Migranten in der Psychiatrie

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1 Erfahrungen aus dem Klinikum Nürnberg Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie -Institutsambulanz- Klinikum Nürnberg Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Prof.-Ernst-Nathan-Straße Nürnberg Dr. med. Ümüt Degirmenci Aktuelles: Positionspapier der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) 2012 Perspektiven der Migrationspsychiatrie in Deutschland 1

2 Hintergrund und Datenlage: 15,7 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund 19,3 % der Bevölkerung repräsentieren Herkunftsländer: 1. Türkei 14.1 % 2. Polen 10,5 % 3. Russ. Föderation 9,2 % Hintergrund und Datenlage: Barrieren zum Sozial- und Gesundheitswesen mit geringerer Inanspruchnahme bei Migranten (Penka et al. 2012; Lindert et al. 2008) Verständigungsschwierigkeiten und kulturelle Missverständnisse (Penka et al. 2003, Zaumseil 2006, Wohlfart & Kluge 2007, Schouler-Ocak et al. 2011) Diskriminierungserfahrungen (Igel, Brähler & Grande 2010) Erhöhte Kosten (Brucks & Wahl 2003) Unterversorgung vom Menschen mit psychischen Problemen mit Migrationshintergrund (Schoerus 2009; Machleidt 2011) 2

3 12 Sonnenberger Leitlinien 1. Zugangserleichterung 2. Multikulturelle Behandlerteams 3. Psychologisch geschulte Fachdolmetscher 4. Kooperation der Dienste der Regelversorgung 5. Erhöhung der Bereitschaft zur Mitgestaltung 6. Muttersprachliche Medien und Multiplikatoren 7. Aus-, Fort- und Weiterbildung in transkultureller Psychiatrie und Psychotherapie 8. Familienbasierter primär und sekundär präventiver Strategien 9. Bildung von Selbsthilfegruppen 10. Qualitätsstandards für die Begutachtung von Migranten im Straf-, Zivil- und Sozialrecht 11. Transkulturellen Psychiatrie und Psychotherapie in die Curricula 12. Initiierung von Forschungsprojekten SeGeMi Internationales Forschungsprojekt Seelische Gesundheit und Migration Internationale Studie zur psychosozialen Gesundheit von Menschen mit Migrationshintergrund und zur interkulturellen Öffnung des Psychosozialen Versorgungssystems. Das Forschungsprojekt begann im November 2009 und endete im Juni Studiengruppen in Berlin Charite, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Hamburg Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und Istanbul Marmara Universität, Klinik für Psychiatrie 3

4 Untersuchungen zur Frage.. 1. Epidemiologie 2. Erklärungsmodelle von psychischen Erkrankungen 3. Strukturelle Qualitätsanalyse 4. Intervention Zur Epidemiologie: Erhöhte Prävalenz psychischer Störungen bei Menschen mit türkischem Migrationshintergrund Zum Erklärungsmodelle von psychischen Erkrankungen: Menschen mit türkischem Migrationshintergrund gehen seltener zum Hausarzt, Psychiater oder Psychotherapeuten gehen, aber suchen bevorzugt Behandelnde mit Migrationshintergrund auf Zur strukturellen Qualitätsanalyse:, dass die interkulturelle Öffnung aufgrund von Ablehnung und Unkenntnis, aber auch aus strukturellen oder systemischen Gründen nicht flächendeckend umgesetzt ist und dass mangelnde finanzielle Ressourcen einem Einsatz von DolmetscherInnen oder der Übersetzung von Informationsmaterialien in unterschiedlichste Sprachen im Wege zu stehen Zur Intervention: signifikante Verbesserungen der interkulturellen Kompetenz 4

5 MigrantInnen sind in vielen offenen stationären und teilstationären psychiatrischen Bereichen unterrepräsentiert, in den geschlossenen Bereichen und der Forensik inzwischen wie Einheimische repräsentiert (Koch et al. 2007, 2009). MigrantInnen erhalten mehr Notfallleistungen, aber weniger ambulante psychotherapeutische sowie rehabilitative Behandlungen (Berliner Initiative 2008). (Interkulturelle Psychiatrie/Psychotherapie und Integration psychisch kranker MigrantInnen; DOSSIER Migration & Gesundheit, Prof. Dr. M. Machleidt, Heinrich Böll Stiftung, April 2009) Psychiatrische Institutsambulanz Klinikum Nürnberg Die Institutsambulanz dient der Versorgung psychisch kranker Menschen, die wegen Art, Schwere oder Dauer der Erkrankung eines krankenhausnahen Versorgungsangebotes bedürfen 5

6 Psychiatrische Institutsambulanz 1. Gerontopsychiatrische Ambulanz mit Gedächtnissprechstunde 2. Institutsambulanz 3. Mutter-Kind-Tagesklinik und Ambulanz 4. Notfallambulanz 5. Schlafambulanz 6. Suchtambulanz 7. Psychophysiologie 8. Laboratory of Psychophysiologie 9. Tagesklinik für seelische Gesundheit im Alter 10. Tagesklinik für Psychiatrie 11. Nürnberger Bündnis gegen Depression Wer kann zu uns kommen? Psychisch kranke Menschen mit einem chronischen oder chronisch-rezidivierenden Verlauf, z.b. mit Schizophrenien, affektiven Störungen, schweren Persönlichkeitsstörungen, Suchtkrankheiten oder gerontopsychiatrischen Krankheiten wie dementiellen Erkrankungen. 6

7 Therapieziele Die Therapieziele werden in der Regel gemeinsam mit dem Patienten auf seine individuellen Bedürfnisse hin festgelegt, z.b.: Symptomverbesserung Stabilisierung der Befindlichkeit Verbesserung der sozialen Kompetenz Verbesserung des Antriebs und der Alltagsstrukturierung Daneben stehen umfassende klinische, psychologische und technische Möglichkeiten der Diagnostik zur Verfügung. Therapieangebote Gesprächs- und Verhaltenstherapie Kreativtherapien (freies Gestalten, Musik-, Bewegungs-, Kunsttherapie) leistungsorientierte Therapien (z.b. Werktherapie) lebenspraktisches Training medikamentöse Therapie Freizeittraining 7

8 Therapieangebote soziales Kompetenztraining Angehörigengruppen Psychoedukative Gruppen Hausbesuche Spezielle Angebote sind u.a. für Patientinnen mit Borderline-Störungen vorhanden, z.b. Skills-Gruppen asiatstaat Deutschl Türk. Mitbürger gesamt Weitere

9 Türk. Mitbürger gesamt Türk. Mitbürger gesamt Türk. Mitbürger gesamt % % % % % % % 9

10 Türkische PatientInnen: Aufteilung nach Geschlecht m w Türk. Mitbürger gesamt Alter0-20 Alter20-40 Alter40-60 Alter> Türkei Türkei Türkei Türkei Türkei Türkei Türkei 10

11 Alter0-20 Alter20-40 Alter40-60 Alter> Deutschl Deutschl Deutschl Deutschl Deutschl Deutschl Deutschl Diagnose 1 45% 40% 35% 30% 25% 20% 15% 10% F0 F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8 F9 5% 0% Deutschl Türkei 11

12 ICD-10-WHO F00 F10 F20 F30 F40 F50 F60 F70 F80 F90 Organische, einschließlich symptomatischer psychischer Störungen Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen Schizophrenie, schizotype und wahnhafte Störungen Affektive Störungen Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen und Faktoren Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen Intelligenzminderung Entwicklungsstörungen Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend Diagnose 1 45% 40% 35% 30% 25% 20% Deutschl Türkei 15% 10% 5% 0% F0 F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8 F9 12

13 Deutschl - 1. Diagnose F0 F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8 F9 Türkei - 1. Diagnose F0 F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8 F9 13

14 Amsterdamer Erklärung Für migrantinnenfreundliche Krankenhäuser in einem ethnisch und kulturell vielfältigen Europa Entwickelt von der europäischen Kommission MFH Migrant-Friendly Hospitals, a European Initiative to Promote Health and Health Literacy for Migrants and Ethnic Minorities Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Dr. med. Ümüt Degirmenci 14

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