Bildungsangebote im Bereich «Health Service Administration»

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1 Bildungsangebote im Bereich «Health Service Administration» in der Schweiz Grundsätzlich können Nachdiplomprogramme im Bereich Health Service Administration auf drei verschiedenen fachlichen Ausrichtungen basieren: Public Health, Gesundheitsökonomie und -politik sowie Management von im Gesundheitssektor tätigen Betrieben und Institutionen. Die Nachdiplomprogramme, die heute in der Schweiz angeboten werden, haben zwar einen Schwerpunkt in einem dieser drei Bereiche, sie vermitteln aber auch Grundlagen aus den anderen Bereichen. Sie fördern damit den Übergang zu einer neuen Ära im Umgang mit ökonomischen Fragen im Gesundheitswesen. LUCA CRIVELLI S eit knapp 25 Jahren spielt der ökonomische Ansatz bei Entscheidungen im Gesundheitswesen eine Rolle. Vereinfachend lassen sich in dieser weltweit an sich noch jungen Geschichte vier Etappen herauskristallisieren (Abbildung 1). Geschichte der Ökonomie im Gesundheitswesen Die erste Etappe, die man «Zeitalter der seligen Unwissenheit» nennen könnte, reicht von der Entstehung der modernen Gesundheitssysteme nach dem 2. Weltkrieg bis etwa zum Beginn der Siebzigerjahre. In dieser Anfangsphase wurden die Ressourcen im Gesundheitssektor nicht als beschränkt empfunden, und man mass der Ökonomie (d.h. jener Wissenschaft, die sich mit dem Problem der Knappheit befasst) überhaupt keine Bedeutung bei. Luca Crivelli Abbildung 1: Die Bedeutung der Ökonomie im Gesundheitswesen vier Etappen einer an sich noch jungen Geschichte 1. «Zeitalter der seligen Unwissenheit» Die Knappheit der Ressourcen wird nicht als Problem erkannt. Die stetige Erweiterung der Gesundheitsbudgets entschärft das Risiko von Rationierung. Keine Informationen über Kosten und «Outcomes» werden erfasst. 2. «Zeitalter der gnadenlosen Kritik» Die Gesundheit gilt als unbezahlbar (also kann ihr kein Preis zugeordnet werden). Der ökonomische Ansatz wird explizit verworfen. Weiterhin werden keine Kostendaten gesammelt und die Ressourcen werden immer noch ineffizient eingesetzt. 3. «Zeitalter der Anwendung um jeden Preis» Der Bedarf nach einer ökonomischen Analyse wird dringend... aber die Sammlung von Kostendaten erfolgt chaotisch und ohne System. Die meisten ökonomischen Studien sind zu grob und führen weiterhin zu falschen Allokationsentscheidungen. 4. «Zeitalter der konstruktiven Zusammenarbeit» Man erkennt sowohl die Bedeutung als auch die Grenzen des ökonomischen Ansatzes (was die Ökonomie bieten und was sie nicht bieten kann). umfassende Betrachtung der Probleme und interdisziplinäre Zusammenarbeit. Quelle: M. Knapp, London School of Economics M ANAGED C ARE 11

2 Als in den Siebzigerjahren die ersten Anzeichen der Knappheit bemerkbar wurden, versuchten die Medizin-Fachleute Widerstand gegen die zunehmende Bedeutung der ökonomischen Analyse in ihrem Sektor zu leisten («Zeitalter der gnadenlosen Kritik»). In dieser zweiten Etappe wurde gewöhnlich argumentiert, dass die Gesundheit unbezahlbar sei, also keinen Preis habe, und dass deshalb die Allokation der Ressourcen auf diesem Gebiet nicht von ökonomischen Grundsätzen bestimmt werden dürfe. Der Widerstand konnte jedoch längerfristig nicht aufrechterhalten werden. Die Kostenexplosion im Gesundheitsbereich und die finanziellen Engpässe der öffentlichen Hand machten in den Achtzigerjahren eine Rationalisierung der Ressourcen unumgänglich. Man sah ein, dass Kostendaten systematisch gesammelt, ökonomische Studien durchgeführt und Anreize in den Gesundheitsmarkt eingeführt werden mussten. Damit begann die dritte Etappe. Es war eine Zeit, in welcher die Anwendung des ökonomischen Ansatzes «um jeden Preis» erfolgte. Das Bestreben, ökonomische Informationen zu gewinnen, artete in vielen Fällen in eine unkontrollierte Jagd nach Kostendaten aus, die nicht selten chaotisch, ohne Rücksicht auf die Besonderheiten des Gesundheitssektors sowie ohne Einbezug der klinischen Effektivität («Outcome», Qualität), verarbeitet wurden. Erst in den letzten Jahren hat in einigen Ländern eine vierte Etappe begonnen, die man als «Zeitalter der konstruktiven Zusammenarbeit» bezeichnen könnte. Diese Phase ist gekennzeichnet durch ein Bewusstsein für die Stärken, aber zugleich auch für die Grenzen des ökonomischen Ansatzes; und es werden in interdisziplinärer Zusammenarbeit umfassende Analysen durchgeführt. Der Übergang zu dieser neuen Ära, welche in der Schweiz etwas später als im Ausland begann, ist unter anderem den neuen Weiterbildungsangeboten im Bereich der Health Service Administration zu verdanken. Inhaltliche Ausrichtung der Weiterbildungsangebote Grundsätzlich können Nachdiplomprogramme im Bereich «Health Service Administration» drei verschiedene fachliche Ausrichtungen aufweisen: Public Health, Gesundheitsökonomie und -politik sowie Management von im Gesundheitssektor tätigen Betrieben und Institutionen (Abbildung 2). Diese Ausrichtungen unterscheiden sich einerseits in Bezug auf die verwendete Forschungsmethode: die Biostatistik und die Epidemiologie sind für die Public Health massgebend, der nationalökonomische Ansatz für die Gesundheitsökonomie und -politik und die Betriebswirtschaftslehre für das Management. Andererseits unterscheiden sich die drei Ausrichtungen in Bezug auf den Schwerpunkt der Fragestellung. Bekanntlich können Gesundheitssysteme an drei Grundproblemen leiden: mangelnde Effektivität, das heisst die eingesetzten Ressourcen führen nicht zu befriedigenden klinischen Ergebnissen (Morbiditätsziffern und Mortalitätsraten); mangelnde Gerechtigkeit, das heisst nicht alle Bürger haben in gleichem Ausmass Zugang zu medizinischen Leistungen, es sehen sich aber alle mit der gleichen prozentualen Finanzierungslast konfrontiert; mangelnde Effizienz, das heisst die eingesetzten Inputs könnten bei gleichbleibender Technologie zu mehr Outputs führen. Während im Public-Health- Ansatz das Ziel der klinischen Effektivität im Vordergrund steht, verfolgt die Ausrichtung Gesundheitsökonomie und -politik in erster Linie das Ziel der Gerechtigkeit und jenes der volkswirtschaftlichen Effizienz. Schliesslich kommt in der fachlichen Ausrichtung auf Management hauptsächlich die betriebliche Effizienz zum Tragen. Ausrichtung der Weiterbildungsangebote in der Schweiz Welchen Ansatz verfolgen nun die bestehenden Weiterbildungsangebote im Bereich «Health Service Administration» in der Schweiz? In einer 1999 in der Zeitschrift «Meducs» veröffentlichten Arbeit [1] wurden fünf im schweizerischen Bildungspanorama existierende Nachdiplomprogramme im Bereich Health Service Administration verglichen (siehe Tabelle 1). Dieser Vergleich wird im Folgenden zusammengefasst (in aktualisierter Form). Er stützt sich im Wesentlichen auf die offiziellen Programmdokumentationen, welche sich in Inhalt, Breite und Tiefe der Information stark voneinander unterscheiden. Auf dieser Datenbasis lässt sich nur ein Teil der relevanten Abbildung 2: Ausrichtung von Nachdiplomprogrammen im Bereich «Health Service Administration» (1) Public Health (2) Gesundheitsökonomie und -politik (3) Management im Gesundheitswesen } (4) Management und Politik des Gesundheitssektors 12 M ANAGED C ARE

3 Tabelle 1: Hauptmerkmale der fünf Weiterbildungsprogramme im Bereich Health Service Administration Nachdiplomstudium Diplôme genèvois de Interuniversitäres Diplôme en économie et Management im formation continue en Weiterbildungsprogramm Master in economia e gestione administration de la santé Gesundheitswesen santé publique Public Health sanitaria e sociosanitaria Schwerpunkt Gesundheitsökonomie und Management und Public Health Public Health Management und Ökonomie -politik Ökonomie Veranstalter HEC et Faculté de médicine Rechts- und Faculté de médecine de Institute für Sozial- und Facoltà di economia dell de l Université de Lausanne; wirtschaftswissenschaft- l Université de Genève Präventivmedizin der Università della Svizzera italiana, Hospices cantonaux liche Fakultät sowie Universitäten Basel, Scuola universitaria professionale vaudois medizinische Fakultät Bern und Zürich (SUPSI); Scuola superiore per der Universität Bern le formazioni sanitarie (Fachhochschule), Croce Rossa Svizzera, Lugano Erster Studiengang Nächster Studiengang WS (Anmeldetermin) (30. Juni 2001) (30. November 2001) (30. April 2001) (vgl. einzelne Module) (31. März 2001) Beginn jährlich alle zwei Jahre jährlich kontinuierlich alle zwei Jahre Titel Diplôme en économie Master of Health Master of Public Health Master of Public Health Master in economia e gestione et administration de la santé Administration bzw. Master sanitaria e sociosanitaria of Public Health Dauer 2 Jahre 2 1 /4 Jahre 3 Jahre flexibel (2 bis 5 Jahre) flexibel (2 1 /4 bis 5 Jahre) Zulassungsbedingungen Universitätsabschluss Universitätsabschluss sowie Universitätsabschluss, Hochschulabschluss in Universitätsabschluss oder 4 Jahre Berufserfahrung 5 Jahre Berufserfahrung einem Public Health Diplom einer Fachhochschule im Gesundheitssektor in Public Health und relevanten Studienfach sowie 3 Jahre Berufserfahrung Absprache mit dem und 2 Jahre Berufs- im Gesundheitssektor Arbeitgeber erfahrung Aufnahme auf Dossier Nein Ja (Kontingentierung) Ja (Ausnahmefälle) Ja (Ausnahmefälle) Ja (Kontingentierung) Studienumfang 476 Stunden 550 Stunden etwa 640 Stunden 720 Stunden 640 Stunden (Unterrichtstunden) Projektarbeit Nicht obligatorisch Einzel- oder 12 schriftl. Berichte über Einzelarbeit mit Supervision 2 Projekte: «Management (kann aber in Verbindung Gruppenarbeit Projekte am Arbeitsplatz (Umfang: 300 Stunden) of strategic change». mit der Diplomarbeit mit Coaching (20% der Arbeitszeit, Gruppenarbeit mit Coaching durchgeführt werden) (etwa 200 Stunden) während 3 Jahren) (Umfang: 90 Stunden) Diplom- oder Masterarbeit Einzelarbeit Einzelarbeit Nein Schriftlicher Bericht über Einzelarbeit (etwa 84 Arbeitsstunden) (etwa 200 Stunden) die Projektarbeit (etwa 200 Stunden) Kosten Fr * etwa Fr ** Fr ** etwa Fr ** Fr ** (inkl. Mittagessen) Credit Point System Ja Nein Nein Ja Ja, ECTS M ANAGED C ARE 13

4 Nachdiplomstudium Diplôme genèvois de Interuniversitäres Diplôme en économie et Management im formation continue en Weiterbildungsprogramm Master in economia e gestione administration de la santé Gesundheitswesen santé publique Public Health sanitaria e sociosanitaria Anrechnung von Kursen 6 Kredite von 60 formell möglich, 1 2 Module von 16 9 Kreditpunkte von 30 maximal 18 Kredite von 47 aus anderen Programmen (Ascona oder ideap) aber nicht üblich Frei wählbare etwa 20% nicht bekannt Die Personalisierung erfolgt etwa 40% etwa 20% Veranstaltungen auf der Stufe «Projekte» Internationale Beizug von Dozenten aus Beizug ausländischer Université de Montréal Einladung von Public- SDA, Bocconi (Italia) Zusammenarbeit französischen Universitäten Dozentinnen und Dozenten Université de Lyon Health-Fachleuten Université de Montréal (Canada) Università di Torino aus dem Ausland London School of Economics und University of York (England) Sprachkenntnisse Französisch Deutsch, Französisch, Französisch und Englisch Deutsch und Englisch Italienisch, Französisch, Englisch Englisch * Preise gültig für den laufenden Studiengang. ** Preise des nächsten Studiengangs. Quelle: Luca Crivelli: Weiterbildung im Bereich der «Health Service Administration»: Vier Masters und ein Diplom im Vergleich: MEDUCS, Vol. 11 (3/4), 1999, S Aspekte objektiv messen und vergleichen (u.a. fachliche Ausrichtung, Preis, Dauer, Teilnahmebedingungen), während andere, aus Sicht des Teilnehmers mindestens so wichtige Dimensionen kaum erfasst werden können. Die folgende Darstellung beschränkt sich auf den Vergleich der fachlichen Ausrichtung. Die Informationsgrundlagen für eine vergleichende Analyse formeller Charakteristika wie Zulassungsbedingungen, Trägerschaft, Preis und Dauer finden sich in Tabelle 1 sowie im erwähnten früheren Artikel in Meducs [1]. In den fünf untersuchten Nachdiplomprogrammen kommt keine der drei beschriebenen fachlichen Ausrichtungen in reiner Form vor. Ein Absolvent der Public-Health-Weiterbildung in Genf oder in Bern/Zürich/Basel wird beispielsweise neben dem Schwerpunkt «Epidemiologie» auch noch in die Grundlagen der Gesundheitsökonomie eingeführt und lernt ausgewählte Themen der Betriebswirtschaft kennen. Die Grundzüge der Epidemiologie gehören in der Regel auch zum Lehrstoff der Ausrichtung Gesundheitsökonomie und -politik. Zusätzlich wird die Grenze zwischen der gesundheitsökonomischen und der betriebswirtschaftlichen Ausrichtung insofern fliessend, als gerade in einem vom staatlichen Eingriff geprägten Sektor wie dem Gesundheitswesen die Entscheidungen auf der Stufe des Managements immer auch strategisch, das heisst im globalen gesundheitspolitischen Kontext, getroffen werden müssen. Deshalb bieten heute die Programme in Bern und Lugano eine kombinierte Ausbildung in Management und Gesundheitsökonomie/Gesundheitspolitik an (Variante 4 in Abbildung 2). Überlegungen beim Aufbau des «Master in economia e gestione sanitaria e sociosanitaria (MEGS)» Das jüngste Programm in der Bildungslandschaft «Health Service Administration» in der Schweiz ist der «Master in economia e gestione sanitaria e sociosanitaria» (MEGS). 14 M ANAGED C ARE

5 Basierend auf einer Analyse der bestehenden Programme hat die Leitung des MEGS, als sie die Struktur und den Ablauf dieses Programms definierte, den folgenden Punkten besondere Aufmerksamkeit geschenkt: Miteinbezug des Sozialbereichs: Entwicklungen wie die Alterung der Bevölkerung, die Verbreitung von integrierten Netzwerkmodellen und die Einführung von Instrumenten der wirkungsorientierten Verwaltungsführung (New Public Management mit Instrumenten wie Kostenrechnung, Qualitätsmanagementsysteme usw.) legen nahe, den Horizont über die herkömmliche medizinische Versorgung hinaus zu erweitern. Es scheint deshalb wichtig, auch die besonderen Probleme von sozialen Institutionen wie Alters- und Behindertenheime und Drogenentzugsstationen in die umfassende Betrachtung des Gesundheitssystems miteinzubeziehen. Heterogene Zusammensetzung der Teilnehmer: Es wird grosser Wert auf eine möglichst heterogene Zusammensetzung der Teilnehmer gelegt (Mediziner, Pflegedienstleiter, Ökonomen, Soziologen, Staatsbeamte), um die Fähigkeit zur interdisziplinären Arbeit im Klassenzimmer zu fördern. So lernen die Studierenden, sich auf einen konstruktiven Dialog zwischen den verschiedenen Perspektiven (z.b. dem eher klinischen, dem eher ökonomischen, dem eher politischen Ansatz) einzulassen. Unter den älteren Nachdiplomstudiengängen misst jener der Universität Bern diesem Aspekt am meisten Bedeutung bei; hier werden strikte Teilnehmerquoten (für Mediziner, Ökonomen, usw.) festgesetzt. Flexibilität des Studiengangs: Der auf dem European Credit System (ECTS) beruhende Kursaufbau des MEGS erlaubt hohe Flexibilität bei der Anrechnung vorgängig erworbener Fachkenntnisse und lässt den Teilnehmern eine gewisse Freiheit, indem sie bestimmen können, wie rasch sie zum Abschluss des Studiums kommen möchten (diese Flexibilität ist auch im interuniversitären Public- Health-Programm Basel/Bern/Zürich gegeben). Die Flexibilität des Studiengangs erleichtert es den Teilnehmenden, die Weiterbildung auf ihre berufliche Tätigkeit abzustimmen. internationaler Vergleich der Gesundheitssysteme: Im Gegensatz zu anderen Wirtschaftssektoren ist das Gesundheitswesen bisher von der Globalisierungswelle verschont geblieben. Aus diesem Grund sind die nationalen Gesundheitssysteme heute noch sehr unterschiedlich organisiert, und es werden unterschiedliche Erfahrungen gesammelt, obwohl die meisten Länder mit ähnlichen Problemen konfrontiert sind. Deshalb lassen sich aus internationalen Vergleichen lehrreiche Schlüsse im Hinblick auf die Weiterentwicklung des Gesundheitssektors im eigenen Land ziehen. Die Zusammenarbeit mit Referenten aus ausländischen Universitäten wird von allen beschriebenen Weiterbildungsangeboten gepflegt. Im MEGS werden Referenten aus den Universitäten Montreal, York und Bocconi Mailand beigezogen. Dies soll einen stimulierenden Vergleich mit in anderen Ländern implementierten Lösungsansätzen erlauben. Dank einem internationalen Netzwerk werden die MEGS-Teilnehmer zudem angeregt, bis zu 100 Lektionen im Ausland zu erwerben (z.b. im Rahmen der von den Partner-Universitäten organisierten «Summer Schools»). Praxisbezug (dieser Aspekt wird auch in Genf stark gewichtet): Im Verlauf der MEGS-Weiterbildung müssen zwei praktische Projekte durchgeführt werden («Projekte zur strategischen Veränderung»). In diesen Gruppenarbeiten geht es nicht darum, Fallstudien zu simulieren, sondern es wird ein Problem in einer echten Institution analysiert und es werden (unter der Leitung eines Coachs) konkrete Lösungsvorschläge ausgearbeitet, die dann auch effektiv umgesetzt werden sollten. Durch eine umfassende Weiterbildung im Bereich Health Service Administration, wie sie im MEGS angestrebt wird, kann die Fähigkeit zur umfassenden Betrachtung der Probleme im Gesundheitswesen gefördert werden. Damit unterstützen solche Weiterbildungsangebote den Übergang zum «Zeitalter der konstruktiven Zusammenarbeit» zwischen der Ökonomie und den verschiedenen Disziplinen im Gesundheitswesen. Anschrift des Autors: DR. OEC. LUCA CRIVELLI Program Manager del MEGS Università della Svizzera italiana Via ospedale Lugano Literatur: 1. Luca Crivelli: Weiterbildung im Bereich der «Health Service Administration»: Vier Masters und ein Diplom im Vergleich: MEDUCS, Vol. 11 (3/4), 1999, S Ihr Feedback? Die Zeitschrift «Managed Care» will die Möglichkeit zum offenen Meinungsaustausch bieten. Bestimmt sind Sie nicht mit allem einverstanden, was Sie in diesem Heft lesen. Ihre Meinung interessiert uns und unsere Leserinnen und Leser. Schreiben Sie uns. Faxen Sie uns. Mailen Sie uns: Redaktion Managed Care Rita Schnetzler Bachmattstrasse 29, 8048 Zürich Telefon und Fax: M ANAGED C ARE 15

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