Bildung besonders billig Wer trägt die Kosten der Wahlfreiheit? / von Norbert Handwerk

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1 Nr. 10 / März 2006 Bildung besonders billig Wer trägt die Kosten der Wahlfreiheit? / von Norbert Handwerk Hessischer Schulverkehr Gleiche Chancen? Die Gleichwertigkeit des schulischen Angebots ist erforderlich. Gleiche materielle Voraussetzungen schafft der Staat aber nicht. Die unzureichende staatliche Unterstützung für freie Träger führt zu einem ungleichen Bildungswettlauf! Freie Bahn? Bei 50% Steigung nicht so einfach! Warum werden künstliche Hürden aufgebaut, indem man den freien Schulträgern nur die Hälfte des Gastschulbeitrags zahlt? Endlos im Kreis? Der Innenminister des Landes fordert kostendeckende Gastschulbeiträge von der Stadt die Stadt fordert höhere Beiträge vom Umland die Kommunen und Kreise zahlen nur den Betrag, den das Land festgelegt hat das Land erhöht den Betrag nicht, da das Konnexitätsprinzip die Zustimmung der Kommunen erfordert. Wer bricht den Teufelskreis? Liebe Leserinnen, liebe Leser, Bildung schätzen wir als ein kostbares Gut, dessen Wert beständig ist, unabhängig von Zeit und Geld. Für ihren Erwerb spielen jedoch beide Faktoren eine Rolle. Bildung ist eng mit unserem Freiheitsideal verbunden. Neben der zentralen Meinungsfreiheit und dem freien Wettbewerb hat auch die Wahlfreiheit des Erziehungskonzepts eine hohe Bedeutung. Die freie Schulwahl ist in unserem Land aber noch immer von Geld abhängig, obwohl die freie Zugänglichkeit der Bildungseinrichtungen für alle, unabhängig von ihrer Finanzkraft, in Artikel 26 der Menschrechtserklärung der Vereinten Nationen verankert ist. Wir widmen uns in dieser Ausgabe deshalb erneut der aktuellen Debatte um die Schulkosten. Welch problematische Bedeutung zudem der Faktor Zeit für den Bildungserwerb hat, wird an den Fragen der frühen Einschulung und des Fremdsprachenunterrichts thematisiert. Eine anregende Lektüre wünscht Ihnen Norbert Handwerk

2 Nr. 10 / März 2006 / 2 Halbe Portionen von ganzen Schülern Kreative Aktion zur Gastschulfinanzierung / von Barbara Scholze Ausgerechnet am letzten Sitzungstag des Stadtparlamentes vor den Kommunalwahlen mussten sich die Stadtverordneten in Darmstadt mit einer halben Portion zufrieden geben: Am Valentinstag luden Schüler, Eltern und Lehrer der örtlichen Waldorfschule die Volksvertreter zum Essen ein. Bewirtet wurden sie allerdings nur mit der Hälfte einer normalen Ration. Die Stühle waren durch Schwarzweißmalerei halbiert, etwa 20 Schüler servierten mit halben Schürzen leckere, geteilte Häppchen. Julia Humm, Schülerin der 12. Klasse, begründete die Aktion: Wir wollen zeigen, dass wir vollwertige Schüler sind. Es ist ungerecht, dass die Stadt für uns nur die Hälfte bezahlt! Mit den halben Portionen machte die Freie Waldorfschule Darmstadt auf die 50-Prozent-Regelung der Bezuschussung für freie Schulen aufmerksam. Von den Gastschulbeiträgen, die Landkreis und Stadt untereinander für ortsfremde Schüler verrechnen, erhält sie wie alle Schulen in freier Trägerschaft nur die Hälfte. Der reduzierte Imbiss stieß bei den Stadtverordneten auf Wohlwollen. Viele zeigten Interesse und ließen sich das Anliegen erklären. Der Stadtverordnetenvorsteher lobte in der an- schließenden Sitzung, dass die Schulgemeinschaft nicht nur fordere, sondern auch etwas gebe. Es ist uns gelungen, die Problematik in kreativer Form zu verdeutlichen, die Aktion war erfolgreich! freut sich Oberstufenlehrerin Solveig Donike. Zusammen mit Kollegen, Eltern und Schülern der 7. und 13. Klasse sowie der Schulköchin hatte sie für den Imbiss und das passende Ambiente gesorgt. Mit unmittelbarem Erfolg: Die derzeit im Stadtparlament regierende Koalition aus SPD und Grünen versprach, sich bei Wiederwahl für einen 100%- Gastschulbeitrag einzusetzen. Demnächst wird zudem der Schulausschuss in der Waldorfschule tagen. Mit der Aktion der Darmstädter Waldorfschule wurde eine Kampagne des Landesverbandes der hessischen Freien Waldorfschulen eingeleitet. Landesweit soll auf die Problematik der Schulkosten-Berechnung aufmerksam gemacht werden. In mehreren Kommunen haben sich bereits die Schulen in freier Trägerschaft zu lokalen Bündnissen zusammengeschlossen. Die neun freien Schulträger in Marburg bildeten die erste aktive Initiative: Wir wollen öffentlich für unser Bürgerrecht auf Kostentransparenz und Gleichbehandlung eintreten, erklärt Andreas M. Schäfer, Geschäftsführer der Marburger Waldorfschule. Seine Begründung: Die freien Schulträger sind ein positiver Standortfaktor für die Kommunen. In Marburg beschäftigen wir rund 250 Mitarbeiter und investieren jährlich durchschnittlich eine Million Euro. Zudem helfen wir dem Staat zu sparen, denn die Eltern bringen zusätzlich zu ihren Steuern hohe Eigenleistungen auf. Würden die Kommunen uns einen fairen Gastschulbeitrag zahlen, könnten sie nur profitieren! Aber bitte zu einem fairen Preis! Interview mit Dr. Michael Damian, persönlicher Referent im Kulturdezernat der Stadt Frankfurt am Main waldorf-hessen: Herr Dr. Damian, die Schulen in freier Trägerschaft fordern realistische Gastschulbeiträge. Viele Städte klagen ebenfalls darüber, dass die bisherige Berechnung zu niedrig ist. Der Innenminister hat die Stadt Frankfurt sogar aufgefordert, kostendeckende Beiträge von den umliegenden Kommunen zu fordern. Wie steht die Stadt Frankfurt zu dieser Forderung? Dr. Damian: Die Stadt Frankfurt findet die Forderungen des Innenministers richtig. Das Problem ist nur, dass Frankfurt die Kommunen nicht auffordern kann, diese Beiträge uns auch kostendeckend zu erstatten. Wir haben selbst neuere Berechnungen angestellt. Es kam heraus, dass wir pro Schüler im Jahr an Kosten haben. Über die Gastschulbeiträge bekommen wir aber im Schnitt nur 300 zurück. Wenn man nur ein Zehntel dessen zurückbekommt, was man an tatsächlichen Ausgaben hat, kann man nicht zufrieden sein. Auch im Rahmen der Umstellung auf die neuen Haushaltsanforderungen brauchen wir eine Vollkostenberechnung. waldorf-hessen: Wie reagieren die Kommunen auf diesen Wunsch? Dr. Damian: Unterschiedlich. Die großen Kommunen reagieren sehr positiv. Die kleinen Kommunen und die Landkreise sind eher abweisend, weil sie dann mehr zu zahlen hätten. Im letzten Jahr hatten wir alle hessischen Kommunen und Landkreise, aus denen wir Schüler haben, eingeladen. Bei der ersten Sitzung waren ca. 20 % der Angeschrieben anwesend, beim zweiten Versuch haben 90 % abgesagt. Die Stadt Frankfurt steht mit Wiesbaden und Kassel also mehr oder weniger alleine da. waldorf-hessen: Sehen Sie gar keine Perspektiven, zu einem gerechteren Ausgleich zwischen den Kommunen zu kommen? Dr. Damian: Der Städtetag hat eine Eingabe an das Kultusministerium gerichtet, er ist für kostendeckende Gastschulbeiträge. Aber das Land nimmt Rücksicht auf die Landkreise und die kleineren Kommunen. Das Innenministerium will eine Kostendeckung, das Kultusministerium sagt, es müsse so bleiben wie es ist. Auf der anderen Seite könnten wir natürlich sagen, jetzt machen wir die Schotten dicht, es kommt keiner mehr nach Frankfurt rein. Aber das wollen wir so auch nicht. Hier sind 10 % aller hessischen Schüler versammelt, und Frankfurt hat aufgrund seiner zentralen Lage und der Wirtschaftsbeziehungen sicher auch die Aufgabe, andere mit zu versorgen. Aber wenn, dann bitte zu einem fairen Preis. waldorf-hessen: Da die Stadt Frankfurt unsere Forderung nach kostendeckenden Beiträgen teilt, könnte sie doch aus eigener Einsicht den Schulen in freier Trägerschaft wenigstens 100 % dieses lächerlich geringen Gastschulbeitrags zahlen? Dr. Damian: Wenn wir von den anderen Kommunen selbst nur ein Zehntel dessen bekommen, was uns eigentlich zusteht, können wir das natürlich nicht machen. Man könnte sicher darüber reden, wenn wir andere Gastschulbeiträge hätten. waldorf-hessen: Die Berechnungsmodalitäten des Gastschulbeitrags wurden seinerzeit verhandelt zwischen dem Land, dem Landkreistag und dem Städtetag. Wären das auch die drei Partner, um jetzt eine neue Form zu verabreden? Dr. Damian: Ja, das ist auch sinnvoll und das erwarten wir auch von diesen drei Gremien, dass dort ein entsprechender Kompromiss gefunden wird. Es ja so, dass wir jedes Jahr bei den Gastschulbeiträgen unter dem Strich immer noch eine Deckungslücke von ca. 8 Millionen Euro haben. Insofern brauchen wir dringend eine grundlegende Änderung, und zwar bald. Interview: Norbert Handwerk Wasserturm in Südafrika Waldorfschüler sichern Wasserversorgung Oberursel. Mit so viel Dankbarkeit hatten wir nun wirklich nicht gerechnet, staunt Ruben Fischer noch immer. Der Schüler der Freien Waldorfschule Vordertaunus in Oberursel hat gemeinsam mit Klassenkameradin Julia Hess für die Partnerschule in Südafrika die Maurerkelle geschwungen. Nun steht dort ein fünf Meter hoher Wasserturm, verziert mit einem Mosaik, und ein komplettes Sanitärhäuschen. Als die beiden Schüler der Oberurseler Waldorfschule sich in den Herbstferien aufmachten, die Partnerschule in der südafrikanischen Region Dassenberg zu besuchen, wussten sie noch nicht so recht, was auf sie zukommt. Klar war lediglich, dass in diesen Jahr der Schulpartnerschaft die Wasserversorgung der südafrikanischen Schule auf dem Arbeitsplan stand. Denn bisher ist die Schule mit mehr als 100 Schülern davon abhängig, dass die Farm, auf deren Gelände die Schule steht, Wasser abgeben kann. Wenn die Trockenheit die Farm bedrohte, blieb bislang auch die Hygiene der Schüler auf der Strecke. Das Bohren eines Brunnens wird aber Sache der örtlichen Experten sein und genügt unter südafrikanischen Verhältnissen nicht, um ständig über fließendes Wasser zu verfügen. Denn, wenn der Strom ausfällt, geht die Pumpe nicht. Also plante die Dassenberg School zunächst einen Wasserhochbehälter mit Liter Fassungsvermögen. Da kam die Unterstützung aus Oberursel gerade recht, um den dazu notwendigen Turm mit integrierten Sanitäranlagen zu errichten. Wir konnten unsere Erfahrung aus dem Unterricht im Feld-Vermessen gut gebrauchen, um das Fundament auszurichten, schmunzelt Ruben Fischer beim Gedanken an die Anfänge. Das Ausheben der Grube im sandigen Untergrund stellte die Oberurseler Schüler aber vor ungeahnte Herausforderungen. Immer wieder rieselte der Sand in die gerade entstandene Grube, bis wir die Kanten abgestützt haben, berichtet Ruben. Gemeinsam mit einem südafrikanischen 2-Mann-Unternehmen wurde dann das Fundament gegossen, wurden Mauern errichtet und Fenster eingebaut. Finanziert wurde das Bausprojekt mit Euro vom Frankfurter Verein PRO- BONO Schulpartnerschaften für eine Welt e.v. Hinzu kamen Euro aus der Waldorfschule, die Schüler mit eigenen Aktivitäten zusammengetragen hatten. Im kommenden Jahr soll dann der Brunnen gebohrt werden. Auch hierfür stellt PRO- BONO eine Summe von Euro bereit. Denn die Dassenberg School will mit dem eigenen Wasser dann auch noch den Schulgarten versorgen. Hier sollen die Kinder den Anbau afrikanischer Gemüsesorten lernen. Insgesamt drei Wochen Bauzeit verbrachten Julia Hess und Ruben Fischer gemeinsam mit Lehrerin Ortrud Schmidt und Lehrer Peter Fendt in der Schule nahe der Stadt Atlantis. Die Kontakte zu den südafrikanischen Schülern, die zu 75 Prozent aus armen Familien stammen, wurden immer intensiver. Ein Besuch in dem Squatercamp genannten Vorort, in dem die meisten der südafrikanischen Schüler wohnen, erklärte die Dringlichkeit des Bauprojekts: Die Familien wohnen in einfachen Hütten und für etwa 100 Hütten gibt es nur eine Toilette. Die sieht dann etwa aus wie die Dixie- Häuschen, erinnert sich Julia Hess. Sie hat dann beim Verputzen des fünf Meter hohen Wasserturms kurzerhand beschlossen, das Bauwerk zu verzieren. Über dem Eingang prangt nun ein von ihr entworfenes Mosaik und gibt dem Gebäude ein freundliches Gesicht. Ein ganzes Paket Briefe und Bilder von Schülern aus Dassenberg haben wir zum Dank bekommen, berichtet Ruben Fischer. Er hofft, dass im kommenden Jahr die nächste Klassenstufe der Waldorfschule die Stafette übernimmt und nach Südafrika fährt, um eine lebendige Schulpartnerschaft zu pflegen. (Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Hochtaunus-Verlags aus: Oberurseler Woche vom )

3 Nr. 10 / März 2006 / 3 Fit im Kopf mit fünf reicht das?/ von Susanne Zick PISA und seine Vorläufertests haben das ganze bildungspolitische Dilemma in Deutschland ans Licht gebracht. Nicht nur die Defizite im Bildungssystem, sondern auch in der Entwicklung der Kinder und ihrer geistigen und kognitiven Fähigkeiten wurden deutlich. Bei Schuleingangsuntersuchungen stellen Amtsärzte heute bei etwa 50 Prozent der Kinder erhebliche Gesundheitsprobleme fest. Übergewicht, Fettleibigkeit und in Folge davon Diabetes nehmen in Deutschland immer mehr zu. Die Kindergärtnerin erzählt 20 bis 25 Prozent der Kinder im Vorschulalter leiden an sprachlichen und gesundheitlichen Problemen, ist auch die Erfahrung von Dr. Rainer Patzlaff, Leiter von Ipsum, eines Instituts für Pädagogik, Sinnes- und Medienökologie in Stuttgart und Mitarbeiter der Pädagogischen Forschungsstelle beim Bund der Freien Waldorfschulen. Als Waldorfpädagoge hat er sich seit vielen Jahren mit den inneren und äußeren Einflüssen auf die kindliche Entwicklung befasst. Veränderungen sind dringend nötig, bestätigt Patzlaff, wir brauchen einen fließenden Übergang vom Kindergarten in die Schule. Kinderschule Schulbeginn mit sechs Jahren das war früher selbstverständlich und offenbar auch ganz in Ordnung. Zurückstellungen waren selten. Heute wollen Bildungspolitiker Kinder am liebsten schon in der Wiege auf die Schule vorbereiten. Auch in der Wirtschaft sorgt man sich, wie der Nachwuchs möglichst früh fit gemacht werden kann, um die Aufgaben der Zukunft zu meistern. Kindergärten haben plötzlich einen völlig anderen Stellenwert bekommen als Orte der frühen Erziehung und Bildung. Hauptsache: früher! Die Diskussion um reflektiertes Lernen schon vor der eigentlichen Schulzeit hat in Hessen wie in vielen anderen Bundesländern zur Entwicklung eines Bildungs- und Erziehungsplans für Kindertageseinrichtungen geführt. Nach Professor Dr. W. Fthenakis (München), dem Autor des Plans, sollen schon die Vier- und Fünfjährigen fähig werden, ihre Lernschritte selber zu reflektieren. Eine stufenweise Vorverlegung des Einschulungsalters wird erwogen. Der Kölner Professor Dr. Gerd E. Schäfer argumentiert dagegen, dass Kinder sich selbst bilden, wenn man ihnen nur die Möglichkeit dazu gibt. Nicht nur der Inhalt von Bildungsplänen, auch der Zeitpunkt der Einschulung hängt in Deutschland von politischen Entschei- dungen ab. Die Bundesländer regeln verschieden, ob Paul und Anna schon mit fünf oder erst mit sechs Jahren die Schulbank drücken müssen. Die Tendenz ist jedoch bei allen Fraktionen gleich: Hauptsache früher! Zu wenig Zeit für Kinder Aber was bedeutet ein Schulbeginn mit fünf Jahren, solange der Besuch eines Kindergartens nach wie vor freiwillig ist? Schon vor über zehn Jahren waren Grundschullehrer bestürzt über das Unvermögen vieler Erstklässler, überhaupt noch mit Sprache umzugehen. Die Kinder hätten größte Schwierigkeiten, eine Anweisung zu verstehen und über das Geschehene Auskunft zu geben, klagten sie. Dass man sich in den Familien kaum noch unterhielt, ob beim gemeinsamen Essen oder unterwegs im Auto, war eine bittere Erkenntnis. Die Kinder sind in ihrer Sprachentwicklung gestört, weil die Erwachsenen sich zu wenig Zeit für sie nehmen, ist auch die Erfahrung von Peter Lang von der Internationalen Vereinigung der Waldorfkindergärten. Früher Therapiebedarf Kein Wunder, dass die Zahl kindlicher Patienten in therapeutischen Praxen zunimmt. Ein großer Teil der Fünf- bis Sechsjährigen kommt mit auditiven Wahrnehmungsstörungen und mangelnder Merkfähigkeit zu uns, ist die Erfahrung der Logopädin Jutta Kölln-Dahl. Das heißt, das Kind hört etwas, kann aber aus dem Gehörten nichts machen, kann es nicht umsetzen. Die meisten dieser Balancieren im Kindergarten... kleinen Patienten merken sich nicht mehr als drei oder vier Silben. Die mangelnde sensomotorische Reife bei den Sechsjährigen schreckt auch die Bildungspolitiker auf, denn sie ist die Voraussetzung für das Erlernen von Lesen, Schreiben und Rechnen. Wo hat die Kerze ihren Mund? Trotzdem heißt heute das Zauberwort Früheinschulung. Die intellektuelle Förderung soll schon bei den Vier- und Fünfjährigen beginnen, am liebsten schon bei den Zweijährigen, wie neuerdings in China. Nach den Aussagen von Hirnforschern seien die Kinder im Warum-Alter besonders bildungsfähig. Sie könnten sogar physikalische und chemische Zusammenhänge begreifen. Und wenn ein Kind sich nichts darunter vorstellen könne, dass eine Kerze dadurch brenne, dass eine chemische Reaktion stattfinde, müsse man eben sagen: Die Kerze frisst die Luft. So eine Idee aus Bayern. Und wo hat die Kerze ihren Mund? Eine Antwort auf solche logischen Kinder -Fragen ist nicht vorgesehen. Fängt der frühe Vogel den Wurm? Unter diesem Titel veröffentlichte die Technische Universität Darmstadt 2005 eine Studie von Professor P. Puhani und A. M. Weber, für die Daten von Schülern ausgewertet wurden. Ergebnis: Wenn Kinder mit knapp sechs Jahren eingeschult wurden, waren sie am Ende der vierten Klasse schlechter als die, die erst mit knapp sieben Jahren eingeschult worden waren. Die Chancen, ein Gymnasium besuchen zu können, stiegen mit dem Einschulungsalter. Lasst den Kindern Zeit! appelliert deshalb Peter Lang mit Blick auf eine allzu frühe intellektuelle Förderung. Zumal es eine wissenschaftliche Begründung für den Zeitpunkt der Einschulung nicht gibt, wie auch Rainer Patzlaff betont....und in der Schule Sinnesschulung als Basiskompetenz Die Waldorfpädagogik setzt für die Kindergartenzeit andere Schwerpunkte. Vor allem Sinneswahrnehmung, Bewegungsfähigkeit und Sozialverhalten als Basiskompetenzen sollen entwickelt und gestärkt werden. Auch sprachliche und mathematisch-naturwissenschaftliche Kompetenzen werden gefördert, nach besonderen pädagogischen Gesichtspunkten und durchaus auch mit Blick auf eine eventuelle frühere Einschulung. Staunen - wichtiger Ausgangspunkt wissenschaftlichen Forschens - kann beispielsweise auch bei wöchentlichen Waldtagen gelernt werden. Die Aufnahmefähigkeit aller Sinne wird geschult. Alles, was da kreucht, fleucht und wächst, wird von den Kindern aufmerksam betrachtet und befühlt. erläutert Angelika Prange, Erzieherin in einem Waldorfkindergarten. Wenn im Frühjahr jedes Vorschul-Kind Weizenkörner in sein Schälchen mit Ostergras sät und täglich das Wachsen beobachtet, ist das durchaus ein naturwissenschaftliches Experiment. Wir nennen es nur nicht so und binden es kindgemäß in eine sinnige Geschichte ein, so dass die emotionale Qualität nicht verloren geht, bestätigt auch Margarete Kaiser, Regionalvertreterin der hessischen Waldorfkindergärten. Soziale Reife Wann aber ist ein Kind wirklich reif für die Schule? Wenn die soziale Reife einsetzt, erläutert Angelika Prange: Die Kinder spielen zielgerichtet, sie kommen morgens mit festen Plänen in die Gruppe und realisieren sie dann. Die Erfahrung zeige, dass diese Großen für die Kleinen im Kindergarten besonders wichtig sind als Vorbilder. Denn viele Kinder wachsen heute als Einzelkinder, also ohne die Gesellschaft von Geschwistern auf. Rainer Patzlaff kritisiert, dass bei den Plänen, das Einschulungsalter vorzuverlegen, die soziale Reife und der Faktor Gesundheit überhaupt keine Rolle gespielt haben. Leidtragende der neuen Regelungen sind Kinder, die dem Kindergartenalter entwachsen, aber vom Stand ihrer Entwicklung her noch nicht schulreif sind. Immerhin versucht man aber Wege zur besonderen Förderung dieser Kinder zu finden, denn Zurückstellungen sind nicht mehr erwünscht oder gar abgeschafft. Zusammenarbeit von Kindergarten und Schule Eine enge Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Schule wird daher immer wichtiger. Waldorfeinrichtungen haben den Vorteil, auf der Grundlage eines einheitlichen pädagogischen Konzepts arbeiten zu können. Der Waldorf-Bildungsgang ist bewusst nicht an schulische Lernfelder angelehnt. Das Kind mit seinen individuellen entwicklungsspezifischen Bedürfnissen steht im Mittelpunkt, die Lerninhalte in Kindergarten und Schule müssen sich dem unterordnen. Doch auch in Waldorfeinrichtungen muss die Kooperation von Lehrern und Erziehern intensiviert werden. Diese Aufgabenstellung bearbeiten die hessische Waldorfkindergärten und Waldorfschulen derzeit in einem gemeinsamen Projekt. Die Einbindung der Eltern in diese Fragen ist dabei von großer Bedeutung, erläutert Projektleiterin Margarete Kaiser. Die Eltern sollten zukünftig stärker an der Bestimmung des Einschulungszeitpunktes für ihr Kind beteiligt sein.

4 Nr. 10 / März 2006 / 4 What s going on? Wie Schüler Fremdsprachen lernen / von Christiane Schütze Combien ces six saucissons... krähen 36 Zweitklässler auf der Schulfeier, die erste Klasse schließt sich ebenso begeistert mit einem Lied an, diesmal auf Englisch. In anderen Schulen präsentieren Schulanfänger Reime gar auf Russisch. Weltweit lernen in allen Waldorfschulen schon die Erstklässler, unabhängig von ihrer Begabung, zwei fremde Sprachen. Der frühe Fremdsprachenbeginn war bereits bei der Gründung der ersten Waldorfschule 1919 eingerichtet worden, aus pädagogischen Gründen: hin, die mit den französischen, englischen oder russischen Spielen in der Unterstufe entwickelt werden. Gerade der Anfangsunterricht ist in der Waldorfschule daher einsprachig: Der gewohnte Lehrer wird mit Beginn der Englischstunde als Mister Schulz zum Repräsentanten der anderen Sprache und Kultur. Die Kinder tauchen seelisch in die fremdsprachige Handlungssituation ein. Den eigenen Text lesen Etwa zu Beginn der vierten Klasse kommen die Waldorfschüler stolz mit ihrem ersten Fremdsprachenheft, dem Grand Cahier Rouge oder dem First English Book nach Hause, in das sie Gedichte und mit Bildern verzierte Geschichten schreiben. Dieser Zeitpunkt für den Beginn des Schreibens kommt nicht von ungefähr. In dieser Altersphase wird das Kind allmählich zur Abstraktion fähig, zum operativen Denken, wie es der Entwicklungspsychologe Jean Piaget nannte. Auch in der Waldorfpädagogik werden jetzt kognitive Anforderungen gestellt. Schreiben und Lesen kommen neu hinzu. Zuerst werden nur selbst geschriebene Texte gelesen. Ab der fünften Klasse wird dann eine leichte Lektüre eingeführt, der Wortschatz wird jetzt gezielt aufgebaut. Grammatikregeln finden Die Grammatik wird zunächst nur an dem geübt, was die Schüler bereits beherrschen. Aus der Situation, die der Lehrer wortreich und möglichst interessant erzählt hat, werden mündlich die Sätze herausgearbeitet, die das zu erübende Grammatikphänomen enthalten. Sie verhelfen den Schülern zur Erkenntnis und eigenen Formulierung der Grammatikregel. Auf herkömmliche Lehrwerke wird weiter verzichtet. Stattdessen bekommen die Schüler authentische Lektüren in der Fremdsprache und schreiben ihre eigenen Grammatikhefte. Die Einsprachigkeit wird möglichst selten unterbrochen, Vokabeln werden vorzugsweise in der Fremdsprache erläutert. First English Book, 4. Klasse sinnstiftenden Texten und Biografien auch in der Fremdsprache zur Identitätsbildung außerordentlich wichtig. Auch in der Oberstufe bleiben daher Biographien, Novellen und Theaterstücke aus der klassischen und modernen Literatur das Herzstück des Unterrichts. Manche höhere Klasse studiert trotz Abiturvorbereitung noch ein Theaterstück ein: Werke von Anouilh, Wilder oder Shakespeare sind regelmäßig auf Waldorfbühnen in der Midsummernight s Dream (Projekt des Lesekreises, FWS Frankfurt) Die Schüler erfahren eine Bereicherung ihres seelischen Erlebens, sagt Fremdsprachenlehrer Dr. Christoph Jaffke, die Laute und Rhythmen anderer Sprachen erschließen neue Ebenen des Gefühlslebens. Fremdsprache spielend leicht Die Jüngsten, die auf der Bühne lauthals ihre französischen Reime deklamieren und im Unterricht französische Geschichten hören, lernen ganz unbemerkt Sprachklang und Aussprache. Wenn sie Kinderspiele darstellen, die von russischen Bären oder englischen Handwerkern handeln, haben sie nicht nur Spaß am Rollenspiel, sondern lernen ebenso unbemerkt Vokabeln und Redewendungen. Und sie lernen die ersten Worte so, wie es bereits Rudolf Steiner den Fremdsprachenlehrern ans Herz gelegt hatte, nämlich die Dinge an Tätigkeiten zu knüpfen. Rhythmus und Reime sind das Vehikel der Sprache, bestätigt Jaffke. Man darf aber nicht beim Rezitieren und Memorieren von Gedichten stehen bleiben, sondern muss sie umsetzen in Dialog und Handlung. In der Tat führen die Kinder mit erstaunlicher Leichtigkeit erste kleine Gespräche, wenn sie sich in Handwerker verwandeln und sich auf Englisch fragen: Are you baking? Reale Lebenssituation: einsprachig Untersuchungen von Jaffke an verschiedenen Waldorfschulen belegen, dass die Drittklässler bereits zu themenzentrierten Dialogen in der Lage sind. Rudolf Steiner nannte sie sachliche Konversation. Jaffke bezeichnet solche Alltagsszenen im Klassenzimmer als reale Lebenssituationen und weist auf das breite Spektrum differenzierter Fähigkeiten Wie die Muttersprache Das Kind sollte die Fremdsprache so lernen, wie es die Muttersprache gelernt hat. Besonders wichtig ist es daher, den Kindern eine poetische Sprache zu bieten und nicht künstlich reduziertes Geplapper, einen zurecht gestutzten Sprachkurs oder gar die Grammatikregeln am Anfang. Denn das Kleinkind lauscht der Sprache seiner Umgebung und spricht das Gehörte einfach nach, zunächst ohne die geistige Bedeutung der Worte aufzunehmen. Das gute sprachliche Vorbild und anspruchsvolle, oft klassische Lektüren charakterisieren daher die Waldorfmethodik. Früh beginnen Linguistiker und Entwicklungspsychologen bestätigen inzwischen den Sinn eines frühen Fremdsprachenerwerbs. Denn etwa bis zum Alter von neun Jahren hat das Kind noch so ausgeprägte Nachahmungskräfte, dass es in dieser Zeit andere Sprachen ähnlich wie seine Muttersprache lernen kann. Migrantenkinder sprechen z. B. eine neue Sprache dann akzentfrei, wenn sie diese vor dem neunten Lebensjahr gelernt haben. Situatives Lernen An diese Einsichten knüpft der Waldorflehrplan seit jeher an. Ähnlich wie das Kleinkind entwickelt das Schulkind der Unterstufe ein Globalverständnis und ein Gefühl für die neue Sprache. Es soll dabei nicht die deutsche Übersetzung im Kopf haben, sondern in der Englischstunde table empfinden und sagen, wenn es einen Tisch sieht. Die fremde Sprache ist zunächst noch innig verbunden mit der Person und dem Ort, an dem sie gelernt wird. Das Wissen bleibt noch intuitiv, außerhalb des gewohnten Klassenraums ist es kaum abfragbar. Dieses situative Lernen hat sich als erfolgreich erwiesen. Aber es stört den kindlichen Lernprozess, warnt Jaffke, wenn die Eltern die Radieschen aus dem Boden ziehen, um zu schauen, wie groß sie schon sind. Gute Lektüre Gegen Ende der Mittelstufe arbeiten die Schüler beispielsweise mit Geschichten von Charles Dickens oder der Biografie der Brüder Montgolfier. Eine gute Lektüre nährt die Kinder seelisch und wirkt substanzbildend. sagt Jaffke. In der Pubertätszeit trauen sich die Heranwachsenden häufig nicht, sich in der Fremdsprache zu äußern. Gerade dann sei das Angebot von Verständnis für das Fremde Am Ende der zwölf Schuljahre bewegen sich die Schüler mündlich und schriftlich angstfrei in der Fremdsprache. Dies erleben sie deutlich, wenn sie bei Auslandaufenthalten mit der Fremdsprache konfrontiert werden. Selbst wenn sie mit dem Hauptschulabschluss die Schule verlassen, Sprachgefühl und Verständnis für die fremde Kultur haben sie erworben. Spielerisch Sprachen lernen Interview mit Barbara Schad über ein Englisch-Theater-Projekt waldorf-hessen: Warum bieten Sie klassenübergreifende Projekte in Fremdsprachen an? B. Schad: Es gibt bei uns seit fünfzehn Jahren einen Lesekreis für Schüler der Klassen 1-7. Wir wählen gemeinsam ein Kinder- oder Jugendbuch aus und lesen es auch gemeinsam vor, jeder ein Stückchen. In den letzten zehn Jahren haben wir außerdem ein englisches Theaterstück im Jahr einstudiert. waldorf-hessen: Wie machen Sie das? B. Schad: Wir lesen das Buch zunächst auf Deutsch. Wenn es bereits eine englische Dramatisierung gibt, kürze ich den Text so, dass das Stück etwa eine dreiviertel Stunde dauert. Wenn es sich um einen Prosatext handelt, schreibe ich selbst eine Version nach der Vorlage. Dann üben und spielen wir gleichzeitig. Da die Schüler in diesem Alter sehr gut nachahmen können, lernen sie den Text schnell. Viele können hinterher fast das ganze Stück auswendig, weil sie immer auch den Text der anderen mitlernen. waldorf-hessen: Was haben Sie bei diesen Projekten festgestellt? B. Schad: Shakespeare-Englisch oder das von Dickens ist ja ziemlich schwierig. Aber die Schüler handhaben es beim Spielen mit unglaublicher Leichtigkeit. Sie identifizieren sich stark mit den Charakteren und lernen den Text über dieses Gefühl. waldorf-hessen: Haben Sie nach der Aufführung auch Fortschritte im Unterricht beobachtet? B. Schad: Ja, man merkt das immer. Schüler, die bei dem Theaterstück mitgespielt haben, sind den anderen dadurch überlegen, dass sie viel unbefangener an die Sprache herangehen. Meistens lese ich mit meinen Klassen originale englische Kinderbücher statt vereinfachter Lektüren. Die Schüler aus dem Lesekreis lesen unbekümmert drauflos und machen vergleichsweise wenig Fehler. Interview: Norbert Handwerk

5 Nr. 10 / März 2006 / 5 Sprache gestaltet den Leib Über die unterschiedliche Wirkung von Sprachen / von Hanno Werber 100 Hz Hz Hz Hz Hz Die Hörkurve des Deutschen hat ihre Intensivphase zwischen 100 und Hz. Nicht bloß in Grammatik und Vokabular gibt es signifikante Unterschiede zwischen den Sprachen. Die Klangqualität etwa wirkt bis ins Physische. Der französische Audiologe Alfred Tomatis wies anhand von Hörmessungen nach, dass die Tonhöhen verschiedener Sprachen sich auf die Gehörbildung auswirken. Dr. Christoph Jaffke, langjähriger Waldorf-Fremdsprachenlehrer und Dozent am Waldorflehrerseminar der Freien Hochschule Stuttgart, konnte mit seinen Untersuchungen an 900 Schülern der 4. Klasse diese Forschungsergebnisse bestätigen. In der Fähigkeit, Laute zu unterscheiden, gibt es deutliche Unterschiede zwischen beispielsweise Französisch und Russisch lernenden In Waldorfschulen wird ab der ersten Klasse neben dem Englischen eine zweite Fremdsprache unterrichtet. Das muss nicht unbedingt Französisch sein. In Oberursel und Kassel wird auch Russisch angeboten. Aus pädagogischen Gründen. Was zeichnet das Russische im Vergleich zu unseren westlichen Sprachen besonders aus? Ivana Reuschenbach, Russischlehrerin an der Freien Waldorfschule Vordertaunus in Oberursel, verweist auf das Musikalisch-Plastische der Sprache: Das Russische verfügt über einen reichen Schatz an Lautlichkeit. Zischlaute kommen sehr häufig vor. Die Konsonanten werden insgesamt sehr betont. Sie werden plastisch und kräftig gesprochen, weisen aber gleichzeitig feinste innere Nuancierungen auf. Jeder Laut kann auf zweifache Art ausgesprochen werden: hart im hinteren Gaumen oder weich im vorderen. Die Kinder müssen viel innere Wendigkeit und Kraft aufbringen, um die russischen Laute zu ergreifen. Zu dem Reichtum an Lauten kommen noch Die Hörkurve des Englischen beginnt bei Hz auf über Hz anzusteigen. Der deutsch-römische Kaiser Karl V. pflegte zu sagen, dass man sich mit Gott am besten auf Spanisch unterhalte, mit Freunden auf Französisch, mit Feinden auf Deutsch und mit dem weiblichen Geschlecht auf Italienisch. Wenn er jedoch des Russischen mächtig gewesen wäre, dann hätte er natürlich hinzugefügt, dass man sich in dieser Sprache mit allen gleich gut unterhalten könne, da sie sowohl die Erhabenheit des Spanischen und die Lebendigkeit des Französischen als auch die Härte des Deutschen und die Zärtlichkeit des Italienischen in sich berge und darüber hinaus noch den Reichtum und die anschauliche Kürze des Griechischen und Lateinischen aufweise. Michail Lomonossow, 1759 Kindern. In seinem Buch über den Fremdsprachenunterricht in der Primarstufe zeigt Jaffke, welche Wirkung Fremdsprachen auf Kinder haben, wenn frühzeitig und allein über das Gehör eine zweite Sprache gelernt wird. Nicht nur die seelische und geistige Entwicklung, sondern sogar die Gehörbildung wird nachweisbar beeinflusst. Diagramme: G. Lenz Vgl.: A. Tomatis, Nous sommes tous nés polyglottes, Paris 1991, Ch. Jaffke, Fremdsprachenunterricht auf der Primarstufe, Weinheim 1996, Ch. Jaffke / M. Maier: Fremdsprachen für alle Kinder, Stuttgart Russisch in der Grundschule? / von Ivana Reuschenbach und Hanno Werber die stetig sich wandelnden Flexionsendungen hinzu. Es gibt sechs verschiedene Fälle. Während das Englische und Deutsche stark substantivisch ausgerichtet sind, überwiegen im Russischen die Adjektive. Das stärker gefühlsmäßige Verhältnis spiegelt sich auch in den zahlreichen Verkleinerungsformen im Russischen. Auch der Satzbau ist sehr variabel. Fast jedes Satzglied kann, je nachdem was man betonen möchte, eine beliebige Stelle im Satz einnehmen. Reuschenbach sieht daher im Russischen einen idealen Ausgleich zu dem abstrakteren, verkürzenden Englisch: Ich bin sicher, dass die Vielfalt an lautlichen Ausdrucksformen und die seelische Beweglichkeit, die ja auch durch das Erlernen der kyrillischen Schrift zusätzlich gestärkt wird, sich auf die Entwicklung eines Kindes positiv auswirken. Vor diesem Hintergrund überrascht es eigentlich, dass Russisch so selten angeboten wird. Zumal die geopolitische und ökonomische Entwicklung Europas durch die verstärkte Orientierung nach Osten weitere gute Gründe bieten, der russischen Sprache mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Die Hörkurve des Französischen hat zwei Intensivphasen, zwischen 100 und 300 Hz sowie zwischen und Hz. Das umfassendste Gehörspektrum hat die russische Sprache. Es reicht über elf Oktaven von 100 Hz bis Hz. In der Sprache leben Interview mit Gilberte Dietzel, Landesfachberaterin für Fremdsprachen waldorf-hessen: Frau Dietzel, welche besonderen Anforderungen werden an einen Waldorf-Sprachlehrer gestellt? G.Dietzel: Der Lehrer muss frei und lebendig erzählen können. Er hat nicht die Stütze eines Schulbuches, das ihm Lektion für Lektion die Arbeit vorgibt. Er muss die Strukturen in seinem Unterricht selbst erarbeiten. Man muss wissen, wo das Kind in der jeweiligen Entwicklungsphase gerade steht. Bei vielen Kollegen, die ich als Mentorin begleitet habe, habe ich die Schwierigkeit erlebt, diese Struktur aus einem inneren Impuls heraus zu finden. Aber man muss auch exakte Fantasie walten lassen. Wir arbeiten eben nicht ausschließlich mit kognitiven Kräften. Das bedeutet, künstlerisch Ideen zu entwickeln, zum Beispiel eigene Bilder zu finden für grammatische Zusammenhänge. Ein seelisches Erlebnis lässt sich aber nicht im Eiltempo oder nach einem Schema hervorrufen. Ein inneres Bild braucht Muße, um sich entfalten zu können. Dass wir in allen Klassen gemischte, also leistungsheterogene Lerngruppen haben, macht es natürlich nicht leichter. waldorf-hessen: Warum wird dem Mündlichen eine solche Bedeutung zugemessen? G. Dietzel: Wenn der Erwachsene selbst erzählt, erleben die Schüler die fremde Sprache authentisch, unmittelbar wie die Muttersprache. Tonträger können das nicht so bewirken: Mimik und Gestik, die das Verstehen unterstützen, fehlen. Die Möglichkeiten des Lehrers, spontan und individuell auf die jeweilige Situation und die Personen einzugehen, sind viel größer. Er kann jederzeit überprüfen, ob er richtig verstanden wurde und korrigierend eingreifen. Die Schüler sind durch das Sprechen, selbst wenn sie nur im Chor rezitieren, bis in die Körperbewegung hinein aktiv. Sie leben dadurch in der fremden Sprache. William S. Condon hat z.b. mit seinen Forschungen Ende des 20. Jahrhunderts herausgefunden, dass der Hörer sich unbewusst fast synchron zu den Worten des Sprechers bewegt, wie dieser selbst. Das bestätigt, wie komplex die Beziehungen der sprachlichen Kommunikation sind und wie wichtig es ist, diesen persönlichen, unmittelbaren Kontakt zwischen Sprecher und Hörer zu pflegen. waldorf-hessen: Wie schaffen Sie das, in den Fremdsprachen Schüler aller Leistungsstärken in einer Lerngruppe gemeinsam zu unterrichten? G. Dietzel: In den Grundschuljahren ist das überhaupt kein Problem. Kinder erfassen mit allen Sinnen die gesamte Situation und können daher auch die fremde Sprache verstehen. Deswegen ist es so wichtig, die ersten beiden Schritte, das Hören und Sprechen so nachdrücklich zu betreiben, damit sich jeder emotional mit dem Erzählten verbinden und, wenn auch schüchtern, in der Fremdsprache ausdrücken kann. Durch das Schreiben werden dann die Fehler schwarz auf weiß festgehalten, sie sind nun sichtbar. Das kann zu einem frustrierenden Erlebnis werden. Sobald man mit Grammatik beginnt, wird es schwierig. Das kann eine Trennung innerhalb der Klasse bewirken, die man auffangen muss. Meist halbieren wir die Klassen ab dem fünften Schuljahr, aber nicht nach Leistung. Das Einstudieren von Szenen in Chor- und Einzelrollen erleichtert zum Beispiel gerade schwachen Schülern den Zugang zur Fremdsprache. Interview Norbert Handwerk Gilberte Dietzel, geborene Französin, französisches Staatsexamen für gymnasiales Lehramt in Deutsch, lebt seit 1979 in Deutschland und unterrichtet seit 1981 an der Frankfurter Waldorfschule Französisch. Als Mentorin und Dozentin für Fremdsprachendidaktik und - methodik ist sie an verschiedenen Seminaren und Hochschulen in der Waldorflehrerausbildung tätig. Sie ist Mitglied des Dozentenkollegiums der Semaine Française sowie des Leitungsteams des Seminars für Sprachlehrer an der Freien Hochschule für anthroposophische Pädagogik Mannheim. Seit 2004 ist sie im Auftrag der hessischen Waldorfschulen als Landesfachberaterin für Fremdsprachen tätig. In der Französisch-Kommission des Kultusministeriums arbeitet sie an der Konzeption der Zentralabitur-Aufgaben mit.

6 Nr. 10 / März 2006 / 6 Eigenes Budget für alle Interview mit mit Heike Habermann, bildungspolitische Sprecherin der SPD im Hessischen Landtag waldorf-hessen: Frau Habermann, wir erhalten nach dem Ersatzschulfi nanzierungsgesetz nur die Hälfte des Gastschulbeitrags, den die staatlichen Schulträger sich gegenseitig erstatten. Wie bewerten Sie diese Regelung? H. Habermann: Die SPD-Landtagsfraktion hat sich bereits bei der Novellierung des Ersatzschulfinanzierungsgesetzes im Jahr 2001 dafür ausgesprochen, dass den Schulen in freier Trägerschaft der Gastschulbeitrag in voller Höhe erstattet wird. Wir haben dazu auch in dieser Legislaturperiode Initiativen unternommen und werden das auch weiter unterstützen. waldorf-hessen: Wird Ihre Partei auch in den Kreisen und Städten den vollen Gastschulbeitrag für freie Schulträger akzeptieren, wenn der Landtag das Gesetz entsprechend novellieren würde? H. Habermann: Bisher gibt es bei den sozialdemokratischen Schulträgern kaum Bereit-schaft, die Gastschulbeiträge in voller Höhe zu erstatten. Ich denke, dass ist auch erklär-bar durch die finanzielle Situation der Schulträger allgemein. Ich bin aber der sicheren Auffassung, wenn eine entsprechende Novellierung im Landtag beschlossen wird, dass dies dann auch von den Schulträgern getragen wird. waldorf-hessen: Wie schätzen Sie die Chancen für eine realistischen Berechnung der Beiträge ein? Die Kostendeckung ist mit 10 bis 20 Prozent ja viel zu niedrig, und das betrifft alle Träger, nicht nur die freien. H.Habermann: Wir haben mit unserem Bildungskonzept der selbstverantworteten Schule auch ein neues Modell der Finanzierung erarbeitet. Die Budgets von Stadt und Land sollen zusammengelegt und die Beiträge pro Schüler und Jahr dann anteilig aufgeteilt werden. Bestimmte Regionen müssten allerdings mit besonderen Mitteln ausgestattet werden, um auf die Probleme vor Ort reagieren zu können. Ich könnte mir vorstellen, dass im Rahmen einer solchen gesamten Umstellung von Schulfinanzierung die Lösung der Problematik möglich ist. waldorf-hessen: Was wären denn praktische Schritte, um einen solchen Veränderungsprozess in die Wege zu leiten? H. Habermann: Zunächst müssen Schulträger und Land sich einigen, was ein hessischer Schüler an Kosten verursacht. Dann muss man sich darüber einigen, wie hoch der Anteil von Schulträgern und Land bei der Schulfinanzierung bisher ist, um dann das festgelegte Gesamtbudget auf die einzelne Schule zu übertragen. Es ist natürlich notwendig, dass die Schulen auch auf diese neuen Aufgaben vorbereitet werden und dass sie verwaltungs-technische Unterstützung erhalten, um das umzusetzen. waldorf-hessen: Die Besonderheiten unseres pädagogischen Profils werden durch die zunehmende Reglementierung und Normierung stark eingeschränkt. Welche Möglichkeiten sehen Sie, dieser aktuellen Tendenz etwas entgegenzusetzen? H. Habermann: Wir wollen, dass alle Schulen individuell entscheiden können, wie ihre Unterrichtsorganisation und Lehrplangestaltung zukünftig aussehen. Jede Schule hat unterschiedliche Schüler und auch unterschiedliche Probleme. Sie muss in der Lage sein, auf die Bedürfnisse ihrer Schüler zu reagieren, um die individuellen Talente fördern zu können. Unsere Schulkonzeption sieht vor, dass die starren Lehrpläne abgeschafft werden zugunsten der Bildungsstandards. Darauf bauen dann Kerncurricula auf, die sich an Kompetenzstufen orientieren und die die Kinder in unterschiedlichen Zeiten durch-laufen können. Die ganzen Tests und Vergleichsarbeiten halten wir für wenig hilfreich, um Qualität von Schule zu verbessern. waldorf-hessen: Ein Zentralabitur gäbe es dann auch nicht mehr? H. Habermann: Wenn unser Konzept umgesetzt würde, dann wäre auch eine zentrale Abschlussprüfung sinnvoll. Das Land müsste evaluieren, ob die Bildungsstandards einge-halten werden. Durch die zentrale Prüfung hätte man den Nachweis, dass alle Schüler im Lande die entsprechende Kompetenzstufe für einen Abschluss erreicht haben. Aber das wäre der letzte Schritt und nicht, wie heute, der erste. waldorf-hessen: Die Waldorfpädagogik hält eine intellektuelle Erziehung im Kindergarten für verfrüht, da die Kinder in ihren inneren Kräften eher geschwächt werden. Wie sehen Sie das? H.Habermann: Ich denke, die Kinder lernen vom Tag der Geburt an und Lernen macht ihnen auch Freude. Aber die Motivation zum Lernen kann auch frühzeitig zerstört und dann kaum wieder aufgebaut werden. Kindergarten und Kindertagesstätte sollen auch die Aufgabe haben, die musischen, die kognitiven und die sozialen Fähigkeiten eines Kindes so zu entwickeln, dass ihm dann der Übergang auf die Schule leichter fällt. Wir wollen nicht Lesen, Schreiben usw. vorwegnehmen, sondern altersgerecht die Freude am Lernen und am Entdecken vermitteln, und auch die Grundtechniken, die man in der Schule wieder verwenden kann. waldorf-hessen: Was gefällt Ihnen an den Waldorfschulen besonders gut? H. Habermann: Dass die Kinder acht Jahre lang gemeinsam unterrichtet werden. Das entspricht ja auch der Schulkonzeption der SPD. Die frühe Aufteilung der Kinder nach Leistung führt nur dazu, dass eine Menge Begabungen verschüttet werden. Mir gefällt auch, dass die Arbeit in den Waldorfschulen relativ frei von Sanktionen ist. Dass die Kinder in einer Klassengemeinschaft voran getragen und individuell gefördert werden, finde ich besonders gut. waldorf-hessen befragt die Vertreter von Verbänden sowie aller im Hessischen Landtag vertretenen Parteien zu ihren bildungspolitischen Positionen. Die Gespräche stellen wir regelmäßig in dieser Rubrik vor. Bisher: waldorf-hessen Nr. 8 / März 2005: Priska Hinz, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN waldorf-hessen Nr. 9 / Februar 2006:Hans-Jürgen Irmer, CDU Im Wettbewerb behaupten Interview mit Dorothea Henzler, bildungspolitische Sprecherin der FDP im Hessischen Landtag waldorf-hessen: Frau Henzler, die Schulen in freier Trägerschaft erhalten nur die Hälfte des Gastschulbeitrags. Die letzte Novelle des Ersatzschulfinanzierungsgesetzes, in dem dies festgelegt ist, wurde 2002 noch mit der Regierungsbeteiligung Ihrer Partei verabschiedet. Wie bewerten Sie diese Regelung heute? D. Henzler: Eine Angleichung der Gastschulbeiträge an jene der staatlichen Schulen wurde 2002 intensiv geprüft. Sie war angesichts der Finanzlage des Landes und der Die Freien Waldorfschulen und andere freie Schulträger fordern mit Nachdruck eine realistische Berechnung aller staatlichen Schulausgaben sowie die Gleichbehandlung aller Schüler. Kommunen jedoch nicht umsetzbar. Für die FDP besteht hier weiterhin Nachbesserungsbedarf, da dieses Anliegen der Schulen in freier Trägerschaft von den Liberalen sehr ernst genommen wird. waldorf-hessen: Selbst der volle Gastschulbeitrag ist mit einer Kostendeckung von ca. 20% viel zu niedrig berechnet. Darüber klagen auch Städte wie Frankfurt. Welche Perspektiven sehen Sie für einen gerechteren Ausgleich der Schullasten? D. Henzler: Die Frage der Gastschulbeiträge ist auch unter dem Aspekt attraktiver Schulangebote in einer Region zu betrachten. Mit dem Rückgang der Bevölkerungs- und Schülerzahlen wird es zu einem Wettbewerb zwischen den Kreisen um Schülerzahlen kommen, so dass die Gastschulbeiträge und ihre Höhe in den Hintergrund treten werden. Die FDP hat in Regierungsverantwortung für eine Erhöhung der staatlichen Förderung für die Schulen in freier Trägerschaft um 10 Mio. Euro auf rd. 150 Mio. Euro gesorgt. Der Haushalt für das Jahr 2006 sieht eine weitere Erhöhung um 1,9 Mio. Euro auf über 152 Mio. Euro vor. Diese Erhöhung wird von den Liberalen begrüßt und unterstützt. waldorf-hessen: Die zunehmende Reglementierung von Schule ist für die Freien Waldorfschulen ein besonderes Problem. Erst wurden die Rahmenpläne durch verbindliche Lehrpläne ersetzt, dann folgten zentrale Abschlussprüfungen und Vergleichsarbeiten. Diese Normierungen schränken die Besonderheiten unseres pädagogischen Profils ein. Welche Möglichkeiten sieht Ihre Partei, die Vielfalt der Bildungswege zu schützen? D. Henzler: Die FDP unterstützt ausdrücklich die Vielfalt der Bildungswege in Hessen und begrüßt daher das Angebot der Schulen in freier Trägerschaft. Allerdings sind wir der Auffassung, dass eine Vergleichbarkeit der Abschlüsse zwischen allen Schulangeboten gewährleistet sein muss, um die Qualität der Schulen überprüfen zu können. Es ist nicht hilfreich für einzelne Schulen, wenn die dort erworbenen Abschlüsse für den Besuch weiterführender Bildungs- und Ausbildungsgänge nicht ausreichend anerkannt sind. waldorf-hessen: Die Waldorfpädagogik orientiert sich stark an altersgemäßen Entwicklungs-schritten. Ein Vorziehen des schulischen Lernens in den Kindergarten lehnen wir daher ab. Wie sehen Sie das? D. Henzler: Beim Lernen gilt das Motto: Je früher, desto besser. Dabei geht es nicht darum, die Schulzeit vorzuziehen und im Kindergarten verschultes Lernen anzubieten. Dies geschieht vielmehr durch altersgerechte, pädagogisch sinnvolle Konzepte, die spielerisch das Lernen fördern. Mit dem FDP-Modell der Kinderschule wollen wir ein verpflichtendes Jahr für alle Fünfjährigen, das sie ihrem Alter entsprechend auf die Schule vorbereitet. waldorf-hessen: Was gefällt Ihnen an den Waldorfschulen besonders gut? Was ist Ihrer Meinung nach die größte Schwachstelle der Waldorfschulen? D. Henzler: Die Waldorfschulen haben mit ihrer Reformpädagogik wichtige Impulse für das allgemeine Schulwesen in Hessen geliefert, die in die Arbeit der staatlichen Schulen eingeflossen sind. Sie haben somit wichtige Anstöße für die Schulprofilbildung gegeben und tragen auch heute zu dem Markenzeichen des hessischen Schulsystems der Schulvielfalt - bei. In Zukunft müssen sie sich wie alle Schulen stärker im Wettbewerb behaupten. Dies wird ihnen gelingen, wenn sie sich den gestiegenen Leistungsanforderungen nicht verschließen und der Vergleichbarkeit von Abschlüssen sowie der Qualitätsüberprüfung von außen offen und konstruktiv gegenüberstehen. Interviews: Norbert Handwerk

7 Nr. 10 / März 2006 / 7 Bis heute entzieht sich der Mensch Rudolf Steiner (1861 bis 1925, Begründer der Waldorfschulen) einem einhelligen Urteil oder gar einer Form, in die ihn Anhänger und Nicht-Anhänger pressen könnten. Wolfgang G. Vögele macht nun als Herausgeber mit dem Buch Der andere Rudolf Steiner den Versuch, über die Wahrnehmungen UCHTIPP und Eindrücke seiner Zeitgenossen Steiner auf die Spur zu kommen. Beiträge mit Stimmen von distanzierten Skeptikern, neugierigen Beobachtern, echten Sympathisanten, zeitweiligen Mitstreitern und Rebellen hat der freie Journalist und Mitarbeiter am Rudolf-Steiner-Archiv im Goetheanum (Dornach, Schweiz) zusammen getragen. Rudolf Steiner war ein Mann der Öffentlichkeit, sein Auftreten polarisierte. Das erkennt der Leser schnell in den kurzen, lebendigen Beiträgen der unterschiedlichen Steiner-Beobachter. Der Rudl war ein fescher Bursch, schwärmt etwa die Bedienstete der ehemaligen Vermieter. Steiner war ein durch und durch edler Charakter, von gewinnender Liebenswürdigkeit, würdigt ihn ein Altersgenosse der jungen Jahre. Er war ein Fanatiker seiner Ideen. Er sprach eine Idee als Axiom aus und bog seine Beweise hinterher so lange zurecht, bis alles zu stimmen schien, urteilt dagegen der Sohn ehemaliger Arbeitgeber. Vögele lässt prominente wie völlig unbekannte Zeitgenossen Steiners gleichermaßen zu Wort kommen. Ergänzend fügt er Interviews, Satiren und Karikaturen hinzu. Er stellt negative und positive Äußerungen gegenüber, gibt rahmende Informationen zur Zeitgeschichte, überlässt es aber dem Leser selbst, sich ein Bild zu verschaffen. Am eindrucksvollsten sind die Aussagen von Zeitzeugen. Zitate und Erzählungen von Albert Einstein, Stefan Zweig oder Franz Kafka, aber auch die des Mitarbeiters Hans Kühn oder des Journalisten Ralph Courtney, las- sen Rudolf Steiner menschlich werden. So berichten sie auch von seinem Äußeren, seinen funkelnden Augen, seiner Beziehung zu Frauen und dass er nie schlafen, sondern immer wach sein wollte. Hervorgehoben werden seine Treue und die Fähigkeit zum Zuhören. Vögele schafft es, dass das Menschliche des Rudolf Steiner sich mit seinen geistigen Anliegen zu einem Ganzen vereint. Trotz aller Vielfalt bleibt aber auch der andere Rudolf Steiner nur eine Seite. Steiners Autobiographie Mein Lebensgang (Gesamtausgabe Band 28) und seine Briefe (vor allem GA 38, 39 und 262) werden auch von Wolfgang Vögele zur Ergänzung empfohlen. Wolfgang G. Vögele (Hg): Der andere Rudolf Steiner, Pforte-Verlag, Dornach 2005, 403 Seiten, 24,- Euro, ISBN Frieh iebt sisch / vom Ernst Abend, Schorsch! Guude, Ernst! Setz disch! Heut bissde awwer uff die Minuht! Seit wann bist du dann pünktlisch? Da gucksde, gell?! Isch habb merr halt förs neue Jahr was vorgenomme! Du net? Doch, isch aach! Na, un was dann, Schorsch? Isch merk nix. Lass derr Gute Lektüre nährt und wirkt substanzbildend (Jaffke) Waldorfpädagogik auch an Staatsschulen? / von Theo Kranner Das ist längst keine Frage mehr. Die Herausgeber tragen in dem Sammelband zahlreiche Erfahrungsberichte zusammen, in denen vor allem Grundschullehrer(innen) die Anwendung waldorfpädagogischer Methoden in ihren staatlichen Schulen darstellen. Ein Akzent liegt auf der Arbeit der Projektgruppe der Schulbegleitforschung in Bremen, aber auch Erfahrungen aus Österreich, Arbeitsgruppe Rhein-Main Waldorfpädagogik an staatlichen Schulen Eine reichhaltige Auswahl guter Lektüre für den Fremdsprachenunterricht wurde im Laufe der Jahrzehnte von Waldorfpädagogen zusammengestellt. Die Hefte sind über das Internet zu bestellen unter: der Schweiz und Rumänien werden mit einbezogen. Dem waldorfspezifischen Ansatz in der Medienpädagogik wird mit zwei Aufsätzen von Heinz Buddemeier und Edwin Hübner besondere Bedeutung eingeräumt. Hilfreich sind vor allem die konkreten Projektberichte, in denen die Chancen, aber auch die Schwierigkeiten und Grenzen waldorfpädagogischer Methoden an staatlichen Schulen ersichtlich werden. Neben diesen praxisbezogenen Anregungen erörtert Peter Schneider die grundsätzliche Übertragbarkeit der Waldorf-Methode. Auch seine Überlegungen zur Zukunftsfähigkeit der Waldorfpädagogik sind nicht nur für Pädagogen in staatlichen Schulen, sondern auch für die Waldorflehrer selbst interessant. Buddemeier, Heinz/ Schneider, Peter (Hg): Waldorfpädagogik und staatliche Schule Grundlagen/ Erfahrungen/ Projekte Johannes M. Mayer Verlag, Stuttgart- Berlin 2005, 216 Seiten, 15,80 ISBN Im dritten Jahr arbeitet eine regionale Gruppe von etwa 15 Pädagogen verschiedener Schulformen im Rhein-Main-Gebiet. Sie treffen sich viermal im Jahr zu Fragen der Waldorfpädagogik und der Anwendung ihrer Methoden in staatlichen Schulen. Die Fortbildungen werden auf Bundesebene durch Jahrestagungen in Bremen, Frankfurt und Paderborn ergänzt und wissenschaftlich begleitet. Kontakt über Mechtild Jahn, doch net so die Wörrmer aus de Nas zieje! Die Gahbi un isch, merr gehje jetzt in so en Kurs, in die Volkshochschul! Mache die jetzt aach schonn Kehschelkurse? Deesbaddel! Mer lerrne rischdisch Französisch! Was sinn dann des för Fissemadennde! In euerm Alder! Im Uhrlaub fahrder ja doch widder nach Holland! Des is ja aach net förn Uhrlaub, sonnern förn Tommi! Wieso? Die Babbelschnut kann doch Deutsch! Schon, awwer die lerrne doch jetzt Französisch in de Schul! Un da wolle merr uns halt net lumbe lasse! Moment emah, Schorsch! Dein Tommi is doch grad erst in die Schul komme! Ehwe! Des isses ja, Ernst! Die lerrne ab de erst Klass gleisch zwei Fremdsprache! Bei unserm isses halt Englisch un Französisch! Was sollen des Gehetz!? Lass doch die klaane Kinner in Ruh! Jetzt bin isch awwer baff! Du Grahsaff hassd uns doch die Waldorfschul empfohle! Ehwe, weils net so schtressisch is! Des stimmt ja aach. Die fange doch langsam aa, mit Spielscher und Liedscher und Versjer un so. Ohne Schreiwe und ohne Grammaddik, ewwe spielerisch. Unserm Tommi mäscht des Spass! Un babbelt er jetzt dehaam aach in dem Kauderwelsch? Was dann! Des dauert noch e paar Jahr! Daruff kimmts aach net aa. Die solle in die Sprach eitauche, so mehr gefühlsmäßisch. Uff die Läng sitzt des dann besser. Awwer gleisch zwaa? Des is wehsche de Ballangs, hawwe die Lehrer gesacht! Damit se sich besser gleisch in unnerschiedlische Kläng eigewöhne, in was Romanisches un zum Ausgleisch in was Germanisches, oder so! Warum net gleisch Schinesisch?! Des gibbts aach schonn! Un Lieder un Gedischte lerrne die noch in viele annere Sprache. Un e ganz Jahr Ladein un Griechisch! Hör uff! Isch werrd schonn meschugge nur vom Zuhörn! No ja, es geht halt um die Vielfalt! Kaa Wunner, dass der dann Nachhilfe braucht un ihr eusch mit so Kurrse quält! Da bissde awwer schepp gewiggelt, du ahler Quatschkopp! Die Kinner werrn doch älder un errschendwann fahrn merr dann vielleischt emahl nach Frankreisch. Merr zwaa lerrne doch langsamer als die Junge, da misse merr halt jetzt aafange! Sonst iwwerholt der uns gleisch! Des könnt schonn sei, wann die so frieh aafange. Frieh iebt sisch, haasts doch! Des sitzt dann nadierlisch aach besser!

8 Nr. 10 / Februar 2006 / 8 Die Finanzierung des Sozialprojekts wird zu einem großen Teil vom Circus Waldoni verantwortet, der im letzten Jahr für seine besonderen Verdienst um die Kultur der Stadt Darmstadt den Goldenen Heiner erhielt. Waldorf fit Seit die Waldorfschulen ihre Arbeit zunehmend in der Öffentlichkeit präsentieren und sich auch an allgemeinen Wettbewerben beteiligen, werden die Leistungen ihrer Schüler durch zahlreiche Preise gewürdigt: Frische Brise Bad Nauheim. Ende September ging die achte Klasse der Wetterauer Waldorfschule auf eine ganz besondere Klassenfahrt: ein Segeltörn auf der Ostsee. Der historische Dreimast-Großtoppsegelschoner Fridtjof Nansen, bekannt durch die Fernsehserie Windstärke 8, in der das Leben auf einem Auswandererschiff vor 100 Jahren dargestellt wurde, diente für eine Woche als besonderes Erfahrungsfeld. Kapitän und Crew brauchten alle Hände der Schüler, um die etwa 500 qm Segelfläche zu setzen. Neben den notwendigen Tätigkeiten an und unter Deck lernten die Schüler auch einiges über Navigation, Segelkunde und Meeresbiologie. Nahstrom für Waldorfschule Kassel. Paketweise bezieht die Kasseler Waldorfschule von den Stadtwerken den grünen nahstrom. Mit weiteren ökologischen Beiträgen wie der Regenwassernutzung, der Hofentsiegelung und der Photovoltaikanlage auf dem Gründach kann so für die Schüler das Thema Energiewirtschaft praktisch werden. Hessische Lehrerseminare akkreditiert Kassel/Frankfurt. Das Lehrerseminar für Waldorfpädagogik in Kassel ist in Zusammenarbeit mit der Kasseler Waldorfschule beim Institut für Qualitätsentwicklung des Hessischen Kulturministeriums als Anbieter von Fortbildungsveranstaltungen akkreditiert. So können alle Teilnehmer der Fortbildungsveranstaltungen Leistungspunkte erwerben, die Lehrkräfte an staatlichen Schulen regelmäßig nachweisen müssen. Das ist insbesondere bei Fortbildungsangeboten in den naturwissenschaftlichen Fächern interessant. Das Seminar für anthroposophische Pädagogik in Frankfurt ist ebenfalls beim IQ akkreditiert. Sommerakademie Kassel. Vom 28. August bis zum 15. September findet die 19. Sommer-Akademie des Kasseler Lehrerseminars in Kooperation mit der Universität Kassel statt. Schwerpunkt der Veranstaltungen ist die Phänomenologie im naturwissenschaftlichen Unterricht. Hilfe für Ghosaldanga Dietzenbach. Über 1200 Euro erarbeiteten Schüler der Dietzenbacher Rudolf-Steiner- Schule an einem wow-day (wow= waldorf one world) im November, um zwei indische Dörfer des Ureinwohnerstamms der Santals zu unterstützen. Im Juni hatten Dorfbewohner die Schüler besucht und über ein dort seit zwanzig Jahren laufendes privates Entwicklungsprojekt informiert. Qualitätsentwicklung der Schulverwaltung Loheland/Darmstadt. Die Mitarbeiterinnen der Verwaltung aus den hessischen Waldorfschulen beschäftigten sich auf ihrer jährlichen Fortbildungstagung in Loheland am 7./8. November mit den anthroposophischen Grundlagen der Waldorfpädagogik. Sie bekräftigten ihren 2004 gefassten Entschluss zur Qualitätsentwicklung. Die Reihe der gegenseitigen Besuche von Evaluationsteams wurde zwei Wochen später mit dem Besuch der Darmstädter Schulverwaltung fortgesetzt. Waldoni Engagement Darmstadt. Der aus der Darmstädter Waldorfschule hervorgegangene Circus Waldoni gastierte mit seinem neuen Varieté-Programm Stellanoce im Dompalast Da Capo in Darmstadt. Mit der Benefizveranstaltung Mitte Dezember wurde der CreaTivhof Grenzallee in Eberstadt unterstützt. In diesem Projekt sollen Zirkuspädagogik, Sozialarbeit, Kunst und Jugendwerkstätten verschiedener Träger ihren Platz finden. Schneemann auf Hörfest Wiesbaden. Mit dem auf Hessisch vorgetragenen Kurzmusical De Schneemann begab sich die achte Klasse der Wiesbadener Waldorfschule im Januar auf eine traumhafte Reise ins Schneeland. Mit ihrem Schneemann Frederik nahmen sie am hr2 Hörfest in der Wiesbadener Wartburg teil. Auf Einladung des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden stellten die teilnehmenden Schulklassen Klanggeschichten und Soundexperimente vor, die sie im Unterricht entwickelt hatten. Unterstützt von Wiesbadener Künstlern brachten die Schüler dabei ihre vielfältigen Fähigkeiten zum Ausdruck und begeisterten mit Instrumenten, Gesang und Tanz das Publikum. hs waldorf-hessen im Netz Diese Zeitung ist auf unserer Web-Seite veröffentlicht, so dass einzelne Artikel im pdf-format heruntergeladen werden können. Dort sind auch alle Artikel der bisherigen Ausgaben von waldorf-hessen sowie einige Artikel der allgemeinen waldorf-ausgabe im Archiv zugänglich. Vor allem anschauliche Erläuterungen zum Waldorf-Lehrplan und zu bestimmten Themen sind damit leichter verfügbar. Selbstverständlich können Sie waldorfhessen auch weiterhin über die nächste Freie Waldorfschule oder die Landesgeschäftsstelle erhalten....oder lebst du schon? Wiesbaden. Mit der Anti-Raucher-Kampagne Rauchst du noch oder lebst du schon? gewann die Wiesbadener Waldorfschule eine Auszeichnung im Rahmen des Impuls- Wettbewerbs, den die hessische Landesstelle für Suchtfragen seit drei Jahren auslobt. Der Wettbewerb stand 2005 unter dem Motto Rauchfreie Lebenswelten vor Ort und behandelte erstmals einen speziellen Suchtstoff. Die Waldorfschüler erarbeiteten einen kleinen Werbefeldzug im Umfeld des Schulgebäudes, damit Image-Kampagnen nicht nur den Zigarettenfirmen überlassen bleiben. Neue Tastatur Hamburg. Den ersten Preis im Fachgebiet Arbeitswelt beim Bundeswettbewerb Jugend forscht bekamen Hamburger Waldorfschüler. Der 17-jährige Justus Menzel und seine beiden Freunde haben eine neue Anordnung der Buchstaben auf der Schreibmaschinen- und Computertastatur ausgetüftelt, mit der sich die Schreibgeschwindigkeit um bis zu 25 Prozent steigern lässt. Sie wollen ihre preisgekrönte Tastatur nun auch vermarkten. Sozialer Klebstoff Stuttgart. Bei dem Bundeswettbewerb Jugend gründet, wo Jugendliche ihre Fähigkeiten als Jung-Unternehmer unter Beweis stellen, haben es Lennart Grumer von der Freien Waldorfschule am Kräherwald in Stuttgart und sein Team in einem Feld von Teilnehmern in die Endrunde geschafft. Der Businessplan und das Marketingkonzept für den lösungsmittelfreien, umweltverträglichen Klebstoff, den einer der Jugendlichen aus dem Raum Stuttgart im Rahmen von Jugend forscht entwickelt hatte, war der Jury den dritten Platz wert. Wir haben für unser fiktives Unternehmen Creative New Productions CNPro eine Corporate Identity entwickelt, aber auch ein sozialverträgliches Unternehmenskonzept, das dennoch eine 15-prozentige Umsatzrendite abwirft, sagt Lennart. aus: Waldorf-PR-Mail 15/2005

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