DAKS-Pro Release 8 Software-Version 8.0x

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1 Datenblatt DAKS-Pro Release 8 Software-Version 8.0x DAKS-Pro bietet vielfältige Funktionen zur Optimierung von Geschäftsabläufen, für die Alarmierung in Verbindung mit Notrufen und Störfällen sowie zur Unterstützung einer effizienten Krisenkommunikation in heterogenen IKT-Umgebungen. DAKS-Pro automatisiert und optimiert zuverlässig die unternehmenskritische Kommunikation, insbesondere im Alarmfall und in Krisensituationen, in praktisch allen Bereichen. Durch seine hohe Flexibilität und seine umfangreichen Kommunikationsmöglichkeiten garantiert DAKS-Pro in Kombination mit verschiedensten Kommunikationsplattformen und Endgeräten ein Höchstmaß an Funktionalität, Flexibilität, Erreichbarkeit und Verfügbarkeit eine Voraussetzung für immer mobiler werdende Mitarbeiter. DAKS-Pro steigert die Effizienz und spart damit Zeit und Geld. Einsatzbereiche DAKS-Pro bietet vielfältige Alarmierungs-, Kommunikations- und Sicherheitsfunktionen für unterschiedliche Zielgruppen, wie z. B.: Finanzdienstleister Banken und Sparkassen Hotels Behörden und Verwaltungen Industrie und Handel (z. B. Chemie oder Automobil) Krankenhäuser, Altenheime Feuerwehr, Polizei Katastrophenschutz Flughäfen, Verkehrsbetriebe Ein System Vielseitige Lösungen Pro-Applikationen Die diversen Kommunikationsaufgaben löst DAKS-Pro mittels folgender Applikationen: Rundrufe/Alarmierungen-Pro, Personensicherung-Pro, Konferenzen-Pro, Infotelefon-Pro, Anwahlprofile-Pro, Intelligente Anwahl-Pro sowie Gateway-Pro Dabei kann DAKS-Pro Release 8 je nach Bedarf mit allen oder nur mit einem Teil dieser Applikationen und zusätzlich mit diversen Zusatzfunktionen ausgestattet werden, um die gestellten Aufgaben optimal lösen zu können. Abb.: Typische Einsatzszenarien von DAKS-Pro tetronik

2 Abb.: DAKS-Pro im Telekommunikationsumfeld Allgemeine Funktionen (applikationsübergreifend) DAKS-Pro Release 8 lässt sich je nach Ausbau und Anforderung 4- bis 480-kanalig an verschiedenste TK-Systeme und -Netze anschließen, sowohl klassisch via ISDN-, als auch per VoIP-Trunking (bis max. 60 Kanäle auch verschlüsselt), unterstützt bis zu Teilnehmer mit personen- bzw. endgerätespezifischen Daten und jeweils bis zu 4 Anruf- bzw. Kommunikationszielen, nimmt Anrufe entgegen, wählt Teilnehmer an, verbindet Teilnehmer bilateral oder zu Konferenzen, schaltet NF-Quellen durch und gibt NF-Signale direkt aus, arbeitet in zwei Prioritätsmodi und kann so für alltägliche Aufgaben eingesetzt werden, hat aber, im Falle eines Falles, stets ausreichend Kapazität für die Alarmkommunikation im Krisenfall, unterstützt spezielle Alarm- und Notruffunktionen, wie z. B. Notrufsignalisierung und Nottrennen, kann Ziele abhängig von deren Anmeldestatus (im Dienst / außer Dienst) sowie wochentags- und zeitabhängig anwählen (inkl. Feiertagsbewertung), informiert durch Sprachansagen (bis zu vorbereitete oder aktuelle Ansagen, auch direkt über Telefon aufsprechbar sowie per Text-to-Voice-Funktion in diversen Sprachen generierbar), informiert durch Displaytexte und Nachrichten (SMS oder ), kommuniziert mit Telefonen (stationär, zellular, DECT, WLAN), Pagern, ELA-Kopplern und den neuen DAKS-Mobile-Clients für ios und Android, integriert sich in heterogene IKT- Umgebungen, verfügt über einen Netzüberlastungsschutz, um Probleme in schwach ausgelegten Netzen zu vermeiden, nimmt Störungsmeldungen von externen Sensoren (Kontakteingängen für Temperatur, Pegel etc.) entgegen und aktiviert zugeordnete Alarmprozesse, meldet Prozess- oder Systemzustände über externe Aktoren (Kontaktausgänge zur Ansteuerung von Hupen, Leuchten etc.), verbindet sich seriell oder via LAN (TCP/IP) mit den unterschiedlichsten Host-Systemen, dokumentiert sämtliche Prozesse via Log-Files, Syslog und Systemdrucker, arbeitet sekundengenau, entweder mit der DCF-77-Normalzeit (Funkuhr) oder via NTP synchronisiert. 2

3 Produktvarianten DAKS-Pro Rel. 8 ist in zwei leistungsstarken Produktvarianten lieferbar: als DAKS-Pro 200 Rel. 8 und als DAKS-Pro 300 Rel. 8. DAKS-Pro 200 Rel. 8 basiert auf der neuen Alarmserver-Hardwareplattform DAKS-200: Bauform 19 /1HE 4 bis 30 Telefoniekanäle zwei serielle Ports Abb.: DAKS Hardwareplattform von DAKS-Pro 200 Rel. 8 DAKS-Pro 300 Rel. 8 verwendet die seit Jahren bekannte modulare Alarmserver-Hardwareplattform DAKS-300: Bauform 19 /3HE 4 bis 480 parallele Telefoniekanäle bis zu 8 serielle Ports deutlich mehr Erweiterungsmöglichkeiten als DAKS-Pro 200. Abb.: DAKS Hardwareplattform von DAKS-Pro 300 Rel. 8 Administration und Bedienung Administration und Bedienung des DAKS-Pro-Systems inkl. Prozess-Logging erfolgen via LAN von einem oder mehreren PCs aus über die separaten Bedien- und Administrationskomponenten. Darüber hinaus ermöglicht DAKS-Pro komplett kundenspezifisch gestaltete Bedienoberflächen mit hinterlegbaren Grafiken (z. B. Werkslagepläne) in mehreren Hierarchie-Ebenen; siehe DAKS Customized Operator (DCO). Dies sind: der zentrale Datenbankserver der Prozessserver (1x je Alarmserver) Administrator-Tools für bis zu 20 gleichzeitige Administratoren Operator-Tools für bis zu 20 gleichzeitige Operatoren Ein DAKS-Pro-System kann aus zwei aktiven DAKS-Alarmservern (mit Load-Sharing) und zwei zugeordneten Redundanzservern im Hot- Standby bestehen. DAKS-Pro verfügt über intuitiv zu bedienende, komfortable Windows- Bedienoberflächen. In der mandantenfähigen Ausstattung unterstützt DAKS-Pro bis zu 100 Nutzerguppen mit individuellen Teilnehmern, Gruppen und Ressourcen. Abb.: DAKS-TT Administrator-Tool: Teilnehmer bearbeiten 3

4 Die Applikationen von DAKS-Pro Rel. 8 Rundrufe/Alarmierungen-Pro Alarmieren, informieren, mobilisieren DAKS-Pro ermöglicht ein simultanes oder sequenzielles gezieltes Alarmieren und Informieren einzelner Personen sowie großer Teilnehmergruppen durch individuelle Ablaufsteuerung (Workflow) mittels Telefonanrufen mit speziellen Alarmfeatures oder per Text-Messaging mit oder ohne direkte Rückbestätigung. Wichtige Informationen werden automatisch, schnell und sicher übermittelt. Personal wird mobiler und von fehlerträchtigen, zeitraubenden und monotonen Arbeiten entlastet. Dabei arbeitet DAKS-Pro entweder autark oder in Verbindung mit Host-Systemen (Prozess-Initiatoren), welche über zertifizierte Schnittstellen zu DAKS-Pro verfügen; dies sind insbesondere: Rufanlagen im Krankenhaus/ Altenheim, Gebäudemanagement-Systeme, Gebäudeleittechnik Gefahrenmeldeanlagen, Brandmeldeanlagen, Einsatzleitrechner und Logistik-Systeme. Typische Einsatzfälle sind: die Mobilisierung des Bereitschaftspersonals von Feuerwehren, Rettungs- oder Hilfsdiensten, auch in Verbindung mit externen Einsatzleitrechnern, die gezielte Räumung von Werksbereichen und Gebäuden (z. B. Hotels, Chemieparks oder Kaufhäusern) bei Bränden und sonstigen Störfällen, die simultane Benachrichtigung von Einsatzkräften der Polizei, Feuerwehr, Krankenhäusern, Katastrophenschutz etc., die schnelle Übermittlung von Informationen zwischen Zentrale und Außenstellen, Dienstleistungsaufträge an Servicepersonal (z. B. Transportaufträge), 4 die gezielte Beschallung von Gebäudebereichen per ELA (z. B. über abgesetzte DAKS- AudioConnect ELA-Koppler), Pflegerufe von externen Rufsystemen initiiert über mobile Endgeräte auch mit Rückrufen ins Patientenzimmer, Telefonisch initiierte Notrufe sowie Störungsmeldungen von industriellen Steuerungen oder Gefahrenmeldeanlagen an mobile Servicetechniker. Ablauf von Rundrufen DAKS arbeitet Rundruflisten so lange ab, bis die geforderte Anzahl an Teilnehmern (ggf. je Skill-Gruppe) erreicht oder der Alarm abgebrochen wurde. Teilnehmer gleicher Priorität ruft DAKS in zufälliger Reihenfolge an. Besetzte oder kurzfristig abwesende Teilnehmer können durch Wiederanwahl oder über bis zu 3 Ersatzrufnummern erreicht werden. In bestimmten Netzen stehen zusätzlich besondere Leistungsmerkmale wie Notrufsignalisierung, Aufschalten oder Nottrennen, Ignorieren von Anrufumleitungen etc. zum schnellen Erreichen von Teilnehmern zur Verfügung. Abb.: DAKS-TT Operator-Tool: Aktiver Rundruf Die Rundrufabläufe lassen sich sehr flexibel an die ereignisabhängigen Alarmierungsanforderungen anpassen. Bei einer unkritischen Störung ruft DAKS-Pro die zur Verfügung stehenden Hilfskräfte typischerweise nacheinander so lange an, bis ein Mitarbeiter sich bereit erklärt hat, sich um das Problem zu kümmern; hier steht im Vordergrund, Mitarbeiter nicht unnötig zu stören. Bei einem kritischen Alarmfall (z. B. Giftwolke oder einem Herzalarm) zählt hingegen jede Sekunde; hier erfolgt die Alarmierung schnell und parallel, ggf. mit einer Absage an zu viel angesprochene Teilnehmer. Abb.: Alarmmeldung auf dem DAKS-Mobile-Client (DMC) für ios

5 Besonderheiten kontaktgesteuerter Rundrufe Bei über Kontakt aktivierten Rundrufen können dem Kontakt zugeordnete Informationen ausgegeben werden. Damit muss nur eine einzige Alarmgruppe angelegt werden, falls immer die gleichen Teilnehmer über diverse via Kontakt gemeldete Störungen zu informieren sind. Kontakte können Rundrufe wie folgt aktivieren: Die aktive Flanke startet. Die aktive Flanke startet und die inaktive stoppt (automatischer Stopp, sobald das Problem beseitigt wurde). Die erste aktive Flanke startet, die zweite aktive Flanke stoppt den Rundruf (typisch: Bedienpulttaste). Mit DAKS-Satellite können auch Kontakteingänge von dezentralen Standorten via LAN auf einen zentralen DAKS gebracht werden. DAKS-Satellite, via LAN abgesetzte Satellitenkomponente DAKS-Satellite ist eine via LAN (µespa-x) mit dem bzw. den DAKS- Servern verbundene Satellitenkomponente auf Hardwarebasis DAKS-100 mit serieller ESPA4.4.4-Schnittstelle, 16 Schalteingängen (mit Kurzschlussund Leitungsbrucherkennung) sowie 8+1 Schaltausgängen. Die Schalteingänge von DAKS- Satellite aktivieren entweder direkt Alarmprozesse oder sie werden als Schalteingänge zum DAKS-Server geführt. Die Schaltausgänge von DAKS- Satellite melden interne Zustände entweder selbst, oder sie werden von DAKS-Pro ferngesteuert (8 der 9 Ausgänge). Abb.: DAKS-Satellite zur flexiblen Anbindung von Host-Systemen Abb.: Beispiel einer DCO-Benutzeroberfläche DAKS-Customized-Operator (DCO), komplett kundenspezifisch Mit dem DAKS-Customized-Operator können komplett kundenspezifische grafische Bedienoberflächen kreiert werden, optimal auf den Einsatzfall abgestimmt. Standardschnittstelle ESPA-X, Integration leicht gemacht Ein besonderes Highlight von DAKS- Pro ist die ESPA-X-Schnittstelle, eine zukunftsweisende, standardisierte Applikationsschnittstelle, mit der den Herstellern von Host-Systemen (Ereignisinitiatoren), z. B. Produktionsüberwachungssystemen, Gebäudeleittechnik, Rufanlagen (im Krankenhaus), Brandmeldeanlagen, Logistiksystemen etc. ein leistungsstarkes Bindeglied in die moderne Welt der Telekommunikation geboten wird. ESPA-X basiert auf den Standards TCP/ IP, XML und TLS (falls Verschlüsselung erforderlich ist) und integriert sich damit nahtlos in vorhandene Datennetzinfrastrukturen; weitere Infos unter Applikations-Steckbrief bis zu Rundrufgruppen mit max definierbaren Teilnehmern bis zu 20 Rundrufe gleichzeitig bis zu 5 unterschiedliche Ansagen pro Rundruf Rundrufaktivierung je nach Ausstattung über Telefon, Operator-Tool, DCO, Schalteingang, Datenschnittstellen, DAKS- Satellite, Systemzustände, Personensicherungsalarme (s. u.) oder zeitgesteuert Sammelgruppen, bestehend aus bis zu 10 vorhandenen Gruppen, ad hoc zusammenstellbar umfangreiche Parametrierungsmöglichkeiten zur Steuerung des Rundrufablaufs (variable Zeiten, sequenzielles oder parallele Anwahl, ggf. festgelegte Anzahl zu erreichender Teilnehmer, ggf. ergebnisabhängiger Folgerundruf, ggf. Skill-Gruppen innerhalb des Rundrufs ) variable Empfangsbestätigung je Teilnehmer (Nachricht nur entgegennehmen, mit Bestätigung, mit PIN-Authentifizierung, 2-stufig mit Ausführungsbestätigung, mit Eingabe der voraussichtl. Dauer bis zum Eintreffen am Einsatzort ) variable Schaltausgangs-Aktivierung und Protokollierung nachträgliche Abrufbarkeit der letzten 20 Textnachrichten per Telefon inkl. Status, Datum und Uhrzeit 5

6 Personensicherung-Pro In gefährlichen Bereichen geschützt arbeiten DAKS-Pro überwacht und schützt Mitarbeiter in gefährlichen Situationen und alarmiert im Notfall gezielt und zuverlässig mit der Applikation Personensicherung-Pro. Mobile oder stationäre Teilnehmer werden durch zyklische Funkstreckentests oder Kontrollanrufe überwacht und können willensabhängig (per Kurzwahl oder Notruftaste) oder willensunabhängig (über Lage- bzw. Bewegungslosigkeitssensoren) Alarme auslösen. Typische Einsatzszenarien sind: der Schutz von Pflegekräften in der Psychiatrie, die Sicherung von Wächtern auf ihren Rundgängen, der Schutz von Servicepersonal an Einzelarbeitsplätzen in gefährlichen Bereichen sowie die Sicherstellung der Erreichbarkeit wichtiger Personen. Besonders leistungsfähig ist Personensicherung-Pro z. B. in Verbindung mit dem OpenStage M3 Plus und den DAKS-Mobile-Clients mit speziellen An-/Abmelde- und Alarmierungsfunktionen und mit der Ortungsfunktonalität inkl. ggf. Ortungsvisualisierung über die Operator-Tools (s. u.). Applikations-Steckbrief Überwachungsaktivierung und -deaktivierung durch den Teilnehmer selbst, den Teamchef oder per Kontakt Unterstützung von 10 Personensicherungsprofilen Überwachung von bis zu 10 Telefonen und bis zu 100 DAKS- Mobile-Clients gleichzeitig Visualisierung der aktiven Personensicherungen am Operator-Tool Abb.: DAKS-Mobile-Client (DMC) für ios Zuverlässige Alarmierung im Notfall Hinterlegung der aktuellen Aufenthaltsorte als aktuell aufgesprochene Ansagen möglich (falls das System nicht mit Ortungsfunktionalität arbeitet, s. u.) Rücksetzen der Überwachungszykluszeit durch den zu Überwachenden (z. B. falls er die Arbeit in den nächsten Minuten nicht für eine Meldung unterbrechen kann) automatische selektive Rundrufaktivierung (mit ggf. letzter Ortsinformation) bei Nichtmelden, Funkstrecken- oder sonstigen Problemen Funkstreckenüberwachung in Verbindung mit OpenScape 4000 Cordless, OpenStage WL3 und DAKS-Mobile-Clients willensunabhängige Alarmierung in Verbindung mit OpenStage M3 Plus-Endgeräten (auch als BGR- 139-konforme Variante lieferbar) Abb.: DAKS-TT Operator-Tool: Eskalierter Personensicherungs-Alarm Abb.: OpenStage M3 Plus im Alarmmodus 6

7 Konferenzen-Pro Im Team entscheiden, qualifiziert helfen Konferenzen-Pro ermöglicht unterschiedlichste, auch automatisierte Konferenzen für schnelle Entscheidungsfindungen und Hilfsmaßnahmen, z. B.: zwischen Krisenmanagern bei Krisen- oder Katastrophen, zwischen Hilfesuchenden und Helfern, zwischen Zentrale und Filialen, zwischen Redakteuren oder zwischen den Teilnehmern verteilter Projektteams. Die Konferenzaktivierung kann dabei zeit- oder kontaktgesteuert, per Telefon oder über einen Operator mit Bildschirmarbeitsplatz erfolgen. Konferenztypen Konferenzen-Pro unterstützt unterschiedliche Konferenz-Typen mit variablen Sicherheitseinstellungen, z. B.: Chat-Rooms, in die sich beliebige Teilnehmer ohne Zugangskontrolle einwählen können Meet-me Conferences mit Einwahl von außen, aktiviert und beendet durch den Besitzer Ad-hoc Conferences mit aktueller Eingabe der anzuwählenden Teilnehmer Preset Conferences, insbesondere Notkonferenzen (s. u.), bei denen alle vorbereiteten Teilnehmer automatisch angewählt werden Progressive Conferences, bei denen in einer laufenden Konferenz weitere Teilnehmer angewählt werden können Operator-unterstützte Konferenzen mit freien Steuerungsmöglichkeiten durch den jeweiligen Operator (wobei ein einziger Operator bis zu 20 Konferenzen steuern kann) mit Worterteilung und -entzug, Parkpositionen, Adhoc-Anwahl, eigenem Ein-/Austritt, Vermittlungsfunktionen etc. Beispielszenario Notkonferenz Wird von einem beliebigen Telefon aus die Notrufnummer gewählt, aktiviert DAKS eine Preset-Konferenz, d. h. Feuerwehr, Werkschutz und Werksarzt werden angerufen und mit dem Notfallanrufer zu einem Konferenzgespräch verbunden. Hierbei sind folgende Leistungsmerkmale wichtig: Anzeige der Telefonnummer des Anrufers inkl. Ortsangabe von Mobilteilnehmern (erfordert Ortungsfunktion) bei den Angerufenen Beruhigungsansage für den Anrufer und Ankündigungsansage für die Angerufenen Weiterführung des Konferenzgesprächs, auch wenn der Anrufer vorzeitig auflegt bei mehreren Notfallanrufen gleichzeitig: entweder Aktivierung von Parallelkonferenzen oder Einbeziehen weiterer Anrufer in die bestehende Konferenz Sonderfunktionen für spezielle Einsätze Konferenzen-Pro unterstützt MLPP, womit in mehreren Hierarchiestufen bestehende Telefongespräche getrennt werden können, sowie Closed-User-Groups für geschlossene Benutzerkreise. Für die schnelle, aktuelle Informationsverteilung bietet Konferenzen-Pro Rundspruchkonferenzen, bei denen der Einberufer alle Teilnehmer hört und zu allen sprechen kann, die Teilnehmer untereinander sich aber nicht hören. Darüber hinaus lässt sich, z. B. für eine Krisenschaltung in Kombination mit instabilen Verbindungen, eine Konferenzknotenfunktion einrichten, bei der sich lokale Konferenzen zu einer Großkonferenz zusammenschalten lassen und abgerissene Verbindungen automatisch wieder aufgebaut werden. Abb.: DAKS-TT Operator-Tool: Aktive Konferenz 7

8 Applikations-Steckbrief bis zu Konferenzen mit bis zu 60 definierbaren Konferenzteilnehmern Konferenzaktivierung via Telefon, Schalteingang, Operator-Tool oder zeitgesteuert bis zu 20 Konferenzen gleichzeitig unterschiedliche Konferenztypen mit Teilnehmeranwahl (vorbereitet oder ad-hoc), und/oder Einwahl von extern umfangreiche Parametriermöglichkeiten zur Steuerung des Konferenzablaufs und des Konferenzeintritts (ggf. mit PIN- oder Security-Code-Eingabe, ggf. mit Rufnummernkontrolle) Unterstützung von aktiven und passiven Konferenzteilnehmern (nur hören, Mute-Funktion), einem Warteraum mit Wartemusik sowie von Teilnehmern mit Master- bzw. Operator-Funktion Unterstützung mehrfach aktivierbarer Konferenzen mit Ersatzkonferenzen (für z. B. Notrufnummern) Konferenzsteuerung über Operator-Tool Nachweis über die erfolgte Kommunikation Abb.: Beispielszenario einer Notkonferenz Infotelefon-Pro Viele gleichzeitig informieren DAKS-Pro kann zur Wiedergabe von aktuell aufgesprochenen oder vorbereiteten Ansagen und Live-Sendungen (z. B. Saal-ELA oder Rundfunkprogramme) angerufen werden und ermöglicht so die schnelle Bereitstellung von Informationen an große Personenkreise. Typische Einsatzfälle sind: Informationen für Bürger, Behörden und/oder Mitarbeiter bei Störfällen in der Industrie, Auskunftsdienste für Umwelt- und Verkehrsinformationen: Hochwasser, Schneehöhen, Staus etc., Kinoprogramm-Informationen bzw. Veranstaltungshinweise sowie Live-Übermittlung von z. B. öffentlichen parlamentarischen Sitzungen oder Betriebsversammlungen. Die Auswahl von Ansage oder Audioquelle zur Wiedergabe bis zu 20 unterschiedliche gleichzeitig, natürlich alle zeitgerecht erfolgt entweder durch die letzten Ziffern der Telefonnummer oder per Zifferneingabe nach Aufforderungsansage. Was letztendlich wiedergegeben wird, hängt zusätzlich noch vom situationsbedingt aktivierten Profil ab. 9 Profile werden unterstützt, wobei die Umschaltung zwischen Infotelefon-Profilen über PC, Hardware- Eingänge, Telefon oder zeitgesteuert erfolgt. Profile helfen, z. B. bei Einsatz als Infotelefon einer Feuerwehr oder einer EDV-Abteilung, um schnell wechseln zu können zwischen der Wiedergabe vorbereiteter Ansagen im Ruhezustand, anderer vorbereiteter Ansagen zu Beginn eines Störfalls und aktuellen Informationen während eines Störfalls. Über das Infotelefon können außerdem die letzten 5 Alarmierungsansagen nachträglich abgehört werden (Zeit, Ansagenbereich, Ersatzansage und Begrüßungsansage einstellbar). Applikations-Steckbrief Zuspielung von Ansagen und NF-Quellen inkl. Begrüßungs- und Entschuldigungsansagen 9 Infotelefonprofile und 20 Infotelefonaktivitäten definierbar Wiedergabeselektion per Durchwahl oder im Dialog (einstufige IVR) Profilumschaltungen per Operator-Tool, Telefon oder Schalteingang Unterschiedliche Zuspielungen für interne und externe Anrufer möglich Dynamische Kanalnutzung Wiedergabe der letzten Rundrufansagen möglich 8

9 Anwahlprofile-Pro Schnelle Erreichbarkeit Über Anwahlprofile werden durch Wahl einer einzigen Nummer automatisch verschiedene Telefone einer Person (= Persönliche Rufe ) oder der relevanten Mitglieder eines Teams (= Gruppenrufe ) teils parallel teils sequenziell angerufen, während die Anrufer in einer Warteposition mit Freizeichen, Wartemusik und/oder Ansagen gehalten werden. Falls erforderlich, können Anrufer identifiziert und nur erlaubte Anrufer durchgeschaltet werden (Call- Screening), außerdem lassen sich die eingerichteten Zielrufnummern durch eine Active Number ersetzen. All dies beschleunigt die Erreichbarkeit von Personen und Gruppenmitgliedern, z. B. in Verbindung mit: VIP-Rufnummern mit Call-Screening und Geheimhaltung des aktuellen Anrufziels Hotlines von Auskunftspersonal oder Servicetechnikern, die entweder parallel angerufen werden, um möglichst schnell eine Person zu erreichen, oder sich den Bereitschaftsdienst auch untereinander übergeben können untereinander nicht roamingfähigen Funknetzen (One-Number- Service) Mitarbeitern, die ein mobiles und ein drahtgebundenes Telefon verwenden mehreren Telefonen in Hotelsuiten Flexible Offices Der Vorteil Erhöhte Erreichbarkeit mobiler Teilnehmer, verkürzte Wartezeiten und vereinfachte Anwahl für Anrufer. Die zeitraubende Suche nach einer kompetenten Person entfällt gerade dann, wenn die Zeit drängt. Applikations-Steckbrief bis zu Anwahlprofile mit 2 Anwahlphasen und bis zu 20 Zielrufnummern pro Anwahlphase Anwahl je Zielrufnummer entweder sofort oder zeitverzögert konfigurierbares Wartefeld variables Besetztverhalten diverse Ansagen bzw. Wartemusik für Anrufer während des Vermittlungsvorgangs wahlweise Gesprächsentgegennahmecode erforderlich Ersetzen der Anrufziele durch eine Active Number möglich (weltweites Follow-Me) wahlweise Verbindungswegoptimierung nach Gesprächsdurchschaltung Meldewegfunktion in Verbindung mit Pagern Call-Screening mit bis zu 20 berechtigten Anrufern in bis zu 9 Rangstufen Abb.: Anwahlprofile-Pro - Funktionsschema eines Persönlichen Rufs 9

10 Intelligente Anwahl-Pro Intelligenter Verbindungsaufbau Die Intelligente Anwahl-Pro realisiert eine zusätzliche Vemittlungsinstanz zwischen Anrufer und Angerufenen mit verschiedenen Funktionen (zwei davon gleichzeitig pro Server): Funktion 1 bewirkt, dass DAKS-Pro Zielteilnehmer bzw. Zielteilnehmergruppen, die in einer Whitelist aufgeführt sind, mit individuell festzulegenden besonderen Leistungsmerkmalen (wie z. B. Nottrennen) anruft, während Teilnehmer, die nicht in der Whitelist aufgeführt sind, ganz normal also ohne Sonderfeatures angerufen werden. Funktion 2 spielt Anrufern (z. B. einer Hotline), im Normalfall vor Gesprächsdurchschaltung, eine Ansage zu (z. B. den Pflichthinweis, dass das Gespräch aufgezeichnet wird) und unterdrückt das Einspielen dieser Ansage für Teilnehmer bzw. Kunden, die in der Whitelist aufgelistet sind und für die mit dem Betreiber der Hotline eine Vereinbarung darüber existiert, dass der Hinweis entfallen kann. Funktion 3 entspricht Funktion 2, jedoch wird hier ggf. die Hinweisansage für Teilnehmer, die von der Hotline angerufen werden, und nicht die für Anrufer unterdrückt. Applikations-Steckbrief 3 besondere Anwahlfunktionen, davon zwei gleichzeitig pro Server Whitelist mit bis zu Einträgen für komplette Rufnummern oder Rufnummernstämme (bis zu 20, für Funktionen 2 und 3) Freischaltung der Kanäle nach Gesprächsdurchschaltung, wenn gewünscht und vom TK-Netz unterstützt (Path-Replacement, Verbindungswegoptimierung) Gateway-Pro Zusätzlich zur Anschaltung an das Telefonnetz bzw. an das konvergente Sprach-/Datennetz unterstützt DAKS-Pro auch die Anbindung einer VoIP-basierten Unteranlage (z. B. einer modernen Rufanlage im Krankenhaus) oder von bis zu direkt angeschalteten SIP-basierten Sprechstellen, ELA-Kopplern oder SIP-Telefonen auf der Nebenanschalteseite. Die Endgeräte auf der Nebenanschalteseite können in die Alarmprozesse von DAKS (Rundrufe/Konferenzen) integriert werden und können diese auch starten. Zusätzlich fungiert DAKS-Pro als Gateway und ermöglicht mit dieser Funktion beliebige Gesprächsverbindungen von Teilnehmern im TK-Netz zur Nebenanschalteseite (in der Grafik von rechts nach links) und umgekehrt. Applikations-Steckbrief Gesprächsverbindungen zwischen Teilnehmern im TK-Netz und: entweder direkt angeschalteten SIP-Sprechstellen oder Endgeräten einer Unteranlage Abb.: Funktionsschema der Applikation 'Gateway-Pro' 10

11 Zusatzfunktionen von DAKS-Pro Rel. 8 Ortung DAKS-Pro kann entweder autark oder in Verbindung mit einem Ortungsserver (z. B. HiPath Positioning System oder Ekahau Positioning Engine) sowohl DECT- als auch WLAN-Endgeräte orten. Diese Fähigkeit verwendet DAKS z. B., um Teilnehmern in Verbindung mit Alarmierungen oder Notkonferenzen Informationen zum Aufenthaltsort eines notrufenden bzw. verunfallten Teilnehmers mitzuteilen. Weitere Details zum Thema Ortung sowie zu den hierzu notwendigen Endgeräten und zur Visualisierung von Ortungsergebnissen entnehmen Sie bitte den separat erhältlichen Datenblättern. Abb.: Beispiel eines DPS-view-Ortungsergebnisses Abb.: Beispiel eines DPS-view-Ortungsergebnisses Szenarien Das Definieren von bis zu 200 unterschiedlichen Szenarien, die jeweils bis zu 30 Aktionen gleichzeitig einleiten können, ermöglicht z. B.: den Start mehrerer Alarme und Konferenzen, das Umschalten des Infotelefons in den Alarmstatus oder das Aktivieren von NF-Eingängen. Szenarien können von einem PC oder einem digitalen Systemtelefon aus gestartet werden. Datenübernahme aus externen Datenbanken Daten von Teilnehmern, Gruppen und Gruppenmitgliedern können aus ASCII-Dateien in die DAKS-Datenbank auch zyklisch zu festgelegten Zeitpunkten übernommen werden. 11

12 Mail-to-Phone Von überall aus können beliebige s an DAKS-Pro bzw. einzelne DAKS-Teilnehmer oder an vorbereitete DAKS-Teilnehmergruppen (= DAKS-Rundrufgruppen) versandt werden. Der Sender nutzt dabei seinen Standard- -Client und schickt die Nachricht unter Angabe der Telefonnummer an die Adresse der Mail-to- Phone-Applikation (z. B. Meine_Firma.com ). DAKS-Pro verarbeitet automatisch generierte s, z. B. ausgelöst durch Störungen von medizinischen Geräten. Die Empfänger müssen entweder ein digitales OpenScape-Systemtelefon mit Display (z. B. optipoint 500, optiset E oder Gigaset), ein OpenStage WL3, ein Ascom i75/i62-endgerät oder ein unterstütztes Smartphone besitzen. In Kombination mit der Erweiterung GSM-SMS können -Texte zudem auch als SMS auf Mobiltelefone weltweit versendet werden. Mail-to-Phone informiert zudem vorbereitete Rundrufgruppen (z. B. an com ) mit allen Leistungsmerkmalen der Rundruf-Applikation (s. o.), so z. B. sequenzielles oder paralleles Abarbeiten, verschiedene Quittierungen, Folgerundrufe, nachträglicher SMS- Abruf etc. Die Benachrichtigung erfolgt mehrzeilig mit bis zu 160 Zeichen pro Nachricht und mit Angabe des Absenders sowie der Anzahl von Anlagen (Attachments). In Abhängigkeit von Sendepriorität und Bestätigungspflicht kann festgelegt werden, ob eine Mail zurück an den Absender geschickt wird (Ergebnisnachricht), ob der Teilnehmer mit Notrufsignalisierung gerufen wird, ob im Besetztfall Nottrennen, Aufschalten oder Anklopfen erfolgen soll und ob per Tastendruck (positiv/negativ) oder per PIN zu quittieren ist. Abb.: Funktionsschema der Erweiterung 'Mail-to-Phone' 12

13 Technische Daten / Hardwaredetails Leistungsmerkmal/Funktion DAKS-Pro 200 (auf Basis von DAKS-200) DAKS-Pro 300 (auf Basis von DAKS-300) Gehäuse/Abmessungen Server im 19 Zoll-Gehäuse (1HE) für Rackeinbau Server im 19-Zoll-Gehäuse (3HE) mit cpci-baugruppen als Tischgerät oder für Rackeinbau Grundsätzliche Servereigenschaften robuste Prozessrechner-Architektur im Low-Power-Design (Green-IT) umfangreiche Server-Eigenüberwachung inkl. Störungsmeldungen sehr hohe Verfügbarkeit mit MTBF-Werten von über Stunden steckbare CompactFlash-Card für kurze MTTR in Verbindung mit ISDN-Schnittstellen und SMS-Modem Havariebetrieb bei Datennetzstörung möglich keine störanfälligen rotierende Komponenten: keine Harddisk, kein Lüfter Betriebssystem(e) Dual-Prozessor-System: Kern 1 mit Linux -Betriebssystem Kern 2 mit µclinux -Betriebssystem Multiprozessor-System: Hauptrechner mit Linux -Betriebssystem DSP-Peripheriekarten mit µclinux -Betriebssystem Ethernet-LAN-Ports 2x 10/100BASE-T 2x 10/100/1000BASE-T (GbE) mit Channel-Bonding ESPA-X-basierte LAN-Datenschnittstellen insgesamt bis zu 5: für Host-Kopplungen (wahlweise unverschlüsselt oder TLS-verschlüsselt) zum Mail-to-Phone-Server (unverschlüsselt) zu DAKS-Satellite-Peripheriegeräten mit jeweils 1 ESPA4.4.4-Schnittstelle, 16 digitalen Eingängen und 8+1 digitalen Ausgängen (TLS-verschlüsselt) insgesamt bis zu 20: für Host-Kopplungen (wahlweise unverschlüsselt oder TLS-verschlüsselt) zum Mail-to-Phone-Server (unverschlüsselt) zu DAKS-Satellite-Peripheriegeräten mit jeweils 1 ESPA4.4.4-Schnittstelle, 16 digitalen Eingängen und 8+1 digitalen Ausgängen (TLS-verschlüsselt) LAN-Datenschnittstelle zu DAKS-Mobile-Clients Weitere LAN- Datenschnittstellen und -protokolle Unterstützung von bis zu 200 DAKS-Mobile-Clients Verbindung zu den Clients über einen Controller (im Regelfall in der DMZ) TR500 zu einem Host-System (UDP-basierend, unverschlüsselt) xlink-100e zu einem Host-System (TCP-basierend, unverschlüsselt) SNMP zu einem SNMP-Manager UCP zu einem Short Message Service Center (SMSC) Raw / Port 9001 zum Systemdrucker VCON-Protokoll zum VCON-Serviceterminal für Konfigurationen, Downloads und Traces Serielle Ports zwei: RS232 oder RS422, galvanisch getrennt bis zu 8: RS232, RS422 oder RS485, galvanisch getrennt Unterstützte serielle Datenschnittstellen ESPA oder TAP ohne/mit Rückruffunktionalität TAP, auch mit Rückruffunktionalität VIT1, FTI1 DUST3964R für Simatic S5 SIGMASYS-Kopplung via SM-Port Modem (analog, ISDN oder Funk) USB-Host-Ports Digitale-Eingänge (= Kontakt-/Schalteingänge) zwei: für Kontakt-I/O, Systemdrucker, Funkmodem (ggf. via Hub) bis zu 32/64 (mit/ohne Kurzschluss- und Leitungsbrucherkennung) für Prozessaktivierungen und Statusumschaltungen zwei: für DCF-77-Konverter, Systemdrucker bis zu 32 direkte und bis zu 704 via RS485 abgesetzte für Prozessaktivierungen und Statusumschaltungen Digitale Ausgänge (= Kontakt-/Schaltausgänge) 1 Spezial-Relaisausgang mit Arbeits- und Ruhekontakt und bis zu 16 weitere für Prozess-, Systemund Störungsmeldungen bis zu 16+2 Schaltausgänge für Prozess-, Systemund Störungsmeldungen 13

14 Leistungsmerkmal/Funktion Audio-I/O (NF)-Ports direkt am Server Audio-I/O über abgesetzte DAKS-AudioConnect- Devices nicht verfügbar DAKS-Pro 200 (auf Basis von DAKS-200) ja, an der TK-Anlage registriert DAKS-Pro 300 (auf Basis von DAKS-300) bis zu 8x IN und 8x OUT, zum: Einspielen externer Tonquellen Mitschneiden von Konferenzen direkten Ansteuern von ELA-Anlagen ja, an der TK-Anlage oder an DAKS-Pro registriert DCF-77-Synchronisation optional, via DCF77-Port optional, via USB-Host-Port und Konverter Stromversorgung zwei gleichzeitig (redundant) nutzbare interne Netzteile: Netzteil 1 aus 115/230 VAC, Netzteil 2 aus 24/48 VDC Stromversorgung aus 2x 115/230 VAC über externen Profi-AC/DC-Wandler optional Leistungsaufnahme bei AC-Stromversorgung: ca. 25 Watt bei DC-Stromversorgung: ca. 20 Watt wahlweise aus 48 VDC oder aus 115/230 VAC redundante Stromversorgung aus zwei Netzteilen (DC+DC, AC+AC oder DC+AC) optional ausbauabhängig; typischerweise ca. 30 Watt Voice-Processing Ansageneinspielung, Hörton- und MFV-Generierung kanalindividuell variable Voice-Zusammenschaltungen uni- und bidirektional inkl. Konferenzen (hardwareseitig ohne Begrenzung der Anzahl Konferenzen und Konferenzteilnehmer) direkte Aufnahmen und Wiedergaben komponierter Ansagen, bestehend aus bis zu 16 Teilansagen Sprachspeicher 1 Stunde 2 Stunden Sprachkommunikation 4, 8 oder 30 parallele Kanäle ISDN-Trunking (S 0, S 2M) mit D-Kanal- Protokoll QSIG oder CorNet-NQ und kanalindividueller Inband-MFV-Erkennung VoIP-Trunking mit SIP- oder SIP-Q- Signalisierung, unverschlüsselt oder verschlüsselt (SRTP; SIP over TLS, SDES) Unterstützung von Geo-Separation und OpenScape-Voice-/OpenScape- Branch-Konfigurationen Codec: 64 kbit/s G.711 A-law oder µ-law 4, 8, 30, parallele Kanäle ISDN-Trunking (S 0, S 2M) mit D-Kanal- Protokoll QSIG oder CorNet-NQ und kanalindividueller Inband-MFV-Erkennung VoIP-Trunking mit SIP- oder SIP-Q-Signalisierung, unverschlüsselt oder bis zu 60-kanalig verschlüsselt (SRTP; SIP over TLS, SDES) Unterstützung von Geo-Separation und OpenScape-Voice-/OpenScape- Branch-Konfigurationen Codec: 64 kbit/s G.711 A-law oder µ-law Sprachkommunikation mit einer VoIP-Unteranlage (z. B. einer Rufanlage im Krankenhaus) Registrar und Switch für direkt an DAKS-Pro registrierte SIP-Telefone bzw. DAKS-AudioConnect-Devices 14

15 Leistungsmerkmal/Funktion DAKS-Pro 200 (auf Basis von DAKS-200) DAKS-Pro 300 (auf Basis von DAKS-300) Besondere Telefonie- Leistungsmerkmale an Unify OpenScape 4000 unter Verwendung von CorNet-NQ bzw. SIP-Q (Leistungsmerkmale in Verbindung mit anderen TK-Systemen auf Anfrage) Variables Läuten der angewählten Telefone: normale Anrufsignalisierung dringende Anrufsignalisierung (typisch: Anruf von extern) und Alarmruf-Signalisierung bzw. Notruf Bei besetzten Teilnehmern: Aufschalten bzw. Notaufschalten mit neutraler Ankündigungsansage, Zwangstrennen von Gesprächen oder Anklopfen Bei besetzten Verbindungswegen: automatisches Freischalten oder Notaufschalten mit neutraler Ankündigungsansage Ignorieren von Anrufum- oder -weiterleitungen, z. B. zur Verhinderung der Voic -Aktivierung Ignorieren von Anrufübernahmegruppen Direktes Erreichen des Chefs in einer Chef-Sekretärin-Einrichtung Direktansprechen, d. h. automatisches Aktivieren des Lautsprechers, ohne dass der Hörer abgehoben werden muss Durchbrechen eines Anrufschutzes In Verbindung mit HFA-Telefonen (drahtgebunden oder DECT): mehrzeilige alphanumerische Displayausgaben (2-zeilige Anzeige und Blättermöglichkeit) Dialoge mit Bedienerführungen im Telefondisplay Unterstützung der Keypad-Funktion (statt Inband-MFV) Verbindungswegoptimierung (Path Replacement) Multi-Level Precedence and Preemption (MLPP) Ortung von DECT-Teilnehmern (Abfrage der Basisstations-Feldstärke) SMS-Versand via GSM-SMS-Modem analog oder ISDN (Anschaltung seriell) via GSM-SMS-Funkmodem (Anschaltung über USB oder seriell) via TCP/IP mit UCP-Protokoll über Short Message Service Center (SMSC) via GSM-SMS-Modem analog oder ISDN (Anschaltung seriell) via GSM-SMS-Funkmodem (Anschaltung seriell) via TCP/IP mit UCP-Protokoll über Short Message Service Center (SMSC) Systemdrucker-Schnittstelle gespoolt: wahlweise via LAN oder USB; Druckerprotokoll: Raw / Port 9001 Unterstützte Sprachen Zertifizierungen Länderfreigaben (Ländercodes gem. ISO 3166) deutsch, englisch, französisch (Oberflächen, Ausgabetexte und Ansagen) UL, FCC und CE EU-Länder: AT, BE, BG, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LT, LU, LV, MT, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK Nicht-EU-Länder: AU, CA, CH, IN, MY, NZ, SG, TH, TR, US 15

16 Die Stärken von DAKS-Pro Release 8 im Überblick Professionelles, hochverfügbares System Ausgereifte und etablierte Systemarchitektur Breite Applikationsunterstützung mit umfangreichen kundenindividuellen Konfigurationsmöglichkeiten Zwei leistungsstarke Hardwareplattformen zur optimalen Anpassung an die Aufgabenstellung Mandantenfähige Multi-User- Administration und -Bedienung Sehr hohe Verfügbarkeit durch Trennung von Prozessabläufen mit Havariebetrieb bei System- bzw. Netzwerk-Teilausfall Flexible Standortwahl von Server bzw. Servern (bei redundant aufgebauten Systemen), z. B. im geschützten Rechenzentrum, und Bedien-/Administrationsplätzen (in Büros oder Leitstellen) Bedienoberfläche komplett an Kundenanforderungen anpassbar Jahrzehntelange Erfahrung und Know-how Entwicklung und Produktion beim Spezialisten für Alarm- und Krisenkommunikationslösungen ( Made in Germany ) Robuste und bewährte Architektur, von 1994 bis heute kontinuierlich weiterentwickelt und permanent angepasst an die sich ständig ändernden Umgebungsbedingungen Weltweite Vermarktung (in über 50 Ländern) mit vielen tausend Installationen; führend im Bereich telefonischer Alarmierung in Deutschland Umfangreiche Referenzliste namhafter Kunden Hard- und Software-Entwicklung, Consulting, Produktion und Support unter einem Dach Umfangreiche Partnerschaften mit Service- und Supportpartnern in Kundennähe Hohe Flexibilität und Investitionsschutz Automatisierung von Telekommunikationsprozessen Optimierte Kommunikation im Alarmfall sowie bei Krisen und Katastrophen Einsatz in unterschiedlichen Branchen, z. B. Industrie, Gesundheitswesen, Banken, Versicherungen, Behörden, Verkehr, Hotels, Schulen und Universitäten Hohe Effizienz und Verfügbarkeit Langfristige Planungssicherheit und Investitionsschutz Hohe Wirtschaftlichkeit durch optimierte Gesamtbetriebskosten und die Sicherstellung sehr langer Nutzungsdauern Hohe Systemsicherheit durch einsatzoptimierte gehärtete Plattformen Ständige Weiterentwicklung und Anpassung an aktuelle Marktanforderungen Problemlose Integration in Unified-Communications (UC)- Szenarien Projektspezifische Erweiterungen und Sonderfunktionen auf Anfrage Ein System Vielseitige Lösungen tetronik GmbH Silberbachstraße Taunusstein-Wehen Deutschland Telefon: Fax: Internet: Haftungshinweis: Die Informationen in diesem Dokument enthalten lediglich allgemeine Beschreibungen bzw. Leistungsmerkmale, welche im konkreten Anwendungsfall nicht immer in der beschriebenen Form zutreffen. Dies ist z. B. dann der Fall, wenn bestimmte Optionen nicht bestellt wurden, oder sich Produkte im Zuge der Weiterentwicklung ändern. Leistungsmerkmale sind nur dann verbindlich, wenn sie bei Vertragsschluss ausdrücklich vereinbart wurden. Stand: 4. September 2014

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