Vorlage Nr. 4/2013 Barrierefreier Bahnhof hier: Ergebnis Machbarkeitsstudie Aufzug und Durchstich Raiffeisenstraße; Antragstellung

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1 Seite 1 von 5 Vorlage Nr. 4/2013 Vorlage Nr. 4/2013 Barrierefreier Bahnhof hier: Ergebnis Aufzug und Durchstich Raiffeisenstraße; Antragstellung Az: ; ; Gu/Bk Amt: Stadtbauamt Datum: Beratung Bau- und Umweltausschuss am Verwaltung- und Finanzausschuss am Gemeinderat am öffentlich nicht öffentlich Beschluss Bau- und Umweltausschuss am Verwaltung- und Finanzausschuss am Gemeinderat am öffentlich nicht öffentlich Bisherige Sitzungen Datum Gremium VA Vorlage Nr. 82/ BA/UA Vorlage Nr. 82/ GR Vorlage Nr. 82/ BA/UA Vorlage Nr. 92/ GR Vorlage Nr. 92/ BA/UA Vorlage Nr. 96/ GR Vorlage Nr. 96/ Klausurtagung Gemeinderat BA/UA Vorlage Nr. 19/ GR Vorlage Nr. 19/2012 Beschlussvorschlag 1. Als vordringlichste Maßnahme wird die barrierefreie Anbindung der Bahnsteige angesehen. Daher soll Variante 1a weiter verfolgt und beantragt werden. 2. Die Verwaltung wird beauftragt, die Beantragung von Fördermitteln für Variante 2 zu prüfen. 3. Die Antragstellung (LGVFG) und Realisierung des Projektes soll durch die Bahn erfolgen. Die Verwaltung wird beauftragt, entsprechende Gespräche mit der Bahn zu führen. 4. Die Verwaltung wird beauftragt, einen Antrag auf Bezuschussung der Co-finanzierung durch den Landkreis zu stellen. 5. Zeitraum für die Durchführung wäre im günstigsten Fall im Jahr Vorab soll nach Vorliegen der Förderzusagen die Entwurfsplanung an das Ingenieurbüro Fichtner Bauconsulting, Stuttgart, vergeben werden.

2 Seite 2 von 5 Vorlage Nr. 4/2013 Finanzierung Im Investitionsprogramm des Haushaltsplanes 2013 sind für diese Maßnahme im Jahr T eingestellt. Haushaltsplanansatz: Bisher verbraucht: Kosten der Maßnahme Restmittel: Ausser/ -Überplanmäßig: Ergebnis beschlossen einstimmig mit Gegenstimmen Stimmverhältnis: Enthaltungen: nicht beschlossen Stimmverhältnis: Enthaltungen:

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4 Seite 3 von 5 Vorlage Nr. 4/2013 Sachverhalt Seitens des Landratsamtes Heilbronn wurde Anfang des Jahres 2012 beklagt, dass die Kaywaldschule keine Zugfahrten durchführen könne, da der Lauffener Bahnhof nicht barrierefrei sei und kein Servicepersonal vor Ort ist. Auch für sonstige Personen mit Mobilitätseinschränkung ist die barrierefreie Zugänglichkeit der Bahnsteige und somit die Nutzung des Bahnangebotes nicht gewährleistet. Eine erneute Anfrage zur Einrichtung einer Kinderwagenrampe in der Unterführung wurde von der Bahn mit Hinweis auf die nicht ausreichende Breite abgelehnt. Da die Priorität beim barrierefreien Ausbau zunächst bei größeren Bahnhöfen liegt, gehen sowohl die DB Station & Service AG als auch die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg nicht davon aus, dass sich in nächster Zeit etwas ändern wird. Vom Landratsamt Heilbronn wurde daher angeregt, dass falls die Stadt Lauffen die Finanzierung des barrierefreien Ausbaus in die Hand nehmen würde laut Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden- Württemberg (MVI) grundsätzlich eine GVFG-Förderung (75 % der Zuwendungskosten abzgl. Selbstbehalt) möglich sind. Eine Mitfinanzierung durch die DB AG gilt jedoch als ausgeschlossen. Infolge der Umsetzung des Verkehrskonzepts Innenstadt wurde die Sperrung der Raiffeisenstraßenunterführung für Fußgänger erforderlich. Eine ausreichende Fahrbahnbreite soll dem Begegnungsverkehr ein gefahrloses Durchfahren ermöglichen und eine schnellere Entleerung der Bahnhofstraße erzielen. Die rückgebauten Notgehwege waren für Behinderte und Gehwagenbenutzer ohnehin bereits zu schmal. Im Falle eines Abkommens vom Gehweg wäre ein Unfall nur eine Frage der Zeit gewesen. Bedingt durch die Entfernung des Gehwegs werden die Wege für Bürgerinnen und Bürger mit Mobilitätseinschränkung zum Gebiet Im Brühl länger. Der Weg zu den Lebensmittelmärkten führt fußläufig für diesen Personenkreis zukünftig über die Unterführung am Hölderlin-Kreisel. Zielsetzung Neben der barrierefreien Anbindung des Lauffener Bahnhofes wäre eine verbesserte Fußgängersituation im Bereich der Raiffeisenstraße wünschenswert. Die direkte Anbindung der P+R-Plätze im Brühl sowie die Erreichbarkeit der Lebensmittelmärkte sollen hierbei im Vordergrund stehen. An den in Vorlage 92/2010 dargestellten Überlegungen zur Neugestaltung der Unterführung soll festgehalten werden. Vordringlich ist aber die technische Lösung der Barrierefreiheit.

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6 Seite 4 von 5 Vorlage Nr. 4/2013 Voruntersuchungen und Planungen Da bautechnische Zwangspunkte im Bereich der Bahnanlagen gelöst werden müssen, wurde seitens der Deutschen Bahn (DB) das Ingenieurbüro Fichtner Bauconsulting, Stuttgart, empfohlen und für die Erarbeitung einer hinzugezogen. Das Büro arbeitet seit Jahren eng mit der DB zusammen und kennt die bahnspezifischen Schwierigkeiten bei einem Umbau. Von der Verwaltung wurden verschiedene Varianten sowohl für die Erreichbarkeit des Mittelbahnsteiges als auch für die Errichtung eines Fußgängertunnels östlich und westlich der Unterführung gefordert (siehe Anlage 1). Zusammenfassung der Varianten und Kostengegenüberstellung: Alle genannten Kosten sind Nettobaukosten, da es sich um eine Maßnahme der DB handelt und diese vorsteuerabzugsberechtigt ist. Planungs- und Baukosten Kostenschätzung Variante 1a (Vorschlag Ingenieurbüro): Aufzug am Gleis 1 nach unten in die Unterführung und mit Aufzug 2 wieder nach oben auf den Mittelbahnsteig Wartung der beiden Aufzüge gesamt Variante 1b: /Jahr Verlängerung der Unterführung bis in den Bahnhofsvorplatz einschließlich Verlegung der Treppe und Neubau des Aufzugs 1 im Vorplatzbereich, Neubau Aufzug 2 für Mittelbahnsteig Wartung der beiden Aufzüge gesamt Variante 1: /Jahr Fußgängerunterführung östlich der Raiffeisenunterführung (lichter Querschnitt Breite = 3 m und Höhe 2,50 m) Variante 2: Fußgängerunterführung westlich der Raiffeisenunterführung (lichter Querschnitt wie Var. 1)

7 Seite 5 von 5 Vorlage Nr. 4/2013 Bei allen Varianten stellt die Verlegung der Kabel der DB ein unbekanntes Kostenrisiko dar, das erst im Zuge detaillierterer Planungen ermittelt werden kann. Aus Sicht der Verwaltung würde durch den in Variante 1b vorgeschlagenen Aufzug und die Verlängerung der Unterführung auf den Bahnhofvorplatz eine räumlich ungünstige Situation entstehen. Daher wird Anhand der in der Studie dargestellten Vor- und Nachteile und auch aus Kostengesichtspunkten die Ausführung von Variante 1a vorgeschlagen. Hinsichtlich einer Fußgängerunterführung an der Raiffeisenstraße ist aus Gründen der Anbindung an den Bahnhof und der Grundstückssituation Variante 2 zu bevorzugen. Im Zuge der weiteren Planungen soll geprüft werden, ob für die Unterführung ebenfalls die Beantragung von Fördermittel in Betracht kommt. Finanzierungsplan Variante 1a: Baukosten Sicherungsposten Langsamfahrstelle Komplementäranteil Stadt (25 % bei GVFG Zuschuss von 75 %): Selbstbehalt Planungskosten (Davon möglicher Zuschuss durch den Landkreis: 50% (ca t ), so dass von der Stadt Lauffen a.n. ca restfinanziert werden müssten. Die Entscheidung über den Zuschuss erfolgt im Einzelfall durch den Kreistag.) Weiteres Vorgehen Die entsprechenden Förderanträge beim Landkreis Heilbronn sowie durch die Bahn für Variante 1a sollen zeitnah gestellt werden.

8 Behindertengerechter Zugang Bahnhof Lauffen Fußgängerunterführung Raiffeisenstraße Stadtverwaltung Lauffen am Neckar

9 Behindertengerechter Zugang Bahnhof Lauffen Projekt-Nr.: 1075B01 Fichtner Bauconsulting GmbH Sarweystraße Stuttgart Tel Fax Rev Nr. Rev. Datum Kommentar Aufsteller Prüfer Erstversand THI DME Zweitversand THI 2 von 12

10 Behindertengerechter Zugang Bahnhof Lauffen Projekt-Nr.: 1075B01 Inhalt 1 AUFGABENSTELLUNG, RANDBEDINGUNGEN Aufgabenstellung Erläuterung der vorhandenen Anlagen Einleitung 5 2 DARSTELLUNG DER BETRACHTETEN VARIANTEN Aufzug Variante 1a Erläuterungen zu Variante 1a Vor- und Nachteile Variante 1a Kostenschätzung Variante 1a Aufzug Variante 1b Erläuterungen zu Variante 1b Vor- und Nachteile Variante 1b Kostenschätzung Variante 1b Fußgängerunterführung Variante Erläuterungen zu Variante Kostenschätzung Variante Fußgängerunterführung Variante Erläuterungen zu Variante Kostenschätzung Variante BEWERTUNG / FAZIT 11 4 ANLAGEN 12 3 von 12

11 Behindertengerechter Zugang Bahnhof Lauffen Projekt-Nr.: 1075B01 1 Aufgabenstellung, Randbedingungen 1.1 Aufgabenstellung Die Stadt Lauffen beabsichtigt die Neugestaltung der Bahnhofsvorplätze und der Bahnhofsunterführung sowie die barrierefreie Erschließung des Mittelbahnsteiges. Es ist eine für folgende Varianten zu erstellen: 1. Aufzug Variante 1a): An Gleis 1 mit Aufzug 1 runter in Unterführung und mit Aufzug 2 wieder nach Oben auf den Mittelbahnsteig 2. Aufzug Variante 1b): Verlängerung der Unterführung bis in den Bahnhofsvorplatzbereich einschließlich Verlegung der Treppe und Neubau des Aufzuges 1 im Vorplatzbereich. Neubau Aufzug 2 für Mittelbahnsteig 3. Fußgängerunterführung Variante 1): Errichtung eines Fußgängertunnels östlich neben der Unterführung Raiffeisenstraße 4. Fußgängerunterführung Variante 2): Errichtung eines Fußgängertunnels westlich neben der Unterführung Raiffeisenstraße 1.2 Erläuterung der vorhandenen Anlagen Streckenführung Strecke 4900: Bietigheim-Bissingen - Osterburken Kunstbauten Die bestehende Fußgängerunterführung bei Bahn-km ,03 dient als Verbindung zwischen Bahnsteig 1 und Mittelbahnsteig 2/3. Die Bahnsteigunterführung wurde im Jahr 1999 verlängert. Damit wurde eine Verbindung zwischen Bahnhofsvorplatz (Süd) zum Vorplatz Im Brühl geschaffen. Die gesamte Konstruktion besteht aus massiven Betonwänden bzw. Decken. Die gesamte Bahnsteigunterführung wurde flach gegründet. Die bestehende Straßenunterführung Raiffeisenstraße bei Bahn-km ,00 ist in ihrer Durchfahrtsbreite und Höhe begrenzt, eine sichere Fußgängerführung ist nicht gegeben. Daher ist sie für den Fußgängerverkehr gesperrt. Bauliche Anlagen, Hochbauten Bestehendes Bahnhofsgebäude mit Kiosk und Toilettenanlage (Bahnsteig 1) und eine bestehende Überdachung auf dem Mittelbahnsteig 2/3. 4 von 12

12 Behindertengerechter Zugang Bahnhof Lauffen Projekt-Nr.: 1075B01 Leitungen Die genaue Lage vorhandener Leitungen ist über Suchschlitze im Zuge der Baumaßnahme bzw. als Vorabmaßnahme zu erkunden. Ebenso hat eine Aufnahme bestehender Schächte zu erfolgen. Notwendige Leitungsumverlegungen und Sicherungsmaßnahmen sind im Zuge der weiteren Planung zu detaillieren und festzulegen. 1.3 Einleitung Seit dem Jahr 2008 besteht für mobilitätseingeschränkte Menschen keine Möglichkeit den Mittelbahnsteig, über welchen der Personenverkehr abgewickelt wird, zu erreichen. Es ist daher zu untersuchen, welche Maßnahmen und Umbauten notwendig sind, um die Zugänge barrierefrei zu gestalten. Für den barrierefreien Zugang zum Mittelbahnsteig des Bahnhofs Lauffen aus der Nord- sowie aus der Südrichtung werden zwei verschiedene Varianten näher betrachtet. Weiterhin wird zur Verbesserung der Führung des Fußgängerverkehrs in Nord-Süd Richtung die Möglichkeit der Errichtung einer Fußgängerunterführung neben der vorhandenen Straßenunterführung Raiffeisenstraße untersucht. 2 Darstellung der betrachteten Varianten 2.1 Aufzug Variante 1a Erläuterungen zu Variante 1a Um vom Bahnsteig 1 auf den Nahverkehrsbahnsteig (Mittelbahnsteig 2/3) zu gelangen gibt es auf Grund der gegebenen Platzverhältnisse nur die Möglichkeit 2 Aufzüge einzubauen. Aufzug 1 wird im Bereich des Bahnhofsvorplatzes an der östlichen Wand der bestehenden Unterführung unmittelbar im Anschluss an den angebauten Backshop angeordnet. Vor dem Aufzug muss eine Bewegungsfläche (b x t ca. 2,0 x 3,10 m) angeordnet werden. Die Unterführung muss im Zugangsbereich unten geöffnet werden. Aufzug 2 sollte mittig auf dem Mittelbahnsteig im Bereich der vorhandenen östlichen Zugangstreppe der bestehenden Unterführung angeordnet werden. Die Treppe wird hierzu rückgebaut und das restliche Treppenauge verschlossen. Das bestehende Dach des Treppenaufgangs muss zumindest während der Bauzeit temporär entfernt werden. Ob es im Aufzugsbereich wieder hergestellt werden kann, kann erst nach einer genauen Aufnahme der Höhen und der ungefähr erforderlichen OK der Aufzugskonstruktion entschieden werden. Bei der Herstellung des Aufzugsschachtes 1 müssen umfangreiche Kabel der DB AG sowie ein vorhandener Entwässerungsschacht verlegt werden. 5 von 12

13 Behindertengerechter Zugang Bahnhof Lauffen Projekt-Nr.: 1075B Vor- und Nachteile Variante 1a Vorteile: Durch die Errichtung des Aufzuges 1 am Bahnsteig 1 wird der Bahnhofsvorplatz nicht beeinträchtigt und ist vielseitiger gestaltbar. Der Herstellungsaufwand für die Aufzüge ist bei Variante 1 am geringsten. Es ist lediglich eine Inselbaustelle auf dem Mittelbahnsteig sowie eine Baustelle am Bahnsteig 1 notwendig. Da der Bahnsteig 1 für den Personenverkehr nicht genutzt wird, sind die Beeinträchtigungen für die Reisenden infolge der Bauarbeiten gering. Kostengünstigste Variante (s. Kostenschätzung) Nachteile: Der Aufzug 1 kann auf Grund der Platzverhältnisse nicht als Durchlader ausgeführt werden, so dass beim Be- und Entsteigen in den Aufzug ein drehen und wenden der Rollstühle erforderlich ist. Kostenunsicherheit bezüglich der Kosten zur Verlegung der Kabel der DB AG, da die genaue Belegung der Kabeltrassen nicht bekannt ist Kostenschätzung Variante 1a Baukosten: Aufzüge inkl. Verbau, Betonarbeiten, Maschinentechnik: 2 x = Unterfangung Backshop = Ausführungsplanung (Baufirma) = Rückbau und Anpassung der bestehenden östlichen Treppe = Anpassung der bestehenden Bahnsteigüberdachung = Verlegung der Kabel der DB AG = Baukosten (grob geschätzt): Variante 1a: Zusatzkosten: Planungskosten = SIPO 50 Tage x 1000 = Langsamfahrstelle einrichten = von 12

14 Behindertengerechter Zugang Bahnhof Lauffen Projekt-Nr.: 1075B01 Gesamtkosten (grob geschätzt): Variante 1a: Wartungskosten Aufzüge pro Jahr: 2 x = /Jahr 2.2 Aufzug Variante 1b Erläuterungen zu Variante 1b Der Aufzug 1 wird auf dem Bahnhofsvorplatz errichtet. Hierzu sind die Verlängerung der Bahnsteigunterführung um ca. 8m und daran anschließend der Neubau der Zugangstreppe zur Unterführung erforderlich. Weiterhin muss die Überdachung der Zugangstreppe versetzt werden. Der Aufzug 2 wird wie bei Variante 1a mittig auf dem Mittelbahnsteig im Bereich der vorhandenen östlichen Zugangstreppe der bestehenden Unterführung angeordnet. Die Treppe wird hierzu ebenfalls rückgebaut und das restliche Treppenauge verschlossen Vor- und Nachteile Variante 1b Vorteile: Beide Aufzüge können als Durchlader ausgeführt werden, so dass beim Be- und Entsteigen der Aufzüge kein drehen und wenden der Rollstühle erforderlich ist. Kostenunsicherheit bezüglich der Kosten zur Verlegung der Kabel der DB AG können begrenzt werden Nachteile: Durch die Errichtung des Aufzuges 1 direkt auf dem Bahnhofsvorplatz werden die Gestaltungsmöglichkeiten für den Platz eingeschränkt. Die Sichtbeziehungen zu den Ladengeschäften werden beeinträchtigt. Die Einschränkungen für die Reisenden während der Bauzeit sind hier am größten. Der Zugang zu dem Mittelbahnsteig ist nur von Norden ( Im Brühl ) aus möglich Kostenschätzung Variante 1b Baukosten: Aufzüge inkl. Verbau, Betonarbeiten, Maschinentechnik: 2 x = Verlängerung Unterführung Rahmenbauwerk:8 m x 3,0 m x /m² = von 12

15 Behindertengerechter Zugang Bahnhof Lauffen Projekt-Nr.: 1075B01 Ausführungsplanung (Baufirma) = Rückbau und Neubau Zugangstreppe = Versetzen der Überdachung der Zugangstreppe = Anpassung der bestehenden Bahnsteigüberdachung = Anpassung der Pflasterflächen = Baukosten (grob geschätzt): Variante 1b: Zusatzkosten: Planungskosten = SIPO 50 Tage x 1000 = Langsamfahrstelle einrichten = Gesamtkosten (grob geschätzt): Variante 1b: Wartungskosten Aufzüge pro Jahr: 2 x = /Jahr 2.3 Fußgängerunterführung Variante Erläuterungen zu Variante 1 Zur Verbesserung der Führung des Fußgängerverkehrs der Raiffeisenstraße im Bereich der Straßenunterführung bei Bahn-km ,00 wurde unabhängig vom barrierefreien Bahnsteigzugang, die Möglichkeit des Neubaus einer Fußgängerunterführung unter den Gleisanlagen untersucht. Für die Fußgängerunterführung wurde ein lichter Querschnitt von B=3,00m und H=2,50m gewählt. Die Lage wurde so gewählt, dass das Bauwerk östlich der bestehenden Straßenunterführung angeordnet wird. Zur Schaffung des südlichen Zugangs ist Grunderwerb durch die Gemeinde erforderlich. Die Anpassung der Fußgängerunterführung an die bestehenden Gehwege wird mit Rampen ausgeführt und ist somit barrierefrei. Erforderliche Maßnahmen zur Herstellung der Variante 2: 8 von 12

16 Behindertengerechter Zugang Bahnhof Lauffen Projekt-Nr.: 1075B01 Einbau von Hilfsbrücken unter den Gleisen 1, 2 und Kostenschätzung Variante Baukosten: Einbau der Behelfsbrücken Einbau Miete = Neubau Fußgängerunterführung: 32 m x 3 m x /m² = (inkl. Portal, Verbau, etc.) Ausführungsplanung (Baufirma): = Stützmauer: 18,5 m x 2,5 m x /m² = Rückbau und Anpassung Sichtschutz = Anpassung der Grünanlagen = Anschluss an die bestehenden Gehwege = Baukosten (grob geschätzt): Variante 1: Zusatzkosten: Planungskosten = SIPO 60 Tage x 1000 = PROWA x 12 h x 75 /h = Langsamfahrstelle einrichten = Grundstückskosten: 40 m² x 200 = Gesamtkosten (grob geschätzt): Variante 1: von 12

17 Behindertengerechter Zugang Bahnhof Lauffen Projekt-Nr.: 1075B Fußgängerunterführung Variante Erläuterungen zu Variante 2 Zur Verbesserung der Führung des Fußgängerverkehrs der Raiffeisenstraße im Bereich der Straßenunterführung bei Bahn-km ,00 wurde unabhängig vom barrierefreien Bahnsteigzugang, die Möglichkeit des Neubaus einer Fußgängerunterführung unter den Gleisanlagen untersucht. Für die Fußgängerunterführung wurde ein lichter Querschnitt von B=3,00m und H=2,50m gewählt. Die Lage wurde so gewählt, dass das Bauwerk westlich der bestehenden Straßenunterführung angeordnet wird. Die Anpassung der Fußgängerunterführung an die bestehenden Gehwege wird mit Rampen ausgeführt und ist somit barrierefrei. Erforderliche Maßnahmen zur Herstellung der Variante 2: Einbau von Hilfsbrücken unter den Gleisen 1, 2 und Kostenschätzung Variante Baukosten: Einbau der Behelfsbrücken Einbau Miete = Neubau Fußgängerunterführung: 35 m x 3 m x /m² = (inkl. Portal, Verbau, etc.) Ausführungsplanung (Baufirma): = Stützmauer: 20,5 m x 2,5 m x /m² = Rückbau Keller = Anpassung der Außenflächen Empfangsgebäude = Anschluss an die bestehenden Gehwege = Baukosten (grob geschätzt): Variante 2: Zusatzkosten: Planungskosten = SIPO 60 Tage x 1000 = von 12

18 Behindertengerechter Zugang Bahnhof Lauffen Projekt-Nr.: 1075B01 PROWA x 12 h x 75 /h = Langsamfahrstelle einrichten = Grundstückskosten: 100 m² x 200 = Gesamtkosten (grob geschätzt): Variante 2: Bewertung / Fazit In der Kosten- Nutzen- Abwägung empfehlen wir die Ausführung der Variante 1a. Die Variante 1a bietet die effektivste und flexibelste Nutzung der vorhandenen Flächensubstanz bei gleichwertiger Lösung der Aufgabenstellung eine Verschiebung des Standortes des Aufzuges 1 auf den Bahnhofsvorplatz verbunden mit der Verlängerung der Bahnsteigunterführung ist im Vergleich unwirtschaftlich und schränkt die Nutzung des Bahnhofsvorplatzes unnötig ein. Unabhängig von der barrierefreien Gestaltung des Bahnsteigzugangs ist die Errichtung einer Fußgängerunterführung an der Raiffeisenstraße die empfohlene Lösung zur sicheren Führung des Fußgängerverkehrs. Unter Inkaufnahme eines Umweges von ca. 150m für Mobilitätseingeschränkte wäre eine Kombination von Variante 1 und Variante 1a dahingehend denkbar, dass aus Variante 1a der Aufzug am Bahnsteig 1 entfällt. (Abstimmung mit DB und Fördermittelstellen notwendig) 11 von 12

19 Behindertengerechter Zugang Bahnhof Lauffen Projekt-Nr.: 1075B01 4 Anlagen - Blatt 01 Variante 1a / Grundriss - Blatt 02 Variante 1a / Schnitt - Blatt 03 Variante 1b / Grundriss - Blatt 04 Variante 1b / Schnitt - Blatt 05 Variante 1, Fußgängerunterführung / Grundriss - Blatt 06 Variante 2, Fußgängerunterführung / Grundriss 12 von 12

20 H/B = 297 / 420 (0.12m²) Allplan 2012 D Gleis 3 C Aufzug 2 C Bahnsteig 3 Mittelbahnsteig Bahnsteig 2 Fußgängerunterführung Gleis 2 Gleis 1 Aufzug 1 Bahnsteig 1 Back-Shop Bhf Raiffeisenstraße D Format Format 1:250 A3 Datum: Nov Behindertengerechter Zugang Bahnhof Lauffen Variante 1a

21 H/B = 297 / 420 (0.12m²) Allplan 2012 Mittelbahnsteig Bhf Gleis 3 Bahnsteig 3 Bahnsteig 2 Gleis 1 Bahnsteig 1 Back-Shop Schnitt D-D Schnitt C-C Format Format 1:250 A3 Datum: Jan Behindertengerechter Zugang Bahnhof Lauffen Schnitte zu Variante 1a

22 B A Gleis 3 C Aufzug 2 C Bahnsteig 3 Mittelbahnsteig Bahnsteig 2 Fußgängerunterführung Gleis 2 Gleis 1 Bahnsteig 1 Back-Shop Bhf Raiffeisenstraße Aufzug 1 Var. 1b1 B A Aufzug 1 Var. 1b2 Format Format 1:250 A3 Datum: Nov Behindertengerechter Zugang Bahnhof Lauffen Variante 1b H/B = 297 / 420 (0.12m²) Allplan 2012

23 Bahnsteig 1 H/B = 297 / 420 (0.12m²) Allplan 2012 Mittelbahnsteig Bhf Gleis 3 Bahnsteig 3 Bahnsteig 2 Gleis 1 Bahnsteig 1 Back-Shop Schnitt A-A Schnitt C-C Mittelbahnsteig Gleis 1 Bahnsteig 2 Bahnsteig 3 Gleis 3 Regelschnitt Fußgängerunterführung 2.50 Schnitt B-B 3.00 Format Format 1:250 A3 Datum: Nov Behindertengerechter Zugang Bahnhof Lauffen Schnitte zu Variante 1b

24 H/B = 297 / 420 (0.12m²) Allplan 2012 Aufzug 2 Gleis 3 Bahnsteig 3 Mittelbahnsteig Bahnsteig 2 Gleis 2 Fußgängerunterführung Gleis 1 Aufzug 1 Bahnsteig 1 Back-Shop Bhf Raiffeisenstraße Format Format 1:250 A3 Datum: Dez Fußgängerunterführung Raiffeisenstraße Variante 1

25 H/B = 297 / 420 (0.12m²) Allplan 2013 Gleis 3 Aufzug Bahnsteig 3 Mittelbahnsteig Bahnsteig 2 Gleis 2 Fußgängerunterführung Gleis 1 Bahnsteig 1 Back-Shop Bhf Raiffeisenstraße Format Format 1:250 A3 Datum: Dez Fußgängerunterführung Raiffeisenstraße Variante 2

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