Mitteilungen. Herbst 2009 Heft 87

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Mitteilungen. Herbst 2009 Heft 87"

Transkript

1 Herbst 2009 Heft 87 Mitteilungen

2

3 Mitteilungen Herbst 2009 Heft 87

4 Inhalt Editorial...3 Vorstellungen Klasse 1a....4 Klasse 1b....5 Lehrer Personalveränderungen Schulabschlüsse...14 Totengedenken...16 Sommerkonzert...18 Klassenfahrten Estland 12 b/c...21 Rumänien 12a...24 Klassenspiel Galileo Galilei...28 Aus dem Schulleben Baumpflanzaktion...32 Die Fachhochschulreife Holz Metall Keramik Zirkus...42 Weidenhaus-Projekt Papierschöpfen...50 Schulentwicklung Konfliktbewältigung Der neue Hort...54 Entwicklungsprojekt Engelberg...55 Der neue Vorstand Zukunftsinvestitionsprogramm Die Engelberger Vorschulgruppe...60 Bücher...62 Chronik und Veranstaltungen Magdalenenschule Werbung Organisationsteil (gelbe Seiten) Die MITTEILUNGEN werden von der Freien Waldorfschule Engelberg unentgeltlich herausgegeben, für Eltern und Freunde der Schule. Sie können jedoch die Finanzierung des Heftes mit einer Spende unterstützen. Für den Inhalt tragen die Autoren die Verantwortung. Anschrift: Freie Waldorfschule Engelberg Rudolf Steiner Weg Winterbach Tel: / Fax: / Hompage: Konto: Kreissparkasse Schorndorf BLZ Redaktion: Layout: Werbung: Titelbild: Bernd Fischer (E) Hermann Giesser (E) Andrea Groß (E) Annette Güppertz (L) Thomas Heller (E) Dietrich Schneider (el) Harry Schröder (L) Krimhild Stürzl (M) Bernd Fischer (E) Andrea Groß (E) Thomas Heller (E) Dietrich Schneider (el) Harry Schröder (L), Krimhild Stürzl (M) X Dietrich Schneider Abkürzungen: Lehrer (L) Eltern (E) Schüler (S) Mitarbeiter (M) Kindergarten (K) Ehemalige (el, ee, es, em, ek) Druck: Elbe Druckerei Wittenberg GmbH Auflage: 2300

5 Editorial 90 Jahre Waldorfschulen Jubiläen sind nicht nur dazu da, um zu feiern, noch weniger, um das Erreichte zu fixieren, sondern viel mehr zur Besinnung. Besinnung auf den Ursprungsimpuls, auf die gewordene Form, Besinnung aber vor allem auf die Weiterentwicklung in die Zukunft hinein. Der Ursprungsimpuls der Waldorfschulen war ein doppelter. Das Kaiserreich war 1919 zusammengebrochen. Ein starres System, fixiert auf den äußeren Erfolg und ein überspanntes deutsch-nationales Gesellschaftssystem hatte abgewirtschaftet. Nicht mehr der preußische Offizier war das oberste Gesellschaftsideal, sondern für den einfachen Menschen galt es, als Mensch zu überleben. In diese äußere Umbruchsituation stellte sich die Gründung der Waldorfschule in Stuttgart. Sie übernahm nichts von den überlieferten Schulformen, sondern schuf eigene Unterrichtsformen. Vielleicht eine der wichtigsten war: weg von den Schultypen des 19. Jahrhunderts: Volks-, Real- und höhere Schule dafür eine 12-klassige Einheitsschule. Und da sind wir schon beim zweiten Ursprungsimpuls. Es ging ja nicht darum, einfach bloß etwas anders zu machen, den alten Wein in neue Schläuche zu füllen; hinter anderen Formen standen grundsätzlich andere Ideen. Erziehungsziel war nicht, den jungen Menschen zum funktionierenden Rädchen im so oder anders gearteten Gesellschaftssystem zu machen. Der Blick richtete sich viel mehr auf den werdenden Menschen, der im Werden auch Entwicklungsstufen durchläuft und dessen Werden mit dem Ende der Schulzeit nicht zu Ende ist, sondern vielmehr erst beginnt. Der Lebenslauf als Prozess, um immer mehr Mensch zu werden und souverän die Aufgabe zu ergreifen, die das Leben in der vielfältigen Weise an jeden einzelnen stellt. Im Mittelpunkt steht der Mensch in seiner Einmaligkeit als leibliches, seelisches und geistiges Wesen. Seit 1919 hat sich vieles in der Welt verändert. Die Gedankenstrukturen sind aber in erschreckender Weise geblieben, wie sie sich im 19. Jahrhundert herausgebildet haben. Die Ideologie des Materialismus ist totalitärer geworden. Gleichzeitig ist seit längerer Zeit schon ein Aufwachprozess unter den Menschen zu beobachten. Viele sind mit den Denkinhalten, die uns heute immer noch suggeriert werden, nicht mehr zufriedenzustellen; sie suchen nach neuen Inhalten und neuen Wegen. Hier stellen sich Forderungen an die Waldorfpädagogik. Die geistigen Grundlagen der Waldorferziehung sind noch nicht ausgeschöpft. Vielleicht tritt die Schulbewegung in eine neue Phase. Die Besinnung auf Grundlagen und Ziele muss sich intensivieren. Das Entwicklungsprojekt Engelberg, die Arbeit an der Weiterentwicklung der Schule, die seit einiger Zeit intensiv vorangetrieben wird, ist ein Zeichen dafür, dass Bewegung stattfindet. Es gab eine lange Zeit in der Vergangenheit, wo die Waldorfschulen insgesamt auf die öffentlichen Schulen hingeschaut haben und oftmals auch versuchten, Anerkennung durch Anpassung zu erlangen. Das innovative Element der Steinerschen Pädagogik darf nicht verloren gehen. Indem im Hintergrund aller zukünftigen Reformen das Erziehungsziel der Mensch nicht aus den Augen verloren wird, kann die Schule ihre Zukunftsaufgabe erfüllen. Wie sich die Bewusstseinsentwicklung eines Menschen im Laufe der Biografie wandelt, so wandelt sich auch mit jeder Generation die Anforderung an die Schule. Nur wenn das immer wieder ergriffen wird, kann die Schule lebendig bleiben und ihre Aufgabe der Menschenbildung erfüllen. Für die Redaktion Dietrich Schneider 3

6 Vorstellungen Klasse 1a Frau Baar 1 Lucy Heser 2 Una Rayers 3 Tarek Hassan 4 Tabea Treschl 5 Kadischa Tochtermann 6 Paul Köstlin 7 Luca Kirchgeßner 8 Phillip Bussenius 9 Felix Heinrich 10 Philip Roth 11 Joana Waldenmaier 12 Tim Schlender 13 Theresa Stein 14 Daniel Wienands 15 Elena Ziegler 16 Vincent Mohr 17 Larissa Schmidt 18 Leonhard Handte 19 Lukas Colmar 20 Kolya Bozicnik 21 Jonas Weigel 4

7 Vorstellungen Klasse 1b Frau Schönleber 1 Philippe Bähr 2 Alina Eymann 3 Aaron Ludwig 4 Paula Schulze 5 Selin Posul 6 Lewin Creuz 7 Anna Breininger 8 Quentin Haas 9 Jonas Furthmüller 10 Nils Helf 11 Leon Trautner 12 Alexia Kaiser 13 Neil Gahl 14 Maurice Kersten 15 Fehnja Engelen 16 Alina Fuchs 17 Erik Fritz 18 Joshua Abbrecht 19 Ines Margalef Tejada 20 Lavinia Engelen 21 Paul Beeg 22 Julius Zoller 5

8 Vorstellungen Simone Baar Klassenlehrerin der 1a Nach meinem Ersten Staatsexamen absolvierte ich mein Referendariat in Reichenbach/Fils an einer Grund- und Hauptschule. Dort unterrichtete ich eine dritte Grundschulklasse in Deutsch und MeNuK (das bedeutet Mensch, Natur und Kultur und hat das Fach Heimat- und Sachunterricht abgelöst) und eine siebte Hauptschulklasse in Deutsch und MNT (das ist im Prinzip Biologie, Physik und Chemie zusammen in einem Fächerverbund). Ich freue mich, mich Ihnen dieses Jahr als neue Lehrerin der Klasse 1a am Engelberg vorstellen zu dürfen. Meine Wurzeln liegen schon von Geburt an im schönen Remstal und ich bin sehr glücklich darüber, hier jetzt auch unterrichten zu können. Ich selbst habe leider keine Waldorfschule besucht, sondern ging nach meiner Grundschulzeit in Korb auf das Salier-Gymnasium in Waiblingen. Nach dem Abitur beschloss ich, selbst Lehrerin zu werden und studierte sieben Semester an der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg Grund- und Hauptschullehramt mit den Fächern Deutsch und Heimat- und Sachunterricht mit dem Schwerpunkt Biologie. Doch nach diesen 1,5 Jahren im Vorbereitungsdienst musste ich feststellen, dass einige Dinge am Staatlichen Schulwesen nicht meinen Vorstellungen vom kindgerechten Lernen entsprechen. Daher beschloss ich, nach dem erfolgreichen Abschluss meines Vorbereitungsdienstes, mich beruflich weiterzuentwickeln. Nach vielen guten und informativen Gesprächen mit Waldorflehrern und anderen, mit der Waldorfschule eng verbundenen Menschen, beschloss ich, mich für das Klassenlehrerstudium am Waldorflehrerseminar in Stuttgart anzumelden. Dieses Studienjahr an der Freien Hochschule bereitete mir große Freude und beeindruckte mich auch tief. Nach dem Ende meines Waldorflehrerstudiums zog ich nach Heilbronn und unterrichtete dort für ein Schuljahr an der dortigen Waldorfschule. Nun freue ich mich jedoch sehr darüber, wieder zurück im Remstal zu sein und hier am Engelberg als Klassenlehrerin und Englischlehrerin der beiden ersten Klassen unterrichten zu dürfen! Simone Baar (L) 6

9 Vorstellungen Gabriele Schönleber Klassenlehrerin der 1b nicht leicht, als im Frühjahr dieses Jahres plötzlich die Frage im Raum stand: Übernehme ich jetzt eine erste Klasse oder bleibe ich bei den chers amis aus dem Fachkreis Französisch? Da ich mit der Idee, eine Klasse von Beginn an zu führen, schon immer geliebäugelt und durch Vertretungssituationen Erfahrungen im Hauptunterricht der Unterstufe gesammelt hatte, neigte sich die Waagschale ziemlich bald zugunsten der Einser. Mittlerweile sind sie mir auch schon richtig ans Herz gewachsen und ich bin froh, mich für sie entschieden zu haben. Ganz draußen aus dem alten Fachkreis bin ich jedoch nicht: In der eigenen und in einer vierten Klasse gebe ich weiterhin Französisch. Als ich im Sommer 2006 hierher an den Engelberg kam, hätte ich mir nicht träumen lassen, dass ich drei Jahre später schon wieder für die Mitteilungen porträtiert werde. Damals kam ich von der Freien Waldorfschule auf der Alb, wo ich als Klassenlehrerin in der Mittelstufe gearbeitet hatte. Nun wartete am Engelberg eine etwas andere Aufgabe auf mich: Als Fachlehrerin für Französisch unterrichtete ich in den Klassen eins bis sieben. Ich habe mich hier von Anfang an wohl gefühlt nicht nur, weil Schule und Wohnort nicht mehr weit auseinander liegen, sondern auch der netten Kollegen wegen; und die Arbeit in den Klassen ging auch voran. So fiel mir die Entscheidung zunächst Was gibt es sonst noch zu berichten? Ich habe nach dem Studium (Deutsch und Französisch) und vor dem Waldorflehrerseminar achtzehn Jahre lang an verschieden privaten und öffentlichen Einrichtungen unterrichtet und mehrere Jahre bei einer Zeitung gearbeitet. Da sieht man, wie die Zeit vergeht... In meiner Freizeit wandere und reise ich sehr gerne; und die Vorstellung, mit einem guten Buch auf dem Liegestuhl oder bei kälterem Wetter auf dem Sofa die Zeit zu verbringen, verliert nie ihren Reiz für mich. Meine eigenen Kinder ich habe zwei Söhne sind erwachsen und aus dem Haus, so dass ich meine Zeit und Kraft nun denen widmen kann, die mir anvertraut wurden: meinen Erstklässlern. Gabriele Schönleber (L) 7

10 Vorstellungen Verena Faigle Fachlehrerin für Englisch Seit diesem Schuljahr unterrichte ich an der Magdalenenschule Englisch und Gartenbau und an der Freien Waldorfschule Engelberg Englisch. Der tägliche Wechsel zwischen den beiden Schulen ist noch ungewohnt, aber bereichernd. Ich bin ehemalige Waldorfschülerin, mein Leben lief allerdings nicht geradlinig auf das Waldorflehrerdasein zu. Durch ein paar Kindheitsjahre in Brasilien begriff ich früh, dass ein Schulbesuch nicht selbstverständlich ist und wollte eines Tages unterrichten, doch zuvor wollte ich mehr vom Leben sehen. Meine Stationen waren eine Schauspielausbildung und Bühnentätigkeit; Produktionsleiterin für Veranstaltungen im In- und Ausland; Berlin, München, Südamerika, bevor ich in meiner Heimat Stuttgart das Waldorflehrerseminar besuchte. Da ich mehrere Sprachen spreche, lag der Entschluss Sprachlehrerin zu werden, nahe. Dann übernahm ich eine verwaiste Handarbeitsstelle an der Waldorfschule Graz, die sich bald um die Erarbeitung englischer, abendfüllender Theaterstücke in der Oberstufe erweiterte. Nun zog es mich und meine beiden Kinder zurück in die alte Heimat und seit ein paar Wochen sind wir nun hier. Verena Faigle (L) 8

11 Vorstellungen Andrea Goos-Jaffke Fachlehrerin für Englisch Als Kind der beginnenden Wirtschaftswunderzeit wuchs ich in einem kleinen Dorf bei Karlsruhe auf. Dort ging ich auf die Grundschule und beschloss schon damals, mit sieben Jahren, Lehrerin zu werden so wie die junge attraktive Frau, die uns Dorfkindern die hochdeutsche Sprache näherzubringen versuchte. Wir lebten in bescheidenen Verhältnissen, wenngleich es uns an nichts Wesentlichem mangelte. Mit zehn Jahren wechselte ich auf das humanistische Gymnasium in der nächstgelegenen Kleinstadt. Des Hochdeutschen inzwischen mächtig, begeisterte ich mich noch für andere Sprachen und schrieb mich dann mit achtzehn Jahren für Anglistik und Romanistik an der Universität Heidelberg ein. Ergänzt wurden meine Studienjahre durch Aufenthalte in Canterbury, Poitier, Warwick und Oxford. Nun zog mich die wissenschaftliche Arbeit vor allem im Bereich der Literaturkritik in ihren Bann... Nach Absolvieren des zweiten Staatsexamens trat ich meine erste Stelle als Fremdsprachenlehrerin an einer der Freiburger Waldorfschulen an. Während meiner anschließenden zehnjährigen Tätigkeit an der Tübinger Freien Waldorfschule konnte ich mich immer intensiver mit der Schulgemeinschaft und ihren Aufgaben verbinden. In diese Zeit fallen auch noch weitere Reisen, z.b. nach Süd- und Mittelamerika und, zusammen mit Schülern, nach England und Griechenland. Ausschlaggebend für meinen Weg hin zur Waldorfpädagogik waren private Kontakte und vor allem mein erster Besuch der Stuttgarter Sommertagung während meiner Referendarszeit. Auf ganz besondere Weise vertiefen, was ich in der Praxis erfahren hatte, konnte ich meine Kenntnisse in Anthroposophie und Waldorfpädagogik in einem Freijahr am Emerson College. Reich beschenkt kehrte ich von dort nach Deutschland zurück und engagierte mich nun an der Jenenser Waldorfschule, die damals noch im Aufbau war. Dies war jedoch von nur kurzer Dauer: nach gut zwei Jahren kam ich durch Heirat und Geburt unserer Tochter wieder in den Westen Deutschlands. Nach zehnjähriger Kinder- und Familienpause darf ich nun hier am Engelberg wieder Schulluft schnuppern. Ich bin dankbar für den offenen und warmherzigen Empfang im Kollegium und gespannt, welche Erfahrungen ich nun mit den Schülern hier machen werde. Andrea Goos-Jaffke (L) 9

12 Vorstellungen Christine Mücke Gruppenleiterin der Vorschulgruppe Aufgewachsen bin ich in Bayern, genauer gesagt im Unterallgäu in einem kleinen Dorf als Älteste von letztlich 5 Geschwistern. Ein großer Garten, angrenzende Wiesen und ganz wichtig ein Bach dazu waren meine Welt. Ich wollte mit Kindern arbeiten, dazu gab es für mich damals keine Alternative und so hat mich meine Erzieherausbildung an der Fachakademie schon mit 16 von zu Hause weggeführt. Eine wichtige Zeit war die meines Anerkennungspraktikums, in der ich in einem Heim für verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche arbeitete und lebte. Eines meiner ältesten Kinder war gerade mal ein knappes Jahr jünger als ich selbst. Der Studienplatz meines Mannes in Stuttgart gab dann auch für mich den Ausschlag ins Remstal zu ziehen und brachte mir eine neue Tätigkeit, wieder (wie im Vorpraktikum) im Kindergarten. Viele Fragen zur Erziehungspraxis in dieser Zeit (es war die Zeit der Vorschularbeitsblätter) haben sich mir damals gestellt, auf die ich zunächst keine Antworten fand. Nach einem guten Jahr im Kindergarten kam 1981 unsere erste, 1983 unsere zweite Tochter zur Welt und ich wurde zur Mutter und Hausfrau. Das war auch die Zeit, in der ich über eine Nachbarin den Engelberg kennen lernte und eine Pädagogik, in der ich Antworten für meine Fragen finden konnte, die meiner inneren Haltung entsprochen haben und die ich mir für meine eigenen Kinder wünschte. Und nun bin ich schon seit 23 Jahren am Engelberg als Mutter. In der Zwischenzeit habe ich wieder als Erzieherin im Kindergarten gearbeitet, zuletzt als Gruppenleitung einer Vorschulgruppe und als Leiterin des dreigruppigen Kindergartens bis 1995 meine dritte Tochter und 1997 mein Sohn zur Welt kamen und meine Hauptaufgabe nun wieder zu Hause stattfand. Nebenbei machte ich mir Gedanken um meine berufliche Zukunft und ich begab mich auf die Suche nach einem Arbeitsfeld, das einmal nichts mit Kindern zu tun haben sollte aber ich wurde nicht fündig. Im Gegenteil, ich entschloss mich zu einer Elternberaterausbildung Frühe Kindheit am IPSUM-Institut in Stuttgart und gründete daran anschließend vor sechs Jahren Naturspielgruppen für Kleinkinder mit ihren Eltern. Seit drei Jahren auch in Zusammenarbeit mit der Waldorfkindergarteninitiative Sprössling. Fast zeitgleich führte mich meine dritte Tochter zur Förderpädagogik und als Essenz davon startete ich die Initiative Förderschule am Engelberg, aus der die Magdalenenschule hervorgegangen ist, die ich bis heute als Vorstand begleite. Und nun, seit fast genau drei Wochen darf ich noch ein Kind am Engelberg begleiten, eine wieder neu eingerichtete altersgleiche Kindergartengruppe (Vorschulgruppe) die ich als Gruppenleiterin führe. Ich staune über die Offenheit der Kinder und darüber, wie stark sie Eindrücke verinnerlichen und finde einmal mehr bestätigt, dass ich mit der Waldorfpädagogik auf dem richtigen Weg bin. Christine Mücke (M) 10

13 Vorstellungen Pirjo Partanen-Dill Fachlehrerin für Eurythmie Als ältestes von drei Geschwistern wuchs ich in einer recht sportlichen Familie unter den Polarlichtern in Nord-Finnland auf. In meinen Jugendjahren zogen wir nach Ost-Finnland in das heitere Nord-Karelien um, in die Heimat meiner beiden Eltern. Dort schloss ich mich einer Theatergruppe an und spielte viele Jahre ernsthaft mit. So sollte das Schauspiel nach dem Abitur auch mein Beruf werden, doch dann erzählte mir nach einer Fortbildungstagung unser Regisseur über die wunderliche Eurythmie und über das A! Und meine künstlerische Erlebniswelt war erschüttert. Diese mir unbekannte Kunst zog mich so stark an, dass ich in Helsinki mein Eurythmiestudium anfing und das letzte Studienjahr bei Elena Zuccoli in Dornach (Schweiz) verbrachte. Es folgte ein besonderes Jahr in Stuttgart bei Else Klink und zum Abschluss dieses künstlerischen fünften Jahres feierten mein deutscher Mann und ich mit dem ganzen Kurs Hochzeit. So wurde mir der Süd-Westen Deutschlands zur Heimat und nach wenigen Wanderjahren etablierte sich unser Leben in Karlsruhe. In der Freien Waldorfschule Karlsruhe verbrachte unsere Tochter ihre gesamte Kindergarten- und Schulzeit. Dort in der Waldorfschule arbeitete ich recht lang in allen Alterstufen als Eurythmielehrerin und initiierte u.a. den künstlerischen Abschluss in den 12. Klassen. Für meinen Mann und mich folgte nun die Mithilfe beim Aufbau der Parzival-Schulen (Schule für Erziehungshilfe und Förderschule) in Karlsruhe. Dort begrenzte sich die Arbeit nicht nur aufs eigene Fach, sondern man brachte sich vielseitig ein. Aufmerksam wurde ich auf die Freie Waldorfschule Engelberg durch die Internetdarstellung und das öffentliche Erscheinungsbild. Mit den dort dargestellten Idealen und Zielen kann ich mich sehr gut verbinden. Nach der Menschenkunde Rudolf Steiners zu arbeiten ist mir ein Anliegen. Ebenfalls schätze ich den enormen Erfahrungsreichtum dieser Schule sehr. Glücklicherweise durfte ich viele künstlerische Auftritte der Schüler im letzten Schuljahr hier bewundern und das Verwirklichen der Waldorfpädagogik erleben. Als Eurythmielehrerin kann ich hoffentlich nach und nach auch einen Beitrag dazu leisten. Herzlich bedanke ich mich für die offene und sehr freundliche Aufnahme in das Kollegium. Täglich freue ich mich auf die mir anvertrauten Schüler und Kindergartenkinder. Pirjo Partanen-Dill (L) 11

14 Vorstellungen Simon Schwaderer Fachlehrer für Eurythmie Liebe Schulgemeinschaft! Ich freue mich sehr, mich hier als neuer Lehrer vorstellen zu dürfen. Mein Name ist Simon Schwaderer und ich bin Eurythmie- Lehrer. Für den freundlichen Empfang hier an der Schule möchte ich mich herzlich bei den Eltern, den Kollegen und natürlich bei den Schülern bedanken! Nun ein bisschen aus meinem bisherigen Leben: Ich bin 1972 in Stuttgart geboren und auf der Schwäbischen Alb aufgewachsen. Dort verbrachte ich meine Kindheit in einer wunderschönen Landschaft: hohe Berge, tiefe Wälder, klare Seen. In Heidenheim ging ich erst in den Waldorfkindergarten und dann in die Waldorfschule bis zur 5.Klasse. Da meine Familie wegzog, ging ich von Klasse 5 bis 13 in die Freie Waldorfschule Heilbronn. Eigentlich wollte ich Kameramann werden. Doch im Verlauf des 12. Schuljahres gelang es einer talentierten Eurythmie-Lehrerin, meine Begeisterung für dieses Fach zu wecken, welches mir in den Jahren davor ziemlich egal gewesen war. In Nürnberg studierte ich 4 Jahre Eurythmie. Leider gaben während dieser Zeit alle meine Kollegen, die ihr Studium mit mir begonnen haben, auf und ich machte am Ende alleine meinen Abschluss. Diese Sache gibt mir bis heute zu denken. Ich beschloss, dass es einen anderen Weg geben musste, jungen Menschen Eurythmie zu vermitteln. In Nürnberg sammelte ich auch die ersten Erfahrungen an der dortigen Waldorfschule sowie auch in der Bühnengruppe. Meine pädagogische Ausbildung machte ich im Rahmen des norddeutschen Eurythmie-Lehrer- Seminars und natürlich beim Unterrichten zog ich mit meiner Familie nach Hof, im nördlichen Bayern. Dort unterrichtete ich die letzten 10 Jahre an der Waldorfschule, vor allem in der Oberstufe. Eurythmie kommt aus dem Leben und sie gehört ins Leben hinein. Es ist mir in den letzten Jahren ein Anliegen geworden, dies den (jungen) Menschen zu zeigen. Man kann Eurythmie nicht unterrichten, man muss sie erleben! Ich freue mich auf die Zusammenarbeit! Simon Schwaderer (L) 12

15 Vorstellungen Personalveränderung Liebe Schulgemeinschaft, auch zum Schuljahr 2009/2010 möchte ich Sie, so wie in den Jahren zuvor, herzlich begrüßen. Möge es für uns alle ein gutes Jahr werden. Beginnen werde ich mit einem Rückblick auf das letzte Schuljahr in Hinblick auf Veränderungen im Kollegium, also berichten, wer uns verlassen hat. Frau Olivia Achwald war zwei Jahre bei uns als Englischlehrerin tätig und ist jetzt an eine andere Waldorfschule gegangen. Auch Frau Karin Jäkel, die für ein Jahr als Klassenlehrerin die 9a betreute, hat an eine andere Waldorfschule gewechselt. Als Student im Praxisjahr kam die Zeit für Herrn Thomas Trübner zu einem Abschluss. Frau Alexandra Hüttig, seit einigen Jahren als Eurythmielehrerin bei uns tätig, ging im November 2008 in den Mutterschutz. Frau Klassenlehrerin in der Mittelstufe, wird uns Ende Oktober verlassen, da dann ihre Zeit des Mutterschutzes beginnt. Verabschiedet hat sich auch Frau Annette Roth, Lehrerin für evangelische Religion. Für die neuen Aufgaben, denen sie sich alle nun widmen oder widmen werden, wünsche ich alles Gute. Frau Maria Schulz, die noch einige Jahre nach dem offiziellen Rentenbeginn weiterhin die Fachhochschulreifeschüler im Töpfern unterrichtete, hat diese Tätigkeit nun bei uns beendet. Herr Dr. Heinrich Kruckelmann war sehr, sehr lange Kollege bei uns, und zwar für die Fächer Biologie, Chemie und Geographie. Leider musste er aus Krankheitsgründen in den letzten Jahren pausieren, und jetzt hat seine Rentenzeit begonnen. Ihm haben wir die Einrichtung des Landwirtschaftspraktikums und des Sozialpraktikums zu verdanken, die er auch jahrelang beide betreute. Unbeirrt und von der Richtigkeit dieser außerschulischen Erfahrungen für die Schüler überzeugt, gelang es ihm, auch das Kollegium zu überzeugen, wofür wir ihm dankbar sind. Herr Peter Bone spielte lange Zeit Klavier für den Eurythmieunterricht und begleitete viele Jahre die Spieler in den Weihnachtsspielen. Auch er geht in den Ruhestand, hilft aber noch weiterhin aus. Schmerzhaft sind Entlassungen aus dem Therapie-und Förderbereich. Aus finanziellen Gründen konnten wir die Rentnerdeputate in diesem sowie auf allgemein pädagogischen Gebieten nicht fortführen. Betroffen davon sind: Frau Heide Vetter (Kunsttherapie), Frau Barbara Krumnacker Heileurythmie) und Herr Karl-Hellmuth Eymann (Gartenbau und Spinnen). All diesen Kollegen sei gedankt für ihren jahrelangen und unermüdlichen Einsatz zum Wohle der Schule und der Schüler. Ich wünsche ihnen weiterhin alles Gute. Durch diese eben erwähnten Sparmaßnahmen sind auch Frau Andrea Berlin-Zinkhahn und Frau Dorothee Raiser aus dem Förderbereich betroffen, die mehrere Jahre vielen Schülern geholfen haben. Auch ihnen möchte ich für die Zukunft alles Gute wünschen. Im Bereich des Kindergartens haben uns Frau Heike Schmidt-Brislinger und Frau Marina Bojko verlassen, um sich neuen Aufgaben zu widmen. Begrüßen möchte ich nun die neuen Kollegen, die sich zu uns gesellt haben. Frau Simone Baar ist Klassenlehrerin in einer unserer ersten Klassen und unterrichtet auch Englisch. Frau Gabriele Schönleber ist uns schon als Französichlehrerin bekannt. Sie hat jetzt die andere erste Klasse übernommen. Für die Fächer Deutsch und Geschich- 13

16 Vorstellungen te haben wir Frau Nicola Meuter gewinnen können, die im letzten Jahr schon bei uns als Studentin im Praxisjahr tätig war. Wir haben zwei neue Eurythmielehrer: Frau Pirjo Partanen-Dill und Herrn Simon Schwaderer. Als Vertretung für eine erkrankte Englischkollegin sind Frau Verena Faigle und Frau Andrea Goos-Jaffke zu uns gekommen. Im Kindergartenbereich sind neue Kolleginnen: Frau Sabine Romero, Frau Elena Kietzmann, Frau Anouk Jansen (Anerkennungspraktikantin) und Frau Mona von Kitzig (Anerkennungspraktikantin). Es gibt wieder eine Vorschulgruppe, die von Frau Christine Mücke geleitet wird. Frau Jenna Ritter ist dort als Praktikantin tätig. Herrn Christian Gröger begrüße ich als unseren neuen Zivildienstleistenden. Ich hoffe, dass sich unsere Neuankömmlinge wohl bei uns fühlen und Freude an der Arbeit haben werden. Margrit Blome (L) Abschlüsse der Freien Waldorfschule Engelberg Die nachfolgend aufgeführten 30 Schülerinnen und Schülern der Klasse 13 a/b haben die Abiturprüfung bestanden: Franziska Bischoff aus Remshalden; Nina Brändlin aus Plochingen; Benjamin Burchard aus Winterbach; Leonhard Drescher aus Plochingen; Maximiliane Egelhof aus Plüderhausen; Melanie Falkenstein aus Schorndorf; Liv Feucht aus Rudersberg; Andreas Glauner aus Hochdorf; Leonie Groß aus Schorndorf; Raphael Heißwolf aus Backnang; Anne Hieber aus Schorndorf; Thomas Hussung aus Winterbach; Marian Janssen aus Winnenden; Sonngard Kersten aus Rudersberg; Marina Kittsteiner aus Schorndorf; Matthias Knödler aus Schorndorf; Franziska Körner aus Adelberg; Dominique Lauble aus Remshalden; Ruben Luckert da Costa Tavares aus Winnenden; Linda Martini aus Schorndorf; Moritz von Ribbeck aus Winterbach; Julian Schramm aus Baltmannsweiler; Klara Schröder aus Winterbach; Marco Schwingel aus Schorndorf; Ruben Sorg aus Rudersberg; Hannah Spreitzenbarth aus Remshalden; Katharina Traub aus Winterbach; Rahel Weissenborn aus Schwäbisch Gmünd; Dorothea Wiegmann und Elisabeth Wiegmann aus Adelberg. 12 Schülerinnen und Schülern der 13f haben die Fachhochschulreife erworben: Arved Baumgärtner aus Plüderhausen; Alessandro Haag aus Schwaikheim; Lukas Heger aus Remshalden; Elena Klein aus Berglen; Magdalena Kubica aus Schorndorf; Konstantin Möhner aus Winterbach; Moritz Pesch aus Schorndorf; Maximilian Schmid aus Schorndorf; Amelie Schwegler aus Winnenden; Rebecca Steiner aus Winterbach; Simon Villwock aus Lichtenwald und Pit Wahl aus Winnenden. 14

17 Vorstellungen 37 Schülerinnen und Schülern haben den Realschulabschluss bestanden: Klasse 12a Lisa Danielse aus Schorndorf; Joshua Eichkorn aus Welzheim; Maite Galagorri aus Berglen; Jan-Lorin Goblirsch aus Ebersbach; Johannes Möhner aus Winterbach; Julia Scheibe aus Korb; Lisa Schneider aus Hochdorf; Leonie Schramm aus Baltmannsweiler; Therese Sturm aus Schorndorf; Ulrike Waidmann aus Esslingen; Moritz Witteschnik aus Ebersbach und Kay Zehnder aus Schwaikheim. Klasse 12b Isabell Anders aus Kernen; Lotte Attinger aus Leutenbach, Lea Bauer aus Weinstadt; Simeon Ewert aus Winterbach; Tom Freudenreich aus Rudersberg; Miriam Hoffmann aus Waiblingen; Raphael Kemter aus Winterbach; Marion Mergenthaler aus Weinstadt; Anatol Schmid aus Winterbach; Nadine Walter aus Waiblingen; Jana Ziegler aus Winterbach und Philipp Zoller aus Pforzheim. Klasse 12c Tristan Benesch aus Urbach; Patrick Blazek aus Aichwald; Martin Epp aus Waiblingen; Julian Kappel aus Weinstadt; Mona Leonhardt aus Schorndorf; Annika Luithardt aus Waiblingen; Matthias Maier aus Weinstadt; Amira Oweideh aus Weinstadt; Sarah Repper aus Weinstadt; Daniel Schmid aus Lichtenwald; Maximilian Schweig aus Esslingen; Matthis Stegmüller aus Schorndorf und Christof Weber aus Uhingen. Den Hauptschulabschluss haben erworben: Parthena Tourgaidis aus Plochingen und Benjamin Krüger aus Ebersbach. Wir freuen uns mit allen Schülerinnen und Schülern über ihre bestandenen Schulabschlüsse und wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute. 15

18 Totengedenken Maria Mortensen-Bender Geboren am 3. Mai 1921, gestorben am 1. Februar 2009 Unsere langjährige Buchhalterin Frau Maria Mortensen-Bender starb im Frühjahr dieses Jahres. Sie war vom 1967 bis 1986 in der Verwaltung der Freien Waldorfschule Engelberg bzw. des Engelberger Schulvereins e.v. tätig. Maria Mortensen erblickte am 3. Mai 1921 in Hamburg das Licht der Welt. Die Ärzte diagnostizierten Unregelmäßigkeiten im Wirbelsäulen- und Kniebereich, die später mit Therapien behandelt wurden, jedoch weiterhin ihr ganzes Leben beeinflussen sollten. Sie besuchte die Jahn-Schule und verließ diese im Jahre 1938 mit der Mittleren Reife. Anschließend leistete sie den zu dieser Zeit obligatorischen Arbeitsdienst, ging auf die Höhere Handelsschule und trat nach einem sehr erfolgreichen Abschluss im Jahre 1940 ihre erste Stelle als Kontoristin an. Nun griff der Zweite Weltkrieg in ihr Schicksal ein. Ihre eigenen Lebensziele musste sie über Jahre zurückstellen. Sie kam mit dem Nachrichtendienst des Heeres nach Holland und Polen. In dieser Zeit lernte sie ihren späteren Mann zuerst über Funk kennen. Durch eine abenteuerliche und schwierige Flucht kehrte sie am Ende des Krieges nach Hamburg zurück. Damit erreichte sie wieder vertraute Gebiete. Doch ihre Heimat war ausgebombt und beide Eltern waren nicht mehr am Leben. Sie schlug sich nach Hessen durch und nahm eine Stelle als Sekretärin und Übersetzerin beim 4th Medical Laboratory der Amerikaner in Darmstadt an. Sie fasste 16

19 Totengedenken während dieser Tätigkeit erneut ihre eigentlichen Ziele ins Auge. Dazu gehörte nun das Abitur nachzuholen, um Medizin zu studieren. Ihr Mann, sie hatte 1945 Wilhelm Bender ihren seinerzeitigen Funkfreund geheiratet, war jedoch nicht dafür zu gewinnen. Seine beruflichen Notwendigkeiten, sowie die schwierigen Nachkriegsverhältnisse forderten einen erneuten Verzicht. Jetzt führte sie die Geschäftsbücher ihres Mannes. Er reiste als Vertreter in Deutschland herum. Auch wurden zwei Töchter geboren. Doris kam 1948 zur Welt und war ein Sorgenkind. Über einen Kinderarzt lerne Maria Bender die Anthroposophie kennen und begann sich intensiv mit ihr zu befassen. Ihr zweites Kind, Wibke, folgte 7 Jahre später trennte sich Maria Bender von ihrem Mann. Die Kinder blieben in ihrer Obhut. Wibke besuchte die Waldorfschule in Frankfurt, was zu einem überlangen Schulweg und zur Suche nach einer günstiger gelegenen Schule führte. Die Lebenssituation erschwerend kam hinzu, dass man Krebs bei Maria Bender feststellte. Mit Hilfe der anthroposophischen Medizin konnte sie geheilt werden. Nun suchte sie nach einem neuen Betätigungsfeld und kam in Kontakt zu Peter Joseph Stollwerck, dem Geschäftsführer des Engelberger Schulvereins. Nach erfolgreichen Verhandlungen zog sie 1967 von Darmstadt in die Schulsiedlung im Steinbruch auf dem Engelberg und begann ihre neunzehnjährige Zusammenarbeit mit Frau Simon in der Schulverwaltung. Sie hatte alle mit dem bargeldlosen Geldverkehr zusammenhängenden Vorgänge, also das Führen der Elternkartei, das Ausstellen von Spendenbescheinigungen und die Aufbereitung der Nettogehaltsabrechnungen zu bearbeiten. Dazu kam die Vertretung von Frau Simon im Kassenbereich. Ihr Arbeitsplatz befand sich in der Verwaltungsbaracke auf dem Gelände der Alten Schule. Alle ihre Arbeiten erledigte sie, das gehörte zu ihrem Arbeitsethos, sehr zuverlässig. Im Steinbruch führte sie ein zurückgezogenes Leben. Sie gestaltete ihre Umgebung entsprechend ihren Wünschen und Bedürfnissen, denn allmählich machten sich ihre Rückenund Knieprobleme immer stärker bemerkbar. Trotzdem verreiste sie gerne und verband damit häufig ihr Interesse an Geschichte, Kunst und Musik. Nach ihrem Ausscheiden aus der aktiven Tätigkeit zog sie im September 1986 wieder nach Norddeutschland zurück ihre eigentliche Heimat, aber auch, weil das flache Land für ihre Gehbeschwerden günstig war. Der Kontakt zum nun fernen Engelberg blieb immer bestehen. Es war ihr wichtig innerlich am Werdegang der Schule teilnehmen zu können. Sie starb am 1. Februar 2009 im Alter von 87 Jahren nach langer Krankheit in Eckernförde. Friedwart M. Kurras (el) 17

20 Konzerte Sommerkonzert 2009 Was wäre das Schuljahresende ohne ein abschließendes Sommerkonzert? Ja natürlich, es gibt ein Zeugnis, eine kleine Klassenfeier, eine Abschlussfeier im großen Saal, auch das Lehrerkollegium beschließt in der Konferenz das Schuljahr auf besondere Weise. Was aber für alle Schüler, Mitarbeiter, Eltern, Verwandte, Freunde, Interessierte gemeinsam stattfindet, um dieses Ende eines Schuljahres ausdrücklich gemeinschaftlich zu begehen, zu würdigen, ist das Sommerkonzert vor den Ferien. Doch, es ist tatsächlich mit emotionalen Turbulenzen verbunden, mit Aufregung, Anstrengung, Ärger, Enttäuschung, Verletzung. Aber ja, auch mit Bestätigung, Erleichterung, Zufriedenheit, Gemeinschaft, Erstaunen, Begeisterung, Stolz, Erhebung, Spannung, Glück. Ja, Glück das kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Glück ist der Stoff, der den Lebensmut, die Phantasie, die Tatkraft speist. Am 26. Juli konnten wir wieder daran teilhaben, an zwei aufeinander folgenden Konzerten, dargeboten zuerst von Orchestern und Chören der 6. bis 8. Klassen, danach vom Cello-Quartett AmieCelli, dem Engelberger CelloOrchester und der Engelberger Bigband. Die Klasse 6a ließ uns mit Frau Del Bagno am Klavier eine Messe hören, die, so erfuhren wir nebenher, auch schon im Rahmen eines Gottesdienstes einer Nachbargemeinde aufgeführt worden war. Frau Del Bagno begleitete sehr feinfühlig die jungen Sängerinnen und Sänger, die dabei eine solche Vielfalt an Ausdrucksmöglichkeiten zeigten, dass sich mir der Begriff Reichtum aufdrängte. Wie reich muss es in einem Schüler zugehen, der andächtig, inbrünstig, bittend und nachdenklich singen kann, jubelnd und feierlich, melodiös und lieblich, heftig und zart, preisend und erzählend, anrufend und sich beruhigend?! Der Mittelstufenchor der 7. und 8. Klassen, über hundert Schüler und zwei Lehrer, wurde von einem kleinen feinen, sehr schön ergänzenden Ensemble begleitet, das ich hier einmal Bone/Dreher/Bulant (Klavier, Geige, Querflöte, Cello) nennen möchte, alles zusammengehalten von Herrn Schröders beschwörenden Gesten. Die Melodien, Volkslieder von den Britischen Inseln, hatte jeder von uns schon einmal im Ohr gehabt und so mancher summte bestimmt leise mit, tanzte zum Schluss vielleicht sogar im Geiste dazu. Die Klasse 6b musste erst einmal die Bühne für das ganze Orchester vorbereiten, dann geleitete Frau Rüsse die Streicher und Zupfer und die unterschiedlichsten Holz- und Blechbläser zunächst durch einen Marsch von Händel, der sehr majestätisch daherkam. Das anschließende, als Thema aus den Haydn-Variationen angekündigte, Stück entpuppte sich als engste Verwandte unserer Nationalhymne. Trotzdem stand die letzte Wiederholung so manchem Orchestermitglied offensichtlich als plötzliche Überraschung gegenüber. Und wie das so bei Überraschungen ist: nach kurzem Zögern fällt einem dann vielleicht was Richtiges ein. In diesem Falle war es wenigstens so. Der Saal schmunzelte und es hüpfte ein bisschen Glück von hier nach dort. Das Orchester der 7. Klassen bot uns eine kleine Inszenierung im musikalischen Gewand: Zunächst tanzten die Töne eines schönen, differenzierten Flötenorchesters uns eine Sarabande (Frontfrau Frau Del Bag- 18

EINSTUFUNGSTEST. Autorin: Katrin Rebitzki

EINSTUFUNGSTEST. Autorin: Katrin Rebitzki EINSTUFUNGSTEST A2 Name: Datum: Bitte markieren Sie die Lösung auf dem Antwortblatt. Es gibt nur eine richtige Antwort. 1 Sofie hat Paul gefragt, seine Kinder gerne in den Kindergarten gehen. a) dass b)

Mehr

Gottesdienst noch lange gesprochen wird. Ludwigsburg geführt hat. Das war vielleicht eine spannende Geschichte.

Gottesdienst noch lange gesprochen wird. Ludwigsburg geführt hat. Das war vielleicht eine spannende Geschichte. Am Montag, den 15.09.2008 starteten wir (9 Teilnehmer und 3 Teamleiter) im Heutingsheimer Gemeindehaus mit dem Leben auf Zeit in einer WG. Nach letztem Jahr ist es das zweite Mal in Freiberg, dass Jugendliche

Mehr

Erfahrungsbericht für BayBIDS-Stipendiaten

Erfahrungsbericht für BayBIDS-Stipendiaten Erfahrungsbericht für BayBIDS-Stipendiaten Erfahrungsbericht zum Studium an der TU München (Name der Universität) Alter: 24 Studiengang und -fach: Architektur In welchem Fachsemester befinden Sie sich

Mehr

Gemeinsame Stunden mit unseren Paten in der 1c

Gemeinsame Stunden mit unseren Paten in der 1c Gemeinsame Stunden mit unseren Paten in der 1c In der Pause (September) Wir spielen eigentlich jeden Tag mit unseren Paten. Am aller ersten Tag hatten wir sogar eine extra Pause, damit es nicht zu wild

Mehr

Erfahrungsbericht. Vorbereitung

Erfahrungsbericht. Vorbereitung Erfahrungsbericht Name: Katsiaryna Matsulevich Heimathochschule: Brester Staatsuniversität namens A.S. Puschkin Gasthochschule: Pädagogische Hochschule Weingarten E-Mailadresse: kitsiam16@gmail.com Studienfach:

Mehr

Begeisterte, deutsche Don Bosco Volontäre in Indien

Begeisterte, deutsche Don Bosco Volontäre in Indien Begeisterte, deutsche Don Bosco Volontäre in Indien Nach 4 Monaten Freiwilligendienst in Indien, trafen sich zum Jahreswechsel vom 28.12.2010 bis zum 08.01. 2011 die deutschen Auslandsfreiwilligen zum

Mehr

Vier Generationen in der Goetheschule Hemsbach

Vier Generationen in der Goetheschule Hemsbach Vier Generationen in der Goetheschule Hemsbach Bild-Quelle: http://www.goethe-hbh.hd.schule-bw.de von Pia-Kristin Waldschmidt Meine Schulzeit in der Goetheschule Mein Name ist Eva - Maria und als Mädchen

Mehr

DISD Newsletter. Ausgabe 3 / Dezember 2014 Schuljahr 2014/15. Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Eltern,

DISD Newsletter. Ausgabe 3 / Dezember 2014 Schuljahr 2014/15. Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Eltern, Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Eltern, heute beginnen die Weihnachtsferien und zum Ende dieses Kalenderjahres erhalten Sie in diesem Newsletter einen Überblick

Mehr

Optimal A2/Kapitel 4 Ausbildung Informationen sammeln

Optimal A2/Kapitel 4 Ausbildung Informationen sammeln Informationen sammeln Das Schulsystem in Deutschland eine Fernsehdiskussion. Hören Sie und notieren Sie wichtige Informationen. Was haben Sie verstanden. Richtig (r) oder falsch (f)? Alle er ab 6 Jahren

Mehr

SELBSTEINSTUFUNGSTEST DEUTSCH ALS FREMDSPRACHE NIVEAU B1

SELBSTEINSTUFUNGSTEST DEUTSCH ALS FREMDSPRACHE NIVEAU B1 Volkshochschule Zürich AG Riedtlistr. 19 8006 Zürich T 044 205 84 84 info@vhszh.ch ww.vhszh.ch SELBSTEINSTUFUNGSTEST DEUTSCH ALS FREMDSPRACHE NIVEAU B1 WIE GEHEN SIE VOR? 1. Sie bearbeiten die Aufgaben

Mehr

Offene Kinder- und Jugendarbeit

Offene Kinder- und Jugendarbeit Offene Kinder- und Jugendarbeit März - Mai 2013 Personelles Und tschüss! Uf Wiederluägä! Au revoir! Arrivederci! Sin seveser! Nun ist es soweit, langsam naht der letzte Arbeitstag und die Türen des z4

Mehr

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft 08 Trennung Ist ein Paar frisch verliebt, kann es sich nicht vorstellen, sich jemals zu trennen. Doch in den meisten Beziehungen treten irgendwann Probleme auf. Werden diese nicht gelöst, ist die Trennung

Mehr

Warum ist die Schule doof?

Warum ist die Schule doof? Ulrich Janßen Ulla Steuernagel Warum ist die Schule doof? Mit Illustrationen von Klaus Ensikat Deutsche Verlags-Anstalt München Wer geht schon gerne zur Schule, außer ein paar Grundschülern und Strebern?

Mehr

aus der Armut 12-1 Haketa aus Togo

aus der Armut 12-1 Haketa aus Togo Bildung ist der beste Weg aus der Armut In der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wird zwar der kostenlose Zugang des grundlegenden Unterrichts gefordert, für die meisten Kinder mit Behinderungen

Mehr

Lenis großer Traum. Mit Illustrationen von Vera Schmidt

Lenis großer Traum. Mit Illustrationen von Vera Schmidt Lenis großer Traum Lenis großer Traum Mit Illustrationen von Vera Schmidt Leni ist aufgeregt! Gleich kommt ihr Onkel Friedrich von einer ganz langen Reise zurück. Leni hat ihn schon lange nicht mehr gesehen

Mehr

Schulzeitung der Nikolaus-Kopernikus-Schule. 1. Ausgabe 2010/11 Oktober

Schulzeitung der Nikolaus-Kopernikus-Schule. 1. Ausgabe 2010/11 Oktober Schulzeitung der Nikolaus-Kopernikus-Schule 1. Ausgabe 2010/11 Oktober Mit dem neuen Schuljahr 2010/2011 konnten wir wieder in unsere alte neue Schule zurückziehen. Da gab es große leuchtende Augen und

Mehr

HORIZONTE - Einstufungstest

HORIZONTE - Einstufungstest HORIZONTE - Einstufungstest Bitte füllen Sie diesen Test alleine und ohne Wörterbuch aus und schicken Sie ihn vor Kursbeginn zurück. Sie erleichtern uns dadurch die Planung und die Einteilung der Gruppen.

Mehr

Mimis Eltern trennen sich.... Eltern auch

Mimis Eltern trennen sich.... Eltern auch Mimis Eltern trennen sich... Eltern auch Diese Broschüre sowie die Illustrationen wurden im Rahmen einer Projektarbeit von Franziska Johann - Studentin B.A. Soziale Arbeit, KatHO NRW erstellt. Nachdruck

Mehr

Mein perfekter Platz im Leben

Mein perfekter Platz im Leben Mein perfekter Platz im Leben Abschlussgottesdienstes am Ende des 10. Schuljahres in der Realschule 1 zum Beitrag im Pelikan 4/2012 Von Marlies Behnke Textkarte Der perfekte Platz dass du ein unverwechselbarer

Mehr

Ich bin das Licht. Eine kleine Seele spricht mit Gott. Einmal vor zeitloser Zeit, da war eine kleine Seele, die sagte zu Gott: "ich weiß wer ich bin!

Ich bin das Licht. Eine kleine Seele spricht mit Gott. Einmal vor zeitloser Zeit, da war eine kleine Seele, die sagte zu Gott: ich weiß wer ich bin! Ich bin das Licht Eine kleine Seele spricht mit Gott Einmal vor zeitloser Zeit, da war eine kleine Seele, die sagte zu Gott: "ich weiß wer ich bin!" Und Gott antwortete: "Oh, das ist ja wunderbar! Wer

Mehr

Leselust statt Lesefrust Schulkinder lesen Kindergartenkindern vor!

Leselust statt Lesefrust Schulkinder lesen Kindergartenkindern vor! Leselust statt Lesefrust Schulkinder lesen Kindergartenkindern vor! In Kooperation zwischen der Florianschule GGS Neusser Str. und der KölnKita Hohenfriedbergstr. startete im März 2009 ein Leseprojekt

Mehr

Wir sind die Vertreter aller Eltern des Brecht-Gymnasiums und möchten die Anliegen, Wünsche und Ideen aller Eltern in der Schule vertreten.

Wir sind die Vertreter aller Eltern des Brecht-Gymnasiums und möchten die Anliegen, Wünsche und Ideen aller Eltern in der Schule vertreten. Hallo liebe Eltern! Mit dem Schuljahr 2013/14 beginnt für den Elternrat des Gymnasiums Brecht das 8. Jahr. Wir, die Mitglieder des gewählten Elternrates, möchten uns Ihnen, liebe Eltern, kurz vorstellen.

Mehr

Klassenfahrt 7a, 7b, 7c nach Arendsee

Klassenfahrt 7a, 7b, 7c nach Arendsee Klassenfahrt 7a, 7b, 7c nach Arendsee Am 22.04.2014 fuhren die Klassen 7a, 7b und 7c zur Klassenfahrt nach Arendsee. Um 8.00 Uhr wurden wir von zwei modernen Reisebussen abgeholt. Arendsee liegt in der

Mehr

Trotzdem deshalb denn

Trotzdem deshalb denn Ein Spiel für 3 bis 5 Schülerinnen und Schüler Dauer: ca. 30 Minuten Kopiervorlage zu deutsch.com 2, Lektion 23A, A4 bis A7 Hinweise für Lehrerinnen und Lehrer: Mit diesem Spiel üben die Schülerinnen und

Mehr

Stufenprüfung A2/B1 HV Hörtexte

Stufenprüfung A2/B1 HV Hörtexte Teil 1 Straßenszenen Szene 1 Mann A: Entschuldigen Sie bitte. Ich suche die nächste Post. Die Briefe müssen noch heute Abend weg. Mann B: Die Post? Warten Sie mal Die ist am Markt. Mann A: Aha. Und wo

Mehr

German Beginners (Section I Listening) Transcript

German Beginners (Section I Listening) Transcript 2013 H I G H E R S C H O O L C E R T I F I C A T E E X A M I N A T I O N German Beginners (Section I Listening) Transcript Familiarisation Text FEMALE: MALE: FEMALE: Peter, du weißt doch, dass Onkel Hans

Mehr

Newsletter 1/2014. Liebe ehemalige Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer der Bettinaschule,

Newsletter 1/2014. Liebe ehemalige Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer der Bettinaschule, Liebe ehemalige Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer der Bettinaschule, wir hoffen, Sie hatten einen guten Jahresbeginn, und wünschen Ihnen ein gutes, zufriedenes, erfolgreiches und nicht zuletzt

Mehr

Heimatuniversität: Universidade Federal de Santa Catarina Brasilien

Heimatuniversität: Universidade Federal de Santa Catarina Brasilien Zwei Auslandsemester in Weingarten Name: Hernán Camilo Urón Santiago Heimatuniversität: Universidade Federal de Santa Catarina Brasilien Gasthochschule: Pädagogische Hochschule Weingarten Studienfach:

Mehr

Malen ist eine stille Angelegenheit Ein Gespräch mit dem Künstler Boleslav Kvapil

Malen ist eine stille Angelegenheit Ein Gespräch mit dem Künstler Boleslav Kvapil Malen ist eine stille Angelegenheit Ein Gespräch mit dem Künstler Boleslav Kvapil Von Johannes Fröhlich Boleslav Kvapil wurde 1934 in Trebic in der Tschechoslowakei geboren. Er arbeitete in einem Bergwerk

Mehr

Verbale Beschreibung Vorschläge zur Formulierung

Verbale Beschreibung Vorschläge zur Formulierung Verbale Beschreibung Vorschläge zur Formulierung Verhalten Nun hast du das. Schuljahr mit Erfolg abgeschlossen. Dein Verhalten den anderen Kindern gegenüber war sehr rücksichtsvoll und kameradschaftlich.

Mehr

Erfahrungsbericht. Ursula Verónica Krohmer Walker

Erfahrungsbericht. Ursula Verónica Krohmer Walker Erfahrungsbericht Ursula Verónica Krohmer Walker Email Adresse: Heimathochschule: Gasthochschule: ukakrohmerw@hotmail.com Deutsches Lehrerbildungsinstitut Wilhelm von Humboldt Pädagogische Hochschule Heidelberg

Mehr

Die Kühe muhen, die Traktoren fahren. Aber gestern-

Die Kühe muhen, die Traktoren fahren. Aber gestern- Janine Rosemann Es knarzt (dritte Bearbeitung) Es tut sich nichts in dem Dorf. Meine Frau ist weg. In diesem Dorf mähen die Schafe einmal am Tag, aber sonst ist es still nach um drei. Meine Frau ist verschwunden.

Mehr

8.Klass-Spiel : Was wirklich zählt

8.Klass-Spiel : Was wirklich zählt 8.Klass-Spiel : Was wirklich zählt Ein Bericht von Sandra Bula, Schülermutter und Redakteurin des Wochenblatts Beginnen möchte ich einmal mit dem Ende, denn die Eltern der 8. Klasse ließen es sich nicht

Mehr

$#guid{28 155E CC-460 1-4978-936 F-01A54 643094 C}#$ U we T i m m Vortrag von Marie-Luise Jungbloot & Sven Patric Knoke 2009

$#guid{28 155E CC-460 1-4978-936 F-01A54 643094 C}#$ U we T i m m Vortrag von Marie-Luise Jungbloot & Sven Patric Knoke 2009 Uwe Timm Vortrag von Marie-Luise Jungbloot & Sven Patric Knoke 2009 Gliederung 1. Was bedeuten die 68er für uns? 2. Wie entwickelte sich Timms Leben? 2.1. Kindheit 2.2. Abitur und Studium 2.3. politisches

Mehr

Langen, den 7.7.2014. Sehr geehrter Herr Daneke, sehr geehrte Damen und Herren der Bürgerstiftung Langen,

Langen, den 7.7.2014. Sehr geehrter Herr Daneke, sehr geehrte Damen und Herren der Bürgerstiftung Langen, Langen, den 7.7.2014 Sehr geehrter Herr Daneke, sehr geehrte Damen und Herren der Bürgerstiftung Langen, vor zwei Wochen haben wir unsere Klassenfahrt durchgeführt. Die Fahrt führte uns von Langen ins

Mehr

die Karten, die Lebensmittel und die Wasserflasche. Das war schon zuviel: Er würde das Zelt, das Teegeschirr, den Kochtopf und den Sattel

die Karten, die Lebensmittel und die Wasserflasche. Das war schon zuviel: Er würde das Zelt, das Teegeschirr, den Kochtopf und den Sattel die Karten, die Lebensmittel und die Wasserflasche. Das war schon zuviel: Er würde das Zelt, das Teegeschirr, den Kochtopf und den Sattel zurücklassen müssen. Er schob die drei Koffer zusammen, band die

Mehr

Lektion 4: Wie wohnst du?

Lektion 4: Wie wohnst du? Überblick: In dieser Lektion werden die Lerner detaillierter mit verschiedenen Wohnformen in Deutschland (am Beispiel Bayerns) vertraut gemacht. Die Lektion behandelt Vor- und Nachteile verschiedener Wohnformen,

Mehr

Spaziergang zum Marienbildstock

Spaziergang zum Marienbildstock Maiandacht am Bildstock Nähe Steinbruch (Lang) am Freitag, dem 7. Mai 2004, 18.00 Uhr (bei schlechtem Wetter findet die Maiandacht im Pfarrheim statt) Treffpunkt: Parkplatz Birkenhof Begrüßung : Dieses

Mehr

T H E M E N S E R V I C E

T H E M E N S E R V I C E Themenservice Märchen-App fürs Sprachenlernen Ein Gespräch mit dem Deutschlandstipendiaten Jerome Goerke Jerome Goerke ist aufgeregt. Seit ein paar Wochen wirbt er per Crowdfunding-Plattform für eine ungewöhnliche

Mehr

Studio d A2-01 Sprachen und Biografien über Sprachen und Lernbiografien sprechen

Studio d A2-01 Sprachen und Biografien über Sprachen und Lernbiografien sprechen Studio d A2-01 über Sprachen und Lernbiografien sprechen Gabriella Calderari, München Rebecca Akindutire, Nigeria über Sprachen und Lernbiografien sprechen Gabriella Calderari, München Gabriella ist 26

Mehr

Mit der Aktion. zum ?!?! der. a u s

Mit der Aktion. zum ?!?! der. a u s Mit der Aktion zum?!?! der a u s 1 Inhalt: DIE STADT SCHLÜCHTERN 3 DIE KINZIG-SCHULE 4 DAS BERUFLICHE GYMNASIUM 5 BEWEGGRÜNDE, BEI DER AKTION CHEF FÜR EINEN TAG MITZUMACHEN 6 DIE KLASSE 11 W1 BG 7 DANKE!

Mehr

Unsere Stadt Uljanowsk liegt an der Wolga. Bei uns in der Stadt gibt es einen Verlag. Hier erscheint die Zeutung Rundschau. Der Chefredakteur dieser

Unsere Stadt Uljanowsk liegt an der Wolga. Bei uns in der Stadt gibt es einen Verlag. Hier erscheint die Zeutung Rundschau. Der Chefredakteur dieser Unsere Stadt Uljanowsk liegt an der Wolga. Bei uns in der Stadt gibt es einen Verlag. Hier erscheint die Zeutung Rundschau. Der Chefredakteur dieser Zeitung ist der Russlanddeutsche Eugen Nikolaewitsch

Mehr

Der Paten-Club. Laura:

Der Paten-Club. Laura: Ricarda-Huch-Gymnasium Gelsenkirchen Städtische Schule der Sekundarstufen I u. II mit englisch bilingualem und naturwissenschaftlichem Zweig Telefon 02 09 / 957 000 Fax 02 09 / 957 00 200 E-Mail rhg@rhg-ge.de

Mehr

B: Weil zu viel auf dem Spiel steht sozusagen.

B: Weil zu viel auf dem Spiel steht sozusagen. 1 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 Interview mit X. B: Dann einmal als Einstieg: Wann sind

Mehr

Abschließender Bericht

Abschließender Bericht Abschließender Bericht zum Praktikum an der Deutschen Schule San Alberto Magno (unterstützt durch den DAAD) 29.09.2014-23.11.2014 Theresa Hoy, Semester 9 Friedrich - Alexander - Universität Erlangen -

Mehr

Laternenumzüge. Martinigänse

Laternenumzüge. Martinigänse Laternenumzüge Am Martinstag feiert man den Abschluss des Erntejahres. Für die Armen war das eine Chance, einige Krümel vom reichgedeckten Tisch zu erbetteln. Aus diesem Umstand entwickelten sich vermutlich

Mehr

Dieses Jahr war die Austauschschule jedoch nicht mehr das Lycée FranVois Villon in Beaugency, sondern das Lycée Charles Péguy in Orléans.

Dieses Jahr war die Austauschschule jedoch nicht mehr das Lycée FranVois Villon in Beaugency, sondern das Lycée Charles Péguy in Orléans. Austausch Orléans (F) - Begegnung 2007 in Orléans Vive l'échange! Auch dieses Schuljahr fand der bereits seit nun fünf Jahren eingerichtete Austausch der FranzösischschülerInnen der Oberstufe mit DeutschschülerInnen

Mehr

Elternbrief Nr. 3 Schuljahr 2013/14

Elternbrief Nr. 3 Schuljahr 2013/14 Daaden, den 05.03.2014 Elternbrief Nr. 3 Schuljahr 2013/14 Sehr geehrte Eltern, mit dem dritten Elternbrief im Schuljahr 2013/14 informieren wir Sie wieder rund um das Schulleben an unserer Schule und

Mehr

Was ist für mich im Alter wichtig?

Was ist für mich im Alter wichtig? Was ist für mich im Alter Spontane Antworten während eines Gottesdienstes der 57 würdevoll leben können Kontakt zu meiner Familie trotz Einschränkungen Freude am Leben 60 neue Bekannte neuer Lebensabschnitt

Mehr

ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu.

ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu. ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu. Seite 2 7 Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt, dann stellen sich unweigerlich viele Fragen:

Mehr

Erfahrungsbericht. Katharina.Messmer@student.fh-reutlingen.de. Jahrgang: WS 2005 / 06. Waterford Institute of Technology.

Erfahrungsbericht. Katharina.Messmer@student.fh-reutlingen.de. Jahrgang: WS 2005 / 06. Waterford Institute of Technology. Erfahrungsbericht Name: Vorname: E-Mail-Adresse: Messmer Katharina Katharina.Messmer@student.fh-reutlingen.de Heimathochschule: Studienfach: Studienziel: Semester: Fachhochschule Reutlingen Außenwirtschaft

Mehr

Klassenfahrt der 5d oder

Klassenfahrt der 5d oder Klassenfahrt der 5d oder Wie viele öffentliche Verkehrsmittel kann man in drei Tagen benutzen? Tag 1 Bericht aus Lehrersicht Am 11.05.2015 war es soweit. Unsere Reise nach Bielefeld (gibt es das überhaupt?)

Mehr

Meine sehr verehrten Damen und Herren, sehr geehrter Herr Frey, geehrte. Honoratioren, Abgeordnete und Ehrengäste, aber vor allem liebe Kirsten

Meine sehr verehrten Damen und Herren, sehr geehrter Herr Frey, geehrte. Honoratioren, Abgeordnete und Ehrengäste, aber vor allem liebe Kirsten 1 Meine sehr verehrten Damen und Herren, sehr geehrter Herr Frey, geehrte Honoratioren, Abgeordnete und Ehrengäste, aber vor allem liebe Kirsten Paradiek-Ulrich, - im Folgenden kurz Kirsten genannt! Liebe

Mehr

Zentrale Mittelstufenprüfung

Zentrale Mittelstufenprüfung SCHRIFTLICHER AUSDRUCK Zentrale Mittelstufenprüfung Schriftlicher Ausdruck 90 Minuten Dieser Prüfungsteil besteht aus zwei Aufgaben: Aufgabe 1: Freier schriftlicher Ausdruck. Sie können aus 3 Themen auswählen

Mehr

Travemünde sinnlich erleben Mai bis September 2002

Travemünde sinnlich erleben Mai bis September 2002 Travemünde sinnlich erleben Mai bis September 2002 Die Eröffnung der Badesaison Das Ritual zur Eröffnung der (Haupt-)Badesaison ist gleichzeitig Highlight zum Festprogramm 200 Sommer - Seebad Travemünde.

Mehr

MUSTER-ANZEIGEN SILBERNE HOCHZEIT

MUSTER-ANZEIGEN SILBERNE HOCHZEIT MUSTER-ANZEIGEN SILBERNE HOCHZEIT Einladung 1 91,5 mm Breite / 70 mm Höhe Stader Tageblatt 153,27 Buxtehuder-/Altländer Tageblatt 116,62 Altländer Tageblatt 213, Zu unserer am Sonnabend, dem 21. September

Mehr

Das Waldhaus. (Deutsches Märchen nach den Brüdern Grimm)

Das Waldhaus. (Deutsches Märchen nach den Brüdern Grimm) Das Waldhaus (Deutsches Märchen nach den Brüdern Grimm) Es war einmal. Ein armer Waldarbeiter wohnt mit seiner Frau und seinen drei Töchtern in einem kleinen Haus an einem großen Wald. Jeden Morgen geht

Mehr

Reinhold Albert: Burgen, Schlösser und Kirchenburgen im Landkreis Rhön-Grabfeld, Bad Neustadt 2014; 19,80 Euro.

Reinhold Albert: Burgen, Schlösser und Kirchenburgen im Landkreis Rhön-Grabfeld, Bad Neustadt 2014; 19,80 Euro. 1 Reinhold Albert: Burgen, Schlösser und Kirchenburgen im Landkreis Rhön-Grabfeld, Bad Neustadt 2014; 19,80 Euro. 1977 erschien letztmals ein Buch über die Burgen und Schlösser im Landkreis Rhön-Grabfeld,

Mehr

Die Deutschen und ihr Urlaub

Die Deutschen und ihr Urlaub Chaos! Specht Mit mehr als 80 Millionen Einwohnern ist Deutschland der bevölkerungsreichste Staat Europas. 50 Prozent der deutschen Urlauber reisen mit dem Auto in die Ferien. Durch unsere Lage im Herzen

Mehr

Study Week Hochschule Heilbronn und Seattle University

Study Week Hochschule Heilbronn und Seattle University Study Week Hochschule Heilbronn und Seattle University 08.09.2012 Für die Studierenden der HS Heilbronn begann die Study Week am Freitagmorgen um 08:30 Uhr an der Hochschule. Frau Kraus startete zusammen

Mehr

Buchbesprechung: Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor. Joke van Leuween (2012).

Buchbesprechung: Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor. Joke van Leuween (2012). Buchbesprechung: Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor. Joke van Leuween (2012). Zentrales Thema des Flucht- bzw. Etappenromans ist der Krieg, der Verlust der Muttersprache und geliebter

Mehr

Nachhaltigkeit in der Grundschule

Nachhaltigkeit in der Grundschule Nachhaltigkeit in der Grundschule Nachhaltigkeit in der Grundschule Wir Schüler der Eingangsklasse des Ernährungswissenschaftlichen Gymnasiums der Käthe-Kollwitz-Schule in Bruchsal starteten zum Thema

Mehr

HOFFNUNG. Wenn ich nicht mehr da bin, bin ich trotzdem hier. Leb in jeder Blume, atme auch in dir.

HOFFNUNG. Wenn ich nicht mehr da bin, bin ich trotzdem hier. Leb in jeder Blume, atme auch in dir. I HOFFNUNG Wenn ich nicht mehr da bin, bin ich trotzdem hier. Leb in jeder Blume, atme auch in dir. Wenn ich nicht mehr da bin, ist es trotzdem schön. Schließe nur die Augen, und du kannst mich sehn. Wenn

Mehr

Heilsarmee Brocki, Zürich

Heilsarmee Brocki, Zürich Heilsarmee Brocki, Zürich Karin Wüthrich, Sozialpädagogin, Heilsarmee Als Herr K. im Herbst 2008 krankgeschrieben wurde, habe ich vom Brockileiter Schweiz den Auftrag bekommen, die Wiedereingliederung

Mehr

Sehr geehrter Herr Erzbischof, sehr geehrter Herr Nuntius, meine sehr geehrten Damen und Herren,

Sehr geehrter Herr Erzbischof, sehr geehrter Herr Nuntius, meine sehr geehrten Damen und Herren, Bischofsweihe und Amtseinführung von Erzbischof Dr. Stefan Heße am 14. März 2015 Sehr geehrter Herr Erzbischof, sehr geehrter Herr Nuntius, meine sehr geehrten Damen und Herren, heute bekommen die Katholiken

Mehr

BV Nowak Eine kleine Rezension

BV Nowak Eine kleine Rezension BV Nowak Eine kleine Rezension 15.02.2014 Fast 2 Monate wohnen wir jetzt schon in unserem Eigenheim. Unser Traum vom Haus begann schon früh. Jetzt haben wir es tatsächlich gewagt und es keine Minute bereut.

Mehr

die taschen voll wasser

die taschen voll wasser finn-ole heinrich die taschen voll wasser erzählungen mairisch Verlag [mairisch 11] 8. Auflage, 2009 Copyright: mairisch Verlag 2005 www.mairisch.de Umschlagfotos: Roberta Schneider / www.mittelgruen.de

Mehr

Mein Sprachkurs bei ACE Sydney Downtown

Mein Sprachkurs bei ACE Sydney Downtown Mein Sprachkurs bei ACE Sydney Downtown Von der Überlegung bis zur Buchung Endlich.. ich habe die einmalige Gelegenheit über 2 Monate Urlaub zu bekommen. Ich reise sehr gerne, erkunde gerne die Welt und

Mehr

Lehrer / Schüler: 0,00. Ausgabe: September2012

Lehrer / Schüler: 0,00. Ausgabe: September2012 Lehrer / Schüler: 0,00 Ausgabe: September2012 2 Begrüßung/Impressum/Inhalt OLGGA Seit einem Jahr gilt die neue Schulordnung mit den erweiterten demokratischen Mitwirkungsrechten der Schüler. In diesem

Mehr

Ein guter Tag, für ein Treffen.

Ein guter Tag, für ein Treffen. Ein guter Tag, für ein Treffen. Ideen für den 5. Mai In diesem Heft finden Sie Ideen für den 5. Mai. Sie erfahren, warum das ein besonderer Tag ist. Sie bekommen Tipps für einen spannenden Stadt-Rundgang.

Mehr

Kurzer Bericht über die

Kurzer Bericht über die SAB Patenschaft Projekt Patenkind: AN Chivan Pateneltern: Polzien, Christine und Peter Kurzer Bericht über die Lebens-Situation der Müllsammlerfamilie AN und die Durchführung des humanitären Projektes

Mehr

Das Schulsystem in Deutschland (Band 2, Lektion 1)

Das Schulsystem in Deutschland (Band 2, Lektion 1) Pluspunkt Deutsch Das Schulsystem in Deutschland (Band 2, Lektion 1) Übung 1 Lesen Sie den Text und kreuzen Sie an: Richtig oder falsch? In Deutschland können die Kinder mit 3 Jahren in den Kindergarten

Mehr

SySt-Organisationsberatung Toolkarte

SySt-Organisationsberatung Toolkarte Tool Zuhören als Empfänger und als Sender Entwickelt von Insa Sparrer Anwendungskontext Die SySt-Miniatur Zuhören als Empfänger und als Sender bietet die Möglichkeit eines Probehandelns für eine künftige

Mehr

Jahresbericht 2012. Liebe Weitblickerinnen und Weitblicker,

Jahresbericht 2012. Liebe Weitblickerinnen und Weitblicker, Jahresbericht 2012 Liebe Weitblickerinnen und Weitblicker, auch im Jahr 2012 konnten wir dank eurer Unterstützung wieder zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen auf die Beine stellen, wofür wir euch sehr

Mehr

Lebensweisheiten. Eine Woche später kehrte das Pferd aus den Bergen zurück. Es brachte fünf wilde Pferde mit in den Stall.

Lebensweisheiten. Eine Woche später kehrte das Pferd aus den Bergen zurück. Es brachte fünf wilde Pferde mit in den Stall. Lebensweisheiten Glück? Unglück? Ein alter Mann und sein Sohn bestellten gemeinsam ihren kleinen Hof. Sie hatten nur ein Pferd, das den Pflug zog. Eines Tages lief das Pferd fort. "Wie schrecklich", sagten

Mehr

Familienorientierte Projekte

Familienorientierte Projekte Familienorientierte Projekte Caritaskonferenz Allagen / Niederbergheim Aktion Patenschaft in unserer Gemeinde Vor ca. drei Jahren wurde o.g. Aktion von der Caritaskonferenz begonnen. Hintergrund waren

Mehr

Ein Teddy reist nach Indien

Ein Teddy reist nach Indien Ein Teddy reist nach Indien Von Mira Lobe Dem kleinen Hans-Peter war etwas Merkwürdiges passiert: Er hatte zum Geburtstag zwei ganz gleiche Teddybären geschenkt bekommen, einen von seiner Großmutter und

Mehr

Königstettner Pfarrnachrichten

Königstettner Pfarrnachrichten Königstettner Pfarrnachrichten Folge 326, Juni 2015 Nimm dir Zeit! Wer hat es nicht schon gehört oder selber gesagt: Ich habe keine Zeit! Ein anderer Spruch lautet: Zeit ist Geld. Es ist das die Übersetzung

Mehr

Öğrenci no. Wohin musst du jetzt gehen? Was willst du morgens essen? Wie lange willst du bleiben?

Öğrenci no. Wohin musst du jetzt gehen? Was willst du morgens essen? Wie lange willst du bleiben? 815 2380 2360 2317 2297 1 2 3 4 9. A Kannst du jetzt anrufen? Du rufst an. Will er jetzt nicht arbeiten? Er arbeitet jetzt nicht. Kann ich ab und zu nicht anrufen? Ich rufe ab und zu an. Wollen wir morgens

Mehr

Da ich gern für Sie tätig sein möchte, bewerbe ich mich als Werkzeugmacher.

Da ich gern für Sie tätig sein möchte, bewerbe ich mich als Werkzeugmacher. Klaus Absender Musterstraße 7 Tel.: 030 1254983 Klaus.Absender@t-online.de Werkzeugspezialisten GmbH & Co. KG Postfach 4321 10403 Berlin Bewerbung als Werkzeugmacher Sehr geehrte/r Frau, Herr..., Ihr neuer

Mehr

Kinderlachen klingt wie heißer Dank! Ludwig Ganghofer

Kinderlachen klingt wie heißer Dank! Ludwig Ganghofer Münchens Kinder zählen auf uns! Kinderlachen klingt wie heißer Dank! Ludwig Ganghofer Josef Schörghuber-Stiftung für Münchner Kinder Denninger Straße 165, 81925 München Telefon 0 89/ 92 38-499, Telefax

Mehr

Portsmouth, eine Reise die sich lohnt

Portsmouth, eine Reise die sich lohnt Portsmouth, eine Reise die sich lohnt Müller / Jasmin / 19 Jahre alt Bürokauffrau / 2. Ausbildungsjahr / Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald Vom 21. Oktober 2013 bis 17. November 2013 / Portsmouth

Mehr

Für Jugendliche ab 12 Jahren. Was ist eine Kindesanhörung?

Für Jugendliche ab 12 Jahren. Was ist eine Kindesanhörung? Für Jugendliche ab 12 Jahren Was ist eine Kindesanhörung? Impressum Herausgabe Ergebnis des Projekts «Kinder und Scheidung» im Rahmen des NFP 52, unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea Büchler und Dr.

Mehr

Lebensquellen. Ausgabe 7. www.neugasse11.at. Seite 1 gestaltet von Leon de Revagnard

Lebensquellen. Ausgabe 7. www.neugasse11.at. Seite 1 gestaltet von Leon de Revagnard Lebensquellen Ausgabe 7 www.neugasse11.at Seite 1 Die Texte sollen zum Lesen und (Nach)Denken anregen. Bilder zum Schauen anbieten, um den Weg und vielleicht die eigene/gemeinsame Gegenwart und Zukunft

Mehr

Deine Kinder Lars & Laura

Deine Kinder Lars & Laura Bitte Hör auf! Deine Kinder Lars & Laura Dieses Buch gehört: Dieses Buch ist von: DHS Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e. V. Westring 2, 59065 Hamm Tel. 02381/9015-0 Fax: 02381/9015-30 e-mail: info@dhs.de

Mehr

Welche Werte sind heute wichtig?

Welche Werte sind heute wichtig? 1 Vieles, was den eigenen Eltern und Großeltern am Herzen lag, hat heute ausgedient. Dennoch brauchen Kinder Orientierungspunkte, um in der Gemeinschaft mit anderen zurechtzukommen. Alle Eltern wollen

Mehr

im Beruf Gespräche führen: Über seinen beruflichen Werdegang sprechen

im Beruf Gespräche führen: Über seinen beruflichen Werdegang sprechen 1 Arbeiten Sie mit Ihrer Partnerin / Ihrem Partner und ergänzen Sie die Wörter. Wie heißt das Lösungswort? a Ein anderes Wort für Foto ist. b Wenn man eine Arbeit finden will, muss man sich. c Ich bin

Mehr

Das Märchen von der verkauften Zeit

Das Märchen von der verkauften Zeit Dietrich Mendt Das Märchen von der verkauften Zeit Das Märchen von der verkauften Zeit Allegro für Srecher und Orgel q = 112 8',16' 5 f f f Matthias Drude (2005) m 7 9 Heute will ich euch von einem Bekannten

Mehr

Patenschaft mit dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie Koblenz

Patenschaft mit dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie Koblenz Patenschaft mit dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie Koblenz Am 28. Februar 2013 wurden unsere Schule für die Kooperation mit dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie Koblenz vom Ministerium

Mehr

Leseverstehen 1. Lies den Text und mache die Aufgaben danach.

Leseverstehen 1. Lies den Text und mache die Aufgaben danach. Leseverstehen 1. Lies den Text und mache die Aufgaben danach. Tom und seine Teddys In Toms Kinderzimmer sah es wieder einmal unordentlich aus. Die Autos, Raketen, der Fußball und die Plüschtiere lagen

Mehr

Jeder Mensch hat bei uns Möglichkeit, die Schulbildung zu erreichen. Unser Schulsystem hat verschiedene Stufen und mehrere Schularten.

Jeder Mensch hat bei uns Möglichkeit, die Schulbildung zu erreichen. Unser Schulsystem hat verschiedene Stufen und mehrere Schularten. Jeder Mensch hat bei uns Möglichkeit, die Schulbildung zu erreichen. Unser Schulsystem hat verschiedene Stufen und mehrere Schularten. Die Kinderkrippe und der Kindergarten Die Kinder von 6. Monate können

Mehr

ERFAHRUNGSBERICHT AUS ZÜRICH

ERFAHRUNGSBERICHT AUS ZÜRICH ERFAHRUNGSBERICHT AUS ZÜRICH ROMANA HAUSER ERASMUSSEMESTER 14.9. 17.12.2010 Organisatorische und fachliche Betreuung an der Gasthochschule, Kontakt zu Dozierenden und Studierenden Die Organisation und

Mehr

Englisch. Französisch. Türkisch. Spanisch. Englisch. Englisch

Englisch. Französisch. Türkisch. Spanisch. Englisch. Englisch 1 BASIS Russisch Mandarin JUNI Türkisch APRIL Kroatisch FEBER Themengebiete: Begrüßung und Vorstellung, die Anwendung der Höflichkeitsform, Unterschiede zwischen verschiedenen Sprachen und Kulturen, Bedeutung

Mehr

a. gelacht b. Handy c. los d. Jugendherberge e. warst f. gestern g. gewartet h. nass i. schnell j. eingestiegen k. Wetter l. Minuten m.

a. gelacht b. Handy c. los d. Jugendherberge e. warst f. gestern g. gewartet h. nass i. schnell j. eingestiegen k. Wetter l. Minuten m. Übungen zum Wortschatz Modul 1: Hören 2. Kreuzen Sie an: Richtig oder Falsch? Das Wetter morgen Auch an diesem Wochenende wird es in Deutschland noch nicht richtig sommerlich warm. Im Norden gibt es am

Mehr

www.pass-consulting.com

www.pass-consulting.com www.pass-consulting.com Das war das PASS Late Year Benefiz 2014 Am 29. November 2014 las der als Stromberg zu nationaler Bekanntheit gelangte Comedian und Schauspieler Christoph Maria Herbst in der Alten

Mehr

Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1)

Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1) Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1) Name: Datum: Was passt? Markieren Sie! (z.b.: 1 = d) heisst) 1 Wie du? a) bin b) bist c) heissen d) heisst Mein Name Sabine. a) bin b) hat c) heisst d) ist Und kommst

Mehr

Die Heilige Taufe. HERZ JESU Pfarrei Lenzburg Bahnhofstrasse 23 CH-5600 Lenzburg. Seelsorger:

Die Heilige Taufe. HERZ JESU Pfarrei Lenzburg Bahnhofstrasse 23 CH-5600 Lenzburg. Seelsorger: Seelsorger: HERZ JESU Pfarrei Lenzburg Bahnhofstrasse 23 CH-5600 Lenzburg Die Heilige Taufe Häfliger Roland, Pfarrer Telefon 062 885 05 60 Mail r.haefliger@pfarrei-lenzburg.ch Sekretariat: Telefon 062

Mehr

Herzlich Willkommen!

Herzlich Willkommen! Herzlich Willkommen! Złotów Złotów eine wunderschöne Stadt im Norden Polens Złotów eine Kreisstadt in der Woiwodschaft Großpolen Der Kreis Złotów Złotów - die Stadt der Seen und Wälder Złotów eine Stadt

Mehr

ELSA Alumni Deutschland e.v.

ELSA Alumni Deutschland e.v. ELSA Alumni Deutschland e.v. Newsletter Oktober 2011 [EAD-Newsletter Oktober 2011] Liebe EAD-Mitglieder, liebe Ehemalige, im Oktober-Newsletter findet ihr die folgenden Themen: Berichte über vergangene

Mehr

Wer zu spät kommt Jugendgottesdienst für die Adventszeit

Wer zu spät kommt Jugendgottesdienst für die Adventszeit Wer zu spät kommt Jugendgottesdienst für die Adventszeit Glockengeläut Intro Gib mir Sonne Begrüßung Wir begrüßen euch und Sie ganz herzlich zum heutigen Jugendgottesdienst hier in der Jugendkirche. Wir

Mehr