BEWERBUNGSPRAXIS. [ Eine empirische Untersuchung mit über Stellensuchenden im Internet] FRANKFURT AM MAIN, OKTOBER 2006

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "BEWERBUNGSPRAXIS. [ Eine empirische Untersuchung mit über 11.000 Stellensuchenden im Internet] FRANKFURT AM MAIN, OKTOBER 2006"

Transkript

1 FRANKFURT AM MAIN, OKTOBER 2006 [ 2007] [ Eine empirische Untersuchung mit über Stellensuchenden im Internet] PROF. DR. WOLFGANG KÖNIG PROF. DR. TIM WEITZEL ANDREAS ECKHARDT TOBIAS KEIM (Centre of Human Resources Information Systems [CHRIS], Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main und Otto-Friedrich-Universität Bamberg) DAVIDE VILLA DR. FALK VON WESTARP (Monster Worldwide Deutschland GmbH)

2 Das Internet gewinnt in der Anbahnung von Arbeitsverhältnissen weiter an Bedeutung. Der vorliegende Ergebnisbericht der Studienreihe Bewerbungspraxis weist auch im vierten Jahr deutliche Steigerungsraten bei der Effektivitätseinschätzung des Internets in der Stellensuche auf. Die Befragung von über Stellensuchenden zeigt, dass mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer davon ausgeht, mit hoher Wahrscheinlichkeit über Internet-Stellenbörsen einen Job zu finden. Als alternativer Bewerbungsweg könnte die passive Stellensuche, bei der Unternehmen die Kandidaten aufgrund im Internet hinterlegter Lebensläufe kontaktieren, in den kommenden Jahren an Bedeutung gewinnen. Mit 52,7 Prozent bewirbt sich auch mehr als die Hälfte der befragten Stellensuchenden lieber mit einer Online-Bewerbung als mit einer klassischen Bewerbungsmappe. Erstaunlich ist die insgesamt geringe Mobilität vieler Bewerber. So sieht einerseits zwar die Mehrheit die zunehmende Internationalisierung des Arbeitsmarktes. Andererseits suchen aber acht von zehn Stellensuchenden vornehmlich nach regionalen Stellenangeboten, und über die Hälfte der Teilnehmer ist höchstens innerhalb des eigenen Bundeslandes mobil. Eine Untersuchung von Kandidatenverhalten und -präferenzen zeigt daneben für verschiedene Fachrichtungen deutliche Unterschiede in der Mobilität und Zukunftsperspektive der Kandidaten. Ingenieure und Wirtschaftswissenschaftler schätzen ihre berufliche Zukunft am optimistischsten ein. Die höchste Gehaltszufriedenheit besteht bei Naturwissenschaftlern. Die Wechselwilligkeit steigt bei Unzufriedenheit mit dem eigenen Gehalt und starkem Zukunftspessimismus. Über eine Vielfalt detaillierter Analysen auch einzelner Bewerbersegmente zu Verschiedenheiten der Nutzung von Informations- und Bewerbungskanälen und dem Bewerberverhalten zugrunde liegender Zusammenhänge gibt die Studie die Möglichkeit, Einblicke für das bewerberorientierte Recruiting der Zukunft zu gewinnen. Prof. Dr. Wolfgang König Institut für Wirtschaftsinformatik Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main Prof. Dr. Tim Weitzel Lehrstuhl für Informationssysteme in Dienstleistungsbereichen Otto-Friedrich-Universität Bamberg Bamberg Davide Villa CEO Monster Worldwide Deutschland GmbH Bad Homburg v. d. Höhe

3 INHALTSVERZEICHNIS Inhaltsverzeichnis 1 Abbildungsverzeichnis 2 Management-Zusammenfassung 4 Überblick über die Ergebnisse der Studie 5 [ 1 Einleitung ] Aufbau und Fragestellungen der Studie Systematik der Studie und Zusammensetzung der Umfrageteilnehmer 9 [ 2 Die Informationsphase im Stellensuchprozess] Informationskanäle in der Stellensuche im Vergleich D ie Nutzung von Internet-Stellenbörsen in der aktiven Stellensuche D ie Nutzung von Internet-Stellenbörsen in der passiven Stellensuche 20 [ 3 Die Abgabe der Bewerbung ] Von Stellensuchenden vorgezogene Bewerbungsverfahren im Vergleich Von Stellensuchenden vorgezogene Bewerbungsverfahren im Zeitablauf 24 [ 4 Mobilität im Stellensuchprozess] Die Bedeutung der Mobilität in der Stellensuche Bedeutung verschiedener Faktoren in der internationalen Stellensuche 27 [ 5 Das Verhalten verschiedener Bewerbersegmente im Internet] Segmentspezifische Analyse nach Studienrichtung Segmentspezifische Analyse nach Karrierestatus Segmentspezifische Analyse nach Fachrichtung 36 [ 6 Einschätzungen zur beruflichen Situation der Stellensuchenden] Segmentspezifische Analyse nach Studienrichtung Segmentspezifische Analyse nach Karrierestatus Segmentspezifische Analyse nach Fachrichtung 44 [ 7 Schlussbemerkungen und Handlungsempfehlungen für Arbeitgeber] 47 [ ]

4 Abbildungsverzeichnis Umfrageteilnehmer nach Alter und Geschlecht 1 ]: 2 ]: 3 ]: 9 Umfrageteilnehmer nach Ausbildungsniveau 10 Umfrageteilnehmer nach Studienrichtung 10 4 ]: Umfrageteilnehmer nach Karrierestatus 11 5 ]: Umfrageteilnehmer nach derzeitiger Fachrichtung 11 6 ]: Nutzungshäufigkeit verschiedener Informationskanäle 12 7 ]: Nutzungshäufigkeit von Informationskanälen im Zeitablauf 13 8 ]: Effektivität verschiedener Informationskanäle 14 9 ]: Effektivität verschiedener Informationskanäle im Zeitablauf ]: Funktionalitäten von Internet-Stellenbörsen nach Nutzung ]: Suchfunktionalitäten von Internet-Stellenbörsen nach Nutzung ]: Faktoren in einer Stellenanzeige nach Wichtigkeit ]: Informationsangebote von Internet-Stellenbörsen nach Nutzung ]: Bezahlservices von Internet-Stellenbörsen nach Nutzung ]: Einschätzung der Effektivitätserhöhung durch Bezahlservices ]: Vorteile der Nutzung von Lebenslaufdatenbanken ]: Eigenschaften von Lebenslaufdatenbanken aus Kandidatensicht ]: Aus Kandidatensicht vorgezogene Bewerbungsverfahren ]: Aus Kandidatensicht vorgezogene Bewerbungsverfahren ]: Elektronische und papierbasierte Bewerbung im Zeitablauf ]: -Bewerbung und Formularbewerbung im Zeitablauf ]: Mobilität der Stellensuchenden ]: Bevorzugte Regionen für eine Tätigkeit weltweit 27 24]: Gründe für den Wunsch einer Tätigkeit im Ausland 28 [ ]

5 Wunscharbeitgeber im Ausland 28 Dauer und Einordnung eines Auslandsaufenthalts 29 27]: Informationskanäle nach Studienrichtung 31 28]: Vorgezogene Bewerbungsverfahren nach Studienrichtung 32 29]: Mobilität der Stellensuchenden nach Studienrichtung 32 30]: Informationskanäle nach Karrierestatus 33 31]: Vorgezogene Bewerbungsverfahren nach Karrierestatus 34 32]: Mobilität der Stellensuchenden nach Karrierestatus 35 33]: Informationskanäle nach Fachrichtung 36 34]: Vorgezogene Bewerbungsverfahren nach Fachrichtung 37 35]: Mobilität der Stellensuchenden nach Fachrichtung 38 36]: Arbeitsmarkteinschätzung nach Studienrichtung 40 37]: Gehaltszufriedenheit nach Studienrichtung 41 38]: Wechselwilligkeit nach Studienrichtung 41 39]: Arbeitsmarkteinschätzung nach Karrierestatus 42 40]: Gehaltszufriedenheit nach Karrierestatus 43 41]: Wechselwilligkeit nach Karrierestatus 43 42]: Arbeitsmarkteinschätzung nach Fachrichtung 44 43]: Gehaltszufriedenheit nach Fachrichtung 45 44]: Wechselwilligkeit nach Fachrichtung 46 25]: 26]: [ ]

6 Management-Zusammenfassung Die Bedeutung der elektronischen Kanäle im Stellensuchprozess nimmt auch in diesem Jahr weiter zu. Wie schon die Bewerberbefragungen der vergangenen Jahre zeigen, übernimmt das Internet eine wesentliche Rolle beim Zusammenführen von Stellensuchenden und rekrutierenden Unternehmen. Die vorliegende Befragung von über Stellensuchenden und Karriereinteressierten ergibt hierbei die folgenden Ergebnisse: In welchen Kanälen suchen Bewerber nach Stellen? Die Internet-Stellenbörsen sind der meistgenutzte Kanal, um Informationen über offene Stellen und potentielle Arbeitgeber zu beziehen. So nutzen 82,7 Prozent der Befragten Internet-Stellenbörsen häufig oder sehr häufig. UnternehmensWebsites stehen in der Nutzungshäufigkeit der Informationskanäle vor den Printmedien an zweiter Stelle und werden von 54,7 Prozent ähnlich häufig in Anspruch genommen. Dabei wird zunehmend die Nutzungseffektivität dieser Kanäle als höher eingestuft, was sich u. a. in einer leichten Senkung der Nutzungshäufigkeit niederschlägt. So sieht über die Hälfte aller Befragten eine hohe oder sehr hohe Chance, über Internet-Stellenbörsen einen neuen Job zu finden. Dahinter folgen die Unternehmens-Websites, Empfehlungen von Bekannten sowie Printmedien. Bewerbungsmappe oder elektronische Bewerbung? Bei den Bewerbungsverfahren bestätigt sich über nahezu alle Zielgruppen hinweg der Trend aus dem Vorjahr hin zur elektronischen Bewerbung per oder Online-Formular. Mit 52,7 Prozent bewerben sich mehr als die Hälfte der befragten Stel- lensuchenden lieber mit einer Online-Bewerbung als mit einer klassischen Bewerbungsmappe. Mobilität und Zukunftsperspektive: Auch wenn die Bewerber die Internationalisierung des Arbeitsmarktes und deutliche persönliche Vorteile in der Arbeit im Ausland sehen, ist in vielen Gruppen die Mobilität recht gering. Acht von zehn Stellensuchenden suchen vornehmlich nach regionalen Stellenangeboten, und über die Hälfte der Teilnehmer ist höchstens innerhalb des eigenen Bundeslandes mobil. Dabei können Juristen national noch die höchste Mobilität vorweisen. Bezüglich der eigenen beruflichen Zukunft sind Ingenieure und Wirtschaftswissenschaftler am optimistischsten. Passive Stellensuche: Ein Drittel aller Befragten gibt an, die passive Stellensuche zu bevorzugen, das heißt, die Kandidaten werden lieber von den Unternehmen angesprochen, als diese selbst zu kontaktieren. Durch die Lebenslaufdatenbanken der Stellenbörsen haben die Bewerber diese Möglichkeit und bleiben trotzdem im Fokus der Unternehmen. [ ]

7 Überblick über die Ergebnisse der Studie Wie stellt sich die Situation der Stellensuchenden und Karriereinteressierten auf dem deutschen Arbeitsmarkt dar? Die vorliegende Studie Bewerbungspraxis 2007 untersucht das Verhalten und die Bedürfnisse von Kandidaten auf der Suche nach neuen beruflichen Herausforderungen. Ein wesentlicher Bestandteil ist die Betrachtung der Informationsphase, also desjenigen Zeitabschnittes, in dem sich die Kandidaten über potentielle Arbeitgeber und offene Stellen informieren. Darüber hinaus stellt die Präferenz der Kandidaten in der folgenden Bewerbungsphase eine wichtige Frage der weiteren Studien dar. Ergebnisse zur Mobilitätsbereitschaft der Stellensuchenden und deren Bedürfnisse auf internationalen Arbeitsmärkten sowie eine zielgruppenspezifische Betrachtung des Bewerberverhaltens sind weitere Bestandteile dieser Studie. Eine Einschätzung des Arbeitsmarktes aus Sicht der Stellensuchenden schließt diese Betrachtung ab. Ergebnisse zur Informationsphase im Stellensuchprozess Die Internet-Stellenbörsen konnten bei den Stellensuchenden ihre Führungsposition aus dem Vorjahr bestätigen und stehen wie in den vergangenen Jahren für das Kriterium der Nutzungshäufigkeit mit 82,7 Prozent an der Spitze der Informationskanäle. 54,7 Prozent der befragten Stellensuchenden suchen mit gleicher Intensität in den Karrierebereichen der Unternehmens-Websites nach Informationen über Vakanzen der aus ihrer Sicht relevanten Arbeitgeber. An dritter Stelle stehen Printmedien wie beispielsweise Zeitungen und Zeitschriften mit 53,7 Prozent. Bei fast allen Informationskanälen zeigt sich im Vergleich zum letzten Jahr ein leichter Rückgang in der Nutzungshäufigkeit (4,2 Prozentpunkte bei Printmedien, 3,6 Prozentpunkte bei Stellenbörsen), der andeutet, dass die Stellensuchenden die Informationskanäle weniger häufig in Anspruch nehmen müssen, um einen neuen Job zu finden. Lediglich die Zeitarbeitsfirmen können als einziger Informationskanal mit 0,6 Prozentpunkten zulegen. Ein Grund für diese Entwicklung könnte sein, dass der Arbeitsmarkt langsam in Bewegung kommt. Ein weiterer Grund könnte eine verbesserte Effektivität der Kanäle sein. Entsprechend nehmen mit Blick auf die Effektivitätseinschätzung auch hier die beiden Internet-Kanäle die ersten beiden Positionen ein. Die Internet-Stellenbörsen werden von 52,9 Prozent der Umfrageteilnehmer als Informationskanal mit sehr hoher oder hoher Effektivität betrachtet. Dahinter platzieren sich die Unternehmens-Websites, die noch von 46,8 Prozent mit entsprechender Effektivität genannt werden. Beide Kanäle legen mit 4,5 Prozentpunkten (Internet-Stellenbörsen) und 3,5 Prozentpunkten (Unternehmens-Websites) in der Effektivitätseinschätzung noch stärker zu als in den vergangenen Jahren. Insgesamt festigen die Empfehlungen von Bekannten mit einer Steigerung um 4,1 Prozentpunkte auf 41,3 Prozent ihren dritten Platz in der Reihenfolge der Effektivitätseinschätzung. Im Unterschied zur Nutzungshäufigkeit steigen die Printmedien um 8 Prozentpunkte und bestätigen annähernd ihren Wert von vor zwei Jahren. Zeitarbeitsfirmen gewinnen bei der Effektivitätseinschätzung im Vergleich zu allen übrigen Kanälen mit 10,8 Prozentpunkten am meisten hinzu. Ergebnisse zu der Nutzung von Internet-Stellenbörsen Die genauere Betrachtung der Rolle der Internet-Stellenbörsen in der Informationsphase zeigt, dass die Stellensuche über die Suchfunktionalitäten stark von der Mobilität der Kandidaten abhängig ist. So nimmt die Nutzungshäufigkeit bei abnehmender Mobilität immer mehr zu. Entsprechend nutzen 80,1 Prozent der Stellensuchenden die regionale Stellensuche, allerdings suchen knapp vier von zehn Befragten auf nationaler Ebene. Noch 19,8 Prozent sehen sich im Ausland nach neuen Arbeitsplätzen um. In Ergänzung hierzu unterstützt die Hälfte aller Umfrageteilnehmer ihre eigene Suche durch das Schalten eines Suchassistenten. Zudem fungieren Internet-Stellenbörsen auch als Ausgangsbasis auf der Suche nach weiterführenden Informationen. So ruft jeder dritte Stellensuchende Unternehmensprofile und Informationen zur Branche [ ]

8 dieser Unternehmen ab. Die so genannten Bezahlservices der Stellenbörsen, wie Gehaltsanalysen, Karrierecoachings oder die Prüfung der Bewerbungsanlagen, erfreuen sich bei den Stellensuchenden noch geringer Beliebtheit. Bislang nimmt etwa jeder achte Befragte eine Gehaltsanalyse als Dienst einer Stellenbörse in Anspruch. Weniger als jeder Zwanzigste zahlt für die Prüfung seiner Bewerbungsunterlagen sowie für ein Karrierecoaching. Die geringeren Nutzungswerte können allerdings auch dadurch erklärt werden, dass derartige Services nicht von allen Internet-Stellenbörsen angeboten werden. Die Analyse der Nutzung der Funktionalitäten der Stellenbörsen offenbart zudem, dass die passive Stellensuche über das Einstellen des eigenen Lebenslaufes in den Datenbanken der Stellenbörsen zunehmend an Bedeutung gewinnt. 69,9 Prozent der Kandidaten haben bereits ihren Lebenslauf in einer Datenbank hinterlegt oder planen, dies zu tun. Bereits jeder dritte Befragte gibt an, die passive Stellensuche zu bevorzugen und lieber durch ein Unternehmen angesprochen zu werden, als das Unternehmen selbst mit einer Bewerbung zu kontaktieren. Ergebnisse zu den bevorzugten Bewerbungsverfahren Die Nutzung des Internets zur Bewerbung spielt auch in geringem Ausmaß in der Auswahl des geeigneten Bewerbungsverfahrens eine Rolle. So nutzen Stellensuchende auf dem Arbeitsmarkt immer mehr das Internet. Die diesjährige Bewerberstudie zeigt, dass die elektronische Bewerbung ihre leichten Vorteile gegenüber der klassischen Bewerbungsmappe aus dem Vorjahr bestätigen kann. Mit 52,7 Prozent der Umfrageteilnehmer gibt nahezu derselbe Anteil der Stellensuchenden an, eine elektronische Bewerbung der klassischen Bewerbungsmappe vorzuziehen. Innerhalb der elektronischen Bewerbungen kann die -Bewerbung mit nunmehr 63,5 Prozent nochmals um 4,1 Prozentpunkte gegenüber den Formularbewerbungen zulegen. Ergebnisse zur Bedeutung der Mobilität in der Stellensuche Die Unternehmensbefragung im Rahmen der Studie Recruiting Trends hat gezeigt, dass die zunehmende Orientierung auf internationale Märkte sowohl bei deutschen Unternehmen als auch bei Stellensuchenden ein Umdenken erfordert, um im Wettbewerb mit ausländischen Arbeitskräften konkurrenzfähig zu bleiben. 82,7 Prozent der Stellensuchenden auf dem deutschen Arbeitsmarkt erkennen diese zunehmende Bedeutung für grenzüberschreitende Personalbeschaffung und Mobilität der Arbeitskräfte. Zwar sehen die Stellensuchenden diese Herausforderung, die Realität zeigt aber, dass nur 43,5 Prozent der Stellensuchenden innerhalb Deutschlands mobil sind, obwohl viele Umfrageteilnehmer die positiven Aspekte bei Arbeitseinsätzen im Ausland klar erkennen. So schätzen acht von zehn Umfrageteilnehmern, die sich eine Tätigkeit im Ausland vorstellen können, vielfältige Vorteile der Arbeit, wie wertvolle Erfahrungen zu sammeln oder eine neue Sprache zu lernen. Über die Hälfte der Befragten erwartet eine bessere Situation des Arbeitsmarkts im Ausland als auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Als bevorzugten Arbeitgeber im Ausland nennen 78,5 Prozent der Befragten ein Tochterunternehmen eines deutschen Großkonzerns. Sieben von zehn derjenigen Umfrageteilnehmer, die sich vorstellen können, im Ausland zu arbeiten würden mit hoher Wahrscheinlichkeit ein sonstiges internationales Unternehmen als Arbeitgeber auswählen. Mit 39,8 Prozent sehen die wenigsten Befragten ihren derzeitigen Arbeitgeber als ideale Lösung für eine Beschäftigung im Ausland an. Generell können sich 44,1 Prozent der Befragten vorstellen, über einige Jahre hinweg in verschiedenen Ländern hintereinander zu arbeiten. [ ]

9 1 Einleitung Die Kooperation zwischen Forschung und Wirtschaft auf dem Gebiet der IT-unterstützten Personalrekrutierung zwischen dem Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Frankfurt am Main und Bamberg sowie der Internet-Stellenbörse Monster Worldwide Deutschland ( besteht seit Die Studienreihe Bewerbungspraxis geht dabei in ihr viertes Erscheinungsjahr. Im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen CHRIS und Monster Worldwide werden jährlich zwei Befragungen durchgeführt, die inhaltlich von der Johann Wolfgang Goethe-Universität und der Otto-Friedrich- Universität verantwortet werden: Die Studienreihe Recruiting Trends untersucht alljährlich über eine Befragung der Top Unternehmen in Deutschland Trends und Neuerungen an der Schnittstelle zwischen Informationstechnologie und Personalbeschaffung. Ergänzende Befragungen von Personalverantwortlichen aus den Top-300-Unternehmen ausgewählter Trendbranchen sind seit dem vergangenen Jahr ebenfalls fester Bestandteil dieser Studienreihe. Die Studienreihe Bewerbungspraxis basiert auf einer jährlich durchgeführten Internet-Umfrage mit mehreren Tausend Karriereinteressierten. In Abgrenzung zur Unternehmensbefragung setzt sie sich mit aktuellen bewerberseitigen Entwicklungen und der Einschätzung verschiedener Technologien durch die Kandidaten auseinander. Aufbauend auf diesem grundlegenden Mechanismus strebt die vorliegende Bewerberstudie daher die folgenden Zielsetzungen an: die Ergänzung der Unternehmensperspektive um die Einschätzung der Kandidaten, um über zwei komplementäre Befragungen ein besseres Verständnis der beiden wesentlichen Akteure am Arbeitsmarkt Arbeitgeber und Stellensuchende aufzubauen; das Nachverfolgen wichtiger Entwicklungen im Zeitablauf, um über den Vergleich der Ergebnisse im Längsschnitt Trends in der modernen Personalbeschaffung identifizieren zu können; das Adressieren neuer Fragestellungen, um aktuelle Fragen aus der IT-gestützten Personalbeschaffung zeitnah und flexibel untersuchen und bestehende Fragestellungen vertieft betrachten zu können. 1.1 Aufbau und Fragestellungen der Studie Die vorliegende Untersuchung hat den Stellensuchprozess als zentralen Untersuchungsgegenstand. Dieser wird als ein mehrstufiger Prozess verstanden, der die folgenden Phasen umfasst: Identifikation offener Stellen: In einer ersten Phase versucht der Stellensuchende in der Regel, sich einen Überblick über den für ihn relevanten Markt zu verschaffen. Hierzu stehen ihm zwei wesentliche Instrumente zur Verfügung. Er kann in verschiedenen Medien oder Kanälen wie beispielsweise Internet-Stellenbörsen, den Karrierebereichen der Unternehmens-Websites, Printmedien und anderen aktiv nach Stellenausschreibungen suchen. Darüber hinaus kann er sein Profil in eine Lebenslaufdatenbank im Internet einstellen und passiv auf die Kontaktierung durch einen interessierten Arbeitgeber warten. [ ]

10 Hierarchisierung der Arbeitgeber: Hat der Stellensuchende einen Marktüberblick gewonnen und mehrere relevante Ausschreibungen identifiziert, die seinen Kompetenzen und seiner Mobilitätsbereitschaft entsprechen, wird er weiter gehende Informationen über die zugehörigen Arbeitgeber einholen. Auf Basis der Gesamtheit der verfügbaren Informationen über Vakanzen und Arbeitgeber wird er anschließend eine Bewerbungsstrategie erarbeiten. Dies bedeutet, dass er die Arbeitgeber entlang seiner Präferenzen hierarchisieren und entscheiden wird, wann er sich bei welchem Arbeitgeber in welcher Form bewirbt. Abgabe der Bewerbung: In der folgenden dritten Phase wird der Stellensuchende von der reinen Informationssuche zur Aktion übergehen und in der Regel erstmalig in direkten Kontakt mit dem Arbeitgeber treten. Hierzu wählt er möglicherweise in Abhängigkeit von den Präferenzen des jeweiligen Arbeitgebers einen Bewerbungskanal aus, bereitet seine Unterlagen vor und reicht diese bei seinen Wunscharbeitgebern ein. Endauswahl des Arbeitgebers: Die finale Auswahl des Arbeitgebers setzt sich schließlich aus einer Reihe von Auswahlprozessen zusammen, die die Bewerber bei den interessierten Unternehmen durchlaufen müssen, um Fähigkeiten und Fachqualifikationen nachzuweisen und ihrerseits einen Eindruck von ihrem potentiellen Arbeitgeber zu gewinnen. Am Ende dieses gegenseitigen Annäherungsprozesses werden der Arbeitgeber und der Kandidat eine Entscheidung bezüglich einer gemeinsamen Zusammenarbeit treffen. Aufbauend auf dieser schematischen Beschreibung des Stellensuchprozesses soll die vorliegende Studie den folgenden Fragestellungen nachgehen: Wie nutzen Stellensuchende derzeit die unterschiedlichen Informationskanäle in der Stellensuche? Welches sind die am stärksten nachgefragten Funktionalitäten bei Internet-Stellenbörsen? Was sind Vorteile einer passiven Stellensuche über das Einstellen des Bewerbungsprofils in einer Lebenslaufdatenbank? Gibt es Unterschiede in der Nutzung der verschiedenen Informationskanäle je nach Zugehörigkeit des Stellensuchenden zu unterschiedlichen Zielgruppen? Welche Bewerbungskanäle werden heute von Stellensuchenden bevorzugt? Welche Veränderungen und Entwicklungen lassen sich im Zeitablauf identifizieren? Wie mobil sind die Bewerber in ihrer Stellensuche innerhalb Deutschlands und im Ausland? Welche Bedeutung kommt der internationalen Stellensuche in Zukunft zu? Welche Implikationen haben die Antworten auf die oben genannten Fragestellungen für die bewerberorientierte Personalarbeit der Zukunft? [ ]

11 1.2 Systematik der Studie und Zusammensetzung der Umfrageteilnehmer Die Umfrage führten CHRIS und Monster Worldwide in einer gemeinschaftlichen Aktion durch. Die empirische Untersuchung wurde in diesem Jahr außerdem von dem Personaldienstleister DIS AG unterstützt. In einem Zeitraum von knapp vier Wochen füllten über Stellensuchende und Karriereinteressierte den Fragebogen der Untersuchung aus. Um einen hohen Rücklauf zu generieren, wurde die Befragung mit einem Online-Fragebogen durchgeführt, der den Befragten auf der Website der Universität Frankfurt zugänglich gemacht wurde. Potentielle Teilnehmer wurden über Mailings angesprochen sowie über Logo-Links und redaktionelle Beiträge auf den Seiten externer Plattformen, um das Interesse der Zielgruppe der Stellensuchenden und Karriereinteressierten zu steigern. Über eine mehrmalige manuelle Überprüfung wurde der Datensatz um Rückläufer mit systematischem Antwortschema und so genannte Spaßteilnehmer bereinigt. Insgesamt konnten so Befragte in die Analyse einbezogen werden. Abbildung 1 gibt wieder, wie die Befragten nach den Kriterien Alter und Geschlecht aufgeteilt sind. Im Vergleich zu der Befragung des Vorjahres nimmt der Anteil der jüngeren Teilnehmer von 0 bis 39 Jahre leicht ab. Hingegen steigert sich der Anteil der Befragten über 40 Jahre im Vergleich zu Die Gruppe der 30- bis unter 40-Jährigen stellt mit 34,4 Prozent den höchsten Anteil der Befragten. Es folgen die Teilnehmer zwischen 20 und 30 Jahren. Mit 23,5 Prozent ist fast jeder vierte Karriereinteressierte zwischen 40 und 50 Jahre alt. Wie im Vorjahr stellen die über 50-Jährigen mit 7,7 Prozent nur einen kleinen Anteil der Befragten dar. 1]: Umfrageteilnehmer nach Alter und Geschlecht +BISF VOE NFIS CJT VOUFS +BISF CJT VOUFS +BISF 6OUFS +BISF CJT VOUFS +BISF.jOOMJDI 8FJCMJDI Zusätzlich zu Alter und Geschlecht wurden in der Befragung weitere wichtige demografische Eigenschaften der Teilnehmer erfasst. Diese sind der bislang höchste Bildungsabschluss der Kandidaten sowie die Studienrichtung, falls der betreffende Teilnehmer studiert oder studiert hat, sein derzeitiger Karrierestatus und die Fachrichtung der Tätigkeit. Bei der Frage nach dem höchsten Bildungsabschluss zeigt sich ein breites Spektrum bei den Umfrageteilnehmern. Mit zusammen 48,1 Prozent hat knapp die Hälfte der Befragten einen Studienabschluss an einer Universität (23,5 Prozent) oder Fachhochschule bzw. Berufsakademie (24,6 Prozent). 3,2 Prozent der Teilnehmer konnten ihr Studium um eine Promotion erweitern. Mehr als jeder Fünfte verfügt über eine abgeschlossene Berufsausbildung. Bei genau 10 Prozent der Teilnehmer stellt das Abschlusszeugnis eines Gymnasiums den höchsten Bildungsabschluss dar. [ ]

12 2]: Umfrageteilnehmer nach Ausbildungsniveau 3FBMTDIVMBCTDIMVTT 1SPNPUJPO "CJUVS "CTDIMVTT 6OJWFSTJUjU #FSVGTBVTCJMEVOH "CTDIMVTT #" ') 4UVEJVN PIOF "CTDIMVTT.FJTUFSCSJFG Die Betrachtung der Studienrichtung ergibt, dass 30,7 Prozent der Teilnehmer in einem wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang eingeschrieben sind bzw. diesen bereits absolviert haben. 22,9 Prozent der Befragten studieren oder haben ein ingenieurwissenschaftliches Fach studiert. Sozialwissenschaftler stellen mit 8,4 Prozent den drittgrößten Teil der Umfrageteilnehmer. Es folgen die Naturwissenschaftler mit 7,4 Prozent und sprachwissenschaftliche Studiengänge, die noch 6,5 Prozent der Befragten ausmachen. Nur 1,4 Prozent der Umfrageteilnehmer kommen aus Lehramtstudiengängen. 3]: Umfrageteilnehmer nach Studienrichtung *OHFOJFVS 4POTUJHF -FISBNUTUVEJFOHjOHF.FEJ[JO (FTVOEIFJUTXFTFO 4QPSU /BUVS 8JSUTDIBGUT 4QSBDI VOE,VMUVS 3FDIUT 4P[JBM VOE (FTFMMTDIBGUT Die Ergebnisse zur Frage nach dem derzeitigen Karrierestatus sind konsistent zu den zuvor präsentierten Zahlen. Jeder zehnte Umfrageteilnehmer absolviert derzeit ein Studium. Insgesamt 45,2 Prozent befinden sich derzeit in einem Angestelltenverhältnis. 8,6 Prozent sind auf der Karriereleiter bereits auf einer Position im mittleren oder Top-Management angelangt. An der Spitze eines Unternehmens oder Mitglied des Vorstandes sind 1,1 Prozent der Umfrageteilnehmer. Mit 23 Prozent gibt ein hoher Anteil an, derzeit arbeitssuchend zu sein. [ 10 ]

13 4]: Umfrageteilnehmer nach Karrierestatus 4DI MFS "[VCJ "SCFJUTMPT 4UVEFOU "OHFTUFMMUFS NJU #FSVGTFSGBISVOH VOUFS +BISFO 4FMCTUTUjOEJH.JUHMJFE EFS (FTDIjGUTG ISVOH EFT 7PSTUBOET.BOBHFNFOU "CUFJMVOHTMFJUVOH "OHFTUFMMUFS NJU MBOHKjISJHFS #FSVGTFSGBISVOH Schließlich gibt Abbildung 5 darüber Auskunft, in welchen Fachrichtungen die Befragten derzeit tätig sind. Mit 12,3 Prozent gehen die meisten Befragten einem Beruf im Bereich der Informationstechnologie oder Telekommunikation nach. Mehr als jeder Zehnte hat eine Tätigkeit im Vertrieb oder in einem technischen Berufsfeld. Jeweils 6,7 Prozent arbeiten im Bereich des Finanz- und Rechnungswesens sowie im Marketing und im Bereich Public Relations. In Organisation und Verwaltung sowie im juristischen Bereich sind 5,9 Prozent der Befragten beschäftigt. Die übrigen Teilnehmer verteilen sich beispielsweise auf Einkauf und Logistik (4,1 Prozent), Consulting (3,6 Prozent), Aus- und Weiterbildung (3,1 Prozent) oder den Personalbereich (2,9 Prozent). 5]: Umfrageteilnehmer nach derzeitiger Fachrichtung 4POTUJHF *5 5FMFLPN 5FDIOJTDIF #FSVGF /BUVSXJTTFOTDIBGUMJDIF #FSVGF.FEJ[JOJTDIF #FSVGF 3FDIOVOHTXFTFO $POUSPMMJOH #BOLJOH $POTVMUJOH.BSLFUJOH 13 7FSUSJFC 7FSLBVG 5PQ.BOBHFNFOU 6OUFSOFINFOTG ISVOH 1FSTPOBMXFTFO "VT VOE 8FJUFSCJMEVOH &JOLBVG -PHJTUJL.BUFSJBMXJSUTDIBGU 0SHBOJTBUJPO 7FSXBMUVOH 3FDIU 3FEBLUJPO %PLVNFOUBUJPO %FTJHO (FTUBMUVOH [ 11 ]

14 2 Die Informationsphase im Stellensuchprozess In der aktiven Stellensuche ist die Suche nach offenen Stellen und den zugehörigen Arbeitgebern über die ausgeschriebenen Jobangebote die Hauptaktivität zu Beginn des Prozesses. Mit welcher Häufigkeit die Stellensuchenden das Internet, Printmedien oder sonstige Kanäle nutzen, um diese Prozessschritte erfolgreich zu vollziehen, wird im folgenden Unterkapitel genauer betrachtet. Im Anschluss werden Internet-Stellen- börsen bezüglich ihrer Rolle als Informationskanal und Serviceanbieter für Bewerber eingehender untersucht. Im letzten Teil wird analysiert, inwiefern auch die passive Stellensuche, in der der Kandidat vom Unternehmen angesprochen wird, neben oder anstatt der aktiven Stellensuche für die Karriereinteressierten bedeutsam ist und welche Rolle die Internet-Stellenbörsen als Vermittler in diesem Prozess spielen. 2.1 Informationskanäle in der Stellensuche im Vergleich Die vergangenen Umfragen haben gezeigt, dass die Informationsbeschaffung der Kandidaten als ein Prozess mit zwei Phasen verstanden werden kann. Zu Beginn sondieren die Stellensuchenden das Angebot mit dem Ziel, eine möglichst große Auswahl an relevanten ausgeschriebenen Stellen zu finden. Haben die Kandidaten ihre Grobauswahl getroffen, holen sie in der zweiten Phase Erkenntnisse über die für sie möglichen Arbeitgeber, deren Umfeld und die zu besetzenden Stellen ein. Wie die vergangenen Befragungen gezeigt haben, ändert sich in diesem zweiphasigen Prozess nicht nur das Informationsbedürfnis der Kandidaten, es ändern sich auch die von ihnen zur Stellensuche genutzten Informationskanäle. Die Betrachtung der Nutzungshäufigkeit der verschiedenen Informationskanäle ergibt, dass die beiden IT-basierten Kanäle der Internet-Stellenbörsen und der Unternehmens-Websites die wichtigsten Informationskanäle für Stellensuchende darstellen. Internet-Stellenbörsen liegen dabei mit 82,7 Prozent der Befragten, die diesen Kanal häufig oder sehr häufig nutzen, mit großem Abstand an der Spitze. Weitere 54,7 Prozent der Umfrageteilnehmer geben an, die Karrierebereiche der Unternehmens-Websites häufig oder sehr häufig zu nutzen. An dritter Stelle liegen Printmedien, wie Zeitungen oder Zeitschriften, die von 53,7 Prozent der Stellensuchenden als Informationskanal eingesetzt werden. Mehr als jeder Vierte vertraut bei der Informationsbeschaffung auch auf die Empfehlung eines Bekannten. Ungefähr jeder Zwölfte der Karriereinteressierten nutzt die Dienstleistungen einer Personalberatung oder Zeitarbeitsfirma. 6]: Nutzungshäufigkeit verschiedener Informationskanäle1 *OUFSOFU 4UFMMFOCzSTF 6OUFSOFINFOT 8FCTJUF 1SJOUNFEJVN ;FJUVOH ;FJUTDISJGU &NQGFIMVOH FJOFT #FLBOOUFO "SCFJUTBHFOUVS 1FSTPOBMCFSBUFS ;FJUBSCFJUTGJSNB +PCNFTTF 'JSNFO 8PSLTIPQ 1 Häufige oder sehr häufige Nutzung. [ 12 ]

15 In welchem Maße sich die Nutzungshäufigkeit der einzelnen Kanäle im Zeitablauf der letzten Jahre verändert hat, gibt die folgende Abbildung 7 an. Hierbei zeigt sich, dass die beiden Internet-Kanäle ihre vorderen Positionen aus dem Vorjahr behaupten können. Allerdings verzeichnen die beiden IT-basierten Kanäle, ebenso wie alle anderen Informationskanäle mit Ausnahme der Zeitarbeitsfirmen, einen leichten Rückgang in der Nutzungshäufigkeit. Ein Grund für diese Entwicklung könnte in der Tatsache liegen, dass Stellensuchende die Intensität ihrer Suchanstrengungen aufgrund der verbesserten Bedingungen am Arbeitsmarkt reduzieren konnten. Allerdings müsste in diesem Szenario die wahrgenommene Effektivität der Informationskanäle steigen. Wie sich in der Folge zeigen wird, ist genau dies der Fall. Der Rückgang trifft die Internet-Stellenbörsen am wenigsten, die so ihre Position als wichtigster Kanal der Informationsphase in der Stellensuche aus den Vorjahren halten können. Die Unternehmens-Websites können die im Vorjahr übernommene zweite Position gegenüber den Printmedien behaupten, verzeichnen aber im Vergleich zu Internet-Stellenbörsen und Printmedien stärkere Verluste in der Nutzungshäufigkeit. Printmedien behalten ihren dritten Platz in der Reihenfolge der wichtigsten Informationskanäle. Allerdings fallen sie um 4,2 Prozentpunkte auf 53,7 Prozent und damit ein vergleichbares Niveau wie 2003 zurück. 7]: Nutzungshäufigkeit von Informationskanälen im Zeitablauf 2 $ # " *OUFSOFU 4UFMMFOCzSTF )jvgjhlfju 6OUFSOFINFOT 8FCTJUF 1SJOUNFEJVN ;FJUVOH ;FJUTDISJGU )jvgjhlfju &NQGFIMVOH FJOFT #FLBOOUFO ;FJUBSCFJUTGJSNB )jvgjhlfju Auf Basis vorheriger Nutzungserfahrungen bildet sich bei den Stellensuchenden eine Effektivitätseinschätzung für die einzelnen Informationskanäle heraus. Abbildung 8 zeigt den Anteil der Befragten, der Erfahrungen mit dem entsprechenden Kanal besitzt und dessen Effektivität als hoch oder sehr hoch einschätzt. Analog zur Nutzungshäufigkeit nehmen auch in der Effektivitätseinschätzung die beiden Internet-Kanäle den ersten und zweiten Platz ein. Mehr als jeder zweite Befragte geht demnach von einer hohen oder sehr hohen Chance aus, durch die Nutzung von Internet-Stellenbörsen eine neue Anstellung zu finden. 46,8 Prozent der Befragten sehen Unternehmens-Websites als Informationskanal mit mindestens hoher Effektivität. Printmedien mit 38,2 Prozent liegen an vierter Stelle noch hinter Empfehlungen durch Bekannte mit 41,3 Prozent zurück. Bei einer Personalberatung geht fast jeder dritte und bei einer Zeitarbeitsfirma mehr als jeder vierte Befragte davon aus, mit einer hohen oder sehr hohen Wahrscheinlichkeit einen neuen Job zu finden. 2 Häufige oder sehr häufige Nutzung. [ 13 ]

16 8]: Effektivität verschiedener Informationskanäle3 *OUFSOFU 4UFMMFOCzSTF 6OUFSOFINFOT 8FCTJUF &NQGFIMVOH FJOFT #FLBOOUFO 1SJOUNFEJVN ;FJUVOH ;FJUTDISJGU 1FSTPOBMCFSBUFS ;FJUBSCFJUTGJSNB +PCNFTTF 'JSNFO 8PSLTIPQ "SCFJUTBHFOUVS Der Vergleich der Effektivitätseinschätzung im Zeitablauf im Rahmen von Abbildung 9 zeigt für dieses Jahr einen Zugewinn für alle wichtigen Informationskanäle. Die beiden IT-basierten Kanäle können durch einen leichten Anstieg wie in den Vorjahren auch bei der Effektivitätseinschätzung ihre Spitzenpositionen behaupten. Die Internet-Stellenbörsen erreichen dabei an erster Stelle liegend erstmals die 50-Prozent-Marke. Nach der Unternehmens-Website rangieren Empfehlungen durch Bekannte an dritter Stelle. Printmedien können den starken Rückgang des vergangenen Jahres berichtigen und kehren annähernd auf das prozentuale Niveau von vor zwei Jahren zurück. Anteilsmäßig gesehen verzeichnen die Zeitarbeitsfirmen den höchsten Anstieg. Sie schaffen es, durch eine stärkere Erweiterung der Gruppe um die Akademiker mehr und mehr als effektiver Informationskanal wahrgenommen zu werden und ihre Werte in der Effektivitätseinschätzung im Vergleich zum Vorjahr um über 10 Prozentpunkte zu steigern. Insgesamt gesehen bestätigt sich die Vermutung der höheren Erfolgsquote in der Stellensuche bei den Kandidaten, da genau entgegengesetzt zum allgemeinen Rückgang der Nutzungshäufigkeit die Effektivitätseinschätzung bei allen Informationskanälen steigt. # 9]: Effektivität verschiedener Informationskanäle im Zeitablauf 4 " *OUFSOFU 4UFMMFOCzSTF 6OUFSOFINFOT 8FCTJUF &GGFLUJWJUjU 3 4 $ &NQGFIMVOH FJOFT #FLBOOUFO &GGFLUJWJUjU 1SJOUNFEJVN ;FJUBSCFJUTGJSNB ;FJUVOH ;FJUTDISJGU &GGFLUJWJUjU Hohe oder sehr hohe Effektivitätseinschätzung. Hohe oder sehr hohe Effektivitätseinschätzung. [ 14 ]

17 2.2 Die Nutzung von Internet-Stellenbörsen in der aktiven Stellensuche Die vorangegangenen Ergebnisse haben deutlich gemacht, dass Internet-Stellenbörsen seit mehreren Jahren bei der Jobsuche der Kandidaten eine wichtige Rolle einnehmen. Dabei erweitern sie stetig ihr Angebot und bieten den Kandidaten immer mehr Funktionalitäten zur Unterstützung in ihrer Stellensuche. Die Bestrebungen zielen darauf ab, von den Stellensuchenden immer mehr als Karriereportal wahrgenommen zu werden. Dem Stellensuchenden werden nicht nur Jobs angeboten und in Form der Karrierechannels immer detailliertere Informationen über Unternehmen, Branchen und Karrieremöglichkeiten zur Verfügung gestellt, sondern auch umfangreiche zusätzliche Serviceleistungen angeboten. Hierzu gehören das Einstellen des Lebenslaufes in eine Lebenslaufdatenbank, die Möglichkeit zur Überprüfung der Bewerbungsunterlagen sowie Gehalts-Checks, Karrierecoachings und persönliche Bewerbungstrainings. Diese Wandlung in Richtung Karriereportal und die dazu eingesetzten Funktionalitäten sollen im Folgenden genauer betrachtet werden. Abbildung 10 zeigt die Suchfunktionalitäten von Internet-Stellenbörsen, die von den Befragten stark oder sehr stark genutzt werden. Hierbei bestätigt sich ein Zusammenhang zwischen der Stärke der Nutzung der Suchfunktionalität und der Mobilität der Kandidaten, der bereits in der Befragung der Stellensuchenden im vergangenen Jahr aufgezeigt werden konnte. Mit abnehmender Mobilität der Stellensuchenden steigert sich die Nutzungshäufigkeit der entsprechenden Suchfunktionalität. So suchen entsprechend mit 80,1 Prozent die meisten Teilnehmer nach regionalen Stellenangeboten. Etwas mehr als jeder dritte Befragte nutzt stark oder sehr stark die Suche nach deutschlandweiten Stellenangeboten. Lediglich noch knapp jeder Fünfte interessiert sich auch für Stellenangebote auf internationaler Ebene. Interessanterweise gibt mit 49,9 Prozent ziemlich genau jeder zweite Befragte an, darüber hinaus einen Such-Assistenten erstellt zu haben. Der Suchagent durchsucht die von den Unternehmen eingestellten Job-Angebote nach von den Stellensuchenden spezifizierten Schlagwörtern und sendet dem Kandidaten die Suchergebnisse personalisiert zu. Bei der Nutzung des Such-Assistenten tritt für die Stellensuchenden häufig das Problem auf, dass sie genau dasjenige Vokabular benutzen müssen, das von den Unternehmen in ihren Stellenanzeigen verwendet wird. Für beide Marktakteure empfiehlt es sich daher, ihre Suche bzw. ihre Angebote mit vielen Suchbegriffen und deren Synonymen anzureichern, damit die Suche sich erfolgreich gestaltet. 10]: Funktionalitäten von Internet-Stellenbörsen nach Nutzung5 4VDIF OBDI 4UFMMFOBOHFCPUFO SFHJPOBM &STUFMMFO FJOFT 4VDI "TTJTUFOUFO 4VDIF OBDI 4UFMMFOBOHFCPUFO OBUJPOBM 4VDIF OBDI 4UFMMFOBOHFCPUFO JOUFSOBUJPOBM 5 Soweit im Folgenden nicht anders vermerkt, fassen die Werte in den Grafiken jeweils die Werte für die eher starke/hohe Ausprägung und die sehr starke/hohe Ausprägung zusammen. [ 15 ]

18 Die Frage nach der Nutzungshäufigkeit der von den Internet-Stellenbörsen angebotenen Bewerbungsfunktionalitäten zeigt, dass sich neben der aktiven Stellensuche, in der der Kandidat Unternehmen in Form einer Bewerbung kontaktiert, auch zunehmend die passive Stellensuche durchsetzt. Dennoch bleibt die aktive Bewerbung per mit 48,4 Prozent die meistgenutzte Bewerbungsfunktionalität der Stellenbörsen. 42,7 Prozent der Befragten geben an, stark oder sehr stark die Möglichkeit einer aktiven Bewerbung mit dem bei der Stellenbörse hinterlegten Lebenslauf in Anspruch zu nehmen. Mehr als jeder Dritte nutzt auch die Möglichkeit der passiven Stellensuche mindestens stark, indem er seinen Lebenslauf in eine Datenbank der Stellenbörse einstellt, die von den Unternehmen gegen Bezahlung durchsucht werden kann. Die aus Sicht der Unternehmen interessanten Kandidaten werden dann direkt von ihnen per angesprochen. 11]: Suchfunktionalitäten von Internet-Stellenbörsen nach Nutzung "LUJWF #FXFSCVOH QFS &.BJM "LUJWF #FXFSCVOH NJU EFN -FCFOTMBVG 'SFJTDIBMUVOH NFJOFT -FCFOTMBVGT JO EFS %BUFOCBOL Der Wert einer Stellenanzeige in Internet-Stellenbörsen äußert sich für das suchende Unternehmen in der Quantität und der Qualität der für die ausgeschriebene Stelle eingehenden Bewerbungen. Zusätzlich zu einer ansprechenden Formulierung der Anzeige sind für den Kandidaten noch weitere Aspekte einer Stellenanzeige in Internet-Stellenbörsen von Bedeutung. Abbildung 12 zeigt diejenigen Faktoren einer Stellenanzeige, die Stellensuchende dazu anregen, sich mit größerer Wahrscheinlichkeit bei dem inserierenden Unternehmen zu bewerben. Die Angabe eines Ansprechpartners und einer Telefonnummer in der Stellenanzeige auf einer Internet-Stellenbörse sind für 86,5 Prozent der Befragten ein Grund, sich eher bei einem Unternehmen zu bewerben. Acht von zehn Teilnehmern schätzen die Verlinkung zur Website des suchenden Unternehmens, um weitere Informationen zu recherchieren und mit dem Unternehmen in Kontakt zu treten. Knapp die Hälfte der Befragten gibt an, durch Erfahrungsberichte von Mitarbeitern zu einer Bewerbung stimuliert zu werden. Die Gestaltung der Anzeige im Corporate Design ist für 34,8 Prozent der Umfrageteilnehmer ein bedeutender Faktor. Die Platzierung der Stellenanzeige auf der Startseite der Stellenbörsen steigert bei jedem dritten und auf der Startseite eines spezifischen Themen-Channels bei jedem vierten Befragten die Wahrscheinlichkeit einer Bewerbung. Die Idee, mit Stellenanzeigen im Video- oder Audioformat die Transparenz des Unternehmens gegenüber den Kandidaten zu erhöhen, findet noch bei 13,6 Prozent der Befragten Anklang. [ 16 ]

19 12]: Faktoren in einer Stellenanzeige nach Wichtigkeit 5FMFGPOOVNNFS VOE PEFS /BNF EFT "OTQSFDIQBSUOFST 7FSMJOLVOH [VS 6OUFSOFINFOT 8FCTJUF &SGBISVOHTCFSJDIUF WPO.JUBSCFJUFSO.zHMJDILFJU [VS 8FJUFSMFJUVOH EFS "O[FJHF 4UFMMFOBO[FJHF JN $PSQPSBUF %FTJHO 1MBU[JFSVOH EFS 4UFMMFOBO[FJHF BVG EFS 4UBSUTFJUF EFS 4UFMMFOCzSTF 4UFMMFOBO[FJHF BVG EFS 4UBSUTFJUF EFT 5IFNFO $IBOOFMT 4QF[JFMMF "VEJP VOE 7JEFP 'FBUVSFT Viele Internet-Stellenbörsen bieten ihren Nutzern neben den Suchfunktionalitäten auch zahlreiche Informationsmöglichkeiten rund um das Thema Karriere an. Der Stellensuchende kann zwischen allgemeinen Themen und zusätzlich sehr spezifischen Informationen über bestimmte Unternehmen oder Branchen wählen. Wie Abbildung 13 verdeutlicht, nutzt fast jeder dritte Befragte die auf den Seiten der Stellenbörsen geschalteten Unternehmensprofile stark oder sehr stark. 31,8 Prozent informieren sich mit identischer Intensität regelmäßig über ihre Zielbranchen in der Stellensuche. Mehr als jeder Vierte ruft allgemeine Karriereinformationen zum Thema Job, Bewerbung oder Weiterbildung ab. 24,7 Prozent erhalten die angebotenen Newsletter der Stellenbörsen. Ungefähr einer von fünf Befragten nimmt die angebotenen Informationen zu Karrieremöglichkeiten im Ausland in Anspruch. 13]: Informationsangebote von Internet-Stellenbörsen nach Nutzung 6OUFSOFINFOTQSPGJMF #SBODIFOTQF[JGJTDIF *OGPSNBUJPOFO "MMHFNFJOF,BSSJFSFJOGPSNBUJPOFO /FXTMFUUFS "LUVFMMF,BSSJFSFJOGPSNBUJPOFO *OGPSNBUJPOFO CFS,BSSJFSF NzHMJDILFJUFO JN "VTMBOE.VMUJNFEJB 6OUFSOFINFOTQSjTFOUBUJPOFO (FTQSjDIF NJU &YQFSUFO JO $IBUT 'PSFO [ 17 ]

20 Die Informationsangebote erfordern eine regelmäßige Aufbereitung eigener und fremder redaktioneller Inhalte, um das Bedürfnis der Stellensuchenden nach Nachrichten und Berichten über unterschiedliche Unternehmen und Branchen zu stillen. Diese umfangreichen zusätzlichen Dienstleistungen geben den Anbietern die Möglichkeit, sich in der Wahrnehmung der Stellensuchenden als Karriereportal zu positionieren und sich so von reinen Stellenbörsen abzugrenzen. Zu den zusätzlichen Dienstleistungen zählen beispielsweise Channels, die Informationen zielgruppenspezifisch aufbereiten, und auch die so genannten Bezahlservices. Bei Letzteren kann der Stellensuchende aus einer Reihe von gebührenpflichtigen Angeboten auswählen. Zu diesen Angeboten zählen die professionelle Überprüfung der Bewerbung, persönliche Gespräche mit Personalberatern zum Thema Karriere und Bewerbungsinterviews sowie Weiterbildungsangebote mit Seminaren zu Themen wie Moderation, Präsentation und Rhetorik. Abbildung 14 veranschaulicht, dass 12,1 Prozent der Befragten für eine Analyse, welches Gehalt sie bei ihren Qualifikationen von den Unternehmen fordern bzw. erwarten können, eine Gebühr an den jeweiligen Anbieter bezahlen. Mehr als jeder zehnte Teilnehmer nutzt die Funktionalität der Vermittlung von Weiterbildungsangeboten sehr stark oder eher stark. Nur 4 Prozent lassen ihre Bewerbung von einem Experten überprüfen. Mit 3,4 Prozent wird das Angebot eines Karrierecoachings durch eine Personalberatung am wenigsten in Anspruch genommen. Die niedrigen Werte in diesem Bereich sind allerdings auch darauf zurückzuführen, dass derartige Services nur von wenigen Plattformen angeboten werden. 14]: Bezahlservices von Internet-Stellenbörsen nach Nutzung (FIBMUTBOBMZTF 8FJUFSCJMEVOHTBOHFCPUF #FXFSCVOHT $IFDL,BSSJFSFDPBDIJOH Betrachtet man die Effektivitätseinschätzung der Bezahlservices, so zeigt sich, dass fast zwei Drittel der Umfrageteilnehmer davon ausgehen, mit einer höheren Wahrscheinlichkeit einen neuen Job zu finden, wenn sie ihren Lebenslauf oder das Anschreiben ihrer Bewerbung gegen Bezahlung überprüfen und optimieren lassen. 60,2 Prozent glauben, dass sich ihre Chancen auf einen neuen Arbeitsplatz erhöhen, wenn sie ein Karriere- coaching bei einer Personalberatung in Anspruch nehmen. Ein Präsentationsseminar verbessert nach Meinung von knapp der Hälfte aller Befragten die eigenen Perspektiven am Arbeitsmarkt. Mit 23,7 Prozent wird die Gehaltsanalyse von allen Funktionalitäten in ihrer positiven Wirkung am niedrigsten eingestuft. [ 18 ]

21 15]: Einschätzung der Effektivitätserhöhung durch Bezahlservices $IFDL NFJOFT "OTDISFJCFOT 0QUJNJFSVOH NFJOFT -FCFOTMBVGT,BSSJFSFDPBDIJOH 1SjTFOUBUJPOTTFNJOBS 4DISJGUMJDIF 3BUHFCFS [VN #FXFSCVOHTQSP[FTT (FIBMUTBOBMZTF Die Bereitschaft der Stellensuchenden, für die Nutzung dieser Dienstleistungen zu zahlen, unterscheidet sich je nach Serviceangebot. Für die Nutzung eines Karrierecoachings haben 57,1 Prozent aller Befragten eine Zahlungsbereitschaft. Jeder Dritte würde sogar zwischen 51 und 100 Euro für diese Dienstleistung bezahlen. Für die Überprüfung der eigenen Bewerbungsunterlagen durch einen Experten hat etwas mehr als die Hälfte aller Teilnehmer eine Zahlungsbereitschaft zwischen einem und 50 Euro. Die Optimierung des eigenen Lebenslaufes ist 12,6 Prozent der Kandidaten im Rahmen ihrer Stellensuche sogar einen Betrag von über 50 Euro wert. In die persönliche Weiterbildung in Form eines Präsentationsseminars würden 44,3 Prozent investieren. [ 19 ]

22 2.3 D ie Nutzung von Internet-Stellenbörsen in der passiven Stellensuche Neben den oben beschriebenen Ausprägungen der aktiven Stellensuche gewinnt nun auch die passive Stellensuche zunehmend an Bedeutung. So bevorzugt es jeder dritte Befragte, bei der Suche nach einem neuen Arbeitgeber passiv zu bleiben und dem Unternehmen die Initiative zur Ansprache zu überlassen. Um die Bedeutung der passiven Stellensuche im Bewerbungsprozess besser analysieren zu können, werden im Folgenden Lebenslaufdatenbanken aus Sicht der Stellensuchenden genauer betrachtet. Die so genannten Lebenslaufdatenbanken der Stellenbörsen bieten denjenigen Teilnehmern im Stellensuchprozess eine Chance, mit Unternehmen in Kontakt zu kommen und Stellenangebote zu erhalten, die sich nicht aktiv bewerben können oder wollen. Viele wechselwillige Karriereinteressierte in bestehenden Arbeitsverhältnissen haben so komplikationslos die Möglichkeit, gegenüber Unternehmen ihr Interesse an einem Arbeitsplatzwechsel zu kommunizieren. Bei der Betrachtung der Vorteilhaftigkeit stimmen 70,1 Prozent der Befragten der Aussage eher oder voll zu, dass Lebenslaufdatenbanken eine kostengünstige Suchmethode für Unternehmen darstellen. Fast zwei Drittel sehen den Vorteil, dass die Kandidaten über eine Datenbank besser von den Unternehmen erreicht werden können. Eine Ansprache auf diesem Weg zeigt dem Stellensuchenden nach Meinung von 62,8 Prozent der Befragten das direkte Interesse an der eigenen Person. Nach Meinung von sechs von zehn Umfrageteilnehmern kann man mehr Unternehmen über die Profilhinterlegung in einer Lebenslaufdatenbank erreichen als über den Weg der direkten Ansprache. Genau 55 Prozent schätzen es, bei der passiven Stellensuche über die Qualität und Quantität der eingehenden Jobangebote den eigenen Marktwert besser einschätzen zu können. Jeder zweite Stellensuchende sieht durch seinen Eintrag in eine Lebenslaufdatenbank ein positives Signal an die Unternehmen im Bewerbungsprozess. Nur knapp jeder Fünfte sieht in dem offenen Wettbewerb mit anderen Kandidaten in einer solchen Datenbank einen besonderen Ansporn zur Profilhinterlegung in einer Lebenslaufdatenbank. 16]: Vorteile der Nutzung von Lebenslaufdatenbanken,PTUFOH OTUJHF 4VDINFUIPEF G S 6OUFSOFINFO #FTTFSF &SSFJDICBSLFJU EFS,BOEJEBUFO "OTQSBDIF CFS -FCFOTMBVGEBUFOCBOL [FJHU *OUFSFTTF EFT 6OUFSOFINFOT.JU -FCFOTMBVGEBUFOCBOLFO XFSEFO NFIS 6OUFSOFINFO FSSFJDIU BMT NJU EJSFLUFS "OTQSBDIF.zHMJDILFJU [VS QFSTzOMJDIFO.BSLUXFSUCFTUJNNVOH &JOUSBH JTU QPTJUJWFT 4JHOBM G S 6OUFSOFINFO 0GGFOFS 8FUUCFXFSC BMT "OTQPSO [ 20 ]

23 Über diese offensichtlichen Vorteile der Nutzung von Lebenslaufdatenbanken hinaus stellt die Offenlegung der eigenen Daten ein mögliches Hemmnis dar. Die Befragung zeigt in diesem Kontext, dass es mehr als jedem dritten Befragten unangenehm ist, seine persönlichen Daten in einer solchen Datenbank offenzulegen. Zwar könnte dieses Hemmnis durch die Anonymisierung des eigenen Profils behoben werden, allerdings ist diese Möglichkeit offensichtlich nicht allen befragten Personen bewusst. Neben der Beurteilung der Vorteile einer Lebenslaufdatenbank stellt die Einschätzung ihrer Effektivität ein weiteres wichtiges Beurteilungskriterium dar. Die folgende Abbildung 17 illustriert für die Lebenslaufdatenbanken denjenigen Anteil der Befragten, der bestimmte Aspekte als eher hoch oder sehr hoch einschätzt. Ein Drittel der Befragten schätzt demnach die Qualität der Ansprache durch die Unternehmen als sehr hoch oder eher hoch an. Es folgt die Relevanz der Anfragen für die Stellensuchenden über eine solche Datenbank, die von 28 Prozent als eher hoch oder sehr hoch taxiert wird. Mehr als jeder vierte Umfrageteilnehmer erwartet über eine Lebenslaufdatenbank eine große Menge an Anfragen, und nach Meinung von 19,4 Prozent der Teilnehmer gehen diese Anfragen der Unternehmen auch in regelmäßigen Intervallen bei den Stellensuchenden ein. 17]: Eigenschaften von Lebenslaufdatenbanken aus Kandidatensicht 2VBMJUjU EFS "OTQSBDIF EVSDI EJF 6OUFSOFINFO 3FMFWBO[ EFS "OGSBHFO G S *ISF 1FSTPO 2VBOUJUjU.FOHF EFS "OGSBHFO 3FHFMNj JHLFJU EFS "OGSBHFO EVSDI EJF 6OUFSOFINFO [ 21 ]

CHRIS. Eine empirische Untersuchung mit mehr als 9.000 Stellensuchenden im Internet

CHRIS. Eine empirische Untersuchung mit mehr als 9.000 Stellensuchenden im Internet bewerbungspraxis 2010 Eine empirische Untersuchung mit mehr als 9.000 Stellensuchenden im Internet Prof. Dr. Tim Weitzel Prof. Dr. Wolfgang König Sven Laumer Andreas Eckhardt Alexander von Stetten CHRIS

Mehr

Eine empirische Studie mit über 10.000 Stellensuchenden und Karriereinteressierten im Internet. Prof. Dr. Tim Weitzel Dr.

Eine empirische Studie mit über 10.000 Stellensuchenden und Karriereinteressierten im Internet. Prof. Dr. Tim Weitzel Dr. bewerbungspraxis 2012 Eine empirische Studie mit über 10.000 Stellensuchenden und Karriereinteressierten im Internet Prof. Dr. Tim Weitzel Dr. Andreas Eckhardt Sven Laumer Alexander von Stetten Christian

Mehr

Eine empirische Untersuchung mit über 10.000 Stellensuchenden und Karriereinteressierten

Eine empirische Untersuchung mit über 10.000 Stellensuchenden und Karriereinteressierten bewerbungspraxis 2011 Eine empirische Untersuchung mit über 10.000 Stellensuchenden und Karriereinteressierten Prof. Dr. Tim Weitzel Dr. Andreas Eckhardt Sven Laumer Alexander von Stetten Centre of Human

Mehr

Studie: Die meisten Einstellungen über Stellenbörsen, Social Media noch wenig wichtig für Personalsuche

Studie: Die meisten Einstellungen über Stellenbörsen, Social Media noch wenig wichtig für Personalsuche Presseinformation Recruiting Trends 2011 Schweiz Eine Befragung der Schweizer Top-500-Unternehmen Studie: Die meisten Einstellungen über Stellenbörsen, Social Media noch wenig wichtig für Personalsuche

Mehr

Jobsuche 2013. Wie Recruiter und Bewerber vorgehen und was sie erwarten

Jobsuche 2013. Wie Recruiter und Bewerber vorgehen und was sie erwarten Jobsuche 2013 Wie Recruiter und Bewerber vorgehen und was sie erwarten Über die Studie Jobsuche 2013 Die führende Online-Jobbörse www.stepstone.de befragte für die Studie Jobsuche 2013 rund 800 Personalverantwortliche

Mehr

recruiting trends im mittelstand

recruiting trends im mittelstand recruiting trends im mittelstand 2013 Eine empirische Untersuchung mit 1.000 Unternehmen aus dem deutschen Mittelstand Prof. Dr. Tim Weitzel Dr. Andreas Eckhardt Dr. Sven Laumer Alexander von Stetten Christian

Mehr

recruiting trends Management-Zusammenfassung

recruiting trends Management-Zusammenfassung recruiting trends 2012 Management-Zusammenfassung Eine empirische Untersuchung mit den Top-1.000-Unternehmen aus Deutschland sowie den Top-300-Unternehmen aus den Branchen Health Care, IT sowie Umwelt

Mehr

RECRUITING KARRIERE- / BEWERBUNGSBERATUNG OUTPLACEMENT-BERATUNG VERGÜTUNGSBERATUNG

RECRUITING KARRIERE- / BEWERBUNGSBERATUNG OUTPLACEMENT-BERATUNG VERGÜTUNGSBERATUNG Unter Karriereberatung versteht man eine zumeist über einen längeren Zeitraum angelegte Beratung des Klienten mit dem Ziel, diesem zu einer Verbesserung seiner beruflichen Situation zu verhelfen. Diese

Mehr

Themenspecial MOBILE RECRUITING

Themenspecial MOBILE RECRUITING Themenspecial MOBILE RECRUITING Ausgewählte Ergebnisse der Recruiting Trends 2016, einer empirischen Studie der Top 1.000 Unternehmen aus Deutschland sowie der Top 300 Unternehmen aus den Branchen Automotive,

Mehr

SIE HABEN DIE WAHL! Oder lernen Sie unser innovatives Portal-im-Portal-Konzept kennen!

SIE HABEN DIE WAHL! Oder lernen Sie unser innovatives Portal-im-Portal-Konzept kennen! SIE HABEN DIE WAHL! 1 Egal ob Praktikum, Abschlussarbeit, Trainee oder Einstiegsjob: Wir haben die idealen Kandidaten für Sie! Einfach, schnell und zuverlässig! Nutzen Sie unser Hauptportal, um: passende

Mehr

RECRUITING TRENDS IM MITTELSTAND 2009

RECRUITING TRENDS IM MITTELSTAND 2009 RECRUITING TRENDS IM MITTELSTAND 2009 [Eine empirische Untersuchung mit 1.000 Unternehmen aus dem Deutschen Mittelstand] Frankfurt am Main, Januar 2008 PROF DR. TIM WEITZEL, PROF. DR. WOLFGANG KÖNIG, ANDREAS

Mehr

Bewerbungspraxis 2014

Bewerbungspraxis 2014 Bewerbungspraxis 2014 Eine empirische Studie mit über 10.000 Stellensuchenden und Karriereinteressierten im Internet Prof. Dr. Tim Weitzel Dr. Andreas Eckhardt Dr. Sven Laumer Christian Maier Alexander

Mehr

Personalrecruiting bei der Deutschen Telekom AG

Personalrecruiting bei der Deutschen Telekom AG Personalrecruiting bei der Deutschen Telekom AG und Umsetzung der Erfahrungen in interamt.de für den Öffentlichen Dienst Volker Halsch Geschäftsleitung Vivento Deutsche Telekom AG, 6. Oktober 2010 Deutsche

Mehr

HAMBURGER WIRTSCHAFTSTREND

HAMBURGER WIRTSCHAFTSTREND HAMBURGER WIRTSCHAFTSTREND NACHHALTIGKEIT DURCH KUNDENZUFRIEDENHEIT Herausgegeben von Hanseatic Consulting Studentische Unternehmensberatung e.v. April 2011 1 Vorwort Liebe Leserinnen und Leser, Hamburg

Mehr

CANDIDATE TOUCH POINTS WIE SIE KANDIDATEN FINDEN, WIE KANDIDATEN SIE FINDEN

CANDIDATE TOUCH POINTS WIE SIE KANDIDATEN FINDEN, WIE KANDIDATEN SIE FINDEN CANDIDATE TOUCH POINTS WIE SIE KANDIDATEN FINDEN, WIE KANDIDATEN SIE FINDEN DR. KATRIN LUZAR SENIOR MANAGER PR & CONTENT Meldung der FAZ (FAZ.net) vom 21.08.2015: So viele Geburten wie seit zwölf Jahren

Mehr

ReachLocal Umfrage unter KMUs zum Thema Online-Marketing (Zusammenfassung) Digital Marketing Management & Performance

ReachLocal Umfrage unter KMUs zum Thema Online-Marketing (Zusammenfassung) Digital Marketing Management & Performance ReachLocal Umfrage unter KMUs zum Thema Online-Marketing (Zusammenfassung) Reachlocal hat mehr als 400 kleine und mittlere Unternehmen aus Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden befragt, um mehr

Mehr

HR in Sozialen Netzwerken

HR in Sozialen Netzwerken HR in Sozialen Netzwerken Nutzung der neuen Medien für Online-Reputation, Personalmanagement und BewerberInnenauswahl Seite 1 Heute... Die Existenz und die Nutzung Sozialer Netzwerke ist für viele Nutzer

Mehr

Stellenmarkt 2008/2009

Stellenmarkt 2008/2009 Informationen zur Befragung Grundgesamtheit Methode Berufstätige, Arbeitsuchende und Schüler/ Studenten/ Auszubildende zwischen 18 und 59 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland Telefonische Befragung

Mehr

Zeitarbeit in Deutschland. - März 2007 -

Zeitarbeit in Deutschland. - März 2007 - Ergebnisse einer Repräsentativbefragung unter der deutschen Bevölkerung - März 2007 - Vertraulich! Nur zur Kenntnisnahme des Auftraggebers: Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.v. (igz)

Mehr

Themenspecial EMPLOYER BRANDING UND PERSONALMARKETING

Themenspecial EMPLOYER BRANDING UND PERSONALMARKETING Themenspecial EMPLOYER BRANDING UND PERSONALMARKETING Ausgewählte Ergebnisse der Recruiting Trends 2016, einer empirischen Studie der Top 1.000 Unternehmen aus Deutschland sowie der Top 300 Unternehmen

Mehr

Leseprobe. Mit Projekten Unternehmen erfolgreich führen. KNo W- HoW. Studie. Ergebnisbericht. Ronald Gleich. Reinhard Wagner.

Leseprobe. Mit Projekten Unternehmen erfolgreich führen. KNo W- HoW. Studie. Ergebnisbericht. Ronald Gleich. Reinhard Wagner. KNo W- HoW Studie Mit Projekten Unternehmen erfolgreich führen Ergebnisbericht Leseprobe Ronald Gleich Reinhard Wagner Andreas Wald Christoph Schneider Arnd Görner INHALTSVERZEICHNIS Vorwort 4 Einleitung

Mehr

Indeed Studie zur mobilen Jobsuche in Deutschland 2014

Indeed Studie zur mobilen Jobsuche in Deutschland 2014 Indeed Studie zur mobilen Jobsuche in Deutschland 2014 Einleitung Das Internet hat viele Bereiche unseres Lebens verändert, so auch die Jobsuche. Mit dem Aufkommen der ersten Online- Stellenbörsen Ende

Mehr

Deutschland-Check Nr. 35

Deutschland-Check Nr. 35 Beschäftigung älterer Arbeitnehmer Ergebnisse des IW-Unternehmervotums Bericht der IW Consult GmbH Köln, 13. Dezember 2012 Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH Konrad-Adenauer-Ufer 21 50668

Mehr

Erfahrungen mit Hartz IV- Empfängern

Erfahrungen mit Hartz IV- Empfängern Erfahrungen mit Hartz IV- Empfängern Ausgewählte Ergebnisse einer Befragung von Unternehmen aus den Branchen Gastronomie, Pflege und Handwerk Pressegespräch der Bundesagentur für Arbeit am 12. November

Mehr

Weiterbildung 2011. Ergebnisse einer IHK-Online-Unternehmensbefragung. Deutscher Industrie- und Handelskammertag

Weiterbildung 2011. Ergebnisse einer IHK-Online-Unternehmensbefragung. Deutscher Industrie- und Handelskammertag Weiterbildung 2011 Ergebnisse einer IHK-Online-Unternehmensbefragung Deutscher Industrie- und Handelskammertag 1 Der DIHK hat Unternehmen zu ihren Plänen und Motiven im Bereich Aus- und Weiterbildung befragt.

Mehr

Ergebnisse der NOVIBEL-Kundenzufriedenheitsanalyse 2002

Ergebnisse der NOVIBEL-Kundenzufriedenheitsanalyse 2002 Ergebnisse der NOVIBEL-Kundenzufriedenheitsanalyse 2002 1. Grundlagen zum Verständnis der Befragung NOVIBEL führt die Kundenzufriedenheitsanalyse seit dem Jahr 2000 in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl

Mehr

Mediadaten. Wer wir sind. Unsere Statistik. Unsere Vorteile. Unsere Kunden Geschlecht

Mediadaten. Wer wir sind. Unsere Statistik. Unsere Vorteile. Unsere Kunden Geschlecht Mediadaten Wer wir sind IT Job Board ist seit 2002 eine der führenden IT-Stellenbörsen in Europa. Unser Erfolg beruht auf der Erfahrung aus tausenden von Rekrutierungskampagnen mit unseren Kunden, der

Mehr

Job. Karriere. Leben. Spezialisten für Fach- und Führungskräfte

Job. Karriere. Leben. Spezialisten für Fach- und Führungskräfte Job. Karriere. Leben. Spezialisten für Fach- und Führungskräfte Sie bestimmen die Richtung, wir kümmern uns um die Details Poolia bietet Ihnen eine Vielzahl von Möglichkeiten, sich beruflich zu verändern

Mehr

I N F O R M A T I O N

I N F O R M A T I O N I N F O R M A T I O N zur Pressekonferenz mit Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl und DDr. Paul Eiselsberg (IMAS International) am 8. Juni 2015 im Presseclub, Saal B, Landstraße 31, 4020 Linz, 11:00

Mehr

Jena: Situation und Erwartungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern

Jena: Situation und Erwartungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern : Situation und Erwartungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern Ergebnisse der Geschäftskundenstudie 2014 Agenda und Rahmenbedingungen der Studie Ziel und Inhalte der Studie: Gewinnung

Mehr

Hamburger Kreditbarometer

Hamburger Kreditbarometer Ergebnisse der Sonderbefragung zur Kreditversorgung im Rahmen der Handelskammer Konjunkturumfrage, 1. Quartal 2010 Der Aufwärtstrend in der Hamburger Wirtschaft hält insgesamt an, so das Ergebnis der Handelskammer

Mehr

Corporate Publishing in der Schweiz

Corporate Publishing in der Schweiz Corporate Publishing in der Schweiz Instrumente, Strategien und Perspektiven Eine Studie des IPMZ der Universität Zürich im Auftrag des 1 Überblick über die Stichprobenziehung Befragungszeitraum: Juni

Mehr

Hamburger Kreditbarometer Ergebnisse der Sonderbefragung zur Kreditversorgung im Rahmen der Handelskammer-Konjunkturumfrage, I.

Hamburger Kreditbarometer Ergebnisse der Sonderbefragung zur Kreditversorgung im Rahmen der Handelskammer-Konjunkturumfrage, I. Ergebnisse der Sonderbefragung zur Kreditversorgung im Rahmen der Handelskammer-Konjunkturumfrage, I. Quartal 2015 Zugang zu Fremdkapital für Unternehmen weitgehend problemlos Nur 6,4 % der Hamburger Unternehmen

Mehr

Umzug - von Offline zu Online? Wie sich umziehende Privatpersonen heute informieren

Umzug - von Offline zu Online? Wie sich umziehende Privatpersonen heute informieren Immostudie 2013 Umzug - von Offline zu? Wie sich umziehende Privatpersonen heute informieren Prof. Dr. Thomas Hess Anna Horlacher, M.Sc. Überblick Dieser Bericht enthält die Kernergebnisse der Immostudie

Mehr

recruiting trends CHRIS

recruiting trends CHRIS recruiting trends 2010 Eine empirische Untersuchung mit den Top-1.000-Unternehmen aus Deutschland sowie den Top-300-Unternehmen aus den Branchen Automotive, Finanzdienstleistung und IT Prof. Dr. Tim Weitzel

Mehr

Unternehmen sehen Finanzierung weitestgehend entspannt

Unternehmen sehen Finanzierung weitestgehend entspannt Ergebnisse der Sonderbefragung zur Kreditversorgung im Rahmen der Handelskammer-Konjunkturumfrage, 4. Quartal 2010 Unternehmen sehen Finanzierung weitestgehend entspannt Zum Jahresende 2010 hält das Konjunkturhoch

Mehr

Mathematik. Vom Bachelorabschluss in der Regel direkt ins Masterstudium

Mathematik. Vom Bachelorabschluss in der Regel direkt ins Masterstudium Bei den Studienanwärter/innen trifft man öfters auf die Vorstellung, dass die Schule ein Hauptbeschäftigungsfeld für die er/innen sei. Betrachtet man die Situation nach dem Masterabschluss, so sind aber

Mehr

Neues aus der NEPS-Studie. Ergebnisse für Befragte

Neues aus der NEPS-Studie. Ergebnisse für Befragte Neues aus der NEPS-Studie Ergebnisse für Befragte Einblick und Überblick Sie haben uns in den vergangenen Jahren zusammen mit über 16.000 anderen Erwachsenen durch Ihre Teilnahme an der NEPS- Studie unterstützt.

Mehr

Generation Mobile. Junge Bewerber vollziehen den Medienwechsel bei der Jobsuche warum Unternehmen jetzt reagieren müssen

Generation Mobile. Junge Bewerber vollziehen den Medienwechsel bei der Jobsuche warum Unternehmen jetzt reagieren müssen Generation Mobile Junge Bewerber vollziehen den Medienwechsel bei der Jobsuche warum Unternehmen jetzt reagieren müssen Eine ABSOLVENTA Jobnet Studie in Kooperation mit der Ludwig-Maximilians-Universität

Mehr

Die perfekte Bewerbung richtig schreiben online & klassisch

Die perfekte Bewerbung richtig schreiben online & klassisch make-it-better (Hrsg.) Die perfekte Bewerbung richtig schreiben online & klassisch Ein gratis Bewerbungsbuch von make-it-better die Agentur für Bewerbung & Coaching Liebe Leserin, lieber Leser, ich erleben

Mehr

So ticken Bewerber: Studie Bewerbungspraxis geht in die zehnte Runde

So ticken Bewerber: Studie Bewerbungspraxis geht in die zehnte Runde PRESSEINFORMATION So ticken Bewerber: Studie Bewerbungspraxis geht in die zehnte Runde Monster stellt die Studien Recruiting Trends 2013, Bewerbungspraxis 2013 und Recruiting Trends im Mittelstand 2013

Mehr

Erfolgreiche Webseiten: Zur Notwendigkeit die eigene(n) Zielgruppe(n) zu kennen und zu verstehen!

Erfolgreiche Webseiten: Zur Notwendigkeit die eigene(n) Zielgruppe(n) zu kennen und zu verstehen! Erfolgreiche Webseiten: Zur Notwendigkeit die eigene(n) Zielgruppe(n) zu kennen und zu verstehen! www.wee24.de. info@wee24.de. 08382 / 6040561 1 Experten sprechen Ihre Sprache. 2 Unternehmenswebseiten

Mehr

Marktstudie 2009: HR BPO in Zeiten der Wirtschaftskrise. service. solutions. competence.

Marktstudie 2009: HR BPO in Zeiten der Wirtschaftskrise. service. solutions. competence. Marktstudie 2009: service. solutions. competence. 1 Umfrageziel: Ziel dieser Umfrage war es, mögliche Zusammenhänge zwischen der aktuellen Wirtschaftslage in Europa und der Attraktivität von Outsourcing

Mehr

Arbeitsmarkteffekte von Umschulungen im Bereich der Altenpflege

Arbeitsmarkteffekte von Umschulungen im Bereich der Altenpflege Aktuelle Berichte Arbeitsmarkteffekte von Umschulungen im Bereich der Altenpflege 19/2015 In aller Kürze Im Bereich der Weiterbildungen mit Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf für Arbeitslose

Mehr

Von Produktentwicklung bis After Sales kann jede Unternehmenseinheit aus Social Media Aktivitäten wichtige Impulse für das Business mitnehmen

Von Produktentwicklung bis After Sales kann jede Unternehmenseinheit aus Social Media Aktivitäten wichtige Impulse für das Business mitnehmen Von Produktentwicklung bis After Sales kann jede Unternehmenseinheit aus Social Media Aktivitäten wichtige Impulse für das Business mitnehmen Name: Torsten Heinson Funktion/Bereich: Geschäftsführer Organisation:

Mehr

Gefunden werden statt suchen: Die intelligente Jobplattform für ICT-Professionals in der Schweiz

Gefunden werden statt suchen: Die intelligente Jobplattform für ICT-Professionals in der Schweiz Gefunden werden statt suchen: Die intelligente Jobplattform für ICT-Professionals in der Schweiz Eine Koproduktion von und Pantone 646C gefunden werden statt suchen: So profitieren Stellensuchende. An

Mehr

» Sie wollen in Ihrem Unternehmen etwas bewegen. Dazu brauchen Sie die richtigen Mitarbeiter. Mit movendum, Ihrer Personalberatung, finden Sie diese.

» Sie wollen in Ihrem Unternehmen etwas bewegen. Dazu brauchen Sie die richtigen Mitarbeiter. Mit movendum, Ihrer Personalberatung, finden Sie diese. » Sie wollen in Ihrem Unternehmen etwas bewegen. Dazu brauchen Sie die richtigen Mitarbeiter. Mit movendum, Ihrer Personalberatung, finden Sie diese. WANN SIE BEI UNS RICHTIG SIND movendum (lat.): was

Mehr

Insiderwissen 2013. Hintergrund

Insiderwissen 2013. Hintergrund Insiderwissen 213 XING EVENTS mit der Eventmanagement-Software für Online Eventregistrierung &Ticketing amiando, hat es sich erneut zur Aufgabe gemacht zu analysieren, wie Eventveranstalter ihre Veranstaltungen

Mehr

Bewerbungspraxis 2014

Bewerbungspraxis 2014 Bewerbungspraxis 2014 Eine empirische Studie mit über 10.000 Stellensuchenden und Karriereinteressierten im Internet Prof. Dr. Tim Weitzel Dr. Andreas Eckhardt Dr. Sven Laumer Christian Maier Alexander

Mehr

Die Online-Jobbörse für den Mittelstand.

Die Online-Jobbörse für den Mittelstand. WIR MITTELSTAND. Die Online-Jobbörse für den Mittelstand. MER-Marketing Konzept www.yourfirm.de Yourfirm.de 1 Wir bieten Ihnen 3 Vorteile bei der Schaltung Ihrer Stellenanzeigen Dank des einzigartigen

Mehr

Technische Ingenieurwissenschaften

Technische Ingenieurwissenschaften Mehr als die Hälfte der Neuabsolvent/innen FH aus dem Bereich der technischen Ingenieurwissenschaften sind ein Jahr nach Studienabschluss in der Industrie und 3 Prozent im Bereich der privaten Dienstleistungen

Mehr

Umweltbewusstseinsstudie 2014 Fact Sheet

Umweltbewusstseinsstudie 2014 Fact Sheet Umweltbewusstseinsstudie 2014 Fact Sheet Seit 1996 führt das Umweltbundesamt alle zwei Jahre eine Umfrage zum Umweltbewusstsein in Deutschland durch. Für die vorliegende Studie wurden die Daten erstmals

Mehr

BEREIT FÜR MEHR? DER NEUE RECRUITING-MIX FÜR IHRE VAKANZEN MARC IRMISCH SENIOR DIRECTOR SALES GERMANY

BEREIT FÜR MEHR? DER NEUE RECRUITING-MIX FÜR IHRE VAKANZEN MARC IRMISCH SENIOR DIRECTOR SALES GERMANY BEREIT FÜR MEHR? DER NEUE RECRUITING-MIX FÜR IHRE VAKANZEN MARC IRMISCH SENIOR DIRECTOR SALES GERMANY Monster Erfinder des Online Recruitings Vertreten in über 40 Ländern In Deutschland einer der etabliertesten

Mehr

Die Verteilung dieser statistischen Gesamtheit lässt ein valides Ergebnis erwarten.

Die Verteilung dieser statistischen Gesamtheit lässt ein valides Ergebnis erwarten. Internet-Sicherheit 2012: Eine Umfrage der eco Kompetenzgruppe Sicherheit Dr. Kurt Brand, Leiter eco Kompetenzgruppe Sicherheit und Geschäftsführer Pallas GmbH Februar 2012 Zusammenfassung Die eco Kompetenzgruppe

Mehr

BEWERBUNGSPRAXIS 2015

BEWERBUNGSPRAXIS 2015 BEWERBUNGSPRAXIS 2015 Eine empirische Studie mit 7.000 Stellensuchenden und Karriereinteressierten im Internet Prof. Dr. Tim Weitzel Dr. Andreas Eckhardt Dr. Sven Laumer Dr. Christian Maier Alexander von

Mehr

BMV Visionen 2020. Ergebnisbericht der Mitglieder Befragung

BMV Visionen 2020. Ergebnisbericht der Mitglieder Befragung BMV Visionen 22 Ergebnisbericht der Mitglieder Befragung Die Mitglieder Befragung wurde im Rahmen des Projekts Visionen 22 des Steirischen Blasmusikverbandes (BMV) mithilfe eines Fragebogens durchgeführt.

Mehr

Pitch-Honorar ist Pflicht! Oder nicht?

Pitch-Honorar ist Pflicht! Oder nicht? Umfrage der INVERTO AG Pitch-Honorar ist Pflicht! Oder nicht? Köln, Januar 2014 Inhaltsverzeichnis Ziele der Umfrage 3 Management Summary 4 Studiendesign 6 Praxis im Marketing-Pitch 11 INVERTO AG Umfrage

Mehr

Social Media Strategie oder taktisches Geplänkel? Management Summary

Social Media Strategie oder taktisches Geplänkel? Management Summary Social Media Strategie oder taktisches Geplänkel? Management Summary Sind Social Media schon strategisch in den Unternehmen angekommen oder bewegen sie sich noch auf der Ebene taktisches Geplänkel? Wie

Mehr

Absolventenbefragung 2011

Absolventenbefragung 2011 Absolventenbefragung 2011 im Fachbereich hbwl Erste Ergebnisse und Implikationen für die Kontaktpflege zu Absolventen Universität Hamburg Professur für BWL, insb. Management von Öffentlichen, Privaten

Mehr

Social SEO. Entwicklungen und Trends in der Suchmaschinenoptimierung

Social SEO. Entwicklungen und Trends in der Suchmaschinenoptimierung Social SEO Entwicklungen und Trends in der Suchmaschinenoptimierung Fakten 22,6% der Internetnutzer verbringen die meiste Zeit ihrer Online-Aktivitäten in sozialen Netzwerken. (Quelle: BITKOM, Februar

Mehr

RECRUITING KARRIERE- / BEWERBUNGSBERATUNG OUTPLACEMENT-BERATUNG VERGÜTUNGSBERATUNG

RECRUITING KARRIERE- / BEWERBUNGSBERATUNG OUTPLACEMENT-BERATUNG VERGÜTUNGSBERATUNG Die Diplom-Kaufmann unterstützt kleine und mittlere Unternehmen unterschiedlicher Branchen professionell und kompetent bei der Suche und Auswahl von Fach- und Führungskräften. Je nach Marktumfeld und den

Mehr

Life Sciences. Bei den befragten Neuabsolvent/innen Life Sciences handelt es sich ausschliesslich um Bachelorabsolvent/innen FH.

Life Sciences. Bei den befragten Neuabsolvent/innen Life Sciences handelt es sich ausschliesslich um Bachelorabsolvent/innen FH. Life Sciences Über 6 Prozent der Neuabsolvent/innen aus dem Bereich der Life Sciences sind im privaten Dienstleistungssektor oder in der Industrie beschäftigt, meistens in Ingenieur- und Planungsbüros

Mehr

Fachkräfte sichern. Jugendliche mit Migrationshintergrund in der Ausbildung

Fachkräfte sichern. Jugendliche mit Migrationshintergrund in der Ausbildung Fachkräfte sichern Jugendliche mit Migrationshintergrund in der Ausbildung Impressum Herausgeber Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) Öffentlichkeitsarbeit 1119 Berlin www.bmwi.de Redaktion

Mehr

Der Fragebogen besteht aus 17 Fragen, sieben davon im ersten Teil und elf Fragen im zweiten Teil der Umfrage.

Der Fragebogen besteht aus 17 Fragen, sieben davon im ersten Teil und elf Fragen im zweiten Teil der Umfrage. H E R N S T E I N O N L I N E - U M F R A G E : B E D E U T U N G V O N S O C I A L M E D I A F Ü R F Ü H R U N G S K R Ä F T E 1 M A N A G E M E N T S U M M A R Y Ziel der Hernstein Online-Umfrage war

Mehr

Sie suchen Perspektiven in Medizin und Pflege? Wir haben was für Sie! Informationen zu unserem Geschäftsbereich Medical & Care.

Sie suchen Perspektiven in Medizin und Pflege? Wir haben was für Sie! Informationen zu unserem Geschäftsbereich Medical & Care. Sie suchen Perspektiven in Medizin und Pflege? Wir haben was für Sie! Informationen zu unserem Geschäftsbereich Sie möchten Menschen helfen? Dann haben wir etwas für Sie. 2 Als Fachkraft im Bereich Medizin

Mehr

recruiting trends Prof. Dr. Tim Weitzel Dr. Andreas Eckhardt Alexander von Stetten Sven Laumer Christian Maier

recruiting trends Prof. Dr. Tim Weitzel Dr. Andreas Eckhardt Alexander von Stetten Sven Laumer Christian Maier recruiting trends 2012 Eine empirische Untersuchung mit den Top-1.000-Unternehmen aus Deutschland sowie den Top-300-Unternehmen aus den Branchen Health Care, IT sowie Umwelt & Recycling Prof. Dr. Tim Weitzel

Mehr

Next generation recruiting Recruiting in Zeiten des Web 2.0

Next generation recruiting Recruiting in Zeiten des Web 2.0 Next generation recruiting Recruiting in Zeiten des Web 2.0 Der Unternehmens-Stellenmarkt online Ein auf der Unternehmenshomepage integrierter Karrierebereich ist heutzutage für viele Unternehmen selbstverständlich

Mehr

Jetzt drei Anzeigen kostenlos! (pro Unternehmen) Jobmensa. Über 300.000 Traumkandidaten - ob Schüler, Student oder Absolvent

Jetzt drei Anzeigen kostenlos! (pro Unternehmen) Jobmensa. Über 300.000 Traumkandidaten - ob Schüler, Student oder Absolvent Jetzt drei Anzeigen kostenlos! (pro Unternehmen) Jobmensa Über 300.000 Traumkandidaten - ob Schüler, Student oder Absolvent Frühzeitiges Employer Branding und Recruiting bereits im Studium Jobmensa: Das

Mehr

WIESMANN NEUES DENKEN FÜR FÜHRENDE KÖPFE. Personallösungen von morgen für Unternehmen und Bewerber

WIESMANN NEUES DENKEN FÜR FÜHRENDE KÖPFE. Personallösungen von morgen für Unternehmen und Bewerber WIESMANN NEUES DENKEN FÜR FÜHRENDE KÖPFE Personallösungen von morgen für Unternehmen und Bewerber SIE SUCHEN EINE NEUE FACH- ODER FÜHRUNGS- KRAFT MIT SPEZIFISCHEM QUALIFIKATIONS- UND ERFAHRUNGSHINTERGRUND

Mehr

Social-CRM (SCRM) im Überblick

Social-CRM (SCRM) im Überblick Social-CRM (SCRM) im Überblick In der heutigen Zeit ist es kaum vorstellbar ohne Kommunikationsplattformen wie Facebook, Google, Twitter und LinkedIn auszukommen. Dies betrifft nicht nur Privatpersonen

Mehr

Talentmanagement in Unternehmen gestalten. Suche und Bindung von technischen Fachkräften

Talentmanagement in Unternehmen gestalten. Suche und Bindung von technischen Fachkräften Wirtschaft Melchior von Solemacher Talentmanagement in Unternehmen gestalten. Suche und Bindung von technischen Fachkräften Masterarbeit MASTERARBEIT Talentmanagement in Unternehmen gestalten Suche und

Mehr

EARSandEYES-Studie: Elektronisches Bezahlen

EARSandEYES-Studie: Elektronisches Bezahlen www.girocard.eu Management Summary EARSandEYES-Studie: Elektronisches Bezahlen Management Summary August 2014 Seite 1 / 6 EARSandEYES-Studie: Elektronisches Bezahlen Der Trend geht hin zum bargeldlosen

Mehr

Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit nur vier Schritten Ihr Zielgruppenmarketing effizienter gestalten und direkt bei Ihren zukünftigen Kunden landen.

Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit nur vier Schritten Ihr Zielgruppenmarketing effizienter gestalten und direkt bei Ihren zukünftigen Kunden landen. Bei der stetig wachsenden Zahl von Konkurrenten wird ein kundenorientiertes Marketing immer wichtiger, um zielgerichtet auf spezifische Zielgruppen einzugehen. Der Trick besteht darin, eine Sehnsucht zu

Mehr

Was machen Unternehmen gegen Fachkräfteengpässe? Sonderauswertung aus dem IW-Personalpanel für den TÜV NORD

Was machen Unternehmen gegen Fachkräfteengpässe? Sonderauswertung aus dem IW-Personalpanel für den TÜV NORD Was machen Unternehmen gegen Fachkräfteengpässe? Sonderauswertung aus dem IW-Personalpanel für den TÜV NORD Ergebnisse im Überblick Detaillierte Ergebnisse Anhang: Methodik 2 Zentrale Ergebnisse I Fachkräfteengpässe

Mehr

Vereinbarkeit von Beruf und Pflege

Vereinbarkeit von Beruf und Pflege Vereinbarkeit von Beruf und Pflege Repräsentative Befragung deutscher Unternehmen durchgeführt von der berufundfamilie ggmbh in Kooperation mit der GfK Frankfurt am Main, November 2011 Inhalt 1. Hintergrund

Mehr

Pflege und Therapie. Wenig Mühe beim Berufseinstieg

Pflege und Therapie. Wenig Mühe beim Berufseinstieg und Therapie Ein Jahr nach Studienabschluss sind fast 75 Prozent der Neuabsolvent/innen aus dem FH-Bereich und Therapie im Gesundheitswesen tätig, mehrheitlich in einem Spital oder in einer Klinik. Insgesamt

Mehr

Employer Relations. Arbeitgeberkommunikation auf dem Weg zur klaren Stakeholderperspektive eine empirische Untersuchung.

Employer Relations. Arbeitgeberkommunikation auf dem Weg zur klaren Stakeholderperspektive eine empirische Untersuchung. Employer Relations Arbeitgeberkommunikation auf dem Weg zur klaren Stakeholderperspektive eine empirische Untersuchung. Claudia Mast, Alexandra Simtion, Klaus Spachmann (2015) Zielsetzung & Methode Projektleitung

Mehr

IT-Governance und Social, Mobile und Cloud Computing: Ein Management Framework... Bachelorarbeit

IT-Governance und Social, Mobile und Cloud Computing: Ein Management Framework... Bachelorarbeit IT-Governance und Social, Mobile und Cloud Computing: Ein Management Framework... Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaft

Mehr

Themenreport. Stellenmarkt

Themenreport. Stellenmarkt Themenreport Stellenmarkt Nutzung von Informationsmöglichkeiten zur Arbeitsplatzsuche 2 Zentrale Ergebnisse In einer repräsentativen Untersuchung wurden 1.005 Berufstätige, Arbeitssuchende und Schüler/

Mehr

praktischarzt - die Stellenbörse für Ärzte und Medizinstudenten Preisliste Stand November 2015

praktischarzt - die Stellenbörse für Ärzte und Medizinstudenten Preisliste Stand November 2015 praktischarzt - die Stellenbörse für Ärzte und Medizinstudenten liste Stand November 2015 Alles auf einen Blick: praktischarzt ist mit über 5.000 Stellen Deutschlands zentrale Stellenbörse für Ärzte und

Mehr

Young Professionals wanted & needed!

Young Professionals wanted & needed! Young Professionals wanted & needed! Ein Leitfaden für Personalverantwortliche mit Auszügen der BITKOM-/LinkedIn-Studie zur Beschäftigung und Rekrutierung von jungen Nachwuchskräften (2014). Inhalt 01

Mehr

ifaa-trendbarometer: Auswertung Herbsterhebung 2013

ifaa-trendbarometer: Auswertung Herbsterhebung 2013 ifaa-trendbarometer: Auswertung Herbsterhebung 2013 Vertreter der Wirtschaft und Forschung beurteilen: Kontinuierliche Prozessoptimierung ist derzeit das bedeutendste Thema der Arbeits- und Betriebsorganisation

Mehr

Feedback in Echtzeit. Social Media Monitoring Services von Infopaq. SOCIAL MEDIA

Feedback in Echtzeit. Social Media Monitoring Services von Infopaq. SOCIAL MEDIA MEDIENBEOBACHTUNG MEDIENANALYSE PRESSESPIEGELLÖSUNGEN Feedback in Echtzeit. Social Media Monitoring Services von Infopaq. SOCIAL MEDIA Risiken kennen, Chancen nutzen. So profitiert Ihr Unternehmen von

Mehr

Mittleres Unternehmen (50-200 Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen) derzeit arbeitssuchend. zum Studium

Mittleres Unternehmen (50-200 Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen) derzeit arbeitssuchend. zum Studium Markieren Sie so: Korrektur: Bitte verwenden Sie einen Kugelschreiber oder nicht zu starken Filzstift. Dieser Fragebogen wird maschinell erfasst. Bitte beachten Sie im Interesse einer optimalen Datenerfassung

Mehr

Ingenieurgehälter 2004

Ingenieurgehälter 2004 Ingenieurgehälter 2004 www.ingenieurkarriere.de Das Karriereportal der VDI nachrichten. Beratung FÜR BEWERBER Stellenmarkt Beratung Newsletter Heiko Mell Artikel für die Praxis Gehalts-Check Coaching Sercives

Mehr

AutoScout24 Werkstattbarometer 1. Halbjahr 2014. Punkte. 54 Punkte. 53 Punkte. 76 Punkte. Werkstatt-Index. Ausblick. Gegenwart.

AutoScout24 Werkstattbarometer 1. Halbjahr 2014. Punkte. 54 Punkte. 53 Punkte. 76 Punkte. Werkstatt-Index. Ausblick. Gegenwart. AutoScout24 Werkstattbarometer 1. Halbjahr 2014 54 Punkte 61 Werkstatt-Index Punkte 53 Punkte 76 Punkte Rückblick Gegenwart Ausblick Zufriedenheit mit der Entwicklung des Umsatzes im 2. Halbjahr 2013 Zukünftige

Mehr

Active Sourcing. Nischenwerkzeug oder zunehmend wichtiges Rekrutierungsinstrument?

Active Sourcing. Nischenwerkzeug oder zunehmend wichtiges Rekrutierungsinstrument? Active Sourcing Nischenwerkzeug oder zunehmend wichtiges Rekrutierungsinstrument? Ergebnisse einer empirischen Erhebung im Rahmen einer Masterarbeit im Studiengang Betriebswirtschaftslehre der AKAD University

Mehr

Ganzheitliche Personalberatung für Bewerber Ihr Coach für alles, was Sie für ihr Karriereziel und ihre Zukunft brauchen.

Ganzheitliche Personalberatung für Bewerber Ihr Coach für alles, was Sie für ihr Karriereziel und ihre Zukunft brauchen. 1/10 Ganzheitliche Personalberatung für Bewerber Ihr Coach für alles, was Sie für ihr Karriereziel und ihre Zukunft brauchen. Ein Partner, der mich bei meiner beruflichen Verwirklichung als Mensch unterstützt.

Mehr

RECRUITING TRENDS 2010 SCHWEIZ

RECRUITING TRENDS 2010 SCHWEIZ RECRUITING TRENDS 2010 SCHWEIZ [ Eine empirische Untersuchung mit den Top-500-Unternehmen aus der Schweiz] Bamberg und Frankfurt, April 2010 PROF. DR. TIM WEITZEL, ALEXANDER VON STETTEN, SVEN LAUMER, ANDREAS

Mehr

Zukunft Selbständigkeit

Zukunft Selbständigkeit Zukunft Selbständigkeit Eine Studie der Amway GmbH in Zusammenarbeit mit dem Entrepreneurship Center der Ludwig-Maximilians- Universität München November 2009 Initiative Zukunft Selbständigkeit Die vorliegende

Mehr

Zu wenig Bewerber? Damit Ihre Stellenanzeigen gefunden werden

Zu wenig Bewerber? Damit Ihre Stellenanzeigen gefunden werden Zu wenig Bewerber? Damit Ihre Stellenanzeigen gefunden werden Der Arbeitsmarkt heute: Konzerne können sich aufgrund ihrer starken Arbeitgebermarke auf ihre Karrierewebsite als Kommunikationskanal für ihre

Mehr

Österreichischer Führungskräfte Monitor Mehrheit wünscht kürzere Arbeitszeit

Österreichischer Führungskräfte Monitor Mehrheit wünscht kürzere Arbeitszeit Ihre Gesprächspartner: Dr. Johann Kalliauer Mag. Christoph Hofinger Präsident der AK Oberösterreich Institut SORA Österreichischer Führungskräfte Monitor Mehrheit wünscht kürzere Arbeitszeit Pressekonferenz

Mehr

RECRUITING KARRIERE- / BEWERBUNGSBERATUNG OUTPLACEMENT-BERATUNG VERGÜTUNGSBERATUNG

RECRUITING KARRIERE- / BEWERBUNGSBERATUNG OUTPLACEMENT-BERATUNG VERGÜTUNGSBERATUNG Um für unsere Auftraggeber die jeweils am besten geeigneten Fach- und Führungskräfte gewinnen zu können, ist eine eingehende Kenntnis des einschlägigen (Teil-)Arbeitsmarktes unumgänglich. Daher gilt es,

Mehr

MOTIVBEFRAGUNG 11/2008 "ARBEITGEBERWECHSEL"

MOTIVBEFRAGUNG 11/2008 ARBEITGEBERWECHSEL MOTIVBEFRAGUNG 11/2008 "ARBEITGEBERWECHSEL" ********************************************************************************************* Verweildauer von Führungskräften und Spezialisten in Unternehmen

Mehr

FlexWork-Phasenmodell: Befragung von Schweizer Unternehmen und Verwaltungen zur örtlichen und zeitlichen Arbeitsflexibilität

FlexWork-Phasenmodell: Befragung von Schweizer Unternehmen und Verwaltungen zur örtlichen und zeitlichen Arbeitsflexibilität Institut für Kooperationsforschung und -entwicklung ifk FlexWork-Phasenmodell: Befragung von Schweizer Unternehmen und Verwaltungen zur örtlichen und zeitlichen Arbeitsflexibilität Autoren/Autorin: Dr.

Mehr

TREFF PUNKT. -Tipps für den erfolgreichen Besuch einer Jobmesse in Deutschland

TREFF PUNKT. -Tipps für den erfolgreichen Besuch einer Jobmesse in Deutschland TREFF PUNKT Initiativen Leitfaden Jobmesse -Tipps für den erfolgreichen Besuch einer Jobmesse in Deutschland Sprachinstitut TREFFPUNKT, Alexandra von Rohr, A.vonRohr@learn-german.com, Bamberg / Germany

Mehr

Innovationen im Retail Banking

Innovationen im Retail Banking ibi research Seite 1 Innovationen im Retail Banking Ausgewählte Ergebnisse einer Expertenbefragung ibi research an der Universität Regensburg GmbH Competence Center Retail Banking Juni 2015 ibi research

Mehr

empfiehlt sich als Partner der mittelständischen Industrie für den Aufbau eines Employer-Brandings wenn

empfiehlt sich als Partner der mittelständischen Industrie für den Aufbau eines Employer-Brandings wenn VARICON -Stuttgart / München empfiehlt sich als Partner der mittelständischen Industrie für den Aufbau eines Employer-Brandings wenn - die Suche nach leistungsfähigen neuen Mitarbeitern immer aufwendiger

Mehr

Erziehungswissenschaften und Sonderpädagogik

Erziehungswissenschaften und Sonderpädagogik und Die überwiegende Mehrheit der Erziehungswissenschaftler/innen und der Sonderpädago - gen/innen ist entweder in einer Schule oder einem Heim bzw. in einer anderen sozialen oder pädagogischen Institution

Mehr

Die Schweizer Jugend ist über die Berufswelt gut informiert

Die Schweizer Jugend ist über die Berufswelt gut informiert Die Schweizer Jugend ist über die Berufswelt gut informiert Wirtschaft und Verwaltung ist erneut die beliebteste Branche bei Schweizer Schülerinnen und Schülern. Dies ergab die diesjährige Schülerumfrage

Mehr