Geschäftsbericht Generali Versicherung AG generali.at

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Geschäftsbericht Generali Versicherung AG 2014. generali.at"

Transkript

1 Geschäftsbericht Generali Versicherung AG 2014 generali.at

2 2 Generali Versicherung AG Geschäftsbericht 2014 Kennzahlen GENERALI VERSICHERUNG AG zum 31. Dezember 2014 Angaben in Mio. EUR Verrechnete Prämien brutto 2.318, , ,5 Verrechnete Prämien netto 1.734, , ,0 Versicherungstechnische Rückstellungen brutto 8.175, , ,7 Versicherungstechnische Rückstellungen netto 7.322, , ,3 Kapitalanlagen (ohne Depotforderungen) 8.301, , ,0 Eigenmittel inkl. unversteuerter Rücklagen 525,9 523,8 487,5

3 Inhalt Generali Versicherung AG 3 Inhalt 5 Lagebericht 5 Gesamtüberblick 6 Erfolgswirksame finanzielle Leistungsindikatoren 8 Leistungen 9 Aufwendungen 10 Spartenüberblick 12 Finanzergebnis 12 Gesamtergebnis 13 Bilanzbezogene finanzielle Leistungsindikatoren 15 Risikoberichterstattung gem. 243 UGB 19 Jahresergebnis 19 Gewinnverwendung 19 Personal 20 Funktionsausgliederung 20 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 21 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres 21 Ausblick 22 Bilanz 24 Gewinn- und Verlustrechnung 28 Anhang 28 Grundsätze der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 32 Erläuterungen zu Posten der Bilanz 36 Erläuterungen zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung 40 Angaben über rechtliche Verhältnisse 41 Angaben über personelle Verhältnisse 43 Angaben zur Gewinnbeteiligung der Versicherungsnehmer in der Lebensversicherung 56 Weitere Angaben entsprechend der Verordnung der Finanzmarktaufsichtsbehörde über die Gewinnbeteiligung in der Lebensversicherung (Gewinnbeteiligungsverordnung) 57 Angaben zur Bewertung der versicherungstechnischen Rückstellungen in der Lebensversicherung 59 Bestätigungsvermerke (Treuhänder, Aktuare) 61 Bestätigungsvermerk (Wirtschaftsprüfer) 63 Bericht des Aufsichtsrates Hinweis: Zur Erleichterung der Lesbarkeit wurde auf geschlechtsspezifische Differenzierungen verzichtet. In sämtlichen Texten sind immer Frauen und Männer, ohne jegliche Diskriminierung, gleichwertig gemeint.

4

5 Lagebericht Generali Versicherung AG 5 Lagebericht GESAMTÜBERBLICK Die österreichische Versicherungswirtschaft hat sich auch im Jahr 2014 als sicherer und leistungsfähiger Sektor der österreichischen Wirtschaft bewährt, in einem Jahr, in dem sich die Volkswirtschaft zum wiederholten Male in einer schwachen konjunkturellen Phase befand. Dem WIFO zufolge ist das österreichische BIP real im Berichtsjahr zwar stärker als im Vorjahr, aber doch nur um 0,4 % gewachsen, die Arbeitslosenquote stieg weiter an und erreichte mit über 8 % eines der höchsten Niveaus seit Jahrzehnten. In diesem schwierigen Umfeld ist der Versicherungsmarkt einer Prämienprognose des VVO zufolge (Stand: Oktober 2014) um knapp 2 % gewachsen, und damit geringfügig über der Inflationsrate. Nach Sparten betrachtet gab es in der Lebensversicherung (nach dem minimalen Rückgang im Jahr 2013) mit 1,5 % wieder ein leichtes Plus. Die Krankenversicherung legte um 2,9 % zu und die Schaden- und Unfallversicherungen stiegen um 2,1 % dies ist ein jeweils etwas geringerer Anstieg als im Jahr zuvor. Im Bereich der Kfz-Haftpflichtversicherung wird ein kleiner Anstieg prognostiziert, der allerdings unter der Inflationsrate bleibt. Die Generali Versicherung hat in diesem Umfeld ihren erfolgreichen Weg fortgesetzt und konnte mit einem Prämienwachstum (direkte Prämien, brutto) von 2,9 % das Gesamtmarktwachstum übertreffen und somit ihren Marktanteil voraus - sichtlich leicht steigern. Auch in der Spartenbetrachtung zeigt sich, dass die Entwicklung der Generali Versicherung als gewichtiger Marktteilnehmer die Marktentwicklung großteils parallel mitmacht: in der Schaden- und Unfallversicherung mit einem Wachstum geringfügig unter dem Markt-, und in der Krankenversicherung mit einem Wachstum analog dem Markt. In der Lebensversicherung konnte die Generali Versicherung den Markt abermals übertreffen, dies resultiert aus der guten Entwicklung der klassischen Lebensversicherung, wo die laufenden Prämien leicht zulegen konnten und die Einmalprämien deutlich im Plus lagen. Die guten technischen Ergebnisse und die sehr erfreuliche Schadenquote dokumentieren die erfolgreiche und nachhaltige Entwicklung der Generali Versicherung. Die nunmehr seit Jahren von der Generali verfolgte, versicherungstechnisch geprägte Zeichnungspolitik ist die Basis zu diesem Erfolg. Darüber hinaus blieben kleinere Naturereignisse unter dem langjährigen Durchschnitt, während die Großschadenbelastung gegenüber den Vorjahren, insbesondere in den Bereichen Kfz-Haftpflicht und Feuer, angestiegen ist. Die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens wäre ohne das starke Netzwerk für die Betreuung der Kunden an jedem Ort in ganz Österreich nicht möglich. Das Rückgrat und der wichtigste Vertriebskanal der Generali Versicherung AG ist der angestellte Außendienst mit nahezu Kundenbetreuern. Unter dem Motto Um zu verstehen, muss ich zuhören! standen die Kundenbetreuer im Jahr 2014 auch im Mittelpunkt der aktuellen Werbekampagne. In ganz Österreich wurden Kundenbetreuer dazu interviewt, wie sie das Kampagnen motto Um zu verstehen, muss ich zuhören im Rahmen ihrer Kundenkontakte leben. Durch diese breit angelegte Recruiting- Kampagne konnten auch heuer wieder zahlreiche Interessenten in ganz Österreich für den abwechslungsreichen Beruf des Kundenbetreuers gewonnen werden. Die unabhängigen Vertriebspartner bzw. Makler sind der zweitwichtigste Kanal in unserem Vertriebsmix, in welchem auch der Bankenvertriebsweg einen wichtigen Beitrag zum Prämienaufkommen leistet. Wichtige Prämienimpulse bekommt das Unternehmen über bewährte Kooperationen, etwa mit dem VVD (Volkswagen Versicherungsdienst) sowie dem Automobilclub ÖAMTC. Ein weiterer wichtiger Erfolgsfaktor ist die laufende Optimierung der Produkt- und Servicepalette. Neu gestaltete Kurzvideos zu unseren Produkten sind nunmehr auf der Homepage abrufbar, die unter dem Slogan Einfach und schnell erklärt in 90 Sekunden den interessierten Kunden auf unterhaltsame Art und Weise die Versicherungs- und Vorsorgeprodukte der Generali näherbringen. Im Bereich Social Media stand den Kunden schon bisher eine Notfall-App und eine Schaden-App zur Verfügung. Im Berichtsjahr kam auch die Unwetter-App dazu, die neben der aktuellen Wetterprognose eine Warnfunktion bei bevorstehendem Unwetter enthält. Zahlreiche Kundenbetreuer nutzen auch Facebook zur modernen und zeitgemäßen Kommunikation mit ihren Kunden: Aufbauend auf zentralem Content im Generali Look&Feel können sie diesen mit eigenen Inhalten ergänzen. Auch auf YouTube und Xing ist die Generali aktiv. Darüber hinaus ist die Generali in Österreich durch zahlreiche Sponsoring-Aktivitäten präsent. Dem Löwen begegnet man bei EM-Qualifikationsspielen der österreichischen Fußball- Nationalmannschaft, beim FK Austria Wien und dessen Heimstadion, der Generali Arena, oder auch im Tennissport (Generali Ladies Linz, Generali ITN Cup und beim ATP-Turnier in Kitzbühel). Im alpinen Skiweltcup ist die Generali Sponsor der Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel, und zum Jahreswechsel ist die Generali auch Hauptsponsor der Skisprung-Vierschanzentournee. Bereits seit dem Jahr 2005 wird schließlich der Generali Group Sustainability Report publiziert, der die Performance der Gruppe in den Bereichen Umwelt und Soziales dokumentiert. Dieser Nachhaltigkeitsbericht enthält auch umfassende Daten über die österreichischen Unternehmen der Gruppe, erfüllt die internationalen Standards der Global Reporting Initiative (GRI) und berichtet über die zahlreichen Initiativen der Gruppe in den Bereichen Energie, Papier, Wasser und Treibhausgasemissionen.

6 6 Generali Versicherung AG Geschäftsbericht 2014 ERFOLGSWIRKSAME FINANZIELLE LEISTUNGSINDIKATOREN Prämienentwicklung Verrechnete Prämien Gesamtrechnung Angaben in Tsd. EUR Veränderung absolut in % Feuer- und Feuerbetriebsunterbrechungsversicherung ,5 Haushaltversicherung ,9 Sonstige Sachversicherungen ,1 Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung ,7 Sonstige Kraftfahrzeugversicherungen ,6 Unfallversicherung ,4 Haftpflichtversicherung ,2 Rechtsschutzversicherung ,5 See-, Luftfahrt- und Transportversicherung ,1 Sonstige Versicherungen ,6 Indirektes Geschäft ,5 Schaden- und Unfallversicherung gesamt ,5 Krankenversicherung gesamt ,8 Fondsgebundene Lebensversicherung ,2 Konventionelle Lebensversicherung ,8 Indirektes Geschäft ,0 Lebensversicherung gesamt ,3 Generali Versicherung gesamt ,8

7 Lagebericht Generali Versicherung AG 7 Abgegrenzte Prämien Gesamtrechnung Angaben in Tsd. EUR Veränderung absolut in % Feuer- und Feuerbetriebsunterbrechungsversicherung ,2 Haushaltversicherung ,9 Sonstige Sachversicherungen ,9 Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung ,5 Sonstige Kraftfahrzeugversicherungen ,4 Unfallversicherung ,2 Haftpflichtversicherung ,7 Rechtsschutzversicherung ,1 See-, Luftfahrt- und Transportversicherung ,7 Sonstige Versicherungen ,1 Indirektes Geschäft ,9 Schaden- und Unfallversicherung gesamt ,5 Krankenversicherung gesamt ,7 Fondsgebundene Lebensversicherung ,2 Konventionelle Lebensversicherung ,0 Indirektes Geschäft ,0 Lebensversicherung gesamt ,4 Generali Versicherung gesamt ,8 Die Generali Versicherung verzeichnete 2014 einen Anstieg der verrechneten Bruttoprämien um 2,8 % auf 2.318,3 Mio. EUR (2013: 2.256,1 Mio. EUR). Aus dem direkten Geschäft stammten davon 2.304,0 Mio. EUR (2013: 2.238,4 Mio. EUR), was einem Anstieg von 2,9 % entspricht. Auf das indirekte Geschäft entfielen in der Schaden- und Unfallversicherung Prämien von 11,8 Mio. EUR (2013: 15,2 Mio. EUR), in der Lebensversicherung von 2,6 Mio. EUR (2013: 2,5 Mio. EUR). Das Prämienaufkommen in der Schaden- und Unfallversicherung lag mit 1.354,5 Mio. EUR (2013: 1.335,0 Mio. EUR) um 1,5 % über dem Vorjahresniveau. In der Krankenversicherung gelang der Gesellschaft eine Steigerung um 2,8 % auf 249,9 Mio. EUR (2013: 243,2 Mio. EUR). Die Nettoprämien beliefen sich auf 1.734,8 Mio. EUR (2013: 1.682,1 Mio. EUR), woraus sich eine Eigenbehaltsquote von 74,8 % (2013: 74,6 %) ergibt.

8 8 Generali Versicherung AG Geschäftsbericht 2014 Leistungen Aufwendungen für Versicherungsfälle Gesamtrechnung Angaben in Tsd. EUR Veränderung absolut in % Feuer- und Feuerbetriebsunterbrechungsversicherung ,8 Haushaltversicherung ,2 Sonstige Sachversicherungen ,6 Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung ,5 Sonstige Kraftfahrzeugversicherungen ,9 Unfallversicherung ,0 Haftpflichtversicherung ,5 Rechtsschutzversicherung ,2 See-, Luftfahrt- und Transportversicherung ,6 Sonstige Versicherungen ,7 Indirektes Geschäft ,8 Schaden- und Unfallversicherung gesamt ,9 Krankenversicherung gesamt ,2 Fondsgebundene Lebensversicherung ,3 Konventionelle Lebensversicherung ,3 Indirektes Geschäft ,9 Lebensversicherung gesamt ,7 Generali Versicherung gesamt ,3 Bei den Bruttoleistungen für Versicherte und Geschädigte einschließlich der Schadenbearbeitungs- und Schadenverhütungskosten 2014 kam es zu einer Steigerung von 0,3 % auf 1.704,2 Mio. EUR (2013: 1.699,7 Mio. EUR). In der Schaden- und Unfallversicherung stiegen die Leistungen mit 918,0 Mio. EUR (2013: 909,7 Mio. EUR) gegenüber dem Vorjahr um 0,9 %, ebenso in der Krankenversicherung um 0,2 % auf 169,5 Mio. EUR (2013: 169,1 Mio. EUR). In der Lebensversicherung war ein Rückgang um 0,7 % auf 616,8 Mio. EUR (2013: 620,9 Mio. EUR) zu verzeichnen. Die Abwicklung der Rückstellungen im direkten Geschäft der Schaden- und Unfallversicherung für noch nicht abgeschlossene Versicherungsfälle brachte ein positives Ergebnis von 55,6 Mio. EUR (2013: 71,3 Mio. EUR). Der Stand der Rückstellung für erfolgsunabhängige Prämienrückerstattung in der Schaden- und Unfallversicherung verminderte sich 2014 auf 13,1 Mio. EUR (2013: 13,7 Mio. EUR). Von den bezahlten und rückgestellten Leistungen übernahmen die Rückversicherer 397,5 Mio. EUR (2013: 394,0 Mio. EUR). In der Lebensversicherung wurden der Deckungsrückstellung der fondsgebundenen Lebensversicherung 148,3 Mio. EUR (2013: 108,7 Mio. EUR) zugeführt, während es in der Deckungsrückstellung der konventionellen Lebensversicherung exklu sive Verwaltungskostenrückstellung zu einer Zuführung in Höhe von 101,2 Mio. EUR (2013: 3,7 Mio. EUR) kam. In der Krankenversicherung betrug die Zuführung zur Deckungsrückstellung 56,0 Mio. EUR (2013: 51,4 Mio. EUR).

9 Lagebericht Generali Versicherung AG 9 Aufwendungen Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb Gesamtrechnung Angaben in Tsd. EUR Veränderung absolut in % Feuer- und Feuerbetriebsunterbrechungsversicherung ,1 Haushaltversicherung ,3 Sonstige Sachversicherungen ,8 Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung ,4 Sonstige Kraftfahrzeugversicherungen ,7 Unfallversicherung ,8 Haftpflichtversicherung ,4 Rechtsschutzversicherung ,8 See-, Luftfahrt- und Transportversicherung ,9 Sonstige Versicherungen ,9 Indirektes Geschäft ,2 Schaden- und Unfallversicherung gesamt ,2 Krankenversicherung gesamt ,3 Fondsgebundene Lebensversicherung ,1 Konventionelle Lebensversicherung ,2 Indirektes Geschäft ,4 Lebensversicherung gesamt ,5 Generali Versicherung gesamt ,5 Der Anstieg auf 514,6 Mio. EUR (2013: 497,2 Mio. EUR) bei den Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb (vor Abzug von Rückversicherungsprovisionen und Gewinnanteilen aus Rückversicherungsabgaben) ist auf einen erhöhten Provisionsaufwand in der Schaden- und Unfallversicherung zurückzuführen. Davon vergüteten uns die Rückversicherer 156,6 Mio. EUR (2013: 151,2 Mio. EUR). Seit dem Jahr 2002 wird für die Pensionsansprüche eines großen Teiles der Mitarbeiter der Generali Gruppe Österreich in der Generali Pensionskasse AG, einer betrieblichen Pensions kasse, vorgesorgt. Mit der Generali Holding Vienna AG besteht unverändert die Vereinbarung, jene Verpflichtungen aus Pensionszusagen, die nicht auf die Generali Pensionskasse AG übertragen worden sind, als Gesamtschuldnerin allein zu erfüllen; dafür werden die Originalkosten ersetzt. Die Abfertigungsrückstellung wurde mit dem versicherungsmathematischen Wert gemäß den Richtlinien des IAS 19 dotiert und belief sich zum Jahresultimo auf 145,6 Mio. EUR (2013: 122,2 Mio. EUR). Im Vergleich zum Vorjahr gab es einen wesentlichen Anstieg der sonstigen versicherungstechnischen Aufwendungen auf Grund höherer Zinskosten für Abfertigungsund Pensionsrückstellungen. Im Geschäftsjahr wurden Aufwendungen für Forschung und Entwicklung in den Bereichen Softwareentwicklung und Produktmanagement getätigt.

10 10 Generali Versicherung AG Geschäftsbericht 2014 Kennzahlen Angaben in % Schaden- und Unfallversicherung netto Schadenquote 67,1 67,5 Kostenquote 27,2 27,0 Combined Ratio 94,3 94,4 Generali Versicherung gesamt Kostenquote 20,6 20,6 Rendite laufender Ertrag 3,9 4,0 Die Kennzahlen zur Schaden- und Kostenquote reflektieren die Nachhaltigkeit der ertragsorientierten Annahmepolitik und des effizienten Umgangs mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen. So konnte das Jahr 2014 mit einer hervorragenden Combined Ratio von 94,3 % abgeschlossen werden. Die laufende Rendite der Kapitalanlagen erzielte mit 3,9 % einen im Vergleich zum schwierigen Marktumfeld ebenfalls sehr zufriedenstellenden Wert. SPARTENÜBERBLICK Im Anhang III ist in der Aufgliederung verschiedener Erfolgsposten das versicherungstechnische Geschäft nach Versicherungszweigen dargestellt. Lebensversicherung Das Jahr 2014 war in der Lebensversicherung durch den weiterhin anhaltenden Trend zur klassischen Lebensversicherung und zur Risikovorsorge geprägt. Rechtliche Änderungen wie die Reduktion der Mindestbindefrist für Verträge mit Einmalzahlung für die Zielgruppe 50+ von 15 auf 10 Jahre sowie die erstmalig verschickten Pensionskontomitteilungen zum Jahresende spiegelten sich in der Geschäftsentwicklung wider. Dieses Thema wurde kommunikativ durch entsprechende Medienpräsenz (klassisch und Social Media) unterstützt sowie durch eine Mailingaktion begleitet. Die Produktpalette im Retailbereich wurde weiter optimiert. Im Bereich der Risikoversicherung wurde eine ergänzende Variante für zwei versicherte Personen eingeführt. Der Generali LifePlan wurde um eine Pensionsvariante ergänzt und die Berufsunfähigkeitsvorsorge erfuhr eine weitere Betonung durch die Einführung eines speziellen Berufsunfähigkeitsproduktes. Die erste Jahreshälfte war von einem Schwerpunkt im Bereich der finanziellen Vorsorge geprägt. Hauptthema war einerseits der Generali LifePlan, der durch die Kombination der klassischen mit einer fondsgebundenen Veranlagung die Kundenbedürfnisse nach Absicherung einerseits und attraktiven Ertrags chancen andererseits optimal verbindet. Ergänzend zu kom mu nikativen Maßnahmen in Bezug auf den Generali Life- Plan wurden Kunden mit bestehenden Verträgen in der klassischen Lebensversicherung Erhöhungsangebote unterbreitet. Diese Angebote wurden sehr gut angenommen. Die betriebliche Lebensversicherung, deren Schwerpunkt in der klassischen Lebensversicherung liegt, konnte weiter ausgebaut werden und wies einen deutlich positiven Trend auf. Der Anteil der betrieblichen Vorsorge innerhalb der Lebensversiche rung erreichte ,0 % auf Basis der verrechneten Prämie. Der Anteil am Lebens-Neugeschäft betrug 28,4 %. In der betrieblichen Kollektivversicherung, einem Spezialprodukt der betrieblichen Lebensversicherung, stieg die Reserve gegenüber dem Vorjahr um 39,0 %. Die Lebensversicherung konnte insgesamt im Jahr 2014 einen deutlichen Anstieg von 5,3 % erreichen. Dieser Anstieg resultierte im Wesentlichen aus einem starken Neugeschäft im Bereich der Einmalprämien innerhalb der privaten und betrieblichen Vorsorge. Im Bereich der laufenden Prämienzahlung zeigte sich im Privatbereich mit 1,3 % eine moderate Reduk tion des Prämienvolumens, die auf Grund der unverändert schwierigen Rahmenbedingungen für die Lebensversicherung als Erfolg gewertet werden kann. Im betrieblichen Bereich konnte hingegen eine Steigerung in Höhe von 1,4 % erzielt werden. Bei den Einmalprämien zeigte sich im Privatbereich, ausgehend von der gesetzlichen Neuregelung im Bereich der Mindestlaufzeiten, ein deutlicher Anstieg von 83,4 %, und auch im betrieblichen Bereich war eine Steigerung von 44,6 % zu verzeichnen. Die gesamten Prämieneinnahmen beliefen sich 2014 auf rund 713,8 Mio. EUR. Davon entfielen 609,3 Mio. EUR (das sind 85,4 %) auf laufende Prämien und 104,5 Mio. EUR (das sind 14,6 %) auf Einmalprämien. Entsprechend der geschäftsplanmäßigen Erklärung zur Gewinnbeteiligung der Versicherungsnehmer wurden 27,7 Mio. EUR (2013: 38,7 Mio. EUR) der Rückstellung für

11 Lagebericht Generali Versicherung AG 11 Gewinnbeteiligung zugeführt. Zum 31. Dezember 2014 beträgt die Rückstellung somit insgesamt 71,6 Mio. EUR (2013: 81,4 Mio. EUR). Im Bereich der Finanzdienstleistungen zählte das Produktangebot der Generali Bank insbesondere im Abläufermanagement mit den Veranlagungsmöglichkeiten wiederum zu den wichtigsten Vorsorgebausteinen. Darüber hinaus zählten die Produkte unserer Kooperationspartner im Bausparsektor zu Fixangeboten in der umfassenden finanziellen Vorsorge, die z.b. speziell im Bereich der Vorsorge für Kinder mit angeboten wurden. Krankenversicherung Die Krankenversicherung konnte im Jahr 2014 ein Wachstum der gebuchten Prämie von 2,8 % erreichen. Der höchste Bestandszuwachs war bei der Sonder klasse- Versicherung und der Privatarzt-Versicherung zu verzeichnen. Der Anstieg der Versicherungsleistungen blieb unter dem Prämienwachstum, die Schadenreserve war bei geringeren Verarbeitungsrückständen in der Leistungserledigung zum Jahresende gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Auf Grund einer Reduktion des Rechnungszinssatzes für den Altbestand stieg die Deckungsrückstellung überdurchschnittlich stark um 56,0 Mio. EUR auf 809,3 Mio. EUR und erreichte damit per Ende ,8 % der verrechneten Prämie. Unfallversicherung In der Unfallversicherung wuchs die gebuchte Prämie um 2,4 % auf 116,3 Mio. EUR. Die Zusammensetzung des Bestandes verschob sich weiterhin zu Gunsten der jüngeren Produktgenerationen. Die Schadenbelastung nach Abwicklung konnte gegenüber dem guten Vorjahresniveau nochmals verbessert werden, wodurch neuerlich ein ausgezeichnetes technisches Ergebnis erreicht wurde. Wesentliche Treiber waren dabei die Fortsetzung der ertragsorientierten Konditionspolitik sowie die sehr erfreuliche Prämienentwicklung. Kraftfahrzeugversicherung Die Kfz-Versicherung war 2014 weiterhin durch aggressiven Konditionenwettbewerb mit hohen Prämiennachlässen geprägt. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen ist es der Generali erfreulicherweise gelungen, die Durchschnittsprämie je versichertem Fahrzeug abermals leicht zu steigern. Die Pkw-Neuzulassungen entwickelten sich gegenüber 2013 stark rückläufig und lagen mit Stück um Stück unter dem Vorjahreswert von Stück. Der Anteil der mit Diesel betriebenen Pkw lag 2014 mit einem Anteil von 56,8 % marginal über dem Vorjahreswert von 56,7 %. Alternative Antriebe waren wie schon in den Vorjahren weiterhin kein relevantes Thema. In der Kfz-Haftpflichtversicherung wurde 2014 der Großteil der Neuverträge mit den empfohlenen erhöhten Versicherungssummen 20,0 Mio. EUR, 15,0 Mio. EUR und 10,0 Mio. EUR abgeschlossen. Damit konnte der Anteil der Verträge mit höheren Versicherungssummen gegenüber dem Vorjahr um 1,6 % auf gesteigert werden. Die Zeichnungspolitik war strategiekonform weiterhin konsequent auf Ertrag ausgerichtet. Durch laufende Kontrollen und das Setzen erforderlicher Verbesserungsmaßnahmen konnte die Schadenquote gegenüber dem Vorjahr verbessert und ein hervorragendes technisches Ergebnis erzielt werden. Die verdiente Prämie über alle Kfz-Versicherungssparten stieg 2014 auf über 551,7 Mio. EUR (2013: 541,6 Mio. EUR). In der KFZ-Haftpflicht erzielte die Generali, selbst unter Berücksichtigung der Umreihung von Kunden in bessere Bonus stufen und der damit verbundenen Prämienreduktionen aus dem Bonus-Malus-System, eine Steigerung des Prämienvolumens um 0,5 %. Das Underwriting erfolgte mit einer Fokussierung auf Retail und KMU weiterhin konsequent ertragsorientiert, wobei das hervorragende Ergebnis des Vorjahres auf Grund der atypischen Häufung von Großschäden nicht ganz gehalten werden konnte. In der Kaskoversicherung stiegen trotz weiterhin schwieriger volkswirtschaftlicher Rahmenbedingungen die Prämieneinnahmen um 3,6 %. Gleichzeitig sanken die Aufwendungen für Ver sicherungsfälle, insbesondere durch das Ausbleiben großflächiger Hagelereignisse, um 1,8 %. Das sehr gute technische Ergebnis des Vorjahres wurde damit nochmals deutlich gesteigert. In der Insassenunfallversicherung wurden Prämien auf dem Niveau des Vorjahres vereinnahmt. Auch das deutlich positive technische Ergebnis des Vorjahres wurde mit 10,4 Mio. EUR (2013: 10,7 Mio. EUR) bestätigt. Die Kfz-Assistanceangebote Tip&Tat Kfz-Aktiv mit Verträgen und der Kfz-Europaschutz mit Verträgen erwirtschafteten 2014 einen Prämienumsatz von 11,8 Mio. EUR (2013: 11,4 Mio. EUR) und ein technisches Ergebnis von 4,7 Mio. EUR (2013: 4,7 Mio. EUR). Rechtsschutzversicherung Die Rechtsschutzversicherung hat sich, wie schon in den Vorjahren, in der verdienten Prämie mit einem Zuwachs von 3,1 % erfreulich entwickelt. Trotz einer Vielzahl von insbesondere im Zusammenhang mit Anlageprodukten geführten Verfahren hat sich das technische Ergebnis weiter verbessert.

12 12 Generali Versicherung AG Geschäftsbericht 2014 Elementar-, Haftpflicht- und sonstige Sachversicherungen Das Elementargeschäft erzielte in einem weiterhin schwierigen Umfeld, charakterisiert durch die fortgesetzte Weichmarktphase, ein anhaltendes Prämienwachstum bei gleichzeitig gutem technischen Ergebnis. Die konsequente Fortführung des breit angelegten Ertragsteigerungsprogramms sah im Berichtsjahr vorrangig die Konzentration auf ertragsstarke Geschäftsbereiche vor. Großflächige Naturkatastrophenschäden sind im Jahr 2014 zwar ausgeblieben, dennoch war das Ergebnis durch mittelgroße lokale Ereignisse beeinträchtigt. Die größte Einzelsparte im Sach-/Elementarbereich, die Haushaltversicherung, konnte im Berichtsjahr einen geringfügigen Prämienzuwachs von 0,9 % erzielen. Die weiterhin gute Entwicklung der Schaden- und Kostensituation führte zu einem sehr erfreulichen technischen Ergebnis. In der Allgemeinen Haftpflicht wurde die Ertragssteigerungsstrategie insbesondere durch den Fokus auf profitable Geschäftsfelder konsequent fortgesetzt. Die verrechnete Prämie konnte trotz des weiter anhaltenden intensiven Wettbewerbs stabil gehalten werden. Obwohl das Ergebnis schadenseitig weiterhin durch die Long-Tail-Bestände von nicht mehr betriebenen Geschäftsfeldern negativ beeinflusst wurde, hat die in den letzten Jahren aufgenommene Strategie im Berichtsjahr zu einer weiteren Verbesserung des technischen Ergebnisses geführt. FINANZERGEBNIS Das finanzielle Ergebnis stieg im Jahr 2014 im Vergleich zum Vorjahr leicht um 1,7 Mio. EUR auf 314,9 Mio. EUR. Die laufenden Erträge aus Kapitalanlagen stiegen auf Grund höherer Ausschüttungen aus Spezialfonds auf 308,1 Mio. EUR (2013: 301,6 Mio. EUR). Die Realisierungsgewinne lagen bei 51,1 Mio. EUR (2013: 51,6 Mio. EUR). Unter Einbeziehung der sonstigen Erträge wurden somit Gesamterträge in der Höhe von 370,9 Mio. EUR (2013: 362,0 Mio. EUR) erwirtschaftet. Den Erträgen standen Aufwendungen für die Vermögensverwaltung, Abschreibungen von Kapitalanlagen, Zinsaufwendungen, Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen und sonstige Aufwendungen für Kapitalanlagen im Gesamtbetrag von 56,0 Mio. EUR (2013: 48,8 Mio. EUR) gegenüber. Die buch mäßigen Kursverluste erhöhten sich um 8,6 Mio. EUR auf 37,7 Mio. EUR. Darin enthalten sind Abschreibungen auf den Grund besitz in der Höhe von 15,0 Mio. EUR (2013: 11,4 Mio. EUR). Die realisierten Kurs verluste verbesserten sich um 2,8 Mio. EUR im Vergleich zu 2013 und beliefen sich auf 2,1 Mio. EUR. Die sonstigen finanziellen Aufwendungen erhöhten sich um 1,5 Mio. EUR auf 9,2 Mio. EUR. Die Kapitalanlagen inklusive der festverzins lichen Wertpapiere wurden unverändert nach dem strengen Niederstwertprinzip bilanziert. GESAMTERGEBNIS Im Jahr 2014 erzielte die Generali Versicherung AG ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 35,1 Mio. EUR (2013: 91,6 Mio. EUR), was einer Verringerung um 61,6 % entspricht. Darüber hinaus gab es außerordentliche Erträge in Höhe von 12,9 Mio. EUR aus der Verschmelzung der folgenden Gesellschaften: Generali AIV Leasing Salzburg GmbH Generali AIV Leasing St. Pölten GmbH Generali AIV Leasing Vorarlberg GmbH Interunfall AIV Leasing Salzburg GmbH Interunfall AIV Leasing Vorarlberg GmbH Auf Grund der zwischen der Generali Holding Vienna AG (als Gruppenträger) und der Generali Versicherung AG (als Gruppenmitglied) abgeschlossenen Steuerumlagenvereinbarung wird das steuerlich maßgebende Ergebnis der Generali Versicherung AG dem steuerlich maßgebenden Ergebnis der Generali Holding Vienna AG zugerechnet. Der im Sinne eines verursachungsgerechten Ausweises anteilig auf die Generali Versicherung AG entfallende KöSt-Aufwand betrug 11,1 Mio. EUR (2013: 24,8 Mio. EUR). Insgesamt ergab sich somit ein Jahresüberschuss in Höhe von 34,5 Mio. EUR (2013: 63,0 Mio. EUR) und ein Bilanzgewinn von 95,0 Mio. EUR (2013: 94,3 Mio. EUR).

13 Lagebericht Generali Versicherung AG 13 BILANZBEZOGENE FINANZIELLE LEISTUNGSINDIKATOREN Versicherungstechnische Rückstellungen Die versicherungstechnischen Rückstellungen im Eigenbehalt erreichten einen Gesamtstand von 7.322,7 Mio. EUR (2013: 6.942,5 Mio. EUR). Davon entfielen auf die Abteilung Schaden- und Unfallversicherung 1.408,2 Mio. EUR (2013: 1.322,6 Mio. EUR), auf die Krankenversicherung 884,4 Mio. EUR (2013: 829,3 Mio. EUR) und auf die Lebensversicherung 5.030,2 Mio. EUR (2013: 4.790,6 Mio. EUR). Versicherungstechnische Rückstellungen im Eigenbehalt Gesamtrechnung direkt Angaben in Tsd. EUR Veränderung absolut in % absolut in % absolut in % Prämienüberträge , , ,3 Deckungsrückstellung , , ,6 Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle , , ,3 Rückstellung für Schadenregulierungskosten , , ,1 Rückstellung für die erfolgsunabhängige Prämienrückerstattung , , ,5 Rückstellung für die erfolgsabhängige Prämienrückerstattung , , ,8 Schwankungsrückstellung , , ,3 Sonstige versicherungstechnische Rückstellungen , , ,9 Gesamte versicherungstechnische Rückstellungen , , ,5 Summe Passiva , , ,7 Eigenmittel Die Generali Versicherung AG ist eine Tochtergesellschaft der Generali Holding AG mit 92,2 % und der Generali Rückversicherung AG mit 7,8 %. Das Grundkapital der Generali Versicherung AG beträgt unverändert 27,3 Mio. EUR und setzt sich aus Stück auf den Inhaber lautende Stammaktien zusammen. Die Generali Versicherung AG ist mit keinen Zweigniederlassungen im Ausland vertreten. Gemäß 73a VAG wurden dem versteuerten Teil der Risikorücklage 1,7 Mio. EUR aus der Abteilung Kranken und Leben zugeführt. Im Bereich Schaden/Unfall war der zulässige Dotationsstand bereits erreicht. Somit wies die Generali Versicherung AG zum Jahresultimo einen Stand von 20,0 Mio. EUR für den versteuerten Teil und 52,5 Mio. EUR für den unversteuerten Teil der Risikorücklage aus. Aus der Bewertungsreserve auf Grund von Sonderabschreibungen wurde ein Betrag von 0,4 Mio. EUR im Zusammenhang mit Abschreibungen bzw. Abgängen aufgelöst, sodass sich zum Stichtag ein Gesamtstand von 14,2 Mio. EUR ergab. Die Solvabilitätsvorschriften gem. 73b Abs. 1 VAG wurden von unserer Gesellschaft jederzeit erfüllt.

14 14 Generali Versicherung AG Geschäftsbericht 2014 Eigenkapitalüberleitung Gesamtrechnung Angaben in Tsd. EUR Grundkapital Kapitalrücklage Risikorücklage gem. 73a VAG gebunden nicht gebunden (versteuerter Teil) Gewinnrücklagen Andere freie Rücklagen Bilanzgewinn Gesamt Stand am Dotierung Zuschüsse Dividendenzahlung 0 Jahresgewinn Stand am Dotierung Zuschüsse 0 Dividendenzahlung Jahresgewinn Stand am Dotierung Zuschüsse 0 Dividendenzahlung Jahresgewinn Stand am Kapitalanlagen Die Kapitalanlagen ohne laufende Guthaben bei Kreditinstituten, welche unter der Position Sonstige Vermögensgegenstände ausgewiesen werden, stiegen im Geschäftsjahr 2014 um 607,6 Mio. EUR oder 7,9 % auf 8.301,6 Mio. EUR. Hiervon entfielen auf die Abteilung Leben 5.210,2 Mio. EUR, auf die Abteilung Schaden- und Unfallversicherung 2.188,9 Mio. EUR und auf die Abteilung Kranken 902,5 Mio. EUR. Der Anteil an festverzinslichen Wertpapieren blieb konstant bei 51,3 % (2013: 51,0 %) oder 4.261,6 Mio. EUR. Der Anteil der Aktien und sonstigen nicht festverzinslichen Wertpapieren erhöhte sich auf Grund von Zukäufen bei Investmentfonds von 23,0 % auf 23,8 %. Die Position Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen blieb nahezu konstant bei 763,0 Mio. EUR und hatte einen Anteil von 9,2 %. Die Darlehensforderungen inkl. Vorauszahlungen auf Polizzen und Hypothekenforderungen beliefen sich auf 701,9 Mio. EUR (2013: 738,2 Mio. EUR). Der Buchwert der Grundstücke und Bauten erhöhte sich auf Grund von Verschmelzungen mit Tochterunternehmen um 33,2 Mio. EUR auf 452,7 Mio. EUR. Die gebundenen Guthaben bei Kreditinstituten betrugen 146,7 Mio. EUR (2013: 83,4 Mio. EUR) bzw. 1,8 % der Gesamtkapitalanlagen. Entsprechend den Rechnungslegungsvorschriften wurden liquide Mittel (laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestände) in Höhe von 69,4 Mio. EUR (2013: 130,0 Mio. EUR) unter den Sonstigen Vermögenswerten ausgewiesen.

15 Lagebericht Generali Versicherung AG 15 RISIKOBERICHTERSTATTUNG GEM. 243 UGB Organisation des Risikomanagements Das Risikomanagement der Generali Gruppe Österreich ist konzerneinheitlich organisiert. Das zentrale Risikomanagement berichtet als Risikomanager der Generali Gruppe Österreich als auch in seiner Funktion als operativer Risikomanager der Generali Holding Vienna AG an deren Vorstand und ist eng mit den Risikomanagement-Beauftragten in den Konzernunternehmen verzahnt. Die dezentralen Risikomanager verantworten die lokale Umsetzung des Risikomanagements gemäß den zentralen Vorgaben und sind fachliche Ansprechpartner für den jeweiligen Vorstand. Grundsätze, Ziele und wesentliche Vorgaben des Risikomanagements sowie des Internen Kontrollsystems werden in gruppenspezifischen Leit- und Richtlinien definiert. In Vorbereitung auf die Umsetzung der Solvency II-Rahmenrichtlinie hat die Generali Gruppe Österreich bereits in den Vor jahren die geforderten folgenden Governance-Funktionen etabliert: die Risikomanagement-Funktion, die Compliance-Funktion und die Interne Revisionsfunktion. Aufsichtsrat Prüfungsausschuss Control Vorstand Report Policies Report Risk Committee Proposals First Control Level Second Control Level Third Control Level Risk Owners & Analyst Limits Risk Taker Support: Risk Observers Controlling Actuaries Risk Meetings Risikomanagement & aktuarielle Funktion Compliance Funktion Audit Interne Revision Im Berichtsjahr wurde das Projekt Functional Governance mit dem Ziel der finalen Ausgestaltung der Governance-Funktionen sowie der Etablierung der versicherungsmathematischen Funktion gestartet. Die Implementierung der Ergebnisse ist im 1. Quartal 2015 geplant. Entsprechend den allgemeinen Governance-Anforderungen gem. Art. 41 der Solvency II-Rahmenrichtlinie in Verbindung mit 130c VAG Vorbereitung der Umsetzung der Richtlinie 2009/138/EG verfügt die Generali Gruppe Österreich über folgende Leitlinien zur Definition der jeweiligen Aufgaben, Prozesse, Verantwortlichkeiten und Berichtsverfahren: Group Directives on the System of Internal Controls and Risk Management Group Internal Audit Policy Group Internal Control Policy Group Compliance Policy Group Risk Management Policy Group Operational Risk Management Policy Group ORSA Policy Group Non-Life-Underwriting and Reserving Policy Group Life-Underwriting and Reserving Policy Group Liquidity Risk Management Policy Group Anti Money Laundering & Counter Terrorism Financing Policy Leitlinie (Procedure) Related Parties Transactions Die Leitlinien wurden von der Muttergesellschaft Assicurazioni Generali S.p.A. vorgegeben und, entsprechend einem definierten Implementierungs- und Validierungsprozess, von den Vorständen der Konzernunternehmen der Generali Gruppe Österreich beschlossen.

16 16 Generali Versicherung AG Geschäftsbericht 2014 Im Rahmen der gem. Art. 45 der Solvency II-Rahmenrichtlinie und 130c VAG Vorbereitung der Umsetzung der Richtlinie 2009/138/EG geforderten ORSA (Own Risk and Solvency Assessment) Berichterstattung hat die Generali Gruppe Östereich einen konzernweiten ORSA-Bericht erstellt und parallel die Ausgestaltung des ORSA-Prozesses in enger Abstimmung mit dem bestehenden Planungsprozess begonnen. Risikomanagementprozess -bewertung, Risikoberichterstattung sowie Steuerung und Überwachung der Risiken dar. Risikoidentifikation und -bewertung Die Klassifizierung der identifizierten Unternehmensrisiken folgt grundsätzlich den Solvency II-Vorgaben und der in der Generali Gruppe weltweit implementierten Risikolandkarte. Der Risikomanagementprozess der Generali Gruppe Österreich stellt einen Regelkreislauf aus Risikoidentifikation und Unternehmensrisiken Marktrisiken Kreditrisiken Versicherungstechnische Risiken Operationale Risiken Sonstige Risiken Aktienkursrisiken Spreadrisiken Versicherungstechnische Risiken Leben Betrugsrisiken Liquiditätsrisiken Zinsänderungsrisiken Migrationsrisiken Versicherungstechnische Risiken Schaden/Unfall Personalrisiken Strategische Risiken Immobilienrisiken Ausfallrisiken Vertriebsrisiken Reputationsrisiken Währungsrisiken Prozessrisiken Contagion (Ansteckung) Risiken Konzentrationsrisiken IT-Risiken Neue Risiken Compliance Risiken Offenlegungsrisiken Katastrophenund Terrorrisiken Das Risikomanagement fokussiert dabei auf die wesentlichen Risiken, welche die Erreichung der strategischen Ziele gefährden könnten. Neben Risiken, die standardmäßig in den Risikokapitalmodellen abgebildet werden, erfolgt die Bewertung wesentlicher Risiken, die in den Modellen nicht explizit berücksichtigt sind, auf Grund von Expertenschätzungen der Risk Owner (Verantwortliche der Fachbereiche). Risikoberichterstattung und -steuerung Die Risk Owner informieren in ihrer regelmäßigen Berichterstattung das zentrale Risikomanagement der Generali Gruppe Österreich. Das zentrale Risikomanagement berichtet an den Vorstand und nimmt mit diesem die endgültige Riskoeinstufung der wesentlichen Risiken vor.

17 Lagebericht Generali Versicherung AG 17 Zentrales Element der Risikoberichterstattung ist der ORSA-Bericht. Dieser enthält Informationen zu allen wesentlichen Risiken sowie deren quantitative und qualitative Bewertung für das aktuelle Geschäftsjahr als auch für den Planungszeitraum zur Gesamtsolvabilitätsbeurteilung. Insgesamt stellt die Risikoberichterstattung sicher, dass die risikorelevanten Informationen systematisch und geordnet an die Entscheidungsträger weitergeleitet werden und ist damit eine wesentliche Grundlage für die laufende Risikosteuerung. Der Rahmen der Risikosteuerung wird vom Vorstand durch die beschlossenen und implementierten Leitlinien und Limitsysteme vorgegeben. Limite werden regelmäßig überwacht, Limitverletzungen analysiert und gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Berichterstattung zu ausgesuchten Risiken Marktrisiken Oberstes Ziel der Generali Versicherung AG ist es, das Risiko aus den Kapitalanlagen so zu beschränken, dass die Gesellschaft ihre Verbindlichkeiten stets bedienen kann und gleichzeitig ein adäquates Kapitalanlagenergebnis erwirtschaftet. Das Kapitalanlagemanagement der Generali Versicherung AG wird im Sinne eines Funktionsausgliederungsvertrages durch die Generali Capital Management GmbH durchgeführt. Diese bedient sich auf Basis eines Dienstleistungsvertrages unterschiedlicher Dienstleistungen der Generali Investments Europe S.p.A. Das Risikomanagement ist für die Ermittlung der Risikotragfähigkeit (strategische Asset Allocation), die Überwachung des Anlageverhaltens (Investment Guidelines), die Durchführung von Analysen zur Aktiv-Passiv-Steuerung (Asset Liability Management) sowie für das Reporting und die Berechnung aller relevanten Risikokennzahlen zuständig. Die Generali Versicherung AG hat in 2014 keine Sicherungsgeschäfte getätigt. Aktienkurs- und Zinsänderungsrisiken Das Marktrisiko umfasst das Kursrisiko und das Zinsänderungsrisiko von Wertpapieren. Für eine monatliche, zentrale Risikoberichterstattung werden Marktwerte für alle Kapitalanlagen ermittelt. Aufbauend auf diese Marktwerte wird das Risikoprofil aufgestellt und in eine Limitsystematik gebracht, welche neben der periodischen Berichterstattung auch Ad-hoc-Meldungen einschließt. Währungsrisiken Währungsrisiken spielen in der Veranlagung eine untergeordnete Rolle, da in der Regel währungskongruent zu den Verbindlichkeiten investiert wird. Konzentrationsrisiken Konzentrationsrisiken resultieren aus einer unzureichenden Portfoliodiversifikation im Bereich der Kapitalanlagen und betreffen sämtliche mit Risiken behaftete Einzelengagements mit einem wesentlichen Ausfallpotenzial. Die Kapitalveranlagung der Generali Versicherung AG ist geprägt durch den Grundsatz der Diversifikation, weshalb das Konzentrationsrisiko als niedrig einzustufen ist. Kreditrisiken Wertpapierpositionen unterliegen neben dem Marktrisiko auch dem Kreditrisiko des Schuldners. Das Kreditrisiko umfasst die Insolvenz, den Zahlungsverzug und die Bonitätsverschlechterung des Schuldners, wobei es sich hierbei auch um Schulden aus Rückversicherungsverträgen handeln kann. Detaillierte interne Richtlinien regeln den Handlungsspielraum der Generali Versicherung AG. Ebenso gibt es intern festgelegte Limite zur Vermeidung von Kumulrisiken. Die Generali Versicherung AG verzichtet auf Sicherungsgeschäfte zur Absicherung von Kreditrisiken. Die Generali Versicherung AG verfolgt den Ansatz, nur in Anleihen bester Qualität zu investieren. Dies wird als gegeben angenommen, wenn der Kontrahent ein geringes Ausfallrisiko hat oder eine entsprechende Absicherung vorhanden ist. Demzufolge erfolgen Investitionen zum größten Teil in euronotierte Staatsanleihen sowie in Pfandbriefe. Anleihen, die gemäß ihrem Rating nicht mindestens als Investmentgradeanleihen einzustufen sind, werden als Investment nur in Ausnahmefällen herangezogen. Versicherungstechnische Risiken Darunter werden alle Risiken und Folgerisiken subsumiert, die sich aus dem Zeichnen von Risiken im Rahmen von Versicherungsverträgen ergeben. Tarifierungsrisiken Unter dem Tarifierungsrisiko versteht man das Risiko, dass die Prämiengestaltung für den tatsächlichen Schadensverlauf unzureichend ist. Um diesem Risiko entgegenzutreten, werden für die Prämienkalkulation anerkannte aktuarielle Verfahren eingesetzt.

18 18 Generali Versicherung AG Geschäftsbericht 2014 Neben der Prämienkalkulation stellt die laufende Analyse der Tarifgenerationen einen wesentlichen Bestandteil des Risikomanagements dar. Das wesentlichste Instrument zur Risikominderung stellt die Zedierung von Risikoanteilen an Rückversicherungsunternehmen dar. Die Generali Holding Vienna AG tritt dabei als Koordinator und aktiver Rückversicherer für die Generali Versicherung AG auf. Jede Konzerngesellschaft hat ein individuell gestaltetes Rückversicherungsprogramm, das an die Unternehmensgröße, den Versicherungsbestand und die gesetzlichen Rahmenbedingungen angepasst ist. Die Quantifizierung des Tarifierungsrisikos erfolgt auf der Basis interner Modelle, die auch zur Effizienzprüfung der Rückversicherungsprogramme herangezogen werden. Reserverisiken Unter dem Reserverisiko versteht man das Risiko, dass die versicherungstechnischen Rückstellungen dem zukünftigen Aufwand nicht entsprechen. Die laufende Überwachung des Reserverisikos wird durch regelmäßige Facheinschauen der Reserven und durch Kontrolle der Abwicklungsergebnisse bewerkstelligt. Die Quantifizierung des Reserverisikos erfolgt mittels anerkannter stochastischer Modelle. Zinsgarantierisiken Das Zinsgarantierisiko betrifft Versicherungsverträge, in deren Leistungsvereinbarungen Zinsgarantien enthalten sind. Nachdem die Duration der Leistungsverpflichtungen in der Regel von den Kapitalanlagen, die mit den Versicherungsverträgen korrespondieren und durch versicherungstechnische Rückstellungen finanziert sind, abweicht, entsteht regelmäßig ein Zinsgarantierisiko. Um die dauernde Erfüllbarkeit der Zinsgarantien zu gewährleisten, überwacht und steuert das Risikomanagement einen Asset Liability Management Prozess, der in den Konzerngesellschaften, die dem Zinsgarantierisiko in wesentlicher Weise ausgesetzt sind, als oberstes Entscheidungsgremium ein mehrmals jährlich tagendes Asset Liability Committee hat. Biometrische Risiken Die Berechnung der versicherungstechnischen Rückstellungen beruht unter anderem auf biometrischen Rechnungsgrundlagen, das heißt auf Annahmen zur Sterblichkeit und Invalidisierung. Die Angemessenheit dieser Grundlagen wird jedenfalls jährlich überprüft und die damit verbundenen Anpassungen der Tarife und Rückstellungen werden ebenfalls mindestens jährlich vorgenommen. Stornorisiken Das Stornorisiko betrifft das Risiko, dass die tatsächlichen Stornoquoten von den prognostizierten abweichen. Stornorisiken lassen sich durch geeignete Produkt- und Provisionsgestaltung verringern. Das verbleibende Stornorisiko wird durch produktspezifische Bestandsanalysen eingeschätzt und in die Preisfindung einbezogen. Operationale Risiken Das operationale Risiko bezeichnet das Risiko von Verlusten auf Grund von unzulänglichen oder fehlgeschlagenen internen Prozessen sowie aus mitarbeiter-, systembedingten oder externen Vorfällen. Das operationale Risiko umfasst zudem Rechtsrisiken, nicht jedoch strategische Risiken und Reputationsrisiken. Derartige Risiken sind ein unvermeidlicher Bestandteil der täglichen Geschäftstätigkeit. Da sich operationale Risiken nur bedingt mit Hilfe rein quantitativer Methoden erfassen und risikogerecht mit Kapital unterlegen lassen, steuert und begrenzt die Generali Gruppe Österreich diese Risiken durch ihr integriertes Internes Kontrollsystem (IKS). Dieses Instrumentarium wird laufend optimiert und beständig weiterentwickelt. Durch den Eintritt von schwerwiegenden Ereignissen mit der Folge des Ausfalls von Gebäuden, von Mitarbeitern usw. könnten wesentliche Geschäftsprozesse gefährdet werden. Um diesem Risiko zu begegnen, wurde ein Gesamtkonzept Notfallplanung erarbeitet. Dieses wird laufend weiterentwickelt und besteht aus den Teilsegmenten Notfallhandbuch, Krisenund Pandemieplan und Business Continuity Management (BCM). An allen relevanten Standorten stehen neben einer adäquaten Organisationsstruktur mit Krisen- und Notfallstäben auch einheitliche und verbindliche Krisen- und Notfallpläne zur Ver fügung. Die Aufgaben der Generali Versicherung AG sind im Bereich IT in der Generali IT-Solutions GmbH und über diese in der Generali Infrastructure Services S.c.a.r.l. und der Generali VIS Informatik GmbH gebündelt. Durch die Einbindung der Tochtergesellschaften in das Risikomanagement system verfügt der Generali Holding Vienna Konzern und damit die Generali Versicherung AG über effiziente Instrumente, IT-Risiken zu erkennen. Zur Risikominderung werden fort laufend Maßnahmen zur Sicherung der größtmöglichen Verfügbarkeit der Hard- und Softwaresysteme sowie zur IT- Sicherheit und zum Schutz der Daten aller Tochterunternehmen ergriffen, sodass auch im Katastrophenfall der IT-Betrieb sichergestellt ist.

19 Lagebericht Generali Versicherung AG 19 Sonstige Risiken Strategische Risiken Als strategische Risiken sind vor allem langfristige Verlustpotenziale auf Grund von Veränderungen der Marktpositionen und der Ineffizienz des eingesetzten Kapitals zu nennen. Die Steuerung dieser Risiken mit eher langfristigem Bedrohungspotenzial erfolgt im Rahmen der regelmäßigen Risk Meetings sowie der Einbettung in den Strategieprozess. Liquiditätsrisiken Darunter wird das Risiko verstanden, dass auf Grund von zeitlichen Inkongruenzen in den Zahlungsströmen oder fehlender Liquidität an den Wertpapiermärkten nicht jederzeit den Zahlungsverpflichtungen der Gesellschaft nachgekommen werden kann. Eine Begrenzung dieses Risikos erfolgt direkt über eine Abstimmung der zu erwartenden Zahlungsströme aus den Kapitalanlagen und den Versicherungsverträgen durch die mehrjährige Planung. Zusätzlich erfolgt für einen Zwölfmonatszeitraum eine Prognose auf Vierteljahresbasis und ein Limitsystem zur Steuerung der illiquiden Wertpapiere. Reputationsrisiken Das Reputationsrisiko bezeichnet das Risiko eines Unternehmens, einen Imageschaden bei Kunden, Geschäftspartnern, Aktionären sowie Aufsichtsbehörden und dadurch potenzielle Verluste zu erleiden. Gezielte Kundenkommunikation und aktives Reputationsmanagement sind dabei entscheidende Faktoren, Imageschäden für die Gesellschaft prä ventiv entgegen zu treten. Da theoretisch jede Aktivität der Generali Versicherung AG zu Reputationsverlusten führen kann und Wechselwirkung zwischen den einzelnen Risikokategorien besteht, ist ein aktives Reputationsmanagement von großer Bedeutung. Die Kommunikationseinheiten des Konzerns stehen in einem beständigen Austausch und beobachten sämtliche Aktivitäten der Gruppe im Hinblick auf mögliche Reputationsrisiken. Solvabilitätsanforderungen 2014 Mit voraussichtlich über 13 % Marktanteil und einem Prämienvolumen von rund 2,3 Mrd. EUR zählt die Generali Versicherung AG zu den führenden Versicherungen des Landes. Das Eigenkapital (inkl. unversteuerter Rücklagen) beträgt per 31. Dezember ,9 Mio. EUR, die Quote in Prozent der Bilanz summe 5,0 %. Die Eigenmittel lagen um 175,7 % (2013: 134,7 %) über dem gesetzlichen Solvabilitätserfordernis. Ausblick Für die Weiterentwicklung des Risikomanagements konzentriert sich die Generali Gruppe Österreich auf die Umsetzung von Solvency II in Verbindung mit den entsprechenden lokalen Bestimmungen des 130c VAG Vorbereitung der Umsetzung der Richtlinie 2009/138/EG sowie VAG Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde insbesondere die Umsetzung der Governance-Anforderungen voran getrieben. Im Rahmen der geforderten ORSA-Berichterstattung (Own Risk and Solvency Assessment) hat die Generali Gruppe Österreich 2014 einen gruppenweiten ORSA-Bericht mit den jeweiligen unternehmensspezifischen Berichtsteilen der Konzern-Versicherungsunternehmen erstellt. Darüber hinaus wurden 2014 die Anforderungen der Säule III weiter vorangetrieben. Die Anpassung der IT-Landschaft an die Solvency II-Anforderungen wird auch 2015 einen Tätigkeitsschwerpunkt darstellen ebenso wie die Errichtung der versicherungsmathematischen Funktion. JAHRESERGEBNIS Im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 ergab sich ein Bilanz gewinn von ,36 EUR. GEWINNVERWENDUNG Für die Gesellschaft ergibt sich einschließlich des Gewinnvortrages aus dem Vorjahr ein Bilanzgewinn in Höhe von ,36 EUR. Der Vorstand schlägt den Vortrag des Bilanzgewinnes auf neue Rechnung vor. PERSONAL Im Jahr 2014 beschäftigte die Generali in der Generaldirektion und in den Regionaldirektionen insgesamt durchschnittlich Mitarbeiter, davon in der Geschäftsaufbringung und in der Verwaltung. Im Vergleich dazu waren 2013 in denselben Betrieben Mitarbeiter tätig. Im Rahmen des Lehrlingsprogramms wurden per Lehrlinge ausgebildet.

20 20 Generali Versicherung AG Geschäftsbericht 2014 FUNKTIONSAUSGLIEDERUNG Die Unternehmensfunktionen Rechnungswesen, Vermögensverwaltung und Interne Revision sind im Sinne des 17 a VAG zur Gänze auf die Generali Holding Vienna AG und mit Genehmigung der FMA Finanzmarktaufsicht die Vermögensveranlagung auf die Generali Capital Management GmbH ausgegliedert. Ferner nimmt die Generali Versicherung AG von der Generali Holding Vienna AG Dienstleistungen in den Bereichen Controlling, Public Relations und Recht sowie von der Generali VIS Informatik GmbH Programmentwicklungsleistungen, von der Generali Real Estate S.p.A., Zweigniederlassung Österreich, Immobilienverwaltungsleistungen und von der Generali IT-Solutions GmbH IT-Dienstleistungen in Anspruch. NICHTFINANZIELLE LEISTUNGSINDIKATOREN Die Unternehmen der Generali Gruppe Österreich gehören zu einer der weltweit führenden Versicherungs- und Finanzgruppen. Seit ihrer Gründung legt die Generali Group ein besonderes Augenmerk auf das Verhältnis zu all ihren Stakeholders, das sind Mitarbeiter, Aktionäre und Investoren, Kunden, Lieferanten, staatlichen Institutionen und lokale Organisationen. Sie erfüllt im nichtfinanziellen Bereich eine Vielzahl von Interessen und Erwartungen, die auf einem klaren Wertesystem, zu dem Professionalität, Transparenz und Verantwortung gehören, basiert. Um die soziale Verantwortung und den Respekt gegenüber der Umwelt zu unterstreichen, hat sich die Generali Group bereits im Jahr 2007 dazu entschlossen, UN Global Compact beizutreten. An dieser Initiative der Vereinten Nationen teilnehmende Unternehmen und Konzerne unterstützen und setzen universell gültige Prinzipien in den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsrecht, Umwelt sowie bei der Bekämpfung von Korruption um. Im Jahr 2010 ist die Generali Group überdies dem Carbon Disclosure Project beigetreten, einer Initiative, die sich den Herausforderungen des Klimawandels stellt und insbesondere das Ziel hat, durch eine nachhaltige Handlungsweise den ökologischen Fußabdruck unternehmerischen Handelns zu reduzieren. Bereits seit dem Jahr 2005 wird der Generali Group Sustainability Report publiziert, der die Performance der Gruppe in den Bereichen Umwelt und Soziales dokumentiert. Dieser Nachhaltigkeitsbericht enthält umfassende Daten über die österreichischen Unternehmen der Gruppe und erfüllt die internationalen Standards der Global Reporting Initiative (GRI). Er steht auf den Websites generali.at und generali.com zur Verfügung. Das Engagement der Generali Group wird auch durch die Präsenz der Assicurazioni Generali in den führenden Ethik-Indices unterstrichen. Die Sustainability Strategy der Generali Group setzt unter anderem auf eine Fortsetzung des nachhaltigen Wachstumskurses, die Erweiterung der Entwicklungsmöglichkeiten für die Mitarbeiter, die Unterstützung der Gesellschaft durch soziale, kulturelle und sportliche Aktivitäten sowie auf die Reduktion direkter und indirekter Umweltbeeinträchtigungen. Im Umweltbereich betreibt die Generali Group zahlreiche Initiativen, um das Bewusstsein der Mitarbeiter für einen sorgsamen Umgang mit Ressourcen zu stärken. Seit 2009 wird dies durch die Implementierung einer Environmental Policy auf Gruppenebene deutlich unterstrichen. Außerdem hat sich die Generali Ziele gesetzt, um ihre Umweltperformance noch weiter zu verbessern. Dies bezieht sich insbesondere auch auf die Bereiche Verbrauch von Energie, Papier und Wasser, die Treibhausgasemissionen sowie Reduktion von Abfall. Auch die Generali Gruppe Österreich ist hierbei maßgeblich beteiligt. So wurde beim Büropapier auf eine leichtere Grammatur (75 Gramm/m 2 ) umgestellt, und dieses aus Eukalyptus (absorbiert im Wachstumsprozess mehr CO 2 als herkömmliche Baumarten) hergestellte Papier ist überdies FSC und EU Ecolabel zertifiziert. Die Zustellung von Briefsendungen der Generali erfolgt durch die österreichische Post (durch entsprechende Kompensationsprojekte) CO 2 -neutral. Zusätzlich wird die Kundenkommunikation schrittweise auch auf elektronische Post umgestellt. Da die Beleuchtung der Büros ein wesentlicher Faktor für den Stromverbrauch ist, wurde mit der Umrüstung auf umweltfreundliche LED-Leuchtmittel begonnen. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist der Generali Gruppe Österreich ein wichtiges Anliegen. Durch das Audit beruf und familie ist die Generali Gruppe als familienfreundliches Unternehmen offiziell zertifiziert. Zu den familienorientierten Benefits zählen flexible Arbeitszeitmodelle, Telearbeit, umfassende Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, zahlreiche familienfreundliche Sozialleistungen sowie Freizeit-, Kultur-, Gesundheits- und Sportangebote teilweise auch für Familienangehörige. Seit dem Jahr 2014 steht den Kindern der Mitarbeiter ein Betriebskindergarten in Wien zur Verfügung. Generali gehört weiters zu den Unterzeichnern der Charta der Vielfalt der Wirtschaftskammer Österreich. Das Management von Risiken ist eine zentrale Aufgabe der Generali und dies kommt in der Kooperation mit zwei bedeutenden Organisationen zum Ausdruck: Die Generali unterstützt seit vielen Jahren die Österreichische Bergrettung und die ÖAMTC-Flugrettung bei ihren wichtigen Aufgaben im Interesse der Menschen in Österreich. Mit diesen Partnerschaften hilft die Generali mit, die finanzielle Basis dieser so wichtigen Institutionen zu sichern. Im Rahmen ihres gesellschaftlichen Engagements stellt die Generali außerdem verschiedenen Schulen, NGOs und weiteren sozialen Organisationen zum Teil fabrikneue Computer (PCs und Notebooks) zur Verfügung. In Kooperation mit dem Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs werden Spielsachen, Kleidung und Sportgeräte für Kinder aus sozial benachteiligten Familien gesammelt.

Geschäftsbericht Generali Versicherung AG 2013. generali.at

Geschäftsbericht Generali Versicherung AG 2013. generali.at Geschäftsbericht Generali Versicherung AG 2013 generali.at 2 Generali Versicherung AG Geschäftsbericht 2013 Kennzahlen GENERALI VERSICHERUNG AG zum 31. Dezember 2013 Angaben in Mio. EUR 2013 2012 2011

Mehr

Generali Versicherung AG Geschäftsbericht 2012

Generali Versicherung AG Geschäftsbericht 2012 Generali Versicherung AG Geschäftsbericht 2012 Unter den Flügeln des Löwen. Kennzahlen Generali Versicherung AG zum 31. Dezember 2012 Angaben in Mio. EUR 2012 2011 2010 Verrechnete Prämien brutto 2.226,5

Mehr

WIENER STÄDTISCHE Versicherung AG VIENNA INSURANCE GROUP

WIENER STÄDTISCHE Versicherung AG VIENNA INSURANCE GROUP WIENER STÄDTISCHE Versicherung AG VIENNA INSURANCE GROUP Konzernabschluss nach International Financial Reporting Standards (IFRS) 31. Dezember 2007 Berichtsperiode 1.1.2007 31.12.2007 Vergleichsstichtag

Mehr

Geschäftsbericht Generali Holding Vienna AG 2014. generali.at

Geschäftsbericht Generali Holding Vienna AG 2014. generali.at Geschäftsbericht Generali Holding Vienna AG 2014 generali.at 2 Generali Holding Vienna AG Geschäftsbericht 2014 Kennzahlen GENERALI HOLDING VIENNA AG zum 31. Dezember 2014 Angaben in Tsd. EUR 2014 2013

Mehr

Jahresrechnung 2012. FORTUNA Lebens-Versicherungs AG, Vaduz für das Geschäftsjahr 2012

Jahresrechnung 2012. FORTUNA Lebens-Versicherungs AG, Vaduz für das Geschäftsjahr 2012 Jahresrechnung 2012 FORTUNA Lebens-Versicherungs AG, Vaduz für das Geschäftsjahr 2012 , VADUZ BILANZ PER 31.12.2012 Währung: CHF AKTIVEN 31.12.2012 31.12.2011 Kapitalanlagen Sonstige Kapitalanlagen Schuldverschreibungen

Mehr

Generali Gruppe Schweiz Geschäftsbericht 2014. Zahlen zum Geschäftsjahr 2014

Generali Gruppe Schweiz Geschäftsbericht 2014. Zahlen zum Geschäftsjahr 2014 Generali Gruppe Schweiz Geschäftsbericht 2014 Zahlen zum Geschäftsjahr 2014 Wichtige Zahlen Generali Gruppe Schweiz Wichtige Zahlen Generali Gruppe Schweiz in Mio. CHF 31.12. 2014 31.12. 2013 Veränderung

Mehr

PRESSEMITTEILUNG. Stabilität und Erfolg in schwierigen Zeiten. 20. Mai 2010. Die Versicherung auf Ihrer Seite.

PRESSEMITTEILUNG. Stabilität und Erfolg in schwierigen Zeiten. 20. Mai 2010. Die Versicherung auf Ihrer Seite. PRESSEMITTEILUNG BILANZ 2009 20. Mai 2010 Stabilität und Erfolg in schwierigen Zeiten. Die Versicherung auf Ihrer Seite. Ihre Gesprächspartner: Dr. Othmar Ederer Generaldirektor, Vorsitzender des Vorstandes

Mehr

ERGO Versicherung: Schaden-/Kostenquote weiterhin deutlich unter Marktniveau

ERGO Versicherung: Schaden-/Kostenquote weiterhin deutlich unter Marktniveau Düsseldorf, 19. Mai 2011 ERGO Versicherung: Schaden-/Kostenquote weiterhin deutlich unter Marktniveau Die ERGO Versicherung AG blickt anlässlich der Veröffentlichung des Geschäftsberichts auf ein gutes

Mehr

PRESSEINFORMATION. Pressekontakt: Martina Westholt Leiterin Unternehmenskommunikation

PRESSEINFORMATION. Pressekontakt: Martina Westholt Leiterin Unternehmenskommunikation PRESSEINFORMATION Pressekontakt: Martina Westholt Leiterin Unternehmenskommunikation T +49.511.907-4808 email: mwestholt@vhv-gruppe.de www.vhv-gruppe.de Der Gedanke der Gegenseitigkeit als Verpflichtung

Mehr

Wichtige Ertrags- und Sicherheitskennzahlen 2012 der ALTE LEIPZIGER Leben im Vergleich zu den 20 größten Lebensversicherungen in Deutschland

Wichtige Ertrags- und Sicherheitskennzahlen 2012 der ALTE LEIPZIGER Leben im Vergleich zu den 20 größten Lebensversicherungen in Deutschland Wettbewerb August 2013 Wichtige Ertrags- und Sicherheitskennzahlen 2012 der Leben im Vergleich zu den 20 größten Lebensversicherungen in Deutschland Wichtige Ertrags- und Sicherheitskennzahlen auf einen

Mehr

UNIQA Insurance Group AG Geschäftsjahr 2013 vorläufige Daten

UNIQA Insurance Group AG Geschäftsjahr 2013 vorläufige Daten UNIQA Insurance Group AG Geschäftsjahr 2013 vorläufige Daten Alle Angaben zum Geschäftsjahr 2013 basieren auf vorläufigen und nicht geprüften Daten. 28. Februar 2014 Andreas Brandstetter, CEO Hannes Bogner,

Mehr

Bilanz 2011 als Dokument für Produktqualität und Stabilität

Bilanz 2011 als Dokument für Produktqualität und Stabilität Merkur Versicherung AG Graz, 8. 5. 2012 Merkur Versicherung: Bilanz 2011 als Dokument für Produktqualität und Stabilität Gesundheitsvorsorge 2011 stark ausgebaut zum 6. Mal in Folge Wachstum deutlich über

Mehr

Provinzial NordWest steigert Jahresergebnis

Provinzial NordWest steigert Jahresergebnis 25. Juni 2012 Provinzial NordWest steigert Jahresergebnis - Stabil in turbulentem Kapitalmarktumfeld - Sicherheitsmittel gestärkt - Ertragskraft in der Schaden- und Unfallversicherung weiter über Marktschnitt

Mehr

9-Monats-Bericht 2003 UNIQA Versicherungen AG

9-Monats-Bericht 2003 UNIQA Versicherungen AG UNIQA Versicherungen AG Kennzahlen der UNIQA Group Austria 1.1. 30.9.2002 1.1. 30.9.2003 Veränderung Mio. Mio. 1) in % Verrechnete Prämie Schaden- und Unfallversicherung 800,3 949,8 18,7 Lebensversicherung

Mehr

Niederösterreichische Versicherung AG

Niederösterreichische Versicherung AG Niederösterreichische Versicherung AG Geschäftsbericht 2007 Geschäftsbericht 2007 Inhaltsverzeichnis INHALTSVERZEICHNIS Lagebericht des Vorstandes...3 Bericht des Aufsichtsrates...19 Bilanz zum 31. Dezember

Mehr

PRESSEMITTEILUNG BILANZ 2010

PRESSEMITTEILUNG BILANZ 2010 PRESSEMITTEILUNG BILANZ 2010 19. Mai 2011 GRAWE auf Erfolgskurs. Die Versicherung auf Ihrer Seite. Ihr Gesprächspartner: Dr. Othmar Ederer Generaldirektor, Vorsitzender des Vorstandes Die Versicherung

Mehr

Aversa Versicherungen Geschäftsbericht 2008

Aversa Versicherungen Geschäftsbericht 2008 Aversa Versicherungen Geschäftsbericht 2008 Inhalt Firmenkonzept Lagebericht Geschäftsentwicklung - Prämieneinnahmen - Schadensanalyse Kapitalanlagen und Aktienportfolio Rückversicherung - Rückblick -

Mehr

GESCHÄFTSBERICHT 2012 / UNIQA ÖSTERREICH VERSICHERUNGEN AG. Dranbleiben.

GESCHÄFTSBERICHT 2012 / UNIQA ÖSTERREICH VERSICHERUNGEN AG. Dranbleiben. GESCHÄFTSBERICHT 2012 / UNIQA ÖSTERREICH VERSICHERUNGEN AG Dranbleiben. KENNZAHLEN DER UNIQA ÖSTERREICH VERSICHERUNGEN AG 2 Kennzahlen Angaben in Tausend Euro 2012 2011 Verrechnete Prämien Gesamtrechnung

Mehr

4. Asset Liability Management

4. Asset Liability Management 4. Asset Liability Management Asset Liability Management (ALM) = Abstimmung der Verbindlichkeiten der Passivseite und der Kapitalanlagen der Aktivseite Asset Liability asset Vermögen(swert) / (Aktivposten

Mehr

Versorgungswerk der Steuerberater in Hessen

Versorgungswerk der Steuerberater in Hessen Versorgungswerk der Steuerberater in Hessen Körperschaft des öffentlichen Rechts Lagebericht zum 31.12.2013 I. Gesetzliche und satzungsmäßige Grundlagen Das durch Gesetz über die Hessische Steuerberaterversorgung

Mehr

Herzlich Willkommen!

Herzlich Willkommen! Herzlich Willkommen! Ulrich Jansen Vorsitzender des Vorstandes 1 Provinzial Rheinland Holding Zusammensetzung des Gesamtergebnisses In Millionen Euro 2007 2008 Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit

Mehr

Die Mobiliar setzt den profitablen Wachstumskurs fort. Das Prämienvolumen konnte um 2.4% auf 2.358 Mia. Franken gesteigert werden.

Die Mobiliar setzt den profitablen Wachstumskurs fort. Das Prämienvolumen konnte um 2.4% auf 2.358 Mia. Franken gesteigert werden. Schweizerische Mobiliar Holding AG Bundesgasse 35 Postfach 3001 Bern Telefon 031 389 61 11 Telefax 031 389 68 52 diemobiliar@mobi.ch www.mobi.ch Medieninformation Halbjahresergebnis 2014 der Mobiliar Die

Mehr

II Tabellenteil. Vorbemerkung

II Tabellenteil. Vorbemerkung Hinweise zu den Tabellen 81 II Tabellenteil Vorbemerkung Im Tabellenteil liegen den Angaben in den Tabellen so genannte Branchensummensätze zugrunde. Sie werden als Summe der von den Versicherungsunternehmen

Mehr

Niederösterreichische Versicherung AG

Niederösterreichische Versicherung AG Niederösterreichische Versicherung AG Geschäftsbericht 2008 Geschäftsbericht 2008 Inhaltsverzeichnis INHALTSVERZEICHNIS Vorwort...2 Lagebericht des Vorstandes...3 Bericht des Aufsichtsrates...19 Bilanz

Mehr

Bilanz-Medienkonferenz 04. Februar 2009

Bilanz-Medienkonferenz 04. Februar 2009 Bilanz-Medienkonferenz 04. Februar 2009 Referat von Erich Hunziker Stellvertretender Leiter der Konzernleitung Finanzchef (es gilt das gesprochene Wort) Guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren

Mehr

Deutsche Börse AG veröffentlicht vorläufiges Ergebnis für 2010

Deutsche Börse AG veröffentlicht vorläufiges Ergebnis für 2010 Deutsche Börse AG veröffentlicht vorläufiges Ergebnis für Anstieg der Umsatzerlöse um 2 Prozent auf 2,1 Mrd. Ursprüngliche Kostenprognose für deutlich unterschritten EBIT-Anstieg von 5 Prozent auf 1,1

Mehr

Kennzahlenkatalog 2014 der 20 größten Lebensversicherungsunternehmen in Deutschland

Kennzahlenkatalog 2014 der 20 größten Lebensversicherungsunternehmen in Deutschland Wettbewerb August 2015 Kennzahlenkatalog 2014 der 20 größten Lebensversicherungsunternehmen in Deutschland Inhaltsverzeichnis Gebuchte Bruttobeiträge in Mio. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Mehr

V. GEWINNBETEILIGUNG KRANKENVERSICHERUNG LEBENSVERSICHERUNG D 89

V. GEWINNBETEILIGUNG KRANKENVERSICHERUNG LEBENSVERSICHERUNG D 89 HIGHLIGHTS & MANAGEMENT UNTERNEHMEN & STRATEGIE LAGEBERICHT 2012 JAHRESABSCHLUSS 2012 V. GEWINNBETEILIGUNG KRANKENVERSICHERUNG Alle nach Tarifen mit einer Anpassungsklausel abgeschlossenen Versicherungsverträge

Mehr

Bezüglich der Kapitalanlagen der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung verweisen wir auf die jeweiligen Einzelabschlüsse.

Bezüglich der Kapitalanlagen der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung verweisen wir auf die jeweiligen Einzelabschlüsse. Verrechnete Prämien direktes Geschäft Lebensversicherung 2011 2010 Laufende Prämien 2.289.977 2.217.268 Rentenversicherungen 272.098 276.357 Lebenslängliche Todesfallversicherungen 68.359 60.672 Er- und

Mehr

CreditPlus steigert Gewinn deutlich

CreditPlus steigert Gewinn deutlich Pressemitteilung 05/12 Ressorts: Wirtschaft, Banken, Handel, Verbraucher Jahresergebnis 2011 (nach HGB): CreditPlus steigert Gewinn deutlich 2011 hat die Bank ihr Neugeschäftsvolumen mit Konsumentenkrediten

Mehr

www.uniqagroup.com Geschäftsbericht 2003 UNIQA Personenversicherung AG

www.uniqagroup.com Geschäftsbericht 2003 UNIQA Personenversicherung AG www.uniqagroup.com Geschäftsbericht 2003 UNIQA Personenversicherung AG Inhalt Kennzahlen UNIQA Personenversicherung AG 2 _Lagebericht 8 _Bilanz 2003 2002 Tsd. Tsd. Verrechnete Prämien Gesamtrechnung 1.137.907

Mehr

CALL DIRECT Versicherung AG

CALL DIRECT Versicherung AG Geschäftsbericht CALL DIRECT Versicherung AG 2 0 0 1 CALL DIRECT Versicherung AG Inhalt Lagebericht 2 Bilanz 6 Gewinn- und Verlustrechnung Schaden- und Unfallversicherung 8 Gewinn- und Verlustrechnung

Mehr

CreditPlus überschreitet Zwei-Milliarden- Grenze beim Konsumentenkreditbestand

CreditPlus überschreitet Zwei-Milliarden- Grenze beim Konsumentenkreditbestand Pressemitteilung 02/11 Ressorts: Wirtschaft, Banken, Handel, Verbraucher CreditPlus überschreitet Zwei-Milliarden- Grenze beim Konsumentenkreditbestand 2010 hat die Bank das Geschäftsfeld Automotive weiter

Mehr

Allgemeine Sparkasse OÖ Bank AG Konzern. Halbjahresfinanzbericht per 30. Juni 2012

Allgemeine Sparkasse OÖ Bank AG Konzern. Halbjahresfinanzbericht per 30. Juni 2012 Allgemeine Sparkasse OÖ Bank AG Konzern Halbjahresfinanzbericht per 30. Juni 2012 HALBJAHRESFINANZBERICHT I. Konzernhalbjahreslagebericht Seite 3 II. Verkürzter IFRS Halbjahreskonzernabschluss Seite 4

Mehr

Segmentberichterstattung

Segmentberichterstattung Konzernzwischenabschluss nach IFRS zum 31. März 2008 der BEKO HOLDING AG Wien, 30. Mai 2008 LAGEBERICHT - GESAMTENTWICKLUNG Erfolgreiche Konzernerweiterung All-time-high bei Umsatz und EBIT Das 1. Quartal

Mehr

Bilanzmedienkonferenz der Helvetia Gruppe Montag, 10. März 2014

Bilanzmedienkonferenz der Helvetia Gruppe Montag, 10. März 2014 Bilanzmedienkonferenz der Helvetia Gruppe Montag, 10. März 2014 Zu den Finanzzahlen (es gilt das gesprochene Wort) Paul Norton, CFO der Helvetia Gruppe (Darstellung 4) Finanzzahlen Sehr geehrte Damen und

Mehr

Information für die Wirtschaftspresse. Bilanzpressekonferenz der R+V Versicherung

Information für die Wirtschaftspresse. Bilanzpressekonferenz der R+V Versicherung 17.04.2007 /3340 1/7 Rita Jakli Konzern-Kommunikation John-F.-Kennedy-Str. 1 65189 Wiesbaden Information für die Wirtschaftspresse Bilanzpressekonferenz der R+V Versicherung Tel.: 0611-533-2020 Fax: 0611-533-772020

Mehr

Geschäftsbericht 2002 UNIQA Personenversicherung AG

Geschäftsbericht 2002 UNIQA Personenversicherung AG UNIQA Personenversicherung AG Inhalt Seite 2 Lagebericht Seite 8 Bilanz Seite 10 Gewinn- und Verlustrechnung Krankenversicherung Seite 11 Gewinn- und Verlustrechnung Lebensversicherung Seite 12 Gewinn-

Mehr

PRESSEMITTEILUNG. DEVK Versicherungen: bestes Vertriebsjahr in der Geschichte. Köln, 10.06.2015

PRESSEMITTEILUNG. DEVK Versicherungen: bestes Vertriebsjahr in der Geschichte. Köln, 10.06.2015 PRESSEMITTEILUNG Herausgeber: Pressesprecher: Michael Knaup Tel.: 0221 757-1801 Fax: 0221 757-2229 E-Mail: michael.knaup@devk.de www.devk.de www.facebook.com/devk Köln, 10.06.2015 DEVK Versicherungen:

Mehr

Unternehmensempfehlungen zur Lebensversicherung

Unternehmensempfehlungen zur Lebensversicherung Unternehmensempfehlungen zur Lebensversicherung Mit Anmerkungen zu einer Organizational Responsebility Geschäftsjahr 2004, Berichtsjahr 2005 http://www.rankingweb.de/ranking.html Lebensversicherung (17

Mehr

V. GEWINNBETEILIGUNG KRANKENVERSICHERUNG LEBENSVERSICHERUNG

V. GEWINNBETEILIGUNG KRANKENVERSICHERUNG LEBENSVERSICHERUNG V. GEWINNBETEILIGUNG KRANKENVERSICHERUNG Alle nach Tarifen mit einer Anpassungsklausel abgeschlossenen Versicherungsverträge erhalten zum 31. ezember 2010 einen Sondergewinnanteil, sofern ihre Prämie bei

Mehr

Zahlen und Fakten 2015. der privaten Versicherungswirtschaft

Zahlen und Fakten 2015. der privaten Versicherungswirtschaft Zahlen und Fakten 2015 der privaten Versicherungswirtschaft 2 Impressum Herausgeber Schweizerischer Versicherungsverband SVV Conrad-Ferdinand-Meyer-Strasse 14 Postfach CH-8022 Zürich Tel. +41 44 208 28

Mehr

DIE BILANZ- PRESSE- KONFERENZ

DIE BILANZ- PRESSE- KONFERENZ Donnerstag, 25. April 2013, 10.00 Uhr DIE BILANZ- PRESSE- KONFERENZ www.hypo.at Wir schaffen mehr Wert. durch Nachhaltigkeit und Stabilität. SEHR GUTES GESCHÄFTS- JAHR 2012 Die HYPO Oberösterreich blickt

Mehr

Halbjahresbericht 2011

Halbjahresbericht 2011 Halbjahresbericht 2011 Finanzkennzahlen des AutoBank-Konzerns Ertragsentwicklung 1-6 2011 1-6 2010 Veränderung in % Betriebserträge 4.780 4.930-3,0 % Betriebsergebnis 598 171 249,0 % Betriebsergebnis-Marge

Mehr

Swiss Life mit starkem Prämienwachstum in den ersten neun Monaten 2010

Swiss Life mit starkem Prämienwachstum in den ersten neun Monaten 2010 Zürich, 10. November 2010 Swiss Life mit starkem Prämienwachstum in den ersten neun Monaten 2010 Mit Prämieneinnahmen von CHF 15,9 Milliarden in den ersten neun Monaten 2010 erzielte die Swiss Life-Gruppe

Mehr

CSR und Risikomanagement

CSR und Risikomanagement CSR und Risikomanagement Bedeutung der Risiken aus ökologischen und sozialen Sachverhalten im Rahmen der Prüfung des Risikoberichts und des Risikomanagements XX. April 2010 Risk Management Solutions Agenda

Mehr

VIG Stabilität auch in turbulentem Wirtschaftsumfeld. Aktienforum Börse Express Roadshow 15. Juni 2009

VIG Stabilität auch in turbulentem Wirtschaftsumfeld. Aktienforum Börse Express Roadshow 15. Juni 2009 VIG Stabilität auch in turbulentem Wirtschaftsumfeld Aktienforum Börse Express Roadshow 15. Juni 2009 Klare Wachstumsstrategie Erfolgreiches Geschäftsmodell 2 2005 Strategie 2008 Verrechnete Prämien: EUR

Mehr

Vorläufiger Bericht zum Geschäftsjahr 2013. Telefonkonferenz Presse, 11. Februar 2014 Roland Koch Vorstandsvorsitzender

Vorläufiger Bericht zum Geschäftsjahr 2013. Telefonkonferenz Presse, 11. Februar 2014 Roland Koch Vorstandsvorsitzender Vorläufiger Bericht zum Geschäftsjahr 2013 Telefonkonferenz Presse, 11. Februar 2014 Roland Koch Vorstandsvorsitzender Geschäftsjahr 2013 Erfolgreiche Entwicklung in einem herausfordernden Jahr Nach verhaltenem

Mehr

Investor Relations Information

Investor Relations Information Wien, 25. August 2011 Raiffeisen Bank International: Konzern- Periodenüberschuss legt im ersten Halbjahr 2011 um knapp ein Drittel auf 615 Millionen zu Konzern-Periodenüberschuss wächst im Jahresvergleich

Mehr

JAHRESABSCHLUSS. zum 30. September 2013. Infineon Technologies Finance GmbH. Am Campeon 1-12. 85579 Neubiberg

JAHRESABSCHLUSS. zum 30. September 2013. Infineon Technologies Finance GmbH. Am Campeon 1-12. 85579 Neubiberg JAHRESABSCHLUSS zum 30. September 2013 Infineon Technologies Finance GmbH Am Campeon 1-12 85579 Neubiberg Bl LANZ zum 30. September 2013 Infineon Technologies Finance GmbH, Neubiberg AKTIVA 30.09.2013

Mehr

Betreff: Bester Schätzwert für die Prämienrückstellung. Sehr geehrte Damen und Herren!

Betreff: Bester Schätzwert für die Prämienrückstellung. Sehr geehrte Damen und Herren! BEREICH Versicherungsaufsicht und Pensionskassenaufsicht GZ FMA-VU000.680/0001-VPM/2014 (bitte immer anführen!) SACHBEARBEITER/IN Mag. Dr. Klaus Gansberger TELEFON (+43-1) 249 59-2303 TELEFAX (+43-1) 249

Mehr

Pressemitteilung 5/2015. Paderborn / Detmold, 30. Januar 2015. Sparkasse Paderborn-Detmold erfolgreich durch Nähe und regionale Identität

Pressemitteilung 5/2015. Paderborn / Detmold, 30. Januar 2015. Sparkasse Paderborn-Detmold erfolgreich durch Nähe und regionale Identität Pressemitteilung 5/2015 Paderborn /, 30. Januar 2015 erfolgreich durch Nähe und regionale Identität Geschäftsentwicklung 2014 leicht über Erwartungen Die zeigt sich mit dem Geschäftsjahr 2014 zufrieden.

Mehr

Die Raiffeisenbank in Zahlen

Die Raiffeisenbank in Zahlen Die Raiffeisenbank in Zahlen Die Raiffeisenbank in Zahlen Eigentümer Unsere Kreditgenossenschaft zählt zum Stichtag 31.12.21 5.743 Mitglieder und um insgesamt 4 mehr als zum 31.12.29. Ersteinlagen 2 15

Mehr

Swiss Life wächst profitabel, steigert die Prämieneinnahmen um 7% auf CHF 19,1 Milliarden und den Reingewinn um 4% auf CHF 818 Millionen

Swiss Life wächst profitabel, steigert die Prämieneinnahmen um 7% auf CHF 19,1 Milliarden und den Reingewinn um 4% auf CHF 818 Millionen Zürich, 27. Februar 2015 Swiss Life wächst profitabel, steigert die Prämieneinnahmen um 7% auf CHF 19,1 Milliarden und den Reingewinn um 4% auf CHF 818 Millionen Swiss Life blickt auf ein erfolgreiches

Mehr

Ihr Starker Partner Die WWK Lebensversicherung a. G.

Ihr Starker Partner Die WWK Lebensversicherung a. G. Ihr Starker Partner Die WWK Lebensversicherung a. G. 2 Mehrfach bestätigt Hervorragende Unternehmensleistung Für ihre nachhaltige Unternehmenspolitik und hervorragende Unternehmensleistung wurde die WWK

Mehr

NABAG Anlage- und Beteiligungs- Aktiengesellschaft Nürnberg

NABAG Anlage- und Beteiligungs- Aktiengesellschaft Nürnberg NABAG Anlage- und Beteiligungs- Aktiengesellschaft Nürnberg Geschäftsbericht 2011 NABAG Geschäftsbericht 2011 Seite 3 Inhalt Bericht des Vorstands 4 Bericht des Aufsichtsrats 7 Bilanz zum 31.12.2011 8

Mehr

Allianz Deutschland AG hat sich in schwierigem Umfeld gut behauptet

Allianz Deutschland AG hat sich in schwierigem Umfeld gut behauptet Allianz Deutschland AG Unternehmenskommunikation Sperrfrist: 132012 11:00 Uhr Presse Allianz Deutschland AG hat sich in schwierigem Umfeld gut behauptet Umsatz mit 28,2 Milliarden Euro leicht unter Vorjahr

Mehr

Presseinformation. LBBW legt Zahlen für das erste Quartal 2014 vor. 14. Mai 2014

Presseinformation. LBBW legt Zahlen für das erste Quartal 2014 vor. 14. Mai 2014 Christian Potthoff Leiter Kommunikation Landesbank Baden-Württemberg Am Hauptbahnhof 2 70173 Stuttgart Telefon 0711 127-73946 Telefax 0711 127-74861 christian.potthoff@lbbw.de www.lbbw.de LBBW legt Zahlen

Mehr

Halbjahresbericht. Deutsche Technologie Beteiligungen AG

Halbjahresbericht. Deutsche Technologie Beteiligungen AG Halbjahresbericht 2009 Deutsche Technologie Beteiligungen AG Halbjahresbericht 2009 Deutsche Technologie Beteiligungen AG Stefanusstraße 6a 82166 Gräfelfing bei München Telefon: +49-89-1890848-0 Telefax:

Mehr

Presseinformation. BW-Bank mit solidem Jahresergebnis. 7. Mai 2014

Presseinformation. BW-Bank mit solidem Jahresergebnis. 7. Mai 2014 Christian Potthoff Pressesprecher Baden-Württembergische Bank Kleiner Schlossplatz 11 70173 Stuttgart Telefon 0711 127-73946 Telefax 0711 127-74861 Christian.Potthoff@BW-Bank.de www.bw-bank.de BW-Bank

Mehr

das höhere Volumen bei Wertpapierleihegeschäften und eine starke Kundennachfrage im Bondhandel und bei strukturierten Anleihen.

das höhere Volumen bei Wertpapierleihegeschäften und eine starke Kundennachfrage im Bondhandel und bei strukturierten Anleihen. Erstes Halbjahr 2012 mit zufriedenstellendem Ergebnis Wirtschaftliches Ergebnis von 313,8 Mio. Euro erzielt Harte Kernkapitalquote wieder auf 11,7 Prozent gesteigert Deka-Vermögenskonzept und Deka-BasisAnlage

Mehr

Telefonkonferenz der Helvetia Gruppe zu den Halbjahresergebnissen Dienstag, 1. September 2015

Telefonkonferenz der Helvetia Gruppe zu den Halbjahresergebnissen Dienstag, 1. September 2015 Telefonkonferenz der Helvetia Gruppe zu den Halbjahresergebnissen Dienstag, 1. September 2015 Zum Halbjahresabschluss 2015 (es gilt das gesprochene Wort) Paul Norton, CFO der Helvetia Gruppe (Darstellung

Mehr

Verkürzter Abschluss und Zwischenlagebericht. zum 30. Juni 2015. Mercurius Konzernabschluss. Mercurius AG. Börsenstraße 2-4. 60313 Frankfurt am Main

Verkürzter Abschluss und Zwischenlagebericht. zum 30. Juni 2015. Mercurius Konzernabschluss. Mercurius AG. Börsenstraße 2-4. 60313 Frankfurt am Main Verkürzter Abschluss und Zwischenlagebericht zum 30. Juni 2015 Mercurius Konzernabschluss Mercurius AG Börsenstraße 2-4 60313 Frankfurt am Main Zwischenbilanz zum 30. Juni 2015 Mercurius AG, Frankfurt

Mehr

Bilanzpressekonferenz. 18. Februar 2011 Dr. Thomas A. Lange Vorsitzender des Vorstandes

Bilanzpressekonferenz. 18. Februar 2011 Dr. Thomas A. Lange Vorsitzender des Vorstandes Bilanzpressekonferenz 18. Februar 2011 Dr. Thomas A. Lange Vorsitzender des Vorstandes Übersicht Highlights 2010 Gesamtwirtschaftliche Rahmendaten Geschäftliche Entwicklung Alternatives Kreditportfolio

Mehr

Bilanzpressekonferenz HYPO Oberösterreich

Bilanzpressekonferenz HYPO Oberösterreich Bilanzpressekonferenz HYPO Oberösterreich Dienstag, 3. Mai 2011, 10.00 Uhr WERTE, DIE BESTEHEN: 120 Jahre HYPO Oberösterreich www.hypo.at Unser konservatives Geschäftsmodell mit traditionell geringen Risiken

Mehr

Bankhaus Lampe KG mit gutem Jahresergebnis

Bankhaus Lampe KG mit gutem Jahresergebnis Pressemitteilung Bankhaus Lampe KG mit gutem Jahresergebnis Düsseldorf, 08.05.2014 Jahresüberschuss unverändert bei 21 Millionen Euro Inhaberfamilie Oetker stärkt erneut Eigenkapitalbasis der Bank Strategische

Mehr

QIS 6 Non-life. Dr. Florian Gach, FMA 4. Juni 2014

QIS 6 Non-life. Dr. Florian Gach, FMA 4. Juni 2014 QIS 6 Non-life Dr. Florian Gach, FMA 4. Juni 2014 Überblick Berechnung von BE, RM, SCR, MCR; Low-yield-Szenarien (Japanszenario und adverses Szenario): für Non-life nicht relevant; keine Verwendung unternehmensspezifischer

Mehr

Bilanzmedienkonferenz 14. Juni 2013. Ernst Mäder Mitglied der Geschäftsleitung, Finanzchef

Bilanzmedienkonferenz 14. Juni 2013. Ernst Mäder Mitglied der Geschäftsleitung, Finanzchef Bilanzmedienkonferenz 14. Juni 2013 Ernst Mäder Mitglied der Geschäftsleitung, Finanzchef Die Jahresrechnung 2012 im Überblick Bei ausgeglichener Betriebskostenrechnung und positiver Kapitalertrags- und

Mehr

Konzern-Zwischenmitteilung

Konzern-Zwischenmitteilung Konzern-Zwischenmitteilung über den Zeitraum 01. Januar bis 31. März 2015 der Neschen AG (in Insolvenz) Neschen AG www.neschen.com 0 Inhalt Konzern-Zwischenmitteilung Wesentliche Ereignisse Rahmenbedingungen

Mehr

Franca Equity AG. Geschäftsbericht

Franca Equity AG. Geschäftsbericht Franca Equity AG Königswall 42 44137 Dortmund Internet: www.franca-equity-ag.de email: info@franca-equity-ag.de Tel: +49 152 33714232 Geschäftsbericht 2013 Rechtliche Grundlagen 1. Gesellschaftsrechtliche

Mehr

DCI Database for Commerce and Industry AG, Starnberg. Emittentenbericht nach HGB zum 30. Juni 2014

DCI Database for Commerce and Industry AG, Starnberg. Emittentenbericht nach HGB zum 30. Juni 2014 DCI Database for Commerce and Industry AG, Starnberg Emittentenbericht nach HGB zum 30. Juni 2014 Seite 1 Inhalt Unternehmensgeschichte und Organisation 2 Geschäftstätigkeit 2 Geschäftsverlauf 3 Bilanz

Mehr

Commerz Business Consulting GmbH. Frankfurt am Main. Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013

Commerz Business Consulting GmbH. Frankfurt am Main. Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 Commerz Business Consulting GmbH Frankfurt am Main Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 Commerz Business Consulting GmbH, Frankfurt am Main Bilanz zum 31. Dezember

Mehr

DCI Database for Commerce and Industry AG, Starnberg. Emittentenbericht nach HGB zum 30. Juni 2015

DCI Database for Commerce and Industry AG, Starnberg. Emittentenbericht nach HGB zum 30. Juni 2015 DCI Database for Commerce and Industry AG, Starnberg Emittentenbericht nach HGB zum 30. Juni 2015 Seite 1 Inhalt Unternehmensgeschichte und Organisation 2 Geschäftstätigkeit 2 Geschäftsverlauf 3 Bilanz

Mehr

Presseinformation. LBBW steigert 2013 Konzerngewinn vor Steuern Restrukturierung erfolgreich abgeschlossen. 20. Februar 2014

Presseinformation. LBBW steigert 2013 Konzerngewinn vor Steuern Restrukturierung erfolgreich abgeschlossen. 20. Februar 2014 Christian Potthoff Leiter Kommunikation Landesbank Baden-Württemberg Am Hauptbahnhof 2 70173 Stuttgart Telefon 0711 127-73946 Telefax 0711 127-74861 christian.potthoff@lbbw.de www.lbbw.de LBBW steigert

Mehr

InVision AG Workforce Management Cloud-Dienste Callcenter-Training. Zwischenbericht 9M 2014

InVision AG Workforce Management Cloud-Dienste Callcenter-Training. Zwischenbericht 9M 2014 Zwischenbericht 9M 2014 Seite 1 von 7 1. Ausgewählte Kennzahlen Ertragskennzahlen (in TEUR) 9M 2014 9M 2013 Umsatz 9.485 9.992-5% Software & Abonnements 8.668 8.127 +7% Dienstleistungen 817 1.865-56% EBIT

Mehr

25. Versicherungswissenschaftliches Fachgespräch in Berlin

25. Versicherungswissenschaftliches Fachgespräch in Berlin 25. Versicherungswissenschaftliches Fachgespräch in Berlin Massenware und Maßanzug aus einer Hand, 12. September 2013 AG Die Genossenschaftliche FinanzGruppe FinanzGruppe Über 30 Mio. Kunden ca. 1.000

Mehr

SOLUTION Q_RISKMANAGER 2.0. Das Risikomanagementsystem für den Mittelstand

SOLUTION Q_RISKMANAGER 2.0. Das Risikomanagementsystem für den Mittelstand SOLUTION Q_RISKMANAGER 2.0 Das Risikomanagementsystem für den Mittelstand Q4/2012 Q_Riskmanager als webbasierte Lösung des Risikomanagements unter Solvency II Solvency II stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen

Mehr

II Tabellenteil. Vorbemerkung

II Tabellenteil. Vorbemerkung Hinweise zu den Tabellen 81 II Tabellenteil Vorbemerkung Ab dem Jahresbericht 1995 Teil B liegen den Angaben in den Tabellen so genannte Branchensummensätze zugrunde. Sie werden als Summe der von den Versicherungsunternehmen

Mehr

Was die Continentale stark macht. Die Continentale Lebensversicherung in Zahlen Stand: Juli 2013. www.continentale.de

Was die Continentale stark macht. Die Continentale Lebensversicherung in Zahlen Stand: Juli 2013. www.continentale.de Was die stark macht Die Lebensversicherung in Zahlen Stand: Juli 2013 www.continentale.de Woran erkennt man eigentlich einen richtig guten Lebensversicherer? Natürlich müssen erst einmal die Zahlen stimmen.

Mehr

Richtlinie für die Veranlagung und das Risikomanagement. für das der Land Niederösterreich Vermögensverwaltung GmbH & Co OG übertragene Vermögen

Richtlinie für die Veranlagung und das Risikomanagement. für das der Land Niederösterreich Vermögensverwaltung GmbH & Co OG übertragene Vermögen Richtlinie für die Veranlagung und das Risikomanagement für das der Land Niederösterreich Vermögensverwaltung GmbH & Co OG übertragene Vermögen I. Grundsätze der Veranlagung und des Risikomanagements Für

Mehr

Hauptversammlung 2015

Hauptversammlung 2015 Hauptversammlung 2015 Hannover, 7. Mai 2015 Herzlich willkommen Hauptversammlung 2015 Möchten Sie mit NEIN stimmen oder sich der Stimme ENTHALTEN? Markieren Sie für Ihre eigene Dokumentation auf der Rückseite

Mehr

Geschäftsbericht 2014 Vorarlberger Landes-Versicherung

Geschäftsbericht 2014 Vorarlberger Landes-Versicherung Geschäftsbericht 2014 Vorarlberger Landes-Versicherung 4 Geschäftsbericht 2014 Inhaltsverzeichnis I Geschäftsbericht 2014 Mitgliedervertretung 8 Aufsichtsrat 11 Lagebericht 13 Bericht des Aufsichtsrates

Mehr

Offenlegung gemäß 15a Offenlegungsverordnung per 31. Dezember 2013

Offenlegung gemäß 15a Offenlegungsverordnung per 31. Dezember 2013 2013 Offenlegung gemäß 15a Offenlegungsverordnung per 31. Dezember 2013 Umfassende Präsenz in Zentral- und Osteuropa Österreich Mitarbeiter: 15.659 Filialen: 236 Kunden: 0,9 Mio Filialen: 736 Kunden: 2,5

Mehr

P R E S S E - I N F O R M A T I O N

P R E S S E - I N F O R M A T I O N P R E S S E - I N F O R M A T I O N 04. Mai 2005 Joachim Weith Tel.: 06172/6082101 Fax: 06172/6082294 e-mail: pr-fmc@fmc-ag.de www.fmc-ag.com Fresenius Medical Care AG veröffentlicht Geschäftszahlen des

Mehr

1. Grundlagen. IIA Position Paper The Role of Internal Audit in Enterprise-Wide Risk Management, 2009, S. 2. 2

1. Grundlagen. IIA Position Paper The Role of Internal Audit in Enterprise-Wide Risk Management, 2009, S. 2. 2 1.1. Definitionen 1. Grundlagen Risiko: Risiko bezeichnet die Möglichkeit eines Schadens oder Verlustes als Konsequenz eines bestimmten Verhaltens oder Geschehens. Risiken sind Bestandteil jeder unternehmerischen

Mehr

Pressemitteilung. Dresdner Bank wieder profitabel. Ergebnisziele im Geschäftsjahr 2004 übertroffen. Frankfurt, 23. März 2005

Pressemitteilung. Dresdner Bank wieder profitabel. Ergebnisziele im Geschäftsjahr 2004 übertroffen. Frankfurt, 23. März 2005 Pressemitteilung Frankfurt, 23. März 2005 Dresdner Bank wieder profitabel Ergebnisziele im Geschäftsjahr 2004 übertroffen Die Dresdner Bank hat im Geschäftsjahr 2004 ein höheres Ergebnis erzielt als geplant.

Mehr

Solvabilitätsbericht nach 26a KWG (i. V. m. 319 ff. SolvV) zum 31.12.2008 der Gabler-Saliter Bankgeschäft KG

Solvabilitätsbericht nach 26a KWG (i. V. m. 319 ff. SolvV) zum 31.12.2008 der Gabler-Saliter Bankgeschäft KG Solvabilitätsbericht nach 26a KWG (i. V. m. 319 ff. SolvV) zum 31.12.2008 der Gabler-Saliter Bankgeschäft KG Beschreibung Risikomanagement Unser Risikomanagment haben wir im Lagebericht dargestellt. Eigenmittel

Mehr

Trotz Niedrigzinsen ein gutes Jahr für die Volksbank Strohgäu. Einlagen und Kredite wachsen / Ertragslage stabil / 6 % Dividende für Mitglieder

Trotz Niedrigzinsen ein gutes Jahr für die Volksbank Strohgäu. Einlagen und Kredite wachsen / Ertragslage stabil / 6 % Dividende für Mitglieder Presse-Information Korntal-Münchingen, 6. März 2014 Trotz Niedrigzinsen ein gutes Jahr für die Volksbank Strohgäu Einlagen und Kredite wachsen / Ertragslage stabil / 6 % Dividende für Mitglieder Stuttgarter

Mehr

AWD stärkt Marktposition in Deutschland

AWD stärkt Marktposition in Deutschland Corporate Release AWD stärkt Marktposition in Deutschland Deutschland-Umsatz steigt in herausforderndem Marktumfeld auf 185,9 Mio. (+0,6 %) Österreich und UK besonders betroffen durch Finanz- und Immobilienkrise

Mehr

Offenlegungsbericht nach 26a KWG in Verbindung mit 319 ff der Solvabilitätsverordnung (SolvV) der. Alpha Wertpapierhandels GmbH, Frankfurt am Main

Offenlegungsbericht nach 26a KWG in Verbindung mit 319 ff der Solvabilitätsverordnung (SolvV) der. Alpha Wertpapierhandels GmbH, Frankfurt am Main Offenlegungsbericht nach 26a KWG in Verbindung mit 319 ff der Solvabilitätsverordnung (SolvV) der Alpha Wertpapierhandels GmbH, Frankfurt am Main 1.) Einleitung Die Bankenaufsicht verlangt nach 26 des

Mehr

Jahresabschlussanalyse

Jahresabschlussanalyse Herzlich Willkommen zum Seminar Jahresabschlussanalyse Serr GmbH, Oberndorf 1 Viel Erfolg beim Seminar! Serr GmbH, Oberndorf 2 Jahresabschlussanalyse - Gliederung Bestandteile JA Grundstruktur Bilanz und

Mehr

Solvency II. Willkommen bei der Skandia! Ausgewählte Aspekte aus der Praxis

Solvency II. Willkommen bei der Skandia! Ausgewählte Aspekte aus der Praxis Solvency II Willkommen bei der Skandia! Ausgewählte Aspekte aus der Praxis 13. Versicherungswissenschaftliches Fachgespräch Berlin, 10. September 2009 Agenda Risikoorganisation Globales Prozessmodell Risikoberichterstattung

Mehr

Nachhaltiges Wachstum und stabiles Jahresergebnis

Nachhaltiges Wachstum und stabiles Jahresergebnis 1 von 5 Nachhaltiges Wachstum und stabiles Jahresergebnis Vorstand stellt die Geschäftsentwicklung des vergangenen Jahres vor. Sparkasse auch 2014 auf solidem Kurs. Hohes Kundenvertrauen bestätigt das

Mehr

Steigende Dividende nach gutem Ergebnis Eckzahlen für das Geschäftsjahr 2014

Steigende Dividende nach gutem Ergebnis Eckzahlen für das Geschäftsjahr 2014 Steigende Dividende nach gutem Ergebnis 5. Februar 2015 Jörg Schneider 1 Munich Re (Gruppe) Wesentliche Kennzahlen Q4 2014 Gutes Ergebnis für 2014: 3,2 Mrd. Dividende steigt auf 7,75 je Aktie Munich Re

Mehr

Erfassung und Kontierung von Geschäftsvorfällen

Erfassung und Kontierung von Geschäftsvorfällen 64 Der Geldstrom können. Dabei werden die wesentlichen Bestandteile des Jahresabschlusses die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und die Kapitalflussrechnung behandelt. Erfassung und Kontierung von

Mehr

II Tabellenteil. Vorbemerkung

II Tabellenteil. Vorbemerkung Hinweise zu den Tabellen 79 II Tabellenteil Vorbemerkung Den Angaben in den folgenden Tabellen liegen so genannte Branchensummensätze zugrunde. Sie werden als Summe der von den Versicherungsunternehmen

Mehr

Verkürzter Abschluss und Zwischenlagebericht. zum 30. Juni 2014. Mercurius Konzernabschluss. Mercurius AG. Börsenstraße 2-4. 60313 Frankfurt am Main

Verkürzter Abschluss und Zwischenlagebericht. zum 30. Juni 2014. Mercurius Konzernabschluss. Mercurius AG. Börsenstraße 2-4. 60313 Frankfurt am Main Verkürzter Abschluss und Zwischenlagebericht zum 30. Juni 2014 Mercurius Konzernabschluss Mercurius AG Börsenstraße 2-4 60313 Frankfurt am Main Zwischenbilanz zum 30. Juni 2014 Mercurius AG, Frankfurt

Mehr

Funktion der FINMA im Wettbewerb der Zusatzversicherer

Funktion der FINMA im Wettbewerb der Zusatzversicherer Funktion der FINMA im Wettbewerb der Zusatzversicherer 18. März 2015 / Trendtage Gesundheit Luzern Markus Geissbühler, Leiter Abteilung Krankenversicherung 2 31. Januar 2014 3 31. Januar 2014 Inhalte Aufgaben

Mehr

J A H R E S A B S C H L U S S

J A H R E S A B S C H L U S S J A H R E S A B S C H L U S S zum 31. Dezember 2014 der PSI Nentec GmbH Berlin Anlage 1 PSI NENTEC GMBH, KARLSRUHE BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2014 A K T I V A ANLAGEVERMÖGEN P A S S I V A 2014 2013 2014 2013

Mehr

Quartalsfinanzbericht Q1/2013. des TELES Konzerns. (IFRS, nicht testiert)

Quartalsfinanzbericht Q1/2013. des TELES Konzerns. (IFRS, nicht testiert) Quartalsfinanzbericht Q1/2013 des TELES Konzerns (IFRS, nicht testiert) Kennzahlen TELES Konzern (in Mio. Euro) Q1 2013 Q1 2012 Veränderung Umsatz 2,75 2,99-8 % Rohertrag 1,66 1,47 13 % EBIT -0,31-0,50

Mehr