Jedes Kind kann schlafen lernen und die Entwicklung selbstregulatorischer Fähigkeiten des Säuglings im ersten Lebensjahr

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1 September 2013 Jedes Kind kann schlafen lernen und die Entwicklung selbstregulatorischer Fähigkeiten des Säuglings im ersten Lebensjahr Kube, Maria

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3 Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung Behandlungsplan aus dem Ratgeber Jedes Kind kann schlafen lernen Ablauf des Behandlungsplans Wirkungsweise des Behandlungsplans Schreien als affektive Äußerung Von der Fremd- zur Selbstregulation Die Bindungstheorie Das Bindungssystem Das Pflegeverhaltenssystem Eltern-Kind-Interaktion bei sicherer Bindung Entwicklung der Selbstregulation Fremd- und Selbstregulation im Kontext des Schlafens Fazit Quellen... 14

4 1. Einleitung Ein in der praktischen Arbeit häufig zu beobachtendes Gesprächsthema zwischen Eltern von Kindern im ersten Lebensjahr befasst sich mit dem kindlichen Schlafverhalten. Hierbei spielt besonders die Frage, wie das Abendritual gestaltet wird und ob der Säugling bereits durchschläft, eine übergeordnete Rolle. Gelegentlich berichten Eltern von ihrer erfolgreichen Durchführung eines Schlafprogramms wie dem Behandlungsplan aus dem Elternratgeber Jedes Kind kann schlafen lernen, dessen Durchführung verspricht, dass der Säugling innerhalb weniger Tage lernt, selbstständig ein- und durchzuschlafen. Angesichts einer elterlichen Übermüdung aufgrund mehrerer schlafloser Nächte scheint es nur allzu verständlich, dass derartige Programme auf große Resonanz treffen. Nichtsdestotrotz wehrt sich ein Großteil der Eltern gegen die Durchführung von Schlafprogrammen, da das darin vorgeschriebene dosierte Schreien lassen zum Beispiel ihren Erziehungsvorstellungen, dem Bild von ihrem Kind sowie sich als Eltern widerspricht. Selbstständig ein- und durchschlafen zu lernen stellt eine Entwicklungsaufgabe der frühen Kindheit dar und beruht auf der Fähigkeit, sich selbst zu regulieren, das heißt, Erregungszustände zu bewältigen und wieder zur Ruhe zu finden. Hierfür benötigt ein Säugling jedoch zunächst die Hilfe einer oder mehrerer Bezugspersonen, die ihn bei der Bewältigung von Stresssituationen, die er durch sein Schreien ausdrückt, unterstützen. Dies gelingt besser, je sicherer die Bindung zwischen dem Säugling und seiner Bezugsperson ist. Aufgrund des Zusammenhangs zwischen Bindung und dem Erwerb selbstregulatorischer Fähigkeiten beschäftigt sich die vorliegende Arbeit mit folgender Fragestellung: Inwieweit kann das Schlafprogramm Jedes Kind kann schlafen lernen aus bindungstheoretischer Perspektive den Erwerb selbstregulatorischer Fähigkeiten des Säuglings beeinträchtigen? Zunächst wird in der vorliegenden Arbeit der Behandlungsplan des Ratgebers Jedes Kind kann schlafen lernen vorgestellt und erläutert, aus welchem Grund die darin beschriebene Vorgehensweise zielführend sein kann und der Säugling sein Schreien 1

5 einstellt, auf dessen Funktion im darauf folgenden Unterkapitel eingegangen wird. Anschließend wird aus bindungstheoretischer Perspektive erläutert, wie ein Säugling selbstregulatorische Fähigkeiten auf Grundlage einer Fremdregulation erwirbt um in einem abschließenden Fazit zu untersuchen, inwieweit der Behandlungsplan gegebenenfalls dem Erwerb selbstregulatorischer Fähigkeiten entgegensteht. 2. Behandlungsplan aus dem Ratgeber Jedes Kind kann schlafen lernen Zunächst wird im folgenden Kapitel der im Ratgeber Jedes Kind kann schlafen lernen erläuterte Behandlungsplan vorgestellt, der auf einer im Kinder- Schlafzentrum in Boston (USA) von Professor Richard Ferber entwickelten Methode basiert und für Kinder ab sechs Monaten angewendet werden kann (vgl. Kast- Zahn/Morgenroth 2007, 95). Die Autoren weisen darauf hin, dass sich die kindlichen Gewohnheiten auch bei dieser Methode nur selten ohne jeglichen Protest ändern. Dennoch hält sich das Schreien hierbei in Grenzen, da sich die Eltern ihrem Kind regelmäßig zuwenden, dieses aber dennoch nicht genau das bekommt, was es durch sein Schreien erreichen möchte und es somit bald gänzlich einstellt. Das konsequente Einhalten des Behandlungsplans gilt als Voraussetzung dafür, dass das Kind nach einigen Tagen durchschläft (vgl. Kast-Zahn/ Morgenroth 2007, 95) Ablauf des Behandlungsplans Zunächst ist es die Aufgabe der Eltern, sinnvolle Essens- und Schlafzeiten festzulegen, die im Ratgeber an anderer Stelle erläutert werden. Sämtliche Einschlafhilfen, wie herumgetragen, gestillt oder mit der Flasche gefüttert werden, soll das Kind lediglich bis zu einer halben Stunde vor dem Einschlafen bekommen. Bevor das Kind wach in sein Bett gelegt, verabschiedet und der Raum verlassen wird, soll bereits ein harmonisches Abendritual im intensiven Kontakt, das ebenfalls an anderer Stelle des Ratgebers erläutert wird, stattgefunden haben. Die Autoren vermuten, dass das Kind aufgrund der ungewohnten Situation zu weinen anfängt, wobei die Eltern entsprechend eines festgelegten Zeitplans (vgl. Tab. 1) einige Minuten abwarten sollen, bevor sie zum Kind zurückgehen (vgl. Kast-Zahn/ Morgenroth 2007, 96). 2

6 Tab. 1 Wartezeiten (Kast-Zahn/Morgenroth 2007, 98) Es wird darauf hingewiesen, dass die Tür zum Kinderzimmer während der Wartezeiten geschlossen bleiben kann. Nach Ablauf der Wartezeit soll ein Elternteil, vorausgesetzt, das Kind weint noch, zu ihm gehen und es ein bis zwei Minuten lang beruhigen. Dabei ist es wichtig, keinesfalls zu den sonst angewandten Hilfsmitteln zurückzugreifen, ihm also beispielsweise den Schnuller zu reichen oder es auf den Arm zu nehmen. Stattdessen soll die Mutter oder der Vater das Kind, falls es aufgestanden ist, wieder hinlegen und mit ruhiger, fester Stimme zu ihm sprechen, es trösten und streicheln. Das Kind soll jedoch nicht in Anwesenheit der Eltern einschlafen, da es sonst nicht lernt, allein einzuschlafen. Die Autoren weisen darauf hin, dass einige Kinder auf die Anwesenheit der Eltern mit noch wütenderem Schreien reagieren, woraufhin diese ihre Anwesenheit verkürzen, jedoch nicht aussparen sollen, damit sich ihr Kind nicht alleingelassen fühlt (vgl. Kast-Zahn/ Morgenroth 2007, 97). Nach spätestens zwei Minuten sollte das Kinderzimmer wieder verlassen werden, unabhängig davon, ob sich das Kind bereits beruhigt hat. Die nächste Wartezeit beträgt entsprechend des festgelegten Zeitplans einige Minuten mehr (vgl. Tab. 1). Die Wartezeit am ersten Tag soll bei den Tagesschläfchen sowie abends und bei jedem nächtlichen Aufwachen identisch sein und somit lediglich von drei Minuten bei der ersten- auf sieben Minuten ab der dritten Wartezeit gesteigert werden. Erst am zweiten Tag kann die Wartezeit von fünf Minuten bei der ersten - auf neun Minuten ab der dritten Wartezeit erhöht werden. Eine Wartezeit von mehr als zehn Minuten sollten dem Kind jedoch nicht zugemutet werden, vorausgesetzt das Kind weine richtig (vgl. Kast-Zahn/ Morgenroth 2007, 97 f.), da anderenfalls, das heißt beim 3

7 Jammern oder Quengeln, die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass sich das Kind selbst beruhigt. Halten sich die Eltern an den Behandlungsplan, verlernt das Kind das Schreien, da es statt der erwünschten Einschlafhilfen lediglich erreicht, dass ein Elternteil kurz zu ihm kommt und es tröstet. Zudem ist es durch die sinnvoll festgelegte Schlafenszeit müde und kommt im Laufe der Behandlung zu der Erkenntnis: Ich strenge mich an und schreie, und was passiert? Für das bisschen Zuwendung lohnt sich der ganze Aufwand nicht. Da schlafe ich lieber., (Kast-Zahn/ Morgenroth 2007, 99) sowie: Länger zu schreien bringt auch nicht mehr. Meine Eltern machen mit mir trotzdem nicht genau das, was ich will. (Kast-Zahn/ Morgenroth 2007, 99). Im Laufe der Behandlung gewöhnt sich das Kind daran, alleine im Bett einzuschlafen, wobei dieses neue Gefühl die früheren ungünstigen Einschlafhilfen ersetzt. Obgleich das Kind nach wie vor nachts wach wird, kann es dann jedoch ohne elterliche Hilfe allein wieder einschlafen, da es die Situation, alleine im Bett zu liegen, als normal und nicht als bedrohlich erlebt (vgl. Kast-Zahn/ Morgenroth 2007, 99). Die Autoren wenden ein, dass die ersten beiden Tage und Nächte für das Kind und seine Eltern schwierig sein können, da das Kind gegebenenfalls noch nie zuvor allein in seinem Bettchen eingeschlafen ist. Wie stark sich ein Kind gegen die Behandlung wehrt, hängt von seinem Temperament sowie seinen bisherigen Lernerfahrungen ab (vgl. Kast-Zahn/ Morgenroth 2007, 99) Wirkungsweise des Behandlungsplans Bei der Auseinandersetzung mit dem beschriebenen Behandlungsplan stellt sich die Frage nach einem Erklärungsversuch für eine scheinbar derart komplexe Lernleistung des Säuglings, der Aufwand und Nutzen seines Schreiens gemäß der Autoren vergleicht und nach entsprechender Bewertung auf Handlungsalternativen zurückgreift (vgl. Kast-Zahn/ Morgenroth 2007, 99). Würde der Säugling im Laufe der Behandlung tatsächlich lernen auf sein Schreien zu verzichten, würde dies bedeuten, dass er Zusammenhänge versteht, logisch nachvollziehen und seinem bisherigen Wissen hinzufügen kann, wozu er jedoch aufgrund mangelnder Fähigkeiten noch nicht in der Lage ist (vgl. Posth 2007, 158). Vielmehr basiert der Behandlungsplan entwicklungsbiologisch betrachtet auf einer Vorform des Lernens der Konditionierung, welche keinen Lernprozess im höheren, 4

8 geistigen Sinne, sondern das Ergebnis eines gezielt hervorgerufenen Reflexes darstellt und zu einem verbesserten Anpassungsverhalten führt (vgl. Posth 2007, 157 f.). Der Säugling wird dementsprechend nicht aus Rücksicht auf dessen Eltern seine Bedürfnisse zügeln, zumal er lediglich durch das Gefühl der Befriedigung dieser spürt, dass ihm etwas Gutes geschehen ist. Vielmehr stellt der Säugling das Schreien zur Vermeidung von Frustration und negativem Stress ein, seine Bedürfnisse bleiben dabei jedoch unbefriedigt, welches sich auf Dauer nachteilig auf seine seelische Gesundheit sowie organische Hirnentwicklung auswirkt (vgl. Posth 2007, 157) Schreien als affektive Äußerung Jedes Kind kann schlafen lernen suggeriert dem Leser, dass ein Verlernen des Schreiens wünschenswert sei, wobei dieses als Kampf um alte Gewohnheiten dargestellt wird (vgl. Kast-Zahn/Morgenroth 2007, 99 f.). Bei dieser Zielsetzung gilt es allerdings zu berücksichtigen, dass das Schreien eine der wenigen dem Säugling zur Verfügung stehenden vorsprachlichen Verständigungsformen darstellt. Es lassen sich das Schreien mit dem Ziel einer Bedürfnisbefriedigung sowie das Schreien aus einer Ur-Angst heraus unterscheiden. Generell dient das Schreien als Rufsignal an seine Bezugsperson, die den in Not geratenen Säugling aus seiner Hilflosigkeit befreien soll. Die Ur-Angst meint hierbei eine unspezifische Angst vor der Fremde, die der Säugling zunächst wahrnimmt und die er mit seinem Verstand zu erfassen noch nicht in der Lage ist. Frühestens gegen Ende des ersten Lebensjahres erreicht er eine geistige Reife, die es ihm ermöglicht, zunehmend ein kritisches Urteilsvermögen über seine Existenz und die ihn umgebende Welt zu entwickeln. Bis zu diesem Zeitpunkt erlebt der Säugling demnach sein Dasein lediglich auf rein emotionaler Ebene, wodurch er seinen Empfindungen ohne jegliche Verarbeitungsmöglichkeit ausgeliefert ist. Die Fähigkeit des Säuglings, Gefühle von Geburt an empfinden und abspeichern zu können bevor höhere Denkprozesse einsetzen, ist genetisch codiert und somit angeboren. Reagieren die Bezugspersonen nicht auf das Schreien, untersagen sie dem Säugling die von ihm benötigte Hilfe, wodurch er sich immer stärker bedroht fühlt und extreme Angst und Panik verspürt (vgl. Posth 2007, 48 ff.). 5

9 Beim Lesen des Ratgebers Jedes Kind kann schlafen lernen entsteht jedoch vielmehr der Eindruck, als schreie das verwöhnte Kind um seinen Willen durchzusetzen (vgl. Kast-Zahn/Morgenroth 2007, 95). Hier stellt sich die Frage, ob angesichts der erläuterten Funktion des Schreiens überhaupt ein Verwöhnen des Säuglings herbeigeführt werden kann, indem seine Bezugspersonen prompt auf dessen Bedürfnisse reagieren. Wie bereits erwähnt, ist ein Säugling noch nicht in der Lage, eine Ursache- Wirkungsbeziehung in Verbindung mit seiner Person zu begreifen und ist demnach auch nicht imstande, seine erfolgreiche Beruhigung durch eine Bezugsperson als eine besondere Gunst für sich zu erkennen (vgl. Posth 2007, 65). Hingegen führt eine prompte Bedürfnisbefriedung seitens der Bezugsperson beim Säugling zu einem Gefühl der Effektivität und Wirkung seiner Bemühungen, wodurch die Erfahrung von Kontingenz dem emotional-affektiven Zusammenhalt zwischen dem Säugling und seiner Bezugsperson - begründet wird. Werden dem Säugling effektive Beruhigungsmaßnahmen zu lange verwehrt, führt der daraus resultierende emotionale und psychosoziale Kontingenzverlust beim Säugling jedoch zu einem Gefühl der Isoliertheit und des Ausgeliefertseins. Das daraus resultierend mangelnde oder fehlende Sicherheitsgefühl wirkt sich nachteilig auf die Bindungsqualität zwischen ihm und seiner Bezugsperson aus (vgl. Posth 2007, 66). 3. Von der Fremd- zur Selbstregulation Aus der in den vorangegangenen Kapiteln dargestellten Wirkungsweise des Behandlungsplans sowie der Funktion des Schreiens scheint es fragwürdig, dass ein Säugling durch die Anwendung dessen selbstregulatorische Fähigkeiten erwirbt, die über eine antrainierte Anpassungsleistung hinausgehen und zu dessen gesunder Entwicklung beitragen. Im folgenden Kapitel der vorliegenden Arbeit wird der Einfluss der Bindungsqualität zwischen dem Säugling und seiner Bezugsperson auf dessen Erwerb selbstregulatorischer Fähigkeiten dargestellt Die Bindungstheorie Die Bindungstheorie versucht, den angeborenen Wunsch des Menschen, mit anderen Personen eine emotionale Bindung einzugehen, in ein Konzept zu bringen und zu erklären, wie frühe Bindungserfahrungen die weitere sozio-emotionale 6

10 Entwicklung beeinflussen und sich auf die psychische Gesundheit auswirken, denn neben der Befriedigung der physischen Grundbedürfnisse spielt die Befriedigung von psychischen Grundbedürfnissen für eine gesunde Kindesentwicklung eine entscheidende Rolle (vgl. Becker-Stoll 2007, 14f.). Nach den amerikanischen Motivationsforschern Deci und Ryan (zit. nach Becker- Stoll 2007, 15) ist neben Kompetenz und Autonomie der Aufbau von Bindung ein solches Grundbedürfnis. Kinder bauen als soziale Wesen von Geburt an Beziehungen zu ihren Mitmenschen auf. Schon Säuglinge können sich als selbstwirksam erleben, wenn die Personen um sie herum auf Signale, wie z.b. Weinen, Lachen, Anschauen, Lächeln oder Arme ausstrecken, reagieren (vgl. Becker-Stoll 2007, 16) Das Bindungssystem Verhalten wie Weinen, Nähe-Suchen oder Anklammern wird als Bindungsverhalten zusammengefasst, welchem das sogenannte Bindungssystem zugrunde liegt. Dieses wird beispielsweise durch Bedingungen wie Fremdheit, Unwohlsein oder Angst ausgelöst und wird wiederrum durch ein Reagieren der Bindungsperson, z.b. durch Nähe und liebevollen Körperkontakt, beendet (vgl. Becker-Stoll 2007, 16) Das Pflegeverhaltenssystem Eltern sind ihrerseits mit einem sogenannten Pflegeverhaltenssystem ausgestattet, welches Bindungssignale und verhaltensweisen des Kindes, z.b. durch beruhigendes Zusprechen oder Aufnehmen des Kindes, beantworten soll. Grundlage hierfür stellt das, besonders gegenüber Kleinkindern, zentrale Konzept des feinfühligen Verhaltens der Bezugspersonen dar. Es meint die Fähigkeit der Bindungsperson, sich in die Lage des Kindes hineinversetzen zu können und es mit seinen eigenen Bedürfnissen und Absichten als eigenständige Person wahrzunehmen. Das feinfühlige Verhalten beinhaltet, die Signale eines Kindes wahrzunehmen, diese richtig zu interpretieren und prompt sowie angemessen auf diese zu reagieren (vgl. Becker-Stoll 2007, 20) Eltern-Kind-Interaktion bei sicherer Bindung Aus der Betrachtung des Bindungs- und Pflegeverhaltenssystems ergibt sich eine für die sichere Bindung typischer Interaktionsstil, der im folgenden Kapitel erläutert wird 7

11 und eine Voraussetzung für eine erfolgreiche Fremdregulation darstellt, die im weiteren Verlauf der Arbeit thematisiert wird. Interaktion meint die Gesamtheit der verbalen und nonverbalen Kommunikation und der daraus entstehenden Wechselwirkungen (vgl. Schwarz-Gerö 2006, 129). Im Rahmen einer Langzeitstudie entwickelte Mary Ainsworth mit ihren Mitarbeitern die Skalen zur Erfassung des mütterlichen Verhaltens, deren Kriterien Müttern mit sicher gebundenen Kindern überwiegend entsprechen. Eines dieser Kriterien ist die bereits beschriebene Feinfühligkeit. Sie meint das einfühlsame Eingehen auf die Bedürfnisse des Kindes und umfasst zum einen die Fähigkeit, die kindlichen Signale zu bemerken und richtig zu interpretieren und zum anderen prompt sowie angemessen auf diese zu reagieren (vgl. Bischof-Köhler 2011, 217). Feinfühliges Verhalten setzt demnach voraus, dass man aus Sicht des Kindes handelt und es als eigene Persönlichkeit mit eigenen Gefühlen, Gedanken und Absichten respektiert. Es spürt, ob es von seiner Bezugsperson richtig verstanden wurde. Somit verlangt das Konzept der Feinfühligkeit eine hohe geistige Flexibilität und Kompromissbereitschaft der Bindungsperson (vgl. Grossmann 2008, 30ff.). Außerdem kommt der Konsistenz des Betreuungsverhaltens, das dem Kind Sicherheit in Form von voraussehbaren Konsequenzen seines Verhaltens gibt, eine große Bedeutung zu. Mütter sicher gebundener Kinder lassen ihnen zudem ausreichend Freiraum zur Exploration und sind dabei weder dominierend noch ängstlich einschränkend (vgl. Bischof-Köhler 2011, 217). Hierbei wird der Unterschied zwischen Feinfühligkeit und Überbehütung deutlich. Die Bindungsperson bezeugt ihren Respekt vor der kindlichen Autonomie, indem sie dem Kind Handlungen, die es selbst übernehmen kann, nicht abnimmt (vgl. Grossmann 2008, 32). Die Interaktion zwischen sicher gebundenen Kindern und deren Müttern ist von einem gegenseitigen Entzücken geprägt (vgl. Bischof-Köhler 2011, 217). Diese weist bezüglich der intuitiv verwendeten Sprache der sogenannten Ammensprache - und Mimik besondere Merkmale auf (vgl. Schwarz-Gerö 2006, 129). Die Ammensprache ist durch eine deutlich erhöhte Tonlage sowie kurzen, vereinfachten Sätzen, Überartikulation, Wiederholungen und Imitationen der 8

12 Kindeslaute gekennzeichnet. Von Beginn an basiert die Interaktion auf einem dialogischen Prinzip, welches es dem Kleinkind ermöglicht, die Charakteristika der Muttersprache zu erlernen (vgl. Schwarz-Gerö 2006, 129). Zudem ist die Mutter-Kind-Interaktion durch eine besondere mütterliche Mimik mit übertriebenen, lang gehaltenen Gesichtsausdrücken gekennzeichnet. Diese setzt eine emotionale Resonanz-Fähigkeit der Mutter voraus, die es ihr durch empathisches Einfühlen ermöglicht, die kindlichen Emotionen in ihrem Gesicht wieder zu spiegeln, sodass dem Kind ein Zugang zur emotionalen und zwischenmenschlichen Welt geschaffen wird (vgl. Schwarz-Gerö 2006, 129 f.). Gergely (zit. nach Dornes 2007, 202) ist der Auffassung, dass sich Säuglinge in einem ihnen nicht bewussten Gefühlszustand befinden bis seine Bindungsperson diesen aufgreift und spiegelt. So erfährt der Säugling, dass es sich bei dem wahrgenommenen Gefühlszustand um seinen eigenen handelt und lernt, diesen zu regulieren (vgl. Dornes 2007, 202). Durch diese Art von Interaktion lernt das Kind zum einen die Muttersprache, zum anderen aber auch Beziehungsmuster, Selbstbild, Selbstwirksamkeit sowie soziale, emotionale und kognitive Kompetenzen (vgl. Schwarz-Gerö 2006, 130) Entwicklung der Selbstregulation Die Fähigkeit zur Selbstregulation steht in einem engen Zusammenhang mit der allgemeinen Anpassungsleistung des Säuglings und Kleinkindes an seine Umwelt und gehört somit zu den wichtigsten Entwicklungsaufgaben der ersten Lebensjahre (vgl. Lewis et al., zit. nach Cierpka 2012, 32). Je besser diese gelingt, desto ausgeglichener ist ein Kind und kann demnach Anforderungen besser bewältigen, sich offener mit seiner Umwelt auseinandersetzen und leichter gute Beziehungen zu seinen Mitmenschen aufbauen (vgl. Smith-Donald et al., zit. nach Cierpka 2012, 32). Neben der Regulation von Körperfunktionen umfasst die Selbstregulation zudem die Kontrolle von Emotionen und Handlungsimpulsen sowie den Bereich der Aufmerksamkeitskontrolle (vgl. Smith-Donald et al., zit. nach Cierpka 2012, 32). Die Entwicklung der Selbstregulation ist zum einen von genetischen Dispositionen (vgl. Eisenberg et al., Goldsmith et al., zit. nach Cierpka 2012, 32) sowie dem Temperament des Kindes (vgl. Rothbart, Bates, zit. nach Cierpka 2012, 32) und zum anderen von den Regulationshilfen der Bezugspersonen (vgl. Kopp, zit. nach Cierpka 2012, 32) abhängig. Aufgrund der mangelnden Fähigkeit, seine Erregung in den 9

13 ersten Lebenswochen und monaten selbstständig zu regulieren, ist der Säugling in dieser Zeit auf eine Fremdregulierung seitens seiner Bezugspersonen durch sensitive Reaktionen auf seine Bedürfnisäußerungen ( sensitivity ), das Anbieten von altersadäquaten Problemlösungsvorschlägen in Stresssituationen ( scaffolding ) und dem verbalen Austausch über mentale Zustände zwischen Bezugsperson und Kleinkind ( mind-mindedness ), (vgl. Harrist, Waugh, zit. nach Cierpka 2012, 32) angewiesen (vgl. Spangler et al., zit. nach Cierpka 2012, 32). Hierdurch wird der Säugling intuitiv dazu angeleitet, selbstregulatorische Kompetenzen zu entwickeln und wird damit zunehmend von seinen Bezugspersonen unabhängiger (vgl. Harrist, Waugh, zit. nach Cierpka 2012, 32). Diese Entwicklung von der externalen Regulation durch die Bezugsperson zur internalen Regulation durch das Kind selbst findet über die gesamte frühe Kindheit hinweg statt (vgl. Eisenberg et al., zit. nach Cierpka 2012, 32), wobei speziell die Emotionsregulation die Fähigkeit meint, emotionale Erregungszustände selbstständig zu bewältigen und sich nach Stress oder Aufregung selbst wieder beruhigen zu können (vgl. Eisenberg et al., zit. nach Cierpka 2012, 32). Als Anzeichen einer emotionalen Selbstregulation gelten beispielsweise vermehrtes Nuckeln oder Saugen, das Schmusen mit einem Kuscheltier, das Befingern der eigenen Kleidung oder der Suche nach Körperkontakt zu einer Bezugsperson (vgl. Bridges, Grolnick; Stifter, Braungart, zit. nach Cierpka 2012, 32). Mithilfe des Stresshormons Cortisol, welches in Stresssituationen zur Erhöhung der Leistungsbereitschaft ausgeschüttet wird, lassen sich Regulationsprozesse auf physiologischer Ebene untersuchen. Dementsprechend gelingt es einem Kind, dessen Cortisolspielgel eine gewisse Zeit nach einem stressigen Ereignis nicht wieder abgesunken ist noch nicht ausreichend, sein Erregungsniveau wieder zu senken (vgl. Cierpka 2012, 33). Erst ungefähr im Laufe des dritten Lebensjahres gelingt es einem Kleinkind, Handlungen bewusst zu unterdrücken oder abzubrechen, die unerwünscht sind oder eigene Bedürfnisse zurückzustellen (vgl. Rothbart, Bates, zit. nach Cierpka 2012, 33) Fremd- und Selbstregulation im Kontext des Schlafens Ausgehend von der Theorie über das kindliche Schreien als Ausdruck eines Erregungszustandes, der im Säuglingsalter durch die feinfühlige Fremdregulation seitens der Bezugspersonen bewältigt werden kann, geht es im folgenden Kapitel um 10

14 die Entwicklung eines zunehmend selbstgesteuerten Einschlafens ohne Anwendung eines Schlafprogramms. Grundsätzlich sind etwa 70% der Säuglinge im vierten Lebensmonat in der Lage bei entsprechender Müdigkeit und befriedigten Grundbedürfnissen selbstgesteuert einzuschlafen und bei einer Unterbrechung eigenständig erneut in den Schlaf zu finden. Demnach nimmt die Abhängigkeit von externen Einschlafhilfen seitens der Bezugspersonen ab und wird zunehmend von durch das Kind selbst steuerbaren Regulationshilfen, wie dem Saugen am Schnuller, ersetzt (vgl. Cierpka 2012, 202). Eine neurophysiologische Reorganisationsphase um den achten Lebensmonat herum, auf die ein Entwicklungsschub folgt, erfordert erneute Anpassungs- und Reorganisationsleistungen seitens des Säuglings und gehen in der Regel mit einem gehäuften nächtlichen Aufwachen und Schreien einher. Zeitgleich stehen aus entwicklungspsychologischer Perspektive Aufgaben der Regulation von Nähe und Distanz, die Bewältigung von Trennungsängsten sowie die Verarbeitung von Ablösungsprozessen zwischen Mutter und Kind, z.b. beim Abstillen, an. Seitens der Bezugspersonen liegen die Anforderungen in der Zeit des Säuglingsalters darin, bedürfnisadäquate Schlafzeiten und ein regelmäßiges Einschlafritual einzuführen. Zudem sollten sie in der Lage sein, die Signale des Säuglings bezüglich seiner Aufnahmebereitschaft, seines Ruhe- und Schlafbedürfnisses sowie seiner Überforderung wahrzunehmen und entsprechend zu beantworten. Des Weiteren unterstützen die Bezugspersonen das Gefühl der Sicherheit des Säuglings, welches Voraussetzung für einen gesunden Schlaf darstellt, durch die Anwendung intuitiver Regulationshilfen wie Körperkontakt, Stillen, Streicheln und Wiegen. Dennoch liegt es ebenso in der Verantwortung der Bezugspersonen, zunehmend die selbstregulativen Fähigkeiten des Säuglings zum Einschlafen zu unterstützen (vgl. Cierpka 2012, 202 f.). Das Gefühl von Geborgenheit kann gegen Ende des ersten Lebensjahres durch ein vertrautes Übergangsobjekt, wie einem getragenen T-Shirt oder einem Kuscheltier als Repräsentant der Nähe einer Bezugsperson vermittelt werden, wobei zunehmend Aufgaben der emotionalen Regulation in Form des Gute-Nacht-Sagens zum Abschied für die Trennung über Nacht an Bedeutung gewinnen (vgl. Cierpka 2012, 203). 11

15 4. Fazit Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Anwendung eines Schlafprogramms zum Großteil nicht in Erwägung gezogen wird, da dessen Anwendung erst ab einem Alter von sechs Monaten empfohlen wird und bereits mit vier Monaten etwa 70% der Säuglinge in der Lage sind, selbstgesteuert einzuschlafen selbst dann, wenn sie in der Nacht wieder erwachen. Anderenfalls berichten Klienten, deren Säuglinge auch mit sechs Monaten noch nicht alleine ein- und durchschlafen können, relativ häufig, dass Schlafprogramme wie Jedes Kind kann schlafen lernen nicht nur von Freunden und Verwandten, sondern auch von Kinderärzten empfohlen wird. In dem bereits beschriebenen Behandlungsplan wird den Eltern suggeriert, für die Unfähigkeit ihres Säuglings selbstständig ein- und durchzuschlafen, die alleinige Verantwortung zu tragen. Es entsteht der Eindruck, die elterlichen Erziehungskompetenzen hätten beim Versuch, ihr Kind nicht zu verwöhnen und stattdessen an einen geregelten, unkomplizierten Schlaf- und Wachrhythmus zu gewöhnen, versagt. Hierbei wird die individuelle Entwicklung dieser Fähigkeit zur Selbstregulation beim Säugling völlig außer Acht gelassen, welche neben den Regulationshilfen durch die Bezugsperson auch von der genetischen Disposition sowie dem Temperament des Kindes abhängig ist. Wie bereits erwähnt, basiert die Fähigkeit der Eltern zur Fremdregulation ihres Säuglings auf dem Konzept der Feinfühligkeit, welche durch die Anwendung des Behandlungsplans nicht gefördert, sondern unterdrückt wird und somit zum einen die elterliche Intuition abtrainiert wird und zum anderen der Säugling sein Schreien aufgrund der beschriebenen Konditionierung statt einer erfolgreichen Fremdregulation verlernt. Das Schreien des Säuglings wird nicht als Bindungsverhalten, das ein Bedürfnis ausdrückt - welches schnellstmöglich beantwortet werden muss wahrgenommen, sondern als störend und als ein Zeichen der Verwöhnung angesehen. Hierbei wird jedoch außer Acht gelassen, dass der Säugling erst gegen Ende des ersten Lebensjahres ein kritisches Urteilsvermögen über seine Existenz sowie die ihn umgebende Umwelt erlangt und zunächst sein Dasein lediglich auf rein emotionaler Ebene erlebt. Die fehlende feinfühlige Reaktion der Bezugspersonen auf die kindlichen Signale vermittelt dem Säugling kein Selbstwirksamkeits- und Sicherheitsgefühl, welches sich wiederum auf Dauer negativ auf die Bindungsqualität zwischen den 12

16 Bezugspersonen und dem Säugling sowie seine seelische Gesundheit und Hirnentwicklung auswirkt. Außerdem wird in Jedes Kind kann schlafen lernen der Verzicht auf Einschlafhilfen, wie dem Schnuller, empfohlen, obgleich diese einen wichtigen Schritt zur Entwicklung der Selbstregulation darstellen, da sie dem Säugling helfen, sich auch in Abwesenheit einer Bezugsperson selbstständig zu beruhigen. Kritisch zu hinterfragen ist zudem das dem Ratgeber zugrunde gelegte Bild vom Kind. Kinder sind von Geburt an vollständige Menschen mit allen sozialen, menschlichen - und keine Kreaturen mit asozialen Eigenschaften. Um diese weiterzuentwickeln benötigen sie Bezugspersonen, die sich ihnen gegenüber menschlich und sozial verhalten statt Methoden anzuwenden, die ihre Kinder zu Objekten machen (vgl Juul 2010, 24). Die reine Bedürfnishaftigkeit des Säuglings [ ] müssen Eltern immer dann im Auge haben, wenn sie auf das lautstarke Begehren ihres Säuglings aus erzieherischen Gründen nicht eingehen wollen. Denn es hat [ ] keinen Sinn, bei einem kleinen Säugling dadurch die Fähigkeit zum Bedürfnisaufschub erreichen zu wollen, dass man ihn gezielt warten und nach Stoppuhr schreien lässt. Dieses auf negativer Konditionierung basierende und nur scheinbar funktionierende Erziehungsprinzip ist einer der großen Fehler, die Menschen an ihren jüngsten Nachkommen begehen können. (Posth 2007, 157) Schlussfolgernd ist festzuhalten, dass Schlafprogramme wie der Behandlungsplan in Jedes Kind kann schlafen lernen zur Förderung einer Selbstregulation des Säuglings nicht geeignet sind. Dennoch sollten sich Eltern nicht scheuen im Falle auftretender, belastender Schlafproblematiken ihres Säuglings Hilfe in Anspruch zu nehmen. So werden zum Beispiel in sogenannten Schreibabyambulanzen individuelle, bedürfnisorientierte Methoden entwickelt, die sowohl die Eltern als auch ihre Säuglinge auf dem Weg zu einem erholsamen, ruhigen Schlaf begleiten. 13

17 5. Quellen Becker-Stoll, F. (2007). Eltern-Kind-Bindung und kindliche Entwicklung. In: Becker- Stoll, F.; Textor, M. R. (Hrsg.): Die Erzieherin-Kind-Beziehung. Berlin, Düsseldorf, Mannheim: Cornelsen Verlag Scriptor GmbH & Co. KG. Bischof-Köhler, D. (2011). Soziale Entwicklung in Kindheit und Jugend. Stuttgart: W. Kohlhammer GmbH Stuttgart. Cierpka, M. (Hrsg.) (2012). Frühe Kindheit 0-3 Jahre Beratung und Psychotherapie für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern. Berlin Heidelberg: Springer-Verlag GmbH. Dornes, M. ( ). Die emotionale Welt des Kindes. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch Verlag GmbH. Grossmann, K. E. (2008²). Theoretische und historische Perspektiven der Bindungsforschung. In: Ahnert, L. (Hrsg.). Frühe Bindung Entstehung und Entwicklung. München: Ernst Reinhardt, GmbH & Co KG, Verlag, S Juul, J. ( ). Dein kompetentes Kind Auf dem Weg zu einer neuen Wertgrundlage für die ganze Familie. Reinbek: Rowohlt Taschenbuch Verlag. Kast-Zahn, A., Morgenroth, H. (2007). Jedes Kind kann schlafen lernen. München: Gräfe und Unzer Verlag GmbH. Posth, R. (2007). Vom Urvertrauen zum Selbstvertrauen Das Bindungskonzept in der emotionalen und psychosozialen Entwicklung des Kindes. Münster: Waxmann Verlag GmbH. 14

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