Das potentielle Rohholzaufkommen 2003 bis 2022

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1 Waldentwicklungs- und Holzaufkommensmodellierung Das potentielle Rohholzaufkommen 23 bis 222 -Göttingen, November 24 1

2 Auftraggeber Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) Beteiligte BFH Hamburg, Institut für Forstökologie und Walderfassung FVA Freiburg, Dr. Boesch Fachministerien der 16 Bundesländer BFW Wien, Dr. Schadauer NFV Göttingen, Dr. Nagel 1 Einleitung 2

3 Modell und Methode Bestand - Probeflächen Wachstum Durchforstung 2 Modell und Methode > Inhalt 3

4 15 m 2 Modell und Methode > Bestandesbildung 4

5 2 Modell und Methode > Bestandesbildung 5

6 Konstruktion des Wachstumsfächers Höhe Alter 2 Modell und Methode > Wachstum 6

7 Konstruktion des Wachstumsfächers Höhe Alter 2 Modell und Methode > Wachstum 7

8 Konstruktion des Wachstumsfächers Höhe Alter 2 Modell und Methode > Wachstum 8

9 Wachstum Einzelbaum Höhe Alter 2 Modell und Methode > Wachstum 9

10 Wachstumsfächer Wachstum Einzelbaum Höhe Alter 2 Modell und Methode > Wachstum 1

11 Landesgrenzen Residuen BHD < > 18 No Data W N S E 2 Modell und Methode > Wachstum > Residuen Fichte BHD 11

12 2 Modell und Methode > Wachstum > Zuweisung der Wachstumsfunktionen 12

13 Datenbank Bonität Sollgrundfläche Grundfläche Eingriffsstärke Bhd-Verteilung Eingriffsmodell 2 Modell und Methode > Durchforstung 13

14 Datenbank Bonität Sollvorrat Eingriffsstärke Vorrat Bhd-Verteilung Eingriffsmodell 2 Modell und Methode > Durchforstung 14

15 12 Bhd-Verteilung Eingriffsmodell Häufigkeit Bhd VB AB BHD 2 Modell und Methode > Wachstum Durchforstung 15

16 Festlegung der Einzelszenarien Wachstum Baumartenabhängige Wachstumsmodelle (BHD, Höhe) Durchforstung (Baumarten, Besitzarten) Durchforstungsart (Jungbestandspflege, Nieder-, Auslesedurchforstung, Vorratspflege) Durchforstungsstärke (Leitkurven) Zielstärkenutzung Umtriebszeiten 2 Modell und Methode > Definition der Szenarien 16

17 2 Modell und Methode > Definition der Szenarien > Durchforstungsszenario 17

18 2 Modell und Methode > Definition der Szenarien > Sortiereingaben 18

19 Wachstum Für das BHD Wachstum wird die Wachstumsfunktion nach Sloboda (Entwicklung Bund) verwendet. Für das Höhenwachstum wird eine Tariffunktion eingesetzt (abweichend zur BWI II Hochrechnung) Bestandesbegründung Bestände werden mit den gleichen Baumarten begründet wie der Altbestand Bei Mischbeständen bleibt das Mischungsverhältnis der Baumarten erhalten. 2 Modell und Methode > Definition der Szenarien > Rahmenbedingung Szenarien 19

20 Gesamtkonzept Weham Weham.INI WehamInput WehamModell WehamSteueryy WehamSteueryy WehamSteueryy WehamSteueryy WehamOutputxxyy WehamOutputxxyy WehamOutputxxyy WehamOutputxxyy WehamFront WehamSim WehamSort 2 Modell und Methode > Gesamtkonzept Weham 2

21 Vorliegendes Szenario Grundlage Waldwachstum Waldbehandlung Rohholz-Sortierung 1 mögliches Szenario! 3 Szenario > Überblick 21

22 Parameter des Waldwachstums Bundeseinheitliche Wachstumsfunktion Aus Wiederholungsmessungen der Bundeswaldinventur (flächenrepräsentativ) Differenzierung über Bonität des Einzelbaumes (Baumhöhe über Alter) 3 Szenario > Waldwachstum 22

23 Nutzungsalter differenziert Nutzungsalter (Mittelwert und Variabilität) 2 Nutzungalter [a] AH/ES BU DGL EI ER/WE FI KI LAE PA TA Baumartengruppe 3 Szenario > Waldbehandlung > Nutzungsalter 2 23

24 Zielstärken differenziert Zieldurchmesser (Mittelwert und Variabilität) 1 Zieldurchmesser [BHD in cm m.r.] AH/ES BU DGL EI ER/WE FI KI LAE PA TA Baumartengruppe 3 Szenario > Waldbehandlung > Zieldurchmesser 2 24

25 Grundflächenleitkurven Vergleich von Grundflächenleitkurven Variation der Gundflächenleitkurven Soll-Grundfläche [m²/ha] Korrekturfaktor Alter [a] ET WIEDEMANN, Mäßige Durchforstung ET WENK/ROEMISCH/GEROLD; Grundflächenleitkurve für Niedersachsen (NAGEL) AH/ES BU DGL EI ER/WE FI KI Baumartengruppe LAE PA TA 3 Szenario > Waldbehandlung > Durchforstungsstärke (Beispiel) 25

26 vereinfachtes Szenario Rohholzsortierung Nadelholz Stammholz: Standardlängen 3m Zopf 7-14 cm o.r. Industrieholz Zopf 7cm m.r. X-Holz Stock Sonstiges Derbholz Ernteverluste Laubholz Stammholz: Langholz bis Stammhöhe Zopf 2 cm o.r. Industrieholz Zopf 12cm m.r. X-Holz Stock Sonstiges Derbholz Ernteverluste 3 Szenario > Rohholzsortierung 26

27 Zuwachs leicht unter BWI Zuwachs bundesweit: ca VFm/a laufender Zuwachs [VFm/ha*a] SH NI+HH+HB NW Vergleich des laufenden Zuwachses HE RP BW BY SL BB+BE MV SN ST TH Alle Bundesland Ergebnisse > Waldentwicklung > Zuwachs 2 27

28 abgeschwächter Vorratsanstieg Vorratsentwicklung Vorrat [VFm/ha*a] SH NI+HH+HB NW HE RP BW BY SL BB MV SN ST TH Bunde sland Ergebnisse > Waldentwicklung > Vorrat 1 28

29 Unterschiedlicher Vorratstrend 35 5 Vorrat [VFm/ha] Vorrat [VFm/ha] Staatsw ald (Land) Körperschaftswald Privatw ald alle Eigentumsarten Eiche Fichte alle Baumarten Buche Kiefer 4 Ergebnisse > Waldentwicklung > Vorrat 2 29

30 Hohes Gesamtpotenzial Deutschland: WEHAM ca. 1.. VFm/a ca Efm/a Davon verwertet: WEHAM ca Efm/a HAP ca Efm/a Alte Länder: WEHAM 3-22 (verwertbar) ca Efm/a BWI 87-2 (verwertbar) ca Efm/a HAP (verwertet) ca Efm/a 4 Ergebnisse>Gesamtpotenzial 3

31 Wichtigste Holzarten Fichte und Buche Potenzial [EFm/ha*a] 15 12,5 1Buche und alle übrigen Laubbäume 7,5 außer Eiche 3% 5 2,5 Eiche (einschließlich Roteiche) 7% Verteilung Potenzial des Potentials auf Holzarten Fichte und alle übrigen Nadelbäume Fichte und alle außer übrigen Nadelbäume Kiefer außer und Kiefer Lärche und Lärche 43% Buche und alle übrigen Laubbäume außer Eiche Prognoseperiode alle Baumarten Eiche (einschließlich Roteiche) Kiefer und Lärche Kiefer und Lärche 2% 4 Ergebnisse > Potenzial > Struktur 1 31

32 Schwerpunkt in Süddeutschland Potenzial Verteilung des Potentials auf Bundesländer Potenzial [EFm/ha*a] ,6 9,3 Rheinland-Pfalz 7% Hessen 8% Nordrhein-Westfalen 9% Baden-Württemberg 16% 7,9 7,7 Bayern 28% 7,4 7,3 7,3 7,3 7,3 7,2 Saarland 1% 6,4 Brandenburg + Berlin 6% 5,4 5,4 5,2 Bayern Niedersachsen + Hamburg + Bremen 8% Schlesw ig-holstein 1% Westfalen Deutschland (alle Länder) Saarland Thüringen 5% Baden- Württemberg Nordrhein- Mecklenburg- Vorpommern Schleswig- Holstein Thüringen Rheinland-Pfalz Sachsen-Anhalt Land 3% Mecklenburg- Vorpommern 4% Sachsen 4% Hessen Niedersachsen + Hamburg + Bremen Brandenburg + Berlin Sachsen Sachsen-Anhalt 4 Ergebnisse > Potenzial > Struktur 2 32

33 Größter Anteil im Privatwald Verteilung des Potentials Potenzial auf Eigentum sarten Potenzial [EFm/ha*a] Körperschaftswald 2% 8,3 7,7 7,7 7,1 6,3 4,8 Privatw ald 48% Privatwald Körperschaftswald alle Eigentumsarten Staatswald (Land) Treuhandwald Staatswald (Bund) Staatsw ald (Land) 27% Prognoseperiode Treuhandwald 3% Staatswald (Bund) 2% 4 Ergebnisse > Potenzial > Struktur 3 33

34 Strukturunterschiede zwischen Holzarten Potentialstruktur 8 Potential [EFm/a] Millionen , - 9,9 1, - 19,9 2, - 29,9 3, - 39,9 4, - 49,9 5, - 59,9 6, - 69,9 7, - 79,9 8, - 89,9 ab 9 BHD-Stufe [cm ] Fichte Kiefer Buche Eiche 4 Ergebnisse > Potenzial > Struktur 4 34

35 Trend im Aufkommen der Holzarten unterschiedlich 8 15 Entwicklung des Potentials Altersklassenflächen 22 Eiche (einschließlich Roteiche) Potential [EFm/ha*a] Fläche [ha] 6 12, ,5 5 2,5 1-2 Jahre 21-4 Jahre 41-6 Jahre 61-8 Jahre 81-1 Jahre Jahre Jahre Jahre > 16 Jahre Buche und alle übrigen Laubbäume außer Eiche Fichte und alle übrigen Nadelbäume außer Kiefer und Lärche Kiefer und Lärche alle Baumarten Prognoseperiode Altersklasse 4 Ergebnisse > Potenzial > Entwicklung 1 35

36 Sortimentsstruktur verändert sich Veränderung Verschiebung der Potentialstruktur der Altersklassenflächen (Stammholz) Fläche [Mio. ha] Potential [EFm/a] 2,5 2 1,5 1,5 Millionen Jahre Stammholz, Klasse 21-4 Jahre Stammholz, Klasse 1b Stammholz, Klasse 1a 41-6 Jahre Stammholz, Klasse 2b Stammholz, Klasse 2a 61-8 Jahre Stammholz, Klasse 3b Stammholz, Klasse 3a 81-1 Jahre Alterklassen Stammholz, Klasse 4a Stärkeklasse Jahre Stammholz, Klasse 4b Jahre Stammholz, Klasse 5 Stammholz, Klasse Jahre > 16 Jahre 4 Ergebnisse > Potenzial > Entwicklung 2 36

37 auf den Datenbestand der BWI angepasstes leistungsfähiges Simulationsmodell ein mögliches Szenario mit räumlichen und sachlichen Differenzierungen hohes Potenzial an Rohholz und weiter steigende Vorräte hohe Anteile des Potenzials im Privatwald wichtigste Holzartengruppen sind Fichte und Buche Entwicklung des Potenzials räumlich und sachlich unterschiedlich anfallendes Rohholz wird stärker und älter Ermittlung des technisch und wirtschaftlich nutzbaren Rohholzaufkommens erfordert Modellerweiterung und zusätzliche Untersuchungen 5 Zusammenfassung 37

38 In Kürze weitere Informationen: Weitere Informationen 38

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