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1 GESCHÄFTSBERICHT 2008 VHV GRUPPE /

2 KONZERNSTRUKTUR WESENTLICHE GESELLSCHAFTEN AM VHV VEREINIGTE HANNOVERSCHE VERSICHERUNG a.g., HANNOVER VHV insurance services GmbH, Hannover VHV Holding AG, Hannover VHV Allgemeine Versicherung AG, Hannover Hannoversche Lebensversicherung AG, Hannover VAV Versicherungs- Aktiengesellschaft, Wien Hannoversche Direktversicherung AG, Hannover VHV Lebensversicherung AG, Hannover WAVE Management AG, Hamburg Beteiligungshöhe jeweils 100 % (Ausnahme: Wave Management AG 90 %)

3 KENNZAHLEN KONZERN Anzahl der Verträge (in Mio. Stück) 7,6 7,1 Verdiente Bruttobeiträge (in Mio. EUR) 2.106, ,6 Versicherungstechnische Netto-Rückstellungen (in Mio. EUR) , ,3 Kapitalanlagen (in Mio. EUR) , ,9 Nettoerträge aus Kapitalanlagen (in Mio. EUR) 501,3 586,6 Konzernjahresüberschuss (in Mio. EUR) 22,2 23,0 Eigenkapital (in Mio. EUR) 527,8 505,7 Anzahl der Mitarbeiter/-innen zum WESENTLICHE VHV GESELLSCHAFTEN KOMPOSITVERSICHERUNGEN* VHV Allgemeine Versicherung AG Hannoversche Direktversicherung AG Anzahl der Verträge (in Mio. Stück) 6,4 6,0 0,1 0 Verdiente Bruttobeiträge (in Mio. EUR) 1.175, ,8 15,8 0 Verdiente Beiträge f.e.r. (in Mio. EUR) 1.054, ,6 15,3 0 Geschäftsjahresschadenquote (in %) 92,3 89,2 127,9 0 Verwaltungskostenquote (Aufwand für Versicherungsbetrieb) (in %) 20,3 19,9 34,1 0 Gesamtkostensatz ohne Provisionen (in %) 17,2 17,2 36,2 0 Combined Ratio (in %) 100,2 100,4 162,0 0 Versicherungstechnische Brutto-Rückstellungen** (in Mio. EUR) 3.061, ,4 7,3 0 Versicherungstechnische Netto-Rückstellungen** (in Mio. EUR) 2.675, ,9 6,6 0 Versicherungstechnisches Ergebnis f.e.r.** (in Mio. EUR) (67,7) (47,2) (9,4) 0 Nettoerträge aus Kapitalanlagen (in Mio. EUR) 131,2 127,8 1,0 0,2 Bilanzsumme (in Mio. EUR) 3.276, ,7 28,6 22,7 * Kennzahlen der Kompositversicherungen für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft ** inkl. des in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäfts

4 LEBENSVERSICHERUNGEN Hannoversche Lebensversicherung AG VHV Lebensversicherung AG Neuzugang Versicherungsverträge (in Tsd. Stück) 62,8 57,6 2,5 3,3 Versicherungssumme (in Mio. EUR) 7.428, ,7 97,5 123,3 lfd. Beitrag für ein Jahr (in Mio. EUR) 51,8 44,7 2,7 3,3 Einmalbeitrag (in Mio. EUR) 132,5 120,9 2,0 2,2 Beitragssumme (in Mio. EUR) 1.042,2 887,1 74,1 88,4 Versicherungsbestand Versicherungsverträge (in Tsd. Stück) 823,5 809,4 11,6 10,0 Versicherungssumme (in Mio. EUR) , ,2 413,4 350,0 lfd. Beitrag für ein Jahr (in Mio. EUR) 674,6 672,5 10,4 8,6 Beitragseinnahmen Verdiente Beiträge (in Mio. EUR) 823,4 801,1 12,5 9,8 Beiträge aus der Rückstellung für Beitragsrückerstattung (in Mio. EUR) 3,9 2,7 Leistungen zugunsten der Versicherungsnehmer Ausgezahlte Versicherungsleistungen (in Mio. EUR) 989,7 750,6 0,7 0,7 Ausgezahlte Gewinnanteile (in Mio. EUR) 324,1 284,2 0,4 0,2 Zuwachs/Verminderung der Leistungsverpflichtungen (in Mio. EUR) (200,3) 164,5 8,5 5,9 Für Versicherungsnehmer reservierte Leistungen Deckungsrückstellung (in Mio. EUR) 7.866, ,5 16,2 9,2 Rückstellung für Beitragsrückerstattung (in Mio. EUR) 822,5 849,0 0,9 0,7 Gewinnguthaben (in Mio. EUR) 1.138, ,3 0,2 0,1 Kapitalanlagen Bestand der Kapitalanlagen (in Mio. EUR) 9.854, ,7 21,2 10,7 Nettoerträge aus Kapitalanlagen (in Mio. EUR) 360,1 464,3 0,7 0,7 Eigenkapital Eigenkapital (in Mio. EUR) 322,0 316,5 10,9 10,0

5 GESCHÄFTSBERICHT 2008 VHV GRUPPE /

6 ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS Konzern-Gesellschaft VHV Konzern VHV Vereinigte Hannoversche Versicherung a.g. / Konzern, Hannover Holding-Gesellschaft VHV Holding VHV Holding AG, Hannover Versicherungsgesellschaften VHV a.g. VHV Allgemeine HL HD VHV Leben VAV VHV Vereinigte Hannoversche Versicherung a.g., Hannover VHV Allgemeine Versicherung AG, Hannover Hannoversche Lebensversicherung AG, Hannover Hannoversche Direktversicherung AG, Hannover VHV Lebensversicherung AG, Hannover VAV Versicherungs-Aktiengesellschaft, Wien/Österreich Sonstige Gesellschaften VHV is VHV Vermögen WAVE HC insuremis VVH VHV insurance services GmbH, Hannover VHV Vermögensanlage AG, Hannover WAVE Management AG, Hamburg Hannoversche-Consult GmbH, Hannover insuremis GmbH, Ismaning VVH Versicherungsvermittlung Hannover GmbH, Hannover

7 VHV GRUPPE/KONZERN Aufsichtsrat und Vorstand 12 Konzernlagebericht 15 Konzernjahresbilanz zum 31. Dezember Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember Konzernkapitalflussrechnung, Entwicklung des Eigenkapitals 37 Konzernanhang 38 Bestätigungsvermerk des Konzern-Abschlussprüfers 50 Bericht des Aufsichtsrats 51 VHV ALLGEMEINE VERSICHERUNG AG Aufsichtsrat und Vorstand 54 Lagebericht 55 Jahresbilanz zum 31. Dezember Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember Anhang 76 Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 86 Bericht des Aufsichtsrats 87 HANNOVERSCHE LEBENSVERSICHERUNG AG Aufsichtsrat und Vorstand 90 Lagebericht 91 Jahresbilanz zum 31. Dezember Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember Anhang 110 Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 133 Bericht des Aufsichtsrats 134 VHV LEBENSVERSICHERUNG AG Aufsichtsrat und Vorstand 138 Lagebericht 139 Jahresbilanz zum 31. Dezember Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember Anhang 153 Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 166 Bericht des Aufsichtsrats 167 HANNOVERSCHE DIREKTVERSICHERUNG AG Aufsichtsrat und Vorstand 170 Lagebericht 171 Jahresbilanz zum 31. Dezember Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember Anhang 186 Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 192 Bericht des Aufsichtsrats 193

8 Sehr geehrte Damen und Herren, 2008 war ein sehr ereignisreiches Jahr mit einschneidenden Entwicklungen in der weltweiten Finanzwirtschaft. War die Stimmung in der ersten Jahreshälfte noch zuversichtlich, so ist diese in der zweiten Jahreshälfte aufgrund der verschärften Krise an den Finanzmärkten und der in Folge einsetzenden Rezession höchster Besorgnis gewichen. Auch die Versicherungsbranche wurde nicht unerheblich in Mitleidenschaft gezogen. In diesem Umfeld hat sich die VHV Gruppe gut geschlagen. Wir haben in allen Geschäftsbereichen unsere Marktanteile verteidigt oder erhöht. Das ist ein Verdienst unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, für deren Engagement ich mich auch im Namen meiner Vorstandskollegen herzlich bedanke. Sowohl bei den VHV Versicherungen, der 04 / Vorwort

9 Hannoverschen Direkt unserem neuen Kfz-Direktversicherer und bei der Hannoverschen Leben konnten wir nicht nur die Anzahl unserer Verträge, sondern auch die Beitragseinnahmen steigern. Das ist ein Ergebnis unserer kontinuierlichen Verbesserung unseres Service- und Produktangebotes für unsere Vermittler und Kunden. Für diese Leistungen sind wir in allen Marken mehrfach ausgezeichnet worden. In der strategischen Ausrichtung unserer Gruppe sind wir in diesem Jahr ebenfalls ein gutes Stück weitergekommen. Wir haben nicht nur eine zielführende und an den Bedürfnissen unserer Kunden orientierte Partnerschaft mit dem Schweizer Versicherer Nationale Suisse geschlossen, sondern auch mit dem französischen Versicherungspartner ASC. Das schafft uns die Grundlage, unsere Baukunden in das europäische Ausland zu begleiten. Auch wenn die gesamtwirtschaftliche Lage nicht erfreulich ist, sind meine Kollegen und ich doch verhalten optimistisch für 2009: Wir sind von diesem schwierigen Marktumfeld nicht nur weniger betroffen als andere Branchen, sondern wir sind innerhalb der Versicherungswirtschaft auch besser aufgestellt als andere Unternehmen. Ganz entscheidend für unseren Erfolg ist, dass wir als VHV Gruppe rechtzeitig mit unserem Fitnessprogramm begonnen und uns mit unserer neuen Konzernstruktur eine solide Basis geschaffen haben, die als Versicherungsmodell auch in schwierigen Zeiten funktioniert. Gemeinsam mit unserer Servicegesellschaft VHV insurance services GmbH, in der wir die Bereiche IT und Betrieb mit hoher Produktivität gebündelt haben, mit einem leistungsstarken Vertrieb und bedarfsorientierten Produkten in der Altersvorsorge genauso wie im Schaden- und Unfallbereich sind wir weiter für die Zukunft gut gerüstet. Freundlich grüßt Sie für den Vorstand VHV Gruppe Uwe H. Reuter Vorstandsvorsitzender VHV Holding AG Vorwort / 05

10 * unter den TOP 5- Anbietern, Stand Oktober 2008 Seit Beginn des Jahres ist Von Experten versichert" das neue Leistungsversprechen der VHV Versicherungen an ihre Kunden und Vertriebspartner. Von Experten versichert leitet sich aus der Positionierung der VHV als flexible Spezialisten ab. Ziel ist der Ausbau von Markenbekanntheit in Verbindung mit einem positiven Image zur Unterstützung der Wachstumsstrategie der VHV. In einem wettbewerbsintensiven Markt kommt es mehr denn je auf ein klares Markenprofil an, um vom Kunden identifiziert zu werden. Seit fast 90 Jahren ist die VHV als Bauspezialversicherer ein anerkannter Experte in diesem Geschäftsfeld. Das Versichern von Großprojekten wie z. B. der Umbau des Reichstages oder die Mercedes-Benz-Welt in Stuttgart zeugen von ausgewiesener Expertise. Und als einer der größten Autoversicherer Deutschlands beweist die VHV jeden Tag Leistungsfähigkeit und Know-how. Der Markenauftritt spielt auf dieses Expertentum an und verweist dabei auf große Zahlen. Wer soviel Erfahrung und Expertise mitbringt, ist auch der richtige Versicherer beispielsweise für die private Absicherung. Was wirklich wichtig ist, vertraut man Experten an. Ausgezeichnete Produkte, wie beispielsweise der vielfach ausgezeichnete Kfz-Tarif Klassik- Garant oder die Hausratversicherung Exklusiv-Garant (Testsieger bei Ökotest) bürgen für diesen Anspruch. Seit dem Jahr 2008 kooperieren die VHV Versicherungen mit dem Partnerwerkstattnetz der HUK-Coburg. Kfz-Kunden der VHV mit der Tarif- Option Easy Drive nutzen im Schadenfall dieses Werkstattnetz. Dort ist die Reparatur qualitätsgesichert und es werden nur Originalteile verwendet. Easy Drive -Kunden profitieren zudem von einem Rabatt bei der Kaskoprämie sowie weiteren Vergünstigungen und Serviceleistungen. Der Tarif Klassik Garant bietet TÜV geprüfte Qualität und Transparenz und gehört zu den günstigsten Premium-Tarifen (Capital 14/2008). Auch deswegen ist aus Vermittlersicht die VHV der Favorit unter den Kfz-Versicherern (AssCompact Trends III/2008). Für jede Flottengröße hat die VHV den optimalen Tarif. Im Jahr 2008 neu eingeführt: Der Tarif Flotte-Garant 5+ für kleine bis mittelgroße Flotten ab fünf Fahrzeugen. Doch die VHV ist mehr als ein Flottenversicherer. Großflotten (Tarif Klassik-Garant 50+) mit mehr als 50 Fahrzeugen erfordern sehr individuelle Lösungen. Aber auch über Versicherungsfragen hinaus stehen die Experten der VHV unterstützend zur Seite. Mit der langjährigen Erfahrung in diesem Segment beraten die VHV-Profis die Flottenverantwortlichen bei der Steuerung und Optimierung ihres Fuhrparkmanagements und begleiten die Implementierung der geplanten Maßnahmen. Zukunftssicher und zukunftsweisend müssen Produkte sein, wollen sie sich am Markt durchsetzen. Für Computeranwender ist es selbstverständlich, dass sich die Programme automatisch aktualisieren und damit auf dem neusten Stand sind. Somit war es naheliegend, solche Updates auch in der Versicherungswirtschaft anzubieten startete die VHV mit der Leistungs-Update-Garantie für den Kfz-Tarif Klassik-Garant. Galt die Leistungs- Update-Garantie bisher nur für den privaten Kfz-Bereich, so profitieren nun auch die Flottentarife und privaten Sach- und Haftpflichtpolicen (SHU- Bereich) davon: Jede zukünftige Leistungsverbesserung, die sich nicht auf den Tarif auswirkt, gilt automatisch auch für Bestandskunden. Auch der Vorteil für Vermittler liegt auf der Hand, denn es entfällt das jährliche Überprüfen der neuen Leistungen und das Umstellen der Verträge auf den aktuellen Stand. Vor allem bedeutet diese Zusage aber eine große Unterstützung und Entlastung hinsichtlich der Beratungspflichten für den Vermittler. Heft Die günstigsten Tarife für Premiumpolicen bei Kfz-Versicherungen* Spitzenplatz für VHV Klassik-Garant 06 / VHV VERSICHERUNGEN

11 Durch jahrzehntelange Erfahrung als Bauspezialversicherer bietet die VHV im Kautionsbereich Lösungen, die speziell auf die Belange der Bauwirtschaft und des baunahen Handwerks abgestimmt sind. Die Angebote der Kautionsversicherung zeichnen sich dabei durch hocheffiziente interne Prozesse und ein sehr gutes Preis-/Leistungs-Verhältnis aus. Dank des hohen Serviceniveaus konnte die VHV in den letzten Jahren immer mehr Vermittler als Vertriebspartner in diesem Bereich gewinnen. Die Stärke der Kautionsversicherung beruht auf der engen Beziehung zum Bausektor und zu den in der Branche tätigen Vertriebspartnern. Die VHV Kautionsversicherung erweitert den Liquiditätsspielraum des Kunden: Das Bürgschaftsvolumen wird nicht auf die Kreditlinie der Hausbank angerechnet. Als erster deutscher Versicherer bietet die VHV künftig deutschen Bauunternehmen bei Bauprojekten in Frankreich mit einer Décennale- Versicherung den geforderten Gewährleistungsschutz. Diese Pflichtversicherung ist für ausländische Unternehmen auf dem französischen Markt nur schwer zu bekommen. Damit eröffnet die VHV insbesondere der deutschen klein- und mittelständischen Bauwirtschaft neue Chancen im Nachbarland. Das grenzüberschreitende Bauen bietet dem deutschen Baugewerbe ein zusätzliches Marktpotential. Mit Begleitung der VHV wird dies in Frankreich nun wesentlich einfacher. Ein weiterer Schritt, um die Kunden der Versicherung auch international zu begleiten und neue Märkte zu erschließen, ist die Kooperation mit Nationale Suisse. Damit erweitern die Hannoveraner ihr Auslandsnetzwerk in den Ländern Schweiz, Italien, Spanien und Belgien. Die VHV Leben spezialisiert sich ab 1. Januar 2009 als Lebensversicherer mit dem Schwerpunkt betriebliche Altersvorsorge (bav) insbesondere für die Bauwirtschaft. Damit rundet die VHV ihre Produktpalette für die gesamte Baubranche ideal ab und ergänzt diese mit der Kompetenz für die Versorgung von Management und Belegschaft. Die VHV ist Partner der Vermittler. Dieser Tatsache wurde auch 2008 Rechnung getragen: Das bereits in der Vergangenheit vielfach preisgekrönte Maklerportal MAX.NET der hannoverschen VHV Versicherungen wurde beim Award Vertriebssoftware mit Gold ausgezeichnet. Schon in den Vorjahren wurde das Portal mit Silber (2007) und mit Bronze (2006) prämiert. MAX.NET bietet dem Nutzer vielfältige, teilweise einzigartige Arbeitshilfen. Im Alltag ist MAX.NET daher vielseitig nutzbar. Nicht zuletzt wegen der erstklassigen Vertriebssoftware erreichte die VHV in einer Studie den ersten Platz als bester Vertriebsunterstützter in den Sparten Sach-, Haftpflicht-, Unfall- und Kfz-Versicherung. Die Studie, bei der 900 Makler befragt wurden, wurde von der bbg Betriebsberatungs GmbH und der SMARTcompagnie GmbH durchgeführt. Gefragt wurde nach der Qualität der zentralen Vertriebsunterstützung, der regionalen Vertriebsunterstützung, Software sowie Marketingmaterialien. Bestätigt wird die erstklassige Leistung durch das Makleraudit der deutschen Versicherungsbörse, bei der die technische Kommunikation zwischen Vermittler und Versicherung prämiert wurde: Die VHV ist Spitzenreiter in den drei Kategorien Nutzen, Reaktionszeit und Bekanntheit Platz 1. VHV VERSICHERUNGEN / 07

12 Zwei Themen bewegten im Jahr 2008 die Branche und die Öffentlichkeit, die Reform des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) und die Situation auf den Finanzmärkten. Das VVG ist seit dem 1. Januar 2008 in Kraft. In Ergänzung dazu musste bis zum 1. Juli 2008 die Informationspflichten-Verordnung umgesetzt werden. Für Versicherungskunden bedeutet dies eine wichtige Neuerung: Zu den Angebotsunterlagen gehört ab diesem Zeitpunkt ein Produktinformationsblatt. Auf ihm werden die wichtigsten Vertragsinhalte zusammengefasst. Dazu gehören auch die einkalkulierten Vertragskosten (Abschluss- und Verwaltungskosten), die in Euro und Cent ausgewiesen werden müssen. Für Kunden der Hannoverschen Leben, die eine Rentenoder Kapitallebensversicherung gegen laufenden Beitrag abschließen, fallen keine einmaligen Abschlusskosten an. Warum? Die Hannoversche Leben verteilt traditionell die Abschlusskosten über die gesamte Laufzeit eines Vertrages. Auf diese Weise verbleibt von Anfang an ein deutlich größeres Guthaben Zins- und Zinseszins bringend auf dem Guthabenkonto der Versicherten. Ein weiterer Vorteil der hannoverschen Lösung: Sie ist transparent und für den Kunden sofort nachvollziehbar. Klassischerweise verrechnen Versicherer nämlich die einmaligen Abschlusskosten, wie z.b. Vertriebsprovisionen bei Vermittlerversicherern, Kosten für Marketing und Produktentwicklung, sofort zu Vertragsbeginn mit den anfänglichen Beiträgen der Kunden. Dieses System hat ein niedriges oder sogar negatives Anfangsguthaben zur Folge. Insbesondere die zweite Jahreshälfte stand unter dem Eindruck der Turbulenzen auf den Finanzmärkten. In dieser Zeit wurde deutlich, dass Lebensversicherungen mit ihren langfristigen und sicherheitsorientierten Kapitalanlagen auf eine stabile und vor allem garantierte Verzinsung ausgerichtet sind. Bestätigt wurde die Solidität der Hannoverschen Leben durch das Analysehaus Morgen & Morgen, dessen Belastungstest die hannoversche Assekuranz im November mit ausgezeichnetem Ergebnis bestand. Die Hannoversche Leben hält daher ihre laufende Verzinsung mit 4,25% auch im Jahr 2009 stabil. Verbraucher können den Vorsorgeprodukten der Hannoverschen Leben seit über 130 Jahren vertrauen: Die Produkte der Hannoverschen Leben wurden auch im Jahr 2008 vielfach ausgezeichnet über alle Versicherungssparten ob Berufsunfähigkeitsversicherung, Risikoleben oder Rente. Als Baugeldanbieter gehört die hannoversche Assekuranz traditionell zu den günstigsten. Kundenfreundliche Innovation 2008: Seit diesem Jahr Deckungskapital in Euro (Sparbeiträge inklusive 2,25 % Garantieverzinsung) Hannoversche Leben Marktdurchschnitt Ihr Vorteil: Euro Bei marktüblichen Abschlusskosten von 4 % der Beitragssumme beträgt das Startguthaben bei Mitbewerbern im Schnitt minus Euro Jahre 08 / HANNOVERSCHE LEBEN

13 verzichtete die Hannoversche Leben bei ihrer Riester-Rente auf Gebühren bei einem Anbieterwechsel. Auch Versicherte mit einer Basisrente haben die Möglichkeit eines kostenlosen Anbieterwechsels, obwohl der Gesetzgeber keine Wechselmöglichkeit vorsieht. Dies ist nahezu einzigartig in Deutschland. Gestrichen hat die Hannoversche Leben auch bei allen Produkten die Stornogebühren, falls ein Vertrag nicht mehr weiter geführt werden kann. Diese verbraucherfreundlichen Regelungen bietet nur ein Unternehmen, das von der Hochwertigkeit seiner Produkte überzeugt ist. Aber auch unabhängige Experten konnten die Angebote der Hannoverschen Leben überzeugen: Focus-Money, n-tv und der Bundesverband Finanzdienstleistungen (AfW) kürten die Hannoversche Leben zum besten Lebensversicherer in der Sparte Inländischer Anbieter Direktvertrieb. Ausschlaggebend für den Spitzenplatz waren die herausragenden Leistungen, die die Produkte der hannoverschen Assekuranz in den verschiedenen Versicherungsvergleichen des Wirtschaftsblatts gezeigt hatten. Beratungskompetenz ist für Direktversicherer ein Schlüssel für den Erfolg am Markt. Das Hamburger Sozialwissenschaftliche Institut S.W.I. Finance evaluierte den telefonischen Kundenservice mit dem Fokus auf Rentenund Risikoprodukte. Das Ergebnis bestätigt das Resultat vom Vorjahr: Sehr gut. Ein Grund für das gute Abschneiden ist, dass die Ansprechpartner für die Kunden ausschließlich Versicherungsexperten mit entsprechend fundierter Ausbildung sind. Eine Gesamtbewertung des Unternehmens geben Ratingagenturen. Aus Kundensicht evaluiert die Ratingagentur Assekurata. Die Prüfer bestätigten die sehr guten Ergebnisse der Vorjahre mit einer Verbesserung in der Teilqualität Wachstum/Attraktivität am Markt. Hinsichtlich der Kundenorientierung punktete der hannoversche Direktversicherer in Beratungsqualität und seinem starken Produktangebot: Sehr gut (A+). Auch die international renommierte Analyseagentur Standard & Poor s vergibt in 2008 ihr Qualitätsurteil A (sehr gut, mit stabilem Ausblick). Der erst im Herbst 2007 gegründete Kfz-Direktversicherer Hannoversche Direkt konnte die Erwartungen deutlich übertreffen. Das Produktangebot der Hannoverschen für die Direktkunden wurde damit erfolgreich erweitert. Mit rund Neukunden startet die Hannoversche Direkt in ihr erstes Jahr. Auch das zweite Jahresendgeschäft zum Jahreswechsel 2008/09 liegt über den Planungen. Das Erfolgsrezept ist die konsequente Ausrichtung an den Kundenbedürfnissen: Gute Produkte zu günstigen Preisen im dialogbasierten, intuitiv bedienbaren Internetangebot und eine qualifizierte Telefonberatung. Das Konzept, auch Kfz-Versicherungen im Direktvertrieb anzubieten, geht auf. Unternehmen, Produkte, Beratung. Höchstleistung im Dreiklang. Auch der Internetauftritt ist für einen Direktversicherer nicht nur eine Visitenkarte. Vielmehr muss er auf die Bedürfnisse und Erwartungen der Nutzer ausgerichtet sein und ihnen einen echten Nutzwert bieten. Der AMC Assekuranz Marketing Circle nahm 123 Internetpräsenzen von Versicherern unter die Lupe. Unter den besten zehn: Der Netzauftritt der Hannoverschen Leben. Es wurden u. a. die Bereiche Leistungsspektrum, Beratungs- und Serviceniveau und Technik bewertet. HANNOVERSCHE LEBEN / 09

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15 GESCHÄFTSBERICHT 2008 VHV GRUPPE VHV GRUPPE /

16 AUFSICHTSRAT UND VORSTAND VHV VEREINIGTE HANNOVERSCHE VERSICHERUNG a.g., HANNOVER KONZERNOBERGESELLSCHAFT AUFSICHTSRAT VORSTAND Dr. Achim Kann Vorsitzender Vorsitzender des Vorstands der GLOBALE Rückversicherungs- Aktiengesellschaft, Köln; Generaldirektor i. R. Prof. Dr. Gerhard Fels Stellv. Vorsitzender Direktor i. R. des Instituts der Deutschen Wirtschaft, Bergisch-Gladbach Rechtsanwalt Fritz-Klaus Lange Stellv. Vorsitzender Generalbevollmächtigter der Georgsmarienhütte Holding GmbH, Hamburg; Geschäftsführender Gesellschafter der RGM Gebäude Management GmbH, Dortmund Uwe H. Reuter Vorsitzender Querschnittsfunktionen, Hannover Claus Blänkner Kapitalanlagen, Wedemark/Bissendorf Manfred Kuhn Finanzen, Laatzen/Grasdorf Thomas Voigt Operations, IT Wedemark/Berkhof Dr. rer. pol. Reiner Hagemann (ab ) Vorsitzender des Vorstands i.r. der Allianz Versicherungs-AG, München Konsul Diplom-Ingenieur Paul Bauwens-Adenauer Geschäftsführender Gesellschafter der Bauwens GmbH & Co. KG, Köln Dr. Bernd Thiemann Managing Director der Leonardo & Co. GmbH & Co. KG, Frankfurt (Main) Diplom-Ingenieur Arndt Frauenrath (bis ) Geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Frauenrath, Heinsberg; Aufsichtsratsvorsitzender der Heinsberger Volksbank AG, Heinsberg 12 /VHV Vereinigte Hannoversche Versicherung a.g. / Konzern

17 Am ist im Alter von 87 Jahren der Ehrenvorsitzende unseres Aufsichtsrates Dr. Hans-Joachim Scherzberg verstorben. Dr. Scherzberg wurde 1961 in den Vorstand der VHV Vereinigte Haftpflichtversicherung V.a.G. berufen. Von 1971 bis Ende 1980 leitete er die VHV als Vorstandsvorsitzender. Anschließend förderte er die Entwicklung der Gesellschaft bis 1996 als Vorsitzender des Aufsichtsrates. Er hat mit seiner umfangreichen Sachkenntnis grundlegende Entscheidungen und Veränderungsprozesse des Unternehmens gestaltet und damit wichtige Grundlagen für ihre heutige Marktstellung geschaffen. Mit seinem außerordentlichen Engagement für die VHV, seiner steten Bereitschaft, auf andere verständnisvoll einzugehen, und mit seinem immer abgewogenen Rat hat er sich eine hohe Wertschätzung erworben bei allen, die mit ihm in gemeinsamer Arbeit verbunden waren. Mit Dr. Scherzberg haben wir eine Persönlichkeit verloren, die sich bleibende Verdienste um unsere Gesellschaft erworben hat. Wir trauern um ihn und werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren. VHV Gruppe Aufsichtsrat Vorstand Betriebsrat Mitarbeiter VHV Vereinigte Hannoversche Versicherung a.g. / Konzern /13

18 14 /VHV Vereinigte Hannoversche Versicherung a.g. / Konzern

19 KONZERNLAGEBERICHT VHV VEREINIGTE HANNOVERSCHE VERSICHERUNG a.g. Die VHV a.g. legt hiermit als Konzernobergesellschaft den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht zum vor. GESAMTWIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG Das Bruttoinlandsprodukt erhöhte sich in Deutschland nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts im Jahr 2008 gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt um 1,3 % (Vorjahr: 2,5 %). Die Zuwachsrate ist geringer als von den Wirtschaftsinstituten und von der Bundesregierung ursprünglich prognostiziert, da im letzten Quartal des Jahres schon deutlich die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise spürbar waren. Die von den USA ausgehende Finanzkrise führte weltweit zu einer der schwersten Wirtschaftskrisen der Geschichte. Im Verlauf des Jahres wurden über den Finanzsektor hinaus immer mehr Branchen und auch Staaten von dem sich verschlechternden Umfeld erfasst. Die Insolvenz der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers führte ab Ende September zu einer weiteren Verschärfung. Konzertierte Aktionen in Form von massiven Zinssenkungen der Zentralbanken sowie Rettungspaketen und Konjunkturprogrammen zahlreicher Staaten führten zum Jahresende 2008 zu einer leichten Beruhigung der Märkte. Die Aktienmärkte waren 2008 in diesem Umfeld weltweit von deutlichen Kursverlusten geprägt. Der DAX verlor 40,4 % (Vorjahr: + 22,3 %) und der DJ Eurostoxx 50 sogar 44,4 % (Vorjahr: + 6,8 %). Die kumulierten Auswirkungen aus anwachsender Krise, nachlassender wirtschaftlicher Dynamik und Rettungsmaßnahmen der politischen Entscheidungsträger führt zu historischen Risikoaufschlägen selbst bei Rentenpapieren bester Bonität. Auch der Pfandbriefmarkt blieb hiervon nicht verschont. Von der Krise profitieren konnten Bundesanleihen, deren Umlaufrendite im Jahresverlauf mit 2,87 % historisch niedrige Niveaus erreichten. Bemerkbar machte sich in dieser Entwicklung die Flucht in die Sicherheit auf den Kapitalmärkten. Als Spezialversicherer der Bauwirtschaft konnte die VHV Allgemeine einen preisbereinigten Anstieg der Investitionen von insgesamt 2,7 % gegenüber dem Vorjahr feststellen. Dabei erhöhten sich die Bauinvestitionen im Wirtschaftsbau um 7,0 %, im öffentlichen Bau um 2,2 % und im Wohnungsbau um 0,7 %. Die erteilten Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser verringerten sich in 2008 nochmals gegenüber dem Vorjahr. Die positiven Veränderungsraten bei den Wohnungsbauinvestitionen resultieren ausschließlich aus werterhöhenden Maßnahmen im Bestand. GESCHÄFTSENTWICKLUNG DES KONZERNS Im Geschäftsjahr 2008 zeigte der Konzern einen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 22,2 Mio. (Vorjahr: EUR 23,0 Mio.). Das negative versicherungstechnische Ergebnis für eigene Rechnung im Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft von EUR 79,5 Mio. ist auf die hohe Zuführung zur Schwankungsrückstellung und zu ähnlichen Rückstellungen von EUR 66,9 Mio. und dem Anlaufverlust für die neu gegründete Hannoversche Direkt zurückzuführen. Im Lebensversicherungsgeschäft erzielte der Konzern ein positives versicherungstechnisches Ergebnis von EUR 22,0 Mio. (Vorjahr: EUR 22,7 Mio.). Die verdienten Bruttobeiträge des Konzerns erreichten insgesamt EUR 2.106,0 Mio. (Vorjahr: EUR 2.036,6 Mio.). VERDIENTER BEITRAG (Anteil in %) Sonstige Kraftfahrtversicherungen 15,63 % Lebensversicherung 39,69 % Kraftfahrzeug- Haftpflichtversicherung 26,94 % Allgemeine Haftpflichtversicherung 9,60 % Sonstige Versicherungen 8,14 % Im selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft wurden verdiente Beiträge von EUR 2.102,3 Mio. erzielt und im in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäft von EUR 3,7 Mio. Unter Berücksichtigung der abgegebenen Rückversicherungsbeiträge von EUR 181,4 Mio. ergab sich ein Beitrag für eigene Rechnung von EUR 1.924,6 Mio. (Vorjahr: EUR 1.858,4 Mio.). Das entsprach einer Selbstbehaltsquote von 91,4 % (Vorjahr: 91,3 %). Die Verwaltungskostenbelastung des Konzerns lag bei 15,1 % bezogen auf den verdienten Bruttobeitrag (Vorjahr: 14,8 %). Das versicherungstechnische Ergebnis für eigene Rechnung betrug insgesamt EUR 57,5 Mio. (Vorjahr: EUR 30,6 Mio.). VHV Vereinigte Hannoversche Versicherung a.g. / Konzern /15

20 KONZERNLAGEBERICHT KAPITALANLAGEN Der Kapitalanlagenbestand sank im Geschäftsjahr um 1,6 % auf EUR ,9 Mio. Die Bruttoneuanlage (ohne Grundstücke) betrug EUR 4.131,1 Mio. Der überwiegende Teil der Kapitalanlagen wurde festverzinslich angelegt. Namensschuldverschreibungen, Schuldscheinforderungen und Darlehen sowie Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine bildeten mit einem Anteil von EUR 7.835,0 Mio. (59,5 %) den Anlageschwerpunkt im Portefeuille. Ihnen folgen die Investmentanteile mit EUR 2.586,2 Mio. (19,6 %). Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen wurden im Geschäftsjahr 2008 in Höhe von EUR 127,2 Mio. vergeben. Nach der Insolvenz der Investmentbank Lehman Brothers wurden erhebliche Bestände in Bundesanleihen investiert. Die positive Kursbewegung dieser Titel zum Jahresende wurde genutzt, um Gewinne zu realisieren. Der Konzern ist bereits seit dem Jahre 1999 als Investor in Asset Backed Securities (mit Forderungen besicherte Wertpapiere; kurz: ABS) aktiv. Der Buchwert des ABS-Portfolios lag zum Bilanzstichtag bei EUR 409,8 Mio. Um die Buy-and-hold -Charakteristik (langfristige Anlagestrategie) des ABS-Portfolios zu dokumentieren, wird der wesentliche Teil der Inhabertitel des ABS-Portfolios im Anlagevermögen geführt. Ein Großteil des ABS-Portfolios ist durch Kapitalgarantien von Dritten ausgestattet, so dass ein Ausfall im Referenzportfolio noch nicht zu einem Ausfall führt. Im Zuge der Finanzmarktkrise weiteten sich auch die Risikoaufschläge auf ABS-Verbriefungen stark aus. Dies führte im Bestand zu einem starken Rückgang der Bewertungen, mit der Folge, dass im Geschäftsjahr Abschreibungen in Höhe von EUR 86,2 Mio. auf ABS-Papiere durchgeführt werden mussten. Darüber hinaus verblieben stille Lasten in Höhe von EUR 133,8 Mio., welche jedoch aus heutiger Sicht nicht als nachhaltig anzusehen sind. Aufgrund der starken Aktivitäten der Ratingagenturen kam es im ABS- Portfolio bei acht Papieren zu Downgrades mit einem Volumen in Höhe von EUR 33,3 Mio. und Upgrades bei einem Papier mit einem Volumen in Höhe von EUR 115,1 Mio. Das Durchschnittsrating des ABS-Portfolios betrug zum Jahresende BBB+. Zum wies der Konzern einen Bestand an Private Equity in Höhe von EUR 82,0 Mio. aus. Somit ergibt sich bezogen auf den gesamten Kapitalanlagenbestand eine Quote von rund 0,6 %. BESTAND KAPITALANLAGEN in Mio. EUR Schuldscheinforderungen und Darlehen, Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine 4.686,9 Namensschuldverschreibungen 3.148,1 Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 2.586,2 festverzinsliche Wertpapiere 1.138,2 Sonstige 1.603,5 Die laufenden Erträge aus den Kapitalanlagen von EUR 645,5 Mio. nahmen gegenüber dem Vorjahr (EUR 609,4 Mio.) um 5,9 % zu. Die Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen haben sich im Vergleich zum Vorjahr von EUR 37,7 Mio. auf EUR 105,9 Mio. erhöht. Die Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen fielen mit EUR 93,1 Mio. um EUR 69,1 Mio. höher aus als im Vorjahr. Auch die Abschreibungen erhöhten sich um EUR 115,9 Mio. auf EUR 138,8. Mio. Das Nettoergebnis aus Kapitalanlagen belief sich auf EUR 501,3 Mio. (Vorjahr: EUR 586,6 Mio.) und ergab eine Nettoverzinsung von 3,8 %. Zur Steuerung und Begrenzung von Marktrisiken der Kapitalanlagen setzte der Konzern in geringem Umfang derivative Finanzprodukte ein. 16 /VHV Vereinigte Hannoversche Versicherung a.g. / Konzern

PRESSEINFORMATION. Pressekontakt: Martina Westholt Leiterin Unternehmenskommunikation

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