Waldorfkindergarten Osnabrück

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1 KONZEPTION DES WALDORFKINDERGARTENS OSNABRÜCK Seite 1 Waldorfkindergarten Osnabrück Langenkamp 13 a, Osnabrück Anschrift: Langenkamp 13 a, Osnabrück Tel internet: Träger: VWP Verein zur Förderung der Waldorfpädagogik in Osnabrück e. V. gemeinnütziger Verein Finanzamt Osnabrück: 66 / 270 / I.647 eingetragen Vereinsregister AG Osnabrück VR 2439 Geschäftsführung: Dieter Pommerening, Bonekampsheide 2 a, Bramsche, Tel , Fax Bankverbindung: bei der Sparkasse Osnabrück Konto Nr BLZ

2 KONZEPTION DES WALDORFKINDERGARTENS OSNABRÜCK Seite 2 Kurzbeschreibung: Der Waldorfkindergarten Osnabrück wurde bereits 1985 gegründet, zunächst in Trägerschaft der Freien Waldorfschule Evinghausen, Bramsche, später in der des Fördervereins Sozialwerk Evinghausen e.v. Mit dem Bezug des neu gebauten Rudolf Steiner-Hauses in Osnabrück hat sich im Jahr 1995 aus Eltern und Freunden des Waldorfkindergartens und des berufsbegleitendenden Seminars für Waldorfpädagogik der VWP als eigenständiger Trägerverein gegründet. Aufgabe ist die Erziehung, Bildung und Betreuung von Krippenkindern, Regelkindern und besonders zu betreuenden Kindern im Kindergartenalter bis zur Einschulung auf Grundlage der ganzheitlich orientierten Menschenkunde Rudolf Steiners (Waldorfpädagogik). Anlass der Neufassung: Die heutige Konzeptionsfortschreibung trägt dem Umstand Rechnung, dass wir unser Betreuungsangebot um eine Wiegenstube erweitern, diese soll im Januar 2010 eröffnen. Kinder (Kindergarten) In unseren Waldorfkindergarten nehmen wir in drei Gruppen Kinder im Alter ab 3 Jahren bis zur Einschulung auf. Eine der drei Gruppen wird als integrative Gruppe geführt mit in der Regel 4 heilpädagogisch zu betreuende Kinder und 14 regulär zu betreuende Kindergartenkinder auf (Gesamtzahl 18 genehmigte Plätze). In die beiden übrigen Gruppen werden jeweils 25 Kinder aufgenommen. Kinder (Wiegenstube) In unserer Wiegenstube nehmen wir maximal 15 Kinder von 0 bis 3 Jahren auf, die Gruppengröße hängt vom Alter der Kinder ab. Im Ausnahmefall können zwei Plätze geteilt werden. Kennenlerngruppe / Eltern-Kind-Kreis Aufgrund der steigenden Nachfrage auch nach Plätzen für noch nicht dreijährige Kinder werden individuelle Betreuungssituationen eventuell nachmittags angeboten (wöchentlich 2 Tage à 2,5 Std. täglich). Einzugsgebiet Bevorzugtes Einzugsgebiet für den Kindergarten ist in erster Linie der Stadtteil Schölerberg bzw. die Stadt Osnabrück, soweit freie Plätze zur Verfügung stehen, können auch Kinder aus Nachbargemeinden den Waldorfkindergarten besuchen.

3 KONZEPTION DES WALDORFKINDERGARTENS OSNABRÜCK Seite 3 Gruppenorganisation Die Kinder werden in den altersgemischten Gruppen mit festen Bezugspersonen durch einen rhythmisch gegliederten Tagesablauf begleitet. Die Kindergartengruppe ist personell durch eine Erzieherin mit waldorfpädagogischer Zusatzausbildung geleitet und durch eine fachlich qualifizierte Zweitkraft unterstützt. Zusätzlich steht für die integrativ zu betreuenden Kinder eine Heilpädagogin, mit waldorfpädagogischer Zusatzausbildung, ganzzeitig zur Verfügung. Die Wiegenstube ist personell durch eine Erzieherin mit waldorfpädagogischer Zusatzausbildung geleitet und sie wird durch zwei fachlich qualifizierte Erzieherinnen unterstützt. Nationalität der Kinder Kinder aller unterschiedlichen Nationalitäten sind herzlich willkommen. Öffnungszeiten (Kindergarten) Die Regelöffnungszeit des Kindergartens ist bis Uhr. Während der Kernbetreuungszeit von bis Uhr sollten im Interesse der Sozialgemeinschaft und eines rhythmischen Tagesablaufes alle Kinder anwesend sein. Als Sonderöffnungszeit können die Kinder auch zwischen und Uhr bereits gebracht oder zwischen und abgeholt werden. Für Kinder mit einem Betreuungsbedarf über Mittag ist eine Mittagsgruppe für die Betreuung bis Uhr eingerichtet. Die über Mittag betreuten Kinder erhalten als gemeinsames Mahl eine warme Mahlzeit und haben Gelegenheit, sich anschließend auszuruhen. Öffnungszeiten (Wiegenstube) Die Regelöffnungszeit der Wiegenstube ist von bis Uhr. Die Sonderöffnungszeiten sind von bis Uhr. Die Wiegenstubenkinder erhalten grundsätzlich um Uhr ein warmes Mittagessen. Schließungstage Der Kindergarten hat bis zu 30 Tagen im Jahr ganz geschlossen, davon vier Wochen während der niedersächsischen Sommerferien sowie zwischen Weihnachten und Neujahr. Die Schließungstage werden in Absprache mit dem Vorstand und dem Kollegium angekündigt. Während der übrigen niedersächsischen Schulferientage wird gruppenübergreifend und dem Bedarf entsprechend in Absprache mit den Eltern eine Ferienbetreuung sichergestellt. Elternbeitrag Der Elternbeitrag für die Fünf-Tage-Woche sowie die Nutzung von Sonderöffnungszeiten wird nach Gebührentabelle der Stadt Osnabrück in ihrer jeweiligen Fassung erhoben und per Lastschrifteinzug entrichtet. Für wirtschaftlich Schwache übernimmt die Stadt Osnabrück auf Antrag im Rahmen der Jugendsozialhilfe die Gebühren direkt.

4 KONZEPTION DES WALDORFKINDERGARTENS OSNABRÜCK Seite 4 Der Regelbeitrag für die Zeit von bis Uhr beträgt zur Zeit 103,20, für jede angefangene halbe Stunde Sonderbetreuungszeit erhöhen sich die Gebühren um jeweils 8,60. Eine Reduzierung des Beitrags, weil z. B. die Leistung nur an einzelnen Wochentagen in Anspruch genommen werden soll, ist nicht möglich. Essensgeld (Kindergarten) Unser Konzept beinhaltet ein gemeinsam zubereitetes Frühstück am späten Vormittag. Die monatliche Essensgeld-Umlage beträgt zurzeit 8 und wird in der Gruppe direkt erhoben. Für die Über-Mittagsbetreuung beträgt das monatliche Essensgeld entsprechend den städtischen Vorgaben jährlich 480,00 (monatlich 40,00 ). Wir verwenden vorwiegend Produkte aus ökologischem bzw. biologischdynamischem Anbau. Nebenkosten (Kindergarten) Die Kosten für die Spielgeräte und das von den Kindern genutzte Spiel- und Bastelmaterial sind im Beitrag enthalten. Ebenfalls im Beitrag enthalten ist der finanzielle Mehraufwand des Kindergartens für die Kindereurythmie. Für therapeutische Einzelmaßnahmen im Rahmen der Betreuung besonderer Kinder (Integration) erfolgt die Kostenübernahme im Rahmen der vom Kostenträger gewährten Finanzierungszusage. Nebenkosten (Wiegenstube) Die Kosten für die Spielgeräte und das von den Kindern genutzte Spiel- und Bastelmaterial sind im Beitrag enthalten. Die Kosten für den individuellen Pflegebedarf (Windeln, Feuchttücher, Cremes) werden erhoben. Organisationsstruktur Die sozialpädagogische Kindergartenarbeit und Wiegenstubenarbeit wird von den Gruppenleiterinnen kollegial gemeinsam verantwortet. In allen rechtlichen und wirtschaftlichen Angelegenheiten wird der Kindergarten durch den Vorstand des Trägervereins vertreten. Die drei Kindergartengruppen und die Wiegenstube bilden eine kollegiale Einheit in der Nutzung des Hauses und des Gartens sowie in der Zusammenarbeit der Elternbeiräte aus den jeweiligen Gruppen für gemeinsame Veranstaltungen. Als Delegierte des Kollegiums nimmt Frau Tobergte die Leitungsaufgabe gegenüber den Behörden wahr. Die sozialpädagogischen Fragestellungen und Fallbesprechungen werden in jeder Gruppe wöchentlich in einer Gruppenbesprechung erörtert und untereinander abgesprochen. Gemeinsame Veranstaltungen werden von den Mitarbeitern aller Kindergartengruppen und der Wiegenstube je nach Bedarf in einer Konferenz gemeinsam bearbeitet. Im ersten Arbeitsabschnitt nehmen alle Betreuungskräfte teil, im zweiten nur die Gruppenleiterinnen und die Heilpädagogin und bei Bedarf auch ein Vertreter des Trägervorstands. Diese Konferenz dient zugleich als Forum für pädagogische Fragestellungen, Erfahrungsaustausch sowie hausinternen Fortbildungen. Allgemein pädagogische Fragestellungen werden in regelmäßigen Abständen mindestens einmal im Vierteljahr gemeinsam mit den anderen Waldorfkindergärten in der Region Osnabrück vertieft erarbeitet, darüber hinaus auch in der Region Weser- Ems und Niedersachsen als Mitglied in den regionalen Gremien der Internationalen Vereinigung der Waldorfkindergärten.

5 KONZEPTION DES WALDORFKINDERGARTENS OSNABRÜCK Seite 5 Außerdem ist Supervision in unserem Hause für die Mitarbeiter regelmäßig vorgesehen. Die heilpädagogische Fachkraft hat darüber hinaus einen regelmäßigen Austausch mit den übrigen Integrativen Kindergärten in der Stadt Osnabrück. Die Integrative Gruppe ist zugleich Teil der regionalen Vereinbarung von Gemeinsame Erziehung von Kindern mit und ohne Behinderung in der Stadt Osnabrück. Elternbeirat Der aus der Elternschaft zum Beginn eines Kindergartenjahres benannte Elternbeirat (ein Beirat und ein Stellvertreter) aus jeder Gruppe wirkt sowohl für die Mitarbeiter als auch den Träger beratend und unterstützend. Er soll in allen wichtigen Fragen des Kindergarten- und Wiegenstubenlebens gehört werden. Der Elternbeirat arbeitet aus eigener Initiative zusammen und gibt sich seine Geschäftsordnung selbst. Personal (Kindergarten) Das Mitarbeiterkollegium besteht ausschließlich aus je zwei Fachkräften je Gruppe, d.h. staatlich anerkannte Erzieherinnen oder Sozialpädagogin mit Zusatzqualifikation in der Waldorfpädagogik und einer anerkannten Heilpädagogin mit waldorfpädagogischer Zusatzqualifikation. Von Zeit zu Zeit werden soweit dies der Gruppenalltag zulässt und Bewerber da sind - die Mitarbeiterinnen auch durch Hospitanten oder Praktikanten unterstützt, zeitweise auch durch Praktikantinnen im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres. Die Gruppenleiterinnen und die Heilpädagogin sind mit vollem Arbeitsumfang angestellt, die jeweils zweite Fachkraft in der Gruppe teilweise mit reduzierter Stundenzahl entsprechend der jeweiligen Betreuungszeit. Die Reinigungs- und Hausmeisterarbeit sind an regelmäßigen Hilfen entgeltlich übertragen. Während der Öffnungszeit bis Uhr sind alle Mitarbeiterinnen in ihrer jeweiligen Gruppe anwesend Die Gruppenleiterinnen und die Heilpädagogin sind zugleich beauftragt, in der Qualitätssicherung ihrer Arbeit gemeinsam mit den übrigen Kindergärten in der Region Osnabrück im Verfahren Wege zur Qualität der GAB München mitzuwirken. Die Mentorenschaft darüber obliegt Herrn Dr. Ackermann. Die Verfügungszeit der Mitarbeiterinnen wird vorwiegend im Haus abgeleistet. Die Tätigkeiten außerhalb der Gruppenzeit werden zur Vor- und Nachbereitung genutzt. Dieses beinhaltet nicht nur Aufräumen, Kehren und Gestalten der Räume für den nächsten Tag; Einkäufe tätigen, Telefonate und schriftliche Arbeiten erledigen, sondern an erster Stelle eine Reflexion des Tages und der erfolgten Beziehungsdienstleistung. Die Beobachtung einzelner Kinder und Besprechungen im Team über die Gruppe und das einzelne Kind, Konferenzen und regelmäßige Gespräche mit den Eltern. Auch die Wiegenstube wird von drei pädagogischen Fachkräften betreut. Von der Gruppenleiterin erwarten wir eine waldorferzieherische Zusatzausbildung. Vom gesamten Kollegium wird die Bereitschaft zur Fortbildung und Weiterbildung im Bereich der Kleinstkindpädagogik erwartet. Neben dem üblichen pädagogischen Aufgabenkatalog setzen wir in der Arbeit mit kleinen Kindern eine sorgfältige Dokumentation voraus. Die Zusammenarbeit des Hauses wird unterstützt durch regelmäßige Supervision. Das Haus arbeitet nach dem Qualitätssicherungsverfahren Qualitätsmanagement in kleinen Einrichtungen nach dem GAB Verfahren.

6 KONZEPTION DES WALDORFKINDERGARTENS OSNABRÜCK Seite 6 Pädagogische Schwerpunkte unserer Arbeit Die Arbeit im Waldorfkindergarten Osnabrück und in der Waldorfwiegenstube möchte sich durch menschliche Wärme und Vertrauen, Achtung vor der Würde und Individualität des Kindes und Geborgenheit auszeichnen. Dieser Kindergarten- Organismus mit seiner Vielfalt an Interaktionen schafft den Raum für eine lebendige Pädagogik, eine Erziehungskunst! Wir wollen... ganzheitliche Entwicklung ermöglichen. Wir wollen die Bedingungen für eine altersgemäße und gesunde Entwicklung, die möglichst vor störenden Einflüssen schützt, schaffen. Es ist uns ein großes Anliegen, hier nicht nur die kognitive, sondern auch die emotionale und motorische Entwicklung des Kindes zu fördern. Wir wollen der kindlichen Entwicklung Zeit und Raum geben, um sich frei und individuell entfalten zu können. Altersgerechte Bildung ermöglichen. Über das kindliche, aber geführte Spiel sollen die Fähigkeiten sowohl individuell als auch in der Gruppe so gefördert werden, dass das Kind mit Einsetzen der Schulreife Freude am schulischen Lernen mitbringt. Für den Kindergarten erscheint uns das implizierte Lernen charakteristisch. In der Krippengruppe liegt der Schwerpunkt darauf, durch eine entspannte Gedeihatmosphäre dem Kind eine altersgemäße Entwicklungsbasis zu ermöglichen. In diesem Alter besteht noch keine Trennung zwischen Bildung, Versorgung und Spiel und das Kind erlebt ganzheitlich und lernt und reift am ganzheitlichen Geschehen. Geborgenheit geben. Wir wollen dem Kind durch einen strukturierten Tages- und Wochenrhythmus Orientierung, Halt und Geborgenheit vermitteln. Sicherheit erfährt das Kind durch das wieder Erkennen des schon Erlebten. Wir wollen mit dem Kind in enger Verbundenheit mit der Natur die Jahresfeste erleben. Vorbild und Nachahmung / Rhythmus und Wiederholung. Die tragenden Elemente der Waldorfpädagogik sind Vorbild, Nachahmung, Rhythmus und Wiederholung. In dem Bewusstsein, dass das kleine Kind ein nachahmendes Wesen ist, geben die Erzieherinnen den Kindern über ihre Tätigkeiten Ausstrahlung und Ansprache bewusst nachahmenswerte Handlungsmuster und Bilder. Die Gesundheit des Menschen basiert auf rhythmischen Prinzipien, wie z.b. des Herzkreislaufsystems. Diese gesunden Rhythmen leben wir im Alltag mit den Kindern in einem gesunden Maß von Anspannung und Entspannung. Rhythmus und Wiederholung bieten den Kindern Sicherheit im Alltag und durch den Jahreslauf. Sinnespflege leben. In der Waldorfpädagogik ist die Sinnespflege ein wichtiger Bestandteil. Das Kind ist auf eine gute Entwicklung und Ansprache angewiesen, um sich in der Welt zurechtzufinden. Es erfährt diese Ansprache in einem hohen Qualitätsanspruch an alle das Kind umgebenden Materialien und Eindrücke, durch Ordnung und Reichhaltigkeit. Künstlerische Angebote (wie Aquarellmalen) und eine ästhetische Raumgestaltung ergänzen diesen Anspruch.

7 KONZEPTION DES WALDORFKINDERGARTENS OSNABRÜCK Seite 7 Phantasie fördern. Wir wollen dem Kind im Denken, Fühlen und Wollen nachahmenswerte Vorbilder sein. Durch unsere sinnvollen, durchschaubaren Tätigkeiten wollen wir eine Atmosphäre schaffen, in der es leicht fällt, in ein tatkräftiges, phantasievolles Spiel zu finden. Respekt vor der Andersartigkeit bzw. dem Individuellen. Wir wollen keine Ausgrenzung von gesund oder krank, dunkelhäutig oder hellhäutig. Freude ausstrahlen. Das Kind kann in einer heiteren Grundgestimmtheit am besten gedeihen. Pädagogische Aktivitäten (Kindergarten) Soziales Lernen. Der Kindergarten muss mehr denn je Grundlagen für soziale Erfahrungsfelder schaffen. In der altersgemischten Gruppe lernen die Kinder sich gegenseitig zu helfen, Konflikte zu lösen, Rücksicht zu nehmen, Aufgaben zu übernehmen und Verantwortung zu tragen. das Freispiel im Gruppenraum, im Garten und im Wald gibt den Kindern die Möglichkeit in Rollenspielen soziales Verhalten zu erproben. Das Zubereiten der gemeinsamen Mahlzeit, z. B. das Backen von Brötchen jeden Dienstag von einigen Kindern für uns alle, hat deutlich einen sozialen Aspekt. Werte. Die Waldorfpädagogik nimmt die moralisch-ethische Erziehung ganz bewusst auf. Kinder benötigen Orientierung, um das Gute, Schöne und Wahre zu erkennen, ebenso um Achtung vor anderen Menschen, anderen Kulturen und der Schöpfung zu entwickeln. Im täglichen Umgang miteinander, in der Raumgestaltung, im Umgang mit der Natur, durch Gesten der Achtsamkeit, Rituale, über Märchen und Geschichten, ausgewählte Bilderbücher erfahren die Kinder moralische Orientierung ohne Moralisierung. Lieder und Reime in anderen Sprachen erweitern den Lebensbereich der Kinder. Religion. Der Kindergarten ist christlich orientiert, aber nicht konfessionell gebunden. Religion erlebt das Kind im Alltag durch Bedachtsamkeit im Großen wie im Kleinen. Durch den Gang im Jahreslauf mit den christlichen Festen als Höhepunkte, erlebt das Kind mit allen Sinnen Religion. Eine Kerze und ein Tischgebet gehören zum Kindergartenalltag. Kreativität. Menschliche Entwicklung ist ohne Phantasie nicht denkbar. Ideenreichtum, seelisch geistige Beweglichkeit, schöpferische Lebensgestaltung und kreative Problemlösung im Erwachsenenalter haben ihren Ursprung in der Kindheit. Diese Kompetenzen zur Entfaltung zu bringen ist ein besonderes Anliegen. Die Pflege der kindlichen Phantasie geschieht auf der einen Seite durch die künstlerischen Tätigkeiten, die ihren festen Platz im Wochenablauf haben, und auf der anderen Seite durch die Raumgestaltung und kaum fertig ausgestalteten Spielsachen. Erzählte Geschichten regen die Kinder an, das Gehörte im Spiel umzusetzen. Malen. Die Kinder malen im Vorschulalter mit Wachsmalstiften, die Jüngeren mit Malblöcken. Das zusätzliche Malen mit Wasserfarben als nass-in-nass-technik macht den Kindern ebenfalls große Freude. Die Kinder beteiligen sich am gesamten Prozess: wir beginnen mit dem Mischen der Farben und beenden die Aktion mit dem Waschen, Wringen und Aufhängen der Malläppchen. Das Aquarellmalen verläuft in einer ruhigen Atmosphäre. Musik. Bekannte Lieder aus dem Volksgut sowie pentatonische Melodien begleiten das Kind durch den Tag. In der Freispielzeit haben die Kinder Zugang zu einigen Instrumenten (meist Glocken). Hier kann es nur Erfolgserlebnisse geben, denn auf einem pentatonischen Instrument gibt es keinen Missklang.

8 KONZEPTION DES WALDORFKINDERGARTENS OSNABRÜCK Seite 8 Bewegung. Viele Kinder leiden unter Bewegungsmangel, ihre Grob- und Feinmotorik ist unzureichend entwickelt. Es gilt zu berücksichtigen, dass die körperliche Beweglichkeit mit der seelischen und geistigen Befindlichkeit des Kindes in engem Zusammenhang steht und dass Bewegung und Sprache und somit auch der Erwerb kognitiver Fähigkeiten mit der körperlichen Geschicklichkeit in Verbindung stehen. Deshalb spielt Bewegung in vielfältiger Art eine große Rolle. Zu unserem Alltag gehören Spaziergänge (bei jedem Wetter), Aufenthalt im Wald, Spielen auf der Wiese, Arbeiten im Haus und Garten, bauen von Höhlen und Häusern drinnen und draußen, Reigen und Fingerspiele, Eurythmie, Sägen und Feilen, Fingerhäkeln und Nähen, und noch vieles mehr. Medien. Die virtuelle Welt, der die Kinder von heute immer mehr ausgesetzt sind, erfordert eine hohe Wahrnehmungskompetenz. Die Kinder müssen zuerst die reale Welt mit ihren Sinnen erkunden und erfassen, bevor sie sich auf künstliche Welten einlassen, die ihnen eine Qualität vorgaukeln, die real so nicht vorhanden ist. Kinder sollten mit allen Sinnen Kind sein dürfen und wahre, unverfälschte Eindrücke erleben. Wir versuchen sie an Prozessen teilnehmen zu lassen, von Anfang bis Ende, damit sie Zusammenhänge begreifen können eine wichtige Grundlage für eine spätere Medienkompetenz. Computer und Fernseher sehen wir als nicht förderlich im Vorschulalter. Umwelt und Natur. Unser Konzept schließt Umwelt und Natur in allen Bereichen mit ein. Der Jahreszeitentisch ist ein Merkmal des Kindergartens, er wird von den Erziehern gestaltet und gepflegt. Essen und Trinken wird von den Früchten der Jahreszeit mitbestimmt, ebenfalls die Tätigkeiten im Garten. Unsere Spaziergänge lassen die Kinder Veränderungen der Natur im Laufe des Jahres miterleben. Die Lage des Kindergartens am Stadtrand erlaubt es trotz der nahen Autobahn - immer wieder, Hasen, Maus, Rabe oder Elster, manches mal auch Rehe zu beobachten. Ebenso wichtig sind Käfer, Wurm, Frosch und Schnecke für das Kind. Wir versuchen nicht durch viele Worte, sondern durch die Haltung des Erwachsenen, Ehrfurcht der Schöpfung gegenüber zu vermitteln. Gemeinsame Gartenaktionen mit der Elternschaft sind gern wahrgenommene Gelegenheiten, den sozialen Verbund zu festigen. Gesundheit. Ein Paradigmenwechsel ist angesagt: nicht die Krankheit und deren Bekämpfung steht im Vordergrund, sondern die Gesundheit und ihre Voraussetzungen (Salutogenese). Wir bemühen uns im Kindergarten die Bedingungen zu schaffen, unter denen Kinder sich leiblich, seelisch, geistig und sozial gesund entwickeln können. Hierzu gehört auch die Auswahl der verwendeten Materialien, das Spielzeug, die Nahrungsmittel und der rhythmische Tagesablauf. Der waldorfpädagogische Ansatz nimmt die jeweils notwendigen Entwicklungsphasen des Kindes ernst und gönnt ihnen die nötige Zeit zum Reifen. Wir befürworten keinesfalls eine verfrühte Einschulung. Feste, Veranstaltungen. Das Festefeiern wird bei uns ganz groß geschrieben: Geburtstag, Christliche Jahresfeste, Familientage, Tag der Offenen Tür, Spielzeug- und Kinderkleidermarkt, Sommerfest, Kartoffel-Nachlese, Wandertage, Schulkinderausflug. Dazu kommt möglichst noch die Beteiligung an Festen des Ortsteils bzw. der Stadt Osnabrück, aber gfs. auch z. B. am Jugendhilfetag. Wir feiern gerne unter uns, aber auch mit Anderen gemeinsam! Anlässlich des 10- jährigen Bestehens der Arbeit am Schölerberg hatten wir eine öffentliche Ausstellung unserer Arbeit im Stadthaus der Stadt Osnabrück und wirkten auch mit beim Deutschen Jugendhilfetag in Osnabrück. Tagesablauf. Ein klarer Rhythmus im Tages- und Wochenablauf ist Voraussetzung für eine fruchtbare Arbeit.

9 KONZEPTION DES WALDORFKINDERGARTENS OSNABRÜCK Seite 9 Von ca Uhr werden die Kinder von zwei Kolleginnen in der Gruppe empfangen. Von bis ca Uhr findet die erste Freispielzeit statt. Während dieser Zeit wird auch das späte Frühstück gemeinsam mit Kindern vorbereitet. Hier wird in Kleingruppen Obst oder Gemüse geschnippelt, Mehl gemahlen, Teig geknetet, Nüsse geknackt, während andere Kinder am Basteltisch malen, mit farbiger Wolle Bilder legen, mit den Fingern häkeln oder weben und vor allem ihrer Phantasie im freien Spiel ihren Lauf lassen. Ca. 20 Minuten sind als gemeinsame Aufräumzeit vorgesehen, dann sammeln wir uns im Stuhlkreis, um nach der ausgiebigen Phase des Ausatmens zur Ruhe zu kommen. Hier haben Finger- und Handgestenspiele ihren Raum. Anschließend gehen alle Kinder in den Garderobenraum, diese Zeit ist für die Körperpflege vorgesehen: Toilettengang und Hände waschen vor dem Essen. Danach ziehen wir mit einem Lied wieder in den Gruppenraum, es folgt das Herzstück mit dem Reigen - ein Bewegungsspiel in dem alle Bereiche angesprochen werden, in denen das Kindergartenkind Kompetenzen erlangen will (Körper- und Bewegungskompetenz, Wahrnehmungskompetenz, Sprachkompetenz Phantasie und Kreativität und nicht zuletzt soziale Kompetenz). Wille und nicht soll kommt aus dem Prinzip der Nachahmung zum Tragen. Es folgt als Frühstück gegen Uhr die gemeinsame Mahlzeit, welche mit einem Tischspruch gemeinsam begonnen und später beendet wird. Einige Kinder decken den Tisch ab, stellen einen Stuhlkreis. Nun geht es, der Jahreszeit und der Witterung entsprechend gekleidet, ins Freie. Das zweite Freispiel im Garten dauert bis gegen Uhr. Der Abschluss dient wieder dem Einatmen, es gibt zum Abschluss die Geschichte, das Ammenoder Grimmsmärchen, als Höhepunkt auch mal ein Puppenspiel mit Stehpüppchen. Hier kommt das Element der Wiederholung zum Tragen. Zwischen und Uhr kommen die Eltern zum Abholen der Kinder aus der Obhut der Erzieherinnen, gruppenübergreifend können einzelne Kinder noch bis Uhr betreut werden. Es schließt sich die Verfügungszeit zum Aufräumen sowie Nach- und Vorbereiten der Erzieherinnen an. Die Über-Mittagsgruppe sammelt sich in dieser Zeit in ihrem Raum, um dann um Uhr die durch eine Küchenhelferin aufbereitete Mittagsmahlzeit einzunehmen. Anschließend gehen die Kinder in den Ruheraum, wo ihnen die Betreuer durch kleine Geschichten das Finden der nötigen Ruhe erleichtern. Um Uhr werden die Kinder dann aus der Obhut der Erzieherinnen abgeholt. Wochenplan. Der Tageslauf beginnt mit einer gemeinsamen künstlerischen Tätigkeit, wie zum Beispiel: Montags wird mit allen Kindern mit Wachsmalstiften gemalt oder etwas zu einem bevorstehenden Fest vorbereitet. Dienstags wird gebacken. Mittwochs findet Malen mit Aquarellfarben statt. An diesem Tag wird immer gewartet, bis alle Kinder da sind. Damit sich die wartenden Kinder nicht langweilen, lassen sie die Kreisel tanzen und wenn die Kinder nacheinander gekommen sind, setzen sie sich an den Maltisch. Donnerstags wird mit Bienenknetwachs plastiziert. Freitags findet das Weben für die Kinder ab 5 Jahren statt. Die Kleinen, die noch nicht fünf Jahre alt sind, helfen der Erzieherin das Müsli für das Frühstück vorzubereiten.

10 KONZEPTION DES WALDORFKINDERGARTENS OSNABRÜCK Seite 10 Speiseplan. Wichtig ist für uns die gute Qualität der Produkte. Für die Kinder nur das Beste heißt hier das Motto. Der wöchentliche Speiseplan gibt eine Stütze im rhythmischen Ablauf, jahreszeitliche Änderungen und Ergänzungen machen ihn interessanter:: Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Milchreis Apfelmus oder Kompott selbstgebackene Brötchen Nüsse, Rosinen, Äpfel Hirsebrei Apfelmus oder Kompott selbstgebackenes Vollkornbrot Butter / Kräutersalz Früchtemüsli mit Milch Haferflocken, Äpfel, Birnen besondere Förderungen In der Integrativen Gruppe werden auch die besonders zu fördernden Kinder in erster Linie in den Kindergartenalltag und in das Geschehen mit den Regelkindern voll integriert. Besonders förderungsbedürftige Kinder werden innerhalb des Gruppenlebens durch eine heilpädagogische Fachkraft besonders betreut. Grundlage für deren Arbeit ist die gründliche Kinderbeobachtung, welches das leibliche und seelische Verhalten gleichermaßen berücksichtigt. Aus der Aufarbeitung dieser täglichen Verhaltensbeobachtung entwickelt der heilpädagogische Erzieher seine therapeutische Arbeitsweise und den Förderbedarf. Soweit erforderlich, werden die therapeutischen Maßnahmen unterstützt durch gezielte Hinzunahme von Krankengymnastik, Logopädie, Ergotherapie, anthroposophische Musiktherapie, und Heileurythmie durch speziell dafür ausgebildetes Therapeuten auf Grundlage medizinischer Verordnung. Für Kinder mit erheblicher Verzögerung in der Sprachentwicklung oder zu geringen Kenntnissen der deutschen Sprache wird ebenfalls ein individueller Förderplan entwickelt. Für entsprechende Therapien stehen ein Gruppennebenraum und ein gesonderter Therapieraum im Kindergartengebäude zur Verfügung. Die Aufnahme eines besonders zu fördernden Kindes erfolgt nur in Absprache mit dem Fachbereich Gesundheit und Soziales oder dem Fachbereich für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Osnabrück. Für alle Kinder gilt, dass wir in erster Linie einen saluto-genesischen Ansatz in der Arbeit bevorzugen, d. h. den Arbeitsschwerpunkt auf das Gesundsein lenken (siehe Tageslauf und Wochenrhythmus). Der Kindergarten kann keine medizinisch - therapeutische Behandlung ersetzen.

11 KONZEPTION DES WALDORFKINDERGARTENS OSNABRÜCK Seite 11 Pädagogische Aktivitäten (Wiegenstube) Eingewöhnung und Ablösung. Wie orientieren uns am Berliner Eingewöhnungsmodell und erarbeiten den Ablöseprozess gemeinsam und individuell mit jeder Familie. Das Kind benötigt zur sicheren Ablösung in den ersten Tagen die Anwesenheit eines Elternteils, danach erfolgt eine schrittweise Ablösung. Pflege. Die Pflege ist bei den kleinen Kindern sehr umfassend und zeitintensiv. Zur Pflege gehört neben Wickeln das Hände waschen und abtrocknen, Naseputzen und Umziehen der Kinder. Bei der Pflege geht es nicht ausschließlich um die Verrichtung der hygienischen Abläufe, sondern vielmehr um vertrauensbildende und entwicklungsfördernde Momente in diesem Bereich. Dies setzt einen wohltemperierten, ästhetisch gestalteten Sanitärbereich voraus. Mit hochwertigen Pflegematerialien sprechen wir die Sinne der Kinder an. Ihren Sprachsinn regen wir ganzheitlich über Berührungsspiele an. Durch liebevolle Begleitung führen wir das Kind in die Selbständigkeit. Vertrauen. Die grundlegende Voraussetzung für eine positive Entwicklung ist eine Umgebung, in der sich das Kind wohlfühlt und ein von Vertrauen geprägtes Verhältnis zu seiner Bezugsperson. Die Umgebung gestalten wir freundlich, hell, großzügig und den Bedürfnissen von Spiel und Bewegung des Krippenkindes angepasst. Vertrauensbildende Maßnahmen sind eine behutsame Ablösung und eine kontinuierliche Begleitung durch stabile, gleichbleibende Bezugspersonen. Das Kind im Krippenalter erfährt Geborgenheit durch körperliche Zuwendung (wie auf den Arm nehmen und trösten). Auch das liebevolle Setzen von Grenzen schafft Vertrauen beim kleinen Kind. Sinnlichkeit und Freude sollen den Alltag der Wiegenstubenkinder prägen. Bewegung. Die Bewegungsentwicklung bildet die entscheidende Grundlage der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes, daher bieten wir dem Kind vielfältige Bewegungsmöglichkeiten zum einen in der Gestaltung des Raumes und des Spielzeuges und zum anderen durch den Vorbildcharakter der Erzieherinnen. Wir verfolgen den Bewegungsimpuls nach Emmi Pickler, in dem wir dem Kind Hilfe zur Selbsthilfe geben. Durch die professionelle Beobachtung der Mitarbeiterinnen wird jedes Kind in seiner individuellen Bewegungsentwicklung gefördert. Wir legen großen Wert auf das Innen- und Außenspiel und das Erfahren polarer Bewegungszusammenhänge. Fingerspiele und Reigen bieten im Alltag besondere pädagogische Fördermöglichkeiten. Sprache und Musik. Die Wiegenstubenkinder befinden sich in einer Entwicklungsphase, in der die Sprache ausgebildet wird. Die Sprachförderung ist uns ein zentrales Anliegen. Die vorbildhaft eingesetzte Sprache mit dem Genuss und der Freude an gehaltvollen Worten prägen die Kommunikation im Alltag. Tätigkeiten werden mit Liedern und Reimen wiederholend begleitet. Das Kleinkind kann durch das wiederholende Element in die Sprache eintauchen und sie üben und lernen, in Fingerspielen, Geschichten und Reigen. Ergänzend kommt der Bereich der Musik hinzu. Die Untermalung der vielen Lieder mit zarten Tönen und

12 KONZEPTION DES WALDORFKINDERGARTENS OSNABRÜCK Seite 12 Instrumenten heben die Sprachmelodie hervor. Die Kinder erlernen so spielerisch den Umgang mit Instrumenten. Spiel. Das freie Spiel des Kleinkindes nimmt einen großen Zeitraum im Alltag ein. Das Spiel des Kleinkindes ist raum- und materialintensiv. Soziales Miteinander ist in diesem Alter noch nicht möglich, das Spiel beschränkt sich auf ein paralleles Nebeneinander mit Ansätzen zum sozialen Miteinander. In seinem Spiel ist das Kind stets in Bewegung und experimentiert und untersucht das Material und seine Beschaffenheit und erfährt so ursprünglichste physikalische Gesetzmäßigkeiten. Daher bevorzugen wir Naturmaterialien. Wir gehen täglich, unabhängig von der Witterung, mit den Kindern in den Garten. Dort lernen die Kinder mit verschiedenen Bodenbeschaffenheiten umzugehen und spielend die Natur zu erleben. Das Kind begreift die Welt durch das Spiel, es tritt spielend ins Leben. Durch ihre große Experimentierfreude ist der Sicherheitsaspekt hervorzuheben. Essen. Die Nahrungsaufnahme ist ein wesentliches Kultur prägendes Ritual. Die Kinder nehmen die kleinkindgerechten Mahlzeiten gemeinsam am Tisch sitzend mit den Erzieherinnen ein. Der Tisch ist mit ansprechendem Geschirr gedeckt. Die Mahlzeiten sind in ein Ritual (Gebet) eingebunden. Die verwendeten Nahrungsmittel sind von biologischer, vegetarischer Qualität und die Mahlzeiten werden im Kindergarten frisch zubereitet. Die Wiegenstubenkinder werden ihrem Alter entsprechend langsam über die Gewohnheit in diese Essensituation eingeführt. Sie lernen vielfältige Nahrung zu sich zu nehmen. Wir geben den kleinen Kindern beim Essen soviel liebevolle Hilfestellung wie sie benötigen und helfen ihnen zu eigener Selbständigkeit. Säuglinge werden in einem geschützten Rahmen ihren Bedürfnissen entsprechend gefüttert. Schlafen. Mittags nach dem Mittagessen, ca. um Uhr werden die Kinder zum Schlafen ausgezogen und in ihr Bettchen gelegt. Das Einschlafen wird von einem Ritual begleitet. Auch am Vormittag besteht die Möglichkeit einer individuellen Ruhezeit. Elternarbeit. Die Elternarbeit ist uns ein zentrales Anliegen um eine vertrauensvolle Beziehung zu den Eltern aufbauen zu können. Wir setzen die Teilnahme an 5 Elternabenden pro Wiegenstubenjahr voraus. Hier werden wichtige Aspekte der Waldorfpädagogik erarbeitet und wir erwarten, dass die Eltern uns in den Anliegen dieser Pädagogik unterstützen. Wir wollen einen intensiven Austausch über die Entwicklung des Kindes gewährleisten und bitten die Eltern zwei bis drei Mal im Jahr zu einem Elterngespräch. Um das Wohlbefinden des Kindes zu unterstützen, benötigen wir einen täglichen kurzen Informationsaustausch (Tür und Angelgespräch). Von den Eltern erwarten wir eine aktive Unterstützung und Teilnahme am Wiegenstubenalltag. Diese vertrauensbildenden Maßnahmen ebnen Eltern und Kindern den Einstieg in die Waldorfpädagogik. Das pädagogische Prinzip der Pause. Wie bereits erwähnt, verfügen wir über 30 Schließungstage im Jahr. Diese Zeit der Pause ist für das kleine Kind deutlich zu kurz. Der Wiegenstubenalltag stellt für das kleine Kind eine enorme Herausforderung und ein hohes Arbeitspensum dar. Um gewonnene Eindrücke und Entwicklungsfortschritte angemessen zu verarbeiten und dauerhaft einzuprägen, muss der Zeitraum der Erholung größer sein. Tagesablauf. Ein klarer Rhythmus im Tages- und Wochenablauf ist die Voraussetzung für eine fruchtbare Arbeit. Von bis Uhr werden die Kinder von den Kolleginnen der Gruppe empfangen. Bis zum Aufräumen um Uhr bieten wie den Kindern neben dem Freispiel folgende Aktivitäten an: Obst schneiden, Aquarellmalen, Wachsblöckchen malen, Brötchen backen. In dieser

13 KONZEPTION DES WALDORFKINDERGARTENS OSNABRÜCK Seite 13 Zeit sind die Erwachsenen begleitend in der Aktivität und begleitend in der Freispielführung tätig. Um Uhr werden die Anfänge des gemeinsamen Aufräumens geübt. Anschließend wird gemeinsam der Tisch geputzt und gedeckt. Dann ziehen alle Kinder mit einem Lied zur Toilette, Windeln wechseln und zum Hände waschen. Danach versammeln wir uns im Gruppenraum auf einem Teppich zum Öltröpfchen für die Hände, Fingerspiel und einem jahreszeitlich angepassten Bewegungsspiel. Es folgt um Uhr das gemeinsame Frühstück, welches mit einem Spruch begonnen und beendet wird. Folgende Mahlzeiten werden im Laufe der Woche gemeinsam vorbereitet: Montag: Milchreis Dienstag: Brötchen Mittwoch: Hirse Donnerstag: Brötchen Freitag: Gries / Haferbrei Nach dem Essen geht es in die Garderobe. Mit liebevoller Geduld helfen wir den Kindern sich anzuziehen. Nun geht es der Witterung und der Jahreszeit entsprechend gekleidet ins Freie. Das zweite Freispiel im Garten endet ca. um Uhr, die ersten Kinder gehen bereits mit einer Erzieherin in die Gruppe, Hände waschen und ausziehen (Körperpflege), dann kommen die letzten Kinder nach, sodass gegen Uhr die Geschichte erzählt werden kann. Die Geschichte, das Bewegungsspiel und das Fingerspiel werden 3 4 Wochen lang täglich wiederholend erzählt und gespielt. Um Uhr beginnt das gemeinsame Mittagessen mit einem Ritual, ähnlich dem des Frühstücks. Um Uhr werden die ersten Kinder abgeholt, die verbleibenden Kinder werden nach Bedarf noch einmal gewickelt und zur Toilette begleitet, ausgezogen und ins Bett gelegt zum Mittagsschlaf. Während der Einschlafphase werden von den Erzieherinnen Schlaflieder gesungen. Eine Erzieherin ist konstant als Schlafwache anwesend, um das Schlafen und Aufwachen der Kinder zu begleiten. Bereits aus dem Mittagsschlaf aufgewachte Kinder werden in Ruhe von einer Erzieherin angezogen und in ihrem Spiel bis zur Abholzeit um Uhr begleitet. Um Uhr gibt es eine Übergabe an die Eltern, d. h. über die Befindlichkeit des Kindes wird kurz berichtet. Feste im Jahreslauf. Die Geburtstage der Kinder und die christlichen Jahresfeste werden altersentsprechend gefeiert, mit einem Festessen, Raumschmuck, besonderen Liedern und Gaben. Ein Teil dieser Feste wird mit den Eltern gefeiert. Anmeldung und Aufnahmeverfahren Ziel: Gegenseitiges Kennenlernen; für die Erziehungsberechtigten beinhaltet es die Möglichkeit, sich mit unserer Konzeption vertraut zu machen, um eine freie Entscheidung treffen zu können. Den Vertretern des Kindergartens dient es als Wahrnehmungsinstrument, um den individuellen Bedürfnissen der Familie und des Kindes bestmöglich gerecht zu werden. Vorgehensweise: Jede Familie erhält einen Anmeldebogen auf dem folgende Angaben notiert werden wie Name der Familie und des Kindes, dessen Geburtstag, Adresse, Telefon, Besonderheiten. Die Familien werden dann informiert über weitere Gelegenheiten den Kindergarten kennen zu lernen wie z. B. Infoabend, Puppenspiele, Tag der offenen Tür, Vorträge Flohmarkt etc. integrativ zu betreuendes Kind: Wir verweisen an die zuständigen Stellen (Fachbereich Gesundheit und Soziales oder Fachbereich für Kinder, Jugendliche

14 KONZEPTION DES WALDORFKINDERGARTENS OSNABRÜCK Seite 14 und Familien der Stadt Osnabrück) die über eine Kostenanerkenntnis entscheiden. Informationsabend: Die interessierten Eltern werden zu einem allgemeinen Elternabend über die Arbeit des Kindergartens und der Wiegenstube zu den pädagogischen Zielsetzungen eingeladen. An diesem Abend werden die Termine für die individuellen Aufnahmegespräche vereinbart. Aufnahmeentscheidung: Die Gruppenleiterinnen entscheiden gemeinsam über die Aufnahme eines Kindes und die künftige Gruppenzuordnung. Wünsche der Eltern auf Aufnahme in eine bestimmte Gruppe werden dabei nach Möglichkeit berücksichtigt. Die Aufnahme erfolgt in der Regel unabhängig vom Ende der Sommerferien mit Wirkung zum Beginn eines Kindergartenjahres (1.8.). Der tatsächliche erste Kindergartentag wird unter Berücksichtigung der pädagogischen Situation des Kindes und der Gruppe unmittelbar zwischen Eltern und Gruppenleiterin abgesprochen. Rechtsverbindlich für beide Seiten ist die Aufnahme des Kindes durch die schriftliche Bestätigung durch die Gruppenleitung und der Unterzeichnung der Beitragsvereinbarung durch die Erziehungsberechtigten. Der vereinbarte Kindergartenbeitrag wird monatlich per Lastschriftverfahren erhoben. Diese Konzeptionsbeschreibung der Arbeit im Waldorfkindergarten gilt bis zur einvernehmlichen Änderung und vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Jugendwohlfahrtsbehörden (Stadt Osnabrück und Landesschulbehörde). Sie soll künftig entsprechend den gemachten Erfahrungen und sich eventuell ändernden pädagogischen, sozialen oder gesetzlichen Anforderungen entsprechend spätestens alle drei Jahre einvernehmlich fortgeschrieben werden. Osnabrück, den 18. Mai 2009 Waldorfkindergarten Osnabrück Für die Kindergartenleitung: Für den Trägerverein: (Karin Tobergte) (Dieter Pommerening) C:\Users\trigemos\Desktop\zur Sortieren\hp\kiga arbeitsversion\hp wado kiga\waldorf-os.de\konzeption-vwp-2009.doc Stand

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