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1 Sicht 2009 Sicht 009 1

2 Inhalt Editorial 3 Zu den Tafelbildern in dieser Ausgabe 4 Zentrale Prüfungen und Waldorfpädagogik Was machen zentrale Prüfungen mit der Waldorfschule? 5 Einblicke in den Unterricht Geschichten, die anklopfen Deutschunterricht einmal anders 7»Jetzt alle mal herhören!«8 Geschichten machen Geschichte 10»I tried very hard«das»reading Journal«in Klasse Panther oder Mann? 13 Unsere Lieblingswitze 18 Von Wildpferden und Mühlen 19 Abenteuer Südafrika 20 Paris mon amour! 23 Sonne, Ijsselmeer und Klasse 8 24 Der Fächer Klassenspiel der Klasse 8 28 So klingt der Frühling! 30»Food For Friends«32 Basteln für den Regenwald 33 Unterrichten als»heidenspaß«laurens Hornemann 34 Mit dem Wind Walter Karig 35 Abseits der sicheren Pfade Klassenspiel der Klasse Von der Zitrone zu Beethoven Eurythmieabschluss der Klasse Wir über uns Die Schülervertretung 41 Volle Peilung 42 Wuppertal 24 h LIVE Ein Experiment 43 Große für Kleine Erfahrungen einer Patenklasse 51 Langer Tisch wir war n dabei! 52 Impressum 55 Liebe LeserInnen, wir erstellen für Sie diese Zeitung, möglich wird sie jedoch erst durch die Unterstützung unserer Anzeigenkunden. Deshalb bitten wir Sie: Schenken Sie auch unserem interessanten Anzeigenteil Ihre Aufmerksamkeit. Die Redaktion. Sicht 2009

3 Editorial Liebe Leserinnen und Leser, wenn einer»aus der Schule plaudert«, dann heißt das meistens zweierlei: Zum einen spricht er von einem Bereich, von dem andere gemeinhin wenig oder nur Ungenaues wissen, zum anderen trifft er damit auf ein besonderes Interesse. In dem Wort»ausplaudern«schwingt gleichzeitig mit: Was nun kommt, das soll gut klingen und die Neugier befriedigen, also einfach unterhaltsam sein. Ob alles ganz wahr ist na ja, das ist zweitrangig. Diese Art»aus der Schule zu plaudern«mag jeden Tag tausendfach passieren und sei es nur, um sich etwas von der Seele zu reden. In eine Schulzeitung gehört dies wohl eher nicht, obwohl wir gerne auch Unterhaltsames bieten. Der Versuch von der Lehrerseite, in dieser neuen Ausgabe der»sicht«kleine Einblicke in den Unterricht zu geben, soll aber der Tatsache Rechnung tragen, dass Schule eben vielfach wirklich ein geschützter Bereich ist, dem auf der anderen Seite ein besonderes Interesse entgegenkommt. Der Unterricht braucht einerseits diesen Schutz, damit das dort Erworbene in Ruhe aufgenommen werden, wachsen und schließlich auch Früchte tragen kann, andererseits darf dieser Schutz nicht das Gegenteil von Transparenz bedeuten, die heute in aller Munde ist. Die beste Art sich über Unterrichtsinhalte, das Wie und Warum zu verständigen, ist sicher das Gespräch am Elternabend und an pädagogischen Tagen, die inzwischen bei uns zu einer immer häufiger genutzten Einrichtung geworden sind. Hier sollen diese Einblicke Beispiele für die Vielfalt geben, die in den Unterrichten lebt und daran erinnern, dass an der Waldorfschule nicht nur Klassenspiel und Klassenfahrten, die Jahresfeste und künstlerische Arbeiten das Leben bestimmen. mit ihren Anliegen und Gestaltungswünschen in der Arbeit an der Schulzeitung zusammenkommen und ihr so nach und nach ein Gesicht von unserer Schule geben, in dem sich alle wiederfinden. In diesem Zusammenhang möchten wir ganz herzlich Herrn Wroblewski in unserem Redaktionskreis begrüßen, der mit dieser Ausgabe die Arbeit am Layout übernommen hat. Gleichzeitig geht ein besonderer Dank an Frau Begemann und Herrn Künemund, die in den letzten Jahren unermüdlich neben ihrer Arbeit im Öffentlichkeitskreis auch das Erscheinungsbild der»sicht«entwickelt und bis in die letzten Details hinein fachkundig das Layout gestaltet haben. Ein Gesicht von unserer Schule vermitteln: Das ist ein hoher Anspruch. Aber wenn es uns immer wieder gelingt, Ernstes und Heiteres zusammenzutragen, von besonderen Aufgaben und auch gelungenen Unternehmungen zu berichten, dann kann wohl so etwas entstehen und bekommt auch die Kraft, immer wieder neu positiv und überzeugend in den Umkreis zu wirken. Dann brauchen wir nicht»aus der Schule zu plaudern«, sondern finden vielleicht eine bessere Form der Unterhaltsamkeit... Damit wünscht Ihnen der Redaktionskreis eine schöne Weihnachtszeit und ein gutes neues Jahr. Ludger Koester Von all dem haben wir auch dieses Mal etwas dabei. Ein Bereich, die Tafelbilder, die sich durch das ganze Heft ziehen und ein künstlerisches Unterrichtsmittel des Lehrers darstellen, soll hier besonders hervorgehoben werden. Mehr als bisher haben Schüler Beiträge geliefert. Darüber freuen wir uns sehr und hoffen, dass sich das noch weiter steigern lässt, bis dahin, dass Eltern, Lehrer und Schüler gleichermaßen Sicht 2009

4 Zu den Tafelbildern in dieser Ausgabe Eine wesentliche methodische Grundlage des Unterrichts in der Waldorfschule ist seine Bildhaftigkeit. Damit ist gemeint, dass die Aufgaben und Unterrichtsinhalte den Kindern nicht intellektuell, wissenschaftlich oder gar argumentativ vermittelt werden. Vielmehr sollen die Inhalte die Kinder durch Bilder und Gleichnisse auf der seelischen Ebene ansprechen und ihnen so die Gelegenheit geben, sich aus freien Stücken daran anzuschließen. Die Kinder werden ganz aus dem Gemüt heraus auf Unterrichtsinhalte, Geschichten aus dem Erzählteil, Jahreszeiten oder Feste eingestimmt. Allein die Individualität des Lehrers und seine Sprache, keine Bücher oder andere Medien, regen in den Kindern Bilder an und geben so der kindlichen Seele Nahrung, die sie gerne aufnimmt. Tafelbilder haben die Aufgabe, diese Zwiesprache im Klassenraum zu stützen und den Kindern sowohl als Anregung ihrer Phantasie wie auch als Anleitung zum Malen eigener Bilder zu dienen. Wenn ein neues Tafelbild»heimlich«nach dem Unterricht entsteht, ist der Morgen danach, an dem die Kinder es entdecken, immer wie eine Art»Bescherung«. Da wird gestaunt, geschwärmt und gelobt. Das ist auch jedes Mal für den Lehrer ein kleines Freudenfest und der»lohn«für die Arbeit, denn oft nimmt das Zeichnen mehrere Stunden in Anspruch. Dass der Lehrer in den Augen seiner Kinder versteht, die Unterrichtsinhalte künstlerisch zu verwandeln und schön zu machen (in der inneren wie äußeren Handhabung), ist ein wesentlicher Schritt zur Begründung seiner Autorität. Vielleicht haben Sie schon selbst bei einem Blick durch die Klassen (z.b. beim Adventsfest) entdeckt, wie unterschiedlich die Bilder sein können; so individuell wie der Zeichner selbst. In dieser Ausgabe unserer Schulzeitung sehen Sie eine Auswahl von Tafelbildern, die in meiner Klasse im 1. und 2. Schuljahr entstanden sind und bei Herrn Küsters in Klasse 4. Tafelbild 1 Beate Kruska (Klassenlehrerin der Klasse 3) Hl. Drei Könige, Kruska Sicht 2009

5 Zentrale Prüfungen und Waldorfpädagogik Was machen zentrale Prüfungen mit der Waldorfschule?»Wir haben fertig!«so kann es nun für die Schülerinnen und Schüler am Ende der elften Klasse heißen, wenn die mittleren Bildungsabschlüsse nach den zentralen Prüfungen vergeben werden. Und 25 % der Schüler verließen im letzten Schuljahr tatsächlich nach den zentralen Prüfungen mit der 11. Klasse die Waldorfschulen in NRW; der erreichte formale Schulabschluss bedeutete für sie auch das Ende der Waldorfschulzeit. Aber waren sie auch»fertig«in ihrer allgemeinen Bildung? Führen die zentralen Prüfungen zu einer schleichenden Erosion der Waldorfpädagogik, die in ihrem Lehrplan auf zwölf Schuljahre hin angelegt ist? Abschlussprüfungen sind kein Werk des Teufels Zunächst ist festzuhalten: Auf die Ergebnisse unserer Schülerinnen und Schüler bei den ersten zentralen Abschlussprüfungen können wir Waldorfschulen stolz sein! Und: Abschlussprüfungen sind nicht per se ein Werk des Teufels in der Pädagogik. Im Gegenteil! Für unsere letztjährigen Elftklässler hat die Vorbereitung auf die zentralen Prüfungen auch zu einem Prozess des Aufwachens geführt: Sie haben sich Ziele gesetzt, sich selbst in ihrem Arbeitsverhalten kritisch betrachtet, Konsequenzen gezogen und erfolgreich in die Tat umgesetzt wie die erreichten Ergebnisse zeigten. Auch wenn dieses Aufwachen von außen ausgelöst worden ist, so wurde doch bei jedem einzelnen Schüler ein Prozess initiiert, der in seiner pädagogischen Bedeutung nicht zu unterschätzen ist. Und gerade für unsere Schüler ist es auch wichtig, die Anerkennung zu erleben, dass sie die öffentlichen Erwartungen erfüllen, dass ihre Leistungen z.t. die der Schüler an staatlichen Schulen übertreffen. Sicht 2009 Viel Aufwand im Großversuch Es muss aber auch erlaubt sein, die zentralen Abschlussprüfungen kritisch zu hinterfragen. Es wird damit der»output«schulischen Lernens überprüft, inwieweit nämlich die festgelegten fachspezifischen Kompetenzen von den Schülern erreicht worden sind, um das Ergebnis dann mit einer Ziffer zu bewerten. Ein Aufgabenbeispiel aus der letzten Deutschprüfung, dem Leseverstehens-Test, der sich auf einen Nachrichtentext zum Thema»Mobbing per Handy nimmt unter Teenagern zu«bezog:»abschnitt 1 ist durch Fettdruck hervorgehoben. Welchen Grund hat das? Kreuze die richtige Antwort an. a) Der Leser bekommt die wichtigsten Personen kurz vorgestellt und muss nicht den ganzen Artikel lesen. b) Der Artikel wird nur dann verständlich, wenn man diesen Abschnitt vorher genau gelesen hat. c) Der Abschnitt weist auf die wichtigsten Inhalte des gesamten Artikels hin und soll neugierig machen. d) Der Abschnitt soll das Schriftbild des Textes abwechslungsreicher machen.«klar: Nur Antwort c) kann richtig sein. Aber welch ein Aufwand, falsche Antwortmöglichkeiten zu formulieren, um die Prüflinge zu verwirren! Und welche Kompetenzen werden hier überprüft? Ich muss die Aufgabenstellung lesen können und mir verdeutlichen, dass nur eine Antwort richtig sein kann. Ich muss die Funktion des ersten Abschnitts der Textsorte»Nachricht«im Prinzip gar nicht kennen, da ich die Antwortalternativen sachlich ausschließen kann. Als Belohnung gibt es dann einen Punkt. Aber ist das Bildung? Kennt man diese Testverfahren überspitzt formuliert nicht aus Laborversuchen mit Mäusen? Sicherlich: Die Interpretations- und Argumentationsaufgaben im zweiten Prüfungsteil stellen weitaus höhere An-

6 Zentrale Prüfungen und Waldorfpädagogik forderungen, da heißt es, die Gedankenwelt eines Textes aufzuschließen und mit den eigenen Erfahrungen und Anschauungen in Verbindung zu bringen, somit in ein inneres Gespräch einzutreten, wie es für den Verstehensprozess kennzeichnend ist. Aber damit wird auch deutlich, dass der formale Abschluss, der Test, noch nicht mit Bildung gleichzusetzen ist, sondern nur einen momentanen Leistungsstand an einem zuvor festgelegten Kompetenzkatalog misst. Waldorfpädagogik: Allseitige Bildung Und dieser Kompetenzkatalog ist äußerst eingeschränkt. In den punktuellen schriftlichen Prüfungen für die Waldorfschüler fallen so die Kompetenzen in der mündlichen Kommunikation unter den Tisch. Die Prüfungen testen vielfach nur kurzfristige fachbezogene Kompetenzen, die im Unterricht»antrainiert«werden können. Training aber hat wenig oder nichts mit Bildung zu tun. Auch die Kollegen an den staatlichen Schulen wissen, dass Unterricht und Bildung mehr umfassen als zentral abprüfbare Kompetenzen. Die Kompetenzen, die an den Waldorfschulen ausgebildet werden sollen, sind weitaus vielfältiger als es die zentralen Abschlussprüfungen vorsehen; sie behalten stets den»ganzen«menschen im Blick. Die Waldorfschulen kennen in ihrer Weise schon lange, was andernorts als neueste pädagogische Errungenschaft gepriesen wird: Die Präsentation der Leistungen von Schülern sei es bei den Monatsfeiern, an denen die Schüler Ergebnisse aus ihrer Arbeit im Unterricht der Schulgemeinschaft zur Darstellung bringen, sei es beim künstlerischen Abschluss am Ende der zwölften Klasse mit dem Klassenspiel oder der Eurythmieaufführung. Und dabei kommen noch andere, nicht minder wichtige Kompetenzen zum Ausdruck: die soziale Kompetenz in der Interaktion mit dem anderen und der Bestimmung des eigenen Standorts im sozialen Raum; die emotionale Kompetenz in der individuellen Auseinandersetzung mit den Charakteren, dem Musikstück, dem Gedicht; die praktische und kreative Kompetenz beim Kulissenbau, bei der Gestaltung des Bühnenbildes; die Kompetenz, die begonnene Arbeit bis zu ihrem Ende zu gestalten, durchzuhalten auch bei Schwierigkeiten, mithin den Willen zu schulen. Das alles sind aber keine kurzfristigen und auch keine abprüfbaren Kompetenzen, sondern Fähigkeiten und Fertigkeiten, die den ganzen Menschen betreffen, die zwar in der Schule angelegt werden, ihre Wirkung aber im Leben entfalten. Es sind keine Kompetenzen, die man mit einer Ziffer im Zeugnis bewerten kann, sondern Kompetenzen, die sich auf individuelle Entwicklungen beziehen. Es geht um Ausbildung des Menschen zum Menschen und deshalb ist auch das 12. Schuljahr an Waldorfschulen in seiner Freiheit von äußeren Einflüssen von eminenter Bedeutung zugleich aber auch Verpflichtung für uns Lehrer, es entwicklungsfördernd zu gestalten. Denn: Wenn weiterhin 25 % der Schüler nach den Prüfungen am Ende der 11. Klasse mit dem formalen Schulabschluss die Waldorfschule verlassen, ist das ein herber Verlust. Ein Warnruf, zugleich aber auch ein Weckruf, dass wir uns auf die Grundlagen und Qualitäten der Waldorfpädagogik besinnen, sie umsetzen und offensiv vertreten, auch und gerade gegenüber staatlichen Anforderungen von außen. Dietmar Schäfer Sicht 2009

7 Einblicke in den Unterricht Geschichten, die anklopfen Deutschunterricht einmal anders An einem Strand in Mexiko, in einer Bar unter Palmen, der Blick auf das weite Meer gerichtet:»und da klopfte die erste Geschichte bei mir an. Und als sie aufgeschrieben war, meldete sich schon die nächste.«so antwortete der Wuppertaler Dichter Hermann Schulz auf die Frage der Schüler, wann und wo er mit dem Schreiben begonnen habe. Als Pensionär an einem Strand in Mexiko nach Jahrzehnten erfolgreicher Arbeit als Leiter des Wuppertaler Peter Hammer Verlages. Im Rahmen des ersten Wuppertaler Lesefestes besuchte die neunte Klasse eine Lesung des Autors an der Gesamtschule Langerfeld. Hermann Schulz las aus seinem Roman»Sonnennebel«, der auch in der Deutschepoche besprochen wurde. Es ist die Geschichte des fünfzehnjährigen Freddy, der in den fünfziger Jahren in einem niederrheinischen Bergarbeiterort aufwächst und als Kriegswaise seinen Platz im Leben sucht mit kleinen Gaunereien, mit seinem Hobby, der Brieftaubenzucht, mit Schulproblemen, mit Ärger und mit Freundschaften zu Erwachsenen, mit der Erfahrung der ersten Liebe und einer tiefen Schuld. Man wünscht sich Vorleser wie Hermann Schulz: Jedem seiner Charaktere gibt er eine Stimme mit einer anderen Färbung, mit einem anderen Tempo, einer anderen Stimmung. Seine Hörbücher hat er im Tonstudio selbst gelesen. Und er erzählt: Von seinem Weg von Afrika nach Europa, seiner Jugendzeit am Niederrhein, seiner Arbeit und seinen Begegnungen. 31 Schülerinnen und Schüler lauschen gespannt in der Bibliothek der Langerfelder Gesamtschule den Worten des Autors. Und wollen am Ende gar nicht aufhören, Fragen zu stellen: Ob er seine Figuren aus seinem persönlichen Leben kenne, ob er an allen Schauplätzen seiner Geschichten gewesen sei, wie man einen Verlag für sein Buch finde, ob das Leben als Jugendlicher in den 1950er Jahren schwieriger oder leichter gewesen sei als heute... Viele Schüler haben nun ein signiertes Buch von Hermann Schulz in ihrem Regal stehen. Deutschunterricht einmal anders: Nicht im Klassenzimmer, sondern in einer Bibliothek. Mit einem Autor als Lehrer. Erfahrungen aus erster Hand. Denn auch das ist Deutschunterricht: Einmal dem Autor eines Buches zu begegnen, zu erleben, welche Persönlichkeit hinter den Geschichten steht, zu erfahren, wie der Autor zu seinen Geschichten kommt. Dann beginnen Bücher zu leben. Dietmar Schäfer, unter Mitarbeit der neunten Klasse Sicht 2009

8 Einblicke in den Unterricht»Jetzt alle mal herhören!«haben Sie sich schon einmal gefragt, bei welchem Lehrer oder bei welcher Lehrerin Sie am meisten gelernt haben und warum? Welche Unterrichtsmethoden hat diese Lehrkraft angewendet? Als ich mir diese drei Fragen stellte, musste ich ehrlicherweise zugeben, dass mein geliebter Oberstufengeschichtslehrer ausschließlich Frontalunterricht anzubieten hatte aber wirklich guten Frontalunterricht! Heute wird über Frontalunterricht oftmals abwertend gesprochen, nicht nur in den Medien. Handlungsorientierter Unterricht, bei dem die Kinder mehr durch eigenes Tun als durch interessiertes Zuhören lernen, steht, völlig zu Recht, derzeit hoch im Kurs. Doch man muss aufpassen, dass man das Kind nicht mit dem Bade ausschüttet. Ein Unterricht wird nicht automatisch besser, nur weil man ständig die Methoden wechselt. Einige Unterrichtsmethoden, die ich, neben dem Frontalunterricht, gerne und immer wieder einsetze, sind Gruppenarbeit, Stationenlernen und Projektarbeit. In der Gruppenarbeit erarbeiten sich, wie der Name schon sagt, die Schüler selbst in kleinen Gruppen den Unterrichtsstoff. Als Lehrer muss man diese Arbeit sehr genau vorbereiten und die Arbeitsaufträge sehr präzise stellen. Wenn dies gelingt, dann kann man sich in der folgenden Zeit ganz zurückhalten und die Schüler beobachten, wie sie an die Aufgabe herangehen, wie sie miteinander umgehen, wie sie Probleme lösen, was sie tun, wenn etwas nicht klappt usw. eine spannende Sache! Ob zur Einführung von Wortarten, zum gemeinsamen Knobeln über Sachaufgaben in der Mathematik oder zur Einübung eines kleinen Theaterspiels. Ab der zweiten Klasse haben Schüler und Lehrer Spaß an dieser Arbeitsform. Beim Stationenlernen, das sich vor allem zur Wiederholung und für kreative Aufgaben anbietet, bereitet der Lehrer eine Vielzahl an Lernstationen vor und die Schüler können sich aussuchen in welcher Reihenfolge und zum Teil auch welche Aufgaben sie bearbeiten wollen. Die Aufgaben müssen bunt gemischt sein, manche sind in Stillarbeit, andere in Partnerarbeit zu erledigen, bei den einen geht es um das Bearbeiten eines Arbeitsblattes, bei den anderen um kreative Aufgaben oder Experimente oder praktische Dinge. Die Aufgaben sind überall im Klassenzimmer und zum Teil auch außerhalb verteilt und die Schüler wandern von Aufgabe zu Aufgabe. Schüler lieben es, wenn sie die Wahl haben zwischen verschiedenen Aufgaben und selbst darüber entscheiden können, wann sie was machen. Die strenge Sitzordnung weicht einem munteren, zwanglosen und meist arbeitsfreudigen Durcheinander, bei dem in einer offenen Atmosphäre oft sehr schöne Arbeiten entstehen. Bei der Projektarbeit beschäftigen sich die Schüler über einen längeren Zeitraum mit einem Thema, um ihre Ergebnisse am Ende vor der Klasse zu präsentieren. Einen besonderen Stellenwert besitzt diese Unterrichtsform in Gestalt der»jahresarbeiten«in der 8. bzw. 12. Klasse. Doch auch jüngere Schüler können von den Vorteilen der Projektarbeit profitieren. In meiner vierten Klasse sollten sich passend zur Tierkunde alle Schüler ein Tier aussuchen, zu dem sie gerne forschen wollten. Dazu mussten sie in die Bibliothek gehen, um sich Bücher auszuleihen. Wie man in Texten Wichtiges von Unwichtigem unterscheidet, hatten wir bereits in der Klasse geübt. Es galt, einen kleinen Aufsatz über das Tier zu schreiben und eine kleine praktische Arbeit anzufertigen, in diesem Fall konnte man Plakate, kleine selbst gemachte Bücher, Tonmodelle, Zeichnungen u.v.m. bewundern. Beides wurde dann zuerst den Mitschülern, dann der dritten Klasse und schließlich den Eltern im Rahmen eines kleinen Marktes präsentiert. Schließlich sollten die Schüler aufschreiben, warum sie sich für das eine oder andere Tier entschieden Sicht 2009

9 hatten, wie sie bei der Arbeit vorgegangen sind und was ihnen besonderen Spaß, aber auch was ihnen Probleme bereitet hat. Leider findet man nicht immer so dankbare Themen wie die Tierkunde für eine solche Arbeit, die allen Beteiligten großen Spaß gemacht hat. Schwierig ist es für den Lehrer, geeignetes Material bereitzustellen, denn nicht zu jedem Thema gibt es gute, dem Alter angemessene Literatur. Schön ist, dass in der vierten Klasse noch niemand auf die Idee kam, dass eine solche Aufgabe mit dem Abschreiben einer nicht verstandenen Wikipedia-Seite angemessen erledigt wäre. Neben den Unterrichtsmethoden gibt es noch eine Vielzahl an methodischen Kniffen, wie man etwa über eine»kartenabfrage«herausfinden kann, was zu einem bestimmten Thema in der Klasse bereits gewusst wird, was in der Klasse zu einem Thema»lebt«. Man lässt die Kinder auf farbige Karten schreiben, was ihnen beispielsweise in der Heimatkunde zum Thema»Wuppertal«einfällt, was sie schon wissen und was sie unbedingt wissen wollen. Die Kinder selbst können die Karten dann an der Tafel oder an einer Pinnwand zu einer»wissenstapete«ordnen. Auf diese kann man im Laufe einer Epoche immer wieder eingehen. Über einen Punkt sind sich beim Thema Methodenvielfalt alle einig: Die Vielfalt ist Pflicht, Abwechslung muss sein, nicht zuletzt deshalb, weil es unter den Kindern unterschiedliche Lerntypen gibt, die man eben mit nur einer Methode nicht unbedingt alle erreicht. Mein alter Geschichtslehrer konnte mich mit seiner Methode dauerhaft begeistern, doch wie es meinen MitschülerInnen gegangen ist, weiß ich, ehrlich gesagt, nicht mehr so genau. Dirk Hauf Klassenlehrer der 5. Klasse Sicht

10 Einblicke in den Unterricht Geschichten machen Geschichte Auch in der Oberstufe halten kreative Verfahren den Unterricht lebendig. Dabei entstehen immer wieder erstaunliche Arbeiten, in denen sich die Schülerinnen und Schüler mit Eifer und Detailgenauigkeit sehr einfühlsam in Sachverhalte hineindenken und dabei ihre im Unterricht erworbenen Kenntnisse anwenden. Über einen persönlichen Zugang wird zum Beispiel vermieden, dass sich die Betrachtung der Geschichte in bloßen Zahlen und Symbolen verliert. Es kann dann gelingen, Vergangenes nicht nur zur Kenntnis zu nehmen, sondern eine Fragehaltung in Bezug auf die Geschichte zu wecken, aus der die Schüler und Schülerinnen dann auch Möglichkeiten der eigenen Einflussnahme auf die Gegenwart erfahren können. So entstanden zum Beispiel einige sehr berührende Geschichten zum Holocaust innerhalb der Geschichtsepoche der Klasse 9. In diesem Alter, in der die Schüler und Schülerinnen häufig auf der Suche nach Idealen und nicht selten auch vom Extremen fasziniert sind, war der Fokus der Epoche auf das Spannungsverhältnis von Freiheit und Gleichheit gerichtet, vornehmlich am Beispiel des Nationalsozialismus und der deutschen Teilung nach Methodisch ging es entsprechend verstärkt um die Ausbildung der Urteilsfähigkeit durch die Übernahme verschiedener Perspektiven. Die Fähigkeit zu Empathie ist hierfür eine wesentliche Voraussetzung, die geübt werden muss. Eingehend hatten wir uns im Unterricht mit Hitlers Machtübernahme, seinem Weltbild und der ideologischen Gleichschaltung der Gesellschaft beschäftigt, wobei auch die Seite der gesellschaftlich Ausgestoßenen thematisiert wurde. Ergänzend sollte nun eine Bildbetrachtung, die als Hausaufgabe gestellt war, die Schüler und Schülerinnen dazu anregen, sich in die Personen auf dem Foto hineinzuversetzen und deren nicht überlieferte Geschichte zu erzählen. Dabei sollte die Aufgabe zweierlei erreichen: Die stille Auseinandersetzung zuhause erschien mir die einzig angemessene Form, den Schülerinnen und Schülern die grausame Konsequenz der nationalsozialistischen Rassenideologie unaufdringlich und dennoch eindringlich nahezubringen. Indem sie den anonymen Opfern einen Namen und ein Gesicht gaben, machten sie sich deren Schicksal auch ein wenig zueigen und konnten im weiteren Verlauf der Epoche noch gezielter Fragen formulieren und nach Antworten suchen. Yvonne Leuzinger Als Beispiel kann die folgende kleine Geschichte dienen: Das Schicksal von Matilda Goldbach Mama-Marie saß am Ofen und strickte. Da stürmte Papa rein:»wir müssen sofort weg von hier! Packt alles zusammen, was ihr braucht!«was sollte das heißen? Ich war doch noch mit Ursula verabredet.»aber warum?darum!«, beendete Papa meinen Satz und schmiss mir einen Koffer vor die Füße. Ich tat, wie mir geheißen und packte meine Sachen. Wir waren Juden und wohnten in einem weißen Häuschen am Rand der Stadt Köln. Während ich und meine kleine Schwester Marlene, die bald sieben werden würde, uns für die»must-have«-spielsachen entschieden, räumte unsere Mama-Marie die dringendsten Lebensmittel und Kochutensilien zusammen. Papa traf noch die letzten Aktionen für die Reise, von der er oft am Abendbrottisch erzählt hatte. Als er von ihr zum ersten Mal erzählte, rief ich, dass ich hier viele Freunde hätte und ich nicht mitgehen würde, weil ich hier glücklich gewesen war. Seitdem ist vieles passiert, meine kleine Welt von Freundschaft und Treue war kaputt. Da 10 Sicht 2009

11 war nur noch Ursula, die mein Schicksal teilte. Vor einem Monat war da noch Marlon gewesen, doch plötzlich kam er nicht mehr und man erzählte, dass er krank sei. Er kam nicht wieder. Ein Mädchen aus der Nachbarschaft war auch um diese Zeit verschwunden und als ich davon Mama-Marie erzählte, riss sie die Augen auf und stritt sich in meinem Beisein mit Papa. Von da an durfte ich nicht mehr in die Schule. Nun stand Familie Goldbach mit Sack und Pack am Bahnsteig und wartete auf den Zug. Nach endlosen Stunden Fahrt und einigen Umstiegen kamen wir in Frankreich an. Nun, ich kriegte die Krise, als ich versuchte Französisch zu verstehen. Wir nahmen ein Hotel und machten es uns gemütlich. Einen Monat später fand Papa eine niedliche Wohnung für uns. Er selbst hatte als Bankangestellter schnell Arbeit gefunden. Und so lebten wir glücklich weiter. Nach zwei Jahren wurde meinem Vater gekündigt. Nach wenigen Tagen stürmten sie unsere Wohnung. Mein Vater war gerade mit einem seiner Freunde weg. Als Mama-Marie sie hörte, versteckte sie uns hinter dem Kleiderschrank, doch sie fanden uns und nahmen uns mit, - die Männer mit den glatten, schwarzen Stiefeln. Das letzte, was ich hörte, war ein Schuss, ein Schrei, bevor ich ins Auto gezwängt wurde. Mit elf Jahren wurde ich in das Konzentrationslager gebracht und jetzt weiß ich, ich werde sterben. Ich, Matilda Goldbach, werde in wenigen Minuten zusammen mit Mama-Marie und Marlene sterben. von Janka Hiby Sicht

12 Einblicke in den Unterricht»I tried very hard«ein Reading Journal in Klasse 10 Individuelle Wege gehen Zugang zur Lektüre finden Urteilsvermögen schulen Mut fassen, längere Texte in der Fremdsprache zu schreiben äußere Form gestalten selbständig Aufgaben wählen und bearbeiten sich in der Gruppe austauschen Längst geht es auch im Fach Englisch nicht mehr um stures Pauken. Es geht vielmehr darum, die oben genannten Kompetenzen zu vermitteln. Aber wie kann das gelingen? Wie fordere ich die Eigenaktivität der Jugendlichen heraus? Wodurch bekommen sie einen persönlichen Bezug zum Inhalt einer Lektüre? Wie erarbeiten sie sich einen individuellen Weg beim Verfassen längerer Texte in der Fremdsprache? Um gemeinsam mit den Schülern der Klasse 10 ein Stück auf diesem Weg zu gehen, erarbeitete ich mit ihnen ein reading journal. Dabei handelt es sich um eine Art Lesetagebuch, das zu einer Lektüre verfasst wird und individuell gewählte und persönlich gestaltete Einträge enthält. Hier ist es möglich, unter verschiedensten Aufgabenstellungen auszuwählen oder sich eigene Beiträge auszudenken und zu bearbeiten. Das Aufgabenangebot war vielfältig; es erstreckte sich von Charakterisierungen und Zusammenfassungen über kreative Aufgaben, wie z.b. das Erstellen von Tagebucheinträgen aus der Sicht einer betroffenen Person, von Briefen, die an einen der Charaktere geschrieben werden konnten, von eigenen Dialogen zwischen den handelnden Personen oder persönlichen Kommentaren bis hin zu Wortfeldarbeit oder Internetrecherchen. Mit einem solchen reading journal beschäftigten sich die Schüler der 10. Klasse im letzten Schuljahr über einen längeren Zeitraum. So hatten sie die Chance, die oben aufgeführten Kompetenzen zu erüben, und sie ergriffen diese Chance wie ich meine und meisterten die Aufgabe (jeder entsprechend seinen Möglichkeiten natürlich) mit Bravour. Die Hürden, die es dabei zu bewältigen galt, werden aus den folgenden Äußerungen in einer abschließenden Selbsteinschätzung der Schüler (hier auszugsweise in leicht korrigierter Form) deutlich: I liked the story and the great number of slang words. The story was full of suspense. It was difficult to understand and I had to look up many words. Now I start to believe that I can write something. I made an effort in writing long texts. At the beginning it was hard for me because I didn t do my homework, but then I caught up and now the journal is complete I made good progress I tried very hard. I was more organized than last year. I also made progress in using the tenses. I learned to apply grammar rules and the vocabulary. I learned to work independently. It was fun writing the reading journal! I wrote the reading journal with pleasure!! Karin Findeisen 12 Sicht 2009

13 Panther oder Mann Die zweite Deutschepoche in der 9. Klasse ist dem Humor vorbehalten, der Auseinandersetzung mit dem, was zum Lachen, oft auch zum Weinen veranlasst. Was ist Humor? Was reizt zum Lachen? Der Witz, die Satire, auch die Unsinnspoesie, von der Sprache absehend und in den Bereich der bildlichen Darstellungen wechselnd, auch die Karikatur. Aber nicht nur die Formen des Humors sind von Interesse, auch Stilistisches: die Ironie, das Absurde oder der schwarze Humor. Manchmal reicht die Zeit auch, um wenigstens in Auszügen eine Komödie kennenzulernen. Warum räumen wir an einer Waldorfschule dem Humor so viel Zeit ein, eine Deutschepoche? Rudolf Steiner fasst das seelische Empfinden der Jugendlichen in einem drastischen Bild. Er spricht angesichts der stürmischen Empfindungswelt vom Gefühl des»ausgespucktseins«. Was mag da wohltuender sein als im Unterricht gegensätzliche Seelentätigkeiten auszuloten: das Lachen und das Weinen. Für Schüler/innen bietet diese Epoche vielfältige Anlässe zum kreativen Schreiben, etwa wenn es gilt, eine Parodie zu verfassen: Man ahme ein bekanntes dichterisches Werk nach, schrecke nicht davor zurück, dies verzerrend, übertreibend oder gar verspottend zu tun. Man behalte die gegebene Form bei, suche sich aber einen anderen, nicht dazu passenden Inhalt. Es ist ein Spiel: Wer weiß, was da parodierend angespielt wird, hört, wie dem Angespielten mitgespielt wird. Zwei Schülerinnenbeispiele aus dem vergangenen Schuljahr Schrankspruch Ich schaue in den Schrank, In dem die T-Shirts liegen, In dem die Socken herumfliegen, In dem die Bügel hängen, Der Schimmel lebend wächst, Die Motten fühlend leben, In dem der Mensch beseelt Den Mäusen Wohnung gibt. Ich schaue in das Chaos, Gleich dem, das mir im Innern lebet. Die Spinne, sie webt Im Sonn - und Glühbirnlicht, Im Weltenraum, da draußen, In Seelentiefen, drinnen. - Zu dir, o Kleiderschrank, Will ich bittend mich wenden, Dass T-Shirt und Hose mir Zum Lernen und zur Arbeit In deinem Innern wachsen. Dr. Peter J. Gärtner Janka Hiby Sicht

14 Einblicke in den Unterricht Der Mann Der Panther Im Jardin des Plantes, Paris Sein Blick ist vom Vorübergehn der Frauen so wach geworden, dass ihn nichts mehr hält. Ihm ist, als ob es tausend Frauen gäbe und hinter tausend Frauen keine Welt. Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe So müde geworden, dass er nichts mehr hält. Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe Und hinter tausend Stäben keine Welt. Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte, bei dem sich alles nur ums Eine dreht, ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte, in der betäubt ein großer Wille steht. Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte, der sich im allerkleinsten Kreise dreht, ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte, in der betäubt ein großer Wille steht. Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille sich lautlos auf: und fängt im Herzen an zu sein. Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein, geht durch der Glieder angespannte Stille - Und hört im Herzen auf zu sein. Charlotte Lenz Rainer Maria Rilke 14 Sicht 2009

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17 Tafelbild 2 Sommerbild, Kruska Sicht

18 Unsere Lieblingswitze NASS Zwei Frösche sitzen auf einer Seerose im Teich. Es fängt an zu regnen. Da sagt der eine Frosch:»Komm, wir springen ins Wasser, bevor wir nass werden.«an welchem Tag sinken die meisten U-Boote? Am Tag der offenen Tür! TROCKEN Treffen sich zwei Sandkörner in der Sahara. Sagt das Eine zum Anderen:»Hier ist es aber voll!«haarig Geht eine Frau zum Friseur. Fragt der Friseur:»Möchten Sie Ihre Stirnlocke behalten?«sie:»ja, auf jeden Fall«Der Friseur:»Gut, dann packe ich sie Ihnen ein.«tierisch Kommt ein Mann zum Zirkusdirektor und fragt nach einem Job. Sagt der Direktor:»Was können Sie denn?ich kann Vögel nachmachen.das können viele!«, sagt der Direktor ablehnend. Dreht sich der Mann um und fliegt davon. VOLL Erzählt Therese strahlend:»ich bekomme keine Pickel mehr!«fragt ihre Freundin verblüfft:»wie hast du das geschafft?ganz einfach: Kein Platz mehr!der Strand ist jedes Mal überlaufener!ja, schrecklich. Diesmal mussten wir uns mit einer Reihensandburg zufrieden geben!«ferien»na, Daniel, wie war der Urlaub?Grässlich! Im Hotel hatte ich Zimmer Nummer 100 und am Türschild war die 1 abgefallen!mama, darf ich diesen Urlaub einen Bikini tragen?nein, Hannes.«Lehrerin:»Also merkt euch das: Hitze dehnt aus und Kälte zieht zusammen. Wer weiß ein Beispiel?«Peter meldet sich:»die Ferien im Sommer dauern sechs Wochen, die im Winter nur zwei!«aus der Klasse 6 Treffen sich ein Thunfisch und ein Walfisch. Sagt der Walfisch zum Thunfisch:»Was sollen wir denn tun, Fisch?«Sagt der Thunfisch zum Walfisch:»Du hast die Wahl, Fisch.«18 Sicht 2009

19 Von Wildpferden und Mühlen Klassenfahrt der Klasse 5 nach Groß-Reken im Münsterland Juni 09 Montag Um 8.00 Uhr trafen alle in der Klasse ein und warteten aufgeregt mit ihren Taschen und Koffern auf die Ankunft vom Bus. Als wir dann in Groß-Reken angekommen waren, wurden erst einmal die Zimmer verteilt. Die Jungen hatten ein 10er Zimmer, die Mädchen ein 6er, 10er und 8er Zimmer. Zum anschließenden Mittagessen gab es Nudeln mit Rotkohl und Gulasch. Nach einer kleinen Pause machten wir eine dreistündige Wanderung. Wir sahen eine Mühle und bestiegen 30 Meter von einem 60 Meter hohen Fernmeldeturm. Danach besichtigten wir in Gruppen eine kleine Stadt. Nach dem Abendbrot schrieben wir Tagebuch. Anschließend war Freizeit und zum Schluss wurde noch gesungen. Dienstag Wir wurden, wie jeden Morgen, mit einem Lied geweckt. Dann gab s zum Frühstück Cornflakes. Wir holten unsere Helme und dann wurden Fahrräder verteilt. Wir fuhren in einer Reihe los und durften die Kolonne auf der Straße nicht überholen. Am Fahrradweg angekommen, durften wir dann aber so schnell fahren, wie wir wollten. Wir fuhren zum Gelände des Kettlerhofs. Die Tour war 20 km lang. Zurück in der Jugendherberge gab es Mittagessen und danach hatten wir Freizeit. Mittwoch Heute sind wir zu den Dülmener Wildpferden mit den Rädern gefahren. Das war sehr anstrengend. Dort angekommen, erzählte uns eine Försterin vieles über die Pferde. Die Herde besteht aus ca. 400 Tieren. Sie lebt dort ganz ohne menschliche Hilfe und versorgt sich, bis auf die Winterzeit, alleine. Nur dann wird sie mit Heu gefüttert, so wie die anderen Tiere des Waldes auch. Immer am letzten Samstag im Mai werden die Pferde ins große Stadion getrieben und alle Junghengste werden herausgefangen. Dann haben wir unsere Brote gegessen und haben auf der Rückfahrt zur Jugendherberge noch ein Eis bekommen. Donnerstag Am Vormittag haben wir eine Ralley durch Groß-Reken gemacht. Wir wurden in verschiedenen Gruppen durch die Stadt gejagt. Nach einer Weile trafen sich dann alle wieder im Ort. Nach dem Mittagessen beschlossen wir ins nahe gelegene Freibad zu gehen. Dort gab es Sprungtürme und ganz viele haben sich getraut vom 5er zu springen. Zurück in der Jugendherberge, waren wir alle sehr hungrig. Zum Abendessen wurden Würstchen, Brot und anderes gegrillt. Danach machten wir Lagerfeuer und sangen, bis es dunkel wurde. Dann machten wir eine Nachtwanderung und gingen in den Wald, wo es noch dunkler war. Das war ziemlich unheimlich. Nachdem wir wieder am Lagerfeuer angekommen waren, wollten einige nochmal in den Wald. Als sie dann von der zweiten Nachtwanderung zurückkamen, war es schon 0.30 Uhr. Wir warteten noch alle gemeinsam, bis das Feuer fast erloschen war und waren dann um 1.30 Uhr im Bett. Freitag Heute mussten wir unsere Taschen und Koffer packen. Wir zogen die Betten ab und fegten den Flur und die Zimmer. Nachdem wir alle Sachen runter gebracht hatten, durften wir noch ein bisschen herumlaufen. Dann kam der Bus ein Doppeldecker! Alle saßen oben. An der Schule angekommen, wurden wir alle von unseren Eltern abgeholt. Unsere Klassenfahrt hat sehr viel Spaß gemacht. Clara, Johanna, Leonie, Mirjam, Tamara, Emma Sicht

20 Abenteuer Südafrika In einem Ort nahe Kapstadt in Südafrika sitzen schwarze Arbeiter, die eine Straße reparieren sollen, den ganzen Tag am Straßenrand und sonnen sich. Auf die Frage, warum sie nicht arbeiten, antwortet einer, als man sie morgens dort für die tägliche Arbeit absetzte, habe man vergessen, ihnen Arbeitsgeräte mitzugeben. An einem anderen Tag kommt mir in Kapstadt ein wildfremder schwarzer afrikanischer Priester in knallbunter Kleidung entgegen. Er schüttelt mir die Hand, fragt, wie es mir geht, wo ich herkomme und wie es mir hier gefällt. Wir unterhalten uns kurz, dann ist er weg und ich bleibe verdutzt stehen. Diese Erlebnisse und noch unzählige mehr stammen aus meiner dreimonatigen Zeit in Südafrika. In den kommenden Zeilen möchte ich versuchen, einen Einblick in die unvergesslichsten drei Monate meines Lebens zu geben, die ich im Rahmen eines Schüleraustausches in Südafrika verbrachte. Schon durch das Thema meiner Jahresarbeit in der 8. Klasse,»Nelson Mandela«, war ich für das Land Südafrika mit seiner Geschichte und seiner Politik sensibilisiert. Als dann mein Patenonkel, der auch Tutor meiner Jahresarbeit war, mir das Programm einer Organisation zukommen ließ, die einen Schüleraustausch mit Südafrika anbietet, war ich begeistert. Das klang aufregend und gleichzeitig nicht ganz ungefährlich. Ich würde die Chance bekommen die spannende politische Geschichte Südafrikas und den African Way of Life selbst kennen zu lernen. Ja, und ich wollte mir auch etwas beweisen wer geht schon nach Südafrika? Mit den anderen ungefähr zwanzig Austauschschülern, die ich größtenteils schon vorher kennen gelernt hatte, flog ich nach Johannesburg in Südafrika. Dort trennten sich unsere Wege, da wir an verschiedenen Orten in Südafrika wohnen würden. Ich nahm mit vier anderen einen Anschlussflug nach Kapstadt. Und dort am Flughafen traf ich dann meine südafrikanische Gastfamilie. Wir hatten vorher schon per Kontakt aufgenommen und so wusste ich ein ganz klein wenig von ihnen und wie sie ungefähr aussahen. Wir fuhren zu ihrem Haus in Somerset West, etwa eine knappe Autostunde östlich von Kapstadt gelegen. Dort angekommen, zeigte man mir mein Zimmer. Es war Ostersonntag. Zwar habe ich mich von Anfang an bei der Familie wohlgefühlt, aber in diesem Moment, als ich zum ersten Mal mein Zimmer betrat und auf meinem Kopfkissen einen Schokoladenosterhasen vorfand, fühlte ich mich erst richtig zuhause. Meine gesamte Gastfamilie war super freundlich und herzlich zu mir und hat mich mit wirklich offenen Armen empfangen. Meine Gastmutter Suyen ist Lehrerin in einer Privatschule für geistig behinderte Menschen, die in Südafrika überhaupt nicht staatlich unterstützt werden. Mein Gastvater Ben ist gelernter Ingenieur, arbeitet jetzt aber bei KWV, einer der größten Weinfirmen des Landes. Mit meinem 16-jährigen Gastbruder Ben-Barend besuchte ich für 3 Monate die Boys- High-School in Paarl, die als sehr gut gilt. Meine gesamte Schulzeit dort war ein einziges großes Erlebnis und es gab sehr viele Unterschiede zu meiner Waldorfschule hier. Das Erste, was einem sofort ins Auge sticht, ist die Schuluniform. Sie muss immer sauber sein, ordentlich sitzen und nach Vorschrift getragen werden. An fast allen Schulen in Südafrika gibt es Schuluniformen, jede hat ihre eigene. Meine Schuluniform bestand aus einer kurzen Hose, Kniestrümpfen, Krawatte, Hemd und gestreiftem Jacket; dies alles in unterschiedlichen Blau- und Grautönen. In meinen Augen ist eine Schuluniform keine schlechte Idee, denn sie steigert den Teamgeist 20 Sicht 2009

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