fermacell Gipsfaser-Platten Verarbeitungsanleitung Stand Mai 2015/Ausgabe Schweiz

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1 fermacell Gipsfaser-Platten Verarbeitungsanleitung Stand Mai 2015/Ausgabe Schweiz

2 2 fermacell auf einen Blick fermacell besteht aus Gips und Papierfasern ohne weitere Bindemittel. Das Material sorgt für angeneh mes Raumklima und ist baubiologisch unbedenklich. Gesundes Raumklima Statisch zugelassen Für die Bemessung von Holzbauteilen nach DIN EN SIA 265. Durch und durch faser ver stärkt: Die homo gene Platten struktur macht fermacell stabil und widerstands fähig gegen mecha nische Beanspruchung. Hoch belastbar Leicht zu verarbeiten Bohren, Ritzen, Verfugen, Spachteln, Brechen, Sägen, Hobeln, Fräsen, Schleifen. Die Verarbeitung ist leicht und praktisch. Am Beispiel der 12,5 mm fermacell Gipsfaser-Platte für Lastenbefestigung: 50 kg je Dübel 30 kg je Schraube 17 kg je Bilder haken Tragfähig für hohe Lasten Einfaches Anbringen An Unterkonstruktionen mit Schrauben oder Klammern, an Mauerwerk mit fermacell Ansetzbinder. Bereits mit der 10 mm dicken fermacell Gipsfaser-Platte sind Feuerschutzkonstruk tionen EI 30 - EI 90 möglich. Brandschutz inklusive Wirtschaftliche Klebefuge Der fermacell Fugenkleber klebt und verfugt zugleich. Selbst bei Querfugen ohne Profilhinter legung wird die volle Plattenfestigkeit erreicht. Hervorragend geeignet für Räume mit wechselnder Luftfeuchtigkeit, wie z. B. Bad. Nach Austrocknung der fermacell Gipsfaser-Platte wird die ursprüngliche Festigkeit wieder erreicht. Feuchtraum ge eignet Problemloses Verfugen Mit fermacell Fugenspachtel. Ohne Spezialwerkzeuge, ohne Bewehrungsstreifen. Prüfungen verschiedener Institute bestätigen die hervorragenden schalldämmenden Eigenschaften. Bester Schallschutz Natürliche Stärken Das ökologisch einwandfreie Produktionsverfahren unter - liegt strengsten Qualitätskontrollen baubiologisch unbedenklich.

3 3 Inhaltsübersicht Platteneigenschaften... 4 Baubiologie / Güteüberwachung... 4 Bauphysikalisches Verhalten... 5 Statische Mitwirkung von fermacell... 5 Lieferprogramm (mit Zubehör)... 6 Anwendungsgebiete... 8 Plattenlagerung und -transport... 8 Allgemeine Verarbeitungsbedingungen... 9 Verarbeitung von fermacell Unterkonstruktionen für fermacell im Wand-/Deckeneinsatz Befestigungsmittel und -abstände Fugenausbildungen Ausführung der horizontalen Fugen bei fermacell Montagewänden Beplankungsschema bei Glasfeldern, Fenster- oder Türöffnungen. 30 Trockenputz an Wänden Gipsfaser-Platten auf Holzwerkstoffplatten Anschlüsse, Trennschnitte Eckausbildungen Oberflächengestaltung Oberflächenqualität Lastenbefestigung an Wand und Decke fermacell Estrich-Elemente Tabellen Fugenbreiten für Spachtelfuge Achsabstände der Unterkonstruktion bei fermacell Gipsfaser-Platten Stützweiten, Profil- und Lattenquerschnitte von Deckenbekleidungen und abgehängten Unterdecken Abstand und Verbrauch von Befesti gungs mitteln bei Wandkonstruktionen Abstand und Verbrauch von Befestigungsmitteln bei Deckenkonstruktionen Maximalabstand der Trennungen der Beplankung bei Holz- und Metallunterkonstruktion Definition der Feuchtigkeitsklassen im Wandbereich Geeignete Untergründe der Verbundabdichtungen im bauaufsichtlich nicht geregelten Bereich Einsatzbereiche der Komponenten des fermacell Abdichtungssystems für fermacell Gipsfaser-Platten Ebenheitsabweichungen Leichte Einzellasten an fermacell Wänden Konsollasten an vertikaler fermacell Beplankung Lastenbefestigung an Deckenbekleidungen... 61

4 4 1 2 Platteneigenschaften fermacell besteht aus Gips und Papierfasern, die in einem Re cyc lingverfahren aus Papier gewonnen werden. Diese beiden natürlichen Rohstoffe werden gemischt und nach Zugabe von Wasser ohne weitere Bindemittel unter hohem Druck zu stabilen Platten gepresst, getrocknet, beidseitig oberflächenhydrophobiert und auf die benötigten Formate zugeschnitten. Durch Wasser reagiert der Gips, durchdringt und umhüllt die Fasern. Das bewirkt die hohe Stabilität und Nicht brenn barkeit von fermacell. Aufgrund der Materialzusammensetzung ist fermacell eine Bau, Feuer schutz- und Feuchtraum-Platte zugleich, die beidseitig homogene Platteneigenschaften besitzt. Auf der Rückseite der fermacell Gipsfaser-Platten sind die Angaben zur Güte über wachung sowie die Produktionsdaten aufgedruckt. fermacell Gipsfaser-Platten enthalten keine gesund heitsgefährdenden Stoffe. Das Fehlen von Leimen schliesst jegliche Geruchs beläs tigung aus. Baubiologie Bei den fermacell Produkten handelt es sich um Erzeugnisse, die den Erfordernissen der Baubiologie des Institutes für Baubiologie Rosenheim entsprechen und so einen wichtigen Beitrag zu einem gesunden Wohnen leisten. eco-instituts zeigt, dass fermacell Gipsfaser-Platten den strengen gesundheitlichen und ökologischen Anforderungen entsprechen. Die Verleihung des Zertifikats "Produkt Emissionsarm" des renommierten Kölner Güteüberwachung Die Qualitätseigenschaften der fermacell Produkte werden in unseren nach DIN ISO 9001 zertifizierten Fertigungsstätten durch Eigenüberwachung lau fend kontrolliert und darüber hinaus im Rahmen von Überwachungsverträgen durch amtliche Material prüfanstalten einer ständigen Qualitäts- und Gütekontrolle unterzogen.

5 5 Bauphysikalisches Verhalten Schallschutz Prüfungen verschiedener In sti tute bestätigen die her vorra genden schalldämmenden Eigenschaften von fermacell Gipsfaser-Platten. Mit geprüften fermacell Wand- Konstruk t ionen lassen sich Luftschall dämm werte bis zu R w,p = 69 db und bei sichtbaren Holzbalkendecken Trittschallverbesserungsmasse bis zu 31 db erreichen. Entsprechende Prüfungszeugnisse liegen vor und können angefordert werden. Brandschutz fermacell Gipsfaser-Platten, 10/12,5/15/18 mm dick, zugelassen nach ETA-03/0050, nichtbrennbar, Klasse A2-s1 do nach EN oder 6q.3, anwendbar als RF1 gemäss VKF. Prüfungszeugnisse über Feuerwiderstands klassen EI 30 - EI 120 von Wand- und Deckenkonstruktionen liegen vor und können bei Bedarf angefordert werden. Wärmeschutz Die vom Institut für Baustoffe, Massivbau und Brandschutz (MPA-Braunschweig) nach DIN geprüfte Wärmeleitfä hig keit beträgt für die fermacell Gipsfaser-Platten l R = 0,32 W/mK, der Diffusions - widerstandsfaktor m = 13. Rohdichte 1150 ± 50 kg/m 3. 3 Statische Mitwirkung von fermacell fermacell Gipsfaser-Platten werden zur Beplankung und Bekleidung von Bauteilen verwendet. Sie dürfen sowohl tragend als auch aussteifend verwendet werden. Die fermacell Gipsfaser-Platten dürfen in den Nutzungsklassen 1 und 2 gemäss DIN EN * eingesetzt werden. * DIN EN : Eurocode 5; Bemessung und Konstruktion von Holzbauten; Teil 1-1, Allgemeines

6 6 Lieferprogramm fermacell Plattenabmessungen in den Standard-Formaten Formate 10 mm 12,5 mm 15 mm 18 mm Flächengewicht m 2 11,5 kg 15 kg 18 kg 21 kg x mm x 625 mm x mm x mm x mm 2600 x 625 mm x1 250 mm x mm Zuschnitte auf Anfrage Die bisherigen Plattenbreiten von mm sind auf Anfrage weiterhin lieferbar. Plattenabmessungen fermacell Firepanel A1 Format Dicke 10 mm 12,5 mm 15 mm Flächenbezogene Masse pro m 2 12 kg 15 kg 18 kg fermacell Firepanel A x mm * x mm Zuschnitt * Auf Anfrage ab 500 m 2 Auf Anfrage

7 7 Das fermacell Zubehör damit der Ausbau problemlos gelingt fermacell Fugenspachtel Nach Anbringen der fermacell Gipsfaser-Platten wird beim Einsatz der Spachtelfugentechnik oder TB-Kante der original fermacell Fugen spachtel zum Verfugen benötigt. Abpackung: 5-kg-Beutel und 20-kg-Sack fermacell Feinspachtel Gebrauchsfertiges Material für Flächen- und Fein spach telungen. Abpackung: Eimer mit 3 l und 10 l Inhalt fermacell Gips-Flächenspachtel Für die Herstellung von Flä chenoder Feinspachtelungen. Abpackung: 5-kg-Beutel und 25-kg-Sack fermacell Fugenkleber / fermacell Fugenkleber greenline Zur Verbindung von fermacell Gipsfaser-Platten wird beim Einsatz der Klebefugentechnik der fermacell Fugenkleber oder Fugenkleber greenline eingesetzt. Gebinde: Kartusche mit 310 ml Inhalt fermacell Schnellbauschrauben Diese Schrauben werden zur Anbringung von fermacell auf Holz- und Stahl-Unterkonstruktionen und für die Verbindung von fermacell Estrich-Elementen eingesetzt. In fünf Längen lieferbar: 3,9 x 19 mm bzw. 3,9 x 22 mm für Estrich-Elemente 3,9 x 30 mm für einlagige Beplankung 3,9 x 40 mm für doppellagige Beplankung 3,9 x 55 mm für doppel- und mehrlagige Beplankung 3,5 x 30 mm mit Bohrspitze für einlagige Beplankung auf verstärkter Stahl-Unterkonstruktion (z. B. Zargenverstärkungsprofile) Abpackung: 250 oder 1000 Stck./Paket fermacell Ansetzbinder Für die Anbringung von fermacell direkt auf Mauerwerk ist fermacell Ansetz binder erforderlich. Abpackung: 20-kg-Sack fermacell Plattenreisser Zum Herstellen von Zuschnitten. fermacell Klebstoffabstosser Zum einfachen Abstossen von Klebstoffresten. fermacell Gewebeband Vlies-Gewebe, 70 mm breit, als Fugenverstärkung über Spachtel fugen bei Strukturdünnputz. Abpackung: Rolle à 50 m fermacell Armierungsband TB Selbstklebendes Glasgitter- Gewebe, 60 mm breit, als Fugen - verstärkung für fermacell Platten mit Trockenbau-Kante. Abpackung: Rolle à 45 m. 4

8 8 Die Anwendungsgebiete 5 6 Bevorzugte Einsatzgebiete der fermacell Gipsfaser-Platte im Innenbereich sind: Leichte Trennwände mit Stahl- und Holzunterkonstruktion Wand-Vorsatzschalen Dach ge schoss ausbauten Unterdecken Einzelheiten enthalten die für die jeweiligen Anwendungs berei che erstellten bautech nischen fermacell Infor matio nen. TIPP: Besondere Wirtschaftlich keit ist bei fermacell Gipsfaser- Platten dadurch gegeben, dass nur ein Plattentyp für Ausbau, Brandschutz und Feuchtraum erforderlich ist. Plattenlagerung und -transport fermacell Gipsfaser-Platten werden auf Paletten geliefert und durch Folienverpackung gegen Feuchtigkeit und Verschmutzung geschützt. Bei grossformatigen Platten erfolgt die Folienverpackung nur auf Wunsch. Feucht gewordene Platten dürfen erst nach dem Austrocknen ver arbeitet werden. Die Platten sind auf der Bau stelle hochkant zu trans por tieren. Die fermacell Gipsfaser- Platten sollen grundsätzlich auf einer ebenen Unterlage flach und trocken gelagert werden. Bild 1: Werkzeuge zur Bearbeitung von fermacell Gipsfaser-Platten

9 9 Allgemeine Verarbeitungsbedingungen Wie alle am Bau verwendeten Mate rialien unterliegen auch fermacell Gipsfaser-Platten bei Temperatur- und Feuchtigkeitseinflüssen einem Dehn- und Schwindprozess. Zur Durchführung einwand freier Tro cken bauarbeiten im Wand-, Decken- und Boden bereich ist die Einhaltung der nachfolgend genannten Ver arbeitungsbedingungen erforderlich: fermacell Gipsfaser-Platten und fermacell beplankte Bauteile dürfen nicht bei einer mittleren relativen Luftfeuchtigkeit von 80 % eingebaut werden. Die Verklebung der fermacell Gipsfaser-Platten muss aus verarbeitungstechnischen Gesichtspunkten bei einer mittleren relativen Luft feuchte von 80 % und einer Raum tem - peratur von mindes tens + 5 C erfolgen. Die Kle ber tem peratur sollte dabei + 10 C betragen. Die Platten müssen sich dem umgebenden Raumklima angepasst haben und dürfen sich auch in den nächs ten 12 Stunden nach dem Ver kleben nicht wesentlich ver än dern. Geringere Tempe raturen und relative Luftfeuch ten ver län gern die Aushär tungszeiten. Frost bei Transport und Lage rung schadet dem fermacell Fugenkleber nicht. Das Verspachteln von fermacell Fugen darf erst bei einer mittleren relativen Luftfeuchte von 70 % (entspr. einer resultierenden Plattenrestfeuchte von 1,3 %) und nach Aufstellen der Wand- und Decken elemente erfolgen. Die Raumtemperatur sollte + 5 C betragen. Für die Feinspachtelarbeiten gelten dieselben Verarbei tungs - bedingungen. Nassputze/-estriche müssen vor den Spachtel arbeiten (Fu gen spachtel und Fein spachtel) ausgeführt und trocken sein, da Baufeuchte das Trocknen der Spachtelmasse behindert und Längen ausdehnungen der Platten zur Folge hat. Heiss-/Gussasphalt ist vor der Ver spachtelung der Plattenfugen einzu bringen, da durch Spannungen infolge Hitzeeinwirkung im unteren Wand be reich die Fugen reissen können. Bei der Klebefugentechnik kann der Heiss-/Gussasphalt nach träglich eingebracht werden. Es ist aber für ausreichende Hitzeabführung und Lüftung zu sorgen. Gasbrenner-Beheizung kann wegen der Gefahr von Tauwasserbildung zu Schäden führen. Dies gilt vor allem für kalte Innenbereiche mit schlechter Durchlüftung. Schnelles schockartiges Aufheizen ist zu vermeiden. 7

10 10 Bild 2: Einmessen und Einritzen Bild 3: Brechen der Ab- und Zuschnitte Bild 4: Sägen mit Handkreissäge Verarbeitung von fermacell 8 Werkzeuge zur Bearbeitung Aufgrund der faserverstärkten homogenen Struktur lassen sich die fermacell Gips faser-platten problemlos be- und verarbeiten. Spezialwerkzeuge sind nicht erforderlich. Es genügt marktgäng iges Werkzeug, wie es üblicherweise bei Trockenbauarbeiten eingesetzt wird (Bild 1). Plattenzuschnitt Anreissen und Zuschneiden der fermacell Gipsfaser-Platten sollte in günstiger Arbeitshöhe erfolgen. Der massgerechte Zu schnitt ist problemlos. An der vorgezeichneten Mar kierung wird die fermacell Gipsfaser-Platte mithilfe eines Richtscheites o. Ä. mit dem fermacell Platten reisser oder dem Klingen messer eingeritzt (Bild 2). Die vorgeritzte Linie wird an die Arbeitstisch- oder Stapelkante ge schoben, der jeweils grössere Plattenteil fest auf dem Stapel liegen gelassen und der überstehen de Teil über die Kan te ge brochen (Bild 3). Ein rück seitiges Ein ritzen oder Ein schnei den der fermacell Gips faser-platten ist nicht erfor derlich. Wahlweise können die fermacell Gipsfaser-Platten auch mit Fuchsschwanz oder elektrischer Stichsäge geschnit ten werden. Bei Be nutzung einer Handkreissäge (Bild 4) (z. B. für den Plattenzuschnitt für die Klebefuge) empfiehlt sich eine Absaugvorrichtung mit Nachlauf. Die Säge sollte eine geringe Drehzahl aufwei sen. Bei winkelförmigen Ausklinkungen kann folgendermassen vorgegangen werden: Zuerst ist die kurze Seite einzusägen und die lange Seite zu ritzen und zu brechen; bei U-förmigen Ausklinkungen zwei Seiten einsägen und eine Seite ritzen und brechen. Die Sägewerkzeuge sollten hart me tallbestückt sein. Das Glatthobeln der Kanten der fermacell Gipsfaser- Platten ist nur dann erforderlich, wenn die Platten kanten als Aussenecken oder Sichtkanten aus gebildet werden sollen. Eine Bruch kante beeinträchtigt die spätere Verfugung nicht.

11 11 Bild 5: Schrauben auf Stahl-Unterkonstruktion Bild 6: Klammern auf Holz-Unterkonstruktion Befestigung: Schrauben, Klammern Ein besonderer Vorteil liegt darin, dass fermacell Gips faser- Platten bis an die Kante (ca. 10 mm) ge schraubt und geklammert werden können ohne auszubrechen. Auf Stahl-Unterkonstruktion werden fermacell Gips faser- Platten unter Verwendung spezieller fermacell Schnellbau schrau ben direkt und ohne vorzubohren, befes tigt (Bild 5). Andere Schrau ben arten sind nicht geeignet. Für die Verschrau bung haben sich in der Praxis elek trische Bohrschrauber (Nenn drehzahl mind U/min) oder Schraub - vorsätze auf handels üblichen Bohr ma schi nen bewährt. Die Befestigung der fermacell Gipsfaser-Platten auf Holz- Unterkonstruktion kann ebenfalls unter Verwen dung von fermacell Schnell bauschrau ben erfolgen. Einfacher, schneller und so mit wirtschaftlicher ist jedoch die Befestigung mit Klammern mit geeigneten Geräten (Bild 6). Angaben zu Schraub- und Klammerabständen siehe Tabellen auf Seite 18 und folgende. 8

12 12 Unterkonstruktionen für fermacell im Wand-/Deckeneinsatz 9 Die Unterkonstruktion kann aus Holz (Lattung, Holzrahmenkonstruktion) oder aus Stahlprofilen bestehen. Wer den die Platten geklammert, darf die Unterkonstruk tion nicht federn. Sie ist gege benenfalls gegen den Unter grund auszusteifen. Die Unterkonstruktion muss eine ausreichend breite Auflage für die fermacell Gips faser-platten haben. Die Auflage an den Kanten muss für jede Platte min destens 15 mm breit sein. Das für die Unterkonstruk tion verwendete Holz muss für den Holzbau allgemein geeignet und beim Einbau trocken sein. Stahlprofile für die Unterkonstruktion müssen gegen Korrosion geschützt sein. Die Mindestblechdicke beträgt 0,6 mm. Die Querschnittsabmessungen der Profile für Wand- und Deckenkonstruk - tionen entsprechen DIN T. 1, sie sind den jewei ligen bau technischen Infor mationen zu entnehmen. Verbindungsund Befestigungs teile müssen ausreichend gegen Korrosion geschützt sein. Die maximalen Abstände der Unterkonstruktion für die Befestigung der fermacell Gipsfaser-Platten sind für den jeweiligen Anwendungsfall der unten stehenden Tabelle zu entnehmen. Bei den Unterkonstruktionsabständen ist auch das jeweils zur Ausführung kommende Plat tenformat zu berücksichtigen. Hierbei ist zu beachten, dass vorzugsweise die jeweils längere Plattenkante auf der Unterkonstruktion zu liegen kommt. Fugenbreiten für Spachtelfuge Plattendicke in mm Fugenbreite in mm , Bild 7 : 5 Plattendicke

13 13 Leichte Trennwände mit fermacell Beplankung Leichte Trennwände und ihre Anschlüsse an angrenzende Bauteile müssen so ausgebildet sein, dass sie statischen (vorwiegend ruhenden) und stossartigen Belastungen wider stehen, wie sie im Ge brauchs falle entstehen können. Die Stiele (vertikale Kon struk - tionsteile in der Wand fläche) werden bei den Stahlprofilen ohne weitere Befes ti gung in die Decken- und Bodenprofile eingesteckt. Bei Holz-Unterkonstruktion werden sie durch Stichnägel oder Win kel fixiert. Die Befestigungsmittel (Dübel, Schrauben) für die Unterkon - struktion müssen für diesen Zweck geeignet sein. Der Ab - stand der Befesti gungs punkte sollte im hori zontalen Bereich (Boden- und Decken anschluss) max. 70 cm und im vertikalen Bereich (Wandanschluss) max. 100 cm betragen. Bei unebenen flankierenden Bauteilen und er höhten Schall schutzanfor derungen sind die Abstände der Befestigungspunkte zu re du zieren. Im Wand bereich bietet die senk rechte Klebefuge vor al lem bei grösseren Flächen eine wirtschaftliche Alternative. Für die Beplankung eignen sich fermacell Platten im Format der Ein-Mann-Platte und als raumhohe Platte. 9 Achsabstände der Unterkonstruktion bei fermacell Gipsfaser-Platten Anwendungsbereich / Konstruktionsart Multiplikator der Plattendicke Max. Achsabstände der Unterkonstruktionen in mm bei Dicken der fermacell Gipsfaser-Platten (1) Vertikale Flächen (Trennwände, Wand verkleidungen, Vorsatzschale) Horizontale Flächen (Abgehängte Decken, Deckenverkleidungen) Dachschrägen (10 50 Neigung) 10 mm 12,5 mm 15 mm 18 mm 50 x d x d x d (1) Angaben gelten für Dauerbeanspruchung bei rel. Luftfeuchtigkeit bis 80 %. d = Plattendicke

14 14 Deckenbekleidungen mit fermacell Gipsfaser-Platten Bei Decken sind die tragenden Teile der Unterkonstruktion gemäss der rechts stehenden Tabelle auszuführen. Andere Unterkonstruktionen sind so zu bemessen, dass die zulässige Durchbiegung von 1 / 500 der Stützweite nicht überschritten wird. In der rechts stehenden Tabelle ist die zulässige Durchbiegung berücksichtigt. Die Achsmasse der Tragprofile bzw. Traglatten sind abhängig von der Plattendicke (siehe Tabelle von S. 13). Die Verbindung der Unterkonstruktion untereinander muss mit dafür geeigneten Befestigungsmitteln erfolgen: bei Holz mit Schrauben bzw. kreuzweise eingetriebenen Nä geln oder Klammern (DIN 1052), bei Stahlprofilen mit speziellen Verbindern. 9 Bild 8 : Abgehängte Unterdecke a Maximalabstand der Tragprofile/Traglatte gemäss Tabelle Seite 13 c b Maximalabstand der Tragprofile/Traglatte gemäss Tabelle Seite 13 d e Maximalabstand der Tragprofile/Traglatte gemäss Tabelle Seite 13 e

15 15 Abgehängte Unterdecken mit fermacell Für abgehängte Decken werden handelsübliche Abhän ger, wie Nonius-Hänger, Loch- oder Schlitzbandeisen, Drähte oder Gewindestangen, ver wendet. Zur Befestigung dieser Kon s- truktionen an Massivdecken sind für diesen Anwendungs- und Belastungsfall geeignete, bauaufsichtlich zugelassene Dübel einzusetzen. Der Querschnitt der Abhänger ist so zu bemessen, dass eine statische Sicherheit der daran abzuhängenden Decke gewährleistet ist. Dieses ist besonders bei Feuerschutz konstruktionen und doppel lagiger fermacell Beplan kung zu beachten. Stützweiten, Profil- und Lattenquerschnitte von Deckenbekleidungen und abgehängten Unterdecken 9 Unterkonstruktion in mm Profile in Stahlblech 2) Zulässige Stützweite in mm 1) bei einer Gesamtlast von 4) : max. 15 kg/m² max. 30 kg/m² max. 50 kg/m² Grundprofil Abstand der CD 60 x 27 x 0,6 Abhänger Tragprofil Abstand der CD 60 x 27 x 0,6 Grundprofile Holzlatten (Breite x Höhe in mm) Grundlatte 50 x 30 Grundlatte 60 x 40 Grundlatte 48 x 24 Befestigungsabstand der direkt befestigten Grundlatte Grundlatte 30 x 50 3) Abstand der Abhänger Grundlatte 60 x 40 Traglatte 48 x 24 Traglatte 50 x 30 Traglatte 60 x 40 der abgehängten Grundlatte Abstand der Grundlatte a b c d e ) Bei Anforderung an den Brandschutz sind gegebenenfalls kleinere Stützweiten lt. den jeweiligen Prüfzeugnissen einzuhalten. 2) Handelsübliche Profile aus Stahlblech (gemäss DIN bzw. DIN EN 14195). Korrosionsschutz beachten! 3) Nur in Verbindung mit Traglatten von 50 mm Breite und 30 mm Höhe. 4) Bei der Ermittlung der Gesamtlast sind auch eventuell vorhandene Zusatzlasten wie z. B. Deckenleuchten oder Einbauteile zu berücksichtigen.

16 16 Befestigungsmittel und -abstände 10 fermacell Gipsfaser-Platten werden auf Holz mit Klammern oder fermacell Schnellbauschrau ben be festigt. Für Stahlprofile bis 0,7 mm Blechdicke werden fermacell Schnell bauschrau ben verwendet. Bei Profilen mit dickeren Blechen, z. B. U-Aussteifungsprofilen, sind fermacell Schnellbauschrau ben mit Bohrspitze ein zusetzen. Bei der Befestigung der fermacell Platten ist darauf zu achten, dass immer mind. 2 parallel zueinander verlaufende Plattenkanten auf der Unterkonstruktion aufliegen. Alle Befestigungs mittel sind in der fermacell Gipsfaser-Platte ausreichend tief zu ver senken und mit fermacell Fugenspachtel zu verspachteln. Die Anbringung der fermacell Gipsfaser-Platten muss spannungsfrei erfolgen. Bei der Schraubfolge ist darauf zu achten, dass auf den Befestigungsachsen (Unter konstruktion) entweder von der Mitte der Platte aus gehend zu den Rändern hin befestigt wird (z. B. im Wandbereich) oder von einem Plattenrand fortlaufend zum an deren Rand gearbeitet wird. Dabei ist darauf zu achten, dass die Platten fest an die Unterkonstruktion gedrückt werden. Es darf auf keinen Fall zuerst die Befestigung aller Ecken und dann die Befestigung der Plat ten mitte erfolgen.

17 17 Bei je Seite doppelt beplank ten Konstruktionen ist es mög lich, die jeweils äussere Platten lage ohne Rücksicht auf die Unterkonstruktion stossversetzt ( 20 cm) direkt in die untere fermacell Gipsfaser-Platte zu verklammern oder zu verschrau ben (erste Lage dicht stossen, zweite Lage 5 7 mm bei Spachtelfuge, max. 1 mm bei Klebefuge). Dies bedeutet einen enormen Material- und Mon tage vorteil und gilt selbst für Wände mit Brandschutzanfor de rungen. Für diese Befestigung der fermacell Gipsfaser-Platten untereinander sind Spreizklammern mit einer Draht dicke von 1,5 mm mit Ver laufspitze einzusetzen. Die Schenkel länge soll 2 3 mm kürzer sein, als beide Platten lagen zusammen dick sind. Eine Klammerliste verschie dener Hersteller kann an ge fordert werden. 10 Hinweis: Alle Befestigungs mittel müssen aus reichend gegen Korrosion geschützt sein.

18 18 10 Abstand und Verbrauch von Befestigungsmitteln bei nicht tragenden Wandkonstruktionen pro m 2 Trennwand bei fermacell Gipsfaser-Platten Plattendicke/Aufbau Klammern (verzinkt und geharzt) fermacell Schnellbauschrauben d 1,5 mm, Rückenbreite 10 mm d = 3,9 mm Länge Abstand Verbrauch Länge Abstand Verbrauch [mm] [cm] [Stck./m 2 ] [mm] [cm] [Stck./m 2 ] Stahl 1-lagig 10 mm ,5 mm mm mm Stahl 2-lagig / 2. Lage in die Unterkonstruktion 1. Lage: 10 mm Lage: 10 mm Lage: 12,5 mm oder 15 mm Lage: 10 mm, 12,5 mm oder 15 mm Holz 1-lagig 10 mm ,5 mm mm mm Holz 2-lagig / 2. Lage in die Unterkonstruktion 1. Lage: 10 mm Lage: 10 mm Lage: 12,5 mm Lage: 12,5 mm Lage: 15 mm Lage: 12,5 mm oder 15 mm

19 19 Art, Abstand und Verbrauch der Befestigungsmittel bei Wandkonstruktionen mit fermacell Gipsfaser-Platten bei der Befestigung Platte in Platte, Befestigung der 1. Plattenlage in Stahl/Holz 1-lagig (siehe Seite 18) Plattendicke/Aufbau Spreizklammern (verzinkt und geharzt) fermacell Schnellbauschrauben d 1,5 mm d = 3,9 mm Reihenabstand 40 cm Reihenabstand 40 cm Länge Abstand Verbrauch Länge Abstand Verbrauch [mm] [cm] [Stck./m 2 ] [mm] [cm] [Stck./m 2 ] Wandbereich pro m 2 Trennwand 10 mm fermacell auf 10 bzw. 12,5 mm fermacell ,5 mm fermacell auf 12,5 bzw. 15 mm fermacell mm fermacell auf 15 mm fermacell mm fermacell auf 18 mm fermacell Hinweis: Bei 4-lagig mit 10 mm fermacell Gipsfaser-Platten beplankten Wandkonstruktionen kann die letzte Plattenlage mit der fermacell Schnellbauschraube 3,9 x 55 mm direkt in der Unterkonstruktion befestigt werden. Bei Wandkonstruktionen mit Brandschutzanforderungen können von dieser Tabelle abweichende Befestigungsmittelabstände durch die jeweiligen Prüfzeugnisse vorgegeben sein. Für die Befestigung der 10 mm, 12,5 mm oder 15 mm fermacell Gipsfaser-Platten auf verstärkter Stahl-Unterkonstruktion bis 2 mm Materialdicke können die fermacell Schnellbauschrauben mit Bohrspitze 3,5 x 30 mm verwendet werden. Der Verbrauch beträgt ca. 4 Schrauben pro laufenden Meter Profil. 10

20 20 10 Abstand und Verbrauch von Befestigungsmitteln bei Deckenkonstruktionen mit fermacell Gipsfaser-Platten pro m 2 Deckenfläche Plattendicke/Aufbau Klammern (verzinkt und geharzt) fermacell Schnellbauschrauben d 1,5 mm d = 3,9 mm Länge Abstand Verbrauch Länge Abstand Verbrauch [mm] [cm] [Stck./m 2 ] [mm] [cm] [Stck./m 2 ] Stahl 1-lagig 10 mm ,5 mm mm Stahl 2-lagig / 2. Lage in die Unterkonstruktion 1. Lage: 10 mm Lage: 10 mm Lage: 12,5 mm Lage: 12,5 mm Lage: 15 mm Lage: 12,5 mm oder 15 mm Holz 1-lagig 10 mm ,5 mm mm Holz 2-lagig / 2. Lage in die Unterkonstruktion 1. Lage: 10 mm Lage: 10 mm Lage: 12,5 mm Lage: 12,5 mm Lage: 15 mm Lage: 12,5 mm oder 15 mm

21 21 Art, Abstand und Verbrauch der Befestigungsmittel bei Deckenkonstruktionen mit fermacell Gipsfaser-Platten bei der Befestigung Platte in Platte, Befestigung der 1. Plattenlage wie bei Decke Stahl/Holz 1-lagig (siehe Seite 20) Plattendicke/Aufbau Spreizklammern (verzinkt und geharzt) fermacell Schnellbauschrauben d 1,5 mm d = 3,9 mm Reihenabstand 30 cm Reihenabstand 30 cm Länge Abstand Verbrauch Länge Abstand Verbrauch [mm] [cm] [Stck./m 2 ] [mm] [cm] [Stck./m 2 ] Deckenbereich pro m 2 Deckenfläche 10 mm fermacell auf 10 bzw. 12,5 mm fermacell ,5 mm fermacell auf 12,5 bzw. 15 mm fermacell mm fermacell auf 15 mm fermacell Hinweis: Bei 4-lagig mit 10 mm fermacell Gipsfaser-Platten beplankten Deckenkonstruktionen kann die letzte Plattenlage mit der fermacell Schnellbauschraube 3,9 x 55 mm direkt in der Unterkonstruktion befestigt werden. Bei Deckenkonstruktionen mit Brandschutzanforderungen können von dieser Tabelle abweichende Befestigungsmittelabstände durch die jeweiligen Prüfzeugnisse vorgegeben sein. Für die Befestigung der 10 mm, 12,5 mm oder 15 mm fermacell Gipsfaser-Platten auf verstärkter Stahl-Unterkonstruktion bis 2 mm Materialdicke können die fermacell Schnellbauschrauben mit Bohrspitze 3,5 x 30 mm verwendet werden. Der Verbrauch beträgt ca. 5 Schrauben pro laufenden Meter Profil. 10

22 22 11 Fugenausbildungen Spachtelfuge Um eine einwandfreie, kraftschlüssige Fugenverbindung bei der Spachtelfuge der rechtwinklig geschnittenen bzw. gebrochenen Plattenkante zu erreichen, sind fermacell Gips faser-platten mit dem spe ziellen fermacell Fugenspachtel zu verspachteln. Unabhangig davon, ob fermacell Gipsfaser-Platten auf die Unterkonstruktion geschraubt oder geklammert werden, sind im Bereich der Plattenstösse ausreichende Fugenbreiten vorzusehen. Diese sind von der Plattendicke abhängig: n 5 8 mm bei 10 mm n 6 9 mm bei 12,5 mm n 7 10 mm bei 15 mm bzw. 18 mm Die Fugen werden ohne Ge webeband (ausser bei Dünnputz: Armierung durch nachträglich aufgeklebtes fermacell Gewebeband) und ohne Fugendeckstreifen mit fermacell Fugenspachtel geschlossen. Die Schraubköpfe oder Klammerrücken werden mit gleichem Material verspachtelt. Querfugen im Trennwandbereich sind wie im Abschnitt 12 beschrieben auszubilden. Es ist darauf zu achten, dass die Fugen vor dem Verspachteln staubfrei sind. Es darf erst dann verspachtelt werden, wenn die montierten Platten trocken, also frei von höherer Baufeuchte sind. Sind in den Räumen auch Nassestriche oder Nassputze vorgesehen, darf die Verfugung erst nach der Austrocknung erfolgen. Ist Gussasphalt vorgesehen, dürfen alle Spachtelarbeiten erst nach dem Erkalten des Estrichs vorgenommen werden. Bild 9: Spachtelfuge: Fugenbreite abhängig von Plattendicke Hinweis: Die Fugenverspachtelung darf erst nach kompletter Austrocknung der Nassestriche oder -putze erfolgen (SIA 242).

23 23 Bild 10: Saubere Gefässe, sauberes Werkzeug, sauberes Wasser Bild 11: fermacell Fugenspachtel ins Wasser einstreuen Bild 12: Fugen und Befestigungsmittel verspachteln Anrühren des fermacell Fugenspachtels Mischungsverhältnis: ca. 1 kg Fu genspachtel in ca. 0,6 l Wasser etwa 2 5 Minuten sumpfen lassen klumpenfrei durchrühren (die Verwendung eines Motorquirls kann die Abbinde zeit beeinflussen) bei zu dünn geratener Mas se Fugenspachtel nachstreuen (Spachtel soll von einer senkrecht gehaltenen Kelle so eben nicht abrutschen) die Mischung bleibt ca. 35 Minuten verarbeitbar Achtung! Abgebundene Gipsreste ver kürzen die Abbindezeit einer neuen Mischung im selben Gefäss erheblich. Nachträglich kein Wasser dazugeben. Der Spachtel verliert an Festigkeit. Verspachteln Die Verspachtelung erfolgt durch Vorspachtelung und Nachspachtelung (Feinspachtelung). Bevor die Feinspachtelung vorgenommen wird, soll die Vorspachtelung durchgetrocknet sein. Der fermacell Fugenspachtel ist plattentief in die Fugen einzudrücken. Um eine beidseitige Flankenhaftung zu erreichen, wird der Spachtel gegen eine Platten kante gedrückt und zur gegenüberliegenden Kante abgezogen (Fischgrätenmuster). Ebenso werden die versenk ten Köpfe der Befestigungsmittel sowie etwaige Beschädigungen verspachtelt. Evtl. Unebenheiten können nach dem Aushärten der ersten Verspachtelung plangeschliffen (Schleifgitter oder Schleif papier, Körnung 60) werden. Nach dem Abfegen des Schleif staubes wird die Feinspachtelung vorgenommen. Materialbedarf Mit 1 kg fermacell Fugenspachtel können etwa 7 8 lfd. m Fugen sowie die dazu gehörigen Befestigungsmittel verspachtelt werden. Das entspricht etwa 0,2 kg/m 2 bei der Plattenabmessung 150 x 100 cm. Ein 5-kg-Gebinde fermacell Fugen spachtel reicht für ca. 25 m 2 Wandfläche, ein 20-kg-Sack für ca. 100 m 2. Bei der raumhohen Platte liegt der Fugenspachtelbedarf bei ca. 0,1 kg/m 2. Hinweis: Bei beginnender Versteifung des Spachtels nicht mehr weiter ver ar beiten. 11

24 24 Bild 13: Führen der 310-ml-Kartusche an der Plattenkante. Die spezielle Kleberspitze sorgt für die exakte Klebermenge bei 10- und 12,5-mm-Platten. Bei 15- und 18-mm-Platten muss die Spitze ange schnitten werden. 11 Klebefuge fermacell Gipsfaser-Platten sind trocken zu verarbeiten. Für die Verklebung ist ausschliesslich fermacell Fugenkleber oder Fugenkleber greenline zu verwenden. Bei der Ausführung der Klebefuge ist darauf zu achten, dass die Plattenkanten staubfrei sind und die Klebeschnur auf die Mitte der Plattenkante aufgetragen wird und nicht auf das Ständerwerk. Für die Klebefugen sind vorzugsweise die vom Werk zugeschnittenen Plattenkanten zu verwenden. Am Bau zugeschnittene fermacell Platten müssen scharfkantig gesägt und abso lut gerade sein. Die erste fermacell Platte wird auf der Unterkonstruktion befestigt. Dann wird der fermacell Fugenkleber mit der fermacell Kleberspitze auf die Plattenkante aufgetragen. Anschliessend wird die zweite fermacell Platte dicht gegen die erste gedrückt. Wichtig ist, dass beim Zusammenpressen der beiden Plattenkanten der Kleber die Fuge komplett füllt (der Kleber ist auf der Fuge sichtbar). Die maximale Breite der Fuge darf 1 mm nicht überschreiten. Um Störungen des Kleberfilms bei der folgenden Bearbeitung und Aushärtung zu vermeiden, sollte die Fuge nicht auf null zusammengedrückt werden. Je nach Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit ist der Kleber nach ca. 18 bis 36 Stunden aus gehärtet, danach wird der überschüssige Kleber vollständig abgestossen. Dies kann z. B. mit dem fermacell Klebstoff abstosser, einem Spach tel oder einem breiten Stech eisen erfolgen. Anschlie ssend werden der Fugenbereich und die ver senkten Befesti gungs mittel mit dem fermacell Fugen -, Fein- oder Gips-Flächenspachtel nach gespach telt.

25 25 Trockenbau-Kante Die fermacell Gipsfaser-Platte mit abgeflachter Kante (TB-Kante). Die fermacell Gipsfaser-Platte gibt es auch mit abgeflachter Trocken bau-kante (TB-Kante). Das Kantenprofil besteht aus einer leicht schrägen Ab flachung und einer Fase an der Plattenkante. Die fermacell Gipsfaser-Platte mit der TB-Kante wird für Innenwände, Decken und die Bekleidung von Dach schrägen ver wendet. 11 Bild 14: Die fermacell Gipsfaser-Platte mit abgeflachter Kante (TB-Kante) Platteneigenschaften Plattendicke: 12,5 und 15 mm Plattenabmessungen: x mm 4x TB-Kante x mm (nur 12,5 mm) 4x TB-Kante x mm 2x TB-Kante x mm 2x TB-Kante Andere Formate kurzfristig nach Abstimmung lieferbar.

26 26 Fugenausführung Je zwei Platten mit TB-Kante werden stumpf gestossen. Die Befestigung erfolgt spannungsfrei mit den üblichen Verbindungsmitteln und -abständen. Im Bereich der TB-Kante muss ein Fugenband ein gebracht werden. Dieses kann das selbstklebende fermacell Armierungsband TB sein. Hierbei wird das fermacell Armierungsband TB in das vorgespachtelte Spachtelbett eingelegt und direkt überspachtelt. Nach dem Austrocknen des Fugenspachtels wird der Fugenbereich in Abhängigkeit von der gewünschten Quali tätsstufe mit einem zweiten Spachtelauftrag geglättet. Als Fugenfüller kommt der fermacell Fugenspachtel zur Anwen dung. 11 Alternativ können die fermacell Papier-Bewehrungsstreifen oder 50 mm bis 60 mm breite handelsübliche Glasfaser- Bewehrungsstreifen für den Trockenbau eingear beitet werden. Diese sind im ersten Spachtelgang mit in das Spachtelbett einzulegen.

27 27 Bild 15: Verlegung im schleppenden Verband Bild 16: Nicht tragende Montagewände Verlegung Die Verlegung der fermacell Gips faser-platten mit der TB-Kante erfolgt verschnittfrei im schleppenden Ver band. Der Versatz der Platten untereinander muss mindes tens 200 mm betragen. Kreuzfugen sind nicht zulässig! Im Objekt bereich empfiehlt sich die Ver wendung von raum hohen Platten. Die Verspachtelung der Fugen und Verbindungsmittel erfolgt ausschliesslich mit dem fermacell Fugenspachtel. Bei mehrlagigen Beplankungen kann die erste Lage aus Platten ohne TB-Kanten aus ge führt und auf das Verfugen verzichtet werden. Die zweite Lage kann mit Spreizklammern unterkonstruktionsneutral in die erste Lage 12,5 mm fermacell Gipsfaser-Platten befestigt werden. Wird die erste Lage mit 10 mm fermacell Gips faser-platten ausgeführt, sollten beide Lagen in die Unterkonstruktion ge schraubt werden. Der Fugenversatz zwischen der ersten und zweiten Lage muss mindestens 200 mm betragen. Wird in der unteren Lage die TB-Kante eingesetzt, muss der abgeflachte Bereich bei Schallund Brandschutzanforderungen mit fermacell Fugenspachtel gefüllt werden. Randabstände Die Rand ab stände der Befestigungsmittel sind entsprechend der Skizzen für nicht tragende Wandkons truktionen einzu halten. 11

28 28 Fugenvarianten 1. Zwei werkseitige TB-Kanten mit Armierungsband TB und fermacell Fugenspachtel. 2. Zwei werkseitige TB-Kanten mit fermacell Papier-Bewehrungsstreifen oder Glasfaser- Bewehrungs streifen und fermacell Fugenspachtel. 3. Eine werkseitige TB-Kante und eine bauseits zugeschnittene Kante und fermacell Fugenspachtel. Vorteile der fermacell Trockenbau-Kante: n schnelles Verlegen der fermacell Gipsfaser-Platten ohne Fuge n leichtes Herstellen planebener Oberflächen n 2/ 3 der Verbindungsmittel werden in einem Arbeitsgang mit dem Verspachteln der Fuge geschlossen n verschnittfreie Verarbeitung durch umlaufende TB-Kante Bei Zuschnitten können die Techniken Sägen und Ritzen und Brechen angewendet werden. 11 Bild 17: Fugenvariante 1: Zwei werkseitige TB-Kanten mit Armierungsband TB und fermacell Fugenspachtel Bild 18: Fugenvariante 2: Zwei werkseitige TB-Kanten mit fermacell Papier- Bewehrungsstreifen oder Glasfaser- Bewehrungsstreifen und fermacell Fugenspachtel 6 9 mm Bild 19: Fugenvariante 3: Eine werkseitige TB-Kante und eine bauseits zugeschnittene Kante und fermacell Fugenspachtel

29 29 Ausführung der horizontalen Fugen bei fermacell Montagewänden Da horizontale Fugen die Stabi lität frei stehender Trocken baukonstruk tionen, wie z. B. nicht tragende Montagewände, Vorsatzschalen, Brand- und Schacht wände, schwächen können und im Regelfall zusätzliche Kosten verur sachen, sollten sie ver mieden bzw. minimiert und raumhohe Platten ein gesetzt werden. Sind sie dennoch erforderlich, sollten sie im Objektbereich mit stark beanspruchten Wänden vorzugs weise im oberen Wandbereich angeordnet und als Klebefuge aus gebildet werden. Bei je Wandseite einlagiger Beplan kung sind die horizon talen Fugen als Klebefuge, Spachtelfuge oder stumpf gestossen mit der TB-Kante auszu bilden. Bei je Wandseite zwei- oder mehr lagigen Beplankungen können unabhängig der bauphysikalischen Anforderungen grundsätzlich die unteren Lagen stumpf gestossen werden. Für die Fugenausbildung der äusseren Beplankungslage stehen sowohl die Klebefugen- als auch die Spachtelfugen technik sowie die TB-Kante zur Verfügung. Generell ist ein Versatz der Fugen zwischen oberer und unterer Plat ten lage von 200 mm einzu halten. Kreuzfugen sind nicht zulässig. 12 Bild 19 : horizontale Fugen 200 mm max. 1 mm max. 1 mm Horizontale Klebefuge 1. Untere Lage stumpf gestossen, 2. Äussere Lage geklebt Hinweis: Bei horizontalen Platten kanten ist zu beachten, dass diese unmittelbar vor dem Aufbringen des Fugen klebers zu ent stau ben sind. Gleiches gilt bei der Ausführung mit der Spachtelfugentechnik.

30 30 13 Beplankungsschema bei Glasfeldern, Fenster- oder Türöffnungen Bei Fenster- oder Türöffnungen gibt es drei Ausführungsmöglichkeiten. Um mögliche Spannungsrisse an den Plattenstössen bei Öffnungen in Wand flächen (gilt auch für Öffnungen in Decken und Dachschrägen) zu vermeiden, muss besondere Sorgfalt auf diesen Detailpunkt gelegt werden. Im Folgenden werden die drei möglichen Ausführungen beschrieben. n Bei zweilagiger Beplankung sind die Fugen der jeweils äusseren Plattenlage zur unteren Lage um mindestens 20 cm zu versetzen. n Bei statisch besonders hoch beanspruchten Türen, z.b. aufgrund übergrosser Raumhöhen oder besonders grosser und schwerer Türblätter, empfiehlt es sich, im Bereich der Türelemente die fermacell Gipsfaser-Platten mit Klebefuge auszuführen, ebenso ist auf eine ausreichend bemessene Unterkonstruktion zu achten. 1. Ausklinkung der Platte mit Spachtel- oder Klebefuge Die Platten werden mit einem Fugenversatz von mindestens 20 cm angeordnet. Der Plattenstoss muss durch ein Füllholz hinterlegt sein. Nur hier besteht neben einer Klebefugenausbildung auch die Möglichkeit einer Spachtelfugenausbildung. 2. Plattenfuge entlang der vertikalen Holzrippe mit Klebefuge Sollen die Platten auf den vertikalen Rippen der Öffnungen gestossen werden, so ist der Plattenstoss ober- und unterhalb der Öffnung als Klebefuge auszuführen. Auf den Randrippen sind im Bereich der Fenster bzw. Türöffnungen entsprechende Füllstücke (Plattenstreifen) zu befestigen. Bild 20: Beplankungsschema bei Wand- und Deckenöffnungen 1 Türöffnung bei Fugenversatz Fensteröffnung bei Fugenversatz

31 31 Variante A : Wenn Sie keine Füllstücke anbringen wollen, machen Sie einen Ausschnitt in der Platte bis auf die Mitte der vertikalen Rippe. Variante B : Eine zusätzlich verleimte und geschraubte Aufdoppelung an die vertikale Rippe benötigt keinen Ausschnitt. Der Plattenstoss entlang der vertikalen Rippe ist durch die verleimte Fugenausbildung zu gewähren. 3. Plattenstoss entlang der horizontalen Holzrippe mit Klebefuge n Platte oberhalb und unterhalb, rechts und links von der Öffnung über mindestens ein Feld weiterführen. n Nur Klebefuge möglich. Bild 21 : Variante A Bild 22 : Variante B Türöffnung bei vertikalem Beplankungsstoss ohne Fugenversatz Türöffnung bei horizontalem Beplankungsstoss Fensteröffnung bei vertikalem Beplankungsstoss ohne Fugenversatz Fensteröffnung bei horizontalem Beplankungsstoss

32 32 14 Trockenputz an Wänden Anforderungen an den Untergrund Der Untergrund muss trocken sein und genügend Festig keit besitzen, möglichst eben und schwindfrei, gegen auf stei gen de Feuchtigkeit isoliert und gegen Schlagregen dicht sein. Lehm oder Lehmputz ist als Untergrund nicht geeignet. Hartschäume bedürfen einer besonderen Beratung. Loser Putz, alte Anstriche, restliche Tapeten, Tapetenkleister, Schalöle und Verschmutzungen müssen vor dem Anbringen der Platten entfernt werden. Ist Guss asphalt vorgesehen, darf das Ansetzen der fermacell Gipsfaser-Platten mit Ansetzbinder und das Verfugen erst nach dem Erkalten des Estrichs vorgenommen werden. Wegen der speziellen Eigenschaften des fermacell Ansetzbinders braucht stark saugender Untergrund, wie beispielsweise Poren beton, nicht besonders vor behandelt (z. B. vorgenässt) zu werden. Kleine Wandunebenheiten bis zu 20 mm werden bei der Verlegung durch fermacell Ansetzbinder batzen ausge glichen. Darüber hinaus sind Unterfütterungen erforderlich. Sind Unsicherheiten hinsicht lich der Festigkeiten des Untergrundes zu erwarten, sollte eine mechanische Befestigung mit Holzlatten etc. gewählt werden. fermacell Ansetzbinder fermacell Gipsfaser-Platten sind nur mit dem fermacell Ansetzbinder anzubringen. Anrühren des fermacell Ansetzbinders Saubere Gefässe, sauberes Werkzeug, sauberes Wasser fermacell Ansetzbinder ins Wasser einstreuen Mischungsverhältnis: ca. 10 kg Ansetzbinder in ca. 6 l Wasser etwa 2 Minuten sumpfen lassen Klumpenfrei durchrühren Bei zu dünn geratener Masse Ansetzbinder nachstreuen (Ansetzbinder soll von einer senk recht gehaltenen Kelle so eben nicht abrutschen) Die Mischung bleibt ca. 35 Minuten verarbeitbar Achtung! Abgebundene Gipsreste ver kürzen die Abbindezeit einer neuen Mischung im selben Gefäss erheblich. Nachträglich kein Wasser da zugeben. Der Ansetzbinder verliert an Festigkeit. Bei beginnender Versteifung des Ansetzbinders nicht weiter - verarbeiten. Der fermacell Ansetz binder wird in Säcken mit 20 kg Inhalt ge liefert und eignet sich uni versell für Hand- und Maschinenquirlmischung.

33 33 10 mm Raumhohe Platte 12,5 mm Ein-Mann-Platte 10 mm Bild 23 : Ansetzbinderbatzen/ -streifen in der Anordnung Bild 24 : Die Platte wirdleicht an die Wand gedrückt und durch Anklopfen mit dem Richtscheit planeben ausgerichtet Anbringen an normal ebenem Untergrund Ein Untergrund dieser Art liegt beispielsweise bei Mauerwerk aus Mauerziegeln, Kalk sandsteinen und Hohlblock steinen aller Art vor. Der fermacell Ansetzbinder wird batzen- bzw. streifenförmig auf die Rückseite der Platten oder direkt auf das Mauerwerk aufgebracht. Der Abstand der Batzen/Streifen untereinander soll bei fermacell Gipsfaser- Platten (d=10 mm) 450 mm und bei d=12,5 mm 600 mm nicht überschreiten. Die Entfernung zum Plattenrand darf nicht mehr als 50 mm betragen. Es werden etwa 3 bis 4 kg fermacell Ansetzbinder je Quadratmeter Wandfläche benötigt. Weiteres zur Anwendung der Ansetzbinderbatzen/-streifen enthält Bild

34 34 14 Anbringen an sehr ebenem Untergrund Diese Anbringungsart kommt z. B. bei Mauerwerk aus Poren - beton-planblöcken infrage oder auch bei sehr ebenen Betonflächen. Der etwas dünner ange rührte fermacell Ansetzbinder wird streifenförmig auf die Rückseite der fermacell Gipsfaser-Platte aufgebracht, so dass der Abstand der Strei fen vom Plattenrand max. 50 mm be trägt. Der fermacell Ansetzbinder sollte nicht in die Fuge eindringen. Der lichte Abstand der Streifen sollte bei fermacell Gipsfaser-Platten (d=10 mm) 400 mm nicht überschreiten. Die mit fermacell Ansetz binder versehene Platte wird leicht an die Wand gedrückt und durch Klopfen mit dem Richt scheit ausgerichtet. Mauerwerk aus Porenbeton ist vor dem Ansetzen der fermacell Platten kräftig abzubürsten. Bei dieser Art des Anbringens werden etwa 1,5 2 kg fermacell Ansetzbinder je Quadratmeter Wandfläche benötigt. Generell soll der fermacell Ansetzbinder an allen Punkten eine feste Verbindung zwischen Platte und Untergrund bilden. Bei Tür an schlüssen und im Bereich von Waschbecken, Konsolen usw. müssen die fermacell Gipsfaser-Platten vollflächig mit fermacell Ansetzbinder ange bracht wer den. Die statische Befestigung muss im Mauerwerk er folgen.

35 35 Gipsfaser-Platten auf Holzwerkstoffplatten Bei direkter Befestigung von fermacell Gipsfaser-Platten auf Holzwerkstoffplatten kann es durch unterschiedliches Dehnund Schwindverhalten bei Klimaschwankungen zu einem Ausbau von Spannungen und Rissen in den Plattenfugen kommen. Nachfolgend beschriebene Aufbauvarianten können empfohlen werden, wenn die Holzwerkstoffplatten keiner Feuchtebelastung ausgesetzt sind. Wenn die fermacell Gipsfaser- Platte direkt auf der Holzwerkstoffplatte befestigt werden muss, so ist ausschliesslich die Klebefugentechnik anzuwenden. Um eine Verklebung von der Holzwerkstoffplatte mit der fermacell Gipsfaser-Platte zu vermeiden, ist im Bereich der Klebefuge eine Trennschicht, z. B. in Form eines Kraftpapiers, selbstklebenden Trennstreifens oder einer PE-Folie anzuordnen. Der Fugenversatz der Plattenmaterialien beträgt 200 mm. Die Befestigung der fermacell Gipsfaser-Platte auf der Holzwerkstoffplatte erfolgt durch Klammern (Drahtdurchmesser 1,2 1,6 mm, Rückenbreite ca. 10 mm, Länge: Die Schenkellange soll 2 3 mm kurzer sein als beide Plattenlagen zusammen dick sind). Der Abstand der Klammerreihen darf 40 cm nicht überschreiten. Der Abstand der Klammern untereinander: 150 mm. Bauphysikalische Erfordernisse müssen berücksichtigt werden (siehe Bild unten). Bei Verwendung von fermacell Gipsfaser- Platten und Holzwerk stoffplatten innerhalb einer Konstruktion ist aufgrund der unterschiedlichen Langenänderung beider Plattenmaterialien bei sich veränderndem Raumklima ebenfalls eine Trennung in der fermacell Beplankung vorzusehen. Diese wird in Abständen von 6 m angeordnet. 15 Figure 25 : Gipsfaser-Platten auf Holzwerkstoffplatten Holzwerkstoffplatte Plaque 1 Plaque en matériau en dérivé du du bois bois Plaque en matériau dérivé du bois 1 Plaque en matériau dérivé du bois 2 bande de séparation autocollante / film PE bande séparation autocollante film Selbstklebender Trennstreifen/ bande 3 Plaque de séparation fermacell fibres-gypse autocollante film 2 PE-Folie bande de séparation autocollante / film P Plaque fermacell fibres-gypse Plaque fermacell fibres-gypse 3 Plaque fermacell fibres-gypse fermacell Gipsfaser-Platte

36 36 Bewegungsfugen Bewegungsfugen (durchgehende Trennung der Konstruktion) sind in fermacell Konstruktionen nur dort erforderlich, wo auch im Rohbau des Gebäudes Bewegungsfugen vorhanden sind. Sie müssen mit gleicher Bewegungsmöglichkeit übernommen werden. Trennung der Beplankung Aufgrund des unterschiedlichen Dehn- und Schwindverhaltens von Holzunterkonstruktion und fermacell Beplankung bei einer Änderung der Luftfeuchte muss eine Trennung in der Beplankung vorgesehen werden (offener Plattenstoss, nicht verspachtelt, nicht verklebt). Diese Trennung sollte idealerweise an nicht sichtbaren Stellen erfolgen, z. B. hinter einem Querwandanschluss. Die Maximalabstände sind der unteren Tabelle zu entnehmen. Bei Verwendung von fermacell Gipsfaser-Platten und Holzwerkstoffplatten innerhalb einer Konstruktion ist aufgrund der unterschiedlichen Längenänderung beider Plattenmaterialien bei sich veränderndem Raumklima ebenfalls eine Trennung in der fermacell Beplankung vorzusehen. Diese wird in Abständen von 6 m angeordnet und betrifft n Wandaufbauten mit fermacell Beplankung direkt auf Holzwerkstoffplatten und n asymmetrische Wandaufbauten mit Holzwerkstoffplatten (ausser Holzweichfaser) auf der einen und fermacell Gipsfaser-Platten auf der anderen Seite. 15 Maximalabstand der Trennungen der Beplankung bei Holzunterkonstruktion fermacell Fugentechnik Wandkonstruktionen, Wandbekleidungen und Vorsatzschalen Spachtelfuge 10 m 8 m Klebefuge 15 m 10 m Deckenkonstruktionen, Unterdecken, Decken- und Dachschrägenbekleidungen Maximalabstand der Bewegungsfugen bei Metallunterkonstruktion fermacell Fugentechnik Wandkonstruktionen, Wandbekleidungen und Vorsatzschalen Spachtelfuge 8 m 8 m Klebefuge 10 m 10 m Deckenkonstruktionen, Unterdecken, Decken- und Dachschrägenbekleidungen

37 37 Anschlüsse, Trennschnitte In allen Gebäuden kommen verschiedenartige Bauteilanschlüsse, z. B. Wand an Wand oder Wand an Decke usw., vor. Diese Anschlüsse sind so auszubilden, dass Sie mögliche Verformungen oder Bewegungen der tragenden Bauteile oder raumklimatisch bedingte Feuchteänderungen aufnehmen können. Die Anschlüsse und Fugenausbildungen unterscheiden sich je nach Möglichkeit, die auftretenden Verformungen und Bewegungen aufnehmen zu können. Anschlüsse für Verformungen und Bewegungen < 2 mm Verbundene Anschlüsse, Beplankungsfuge verleimt auf einer Unterkonstruktion Es gibt eine konstruktive Methode, um funktionelle, starre Eckverbindungen ausbilden zu können unter Berücksichtigung von möglichen Verformungen. Diese Detailausbildung ist nicht immer möglich, insbesondere bei Vorfertigung von Bauteilen (siehe Abbildung 26 auf Seite 37) Getrennte Anschlüsse mit Trennstreifen Getrennte Anschlüsse dürfen in keiner Art und Weise verbunden werden. Sämtliche Oberflächenbeschichtungen wie Flächenspachtelungen, Farbanstriche, Verputze oder Dichtungsmassen sind getrennt auszubilden, d.h. mit einem Trennstreifen und Trennschnitt (siehe Abbildung 27 und 28 auf Seite 38). Getrennte Anschlüsse mit Abschlussprofil Sollen Abschlussprofile im Zuge der Verlegung der fermacell Gipsfaser-Platten eingebaut werden, ist es wichtig deren Einbau bei der Planung und vor Arbeitsbeginn zu berücksichtigen (siehe Abbildung 29 auf Seite 38) Anschlüsse für Verformungen und Bewegungen > 2 mm Offene Fuge oder Schattenfuge. (siehe Abbildung 30 auf Seite 38) 16 Bild 26: Verbundener Anschluss mit Unterkonstruktion Klebefuge max. 1 mm mind. 15 cm mind. 15 cm

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