IKT-Strategie Herausforderungen für eine innovative Verwaltung

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1 IKT-Strategie 2012 Herausforderungen für eine innovative Verwaltung

2 Aktuelle IKT Themen/Trends Collaboration Facebook Twitter Wiki Open Data/Gov Apps Social Media Web 2.0 Mobiles Breitband Smartphone Tablet Participation Location based Services App Stores Smart Meter Cyber Security Blogs GovCERT Semantic Web Private Cloud PaaS Cloud Computing Youtube Video Standardisierung HTML5 Green IT Stuxnet Social Engineering Kritische Infrastruktur Botnetze IaaS Shared Service Smart Grid CERT SaaS Public Cloud Virtualisierung Zentralisierung 2

3 146 % Mobiltelefon Penetration in Ö Insgesamt wurden im 3. Quartal 2011 in Österreich rund 5,3 Mio. Breitbandanschlüsse gezählt. Schon seit dem 3. Quartal 2010 gibt es mehr mobile als feste Breitbandanschlüsse in Österreich. Konkret liegt der Anteil von mobilem Breitband im 3. Quartal 2011 bei 60 %.! (rtr.gv.at) TB im 4.Q 2010 mittels Mobiltelefonen heruntergeladen Prognose, jedes 3. verkaufte Handy ist ein Smartphone 200 Mrd s werden täglich verschickt, 15 Petabyte täglicher Datenzuwachs = Zeichen 3

4 Facebook, Twitter, YouTube & Co

5 Grundlagen für die Planung Digitale Agenda NEUE Themen Diverse Themen aus der IKT-Bund und BLSG KIG Prioritätenliste Diverse Themen aus der IKT Wirtschaft Planung Projektliste Verwaltungsreform Projektliste Entlastung B&U E-Gov Vision 2020 Diverse Themen aus der Politik MR und Gesetze 5

6 Ausgewählten Themen Digitale Agenda Open Data Cyber Security Unternehmensserviceportal Cloud Computing IKT Konsolidierung

7 Digitale Agenda Zentrale Ziele 100%ige Breitbandversorgung für alle bis 2013 (Schnelle) Breitbandversorgung aller EU-Bürger mit 30 Mbit/s oder mehr bis 2020 (Ultraschnelle) Breitbandversorgung bis 2020 von 50% der europäischen Haushalte mit 100 Mbit/s bis 2015 sollen 50% der EU-Bürger online einkaufen Erhöhung der regelmäßigen Internetnutzung von 60% auf 75% bzw. von 41% auf 60% in benachteiligten Bevölkerungsgruppen bis 2015 Halbierung des Bevölkerungsanteiles, der noch nie im Internet war (von 30% auf 15%) bis 2015 sollen 50% der Bevölkerung elektronische Behördendienste nutzen bis 2015 sollen die Investitionen in IKT auf 11 Mrd. EUR gesteigert werden

8 E-Government Nutzung Schweden Österreich Großbritannien Deutschland E-Government Zufriedenheit Österreich Großbritannien Deutschland Schweden Source: egov Monitor 2011

9 Digitale Agenda E-Government Umsetzung in Österreich Vier Lenkungsziele Stärkung der Nutzer Binnenmarkt Effizienz und Effektivität der öffentlichen Verwaltungen Schaffung der Voraussetzungen für die Entwicklung elektronischer Behördendienste

10 Cloud Computing Kriterien für Cloud Eignung taxative Aufzählung aller technischen und rechtlichen Klärungen die notwendig sind, um cloud services nutzen zu können Entwicklung von Kriterien für die Beurteilung ob Anwendungen für welches Modell einer Cloud geeignet sind z.b. rechtlich, Datenschutz, compliance, Zertifizierung, sicherheits-, system-, betriebs-, anwendungstechnisch, NO-Go, Cloud konforme Anwendungen - So entwickeln, dass Cloud Nutzung möglich ist - Festlegung von Kriterien, was bedeutet Cloud konform Cloud Standards Standardanforderungen an Cloud Provider Standardvorgehensmodell bei der Umsetzung von Cloud Anwendungen Cloud Beurteilung Definition von Kriterien und Entwicklung von Modellen zur Beurteilung Cloud Nachhaltigkeit und Offenheit Anwendungen in der Cloud so umsetzen, dass Migration definiert/abgeschätzt ist und/oder Service für alternative Cloud umsetzbar ist 10

11 Cloud Computing Conclusio Die Verwaltung ist ein großer Nutzer von IKT Services, daher ist die Nutzung von neuen Servicemodellen immer von Interesse Cloud Computing ist kein Hype sondern wird sich als stabiler Wandlungsprozess darstellen Kostenvorteile werden von den Anbietern als massiv in den Raum gestellt, daher wird der Druck der Entscheidungsträger in der Verwaltung und Politik groß werden Wie bei allen Themen müssen wir Chancen und Risken bewerten und die organisatorischen, rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen festlegen

12 Open Data Open Government Cooperation OGD (Stadt Wien, Linz, Graz, Salzburg und BKA sowie Community) Tirol, Land OÖ ab 2012 neue Form der Kooperation notwendig BKA stellt Abstimmung mit BLSG sicher neuer Formen der Abwicklung und Umsetzung Was kommt 2012 auf Bundesebene: Nationales Metaportal Bundesangebot an OGD APP4Austria gemeinsamer Wettbewerb Transparenz Kollaboration Partizipation 12

13 Open Data Open Government Seit Mitte April gibt es ein nationales Portal für OGD 13

14 Wirtschaftliche Potentiale bei Open Data Erfolgskriterien für konkrete Business Modelle

15 Unternehmensserviceportal Pilot mit ausgewählten Unternehmen läuft seit September personalisierter Zugang im Vollbetrieb ab 22. Mai 2012 Registrierungsprozess laufende Optimierung Laufende Einbindung von Verfahren (FinanzOnline, ELDA, EDM, Waffenregister, E-Rechnungen Bund, usw.) Vorbereitung der Einbindung von Verfahren mit den Ländern Arbeiten auf & neben der Straße : Wien Variante Applikationsaufruf Gewerbeanmeldung : Steiermark Variante Bewegungsdaten Ausbau der Kooperationen (WKO, HV, Notariats- und Rechtsanwaltskammern, Wirtschaftstreuhänder, usw.)

16 Unternehmen Unternehmens- serviceportal CMS Informations- verpflichtungs- datenbank Verwaltung Bürger Bürger- serviceportal IVDB CMS

17 Cyber Security Strategie Gemeinsame Erarbeitung Ziel ist die Erstellung einer nationalen Cyber Security Strategie gemeinsam von BKA, BMI, BMLVS und BMeiA Erarbeitung konkreter Maßnahmen und eine Roadmap der Prozess soll alle Aspekte betrachten und alle Stakeholder einbinden (BMI, BMLVS, BMF, BMxx, GovCERT, CERT, Länder, Städte- und Gemeindebund, div Institutionen, privaten Sektoren der kritischen Info- Infrastruktur, ) WICHTIG: eine breite Basis finden, die für die Umsetzung der Roadmap notwendig ist

18 IKT-Konsolidierung Ziele Die bisherige Koordinationstätigkeit hat Österreich eine gute Basis geschaffen und an die Spitze im E-Government gebracht. Nun geht es darum, die IKT Services mit mehr Effizienz zu betreiben. Einsparungen werden durch den Einsatz von bundesweiten IKT- Standards (z.b. Bundes-Client) nachweislich erreicht. Ziel ca. 250 Mio Euro auf 5 Jahre Die IKT-Standards werden je Themenfeld mittels eigener Verordnung für die Ressorts verbindlich. Dort wo Kostenvorteile durch eine Konsolidierung mittels definiertem einheitlichen Kostenvergleich nachgewiesen werden, ist diese umzusetzen. Voraussetzung: Transparenz der IT-Kosten in den Ressorts und der jeweiligen IT-Dienstleister (z.b. BRZ), Basis dazu ist ein IT- Benchmark

19 IKTKonG: Inhalte ( 2 Abs 1) Zielbereiche einer Standardisierung sind insbesondere: IT-Büroarbeitsplatz in der Bundesverwaltung ( Bundesclient- Architektur ), gemeinsame Lösung zur Entwicklung und Wartung der Internetauftritte der Bundesdienststellen (Content Management System), IT- Lizenzmanagement des Bundes, duale Zustellung, elektronische Signaturen, inklusive Amtssignatur, Identity- und Accessmanagement (Rechte- und Rollenverwaltung), ELAK, Softwarebausteine bzw. Softwarebibliotheken sowie Basiskomponenten (z.b. Scanning) Offen für weitere Themen ( 3, z.b. Archiv)

20 Zusammenspiel der Akteure A-Sit IKT Bund BRZ Standardisierungsauftrag gemäß BBG Gesetz beratend BBG BMF BKA materiell zuständiges Ressort steuernd BM bestimmtes BM BRZ Dienstleister ausführend Präsentationstitel

21 IKTKonG: Prozess - Phasen 1. Erarbeiten der Verordnungen (zb. ELAK, duale Zustellung, usw.) und der Projektaufträge 2. Umsetzen des Projektauftrages in der Projektstruktur Phase 1 Phase 2 Identifizieren Definieren Beraten Einvernehmen herstellen Begutachten Verordnung erlassen -> Projektauftrag zum Rollout Projektplanung Beauftragung sofern relevant Umsetzen Begleitendes Controlling

22 eine Internetgesellschaft braucht eine innovative öffentliche Verwaltung, die für Transparenz, Partizipation, Vertrauen und Sicherheit sorgt Danke für Ihre Aufmerksamkeit! Roland Ledinger Leiter Bereich I/B/2 IKT Strategie des Bundes Ballhausplatz Wien

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