Kleine große Künstler. Frühe ästhetische Bildung in Kindergarten und Kunstmuseum Kunstmuseum Stuttgart

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1 Kleine große Künstler Frühe ästhetische Bildung in Kindergarten und Kunstmuseum Kunstmuseum Stuttgart Gefördert von der Robert Bosch Stiftung

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5 Inhalt Vorwort und Dank 7 Projektbeschreibung 11 Projektberichte Museumspädagogischer Dienst der Landeshauptstadt Stuttgart (mupädi) 23 Betriebliche Kindertagesstätte der Landeshauptstadt Stuttgart in der Eberhardstraße 61A 31 Tageseinrichtung für Kinder»KiTa Rosenstein«in der Rümelinstraße Tageseinrichtung für Kinder in der Eckartstraße educcare-bildungskindertagesstätte in der Hasenbergstraße 47»Von Schimmelgeistern und Schokoladenkäfern«oder»Das Tränenmeer«. Ein Figurentheater zum Werk von Dieter Roth 51 Wissenschaftliche Evaluation der Fachhochschule Koblenz 57 Literaturverzeichnis 112 Impressum 114

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7 7 Vorwort und Dank»Früh übt sich, wer ein Meister werden will«. Junge Besucher an Kunst und Kultur heranzuführen, hat sich das Kunstmuseum Stuttgart mit seiner Eröffnung 2005 zu einer zentralen Aufgabe gemacht. Lange Zeit sahen Museen in Kindern die Besucher der Zukunft. Die Erkenntnis, dass sie bereits die Besucher von heute sind, macht es nötig, nach zielgruppenspezifischen Kunstvermittlungsmethoden zu suchen. Die Vermittlungsbemühungen des Kunstmuseums gehen von der Erkenntnis aus, dass die Auseinandersetzung mit Kunst Kinder über die kulturelle Bildung hinaus in ihrer allgemeinen Entwicklung fördert. Eine Studie des Guggenheim Museum zeigte beispielsweise, dass die Begegnung mit Kunstwerken und der eigene kreative Ausdruck die Entwicklung des analytischen Denkens und der sprachlichen Fähigkeiten fördert. Ziel des Modellprojektes»Kleine große Künstler«war es, neue und geeignete Formen der Kunstvermittlung für Kinder im Vorschulalter zu erproben und ein nachhaltiges Kunstvermittlungsprojekt zur frühen Kreativitätsförderung zu entwickeln. Initiiert wurde das Projekt von Julia Hagenberg, der ehemaligen Leiterin der Kunstvermittlung am Kunstmuseum Stuttgart. Sie begleitete es bis zu ihrem Weggang mit viel Engagement. Dafür gebühren ihr Anerkennung und ein herzlicher Dank. Bis zur Wiederbesetzung ihrer Stelle wurde das Modellprojekt dankenswerterweise durch Simone Schimpf, stellvertretende Direktorin des Kunstmuseums und Monika Fink, wissenschaftliche Assistentin der Kunstvermittlung, fortgeführt. Die neue Leiterin der Kunstvermittlung, Nicole Deisenberger, brachte das Projekt mit der Ausstellung»Kleine große Künstler«zum erfolgreichen Abschluss. Auch ihr danke ich herzlich. Während der Projektlaufzeit von November 2008 bis Oktober 2010 besuchten über 60 Stuttgarter Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren abwechselnd das Kunstmuseum Stuttgart und die Werkstatt des Museumspädagogischen Dienstes der Landeshauptstadt Stuttgart. Eigens dafür fortgebildete Erzieherinnen und Museumspädagoginnen betreuten die Kinder über diese zwei Jahre. Speziell für das Projekt entworfene Figurenspiele ergänzten und unterstützten die Vermittlung. Die Arbeit mit Figuren als indirekte Form der Kunstvermittlung hatte sich im Kunstmuseum bereits im Vorfeld des Projektes als vielversprechend erwiesen. Dragica Ivanovic hat mit ihrem Figurentheater Hibisskuss sehr gute Arbeit geleistet, für die ich ihr herzlich danke. Zum Abschluss des Projektes wurden die Arbeiten der Kinder, die während der Laufzeit des Modellprojektes entstanden sind, in einer Ausstellung im Kunstmuseum Stuttgart einem größeren Publikum zugänglich gemacht. Tobias Fleck und sein Team von der Ausstellungstechnik haben mit viel Engagement und Professionalität eine Ausstellung geschaffen, die den Kindern und ihren Eltern in Erinnerung bleiben wird. Den Kollegen sei dafür gedankt. Wissenschaftlich begleitet und evaluiert wurde das Modellprojekt vom Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Koblenz, deren Abschlussergebnisse in dieser Projektdokumentation veröffentlicht und dargestellt werden. Frau Professor Daniela Braun und ihren Mitarbeiterinnen gilt an dieser Stelle mein Dank für ihre Arbeit und ihren fachlichen Rat. Mit der wissenschaftlichen Evaluation, die die Bedeutung des Gesamtprojektes für die frühkindliche Bildung vor Augen führt, verbindet sich mein Wunsch, dass derartige kunstvermittelnde

8 8 Vorwort und Dank Ansätze auch in den von Bildungs- und Kulturpolitikern verantworteten Etats Widerhall finden. Über Aufmerksamkeit und Zustimmung hinaus ist es notwendig, dass für die beteiligten Institutionen nicht nur zeitlich begrenzte Projektmittel zur Verfügung stehen, sondern eine langfristige Finanzierung sicher gestellt wird. Ohne die Unterstützung des Museumspädagogischen Dienstes unter Leitung von Herrn Edi Keller hätten wir das Projekt nicht durchführen können. Er hat den methodischen Baukasten zur Verfügung gestellt. Die Projektberichte der beteiligten Kindertagesstätten zeigen deutlich, dass die praktische Arbeit in der Werkstatt ein wesentlicher Bestandteil für die Kinder in ihrer Auseinandersetzung mit Kunst gewesen ist. Ihm und seinen drei Mitarbeiterinnen ein herzlicher Dank für die vielen Ideen im kreativ-künstlerischen Bereich. Die am Projekt beteiligten drei Kindertagesstätten der Landeshauptstadt Stuttgart und die educcare-bildungskindertagesstätte haben trotz mancher personeller Engpässe die Besuche der am Projekt beteiligten Kinder möglich gemacht. Dass dies großer Anstrengung bedurfte, hat unseren Blick auf die Abläufe im Kindergartenalltag nochmals geschärft. Den Leiterinnen der Einrichtungen, Carina Handschuh, Kristina Seifert, Lisa Paul, Nicole Lorch und Anja Deyle danke ich ebenso für ihre Unterstützung wie den am Projekt beteiligten Erzieherinnen für ihre Offenheit und ihre Bereitschaft, sich auf das unbekannte Terrain der modernen und zeitgenössischen Kunst zu begeben. Mein größter Dank gilt der Robert Bosch Stiftung, die das Projekt so großzügig gefördert und überhaupt erst möglich gemacht hat. Namentlich bin ich Christiane Kreher, Projektleiterin im Bereich Bildung und Gesellschaft, dankbar für ihre Begleitung und ihr großes persönliches Interesse an diesem Projekt. Das Modellprojekt»Kleine große Künstler«hat die Vermittlungsarbeit am Kunstmuseum Stuttgart bereits heute verändert. So wurden zu den großen Sonderausstellungen»Kaleidoskop. Hölzel in der Avantgarde«,»Eat Art. Vom Essen in der Kunst«und»Kosmos Rudolf Steiner«spezielle pädagogische Materialien für Vorschulkinder entwickelt und den Erzieherinnen und Erziehern in einer Fortbildung vorgestellt. Daneben entstanden zu den Sammlungsschwerpunkten des Kunstmuseums drei Themenhefte über Adolf Hölzel, Dieter Roth und Willi Baumeister, die sich an Kinder ab vier Jahren und ihre Begleiter richten. In Zusammenarbeit mit dem Jungen Ensemble Stuttgart und dem Museumspädagogischen Dienst der Stadt Stuttgart konnten wir im ersten Halbjahr 2011 das Projekt»Ich sehe was, was du nicht siehst«starten und unsere Arbeit um theaterpädagogische Elemente erweitern. Die Kooperation mit Stuttgarter Einrichtungen, die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen ebenfalls als ihre Aufgabe verstehen, führte zur wechselseitigen Erweiterung des methodischen Spektrums um die spezifischen Blickweisen der Partner. Dieser Ansatz bei der Konzeption des auf unsere jüngsten Besucher zugeschnittenen Programms wird auch künftig ein wesentlicher Bestandteil der Vermittlung am Kunstmuseum Stuttgart sein. Ulrike Groos, Direktorin Kunstmuseum Stuttgart

9 »Kunst ist, was man macht.«

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11 11»Was man erdenkt, ist untrennbar, von dem, was man erschaut.«rudolf Arnheim Kunstvermittlung für Kinder und Jugendliche im Kunstmuseum Stuttgart Das Kunstmuseum Stuttgart legt seit seiner Eröffnung im Jahr 2005 einen Schwerpunkt seiner Vermittlungsarbeit auf die kulturelle Bildung von Jugendlichen und Kindern. Die Einrichtung des wöchentlich stattfindenden Jugendkunstclubs»crumpled paper«gibt Jugendlichen die Möglichkeit, sich intensiv mit Kunst auseinander zu setzen, Einblicke hinter die Kulissen eines Museums und dessen Berufsfelder zu gewinnen und selbst kreativ zu werden. So entwickeln die Mitglieder von»crumpled paper«in Zusammenarbeit mit den zuständigen Kuratorinnen derzeit einen Audioguide für die Ausstellung»Michel Majerus«, der ihre eigene Zielgruppe in den Blick nimmt und in dem spielerisch experimentelle Sequenzen gleichberechtigt neben kunsthistorischen Fragestellungen zum Werk des Künstlers stehen. Daneben wurden in Zusammenarbeit mit dem Museumspädagogischen Dienst der Landeshauptstadt Stuttgart (mupädi), der die Stuttgarter Schulen betreut und seine Werkstatt zur Verfügung stellt, verschiedene Vermittlungsformate wie der»familiensonntag«und»großelterntag«konzipiert. Während des wöchentlich stattfindenden Vermittlungsprogramms»Drop & Shop«können Kinder im Alter zwischen sechs bis elf Jahren zunächst praktisch in der Werkstatt des mupädi arbeiten und anschließend im Kunstmuseum Werke betrachten, die sich mit ihren zuvor gefertigten kreativen Arbeiten in Verbindung setzen lassen. Für Kinder ab sechs Jahren besteht ein weiteres Angebot: Eigens für Sonderausstellungen oder Sammlungsschwerpunkte konzipierte Figurenspiele schaffen Zugänge zu Künstlern und ihren Werken. Auch die Entstehung und Gestaltung der Arbeiten einzelner Künstler wird auf diese Weise thematisiert. Stuttgart eignet sich insbesondere deshalb hervorragend für diesen Ansatz in der Kunstvermittlung, weil die Figurenspieltradition an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart in einem eigenen Studiengang verankert ist. Anlässlich der Sonderausstellung»Im Rampenlicht. Baumeister als Bühnenbildner«im September 2007 wurde das Figurenspielrepertoire am Kunstmuseum Stuttgart um ein weiteres Stück mit dem Titel»Der Farbenwächter«erweitert, das bis Mitte Januar 2008 regelmäßig und mit großem Erfolg für Kinder ab sechs Jahren aufgeführt wurde. Das Stück behandelt die grundlegenden bildnerischen Gestaltungsmittel wie Farbe und Komposition, mit denen sich auch Willi Baumeister intensiv auseinandersetzt.

12 12 Kulturelle Bildung in der Frühpädagogik Mehr und mehr wuchs in Pädagogik, Psychologie und Hirnforschung die Erkenntnis, welche maßgebliche Bedeutung die ersten sechs Lebensjahre für die kindliche Entwicklung im Blick auf Bildung und Lernen haben. Vor diesem Hintergrund hatte das Kultusministerium Baden- Württemberg im Jahr 2005 die erste Fassung eines Orientierungsplanes für Bildung und Erziehung in baden-württembergischen Kindergärten und weiteren Kindertageseinrichtungen vorgelegt, die bereits vier Jahre später eine Erweiterung erfuhr. Mit dem Orientierungsplan setzte sich auch ein modifiziertes Rollenverständnis der Erzieherinnen und Erzieher durch. Nicht eine belehrende Position, sondern eine»fragende Haltung«der pädagogischen Fachkräfte, die die Neugier und den Forscherdrang des Kindes unterstützt, stand nun im Mittelpunkt. Etwa gleichzeitig wurde in der Landeshauptstadt Stuttgart durch pädagogische Fachkräfte, Eltern und bürgerschaftlich Engagierte ein neues Bildungs- und Erziehungskonzept an Kindergärten entwickelt, für das der Physiker Albert Einstein als Namensgeber diente. Die so genannten Einstein-Kindergärten nehmen das Kind mit seinen jeweiligen Interessen und Energien in den Blick und fördern frühzeitig seinen Forscher- und Teamgeist. Vor allem die Erkenntnis, dass Kinder mit allen Sinnen lernen, steht im Mittelpunkt dieser Einrichtungen. In der weithin technisierten und mediatisierten Welt wird die sinnliche Erfahrung oft vernachlässigt. Rudolf Arnheim bemerkte bereits 1996 in diesem Zusammenhang treffend:»so ziemlich unser gesamtes Erziehungssystem beruht nach wie vor auf Wort und Zahl. Gewiß lernen die Kleinsten in unseren Kindergärten, anschauliche Formen zu betrachten und mit ihnen umzugehen; sie erfinden auch selber solche Formen auf dem Papier oder in Knetmaterial und denken dabei wahrnehmungsmäßig. Aber schon in den Vorschuljahren beginnen die Sinne ihren Rang als Erziehungsorgane zu verlieren«. Den Erfahrungen aus»zweiter Hand«setzte er deswegen die unmittelbare Stimulierung der Sinne etwa durch die Kunst entgegen. Im Vorfeld des Projekts Es lag deshalb nahe, die Bildungsinteressen der unterschiedlichen Institutionen zusammenzuführen und einen wechselseitigen Lernprozess anzustoßen. In diesem Rahmen hat das Kunstmuseum Stuttgart mit dem Museumspädagogischen Dienst der Landeshauptstadt Stuttgart und vier Stuttgarter Kindertageseinrichtungen in einem Kooperationsmodell ein Kunstvermittlungsangebot für Kinder ab drei Jahren entwickelt, das Kreativität und Sinnesbildung fördert. In der frühen Entwicklungsphase des Kindes geht die sinnliche Wahrnehmung der Sprachentwicklung voraus. Für die Bildung der Sinne bietet die Sammlung des Kunstmuseum Stuttgart beste Voraussetzungen. Die Werke zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler in der Sammlung knüpfen auf vielfältige Weise an die kindliche Alltagswelt an. So eignen sich die Arbeiten von Dieter Roth, für die der Künstler u.a. vergängliche Materialien wie Lebensmittel verwendet hat, für eine Beschäftigung mit dem Thema Zeit. Für eine Begeg-

13 Im Vorfeld des Projekts 13 nung mit Kunst, die über die visuelle Betrachtung hinausgeht, bieten sich ebenso die Arbeiten Tony Craggs, Rebecca Horns oder Wolfgang Laibs an, sprechen sie doch auch das Gehör, den Geruchs- und Tastsinn an. Sinnesbildung steht in engem Zusammenhang mit der bewussten Wahrnehmung des eigenen Körpers. Bewegung und motorische Aktion sind zugleich auch Elemente, die die Aufmerksamkeit von Kindern fördern. Darum liegt es nahe, motorische Elemente mit dem Kunsterlebnis zu verbinden. Georg Winters Werk»Höhlenrettung«etwa ermöglicht den hindurch-krabbelnden Kindern Kunsterfahrung durch physische Erkundung. Im Projektverlauf sollten neue Vermittlungsformen der Museumspädagogik angestoßen und erprobt werden, die dem aktuellen Stand der Frühpädagogik entsprechen. Aus diesem Grund fanden während des Projektverlaufes an wechselnden Orten vier Fortbildungen für die pädagogischen und museumspädagogischen Fachkräfte statt: 1 Prof. Dr. Daniela Braun (Fachhochschule Koblenz, Fachbereich Sozialwesen),»Grundlagen der ästhetischen Bildung und Kreativitätsförderung«: Diese Fortbildung hatte die theoretischen Grundlagen der Kreativitätsförderung und Wahrnehmungsprozesse zum Inhalt. Darüber hinaus wurde die Sinnesbildung der frühen Entwicklungsphase, die Selbsthilfe und Selbstbildungsfähigkeit des Kindes sowie seine Persönlichkeitsentfaltung thematisiert. Formen der Beobachtung und die Dokumentation kindlicher Bildungsprozesse waren ebenfalls Punkte, die in der Fortbildung behandelt wurden. 2 Mathias Schubert (Künstler/Kunstpädagoge, Dortmund),»Methoden künstlerischen Gestaltens mit Kindern«: Der Schwerpunkt dieser in der Werkstatt des mupädi stattfindenden Fortbildung lag auf der Vermittlung von unterschiedlichen kreativen Ausdrucksformen und Gestaltungsprozessen. 3 Kirsten Mosel (Mobiles Atelier, Hannover),»Linienworkshop«: Der Workshop fand in der Tageseinrichtung»KiTa Rosenstein«in der Rümelinstraße 80 statt. In Kleingruppen bearbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Raum mit Klebestreifen, nachdem sie ein Thema erhalten hatten. Im anschließenden Plenum wurde die eigene Arbeit reflektiert und die Umsetzbarkeit des Ansatzes für Kinder von drei bis sechs Jahren diskutiert. 4 Prof. Dr. Kirsten Winderlich (Universität der Künste Berlin, Institut für Kunstdidaktik und ästhetische Erziehung),»Workshop zur Herstellung eines Kreativitätskoffers«: Zu Beginn arbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Bilderbüchern. Ausgangspunkt war die Frage, welche Themen Kinder daran interessieren bzw. was die Geschichten und Bilder über die Welt des Kindes erzählen. In einem zweiten Schritt suchte jede/r Teilnehmer/in im Kunstmuseum ein Kunstwerk aus, von dem sie/er glaubt, es sei besonders faszinierend für Vorschulkinder und begründete seine/ihre Wahl den übrigen Anwesenden. Aufgeteilt in Gruppen erhielten die Erzieherinnen und Erzieher sowie die museumspädagogischen Fachkräfte im dritten Teil der Fortbildung die Aufgabe, einen Koffer mit verschiedenen Materialien zu bestücken und ihn so zu gestalten, dass er zur Vermittlung eines ausgewählten Kunstwerks dienen kann.

14 14 Im Vorfeld des Projekts Die Fortbildungen bildeten die Voraussetzung dafür, dass ein vergleichbarer Informationsstand der Fachkräfte ermöglicht wurde. Die pädagogischen Grundlagen eines auf die Partizipation von Kindern angelegten Bildungsprozesses mussten geklärt und die Erwartungen an das Projekt und die Zusammenarbeit aufeinander abgestimmt sein. Dabei war es wichtig, die unterschiedlichen Voraussetzungen der Kooperationspartner in den Blick zu nehmen, damit in der Folge eine flexible Reaktion beispielsweise auf die jeweiligen räumlichen Gegebenheiten möglich war. Neben Themen wie Kreativitätsförderung und prozessorientierter Bildungsarbeit bei Kindern lag ein Schwerpunkt auf der Klärung der Rollen von Pädagoginnen und Pädagogen im Bildungsprozess. Des Weiteren widmeten sich die Fortbildungen methodischen Fragen zur Beobachtung und Dokumentation kindlicher Bildungsprozesse. Nach Abschluss des Projektes»Kleine große Künstler«werden Erkenntnisse und Erfahrungsschatz das Instrumentarium des Kunstvermittlungsangebotes im Kunstmuseum Stuttgart erweitern. Geplant sind Fortbildungen für Erzieherinnen und Erzieher, die in Zusammenarbeit mit dem mupädi im Kunstmuseum angeboten werden. Auch in den Kindertageseinrichtungen können die erarbeiteten Vermittlungsmedien sowie das Figurenspiel in der Bildungsarbeit genutzt werden. Die aus dem Projekt gewonnen Ergebnisse können sowohl hinsichtlich des Kooperationsmodells als auch der didaktischen Methoden auf vergleichbare Institutionen übertragen werden. Neben den Kindertageseinrichtungen profitieren auch Individualbesucher ab drei Jahren von den aus dem Projekt gewonnenen Erkenntnissen. Ihnen soll im Kunstmuseum ein museumspädagogisches Programm geboten werden, das dem aktuellen Forschungsstand der frühkindlichen Pädagogik entspricht. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung werden die Projektergebnisse zu einem späteren Zeitpunkt einem Kreis von Fachkolleginnen und -kollegen präsentiert und in diesem Forum diskutiert. Die für die einzelnen Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer sowie für die Kooperationspartner formulierten Teilziele gliederten sich wie folgt: Teilziele für die Kinder Eröffnen von sinnlichen und damit entwicklungsgemäßen Zugängen zu unterschiedlichen Formen von Kunst Förderung der Sinnesbildung in der frühen Entwicklungsphase durch Kunst Anregung unterschiedlicher kreativer Ausdrucksformen und Gestaltungsprozesse Förderung der sprachlichen Artikulation des Erlebten Erwerb von Schlüsselkompetenzen wie Ich-Stärke, Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit, Beurteilungsfähigkeit, Lernbereitschaft, Wahrnehmungsfähigkeit, soziale und kreative Kompetenz als Problemlösungsfähigkeit, die sich auf alle Lebensbereiche bezieht (Selbstkompetenz, Sachkompetenz und Sozialkompetenz)

15 Im Vorfeld des Projekts 15 Teilziele für die Kindertageseinrichtungen Schulung und Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte in der ästhetischen und kulturellen Bildung sowie in der Moderation künstlerisch-kreativer Prozesse Vermittlung der erworbenen Kenntnisse an das gesamte Team der jeweiligen Einrichtung Ausbau des pädagogischen Angebots im ästhetisch-künstlerischen Bereich, Planung und Durchführung von entsprechenden Projekten Sensibilisierung der Erzieherinnen und Erzieher für die Arbeit und Vorgehensweise der museumspädagogischen Fachkräfte Intensivierung der Kooperation mit dem Kunstmuseum Stuttgart und dem mupädi, Aufbau einer langfristigen und nachhaltigen Zusammenarbeit Teilziele für das Kunstmuseum Stuttgart und den mupädi Schulung und Qualifizierung der museumspädagogischen Fachkräfte im Bereich der ästhetischen Frühbildung Sensibilisierung der museumspädagogischen Fachkräfte für die Arbeit und die Bedürfnisse der Erzieherinnen und Erzieher Etablierung eines langfristigen Kunstvermittlungsangebots für Kindertageseinrichtungen Erweiterung des Spektrums museumspädagogischer Ansätze um offene, speziell auf frühkindliche Bedürfnisse abgestimmte Methoden Impulse für ein Vermittlungsprogramm, das sich an Individualbesucher ab 3 Jahren und ihre Eltern richtet Entwicklung eines nachhaltigen Kooperationsmodells für die Zusammenarbeit der Institutionen Wahl der Kindertagesstätten Die Auswahl der Kindertageseinrichtungen, die am Projekt teilnahmen, erfolgte nach drei wesentlichen Kriterien: Ausschlaggebend waren ein mit den methodischen Ansätzen des Projektes kompatibler pädagogischer Zugang sowie die innenstadtnahe Lage der jeweiligen Einrichtung, um die häufigen Besuche des Kunstmuseums und der Werkstatt des mupädi während der Projektlaufzeit organisatorisch zu erleichtern. Die ausgewählten Kindertageseinrichtungen repräsentierten darüber hinaus sozial unterschiedlich strukturierte Einzugsgebiete, um einen Querschnitt durch die Stuttgarter Bevölkerung zu gewährleisten. Die Mischung der beteiligten Institutionen, Träger und Einzugsgebiete garantiert zudem, dass die Ergebnisse nach Abschluss des Projekts auf möglichst viele verschiedene Einrichtungstypen übertragbar sind.

16 16 Wahl der Kindertagesstätten Die Wahl fiel daher auf drei Einrichtungen der Landeshauptstadt Stuttgart sowie einen Kindergarten unter freier Trägerschaft: Tageseinrichtung für Kinder in der Eckartstraße 18 Betrieblicher Kindergarten der Landeshauptstadt Stuttgart in der Eberhardstraße 61A Tageseinrichtung für Kinder»KiTa Rosenstein«in der Rümelinstraße 80 Educcare Bildungskindertagesstätte in der Hasenbergstraße Die Kindertagesstätten in der Eberhardstraße 61A und in der Eckartstraße 18 waren jeweils mit einer Gruppe am Projekt beteiligt, die Tageseinrichtung für Kinder»KiTa Rosenstein«in der Rümelinstraße 80 und die Educcare Bildungskindertagesstätte in der Hasenbergstraße mit je zwei Kindergruppen. Geleitet wurde das Projekt von einer Steuerungsgruppe, der die Vertreterin der Robert Bosch Stiftung sowie die Leiterin der Kunstvermittlung am Kunstmuseum Stuttgart vorsaßen. Des Weiteren waren darin alle Institutionen und Kooperationspartner mit je einer Person vertreten, so dass sich die Steuerungsgruppe wie folgt zusammensetzte: Vertreterin der Robert Bosch Stiftung Leitung Kunstvermittlung des Kunstmuseum Stuttgart Leitung des Museumspädagogischen Dienstes der Landeshauptstadt Stuttgart Leiter/innen der beteiligten Kindertageseinrichtungen Vertreter des Trägers der Educcare Bildungskindertagesstätte Vertreterin des städtischen Jugendamtes Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Steuerungsgruppe berichteten während der Projektlaufzeit regelmäßig aus den jeweiligen Institutionen, die weiteren Prozesse wurden auf der Grundlage des aktuellen Forschungsstands der Frühpädagogik gemeinsam diskutiert und beschlossen. Die Aufgabe der KiTa-Leiterinnen bestand auch darin, das Projekt innerhalb der gesamten Einrichtung präsent zu halten, so dass auch Erzieher und Erzieherinnen, die nicht direkt teilnahmen, über den Projektverlauf informiert waren und die entwickelten Vermittlungsmedien bereits für die eigene Arbeit nutzen konnten. Projektverlauf Der offizielle Startschuss für das Projekt»Kleine große Künstler«fiel im November 2008 mit der Premiere des Figurenspiels»Das Blaue vom Himmel«für alle beteiligten Kindergartengruppen und die Mitglieder der Steuerungsgruppe. In diesem Theaterstück wird die Geschichte eines Museumswärters erzählt, dessen Auge sich auf Reisen durch das Kunstmuse-

17 Projektverlauf 17 um Stuttgart begibt, an einigen Kunstwerken aus der Sammlung des Museums hängen bleibt und sich mit diesen auseinandersetzt. Anschließend brachte die museumspädagogische Methode»Chinesischer Korb«den Vertreterinnen und Vertreter der Steuerungsgruppe das Kunstmuseum näher. In der Abschlussrunde sammelte die Gruppe Ideen und schuf damit eine Diskussionsgrundlage dafür, wie die praktische Arbeit mit den Kindern im Kunstmuseum aussehen konnte. Projektphase 1 In der ersten Phase des auf fünf Stadien angelegten Gesamtprojektes, von November 2008 bis April 2009, entwickelte die Steuerungsgruppe das Basiskonzept und legte die theoretischen Grundlagen fest: Kinder sollten die Möglichkeit erhalten, ihre Neugier frei zu entfalten und inhaltliche Impulse selbstständig umzusetzen. Auch die praktische Vermittlung in der Werkstatt des mupädi und in den Kindertageseinrichtungen sollte sich an den Grundvoraussetzungen eines offenen Bildungsprozesses orientieren und auf freie kreative Prozesse zielen. Das zugrunde liegende pädagogische Konzept basierte auf dem Grundsatz, Kinder in ihrer individuellen Kreativität zu unterstützen. Dabei erhielt der gestalterische Prozess ein höheres Gewicht als die in der Regel am Ergebnis orientierte Leistungsanforderung und Bewertung durch pädagogische Fachkräfte. Dies trug der Erkenntnis Rechnung, dass Kinder in der früheren Entwicklungsphase weniger am Ergebnis als am gestalterischen Prozess selbst interessiert sind. So können sie ihr kreatives Potential uneingeschränkt einbringen. Für das Rollenverständnis der pädagogischen Fachkräfte war mit diesem Ansatz eine wesentliche Veränderung verbunden: Ihre Aufgabe war nun nicht das Dozieren und die Vorgabe von Ideen und (Lern-) Zielen. Vielmehr bestand sie in unterstützender Begleitung der Wahrnehmungs- und Erfahrungsprozesse des Kindes im Museum. Wie es in der museumspädagogischen Praxis gelingen kann, in der Welt des Museums so wie in den Kindertagesstätten in der täglichen pädagogischen Arbeit mit der notwendigen Flexibilität auf die kindlichen Bedürfnisse zu reagieren, war eine der wichtigen Fragen während dieser Konzeptionsphase. Weiter wurden in diesem Stadium erste Medien entwickelt, die Kinder in ihrer Begegnung mit Kunst und ihrer sinnlichen Wahrnehmung unterstützen können. Diese dienten nicht nur der Kunstbegegnung im Museum, sondern waren auch für die Vor- und Nachbereitung in der Kindertageseinrichtung einsetzbar. Wichtig war allen Beteiligten, dass keine verfrühte Festlegung auf bestimmte Vermittlungsinstrumente erfolgte, sondern Variation und Veränderung je nach Entwicklung des Projektes möglich waren. Im Sinne der Kreativitätsförderung waren auch die Kinder daran beteiligt.

18 18 Projektphase 1 Einigkeit bestand während dieser ersten Phase des Projektes darin, dass die Arbeit mit den Kindern nicht zwingend mit einer Werkbetrachtung im Kunstmuseum beginnen musste, sondern auch in den Kindertagesstätten starten konnte. Abhängig vom Thema der Projektarbeit erwogen die pädagogischen und museumspädagogischen Fachkräfte, welcher Zeitpunkt und welcher Inhalt für einen Besuch im Kunstmuseum oder in der Werkstatt des mupädi sinnvoll waren. Ein»Baustein«-System, das sich aus mehreren pädagogischen Einheiten im Kunstmuseum, im mupädi und in den Kindertagesstätten zusammensetzte, ermöglichte allen beteiligten Institutionen eine flexible und optimale Kooperation. Im Februar 2009 trafen sich erstmalig die pädagogischen Fachkräfte der vier Stuttgarter Kindertageseinrichtungen und des Museumspädagogischen Dienstes, um sich über die Projektziele, die Organisation und den Ablauf der praktischen Arbeit auszutauschen. Projektphase 2 Drei Monate später, im Mai 2009, startete die zweite Projektphase mit dem Besuch der Kindergruppen im Kunstmuseum und in der Werkstatt des mupädi. Die Aufgabe des Kunstmuseums bestand darin, die Termine für die sechs am Projekt beteiligten Kindergruppen zu koordinieren. Die Besuchstermine wurden quartalsweise vergeben. Im Wechsel arbeiteten die Kinder im Kunstmuseum oder in der Werkstatt. Die Dauer der Besuchstermine im Kunstmuseum und in der Werkstatt des mupädi betrug zwischen eineinhalb und zwei Stunden. Zwei Erzieherinnen und eine Museumspädagogin betreuten die Kinder während dieser Zeit. Einzelne Termine wurden auch in der Kindertageseinrichtung abgehalten, um mit den museumspädagogischen Fachkräften ein Atelier oder Werkraum einzurichten oder eigene Kunstprojekte wie z.b. den»farbraum«in der Tageseinrichtung für Kinder» KiTa Rosenstein «durchzuführen: Über vier Wochen lang durften die Kinder in einem mit Kartonagen ausgekleideten Raum ihrer KiTa mit Farbe experimentieren. Bei jedem Termin mit der Museumspädagogin lernten die Kinder eine neue Farbe kennen. Gegen Ende einer jeden Einheit kam eine weitere Farbe zum Mischen hinzu. Das ganzheitliche Erleben stand im Vordergrund und alle Sinne wurden angesprochen: Die Kinder konnten Farben anfassen, riechen, auf ihr rutschen und mit ihr werfen. Die Betreuerinnen hielten sich im Hintergrund, so dass jedes Kind sein individuelles Thema finden konnte. So war für manche die haptische Farberfahrung wichtig, während es bei anderen darum ging, Spuren im Raum zu hinterlassen und ihn auch körperlich zu vermessen. Aus den Vorhaben einzelner Kinder entstanden am Ende Gemeinschaftsarbeiten und -ideen. Mit diesem Vermittlungsansatz wurde die Tageseinrichtung für Kinder» KiTa Rosenstein «im Oktober 2010 mit dem 2. Platz des Karl-Miescher-Preises ausgezeichnet.

19 Projektphase 2 19 Neben der Koordination der Besuchstermine oblag dem Kunstmuseum auch die Organisation der monatlichen Konzeptionsbesprechungen zwischen den pädagogischen und museumspädagogischen Fachkräften sowie zwischen der Leitung der Kunstvermittlung und den Kunstvermittlerinnen. Um einen Einblick in die praktische Arbeit zu erhalten und die Projektplanung darauf auszurichten, begleiteten die am Projekt beteiligten Mitarbeiterinnen der Kunstvermittlung die Besuchstermine der Kindertageseinrichtungen. Im Rahmen der Ausstellung»Kaleidoskop. Hölzel in der Avantgarde«fand im Kunstmuseum Stuttgart eine Eröffnung für Kinder statt, in der erste Resultate des Projekts»Kleine große Künstler«präsentiert wurden. Im Vorfeld hatte die Figurentheaterspielerin Dragica Ivanovic während fünf intensiver Vorbereitungstermine gemeinsam mit den Kindergartenkindern das Figurenspiel»Ein Funkeln wie von Edelsteinen«konzipiert. Es erzählt die Geschichte von Adolf Hölzel, der die Aufgabe erhält, ein großes Glasfenster zu gestalten, was den Maler, der nie zuvor mit Glas gearbeitet hatte, vor unerwartete Fragen stellt. Zum Glück kommen ihm die Putzfrau und seine bewährten Mitstreiter die Linien, Formen und Farben, dargestellt von den Projektkindern zu Hilfe. Erstmalig wirkten Kinder als Protagonisten an einem Figurenspiel im Kunstmuseum mit. An der Premiere und der ersten Folgeaufführung nahmen zwei Gruppen aus der Tageseinrichtung für Kinder» KiTa Rosenstein «teil. Nachdem es keinem der am Projekt teilnehmenden Kindergärten möglich war, einen zweiten Termin zu bestreiten, konnte die Kindertagesstätte Villa Berg für die weiteren Aufführungen des Figurenspiels gewonnen werden ein erster Prüfstein für die Übertragbarkeit des erarbeiteten Modells auf andere Einrichtungen. Ein Novum im Bereich der Kunstvermittlung stellte die»fleckenlandschaft«dar, die aus den Projekterfahrungen und -überlegungen heraus entstanden war. Dazu richtete das Museum in der Ausstellung»Kaleidoskop. Hölzel in der Avantgarde«auf drei Etagen so genannte»flecken«für Kinder ab vier Jahren ein, an denen sie ihrem Forscherdrang freien Lauf lassen und Adolf Hölzels künstlerisches Werk mittels Natur-, Bewegungs- und Sachmaterialien spielerisch erkunden konnten. Die einzelnen»flecken«widmeten sich den Themen Figur, Form und Farbe: 1 Beim»Figurenfleck«stand die Vermittlung der Art und Weise im Zentrum, wie Adolf Hölzel Figuren und Formen der Natur in künstlerische übersetzte. Die Kinder wurden beispielsweise aufgefordert, die Oberfläche eines Baumes in einem Gemälde Hölzels genau zu betrachten. Im Anschluss daran ertasteten sie Baumrinden und erspürten deren unterschiedliche Struktur. Formen aus der Natur wie Früchte oder Blätter standen den Kindern als Anschauungs- und Tastmaterial zur Verfügung. Düfte und Gerüche dienten dazu, Jahreszeiten zu assoziieren. Geometrische Formen luden die jungen Besucher ein zu prüfen, welche Ähnlichkeit sie mit verschiedenen Baumarten besitzen.

20 20 Projektphase 2 2 Die Linie zählte für Adolf Hölzel zu den Grundlagen künstlerischen Gestaltens. Er verstand sie als eigenständiges Mittel, das sich im kreativen Prozess zum Umriss einer konkreten Form entwickeln kann. Beim»Formfleck«stand daher das Erkunden der Entwicklung von der Linie zur Form im Mittelpunkt. Mit Seilen konnten die Kinder Linien legen oder daraus eckige und runde Formen erzeugen. Die Kreisform war für Hölzel ein wichtiges Gestaltungselement. Mit unterschiedlich großen Plastikringen komponierten die jungen Besucher daraus ihr eigenes Bild. 3 Der»Farbfleck«thematisierte Adolf Hölzels intensive Auseinandersetzung mit Farben. Den Kindern wurden Grund- und Mischfarben näher gebracht. Der Blick durch ein Kaleidoskop machte die Brechung des Lichtes deutlich. Darüber hinaus ordneten die Kinder verschiedene Farbplättchen nach»farbfamilien«. Mittels hölzerner Farbsegmente bildeten sie den Farbkreis von Johannes Itten nach. Verschiedene farbige Seidentücher forderten die jungen Besucher dazu auf, die Charakteristik einer Farbe in Bewegung umzusetzen. Das Angebot der»fleckenlandschaft«richtete sich sowohl an die Stuttgarter Kindertagesstätten als auch an Familien mit Kindern, die das Museum individuell besuchen. Den Erzieherinnen und Erziehern wurde das Angebot in einem Rundgang durch die Ausstellung»Kaleidoskop. Hölzel in der Avantgarde«vorgestellt und mögliche Verbindungslinien zu ihrem pädagogischen Alltag aufgezeigt. Während dieser Projektphase entstand ein weiteres Vermittlungsmedium am Kunstmuseum Stuttgart: das Themenheft»Adolf Hölzel für Kinder«, das sich an Erzieherinnen und Erzieher der Kindertageseinrichtungen sowie Familien mit Kindern ab vier Jahren richtet. Das Heft bietet für die Erwachsenen Hintergrundinformationen zum Werk Adolf Hölzels und einen Vorlesetext für Kinder, der zum Betrachten der Bilder anregt. Einlegeblätter mit praktischen Arbeitshinweisen zu unterschiedlichen Themen motivieren zum eigenen kreativen Ausdruck. Dabei liegt das Augenmerk nicht darauf, das Werk des vorgestellten Künstlers Adolf Hölzel in irgendeiner Form nachzuahmen oder zu kopieren (»Wir malen, wie «), sondern eine eigene Bildsprache und Ausdrucksform zu finden und das Kind darin zu fördern. Projektphase 3 Die dritte Projektphase war zu einem großen Teil von der Erkenntnis bestimmt, dass das Gelingen eines Kooperationsprojektes mit derart unterschiedlichen Beteiligten die gegenseitige Achtung vor den jeweils spezifischen Kompetenzen der Mitwirkenden erforderte. Durch das Zusammenwirken von museumspädagogischen Fachkräften, die über weit reichende Erfah-

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