Das Projektmanagement zur branchenweit koordinierten Restrukturierung und Privatisierung der ostdeutschen Großchemie

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1 Das Projektmanagement zur branchenweit koordinierten Restrukturierung und Privatisierung der ostdeutschen Großchemie Inauguraldissertation zur Erlangung des akademischen Grades eines Doktors der Wirtschaftswissenschaften der Universität Mannheim vorgelegt von Dipl.-Kfm. Johannes Schmidt-Tophoff aus Versailles (F)

2 II Referent: Prof Dr. Alfred Kieser Dekan: Prof Dr. Dr. Manuel R. Theisen Tag der mündlichen Prüfung: 28. Mai 1997

3 Johannes Schmidt Tophoff Proiektmanagement zur Privatisierung der ostdeutschen Großchemie Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Alfred Kieser 1[)il1:\f7 DeutscherUniversitätsVerlag ~ GABLER VIEWEG WESTDEUTSCHER VERLAG

4 Die Deutsche Bibliothek - CIP-Einheitsaufnahme Schmidt-Tophoff, Johannes: Proiektmanagement zur Privatisierung der ostdeutschen Großchemie / Johannes Schmidt Tophoff. Mit einem Geleitw. von Altred Kieser - Wiesbaden: Dt. Univ.-Verl., 1997 (DUV : Wirtschaftswissenschaft) Zugi.: Mannheim, Univ, Diss., 1997 ISBN Alle Rechte vorbehalten Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden, 1997 Lektorat: Monika Mülhausen Der Deutsche Universitäts-Verlag ist ein Unternehmen der Bertelsmann Fochinformation GmbH. Dos Werk einschließlich oller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzu I.ässig und stratbar. Dos gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Ubersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. http// Gedruckt auf säurefreiem Papier ISBN DOI / ISBN (ebook)

5 Für meine geliebte Frau Tine und unsere Kinder Clara. Luisa und Moritz

6 Geleitwort Als sich im Jahre 1989 die Wiedervereinigung für alle Beteiligten in Ost- und Westdeutschland relativ überraschend in Gang setzte und eine überwältigende Dynamik entfaltete, die der politischen Kontrolle zu entgleiten drohte, mußte schnell gehandelt werden, auch wenn dieses Handeln nicht in allen Punkten unter Rückgriff auf bewährte Theorien abgesichert werden konnte - selbst wenn es solche gegeben hätte. Die Aufgabe, die Privatisierung des Wirtschaftssystems der ehemaligen DDR in die Wege zu leiten, wurde der für diesen Zweck gegründeten Treuhandanstalt übertragen. Insbesondere auch wegen der besonderen Situation, die dadurch entstand, daß die neuen Bundesländern relativ zügig in das westdeutsche Wirtschaftssystem eingegliedert wurden, konnte sich die Treuhandanstalt nicht darauf verlassen, daß "selbstheilende Kräfte" im Wirtschaftsgebiet der ehemaligen DDR die Privatisierung mit ausreichender Geschwindigkeit vorantreiben würden. Sie sah sich veranlaßt, die Privatisierung, die bei größeren Kombinaten vornehmlich in Form einer Übernahme von Teilen durch westdeutsche und ausländische Unternehmen erfolgen sollte, durch Restrukturierungs- und Sanierungs konzepte zu unterstützen. Sie bediente sich zu diesem Zweck der Dienste von Beratungsgesellschaften, die für bestimmte Projekte, die die Sanierung und Privatisierung einzelner Betriebe und Kombinate oder ganzer Branchen zum Ziele hatten, herangezogen wurden. Das größte dieser Projekte, die Privatisierung der ostdeutschen Großchemie, wird in dieser Arbeit dargestellt und einer Bewertung unterzogen. Auch wenn die Privatisierung der ostdeutschen Wirtschaft ein ziemlich einmaliger Fall bleiben dürfte - selbst in Nord- und Südkorea sollten sich im Falle einer Wiedervereinigung nicht allzu viele Strukturähnlichkeiten ausmachen lassen -, so ist eine theoretisch unterfütterte Rekonstruktion dieses Prozesses kein müßiges Unterfangen. Zumindest auf der generellen Ebene des Projektmanagements lassen sich Einsichten gewinnen, die für Transformationen von Ökonomien bedeutsam sein dürften. Ganz abgesehen davon, daß einer Rekonstruktion und Bewertung des deutschen Falles ein hoher Eigenwert zukommt. Herr Schmidt-Tophoff hat sich in einem umfangreichen Projekt, dessen Ergebnisse in diesem Buch dargestellt werden, dieser wichtigen Aufgabe unterzogen. Er selbst war als Mitarbeiter einer großen Unternehmens beratung an dem Transformationsprozeß aktiv beteiligt. Mit diesem Umstand, den er selbst in der Arbeit reflektiert, geht er je-

7 VIII doch behutsam um: Er berichtet keine Interna und er führt keine Fakten ein, die nicht auch aus öffentlich zugänglichen Dokumenten erschlossen werden könnten. Dennoch kommt ihm natürlich bei der Bewertung verschiedener Entwicklungen sein Insiderwissen zustatten. Die vorliegende Arbeit gliedert sich in vier Teile. Im ersten, grundlegenden Teil werden ein Bezugsrahmen eingeführt und die Ausgangsbedingungen des Untersuchungsgegenstands "Chemieprojekt" erläutert. Unter "Chemieprojekt" versteht der Verfasser das Projekt zur Restrukturierung und Privatisierung der ostdeutschen Chemiestandorte Bitterfeld, Buna, Leuna und Wolfen, das die Treuhandanstalt im Jahre 1991 mit Hilfe von Unternehmensberatern durchführte. Im zweiten, empirischen Teil werden die Vor-, Haupt- und Nachphasen des "Chemieprojekts" anhand der Systematik des Bezugsrahmen übergreifend beschrieben. Im dritten, bewertenden Teil erfolgen die Einordnung des Untersuchungsgegenstands in die Literatur und die ausführliche, kritische Analyse des Vorgehens im "Chemieprojekt". Der vierte, pragmatische Teil schließt die Untersuchung ab mit Überlegungen zu einer Übertragbarkeit des von der Treuhandanstalt in Ostdeutschland gewählten Projektansatzes auf andere Transformationsökonomien und -branchen. Das Buch liefert nicht nur eine sorgfältige Rekonstruktion des Transformationsprozesses der Großindustrie der ehemaligen DDR, es enthält auch viele wichtige Hinweise für die Konzipierung und Gestaltung zukünftiger Transformationsprozesse. Ich wünsche ihm viele interessierte Leser. Prof. Dr. Alfred Kieser

8 Vorwort Die vorliegende Arbeit analysiert den kürzlich erst weitgehend abgeschlossenen Prozeß der Transformation der ostdeutschen (Groß-) Chemieindustrie aus Sicht eines am Prozeß Beteiligten. Neben den vielen damit verbundenen und im weiteren noch ausgeführten Problemen, stand ich dabei nicht nur vor der besonderen Herausforderung meine eigene Beratertätigkeit kritisch zu durchleuchten. Schwierig war auch, die Perspektive zu wechseln von einem theorielosen und unter großem Zeitdruck stehenden Pragmatismus hin zu einer nachvollziehenden Beschreibung, Erklärung und Bewertung desselben aus kritischer Distanz. Ob dies gelungen ist, soll der Leser entscheiden, dennoch hoffe ich, daß meine Arbeit zu Auseinandersetzung, zu Diskussion und zu weiterer Forschung anregt. Eine nebenberufliche und nebenfamiliäre Dissertation ist eigentlich ein vergebliches Unterfangen und nur mit einem gewissen naiven Willen sowie inbrünstiger Demut anzugehen. Mitverantwortlich dafür, daß ich trotz beruflicher Verantwortung, Auslandsversetzungen und Freizeitlosigkeit nicht aufgegeben habe, war das Gedenken an meinen leider viel zu früh verstorbenen Mentor und Freund bei Arthur D. Little, Dr. Claus Tiby. Großer Dank gebührt meinem Betreuer Prof. Dr. Alfred Kieser, der mir bei der Bearbeitung des Themas großen wissenschaftlichen Freiraum ließ und mir geduldig mit vielen kritischen Anmerkungen half. Darüber hinaus bezieht die Arbeit Anregungen ein aus Gesprächen mit Arbeitskollegen, mit Mitarbeitern aus den betroffenen ostdeutschen Chemieunternehmen, mit Prof. Dr. Eberhard Sandmann, Prof. Dr. Stefan Jugel, Dr. Iwan Potrawnji, Michael Deneux und meinen Eltern sowie mit meinen Freunden aus der russischen Chemieindustrie. Für finanzielle Unterstützung danke ich Arthur D. Little, dem Deutschen Akademischen Auslandsdienst und der Komission zur Erforschung des Sozialen und Politischen Wandels in den neuen Bundesländern. An dieser Stelle möchte ich meinen Eltern herzlichst für die gute Ausbildung danken und daß sie mir stets mit Rat und Tat beiseite stehen. Mein besonderer Dank gilt auch meinen Schwiegereltern, meiner restlichen Familie und meinen Freunden. Widmen möchte ich diese Arbeit schließlich meiner geliebten Frau Tine und meinen Kindern Clara, Luisa und Moritz, die mir durch ihre unendliche Enthaltsamkeit die Zeit und Kraft gaben, die Arbeit zuende zu bringen. Johannes Schmidt-Tophoff

9 Inhaltsübersicht Abbildungs- und AbkOrzungsverzeichnis... XVI I. Teil: Grundlagen und Ausgangsbedingungen 1. Branchenweit koordinierte Transformation von Chemiekombinaten Ein Ansatz zur Überwindung von Hindernissen bei der großen Privatisierung Ziele und Hypothesen der Untersuchung Das System der chemischen Industrie Ein 'Industriesystem' als Bezugsrahmen Besonderheiten eines Systems der chemischen Industrie Struktur und Funktionsweise der DDR-Chemieindustrie Überblick über das Industriesystem Entstehung und Entwicklung der chemischen Industrie in Ostdeutschland Industrieleitung und -planung in der DDR-Chemieindustrie Chemiekombinate Wertschöpfungs-. Funktional- und Regionalstruktur des Industriesystems Internationales Umfeld des Industriesystems /. Teil: Restrukturierung und Privatisierung durch Projektmanagement 4. Periodisierung und Vorphase der ungesteuerten Transformation Periodisierung und Abgrenzung des Gesamtprozesses... "... ".. " Phase der ungesteuerten Transformation ".. "... " Projektmanagement zur branchenweiten Koordination in der Großchemie Projektplanung und -organisation Projektablauf Ergebnisse des Chemieprojekts Erweiterung des Projekts um Teile der ostdeutschen Mineralölindustrie Planung der Umsetzung der Projektergebnisse... " Folgephase der Umsetzung und Zusammenfassung Koordinierte Umsetzung mit wechselnden Akzenten Zusammenfassung und quantitative Auswertung Teil: Einordnung und kritische Analyse des Projektmanagements 7. Einordnung des Projektmanagements zur branchenweiten Koordination Zum Prozeß der Industrietransformation Zur branchenweiten Koordination im Prozeß der Industrietransformation Zum Projektansatz als Koordinationsform Kritische Analyse des Projektmanagements im Chemieprojekt Zu Bewertungsansatz und -kriterien Analyse von konstitutiven Elementen Analyse von funktionalen Elementen Ausgewählte Aspekte der institutionalen Elemente Anregungen für eine Analyse der instrumentalen Elemente Zusammenfassung der Kritik IV. Teil: Übertragbarkeit des Projektansatzes 9. Übertragbarkeit von Erfahrungen auf andere Branchen und Länder Zur Übertragbarkeit auf andere Industriebranchen Zur Übertragbarkeit auf andere Transformationsökonomien Literaturverzeichnis

10 XII Inhaltsverzeichnis I. Teil: Grundlagen und Ausgangsbedingungen 1. Branchenweit koordinierte Transfonnation von Chemiekombinaten Ein Ansatz zur Überwindung von Hindernissen bei der großen Privatisierung Ziele und Hypothesen der Untersuchung Das System der chemischen Industrie Ein 'Industriesystem' als Bezugsrahmen Notwendigkeit eines Bezugsrahmens für die Untersuchung Konzeption eines 'Industriesystems' Besonderheiten eines Systems der chemischen Industrie Überblick über die Chemieindustrie und ihre Unternehmen Wertschöpfungs-, Funktional- und Regionalstruk1ur Gesellschaftliches, wirtschaftliches und internationales Umfeld Struktur und Funktionsweise der DDR-Chemieindustrie Überblick über das Industriesystem Die DDR-Chemieindustrie und ihre Kombinate Zu Größenordnung und Wettbewerbsfähigkeit der DDR-Chemieindustrie Entstehung und Entwicklung der chemischen Industrie in Ostdeutschland Auf- und Ausbau bis zum Ende des 2. Weltkrieges Entwicklungsperioden der DDR-Chemieindustrie Industrieleitung und -planung in der DDR-Chemieindustrie Industrieleitung in der Zentralverwaltungswirtschaft Ausgewählte Aspekte der Industrieplanung Chemiekombinate Begriff und Wesen eines Kombinates Kombinate als Produktionsstätten Politische und soziale Funktionen Innerbetriebliche Organisationsstrukturen Wertschöpfungs-, Funktional- und Regionalstruktur des Industriesystems Wertschöpfungsstruktur Funktionalstruktur Regionalstruktur Umweltschutz Internationales Umfeld des Industriesystems Einbindung in den RGW Beziehungen zum.nichtsozialistischen Wirtschaftsgebiet... 66

11 XIII 11. Teil: Restrukturierung und Privatisierung durch Projektmanagement 4. Perlodisierung und Vorphase der ungesteuerten Transfonnation Periodisierung und Abgrenzung des Gesamtprozesses Phase der ungesteuerten Transformation Einfluß der Systemtransformation auf die Chemieindustrie Neudefinition der ehemaligen Chemiekombinate Slammwerke versus Kombinatsbetriebe Ost- versus westdeutsche Chemieuntemehmen Intemationale Absatzmärkte Untemehmensinteme Restrukturierung Management und Mitarbeiter Neudefinition der Wertschöpfungs-, Funktional- und Regionalstruktur Neudefinition der Wertschöpfungs- und Funktionalstruktur Regionalrestrukturierung und Umweltschutz Projektmanagement zur branchenweiten Koordination in der Großchemie Projektplanung und -organisation Projektumfang und -ziele Oberblick über Aufgaben und Phasen Projektorganisation Projektablauf Betriebswirtschaflliche Analyse und Strategieentwicklung Geschäftsfeldsegmentierung und Groborganisation Errichtung eines strategischen Kostenrechnungssystems Entwicklung von Geschäftsfeldstrategien Aufgaben- und Strukturanalyse Erarbeitung von.investorneutralen Investitionskonzepten Aggregation zum Restrukturierungskonzept Standortübergreifende Analyse der Verbundwirtschaft Ökologische Begutachtung Entwicklung und Bewertung der Privatisierungskonzepte Ergebnisse des Chemieprojekts Erweiterung des Projekts um Teile der ostdeutschen Mineralölindustrie Projektbeschreibung Ergebnisse des Mineralölprojekts Planung der Umsetzung der Projektergebnisse Folgephase der Umsetzung und Zusammenfassung Koordinierte Umsetzung mit wechselnden Akzenten Standortbezogene, sektorale Privatisierung und erste Erfolge Paketprivatisierung und die Diskussion um die.industriellen Keme Slandortübergreifende Teilprivatisierung und der (Poly-) Olefinverbund Zusammenfassung und quantitative Auswertung Oberblick über die Transformation des Industriesystems Privatisierungs- und Liquidationsquote Entflechtungsquote und Betriebsgrößenstruktur Beschäftigungsentwicklung Investi1ionstätigkeit und -struktur Umsatzentwicklung

12 XIV 111. Teil: Einordnung und kritische Analyse des Projektmanagements 7. Einordnung des ProjektJnanagements zur branchenweiten Koordination Zum Prozeß der Industrietransformation Industrietransformation als Teilprozeß der Systemtransformation Fehlen wirtschaftstheoretischer Erklärungsmuster Interpretation aus ordnungstheoretischer Sich! Interpretation aus prozeßpolitischer Sicht Zur branchenweiten Koordination im Prozeß der Industrietransformation Zur Notwendigkeit branchenweiter Koordination in der Großchemie Vereinbarkeit mit dem Treuhandauftrag Begriffspaar 'Privatisierung und Restrukturierung' Analogiebildung zu einer selektiven Restrukturierung Strukturähnlichkeit mit Ansätzen zur Industrierestrukturierung Zum Projektansatz als Koordinationsform Ausgangssituation und Eignung des Projektansatzes Strukturähnlichkeit mit dem Projektansatz der Weltbank Kritische Analyse des Projektmanagements im Chemieprojekt Zu Bewertungsansatz und -kriterien Grenzen einer quantitativen Projektevaluierung Möglichkeiten eines qualitativen und strategischen Projektauditings Orientierung am Ansatz eines Industrieportfolio-Managements Überblick Ober die Bewertungskriterien Analyse von konstitutiven Elementen... ' Projektgegenstand Beschränkung auf Untemehmen und Standorte Strategische Industrieeinheiten als altemative Projektgegenstände Projektumfang Erweiterung um verbundrelevante Wertschöpfungsstufen Erweiterung um Funktionalstufen Vorteilhaftigkeit der regionalen Konzentration Perspektiven eines Industrieportfoliomanagements Projektdauer und -budge! Analyse von funktionalen Elementen Ziele Übereinstimmung mit dem Treuhandauftrag Formale Mängel des Zielsystems Konsensfähigkeit durch Einbeziehen vieler Interessengruppen Fehlen einer Vision Aufgaben und Phasen Vemachlässigung der Projektplanung und -kontrolle Dominanz standortbezogener betriebswirtschaftlicher Aufgaben Grenzen einer Erweiterung um industriepolitische Handlungsfelder Ausgewählte Aspekte der institutionalen Elemente Zweckmäßigkeit der gemischten Matrix-Projektorganisation Umsetzungserfolg durch Beteiligung vieler Interessengruppen Anregungen for eine Analyse der instrumentalen Elemente Zusammenfassung der Kritik

13 xv IV. Teil: Übertragbarkeit des Projektansatzes 9. Übertragbarkeit von Erfahrungen auf andere Branchen und Länder Zur Übertragbarkeit auf andere Industriebranchen Zur Übertragbarkeit auf andere Transformationsökonomien Literaturverzeichnis

14 XVI Abbildungs- und Abkürzungsverzeichnis Abbildung: Titel der Abbildung: Seite: Abbildung Nr. 1 Abbildung Nr. 2 Abbildung Nr. 3 Abbildung Nr. 4 Abbildung Nr. 5 Abbildung Nr. 6 Abbildung Nr. 7 Abbildung Nr. 8 Abbildung Nr. 9 Abbildung Nr. 10 Abbildung Nr. 11 Abbildung Nr. 12 Abbildung Nr. 13 Abbildung Nr. 14 Abbildung Nr. 15 Abbildung Nr. 16 Abbildung Nr. 17 Industriesystem als konzeptioneller Bezugsrahmen (Bsp. Chemie) 12 Überblick über die Chemiekombinate in der DDR 25 Standorte der Chemiebetriebe in der DDR 30 Leitungs- und Machtstrukturen in der chemischen Industrie der DDR 42 Organisationsstruktur des Ministeriums für Chemische Industrie (DDR) 44 Rahmenleitungsstruktur für DDR-Chemie kombinate 56 Überblick über den Prozeß der Industrietransformation in der ostdeutschen Chemieindustrie 70 Aufgaben und Phasen des Chemieprojekts 105 Projektorganisation des Chemieprojekts 108 Entscheidungsmatrix zur Einteilung von Geschäften 120 Entscheidungsmatrix für die Restrukturierungskonzepte 129 Kritische Verbund beziehungen zwischen den Standorten 131 Integrierte ökologisch-ökonomische Beurteilung von Geschäftseinheiten 134 Privatisierungsreihenfolge 151 Vorgehen bei der Teilprivatisierung 159 Darstellung des Industrieportfolios 242 Hauptphasen und -aufgaben eines Projektvorschlags 334

15 XVII Abkürzung: Voller Name: ABM ADL AFG AfP AG AHB BfAI BR Deutschland BSL BvS bzw. ca. CI DCF DDR d. h. DIN DIW DM etal etc. FAZ FuE GmbH Hrsg. ICI IDW i.e. i. e. S. IG Farben IPM Lw.S. jato kt M MBO McK MfC Mio Mrd MZ Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen Arthur D. Little International, Inc. Arbeitnehmer -F örderungsgesetz Amt für Preise der DDR Aktiengesellschaft Außenhandelsbetrieb Bundesinstitut für Außenhandelsinformation Bundesrepublik Deutschland Buna SOW Leuna Olefinverbund GmbH (Buna GmbH - Sächsische Olefinwerke GmbH - Leuna Polyolefine GmbH) Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben beziehungsweise circa Zeitschrift.Chemische Industrie" Discounted Cash-flow Deutsche Demokratische Republik das heißt Deutsche Industrienorm Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung Deutsche Mark et alias et cetera Frankfurter Allgemeine Zeitung Forschung und Entwicklung Gesellschaft mit beschränkter Haftung Herausgeber Imperial Chemicallndustries Institut der Deutschen Wirtschaftsprüfer im Einzelnen im engeren Sinne Interessengemeinschaft Farben (IG Farben AG) Industrieportfolio-Management im weiteren Sinne Jahrestonnen Kilotonnen ('000 Tonnen) Mark der DDR Management-Buy-Out McKinsey & Company, Inc. Ministerium für Chemische Industrie der DDR Millionen Milliarden Mitteldeutsche Zeitung

16 XVlII AbkDrzung: Voller Name: NPV NSW OECD 0.0. o.s. O.V. o.z. pp PS PVC RGW S. SED SGE SIE Sp. SPK SU SW SZ TOM tpa THA u. a. UdSSR VCI VCIDDR VCIOst VDI VEB z. B. ZK Net Present Value Nicht-sozialistisches Wirtschaftsgebiet Organisation tor Economic Co-operation and Development ohne Ortsangabe ohne Seitenangabe ohne Verfasser ohne Zeitangabe Polypropylen Polystyrol Polyvinylchlorid Rat for gegenseitige Wirtschaftshilte (auch: Comecon) Seite Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (DDR) Strategische Geschäftseinheiten Strategische Industrieeinheiten Spalte staatliche Plankommission der DDR Sowjetunion Sozialistisches Wirtschaftsgebiet Süddeutsche Zeitung Tausend Deutsche Mark tons per annum (Jahrestonnen) Treuhandanstalt unter anderem Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken Verband der chemischen Industrie Verband der chemischen Industrie der DDR Verband der chemischen Industrie, Landesverband Ost Verband Deutscher Ingenieure Volkseigener Betrieb zum Beispiel Zentralkommitee