Berufsbegleitende Weiterbildung zum / zur. sowie

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1 Berufsbegleitende Weiterbildung zum / zur Fachpflleger//iin für Praxiisanlleiitung sowie Aufgabenbezogene Fortbiilldungen für Praxiisanlleiiter // Praxiisanlleiiteriinnen und für Fachkräfte miit Anlleiiterfunktiion (Gemeinsamer Erlass der Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen und des Senators für Gesundheit zur Durchführung der Praxisanleitung in den Berufen der Gesundheits- und Krankenpflege, der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege und der Altenpflege im Land Bremen) 2015 Erwin-Stauss-Institut gemeinnützige GmbH Fedelhören 78 in Bremen Telefon: 0421 / / Fax: 0421 /

2 Aufgaben und Umfang der Praxisanleitung Die Praxisanleitungen sind die Ausbilderinnen und Ausbilder im Betrieb. Es ist ihre Aufgabe, die Schülerinnen und Schüler schrittweise an die eigenständige Wahrnehmung der beruflichen Aufgaben heranzuführen und die Verbindung mit der Schule zu gewährleisten. Darüber hinaus vermitteln sie Praktikanten, helfenden Angehörigen, neuen Mitarbeitern und Angehörigen anderer Berufsgruppen Erkenntnisse, Einsichten, Informationen und Fertigkeiten. Aufgaben in der Praxisanleitung Die Praxisanleitung erfüllt insbesondere nachstehende Aufgaben: - Schüler/innen erhalten eine direkte Anleitung - Schüler/innen erhalten individuell fristgerecht ein Erst-, Zwischen- und Auswertungsgespräch - Schüler/innen werden bei Übertragung von Aufgaben, insbesondere wenn diese erstmalig in der Praxis ausgeübt werden, zuvor angeleitet und zu Kenntnisstand und Fähigkeit überprüft - Schüler/innen erhalten zur Erfüllung schulischer Praxisaufträge notwendige Unterstützung - PA reflektieren und beurteilen zusammen mit der Schule den Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler - PA führen mit Schüler/innen Feedback- und Konfliktgespräche durch - PA planen, dokumenteiern und bewerten den Stand der praktischen Ausbildung - PA wirken in Zusammenarbeit mit der Schule bei Planung und Gestaltung der praktischen Ausbildung mit - PA evaluieren regelmäßig das lernortspezifische Lernangebot - PA stimmen ihr Lernangebot mit den von den Schulen vorgegebenen Lernzielen ab - PA sind im Rahmen der rechtlichen Vorgaben Prüfer in der praktischen Prüfung oder unterstützen den Prüfungsausschuss - PA nehmen an treffen teil - Nehmen an aufgabenbezogenen Fortbildungen im Umfang von mindestens acht Stunden jährlich teil

3 Berufsbegleitende Weiterbildung Fachpfleger/in für Praxisanleitung Lehrgangseinheit: (Mo-Do / 40 UE) Seminarthema: Grundlagen der Kommunikation und Gesprächsführung / Supervision Kommunikation / Gesprächsführung Krisen und Beschwerden Supervision 2. Lehrgangseinheit: (Mo-Do / 40 UE) Seminarthema: Grundlagen Pädagogik, Methodik, Didaktik Pädagogik Methodik, Didaktik Pflegekompetenz beurteilen und bewerten Praxisanleitung / Kooperation mit dem Lernort Schule Präsentationstechniken 3. Lehrgangseinheit: (Mo-Do / 40 UE) Seminarthema: Grundlagen der Pflegeorganisation / Beratung und Anleitung Beratung und Anleitung (Einschätzen von Lernbedarfen und Handlungskompetenzen für Mitarbeiter und Schüler) Von der Funktionspflege zur Bezugspflege 4. Lehrgangseinheit: (Mo-Do / 40 UE) Seminarthema: Praxisanleitung in unterschiedlichen Handlungsfeldern Gestaltung unterschiedlicher Lehrsituationen / Lernsituationen Methoden der Anleitung Praktische Erprobung 5. Lehrgangseinheit: (Mo-Do / 40 UE) Seminarthema: Praktische Anleitung Planung von Anleitungssituationen Dokumentation Qualitätssicherung Diese Weiterbildung schließt mit einer schriftlichen Prüfung (Hausarbeit) ab.

4 und für Fachkräfte mit Anleiterfunktion innen und absolvieren jährlich Fortbildungen im Umfang von mind. 8 Stunden. Die Fortbildungsthemen lauten wie folgt: Ausbildungsplanung und Entwicklung von Lernzielen (FoB 107) Didaktische und methodische Anleitung und Anleitungsplanung (FoB 108) Schülergespräche, Feedback- und Konfliktgespräche (FoB 109) Kompetenzorientierte Beurteilung, Entwicklung von Fördervorschlägen (FoB 110) Kollegiale Evaluation (FoB 111) Jeder Bereich umfasst 8 Unterrichtseinheiten. Die Dokumentation der jährlichen Fortbildung ist Voraussetzung dafür, als Prüferin oder Prüfer in der praktischen Ausbildung tätig zu sein. Entsprechende Nachweise sind bei der Zulassung zum Prüfungsausschuss zu erbringen.

5 Ausbildungsplanung und Entwicklung von Lernzielen Lernziele geben dem Lernprozess die Richtung, das bedeutet, für eine gelungene Ausbildungsplanung ist es unabdingbar, zuvor die Lernziele genau zu formulieren. Was sollen die Schüler in ihrem Praxiseinsatz lernen, welche Kompetenzen benötigen sie dazu und wie erlangen sie diese? Im Laufe des Seminartages werden die Teilnehmer das Formulieren von Lernzielen sowie die darauf aufbauende Planung des praktischen Einsatzes von Ihren Auszubildenden vertiefen. Kurs-Nr.: FoB 107 Termin: Ilke Schulte-Guhlke

6 Didaktische und methodische Anleitung und Anleitungsplanung Auszubildende müssen einen umfassenden Kompetenzerwerb während ihrer Ausbildung erlangen. Wie hierbei unterstützen und helfen können, ist Inhalt dieses Seminartages. Dabei werden die berufspädagogischen Methoden, wie Lernsituationen, geplante Anleitungen und Denkaufgaben vertieft und geeignete Arbeitshilfen vorgestellt. Kurs-Nr.: FoB 108 Termin: Ilke Schulte-Guhlke

7 Schülergespräche, Feedback- und Konfliktgespräche Schülerinnen und Schüler bzw. Auszubildende erfolgreich anzuleiten, setzt in erster Linie fachliche Kompetenz voraus, aber auch die Bereitschaft zur Motivation sowie der kommunikative Austausch mit Schülern / Auszubildenden sind Aufgaben des s. Das kommunikative Grundwissen kann an diesem Seminartag gefestigt und erweitert werden. Folgende Themen werden an diesem Fortbildungstag erläutert, besprochen und in Rollenspielen geprobt: - Welche Gespräche führe ich mit meinen Schülern - Welche Einstellungen und Erwartungen habe ich von meinen Schülern - Gesprächsleitfäden für die einzelnen Gespräche, vor allem Problem-Lösungs- und Konfliktgespräche - Wie gebe ich ein Feedback Kurs-Nr.: FoB 109 Termin: Dagmar Jentz

8 Kompetenzorientierte Beurteilung, Entwicklung von Fördervorschlägen Beurteilungen zu schreiben ist immer wieder eine Herausforderung. Ein Beurteilungsgespräch am Ende eines Praxiseinsatzes reicht nicht aus, um die vielfältigen Erwartungen an eine Leistungsbewertung zu erfüllen. Inhalt dieses Seminartages ist es, den Beurteilungsprozess darzustellen, Kriterien einer Beurteilung zu erstellen, Beurteilungsgespräche zu üben sowie Förderpläne zu formulieren. Kurs-Nr.: FoB 110 Termin: Ilke Schulte-Guhlke

9 Kollegiale Evaluation stehen immer wieder vor einer Fülle von Herausforderungen in ihrem Arbeitsalltag. Diese können sich auf konkrete Anleitersituationen beziehen oder aufgrund eines Rollenkonfliktes ( und Fachkraft / und Kollege und, und.) entstehen. Eine Möglichkeit mit den Herausforderungen umzugehen, Berufszufriedenheit zu entwickeln oder wieder zu erlangen, ist die kollegiale Beratung. Wie sie abläuft, welche Spielregeln dabei zu beachten sind, ist Inhalt dieses Seminartages. Anhand von Fallbeispielen und Mithilfe von Rollenspielen wird die selbstorganisierte Arbeitsform der kollegialen Beratung den Teilnehmern näher gebracht. Kurs-Nr.: FoB 111 Termin: Ilke Schulte-Guhlke

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