Methodische Ausführung und Dokumentation der Geographie- Epoche in der 11. Schulstufe

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1 Innsbruck Waldorf Papers 4 Dokumentation Schule in Bewegung: Auf dem Weg zu einer UNESCO-Schule Margarita Merth-Sedlacek Mensch und Freiraum Methodische Ausführung und Dokumentation der Geographie- Epoche in der 11. Schulstufe

2 UNESCO-Schlagworte: Bildung für eine nachhaltige Entwicklung; Kreativität; Kulturelles Erbe; Umwelt und Natur. Übersicht Vorbemerkung Einführung in das Thema: Freiraum und Landschaft Theoretische Abhandlung der Menschenkunde und des Lehrplanes der Oberstufe Menschenkundliche Gesichtspunkte in der Oberstufe nach Tobias Richter Erfahrungen aus dem Natur- bzw. Erdkundeunterricht der Oberstufe von Hans-Ulrich Schmutz Der Morgenspruch der oberen Klassen Geographie-Epoche in der 11. Klasse (2007/08): Ein Bericht Einstieg in das Thema Freiraum Raumplanung Die Aneignung des Basiswissens Diskussionen Eigene Ideen ausarbeiten: Die Gestaltung des Freiraums einer visionären Waldorfschule Einige Reflexionen zur Epoche Literatur...24 Impressum...26 IWP 4 Dokumentation Seite 2

3 Mensch und Freiraum Methodische Ausführung und Dokumentation der Geographie-Epoche in der 11. Schulstufe Margarita Merth-Sedlacek Der Mensch wächst im Gehen. Wir erfahren nichts, wenn wir nicht schöpferisch tätig sind, und wir vergessen, wo wir nicht das Neue finden. Botho Strauß IWP 4 Dokumentation Seite 3

4 Vorbemerkung Ich möchte durch diese Arbeit einen praxisnahen Einblick in die Geographie-Epoche der 11. Klasse (Schwerpunkt Kartographie) geben, wie sie von mir im Schuljahr 2007/08 an der Innsbrucker Waldorfschule geleitet wurde. Daher wird im Folgenden der Aufbau der Epoche dargestellt vom Herantasten an das Thema bis zur Reifephase, in der die SchülerInnen eigenständig planerische Ideen aufs Papier zu bringen imstande waren. Ziel dieses Berichts ist einerseits die Dokumentation der Arbeiten der SchülerInnen. Gerade die während des Unterrichts entstehende (und von Klasse zu Klasse unterschiedliche) Eigendynamik ist spannend, fordernd und sehr befruchtend auch für die Lehrenden. Leider war es jedoch nicht möglich, die vielen guten, kritischen, teils auch provokanten, aber immer anregenden Diskussionen mit den SchülerInnen vollständig festzuhalten. Ziel dieses Berichts ist es andererseits, für Interessierte die Möglichkeit zu schaffen, etwas tiefer in die Materie dieser Unterrichtsepoche zu gelangen. Und Ziel ist es, Ansatzpunkte zu schaffen, an denen man als Waldorfpädagogin bzw. Waldorfpädagoge weiterforschen kann. Ich sehe diese Arbeit als Fortsetzung meiner Darstellungen des Geographieunterrichts an Waldorfschulen, wie ich sie im Jahr 2007 begonnen habe ( Methodischer Vergleich von Geographieepochen in der 9. bzw. 10. Schulstufe, vgl. Merth-Sedlacek 2007). Für das Schuljahr 2008/09 plane ich die Darstellung der Geographie-Epoche der 12. Schulstufe (Schwerpunkt Wirtschaftsgeographie). Selbstverständlich stelle ich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es gäbe noch so Vieles zu erläutern, es wäre noch so Vielem nachzuforschen beim Recherchieren ist mein Forscherinnentrieb wieder zutage getreten und so viele Gedanken wären weiter zu verfolgen... 1 Einführung in das Thema: Freiraum und Landschaft Als Einstimmung in das Thema möchte ich zunächst Begriffe wie Landschaft und Freiraum aus landschaftsund freiraumplanerischer Sicht näher erläutern und verständlicher machen. Die Landschaft ist in der Literatur ein vieldiskutierter Begriff. In der Geographie wird die Landschaft als konkreter Teil der Erdoberfläche bezeichnet, der sich durch ein bestimmtes Wirkungsgefüge und durch eine einheitliche Struktur auszeichnet. Die Landschaftsökologie beschreibt, dass Landschaft eine räumliche Synthese einer Vielzahl von Einzelelementen sei, die horizontal und vertikal miteinander verflochten sind. Landschaft ist insofern stets ein offenes stoffliches und/oder energetisches System, das sich in einem dynamischen Gleichgewicht befindet und eine gewisse Amplitude aufweist. In das System kann der Mensch gestaltend oder auch zerstörend eingreifen. Für den Menschen selbst ist die Landschaft ein Wahrnehmungsraum. Die Landschaft sowie die einzelnen Elemente der Landschaft besitzen ein Ausdruckspotential (Scholz 1993) und eine psychische Wirkung, die wir über die Komplexität der menschlichen Erkenntnisfähigkeit aufnehmen und in die eigene Lebenserfahrung integrieren. Über die stoffliche, ästhetische und feinstoffliche Kommunikation mit der Landschaft wird diese für den Menschen real. Freiräume sind vom Menschen besiedelte Lebensräume, die überwiegend frei von Bebauung sind (Kvarda 1995). Ein Raum ist ein Freiraum, wenn er es den Nutzern erlaubt, frei zu handeln, wenn er also offen ist für frei gewählte oder spontane Aktivitäten, für Bewegung oder Ruhe, für Entdeckungen oder Besinnung. (Hotzan 1994, S. 151) Diese Definition deutet darauf hin, dass der Freiraum ein stärker vom Menschen durchlebter Raum ist und daher eher urbanen Charakter bekommt. Dementsprechend spricht man in Städten, aber auch in kleinen Ortschaften von Freiraumtypen, die sich aufgrund der Raumordnung und der verschiedenen Ansprüche, die an die Räume bestehen, definieren. Als typische Freiräume sind zu nennen: Plätze, Parkanlagen, Gärten, Innenhöfe, Parkplätze, Straßen und Wege, Industrie- und Gewerbebrachen, Flüsse, Bäche und Stadtwälder u.a.m. Aufgrund der generellen anthropogenen Beeinflussung unserer Lebensräume können wir keine wirkliche Grenze zwischen Landschaft und Freiraum ziehen. Die Untergliederung des Lebensraumes in Landschaft und Freiraum ist daher ein Akt der Begriffsbildung, um Zuständigkeitsansprüche im planerischen Alltag zu verdeutlichen. Eine inhaltliche Grenzziehung zwischen Landschaft und Freiraum vorzunehmen ist aufgrund der raumübergreifenden Beziehungen von gestalterisch wirksamen Kräften nicht möglich. Raumgrenzen sind wie Membranen einer Zelle und erzeugen unterschiedliche Teilräume mit mehr oder weniger starker Durchlässigkeit. Von der Gliederung in Teilräume ist sowohl die Landschaft als auch der Freiraum betroffen. Nach diesem Verständnis vermischt sich im realen Lebensraum die Landschaft mit dem Freiraum. Wir können einerseits von IWP 4 Dokumentation Seite 4

5 Stadtlandschaften innerhalb dicht besiedelter Lebensräume sprechen, und andererseits von Freiräumen (z.b. Dorfplätzen) im ländlichen Raum. Beides sind Räume, die mehr oder weniger frei von Bebauung sind. Die Dichte der Besiedelung ist daher kein eindeutiges Kriterium, um Freiraum von Landschaft zu trennen. Bezogen auf die gestaltmäßige Wirkung gibt es keine Zuordnung zur Landschaft oder zum Freiraum. Beide Räume mit all ihren Gestaltelementen sind im stofflichen sowie im feinstofflichen Bereich qualitativ und quantitativ wirksam. Über die Wirkungsrichtung der Gestaltelemente entscheidet die jeweilige Lebensraumsituation. Bezogen auf das gestalterische Eingreifen des Menschen finden wir in den dichter besiedelten Räumen (eher der Typologie der Freiräume zugeordnet) den scheinbar stärkeren gestalterischen Druck des Menschen. Wenn wir aber an die Raumqualitäten unserer Kulturlandschaft denken, so ist selbst in großräumigen Landschaften das gestalterische Handeln des Menschen unübersehbar und von entscheidender Bedeutung. Die Qualität des gestalterischen Eingriffs auf den Landschaftshaushalt kann in beiden Fällen ob Freiraum oder Landschaft förderlich, aber auch zerstörend sein. Wir brauchen lediglich an die Vielfalt einer reich strukturierten Kulturlandschaft denken und sie mit monokulturell ausgerichteten Landschaften vergleichen, wo beide Extreme des menschlichen gestalterischen Handelns zu Tage treten. 2 Theoretische Abhandlung der Menschenkunde und des Lehrplanes der Oberstufe 2.1 Menschenkundliche Gesichtspunkte in der Oberstufe nach Tobias Richter In der 11. Klasse wird der Jugendliche zunehmend frei für persönliche und überpersönliche Fragestellungen aus dem zwischenmenschlichen, sozialen Bereich, wie Tobias Richter (2003, S. 129) zum Lehrplan der Waldorfschulen erläutert: Er wird auf völlig andere Art fähig, sich mit Schicksalsfragen, Krankheit und Tod zu konfrontieren. Entwickeln wird auf neuer Ebene, auf neue Art fassbar (Prozessuales und Zu-Ende-Gekommenes). Aus diesen Polaritäten richtet sich der ahnende Blick aber auch immer auf etwas, das über den Endpunkt hinausweist in den Bereich der Unendlichkeit. War es Aufgabe der letzten zwei Jahre, eine gewisse Objektivität im Bereich des Denkens zu erreichen, so steht für die 11. (und 12.) Schulstufe ein derartiger Schritt im Bereich des Fühlens an, d. h. Fähigkeiten erringen, Objektivitäten und Notwendigkeiten im sozialen Bereich anzuerkennen. Ebenso bekommt der Jugendliche verstärkt ein Gefühl dafür, was die eigenen Taten bewirken; die Bedeutung sozialer Verantwortung wird erlernbarer. Im Klassenverband vollzieht sich in einer 11. Schulstufe oft eine Neuordnung der Freundschaftsbeziehungen; es entsteht somit meist ein verändertes soziales Gefüge, welches geprägt ist durch den Wandel des Freundschaftsmotives. So ist auch gerade in dieser Schulstufe das Sozialpraktikum angesetzt: Durch den erlebbaren Mangel, so Richter (ebd., S. 42) unter Bezugnahme auf körperliche Einschränkungen oder Behinderungen in den Bereichen des Sehens, des Hörens und des Gehens, werde dem Zeitgeist etwas an Menschlichkeit entgegengesetzt nicht Abschieben des Themas der Behinderung, sondern Konfrontation damit. Damit kann ein neues Bewusstsein für die Qualitäten von Sinneseindrücken geweckt werden. Was darüber hinaus auf lange Sicht betrachtet an Toleranzfähigkeit bezüglich der Mängel anderer Menschen oder auch der eigenen entstehen kann, birgt weitere Entwicklungsmöglichkeiten in sich. (ebd.) Was bedeuten Toleranz und die Entwicklung eines Bewusstseins im Kontext einer Geographie-Epoche unter dem Titel Mensch und Freiraum? Zwei wesentliche zu erlernende Aspekte sind das Hinsehen und Fragen die SchülerInnen sollen sich das Umfeld, in dem sie leben, ganz genau ansehen und Fragen dazu stellen: Wie genau kenne ich die Wege, Plätze...? Ist der Raum, in dem ich mich bewege, für alle Personen zugänglich? Fühle ich mich in meiner Umgebung wohl? Was benötige ich, um mich wohl zu fühlen? Wie sehen die Bedürfnisse der Menschen aus? Wie die der Wirtschaft? Man kann erkennen, dass ein Spaziergang mit offenen Augen, in der eigenen Umgebung plötzlich viele, viele Fragen aufwerfen kann. Diese Fragen beantworten die SchülerInnen der 11. Klasse ansatzweise in Abschnitt 3.3. Zusammengefasst nochmals die wichtigsten Bildungsziele aus menschenkundlicher Sicht für die 11. Schulstufe (vgl. Richter 2003): 1. Objektivität im Fühlen und damit zunehmende Urteilsfähigkeit im Seelischen erarbeiten (Geschmacksurteil, Stil, Gesetzmäßigkeiten im Sozialen); IWP 4 Dokumentation Seite 5

6 2. Beweglichkeit ins Denken bringen und das Gesetzmäßige, streng Logische der 10. Schulstufe in eine neue Dimension führen; 3. Denken in Zusammenhängen anregen (Synthese), prozessuales Denken, welches über das rein Kausale hinausweist (Wechsel Ursachen Verhältnis rückgekoppelte Prozesse); 4. Denken der Unendlichkeit; sinnlichkeitsfreies Denken; Eintauchen in das Nicht-Sinnliche; 5. Auseinandersetzung mit dem Dunklen, Toten und die Überwindung des Toten zu neuem Leben (Physik untersinnlicher Bereich); Anwendung des Gesetzmäßigen und Erweiterung des rein Gesetzmäßigen/Logischen. Wie sieht nun der Geographie-Lehrplan für die 11. Schulstufe nach Tobias Richter aus? Auf der Stundentafel ist eine Wochenstunde vorgesehen. Die Lernziele für das Fach formuliert Richter (ebd., S. 102) so: Je nach Schwerpunkt und der aus menschenkundlicher Sicht begründeten Notwendigkeit (siehe Allgemeine Bestimmungen und Bildungsziele ) werden in der 11. Schulstufe entweder kartographische Aspekte der Geographie behandelt oder, anschließend an die Geographieepoche der 10. Schulstufe, differenzierte wirtschafts- und sozialgeographische Betrachtungen größerer Erdräume wie auch ausgewählter regionaler Beispiele angestellt und mit den sozialkundlichen Fragestellungen der Gegenwart verknüpft. Wird in der 11. Schulstufe der Schwerpunkt auf die Kartographie gelegt, wird die Wirtschaftsgeographie in der 12. Schulstufe vertieft erarbeitet. Ich habe mich im Schuljahr 2007/08 in der 11. Klasse auf den Schwerpunkt Kartographie eingelassen und habe diese Epoche unter den Titel Mensch (oder Ich) und Freiraum gestellt. Karten lesen stand in dieser Epoche aber nicht im Vordergrund, sondern vielmehr das Wahrnehmen des Raumes, in dem man sich aufhält (z.b. der Schulweg, Wohnort, Freizeitraum, Orte des Shopping etc.). Die genauen Inhalte der Epoche sind in Kapitel 3 nachzulesen. Nach dem von Richter skizzierten Lehrplan sind für eine Epoche mit Schwerpunktsetzung auf Kartographie die folgenden Lehrinhalte vorgesehen: Geschichte der Kartographie und des Weltbildes der Erde, Projektionsproblematik, Stadtgeographie am Beispiel einer Großstadt (zum Beispiel Wien), Die städtische Siedlung: Strukturmerkmale, Funktionale Gliederung, Stadtentwicklung, Stadterneuerung, Zentrale Orte, Raumordnung, Raumplanung, Karteninterpretation, Karte, Satellitenbild, Luftbild, Der Weltraum und seine Anwendungsmöglichkeiten. Der Vollständigkeit halber möchte ich hier auch die Lehrinhalte der zweiten Möglichkeit einer Geographie- Epoche mit Schwerpunktsetzung auf der Wirtschaftsgeographie anführen: Wirtschaftsgeographie, Wirtschaftspolitik (Wechselbeziehung zwischen Raum, Bodenrelief, Klima, Vegetation; Bevölkerung und deren Geschichte, Zusammenhänge zwischen Wirtschaft, Soziologie und Politik), Bodenschätze und Verkehrserschließung (Höhenzonenvergleich Alpen Anden; Inwertsetzung fossiler und mineralischer Ressourcen in Abhängigkeit vom technischen Standard, Welthandel, Weltverkehr, Entwicklungs- und Industrieländer, also Nord-Süd- bzw. Ost-West-Problematik, Schwellenländer, gegenwärtige politische Entwicklungen, Wirtschaftssysteme (Physische und kulturgeographische Komponenten; Liberale und Planwirtschaft; soziale Marktwirtschaft;...), Freiheit im Geistesleben Gleichheit im Rechtsleben Brüderlichkeit im Wirtschaftsleben. Grundsätzlich versteht sich dieses Fach in jeder Schulstufe als Zusammenfluss von geographischen, historischen, sozialkundlichen und wirtschaftlichen Aspekten (Richter 2003, S. 102f). Gerade nach dieser Geographie-Epoche kann ich diesem Satz von Tobias Richter von ganzem Herzen zustimmen. Ich sehe es auch als meine Aufgabe, den jungen Erwachsenen Verknüpfungen dieser geographischen, historischen, sozialkundlichen und wirtschaftlichen Aspekte immer wieder zu zeigen. Ich würde der Vollständigkeit halber noch jene der architektonischen und auch literarischen dazu zählen. Um ein solches Projekt wirklich tief wirken zu lassen wäre eine fächerübergreifende Zusammenarbeit wünschenswert. Ich freue mich über Ideen meiner KollegInnen! IWP 4 Dokumentation Seite 6

7 2.2 Erfahrungen aus dem Natur- bzw. Erdkundeunterricht der Oberstufe von Hans-Ulrich Schmutz Hans-Ulrich Schmutz beschreibt in seinem Gesamtkonzept über Erdkunde in der 9. bis 12. Klasse an Waldorfschulen (Schmutz 2001) ausschließlich den natur- bzw. erdkundlichen Aspekt des Geographieunterrichts. Beim Recherchieren des Unterrichtsinhaltes bin ich auf folgende Passagen aufmerksam geworden: In den Klassen 9 und 10, so Schmutz (2001, S. 188), wurde der Gang von frühen Lebenszeugnissen bis zur Gegenwart durchschritten. Dabei konnte mittels Sichtung der Fakten immer wieder entdeckt werden, dass zuerst universelle Lebensformen da waren und anschließend die Spezialisten auf den Plan traten. Das Universelle hat dabei den Charakter des Vollkommenen, und die Formgestalt rankt um die Sphäre herum. Zur Erinnerung sei hier angeführt, dass die Geographie-Epoche der 9. Schulstufe zum Ziel hat, von den wie Schmutz (ebd.) formuliert aus dem prozessualen Geschehen heraus gefallenen Gesteinen ausgehend, sich mit Hilfe der Logik in den Prozess der Gesteinsbildung hineinzudenken. Der Unterricht hat die Aufgabe, erstarrte Gestaltung, die aus dem Lebensprozess entlassen wurde, und diesen nur noch im Abbild bewahrt, in einen größeren Zusammenhang aufzunehmen, einen, der das Werden dieser Bildung mit einbezieht. Die Zehntklässler befassen sich dann mit vitalen Lebensprozessen, mit der ganzen Erde, sie lernen das organologische Prinzip kennen, demgemäß Gestaltveränderungen zu Gestaltbildungen führen der Zehntklässler lernt den Lebensleib der Erde kennen. Und Schmutz (ebd.) weiter: Will man einen möglichst einfachen Organismus beschreiben, so braucht man den Begriff der Hülle. Die Hülle schafft Differenzierung zwischen der Außenwelt und dem Innen, wo die Eigenaktivität des Organismus beheimatet ist. Um zu Lebensprozessen zu kommen, muss nun die Hülle neben der Aufgabe der Abgrenzung zwischen innen und außen auch die Funktion der Durchlässigkeit von außen nach innen und umgekehrt ermöglichen. Schmutz schreibt hier zwar von organischen Lebensprozessen, ich bin jedoch der Meinung, dass man seine Vorstellung von der Durchlässigkeit von außen nach innen und umgekehrt sehr wohl auch auf andere Bereiche sinngemäß übertragen kann. Die SchülerInnen der 11. Klasse sollten durch die Maria-Theresien-Straße in Innsbruck spazieren und von einem bestimmten Abschnitt einen Grundriss verhältnistreu zeichnen. Zuerst meinten einige SchülerInnen: Die kennen wir doch in und auswendig! oder Am Wochenende feiern wir immer hier. Mit etwas Murren begannen sie zu zeichnen. Mit einem Mal war diese vorhin beschriebene Durchlässigkeit auch hier in dieser historischen Straße zu spüren. Die SchülerInnen staunten nicht schlecht, was sie bei genauerer Betrachtung alles entdeckten: Hausfassaden, die sie vorher noch nie gesehen hatten, Barrieren für Rollstuhlfahrer und vieles andere mehr (siehe hierzu ausführlicher Kapitel 3). Noch einmal Schmutz (ebd., S. 189): Betrachtet man nun den Menschen, so hat dieser die Fähigkeit, den Ausgleich zwischen Eigensein und Weltensein durch seine geistige Aktivität herzustellen [...]. Mittels der Sinnesorgane ragt die Welt in das Innere des Menschen. Mit dem Denken überwindet der Mensch die zunächst eintretende Verständnislosigkeit (Trennung) der Welt gegenüber, und eine aktive Wiederverbindung mit der Welt wird durch den Erkenntnisakt möglich. Das dabei notwendige Umgehen mit Antipathie (sich der Welt gegenüberstellen) und Sympathie (sich mit der Welt verbinden) schafft das Erlebnis des Gleichgewichts zwischen Eigensein und Weltensein. Ziel ist es, dass die Jugendlichen, die wie schon bei Tobias Richter beschrieben Objektivität im Fühlen lernen, Zusammenhänge verschiedenster Richtungen erkennen und durch das Diskutieren, Infragestellen und das Erleben, Erspüren und Wahrnehmen des eben erwähnten Gleichgewichts zwischen Eigensein und Weltensein lernen. Ich denke, dass genau die Frage Wo stehe ich in dieser Welt, in diesem Raum, in dieser Landschaft? eine Hilfe für die Findung des Selbst sein kann. Weitere Fragen sind in diesem Zusammenhang: Wie ist der Raum um mich geschaffen, gestaltet? Welche Qualität hat der Raum, die Räume in denen ich mich aufhalte? (Raum beschreibt hier nicht nur den Wohnraum oder Schulraum, sondern ist weiter gedacht.) Wie fühle ich mich an verschiedenen Orten? 2.3 Der Morgenspruch der oberen Klassen An dieser Stelle möchte ich auf die Stufen der Urteilsbildung vom Abbild zum Urbild in den vier Oberstufenklassen hinweisen, die mich beim Lesen sehr beeindruckt haben (vgl. Schmutz 2001; hierzu auch Merth- Sedlacek 2007). Schmutz (2001, S. 18) schreibt in seinen Ausführungen zur Erdkunde in der 9. bis 12. Klasse an Waldorfschulen : IWP 4 Dokumentation Seite 7

8 In der Oberstufe kann man das Erüben der Urteilsbildung an den Welterscheinungen in eine Stufenfolge bringen. Zunächst üben sich die Schüler weiterhin im Urteilen über die leblose Welt, um dann zum Durchdenken des Lebendigen in der 10. Klasse weiter zu schreiten. In der 11. Klasse üben sie dann das Urteilen im beseelten Bereich, und im Abschlussjahr tasten sie sich schließlich an das Erfassen des Ideell-Geistigen. Im an den Waldorf-Oberstufen gesprochenen Morgenspruch von Rudolf Steiner finden wir die seelischen und geistigen Entwicklungen der Jugendlichen zwischen der 9. und 12. Klasse wieder: Ich schaue in die Welt, In der die Sonne leuchtet, In der die Sterne funkeln, In der die Steine lagern, Dir Pflanzen lebend wachsen, Die Tiere fühlend leben, In der der Mensch beseelt dem Geiste Wohnung gibt; Ich schaue in die Seele, Die mir im Innern lebet. Der Gottesgeist, er webt Im Sonn - und Seelenlicht, Im Weltenraum da draußen, In Seelentiefen drinnen. Zu Dir, o Gottesgeist Will ich bittend mich wenden, Dass Kraft und Segen mir Zum Lernen und zur Arbeit In meinem Innern wachse. (Gegeben am 26. September 1919 von Rudolf Steiner; Abdruck zuletzt u.a. in Stöckli 2006, S. 3) Prägnant für die 11. Klasse sind die Zeilen: Im Sonn - und Seelenlicht, / Im Weltenraum da draußen, / In Seelentiefen drinnen. Zwischen dem 14. und dem 21. Lebensjahr, also etwa mit 17 Jahren ist der Mensch fähig, bewusst sein Ich zu ergreifen, davor ist es sozusagen im Weltenraum da draußen. Der Unterricht in der 11. Schulstufe soll, durch den in einer bestimmten Weise gestalteten Unterricht, dahingehend unterstützt werden, damit die Schüler ihr Ich ergreifen und ihre Seele erfassen können. 3 Geographie-Epoche in der 11. Klasse (2007/08): Ein Bericht Die Geographie-Epoche fand vom 8. bis zum 25. Oktober 2007 im Hauptunterricht ( Uhr) der 11. Klasse statt. In diesem Schuljahr wurde die Geographie-Epoche mit Schwerpunkt Kartographie obwohl als Möglichkeit im Lehrplan nach Tobias Richter ausdrücklich verankert in Innsbruck zum ersten Mal unterrichtet. Die Epoche kann man in drei große Abschnitte gliedern: Zunächst haben sich die SchülerInnen Basiswissen angeeignet, das in einem zweiten Abschnitt in vielfältigen, abwechslungsreichen Diskussionen gedanklich bewegt wurde, bis schließlich eigenständige Ideen sichtbar wurden. Aufgrund der Kürze der Epoche habe ich den SchülerInnen ein Skriptum mit den wichtigsten Texten für Referate als Einstieg in das Thema zusammengestellt. 3.1 Einstieg in das Thema Freiraum Raumplanung In der ersten Stunde bat ich die SchülerInnen, sich Gedanken zu den Begriffen Freiraum, Landschaft etc. zu machen und schriftlich festzuhalten. Folgend sind dazu die Überlegungen der Schüler dokumentiert: Freiraum: Bei Freiraum denke ich nicht an den räumlichen, sondern an den geistigen Raum. IWP 4 Dokumentation Seite 8

9 Ist für mich ein Bereich, eine Fläche der sehr aufgelockert, frei und weit ist. Wo die Sinne nicht dauernd eingeengt und beeinflusst werden, sondern sich entspannen können. Ein Platz/Ort, wo man die Seele baumeln lassen kann. Aber trotz der Weite, die ein Gefühl von Freiheit vermittelt, ist es ein Ort, wo man sich zurückziehen kann. Unter Freiraum versteht man einen Ort, Platz der noch nicht bebaut oder besetzt wurde und wo somit Raum für Neues frei steht. Ist ein Raum, der so verändert wurde, dass Menschen ihren Spaß daran haben. Er ist immer draußen. Landschaft: Unter Landschaft verstehe ich ein hügeliges Gebiet ohne Häuser, wo man die Reinheit der Luft riechen kann. Darunter versteht man die verschiedenen Begebenheiten in einem bestimmten Raum, was darin zu finden ist. Unter Landschaft versteht man eine Zusammenfassung von Bäumen, Wiesen, Feldern Meeren etc., schlicht das Aussehen der Natur, aber auch der Betonlandschaft. Ist für mich eine natürliche Umgebung, die mehr oder weniger von Menschenhand verändert ist. Kultur: Verschiedene Kulturen sind für mich verschiedene Lebensweisen. Ist die Art der Gestaltung der Gebäude, Straßen, Gärten, etc., beeinflusst von verschiedenen Völkern. Kultur sind die von den Menschen in der Geschichte hinterlassene Gebräuche, Gegenstände, Gebäude und Überlieferungen, die wir z.b. auch als historisch bezeichnen. Sind Bauwerke, die schön sind und zeigen, wie die Menschen in der Gegenwart leben, oder lebten. Natur: Bei Natur und Landschaft habe ich etwa dasselbe Bild vor Augen, nur dass ich bei Natur auch an Artenvielfalt denke. Beinhaltet für mich alles, was noch in natürlichem Zustand ist wie Wälder, Seen, Berge. Alles was nicht vom Menschen verändert wurde. Ist ein Freiraum, der nicht vom Menschen genutzt bzw. verändert wurde. Planung: Ist für mich das Ausdenken von gut strukturierten Gärten und Häusern. Ist die Vorbereitung für die Gestaltung einer Fläche, in der alle Ideen, Bedürfnisse und Wünsche berücksichtigt sind. Architektonische oder bauarbeitsmäßige Planung für Häuser und/oder Gebäude. Raum: Nur mit dem Begriff Raum kann ich nichts verbinden, ich denke da eher an Lebensraum, Freiraum. Dazu fällt mir Lebensraum ein. Raum ist alles. Er wird ausgefüllt, oder was man auch immer damit zu tun gedenkt. Ist jeder Zwischenraum, der vom Menschen total verändert wurde. Raumordnung: Ist die genaue Struktur und Ordnung in einem Raum. Ist die Ordnung, Aufteilung in einem Bereich. Darunter kann man einerseits die Anordnung der Natur, sowie architektonische Bauten bezeichnen. Stadtentwicklung: Ist eine sehr wichtige Sache, welche wir für eine lebenswerte Zukunft benötigen. Ist sehr wichtig, nur schöne Gebäude und Gebilde sollten unter Denkmalschutz bleiben. Stadtentwicklung ist der Fortschritt und die Anpassung der Struktur und Einrichtung einer Stadt an Bedürfnisse. Jede Stadt entwickelt sich im Laufe der Zeit. In unserem Fall von Höhlen über Strohhütten und Kieswegen bis hin zu Asphaltstraßen und Wolkenkratzern. Diese Begriffe waren Starthilfe für erste Diskussionen. Aus diesen Begriffen entwickelten sich weitere Fragen und viele neue Begriffe wurden in Frage gestellt: Denkmalschutz, Kulturlandschaft, Landschaftsplanung, Stadterweiterung und Stadterneuerung, Raumplanung, funktionale Gliederung, Welterbe/Naturerbe/Kulturerbe, Schutzwürdigkeit... IWP 4 Dokumentation Seite 9

10 Gerade die 11. Klasse hat gezeigt, wie wichtig es ist, Zeit für ausführliche Diskussionen einzuplanen. Meiner Meinung nach haben sich in diesen ersten Diskussionsrunden einerseits viele Begriffe geklärt, andererseits ist manchen SchülerInnen bewusst geworden, dass sie sich mit bestimmten Fragen noch nie auseinandergesetzt hatten. Nach dieser Einstiegsrunde in eine Begriffsnomenklatur, die uns im Laufe der Epoche immer wieder begegnen sollte, folgte nun eine Phase der Aneignung des Basiswissens. Hierfür konnten sich die SchülerInnen je nach Interesse Texte aus dem erwähnten Skriptum wählen, diese bearbeiten und darüber in der Klasse referieren. 3.2 Die Aneignung des Basiswissens Zuerst haben wir versucht, einen historischen Abriss über die Entwicklung verschiedener Gärten Klostergarten, bürgerlicher Garten, Barockgarten, Renaissancegarten, Landschaftsgarten und schließlich moderner Garten zu erstellen. Dabei haben wir uns insbesondere die geometrische Form angesehen, jedoch stets den Bezug zu den geistigen und politischen Strömungen hergestellt. Der Innsbrucker Hofgarten hat sich zum Beispiel über die Jahrhunderte den verschiedenen Modeströmungen immer wieder angepasst: Zuerst erschien er als Renaissancegarten, dann verwandelte er sich zu einem Barockgarten, und heute erleben wir ihn als Landschaftsgarten. In der Renaissance, so Lucia Impelluso (2006, S. 58), wird im Rückgriff auf die Antike der Garten als ein Ort begriffen, in den man sich begibt, um die Schönheit der Schöpfung zu bewundern und sich dem Studium zu widmen. Ganz anders verhält es sich im Barock: Der im 17. Jahrhundert erstarkte europäische Absolutismus wirkte sich nicht nur auf die Gesellschafts- und Wirtschaftsstrukturen aus, er beeinflusste auch die künstlerischen Äußerungen der Zeit. Der Barockgarten wird zum Symbol der Macht, die ihren Ausdruck in einer radikalen Unterwerfung der Natur findet. Die Entwicklung des Landschaftsgartens wird hingegen vom Dialog zwischen Natur und Malerei geprägt, der seinen Ursprung im demokratischen England des 18. Jh. hat. Abbildung 1: SchülerInnen beim Skizzieren des Keuchergartens im Ambraser Schlosspark Im wahrsten Sinne des Wortes haben wir uns auf den Weg gemacht und viele verschiedene Orte bzw. Freiräume in Innsbruck begangen und diskutiert: Hofgarten, Keuchergarten und Landschaftsgarten im Schloss Ambras, Maria-Theresien-Straße, Frachtenbahnhof als Beispiel für ein Stadterweiterungsgebiet... Aufgrund der herbstlichen Jahreszeit war es dabei oft sehr frisch. Jedoch bestand gerade an den Exkursionstagen die Möglichkeit, sich direkt am Erkundungsort zu treffen, wir hatten so ausreichend Zeit für die Arbeit vor Ort und den Rückweg IWP 4 Dokumentation Seite 10

11 zur Schule. Die SchülerInnen legten an den Exkursionszielen Grundrissskizzen an, um die Struktur und die Idee noch eindeutiger erkennen oder neue Vorschläge für eine Gestaltung finden zu können. Im Folgenden werden einige Beschreibungen und Skizzen der SchülerInnen zu den besuchten Orten wiedergegeben. Der Hofgarten in Innsbruck: Renaissanceanlage Barockgarten Landschaftspark Gregor Handrich: Der in der Innenstadt, in der Nähe der Hofburg situierte Hofgarten war das Ziel dieses Tages. Während wir versuchten, einen oberflächlichen Plan dieses oft veränderten Fleckchens Grün zu erstellen, schritten wir durch die Kälte, jeder Atemzug von einer weißen Dampfwolke begleitet. Das gelbe und orange Laub fiel auf die verschlungenen Kieswege, an deren Rand überraschend oft neuartige Kanaldeckel zu sehen waren. Wir passierten grün gekleidete Gärtner, die das viele Laub mit Hilfe großer Ventilatoren zusammen zu blasen versuchten, kamen vorbei an Senioren, die lauthals schreiend Schach spielten stets überragt von altehrwürdigen Bäumen. Während bunt gekleidete Japaner den neuen Zentralstein fotografierten, fiel ganz besonders der vor kurzem errichtete Spielplatz auf, dessen starre Holzplanken überhaupt nicht zum freidenkerischen Design des restlichen Parks passten. Und während die Schüler auf den sinnlos angelegten Wegen an zahllosen gelben Bänken vorbei wuselten, ging Frau Merth Streife, dass auch jeder seine Arbeit richtig mache. Abbildungen 2 und 3: Grundriss-Skizzen des Innsbrucker Hofgartens Franziska Schweiger: Geht man durch den Hofgarten, bewegt man sich auf Kieswegen, welche manchmal schmal und manchmal breiter sind, fort. Diese Ungenauigkeiten lassen den Garten gepflegt, aber doch noch natürlich erscheinen. Keuchergarten im Ambraser Schlosspark, Innsbruck: Renaissancegarten Franziska Schweiger: Dieser kleine, abgegrenzte und sehr symmetrische Garten, welchen wir im Schlossgarten Ambras unter die Lupe nahmen, ist schon fast wieder zu ordentlich. Er befindet sich mitten im Schlossgarten nahe dem Schloss selbst und ist doch ein eigenständiger Garten, da er durch eine IWP 4 Dokumentation Seite 11

12 Buchshecke vom Rest abgegrenzt ist. Der gesamte Schlossgarten ist, so schien es mir, in verschiedene Teile aufgeteilt, welche alle einen etwas unterschiedlichen Stil aufweisen. Abbildungen 4 und 5: Grundriss-Skizze und Detail-Skizze des Keuchergartens im Schlosspark Ambras Maria-Theresien-Straße, Innsbruck Carmen Veider: Die Maria-Theresien-Straße erstreckt sich von der Triumphpforte im Süden in einer langen, breiten, leicht gebogenen Form in Richtung Norden, bis sie an den Burggraben bzw. an den Marktgraben stößt. Die Straße besteht aus einem Mix aus Alt und Neu. Zwischen den hauptsächlich alten Gebäuden tauchen auch neumodische Bauten auf. Im nördlichen Teil befindet sich eine Fußgängerzone, in der jedoch eine Straßenbahnlinie fährt und das Benützen von Fahrrädern erlaubt ist. In dieser Fuß- Abbildung 6: SchülerInnen beim Skizzieren von Grundrissen in der Maria-Theresien-Straße IWP 4 Dokumentation Seite 12

13 gängerzone ist die Straße so breit, dass man sie schon fast wieder einen Platz nennen kann. Dieser wird von der Annasäule und einem langen trapezartigen Springbrunnen, an dem sich ebenfalls Sitzmöglichkeiten finden lassen, geprägt. Unter anderem gibt es noch unzählige Geschäfte und Restaurants, deren Stühle und Tische auf der Straße stehen. Die Cafés und die Ansammlung vieler Leute lassen diesen nördlichen Bereich der Maria-Theresien-Straße zu einem gemütlichen und beliebten Aufenthaltsort werden. Jedoch gibt es viel zu wenige Sitzmöglichkeiten ohne Konsumzwang, auch fehlt es eindeutig an Bäumen und Büschen, schlicht: es fehlt der Bezug zur Natur. Abbildungen 7 und 8: Grundriss-Skizze Maria-Theresien-Straße; Aussichtsturm für das Stadterweiterungsgebiet Frachtenbahnhof Frachtenbahnhof, Innsbruck: Stadterweiterungsgebiet Gregor Handrich: Viele Menschen bereisen Tag für Tag den Innsbrucker Hauptbahnhof. Gegen die pulsierenden Menschenmassen nimmt sich der Frachtenbahnhof wie eine Geisterstadt aus. Jeder Innsbrucker kennt sich in den Straßen der Innenstadt aus, doch der Frachtenbahnhof ist ein weißer Fleck auf der menschlichen Gedächtniskarte. Aus meiner Sicht sollte ein neues Stadtentwicklungsgebiet an seine Umgebung angepasst werden. Man sollte imstande sein, die bahnreisenden Touristenmassen über diesen Zentralplatz umzuleiten. Ich sehe die Chance in einem staatseigenen Touristenzentrum, einem hohen Aussichtsturm, leicht zu erreichen. Eine rotierende, ringförmige Plattform würde sich an einer gigantischen Säule in die Höhe schrauben, um Tausenden von Menschen einen beeindruckenden Ausblick über die Stadt zu bieten. Eine Idee wäre es, all dies im selben Stil wie die anderen neuen Prestigeprojekte Innsbrucks zu errichten. Philip Salzmann: Da der Frachtenbahnhof am Innsbrucker Hauptbahnhof zu einem Stadtentwicklungsgebiet erklärt wurde, stellt sich für uns natürlich die Frage: Was könnte man daraus machen? Die erste Möglichkeit wäre natürlich eine Grünfläche. Das belebt das Stadtbild und verbessert zudem die Luft. Dennoch wäre ein weiterer Park meiner Meinung nach nicht intelligent und auch nicht von Nöten. Erstens liegt der Rapoldipark in unmittelbarer Nähe, zweitens würde es das Drogenproblem von diesem nur in die abgeschiedenere Zone am Frachtenbahnhof verlagern. Natürlich könnte man so die Zone rund um den Sillpark wieder sicherer machen, allerdings wäre das eine ziemlich lächerliche Lösung. Diese Möglich- IWP 4 Dokumentation Seite 13

14 keit fällt also weg. Ich persönlich würde die Fläche für den Tourismus nutzen. Zum Beispiel könnte man eine Aussichtsplattform errichten, welche in Innsbruck eigentlich fehlt. (Mal abgesehen vom Stadtturm, ich spreche hier von größeren Dimensionen.) In das Ganze könnte man ein Café integrieren. Hier stellt sich wiederum die Frage, inwieweit es möglich ist, so ein hohes Gebäude inmitten der Berge zu errichten. Doch darum sollen sich die Statiker und Architekten kümmern. Etwas futuristisch aber meine favorisierte Idee: Da sich das Ganze neben dem Bahnhof befindet, könnte man dort die Zentralstation für ein stadtübergreifendes Magnetschwebebahnsystem errichten. Damit schlägt man sogar drei Fliegen mit einer Klappe: Erstens wird der Verkehr entlastet und dadurch die Luft geringer in Mitleidenschaft gezogen. Dadurch wäre auch das Fahren durch die Stadt angenehmer als mit öffentlichen Verkehrsmitteln, da die Bahn nicht in den normalen Stadtverkehr eingebunden ist, welcher, wie wir alle wissen, ziemlich unberechenbar sein kann. Drittens wäre es eine tolle Touristenattraktion, so könnte man sich die gesamte Stadt komfortabel von oben ansehen. Weiters haben wir über eine andere Art der Kunst in der Natur, nämlich Land Art gesprochen. Dabei ist ganz spontan unser Waldorfschulzeichen entstanden (Abbildung 9): Abbildung 9: Die 11. Klasse 3.3 Diskussionen Im zweiten Abschnitt der Epoche gab es Raum und Zeit, das erarbeitete Basiswissen ausführlich zu diskutieren, Erfahrenes wirken zu lassen, Wahrgenommenes zu reflektieren und zu vergleichen. Weiters wurde der Blick auf Lebensraumqualitäten gerichtet. Durch die Diskussionen entstanden folgende Fragen: In welchem Lebensraum fühle ich mich wohl? Wo kann ich Kraft schöpfen, Energie tanken? Wo kann ich mich entfalten/entwickeln? Welche Lebensraumqualitäten sind mir wichtig? In welchem Umfeld fühle ich mich nicht wohl? IWP 4 Dokumentation Seite 14

15 In diesem Zusammenhang sind die folgenden Statements von SchülerInnen entstanden: Vergleich von einem industriellen und einem grünen Ort: Wo ich mich wohler fühle Franziska Schweiger Nun, diese Frage ist wirklich einfach zu beantworten! Natürlich bin ich lieber in der freien Natur, als in einem Industriegebiet. Ein guter Vergleich ist zum Beispiel die Umgebung des Innsbrucker Frachtenbahnhofs und der Hofgarten. Ich bin sehr gerne im Grünen und würde mich, wenn ich in Innsbruck wohnen würde, wahrscheinlich sehr oft in Parks aufhalten, da ich überzeugt davon bin, dass jeder Mensch seine gewisse persönliche Zeit an der frischen und gesunden Luft verbringen muss, um sich wohl zu fühlen! Ich bin mir ganz sicher, dass die mit Schmutz getränkte Stadtluft dem Menschen gesundheitlichen sowie psychischen Schaden zufügen kann. In einem Industriegebiet, wie dem Innsbrucker Frachtenbahnhof, kann man sich einfach nicht wohl fühlen, denn man wird die ganze Zeit von Lärm, verschmutzter Luft, unschöner landschaftlicher Gestaltung und vorbeifahrenden Autos und Zügen irritiert. Man muss aber auch sagen, dass der Frachtenbahnhof völlig seinem Zweck entspricht und es wahrscheinlich eine Geldverschwendung wäre, ihn mit aufwändigen Grünflächen zu gestalten, welche sicher auch noch im Wege stehen würden. Es ist aber auch zu berücksichtigen, wie schrecklich es für die Pflanzen selbst sein müsste, in so einer Umgebung gepflanzt zu sein. Landschaftsgärten sind zwar schön, wenn man keine andere Möglichkeit hat, in die Natur zu gelangen, aber sie sind mit der wahren Natur überhaupt nicht zu vergleichen. Es ist einfach doppelt so schön, wenn alles ganz natürlich ist! Die Gärtner der Landschaftsgärten versuchen zwar, eine gewisse Idylle in den Gärten herzustellen, aber eine total natürliche Harmonie gelingt ihnen nicht, was aber auch sicher nicht ihre Absicht ist. Es ist natürlich auch eine Kunst, einen Garten so gesetzt und ordentlich zu gestalten, und es benötigt natürlich auch viel Zeit, um ihn zu pflegen. Aber wirklich frei fühle ich mich in so einer Umgebung nicht. Es kann einfach nichts egal, wie viel Arbeit dahinter steckt so schön sein wie die unveränderte Natur! Wo fühle ich mich wohl? Was könnte man z.b. an öffentlichen Plätzen ändern? Teresa Fuchs Jede Stadt sollte mindestens einen Park beziehungsweise großen Stadtgarten besitzen, damit stets der Ausgleich zwischen städtischem Stress und schlechter Luft mit der Natur gelingen kann. Das bedeutet aber nicht, dass man zwischen z.b. einem Einkaufszentrum und einem öffentlichen Park klare Linien ziehen muss. Man sollte in jeder Straße Natur finden, um diese nicht vollkommen in einer Stadt auszuschließen. Diese muss ja nicht immer aus Bäumen und Graslandschaft bestehen. Auf das Wohlergehen und das Verlangen nach zumindest ein wenig Natur kann schon mit Topfpflanzen, Blumenbeeten, kleinen Bäumen am Gehsteig etc. eingegangen werden. Die Unterschiede zwischen einem Einkaufszentrum und einem öffentlichen Park sind jedoch sehr groß. Betritt man ein Einkaufszentrum, so wird man vom Konsumrausch und Werbeangeboten überhäuft. Ich persönlich fühle mich, als ob ich dem Wahnsinn ins Angesicht blicken muss und kann es daher nicht erwarten, wieder meinen inneren Ausgleich in der Natur zu finden. Das wenige Grün, das man vielleicht in solch einem Einkaufszentrum finden kann, besteht meist aus Plastik, da man entweder kein Geld für Gärtner und für Pflege ausgeben möchte oder der Bezug zur Natur nicht großgeschrieben wird. So steht für mich eindeutig fest, dass ich mich auf einer Bank unter einem Baum oder neben einem See um einiges wohler fühle. Genau aus diesem Grund sollte man wenigstens annähernd versuchen, an öffentlichen Plätzen oder großen Straßen einen Hauch an Grün (echtem Grün!) zu vermitteln. Aufsatz über zwei gegensätzliche Orte Carmen Veider Die Aufgabenstellung lautet zwar: Vergleiche zwei gegensätzliche Orte. Aber ich möchte hier einfach den Unterschied zwischen der Natur im Allgemeinen und Kaufhäusern beschreiben was ich lieber mag und wie ich mich wo fühle. Generell bevorzuge ich lieber ruhige Orte in der Natur, aber wenn ich Lust aufs Bummeln habe, ziehe ich ein lärmiges Kaufhaus natürlich vor. Die Natur vermittelt mir Freiheit, ich fühle mich wohl in der frischen Luft, vor allem bei Sonnenschein. Trübes Wetter bereitet mir schlechte Laune. Ich finde es schrecklich, bei Bewölkung den blauen Himmel dahinter nicht sehen zu können, vor allem wenn das mehrere Tage dauert. Außerdem liebe ich in der Natur die Vielfältigkeit, sei es der Wechsel der Jahreszeiten oder einfach der Unterschied zwischen einem frischen Morgen und einem lauen Abend. Ich bin zwar ein Fan von unseren Tiroler Bergen, aber hier und da ein Blick in die Ferne, zum Beispiel ein Sonnenuntergang am Horizont, erfüllt mich mit Hoffnung und Zuversicht. Das Wetter ist mir sehr wichtig, und meine Stimmung hängt auch davon ab. Das ist der Nachteil in einem Kaufhaus. Da ist überhaupt gar kein Wetter, als würde die Zeit weiterlaufen, ohne dass man es merkt, und wenn man aus dem IWP 4 Dokumentation Seite 15

16 Kaufhaus hinausgeht, ist schon Abend. Dieses Gefühl hasse ich: Als hätte man etwas verpasst. Ein ganzer, wertvoller Tag wurde vergeudet. Ich bin, wie man merkt, eine Anhängerin des Mottos Carpe diem, was aber nicht unbedingt heißen soll, dass ich immer auf Trab sein muss. Nein, ganz im Gegenteil: Ich liebe es, an kalten, verregneten Tagen zu backen oder zu kochen, zu lesen, einen guten Film zu schauen, einfach nichts zu tun und den ganzen Tag daheim zu verbringen, um mich zu erholen. Nach den Exkursionen und den vielen theoretischen Diskussionen über Begriffe wie Ästhetik, Gestalt Gestaltqualität, Raumordnung bzw. Raumplanung Räumlichkeit des menschlichen Lebens, Landschaftsplanung, Kunst in der Architektur und Freiraumplanung, Nachhaltigkeit, Freizeitverhalten, Welterbe Kulturerbe Naturerbe wurde den SchülerInnen die Aufgabe gestellt, selbst Ideen zu entwickeln und zu planen, wie der folgende Abschnitt dokumentiert. 3.4 Eigene Ideen ausarbeiten: Die Gestaltung des Freiraums einer visionären Waldorfschule Ziel war es in diesem Abschnitt, die Bedürfnisse von verschiedenen Gruppen (unterschiedliche Lebensalter, LehrerInnen SchülerInnen, Arbeitsfreiräume etc.) zu erkennen und diese doch in einer Einheit zu gestalten. Es sollte auf das regionale Umfeld sowie auf den nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen geachtet werden. Folgende Vorgaben wurden den SchülerInnen dabei gegeben: benötigte Nutzfläche ca m² Grundfläche ca m² Bezugspunkt war eine SchülerInnenanzahl von ungefähr 230. Aus der Arbeit entstanden ganz individuelle, beachtenswerte Projektideen und Pläne. Einige dieser Ideen werden im Folgenden dokumentiert. Freiraum Freie Waldorfschule: Erläuterungen zum Entwurf Gregor Handrich Grundterrain: Die Form des weitläufigen Grundstücks ist länglich, wobei der Großteil von einer undurchsichtigen, jedoch nicht allzu hohen Hecke umgrenzt wird. Die symmetrische Anordnung der Gebäude und Flächen soll leicht an ein barockes Schloss erinnern. Jedoch sind hier Freiheit und Zweckmäßigkeit eine harmonische Verbindung eingegangen. Gebäude: An der Frontseite des Grundstücks liegt das Hauptgebäude der Schule. Auf einer leichten Anhöhe gelangt man zum zweistöckigen Hauptflügel, flankiert von den beiden kleineren einstöckigen Seitenflügeln. Ein Hort, Kindergärten, Ober-, Mittel- und Unterstufe in einem Gebäude. Endlich ist die gesamte Bandbreite der Waldorfschule in Innsbruck unter einem Dach zusammengefasst! Ein im ersten Stock angesiedeltes Turmatelier bietet Platz für allerlei musische Aktivitäten, soll allerdings auch als Handarbeits- und Zeichensaal dienen. Seit langem hat die Innsbrucker Waldorfschule eine Turnhalle benötigt. Diese erhält sie in Abbildung 10: Schulentwurf von Gregor Handrich IWP 4 Dokumentation Seite 16

17 Form dieser im Vergleich zu anderen Beton- und Stahlkonstruktionen preiswerten Hangarhalle aus langen, gekrümmten Holzträgern und Wellblech. Wider Erwarten kann ein solches Modell angenehm warm und lichtdurchflutet sein. Freiflächen: Um den Schülern eine angemessene Pausen- oder Freizeitbeschäftigung bieten zu können, befindet sich im Zentrum des großen, hinter dem Hauptgebäude gelegenen Freiraums ein Fußballplatz. Flankiert wird dieser von länglichen Rasenflächen, die eventuell auch zu anderen Zwecken (wie Werkepoche im Freien oder Bogenschießen) dienen können. Als Symbol der waldorfschulischen Freiheit und als Platz zur Erholung nimmt der Schulhof mit seinen sich astförmig ausbreitenden Wegen einen wichtigen Platz auf dem Grundstück ein (um Nutzfläche zu sparen, wurde er als Ansammlung von Wegen klassifiziert). Probeweise könnte er zuallererst einen ganz normalen Rasen darstellen, auf dem sich nach und nach durch die täglichen Wege der Schüler Trampelpfade herausbilden. Diese könnte man verbreitern und durch Kies oder Rindenmulch zu richtigen Wegen im klassischen Sinn machen. Auf diese Weise ließe sich eine Art natürliche Ästhetik der freien Wege erreichen. In Anlehnung an historische Gärten sind die freibleibenden Rasenteile des Hofes als Beete des Schulgartens zu nutzen. Das solide Zentrum des Schulhofes bildet ein kleiner Springbrunnen. Über Spielgeräte für den Kindergarten müsste noch beraten werden. Wie auf den bürgerlichen Grundstücken vieler nordamerikanischer Vorstädte hat der Rasen vor der Schule nur repräsentativen Charakter, man könnte ihn sogar durch Zierbeete verschönern. Straßen und Wege: Um dem allnachmittäglichen Ansturm an Elternfahrzeugen gerecht zu werden, beherrscht eine große halbovale Einfahrt die Grundstücksfront, mit einem begrünten Begrenzungskreis in der Mitte. Dieser wird mit repräsentativem Charakter für die Schule von einer Rudolf-Steiner-Statue gekrönt. Zur rechten und linken Seite der Schule liegen die doppelspurigen Einfahrten der zwei Parkplätze, welche insgesamt zwanzig Autos Platz bieten. Verbunden sind sie durch die Laufstrecke aus rotem Gummilaufboden, welche das Fußballfeld umschließt. Dies Laufstrecke kann durchaus befahren werden und dient bei öffentlichen Veranstaltungen zum Beispiel einem Open Air-Bazar oder einem großen Waldorffest als Zugangsstraße für die zu transportierenden Stände. Täglich wird sie von Schülern genutzt, um zur Turnhalle zu gelangen. Über die bereits beschriebenen gekrümmten Wege des Schulhofes erreicht man den Hintereingang. Abbildung 11: ReDesign der Waldorfschule Visualisierung des Entwurfs von Salzmann/Zeller IWP 4 Dokumentation Seite 17

18 Waldorfschule Innsbruck Neu: Ein ReDesign Philip Salzmann und Alexander Zeller Das Konzept hinter unserem Entwurf für die neue Waldorfschule Innsbruck zielt auf die Schaffung eines schönen Gesamtbildes ab, auf einen kompakten Ort, wo alles nah beieinander ist, der aber trotzdem viel Platz bietet. Unsere Lösung hat neben einer Vielzahl von Klassenräumen noch jede Menge Parkmöglichkeiten rund um die Vorderseite des Gebäudes sowie ein eigenes Theater, ein Café und eine Mensa. Zwischen den beiden Gebäuden, welche über zwei Glasröhren verbunden sind, befindet sich der Pausenhof, der mit Bäumen bepflanzt werden könnte. Um das zweistöckige Hauptgebäude zieht sich ein großer Balkon im ersten Stock für alle Klassen. Die Bereiche im Erdgeschoss könnten als Turnsäle und Werkräume benutzt werden, die helleren Räume in den zwei darüber liegenden Stöcken fungieren als Klassenräume und Büros. Die Straße zum Haupteingang wird von einer Art Steinsäulenallee begleitet, allerdings nur weil s cool aussieht. Abbildungen 12 und 13: Entwürfe der Teams Salzmann/Zeller und Fuchs/Hoyt Ideen für die neue Waldorfschule Teresa Fuchs und Glenden Hoyt große Grünfläche um das/die Gebäude verstreut viele Bäume, unter anderem Obstbäume Beete und Geräteschuppen für Gartenbauunterricht extra angelegte Blumenbeete für Biologie bzw. Öko-Projekt überall verstreut Bänke und Tische (Holz) für Pausen extra angelegte Spielgärten für den Kindergarten Freisportanlage: Fußballfeld, Volleyball- und Basketballplätze, Leichtathletik Haus für Sportutensilien Kinderspielplatz mit Schaukeln, Rutschen Kletteranlagen Platz bzw. Zelt/Haus für Veranstaltungen kleiner Fluss, der durch das ganze Gelände hindurchfließt eingeteilte Aufenthaltszonen für Unter-, Mittel- und Oberstufe Raucherecke für Klassen IWP 4 Dokumentation Seite 18

19 Die neue Waldorfschule Peter Schreyer und Martin Schwab Erste Idee war mal, die Schule in einem Bogen zu bauen und nicht irgendwo, sondern in der Stadt, allerdings mit genügend Freiraum um uns herum: Parkanlage, See etc. Da wir keinen viereckigen Turnsaal in einen Bogen bauen können, planten wir ein externes Haus, wo sich im Keller die Turnhalle und im 1. Stock der Veranstaltungssaal befinden. Eine weitere Idee ist ein Turm, der durch beide Stockwerke gehen und für die Kletterfreunde ein Paradies sein sollte. Da wir ja alle sportlich sind, darf ein Sportplatz einfach nicht fehlen, welcher sich links vom Sport- bzw. Veranstaltungshaus befindet. Zur rechten hätten wir sogar eine Rackerstelle für unsere 5. und 6. Klasse geplant (Gartenbau). Die räumliche Verteilung im Schulgebäude sieht folgendermaßen aus: Wenn man die Schule durch den Haupteingang betritt, steht man im Stiegenhaus und links und rechts davon befindet sich jeweils ein Büro. Im ersten Stock befinden sich die Klassen 1 7 und im zweiten Stock die Klassen 8 12 (13) sowie das Chemielabor und der Eurythmiesaal. Hort und Kindergarten befinden sich im Erdgeschoss neben dem linken Büro (separater Eingang). Werkstatt und Räumlichkeiten für künstlerisches Arbeiten befinden sich auch im Erdgeschoss neben dem rechten Büro. Die Grünfläche sollte aufgelockert mit Bäumen sein. Und als kleiner Sichtschutz sollten Bäume an der Außenseite des Bogens gepflanzt werden. Wenn man zu unserer geplanten Schule kommt, sieht man zuerst unser schönes Logo aus Eisen auf einem kleinen Hügel, an dem Wasser herunter fließt, welches in einen See mündet. Abbildung 14: Die neue Waldorfschule: Entwurf des Teams Schreyer/Schwab IWP 4 Dokumentation Seite 19

20 Die neue Waldorfschule Franziska Schweiger Die Gestaltung des idealen Waldorfschulareals beinhaltet sehr viel Grünfläche, da dies meiner Meinung nach die Grundlage für eine Umgebung ist, in welcher man sich wohl fühlen soll. Die Schulgebäude befinden sich auf einem kleinen Hügel und sind in einem Kreis angeordnet, damit eine intime Atmosphäre entstehen kann. Die Mensa/Schulküche liegt direkt am See und besitzt eine große Terrasse, die schon über das Seeufer hinaus ragt. Außerdem gibt es noch verschiedene Werkräume, Gemüsegärten, Ställe und große Sportanlagen, damit die Schüler nicht immer das Schulgelände verlassen müssen, um zu den praktischen Unterrichtsfächern zu gelangen. Am Fuße des kleinen Hügels, auf welchem die Klassengebäude stehen, befindet sich ein kleiner Wald, in dem ein Theater für die zahlreichen Veranstaltungen unserer Schule steht. Abbildung 15: Schulentwurf von Franziska Schweiger Ideen für die Freiraumgestaltung der neuen Waldorfschule Carmen Veider viele Grünflächen, Bäume, Lauben, Obstbäume Gemüsebeete für den Gartenbauunterricht eigene Plätze für Bogenschießen, Steinhauen etc. im Freien Spielplatz mit Spielgeräten Sportplätze (Rasen für Fußball, Sand für Beachvolleyball, Asphalt für Basketball) getrennte Bereiche für Unter-, Mittel- und Oberstufe Bänke, Tische, Hängematten, Schaukeln Teich Swimmingpool Feuerstelle auch zum Grillen Stall und Auslauf für Tiere (Hennen, Ziegen, Schafe) Schulküche, Café Balkone, Dachfenster als Verbindung nach draußen große Turnhalle Festsaal (Theateraufführungen ) überdachtes Festgelände im Freien (Pavillon) mit aufsteigender Tribüne IWP 4 Dokumentation Seite 20

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