch verfälschen würde Seite 34 / 70

35 M2 Entsorgung / Recycling Mengen cemsuisse Cemsuisse ist der Verband der Schweizerischen Cementindustrie. Mitglieder sind die Holcim (Schweiz) AG, Jura-Cement-Fabriken, Vigier Cement AG, Juracime SA und die Kalkfabrik Netstal AG. Die Schweizer Zementwerke setzen bereits seit einigen Jahren alternative Brennstoffe ein. Deren Anteil konnte kontinuierlich von 206'000 t (2001) auf über 253'000 t (2006) gesteigert werden. Der Kunststoff-Anteil beträgt 13.2% (2006), das sind rund 33'500 Tonnen. Abbildung 32 Grafik Einsatz Alternative Brennstoffe, Quelle: cemsuisse, Kennzahlen Mengen Auto-RESH Definition: RESH heisst REststoffe aus SHredderanlagen In der Schweiz fallen heute jährlich rund 120'000 ausgediente Altfahrzeuge zur Entsorgung an. Der Anteil der nicht metallischen Rückstände wie Kunststoffe, Gummi, Glas usw., RESH, bzw. Auto-RESH genannt (rund 27'000 t/a), ist leicht rückläufig. Seit dem 1. Dezember 1990 verbietet die Technische Verordnung über Abfälle (TVA) das Deponieren brennbarer Abfälle. Da die geplante Behandlungsanlage in Monthey (thermisches Verfahren) nicht realisiert werden konnte, ist die Stiftung Auto-Recycling Schweiz SARS weiterhin auf der Suche nach ei Seite 35 / 70

36 M2 Entsorgung / Recycling ner geeigneten Lösung. Auf europäischer Ebene wird auf die mechanische Aufarbeitung von RESH gesetzt, weshalb nun auch die Machbarkeit unter technischen und rechtlichen Gesichtspunkten für die Schweiz detailliert abgeklärt und beurteil werden. In der nachfolgenden Abbildung sehen Sie die Entwicklung der Anteile der verschiedenen Werkstoffe in einem Personenwagen (PW). Kunststoffe haben innert 20 Jahren um 50% auf total 15% zugenommen. Abbildung 33 Grafik Werkstoffverteilung in einem PW, Quelle VKE Einige Zahlen für die Schweiz (2006, SARS und BfS): Rund 45% der anfallenden RESH-Gesamtmenge ist sogenannter Auto-RESH. Ca. 25% des Fahrzeug-Gesamtgewichts ist RESH, wiederum ca. 60% davon sind Kunststoffe (s. Abbildung unten). Abbildung 34 Grafik Zusammensetzung Auto-RESH, Quelle Stiftung Auto-Recycling Schweiz (Internet) Seite 36 / 70

37 M2 Entsorgung / Recycling Der Anteil Kunststoffe in einem PW-Neuwagen liegt heute durchschnittlich bei ca. 15%. Pro Jahr fallen ca. 120'000 Altautos zur Entsorgung an. Total RESH: ca. 60'000 t/a (Entsorgung in KVA oder ähnliche Anlagen) Entsorgung in Menge RESH (t/a) davon Auto-RESH (t/a) 60% Kunststoffe Schweiz Deutschland Frankreich Total (16'200t Kunststoff, 120'000 Altautos = durchschnittlich 900kg pro PW, davon 135kg KST) Abbildung 35 Resh-Mengen Schweiz und Anteil Kunststoffe, Quelle SARS Jahresbericht 2006 Jährlich thermisch (KVA) verwertete Kunststoffmenge aus Auto-RESH = 16'200t. 5'110'000 Strassen-Motorfahrzeuge, davon rund 3'900'000 Personenwagen (PW) = ca. 525'000 Tonnen Kunststoffe im rollenden PW-Lager (bei 15% Kunststoff-Anteil). Durchschnittliche Lebensdauer eines PW (gemäss BFS): 7,6 bis 8,3 Jahre. Die Materialvielfalt in einem Personenwagen macht es schwer, die Kunststoffe sortenrein zu sammeln und stofflich zu rezyklieren. Am einfachsten ist es sicher, wenn grosse Teile, die eindeutig zuzuordnen sind (z.b. Stossfänger aus PP), einzeln demontiert und einer Verwertung zugeführt werden. In der Regel bleibt nichts anderes übrig als diese hochkalorische Fraktion rohstofflich oder thermisch zu verwerten. Abbildung 36 Photo Materialvielfalt in einem PW, Quelle: VKE Seite 37 / 70

38 M2 Entsorgung / Recycling Mengen Elektro-Schrott (SWICO, SENS) SWICO Bei jedem Recyclingbetrieb werden mit einem vorgegebenen Formular die einzelnen Daten über die verarbeiteten Geräte und die daraus erhaltenen Fraktionen erfasst und analysiert. Diese Kontrolle der Stoffflüsse ist eine tragende Säule des Kontrollkonzepts der SWICO Recycling-Garantie. Mit dem neuen von SWICO entwickelten Hilfsmittel 2Re:act ist es nun möglich, genaue Aussagen pro Gerätekategorie zu machen. Die folgende Tabelle zeigt einige Zahlen aus dem Sammelsystem: Gerätetyp gesammelt (Stk.) Durchschn. Gewicht kg/gerät Anteil nur KST (%) Kunststoffe (t) CRT-Fernsehgeräte UE, andere Geräte CRT-Monitore LCD-Monitore PC / Server Laptop / Notebook Drucker Grosskopierer Übrige Geräte Total Gesamtmenge gesammelt: 46'000 t Abbildung 37 Tabelle Swico-Fraktionen mit Kunststoff-Anteil, Quelle SWICO 2006 Fast alle Recyclingbetriebe in der Schweiz verarbeiten Geräte, die sowohl unter die SWICO- Garantie fallen also auch in das Entsorgungssystem von SENS gehören. Damit widerspiegelten sich die in den Vorjahren erhaltenen Zahlen der Stoffflüsse in einem Mix aller Geräte. Da nun erst für das Jahr 2006 die detaillierten Zahlen für das SWICO-System vorliegen, ist ein System-Vergleich mit den Vorjahren nicht möglich. Die nachstehenden Grafiken zeigen die Materialaufteilung der einzelnen Gerätetypen: (Grafiken s. nächste Seiten) Seite 38 / 70

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