DIE VISION FÜR QLIKVIEW.NEXT

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1 DIE VISION FÜR QLIKVIEW.NEXT Ein QlikView-Whitepaper März 2012 qlikview.com

2 Inhalt Zusammenfassung 3 Fachanwender die Jäger und Sammler von heute 4 Was unsere Vision beeinflusst 5 Die Konsumerisierung von Unternehmens-Software 6 Vermehrte Nutzung von Social Software am Arbeitsplatz 7 Smartphone & Co. mobil und unabhängig 7 Big Data der explosionsartige Anstieg des Datenvolumens 8 Die fünf Themen von QlikView.next 9 Ansprechende Funktionalität 10 Selbstverständliche Zusammenarbeit 12 Flexible Mobilität 14 Optimierte Unternehmensumgebungen 15 Herausragende Plattform 17 QlikView.next: Simplifying Decisions for Everyone, Everywhere 18 Anhang 19 Ergänzende QlikView-Whitepaper 19 Quellenangaben 19 Die Vision für QlikView.next 2

3 WAS IST BUSINESS DISCOVERY? Business Discovery ist anwendergesteuerte Business Intelligence. Sie hilft Menschen, ihre Entscheidungen unter Einbeziehung unterschiedlicher Quellen wie Daten, Kollegen und die Umgebung zu treffen. Anwender können Einblicke gewinnen, Analysen durchführen, dabei in Gruppen oder unternehmensweit zusammenarbeiten und ihre Erkenntnisse teilen. Mithilfe von Business-Discovery- Systemen können Mitarbeiter ihre Fragen selbst beantworten und ihrem eigenen Analyse pfad folgen. Business-Discovery-Plattformen sorgen jederzeit und überall für informierte Mitarbeiter. Ob als App-Modell oder mobile Anwendung die Komponenten lassen sich austauschen und neu zusammensetzen. Sie erleichtern das Networking und fördern die Zusammenarbeit. Zusammenfassung Die QlikView Business Discovery-Plattform steht für eine intuitive, leistungsfähige Informationsauswertung. Mit ihrer einfachen Bedienung und überzeugenden Arbeitsweise hat sie Maßstäbe gesetzt. Diesen Innovationsvorsprung möchten wir ausbauen. Damit wir auch weiterhin die Wünsche von Unternehmen und Anwendern auf der ganzen Welt erfüllen können, arbeiten wir an einer völlig neuen Generation der QlikView Business Discovery-Plattform mit dem Projektnamen QlikView.next. QlikView.next wird aus einer Reihe von Software-Releases bestehen, die sich um fünf Themen drehen: Ansprechende Funktionalität. Eine intuitive Benutzeroberfläche, mit der man nicht nur gerne, sondern auch äußerst produktiv arbeitet, begeistert Mitarbeiter aus den Fachbereichen und der IT-Abteilung gleichermaßen. Mit QlikView.next werden Beziehungen zwischen Daten noch schneller transparent, denn das Untersuchen von Zusammenhängen, Korrelationen und Auswirkungen ist so einfach wie nie. Selbstverständliche Zusammenarbeit. Hierunter verstehen wir eine Art der Zusammenarbeit, die so selbstverständlich und einfach ist, dass die Mitarbeiter gar nicht anders können, als sich zu beteiligen. Mit QlikView.next wird QlikView bei der gemeinschaftlichen Entscheidungsfindung eine wichtige Rolle einnehmen. Flexible Mobilität. Bei diesem Thema geht es um den Zugriff auf alle Business-Discovery-Funktionalitäten von allen Geräten. Dabei liegt die Betonung auf mobil. Denn statt einer neue Desktop-Oberfläche an den Einsatz auf Smartphones und Tablets anzupassen, fangen wir bei der Entwicklung der QlikView.next-Benutzerschnittstelle mit der mobilen Umgebung an. Optimierte Unternehmensumgebungen. Mit QlikView.next können IT-Mitarbeiter ihre QlikView-Umgebungen optimieren und Self-Service-Business-Discovery für eine wachsende Anwenderzahl und immer größere und vielfältigere Datenmengen bereitstellen. Herausragende Plattform. Plattformfunktionalitäten wie Datenanbindung und APIs bilden ebenfalls einen Schwerpunkt von QlikView. next. Hier geht es darum, Kunden und Partner bei ihren Anwendungen zu unterstützen. Sie sollen in der Lage sein, ihren Anwendern und Kunden schnell und einfach relevante Apps und Lösungen zur Verfügung zu stellen. Die Vision für QlikView.next 3

4 FAKTOREN, DIE UNSERE VISION BEEINFLUSSEN Unsere Ideen für QlikView.next werden stark geprägt von: der Verlagerung von IT-Innovationen vom geschäftlichen in den privaten Bereich der Etablierung sozialer Software am Arbeitsplatz vollständiger Mobilität und der Unabhängigkeit von Geräten Big Data Bei QlikTech verfolgen wir mit voller Kraft unsere Firmenphilosophie Simplifying Decisions for Everyone, Everywhere. Unsere Vorstellungen von QlikView.next werden von vielerlei Faktoren beeinflusst den verschwimmenden Grenzen zwischen privater und geschäftlicher Software, der Etablierung sozialer Software am Arbeitsplatz, vollkommene Mobilität und Gerätunabhängigkeit sowie den immens wachsenden Datenmengen, den Big Data. Fachanwender die Jäger und Sammler von heute Wer als Information Worker beruflich Informationen auswertet, gehört zur Gruppe der mobilen, sozial vernetzten Jäger und Sammler. Wir machen uns auf die Suche nach den Daten, die wir brauchen. Dazu verwenden wir die Werkzeuge, die wir zur Hand haben oder selbst herstellen. Wie die Jäger und Sammler der Vorzeit durchstreifen wir eine große, komplexe Informationsumgebung und suchen nach den für uns relevanten und nützlichen Daten. Wir arbeiten mit anderen zusammen, um unsere Aufgaben zu erfüllen. Ob modern oder historisch, der Jäger und Sammler hat ein Ziel: Er möchte das für ihn Wichtige so schnell und einfach erreichen wie möglich. Das Problem ist, dass in der Welt von heute eine unüberschaubare Menge von Werkzeugen verfügbar ist... Wir können auf Werkzeuge zum Erstellen von Inhalten, Suchmaschinen, s, soziale Software, herkömmliche Telefone und Internet-Telefonie, Dokumente und Datenbanken, Spreadsheets und Systeme für Business Intelligence (BI) zugreifen. Diese Technologien sind entstanden, um Anwendern beruflich oder privat bei der Beantwortung ihrer Fragen zu helfen. Ein Information Worker hat Zugang zu dutzenden, hunderten, manchmal sogar tausenden von Werkzeugen. Einige davon sind von der IT-Abteilung abgesegnet, andere nicht. Damit sie ihre Aufgaben erledigen und die dafür nötigen Informationen auswerten können, stellen Information Worker diese Werkzeuge lose zu Toolkits zusammen.... aber die perfekte Lösung zur Entscheidungsunterstützung immer noch auf sich warten lässt. Die Informationsflut ist immens. Im Jahr 2012 wird das weltweite Volumen der digitalen Inhalte um 50 Prozent auf 2,7 Milliarden Terabyte wachsen. 1 Wer auf Informationen angewiesen ist vergeudet jede Menge Zeit mit der Suche nach richtigen und relevanten Inhalten. Im Durchschnitt schickt ein Information Worker 41 s am Tag und erhält selbst circa 100 Nachrichten. 2 Die Vision für QlikView.next 4

5 WAS IST MIT CLOUD- COMPUTING UND SAAS? Wir beobachten auf dem Markt ein verstärktes Interesse an zweckorientierten, aufgabenspezifischen Softwareanwendungen, die Kunden einfach kaufen und einsetzen können. Diese Applikationen lassen sich über ein SaaS- Modell in der Cloud einsetzen, was besonders effizient ist, wenn sich die Daten ebenfalls in der Cloud befinden. Wer bietet diese fach- und branchenspezifischen Anwendungen an? Unsere OEM-Partner. QlikView ist so einfach zu bedienen und zu implementieren, dass unsere Partner-Community bereits Hunderte von Apps zur Lösung besonderer Kundenanforderungen erstellt hat. Zu den Einsatzgebieten gehören Markforschung, Sportstatistik, Personalplanung, Vertriebssteuerung für Investmentunternehmen und vieles mehr. Im Rahmen unternehmensweiter BI-Implementierungen sind noch einige echte Herausforderungen zu meistern, beispielsweise welche Daten Kunden bereit sind, in die Cloud auszulagern und wie die Daten dort hinkommen. Betrachtet man jedoch die Implementierung an sich, kann QlikView problemlos in einer Cloud-Infrastruktur eingesetzt werden unsere eigene Demo-Site läuft beispielsweise in der Cloud von Amazon.run. Ungefähr 20 bis 40 Prozent aller Kalkulationstabellen sind fehlerhaft. 3 In Unternehmen mit BI-Software nutzen heute weniger als 30 Prozent der potentiellen Anwender diese Software möglicherweise sogar weniger als 10 Prozent. 4 All dies macht es den Jägern und Sammlern von heute schwer, die wertvollen und für sie relevanten Informationen in der riesigen Datenwelt zu finden. Wie verbessert nun ein Anbieter einer Business-Discovery-Plattform wie Qlik- Tech die Lebensqualität der Informationsjäger und -sammler? Wie versucht er, die bisher unerreichten 70 bis 90 Prozent potentieller BI-Nutzer zu motivieren? Wie möchten wir unser Ziel erreichen und unseren Umsatz auf 1 Milliarde US- Dollar erhöhen und eine Milliarde Menschen ansprechen? Indem wir sorgfältig zuhören, was unsere Kunden und der Markt uns sagen und durch die Entwicklung einer neuen Generation von Business- Discovery-Software. Was unsere Vision beeinflusst Unsere bestehenden und potentiellen Kunden fragen uns oft, welche Richtung wir mit QlikView einschlagen möchten und wie wir festlegen, was jede neue Produktversion enthalten soll. Wir greifen dafür gerne auf die Kreativität und Begeisterung unserer Anwender zurück (beispielsweise verfolgen wir genau, was in unserer über Mitglieder starken QlikCommunity passiert). 5 Wir besprechen mit unseren Partnern, den Vertriebsleuten und den Marketing-Profis, was sie in ihren Branchen und Regionen beobachten. Wir arbeiten mit führenden Marktanalysten zusammen, um Technologie-Trends und -Schwerpunkte besser zu verstehen. Und wir stellen die besten Mitarbeiter ein, die wir finden können! Nach sorgfältiger Einbeziehung all dieser Ressourcen haben wir unsere Investitionen in QlikView.next schwerpunktmäßig auf fünf Themenbereiche konzentriert. Jedes Thema spiegelt einen wichtigen Markt-Trend wider. Die Vision für QlikView.next 5

6 Wir konzentrieren uns darauf, die Software-Plattform zu entwickeln, die unsere Kunden und Partner benötigen, um ihrem Anwenderkreis die besten Analyselösungen zu bieten. Unsere Investitionen und Weiterentwicklungen sollen auch in Zukunft die Anforderungen unserer Kunden und Partner erfüllen und zwar unabhängig davon, wie sie QlikView implementieren wollen. DIE KONSUMERISIERUNG VON UNTERNEHMENS-SOFTWARE Unsere Erwartungen an Technologie am Arbeitsplatz werden von den Erfahrungen geprägt, die wir privat als Konsumenten machen. Ob in unseren Wohnungen oder Fahrzeugen wir haben uns daran gewöhnt, mit Elektronik umzugehen. Bei der Verbindung von raffinierter Technik mit einfacher, komfortabler Bedienung haben Technologieunternehmen wie Apple, Facebook und Google dem Business-Software-Markt den Rang abgelaufen. In der Welt von heute besorgen sich Information Worker die Werkzeuge, die sie brauchen. Trotz der Vorherrschaft von Dokument-Repositories, File Shares, s und Telefonen setzen zahlreiche Angestellte nicht genehmigte Werkzeuge ein. Forrester Research fand heraus, dass 16 Prozent der Information Worker in Nordamerika und Europa (oder 34 Millionen) im letzten Jahr nicht unterstützte Software für ihre Arbeit installiert haben. 6 In Stoßzeiten hat beispielsweise Skype mehr als 30 Millionen aktive Nutzer. Ca. 45 Millionen Personen auf der ganzen Welt verwenden Dropbox und viele von ihnen greifen auf diesen Service für berufliche Zwecke zu. 7 wollen Anwender nicht nur konsumieren, sondern entwerfen und gestalten. Gartner hat es treffend formuliert: Das Internet ist jetzt die,maschinerie, die gewöhnliche Menschen nutzen, um ihre Interaktionen mit der Welt im Allgemeinen zu gestalten,... um unverwechselbare Nutzererlebnisse selbst zu entwerfen und zu konsumieren. 8 Wenn die Komplexität der zugrunde liegenden Technik hinter einer großartigen Benutzerumgebung verschwindet, kann Wunderbares passieren. Schauen Sie sich beispielsweise die TEDx-Video-Präsentation vom November 2011 des damals 12 Jahre alten iphone-app-entwicklers Thomas Suarez an. 9 Information Workern reicht es nicht mehr, selbstständig auf Informationen zuzugreifen. Sie wollen eigene Anwendererlebnisse erstellen für sich selbst und für andere. Die ersten Minuten sind wichtig sehr wichtig. Vielleicht kennen Sie das aus eigener Erfahrung: Sie laden eine App aus dem Apple itunes App-Store herunter und probieren sie aus. Sie ist schwerfällig, langweilig oder unverständlich. Also löschen Sie sie sofort wieder. Oder Sie schließen die App und benutzen sie nie wieder. Sie ist nur noch ein Stück Software, das Speicherplatz kostet. Unsere Erwartungen sind riesig und unserer Loyalität ist nicht zu trauen. Deshalb müssen die Entwickler von Benutzerumgebungen ihr Augenmerk ganz besonders auf diese ersten Minuten richten. Die Vision für QlikView.next 6

7 VERMEHRTE NUTZUNG VON SOCIAL SOFTWARE AM ARBEITSPLATZ Mitarbeiter arbeiten zusammen, ob mit oder ohne Software-Werkzeuge. Aber mit guten Werkzeugen können sie effizienter und in noch größerem Umfang kooperieren. Information Worker arbeiten vermehrt mit Social Software. Laut Forrester nutzen 21 Prozent oder 44 Millionen Information Worker in Nordamerika und Europa mindestens einmal pro Woche beruflich die Websites sozialer Netzwerke. 10 In einer anderen Untersuchung stellte Gartner fest, dass die Akzeptanz betrieblicher Social Software zwar je nach Branche variiert, sich aber die Nutzungsschwerpunkte gleichen: Man möchte Erfahrungen austauschen, die richtigen Ansprechpartner und Inhalte finden sowie Kontakte zu Kollegen in anderen, weit entfernten Niederlassungen aufbauen sowie neue Einblicke gewinnen, Marktanalysen erstellen und Wettbewerbsvorteile herausarbeiten. 11 Social Software macht nicht nur Spaß sie verbessert auch die Produktivität. Forrester fand in einer Untersuchung heraus, dass mehr als die Hälfte (51 Prozent) der Information Worker, die Social Software einsetzen, das Gefühl haben, produktiv arbeiten zu können. 12 Die Befragen nutzen Social Software beruflich, weil sie einfach zu erlernen und zu bedienen ist und ihre Anforderungen erfüllt. Außerdem lassen sich mit dieser Software bestimmte Aufgaben am effizientesten erledigen. Eine effektive Zusammenarbeit, bei der die Intelligenz mehrerer Personen kombiniert wird, kann zu Wettbewerbsvorteilen führen. QlikTech möchte Unternehmen helfen, dieses Potential optimal auszuschöpfen. SMARTPHONE & CO. MOBIL UND UNABHÄNGIG Ausgerüstet mit Laptop, Headset und Internet-Anschluss oder immer öfter nur mit einem Tablet oder Smartphone können viele Information Worker ihre Arbeit überall erledigen. Da mobile Geräte immer leistungsfähiger werden und ständig neuartige Geräte hinzukommen, werden ihre Anwender sie nicht mehr nur zum Konsumieren von Internet-Inhalten nutzen. Mobilität gewinnt eine ganz neue Bedeutung, denn es werden mehr mobile Geräte verkauft als PCs. Ende 2012 werden so viele mobile Endgeräte verkauft sein, dass damit ein Viertel der Weltbevölkerung ausgestattet werden könnte. Gartner sagt voraus, dass der Absatz von Mobilgeräten bis Ende ,9 Milliarden erreichen wird. 13 Laut IDC ist Mobilität gewinnt das Top-Thema in Denn es werden nicht nur mehr als doppelt so viele Smartphones und Tablets verkauft wie PCs erstmals wird mit ihnen auch mehr Umsatz gemacht als mit PCs. 14 Apple ist nur einer von vielen Anbietern. Apple hat den Smartphone- und Tablet-Markt mit magischen Geräten revolutioniert und bleibt einer der Großen mit bis heute mehreren hundert Millionen verkaufter iphones und ipads. Aber die Vielfalt der Geräte nimmt zu. Bis Ende 2012 wird der Absatz mobiler Geräte mit offenen Betriebssystemen die 633-Millionen-Marke erreichen. Damit repräsentieren sie 33 Prozent des Marktes und es wird mehr Apps für Android geben als für Apples ios. 15 Die Vision für QlikView.next 7

8 Information Worker kaufen ihre eigenen Mobilgeräte und Apps. Vor zehn Jahren kam es praktisch nicht vor, dass Angestellte ihre Tools selbst bezahlen (im Gegensatz zu Selbstständigen). Das ist heute anders. Laut Forrester benutzen 25 Prozent (bzw. 53 Millionen) Information Worker in Nordamerika und Europa ein Smartphone bei der Arbeit. Fast 40 Prozent dieser Mitarbeiter haben ihre Geräte selbst bezahlt. 16 Und es geht nicht nur um Hardware: Smartphone- und Tablet-Nutzer suchen sich auch ihre Apps selbst aus. BIG DATA DER EXPLOSIONSARTIGE ANSTIEG DES DATENVOLUMENS Laut IDC wächst das weltweite Datenvolumen im Jahr 2012 auf 2,7 Milliarden Terabyte ( Gigabyte) ein Anstieg von 48 Prozent im Vergleich zu 2011 und wird bis 2015 auf bis zu 8 Milliarden Terabyte zunehmen. 17 Diese Daten kommen in einer Vielzahl von Formaten vor und reichen von Absatzzahlen und Transaktionsdaten über systemgenerierte Log-Dateien bis hin zu unstrukturierten Texten, Videos, Bildern und mehr. Während der letzen beiden Jahrzehnte haben Unternehmen riesige Summen in die Automatisierung von Geschäftsprozessen investiert und diese Software-Applikationen erzeugen eine nicht unerhebliche Datenmenge. Aber: Genauso wie es das Problem der letzten Meile in der Telekommunikation gibt... Kabel- und Internetanbieter haben Kilometer um Kilometer an Rohren, Kabeln und Leitungen in den Metropolen, Städten und Dörfern auf der ganzen Welt verlegt. Aber der letztendliche Anschluss an den Endpunkt die einzelne Wohnung ist ein teures und umständliches Vorhaben. Selbst wenn ein Ort für ein Hochgeschwindigkeits-Internet verkabelt ist, ist all die Kapazität sinnlos, wenn sie nicht vom Verbraucher genutzt wird. Oder einfach ausgedrückt: Wer versäumt, die letzte Meile zu gehen, macht die vorherigen Meilen überflüssig.... gibt es eine Anschluss-Problematik bei Big Data. Viele Technologieanbieter konzentrieren sich auf die Verarbeitung der täglich anfallenden großen Datenmenge und -vielfalt. Nehmen wir einmal an, dass sich riesige Datenmengen verarbeiten und organisieren lassen wie verteilt man die relevanten Informationen an die Mitarbeiter? Wie ermöglicht man den Fachanwendern Self-Service-Auswertungen? Wie vereinfacht man die Entscheidungsfindung? Wenn die Anwender kein leistungsfähiges Business-Discovery-Werkzeug besitzen, bringt die gesamte Big-Data-Infrastruktur der Welt keinen Nutzen. Die Jäger und Sammler des Informationszeitalters stehen vor der Herausforderung, effizient auf Daten zuzugreifen und entsprechende Filter einzusetzen. Sie sollen schnell und einfach das finden, was für Analysen relevant ist, damit sie schnell und einfach Einblicke und neue Erkenntnisse gewinnen. Die Vision für QlikView.next 8

9 DIE FÜNF THEMEN VON QLIKVIEW.NEXT Ansprechende Funktionalität Selbstverständliche Zusammenarbeit Mobilität mit Flexibilität Optimierte Unternehmensumgebungen Herausragende Plattform Sie brauchen ein leistungsfähiges Navigationssystem, mit dem sie in den großen und vielfältigen Datenbergen die Antworten auf ihre Fragen finden. Dabei müssen sie in der Lage sein, die Daten selbstständig oder im Team zu untersuchen, Klarheit zu schaffen und Entscheidungen zu treffen, die Innovationen vorantreiben. Die fünf Themen von QlikView.next Laut einer Studie von MIT Sloan Management Review und IBM Institute for Business Value sind die Geschäftsergebnisse besser, wenn Entscheidungen daten-, sprich faktenbasiert getroffen werden und nicht allein auf Intuition beruhen. 18 Gleichzeitig ist es unrealistisch zu erwarten, dass gute Geschäftsentscheidungen nur auf Daten basieren und dass dabei die Intuition, Beziehungen, Erfahrungen und Perspektiven der Menschen ignoriert werden können. Ganzheitliche Entscheidungsprozesse nutzen viele unterschiedliche Quellen. Einige davon sind quantitativ (Zahlen und harte Fakten), andere qualitativ (beispielsweise die Meinungen, Beobachtungen, Fragen und Ideen von anderen, die manchmal auch vor Ort gesammelt werden) (siehe Abbildung 1). Konversation und Kooperation sowie die Faktoren und Informationen aus unserer Umwelt helfen uns, den Zusammenhang zwischen den Daten herzustellen und bessere Entscheidungen zu treffen. Abbildung 1: Menschen ziehen für ihre Entscheidungen verschiedene Informationsquellen zu Rate Quantitativ Qualitativ Daten Orte Menschen 2012 QlikTech Damit wir auch weiterhin die Wünsche von Unternehmen und Anwendern auf der ganzen Welt erfüllen können, arbeiten wir unter dem Projektnamen QlikView.next an einer Reihe von neuen Software-Releases. Die QlikTech- Produktphilosophie gibt dabei die Richtung vor: Simplifying Decisions for Everyone, Everywhere. Wir haben uns bei der Entwicklung auf fünf Schwerpunktthemen konzentriert. Die Vision für QlikView.next 9

10 ANSPRECHENDE FUNKTIONALITÄT Ein hervorragendes Design sei es ein medizinisches Gerät, ein Möbelstück oder eine Unternehmens-Software lädt zur Nutzung ein und fördert sie. Mit einer intuitiven Benutzeroberfläche, mit der man nicht nur gerne, sondern auch äußerst produktiv arbeitet, möchte QlikView.next Mitarbeiter aus den Fachbereichen und der IT-Abteilung gleichermaßen begeistern. QlikView.next folgt der Tradition skandinavischen Designs. Auf der ganzen Welt wird skandinavisches Design für seine klare Formensprache und ausgezeichnete Funktionalität geschätzt. (siehe Abbildung 2). QlikTech kann seine schwedischen Wurzeln nicht leugnen. In bester skandinavischer Tradition arbeiten wir an einem schönen, ansprechenden Design. Wir reden dabei nicht nur über Look und Feel der Software. Wir meinen das gesamte Anwendererlebnis vom ersten Aufruf über die Erstellung der Anwendung bis zu ihrem Einsatz in ihrer Ziel-Community. QlikView.next soll sowohl die rechte als auch die linke Gehirnhälfte ansprechen. Die Software ist so benutzerfreundlich, wie es Menschen heute von Technologie erwarten seit Unternehmen wie Apple und Google Maßstäbe mit attraktiven innovativen Benutzerumgebungen gesetzt haben. Hinter der attraktiven Oberfläche und komfortablen Bedienung verbirgt sich eine ausgefeilte Technik. Anwender wollen Analysen auf allen Plattformen auf die gleiche Art erleben und nutzen. Ob einfache Auswertungen, Statistiken oder Prognosen den Nutzern ist gleichgültig, wie wir die Analysen nennen. Sie möchten nur eine Folge von Fragen stellen und die Antworten nutzen, um richtige Entscheidungen zu treffen. Mithilfe der intuitiven Benutzerumgebung hilft QlikView den Anwendern, den Kontext der Daten zu erkennen. Erst wenn man die Zusammenhänge versteht, kann man die Bedeutung der Zahlen richtig einschätzen. Abbildung 2: Schön und funktionell: Skandinavisches Design in Bestform 2012 QlikTech Die Vision für QlikView.next 10

11 Mehr als nur eine schöne Oberfläche Schönheit ist nicht alles. Um auf die vorherigen Beispiele zurückzugreifen: Der Benutzer muss in der Lage sein, mit dem medizinischen Gerät Tests durchzuführen, bequem auf dem Stuhl zu sitzen und mit der Software seine Arbeit zu erledigen und zwar einfacher, komfortabler und schneller als mit alternativen Produkten. Wenn Sie eine Zahl sehen, beispielsweise die Anzahl der Kilometer zwischen Brisbane und Perth, Australien (4.336) oder die Menge der Leads, die über die letzte Marketing-Kampagne generiert wurde wie wollen Sie beurteilen, ob der Wert groß oder klein, gut oder schlecht ist? Im Falle von Australien ist die Entfernung ohne einen Vergleichswert (beispielsweise den Umfang der Erde) nur schwer zu begreifen (die Strecke entspricht 10 Prozent des Erdumfangs, der grob km beträgt). Ob eine Zahl klein oder groß, gut oder schlecht ist, wissen wir durch Zusammenhänge. In welchem Verhältnis steht diese Zahl zu anderen Zahlen (etwa die Anzahl der Mitarbeiter, die an der Kampagne gearbeitet haben oder welche Listen dafür verwendet wurden)? Was schätzen andere Mitarbeiter die Zahl ein? (Wie denken der Marketing- oder der Vertriebsleiter über das Ergebnis?) Vergleiche. Ist die Zahl größer oder kleiner als beim letzten Mal? Welche Erwartungen haben Sie an die Zahl geknüpft? Wie groß oder klein ist der Wert im Vergleich zu anderen Zahlen (etwa die Menge Leads, die im Rahmen früherer Marketing-Kampagnen generiert wurden oder den Zahlen der führenden Unternehmen Ihrer Branche)? Auswirkungen. Welche Konsequenzen hat die Zahl? Welche Bedeutung hat sie für die Entscheidung? (Wenn die durch die Marketing-Kampagne generierte Anzahl der Leads geringer ausgefallen ist als erwartet: Welchen Einfluss hat das auf die Vertriebs-Pipeline und welche anderen Maßnahmen müssen ergriffen werden? Wenn mehr Leads erzeugt wurden als angenommen: Ist unsere derzeitige Infrastruktur in der Lage, auch eine Flut von Bestellungen zu bearbeiten?) QlikTech ermöglicht Fachanwendern, Einblicke in Daten aus unterschiedlichen Systemen zu gewinnen. Mit QlikView.next wird es für Anwender noch einfacher, Zusammenhänge zwischen Daten, Menschen und Orten transparent zu machen und neue Erkenntnisse zu gewinnen. Sie können jederzeit und überall bessere Entscheidungen treffen. Daneben wird es für Entwicklung und Fachanwender noch einfacher, Applikationen zu erstellen und beliebig anzupassen. Die Vision für QlikView.next 11

12 SELBSTVERSTÄNDLICHE ZUSAMMENARBEIT Darunter verstehen wir eine Zusammenarbeit, die so selbstverständlich und einfach ist, dass die Mitarbeiter gar nicht anders können, als mitzumachen. Die Anwender können sich austauschen und gemeinschaftlich Daten untersuchen, Erkenntnisse gewinnen und Entscheidungen treffen, ohne auch nur darüber nachzudenken. Der Ablauf ist wie selbstverständlich. Die Collaboration-Tools sind so eng in die Entscheidungsumgebung integriert, dass es anstrengender wäre, sie nicht zu benutzen als sie einzusetzen. Es gibt viele Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Denken Sie an Menschen, die gemeinsam musizieren (siehe Abbildung 3). Jazz-Musiker beginnen mit einem Riff und fangen an, um ein Thema herum lose zu improvisieren. Ein Dirigent arbeitet mit Orchester und Sängern auf der Bühne. Er führt und leitet die Künstler an, ihr Bestes zu geben. Ein Streichquartett spielt ein kompliziertes Stück, jeder Musiker hat dabei eine genau vorgegebene Partie zu spielen. Bei der Produktion im Studio mischt ein Musiker die zu unterschiedlichen Zeiten eingespielten Tonaufnahmen der verschiedenen Musiker und führt die Tracks zu einem einheitlichen Ganzen zusammen. Abbildung 3: Selbstverständliche Zusammenarbeit: Es gibt viele Möglichkeiten, gemeinsam zu musizieren 2012 QlikTech Die Vision für QlikView.next 12

13 Ort und Zeit verändern die Anforderungen an die Zusammenarbeit Genau wie bei den Künstlern, die zusammen Musik machen, ist ein Entscheidungsprozess eine kollektive Aktivität, in die unterschiedliche Kommunikationsformen und gemeinsame Arbeit einfließen. Denken Sie an die zahlreichen Besprechungen, an denen Sie zum Brainstorming, zur Planung, zur Information über den Projektstatus oder zur Lösung eines Problems teilgenommen haben. Der Haken ist, dass nicht alle Beteiligten zur gleichen Zeit am gleichen Ort sein können. Wie sehr Mitarbeiter auf Werkzeuge für die Kommunikation und Zusammenarbeit angewiesen sind, hängt davon ab, wo sie sich befinden und ob sie Informationen in Echtzeit miteinander austauschen können (siehe Abbildung 4). Abbildung 4: Die Art der Zusammenarbeit hängt von Ort und Zeit ab Gleiche Zeit Synchron Unterschiedliche Zeit Asynchron Gleicher Ort gemeinsam Persönlicher Kontakt Kontinuierliche Aufgabe Unterschiedlicher Ort getrennt Indirekter Kontakt Kommunikation / Koordination Geänderte Version der Matrix zur computergestützten Gruppenarbeit Johansen (1988) und Baecker (1995) QlikTech Bei Business Discovery gibt es keine Unterteilung in BI-Funktionen und Collaborationwerkzeuge. Beide Möglichkeiten sind untrennbar miteinander verbunden, denn für datenbasierte Entscheidungen ist die Zusammenarbeit von Menschen erforderlich. Und bei der Zusammenarbeit geht es schließlich darum, Entscheidungen zu treffen (wofür wiederum Daten als eine Form des Inputs benötigt werden). Bei unserem Thema Selbstverständliche Zusammenarbeit stellen wir QlikView an die Spitze der gemeinschaftlichen Entscheidungsfindung. Zu den häufigsten Aktivitäten, die Kunden heute beispielsweise mit QlikView ausführen, gehören das Teilen von Erkenntnissen und die Aufforderung, zu einer Entscheidung beizutragen. Mit QlikView.next wollen wir es den Anwendern nicht nur einfacher machen, Ergebnisse gemeinsam zu erarbeiten und zu teilen sie sollen auch mitteilen können, welche Entdeckungen und Erkenntnisse sie gewonnen haben. Die Vision für QlikView.next 13

14 FLEXIBLE MOBILITÄT Mobilität ist ein wichtiger Faktor, der Mitarbeitern ermöglicht, Erkenntnisse zu gewinnen, weil sie zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort sind. Information Worker, die unterwegs sind, werden mit neuen Situationen und Herausforderungen konfrontiert. Sie müssen in der Lage sein, Hypothesen zu untersuchen und vor Ort ihre Daten auszuwerten (siehe Abbildung 5). Flexible Mobilität ist so wichtig, dass wir bei der Entwicklung von QlikView.next mit der mobilen Umgebung anfangen und nicht eine fertige Desktop-Version ändern, damit sie auch auf Tablets und Smartphones läuft. Ob Smartphone, Tablet oder Laptop: Die QlikView. next-benutzerumgebung ermöglicht Anwendern, Daten, Menschen und Standortfaktoren in ihre Auswertungen einzubeziehen. Die Kernpunkte unseres Mobilität mit Flexibilität -Themas lauten: Überall auf Daten zugreifen. Laut Gartner haben Tablets und Smartphones im Fall von BI gleich mehrere Vorteile gegenüber Desktop-Computern und Laptops. 19 Diese Geräte sind vollständig mobil (man kann sie überall mit hin nehmen und benutzen). Sie sind ansprechend (mit Touch-Screens und attraktiven, grafischen Benutzeroberflächen sowie einem gewissen Coolness-Faktor ), praktisch (das Gerät ist immer zur Hand und lässt sich sofort direkt einschalten) und nützlich (mit Funktionen wie GPS und integrierten Sensoren). Zugang zu allen Business-Discovery-Funktionen. Laptops, Tablets und Smartphones gibt es in einer Vielzahl von Modellen und Ausführungen. Die Anwender sollten sich keine Gedanken darüber machen müssen, welche Plattform sie einsetzen. Sie sollten von jedem beliebigen Gerät auf ihre Analysen und zwar alle ihre Analysen unkompliziert zugreifen können. Das verstehen wir unter Flexibilität. Information Worker benötigen eine mobile Lösung, die sie nicht einschränkt. Sie brauchen mehr als statische Bildschirme oder die begrenzte Ansicht auf ein standardisiertes Datenmodell. Mit QlikView.next gehen wir sogar noch einen Schritt weiter: Wir reden von Entwicklern und Fachanwendern, die Business-Discovery-pps überall und auf jeder Plattform ändern und sogar erstellen können. Abbildung 5: Mobilität mit Flexibilität Mobilität Zugriff jederzeit und überall Flexibilität Zugriff auf sämtliche Business-Discovery-Möglichkeiten IT Support Finanzen Marketing HR Vertrieb Produktion Mobilität mit Flexibilität heißt, die mobile Umgebung zum Maßstab zu machen QlikTech Die Vision für QlikView.next 14

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