Münchner Flüchtlingsrat

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Münchner Flüchtlingsrat"

Transkript

1 Verein zur Förderung der Flüchtlingsarbeit in München e.v. Goethestraße 53, München, Tel , Fax Münchner Flüchtlingsrat Jahresbericht

2 - 1 - Inhalt 1 Vorwort 3 2 Beratung und Zusammenarbeit der in der Flüchtlingsarbeit tätigen 4 Einzelpersonen und Organisationen, Weiterbildung 2.1 Das MFR-Team Ehrenamtliches Engagement für Flüchtlinge Das Projekt SprachpartnerIn Plenum und Protokoll Telefonische und persönliche Beratung Vernetzung mit anderen Organisationen und Einrichtungen Weiterbildung Gespräche mit Behörden und PolitikerInnen 9 Telefonische / briefliche Kontakte mit Behörden u. PolitikerInnen Einladungen 12 3 Öffentlichkeitsarbeit und Stellungnahme zu flüchtlingspolitischen 13 Fragen 3.1 Veranstaltungen - Übersicht 14 Unterstützung von Veranstaltungen anderer Organisationen 16 Projekte von SchülerInnen und StudentInnen Pressearbeit 16 Pressemitteilungen und Pressegespräche 16 Presseecho 16 Radio/TV 17 Sonstiges Weitere Aktivitäten Änderungen im Asyl- und Ausländerrecht 17 Bleiberecht Nachbesserung ließ lange auf sich warten 17 Arbeiten mehr Chancen für Geduldete? 18 Mischfamilien dürfen ausziehen 18 Allg. Verwaltungsvorschrift zum Aufenthaltsgesetz Lebensbedingungen / Asylbewerberleistungsgesetz 19 EU Aufnahme-Richtlinie 20 Unterkunft 20 GU-Schließungen 21 Erstaufnahmeeinrichtung Baierbrunner Straße und Dependancen 21 Gebührenabrechnung Der Balken muss weg! Abschiebehaft Kinder und Jugendliche 26 Kinderrechtekampagne 26 Unsichere Heimat 27 Netzwerk Münchner Flüchtlingskinder 28 Schluss mit Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten 28 (Leerer) Kindergarten in der Erstaufnahmeeinrichtung Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge ( UMF ) 28 Erstaufnahmeeinrichtung 28

3 - 2 - Besonders gefährdet: unbegleitete minderjährige Mädchen 29 Traumatisierte jugendliche Flüchtlinge Frauen Ältere und chronisch kranke Flüchtlinge, Flüchtlinge mit Behinderungen Länder 31 Irak 31 Kosovo 31 Syrien Kurioses und Haarsträubendes 32 Flüchtlingsbekämpfung 32 Möbelerfassung 32 Schweinsgalopp 33 Besonderer Service für befreundete Diktatoren Informationsmaterial save me Resettlement Schwachstellen des Resettlements save me Kampagne save me PatInnenstruktur Patenschaften Fallbeispiele Patenschaften Aufgaben der Projektleitung Infobus für Flüchtlinge Das Projekt Das Beratungsteam Mündliches Beratungs- und Informationsangebot am Infobus selbst Einzelfallarbeit Vernetzung Öffentlichkeitsarbeit Finanzen 44 6 Kontakte zu anderen Organisationen 45 7 Finanzierung 46 8 Statistik 46 9 Ausblick

4 - 3-1 Vorwort "Ein Volk, das seine Fremden nicht ehrt, ist dem Untergang geweiht." (Goethe) Wie nahe wir diesem Untergang doch sind...oder nicht? Diese Frage habe ich mir in den letzten Wochen oft gestellt. Als Praktikantin im Münchner Flüchtlingsrat beschäftigte ich mich erstmals mit Flüchtlingsarbeit. Was ich sah, schockierte mich und brachte mein bisher doch ganz gutes Bild vom Deutschen Rechtsstaat mächtig ins wanken. Erste Desillusionierung: Abschiebehaft ist doch etwas ganz anderes als Strafhaft. Die Ausstellung Auf gepackten Koffern belehrte mich eines besseren. Flüchtlinge werden weggesperrt wie Kriminelle. Mit Strafgefangenen werden sie in überfüllte Gefängnisse gesteckt, eine Stunde Hofgang am Tag, kein Telefon. Familien werden zerrissen, denn Männer und Frauen werden nicht gemeinsam untergebracht. Im Verlauf meines Praktikums hatte ich Gelegenheit, einen guten Einblick in die Flüchtlingsarbeit zu bekommen. Was ich über das Jahr 2009 sagen kann? Eigentlich nichts, ich war nicht dabei. Aber wenn ich mir den Jahresbericht 2009 ansehe, scheint die Arbeit oft ein Kampf gegen Windmühlen zu sein. Vieles, was 2009 Thema war, ist nach wie vor aktuell. Die Erstaufnahmeeinrichtung ist hoffnungslos überbelegt. In einem kleinen Zimmer schlafen acht bis zehn Erwachsene, gestapelt in Stockbetten, die hygienischen Umstände sind mehr als bedenklich. Neuerdings werden sogar Warteräume des Amtes für Wohnen und Migration zu Schlafsälen umfunktioniert. Privatsphäre? Die sucht man vergebens. Ein Grundrecht, aber hier...nicht gegeben, ebenso wenig wie die Möglichkeit auf ein Zusammenleben mit der Familie, auf ein Leben nach dem eigenen Glauben, auf Bildung... Noch schlimmer die Lage der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge: die bestehenden 20 Plätze in der Baierbrunner Straße sind derzeit mit 120 Flüchtlingen sechsfach überbelegt Tendenz steigend! Hier sollen ohnehin schon traumatisierte Kinder zu Ruhe kommen, lernen...und nebenher ihr Leben neu regeln. WIE?!? Tische zum Lernen sind kaum mehr in den Zimmern, Ruhe findet man nirgendwo. Die Mitarbeiter in den Einrichtungen versuchen ihr Möglichstes, doch sie können den erheblichen Jugendhilfebedarf der Kinder einfach nicht abdecken. Man sollte meinen, dass ein Aufschrei des Entsetzens durch die Öffentlichkeit gehen, die Regierung schnellstmöglich Abhilfe schaffen würde, wenn die Fakten bekannt wären. Das mich am meisten Entsetzende: die Fakten sind bekannt. Seit Jahren. Der Jargon der Beteiligten gerade auf Behördenseite entsprechend pragmatisch: Wenn wir 20 aus der Einrichtung für ein paar Wochen dort parken und dann 30 von da nach dort schicken, dann ist erst mal Druck weg. Bei der längerfristigen Planung verliert sich alles ins Unbestimmte. Dann werden wir neu überlegen und eventuell noch mal umverteilen. Menschen als Ware, die sich beliebig hin- und herschieben lässt? Ich dachte an Goethe und wieder fragte ich mich, ob wir den Untergang noch verhindern können. Ich bin dankbar, dass ich hier Menschen kennen lernen durfte, die trotz dieser Frustrationen nicht aufgeben, die sich über jeden noch so kleinen Sieg freuen, daraus Kraft schöpfen und weitermachen. Denn Dinge bewegen sich durch ihr Handeln, wenn auch langsam. Zum Beispiel haben sich die vielen Aktionen gegen den Vorbehalt der Regierung gegen die Kinderrechtskonvention gelohnt 2010 wurde der Vorbehalt fallengelassen! Also: dranbleiben lohnt sich! Liane Riebel, Praktikantin Juli/August 2010

5 - 4-2 Beratung und Zusammenarbeit der in der Flüchtlingsarbeit tätigen Einzelpersonen und Organisationen, Weiterbildung 2.1 Das MFR-Team Die Arbeit im MFR wurde auch 2009 im wesentlichen vom bewährten Team - Dagmar Illi und Markus Henn als ehrenamtliche SprecherInnen und Monika Steinhauser als Geschäftsführerin mit einer halben bezahlten Stelle getragen. Katharina Gierer und Brigitte Jacobsen ü- bernahmen ehrenamtlich die Sprechstunden am Dienstag und Freitag, Sandra Schulz (seit ihrer Heirat Sandra Schmitt) übernahm jede zweite Mittwoch-Abendsprechstunde und das Amt der Schatzmeisterin des Vereins. Neu in der Goethestraße: seit April betreut Sarah Hergenröther das save me München Projekt und koordiniert mit der save-me-hotline den Einsatz der save-me-patinnen für die irakischen Flüchtlinge, die im Rahmen des resettlements nach München kamen. Irmtraud Lechner erhielt ein attraktives Jobangebot in Düsseldorf und verließ unser Projekt Infobus für Flüchtlinge zum Jahresbeginn Die Projektleitung übernahm Markus Henn. Mit einem freiwilligen Praktikum unterstützten uns Mario Hurler, Kathrin Lindauer, Indra Mecedes Lopez Velasco, Elena Osenstetter, Malte Schierholz, Hamon Tanin und Hannah Umland. Ein mehrwöchiges Praktikum für die Schule machten: Sampo Lüttge, Vanessa Vornehm und Jasmin Brückmann. Ein theoriebegleitendes Praktikum für das Studium Soziale Arbeit an der Katholischen Stiftungsfachhochschule absolvierten Christopher Baumer, Eva Gruber und Yasemin Eren Ehrenamtliches Engagement für Flüchtlinge Jahr für Jahr wenden sich Münchnerinnen und Münchner an uns, weil sie sich ehrenamtlich engagieren, sich für Flüchtlinge einsetzen wollen. StudentInnen wollen einen Teil ihrer Zeit nutzen, um Flüchtlingen Hilfestellung und Ansprache zu geben. Andere sind durch zufällige Kontakte zu Flüchtlingen auf die Problematik aufmerksam geworden. Und manchmal ist es das Bedürfnis, das eigene Leben, neben der Berufstätigkeit oder nach dem Ausscheiden aus dem Erwerbsleben, sinnvoller zu gestalten. Aufmerksam werden sie auf den Münchner Flüchtlingsrat zum Beispiel über unsere Homepage, Infostände oder die Freiwilligenagentur Tatendrang Wir vermitteln sie u. a. an die hauptamtlichen BetreuerInnen der Caritas, Flüchtlingsinitiativen oder auch an die SchlaU-Schule für junge Flüchtlinge. Sie geben Nachhilfe, Deutschunterricht, übernehmen Hausaufgabenbetreuung für die Flüchtlingskinder. Sie begleiten und betreuen Flüchtlingsfamilien mit all ihren Problemen. Auch an das Save-me-Projekt vermitteln wir Ehrenamtliche als PatInnen für die aus dem Irak stammenden Familien. Sie helfen ihnen dabei, sich in der neuen Heimat zurecht zu finden, sie sind behilflich bei der Wohnungssuche oder begleiten sie z. B. zu Arztterminen oder Behördengängen. Ehrenamtliche gestalten die Arbeit des Münchner Flüchtlingsrats mit, sie unterstützen die politische Arbeit des Münchner Flüchtlingsrats, machen bei Infoständen mit, übernehmen Bürodienste, besuchen Abschiebehäftlinge. Eine Gruppe ehrenamtlich engagierter Frauen begann im

6 - 5 - Herbst 2009, die für 2010 geplante Ausstellung Auf gepackten Koffern über Flüchtlinge in Deutschland mit vorzubereiten und zu organisieren. Durch diese Arbeit erfahren Flüchtlinge Hilfe und erleben, dass sie wahrgenommen und respektiert werden. Für Flüchtlinge, die in Lagern untergebracht und ausgegrenzt sind, abgekoppelt von gesellschaftlicher Teilhabe, ist dies eine wichtige Erfahrung. Sie wirkt vertrauensbildend und dient dem guten Zusammenleben zwischen der einheimischen Bevölkerung und Flüchtlingen. Und auch die Ehrenamtlichen profitieren in vielfältiger Hinsicht von ihrem Engagement, wie uns immer wieder bestätigt wird. An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen ehrenamtlich Tätigen für Ihren engagierten Einsatz! Seit vergangenem Februar bin ich Patin für eine der mit dem Resettlement-Programm nach München gekommenen irakischen Familien. Auf das erste Treffen in der Flüchtlingsunterkunft in Englschalking, bei dem wir (die vierköpfige Familie und ich) uns noch etwas nervös, aber mit großer gegenseitiger Neugier begegneten, folgten seitdem noch viele weitere Treffen. Ein- bis zweimal die Woche sitzen wir - nun im eigenen Wohnzimmer der Familie - zusammen, machen Hausaufgaben, lernen wechselseitig Deutsch und Arabisch, wühlen uns durch teils auch mir unverständliche Postsendungen, oder reden bei Tee mit Kardamom über alle möglichen (und auch unmöglichen) Dinge. Bei Organisatorischem und Erledigungen, wie Arztterminen, versuche ich hilfreich zur Seite zu stehen. Jedes Mal bin ich wieder verblüfft, wie hier vor allem die jüngeren Kinder schon als Familiendolmetscher agieren. Bei soviel Verantwortung und neuen Herausforderungen bleibt ihnen leider nur wenig Zeit, sich mit früheren Erfahrungen und Erlebtem auseinanderzusetzen. Auch das wird in den Gesprächen oft spürbar. Für mich ist die Zeit, die ich mit der Familie verbringe, zudem nicht nur eine Möglichkeit mich mit ihnen (soweit sprachlich möglich) auszutauschen, sondern auch einen anderen Blick auf mich selbst und auch die Stadt, in der ich so scheinbar selbstverständlich lebe, zu werfen. Die Familie hat mich so schnell und herzlich aufgenommen und in das Familiengeschehen integriert. Ich denke, jeder von uns kann (muss!) einen Teil dazu beitragen, dass sie irgendwann das Gleiche auch von sich in Bezug auf ihre neue Heimat München sagen können. Isabell Schneider 2.3 Das Projekt SprachpartnerIn Katharina Gierer brachte auch 2009 Flüchtlinge mit geringen Deutschkenntnissen mit Einheimischen zusammen und arbeitete dabei besonders eng mit dem Verein Deutsch für Flüchtlinge zusammen. Die Sprachpartnerschaften entwickeln sich recht unterschiedlich je nach den Wünschen der Beteiligten. Manchmal bleibt es beim reinen Sprachtraining, aber oft helfen die einheimischen PartnerInnen (manche von ihnen sind selbst MigrantInnen) auch bei auftauchenden Problemen z.b. mit Behörden. Idealerweise entstehen gleichberechigte Freundschaften. Meine afrikanische Sprachpartnerin war zuhause Lehrerin. Mit der Grammatik hatte sie daher wenig Probleme, sie wollte das Gelernte vor allem anwenden. In den Monaten bis zum Erwerb des Zertifikats kam sie einmal pro Woche zu mir nach Hause und wir unterhielten uns. Ich unterstützte sie dann auch dabei eine Wohnung zu finden und gab ihr Tipps, wo sie gebrauchte Möbel und einen Fernseher günstig bekommen konnte.

7 Plenum und Protokoll Einmal im Monat bot das "Plenum" des Münchner Flüchtlingsrats interessierten Ehrenamtlichen Gelegenheit zum Austausch von Erfahrungen und Informationen und zur Planung gemeinsamer Aktionen. Einige Treffen hatten inhaltliche Schwerpunkte: Im März berichtete Lativ Avdyli von der städtischen Rückkehrberatungsstelle über den aktuellen Stand hinsichtlich des Kosovos (Fragen der Staatsbürgerschaft und der Passbeschaffung). Im April erzählte Florian Sittle Neues zur Flüchtlingsarbeit in Italien. Jeweils nah dem Plenum verschickten wir das MFR-Protokoll. Der Protokollverteiler umfasste Post- und adressen. 2.5 Telefonische und persönliche Beratung im MFR-Büro Während unserer Bürozeiten beraten wir ehrenamtliche EinzelbetreuerInnen, Initiativenmitglieder und MünchnerInnen, die privat oder beruflich mit einem Flüchtlingsschicksal konfrontiert sind wie z.b. MitarbeiterInnen von Krankenhaussozialdiensten und Frauenhäusern, TherapeutInnen usw. und natürlich auch MitarbeiterInnen anderer Stellen aus der Flüchtlingsarbeit in München. Daneben wenden sich vereinzelt auch Flüchtlinge selbst an uns, oder bereits gut integrierte ehemalige Flüchtlinge kommen mit relativ neuen Landsleuten. MigrantInnen, die im familiären oder landsmannschaftlichen Kontext Flüchtlingen helfen, ziehen in der Regel die persönliche Beratung der telefonischen vor. JournalistInnen, WissenschafterInnen, StudentInnen und SchülerInnen holen bei uns Informationen für ihre Arbeiten ein. Da auch wir nicht auf alle Fragen und Probleme eine Antwort wissen, vermitteln wir auch an jeweils kompetentere Beratungsstellen wie z.b. die Asylberatung von amnesty international, die Rechtshilfe für AusländerInnen im EineWeltHaus, den Verband binationaler Ehen und Familien, die Migrationsberatungsstelle des BRK und das städtische Büro für Rückkehr- und Integrationshilfen Coming home. Z.B. ein Tag im Sept Anruf Herr F. irakischer Flüchtling, seit 6 Jahren in Deutschland. Er war ursprünglich anerkannt worden, verlor aber später sein Aufenthaltsrecht aufgrund eines Widerrufsverfahrens und hat seither nur eine Duldung. Er will wissen, ob es inzwischen eine Bleiberechtsregelung für Irakflüchtlinge gibt. Wir vertrösten ihn. Wir sind immer noch zuversichtlich, dass es von Seiten der Politik bald eine Lösung für die Irakflüchtlinge geben wird. (s. dazu auch 3.4.8) Anruf Herr T.: Er möchte gerne ein Praktikum bei uns machen. Er kam selbst vor Jahren als Flüchtling aus Afghanistan nach Deutschland, hat gerade sein Studium abgeschlossen und wird demnächst mit seiner Doktorarbeit beginnen. Wir sind sehr interessiert und bitten ihn, seine Unterlagen zu mailen. Anruf vom Bayerischen Flüchtlingsrat: wir sollten uns zusammensetzen und überlegen, wie Spendenmittel für Familienzusammenführungen gefunden werden können. Anruf eines Journalisten vom Bayrischen Rundfunk: er möchte ein Interview zum Thema Aufenthaltserlaubnis auf Probe. Anruf Herr H.: er hat seinen Arbeitsplatz verloren und fürchtet um sein Bleiberecht. Leider hat die Bundesregierung noch nicht entschieden, wie es mit der Aufenthaltserlaubnis auf Probe weitergehen soll.

8 - 7 - Anruf Frau K. Sachbearbeiterin bei der ARGE: der Mietvertrag von Herrn P. ist genehmigt, er muss unbedingt morgen um 9.30 Uhr zu ihr kommen, damit der ARGE-Kautionsanteil überwiesen werden kann. Familie P. ist aufenthalts- und sozialrechtlich eine Mischfamilie (s. dazu auch 3.3.1) der Vater hat eine Aufenthaltserlaubnis, Frau und Kind noch nicht. Seit dem Frühjahr haben sie die Erlaubnis, in eine Privatwohnung zu ziehen. Eine engagierte Ehrenamtlich hat nun eine Wohnung für sie gefunden. Bevor sie den Mietvertrag unterschreiben dürfen, müssen ARGE und Amt für Wohnen und Migration zustimmen. => Herrn P. angerufen: er wird nach seinem Deutschkurs bei uns vorbeischauen. Anruf Herr K., ein langjähriger Ehrenamtlicher: er könnte heute die Begleitung zu einer Wohnungsbesichtigung übernehmen. Im Büro: Herr Berisha von der Arbeiterwohlfahrt: er könnte ab Mitte Oktober 1 x wöchentlich einen Praktikanten für ein Schulprojekt brauchen kann er sich jemanden von uns ausleihen? - Wir haben auch in der Vergangenheit schon Praktikanten geteilt sie hatten dadurch die Möglichkeit noch einen anderen Aspekt der Migrationsarbeit kennenzulernen. Anruf Redaktion Mona Lisa (ZDF): wie ist der Sachstand hinsichtlich der Erstaufnahme- Dependance in der Gemeinschaftsunterkunft Tischlerstraße? (s. dazu a ) Frau N., Sachbearbeiterin im Amt für Wohnen und Migration, Abt. Hilfen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz : auch von ihrer Seite gibt es ein ok für den Mietvertrag von Herrn P.. Hurra! Im Büro: ein glücklicher Herr P. unterschreibt seinen Mietvertrag. Im Büro: Herr D., anerkannter Flüchtling aus Somalia. Er konnte Frau und Kind mit einem Visum zur Familienzusammenführung legal nachholen. Sie sind jetzt seit 2 Monaten in der Erstaufnahmeeinrichtung in der Baierbrunner Straße untergebracht. Die Bedingungen dort seien schrecklich und der Anhörungstermin beim Bundesamt ist erst in weiteren zwei Monaten terminiert. => Ich rufe den Sozialdienst der Inneren Mission an der Mitarbeiter wird sich dafür einsetzen, dass die Familie in die GU Tischlerstraße verlegt wird. Herr D. braucht auch Hilfe bei der Wohnungssuche, denn er hat das Recht mit seiner Familie in eine Privatwohnung zu ziehen. Wir setzten ihn auf unsere Liste und warnen, dass es angesichts des Münchner Wohnungsamts länger dauern könnte. Und noch ein Problem: Herrn D. sitzen die Gläubiger im Nacken, denn um die Flugtickets für seine Familie zu bezahlen, musste er sich verschulden. Da können wir ihm leider nicht helfen. Im Büro Frau B.: Die psychisch kranke Frau hat einen Termin beim Sozialamt weigert sich aber, dort hin zu gehen. => Ich verspreche ihr, eine Begleitperson zu organisieren. Im Büro: Herr M., anerkannter Flüchtling aus dem Irak: Er lebt schon lange in Deutschland. Nun hofft er, dass seine betagte Mutter und sein kranker Bruder, die nach Damaskus geflohen sind, über das Resettlement-Programm nach Deutschland kommen dürfen. => Wir können ihm keine großen Hoffnungen machen, schreiben aber einen Brief an UNHCR. 2.6 Vernetzung mit anderen Organisationen und Einrichtungen Wir nahmen 2009 regelmäßig an den Treffen folgender Kreise teil: Fachbasis Asyl Ausschuss für Ausländer- und Zuwanderungsrecht, Diskriminierungsfragen, Migrations- und Flüchtlingspolitik des Ausländerbeirats Vollversammlungen des Ausländerbeirats Netzwerk Münchner Flüchtlingskinder AK UMF der bayerischen Wohlfahrtsverbände Plenum des Bayerischen Flüchtlingsrats

9 - 8 - Migrationspolitische Runde der Grünen im Rathaus Facharbeitskreis Interkulturelle Arbeit REGSAM Sendling Facharbeitskreis Migration REGSAM Mitte FöBE Verbund zur Förderung von Bürgerschaftlichem Engagement Kuratorium der Caritas Akademie der Nation Hausbeirat des Internationalen Beratungszentrums Daneben hatten wir noch mehrere Termine zur Vorbereitung der Ankunft der irakischen Resettlement-Flüchtlinge bis Anfang April die Stelle der save-me-patinnen-hotline (s. Pkt. 4) besetzt war. Die Vorarbeiten für das Expertenhearing im Landtag (s ) erforderten ebenfalls etliche Koordinierungsgespräche mit dem Bayerischen Flüchtlingsrat, Refugio und VertreterInnen der Wohlfahrtsverbände. Insgesamt kamen auf diese Weise monatlich 4-5 Vernetzungstermine zusammen. 2.7 Weiterbildung Asyl-Seminar des Asyl-Arbeitskreises von amnesty international (27. und 28. Juni) Auch 2009 organisierte die Asylgruppe von amnesty München wieder diese wichtige Fortbildungsveranstaltung in Ohlstadt. Die Themen: Rechtliche Änderungen beim Asylverfahren und aktuelle Rechtssprechung Familieneinheit im Asylverfahren Dublin II-Verfahren, Situation der Flüchtlinge in Griechenland Die aktuelle Situation im China Die aktuelle Situation in Somalia MitarbeiterInnen des MFR-Teams nahmen 2009 u. a. auch noch an folgenden Fortbildungsveranstaltungen teil: "Neuregelungen im Zuwanderungsrecht", veranstaltet vom Ausländerbeirat und der Ausländerbehörde München, 28. Jan. Tagung "Kirche, Seelsorge und Abschiebehaft" in Hamburg, 27. bis 29. Jan.. Hohenheimer Tage zum Ausländerrecht: Arbeitsmarkt und Zuwanderung vom Sex sells...? Menschenhandel und die Medien, Aktionsbündnis gegen Frauenhandel, Hanns-Seidel-Stiftung 5. März Studientag Flüchtlingsarbeit und Kirchenasyl 28. März Kein Familienleben ohne Deutschkenntnisse?!! - Die gesetzlichen Regelungen und ihre Auswirkungen auf die Praxis im Internationalen Beratungszentrum 14. Mai Fortbildung für KinderbetreuerInnen Seit nunmehr 8 Jahren bieten wir Fortbildungsveranstaltungen für ehrenamtliche KinderbetreuerInnen gemeinsam mit der Initiativgruppe - Interkulturelle Begegnung und Bildung e.v. (IG) an. Die Themen im Jahr 2009: 7. Feb.: Lernen fördern und begleiten 13. Mai: Spiele in der Schülerförderung 17. Okt.: Lernen fördern und begleiten 16. Nov.: Meine Rolle als Lernbegleiter/in

10 Gespräche mit Behörden und PolitikerInnen 7. Jan. Gespräch mit MdL Markus Rinderspacher (SPD) am Rande der Ausstellungseröffnung Frei und links 14. Jan. Regsam-Arbeitstreffen zur Situation in der EAE Baierbrunner Straße mit Vertreterinnen der Reg. v. Obb. und des zuständigen Bezirksausschusses 15. Jan. Teilnahme an der Vollversammlung des Ausländerbeirats Thema Die Zukunft des Ausländerbeirats 20. Jan. Gespräch mit den Vorsitzenden des Sozialausschusses im Landtag, MdL Brigitte Meyer (FDP) und MdL Joachim Unterländer (CSU) im Landtag im Rahmen des Netzwerks Münchner Flüchtlingskinder ) 21. Jan. Teilnahme an der Sitzung des Ausschusses 4 "Ausländerpolitik, Diskriminierungs- und Flüchtlingsfragen" des Münchner Ausländerbeirats 3. Feb. Gesprächsrunde zum Thema Flüchtlingsunterbringung im Landtag mit Abgeordneten aller Parteien 5. Feb. Gastgeber für und Teilnahme an der Sitzung des AK UMF der Freien Wohlfahrtsverbände Bayerns 10. Feb. Gespräch im Amt für Wohnen und Migration zur Umsetzung des Stadtratsbeschlusses zur save-me-kampagne 11. Feb. Gespräch mit MdL Petra Guttenberger (CSU) im Landtag zum Thema Abschiebehaft 16. Feb. Teilnahme an der Veranstaltung des Referats für Gesundheit und Umwelt zur gesundheitlichen Versorgung von Flüchtlingen 17. Feb. Gespräch im Amt für Wohnen und Migration zur Umsetzung des Stadtratsbeschlusses zur save-me-kampagne 18. Feb. Teilnahme an der Sitzung des Ausschusses 4 "Ausländerpolitik, Diskriminierungs- und Flüchtlingsfragen" des Münchner Ausländerbeirats 3. März Gespräch im Amt für Wohnen und Migration zur Umsetzung des Stadtratsbeschlusses zur save-me-kampagne 10. März Besuch der Erstaufnahmeeinrichung in der Baierbrunner Straße der Fraktionsmitarbeiterin der Grünen, Anja Edelhäuser 10. März Teilnahme am Fachgespräch Vom Rand in die Mitte: Rechtsextreme Einstellungen in Bayern von SPD und Grünen im Landtag 18. März Gespräch mit Frau Elisabeth Kemper, Mitarbeiterin des Landtagsabgeordneten Florian Streibl (Freie Wähler), im MFR-Büro 24. März Teilnahme an der Migrationspolitischen Runde der Rathaus-Fraktion von Bündnis90/Die Grünen zu aktuellen Themen in der Münchner Flüchtlingsarbeit 25. März Teilnahme an der Sitzung des Ausschusses 4 "Ausländerpolitik, Diskriminierungs- und Flüchtlingsfragen" des Münchner Ausländerbeirats 30. März Gespräche mit Mitarbeitern des Bayer. Innenministeriums und der Reg. v. Obb. anlässlich der Ankunft der irakischen Resettlement-Flüchtlinge in München 30. März Teilnahme an der Vollversammlung des Ausländerbeirats Thema Integration eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung 15. Apr. Gespräch mit Frau Elisabeth Kemper, Mitarbeiterin des Landtagsabgeordneten Florian Streibl (Freie Wähler), im MFR-Büro 22. Apr. Teilnahme an der Sitzung des Ausschusses 4 "Ausländerpolitik, Diskriminierungs- und Flüchtlingsfragen" des Münchner Ausländerbeirats

11 Apr. Teilnahme am Expertenhearing Umsetzung des Asylbewerberleistungsgesetzes in Bayern im Bayerischen Landtag (als Expertin) 12. Mai Teilnahme an der Kuratoriumssitzung der Caritas-Akademie der Nationen mit MdL Joachim Unterländer zum Thema: Flüchtlingsunterkünfte aus Sicht der bayerischen Landespolitik 27. Mai Teilnahme an der Sitzung des Ausschusses 4 "Ausländerpolitik, Diskriminierungs- und Flüchtlingsfragen" des Münchner Ausländerbeirats 24. Juni Teilnahme an der Sitzung des Ausschusses 4 "Ausländerpolitik, Diskriminierungs- und Flüchtlingsfragen" des Münchner Ausländerbeirats 7. Juli Integrationspolitisches Vernetzungstreffen Menschen. Recht, Bündnis90/Die Grünen im Landtag 8. Juli Regsam-Arbeitstreffen zur Situation in der EAE Baierbrunner Straße mit Vertreterinnen der Reg. v. Obb. und des zuständigen Bezirksausschusses 20. Juli Teilnahme an der Vollversammlung des Münchner Ausländerbeirats Gleiche Arbeit-Gleicher Lohn für Frauen/Migrantinnen am Arbeitsmarkt 9. Sept. AK Sozialpolitik der SPD München Gespräche mit den Bundestagskandidaten 1. Okt. Teilnahme an der Sitzung des AK UMF der Freien Wohlfahrtsverbände Bayerns im Amt für Wohnen und Migration der LHM 5. Okt Teilnahme an der gemeinsamen Sitzung der Ausschüsse 2 ( Frauen, Arbeit, Soziales und Gesundheit) und 4 ("Ausländerpolitik, Diskriminierungs- und Flüchtlingsfragen") des Münchner Ausländerbeirats 4. Nov. Teilnahme an der Sitzung des Ausschusses 4 "Ausländerpolitik, Diskriminierungs- und Flüchtlingsfragen" des Münchner Ausländerbeirats 23. Nov. Teilnahme an der Kuratoriumssitzung der Caritas-Akademie der Nationen 24. Nov. Teilnahme an der Migrationspolitischen Runde der Rathaus-Fraktion von Bündnis90/Die Grünen zu aktuellen Themen in der Münchner Flüchtlingsarbeit Weitere Gesprächskontakte mit Behördenvertretern gab es im Rahmen der monatlichen Treffen der "Fachbasis Asyl" und der REGSAM-Facharbeitskreise Migration (Regsam Mitte) und Interkulturelle Arbeit (Sendling) bei denen der MFR regelmäßig vertreten war. Dazu kamen noch "informelle Kontakte" bei verschiedenen Einladungen im Rathaus. Telefonische und / oder schriftliche Kontakte mit Behörden und PolitikerInnen: Vor der Bundestagswahl baten wir die Münchner KandidatInnen um eine Stellungnahme zu unsern Wahlprüfsteinen : 1. Setzen Sie sich für eine Verlängerung der zum auslaufenden Aufenthaltserlaubnisse auf Probe (gem. gesetzl. Bleiberechtsregelung) ein, damit die Flüchtlinge nicht die Auswirkungen der Wirtschaftskrise ausbaden müssen? 2. Sind Sie darüber hinaus für eine vernünftige - nicht stichtagsgebundene - Bleiberechtsregelung, bei der Erwachsene nach 5 Jahren, Familien nach 3 Jahren und unbegleitete Minderjährige nach 2 Jahren ein Bleiberecht erhalten? 3. Setzen Sie sich für eine kostenlose Rechtsberatung vor der Asylanhörung ein? 4. Setzen Sie sich für Deutschkurse für!asylbewerberinnen gleich nach Ankunft ein, um deren Integration zu verbessern?

12 Setzen Sie sich für eine Abschaffung des Asylbewerberleistungsgesetzes ein? 6. Setzen Sie sich für einen vollen und sofortigen Arbeitsmarktzugang von!asylbewerberinnen ein? 7. Setzen Sie sich ein für die Abschaffung des stigmatisierenden roten Balkens in den Duldungen 8. Sind Sie für die Rücknahme des deutschen Vorbehalts zur UN-Kinderrechtskonvention? 9. Unterstützen Sie die Beteiligung der BRD an Resettlement-Aktionen des UNHCR (Aufnahme von UN-anerkannten Flüchtlingen aus Krisengebieten) über die gegenwärtige Iraker-Regelung hinaus? 10. Sind Sie dafür, dass nicht nur die über die Resettlement-Aktion ins Land geholten Irakflüchtlinge, sondern auch diejenigen, die schon hier sind, eine Aufenthaltserlaubnis erhalten? 11. Werden Sie sich bei der Umsetzung der EU-Rückführungsrichtlinie dafür einsetzen, dass Abschiebehaft wirklich nur als ultima ratio -Maßnahme verhängt wird, dass Abschiebehäftlinge getrennt von Straftätern in eigenen Einrichtungen festgehalten werden und dass besonders schutzbedürftige Flüchtlinge (Minderjährige, Schwangere, Kranke etc.) grundsätzlich nicht in Abschiebehaft genommen werden. 12. Setzen Sie sich ein für die Abschaffung der derzeitigen Dublin II -Regelung (zuständig für das Asylverfahren ist der Mitgliedstaat, über dessen Grenze der Flüchtling in die EU gelangt ist) zugunsten einer solidarischen europäischen Regelung, die dabei auch die Interessen der Flüchtlinge nicht außer Acht lässt? Es antworteten (in der Eingangsreihenfolge): Leo Wandersleb - PIRATEN, Mechthild von Walter - ÖDP, Nicole Gohlke - DIE LINKE, Michael Wendl - DIE LINKE, Wilfried Ott - DIE VIOLETTEN, Daniel Volk FDP, Conrad Lausberg ÖDP, Axel Stoßno FDP, Hermann Brem GRÜNE, Claudia Tausend SPD, Jerzy Montag GRÜNE, Herbert Frankenhauser CSU, Hans-Peter Uhl CSU, Axel Berg SPD und Judith Greif GRÜNE. Die Antworten können unter nachgelesen werden. Weitere telefonische und / oder schriftliche Kontakte: Amt für Wohnen und Migration der LHM Ausländerbeirat der Landeshauptstadt München Bayerisches Innenministerium Bayerisches Sozialministerium Antidiskriminierungsstelle für Menschen mit Migrationshintergrund - AMIGRA Bezirksausschüsse Bundesagentur für Arbeit, München Bundesamt für Migration und Flüchtlinge Kreisverwaltungsreferat LHM StadträtInnen, MdLs und MdBs von Bündnis 90/Die Grünen, SPD, FDP, PDS, Freien Wählern und CSU Regierung von Oberbayern, Sachgebiet Unterkunftsverwaltung Rückkehr- und Integrationsberatungsstelle der LHM Pädagogisches Institut der LHM Stadtjugendamt UNHCR Deutschland

13 Einladungen Leider können wir aus Kapazitätsgründen nicht allen Einladungen nachkommen. Solche Termine sind ja immer eine gute Gelegenheit, informelle Gespräche mit Behördenvertretern zu führen und Kontakte zu anderen Organisationen und Initiativen aufzunehmen und zu pflegen. Zu den folgenden haben wir es geschafft: 7. Jan. Ausstellungseröffnung Frei und links Bayernforum der Friedrich-Ebert- Stiftung 16. Feb. Jahresempfang des Münchner Ausländerbeirats mit Preisverleihung Münchner Lichtblicke 4. März Empfang zum internationalen Frauentag der Grünen im Landtag 27. Juni Tag der offenen Tür bei Refugio München 28. Juli SchlaU-Sommerfest mit Zeugnisübergabe 1. Okt. Festveranstaltung 15 Jahre Refugio München 16. Okt. Auftaktveranstaltung LIGA Lotsinnen für Integration in Gesellschaft, Arbeit und Ausbildung 27. Okt. Empfang für im Sozialbereich tätige Münchner Bürgerinnen und Bürger 2. Dez. Eröffnung der neuen Räume von Café 104 und open.med 16. Dez. Eröffnung der Schutzstelle für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge SumF der Diakonie Rosenheim in der Klagenfurter Str. in München 17. Dez. Weihnachtsfeier von Handicap International Jahresabschlussfeier des Ausländerbeirats

14 Öffentlichkeitsarbeit und Stellungnahme zu flüchtlingspolitischen Fragen Freiwilligenmesse am 1. Februar Tag des Flüchtlings am 2. Oktober Tag des Flüchtlings

15 Veranstaltungen Übersicht 19. Jan. Informationen zum Thema "Flüchtlinge in Deutschland" für TeilnehmerInnen der Deutschlehrer-Fortbildung des Goethe-Instituts aus Chile, Russland, Senegal und Togo. 14. Jan. Informationen über die Lebensbedingungen von Flüchtlingen in München für Ehrenamtliche von Ärzte der Welt 1. Feb. Infostand und Beitrag bei der Informationsveranstaltung für InteressentInnen bei der 3. Münchner Freiwilligenmesse im Gasteig. 16. Feb. Infostand beim Jahresempfang des Ausländerbeirats mit Lichtblicke - Preisverleihung. 17. Feb. Vortrag zum Tag der Menschenrechte in der Waldorf-Schule Landsberg am Lech. 17. Feb. Vortrag zu Fluchtgründen und Lebensbedingungen von Flüchtlingen in München bei SILOAH - Begegnung behinderter und nichtbehinderter Menschen. 22. Feb. Podiumsteilnahme bei der Diskussion im Anschluss an die Filmvorführung The Betrayal im ARRI-Kino Filmreihe Unrecht braucht Zeugen. 1. April SAVE-ME-PatInnen-Abend in den Münchner Kammerspielen. 29. April Vortrag Berufliche und soziale Perspektiven von Flüchtlingen in München beim AFAN-Fachtag Potentiale erkennen Fähigkeiten fördern berufliche Perspektiven öffnen. 29. April Filmvorführung, Vortrag / Diskussion Menschen auf der Flucht in der Himmelfahrtskirche (Sendling) gemeinsame Veranstaltung mit der Nachbarschaftshilfe deutsche und ausländische Familien. 1. Mai Infostand beim Infomarkt des DGB Der 1. Mai stand diesmal unter dem Motto Arbeit für alle bei fairem Lohn! Für uns also sehr passend! Unsere Schwerpunkte waren: aktuelle Informationen zu Arbeitsverboten/ -erlaubnissen und save-me- Kampagne. 5. Mai Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung auf dem Marienplatz gemeinsamer Infostand mit Projekt Comin (Handicap International), Projekt Nachbarschaftshilfe, Siloah Begegnung behinderter und nichtbehinderter Menschen, Ev. Jugend München Soziale Rehabilitation und BFW Berufsförderungswerk Würzburg Informationen über die Lebensbedingungen von Flüchtlingen mit Behinderungen in München und die SAVE ME Kampagne, die auch behinderten Flüchtlingen eine Chance auf Zukunft bieten könnte. 14. Mai Kein Familienleben ohne Deutschkenntnisse?!! - Die gesetzlichen Regelungen und ihre Auswirkungen auf die Praxis. Fachtag für MultiplikatorInnen. Gemeinsame Veranstaltung aller Organisationen im Internationalen Beratungszentrum Goethestr Mai Politisches Samstagsgebet Europa unserer Wahl Vortrag zur Bedeutung der EU-Regelungen im Flüchtlingsbereich für die konkreten Lebensbedingungen der Flüchtlinge in München. Außerdem kurzer Bericht zum Stand der save-me- Kampagne. 19. Mai Vortrag Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge für Studierende der Hochschule für Fotodesign. 19. Mai Diskussion im Anschluss an den Film Hoppet Filmreihe Aus der Fremde... in die Fremde?! des Jugendinformationszentrums.

16 Juni Vortrag für StudentInnen an der TUM, Lehrstuhl für Pädagogik, zu den gesetzlichen Grundlagen des Flüchtlingsschutzes und zur Lebenssituation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in München. 7. Juli Redebeitrag auf dem Integrationspolitischen Vernetzungstreffen Menschen. Recht Bündnis90/Die Grünen im Landtag 18./19. Gemeinsamer Infostand unserer Projekte MFR, Infobus und Save Me beim Juli Streetlife-Festival. 6. Aug. Podiumsteilnahme bei der Diskussion im Anschluss an die Erstaufführung des Films Hotel Sahara im Monopol-Kino. 12./13. Gemeinsamer Infostand unserer Projekte MFR, Infobus und Save Me beim Sept. Streetlife-Festival 27.Sept. Beitrag zur Situation von und zur Hilfe für illegalisierte Menschen beim Gottesdienst zur Woche des ausländischen Mitbürgers in der Lukaskirche im Lehel. 2. Okt. Infostand und Mitmach-Aktion anlässlich des Tags des Flüchtlings am Rindermarkt 9. Okt. Infotisch und Gesprächsrunde für SchülerInnen beim Projekttag GG19 Ein guter Tag für die Demokratie in der Rudolf-Steiner-Schule in Gröbenzell. 19. Okt. Informationen zum Thema "Flüchtlinge in Deutschland" für TeilnehmerInnen der Deutschlehrer-Fortbildung des Goethe-Instituts aus Äthiopien, Bulgarien, Indonesien, Kasachstan und Spanien. 22. Okt. Fremde Heimat Wie leben Flüchtingskinder bei uns? Aktionstag zum Kinderrecht auf Schutz im Krieg und auf der Flucht - im Rahmen der Veranstaltungsreihe Kinder haben Rechte der Kinderbeauftragen der LHM München. Mit Lesungen, Tanzvorführungen, Diskussionsbeiträgen und Ausstellungen auf der Bücherschau im Gasteig. 31. Okt. Infostand beim Aktionstag des EineWeltHauses. 6. Okt. Redebeitrag zur Situation von Roma-Flüchtlingen aus dem Kosovo und Infotisch bei der Eröffnung der Ausstellung The forgotten Promise mit Fotos von Florian Bachmeier aus dem bleiverseuchten Roma-Lager in Mitrovica (Kosovo). Freie Kunstwerkstatt München. 22. Nov. Aktionstag zum Kinderrecht auf Schutz im Krieg und auf der Flucht im Gasteig. Gemeinsame Veranstaltung mit der Kinderbeauftragten der LHM u. a. 30. Nov. Vortrag für StudentInnen an der TUM, Lehrstuhl für Pädagogik, zu den gesetzlichen Grundlagen des Flüchtlingsschutzes und zur Lebenssituation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in München. 8. Dez. Gemeinsamer Themenabend von ver.di, Ausländerbeirat und MFR zum Internationalen Tag der Menschenrechte MdB Ulla Jelpke MdB im DGBHaus. 9. Dez. Informations- und Kulturveranstaltung zum Internationalen Tag der Menschenrechte Ein Abend mit Marion Brülls (Gesang), Peter Papritz (Klavier) und dem Frauenforum Aichach-Friedberg - mit Texten von Brecht, Heine, Fried u.a. Eine gemeinsame Veranstaltung von Heimaten e.v., save me und MFR. 9. Dez. Podiumsgespräch Wohnungen statt Flüchtlingslager gemeinsame Veranstaltung von Ausländerbeirat München, Bayerischem und Münchner Flüchtlingsrat. Wie in den vergangenen Jahren gehörten wir auch 2009 wieder zu den Organisationen, die zum Studientag Flüchtlingsarbeit und Kirchenasyl - diesmal am 28. März in München mit dem Thema Du bereitest mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde - einluden. Schwerpunkte waren: Kriminalisierung von Flüchtlingen, Resettlement, save-me-kampagne, Härtefallkommission und das Dublin II-Verfahren.

17 Außerdem ist der MFR auch am Politischen Samstagsgebet beteiligt, das einmal im Monat stattfindet. Flüchtlinge waren dabei Schwerpunkt am 16. Mai und am 21. November. Unterstützung von Veranstaltungen anderer Organisationen: Wir unterstützten: den Aufruf zu Protesten gegen die NATO-Sicherheitskonferenz am Feb. in München (Treffen prominenter Fluchtverursacher und Streubombenwerfer). Veranstalter: Aktionsbündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz Aktion Lagerschlussverkauf am 12. und 13. Juni. Veranstalter: Netzwerk Deutschland Lagerland die Postkartenkampagne der AIDS-Hilfe für uneingeschränkten Zugang zu medizinischer Versorgung, Wohnraum und Sozialleistungen sowie ein Bleiberecht für alle Flüchtlinge mit HIV und anderen schwerwiegenden chronischen Erkrankungen die Petition von amnesty international gegen die geplanten Abschiebungen von Roma- Flüchtlingen in den Kosovo die Sammelpetition des Bayerischen Flüchtlingsrats Wohnungen statt Flüchtlingslager. Projekte von SchülerInnen und StudentInnen Etliche Male konnten wir SchülerInnen und StudentInnen Input für Haus- oder Facharbeiten rund um das Thema Flüchtlinge geben. Z.B.: Krankenschwesternschülerinnen aus Großhadern stellten wir Informationen und Material zur Verfügung für ihren Beitrag zur Situation von Flüchtlingen im Rahmen ihres Ausbildungsprojekts Multikulti. Einem Studenten von der Hochschule für Fotodesign gaben wir Hintergrundinfos und vermittelten Kontakte für sein Fotoprojekt zum Semesterschwerpunkt Kinderarmut. 3.2 Pressearbeit Pressemitteilungen und Pressegespräche: 7. Mai Presseeinladung zum Fachtag Kein Familienleben ohne Deutschkenntnisse?!! - Die gesetzlichen Regelungen und ihre Auswirkungen auf die Praxis. 18. Juni Presseinformation Ungebrochene Traditionen: vom Bastardbalken über die Hermann-Göring-Werke zur Duldung - zum historischen Hintergrund des roten Balkens auf den Duldungen 20. Juni Presseerklärung zum Weltflüchtlingstag 13. Juli Gemeinsame Presseerklärung mit Pro Asyl und Bayerischem Flüchtlingsrat Skandalöse Sammelanhörung für chinesische Flüchtlinge in München oder: wie China mit taktischem Geschick deutsche Ausländerbehörden übernimmt 9. Dez. Podiumsdiskussion und Pressekonferenz Wohnungen statt Flüchtlingslager gemeinsam mit dem Bayerischen Flüchtlingsrat und dem Ausländerbeirat Presseecho (soweit wir davon erfahren haben) Feb. 09 K3-Magazin Überlebende in der Festung Europa

18 Frühjahr natürlich MÜNCHEN Wut und Wunder 23. April AZ Ich will hier raus! 29. April MM - Trotz Überfüllung: Asylbewerberheim bleibt bestehen 24. Dez. SZ Ein Kind, in Windeln gewickelt Herbergssuche in Zeiten von Krieg und Vertreibung: Das Schicksal der afghanischen Familie Ebrahimi (infobus) Radio/TV: 24. März BR Zündfunk Interview zu Resettlement 30. März BR Interview anlässlich der Ankunft der irakischen Resettlement- Flüchtlinge 18. Mai Radio Lora Interview zur Situation der UMF anlässlich Filmvorführung Hoppet 18. Mai BR FS Interview zur Situation in der Baierbrunner Straße für die Sendung BR Kontrovers 30. Sept. BR 2 Radiowelt Interview zur auslaufenden Aufenthaltserlaubnis auf Probe Sonstiges Für Berichte zu den Zuständen in den Gemeinschaftsunterkünften beantworteten wir zahlreiche Anfragen und stellten Hintergrundinformationen und Fotos zur Verfügung. Daneben gab es auch 2009 wieder viele Anfragen von Journalisten nach Vermittlung von Interviews mit Flüchtlingen zu unterschiedlichen Themen. 3.3 Weitere Aktivitäten Änderungen im Asyl- und Ausländerrecht Bleiberecht Nachbesserung ließ lange auf sich warten Für die meisten Flüchtlinge, die unter die Bleiberechtsregelung fielen, war in München die Suche nach einem Arbeitsplatz zunächst ganz gut angelaufen. Das änderte sich mit der Wirtschaftskrise. Es zeichnete sich schon recht bald ab, dass etliche Flüchtlinge, die zunächst nur eine Aufenthaltserlaubnis auf Probe erhalten hatten, es nicht schaffen würden, bis Ende 2009 ihren Lebensunterhalt überwiegend selbst zu bestreiten. In unserem Jahresbericht 2008 hatten wir deswegen schon eine Nachbesserung gefordert, damit nicht die Flüchtlinge die Zeche für die Spekulanten zahlen müssen. Doch die schwarz-rote Koalition mochte sich mit dem Problem nicht mehr befassen und auch nach der Wahl wurden die betroffenen Flüchtlinge noch monatelang in Angst und Unsicherheit gelassen. Wir mussten zahlreiche AnruferInnen immer wieder vertrösten und beruhigen. Erst am 4. Dezember beschloss die Regierung eine Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis auf Probe. Der Wortlaut war trotz der langen Wartezeit mit heißer Nadel gestrickt (so wiesen wir das Bayerische Innenministerium und den Vorsitzenden der Innenministerkonferenz darauf hin, dass z.b. junge Flüchtlinge, die eine weiterführende Schule besuchen, vergessen worden waren) und führte dazu, dass er in den Bundesländern unterschiedlich interpretiert wurde.

19 Alle Betroffenen mussten dann schnellstens informiert werden, denn sie mussten noch vor Jahresende bei der Ausländerbehörde vorsprechen und diese sollte auch noch in 2009 ihre Entscheidung treffen. Das verursachte auch unverantwortlichen Stress für die MitarbeiterInnen der Ausländerbehörde. Nach unseren Informationen hat die Münchner Behörde das trotzdem ganz gut geschafft. Arbeiten mehr Chancen für Geduldete? Am trat das Arbeitsmigrationssteuerungsgesetz in Kraft, das nützlichen Geduldeten neue Möglichkeiten eröffnen sollte. Allerdings unter Voraussetzungen, die in etwa denen der Bleiberechtsregelung entsprechen z.b. keine Straftaten über insgesamt 50 Tagessätze, keine vorwerfbare Verhinderung der Abschiebung, keine Identitätstäuschung etc. Die SPD machte Anfang 2010 eine kleine Anfrage zu den ersten Auswirkungen (Antwort jeweils im Kasten): Bereits nach 12 Monaten dürfen Geduldete ohne Vorrangprüfung durch die Agentur für Arbeit eine Berufsausbildung machen. Im Jahr 2009 haben aufgrund der Neuregelung insgesamt 104 Geduldete (davon 42 Frauen) die Erlaubnis zur Berufsausbildung ohne Vorrangprüfung erhalten. Davon waren 23 zwischen 14 und 17 Jahre alt, 65 zwischen 18 und 26 Jahre. In Bayern waren es insgesamt 18 (7 Frauen), davon 5 zwischen 14 und 17 J., 12 zwischen 18 und 26 J.. Zum Vergleich: am 31. Januar 2010 gab es in Deutschland insgesamt Geduldete (in BY 6.545) darunter: Frauen (in BY 1.931) und interessanterweise 26 Personen unbekannten Geschlechts bis 17jährige (in BY 305), davon weiblich (in BY 121) bis 26jährige (in BY 1.196), davon weiblich (in BY 273) Nach vierjährigem Aufenthalt können geduldete Jugendliche jetzt auch BAFÖG und Berufsausbildungsbeihilfe erhalten. Die Frage nach Beziehern von BAFÖG oder Berufsausbildungsbeihilfe unter den jungen Leuten konnte die Bundesregierung nicht beantworten da würden Geduldete nicht extra erfasst. Geduldete, die hier eine Berufausbildung gemacht haben und in diesem Beruf arbeiten, oder als ausländische Hochschulabsolventen oder Fachkräfte eine bestimmte Zeit in ihrem Beruf gearbeitet haben, können eine Aufenthaltserlaubnis zum Zwecke der Erwerbstätigkeit bekommen ( 18a AufenthG). Dazu hat die SPD leider keine Fragen gestellt. Mischfamilien dürfen in Privatwohnungen ziehen Am 23. Januar 2009 stellte der Bayerische Verwaltungsgerichtshof fest: Ein begründeter Ausnahmefall im Sinn von Art. 4 Abs. 4 Satz 1 AufnG liegt vor, wenn ein Ehepartner, Elternteil oder minderjähriges Kind einer Familie einen Aufenthaltsstatus besitzt, der diesen Personenkreis nicht zum Wohnen in einer Gemeinschaftsunterkunft verpflichtet. Am 23. April teilte ein Mitarbeiter des Sozialministeriums im Landtag mit, dass man sich an dieses Urteil halten werde. Ehrenamtliche Patinnen aus dem save-me-projekt (s. dazu 4.) konnten in den folgenden Monaten für zwei afrikanische Mischfamilien Wohnungen finden. Das erwähnen wir deshalb, weil es in München leider für Familien aus Afrika am schwierigsten ist, eine Wohnung zu finden. Ein Beispiel für die bis dahin geltende absurde Praxis: Im Spätherbst hatten wir die Familie H. kennen gelernt. Der herzkranke Vater und die hörbehinderte Tochter hatten wegen ihrer Leiden eine Aufenthaltserlaubnis nach 25 (3) AufenthG und damit das Recht, in einer Wohnung zu leben. Die Mutter und die übrigen Kinder mussten wegen ihrer Duldung im Containerlager in der Rosenheimer Straße bleiben. Wegen des Rechts auf Familieneinheit gestattete die Reg. v. Obb. dem Vater und der Tochter großzügig ebenfalls im Container wohnen zu bleiben.

20 Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Aufenthaltsgesetz vom Fast 5 Jahre nach Inkrafttreten des Zuwanderungsgesetzes (das AufenthG ist ein Teil davon), gibt es seit Herbst 2009 vom Bund erlassene Verwaltungsvorschriften zur Umsetzung des Aufenthaltsgesetzes. Sie lösten die vorläufigen Anwendungshinweise ab und sind für die Länder verbindlich. Darin finden sich auch einige positive Klarstellungen: Illegal aufhältige Ausländer haben Anspruch auf medizinische Behandlung nach AsylbLG. Will jemand diesen Anspruch einlösen, indem er zum Sozialamt geht und einen Krankenschein fordert, muss der Sachbearbeiter unverzüglich die Ausländerbehörde informieren. Daran ändert sich nichts. Wird er aber als Notfall in ein Krankenhaus eingewiesen, ist das Krankenhaus zur Behandlung verpflichtet. in diesem Fall ist auch die Abrechnungsstelle der Klinik nicht verpflichtet, dies der Ausländerbehörde zu melden. Diese Neuregelung kann u.u. Menschenleben retten. Wenn Menschen, im Rahmen ihrer berufs- oder ehrenamtlichen Aufgaben illegal aufhältigen Ausländern Hilfestellung leisten, machen sie sich nicht strafbar: es handelt sich dabei nicht um Beihilfe zum unerlaubten Aufenthalt Lebensbedingungen / Asylbewerberleistungsgesetz Ein Erfolg unserer intensiven Kontakte zu Landtagsabgeordneten aller Parteien nach den Wahlen vom Herbst 2008 war die Einladung des Bayerischen Landtags, als Experte/in am Expertenhearing zum Thema Umsetzung des Asylbewerberleistungsgesetzes in Bayern am 23. April teilzunehmen. Es hatten eingeladen: der Ausschuss für Soziales, Familie und Arbeit, der Ausschuss für Verfassung, Recht, Parlamentsfragen und Verbraucherschutz, der Ausschuss für Eingaben und Beschwerden und der Ausschuss für Umwelt und Gesundheit Auch der Innenausschuss stimmte der Durchführung der Anhörung zu - unter der Maßgabe, dass er selbst nicht daran beteiligt ist. (Das fanden wir als WählerInnen doch recht sonderbar.) Alle ExpertInnen erhielten einen detaillierten Fragenkatalog zu folgenden Punkten: 1. Unterbringungs- und Versorgungssituation 2. Soziale Betreuung, Bildung und Arbeit 3. Gesundheit und medizinische Versorgung 4. Besonders schutzwürdige Gruppen 5. Erfahrungen (mit Alternativmodellen) in anderen Bundesländern 6. Rechtliche Grundlagen und Perspektiven 7. Potenziale erkennen, Potenziale fördern. Wir steckten in die Vorbereitung sehr viel Zeit und Arbeit und stellten zu allen Punkten Fakten Erfahrungen Verbesserungsvorschläge und ergänzende Dokumente (Fotos, Fall berichte, Auszüge aus Gesetzen etc.) zusammen.

Münchner Flüchtlingsrat

Münchner Flüchtlingsrat Verein zur Förderung der Flüchtlingsarbeit in München e.v. Goethestraße 53, 80336 München, Tel. 123 900 96, Fax 123 921 88 Münchner Flüchtlingsrat Jahresbericht 2008 www.muenchner-fluechtlingsrat.de -

Mehr

Münchner Flüchtlingsrat

Münchner Flüchtlingsrat Verein zur Förderung der Flüchtlingsarbeit in München e.v. Goethestraße 53, 80336 München, Tel. 123 900 96, Fax 123 921 88 Münchner Flüchtlingsrat Jahresbericht 2007 www.muenchner-fluechtlingsrat.de -

Mehr

Flüchtlingsunterbringung im Landkreis Lörrach

Flüchtlingsunterbringung im Landkreis Lörrach im Landkreis Lörrach Einrichtung einer vorübergehenden Notunterkunft für Flüchtlinge in Zelten beim Schwimmbad in Steinen Bürgerinformationsveranstaltung am 8.9.2015, 19:00 Uhr, Meret-Oppenheim-Halle Flüchtlingsunterbringung

Mehr

Wie bekomme ich eine Arbeitserlaubnis?

Wie bekomme ich eine Arbeitserlaubnis? Wie bekomme ich eine Arbeitserlaubnis? Die Voraussetzungen und das Verfahren Gefördert durch: Vorwort Diesen Flyer finden Sie in mehrere Sprachen übersetzt unter www.landinsicht-sh.de/zugangzumarbeitsmarkt.html

Mehr

Die Situation der Flüchtlinge verbessern I München setzt sich für Änderungen zur Erleichterung der Arbeitsaufnahme ein

Die Situation der Flüchtlinge verbessern I München setzt sich für Änderungen zur Erleichterung der Arbeitsaufnahme ein Telefon: 0 233-23000 Telefax: 0 233-989 23000 Seite 1 von 5 Kreisverwaltungsreferat Hauptabteilung II Einwohnerwesen KVR-II/L Die Situation der Flüchtlinge verbessern I München setzt sich für Änderungen

Mehr

Veranstaltung. in München. zur Interkulturellen Woche 2010

Veranstaltung. in München. zur Interkulturellen Woche 2010 Veranstaltung in München zur Interkulturellen Woche 2010 30.09.2010, 17:30 Uhr: Zentrale Hauptveranstaltung der IKW in München findet im Karmelitersaal statt. Hauptveranstalter: Caritas München und Diözesancaritasverband

Mehr

Drucksache 5/7965. Landtag Brandenburg

Drucksache 5/7965. Landtag Brandenburg Landtag Brandenburg 5. Wahlperiode Drucksache 5/7965 Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage 3107 der Abgeordneten Ursula Nonnemacher Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Drucksache 5/7795 Flughafenasylverfahren

Mehr

Stationen und Begriffe des Asylverfahrens Materialmappe. Mittwoch, 26.11.2014, Nachmittagsgruppe

Stationen und Begriffe des Asylverfahrens Materialmappe. Mittwoch, 26.11.2014, Nachmittagsgruppe FOCUS RECHT II Stationen und Begriffe des Asylverfahrens Materialmappe Mittwoch, 26.11.2014, Nachmittagsgruppe Referent: Timo Scherenberg, Hessischer Flüchtlingsrat (www.fr-hessen.de) FLÜCHTLINGSBEGLEITER/IN

Mehr

Aachen mit den Augen der Anderen

Aachen mit den Augen der Anderen Aachen mit den Augen der Anderen Wir haben uns sehr gefreut, dass es diese Ausstellung geben wird. Dann haben wir aber festgestellt, dass es gar nicht so einfach ist zu erklären, welche Motive uns wichtig

Mehr

Der Bayerische Land-Tag in leichter Sprache

Der Bayerische Land-Tag in leichter Sprache Der Bayerische Land-Tag in leichter Sprache Seite Inhalt 2 Begrüßung Der Bayerische Land-Tag in leichter Sprache 4 1. Der Bayerische Land-Tag 6 2. Die Land-Tags-Wahl 8 3. Parteien im Land-Tag 10 4. Die

Mehr

Die neue EU-Aufnahmerichtlinie und ihre Regelungen im Bezug auf besonders schutzbedürftige Flüchtlinge

Die neue EU-Aufnahmerichtlinie und ihre Regelungen im Bezug auf besonders schutzbedürftige Flüchtlinge Die neue EU-Aufnahmerichtlinie und ihre Regelungen im Bezug auf besonders schutzbedürftige Flüchtlinge 1. Entstehungsgeschichte Im Rahmen der Entwicklung eines Raumes der Freiheit, der Sicherheit und des

Mehr

Musterbriefe für die Caritas-Sammlung 2015 Hier und jetzt helfen

Musterbriefe für die Caritas-Sammlung 2015 Hier und jetzt helfen Musterbriefe für die Caritas-Sammlung 2015 Hier und jetzt helfen In jeder Kirchengemeinde und Seelsorgeeinheit ist der Stil verschieden; jeder Autor hat seine eigene Schreibe. Hier finden Sie Briefvorschläge

Mehr

Merkblatt zu syrischen Staatsangehörigen, die sich zum Studium in Deutschland aufhalten

Merkblatt zu syrischen Staatsangehörigen, die sich zum Studium in Deutschland aufhalten Merkblatt zu syrischen Staatsangehörigen, die sich zum Studium in Deutschland aufhalten Vorbemerkung Dieses Merkblatt gibt Hinweise zu syrischen Staatsangehörigen, die sich bereits zum 1. Februar 2013

Mehr

Ihre gesetzliche Unfall-Versicherung

Ihre gesetzliche Unfall-Versicherung Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. Glinkastraße 40 10117 Berlin Infoline: 0800 6050404 E-Mail: info@dguv.de Internet: www.dguv.de Ihre gesetzliche Unfall-Versicherung Informationen in Leichter

Mehr

Zugang zum Arbeitsmarkt für geflüchtete Menschen

Zugang zum Arbeitsmarkt für geflüchtete Menschen Zugang zum Arbeitsmarkt für geflüchtete Menschen Welche Zugangsmöglichkeiten und -bedingungen zum Arbeitsmarkt für geflüchtete Menschen bestehen, hängt maßgeblich von ihrem aktuellen Aufenthaltsstatus

Mehr

Runder Tisch Asylsuchende und Flüchtlinge. TOP 5: Arbeit und Ausbildung

Runder Tisch Asylsuchende und Flüchtlinge. TOP 5: Arbeit und Ausbildung Runder Tisch Asylsuchende und Flüchtlinge TOP 5: Arbeit und Ausbildung Gesellschaftliche und politische Diskussion Neugestaltung der Aufnahmebedingungen und staatlicher Unterstützungsleistungen (Stichworte:

Mehr

Integrationspatinnen und Integrationspaten für Bocholt

Integrationspatinnen und Integrationspaten für Bocholt ArbeitsKreis Asyl der Pfarreien St. Georg und Liebfrauen in Kooperation mit Integrationspatinnen und Integrationspaten für Bocholt Info-Mappe Kontaktdaten: Elisabeth Löckener, Viktoriastraße 4 A, 46397

Mehr

INFOS FÜR MENSCHEN AUS DEM AUSLAND WENN SIE FÜR EINEN FREIWILLIGEN-DIENST NACH DEUTSCHLAND KOMMEN WOLLEN: IN DIESEM TEXT SIND ALLE WICHTIGEN INFOS.

INFOS FÜR MENSCHEN AUS DEM AUSLAND WENN SIE FÜR EINEN FREIWILLIGEN-DIENST NACH DEUTSCHLAND KOMMEN WOLLEN: IN DIESEM TEXT SIND ALLE WICHTIGEN INFOS. INFOS FÜR MENSCHEN AUS DEM AUSLAND WENN SIE FÜR EINEN FREIWILLIGEN-DIENST NACH DEUTSCHLAND KOMMEN WOLLEN: IN DIESEM TEXT SIND ALLE WICHTIGEN INFOS. Stand: 29. Mai 2015 Genaue Infos zu den Freiwilligen-Diensten

Mehr

Aufnahme von Flüchtlingen Bericht und Ausblick zur Flüchtlingsintegration

Aufnahme von Flüchtlingen Bericht und Ausblick zur Flüchtlingsintegration Aufnahme von Flüchtlingen Bericht und Ausblick zur Flüchtlingsintegration Informationsveranstaltung der Samtgemeinde Jesteburg am 24.06.2015 Landkreis Harburg Abteilung Soziale Leistungen /Jobcenter Landkreis

Mehr

Arbeitsmarktzugang und - förderung für Asylsuchende und Flüchtlinge

Arbeitsmarktzugang und - förderung für Asylsuchende und Flüchtlinge Arbeitsmarktzugang und - förderung für Asylsuchende und Flüchtlinge Stand 23.01.2015 Westbayerisches Netzwerk für Beratung und Arbeitsmarktvermittlung für Flüchtlinge (BAVF): Sait DEMIR Handwerkskammer

Mehr

Unbefristete Aufenthaltserlaubnis Mit einem Vorwort Michael Sommer, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes

Unbefristete Aufenthaltserlaubnis Mit einem Vorwort Michael Sommer, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes Flüchtlingsrat im Kreis Coesfeld e.v. Materialdienst Seite 1 von 7 Unbefristete Aufenthaltserlaubnis Mit einem Vorwort Michael Sommer, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes Liebe Kolleginnen,

Mehr

Senioren-Lotsen Lübeck

Senioren-Lotsen Lübeck Die Projektidee: Ausländische Jugendliche brauchen Unterstützung, um in unserer Gesellschaft zurecht zu kommen Senioren-Lotsen helfen ihnen dabei! Senioren-Lotsen Lübeck Projektmanagement Davon profitieren

Mehr

Generalstaatsanwaltschaft Berlin

Generalstaatsanwaltschaft Berlin Generalstaatsanwaltschaft Berlin Elßholzstr. 30-33 10781 Berlin-Schöneberg Dienstag, 27. März 2012 Dieses Dokument enthält 7 Seiten in online Version! Betreff: Öffentliche Anklage gegen Deutsche Bank Privat-

Mehr

Besondere Angebote im Rahmen von KAP-DO

Besondere Angebote im Rahmen von KAP-DO Besondere Angebote im Rahmen von KAP-DO (Stand: Oktober 2015) Fantastische Superhelden Ein Gruppenangebot für Kinder, deren Familie von psychischer Erkrankung betroffen ist; für Jungen und Mädchen zwischen

Mehr

Tag der Seltenen Erkrankungen Aktionstag im Uniklinikum Aachen

Tag der Seltenen Erkrankungen Aktionstag im Uniklinikum Aachen Tag der Seltenen Erkrankungen Aktionstag im Uniklinikum Aachen Am 28. Februar 2015 hatten wir den Tag der seltenen Erkrankungen. Die Deutsche GBS Initiative e.v. hatte an diesem Tag die Gelegenheit, zusammen

Mehr

Partnerschaft Eine Befragung von Ehepaaren

Partnerschaft Eine Befragung von Ehepaaren Institut für Soziologie Partnerschaft Eine Befragung von Ehepaaren Bericht für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Das Projekt wurde durchgeführt mit Fördermitteln der Sehr geehrte Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

Mehr

Engagement für unsere gemeinsame Zukunft Sümeyra Coskun

Engagement für unsere gemeinsame Zukunft Sümeyra Coskun Engagement für unsere gemeinsame Zukunft Sümeyra Coskun Kurzbeschreibung: Ich bin Sümeyra Coskun, besuche das BG Gallus in Bregenz und bin 16 Jahre alt. Ich bezeichne mich als engagierte Person, weil ich

Mehr

Informationsbroschüre der Au-pair Agentur Dorota Weindl

Informationsbroschüre der Au-pair Agentur Dorota Weindl Informationsbroschüre der Au-pair Agentur Dorota Weindl Für uns ist die Vermittlung von Au-pairs nicht nur Beruf, sondern Berufung. Die Au-pair Agentur Dorota Weindl ist ein kompetenter Partner für Gasteltern

Mehr

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG Nr. 109-5 vom 10. September 2015 Rede der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig, zum Haushaltsgesetz 2016 vor dem Deutschen Bundestag

Mehr

HILFE FÜR FRAUEN. Elisabeth-Fry-Haus. Konzeption

HILFE FÜR FRAUEN. Elisabeth-Fry-Haus. Konzeption HILFE FÜR FRAUEN Elisabeth-Fry-Haus Konzeption Stand 08/2012 Inhaltsverzeichnis 1. Die Außenwohngruppe III gem. 67 ff. SGB XII... 3 2. Die Ziele... 4 3. Methodik... 5 4. Kooperation und Vernetzung... 6

Mehr

Das Thema von diesem Text ist: Geld-Verwaltung für Menschen mit Lernschwierigkeiten

Das Thema von diesem Text ist: Geld-Verwaltung für Menschen mit Lernschwierigkeiten Das Thema von diesem Text ist: Geld-Verwaltung für Menschen mit Lernschwierigkeiten Dieser Text ist von Monika Rauchberger. Monika Rauchberger ist die Projekt-Leiterin von Wibs. Wibs ist eine Beratungs-Stelle

Mehr

Bildungspatenschaften stärken, Integration fördern

Bildungspatenschaften stärken, Integration fördern Bildungspatenschaften stärken, Integration fördern aktion zusammen wachsen Bildung ist der Schlüssel zum Erfolg Bildung legt den Grundstein für den Erfolg. Für Kinder und Jugendliche aus Zuwandererfamilien

Mehr

TROTZ ALLEM BERATUNG FÜR FRAUEN MIT SEXUALISIERTEN GEWALTERFAHRUNGEN

TROTZ ALLEM BERATUNG FÜR FRAUEN MIT SEXUALISIERTEN GEWALTERFAHRUNGEN TROTZ ALLEM BERATUNG FÜR FRAUEN MIT SEXUALISIERTEN GEWALTERFAHRUNGEN JAHRESBERICHT 2013 Foto: NW Gütersloh Liebe Freundinnen und Freunde von Trotz Allem, wir sind angekommen! Nach dem Umzug in die Königstraße

Mehr

ZAMMA-KEMMA. Integratives Sommerfest am 18. Juli von 12 bis 18 Uhr im Pfarrhof

ZAMMA-KEMMA. Integratives Sommerfest am 18. Juli von 12 bis 18 Uhr im Pfarrhof ZAMMA-KEMMA Integratives Sommerfest am 18. Juli von 12 bis 18 Uhr im Pfarrhof Gemeinsam feiern, essen, spielen, musizieren und tanzen mit Menschen aus aller Welt unter dem Motto: Damit aus Fremden Freunde

Mehr

Überblick aufenthalts- und sozialrechtliche Situation von Roma in Deutschland

Überblick aufenthalts- und sozialrechtliche Situation von Roma in Deutschland Überblick aufenthalts- und sozialrechtliche Situation von Roma in Deutschland Sebastian Ludwig Flüchtlings- und Asylpolitik Diakonie Deutschland Evangelischer Bundesverband, Berlin Fachtagung Junge Roma

Mehr

Patenprojekt - Aktiv gegen Wohungslosigkeit

Patenprojekt - Aktiv gegen Wohungslosigkeit Patenprojekt - Aktiv gegen Wohungslosigkeit Amt für Wohnen und Migration Zentrale Wohnungslosenhilfe Fachbereich Betreuung Präambel Das Patenprojekt München hilft Menschen, die in schwierigen sozialen

Mehr

Anleitung für Backup und Absenden des Fragebogens

Anleitung für Backup und Absenden des Fragebogens Anleitung für Backup und Absenden des Fragebogens 1) Für den Zugriff auf die Backup Optionen und Absenden des Fragebogens, Klicken Sie auf "Mailen", die sich auf der letzten Seite des Dokuments : 2) Ein

Mehr

Beratungs- und Familienzentrum München

Beratungs- und Familienzentrum München gefördert von der Beratungs- und Familienzentrum München Beratungs- und Familienzentrum München St.-Michael-Straße 7 81673 München Telefon 089 /43 69 08. 0 bz-muenchen@sos-kinderdorf.de www.sos-bz-muenchen.de

Mehr

MIT TEN UNTER UNS. Ein Integrationsangebot

MIT TEN UNTER UNS. Ein Integrationsangebot MIT TEN UNTER UNS Ein Integrationsangebot AUS ALLEN L ÄNDERN MIT TEN IN DIE SCHWEIZ Damit Integration gelingt, braucht es Offenheit von beiden Seiten. Wer bei «mitten unter uns» als Gastgebende, Kind,

Mehr

Erfahrungsbericht für BayBIDS-Stipendiaten

Erfahrungsbericht für BayBIDS-Stipendiaten Erfahrungsbericht für BayBIDS-Stipendiaten Name Ihrer Hochschule: Technische Hochschule Ingolstadt Studiengang und -fach: Luftfahrttechnik In welchem Fachsemester befinden Sie sich momentan? 2. In welchem

Mehr

L Familiennachzug zu Flüchtlingen

L Familiennachzug zu Flüchtlingen L Familiennachzug zu Flüchtlingen Siehe hierzu auch: Teil O (Allg. AuslR) III) Nr. 6) Die Regelungen über den Familiennachzug hängen vom Status des hier lebenden Ausländers ab. I) Ehegatten und Kinder

Mehr

1.3 Aktuelle Situation und Prognose der Asylgesuche in der Schweiz. 1.4 Bisherige Beschlüsse des Bundesrates/Stand der Umsetzung

1.3 Aktuelle Situation und Prognose der Asylgesuche in der Schweiz. 1.4 Bisherige Beschlüsse des Bundesrates/Stand der Umsetzung Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement EJPD Staatssekretariat für Migration SEM Faktenblatt Datum: 18.09.2015 Aktuelle Lage, Resettlement und Relocation 1.1 Situation in der Krisenregion Syrien

Mehr

KONZEPT. Netzwerk Vormundschaften/Patenschaften und UnterstützerInnen für unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge in Niedersachsen

KONZEPT. Netzwerk Vormundschaften/Patenschaften und UnterstützerInnen für unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge in Niedersachsen KONZEPT Netzwerk Vormundschaften/Patenschaften und UnterstützerInnen für unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge in Niedersachsen Im Rahmen des Projekt Flüchtlingskinder des Niedersächsischen Flüchtlingsrates

Mehr

10. Sektorenübergreifender Runder Tisch Gallus am 16. September 2015

10. Sektorenübergreifender Runder Tisch Gallus am 16. September 2015 10. Sektorenübergreifender Runder Tisch Gallus am 16. September 2015 Daria Eva Stanco Engagement im Gallus - eine Initiative von Deutsche Bank, Linklaters und dem Kinder im Zentrum Gallus e.v. / Mehrgenerationenhaus

Mehr

Erfahrungsbericht für BayBIDS-Stipendiaten

Erfahrungsbericht für BayBIDS-Stipendiaten Erfahrungsbericht für BayBIDS-Stipendiaten Erfahrungsbericht zum Studium an der Universität Augsburg Studiengang und -fach: Informationsorientierte Betriebswirtschaftslehre (ibwl) In welchem Fachsemester

Mehr

FLÜCHTLINGSRAT BERLIN e.v.

FLÜCHTLINGSRAT BERLIN e.v. FLÜCHTLINGSRAT BERLIN e.v. Menschenrechte kennen keine Grenzen Georgenkirchstrasse 69/70 10249 Berlin Tel.: (030) 24344 5762 Fax: (030) 24344 5763 Infoblatt zur Bleiberechtsregelung Beschluss der Innenministerkonferenz

Mehr

Ich habe gleiche Rechte. Ich gehöre dazu. Niemand darf mich ausschließen. Das ist Inklusion.

Ich habe gleiche Rechte. Ich gehöre dazu. Niemand darf mich ausschließen. Das ist Inklusion. Ich habe gleiche Rechte. Ich gehöre dazu. Niemand darf mich ausschließen. Das ist Inklusion. www.nrw.de Ich habe gleiche Rechte. Ich gehöre dazu. Niemand darf mich ausschließen. Das ist Inklusion. Lieber

Mehr

Ich ziehe um! Teil 3: Wem muss ich Bescheid sagen? Ein Heft in Leichter Sprache

Ich ziehe um! Teil 3: Wem muss ich Bescheid sagen? Ein Heft in Leichter Sprache Ich ziehe um! Teil 3: Wem muss ich Bescheid sagen? Ein Heft in Leichter Sprache 02 Impressum Diese Menschen haben das Heft gemacht. In schwerer Sprache heißt das Impressum. Dieses Heft kommt von der Abteilung

Mehr

Potenziale nutzen geflüchtete Menschen beschäftigen. Informationen für Arbeitgeber

Potenziale nutzen geflüchtete Menschen beschäftigen. Informationen für Arbeitgeber Potenziale nutzen geflüchtete Menschen beschäftigen Informationen für Arbeitgeber Potenziale nutzen geflüchtete Menschen beschäftigen Warum lohnt es sich für Betriebe, geflüchtete Menschen zu beschäftigen?

Mehr

Ehrenamtliches Engagement in Hamburg und Schleswig-Holstein Wichtig und sicher!

Ehrenamtliches Engagement in Hamburg und Schleswig-Holstein Wichtig und sicher! Ehrenamtliches Engagement in Hamburg und Schleswig-Holstein Wichtig und sicher! Ehrenamtliche Tätigkeit und bürgerschaftliches Engagement in Hamburg und Schleswig-Holstein Viele Menschen in Hamburg und

Mehr

Mieterbeirat der Landeshauptstadt München

Mieterbeirat der Landeshauptstadt München Mieterbeirat der Landeshauptstadt München Büro: Burgstraße 4, 80331 München Tel. (089) 2332 4334 Fax (089) 2332 11 80 Mail: mieterbeirat@ems.muenchen.de München, 16.07.2013 Protokoll der 3. öffentlichen

Mehr

Patenprojekt Wolfenbüttel

Patenprojekt Wolfenbüttel PATENSCHAFTEN für Kinder psychisch kranker Eltern 1 Ursula Biermann Patenschaften für Kinder psychisch kranker Eltern Zielgruppe und konzeptionelle Überlegungen Anforderungen an die Paten Grundsätze der

Mehr

Wählen ist wichtig. Und bei der nächsten Wahl sind Sie dabei. Wenn Sie diese Wahlhilfe gelesen haben, wissen Sie, wie Wählen funktioniert.

Wählen ist wichtig. Und bei der nächsten Wahl sind Sie dabei. Wenn Sie diese Wahlhilfe gelesen haben, wissen Sie, wie Wählen funktioniert. Wählen ist wichtig Und bei der nächsten Wahl sind Sie dabei. Wenn Sie diese Wahlhilfe gelesen haben, wissen Sie, wie Wählen funktioniert. Mit dem Wahlrecht können wir uns in die Politik einmischen. Die

Mehr

Was ist Sozial-Raum-Orientierung?

Was ist Sozial-Raum-Orientierung? Was ist Sozial-Raum-Orientierung? Dr. Wolfgang Hinte Universität Duisburg-Essen Institut für Stadt-Entwicklung und Sozial-Raum-Orientierte Arbeit Das ist eine Zusammen-Fassung des Vortrages: Sozialräume

Mehr

Menschen in Not helfen, Zuwanderung ordnen und steuern, Integration sichern

Menschen in Not helfen, Zuwanderung ordnen und steuern, Integration sichern Menschen in Not helfen, Zuwanderung ordnen und steuern, Integration sichern Positionspapier von CDU und CSU Deutschland und Europa sehen sich der größten Zahl von Flüchtlingen seit Ende des Zweiten Weltkriegs

Mehr

Caritas-Arbeit heute Der Weg der CKD Bad Arolsen

Caritas-Arbeit heute Der Weg der CKD Bad Arolsen Neue Wege in der CKD-Arbeit Caritas-Arbeit heute Der Weg der CKD Bad Arolsen Not entdecken Krankheit Einsamkeit Trauer finanzielle Notlagen klassische Aufgabenfelder Bezirkshelferinnen Geburtstagsbesuche

Mehr

Integrationsangebote: auch für Flüchtlinge

Integrationsangebote: auch für Flüchtlinge Integrationsangebote: auch für Flüchtlinge im Teilhabe- und Integrationsgesetz NRW Ausgangslage - Handlungsbedarf Dietrich Eckeberg Referent für Flüchtlingsarbeit und junge Zugewanderte Integrationspolitik

Mehr

Pflegende Angehörige Online Ihre Plattform im Internet

Pflegende Angehörige Online Ihre Plattform im Internet Pflegende Angehörige Online Ihre Plattform im Internet Wissen Wichtiges Wissen rund um Pflege Unterstützung Professionelle Beratung Austausch und Kontakt Angehörige helfen sich gegenseitig Bis 2015 soll

Mehr

Aktuelle Angebote April 2015

Aktuelle Angebote April 2015 Kranke Menschen Mitarbeit in der Bücherei der Kinderklinik Eine Kinderklinik bietet ihren kleinen Patienten einen Bücherwagen, der ihnen altersgerechten Lesestoff ans Bett bringt. Einsatzzeit: 1-2 x pro

Mehr

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

Meine sehr geehrten Damen und Herren, Ehrende Ansprache des CDU-Fraktionsvorsitzenden Mike Mohring zur feierlichen Auszeichnung Ehrenamtlicher durch den CDU-KV Suhl Suhl 20. Mai 2009, 17:00 Uhr sehr geehrte Frau Ann Brück, sehr geehrter Mario

Mehr

Suchtmedizin. Anästhesiologie. Pharmakologie/Toxikologie. Rechtsmedizin. Kinder- und Jugendpsychiatrie. Sozialwissenschaft.

Suchtmedizin. Anästhesiologie. Pharmakologie/Toxikologie. Rechtsmedizin. Kinder- und Jugendpsychiatrie. Sozialwissenschaft. Aufruf des Bundesministeriums für Gesundheit zur Interessenbekundung als Sachverständige oder Sachverständiger im Ausschuss für Betäubungsmittel nach 1 Abs. 2 Betäubungsmittelgesetz (BtMG) Dieser Aufruf

Mehr

Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der sozialen Situation von Ausländerinnen und Ausländern, die ohne Aufenthaltsstatus in Deutschland leben

Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der sozialen Situation von Ausländerinnen und Ausländern, die ohne Aufenthaltsstatus in Deutschland leben Deutscher Bundestag Drucksache 16/445 16. Wahlperiode 24 01. 2006 Gesetzentwurf der Abgeordneten Josef Philip Winkler, Volker Beck (Köln), Wolfgang Wieland, Irmingard Schewe-Gerigk, Claudia Roth (Augsburg),

Mehr

Merkblatt für leistungsstarke ausländische Forscher, Experten und Studienabsolventen, die in NRW arbeiten wollen

Merkblatt für leistungsstarke ausländische Forscher, Experten und Studienabsolventen, die in NRW arbeiten wollen Merkblatt für leistungsstarke ausländische Forscher, Experten und Studienabsolventen, die in NRW arbeiten wollen Regelungen für die Einreise: Ausländer, die in Deutschland arbeiten oder studieren wollen,

Mehr

Transkription. Sprecher: Jan Bensien (J. B.) Veronika Langner (V. L.) Miina Norvik (M. N.) Teil 1

Transkription. Sprecher: Jan Bensien (J. B.) Veronika Langner (V. L.) Miina Norvik (M. N.) Teil 1 Transkription Sprecher: Jan Bensien (J. B.) Veronika Langner (V. L.) Miina Norvik (M. N.) Teil 1 M. N.: Guten Tag! Ich bin Miina aus Estland und meine Heimatuniversität hat mich schon als Erasmus-Studentin

Mehr

Was ist ein Institut für Menschen-Rechte? Valentin Aichele

Was ist ein Institut für Menschen-Rechte? Valentin Aichele Was ist ein Institut für Menschen-Rechte? Valentin Aichele Wer hat den Text geschrieben? Dr. Valentin Aichele hat den Text geschrieben. Dr. Aichele arbeitet beim Deutschen Institut für Menschen-Rechte.

Mehr

Flüchtlinge und Menschen ohne Aufenthaltsstatus

Flüchtlinge und Menschen ohne Aufenthaltsstatus Flüchtlinge und Menschen ohne Aufenthaltsstatus Handlungsempfehlungen des Beirats der Integrationsbeauftragten Beschlossen bei der Beiratssitzung am 24. September 2012 Einleitung 42,5 Millionen Menschen

Mehr

Beschluss des Verwaltungs- und Personalausschusses als Feriensenat vom 09.09.2015 Öffentliche Sitzung

Beschluss des Verwaltungs- und Personalausschusses als Feriensenat vom 09.09.2015 Öffentliche Sitzung Telefסּn: 0 233-40501 Telefax: 0 233-98940501 Sozialreferat Seite 1 von 7 Amt für Wohnen und Migration S-III-SW4 Neufassung vom 08.09.2015 Unterbringung von Flüchtlingen und Wohnungslosen / Flüchtlingen

Mehr

ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu.

ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu. ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu. Seite 2 7 Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt, dann stellen sich unweigerlich viele Fragen:

Mehr

"Flüchtlinge dürfen jetzt unter erleichterten Bedingungen arbeiten."

Flüchtlinge dürfen jetzt unter erleichterten Bedingungen arbeiten. https://www.qualiboxx.de/wws/9.php#/wws/interview-dieckmann.php "Flüchtlinge dürfen jetzt unter erleichterten Bedingungen arbeiten." 15.09.2015 Redaktion: Dr. Monika Bethscheider Wer als Flüchtling in

Mehr

Was ist für mich im Alter wichtig?

Was ist für mich im Alter wichtig? Was ist für mich im Alter Spontane Antworten während eines Gottesdienstes der 57 würdevoll leben können Kontakt zu meiner Familie trotz Einschränkungen Freude am Leben 60 neue Bekannte neuer Lebensabschnitt

Mehr

Frau Englert Tel. 06021 / 330 1404 Zimmer 115

Frau Englert Tel. 06021 / 330 1404 Zimmer 115 Die Abgabe einer Verpflichtungerklärung ist ausschließlich nach vorheriger Terminabsprache möglich! Frau Englert Tel. 06021 / 330 1404 Zimmer 115 Hierzu bitten wir Sie folgende Unterlagen bei Ihrem Termin

Mehr

3.11 Sozialversicherungen und Sozialrecht

3.11 Sozialversicherungen und Sozialrecht 3.11 Sozialversicherungen und Sozialrecht Zunehmend beschäftigte sich die agah im Berichtszeitraum mit den Reformen und Änderungen der Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung und deren Auswirkungen

Mehr

Von der Duldung zum Bleiberecht

Von der Duldung zum Bleiberecht Von der Duldung zum Bleiberecht Fortbildung Flüchtlingsarbeit in in Baden- Württemberg, Modul 8 Menschenrechtszentrum Karlsruhe 24. 24. Nov. Nov. 2012 2012 Referent: Andreas Linder, Flüchtlingsrat BW BW

Mehr

Machen Sie mit beim Senioren-Stadtteilbüro-Niederrad

Machen Sie mit beim Senioren-Stadtteilbüro-Niederrad Machen Sie mit beim Senioren-Stadtteilbüro-Niederrad Herzliche Einladung zur Informationsveranstaltung am 23.06.2014 um 18.00 Uhr Altenzentrum St. Josef Goldsteinstraße 14 60528 Frankfurt zum Aufbau einer

Mehr

FLÜCHTLINGSRAT BERLIN e.v.

FLÜCHTLINGSRAT BERLIN e.v. FLÜCHTLINGSRAT BERLIN e.v. Menschenrechte kennen keine Grenzen Georgenkirchstrasse 69/70 10249 Berlin Infoblatt zur Bleiberechtsregelung Beschluss der Innenministerkonferenz vom 17.11.2006 1 - Stand: 14.12.2006

Mehr

Arbeitshilfe. Krankenversicherung für Ausländer

Arbeitshilfe. Krankenversicherung für Ausländer Projekt Q GGUA Flüchtlingshilfe Südstr. 46 48153 Münster Volker Maria Hügel Claudius Voigt Fon: 0251-14486 -21 o. -26 Mail: vmh@ggua.de voigt@ggua.de Arbeitshilfe Krankenversicherung für Ausländer März

Mehr

ERSTE SÄTZE - FIRST SENTEN CES - PREMIÈRES PHRASES - PRIME FRASI. Können Sie das buchstabieren?/ Name schreiben

ERSTE SÄTZE - FIRST SENTEN CES - PREMIÈRES PHRASES - PRIME FRASI. Können Sie das buchstabieren?/ Name schreiben Willkommen Herzlich Willkommen Guten Tag / Grüß Gott (Süddeutsch) / Begrüßung Guten Morgen / Guten Tag / Guten Abend / Gute Nacht / Auf Wiedersehen / Hallo (informell) / Tschüss (informell) Gesprächsbeginn

Mehr

Wenn der Papa die Mama haut

Wenn der Papa die Mama haut Pixie_Umschlag2 22:48 Uhr Herausgegeben von: Seite 1 Wenn der Papa die Mama haut Sicherheitstipps für Mädchen und Jungen Landesarbeitsgemeinschaft Autonomer Frauenhäuser Nordrhein-Westfalen Postfach 50

Mehr

Ein Jahr In Deutschland

Ein Jahr In Deutschland Ein Jahr In Deutschland by Henry Werba Download Ein Jahr In Deutschland online in pdf Here you can see related and other interesting book : EIn Jahr Deutschland - Zu Fuß von West nach Ost Die Kölner Journalisten

Mehr

Konzept der Fachgruppe für Arbeit mit Mädchen (FAM)

Konzept der Fachgruppe für Arbeit mit Mädchen (FAM) Konzept der Fachgruppe für Arbeit mit Mädchen (FAM) okaj zürich Kantonale Kinder- und Jugendförderung Zentralstrasse 156 8003 Zürich Tel 044 366 50 10 Fax 044 366 50 15 www.okaj.ch info@okaj.ch Zürich,

Mehr

Herr Müller möchte anderen Menschen helfen. Er bekommt kein Geld für diese Arbeit. Aber die Arbeit macht ihm Freude.

Herr Müller möchte anderen Menschen helfen. Er bekommt kein Geld für diese Arbeit. Aber die Arbeit macht ihm Freude. 26 Und wie finde ich ein freiwilliges Engagement? Leichte Sprache Herr Müller möchte etwas Gutes für andere Menschen tun. Weil es ihm Spaß macht. Herr Müller möchte anderen Menschen helfen. Er bekommt

Mehr

Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge im Main-Kinzig-Kreis. Informationsveranstaltung für Unternehmen und Betriebe im Main-Kinzig-Kreis

Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge im Main-Kinzig-Kreis. Informationsveranstaltung für Unternehmen und Betriebe im Main-Kinzig-Kreis Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge im Main-Kinzig-Kreis Informationsveranstaltung für Unternehmen und Betriebe im Main-Kinzig-Kreis Überblick Asylverfahren und Arbeitsmarktzugang Informationen zu Praktika,

Mehr

2. Drs. 20/10883 Soziale Beratung und Entlassungsmanagement der Hamburger Krankenhäuser (Sozialdienst im Krankenhaus) (Große Anfrage SPD)

2. Drs. 20/10883 Soziale Beratung und Entlassungsmanagement der Hamburger Krankenhäuser (Sozialdienst im Krankenhaus) (Große Anfrage SPD) 20. WAHLPERIODE NR. 20/31 Protokoll der öffentlichen Sitzung des Gesundheitsausschusses Sitzungsdatum: 23. Mai 2014 Sitzungsort: Hamburg, im Rathaus, Raum 186 Sitzungsdauer: 17:03 Uhr bis 18:59 Uhr Vorsitz:

Mehr

Faktenblatt zu Hamburger Mentor- und Patenprojekten

Faktenblatt zu Hamburger Mentor- und Patenprojekten Faktenblatt zu Hamburger Mentor- und Patenprojekten Arbeitskreis Mentor.Ring Hamburg 40 Initiativen mit mehr als 2.000 ehrenamtlichen Mentorinnen und Mentoren In Hamburg haben sich in den letzten Jahren

Mehr

Die Antworten von DIE LINKE

Die Antworten von DIE LINKE 27 Die Antworten von DIE LINKE 1. Wahl-Recht Finden Sie richtig, dass nicht alle wählen dürfen? Setzen Sie sich für ein Wahl-Recht für alle ein? Wir wollen, dass alle Menschen wählen dürfen. Wir haben

Mehr

Aida Kalamujic, HEKS AltuM Alter(n) ohne Grenzen Zentrum für Gerontologie UZH, 30.10.2013. Alter und Migration

Aida Kalamujic, HEKS AltuM Alter(n) ohne Grenzen Zentrum für Gerontologie UZH, 30.10.2013. Alter und Migration Aida Kalamujic, HEKS AltuM Alter(n) ohne Grenzen Zentrum für Gerontologie UZH, 30.10.2013 Alter und Migration! Alter und Migration ist ein sehr aktuelles Thema, da immer mehr ältere MigrantInnen in der

Mehr

Jeder Mensch ist anders. Und alle gehören dazu!

Jeder Mensch ist anders. Und alle gehören dazu! Jeder Mensch ist anders. Und alle gehören dazu! Beschluss der 33. Bundes-Delegierten-Konferenz von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Leichte Sprache 1 Warum Leichte Sprache? Vom 25. bis 27. November 2011 war in

Mehr

Wählen ist wichtig. Und bei der nächsten Wahl sind Sie dabei. Wenn Sie die Wahlhilfe des Behindertenbeauftragten

Wählen ist wichtig. Und bei der nächsten Wahl sind Sie dabei. Wenn Sie die Wahlhilfe des Behindertenbeauftragten Wählen ist wichtig Und bei der nächsten Wahl sind Sie dabei. Wenn Sie die Wahlhilfe des Behindertenbeauftragten des Landes Niedersachsen und seiner Partner gelesen haben, wissen Sie wie Wählen funktioniert.

Mehr

1. RUNDE Anmeldestart 18. Mai 2015 Anmeldeschluss 24. Mai 2015 / 22.00 Uhr. 2. RUNDE Anmeldestart 1. Juni 2015 Anmeldeschluss 3. Juni 2015 / 22.

1. RUNDE Anmeldestart 18. Mai 2015 Anmeldeschluss 24. Mai 2015 / 22.00 Uhr. 2. RUNDE Anmeldestart 1. Juni 2015 Anmeldeschluss 3. Juni 2015 / 22. 1 TEILNAHMEBEDINGUNGEN Teilnahmeberechtigt sind alle schulpflichtigen Kinder in Neuenkirch, Hellbühl und Sempach Station vom Kindergarten bis zur 9. Oberstufe 2014/2015. Bitte beachten: Bei der Anmeldung

Mehr

Schnelle und unkomplizierte Hilfe auf Abruf

Schnelle und unkomplizierte Hilfe auf Abruf SOS-Kinderbetreuung WINTERTHUR UND UMGEBUNG Schnelle und unkomplizierte Hilfe auf Abruf t uung istock Geschulte Freiwillige betreuen Ihre Kinder verständnisvoll und zuverlässig in Ihrem Zuhause, wenn Sie

Mehr

Ihre Stimme zählt! Wie man wählt: Europawahl. Herausgegeben von Karl Finke, Behindertenbeauftragter des Landes Niedersachsen.

Ihre Stimme zählt! Wie man wählt: Europawahl. Herausgegeben von Karl Finke, Behindertenbeauftragter des Landes Niedersachsen. Ihre Stimme zählt! Wie man wählt: Europawahl Herausgegeben von Karl Finke, Behindertenbeauftragter des Landes Niedersachsen Präsentiert von Diese Wahlhilfebroschüre entstand durch die Kooperation folgender

Mehr

Ein Freiwilligendienst in Deutschland

Ein Freiwilligendienst in Deutschland Ein Freiwilligendienst in Deutschland Wir freuen uns über Dein Interesse an einem Freiwilligendienst in Deutschland! Hier findest Du die wichtigsten Informationen zu Deiner Vorbereitung und zu einem Freiwilligen

Mehr

Willkommen in Ludwigsburg (WiL) FACHBEREICH BÜRGERSCHAFTLICHES ENGAGEMENT Büro für Integration und Migration Kulturzentrum, Kleiner Saal 15.07.

Willkommen in Ludwigsburg (WiL) FACHBEREICH BÜRGERSCHAFTLICHES ENGAGEMENT Büro für Integration und Migration Kulturzentrum, Kleiner Saal 15.07. Willkommen in Ludwigsburg (WiL) FACHBEREICH BÜRGERSCHAFTLICHES ENGAGEMENT Büro für Integration und Migration Kulturzentrum, Kleiner Saal 15.07.2015 Patenschaf(f)t Verbindung Begegnung auf Augenhöhe Infoveranstaltung

Mehr

Foto: MILAN-Bild, Seehausen. Nord-Süd-Ausdehnung: Ost-West-Ausdehnung:

Foto: MILAN-Bild, Seehausen. Nord-Süd-Ausdehnung: Ost-West-Ausdehnung: 2 Foto: MILAN-Bild, Seehausen Größe: Nord-Süd-Ausdehnung: Ost-West-Ausdehnung: Höchster Punkt: 2.423 km² 79 km 56 km Landsberg; 132,8 m 3 Foto: MILAN-Bild, Seehausen Einwohner gesamt: 123.674 Davon männlich:

Mehr

Deutschlands Zukunft Wie wir morgen leben und arbeiten werden

Deutschlands Zukunft Wie wir morgen leben und arbeiten werden Deutschlands Zukunft Wie wir morgen leben und arbeiten werden Vortrag im Rahmen des 5. APOLLON Symposium der Gesundheitswirtschaft, am 15. November 2013 in Bremen Einwohnerzahlen in Deutschland 1950 bis

Mehr

Ich bin dann mal weg!

Ich bin dann mal weg! Ich bin dann mal weg! Auslandsaufenthalte und Globales Lernen Infomesse für Jugendliche Freitag, 30. Oktober 2015 9.00 17.00 Uhr Samstag, 31. Oktober 2015 11.00 16.00 Uhr Münchner Stadtbibliothek Am Gasteig

Mehr

PRESSEMITTEILUNG 20.06.2015 EIN ZEICHEN DES WILLKOMMENS FÜR GEFLÜCHTETE. Erfolgreiche Kundgebung im Münchner Hauptbahnhof

PRESSEMITTEILUNG 20.06.2015 EIN ZEICHEN DES WILLKOMMENS FÜR GEFLÜCHTETE. Erfolgreiche Kundgebung im Münchner Hauptbahnhof PRESSEMITTEILUNG 20.06.2015 EIN ZEICHEN DES WILLKOMMENS FÜR GEFLÜCHTETE Erfolgreiche Kundgebung im Münchner Hauptbahnhof Anlässlich des Weltflüchtlingstages fand am Samstag eine Kundgebung mit circa 200

Mehr