Vertreterversammlung 2014

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1 Bericht 2013

2 Vertreterversammlung 2014 am Donnerstag, 24. April 2014, um 16:30 Uhr im Hotel Bayerischer Hof, Königssaal Promenadeplatz 6, München Tagesordnung 1. Begrüßung 2. Bericht des Vorstandes und Vorlage des Jahresabschlusses Bericht des Aufsichtsrates 4. Bericht über die gesetzliche Prüfung 5. Beschlussfassung über 5.1 Genehmigung des Jahresabschlusses 5.2 Verteilung des Bilanzgewinnes 5.3 Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat 6. Wahlen zum Aufsichtsrat 7. Anträge und Sonstiges

3 Das Jahr auf einen Blick Änderung TEUR TEUR % Bilanzsumme ,1 Einlagen ,5 Kredite ,2 Wertpapiere ,4 Eigenkapital ,4 Rücklagen ,4 Bilanzgewinn ,0 Wertpapierumsatz ,2 WP-Depotvolumen ,1 Anzahl Anzahl % Kunden ,3 Konten ,5 Kautionskonten ,0 Mitglieder ,8 Wertpapierdepots ,0 Mitarbeiter ,9 Niederlassungen 5 5 0,0 Geldautomaten 6 6 0,0 Kontoauszugsdrucker 5 5 0,0 Serviceterminals 1 1 0,0

4 Bericht des Vorstandes Der Geschäftsverlauf 2013 Haupttriebfeder für die deutsche Konjunktur im Jahr 2013 war die Inlandsnachfrage. Im Jahresverlauf hat die Unsicherheit der Investoren über den Fortgang der Konjunktur kontinuierlich abgenommen. Das Bruttoinlandsprodukt hat mit 1,3 % doch deutlich die Prognosen von 0,7 % übertroffen. Dazu trugen wesentlich die Bauinvestitionen bei, die kräftig gestiegen sind. Hier schlagen die außerordentlich günstigen Finanzierungsbedingungen und die hohe Nachfrage von in- und ausländischen Kapitalanlegern zu Buche. Die positive Entwicklung hat dazu geführt, dass wir im Bereich unserer Immobilienfinanzierungen ein deutliches Wachstum von 9,2 % erreicht haben. Wir konnten alle Kreditwünsche unserer Kunden erfüllen. Eine besondere Stellung bei unseren Finanzierungsprodukten nimmt das Darlehen für Wohnungseigentümergemeinschaften ein. Die hohe Nachfrage belegt, dass wir hiermit ein speziell auf diese Kundenklientel ausgerichtetes Produkt anbieten. In der Kombination mit der Inanspruchnahme von Förderdarlehen leisten wir damit auch einen nennenswerten Beitrag zur energetischen Sanierung von Immobilien. Hohe Dienstleistungsqualität in Verbindung mit performanten und stabilen Softwareprogrammen sind seit Jahren Garant für die überaus positive Entwicklung in unserem Kerngeschäftsfeld für die Immobilienwirtschaft. Auch im Jahr 2013 verzeichneten wir dadurch überdurchschnittlich hohe Wachstumsraten im Bereich unserer Einlagen. Unsere Softwareprogramme waren frühzeitig für den Einsatz des neuen europäischen Zahlungsverkehrsverfahrens SEPA ausgerichtet. Unsere Unterstützung der Kunden bei der Umstellung auf SEPA hat dazu geführt, dass alle Anwender unserer Softwareprogramme fristgerecht in der Lage waren, insbesondere das neue Lastschrift-Verfahren anzuwenden. Trotz der Verringerung unserer Margen, bedingt durch das anhaltend niedrige Zinsniveau in unserem zinstragenden Geschäft, haben wir 2013 ein überdurchschnittliches Ergebnis erreicht. Wie in den Vorjahren sind wir auch deshalb in der Lage, eine über dem Kapitalmarktzins liegende Dividende von 6 % an unsere Mitglieder auszuschütten. Wir bedanken uns bei unseren Mitgliedern und Kunden, die durch intensive und umfassende geschäftliche Beziehungen zur erfolgreichen Entwicklung unserer Bank maßgeblich beigetragen haben. Geschäftsguthaben und Mitglieder Über die Veränderung unserer Mitgliederzahlen, der Geschäftsanteile und der Geschäftsguthaben informiert die nachfolgende Übersicht: Mitglieder Geschäfts- Geschäfts- Haftanteile guthaben summen Anzahl Anzahl EUR EUR Zugänge Abgänge Eigenkapital Zum zeigt sich nach Vorwegzuweisung, die von der Vertreterversammlung zu beschließen ist unser Eigenkapital wie folgt: TEUR Gezeichnetes Kapital Ergebnisrücklagen Bilanzgewinn Fonds für allgemeine Bankenrisiken Eigenkapital Vorschlag für die Gewinnverteilung Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Bilanzgewinn 2013 wie folgt zu verwenden: EUR 6% Dividende auf die Geschäftsguthaben ,95 Zuweisung gesetzliche Rücklage ,00 Zuweisung andere Ergebnisrücklagen ,00 Gewinnvortrag 1.796,61 Bilanzgewinn ,56

5 Mitarbeiter Wir danken allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit großer Einsatzfreude und hohem fachlichen Können hervorragende Arbeit für unsere Kunden und die Bank geleistet haben. Stand: Männlich Weiblich Gesamt Mitarbeiter gesamt davon: Prokuristen 3 3 Handlungsbevollmächtigte Teilzeit inkl. Aushilfen und Reinigungskräfte Auszubildende Ausblick 2014 Wie in 2013 wird der prognostizierte Aufschwung 2014 von der Binnenwirtschaft getragen werden. Der private Konsum dürfte angesichts der weiterhin günstigen Beschäftigungssituation und der steigenden Realeinkommen beschleunigt expandieren. Die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den wichtigsten Handelspartnern außerhalb des Euroraumes wird sich für die deutschen Exporteure aufgrund der erfolgten Aufwertung des Euros verschlechtern. Trotz leichter Konjunkturbelebung im Euroraum werden leicht steigende Exporte das Defizit gegenüber den Handelspartnern außerhalb des Euroraumes nicht kompensieren. Für 2014 sind deshalb keine positiven Impulse für die deutsche Konjunktur aus dem Außenhandel zu erwarten. Der private Wohnungsbau wird weiterhin von den derzeit günstigen Finanzierungskonditionen profitieren und 2014 erneut wachsen. In diesem positiven Umfeld erwarten wir einen Zuwachs für unser Kerngeschäftsfeld Immobilienfinanzierungen im zweistelligen Bereich. Auf der Einlagenseite rechnen wir aufgrund unserer gut positionierten Dienstleistungsangebote für die Immobilienwirtschaft mit Zuwächsen auf dem Niveau des vergangenen Jahres. Bedingt durch die noch nicht überwundene Staatsschuldenkrise werden die Kapitalmarktzinsen weiterhin auf niedrigem Niveau verharren. Im Bereich unserer Geldanlagen bedeutet dies einen weiteren Rückgang unserer Erträge. Deshalb ist auf der Kostenseite Disziplin angesagt. Andererseits werden wir alle erforderlichen Investitionen durchführen, um die Zukunftsfähigkeit unserer Produkte und Dienstleistungen sicherzustellen. Die permanente Kundenzufriedenheit ist weiterhin unser vorrangiges Ziel. Wir werden unseren Kunden mit hoher Beratungsqualität, bedarfsgerechten Finanzprodukten und marktgerechten Konditionen zur Verfügung stehen. München, im April 2014 Der Vorstand Franz Zeyda Josef Schraufstetter

6 Jahresabschluss 2013 Bei dieser Veröffentlichung handelt es sich nicht um den vollständigen Jahresabschluss. Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftjahr 2013 wurden vom Genossenschaftsverband Bayern e.v., München, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Die Unterlagen der Offenlegung werden nach Feststellung des Jahresabschlusses durch die Vertreterversammlung beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht. Jahresbilanz zum Aktivseite Geschäftsjahr Vorjahr EUR EUR EUR EUR TEUR Barreserve Kassenbestand , Guthaben bei Zentralnotenbanken , Guthaben bei Postgiroämtern ,32 - Forderungen an Kreditinstitute täglich fällig , andere Forderungen , , Forderungen an Kunden , Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere Anleihen und Schuldverschreibungen von öffentlichen Emittenten , von anderen Emittenten , , eigene Schuldverschreibungen , Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere , Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften Beteiligungen , darunter: an Kreditinstituten ,56 (1.078) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften , , darunter: bei Kreditgenossenschaften ,00 (143) Immaterielle Anlagewerte Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten , Sachanlagen , Sonstige Vermögensgegenstände , Rechnungsabgrenzungsposten ,09 65 Summe der Aktiva ,

7 Passivseite Geschäftsjahr Vorjahr EUR EUR EUR EUR TEUR Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist , Verbindlichkeiten gegenüber Kunden Spareinlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten , mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten , , andere Verbindlichkeiten täglich fällig , mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist , , , Sonstige Verbindlichkeiten , Rechnungsabgrenzungsposten , Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen , Steuerrückstellungen , andere Rückstellungen , , Fonds für allgemeine Bankrisiken , Eigenkapital Gezeichnetes Kapital , gesetzliche Rücklage , andere Ergebnisrücklagen , Rücklagen 73 (3) GenG , Bilanzgewinn , , Summe der Passiva , Eventualverbindlichkeiten , Andere Verpflichtungen ,

8 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom bis Geschäftsjahr Vorjahr EUR EUR EUR TEUR Zinserträge , Zinsaufwendungen , , Laufende Erträge aus Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften , Anteilen an verbundenen Unternehmen ,97 - Provisionserträge , Provisionsaufwendungen , , Sonstige betriebliche Erträge , Allgemeine Verwaltungsaufwendungen Personalaufwand , andere Verwaltungsaufwendungen , , Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen , Sonstige betriebliche Aufwendungen , Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft - - Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft , Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren - - Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit , Außerordentliche Aufwendungen , ,00 - Steuern vom Einkommen und vom Ertrag , Sonstige Steuern ,25-50 Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken , Jahresüberschuss , Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 423, , Einstellungen in Ergebnisrücklagen in andere Ergebnisrücklagen , Bilanzgewinn ,

9 Bericht des Aufsichtsrates In Erfüllung unserer gesetzlichen und satzungsgemäßen Aufgaben und Pflichten haben wir uns vom Vorstand regelmäßig über die Geschäftsentwicklung sowie über die Lage der Bank berichten lassen. Die Sitzungen fanden im Geschäftsjahr 2013 turnusmäßig statt. Dabei informierte der Vorstand eingehend über den Geschäftsverlauf, die Liquidität, die Vermögens- und Ertragslage, die Risikotragfähigkeit der Bank sowie über wesentliche Geschäftsvorfälle. Soweit erforderlich, wurden uns diese zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt. Im Besonderen hat unser Gremium geschäftspolitische Grundsatzfragen erörtert und sich mit der Risikosituation der Bank sowie ihren strategischen Zielen beschäftigt. Auf unserer Strategieklausur Mitte 2013 haben wir uns intensiv mit den Auswirkungen der anhaltenden Niedrigzinsphase auf die Entwicklung der Bank befasst. Unseren Auftrag, die Geschäftsführung zu überwachen und beratend zu begleiten, haben wir erfüllt. Jahresabschluss und Lagebericht der Bank wurden von uns eingehend geprüft. Dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstandes stimmen wir in allen Punkten zu; er steht im Einklang mit der Satzung. Der vollständige Jahresabschluss sowie der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013 wurden vom Genossenschaftsverband Bayern e.v., München, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Über das Ergebnis der Prüfung wird in der Vertreterversammlung berichtet. Herr Dr. Claus Meier und Herr Helmut Sloim scheiden mit Ablauf der Vertreterversammlung aus dem Aufsichtsrat aus. Herr Dr. Claus Meier und Herr Helmut Sloim werden zur Wiederwahl vorgeschlagen. Beim Vorstand bedanken wir uns für die gute Zusammenarbeit. Dank sagen wir auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die für unsere Bank und ihre Mitglieder wertvolle Arbeit geleistet haben. München, im April 2014 Brigitte Stenders Vorsitzende Dr. Claus Meier Stellvertretender Vorsitzender

10 Organisation der Hausbank Aufsichtsrat Vorstand Brigitte Stenders Fachwirtin der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft, München Vorsitzende Dr. Claus Meier Oberkirchenrat i.r., Dipl.-Volkswirt, Nürnberg Stellvertretender Vorsitzender Dr. Henrik Dietzel Dipl.-Volkswirt, Kaufmann, München Sven Keussen Geschäftsführender Gesellschafter Dipl.-Betriebswirt (FH), München Johann Paul Maier Wirtschaftsprüfer/Steuerberater Dipl.-Kaufmann, München Dr. Werner Schrödl Geschäftsführender Gesellschafter Dipl.-Chemiker, Amberg Helmut Sloim Fachwirt der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft, München Rudolf Stürzer Rechtsanwalt, München Franz Zeyda Sprecher Josef Schraufstetter Michael Mayer (bis ) Generalbevollmächtigter Dr. Niklas Lach (ab ) Abteilungsleiter Rudolf Bauer Facilitymanagement Kilian Betz Innenrevision Michael Bosch Servicekunden Andreas Buchheim Verwalter-Service Martin Grzibek Vertrieb Wohnungswirtschaft Sonja Kißlinger Kautions-Service Gerd Liebsch EDV/IT, Prokurist Miriam Matheis Personal Manuel Martin Softwaremanagement Rudolf Naßl Organisation, Prokurist Michael Obermayer Individualkunden, Prokurist Karsten Rüdiger Marktfolge Aktiv/Passiv/KRM, Prokurist Dr. Martin Schwarz Produktmanagement Peter Sedlmeir Controlling/Rechnungswesen, Prokurist

11 Niederlassungen Verbandszugehörigkeit Hauptgeschäftsstelle Sonnenstraße München Telefon: Telefax: Geschäftsstellen: Donnersbergerstraße München Telefon: Pariser Platz München Telefon: Schleißheimer Straße München Telefon: Waldfriedhofstraße München Telefon: Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.v., Berlin Genossenschaftsverband Bayern e.v., München Verband der Immobilienverwalter in Bayern e.v., München Haus & Grund Deutschland Zentralverband der Deutschen Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer e.v., Berlin Haus & Grund Bayern Landesverband Bayerischer Haus-, Wohnungsund Grundbesitzer e.v., München Haus & Grund Baden Landesverband Badischer Haus-, Wohnungsund Grundeigentümer e.v., Karlsruhe Genossenschaftliche Zentralbank DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main

12 Büro Roman Lorenz design alliance

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