FAQ: Präimplantationsdiagnostik

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "FAQ: Präimplantationsdiagnostik"

Transkript

1 FAQ: Präimplantationsdiagnostik Stand: Januar 2011 Präimplantationsdiagnostik (PID) Die PID ist die genetische Untersuchung von Embryonen im Rahmen einer künstlichen Befruchtung, bevor er in die Gebärmutter der Frau übertragen werden. Im Englischen wird die PID auch oft PGD genannt (preimplantation genetic diagnosis). Bei welchen Paaren wird eine PID durchgeführt? Die PID wird bei zwei Gruppen von Paaren durchgeführt: 1. Paare, die ein hohes Risiko haben, ein Kind mit einer genetisch bedingten Erkrankung zu bekommen. Bei diesen Paaren liegt in der Regel nicht die Indikation für eine Unfruchtbarkeit oder Fertilitätsstörung vor, d.h. sie könnten auch auf natürlichem Wege ein Kind zeugen. 2. Paare, die eine Fertilitätsstörung haben und eine künstliche Befruchtung durchführen lassen. Hier wird die PID in der Regel durchgeführt, um spontane - also nicht auf Grundlage einer genetischen Disposition der Eltern basierende - Chromosomenstörungen wie zum Beispiel Trisomien oder Monosomien festzustellen. Diese Form der PID wird auch Aneuploidie-Screening genannt, im Englischen PGS (preimplantation genetic screening). Das Aneuploidie-Screening ist derzeit in der reproduktionsmedizinischen Praxis die häufigste Anwendung der PID. Die Hoffnung ist, die Erfolgsrate der künstlichen Befruchtung dadurch zu erhöhen. Dies hat sich in der Praxis nicht bestätigt, so dass inzwischen zunehmend auch in wissenschaftlich-medizinischen Kreisen wieder von dem Aneuploidie-Screening abgeraten wird. 1 In welchem Entwicklungsstadium des Embryos wird eine PID durchgeführt? Für eine PID werden einem Embryo mindestens eine bis zwei Zellen am 3./4. Tag ( frühe PID, auch Blastomerenbiopsie genannt) oder am 5./6. Tag ( späte PID, auch Blastozystenbiopsie oder Trophoblastenbiopsie genannt) entnommen. Der Unterschied zwischen den beiden Stadien der Zellentnahme ist u.a., dass bei der frühen PID nicht ausgeschlossen werden kann, dass noch totipotente Zellen vorhanden sind. Eine Untersuchung totipotenter Zellen ist nach dem Embryonenschutzgesetz verboten. Auch der Bundesgerichtshof hat in seinem Urteil lediglich die späte PID für zulässig erklärt. Ein weiterer wesentlicher Unterschied ist, dass bei der späten PID nicht Zellen des Embryos selbst, sondern vom Nährgewebe (Trophoblast) entnommen werden, die später den embryonalen Anteil der Plazenta bilden. Grundsätzlich ist die Entnahme und genetische Analyse an einzelnen (wenigen) Zellen schwierig, so dass die PID im Ausland in der Regel immer an spezialisierten Zentren durchgeführt wird. Hinsichtlich der Aussagekraft der genetischen Analyse, des Risikos der PID für den Embryo und der Auswirkungen der PID auf die spätere Einnistung des Embryos in die Gebärmutter der Frau werden die frühe und späte PID wissenschaftlich kontrovers diskutiert. 2 In der Praxis ist die frühe PID derzeit (noch) die häufigere Variante, allerdings wegen der hohen Fehlerquote bei der Feststellung von Chromoso- 1 siehe u.a. Harper et al. 2010: ESHRE PGD-consortium data collection: cycles from January to December 2007 with pregnancy follow-up to October Human Reprdouction, Vol. 25, No 11, pp ; PID-Stellungnahme Leopoldina, acatech und Berlin-brandenburgische Akademie der Wissenschaften vom Januar 2011; id_2011_final_a4ansicht.pdf. 2 siehe u.a. auch Anhörung Deutscher Ethikrat am 16. Dezember 2010, Audioprotokolle )

2 menstörungen umstritten. Bei der späten PID besteht unter anderem das Problem, dass dadurch der Embryo erst später der Frau übertragen werden kann (unter Umständen erst im nächsten Zyklus). In welchen Ländern der EU ist die PID zugelassen? Die PID ist in vielen EU-Ländern zugelassen wie z.b. Belgien, Großbritannien, Frankreich, Dänemark, Spanien, Schweden oder Niederlande. In anderen EU-Ländern wie Italien, Irland oder Österreich ist sie verboten. 3 Wie hat sich die PID in den Ländern, in denen sie zugelassen ist, entwickelt? Die Datenlagen ist unsicher. Zur Verfügung stehen lediglich Zahlen, die die weltweit agierenden fortpflanzungsmedizinischen Zentren auf freiwilliger Basis dem so genannten PGD-Konsortium der European Society of Human Reproduction and Embryology (ESHRE) zur Verfügung stellen, die das ESHRE regelmäßig publiziert. Eine Auswertung der ESHRE-Zahlen der Jahre , die bei der Anhörung des Deutschen Ethikrates im Dezember 2010 vorgestellt wurde, ergab u.a., dass in diesen Jahren bei Paaren eine PID durchgeführt wurde. Davon waren rund 60 % der Fälle eine PID zur Feststellung von spontanen Chromosomenstörungen (das so genannte Aneuploidie-Screening) rund 16 % eine PID zur Feststellung von Chromosomenstörungen oder monogenen Erbkrankheiten bei Paaren mit genetischer Vorbelastung rund 5 % eine PID zur Feststellung von X-chromosomalen Erbkrankheiten bei Paaren mit genetischer Vorbelastung restliche Indikationen nicht weiter aufgeschlüsselt bzw. indifferent (z.b. Geschlechtsbestimmung oder HLA-Typisierung für so genannte Rettungskinder siehe Glossar) Weiterhin ergaben die ESHRE-Zahlen, dass bei 52 % der letztlich geborenen Kinder eine Pränataldiagnostik durchgeführt wurde und die PID keinen Einfluss auf den Anteil der Mehrlingsschwangerschaften nach einer künstlichen Befruchtung hatte. Dieser Anteil blieb gleich (hoch) bei rund 23 %. 4 Warum wird die PID durchgeführt? Laut der aktuellsten ESHRE-Publikation von 2010 (Zeitraum für die Erhebung der Daten Januar bis Dezember 2007 einschließlich Geburten bis Oktober 2008) wurde die PID zur Feststellung von Trisomien/Monosomien (Aneuploidie-Screening) zur Feststellung monogener Erbkrankheiten 729 zur Feststellung von Chromosomenstörungen (vor allem Translokationen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Tot- und Fehlgeburten führen wie z.b. die Robertson-Translokation, siehe Glossar unter Translokationen) 110 zur Feststellung geschlechtsgebundener Krankheiten 92 für eine Geschlechtsbestimmung ( social sexing ) durchgeführt. 6 3 siehe u.a. TAB-Bericht zur PID von 2004; Irmgard Nippert 2006: Präimplantationsdiagnostik ein Ländervergleich; TAB-Bericht Fortpflanzungsmedizin, 2010) 4 Folien Luca Gianaroli, Vorsitzender der ESHRE, zu den PID-Entwicklungen in den Jahren , vorgelegt bei der Anhörung Deutscher Ethikrat zur PID ; gianaroli.pdf 5 Die Indikation für eine PID im Rahmen des Aneuploidie-Screening ist nicht ein bestimmtes Krankheitsbild, sondern in den meisten Fällen das Alter der Frau, die eine künstliche Befruchtung durchführen lässt. Die zweithäufigste Indikation für das Aneuploidie-Screening ist eine mehrmalige erfolglose künstliche Befruchtung. Die ESHRE- Publikation von 2010 gibt keine Auskünfte darüber, welche festgestellten Trisomien oder Monosomien im Rahmen eines Aneuploidie-Screenings dazu führten, dass der Embryo nicht übertragen wurde. Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion / FAQ Präimplantationsdiagnostik 2/5

3 Nach welchen Krankheiten wird im Rahmen einer PID gesucht? Laut der ESHRE-Publikation wurden u.a. folgende Krankheitsbilder (kurze Erläuterungen siehe Glossar) mittels einer PID festgestellt: Autosomal-rezessive Krankheiten Beta-Thalässamie Sichelzellanämie Cystische Fibrose Spinale Muskeldystrophie Autosomal-dominante Krankheiten Chorea Huntington Myotonic Dystrophie Neurofibromatosis Charcot Marie-Tooth Geschlechtsgebundene Krankheiten (X-linked) Fragiles X-Syndrom Duchenne und Becker Muskeldystrophie Turner-Syndrom Klinefelter-Syndrom sowie zahlreiche weitere vererbbare oder spontane Chromosomenstörungen, für die in der ESHRE-Liste keine Krankheitsnamen genannt werden. Neben diesen häufigsten Indikationen für eine PID werden in der ESHRE-Publikationen weitere 115 monogene Krankheiten unter andere Indikationen für eine PID aufgelistet wie z.b. familiärer Brustund Darmkrebs, Marfan Syndrom oder Phenylketonurie. Was sind die am häufigsten vorgebrachten Argumente für und gegen eine PID? Pro-Argumente (Auswahl): Wunsch des Paares mit starker genetischer Belastung für ein gesundes Kind Psychische und physische Belastung durch einen späten Schwangerschaftsabbruch ( Schwangerschaft auf Probe ) Diagnose einer genetischen Störung des Embryos vor Eintritt der Schwangerschaft Gleichstellung der PID mit den Möglichkeiten der Pränataldiagnostik Contra-Argumente (Auswahl): Bewertung embryonalen menschlichen Lebens unter dem Aspekt der Selektion 6 Harper et al. 2010: ESHRE PGD-consortium data collection: cycles from January to December 2007 with pregnancy follow-up to October Human Reprdouction, Vol. 25, No 11, pp Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion / FAQ Präimplantationsdiagnostik 3/5

4 Entscheidung zur Selektion bei der PID leicht als bei der PND Öffnung der gesellschaftlichen Akzeptanz für einen Anspruch auf ein Kind nach Maß Diskriminierung von Menschen, die mit der Krankheit oder Behinderung leben, nach der im Rahmen einer PID untersucht wird Positionen bei anderen gesellschaftlichen Gruppen (Auswahl): Der Deutsche Ethikrat will bis zum Februar 2011 eine Stellungnahme zur PID bzw. Fortpflanzungsmedizin vorlegen. Der frühere Nationale Ethikrat legte Anfang 2003 eine Stellungnahme zur PID vor, in der er es unterschiedliche Voten gab. Eine Gruppe sprach sich für ein Verbot der PID aus, die andere Gruppe für eine Zulassung der PID für Paare, die Träger einer schweren Erbkrankheit sind. Zur Eingrenzung der PID schlug der Ethikrat vor, dass diese nur an wenigen lizenzierten Zentren vorgenommen werden sollte. Behindertenverbände wie Lebenshilfe und die katholische Kirche fordern ein Verbot der PID. Sie argumentieren, dass eine Begrenzung auf wenige schwere Erbkrankheiten nicht möglich sei. Grundsätzlich würden bei der PID Embryonen aussortiert, d.h. ihre Vernichtung sei Teil des Verfahrens. Die EKD hat sich noch nicht explizit geäußert, allerdings hat sich der Ratsvorsitzende der EKD Nikolaus Schneider für eine begrenzte Zulassung der PID ausgesprochen. Die Bundesärztekammer (BÄK) hat sich noch nicht explizit zu der aktuellen PID-Debatte geäußert. Die BÄK begrüßt grundsätzlich eine umfassenden Regelung der Fortpflanzungsmedizin. Eine AG zur Fortpflanzungsmedizin bei der BÄK erarbeitet schon länger (auch schon vor dem BGH-Urteil zur PID) Vorschläge zur grundsätzlichen Regelung des Bereichs bzw. hinsichtlich einer Überarbeitung der Richtlinien der BÄK zur künstlichen Befruchtung. Die Verbände der Fortpflanzungsmediziner (u.a. Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe; DGGG) und Selbsthilfeverbände wie Wunschkind e.v. sprechen sich für die (breite) Zulassung PID aus. Sie argumentieren vor allem damit, dass es inkonsistent sei, im Rahmen der Pränataldiagnostik so gut wie alle Untersuchungen rechtlich zuzulassen, bei der PID aber nicht. Die Leopoldina legte - zusammen mit der acatech und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften - im Januar 2011 eine Stellungnahme zur PID vor. Sie spricht sich darin u.a. für die Zulassung der PID bei Erbkrankheiten und gegen eine Zulassung der PID im Rahmen des Aneuploidie-Screenings aus. Welche Möglichkeiten der genetischen Diagnostik bei "natürlichen Schwangerschaften" gibt es? Zulässig sind laut dem Gendiagnostik-Gesetz so gut wie alle vorgeburtlichen Untersuchungen, mit denen festgestellt werden kann, ob die Gesundheit des Embryos vor oder nach der Geburt beeinträchtigt sein kann. Zu den vorgeburtlichen Untersuchungen zählen alle invasiven Untersuchungsmethoden wie Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese), Untersuchung an Chorionzotten oder an fetalem Nabelschnurblut. Aber auch Untersuchungen, die nur eine Wahrscheinlichkeitsangabe zulassen, ob bei dem Embryo oder Föten bestimmte genetische Eigenschaften vorliegen wie z.b. der sog. Triple-Test oder die Ultraschallbestimmung der Nackenfalte, mit denen die Wahrscheinlichkeit für das Vorliegen eines kindlichen Down- Syndroms festgestellt werden soll. Verboten sind im Gendiagnostik-Gesetz (u.a. auch auf Intervention von Bündnis90/Die Grünen) vorgeburtliche Untersuchungen bei so genannten "spätmanifestierenden" Krankheiten, die also erst sehr spät im Leben auftreten. Argumentiert wird, dass in diesen Fällen weder die Lebensqualität der Mutter beeinträchtigt wäre, noch ziehen diese genetischen Untersuchungen therapeutische oder präventive Konsequenzen nach sich. Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion / FAQ Präimplantationsdiagnostik 4/5

5 Vorgeschaltet vor den vorgeburtlichen Untersuchungen sind laut Gendiagnostik-Gesetz immer eine Aufklärung und Beratung der Paare und sie dürfen nur medizinischen Zwecken dienen (und nicht allgemein der Lebensplanung). Schwangerschaftsabbruch bei behinderten Kindern was ist rechtlich möglich? Mit Blick auf den Schutz des ungeborenen Lebens von lebensfähigen Kindern mit Behinderungen wurde die Streichung der eugenischen Indikation im Jahr 1995 als ein wichtiger Erfolg gefeiert. Schwangerschaftsabbrüche allein wegen drohender Behinderung des Kindes sind seitdem rechtswidrig. Schwangerschaftsabbrüche nach medizinischer Indikation sind de facto bis zur Geburt des Kindes (Stichwort: Spätabtreibung) zulässig. Sie dürfen nur durchgeführt werden, wenn eine Gefahr für das Leben oder die Gefahr einer schwerwiegenden Beeinträchtigung für den körperlichen oder seelischen Gesundheitszustand der schwangeren Frau besteht. Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion / FAQ Präimplantationsdiagnostik 5/5

Vom Anfang des Lebens medizinethische Betrachtungen

Vom Anfang des Lebens medizinethische Betrachtungen Vom Anfang des Lebens medizinethische Betrachtungen Pro und Con der Präimplantationsdiagnostik PID Beispiel einer kontroversen bioethischen Debatte Gliederung des Vortrags Darstellung der med.-naturwissenschaftlichen

Mehr

Reproduktionsmedizin und Embryonenforschung

Reproduktionsmedizin und Embryonenforschung Wintersemester 2014/15 Vorlesung Ethik in der Medizin Reproduktionsmedizin und Embryonenforschung PD Dr. Alfred Simon Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin Gliederung der Vorlesung Ethisch

Mehr

Reproduktionsmedizin und Embryonenforschung

Reproduktionsmedizin und Embryonenforschung Wintersemester 2015/16 Vorlesung Ethik in der Medizin Reproduktionsmedizin und Embryonenforschung Prof. Dr. Alfred Simon Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin Gliederung der Vorlesung

Mehr

Pränataldiagnostik und Schwangerschaftsabbruch

Pränataldiagnostik und Schwangerschaftsabbruch Wintersemester 2015/16 Vorlesung Ethik in der Medizin Pränataldiagnostik und Schwangerschaftsabbruch Prof. Dr. Alfred Simon Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin Fallbeispiel In Ihre Geburtshilfliche

Mehr

Ergänzende Stellungnahme der Ethikkommission der Stiftung Liebenau zur Präimplantationsdiagnostik

Ergänzende Stellungnahme der Ethikkommission der Stiftung Liebenau zur Präimplantationsdiagnostik Ethikkommission der Stiftung Liebenau 13.05.2011 Ergänzende Stellungnahme der Ethikkommission der Stiftung Liebenau zur Präimplantationsdiagnostik 1. Anlass der aktuellen Diskussion über Präimplantationsdiagnostik

Mehr

Psychosoziale Kinderwunschberatung im Rahmen einer PID BKiD-Stellungnahme 1 (Stand: 09. Dezember 2015)

Psychosoziale Kinderwunschberatung im Rahmen einer PID BKiD-Stellungnahme 1 (Stand: 09. Dezember 2015) Psychosoziale Kinderwunschberatung im Rahmen einer PID BKiD-Stellungnahme 1 (Stand: 09. Dezember 2015) Im Dezember 2011 trat ein verändertes Präimplantationsdiagnostikgesetz (PräimpG) in Kraft, das die

Mehr

ESchG (geltende Fassung) Röspel/Hinz Flach/Hintze. 1 Mißbräuchliche Anwendung von Fortpflanzungstechniken

ESchG (geltende Fassung) Röspel/Hinz Flach/Hintze. 1 Mißbräuchliche Anwendung von Fortpflanzungstechniken 1 Mißbräuchliche Anwendung von Fortpflanzungstechniken 1. auf eine Frau eine fremde unbefruchtete Eizelle überträgt, 2. es unternimmt, eine Eizelle zu einem anderen Zweck künstlich zu befruchten, als eine

Mehr

Medizinethische Fragen am Lebensanfang

Medizinethische Fragen am Lebensanfang Medizinethische Fragen am Lebensanfang Dr. med. Gisbert Voigt Kinder- und Jugendarzt / Kinderpneumologe Stellv. Vorsitzender PID Kommission Nord Symposium zur Medizinethik 23.09.2015 23. September 2015

Mehr

Nicht invasive Pränataldiagnostik. Alle Argumente sprechen für Prendia

Nicht invasive Pränataldiagnostik. Alle Argumente sprechen für Prendia Nicht invasive Pränataldiagnostik Alle Argumente sprechen für Prendia Nicht invasive Pränataldiagnostik Grundwissen Pränataldiagnostik 4 Grafik Pränataldiagnostiken 6 Die Produktefamilie 9 Robustheit von

Mehr

Begleittext zum Foliensatz Erbgänge beim Menschen

Begleittext zum Foliensatz Erbgänge beim Menschen Für ein besseres Verständnis der Folien werden vorab einige Begriffe definiert: Gen Genom Allel Ein Gen ist die physikalische und funktionelle Einheit der Vererbung. Biochemisch ist es eine geordnete Abfolge

Mehr

Deutscher Caritasverband

Deutscher Caritasverband Deutscher Caritasverband GEMEINSAME STELLUNGNAHME des Deutschen Caritasverbandes (DCV) und des Kommissariats der deutschen Bischöfe Katholisches Büro in Berlin zu den Gesetzentwürfen Entwurf eines Gesetzes

Mehr

Kapitel 19 Pränataldiagnostik bei Fanconi-Anämie

Kapitel 19 Pränataldiagnostik bei Fanconi-Anämie 183 Kapitel 19 Pränataldiagnostik bei Fanconi-Anämie Prof. Dr. rer. nat. Susan Olson Oregon Health Sciences University, Portland OR, USA Pränatale Diagnose Mit Hilfe der pränatalen Diagnose kann man feststellen,

Mehr

Vorlesung zum Embryonenschutzgesetz am 04.11.2013 Prof. Dr. jur. Hans Lilie

Vorlesung zum Embryonenschutzgesetz am 04.11.2013 Prof. Dr. jur. Hans Lilie Vorlesung zum Embryonenschutzgesetz am 04.11.2013 Prof. Dr. jur. Hans Lilie Geschäftsführender Direktor des Interdisziplinären Zentrums Medizin-Ethik-Recht der Martin-Luther-Universität Halle- Wittenberg

Mehr

Neuapostolische Kirche International

Neuapostolische Kirche International Verlautbarung zum Thema PRÄNATALDIGANOSTIK UND PRÄIMPLANTATIONSDIAGNOSTIK 1. Einleitung Die moderne Medizin bietet verschiedene vorgeburtliche Untersuchungen an, mittels derer festgestellt werden soll,

Mehr

Präimplantationsdiagnostik (PID) in Deutschland. Selbstanzeige Dr. Matthias Bloechle 2004 BGH-Urteil 7/ 2010 Bundestagsbeschluss 7/ 2011

Präimplantationsdiagnostik (PID) in Deutschland. Selbstanzeige Dr. Matthias Bloechle 2004 BGH-Urteil 7/ 2010 Bundestagsbeschluss 7/ 2011 Präimplantationsdiagnostik (PID) in Deutschland Selbstanzeige Dr. Matthias Bloechle 2004 BGH-Urteil 7/ 2010 Bundestagsbeschluss 7/ 2011 Präimplantationsdiagnostikverordnung (PIDV) 25.2.2013 gültig ab 2/2014

Mehr

Vernehmlassungsantwort zur Änderung von Artikel 119 BV und des Fortpflanzungsmedizingesetzes FMedG (Zulassung der Präimplantationsdiagnostik)

Vernehmlassungsantwort zur Änderung von Artikel 119 BV und des Fortpflanzungsmedizingesetzes FMedG (Zulassung der Präimplantationsdiagnostik) Vernehmlassungsantwort zur Änderung von Artikel 119 BV und des Fortpflanzungsmedizingesetzes FMedG (Zulassung der Präimplantationsdiagnostik) Murbacherstrasse 34 Postfach 205 4013 Basel Grundsätzliches

Mehr

Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung Behinderung ohne Behinderte?! Perspektiven der Disability Studies, Universität Hamburg, 17.10.

Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung Behinderung ohne Behinderte?! Perspektiven der Disability Studies, Universität Hamburg, 17.10. Gudrun Kellermann: Die Präimplantationsdiagnostik als Fortschritt oder Rückschritt der Gesellschaft von heute? Eine Betrachtung aus Sicht der Disability Studies Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung Behinderung

Mehr

Einsatz von PND und PID bei der Erfüllung eines Kinderwunsches medizinethische Aspekte

Einsatz von PND und PID bei der Erfüllung eines Kinderwunsches medizinethische Aspekte Einsatz von PND und PID bei der Erfüllung eines Kinderwunsches medizinethische Aspekte Ethische Fragestellungen in der Schwangerschaftsberatung 4. November 2014 Prof. Dr. Jeanne Nicklas-Faust Gliederung

Mehr

Neuere Entwicklungen in der Reproduktionsmedizin

Neuere Entwicklungen in der Reproduktionsmedizin Neuere Entwicklungen in der Reproduktionsmedizin Impulsreferat Deutscher Ethikrat, 22. Juli 2010 Regine Kollek Forschungsschwerpunkt Biotechnik, Gesellschaft und Umwelt (FSP BIOGUM) Universität Hamburg

Mehr

Aktuelle Situation in Österreich: Status Quo Umsetzung des Fortpflanzungsmedizingesetzes in der Praxis.

Aktuelle Situation in Österreich: Status Quo Umsetzung des Fortpflanzungsmedizingesetzes in der Praxis. Aktuelle Situation in Österreich: Status Quo Umsetzung des Fortpflanzungsmedizingesetzes in der Praxis. Alle Bilder: KinderWunschKlinik, Abdruck honorarfrei Bilder von der PK auf www.pressefotos.at Weitere

Mehr

Was sind die Gründe, warum die Frau, der Mann, das Paar die Beratungsstelle aufsucht?

Was sind die Gründe, warum die Frau, der Mann, das Paar die Beratungsstelle aufsucht? 6 Checkliste 3 Checkliste der relevanten Fragestellungen für die psychosoziale Beratung bei vorgeburtlichen Untersuchungen mit dem Ziel der informierten und selbstbestimmten Entscheidung Es müssen nicht

Mehr

Nicht-invasive Untersuchung auf Chromosomenstörungen beim ungeborenen Kind

Nicht-invasive Untersuchung auf Chromosomenstörungen beim ungeborenen Kind Nicht-invasive Untersuchung auf Chromosomenstörungen beim ungeborenen Kind Information und Aufklärung für Schwangere Qualität aus Deutschland Liebe Schwangere, Vorgeburtliche Untersuchungsmethoden im Vergleich

Mehr

Hauptsache, es ist gesund! Über die Praxis der modernen vorgeburtlichen Diagnostik und Selektion Artikel von Dr. Bartholomeus Maris

Hauptsache, es ist gesund! Über die Praxis der modernen vorgeburtlichen Diagnostik und Selektion Artikel von Dr. Bartholomeus Maris Hauptsache, es ist gesund! Über die Praxis der modernen vorgeburtlichen Diagnostik und Selektion Artikel von Dr. Bartholomeus Maris Hauptsache, es ist gesund! ist der Satz, womit viele werdende Eltern

Mehr

Stellungnahme des Deutschen Ärztinnenbundes zur Präimplantationsdiagnostik

Stellungnahme des Deutschen Ärztinnenbundes zur Präimplantationsdiagnostik Stellungnahme des Deutschen Ärztinnenbundes zur Präimplantationsdiagnostik Fortschritte der genetisch orientierten Forschung haben eine immer größere Zahl von vererbbaren Erkrankungen bereits im vorgeburtlichen

Mehr

Bluttest und Praxis der Pränataldiagnostik fördern Diskriminierung und untergraben Bemühungen zur Inklusion

Bluttest und Praxis der Pränataldiagnostik fördern Diskriminierung und untergraben Bemühungen zur Inklusion Pressemitteilung Bluttest und Praxis der Pränataldiagnostik fördern Diskriminierung und untergraben Bemühungen zur Inklusion Stellungnahme zum 5. Jahrestag der Unterzeichnung der UN- Behindertenrechtskonvention

Mehr

ethische Probleme im Kontext der Humangenetik

ethische Probleme im Kontext der Humangenetik ethische Probleme im Kontext der Humangenetik ethische Probleme im Kontext der Humangenetik / Lernziele molekulargenetische Diagnostik pränatale Diagnostik / Interruptio Elternalter Human-Genetik A C Genetik

Mehr

Präimplantationsdiagnostik PID

Präimplantationsdiagnostik PID Präimplantationsdiagnostik PID aus medizinisch-wissenschaftlicher Sicht und im politischen Entscheidungsprozess Ralf Glaubitz Thema war eigentlich nicht aktuell wegen akzeptiertem Ersatzmethode PKD Thema

Mehr

Stammzellentherapien

Stammzellentherapien Können mit Stammzellen Krankheiten wie Autismus, bzw. das Kanner-Syndrom und Asperger behandelt werden? Diese Vorstellung klingt auf den ersten Blick sehr verlockend, doch was verbirgt sich hinter dem

Mehr

Deutscher Bundestag. Infobrief. Präimplantationsdiagnostik Naturwissenschaftliche Grundlagen und medizinische Aspekte. Susanne Donner, Angela Winter

Deutscher Bundestag. Infobrief. Präimplantationsdiagnostik Naturwissenschaftliche Grundlagen und medizinische Aspekte. Susanne Donner, Angela Winter Deutscher Bundestag Präimplantationsdiagnostik Naturwissenschaftliche Grundlagen und medizinische Aspekte Susanne Donner, Angela Winter 2010 Deutscher Bundestag Seite 2 Präimplantationsdiagnostik Naturwissenschaftliche

Mehr

Geschichte, Theorie und Ethik in der Medizin 21. Mai 2015 Medizinethische Probleme am Lebensanfang

Geschichte, Theorie und Ethik in der Medizin 21. Mai 2015 Medizinethische Probleme am Lebensanfang Geschichte, Theorie und Ethik in der Medizin 21. Mai 2015 Medizinethische Probleme am Lebensanfang Dr. rer. nat. Katja Weiske, Dr. Senckenbergisches Institut für Geschichte und Ethik der Medizin Medizinethische

Mehr

Fragen Sie Ihren Arzt/Ihrer Ärztin

Fragen Sie Ihren Arzt/Ihrer Ärztin Ein einfacher, sicherer Bluttest, der verlässliche Ergebnisse bietet Ein nicht-invasiver Test zur Bewertung des Risikos einer chromosomalen Erkrankung wie Down-Syndrom, der auch eine freiwillige Analyse

Mehr

Check und weg. Präimplantationsdiagnostik (PID): Gen-Test am Embryo. Basler Appell gegen Gentechnologie

Check und weg. Präimplantationsdiagnostik (PID): Gen-Test am Embryo. Basler Appell gegen Gentechnologie Check und weg e e Präimplantationsdiagnostik (PID): Gen-Test am Embryo Basler Appell gegen Gentechnologie Inhalt Editorial 3 Selektion im Reagenzglas 4 Wie funktionierts? 6 Voraussetzung: Die künstliche

Mehr

Argumentationshilfen. zur aktuellen Debatte um die. Präimplantationsdiagnostik

Argumentationshilfen. zur aktuellen Debatte um die. Präimplantationsdiagnostik Argumentationshilfen zur aktuellen Debatte um die Präimplantationsdiagnostik Inhaltsverzeichnis Vorwort 1. Darstellung des Diskussionsstandes zur PID 2. Dirk Lanzerath: "Präimplantationsdiagnostik Zentrale

Mehr

Gruppenarbeit: Gentests am Embryo. Anleitung

Gruppenarbeit: Gentests am Embryo. Anleitung Gruppenarbeit: Gentests am Embryo Anleitung Diese Übung eignet sich gut als Gruppenarbeit. Jede Gruppe wählt einen Text, den sie bearbeitet, und präsentiert ihre Ergebnisse anschliessend der ganzen Klasse.

Mehr

6WDWHPHQW 3URIHVVRU'U-RFKHQ7DXSLW],QVWLWXWI U'HXWVFKHV(XURSlLVFKHVXQG,QWHUQDWLRQDOHV 0HGL]LQUHFKW*HVXQGKHLWVUHFKWXQG%LRHWKLN 8QLYHUVLWlWHQ+HLGHOEHUJXQG0DQQKHLP 6FKORVV 0DQQKHLP )D[ (0DLOWDXSLW]#MXUDXQLPDQQKHLPGH

Mehr

Inllusion Works. Procap Positionen. Präimplantationsdiagnostik Ethische Überlegungen zur Auswahl von Embryonen bei der künstlichen Befruchtung

Inllusion Works. Procap Positionen. Präimplantationsdiagnostik Ethische Überlegungen zur Auswahl von Embryonen bei der künstlichen Befruchtung Inllusion Works Procap Positionen Präimplantationsdiagnostik Ethische Überlegungen zur Auswahl von Embryonen bei der künstlichen Befruchtung Ausgangslage Unfruchtbare Paare haben heute die Möglichkeit,

Mehr

PID aus evangelischer Sicht

PID aus evangelischer Sicht PID aus evangelischer Sicht Präimplantationdiagnostik (PID) ist kein isolierbares Einzelthema, sondern Teil eines hochkomplexen Problemfeldes. Dazu gehören zumindest die Fragen nach dem Beginn von menschlichem

Mehr

PID - rechtsethische Klärungen für ein Verbot. von Bettina Locklair

PID - rechtsethische Klärungen für ein Verbot. von Bettina Locklair PID - rechtsethische Klärungen für ein Verbot von Bettina Locklair Ausgabe 2 2011 Bettina Locklair: PID - rechtsethische Klärungen für ein Verbot. Arbeitspapiere des ICEP 2/2011, S. 1-13. ISSN: 1860-5850

Mehr

Haftungsrechtliche Aspekte der Pränataldiagnostik

Haftungsrechtliche Aspekte der Pränataldiagnostik Haftungsrechtliche Aspekte der Pränataldiagnostik Das Kind als Schaden? Dr. Sascha Berst Wallstraße 15 79098 Freiburg 0761/282850 Chronologie: Die ersten Urteile 1980 Sterilisationsentscheidung(en) Der

Mehr

des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung (17. Ausschuss) gemäß 56a der Geschäftsordnung

des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung (17. Ausschuss) gemäß 56a der Geschäftsordnung Deutscher Bundestag Drucksache 15/3500 15. Wahlperiode 30. 06. 2004 Bericht des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung (17. Ausschuss) gemäß 56a der Geschäftsordnung Technikfolgenabschätzung

Mehr

Schwanger - was nun? Alles über das Thema ABTREIBUNG

Schwanger - was nun? Alles über das Thema ABTREIBUNG Schwanger - was nun? Alles über das Thema ABTREIBUNG Die gesetzliche Lage in Deutschland es gab sehr viel Trubel um den 218 (Abtreibungsparagraph) am 28. Mai 1993 beendete das Karlsruher Bundesverfassungsgericht

Mehr

Stammzellen. Therapie der Zukunft?

Stammzellen. Therapie der Zukunft? Stammzellen Therapie der Zukunft? Was sind Stammzellen? Embryo, aus embryonalen Stammzellen bestehend Stammzellen sind Ausgangszellen für die Bildung aller Gewebe und Organe, aus denen ein Lebewesen besteht

Mehr

Regelungen zum Embryonenschutz

Regelungen zum Embryonenschutz Einfachgesetzliche Regelungen Regelungen zum Embryonenschutz 1 2 3 Embryonenschutzgesetz Stammzellgesetz Bisher noch nicht erlassen: Fortpflanzungsmedizingesetz Konkurrierende Gesetzgebungskompetenz des

Mehr

STELLUNGNAHME VON PRENET ZUM ENTWURF DES FORTPFLANZUNGSMEDIZINGESETZES (Fortpflanzungsmedizinrechts-Änderungsgesetz 2015-FMedRÄG 2015)

STELLUNGNAHME VON PRENET ZUM ENTWURF DES FORTPFLANZUNGSMEDIZINGESETZES (Fortpflanzungsmedizinrechts-Änderungsgesetz 2015-FMedRÄG 2015) 72/SN-77/ME XXV. GP - Stellungnahme zu Entwurf (elektr. übermittelte Version) 1 von 7 STELLUNGNAHME VON PRENET ZUM ENTWURF DES FORTPFLANZUNGSMEDIZINGESETZES (Fortpflanzungsmedizinrechts-Änderungsgesetz

Mehr

Faktenpapier des AKF e.v. zu PID (Präimplantationsdiagnostik)

Faktenpapier des AKF e.v. zu PID (Präimplantationsdiagnostik) 1 Faktenpapier des AKF e.v. zu PID (Präimplantationsdiagnostik) Der AKF e.v. stellt in seinem Faktenpapier zur Präimplantationsdiagnostik (PID) fachliche Informationen bereit, um Zusammenhänge zu erklären.

Mehr

Entwurf eines Gesetzes zum Verbot der. Präimplantationsdiagnostik. Deutscher Bundestag, Drucksache 17/5450 17. Wahlperiode, 11. 04.

Entwurf eines Gesetzes zum Verbot der. Präimplantationsdiagnostik. Deutscher Bundestag, Drucksache 17/5450 17. Wahlperiode, 11. 04. 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50 Deutscher Bundestag, Drucksache 17/5450 17. Wahlperiode, 11. 04. 2011 Gesetzentwurf der Abgeordneten Katrin Göring- Eckardt, Volker Kauder, Pascal Kober, Johannes Singhammer,

Mehr

ANALYSEN & ARGUMENTE

ANALYSEN & ARGUMENTE ANALYSEN & ARGUMENTE Präimplantationsdiagnostik Zentrale Fakten und Argumente Dirk Lanzerath (ext.) Seit dem Urteil des Bundesgerichtshofes im Juli 2010, das die Präimplantationsdiagnostik (PID) in bestimmten

Mehr

PGD. Genetische Präimplantationsdiagnostik von monogenetischen Krankheiten und strukturellen Chromosomenanomalien

PGD. Genetische Präimplantationsdiagnostik von monogenetischen Krankheiten und strukturellen Chromosomenanomalien PGD Genetische Präimplantationsdiagnostik von monogenetischen Krankheiten und strukturellen Chromosomenanomalien V01/DEZ16 ProCreaLab ist ein Unternehmen von labormedizinisches zentrum Dr Risch ProCreaLab

Mehr

Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis... XIII Literaturverzeichnis... XVII

Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis... XIII Literaturverzeichnis... XVII Abkürzungsverzeichnis... XIII Literaturverzeichnis... XVII Einleitung... 1 Kapitel 1. Internationale Regelungen als rechtliche Rahmenbedingungen der Biomedizin... 5 A. Internationale Regelungen... 5 I.

Mehr

Positionen. Fachthema: Reproduktionsmedizin Ethik, Beratung, Recht

Positionen. Fachthema: Reproduktionsmedizin Ethik, Beratung, Recht Fachthema: Reproduktionsmedizin Ethik, Beratung, Recht 21. Mai 2005 Grand Hotel am Dom in Erfurt Positionen Bundesregierung Nationaler Ethikrat Bundesärztekammer Bundesverband Reproduktionsmedizinischer

Mehr

Eltern-Broschüre. Hinweise zum Umgang mit Nabelschnurrestblut in katholischen Krankenhäusern. caritas

Eltern-Broschüre. Hinweise zum Umgang mit Nabelschnurrestblut in katholischen Krankenhäusern. caritas Eltern-Broschüre Hinweise zum Umgang mit Nabelschnurrestblut in katholischen Krankenhäusern Katholischer Krankenhausverband der Diözese Osnabrück e.v. für die Diözese Osnabrück e.v. für die Diözese Münster

Mehr

ERFOLGSRATE BEI DEN IVF- BEHANDLUNGEN IM JAHRE 2014

ERFOLGSRATE BEI DEN IVF- BEHANDLUNGEN IM JAHRE 2014 Wir möchten Ihnen gern unsere Ergebnisse der IVF-Zyklen im Jahre 2014 vorlegen. - 1 - Da es immer Spekulationen auftauchen, wie die Ergebnisse gerechnet werden und ob sie objektiv und wahr sind, möchten

Mehr

Pränatales Screening auf Chromosomenstörungen. Pränatales Screening. Leitfaden für werdende Mütter und Väter. Leitfaden für werdende Mütter und Väter

Pränatales Screening auf Chromosomenstörungen. Pränatales Screening. Leitfaden für werdende Mütter und Väter. Leitfaden für werdende Mütter und Väter Unsere Patienten-Information Pränatales auf Chromosomenstörungen Pränatales auf Chromosomenstörungen Leitfaden für werdende Mütter und Väter Leitfaden für werdende Mütter und Väter Labor Enders & Partner,

Mehr

Lebensschutz für alle ab der ersten Sekunde

Lebensschutz für alle ab der ersten Sekunde Lebensschutz für alle ab der ersten Sekunde Positionspapier zur Präimplantationsdiagnostik I. Präambel Der medizinische Fortschritt zwingt die Politik heute regelmäßig bestehende Gesetze auf ihre Aussagekraft

Mehr

Präimplantationsdiagnostik aus genetischer Sicht. P. Wieacker Institut für Humangenetik Münster

Präimplantationsdiagnostik aus genetischer Sicht. P. Wieacker Institut für Humangenetik Münster Präimplantationsdiagnostik aus genetischer Sicht P. Wieacker Institut für Humangenetik Münster Häufigkeit genetisch bedingter Erkrankungen Geburt Leben Chromosomenstörungen ca. 0,6% ca. 0,6% Monogene Erkrankungen

Mehr

Faktenpapier des AKF e.v. zu PID (Pra implantationsdiagnostik)

Faktenpapier des AKF e.v. zu PID (Pra implantationsdiagnostik) 1 Faktenpapier des AKF e.v. zu PID (Pra implantationsdiagnostik) Zur Entstehungsgeschichte des Faktenpapiers Der AKF-Vorstand hatte im Januar 2011 in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk gegen Selektion durch

Mehr

Unerfüllter Kinderwunsch. Ursachen erkennen, Lösungen finden. Informationen für Paare, die auf ein Baby warten

Unerfüllter Kinderwunsch. Ursachen erkennen, Lösungen finden. Informationen für Paare, die auf ein Baby warten Unerfüllter Kinderwunsch Ursachen erkennen, Lösungen finden Informationen für Paare, die auf ein Baby warten Das lange Warten auf ein Baby. Was können Sie tun? Wann sollten Sie sich untersuchen lassen?

Mehr

Genetische Diagnostik vor der Geburt: Was ist heute möglich und wie kann unsere Gesellschaft damit verantwortlich umgehen?

Genetische Diagnostik vor der Geburt: Was ist heute möglich und wie kann unsere Gesellschaft damit verantwortlich umgehen? Genetische Diagnostik vor der Geburt: Was ist heute möglich und wie kann unsere Gesellschaft damit verantwortlich umgehen? Ute Hehr Genetische Pränataldiagnostik Beratung Dysmorphologie Labor Genetische

Mehr

Es gibt keinen Mittelweg. 11 Argumente.

Es gibt keinen Mittelweg. 11 Argumente. Argumente und Hintergründe zur aktuellen PID-Diskussion Es gibt keinen Mittelweg. 11 Argumente. 1. Durch PID schwere Erbkrankheiten vermeiden? Ansprüche, Fakten und Konsequenzen 2. Das PID-Verfahren erfordert

Mehr

Aktuelle Medizinethische Fragen Pränataldiagnostik-Genetik- Stammzellen

Aktuelle Medizinethische Fragen Pränataldiagnostik-Genetik- Stammzellen Aktuelle Medizinethische Fragen Pränataldiagnostik-Genetik- Stammzellen Dr. med. Dr. theol. Matthias Beck Institut für Ethik und Recht in der Medizin Universität Wien Ethik- Recht Legitim Legal Themen

Mehr

2.1 Möglichkeiten der Gewinnung von genetischem Material für eine PID... 5. 2.2 Mögliche Indikationen für eine PID... 5

2.1 Möglichkeiten der Gewinnung von genetischem Material für eine PID... 5. 2.2 Mögliche Indikationen für eine PID... 5 Deutscher Bundestag Drucksache 17/5210 17. Wahlperiode 03. 03. 2011 Unterrichtung durch die Bundesregierung Stellungnahme des Deutschen Ethikrates Präimplantationsdiagnostik Inhaltsverzeichnis Seite 1

Mehr

Übersicht FMedG 2014. Bisherige Regelung Im Ministerrat beschlossener Entwurf Entwurf November 2014

Übersicht FMedG 2014. Bisherige Regelung Im Ministerrat beschlossener Entwurf Entwurf November 2014 Übersicht FMedG 2014 Bisherige Regelung Im Ministerrat beschlossener Entwurf Entwurf November 2014 VfGH EGMR Konsequenz ohne Novelle Samenspende in vivo nur für Heterosexuelle Nun auch für Lesben Nun auch

Mehr

ethische Probleme im Kontext der Humangenetik

ethische Probleme im Kontext der Humangenetik ethische Probleme im Kontext der Humangenetik 12.12.2014 ethische Probleme im Kontext der Humangenetik / Lernziele molekulargenetische Diagnostik pränatale Diagnostik / Interruptio Elternalter Human-Genetik

Mehr

TAB. Präimplantationsdiagnostik. Praxis und rechtliche Regulierung in sieben ausgewählten Ländern. Sachstandsbericht. Arbeitsbericht Nr.

TAB. Präimplantationsdiagnostik. Praxis und rechtliche Regulierung in sieben ausgewählten Ländern. Sachstandsbericht. Arbeitsbericht Nr. Leonhard Hennen Arnold Sauter Februar 2004 TAB Präimplantationsdiagnostik Praxis und rechtliche Regulierung in sieben ausgewählten Ländern Sachstandsbericht TAB TAB Arbeitsbericht Nr. 94 Das Büro für Technikfolgen-Abschätzung

Mehr

Was bedeutet Pränataldiagnostik für mich in der Praxis?

Was bedeutet Pränataldiagnostik für mich in der Praxis? Was bedeutet Pränataldiagnostik für mich in der Praxis? 1 Dr. Johannes Hovhannesian Zukunftsweg 15, 1210 Wien Mitarbeiter des Ultraschallteams in der Semmelweisfrauenklinik Wien 2 Was ist Pränataldiagnostik?

Mehr

Kostenübernahme bei Kinderwunschbehandlung

Kostenübernahme bei Kinderwunschbehandlung Kostenübernahme bei Kinderwunschbehandlung Art und Umfang der Kostenübernahme bei einer Kinderwunschbehandlung hängen maßgeblich davon ab, ob eine private oder eine gesetzliche Krankenversicherung besteht.

Mehr

Ethische und rechtliche Fragen der Pränataldiagnostik und Präimplantationsdiagnostik Eckhard Nagel

Ethische und rechtliche Fragen der Pränataldiagnostik und Präimplantationsdiagnostik Eckhard Nagel Ethische und rechtliche Fragen der Pränataldiagnostik und Präimplantationsdiagnostik Eckhard Nagel Publikation Vorlage: Datei des Autors Eingestellt am 15.05.2012 unter www.hss.de/download/nagel_praesentation.pdf

Mehr

Untersuchungen am Erbmaterial hingegen setzen einen körperlichen Eingriff voraus, weshalb sie auch als invasive PND bezeichnet werden.

Untersuchungen am Erbmaterial hingegen setzen einen körperlichen Eingriff voraus, weshalb sie auch als invasive PND bezeichnet werden. Definition Die Pränataldiagnostik (PND) umfasst alle medizinischen Untersuchungen, die am ungeborenen Leben, also noch vor der Geburt, durchgeführt werden. Bereits während der Schwangerschaft kann man

Mehr

Gesetz zum Schutz von Embryonen (Embryonenschutzgesetz - ESchG)

Gesetz zum Schutz von Embryonen (Embryonenschutzgesetz - ESchG) Gesetz zum Schutz von Embryonen (Embryonenschutzgesetz - ESchG) ESchG Ausfertigungsdatum: 13.12.1990 Vollzitat: "Embryonenschutzgesetz vom 13. Dezember 1990 (BGBl. I S. 2746), das zuletzt durch Artikel

Mehr

In der Fassung der Bekanntmachung vom 13. Dezember 1990 BGBl. I S. 2747

In der Fassung der Bekanntmachung vom 13. Dezember 1990 BGBl. I S. 2747 Gesetz zum Schutz von Embryonen (Embryonenschutzgesetz EschG) In der Fassung der Bekanntmachung vom 13. Dezember 1990 BGBl. I S. 2747 Inhaltsübersicht 1 Mißbräuchliche Anwendung von Fortpflanzungstechniken

Mehr

Präimplantationsdiagnostik

Präimplantationsdiagnostik Präimplantationsdiagnostik Stellungnahme Berlin, 8. März 2011 Kontakt: Deutscher Ethikrat Geschäftsstelle Telefon: +49/30/20370 242 Jägerstraße 22/23 Telefax: +49/30/20370 252 D-10117 Berlin E-Mail: kontakt@ethikrat.org

Mehr

Nicht-invasive molekulargenetische Pränataldiagnostik

Nicht-invasive molekulargenetische Pränataldiagnostik Nicht-invasive molekulargenetische Pränataldiagnostik Dr. rer. medic. Wera Hofmann Medical Director LifeCodexx AG Dr. Wera Hofmann, Medical Director Porto, ECA 2011 July 2, 2011 page 1 2011 LifeCodexx

Mehr

Vortrag Informationen zur Pränataldiagnostik Gehalten an einer Weiterbildung für das Team der Heilpädagogischen Schule Zürich am 22.10.

Vortrag Informationen zur Pränataldiagnostik Gehalten an einer Weiterbildung für das Team der Heilpädagogischen Schule Zürich am 22.10. Vortrag Informationen zur Pränataldiagnostik Gehalten an einer Weiterbildung für das Team der Heilpädagogischen Schule Zürich am 22.10.2007 Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen Ich freue mich sehr, dass ich

Mehr

Bundesgesetz über die medizinisch unterstützte Fortpflanzung

Bundesgesetz über die medizinisch unterstützte Fortpflanzung Ablauf der Referendumsfrist: 10. Dezember 2015 Bundesgesetz über die medizinisch unterstützte Fortpflanzung (Fortpflanzungsmedizingesetz, FMedG) Änderung vom 12. Dezember 2014 Die Bundesversammlung der

Mehr

Gesetzentwurf der Abgeordneten René Röspel, Priska Hinz (Herborn), Patrick Meinhardt, Dr. Norbert Lammert,.

Gesetzentwurf der Abgeordneten René Röspel, Priska Hinz (Herborn), Patrick Meinhardt, Dr. Norbert Lammert,. Deutscher Bundestag Drucksache 17/ 17. Wahlperiode Gesetzentwurf der Abgeordneten René Röspel, Priska Hinz (Herborn), Patrick Meinhardt, Dr. Norbert Lammert,. Entwurf eines Gesetzes zur begrenzten Zulassung

Mehr

pro familia NRW sagt Ja zur Zulassung der Präimplantationsdiagnostik in engen Grenzen

pro familia NRW sagt Ja zur Zulassung der Präimplantationsdiagnostik in engen Grenzen Stellungnahme Februar 2011 Ausarbeitung durch den Medizinischen Arbeitskreis pro familia NRW Verabschiedet in der Klausurtagung des Vorstands von pro familia NRW am 19.02.2011 Die genetische Untersuchung

Mehr

Wertungswidersprüche zwischen Embryonenschutzgesetz und den Regelungen des Schwangerschaftsabbruchs?

Wertungswidersprüche zwischen Embryonenschutzgesetz und den Regelungen des Schwangerschaftsabbruchs? Tanja Henking Wertungswidersprüche zwischen Embryonenschutzgesetz und den Regelungen des Schwangerschaftsabbruchs? Am Beispiel des Verbots der Präimplantationsdiagnostik Nomos Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis

Mehr

Eine Sache des Risikomanagements

Eine Sache des Risikomanagements Silja Samerski Albrechtstr.19 D - 28203 Bremen Eine Sache des Risikomanagements Erschienen in der Wochenzeitung FREITAG Nr. 38, 14. September 2001, S. 3. Filename and date: Freitagartikel.pdf STATUS: Copyright:

Mehr

In memoriam Lisa. und aller Kinder, die nur viel zu kurz das Licht dieser Welt erblicken durften. Matthias Bloechle

In memoriam Lisa. und aller Kinder, die nur viel zu kurz das Licht dieser Welt erblicken durften. Matthias Bloechle In memoriam Lisa und aller Kinder, die nur viel zu kurz das Licht dieser Welt erblicken durften Matthias Bloechle 1 Mit Gentest zum Wunschkind? Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang Schumann Institut für Genetik

Mehr

Argumentation für das Verbot der Präimplantationsdiagnostik (PID)

Argumentation für das Verbot der Präimplantationsdiagnostik (PID) Argumentation für das Verbot der Präimplantationsdiagnostik (PID) 1. Ausgangssituation PID kann nur im Zusammenhang mit künstlicher Befruchtung (In-vitro-Fertilisation, IVF) durchgeführt werden. In Österreich

Mehr

Häufig gestellte Fragen

Häufig gestellte Fragen Häufig gestellte Fragen Wie genau lässt sich der voraussichtliche Geburtstermin durch den Ultraschall berechnen? Das Schwangerschaftsalter und damit auch der voraussichtliche Geburtstermin kann am besten

Mehr

Position. der. mit geistiger Behinderung e. V. zur. Präimplantationsdiagnostik

Position. der. mit geistiger Behinderung e. V. zur. Präimplantationsdiagnostik Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.v. Bundesgeschäftsstelle Leipziger Platz 15 10117 Berlin Telefon: 0 64 21 4 91-0, Telefax: 0 64 21 4 91-1 67 Bundesvereinigung@Lebenshilfe.de

Mehr

Positionspapier zur eugenischen Indikation (StGB 97 Abs1 Z2 Fall2)

Positionspapier zur eugenischen Indikation (StGB 97 Abs1 Z2 Fall2) Netzwerk für kritische Auseinandersetzung mit Pränataldiagnostik Positionspapier zur eugenischen Indikation (StGB 97 Abs1 Z2 Fall2) Prenet, das Netzwerk für eine kritische Auseinandersetzung mit Pränataldiagnostik,

Mehr

Entwurf eines Gesetzes zum Verbot der Präimplantationsdiagnostik (PID)

Entwurf eines Gesetzes zum Verbot der Präimplantationsdiagnostik (PID) Deutscher Bundestag Drucksache 17/ 17. Wahlperiode? VorNr?? AK?? Datum? Gesetzentwurf der Abgeordneten Birgitt Bender, Pascal Kober, Dr. Günter Krings, Ulla Schmidt, Johannes Singhammer, Kathrin Vogler,

Mehr

Pränataldiagnostik und Schwangerschaftsabbruch

Pränataldiagnostik und Schwangerschaftsabbruch Wintersemester 2017/18 Vorlesung Ethik in der Medizin Pränataldiagnostik und Schwangerschaftsabbruch Prof. Dr. Alfred Simon Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin Fallbeispiel In Ihre Geburtshilfliche

Mehr

Forschung. 6.1. Forschung am Menschen

Forschung. 6.1. Forschung am Menschen 92 KAPITEL 6 Forschung 6.1. Forschung am Menschen Mit dem im März 2010 von Volk und Ständen angenommenen Verfassungsartikel Art. 118b BV wurde der Bund ermächtigt, die Forschung am Menschen umfassend zu

Mehr

S.G.: Klonen? Aber was wird genau geklont? Und woher bekommen die Forscher ihr Material?

S.G.: Klonen? Aber was wird genau geklont? Und woher bekommen die Forscher ihr Material? Vor drei Wochen hat Susanne Goldmann erfahren, dass ihre Mutter an Alzheimer erkrank ist. Laut ihres Arztes Doktor Friedrich Stein ist es nicht möglich ihr medizinisch zu helfen. Der Prozess könne lediglich

Mehr

Durchschnittliches Alter Geburt 1. Kind 1993: 25,5 2003: 27,5 2014: 29,0

Durchschnittliches Alter Geburt 1. Kind 1993: 25,5 2003: 27,5 2014: 29,0 Fact Sheet 38+ Ungewollte Kinderlosigkeit 30 % aller Frauen versuchen länger als 12 Monate schwanger zu werden 6 9 % sind ungewollt kinderlos 3 % bleiben ungewollt kinderlos Kinderanzahl / Frau sinkt 1963:

Mehr

Befragung des Deutschen Ethikrates zum Thema Intersexualität

Befragung des Deutschen Ethikrates zum Thema Intersexualität Befragung des Deutschen Ethikrates zum Thema Intersexualität Guten Tag, Der Deutsche Ethikrat erarbeitet als ein von der Bundesregierung und vom Deutschen Bundestag eingerichtetes unabhängiges Sachverständigengremium

Mehr

Praxis für Pränatalmedizin Darmstadt Prof. Scharf Ihre Praxis für vorgeburtliche Diagnostik und Therapie

Praxis für Pränatalmedizin Darmstadt Prof. Scharf Ihre Praxis für vorgeburtliche Diagnostik und Therapie Praxis für Pränatalmedizin Darmstadt Prof. Scharf Ihre Praxis für vorgeburtliche Diagnostik und Therapie Tel +49-(0)6151-10 11 981 Fax +49-(0)6151-10 11 982 Karlstr. 45 Mobil +49-(0)176-23 76 63 09 64283

Mehr

Memorandum. zur Präimplantationsdiagnostik (PID)

Memorandum. zur Präimplantationsdiagnostik (PID) Memorandum zur Präimplantationsdiagnostik (PID) Berlin, 17.02.2011 Präambel Der Bundesgerichtshof hat am 6. Juli 2010 ein Grundsatzurteil zur Präimplantationsdiagnostik (PID) gefällt. In dieser Entscheidung

Mehr

Embryologische Grundlagen

Embryologische Grundlagen Gliederung Sicherung des Humanum - Das Embryonenschutzgesetz t auf dem Prüfstand - RiAG Rainer Beckmann, Wildbad Kreuth, 7. Juni 2009 I. Entstehung d. ESchG / Embryologische Grundlagen II. Wesentliche

Mehr

Wunschkind um jeden Preis? Eine ethische Bewertung der Präimplantationsdiagnostik

Wunschkind um jeden Preis? Eine ethische Bewertung der Präimplantationsdiagnostik BIOETHIK Wunschkind um jeden Preis? Eine ethische Bewertung der Präimplantationsdiagnostik Von Daniel Röthlisberger Daniel Röthlisberger, Jg. 1981, verh., Kaufmann, Mitarbeit in einem wiss. Verlag, seit

Mehr

Quelle: Fundstelle: BGBl I 1990, 2746 FNA: FNA Gesetz zum Schutz von Embryonen Embryonenschutzgesetz

Quelle: Fundstelle: BGBl I 1990, 2746 FNA: FNA Gesetz zum Schutz von Embryonen Embryonenschutzgesetz juris Das Rechtsportal Gesamtes Gesetz Amtliche Abkürzung: ESchG Ausfertigungsdatum: 13.12.1990 Gültig ab: 01.01.1991 Dokumenttyp: Gesetz Quelle: Fundstelle: BGBl I 1990, 2746 FNA: FNA 453-19 Gesetz zum

Mehr

Stammzellenforschung Karina Köppl LK Biologie

Stammzellenforschung Karina Köppl LK Biologie Stammzellenforschung Karina Köppl LK Biologie 1.Was sind Stammzellen? Reparaturreserve des Körpers undifferenzierte Zellen von Menschen und Tieren Stammzellen sind in der Lage, sich zu teilen und neue

Mehr

Wer kriegt was von wem?

Wer kriegt was von wem? Wer kriegt was von wem? Zur Übernahme der Behandlungskosten bei gesetzlich, privat und gemischt versicherten Paaren. Rechtsanwältin Esther Beckhove, MBL Düsseldorf, 13.06.2009 1. Teil Gesetzliche Krankenversicherung

Mehr

An den Grenzen des Lebens

An den Grenzen des Lebens Osnabrücker Jahrbuch Frieden und Wissenschaft 10 / 2003 An den Grenzen des Lebens OSNABRÜCKER FRIEDENSGESPRÄCHE 2002 MUSICA PRO PACE 2002 BEITRÄGE ZUR FRIEDENSFORSCHUNG Herausgegeben vom Oberbürgermeister

Mehr

Kinderwunsch. Prof. Dr. med. Harald Meden Ärztlicher Leiter Gynäkologie, GZ Rigi, Küssnacht

Kinderwunsch. Prof. Dr. med. Harald Meden Ärztlicher Leiter Gynäkologie, GZ Rigi, Küssnacht Kinderwunsch Prof. Dr. med. Harald Meden Ärztlicher Leiter Gynäkologie, GZ Rigi, Küssnacht Chairman of the Advisory Committee of the European Society of Gynecology (ESG) Frauenheilkunde aktuell 05. Oktober

Mehr

Liebe Schülerinnen und Schüler,

Liebe Schülerinnen und Schüler, Liebe Schülerinnen und Schüler, wir freuen uns, dass ihr euch für das wichtige, aber auch nicht ganz einfache Thema Präimplantationsdiagnostik interessiert. Um euch eine Hilfestellung zu geben, haben wir

Mehr

Inaugural-Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades der gesamten Humanmedizin

Inaugural-Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades der gesamten Humanmedizin Aus der Kommission für Ethik in der Medizin Vorsitzender der Kommission: Prof. Dr. G. Richter des Fachbereichs Medizin der Philipps-Universität Marburg in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Gießen

Mehr