GeFüGe Instrument I07 Mitarbeiterbefragung Arbeitsfähigkeit Stand:

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2 Inhaltsverzeichnis STICHWORT:... 3 KURZBESCHREIBUNG:... 3 EINSATZBEREICH:... 3 AUFWAND:... 3 HINWEISE ZUR EINFÜHRUNG:... 3 INTEGRATION GESUNDHEITSFÖRDERLICHKEIT:... 4 PRAXISBEISPIELE, ANLAGEN... 5 DOKUMENTE UND ANLAGEN... 6 Stand: V4 Seite 2/6

3 Stichwort: In vorhandene Konzepte zur Durchführung von Mitarbeiterbefragungen soll das Thema Arbeitsfähigkeit integriert werden. Dabei sind nicht nur in den Fragebögen entsprechende Items vorzusehen, sondern auch die entsprechend mit dem Thema befassten Personen in die Vorbereitung und Auswertung mit ein zu beziehen. Kurzbeschreibung: Ohne die Befragung der MitarbeiterInnen können wesentliche Ergebnisse der Arbeitsgestaltung hinsichtlich Arbeitsfähigkeit nicht hinreichend bewertet werden: Die Zufriedenheit mit der Führungskraft oder die Identifikation mit dem Unternehmen lässt sich nun mal nicht am Handgelenk ablesen wie der Puls. Mitarbeiterbefragungen zählen in vielen Managementkonzepten zu den Anforderungen, beispielsweise die ( W104-Glossar) VDA 6.1 und die TC 16949; auch nach dem EFQM-Konzept kommt man ohne MAB nicht aus. Eine Mitarbeiterbefragung ist mehr als nur eine Umfrage. Sie ist ein Veränderungsprojekt, mit dem Ziel, das Engagement der Mitarbeiter zu fördern, die Loyalität zu erhöhen, Führung zu verbessern und Personal zu binden. Details sind aus der Präsentation II07-Mitarbeiterbefragung-Anlage 2 Präsentation zu entnehmen. Einsatzbereich: Das Instrument kann in allen Betrieben eingesetzt werden, ggf. abteilungsweise. Hilfreich ist es, wenn bereits Erfahrungen und Ergebnisse aus der Vergangenheit vorliegen. Dann können Veränderungen von Rückmeldeergebnissen erfasst und ggf. mit Maßnahmen oder Ursachen in Verbindung gebracht werden. Aufwand: Zu unterscheiden ist zwischen dem internen Personalaufwand und Kosten für externe Unterstützung: Für die Phasen 1 und 6 sind einige Projektgruppensitzungen mit 3-8 MitarbeiterInnen über einige Stunden erforderlich. Der/die Projektverantwortliche wird einige Tag für die Phasen 2, 3, 4 und 6 einplanen müssen. Die Durchführung von Maßnahmen ist in der Regel natürlich der aufwändigste Schritt und abhängig vom Handlungsbedarf und der Ernsthaftigkeit. Der externe Aufwand für einen mittelständigen Betrieb (ca. 250 MA) mit Unterstützung bei der Anpassung der Fragebögen, Auswertung der Rückmeldungen und Präsentation der Ergebnisse ist bei 8-15 Tagewerken an zu setzen. Hinweise zur Einführung: Zwar steht der Fragebogen und die Durchführung der Mitarbeiterbefragung im Mittelpunkte der Aktion, aber erst die systematische Vor- und Nachbereitung bis zur Umsetzung der Maßnahmen und der Evaluation garantiert eine hohe Rücklaufquote und Wirksamkeit des Projektes (siehe Bild 01). Stand: V4 Seite 3/6

4 Bild 01: 8 Schritte zur Mitarbeiterbefragung Integration Gesundheitsförderlichkeit: In der Regel wird für Mitarbeiterbefragungen Arbeitsfähigkeit keine eigene Befragung durchgeführt, sondern einerseits entsprechende Faktoren eingefügt. Beispielsweise kann der Faktor Motivation mit 10 Items in 4 Kategorien in die Fragebereiche integriert werden (siehe Bild 02). andererseits in der Vorbereitung die Sicherheitsfachkraft eingebunden und in der Ergebnisbewertung beispielsweise im ASA (Ausschuss für Arbeitssicherheit) berichtet und Maßnahmen geplant. Stand: V4 Seite 4/6

5 Bild 02 Faktoren einer MAB-A, Beispiel Motivation Praxisbeispiele, Anlagen In der Anlage befinden sich einige Praxisbeispiele: I07-Mitarbeiterbefragung-Anlage 1 Fragebogen-Praxisbeispiel I07-Mitarbeiterbefragung Anlage 3- Praxisbeispiel I07-Mitarbeiterbefragung Anlage 4-Ergebnisbericht Wesentlich ist eine breit verankerte Auswertung (Beispiel Fotoprotokoll eines Auswertungs-Teams siehe Bild 03). Stand: V4 Seite 5/6

6 Bild 03 Beispiel Fotoprotokoll eines Auswertungs-Teams Dokumente und Anlagen I07-Mitarbeiterbefragung-Anlage 1 Fragebogen-Praxisbeispiel I07-Mitarbeiterbefragung-Anlage 2 Praesentation I07-Mitarbeiterbefragung Anlage 3 Praxisbeispiel I07-Mitarbeiterbefragung Anlage 4 Ergebnisbericht Stand: V4 Seite 6/6

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