Unternehmensnachfolge so klappt es! Sybille Gonserowski-Spintge Diplom Betriebswirtin

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1 Unternehmensnachfolge so klappt es! Sybille Gonserowski-Spintge Diplom Betriebswirtin

2 Einflussfaktoren Emotionen Zeitpunkt Übergeber Nachfolger rechtliche Rahmenbedingungen wirtschaftliche Gegebenheiten Übergabeprozess steuerliche Aspekte

3 Für einen erfolgreichen Übergang sollte die Nachfolge als strategischer Prozess geplant sein!

4 Das Team Nachfolger Unternehmer Steuerberater Rechtsanwalt Unternehmensberater / Moderator

5 Der Nachfolger Kritische Prüfung der Qualifikationen Fachlich Persönliches Potenzial Unternehmertyp

6 Unternehmerperson Ihre Einstellung zum Thema berufliche Selbständigkeit Haben Sie sich ein realistisches Bild über Ihren zukünftigen Unternehmer-Alltag gemacht? Kennen Sie z. B. über Ihren Bekannten-/ Freundeskreis Unternehmerinnen oder Unternehmer? Ihre persönlichen Voraussetzungen Haben Sie mit Ihrer Familie darüber gesprochen, was sich für sie durch Ihre Selbständigkeit ändern wird? Sind Sie bereit, vor allem in den ersten Jahren überdurchschnittlich viel zu arbeiten (evtl. auch abends und am Wochenende)? Bewahren Sie einen kühlen Kopf, auch wenn es hektisch zugeht? Packen Sie auch unangenehme Themen an und versuchen Sie, eine Lösung zu finden? Kennen Sie Ihre Leistungsfähigkeit und Ihre persönlichen Grenzen? Ihre Einstellung zum Thema Geld Können Sie ruhig schlafen, auch wenn Sie kein festes Einkommen haben? Sind Sie bereit und in der Lage, sich in der ersten Zeit finanziell einzuschränken? Können Sie diszipliniert mit Geld umgehen und Reserven anlegen, auch wenn Sie dabei auf Neuanschaffungen zunächst verzichten müssen? Ihr fachliches Know-how Passt Ihre bisherige berufliche Tätigkeit zu dem Vorhaben und der Branche, in der Sie sich selbständig machen wollen? Verfügen Sie über nachweisbare Qualifikationen, um andere davon zu überzeugen, dass Sie ein Meister Ihres Fachs sind? Wissen Sie, was Sie können, und vor allem, was Sie nicht können? Können Sie fachliche Defizite ausgleichen? (Schulungen, Partner, Mitarbeiter) Ihr unternehmerisches Know-how Verfügen Sie über kaufmännisches oder betriebswirtschaftliches Know-how? Haben Sie Erfahrungen mit der Anleitung und Führung von Mitarbeitern? Haben Sie bereits Verkaufsverhandlungen geführt? Können Sie unternehmerische Know-how-Defizite ausgleichen?

7 Unterstützt die Familie die Entscheidung? Wie kann ich das Vorhaben finanzieren? Persönliche Vermögensübersicht! Absicherung der Familie und Altersvorsorge!

8 Vermögensübersicht v Persönliche Vermögensübersicht Ausgaben pro Monat Einnahmen pro Monat für in Euro aus in Euro Lebensunterhalt Unselbständiger Arbeit ( Haushaltskosten ) ( Inhaber und Ehegatte ) Miete Pacht Versicherungsprämien Grundbesitz ( Kranken, Renten, Unfall, Lebens- Zinsen versicherung etc. ) Kfz Rente von der gesetzlichen Versicherung Private Steuern Rente von privater Lebensversicherung, Versorgungswerk, Berufsgenossenschaft etc. Anschaffungen, Sparen Betriebliche Rente Grundbesitz Beratervertrag Zins- und Tilgung aus bestehenden Gewinnbeteiligung Darlehen ( betrieblich, privat ) Sonstiges Sonstiges Monatliche Gesamtausgaben Monatliche Gesamteinnahmen Finanzieller Überschuss / Unterdeckung

9 Notfallkoffer mit - privaten Vollmachten - geschäftliche Vollmachten (Handlungsvollmachten, Prokura) - post- / transmortale Vollmachten Wo finde ich den geeigneten Betrieb / ist das der geeignete Betrieb? Welche Beratung benötige ich?

10 Übergeber / Unternehmer Rechtzeitig an die Nachfolgeregelung denken ( Prozess der Übergabe benötigt bis zu 5 Jahre ) Loslassen ( ein sehr emotionaler Prozess ) Gestaltung der Zeit nach dem Unternehmensausstieg

11 Die Altersversorgung klären Persönliche Vermögensübersicht Familienvermögen sichern

12 Wie soll das Unternehmen Übergeben werden? Steuerlichen und rechtlichen Fragen klären! Unternehmen fit machen! Wert des Unternehmens ermitteln!

13 Nachfolger wählen und einarbeiten!

14 Übergeber Unternehmen fit machen Übertragung von Verantwortlichkeit Kaufvertrag Notfallkoffer Nachfolger Businessplan Verantwortung übernehmen Finanzierung Notfallkoffer Unternehmensübernahme Vertragsunterzeichnung weitere Unternehmensentwicklung

15 Businessplan Idee Markt Konkurrenz Personal Räumlichkeiten Unternehmensausstattung Geschäftspartner Rechtsform Investitionsplanung Rentabilitäts- und Liquiditätsvorschau Finanzplanung

16 Investitionsplan Grunderwerbskosten inkl. Nebenkosten (Grundstück, Gebäude) Gewerbliche Baukosten Maschinen, Geräte Einrichtungen, Büroausstattung Fahrzeuge Übernahme/Kauf von Unternehmensanteilen einmalige Patent-, Lizenz-, Franchisegebühr Warenlager/Materiallager Markterschließungskosten Kosten für Beratung und Erstellung eines ersten Werbekonzepts Maßnahmen zur Anknüpfung konkreter Geschäftskontakte Kosten für einmalige Informationserfordernisse bei der Erschließung neuer Märkte Kosten für die Teilnahme an oder den Besuch von geschäftlich wichtigen Messen/Ausstellungen Kosten für die Ausbildung von Handelsvertretern Betriebsmittel Gesamtsumme Kapitalbedarf Quelle: KfW Bankengruppe

17 Rentabilitäts- und Liquiditätsvorschau ( für 3 Jahre ) Nettoumsatz./. Wareneinsatz = Rohertrag/Rohgewinn./. Aufwendungen Personalkosten (inkl. Lohn- und Lohnnebenkosten) Miete Heizung, Strom, Wasser, Gas Werbung Kraftfahrzeugkosten Reisekosten Telefon, Fax, Internet Büromaterial Verpackung Reparatur/Instandhaltung Versicherungen Beiträge (z. B. Kammern, Fachverbände) Leasing Buchführungskosten, Beratung Sonstige Ausgaben Zinsen Sonstige Aufwendungen Summe Aufwendungen = Betriebsergebnis (Cash fow)./. Abschreibungen = Jahresüberschuss./. Einkommen- und Gewerbesteuer./. Tilgung./. Private Versicherungen = Verfügbares Einkommen

18 Firma gegründet 1988 von Mitarbeiter Übernahme GmbH Franz J. Übernahme geb Branche Handel und Produktion von Peripheriegeräten für die Industrie

19 Nachfolgeprozess 2007 Gründersohn ( Jahrgang 1972 ) wurde als Nachfolger benannt 2010 ein Fremdnachfolger wird gesucht 2012 ein Mitarbeiter zeigt Interesse, MBO geplant

20 Der Nachfolger Jahrgang 1980 seit 2008 im Unternehmen seit 01/2010 als Technischer Leiter

21 Nachfolgeprozess 11/2012 und 05/2013 Gespräche mit der Unternehmensberatung Beauftragung der Unternehmensberatung Teambesprechung Inhaberin/GF/Nachfolger/UB - Umstrukturierungen im Vertrieb - Ausweitung Verantwortungsbereiches Nachf. - Umorganisation in der Produktion Teambesprechung Inhaberin/GF/Nachfolger/UB - Vergabe von Handelsvertretungen

22 Besprechung in der Unternehmensberatung mit dem Nachfolger + Ehefrau - Businessplan Teambesprechung Inhaberin/GF/Nachfolger/UB und Rechtsanwalt Teambesprechung Inhaberin/GF/Nachfolger/UB und Rechtsanwalt und Steuerberaterin Besprechung in der Unternehmensberatung mit dem Nachfolger - Verabschiedung Businessplan

23 Gespräch bei der Hausbank Okay von der Hausbank Unterschrift Kaufvertrag beim Notar Okay von der Hausbank Unterschrift Kaufvertrag beim Notar geplanter Übernahmetermin

24 Gerne begrüße ich den Nachfolger

25 Unternehmensnachfolge Zukunft ist kein Schicksalsschlag, sondern die Folge der Entscheidungen, die wir heute treffen. Franz Alt Vielen Dank und

26 viel Erfolg!!!

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