Das Spielhaus Sandort Bericht über eine Tätigkeit als Erzieher in einem Hamburger Kindergarten

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1 Das Spielhaus Sandort Bericht über eine Tätigkeit als Erzieher in einem Hamburger Kindergarten Praktikumsbericht für den Fachbereich Allgemeine Erziehungswissenschaften der Universität Hamburg Sven Merzbach Hamburg 1997

2 Bericht über eine Tätigkeit als Erzieher im Hamburger Kindergarten Spielhaus Sandort Verfasser: Sven Merzbach Inhaltsverzeichnis EINLEITUNG...2 BESCHREIBUNG DER EINRICHTUNG Die örtliche Lage Beschreibung des Grundstücks Beschreibung der Räumlichkeiten Die Materialangebote... 4 DAS MILIEU DER KINDER...5 BESCHREIBUNG DER GRUPPEN Die große Gruppe Die kleine Gruppe Die Spielgruppe DARSTELLUNG DER MITARBEITER...10 SATZUNG UND REGELN DES KINDERGARTENS Die Mitgliedschaft des Vereins Die Mitgliederversammlung Der Vorstand DAS PÄDAGOGISCHE KONZEPT Die Voraussetzungen Die Bedingungen Arbeitsziele und Methoden DIE PRAKTISCHE ARBEIT Die zeitlichen Abläufe Projekte und Aktivitäten (am Beispiel) Die Teamarbeit SCHLUßBETRACHTUNG...20 BIBLIOGRAPHIE...21

3 Einleitung Als ich mich im Juni 1996 um die Stelle einer Erzieherhilfskraft in einem Kindergarten bewarb, hatte ich bereits eine mehrjährige Praxis im pädagogischen und pflegerischen Arbeitsfeld hinter mir. Meinen Zivildienst absolvierte ich in einem Altenpflegeheim, wo mir neben der Grundversorgung (Essenverteilung, Wäscheversorgung, Begleitung der Bewohner zu Arztgängen, Grundpflege und Assistenz bei der medizinischen Versorgung etc.) auch insbesondere eine eingehende individuelle Betreuung oblag. In den Jahren danach war ich in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung beschäftigt, wo ich vorzugsweise in alleiniger Verantwortung als Nachtwache arbeitete. Hier lag der Schwerpunkt meiner Arbeit auf der pädagogischen Intensivbetreuung der 14 Mehrfachbehinderten, deren Syndrome u.a. Mongolismus, spastische Epilepsie und Autismus waren. Nach vier Jahren in diesem Tätigkeitsfeld bemerkte ich, in welchem Maße meine Arbeit Routine geworden war und daß meine Bereitschaft, am Verwahrungsprozeß von gesellschaftlichen Randgruppen mitzuwirken, gesunken war. Das hing einerseits mit der relativen Konzeptionslosigkeit der genannten Einrichtungen zusammen, andererseits verspürte ich nun vermehrt das Bedürfnis, mein Arbeitsfeld zu wechseln, um andere pädagogische Praxisfelder kennenzulernen, die besser zu meiner Studienausrichtung paßten. Außerdem waren für mich die psychischen Belastungen von seiten der zu Betreuenden und die Situation der nächtlichen Arbeitszeit untragbar geworden. Es war nun mein erklärtes Ziel, fürderhin mit Kindern zusammenzuarbeiten, um dem Entwicklungsprozeß in einem früheren Alter beizuwohnen und daran aktiv teilzunehmen. Ich verschickte verschiedene Bewerbungen an zahlreiche Kindergärten und -tagesstätten und wurde zu einigen Vorstellungsgesprächen eingeladen. So war ich in der Lage, in verschiedenen staatlichen, privaten und kirchlichen Einrichtungen auf diesem Gebiet zu hospitieren, um herausfinden zu können, welche für mich die geeignetste wäre. Ich entschied mich für das Spielhaus Sandort in Hamburg-Osdorf, weil der Umgang der Erzieher sowohl untereinander als auch mit den Kindern und Eltern, das Klima und die Lokalitäten der Einrichtung selbst sowie ihre Voraussetzungen und Ziele mich sofort begeisterten. Beschreibung der Einrichtung 1. Die örtliche Lage Der Kindergarten befindet sich im Zentrum von Alt-Osdorf in einer Sackgasse. Die Lage ist insgesamt ruhig und abseits vom Verkehrschaos. Zahlreiche Geschäfte, die Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf bieten, sind innerhalb von 5 Minuten zu erreichen. Die nächste Haltestelle des HVV befindet sich ca. 50 Meter entfernt. Dort verkehrt die Linie 184 nach Klein Flottbek in der einen Richtung, nach Niendorf-Markt (über Lurup, Eidelstedt und 2

4 Schnelsen) in der anderen Richtung. Die Osdorfer Landstraße befindet sich ca. 350 Meter südlich. Dort verkehren Buslinien in Richtung Altona und Blankenese. Jede umliegende Straße ist entweder mit Zebrastreifen oder Ampeln versehen. Die Gehwege sind relativ breit angelegt. Vis-à-vis (Am Osdorfer Born) befindet sich eine Bücherhalle, die ein ansehnliches Repertoire an Kinderliteratur führt. Der Hirschpark oder der Botanische Garten sind innerhalb von ca. 30 Minuten zu erreichen, der Jenischpark in ca. 40 Minuten. Der nächste Kinderspielplatz (Kalenbarg) ist zu Fuß ca. 10 Minuten entfernt. 2. Beschreibung des Grundstücks Der Kindergarten befindet sich in einem zweistöckigen Haus, das der evangelischen Kirchengemeinde St. Simeon gehört. Der Kindergarten ist über das gesamte Erdgeschoß und die Kellerräume verteilt, die Räumlichkeiten umfassen ca. 250 Quadratmeter. Das Obergeschoß ist an Privatleute untervermietet. Das Haus steht inmitten eines umzäunten Grundstücks, dessen Ausdehnung ungefähr 1000 Quadratmeter beträgt. Vor dem Haupteingang befindet sich ein kleiner Platz, von dem man die Straße Sandort überblicken kann. Auf der einen Seite steht ein kleines Klettergerüst mit zwei Schaukeln, auf der anderen Seite wachsen kleineres Gebüsch und einige Bambusstauden. Daneben ist (unverdeckt) die Eingangspforte. Zum hinteren Teil des Grundstücks gelangt man rechts und links vom Haus durch einen sandigen Grund, der mit vereinzelten Bäumen und Büschen bewachsen ist. Dieser Teil des Gartens ist vom Haus aus nur durch einen einzigen Raum zu betreten, vor dem sich auf einer Art Plateau eine große Terrasse erstreckt, die im Sommer zum Frühstücken, Basteln und Malen genutzt werden kann. Dahinter befinden sich zahlreiche Kletterbäume, ein großer Sandkasten, eine moderne Rutsche mit einem Klettergerüst, eine selbstgebaute Hütte, eine Spielzeugkiste, ein Naturzelt (zuwucherndes Holzgestell) und ein Holzschuppen für Roller, Fahrräder etc. Außerdem gibt es dort noch einen kleinen Obst- und Gemüsegarten, den die Erzieher zusammen mit den Kindern angelegt haben. Der Rest des Gartens ist mit Gras zugewachsen. 3. Beschreibung der Räumlichkeiten Im Erdgeschoß des Kindergartens befinden sich drei nebeneinander gelegene, etwa gleich große, helle Zimmer, aus deren Fenstern man auf den hinteren Teil des Gartens blickt. Die beiden äußeren sind als spezifische Gruppenräume eingerichtet und jeweils mit Kindertischen und -stühlen für Malen, Basteln, Regelspiele, Puzzle etc., einer Kuschelecke, Spielregalen und einem Büchertisch bestückt. Im Gruppenraum für die große Gruppe steht zusätzlich ein Schrank mit Schubladen für jedes Kind. Der Gruppenraum für die kleine Gruppe hat einen Knettisch. Dazwischen ist genügend Platz zum Ausbreiten der Spielutensilien. 3

5 Das mittlere Zimmer mit der Tür zum Garten stellt den Gemeinschaftsraum dar. Da der Raum verschiedenen Zwecken dienen (Rhythmik, Turnen, Feste, Schlußkreis etc.) und genügend Platz für großflächiges Bauen bieten soll, ist er sehr spartanisch eingerichtet: zahlreiche Polster, eine Turnbank, ein Spielregal und verschiedene Kästen mit Spielzeug. Die Wände der Räume sind mit Holz ausgekleidet. Der Fußboden ist mit robuster Teppichware ausgelegt. Davor befindet sich ein langer Flur mit Bänken und offenen Kleiderschränken, die so organisiert sind, daß jedes Kind sein eigenes, mit Namen beschriftetes Fach hat. Auf der einen Seite des Korridors befinden sich Waschraum und (Kinder-)Toiletten, auf der anderen Seite eine geräumige Küche mit einem Gemeinschaftstisch. Außerdem gelangt man von diesem Korridor in das Erwachsenen-WC und in den Keller. Direkt neben dem Haupteingang führt linker Hand eine Treppe zum Obergeschoß, rechter Hand befindet sich das Büro. Die Informationstafel im Flur informiert stets über die wichtigsten Neuigkeiten. Der Keller beherbergt neben einigen Abstellräumen (Gartenkeller, Material- und Spielzeugkeller) zwei ineinander übergehende Räume, in denen die Kinder nach Herzenslust herumtollen können, und einen Werk- und Bastelkeller. 4. Die Materialangebote Für den Garten stehen einige Roller, Fahrräder und Tretautos zur Verfügung. Einige alte Autoreifen und Kinderliegen werden im Schuppen verwahrt. In der Spielkiste befinden sich verschiedene Schaufeln, Eimer, Backformen etc. für den Sandkasten. Außerdem steht dort noch eine ausrangierte Kinderküche. Bei Bedarf können verschiedene Seile, eine Hängematte, eine Aquawasserbahn und ein Planschbecken herausgegeben werden. Die Gruppenräume bieten viele hauseigene Bücher zum Vorlesen und Anschauen, Lego- und Holzbausteine, Autos, Puppen, verschiedene Regelspiele in großer Auswahl, diverse Bastelutensilien und einen Knettisch (die Knetmasse wird regelmäßig mit natürlichen Zutaten und Lebensmittelfarbe neu hergestellt). Außerdem bietet der Kindergarten, eine Brio-Eisenbahn, Herd und Kindergeschirr, einen Kaufmannsladen, eine große, selbstgefertigte Puppenstube, einen Playmobil-Zirkus und einen Kleiderschrank für Kostümspiele. Die Küche ist so eingerichtet, daß sie für das Frühstück sowie für gemeinsames Kochen und Backen genutzt werden kann. Im Waschraum steht ein Sandspieltisch für verregnete oder kalte Tage. In den Abstellkammern werden einerseits verschiedene Orff-Instrumente sowie Bälle, Reifen, Wurfscheiben etc. aufbewahrt, andererseits diverse Bastelmaterialien (Papier, Krepp, Stoff-, Lederund Holzreste etc.) gelagert, deren Bestand ständig aufgefrischt wird. Der Tobekeller ist mit Kugelbad und Podest, Polstern, Holzwippe, Kletterhöhlen und Rutschstangen ausgestattet. 4

6 Der Werkraum steht für verschiedene Holzarbeiten und Werken (Kleistern, Malen, Lackieren etc.) zur Verfügung. Dafür sind dort zahlreiche Hämmer, Feilen und Sägen, sowie Schrauben, Nägel etc. vorhanden. Das Milieu der Kinder Die Kinder entstammen überwiegend aus der sozialen Mittelschicht. Ihre Familien wohnen fast alle im Umkreis des Stadtteils Osdorf. Einige wohnen in Einfamilienhäusern, andere in relativ großzügig geschnittenen Wohnungen. Die Familien sind in der Regel nicht sehr groß, ein oder zwei Kinder sind der Normalfall. In vielen Familien sind beide Elternteile berufstätig, in wenigen herrschen klare patriarchalische Strukturen. Dort wo der Vater für das Haupteinkommen zuständig ist, hat die Mutter ihren Beruf meist nur vorübergehend eingestellt, und der Vater ist entweder selbständig tätig oder Führungskraft in einem kleinen Unternehmen. Allerdings sind die Fälle, in denen die Mutter das Haupteinkommen verdient und der Vater für Haushalt und Kinder sorgt, nicht unbedingt selten. Normalerweise teilen sich aber die Eltern die Erziehung der Kinder und arbeiten beide. Viele Familien können sich neben dem Kindergarten eine Tagesmutter oder ein Au-pair-Mädchen leisten. Die Eltern der Kinder bringen dem Kindergarten und den dort arbeitenden Erziehern volles Vertrauen entgegen und sind Neuerungen gegenüber sehr aufgeschlossen. Untereinander pflegen sie häufig gute Kontakte, was sich in langjährigen Freundschaften und zahlreichen gemeinsamen Aktivitäten niederschlägt. Ihr Engagement sowohl für den Verein als auch für ihr soziales Umfeld ist überdurchschnittlich groß. In den letzten Jahren haben sich besonders mit dem kirchlichen Vermieter zahlreiche Probleme ergeben, die mit der Finanzpolitik der Gemeinde St. Simeon zusammenhängen. Hier haben einige der Eltern sehr viel Einsatz und Civilcourage bewiesen, um die Rechte des Kindergartens zu wahren und ihn ihren Kindern zu erhalten. Die Situation der Eltern ist durchaus typisch für die Post-68er-Generation. Sie sind zwischen dreißig und vierzig, einige wohnen in Lebensgemeinschaft, ein paar sind geschieden, die meisten jedoch sind mittlerweile verheiratet. Trotz ihrer Aufgeschlossenheit lassen sie besondere Ideale, ihren Lebensstil und die Erziehung ihrer Kinder betreffend, vermissen. Unabhängig von ihren Berufen (einige Eltern sind selbst in pädagogischen oder therapeutischen Berufen tätig) oder ihrer spezifischen wirtschaftlichen Situation zeichnen sie sich häufig durch große Unsicherheit aus. Manche Eltern sind sich in ihrem Erziehungskonzept offensichtlich sehr uneinig. Im Einzelfall gibt es Probleme bei geschiedenen Paaren, wo der nicht sorgeberechtigte Vater sich kaum um die Erziehung seiner Kinder kümmert oder seiner vormaligen Lebenspartnerin zuwiderhandelt. Die meisten Kinder haben die deutsche Staatsangehörigkeit. Ein Vater ist Schweizer Staatsbürger, ein anderer ist Schotte. Ein Kind stammt aus einer polnischen Einwanderungsfamilie, in der die Kinder besser deutsch sprechen als ihre Eltern. 5

7 Das Gruppenverhalten der Kinder ist dem Alter entsprechend sehr ausgeprägt. Dies liegt einerseits an dem Zusammengehörigkeitsgefühl und den gemeinsamen Aktivitäten ihrer Eltern, andererseits am Vorhandensein einer Elementargruppe, die die Kinder in frühen Kontakt miteinander bringt. Überdies sind bereits ältere Geschwister in den Kindergarten gegangen, die häufig von der gesamten Familie dort hingebracht und abgeholt wurden, was eine frühe Konfrontation mit der Einrichtung und den Kindern der anderen Familien unvermeidlich machte. Viele Kinder laden sich bereits in den ersten Wochen gegenseitig nach Hause ein. Beschreibung der Gruppen Der Kindergarten kann von Kindern zwischen 2 bis 6 Jahren besucht werden. In zwei Vormittagsgruppen und einer Nachmittagsgruppe (Spielgruppe) werden derzeit insgesamt 43 Kinder im Spielhaus Sandort betreut. Die Vormittagsgruppen sind ein Angebot an Kinder zwischen 3 und 6 Jahren. Mit Ausscheiden der Schulkinder im Sommer jeden Jahres wechseln Kinder aus der kleinen Gruppe in die große Gruppe. Die Anzahl der wechselnden Kinder richtet sich nach der Zahl der freigewordenen Plätze in der großen Gruppe. Die Auswahl fällt in die Kompetenz der Erzieher. Die nachmittags stattfindende Spielgruppe richtet sich an Kinder ab zweieinhalb Jahren und ist ihrem Wesen nach eine Elementargruppe. Für die Vergabe von Kindergartenplätzen (vormittags) sind folgende Kriterien ausschlaggebend: Wenn genügend freie Plätze vorhanden sind, werden alle Kinder der Spielgruppe aufgenommen. Geschwisterkinder haben Priorität. Darüberhinaus werden Kinder von der Anmeldeliste genommen, die vom Alter und Geschlecht her in die Gruppe passen. 1. Die große Gruppe Die große Gruppe besteht derzeit aus 9 Jungen und 8 Mädchen zwischen viereinhalb und sechs Jahren. Die meisten Kinder kennen sich bereits seit einigen Jahren. Die Mehrzahl hat eine gemeinsame Gruppenerfahrung und ist aufeinander eingespielt. 6 Kinder haben nach den Sommerferien die Gruppe gewechselt. Karl 1 ist 6 Jahre alt und seit diesem Herbst der älteste Junge der Gruppe. Er fühlt sich teilweise für die anderen Kinder verantwortlich und genießt eine gewisse Autorität. Allerdings ist er im Moment dieser Rolle noch nicht so ganz gewachsen und pendelt zwischen einem ausgeprägten Sozialverhalten und destruktiv-aggressiver Ausfälle hin und her. In jedem Falle ist sein Verhalten hyperventiliert; zwischen diesen beiden Extremen scheint es kein Mittelmaß zu geben. Dabei zeigt er ein betontes Macho-Gehabe, das offensichtlich von seinem Elternhaus herrührt. 1 Die Namen wurden von mir aus Gründen der Identitätswahrung anonymisiert. 6

8 Ähnliches trifft auf Katja, 6 Jahre, zu, die sich als ältestes Mädchen der Gruppe ihrer Machtstellung sehr wohl bewußt ist und sie auch gegen die Erwachsenen auszuspielen versucht. Außerdem hat sie einen starken Hang zur Hysterie. Es fällt schwer, ihre Gefühlsäußerungen ernstzunehmen. August, 6 Jahre alt, ist nur der scheinbare Aufrührer und Gruppenkasper für den er sich ausgibt. Sein auf negative Zuwendung ausgerichtetes Verhalten verdeckt nur seinen ausgeprägten Wunsch nach Zuneigung. Beschäftigt man sich eingehender mit ihm, so lernt man einen aufgeweckten und klugen Jungen kennen. In direkter Konfrontation mit Karl werden beide momentan für das Gruppenklima unerträglich, wobei jener nur äußerlich die Führung übernimmt. Ralf, 6 Jahre, ist für sich genommen ein sehr verständiger und selbständiger Junge, eher ein stilles Wässerchen als ein Rabauke. Er besitzt sehr viel Witz und mag es, die Erzieher an der Nase herumzuführen. Isabella, 6 Jahre, ist von umwerfendem Charme, und es gelingt ihr immer wieder, die Erzieher damit einzuwickeln. Dabei legt sie keinerlei Respekt an den Tag. Ihre Offenheit ist manchmal erschreckend. Ist sie mit Katja zusammen, so vermittelt das immer einen Hauch von Verschwörung. Anja, 6 Jahre, ist normalerweise sehr bedächtig und auf Harmonie bedacht. Sie empfindet sehr viel Verantwortung für ihren Bruder, der in der kleinen Gruppe ist. Heinz, 6 Jahre, ist eher ein Einzelgänger und orientiert sich an den Erwachsenen. Dabei hat er einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, den er neuerdings mit bezeichnender Sturheit und mit Gewalt durchzusetzen versucht. Hermann, 5 Jahre, ist körperlich gesehen der Größte der Gruppe. Er vermittelt ein wenig den Eindruck von Minderwertigkeitskomplexen und wirkt sehr verschlossen und unterkühlt. Mit den älteren Jungen ist er für jeden Schelmenstreich zu haben. Johanna, 5 Jahre, ist das weibliche Pendant zu Heinz. Sie ist in der Regel eher ruhig und zurückhaltend. Dabei ist sie eines der intelligentesten Kinder der Gruppe. Lutz, 5 Jahre, wirkt eher unscheinbar und ängstlich. Dabei teilt er auch gern aus, was ihm meistens jedoch eher peinlich ist, da er deswegen offensichtlich ein schlechtes Gewissen hat. Im übrigen ist er eher unnahbar. Das Nämliche trifft auf Fritz, 4 ½ Jahre, zu. Dabei ist er hochempfindlich und mag nicht gern einstecken. In diesem Jahr ist er bisher selten im Kindergarten gewesen. Mirjam, 5 Jahre, ist eher eine Mitläuferin. Sie trägt gern ihre Kleider zur Schau und macht auf Dame. Ähnliches trifft auf Vivien, 4 ½ Jahre, zu, die immer adrett angezogen ein wenig affektiert wirkt. Beide haben die klassischen Rollenmuster bereits so verinnerlicht, daß sie permanent weibliche Hilflosigkeit demonstrieren. Darin werden sie nur noch von Babette, 4 ½ Jahre, überboten, die mit jenen in eine Art Schönheitswettbewerb getreten ist. Sie kokettiert besonders mit ihren Haaren und kleidet sich mit 7

9 Vorliebe in wallende Gewänder, die sie aus der Kostümecke am liebsten mit nach Hause nehmen möchte. Dabei ist sie außerdem ausgefuchst und vermag es, die anderen extrem zu manipulieren. Ulrike, 4 ½ Jahre, ist sehr schüchtern und grundweg ehrlich. Dabei ist sie jedoch sehr zurückhaltend und höflich. Sie ist leicht zu manipulieren, was besonders Babette bei Gelegenheit auch schon des öfteren ausgenutzt hat. Markus und Bodo, beide 4 ½ Jahre alt, gehören zu den Jüngsten der Gruppe und wirken oft ein wenig desorientiert und durcheinander. Es gelingt ihnen jedoch, sich mit Vehemenz gegen und mit den anderen zu behaupten. 2. Die kleine Gruppe Die kleine Gruppe besteht derzeit aus 9 Mädchen und 7 Jungen. 7 Kinder sind im vergangenen Jahr in der Spielgruppe gewesen. 8 Kinder sind neu im Kindergarten. Axel, 4 ½ Jahre, war bereits im vergangenen Jahr in der kleinen Gruppe und spielte dort vorzugsweise mit Heinz und Markus. Da auch sonst der Großteil seiner Freunde in die große Gruppe gewechselt hat und er vom Alter her eher dorthin paßte, erschien sein Verbleiben in der kleinen Gruppe ein wenig problematisch. Die Entscheidung, ihn nicht umzustufen, hatte neben einer organisatorischen Erwägung (18 Kinder wären für die große Gruppe zuviel gewesen) auch pädagogische Gründe. Er hat eine überaus rege Phanatsie und erfindet den ganzen Tag Geschichten. Allerdings mangelt es ihm häufig an den motorischen Fähigkeiten, seine Ideen auch in die Tat umzusetzen. Ähnliche Überlegungen betrafen Nadja, 4 ½ Jahre, die vorher allerdings eher Kontaktprobleme hatte und nun im Zusammensein mit den Jüngeren aufblüht. Susl, 4 Jahre, ist ein Sonnenschein und verkörpert in allem Daddy s Liebling. Sie ist dabei sehr selbständig, auch wenn sie sich gelegentlich und aus Berechnung unselbständig gibt. Sie hat bereits Spielgruppen-Erfahrung. Richard, 4 ½ Jahre, ist dagegen trotz seines Alters sehr unsicher und anlehnungsbedürftig. Er scheint in vielem keine eigene Meinung zu haben und plappert alles nach, was die anderen (Erwachsenen und Kinder!) ihm vorgeben. Im Moment möchte er immer mit Sarah zusammensein. Sarah, 4 Jahre, hatte zu Beginn der Gruppe noch arge Schwierigkeiten, sich auf andere Bezugspersonen einzulassen, obwohl sie bereits die Spielgruppe besuchte, bei der allerdings ihre Mutter immer zugegen war. Sie taute jedoch sehr schnell auf, weiß mittlerweile genau, was sie will und setzt es auch in die Tat um. Dabei kann sie allerdings sehr dickköpfig werden. Richards zaghafte Annäherungsversuche nimmt sie mit einer Mischung aus Sich-geschmeichelt-Fühlen und freundlicher Gelassenheit auf. Jack, 4 Jahre, ist der Sonnyboy der Gruppe und besitzt für sein Alter schon echte Führungsqualitäten. Dort, wo er auftaucht, dreht sich fast alles um ihn. Dabei ist seine Mischung aus Ritterlichkeit und Rotzigkeit erquickend. 8

10 Priska, 4 Jahre, spricht sehr wenig und braucht eine lange Anlaufzeit, um sich für neue Menschen in ihrer Umgebung zu erwärmen. Männliche Erzieher haben es dabei besonders schwer. Wen sie allerdings einmal in ihr Herz geschlossen hat, der bekommt ihr sagenhaftes Lächeln. Michael, 4 Jahre, ist sehr anhänglich und benötigt sehr viel Aufmerksamkeit und Beachtung. Wenn er sie erhält, vermittelt er den Eindruck von Stärke. Dabei ist er erschreckend vernunftbetont. Gwendolin, 4 Jahre, ist ein sehr spezielles Kind. Sie war bereits ein Jahr in der Spielgruppe und hat es mit einer beispiellosen dickköpfigen Konsequenz durchgehalten, mit keinem Erwachsenen (außer ihren Eltern) ein Wort zu sprechen. Außerdem zeigte in der Vergangenheit keine Reaktion ihrerseits, daß sie eine einseitige Kommunikation überhaupt zuließ. Unsere diesbezüglichen Sorgen stellten sich jedoch als unzutreffend heraus. Sie spricht zwar immer noch nicht mit den Erziehern, sehr wohl aber in deren Gegenwart mit anderen Kindern. Außerdem macht sie mittlerweile zumindest Zeichen der Zustimmung oder Ablehnung. Golo, 4 Jahre, ist der Bruder von Anja und ein echter Rabauke. Er verteilt gern (teilweise schmerzhafte) Stüber, kann allerdings auch gut einige Schläge der anderen verkraften. Seine Aggressivität hängt eindeutig mit überschüssiger Energie zusammen. Wenn er mit einer Sache beschäftigt ist, die ihn fesselt, kann er sehr konzentriert und friedlich sein. Philip, 3 ½ Jahre, ist der Jüngste der Gruppe, sowohl was sein Alter als auch sein Verhalten betrifft. Er besitzt ein ähnliches Energiepotential wie Golo, ist dabei jedoch schwer zu fesseln und zeigt eine immense Desorientierung. Er braucht eine feste aber liebevolle Betreuung. Allerdings war seine Entwicklung in den letzten Monaten von deutlichen Schüben begleitet. Svenja, 3 ½ Jahre, ist ein sehr eigensinniges und selbstbewußtes Kind. Sie stellt sehr klar ihre Wünsche dar und läßt sich nicht so leicht auf Kompromisse ein. Leuchten ihr allerdings vernünftige Erklärungen ein, ist sie sehr verständnisvoll. Wen sie einmal ins Herz geschlossen hat, der hat dort seinen festen Platz. Fabian, 3 ½ Jahre, ist der Bruder von Vivian und ähnlich manipulierbar. Er legt einen gewissen Chauvinismus an den Tag, wenn er von anderen darin bestärkt wird. Seine Sympathiebezeugungen sind sehr spontan und äußerst wechselhaft. Pauline, 3 ½ Jahre, spielt mit Hingabe und Verzückung. sie vermittelt immer den Eindruck von Schutzbedürftigkeit. Wenn sie sich alleingelassen fühlt, bricht sie leicht in Tränen aus. Theresa, 3 ½ Jahre, ist das klassische Pappa-Kind. Wenn ihr Vater sie zum Kindergarten bringt, ist es fast unmöglich, die beiden zu trennen. Außerdem präsentieren die Eltern ihre sehr unterschiedlichen pädagogischen Einstellungen auch im Kindergarten. Obwohl Theresa an sich sehr selbständig ist und sich über einen längeren Zeitraum hinweg voll freudiger Hingabe in eine Tätigkeit versenken kann, hat sie fast immer einen leidigen Gesichtsausdruck. Sie ist oft sehr quengelig. Wenn ihr etwas nicht gefällt, schreit sie interessanterweise zuerst nach ihrer Mutter. Sie braucht klare Grenzen von Seiten der Erzieher, um ihrer diesbezüglichen Verwirrung zu begegnen. 9

11 Una, 3 ½ Jahre, ist dagegen ein typisches Mama-Kind und braucht viel Zuwendung. Sie ist nicht nur neu in der Gruppe, sondern kam auch erst 2 Wochen nach den Sommerferien in den Kindergarten. Der Lösungsprozeß von der Mutter war zu Beginn dramatisch, sodaß die Erzieher entschieden, sie weitere 2 Wochen im Beisein ihrer Mutter das Spielhaus besuchen zu lassen. Sie akzeptiert nur jeweils eine neue Bezugsperson. Von den anderen Kindern kannte sie vorher nur Gwendolin und Sarah, welche in der selben Straße wohnen. Mittlerweile hat sich ihre Situation deutlich entspannt. Ihren zeitweilig noch auftretenden Angstgefühlen begegnet sie selbst mit Gelassenheit und altklugen Kommentaren. 3. Die Spielgruppe Die Spielgruppe findet zweimal wöchentlich (dienstags und donnerstags) statt und trifft sich von bis Uhr. Dort können Kinder bis zum Alter von max. dreieinhalb Jahren erste Erfahrungen in einer Gruppe mit Gleichaltrigen sammeln und auf den Lösungsprozeß vom Elternhaus vorbereitet werden. Außerdem ergibt sich hier für die Eltern die Möglichkeit, die Konzeption und die Praxis des Kindergartens zu begutachten und herauszufinden, ob er für das Kind überhaupt geeignet ist. In der Regel bleibt ein Elternteil anwesend, um das Kind vor eventuell auftretenden Verlustängsten zu bewahren. Die Gruppe wird von einer Mutter geleitet, deren Kinder selbst schon das Spielhaus Sandort besucht haben. Die übrigen Erzieher haben mit dieser Veranstaltung nur bedingt zu tun, weil sie relativ unabhängig vom sonstigen Kindergartenbetrieb organisiert ist und nur als Vorbereitung dienen soll. Die Gruppe findet in diesem Jahr das dritte Mal statt und hat sich in jeder Hinsicht als recht erfolgreich bewiesen. Die Gruppenstärke besteht derzeit aus 10 Kindern zwischen 2 und 3 Jahren. Darstellung der Mitarbeiter Das Team besteht aus einer Erzieherin und zwei Erziehern. Das Spielhaus ist außerdem als Ausbildungsstätte für Praktikanten der Fachschule für Sozialpädagogik in Altona anerkannt und bietet zwei Plätze pro Halbjahr. Die Spielgruppe wird von einer Honorarkraft betreut. Die Reinigung des Spielhauses wird von einer Reinigungskraft geleistet. Verwaltungsaufgaben werden überwiegend vom Vorstand des Vereins wahrgenommen. Mitarbeiter und Vorstand arbeiten kontinuierlich zusammen. U. (35 Jahre) ist Erzieherin und staatlich anerkannte Heilpädagogin. Sie war nach ihrer Ausbildung in dem zuletzt genannten Bereich tätig und arbeitet seit ca. 3 Jahren im Spielhaus Sandort (30 Wochenstunden). Sie betreut dort vorwiegend die kleine Gruppe. In ihrer Arbeit legt sie großen Wert auf ein gesundes Umweltbewußtsein, und zwar in jedweder Hinsicht. Diesbezügliche Neuerungen im Kindergarten gehen meist von ihrer Initiative aus. Außerdem ist sie darauf bedacht, den Kindern möglichst konkrete (Spiel)Angebote zu machen. Sie versucht mit sanfter und mütterlicher (im besten Sinne!) Fürsorglichkeit, die Kinder an ein soziales Leben außerhalb ihrer 10

12 Familie heranzuführen. Dabei ist ihr der verbale Umgangston sehr wichtig. Sie singt gern mit den Kindern oder organisiert Gruppenspiele, in denen das Singen eine Rolle spielt. Ihre Arbeit in der Gruppe wird derzeit von der Praktikantin T. (19 Jahre) begleitet, die sich sehr einfühlsam in U. s Konzept einfügt und die Kinder selbständig zu leiten imstande ist. F. (31 Jahre) ist Erzieher und besucht seit Jahren intensive Fortbildungskurse in Märchenkunde und Märchenpädagogik. Er ist wie U. seit ca. 3 Jahren im Spielhaus Sandort beschäftigt (30 Wochenstunden) und betreut dort hauptsächlich die große Gruppe. Er legt in seiner Arbeit einen großen Wert auf den pädagogischen Nutzen alter Volksmärchen, insbesondere der Grimm schen Hausmärchen. Deshalb liest er auch regelmäßig Märchen vor und organisiert einnmal im Jahr um die Weihnachtszeit eine Veranstaltung, in der ein professioneller Märchenerzähler auftritt. Sein Erziehungsstil ist streng aber gerecht und aus meiner Sicht dem Verhalten der Kinder angemessen. Er pflegt auch über den Kindergartenbetrieb hinaus einen intensiven und persönlichen Kontakt zu den jeweiligen Eltern der Kinder. Seine Arbeit wird derzeit von der Praktikantin M. (20 Jahre) begleitet, die ihrerseits viele eigene Ideen in die Gruppe einbringt. Außerdem kann sie gerade mit den individuellen Mentalitäten der Kinder sehr gut umgehen. Meine Funktion im Spielhaus Sandort ist mehr die eines Springers. Ich bin nur für drei Tage dort beschäftigt (15 Wochenstunden). Meine Gruppenzuständigkeit wechselt nach Bedarf. Das bedeutet, daß ich für beide Gruppen bestimmte Aufgaben und Angebote übernehme. Wenn die Praktikanten in der Schule sind (je einmal pro Woche), vertrete ich sie in ihren jeweiligen Gruppen. Im Krankheits- oder Urlaubsfall einer meiner Kollegen trage ich die alleinige Verantwortung für eine Gruppe. Satzung und Regeln des Kindergartens Das Spielhaus Sandort ist ein privater Kindergarten, der sich auf eine Elterninitiative stützt. Träger der Einrichtung ist der gleichnamige und gemeinnützige Verein, ein Elternverein, der im Jahre 1978 den Kindergarten eröffnete (damals: Flottbeker Spielschule e.v. ). Zweck des Vereins ist die Förderung der Spielmöglichkeiten von Kindern. 1. Die Mitgliedschaft des Vereins Ordentliche Mitglieder des Vereins können die Eltern bzw. ein Elternteil oder die Erziehungsberechtigten der im Kindergarten betreuten Kinder sein. Die Mitgliedschaft ist Voraussetzung für die Betreuung der betreffenden Kinder. Festangestellte Mitarbeiter können für die Zeit ihrer Beschäftigung ebenfalls Mitglied des Vereins werden. Fördermitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden, die die Ziele des Vereins unterstützt. Über die Aufnahme in den Verein entscheidet der Vorstand auf Grund eines schriftlichen Antrages. Das Eintrittsgeld beträgt DM 200,--. 11

13 Ein Ausschluß erfolgt nur, wenn das betreffende Mitglied gegen die Ziele und Interessen des Vereins verstoßen hat oder trotz Mahnung mit den Mitgliedsbeiträgen mindestens drei Monate im Rückstand ist. Eine Kündigung der Mitgliedschaft von Seiten des Mitgliedes kann gegenüber dem Vorstand schriftlich mit einer Frist von drei Monaten auf das Ende eines Monats erklärt werden, jedoch nicht zu einem der letzten drei Monate vor dem Ende des Betreuungsjahres (in der Regel 1.8. bis 31.7.). Der Betrieb des Kindergartens wird durch den mit der Behörde für Schule, Jugend und Berufsbildung vereinbarten Pflegesatz für die Vormittagsgruppen finanziert. Der Eigenanteil der Eltern ist einkommensabhängig. Die nachmittags stattfindende Spielgruppe wird ausschließlich durch Elternbeiträge getragen. Dieser monatliche Beitrag (zugleich der Mitgliedsbeitrag) beträgt pro Kind derzeitig DM 441,60 und ist am ersten jeden Monats in voller Höhe fällig. Je nach Einkommen und mit staatlicher Unterstützung kann der Betrag auf DM 150,-- bzw. DM 80,-- herabgesetzt werden. Zusätzlich zum Monatsbeitrag müssen jährlich DM 150,-- für die einmal wöchentlich stattfindende Rhythmusgruppe bezahlt werden sowie monatlich DM 5,-- für die Getränkekasse. Mitarbeiter sind von der Zahlung der Beiträge befreit, sofern nicht ein eigenes Kind im Kindergarten betreut wird (was im Moment nicht der Fall ist). Neben den Monatsbeiträgen wird der Kindergarten durch die aktive Mitarbeit der Eltern (Frühjahrsputz, ein jährliches Renovierungswochenende - das letzte fand unter der Beteiligung aller Eltern am 26./27.Oktober statt) getragen. Alle Eltern müssen ein Amt übernehmen, für das sie ein Betreuungsjahr zuständig sind. Das kann eine Arbeit in den Gremien sein oder sich auf Dinge wie Fensterputzen, Getränkeholen, Bürgersteigreinigung, Rasenmähen etc. beziehen. Wer nicht am Renovierungswochenende teilnimmt, zahlt ersatzweise DM 100,-- in die Kindergartenkasse. Außerdem sind die Eltern dazu angehalten, im Krankheitsfalle von Mitarbeitern Elterndienste zu leisten. 2. Die Mitgliederversammlung Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand. Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt, in der Regel im ersten Quartal. Sie wird ferner einberufen, wenn wenigstens 25% der Mitglieder dies unter Angaben von Gründen fordern oder sich eine außergewöhnliche Situation ergibt. Die Tagesordnung ist mindestens zwei Wochen vorher bekanntzugeben, kann aber mit einer einfachen Mehrheit der anwesenden Mitglieder ergänzt werden. Die letzte Versammlung fand unter verschiedenen besonderen Anlässen (Vorstellung der neuen Praktikanten und mir, rechtliche Streitigkeiten mit dem Vermieter) am 21.August statt. Die Mitgliederversammlung entscheidet über den Haushaltsplan, die Wahl des Vorstandes, die Entlastung des Vorstandes, die Wahl eines Kassenführers, die Wahl von zwei (nicht zum Vorstand gehörigen) Rechnungsprüfern, die Höhe und Fälligkeit der Beiträge, über Widersprüche gegen den 12

14 Ausschluß von Mitgliedern, Satzungsänderungen und die evtl. Auflösung des Vereins. Pro betreutem Kind haben die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten eine Stimme. Eine ordentliche Mitgliederversammlung ist unabhängig von der tatsächlichen Teilnehmerzahl beschlußfähig. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefaßt. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Für Satzungsänderungen oder den Beschluß, den Verein aufzulösen, ist eine Dreiviertelmehrheit notwendig. 3. Der Vorstand Der Vorstand besteht derzeit aus drei Mitgliedern (bei maximal 5 zugelassenen). Voraussetzung für die Neuwahl ist eine Ordentliche Mitgliedschaft. Die derzeitige Vorsitzende ist mittlerweile Fördermitglied. Der Vorstand wird für die Dauer eines Jahres gewählt. Mitarbeiter des Vereins können nicht in den Vorstand gewählt werden, sie sind jedoch mindestens einmal pro Quartal zur Vorstandssitzung einzuladen, um ihre Anliegen zu erörtern. Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins. Er ist für die Beschaffung geeigneter Räumlichkeiten und die Beschäftigung des erforderlichen Personals zuständig. Je zwei Vorstandsmitglieder sind gemeinsam vertretungsberechtigt. Der Vorstand übt seine Tätigkeit ehrenamtlich aus. Das pädagogische Konzept 1. Die Voraussetzungen Mit Maria Montessori 2 teilen die Pädagogen des Spielhauses die Überzeugung, daß Kinder bereits vollständige Wesen sind in dem Sinne, daß sie alle Anlagen für eine vollständige Persönlichkeit mitbringen. Diese Anlagen entwickeln sie entsprechend ihrem Umfeld und gemäß ihrem natürlichen Rhythmus. Dies bedeutet, daß die Erwachsenen ein liebevolles und tragendes Umfeld schaffen sollten, in dem die Kinder sich entsprechend ihrer eigenen Persönlichkeit 3 entwickeln und z.b. frei spielen können. Gleichzeitig gibt es gewisse Spielregeln, z.b. soziale Regeln, die eingehalten werden müssen. Je 2 Maria Montessori, ital. Ärztin und Pädagogin, *Ancona 1870, +Noordwijk aan Zee (Niederlande) 1952, erwarb als erste Italienerin 1896 in Rom den medizin. Doktorgrad, war Prof. in Rom. Sie befaßte sich u.a. mit der Erziehung retardierter Kinder und faßte die kindl. Entwicklung als Entfaltung der Kräfte nach einem verborgenen, aber festen inneren Bauplan auf. Während ihrer Arbeit in dem von ihr gegründeten Kinderhaus (1907) entwickelte sie ein spezielles didakt. Entfaltungsmaterial. 3 Hier nähert sich das Konzept außerdem der anthroposophischen Pädagogik Rudolf Steiners ( ) an, der Entwicklung als stufenweise Selbstoffenbarung verstand. Dabei erfolge die Aneignung der Wirklichkeit als aufsteigende Folge des sich in seiner Tätigkeit selbst ergreifenden objektiven Geistes. Dieses der Schulung zugängliche Vermögen beruhe jedoch einzig auf der menschlichen Freiheit, sich ungehemmt zu entfalten. 13

15 nach Alter und Entwicklungsstufe brauchen Kinder - wie auch die Erwachsenen - einen entsprechenden Rahmen, in dem sie Halt finden, da sie sonst verloren gehen. 2. Die Bedingungen Mit dem Eintritt in den Kindergarten beginnt für die Kinder die erste intensive Erweiterung ihrer Lebenserfahrungen, eine unmittelbare Berührung mit der Welt außerhalb ihrer eigenen Familie. Die Erzieherin bzw. der Erzieher wird zu einer weiteren wichtigen Bezugsperson. So ist der Kontakt zum Kind und die Entwicklung einer Beziehung die Basis der Arbeit im Spielhaus. Gelegenheiten, in Kontakt zu treten, gibt es viele: Die Begrüßung und Verabschiedung jedes einzelnen Kindes, gemeinsames Spiel, Bilderbücher betrachten, Tische decken, Hilfen beim Anund Ausziehen etc. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Tun. Vorlieben und Möglichkeiten der Kontaktaufnahme sind bei Kindern individuell verschieden. Die Pädagogen im Spielhaus wollen dies erklärtermaßen berücksichtigen, indem sie Grenzen akzeptieren, offensiv auf die Kinder zugehen oder sie auch mal abwartend begleiten. Das jeweilige pädagogische Verhalten wird im Team besprochen oder in der Supervision problematisiert. Aus der Sicht der Erzieher des Spielhaus ist für die Entwicklung eines Kindes die wichtigste Voraussetzung, daß es den ganzen Tag nach Lust und Laune spielen kann. Das heißt für sich alleine, mit anderen in einer Gruppe, drinnen und draußen. Dafür sind Räume notwendig, die den Bedürfnissen der Kinder entsprechen. Kinder haben einen großen Bewegungsdrang und müssen diesen in ihrem Spiel ausagieren können. Nach Meinung der Verfasser der Konzeption stellt die Natur den besten Raum hierfür dar, sodaß die Kinder des Spielhauses möglichst viel im Freien spielen können müssen, damit sie ihren Körper kennenlernen, ihre Kräfte, Beweglichkeit und Geschicklichkeit ausbilden und sich austoben können Arbeitsziele und Methoden Obwohl die Erzieher nicht jeden Tag gleich gut in der Lage sind, einfühlsam auf jedes Kind einzugehen, ist es ihr erklärtes Ziel, eine Atmosphäre im Kindergarten zu schaffen, die friedvoll, angenehm und heiter ist. Sie soll... im Zusammenleben mit Eltern, Kindern und Kollegen von 4 Vgl. hierzu: Spielraum Spezial 8/95: Erinnern wir uns an die eigene Kindheit, welche Spiele wir bevorzugten, dann wird das Ergebnis unserer Rückschau zeigen, daß wir mit Vorliebe draußen und mit anderen Kindern zusammen spielten. Dabei fallen uns gerade Spiele ein, die an geheimnisvollen Orten stattfanden, unsere Phantasie heraus forderten und uns in unserer Bewegungsvielfalt nicht einschränkten. Unsere Augen beginnen zu blitzen, der Spaß und die Freude, riskante Einfälle zu wagen, wird spürbar in unseren Erzählungen. sich bis zur körperlichen Erschöpfung austoben zu dürfen, sich immer neue Abenteuer und Spiele ausdenken zu können, fördert die Zufriedenheit mit sich selbst und gibt ein gesundes Wohlbefinden.... Spielen übernimmt in der Sinnesentwicklung eines Kindes eine wichtige Funktion. Es ist lustbetontes <Tun>, das Körper, Geist und Seele beansprucht und ihre Schaffenskraft fördert. (zit. aus: Spielhaus Sandort: Konzeption zur inhaltlichen Arbeit in den Vormittagsgruppen, Hamburg 1996, S.4f) 14

16 Höflichkeit, Ruhe, Ehrlichkeit, Interesse, Freundlichkeit, Verständnis und Optimismus gekennzeichnet... sein. 5 Die Kinder sollen sich im Spielhaus wohlfühlen und gerne kommen. Sie müssen die Möglichkeit haben, sich zu versenken in das, was sie gerade tun im freien Spiel, beim Basteln, Malen und ähnlichem. Ziel ist ferner, daß sie sich dabei selbst als handelnde und ihre Phantasie auslebende Wesen erfahren, daß sie ihre natürliche Neugierde und ihr Bedürfnis nach Verwirklichung ihrer Erfahrungen im Alltagsleben ausleben können. Eine der grundlegenden Methoden heißt dabei: authentisch sein. Das bedeutet, daß der Erzieher bzw. die Erzieherin eine innere Zielgerichtetheit hat, bei dem was er oder sie tut, und dies vor den Kindern auch vertritt. Das bedeutet außerdem, daß die Pädagogen ehrlich (re-)agieren, ein eventuelles persönliches Unwohlsein weder verdrängen, noch auf ein möglicherweise anstrengendes Kind projizieren. Eine weitere wichtige Methode ist es, die Kinder im Tagesablauf mit einzubeziehen, z.b. Vorbereiten oder Abräumen beim Frühstück. Hierdurch werde den Kindern soziale Kompetenz und Verantwortlichkeit gegeben, die sie auch von sich aus suchen. Eine andere Methode ist die Flexibilität der Erzieher. Wenn Kinder sehr in ihr Spiel vertieft sind, können die Erzieher ihr Vorhaben spontan ändern und z.b. auf den Schlußkreis verzichten und so dem Spiel mehr Gewicht beimessen. Generell könne ein Vorhaben oder Projekt abgeändert oder abgebrochen werden, wenn sich zeige, daß es nicht die gewünschte Resonanz findet oder der Zeitpunkt nicht der richtige ist. Die praktische Arbeit 1. Die zeitlichen Abläufe Der Tagesablauf ist folgendermaßen organisiert: Ab 8.00 Uhr Austausch und Absprache zwischen den Erziehern, Ankommzeit der Kinder, Begrüßung, kurzer Austausch mit den Eltern, Spiel- und Bastelangebote, z.b. Bilderbuch vorlesen, kneten, malen, Freispiel. Die Kinder sollen im Haus Hausschuhe tragen; diese werden im Kindergarten deponiert. Zwischen und Uhr findet ein Frühstück in beiden Gruppen statt; dabei können Gespräche geführt und Erlebnisse erzählt, Geschichten vorgelesen oder erzählt werden. Außerdem werden geplante Angebote und Projekte vorgestellt. Jedes Kind bringt sein Frühstücksbrot in der Regel selbst mit. Getränke sind im Kindergarten (Getränkegeld!) vorhanden. Süßigkeiten dürfen als Frühstück nicht mitgegeben werden. 5 nach: Tausch/Tausch; zit. aus: Spielhaus Sandort: Konzeption, S.4 15

17 Zwischen und Uhr findet die Arbeit an den Projekten statt; es gibt zahlreiche Bastelund Werkangebote. Die Kinder können drinnen und draußen frei spielen. Ungefähr Uhr findet dann der Schlußkreis statt. Hier soll genügend Zeit und Raum bleiben, zu singen, Sing- und Kreisspiele zu machen und zu klönen: Was war heute los? Was haben wir morgen vor? Frühstück und Schlußkreis sind also Gelegenheiten für Interaktionen, welche die gesamte Gruppe betreffen, weshalb von den Erziehern auch großen Wert auf diese Veranstaltungen gelegt wird. Zwischen und wird mit Unterstützung der Kinder aufgeräumt. Die Eltern holen ihre Sprößlinge ab, die Kinder werden verabschiedet und es gibt noch einmal Gelegenheit für kurze Gespräche mit den Erziehern. Einen strikten Wochenplan gibt es nicht, lediglich sind einige Angebote vorgesehen, die im wöchentlichen Turnus wiederkehren: Jeden Mittwoch (außer in den Schulferien) bietet eine Musiktherapeutin eine Rhythmusgruppe an, wo gesungen, getanzt und mithilfe von verschiedenen Orff-Percussionsinstrumenten Spiele gespielt werden. Jeder Gruppe ist jeweils ein Backtag reserviert (momentan dienstags und freitags) Jeder Erzieher hat sein spezielles Rezept, das er mit den Kindern zusammen zubereitet. U. bäckt Quarkbrötchen, F. bäckt Hefebrötchen und ich backe Pfannkuchen. Neuerdings gehen wir mit den Kindern jeden Donnerstag in zwei Gruppen zum Turnen in eine dafür angemietete Turnhalle. Außerdem werden regelmäßig Ausflüge in die nähere Umgebung unternommen (Spielplatz, Kiesgrube Rissen, Hirschpark), sowie das Schwimmbad Simrockstraße (nur große Gruppe) besucht. Der jährliche Laternenumzug und das Herbstfest sowie besondere Aktivitäten wie Flohmarkt und Sommerfest sind bei Kindern, Eltern und Mitarbeitern beliebt. Während der Hamburger Schulferien ist der Kindergarten geöffnet, mit Ausnahme von vier Wochen während der Sommerferien und zwischen Weihnachten und Neujahr. Wenn in den Ferien nur ein Erzieher da ist, gilt für diese Zeit eine eingeschränkte Regelung. Vor den Ferien wird eine Liste ausgehängt um festzustellen, wieviele Kinder kommen werden. Sind dies mehr als zehn Kinder, besprechen Eltern und Erzieher, wie man die Gruppe verkleinern kann. Außerdem besteht für diesen Fall die Möglichkeit der Eltern-Mithilfe. 2. Projekte und Aktivitäten (am Beispiel) Aus den zahlreichen Projekten und Aktivitäten möchte ich zwei herausgreifen, die mir besonders am Herzen lagen und - wie ich glaube - einen kleinen Einblick in die praktische pädagogische Arbeit des Spielhauses geben. 16

18 Wie oben bereits erwähnt findet wöchentlich für jede Gruppe ein Backtag statt. Bei dieser Gelegenheit habe ich schon einige Male mit den Kindern Pfannkuchen gemacht. Mir erschien dieses Rezept vor allem deshalb empfehlenswert, weil es einfach zu realisieren und der Teig - im Gegensatz zu den Brötchen - von der Kindern selbst leicht herzustellen ist. Zuerst bin ich mit zwei Kindern, die Lust dazu hatten, einkaufengegangen. Ich habe ihnen erklärt, was wir alles benötigten, und sie suchten sich die Zutaten teilweise selbst aus den Regalen zusammen. Wieder im Kindergarten habe ich die Zutaten auf den großen Küchentisch gestellt mit einer großen Schüssel daneben. 5 Kinder konnten nun die Zutaten in die vorbereitete Schüssel schütten: zwei Kinder zerschlugen die Eier, eines schüttete Zucker hinein, zwei andere gaben abwechselnd das Mehl hinzu. Ich habe nur darauf geachtet, daß das Mischungsverhältnis stimmte, und tat ein wenig Salz hinzu. Außerdem habe ich die Eierschalen aus der Schüssel gefischt, weil natürlich kaum zu vermeiden gewesen war, daß einige hineingefallen waren. Dann haben zwei weitere Kinder abwechselnd gerührt, bis der Teig sämig geworden war, was eine sehr mühselige Arbeit bedeutete, aber den Kindern sehr viel Freude gemacht hat. Teilweise rissen sie sich sogar den Mixer aus der Hand, weshalb ich eingreifen mußte. Dann kam das Backen an die Reihe. Entgegen meiner Befürchtung, sie könnten sich vielleicht am Herd verbrennen, wußten bereits die Dreijährigen, daß sie von dem glühenden Etwas genügend Abstand zu halten hatten. Außerdem hatte jedes Kind bereits etwas Kocherfahrung. Jeweils zwei Kinder standen nun vor den Herdplatten, warfen ein Stück Butter in die 2 Pfannen und gossen unter meiner Anleitung in das erhitzte Fett eine Kelle Teig. Nachdem die ersten Pfannkuchen fertig waren, stellte ich sie erst einmal in den Backofen. Ich legte Wert darauf, daß die Kinder zusammen die Früchte ihres gemeinsamen Erfolges aßen. Bei dieser Aktion war mir wichtig, daß die Kinder nicht nur bei der Vorbereitung des Teiges und dem Backen aktiv teilnehmen konnten, sondern daß sie den gesamten Herstellungsprozeß eines ihrer Lieblingsgerichte kennenlernten. Außerdem sollten sie lernen, sich mit gefährlichen Situationen auseinanderzusetzen (Herd!) und in ihrem Gemeinschaftssinn bestärkt werden (gemeinsamer Verzehr incl. Warten). Außerdem stellte ich mir die Teigzubereitung als Übung der motorischen Fähigkeiten vor. Die ganze Aktion hat sowohl den Kindern als auch mir großen Spaß gebracht. Der Arbeitsprozeß war sehr spannend, und die Kinder - besonders die Jüngeren - waren fasziniert. Das bloße Zuschauen beim Backen selbst war allerdings den meisten Kindern zu langweilig; der Vorgang dauerte zu lange. Ich habe daraus die Konsequenz gezogen, daß ich Pfannkuchen nur noch mit einer geringeren Anzahl von Kindern backen kann (beispielsweise während der Ferien), um die Wartezeit zu minimalisieren. Das zweite Projekt, das ich hier anführen möchte, ist die Aufführung des Märchens Schneewitchen als Puppenspiel. Ich habe bereits hierzu erwähnt, daß mindestens zwei Erzieher im Spielhaus zu der Überzeugung gelangt sind, daß Märchen in der pädagogischen Praxis eine wichtige Rolle spielen 17

19 können. Wir teilen nicht die voreingenommenen Ängste betreffend der angeblichen Grausamkeiten der Grimm schen Märchen. Wir sind vielmehr der Ansicht, daß sie die Entwicklung der Kinder begünstigen und ihre Phantasie anregen können. Bruno Bettelheim schreibt dazu in seinem Buch Kinder brauchen Märchen: Anders als jede sonstige Literatur führen Märchen das Kind zur Entdeckung seiner Identität und seines Lebenssinns; sie geben auch zu erkennen, welche Erfahrungen notwendig sind, den eigenen Charakter weiterzuentwickeln.... Da diese Geschichten die wichtigsten Fragen des Kindes beantworten, sind sie gleichzeitig eine bedeutende Wirkkraft zu seiner Sozialisation. 6 Ursprünglich war das Projekt als Theaterspiel geplant, an dem alle Kinder aktiv teilnehmen könnten. Wir entschieden uns dann jedoch für ein Puppenspiel, weil das schneller zu realisieren und die Konzentrationsfähigkeit der Kinder gerade zu Beginn des Betreuungsjahres mit mehreren neuen Bezugspersonen nicht besonders hoch war. So wurde die Realisierung der ursprünglichen Theateridee vorerst auf einen noch ungewissen Zeitpunkt verschoben. Die Vorbereitung nahm mehrere Tage in Anspruch, an denen die Kulissen gemalt, die Zwerge gebastelt, die Betten genäht und die Requisiten zusammen mit den Kindern der großen Gruppe geklebt wurden. Als Materialien dienten dabei alter Flaschenkork, Filz- und Lederreste, Papier, Schnüre aller Arten, Nägel, Schrauben und Holzreste. Die sieben Berge wurden aus einem Drahtgeflecht gefertigt, das anschließend mit Zeitungspapier beklebt und in verschiedenen Grüntönen bestrichen wurde. Der Wald bestand aus getrocknetem Moos und Herbstlaub, Tannennadeln, Kastanien und Eicheln. Für die Gestalten des Märchens entfremdeten wir alte Kasperlepuppen, bei denen wir z.b. schwarze Wollfäden ( Schneewittchen ) anklebten oder einen Armreifen ( Krone der Königin ) befestigten. Der gläserne Sarg wurde aus einem aufgeschnittenen Schuhkarton hergestellt, der mit Klarsichtfolie bezogen wurde. Die Aufführung vor den Kindern und deren Eltern war ein voller Erfolg. Fast eine Dreiviertelstunde waren alle(!) Kinder vom Schicksal Schneewitchens gefesselt. Als Bühne dienten drei Ebenen: Das Kasperletheater als Schloß, auf einem breiten Spielregal stand das Drahtgitter der sieben Berge und auf einem simplen Tisch standen das Häuschen und die Bettchen der sieben Zwerge. M. las die längeren Textpassagen vor. F. und ich bedienten abwechselnd die Puppen und improvisierten die wörtliche Rede und die dazugehörige Handlung. Manchmal kam es zu einem großen Durcheinander, weil wir uns selber in der Rollenverteilung nicht immer ganz einig waren. Das tat jedoch dem Spaß keinen Abbruch, und die Kinder erinnern sich heute noch gern daran. 3. Die Teamarbeit Das Spielhaus Sandort kennt keine Heimleitung oder einen sonstigen Schichtführer. Vielmehr arbeiten die pädagogischen Mitarbeiter gemeinsam im Team zusammen, treffen gemeinsame 6 Bruno Bettelheim: Kinder brauchen Märchen, München , S.31f. Zu weiteren Ausführungen speziell zu dem genannten Märchen vgl. ebd. S.230ff 18

20 Entschlüsse, die sie dann nach außen auch als Team verantworten. Das soll nicht heißen, daß es nicht auch Probleme und Meinungsverschiedenheiten gäbe wie in jeder anderen Einrichtung auch, aber die Organisierung der pädagogischen Praxis durch die Arbeit im Team hat den Vorteil, daß niemand übergangen oder hierarchisch überstimmt wird. Bei unterschiedlichen Auffassungen der Mitarbeiter bleibt immer noch genügend Raum für die individuelle Handhabung. Die pädagogischen Mitarbeiter haben wöchentlich 2 Stunden für die Dienstbesprechung zur Verfügung sowie 14-tägig Supervision bei einer Supervisorin. In der Regel findet zweimal im Jahr (zu Beginn und in der Mitte des Betreuungsjahres) ein Elternabend statt. Die pädagogischen Mitarbeiter werden einmal im Quartal zur Vorstandssitzung eingeladen. Im ersten Teil der Dienstbesprechung, zu dem auch die Praktikanten eingeladen sind und der etwa eine Stunde beansprucht, werden die Eindrücke der Woche besprochen, eventuelle Problemfälle diskutiert, Ideen für Projekte und Aktivitäten gesammelt und Vorschläge zu ihrer Realisierung gemacht. Der jeweilige Gesprächsleiter wird zu Beginn bestimmt, was in der Praxis so aussieht: Der betreffende Kollege kündigt einige Tage vorher an, daß er die Leitung übernehmen möchte. Der Schwerpunkt dieses Treffens liegt jedoch auf der Beratung und Betreuung der Praktikanten, die mit ihren Problemen von dem übrigen Kindergartenbetrieb ungestört an die Kollegen herantreten können. Sie sollen dabei aktiv in die Planung mit einbezogen werden, wobei es sich für ihre Ausbildung anbietet, daß sie möglichst viele kurzfristige Projekte unter Anleitung eines Erziehers, aber durchaus eigenständig durchführen. Bei dieser Gelegenheit können sie Fragen zur Arbeit stellen oder Fakten über den Kindergartenbetrieb sammeln, die dann in einem Praktikumsbericht wiedererscheinen. Der zweite Teil der Dienstbesprechung ist den angestellten Pädagogen reserviert. hier werden langfristige Pläne gemacht, die Wochenübersicht skizziert, besondere Ereignisse den Kindergarten betreffend besprochen und Anregungen für neue pädagogische Konzepte ausgetauscht. Außerdem sollen dabei die Themen für die nächste Supervision abgesprochen werden. Der Schwerpunkt dieses Treffens liegt vor allem darauf, daß die Mitarbeiter Zeit und Raum haben, sich untereinander kennenzulernen und sich über Meinungen und Vorstellungen auszutauschen. Das bedeutet, daß sie versuchen, einen regen Dialog und echte kommunikative Beziehungen aufzubauen. Die Pädagogen des Spielhaus Sandort sind davon überzeugt, daß die Atmosphäre im Kindergarten nur dann für alle Beteiligten harmonisch wird und die dort geleistete Arbeit befriedigend ist, wenn die Zusammenarbeit der Mitarbeiter kreativ und fruchtbar bleibt, also auch einem regen Austausch unterworfen ist. Da nur einmal die Woche eine längere Besprechung eingeplant ist, so hat sich bis dahin in der Regel ein Menge Informationsmaterial angesammelt, das verarbeitet werden muß. In der Supervision werden Probleme bearbeitet, die sowohl die Mitarbeiter untereinander, als auch mögliche Differenzen mit den Eltern oder die Kinder selbst betreffen. Sinn der Veranstaltung ist es, eventuelle Fehler im pädagogischen Verhalten zu erkennen und Alternativen auszuarbeiten, wo wir mit unseren jeweiligen pädagogischen Maßnahmen in eine Sackgasse geraten sind. 19

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