Masterstudium Psychologie. Spezialisierungsbereich >Soziale Interaktion in Wirtschaft und Gesellschaft<

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1 Masterstudium Psychologie Spezialisierungsbereich >Soziale Interaktion in Wirtschaft und Gesellschaft<

2 Warum soziale Interaktionen? Kognition Einzelperson Handlung Motivation Interaktion Gruppe FOKUS z.b. Freiheit, Kontrolle, Selbstwert, Identifikation Person A 2 MOTIVE Organisation

3 Verknüpfung von Theorie und Praxis Kernkompetenzen in der Sozial, Kognitions, Wirtschafts und Organisationspsychologie Fokus auf das Wechselspiel von Interaktion im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Kontext Verständnis von Prozessen der Informationsverarbeitung und Entscheidungsfindung Verständnis des Individuums, interpersonaler Prozesse und Prozesse auf organisationaler Ebene

4 Lehrveranstaltungen zum Thema soziale Interaktion GK Soziale Interaktion

5 GK Soziale Interaktion Eva Traut Mattausch, Doris Paumgartner, Isabella Uhl, Alice Krenn Soziale Basiskompetenzen: Soziale Interaktionen verstehen und gestalten Vorlesung: Rahmenmodell sozialer Interaktion wird vorgestellt und auf unterschiedliche Kontexte angewendet. Auf Basis diese Rahmenmodells können positive und negative Interaktionsverläufe analysiert werden. Danach werden spezifische Methoden und Instrumente im Überblick vorgestellt, die hilfreich sind soziale Interaktionen erfolgreich zu gestalten wie z.b. Gesprächstechniken, Moderation, Mediation. Übung: einzelnen Methoden und Instrumente werden eingeübt und mit den Teilnehmer/innen reflektiert

6 Lehrveranstaltungen zum Thema soziale Interaktion GK Soziale Interaktion Forschungsorientierte Vertiefung PX Praxisorientierte Vertiefung SE Coaching FS Training und Transfer FS Mediation SE Gruppenprozesse und Supervision FS Projektmanagement und coaching VU Entscheiden und Kommunizieren im wirtschaftlichen Kontext VU Fallstudien zu Interventionsproblemen aus der Praxis Masterarbeit & Masterkolloquium

7 ES Forschungsorientierte Vertiefung Eva Jonas, Eva Traut Mattausch In der Veranstaltung werden spezifische wirtschafts und organisationspsychologische Forschungsfragen aus inhaltlicher, methodischer und forschender Perspektive diskutiert. Ziel ist es hierbei einzelne Bereiche sozialer Interaktion genauer zu betrachten. Dabei werden die Erarbeitung des Forschungsstandes sowie die Vorstellung und Erprobung neuerer Methoden zur Auswertung sozialer Interaktionen im Bereich der Wirtschafts und Organisationspsychologie im Fokus stehen. Ferner werden Implikationen für Forschung (zur Vorbereitung der Masterarbeit) und Praxis (zur Vorbereitung auf die Praxisorientierte Vertiefung) im Seminar erarbeitet.

8 PX Praxisorientierte Vertiefung Eva Jonas, Eva Traut Mattausch Studierende sollen die wichtigsten Modelle und empirischen Befunde zu einem spezifischen Bereich Sozialer Interaktion kennen und verstehen. Darüber hinaus soll die Kompetenz zur Konzeption, Durchführung und Evaluation einer Maßnahme für die Praxis vermittelt werden. Als Schlüsselqualifikationen werden Kenntnisse über den Transfer bzw. die Anwendung von Forschungsbefunden in der Praxis vermittelt. In der aktuellen Veranstaltung erstellen Studierende auf Grundlage dieser Literaturrecherche ein Produkt für die Praxis. Im Fokus steht hierbei die Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse in der Praxis. Das erstellte Produkt wird im Seminar entwickelt, präsentiert und diskutiert, sowie im Rahmen eines Berichts vorgestellt. Das Produkt sollte, wenn möglich, auch in der Praxis eingesetzt werden.

9 SE Coaching Isabell Braumandl Um den Studierenden bereits wichtige Inhalte während des Studiums zu vermitteln, wurde ein Thema ausgewählt, welches den Einsatz als Coach bereits in jungen Jahren mit relativ wenig Berufserfahrung ermöglicht, das Karriere Coaching von BerufseinsteigerInnen nach dem Studium. Die TeilnehmerInnen durchlaufen im Teil I einerseits selbst ein komplettes Karriere Coaching als KlientInnen und führen andererseits als Coach bei einer/m TeilnehmerIn einen kompletten Coachingprozess durch. Im Teil II coachen die TeilnehmerInnen erste fremde KlientInnen. Inhaltlich geht es einerseits um die Ermittlung von Interessen, Kompetenzen und Fähigkeiten, andererseits um Ressourcen, Entwicklungsfelder und Berufschancen der/s zu Coachenden.

10 SE Coaching 1. Semester ca. 115 Std. Begleitung bei Fragen durch Trainer VB +Vorbereitung: ca. 48 Std. -Literaturstudium 1-4 Übungen als Klient -Bewerbungsmappe -Anmeldebogen Vorbereitung: ca. 10 Std. -6 Übungen als Klient -Expertenrunde Blockseminar PeerCoaching je 2 Std. Blockseminar PeerCoaching je 2 Std. Fr. 2 Std. Fr. 4 Std. 2x2 Sitzungen Fr. 4 Std. 3x2 Sitzungen Sa. 8 Std. ca. 2 Std. Sa. 8 Std. ca. 3 Std. So. 8 Std. Vor-u.Nachb. So. 8 Std. Vor-u.Nachb. 50 Std. 20 Std. 6 Std. 30 Std. 9 Std.

11 SE Coaching 2. Semester ca. 45 Std. Begleitung durch Supervisoren und Trainer Literaturstudium 2 ca. 14 Std. Supervision bei verschiedenen Supervisoren: mind. 6 Std. Kick-Off mit Supervisoren ClientCoaching je 2 Std. Zwischenfeedback zur Supervision Abschluss mit Experten Sa. 4 Std. 5 Sitzungen Fr. 2 Std. Sa. 4 Std. ca. 5 Std. Vor-u.Nachb. 18 Std. 21 Std. 2 Std. 4 Std.

12 SE Coaching: Das inhaltliche Konzept Theoretische Basis & Methoden: Verhaltensmodell (von Rosenstiel,2005): Passung von Person: Können, Wollen; Umfeld: Bedingungen, Normen Zielsetzungstheorie (Lock & Latham,2002): konkrete Zielsetzungen auf Verhaltensebene mit Feedback Umsetzung konstruktivistischer Gestaltungsprinzipien (u.a. Weisweiler,2008): Situiertheit, Authentizität, Raum für Eigenaktivität, Multiple Perspektiven Methodenmix: VT, GT, Systemisches Coaching (lösungs und ressourcenorientiert, konstruktivistisch)

13 FS Training und Transfer Angela Henschel Vermittlung von Methoden zur Bedarfsermittlung, Planung und Durchführung von Trainings sowie zur Trainingsevaluation Fokus auf Sicherung des Trainingsoutputs sowie des Transfers in den Arbeitsalltag Bearbeitung eines Lernprojektes, in dem anhand eines Fallbeispiels ein Training konzipiert wird Durchführung einer Trainings Sequenz aus dem Lernprojekt und Reflexion anhand eines Video Feedback im zweiten Teil des Seminars

14 FS Mediation Doris Paumgartner, Barbara Jodlbauer praxisvertiefende Blockveranstaltung in zwei Teilen erster Teil: Anwendung und Übung von bereits im Grundlagenmodul Soziale Interaktion zum Thema Mediation erworbenen Kompetenzen innerhalb der Seminargruppe zweiter Teil: Mediationssitzungen im realen Feld

15 SE Gruppenprozesse und Supervision Elisabeth Ardelt Gattinger Definitionen /Abgrenzungen Formen der Gruppensupervision Modelltheoretische Annahmen Modelle und Techniken der Gruppensupervision Felder der Gruppensupervision

16 FS Projektmanagement und coaching Isabell Braumandl Projektcoaching (Wastian, Braumandl, Dost, 2009) stellt mit seinen 3 Säulen eine Möglichkeit dar, Projekte gezielt zu begleiten durch Einzelcoaching (personenbezogene Themen), Teamcoaching (teambezogene Themen) sowie Prozesscoaching (Prozess und Kontextthemen). In Vorbereitung auf das Blockseminar wird projektrelevante Literatur gelesen und im Seminar vorgestellt. Darauf basierend werden sozialpsychologische Forschungsfragen entwickelt und diskutiert sowie Ansatzpunkte für Coachingprozesse entwickelt und vorgestellt. Zwischen Vorbesprechung und Block Seminar findet telefonische Beratung/Supervision der Kleingruppen zur Vorbereitung des Blockseminars statt (auch per ).

17 VU Entscheiden und Kommunizieren im wirtschaftlichen Kontext Anton Kühberger Die LV weist unterschiedliche teilweise miteinander zusammenhängende Schwerpunkte auf. Dazu gehören: das Entscheidungsmodell der situativen Führung (Vroom/Yetton) die Implementierung des Lösungsorientierten Beratungsansatzes in der Sozialarbeit Aspekte von Entscheiden in Gruppen Normen in Gruppen Entscheidungsanomalien Modelle ökonomischen Entscheidens Die Anwendungen dieser Ideen werden am Beispiel eigener Erfahrungen im Rahmen des Praktikums, welches für das Studium der Psychologie vorgeschrieben ist, demonstriert.

18 VU Fallstudien zu Interventionsproblemen aus der Praxis Eva Traut Mattausch In der Vorlesung werden Fallstudien zu unterschiedlichen Interventionsproblemen mit den Studierenden erarbeitet. Mögliche Themen: Personalauswahl und entwicklung Selbstmanagement und Führung Teamarbeit und Teamentwicklung Organisationsentwicklung, produktives und kontraproduktives Arbeitsverhalten Erstellen von Angeboten Die Inhalte der Fallstudien sowie der Ablauf der Vorlesung mit integrierter Übung werden beim ersten Termin bekannt gegeben.

19 Kompetenzen des Spezialisierungsbereiches Inhaltliche Kompetenz Wahrnehmungskompetenz Methodenkompetenz Forschungskompetenz Inhaltliche Vertiefung in ausgewählten Bereichen

20 Berufliche Perspektiven Tätigkeit im sozialen und wirtschaftlichen Bereich in Beratungsstellen in Aus, Fort, und Weiterbildungseinrichtungen im Personal und Trainerbereich sowie selbstständig als TrainerIn OrganisationsentwicklerIn oder ProzessberaterIn Coach und SupervisorIn

21 Danke für Ihre Aufmerksamkeit!

22 Lehrveranstaltungen zum Thema soziale Interaktion GK Soziale Interaktion Forschungsorientierte Vertiefung PX Praxisorientierte Vertiefung SE Coaching FS Training und Transfer FS Mediation SE Gruppenprozesse und Supervision FS Projektmanagement und coaching VU Entscheiden und Kommunizieren im wirtschaftlichen Kontext VU Fallstudien zu Interventionsproblemen aus der Praxis Masterarbeit & Masterkolloquium

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