Forex- Strategie für 41 Crossrates

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1 Forex- Strategie für 41 Crossrates Forex Trading System - Weekly - vollautomatisch handelbar Stand November 2015 Systementwicklung: Ascunia Anke Sacharow Unter den Ulmen 56a D Neuenhagen (b. Berlin) Telefon: Fax: Mail: Web: Handelssoftware: Investox XL 7 mit den Zusatzmodulen Analyse Plus,Order Plus, Kontoserver

2 Inhaltsverzeichnis 1. Prüfung der Historien für die Systementwicklung Aufbau der Forex Strategie Komprimierung des Forex Trading Systems Handelsregeln des Devisen Systems Enter Long Regeln der Forex Systeme Enter Short Regeln in der Forex Strategie Exit-Regeln der Devisen-Systeme Money-und Risikomanagement in der Forex Strategie Chance/Risiko-Verhältnis CRV der Devisen Systeme Forex System - Verhinderung negativer Salden auf dem Handelskonto Verhinderung zu eng gesetzter Systemstops im Devisen System Forex System - Verhinderung von Positionseröffnungen bei Drawdowns Systemstops in der Forex Strategie Risikoadjustierung der Stückzahlen in der Forex Strategie Devisen-System- Risikobegrenzung pro Einzeltrade Risikobegrenzung für das Gesamtportfolio der Forex Strategie Verluststop-Level in den Devisen Systemen Forex Strategie - Kosten und Slippage Forex-Strategie - aktueller Cash-Bestand auf dem Handelskonto Forex Strategie - Pyramidisierung bei gewünschtem Tradeverlauf Forex Strategie - Beispiel für risikoadjustierte Stückzahl-Berechnung Transaktionskosten in der Forex Strategie Umrechnung des Profit / Loss in die Basiskontowährung EUR Forex Strategie - Backtests und Datenfeed-Simulationen Übersicht aller Backtests und Datenfeed-Simulationen DFS_Main.inv Startkapital EUR ,-- Risiko gem. Gesamtkapital DFS_0,1_3_RISK.inv Startkapital ,--0,1 % Einzeltrade, 3 % Portfolio DFS_0,2_3_RISK.inv Startkapital ,--0,2 % Einzeltrade, 3 % Portfolio DFS_0,2_4_RISK.inv Startkapital ,--0,2 % Einzeltrade, 4 % Portfolio DFS_0,5_5_RISK.inv Startkapital ,--0,5 % Einzeltrade, 5 % Portfolio DFS_2_10_RISK.inv Startkapital ,--2 % Einzeltrade, 10 % Portfolio Forex Strategie - Monte Carlo Simulationen Seite 2 von 62

3 1. Prüfung der Historien für die Systementwicklung Mit der Forex Strategie können die folgenden Devisen gehandelt werden: Crossrate 1 AUDCAD 2 AUDCHF 3 AUDJPY 4 AUDNZD 5 AUDUSD 6 CADCHF 7 CADJPY 8 CHFJPY 9 EURAUD 10 EURCAD 11 EURCHF 12 EURCNY 13 EURCZK 14 EURGBP 15 EURHKD 16 EURHUF 17 EURJPY 18 EURMXN 19 EURNOK 20 EURNZD 21 EURSEK 22 EURSGD 23 EURUSD 24 GBPAUD 25 GBPCHF 26 GBPJPY 27 GBPUSD 28 NZDCHF 29 NZDJPY 30 NZDUSD 31 USDCAD 32 USDCHF 33 USDCZK 34 USDHKD 35 USDHUF 36 USDJPY 37 USDMXN 38 USDNOK 39 USDRUB 40 USDSEK 41 USDSGD Seite 3 von 62

4 Für die korrekte Berechnung der Margin für die 41 Devisen werden folgende Crossrates benötigt: Crossrate 1 EURAUD 2 EURCAD 3 EURCHF 4 EURGBP 5 EURNZD 6 EURUSD Diese 6 Crossrates sind alle auch Signaltitel im Forex System. Für die Umrechnung des in der Fremdwährung anfallenden Profit /Loss in die Basiskontowährung EUR und für die risikoadjustierte Positionsgrößenberechnung werden die folgenden Crossrates benötigt: Crossrate 1 EURAUD 2 EURCAD 3 EURCHF 4 EURCNY 5 EURCZK 6 EURGBP 7 EURHKD 8 EURHUF 9 EURJPY 10 EURMXN 11 EURNOK 12 EURNZD 13 EURSEK 14 EURSGD 15 EURUSD 16 EURRUR Die 15 weiß hinterlegten Crossrates sind auch Signaltitel im Forex System d.h. nur die Crossrate für den EURRUR ist als zusätzlicher Titel für die korrekte P/L-Berechnung erforderlich. Seite 4 von 62

5 Systemrelevant sind somit die 41 Devisen, die auch gehandelt werden und zusätzlich noch der EURRUR. Diese 42 Crossrates wurden vor Beginn der Systementwicklung mit dem Investox- Datenchecker auf Kursdatenfehler geprüft. Die Prüfung ergab über Datenfehler. So fehlten z.b. in den Crossrates für den EURAUD, EURCNY, EURCZK, EURHKD, EURHUF, EURNZD, EURRUR, EURSGD und USDCHF vor dem sämtliche Open, High und Low-Kurse. Außerdem enthielten die Kursfiles teilweise Lücken von mehreren Monaten Dauer. Nach dem ist die Datenqualität aller Historien von deutlich höherer Qualität. Sämtliche 42 Kursdatenfiles enthalten ab diesem Zeitpunkt nur noch insgesamt 452 Fehler. Diese Fehlerquote wird akzeptiert, so dass die Systemtests mit Startdatum durchgeführt werden können. Datenfehler können und werden auch im Realbetrieb des Handelssystems auftreten. Es ist deshalb nicht sinnvoll aus den Kursdatenfiles vor Beginn der Systementwicklung sämtliche Kursdatenfehler zu eliminieren. Die Handelslogik soll auch gegen von Zeit zu Zeit auftretende Datenfehler robust sein. Seite 5 von 62

6 2. Aufbau der Forex Strategie Die Forex Strategie besteht aus 41 Handelssystemen innerhalb einer Investox-Projektdatei. Alle Forex Systeme haben identische Handelsregeln. Sie unterscheiden aber in der Einstellung der aktuellen Werte der Optimierungsvariablen. Aufgrund der abweichenden Startdaten der Historien unterscheiden sich die Startdaten der Forex Systeme wie folgt: Startdatum Crossrate EURGBP, EURJPY, EURUSD,GBPUSD, USDCAD, USDJPY CADCHF, CADJPY, EURAUD, EURCAD,EURCZK,EURHKD, GBPCHF, GBPJPY EURHUF, EURNOK, EURNZD, EURSEK, EURSGD, USDCHF AUDUSD CHFJPY, EURCHF USDCZK, USDHKD, USDNOK, USDSEK, USDSGD AUDCHF, AUDJPY EURCNY AUDCAD, AUDNZD, GBPAUD, NZDJPY USDMXN EURMXN, USDHUF NZDCHF USDRUR NZDUSD Der Name des Forex-Systems entspricht immer der Crossrate, die mit dem System gehandelt wird. In der Forex Strategie sind Long und Short Trades erlaubt. Seite 6 von 62

7 2.1 Komprimierung des Forex Trading Systems Die Komprimierung aller Forex Systeme ist Wöchentlich. Die wöchentliche Komprimierung hat sich während der Systemtests für die Forex Strategie im Vergleich zur täglichen Komprimierung als vorteilhaft erwiesen. Die tägliche Komprimierung führt zu mehr Trades, nicht aber zu einem im Vergleich zur wöchentlichen Komprimierung höheren Profit oder zu einem geringeren Drawdown. Verlauf und Steigung der Kapitalkurven sind zwischen täglicher und wöchentlicher Komprimierung vergleichbar. Der Arbeitsaufwand für die Systempflege und das Monitoring der Trades ist im wöchentlichen System geringer. Unabhängig davon, dass die Forex Strategie in wöchentlicher Komprimierung geliefert wird, ist das profitable Trading einiger oder aller Forex-Systeme auch auf EOD-Basis möglich. Dazu muss nur die Komprimierung (Registerkarte Titel ) im Handelssystem umgestellt werden und das Forex-System einmal neu optimiert werden. Alle Forex-Systeme enthalten Kursstops zur Gewinnsicherung und Verlustbegrenzung und Sofortverluststops. Die Sofortverluststops werden als einzige Systemstops bereits in der Einstiegswoche des Trades wirksam. Die Kursgewinnstops, Kursverluststops und Kurstrailingstops sind ab der Woche nach dem Einstieg in den Trade aktiv. Relevant für die Auslösung aller Kursstops ist immer der Wochenschlusskurs. Wird einer der Kursstops durch den Wochenschlusskurs ausgelöst, erfolgt der Ausstieg aus der Handelsposition (bzw. die Erhöhung der gehandelten Stückzahl bei Pyramidisierungen) zum Eröffnungskurs der folgenden Handelswoche. In der Einstiegswoche des Trades sind ausschließlich die Sofortverluststops aktiv. Diese Stops sind bei Handelssystemen mit wöchentlicher Komprimierung unverzichtbar, damit sich die Handelspositionen während der ersten Handelswoche nicht ungeschützt im Markt befinden. Um den Aufwand für das Monitoring der Systemsignale zu minimieren, kann der Investox- Aufgabenmanager so konfiguriert werden, dass die aktuellen Handelssignale aller Forex- Systeme einmal börsentäglich (z.b. immer nach der Aktualisierung der Tageskurse) in einem bestimmten Ordner auf der Festplatte des PC als Datei abgespeichert werden oder auch per an eine bestimmte Adresse verschickt werden. Seite 7 von 62

8 2.2 Handelsregeln des Devisen Systems Die Signalgebung der Systeme der Forex-Strategie erfolgt auf Basis von Donchian Channels, dem Chartmill-Value Indikator, Heikin Ashi-Indikatoren, Kurspattern und dem Choppiness- Index. Donchian Channels, der Chartmill-Value Indikator und der Choppiness-Index wurden in der Vergangenheit von diversen Tradern erfolgreich in Forex-Strategien eingesetzt. Sie gelten als gute Signalgeber im Forex-Trading. Die Heikin Ashi-Indikatoren und die Kurspattern im Handelssystem dienen der Verbesserung der Signalgebung und Robustheit der Handelssysteme. Die Abbildung oben den Wochenchart des EURAUD mit 10-Perioden Donchian Channel. In etablierten Uptrends notieren die Wertpapierkurse zwischen mittlerem und oberem Band des Donchian Channels. In etablierten Downtrends notieren die Wertpapierkurse zwischen mittlerem und unterem Band des Donchian Channels. Diese Lage der Kurse innerhalb des Donchian Channels ist auch für die Signalgebung in der Forex-Strategie relevant. Seite 8 von 62

9 Der Chartmill-Value Indikator ist ein gut geeigneter, neuerer Indikator zur Trendbestimmung. Er wird auf Basis der normalisierten Handelsspanne berechnet. Weitere Informationen zu diesem Indikator finden Sie auch unter folgendem Link: In allen Handelssystemen der Forex-Strategie kommt der Chartmill-Value Indikator (analog zu den Donchian Channels) mit einer festen Periodeneinstellung von 10 Perioden zum Einsatz. Trendbeginn und Trendende zeigt der Chartmill-Indikator an, indem er sein positives Signallevel nach oben kreuzt (Beginn eines Uptrends) bzw. sein negatives Signallevel nach unten kreuzt (Beginn eines Downtrends) Die Grafik oben zeigt den 10-Perioden Chartmill Value-Indikator mit einem Signallevel von +/- 2 im EURAUD und den aus den Overcrossings abgeleiteten Trendphasen. Alle Einzelmodelle in der Forex Strategie sind trendfolgend- d.h. innerhalb etablierter Downtrends werden ausschließlich Short-Trades gemacht, innerhalb etablierter Uptrends ausschlielich Long-Trades. Seite 9 von 62

10 Als Indikatoren zur Trendbestimmung kommen außerdem der Heikin-Ashi-Eröffnungskurs (HAO) und der Heikin-Ashi-Schlusskurs im Forex-System zum Einsatz. Als "Heikin-Ashi" (= japanisch für Durchschnitts-Bar) wird eine spezielle Glättungstechnik in Candlestick-Charts bezeichnet. Um Preistrends visuell besser sichtbar zu machen, werden die Open, High, Low und Close- Kurse jeder einzelnen Kerze modifiziert. Während etablierter Aufwärtstrends liegt der Heikin-Ashi Open-Kurs unter dem Heikin Ashi Close-Kurs. Abwärtstrends werden dadurch gekennzeichnet, dass der Close-Kurs nach Heikin Ashi unter dem Eröffnungskurs nach Heikin Ashi liegt. Die Indikatoren HAO() und HAC() zur Heikin Ashi Trendbestimmung enthalten keine einstellbaren Parameter. Sie sind deshalb resistent gegen Curve-Fitting und verbessern die Stabilität der Forex Strategie. Seite 10 von 62

11 Im ersten Teilchart der Grafik oben sind der Heikin-Ashi Open-Indikator (blau) und der Heikin Ashi Close-Indikator (rot) zu sehen. Es ist gut zu erkennen, dass der HAC-Indikator während der Aufwärtsbewegungen des Underlyings dauerhaft über dem HAO-Indikator notiert. Bei Trendwechseln ändert sich die Lage der Indikatoren frühzeitig. Der Choppiness-Index ist ebenfalls ein Indikator zur Trendbestimmung. Er zeigt trendlose Marktphasen durch hohe Indikatorwerte an. Weitere Informationen zum Choppiness-Index finden Sie unter dem folgenden Link: Auch der Choppiness-Index wird in allen Einzelsystemen der Forex Strategie über 10- Perioden berechnet. Neue Entries sind ausgeschlossen, wenn kleine Wochenkerzen in Verbindung mit Indikatorwerten über 50 im Choppiness-Index trendlose Marktphasen signalisieren. Die Grafik zeigt einen 10-Wochen Choppiness-Index im NZDJPY mit dem Signallevel bei 50 und den daraus abgeleiteten trendlosen Marktphasen. Seite 11 von 62

12 2.2.1 Enter Long Regeln der Forex Systeme Long-Handelssignale in den Devisen Systemen entstehen, wenn der Chartmill Value Indikator einen Aufwärtstrend anzeigt und dieser Uptrend durch den Choppiness-Index in Verbindung mit der Kerzengröße der Vorwochenkerze bestätigt wird und der Schlusskurs der Vorwoche zwischen mittlerem und oberen Donchian-Band notiert und außerdem die letzten beiden Wochenkerzen positiv waren oder der Heikin-Ashi Close-Kurs über dem Heikin-Ashi Open-Kurs liegt. Beispiel für einen Long-Einstieg in der oberen Grafik: Der Chartmill-Value Indikator zeigt mit 1 einen Uptrend an, der Choppiness Index signalisiert keine trendlose Marktphase, die letzen beiden Wochenkerzen waren positiv und die letzte Wochenkerze schließt zwischen mittlerem und oberen Donchian-Band = Enter Long Seite 12 von 62

13 2.2.2 Enter Short Regeln in der Forex Strategie Short-Handelssignale in den Forex-Systemen entstehen, wenn der Chartmill Value Indikator einen Abwärtstrend anzeigt und dieser Downtrend durch den Choppiness-Index in Verbindung mit der Kerzengröße der Vorwochenkerze bestätigt wird und der Schlusskurs der Vorwoche zwischen mittlerem und unteren Donchian-Band notiert und außerdem die letzten beiden Wochenkerzen negativ waren oder der Heikin-Ashi Close-Kurs unter dem Heikin-Ashi Open-Kurs liegt. Beispiel für einen Short-Einstieg in der oberen Grafik: Der Chartmill-Value Indikator zeigt mit 1 einen Downtrend an, der Choppiness Index signalisiert keine trendlose Marktphase, die letzen beiden Wochenkerzen waren negativ und die letzte Wochenkerze schließt zwischen mittlerem und unteren Donchian-Band = Enter Short In allen Forex-Systemen sind direkte Positionswechsel nicht erlaubt d.h. eine bestehende Position in die Gegenrichtung muss zuerst über einen Systemstop oder eine Exit-Regel geschlossen werden, bevor das nächste Enter-Signal nach einer Out -Periode umgesetzt wird. Seite 13 von 62

14 Exit-Regeln der Devisen-Systeme Ausstiege aus bestehenden Long-Positionen der Devisen-Systeme erfolgen wenn der Chartmill Value Indikator einen Downtrend anzeigt und gleichzeitig der Schlusskurs der Vorwoche zwischen mittlerem und unterem Donchian-Band liegt oder wenn der Chartmill Value Indikator einen Downtrend anzeigt und gleichzeitig der Heikin Ashi Close-Kurs der Vorwoche unter dem Heikin Ashi-Open Kurs der Vorwoche liegt oder wenn einer der Long-Systemstops ausgelöst wird Exit Long: Chartmill Trend-Indikator zeigt mit -1 einen Downtrend an und Close-Kurs der Vorwoche liegt zwischen mittlerem und unterem Donchian Band Seite 14 von 62

15 Ausstiege aus bestehenden Short-Positionen der Forex-Systeme erfolgen wenn - der Chartmill Value Indikator einen Uptrend anzeigt und gleichzeitig der Schlusskurs der Vorwoche zwischen dem mittleren und oberen Donchian-Band liegt oder - wenn der Chartmill Value Indikator einen Uptrend anzeigt und gleichzeitig der Heikin Ashi Close-Kurs der Vorwoche über dem Heikin Ashi-Open Kurs der Vorwoche liegt oder - wenn einer der Short-Systemstops ausgelöst wird Exit Short: Chartmill Trend Indikator zeigt mit +1 einen Uptrend an und Close-Kurs der Vorwoche liegt zwischen mittlerem und oberem Donchian Band Seite 15 von 62

16 2.3 Money-und Risikomanagement in der Forex Strategie Zusätzlich zu den Handelsregeln aus der technischen Wertpapieranalyse müssen auch eine Reihe von Money- und Risikomanagement-Kriterien erfüllt sein, damit es zu einer Positionseröffnung kommt. Die Implementierung dieser zusätzlichen Regeln erfolgt, um die Profitabilität der Forex Strategie zu erhöhen z.b. indem die im System enthaltenen Stop-Werte auf Plausibilität geprüft werden. Dadurch soll das Ausstoppen bestehender Handelspositionen mit Verlust reduziert werden, wodurch die Transaktionskosten deutlich gesenkt werden Chance/Risiko-Verhältnis CRV der Devisen Systeme Das CRV misst, wie weit der Gewinnstop und der Verluststop vom Einstandskurs in einen Trade entfernt sind. Die Gewinnstops sollten dabei weiter gesetzt sein als die Verluststops. Trades sind dann sinnvoll, wenn der Gewinnstop mindestens 1,5-Mal größer ist, als der Verluststop. Dieses Verhältnis von Gewinn- und Verluststops zueinander wird im Forex41- Handelssystem durch den Code CRV > 1.5 für alle Long- und Short-Trades abgefragt. Das folgende Beispiel zeigt die CRV-Berechnung für den EURUSD: Für Long-Trades liegt der Gewinnstop GL bei 5,5 %, der SVL bei 0,9% Das CRV beträgt : 5,5% : 0,9% = 6,111 6,111 > als 1.5 d.h. das Verhältnis von Verlust- und Gewinnstops für Long-Trades ist in Ordnung Für Short-Trades liegt der Gewinnstop GS bei 8%, der Verluststop SVS bei 0,5 %. Das CRV beträgt: 8% : 0,5% = > 1.5 d.h. das Verhältnis von Verlust- und Gewinnstops für Short-Trades ist ebenfalls in Ordnung. Seite 16 von 62

17 2.3.2 Forex System - Verhinderung negativer Salden auf dem Handelskonto Das Handelssystem enthält Programmcode, durch den verhindert werden soll, dass das Handelskonto ins Minus rutscht, weil durch die Risikoberechnung mehr Stückzahlen gehandelt werden könnten, als sich aktuell Cash auf dem Konto befindet. Detaillierte Informationen dazu finden Sie im Bereich zur Positionsgrößenberechnung der Forex Strategie Verhinderung zu eng gesetzter Systemstops im Devisen System Häufiges Ausstoppen aus bestehenden Handelspositionen durch zu eng gesetzte Systemstops führt zu erhöhten Transaktionskosten und dadurch zur Reduzierung der Profite. Die Systemstops sind daher in allen Forex-Systemen so gesetzt, dass sie außerhalb des Wertebereichs liegen, in dem Marktrauschen zu erwarten ist. Das Marktrauschen wird in der Forex-Strategie durch die doppelte Standardabweichung auf die Einstandskurse für die Verlustseite bzw. durch die dreifache Standardabweichung auf die Einstandskurse für die Gewinnseite quantifiziert. Beispiel: Die aktuelle Standardabweichung auf die Einstandskurse im EURGBP beträgt Der potentielle Einstandskurs für einen Long-Trade liegt bei 0,8036. Die Verluststops liegen bei 0,3 %, die Gewinnstops bei 5 %. a) Verlustseite doppelte Standardabweichung = 2* =0,0019 Einstandskurs doppelte Standardabweichung = 0,8036-0,0019 = 0,8017 Berechnung des Verluststop-Levels = 0,8036- (0,8036 *0,3%) =0,8036-0,0024 = 0,8012 0,8012 < 0,8017 Das Verluststop-Level liegt unter der doppelten Standardabweichung auf die Einstandskurse. b) Gewinnseite dreifache Standardabweichung = 3* =0,0029 Einstandskurs + dreifache Standardabweichung = 0,8036+0,0029 = 0,8065 Berechnung des Gewinnstop-Levels = 0,8036+ (0,8036 *5%) =0,8036+0,0402 = 0,8438 0,8438 > 0,8065 Das Gewinnstop-Level liegt über der dreifachen Standardabweichung auf die Einstandskurse. Verlust- und Gewinnstops liegen außerhalb des zu erwartenden Marktrauschens. Der Long- Trade kann gemacht werden. Seite 17 von 62

18 2.3.4 Forex System - Verhinderung von Positionseröffnungen bei Drawdowns In den Forex-Systemen wird die Eröffnung neuer Handelspositionen blockiert, wenn der maximale Drawdown für das Portfolio erreicht ist und außerdem das aktuelle Portfolio der offenen Handelspositionen bereits 2/3 oder mehr der maximal erlaubten Handelspositionen beträgt Seite 18 von 62

19 2.4 Systemstops in der Forex Strategie Folgende Systemstops sind Bestandteil aller Crossrate-Handelssysteme Stop Berechnung Globale Variable Wirkung Sofortverluststop (Long) Prozentual SVL Ausstieg aus der kompletten Long- Handelsposition in der Eröffnungswoche mit Verlust Sofortverluststop (Short) Kursverluststop (Long) Kursverluststop (Short) Kurstrailingstop (Long) Kurstrailingstop (Short) Kursgewinnstop (Long) Prozentual SVS Ausstieg aus der kompletten Short- Handelsposition in der Eröffnungswoche mit Verlust Prozentual VL_Long entspricht Wert von SVL Prozentual VL_Short entspricht Wert von SVS Ausstieg aus der kompletten Long- Handelsposition ab der 1. Woche nach Einstieg mit Verlust Ausstieg aus der kompletten Short- Handelsposition ab der 1. Woche nach Einstieg mit Verlust Prozentual TL_Long Ausstieg aus der kompletten Long- Handelsposition ab der 1. Woche nach Einstieg mit Gewinn Prozentual TL_Short Ausstieg aus der kompletten Short- Handelsposition ab der 1. Woche nach Einstieg mit Gewinn Prozentual GL Aufstocken der bestehenden Long- Handelsposition wenn die Ursprungsposition im Gewinn ist Seite 19 von 62

20 Kursgewinnstop (Short) Kursgewinnstop (Long) Kursgewinnstop (Short) Prozentual GS Aufstocken der bestehenden Short- Handelsposition wenn die Ursprungsposition im Gewinn ist Prozentual GL1 Exit aus der gesamten Long- Handelsposition (Initial + Pyramidisierung) ab der 1. Woche nach Einstieg mit Gewinn, wird erst nach dem 1. Kursgewinnstop wirksam Prozentual GS1 Exit aus der gesamten Long- Handelsposition (Initial + Pyramidisierung) ab der 1. Woche nach Einstieg mit Gewinn, wird erst nach dem 1. Kursgewinnstop wirksam Seite 20 von 62

21 2.5 Risikoadjustierung der Stückzahlen in der Forex Strategie Die Stückzahlen für jedes Forex-System werden in Abhängigkeit vom Gesamtkontostand des Forex-Handelskontos und unter Berücksichtigung der bei Interactive Brokers für die jeweilige Crossrate handelbaren Mindeststückzahl risikoadjustiert errechnet. Ziel der Risikoadjustierung ist es, für keines der gehandelten Teilsysteme ein höheres Drawdown-Risiko einzugehen als für ein anderes Teilsystem aus dem Portfolio, wenn die Position über einen der Verluststops (i.e. Sofortverluststop oder Kursverluststop) geschlossen wird. Zusätzliche Informationen zur Risikoadjustierung von Portfolien finden Sie unter dem folgenden Link: Devisen-System- Risikobegrenzung pro Einzeltrade Die Risikoadjustierung pro Forex-Einzelsystem erfolgt in Abhängigkeit vom Gesamtkontostand des Handelskontos wie folgt: Gesamtkontostand des Handelskontos Maximales Risiko pro Einzeltrade < ,-- EUR 2 % zwischen und ,-- EUR 0.5 % Über ,-- EUR 0.2 % Höhere Prozentsätze zur Risikoadjustierung sind möglich. Sie steigern den absoluten Nettoprofit bei gleichzeitiger Erhöhung des prozentualen Drawdowns. Für kleinere Handelskonten sind höhere Risikosätze deshalb nötig, weil sonst keine oder kaum Trades gemacht werden könnten. 0.2 % von ,-- EUR sind z.b. nur EUR 60,-- erlaubtes Risiko pro Einzeltrade. Dieser niedrige Risikobetrag liegt für alle Crossrates innerhalb des zu erwartenden Marktrauschens. Seite 21 von 62

22 2.5.2 Risikobegrenzung für das Gesamtportfolio der Forex Strategie Zusätzlich zum Risiko für jeden einzelnen Trade wird das Risiko für das Gesamtportfolio für alle gleichzeitig offenen Einzeltrades wie folgt begrenzt: Gesamtkontostand des Handelskontos Risiko für das Gesamtportfolio < ,-- EUR 10 % zwischen und ,-- EUR 5% Über ,-- EUR 3% Die Ratio aus dem Risiko für das Gesamtportfolio und dem maximal erlaubten Risiko pro Einzeltrade begrenzt die Anzahl der maximal zeitgleich offenen Handelspositionen. Gesamtkontostand Risiko für das Maximales Ratio der Spalten 2 des Handelskontos Gesamtportfolio Risiko pro und 3 = maximale Einzeltrade Anzahl der gleichzeitig offenen Handelspositionen < ,-- EUR 10 % 2% 5 zwischen und 5% 0.5 % ,-- EUR Über ,-- EUR 3% 0.2 % 15 Ist die maximale Anzahl gleichzeitig offener Handelspositionen erreicht, führen neue Enter- Signale in weiteren Forex-Systemen nicht zum Eröffnen weiterer Handelspositionen. Die Begrenzung der Handelspositionen erfolgt zusätzlich zur Begrenzung im Definitionsbereich eines jeden Handelssystems im Projekt- immer auch in den Script- Einstellungen der Kontoserver-Konten. (siehe Bereich ) Kleinste handelbare Einheit ist immer die IB-Minimum Size für die Crossrate. Seite 22 von 62

23 Weil das Forex-Handelskonto in EUR geführt wird, die Verluststops aber zu Verlusten in der Gegenwährung der gehandelten Crossrate führen, muss der Profit und Loss für die Risikoadjustierung wie folgt in EUR konvertiert werden: Crossrate IB-Minimum Umrechnung Umrechnungstitel Size erforderlich 1 AUDCAD Ja EURCAD 2 AUDCHF Ja EURCHF 3 AUDJPY Ja EURJPY 4 AUDNZD Ja EURNZD 5 AUDUSD Ja EURUSD 6 CADCHF Ja EURCHF 7 CADJPY Ja EURJPY 8 CHFJPY Ja EURJPY 9 EURAUD Ja EURAUD 10 EURCAD Ja EURCAD 11 EURCHF Ja EURCHF 12 EURCNY Ja EURCNY 13 EURCZK Ja EURCZK 14 EURGBP Ja EURGBP 15 EURHKD Ja EURHKD 16 EURHUF Ja EURHUF 17 EURJPY Ja EURJPY 18 EURMXN Ja EURMXN 19 EURNOK Ja EURNOK 20 EURNZD Ja EURNZD 21 EURSEK Ja EURSEK 22 EURSGD Ja EURSGD 23 EURUSD Ja EURUSD 24 GBPAUD Ja EURAUD 25 GBPCHF Ja EURCHF 26 GBPJPY Ja EURJPY 27 GBPUSD Ja EURUSD 28 NZDCHF Ja EURCHF 29 NZDJPY Ja EURJPY 30 NZDUSD Ja EURUSD 31 USDCAD Ja EURCAD 32 USDCHF Ja EURCHF 33 USDCZK Ja EURCZK 34 USDHKD Ja EURHKD 35 USDHUF Ja EURHUF 36 USDJPY Ja EURJPY 37 USDMXN Ja EURMXN 38 USDNOK Ja EURNOK 39 USDRUB Ja EURRUR 40 USDSEK Ja EURSEK 41 USDSGD Ja EURSGD Seite 23 von 62

24 Die Risikoadjustierung im der Forex-Strategie-Handelssystem berücksichtigt -abweichende Verluststop-Level für Long und Short Trades -Kosten und Slippage -den aktuellen Cashbestand auf dem Handelskonto -die Tatsache, dass bei gewünschtem Tradeverlauf einmal progressiv pyramidisiert werden kann Verluststop-Level in den Devisen Systemen Liegt für Short Trades der Verluststop (Variable SVS) über dem Verluststop für Long Trades (Variable SVL), so werden bei gleichem Gesamtkontostand durch die Risikoadjustierung weniger Short-Kontrakte als Long-Kontrakte gehandelt. Vereinfachte Beispielrechnung für USDHKD Gesamtkontostand des Handelskontos EUR ,-- erlaubtes Risiko pro Einzeltrade in EUR 0,2 % = EUR 200,-- erlaubtes Risiko pro Einzeltrade in HKD Kurs EURHKD 9,7729 *EUR 200,--= HKD 1.954,58 SVL = 0,15 % = 0,0117* Stück= HKD 292,50 Kurs USDHKD 7,7773*0,15%=0,0117 HKD 1.954,58 / HKD 292,50= 6,68 6 Kontrakte möglich SVS= 0,45 % 0,0350* Stück= HKD 875,00 Kurs USDHKD 7,7773*0,45%= 0,0350 HKD 1.954,58 / HKD 875,00 = 2,23 2 Kontrakte möglich Seite 24 von 62

25 Forex Strategie - Kosten und Slippage Für eine defensive Risikoadjustierung der Stückzahlen ist es sinnvoll, den Betrag für das erlaubte Risiko pro Einzeltrade um die Kosten für Spesen und Slippage zu reduzieren. Aus folgenden Einstellungen in der Registerkarte Kosten der Investox-Testbedingungen ergibt sich die unter der Grafik gezeigte modifizierte Stückzahl-Berechnung: Gesamtkontostand des Handelskontos EUR ,-- erlaubtes Risiko pro Einzeltrade in EUR 0,2 % = EUR 200,-- erlaubtes Brutto-Risiko pro Einzeltrade in Kurs EURHKD 9,7729 *EUR 200,--= HKD HKD 1.954,58 IB-Minimum-Stückzahl USDHKD Stück Slippage pro Minimum-Stückzahl HKD 5 = 2*0,0001*25.000,-- Kosten für Enter und Exit HKD 40,-- Gesamtkosten aus Spesen und Slippage pro HKD 45,-- Round Turn Minimum-Size Gesamtkosten aus Spesen und Slippage pro HKD 5*6= HKD 30,--+ HKD 45,--= Round Turn Long-Trades- 6*Minimum-Size aus Beispiel 1 HKD 75,-- Gesamtkosten aus Spesen und Slippage pro HKD 5*2= HKD 10,--+ HKD 45,--= Round Turn Short-Trades- 2*Minimum- Size aus Beispiel 1 HKD 55,-- erlaubtes Netto-Risiko pro Einzeltrade-Long HKD 1.954,58 HKD 75,-- = in HKD HKD 1.879,58 SVL = 0,15 % 0,0117* Stück= HKD 292,50 HKD 1.879,58 / HKD 292,50 = 6,42 6 Kontrakte bleiben weiter möglich Seite 25 von 62

26 erlaubtes Netto-Risiko pro Einzeltrade-Short in HKD SVS= 0,45 % HKD 1.954,58 HKD 55,-- = HKD 1.899,58 0,0350* Stück= HKD 875,00 HKD 1.899,58 / HKD 875,00 = 2,17 2 Kontrakte bleiben weiter möglich Forex-Strategie - aktueller Cash-Bestand auf dem Handelskonto Der Cash-Bestand weicht vom Gesamtkontostand des Handelskontos ab, sobald andere offene Handelspositionen bestehen. Der Gesamtkontostand berücksichtigt auch offenen Profit und Loss und die bereits gebundene Margin. Der zur Verfügung stehende Cash-Kontostand ist auf alle potentiell noch zu handelnden Crossrates möglichst identisch zu verteilen. Folgenden Einfluss hat der Cash-Bestand in der Forex Strategie auf die Stückzahl- Berechnung Version 1 es bestehen keine anderen offenen Handelspositionen Gesamtkapital EUR ,-- Cash EUR ,-- Maximales Risiko pro Einzeltrade 0,2 % Maximales Risiko für das Portfolio 3 % Maximale Anzahl gleichzeitiger 15 Handelspositionen Maximales Cash pro Handelsposition EUR ,-- / 15 = EUR 6.666,66 Angenommene Margin für das Trading von EUR 725, ,-- Stück USDHKD maximal mögliche Stückzahl (CAP) 9* Minimum-Size Long-Trades 6 Kontrakte aus Beispiel b) < 9 Kontrakte= 6 Kontrakte Long können nach wie vor gehandelt werden Short-Trades 2 Kontrakte aus Beispiel b) < 9 Kontrakte= 2 Kontrakte Short können nach wie vor gehandelt werden Seite 26 von 62

27 Version 2 es bestehen andere offene Handelspositionen Gesamtkapital EUR ,-- Cash EUR ,-- Maximales Risiko pro Einzeltrade 0,2 % Maximales Risiko für das Portfolio 3 % Maximale Anzahl gleichzeitiger 15 Handelspositionen Anzahl der offenen Handelspositionen 4 Potentiell noch mögliche Eröffnungen 11 Maximales Cash pro Handelsposition EUR ,-- / 11 = EUR 4.545,45,-- Angenommene Margin für das Trading von EUR 725, ,-- Stück USDHKD maximal mögliche Stückzahl (CAP) 6,30= 6* Minimum-Size Long-Trades 6 Kontrakte aus Beispiel b) < 6 Kontrakte= 6 Kontrakte Long können nach wie vor gehandelt werden Short-Trades 2 Kontrakte aus Beispiel b) < 6 Kontrakte= 2 Kontrakte Short können nach wie vor gehandelt werden Die Grafik zeigt im 2. Teilchart von oben Lot-Größen, bezogen auf ein Vielfaches der IB-Minimum- Size für ein Konto mit 100 K Cashbestand Seite 27 von 62

28 Forex Strategie -Pyramidisierung bei gewünschtem Tradeverlauf Die Möglichkeit der progressiven Pyramidisierung besteht im Forex Trading System ausschließlich für Kontraktzahlen ab dem 3-fachen der IB-Minimum-Size für die entsprechende Crossrate. Wenn die Kontraktzahlen für eine Pyramidisierung ausreichen, dann werden initial 2/3 der möglichen Kontrakte gekauft. Später wird ein weiteres Drittel progressiv pyramidisiert. Beispiel Kontraktzahlen übernommen aus c) Long Trades = 6* IB Minimum-Size = 6* = ,-- Stück möglich Stück > 3* IB-Minimum-Size > = Pyramidisierung möglich Stück *2/3 = Stück initiales Investment Stück *1/3 = Stück spätere progressive Pyramidisierung Short Trades = 2* IB Minimum-Size = 2* = ,-- Stück möglich Stück < 3* IB-Minimum-Size < = Pyramidisierung nicht möglich Stück = initiales Investment = keine Pyramidisierung komplette Position wird bei Erreichen des Gewinstops geschlossen Seite 28 von 62

29 Forex Strategie - Beispiel für risikoadjustierte Stückzahl-Berechnung Crossrate: AUDJPY IB-Minimum-Size Stück Margin für Minimum-Size EUR 600,-- Umrechnungskurs EURJPY 97,50 Kurs AUDJPY 79,40 Risiko pro Trade 0,2% Risiko für Gesamtkonto 3% Gesamtkontostand EUR ,60 Cashbestand EUR ,40 SVL in % 0,7 % Kosten für Enter und Exit 2*250 JPY Slippage 0,01 Offene Handelspositionen 10 Berechnung a) Risiko in EUR Gesamtkontostand * Risiko pro Trade EUR ,60*0,2% EUR 652,13 b) Risiko in JPY Brutto Risiko in EUR * Kurs EURJP EUR 652,13*97,50 JPY ,67 c) Verluststop in Pips Kurs AUDJPY * SVL in % 79,40 *0,7 % 0,56 d) Stop in JPY pro Minimum-Size Verluststop in Pips * IB Minimum-Size 0,56 * JPY e) Zwischensumme Kontrakte Risiko in JPY Brutto /Stop in JPY pro Min.Size JPY ,67 / JPY ,-- 3,24 3 f) Spesen für Zwischensumme*MS 3*35000 Slippage *0,01= JPY * 2 = JPY 2.100,-- Enter/Exit JPY 500 Gesamt JPY 2.600,-- Seite 29 von 62

30 g) Risiko in JPY Netto Risiko in JPY Brutto Spesen Gesamt JPY ,67 JPY 2.600,-- JPY ,67 h) Kontrakte bereinigt Risiko in JPY Netto /Stop in JPY pro Min.Size JPY ,67 / JPY ,11 3 i) Noch mögliche Positionen maximal mögliche Positionen offene Positionen 3% : 0,2 % = j) CAP in EUR Cashbestand / noch mögliche Positionen EUR ,40 /5 EUR ,28 k) CAP-Kontrakte CAP in EUR / Margin pro Minimum-Size EUR ,28 / EUR 600,-- 91 Kontrakte CAP wird nicht wirksam, da Kontrakzahl höher als unter Punkt h) ermittelt, Kontraktzahl unter h) =3 bleibt aktuell l) Pyramidisierung 3 Kontrakte = Pyramidisierung möglich m) 2/3 initiale Kontrakte 2/3*3* Stück initiale Positionsgröße im AUDJPY n) 1/3 Kontrakte f. Pyramide 1/3*3* Stück werden progressiv pyramidisiert o) Gesamtinvestment ,-- Stück bei gewünschtem Tradeverlauf Seite 30 von 62

31 2.6 Transaktionskosten in der Forex Strategie IB-Transaktionskosten und Spread wurde in folgender Höhe berücksichtigt: Crossrate IB- Minimum Size Spread Kosten Enter / Exit Gesamtkosten pro IB-Minimum Size 1 AUDCAD ,0004 2,25 CAD 18,50 CAD 2 AUDCHF ,0002 1,85 CHF 10,70 CHF 3 AUDJPY ,02 250,00 JPY 1.200,00 JPY 4 AUDNZD ,0006 2,50 NZD 26,00 NZD 5 AUDUSD ,0002 2,00 USD 11,00 USD 6 CADCHF ,0002 1,85 CHF 9,70 CHF 7 CADJPY ,02 250,00 JPY 1.100,00 JPY 8 CHFJPY ,02 250,00 JPY 1.100,00 JPY 9 EURAUD ,0003 2,50 AUD 11,00 AUD 10 EURCAD ,0005 2,25 CAD 14,50 CAD 11 EURCHF ,0003 1,85 CHF 9,70 CHF 12 EURCNY ,0016 2,00 CNY 36,00 CNY 13 EURCZK ,026 45,00 CZK 610,00 CZK 14 EURGBP ,0002 1,25 GBP 6,50 GBP 15 EURHKD , ,00 HKD 52,00 HKD 16 EURHUF ,2 450,00 HUF 4.900,00 HUF 17 EURJPY ,02 250,00 JPY 900,00 JPY 18 EURMXN ,01 30,00 MXN 260,00 MXN 19 EURNOK ,03 15,00 NOK 630,00 NOK 20 EURNZD ,0006 2,50 NZD 17,00 NZD 21 EURSEK ,002 13,50 SEK 67,00 SEK 22 EURSGD ,0002 3,00 SGD 10,00 SGD 23 EURUSD ,0002 2,00 USD 8,00 USD 24 GBPAUD ,0002 2,50 AUD 11,80 AUD 25 GBPCHF ,0002 1,85 CHF 7,10 CHF 26 GBPJPY ,03 250,00 JPY 1.010,00 JPY 27 GBPUSD ,0002 2,00 USD 7,40 USD 28 NZDCHF ,0003 1,85 CHF 14,20 CHF 29 NZDJPY ,03 250,00 JPY 1.550,00 JPY 30 NZDUSD ,0002 2,00 USD 11,00 USD 31 USDCAD ,0002 2,25 CAD 9,50 CAD 32 USDCHF ,0002 1,85 CHF 8,70 CHF 33 USDCZK ,019 45,00 CZK 565,00 CZK 34 USDHKD , ,00 HKD 45,00 HKD 35 USDHUF ,13 450,00 HUF 4.150,00 HUF 36 USDJPY ,02 250,00 JPY 1.000,00 JPY 37 USDMXN ,002 30,00 MXN 110,00 MXN 38 USDNOK ,003 15,00 NOK 105,00 NOK 39 USDRUB ,01 70,00 RUB 390,00 RUB 40 USDSEK ,03 13,50 SEK 102,00 SEK 41 USDSGD ,0002 3,00 SGD 11,00 SGD Die Transaktionskosten werden wie der Profit/Loss für jeden Trade zum aktuellen Kurs in die Basiskontowährung EUR konvertiert. Seite 31 von 62

32 2.7 Umrechnung des Profit / Loss in die Basiskontowährung EUR Investox ermöglicht die Konvertierung von Fremdwährungs-Erträgen in die Basiskontowährung (EUR). Damit alle Abrechnungen richtig erfolgen, werden mit Hilfe eines Investox- Berechnungstitels zunächst die Investox-intern benötigten Umrechnungstitel aus den bereits im Portfolio vorhandenen Basistiteln erstellt: Crossrate P/L fällt an in Investox-intern für die P/L- Umrechnung benötigter Titel 1 AUDCAD CAD CADEUR EURCAD 2 AUDCHF CHF CHFEUR EURCHF 3 AUDJPY JPY JPYEUR EURJPY 4 AUDNZD NZD NZDEUR EURNZD 5 AUDUSD USD USDEUR EURUSD 6 CADCHF CHF CHFEUR EURCHF 7 CADJPY JPY JPYEUR EURJPY 8 CHFJPY JPY JPYEUR EURJPY 9 EURAUD AUD AUDEUR EURAUD 10 EURCAD CAD CADEUR EURCAD 11 EURCHF CHF CHFEUR EURCHF 12 EURCNY CNY CNYEUR EURCNY 13 EURCZK CZK CZKEUR EURCZK 14 EURGBP GBP GBPEUR EURGBP 15 EURHKD HKD HKDEUR EURHKD 16 EURHUF HUF HUFEUR EURHUF 17 EURJPY JPY JPYEUR EURJPY 18 EURMXN MXN MXNEUR EURMXN 19 EURNOK NOK NOKEUR EURNOK 20 EURNZD NZD NZDEUR EURNZD 21 EURSEK SEK SEKEUR EURSEK 22 EURSGD SGD SGDEUR EURSGD 23 EURUSD USD USDEUR EURUSD 24 GBPAUD AUD AUDEUR EURAUD 25 GBPCHF CHF CHFEUR EURCHF 26 GBPJPY JPY JPYEUR EURJPY 27 GBPUSD USD USDEUR EURUSD 28 NZDCHF CHF CHFEUR EURCHF 29 NZDJPY JPY JPYEUR EURJPY 30 NZDUSD USD USDEUR EURUSD 31 USDCAD CAD CADEUR EURCAD 32 USDCHF CHF CHFEUR EURCHF 33 USDCZK CZK CZKEUR EURCZK 34 USDHKD HKD HKDEUR EURHKD 35 USDHUF HUF HUFEUR EURHUF Portfolio- Basistitel für den Umrechnungs- Berechnungstitel Seite 32 von 62

33 36 USDJPY JPY JPYEUR EURJPY 37 USDMXN MXN MXNEUR EURMXN 38 USDNOK NOK NOKEUR EURNOK 39 USDRUB RUB RUBEUR EURRUB 40 USDSEK SEK SEKEUR EURSEK 41 USDSGD SGD SGDEUR EURSGD Seite 33 von 62

34 3. Forex Strategie - Backtests und Datenfeed-Simulationen Hinweis zu den Backtests: In den Portfolio-Backtests kann programmbedingt die Anzahl der maximal gleichzeitig gehaltenen Handelspositionen nicht berücksichtigt werden. Alle Backtests müssen deshalb durch Datenfeed-Simulationen verifiziert werden. Nur wenn die Ergebnisse der Datenfeed-Simulationen den in den Backtests erzielten Ergebnissen entsprechen, haben die Backtests Aussagekraft. Während der Datenfeed-Simulationen wird analog zum späteren Realhandel jede historische Kerze des Charts einzeln simuliert. Primäres Ziel dieser Simulationen ist die Gegenprüfung einer sauberen Signalgebung. Handelssignale oder Order dürfen sich während der Datenfeed-Simulationen nachträglich nicht verändern. Backtests allein geben keinen Aufschluss darüber, ob eine Strategie mit Blick in die Zukunft programmiert wurde. Ein Zukunftsblick im Handelssystem ist z.b. gegeben, wenn ein zu einem späteren Zeitpunkt im Chart entstehendes Handelssignal zu einem zeitlich vor diesem Signal liegenden Enter- oder Exit-Signal für das System führt. Weil bei historischen Kursdaten alle bisherigen Kurse zeitgleich vorliegen, ist in einfachen Backtests nicht ersichtlich, ob z.b. ein Handelssignal vom auf dem Papier zu einem Entry am führen würde. Wenn in einer Datenfeed-Simulation kerzenweise nacheinander simuliert wird, kann ein Entry am nur erfolgen, wenn zu diesem Zeitpunkt auch ein Handelssignal vorliegt. Nachträgliche Veränderungen der Signalgebung würden zu einer unsauberen Signalabfolge führen (z.b. Exit-Signale ohne zeitlich davor liegende Enter-Signale). Die folgende Abbildung zeigt beispielhaft eine saubere Signalabfolge während einer Datenfeed-Simulation. Jedem Hold, Exit oder Stop Signal geht ein Enter Signal zeitlich voraus. Seite 34 von 62

35 Im der Forex-Strategie ist eine Datenfeed-Simulation mit Simulation des Orderverhaltens unverzichtbar, weil die Positionsgrößen in Abhängigkeit vom Saldo des EUR-Handelskontos errechnet werden. Eine realistische Historie für das Handelskonto dieses Systems kann erst durch Simulationen des Orderverhaltens verfügbar gemacht werden. Außerdem wird allein während der Datenfeed-Simulationen die Positionsgrößenbegrenzung berücksichtigt Übersicht aller Backtests und Datenfeed-Simulationen Zeitraum aller Backtests- und Datenfeed-Simulationen = bis Hinweis zu den Backtest Ergebnissen: Programmbedingt bleibt in den Portfolio-Backtest die Positionsbeschränkung teilweise unberücksichtigt. Die Ergebnisse der Datenfeed- Simulationen sind deshalb realistischer. Abweichungen zwischen Backtest und DFS entstehen außerdem aus Slippage. Projektdatei und Beschreibung DFS_Main.inv Startkapital ,-- Risikostaffelung in Abhängigkeit vom Gesamtkapital DFS_0,1_3_RISK.inv Startkapital ,-- 0,1 % Risiko pro Einzeltrade 3 % Portfolio-Risiko DFS_0,2_3_RISK.inv Startkapital ,-- 0,2 % Risiko pro Einzeltrade 3 % Portfolio-Risiko DFS_0,2_4_RISK.inv Startkapital ,-- 0,2 % Risiko pro Einzeltrade 4 % Portfolio-Risiko DFS_ 0,5_5_RISK_SK_30K.inv Startkapital ,-- 0,5 % Risiko pro Einzeltrade 5 % Portfolio-Risiko DFS_ 2_10_RISK_SK_10K.inv Startkapital ,-- 2 % Risiko pro Einzeltrade 10 % Portfolio-Risiko Backtest Profit Backtest Drawdown DFS Profit DFS Drawdown EUR ,00-13,16 % EUR ,64-7,29 % EUR ,40-4,74 % EUR ,87-2,08 % EUR ,00-13,42% EUR ,47-5,44 % EUR ,00-14,33 % EUR 3.735,928,05-7,48 % EUR ,00-28,02 % EUR ,61-14,88 % EUR ,00-60,25 % EUR ,89-13,52 % Seite 35 von 62

36 3.1 DFS_Main.inv Startkapital EUR ,-- Risiko gem. Gesamtkapital Forex Strategie - Backtest Waagerechte Linie im obersten Teilchart = maximale Positionen im Realtrading und in der Datenfeed-Simulation Ergebnisse p.a. in EUR (Währungsbezeichnung CHF erscheint nur programmbedingt) Ergebnisse in EUR (Bezeichnung JPY nicht berücksichtigen, erscheint programmbedingt) Seite 36 von 62

37 Seite 37 von 62

38 3.1.2 Forex Strategie - Datenfeed-Simulation Realisierter Profit /2015: EUR ,42 Offener P/L per : EUR 8.252,22 Maximaler Drawdown in % - 7,2955 % Gesamtkontostand EUR ,80 Absoluter DD-Betrag EUR ,92 Maximaler Drawdown Absolut EUR , Gesamtkontostand EUR ,- Drawdown in % : - 2,42 % Seite 38 von 62

39 erster Teilchart = Portfolio-Kapitalkurve, zweiter Teilchart = Portfolio Underwater-Equity, dritter Teilchart = Anzahl offener Handelspositionen Seite 39 von 62

40 3.2 DFS_0,1_3_RISK.inv Startkapital ,--0,1 % Einzeltrade, 3 % Portfolio Forex Strategie -Backtest Waagerechte Linie im obersten Teilchart = maximale Positionen gleichzeitig = 26 Positionsbegrenzung im Handelssystem = 30 Ergebnisse p.a. in EUR (Währungsbezeichnung JPY erscheint nur programmbedingt) Seite 40 von 62

41 Ergebnisse in EUR (Bezeichnung JPY nicht berücksichtigen, erscheint programmbedingt) Seite 41 von 62

42 3.2.2 Forex Strategie Datenfeed-Simulation Realisierter Profit /2015: EUR ,38 Offener P/L per : EUR 716,49 Maximaler Drawdown in % - 7,2955 % Gesamtkontostand EUR ,80 Absoluter DD-Betrag EUR ,69 Maximaler Drawdown Absolut EUR , Gesamtkontostand EUR ,80 Drawdown in % : - 1,97 % Seite 42 von 62

43 erster Teilchart = Portfolio-Kapitalkurve, zweiter Teilchart = Portfolio Underwater-Equity, dritter Teilchart = Anzahl offener Handelspositionen Seite 43 von 62

44 3.3 DFS_0,2_3_RISK.inv Startkapital ,--0,2 % Einzeltrade, 3 % Portfolio Forex Strategie Backtest Waagerechte Linie im obersten Teilchart = maximale Positionen im Realtrading und in der Datenfeed-Simulation (15) Ergebnisse p.a. in EUR (Währungsbezeichnung CHF erscheint nur programmbedingt) Seite 44 von 62

45 Ergebnisse in EUR (Bezeichnung JPY nicht berücksichtigen, erscheint programmbedingt) Seite 45 von 62

46 3.3.2 Forex Strategie Datenfeed-Simulation Realisierter Profit /2015: EUR ,05 Offener P/L per : EUR ,42 Maximaler Drawdown in % - 5,44 % Gesamtkontostand EUR ,90 Absoluter DD-Betrag EUR ,86 Maximaler Drawdown Absolut EUR , Gesamtkontostand EUR ,- Drawdown in % : - 1,53 % Seite 46 von 62

47 erster Teilchart = Portfolio-Kapitalkurve, zweiter Teilchart = Portfolio Underwater-Equity, dritter Teilchart = Anzahl offener Handelspositionen Seite 47 von 62

48 3.4 DFS_0,2_4_RISK.inv Startkapital ,--0,2 % Einzeltrade, 4 % Portfolio Forex Strategie Backtest Waagerechte Linie im obersten Teilchart = maximale Positionen im Realtrading und in der Datenfeed-Simulation (=20) Ergebnisse p.a. in EUR (Währungsbezeichnung CHF erscheint nur programmbedingt) Seite 48 von 62

49 Ergebnisse in EUR (Bezeichnung JPY nicht berücksichtigen, erscheint programmbedingt) Seite 49 von 62

50 3.4.2 Forex Strategie Datenfeed-Simulation Realisierter Profit /2015: EUR ,31 Offener P/L per : EUR ,74 Maximaler Drawdown in % - 7,48 % Gesamtkontostand EUR ,90 Absoluter DD-Betrag EUR ,09 Maximaler Drawdown Absolut EUR , Gesamtkontostand EUR ,- Drawdown in % : - 3,13 % Seite 50 von 62

51 erster Teilchart = Portfolio-Kapitalkurve, zweiter Teilchart = Portfolio Underwater-Equity, dritter Teilchart = Anzahl offener Handelspositionen Seite 51 von 62

52 3.5 DFS_0,5_5_RISK.inv Startkapital ,--0,5 % Einzeltrade, 5 % Portfolio Forex Strategie Backtest Waagerechte Linie im obersten Teilchart = maximale Positionen im Realtrading und in der Datenfeed-Simulation (=10) Ergebnisse p.a. in EUR (Währungsbezeichnung CHF erscheint nur programmbedingt) Seite 52 von 62

53 Ergebnisse in EUR (Bezeichnung JPY nicht berücksichtigen, erscheint programmbedingt) Seite 53 von 62

54 3.5.2 Forex Strategie Datenfeed-Simulation Realisierter Profit /2015: EUR ,89 Offener P/L per : EUR ,72 Maximaler Drawdown in % - 14,88 % Gesamtkontostand EUR ,95 Absoluter DD-Betrag EUR ,50 Maximaler Drawdown Absolut EUR , Gesamtkontostand EUR ,- Drawdown in % : - 5,97 % Seite 54 von 62

55 erster Teilchart = Portfolio-Kapitalkurve, zweiter Teilchart = Portfolio Underwater-Equity, dritter Teilchart = Anzahl offener Handelspositionen Seite 55 von 62

56 3.6 DFS_2_10_RISK.inv Startkapital ,--2 % Einzeltrade, 10 % Portfolio Forex Strategie Backtest Waagerechte Linien im obersten Teilchart = maximale Positionen im Realtrading und in der Datenfeed-Simulation ( bis 30 K =5, bis 100 K =10, danach 15) Ergebnisse p.a. in EUR (Währungsbezeichnung GBP erscheint nur programmbedingt) Seite 56 von 62

57 Ergebnisse in EUR (Bezeichnung JPY nicht berücksichtigen, erscheint programmbedingt) Seite 57 von 62

58 3.6.2 Forex Strategie Datenfeed-Simulation Realisierter Profit /2015: EUR ,07 Offener P/L per : EUR 4.956,82 Maximaler Drawdown in % - 13,52 % Gesamtkontostand EUR ,89 Absoluter DD-Betrag EUR ,83 Maximaler Drawdown Absolut EUR , Gesamtkontostand EUR ,- Drawdown in % : - 2,49 % Seite 58 von 62

59 erster Teilchart = Portfolio-Kapitalkurve, zweiter Teilchart = Portfolio Underwater-Equity, dritter Teilchart = Anzahl offener Handelspositionen Seite 59 von 62

60 4. Forex Strategie - Monte Carlo Simulationen Mit Hilfe der Investox-Monte Carlo Simulation kann auf Basis historischer Trades oder historischer Ausschnitte aus der Kapitalkurve mögliches zukünftiges Systemverhalten simuliert werden. Bei der Monte Carlo-Simulation wird davon ausgegangen, dass sich das Systemverhalten aus der Vergangenheit in Zukunft fortsetzt. Das ist aber eine rein hypothetische Annahme. Die Ergebnisse der Monte Carlo Simulation sind keine Ergebnisse, die in Zukunft so oder ähnlich eintreten müssen oder mit Sicherheit eintreten werden. Die Monte Carlo Simulation liefert aber Anhaltspunkte dafür, mit welchem Systemverhalten zu rechnen gewesen wäre, wenn in der Vergangenheit eine andere zeitliche Abfolge der Ereignisse eingetreten wäre. Bei der Monte Carlo-Simulation wird die Kapitalkurve um eine bestimmte Anzahl von Perioden in die Zukunft verlängert. Die bekannte Kapitalkurve des Backtesting Zeitraumes wird dann in verschiedene Teil-Kapitalkurven unterteilt. Diese Teil-Kapitalkurven können entweder bestimmten historischen Trades entsprechen oder bestimmte Zeit-Abschnitte aus der historischen Kapitalkurve sein. Die einzelnen Teil-Kapitalkurven werden dann nach dem Zufallsprinzip wieder aneinander gereiht und ergeben so eine in die Zukunft extrapolierte neue Kapitalkurve. Die Monte Carlo-Simulationen lieferten folgende Ergebnisse über jeweils 1000 Simulationsdurchläufe. Die Simulationsnummern erklären sich wie folgt: Simulation 1 alle Trades werden berücksichtigt Simulation 2 jeweils die 50 größten Gewinntrades bleiben unberücksichtigt (Worst Case) Simulation 3 jeweils die 50 Gewinn- und Verlusttrades bleiben unberücksichtigt a) In die Zukunft projizierte Perioden: 1000 (ca. 15 Kalenderjahre) Simulationsnr. Expected Drawdown in % Expected DDmax EUR Expected Profit EUR 1 - Mittelwert 2, , ,00 1 Minimum 3, , ,00 1- Maximum 2, , , Mittelwert 2, , ,00 2 Minimum 1, , ,00 2- Maximum 4, , , Mittelwert 2, , ,00 3 Minimum 2, , ,00 3- Maximum 4, , ,00 Durchschnitt aller Mittelwerte 2, , ,00 Seite 60 von 62

61 Simulation 1 Monte Carlo Kapitalkurve 1000 Perioden in die Zukunft projiziert b) In die Zukunft projezierte Perioden: 500 (ca. 7 Kalenderjahre) Simulationsnr. Expected Drawdown in % Expected Drawdown EUR Expected Profit EUR 1 - Mittelwert 3, , ,00 1 Minimum 2, , ,00 1- Maximum 7, , , Mittelwert 3, , ,00 2 Minimum 3, , ,00 2- Maximum 4, , , Mittelwert 3, , ,00 3 Minimum 2, , ,00 3- Maximum 7, , ,00 Durchschnitt aller Mittelwerte 4, , ,00 Seite 61 von 62

62 c) In die Zukunft projezierte Perioden: 100 (ca.2 Kalenderjahre) Simulationsnr. Expected Drawdown in % Expected Drawdown EUR Expected Profit EUR 1 - Mittelwert 6, , ,00 1 Minimum 5, , ,00 1- Maximum 8, , , Mittelwert 6, , ,00 2 Minimum 5, , ,00 2- Maximum 8, , , Mittelwert 6, , ,00 3 Minimum 6, , ,00 3- Maximum 8, , ,00 Durchschnitt aller Mittelwerte 6, , ,00 Die Monte Carlo-Simulation zeigt an, dass die Ergebnisse nicht allein aufgrund einiger, weniger großer Gewinn- bzw. Verlusttrades erzielt werden. Die Forex Strategie zeigte sich den Monte Carlo-Simulationen stabil und unempfindlich in Bezug auf diverse andere zeitliche Abfolgen seiner Einzeltrades. Seite 62 von 62

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