KoBra - Koordination Brückenangebote im Kanton Bern. SOCIAL BERN Verband sozialer Institutionen Kanton Bern Information

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1 SOCIAL BERN Verband sozialer Institutionen Kanton Bern Information Simone Grossenbacher, Berufsschulinspektorin, Mittelschul- und Berufsbildungsamt, Abteilung Berufsfachschulen DM Aktuelle Informationen zum Projekt KoBra 2. Diskussion 1

2 Auftrag Der Direkteinstieg, insbesondere für leistungsstärkere Jugendliche, soll gefördert werden. Die Erziehungsdirektion übernimmt die Steuerung des kantonalen Brückenangebots und arbeitet dazu eng mit der Volkswirtschaftsdirektion und der Gesundheits- und Fürsorgedirektion zusammen. Die Zuweisung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Startschwierigkeiten soll durch eine Triagestelle verbessert werden. Die kantonalen Brückenangebote sollen besser auf den Bedarf der verschiedenen Zielgruppen, v.a. für Jugendliche mit multiplen Problemen, ausgerichtet werden. Umsetzung Eine Steuerung der Brückenangebote ab 2014 Führung der Motivationssemester durch die ERZ. Interdirektionale Angebotsplanungen durch die SG IIZ. Ein Informationsportal für alle Brückenangebote: Ein Anmeldeportal für alle Brückenangebote Regionale Triagestellen für die Zuweisung von Jugendlichen ohne Lösung Schulabgänger gehen nicht ins RAV Abstimmung des Angebots Zusätzliche Plätze für junge Menschen mit Mehrfachproblematik Bessere Durchlässigkeit zwischen den Angeboten Neuer Lehrplan BVS Ausblick: Monitoring, Evaluation und Optimierung der Neuerungen 2

3 Neues Aufnahmeverfahren ab 2014 Ein Eingangsportal, online-anmeldung, Termine abgestimmt, zentrale Statistik Zutrittskriterien überarbeitet Volksschule: Anmeldung nur durch Klassenlehrpersonen an 1 Termin im Frühling mit 1 Formular auf in 3 Angebote (BVS, Vorlehre oder Triagestelle). Nach der Volksschule bis zum 25. Geburtstag: Selbstanmeldungen oder Anmeldungen durch Fachstellen während des ganzen Jahres mit 1 Formular auf an Triagestelle. 3

4 Übergang I 80% aller Schülerinnen und Schüler (SuS) mit Anschlusslösung Klassenlehrperson, Berufsberatung, CM BB 20% aller SuS = Schülerinnen und Schüler ohne Anschlusslösung (SuS oa) 80% d. SuS oa Klassenlehrperson 20% der SuS oa in Triagestelle VOL GEF Case Management Berufsbildung BVS, Vorlehre Brückenangebote von ERZ, VOL und GEF Direkteinstieg Berufliche Grundbildung, Anderes (Ziel: 95% mit Abschluss auf Sekundarstufe II) Erziehungsdirektion ERZ VOL GEF ERZ W 13-18: LP Volksschule W 25: LP BVS, Vorlehre, Volksschule Ganzjährig: 1) Selbstanmelder, Berufsberatung, priv. Institutionen (bei Schülerinnen, Schüler der Volksschule, BVS und Vorlehre erst ab W 26) 2) Wechsel innerhalb BrA 3) Ausbildungsberatung ABB (LVA für BrA) Ganzjährig: Reg. Arbeitsvermittlung RAV (mehr als 12 Mte gearb. für BrA) Ganzjährige: Sozialdienste, Asylkoordinationen 1 Anmeldeformular auf BVS, Vorlehre Unklare Fälle Triagestelle (Dienstleistung CMBB) Brückenangebote (BrA) ERZ, VOL, GEF Realisierungsunterstützung Juniorcoaching Berufsberatung CMBB BVS BVS Plus (Aufstarten) SEMO SEMO Plus Vorlehre Vorlehre 25Plus BIAS / BIP Berufliche Grundbildung (Lehrstelle) 4

5 Ziel Karriere startet nicht auf dem RAV Ab 1. März 2014 werden alle Schulabgänger, die noch nie im 1. Arbeitsmarkt gearbeitet haben und sich beim RAV anmelden, der Triagestelle zugewiesen. Zusätzliche Plätze im niederschwelligen Bereich BVS Plus (ehemals Aufstarten): Anpassung und Regionalisierung BFF Bern: Konzept niederschwelliger ausgestalten i.s. Kantonales Konzept BBZ Biel: Start d/f, Sept IDM Thun: Start August 2014 SEMO plus: 46 Plätze SEMO plus und Umsetzung ab Sept gestaffelt bis Juni 2014 BIAS NieBra: Verzicht Pilotprojekt(e) im Rahmen KoBra auf Grund unsicherer Bedarfslage 5

6 Durchlässigkeit erhöhen 2 SEMO-Plätze pro Region in den Werkstätten der SEMO für Vorlernende ohne Ausbildungsplatz Coaching und Bewerbungsunterstützung für Lernende der Vorlehre im SEMO möglich Möglichkeit für SEMO-Teilnehmende den Bildungsteil an der Berufsfachschule zu absolvieren Rahmenlehrplan BVS nimmt Gestalt an 6

7 Das neue BVS Flexibilisierung 9. Schuljahr weiterführen mit individuellem Programm für unterschiedliche Schüler/innen. Ausrichten auf Berufsvorbereitung: Berufsvorbereitendes Schuljahr Schwerpunkt Praxis (BSP) wird weiterentwickelt. Mehr berufsbezogene Praxis weniger klassische Allgemeinbildung. Fokus auf Bedarf der abnehmenden Lehrbetriebe und der Berufsfachschulen. Didaktik ausgerichtet auf Handlungskompetenz, um sich in der (Berufs-)Welt zurecht zu finden. Kombination aus klarer Anweisung und eigenständigem, selbstbestimmtem Lernen. Heterogenität verringern mit Förderung des Direkteinstiegs (Segment: hoch motiviert, gute schulische Leistung, starker Selbstwert ) und Zuteilung in niederschwellige Angebote (Segment: unmotiviert, sehr schwache schulische Leistung, destruktives Verhalten). Gezielte Begleitung der schwächeren Lernenden: Jede Klasse mit Unterricht, begleiteten Hausaufgaben und Coaching-Lektionen. Zusatzlektionen für Eskalationssituationen möglich. Durchlässigkeit in andere Angebote und in Praktikas erhöhen. Problematisch: Spar und Entwicklungsauftrag gleichzeitig Rückgang der Nachfrage und Umbau der Angebote löst Unsicherheit aus - gleichzeitig soll gemeinsam und ohne Konkurrenzdenken entwickelt werden Trotzdem erleben wir viel Wohlwollen und fachliche Unterstützung! 7

8 Brückenangebotspalette Schuljahr 2014 /15 + Förderfokus Sozial- und Selbstkompetenzen niederschwellig Sachkompetenzen hochschwellig Motivation und Kooperationsbereitschaft der Teilnehmenden - SEMO Plus BIAS BIP J BVS Plus SEMO Standard BVS Integration 1. Jahr BVS Praxis (BSP) BVS Integration 2. Jahr Vorlehre 25Plus BVS Allgemeinbildung (BSA) Vorlehre standard Arbeitsmarkt / Ausbildung Sie erreichen uns unter Tel

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